Archiv der Kategorie: klimawandel

Klimaschutz-Memento: Nationalbank soll aus fossilen Energien aussteigen

Klima-Allianz Schweiz

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Klima-Allianz

Mit einem Klimaschutz-Memento fordern jetzt über 130 Persönlichkeiten die Schweizer Nationalbank auf, einen Ausstiegsplan aus fossilen Energien vorzulegen.

Eine Studie hat aufgedeckt, dass die Schweizer Nationalbank weiterhin knapp 11 Prozent des US-Aktienportfolios in fossile Industrie investiert. Der CO2-Ausstoss dieser Anlagen entspricht ähnlich vielen Treibhausgasen wie die gesamten jährlichen Emissionen der Schweiz.

http://www.artisansdelatransition.org/rapports/carbon-invest-schweizer-nationalbank.pdf

Jetzt mitunterzeichnen.
https://actionsprout.io/94D946

Unterzeichnen Sie jetzt das Klimaschutz-Memento und fordern Sie die Nationalbank auf, die CO2-Emissionen des gesamten global angelegten Portfolios zu veröffentlichen sowie einen Ausstiegsplan aus fossilen Energien zu entwickeln.

Die Nationalbank soll in Zukunft Investitionen in fossile Unternehmen ausschliessen. Darunter fallen Firmen mit den grössten Reserven an Kohle, Erdöl und Erdgas, die Schiefergas-Förderer und andere stark in Kohle exponierte Firmen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüssen,
Christian Lüthi, Geschäftsleiter

PS: Am Donnerstag 20. April übergeben wir das Klimaschutz-Memento der Nationalbank und suchen das Gespräch.

Klima-Allianz Schweiz / Alliance climatique suisse
c/o Alliance Sud
Monbijoustrasse 31
3011 Bern
christian.luethi@klima-allianz.ch

TADAMMMMMM ………..Neuigkeit zur Petition: Kampf gegen den Klimawandel verloren? Bitte schreiben Sie an den Chefredakteur der ZEIT

https://www.change.org/p/klaus-brinkb%C3%A4umer-berichten-sie-w%C3%B6chentlich-%C3%BCber-den-klimawandel/u/18322634

Sonja Schuhmacher

Weiden, Deutschland

1. Nov. 2016 — Liebe Unterstützer,
in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet die Wochenzeitung DIE ZEIT über die Einfälle (verrückter?) Wissenschaftler, die technische Verfahren zur Abmilderung des Klimawandels ersinnen. In der Ankündigung zu dem Dossier „Die Reparatur der Erde“ heißt es: „Trotz aller Abkommen und Beschlüsse – der Kampf gegen den Klimawandel scheint verloren. Um ihn doch noch zu gewinnen, wollen Ingenieure die Ozeane düngen, den Himmel verspiegeln und Kohlendioxid versteinern.“
Wenn der Kampf tatsächlich verloren sein sollte, tragen die Medien eine Mitschuld daran, weil sie nicht regelmäßig und gründlich über die gefährliche menschengemachte Veränderung des Klimas auf der Erde berichten.
Deshalb meine Bitte:
Schreiben Sie an den Chefredakteur der ZEIT Giovanni di Lorenzo, bedanken Sie sich für den Bericht und fordern Sie die Zeitung auf, in einem festen Ressort wöchentlich über den Klimawandel zu berichten.
leserbriefe@zeit.de
Hier ein Formulierungsvorschlag (noch wirksamer wäre ein eigener Text):
Sehr geehrter Herr di Lorenzo,
vielen Dank an Sie und Ihre Redakteure für den kritischen Bericht zum Thema „Reparatur der Erde“ durch Climate Engineering im Dossier vom 27.10.2016. Das Thema Klimawandel ist so wichtig wie kein anderes, denn die Folgen des Klimawandels sind hochgefährlich und unumkehrbar. Deshalb meine Bitte an Sie:
Berichten Sie wöchentlich in einem festen Ressort über den Klimawandel, wie es der britische Guardian heute schon tut. Nur eine starke Klimaschutzbewegung kann genügend Druck auf die Politik ausüben, die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, z.B. erneuerbare Energien fördern, Abkehr von der Ideologie des grenzenlosen Wirtschaftswachstums, Kohlekraftwerke abschalten usw. So eine Bewegung kann nur wachsen, wenn die Medien regelmäßig und zuverlässig über die Gefahren des Klimawandels – und die Lösungen – berichten.
Mit freundlichen Grüßen

Bitte schreiben Sie auch an den Chefredakteur des SPIEGEL, Klaus Brinkbäumer
leserbriefe@spiegel.de
Zum Beispiel folgenden Text (oder, noch besser, einen selbst verfassten Text):
Sehr geehrter Herr Brinkbäumer,
die ZEIT brachte Ende Oktober in ihrem Dossier einen kritischen Bericht zum Thema „Reparatur der Erde“ durch Climate Engineering. Leider vermisse ich im SPiEGEL in letzter Zeit ausführliche Berichte zum Thema Klimawandel. Dabei ist es so wichtig wie kein anderes, denn die Folgen des Klimawandels sind hochgefährlich und unumkehrbar. Deshalb meine Bitte an Sie:
Berichten Sie wöchentlich in einem festen Ressort über den Klimawandel, wie es der britische Guardian heute schon tut. Nur eine starke Klimaschutzbewegung kann genügend Druck auf die Politik ausüben, die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, z.B. Abkehr von der Ideologie des Wirtschaftswachstums, erneuerbare Energien fördern, Kohlekraftwerke abschalten usw. Und so eine Bewegung kann nur wachsen, wenn die Medien regelmäßig und zuverlässig über die Gefahren des Klimawandels – und die Lösungen – berichten.
Mit freundlichen Grüßen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Herzliche Grüße
Ihre Sonja Schuhmacher


 

 

Wir haben es in der Hand – Klimasünder sollen zahlen

Jörg \Rohwedder – WeMove.EU\

wenn jemand von uns Mist baut, erwarten wir, dass er es wieder in Ordnung bringt. Wenn mächtige Konzerne die Umwelt vergiften, um Profit zu machen, sollen wir alle zahlen – mit unserer Gesundheit, mit Schäden an der Umwelt und mit unseren Steuergeldern. Wir meinen: Klimasünder müssen dazu gezwungen werden, die Kosten für ihre Verschmutzung zu tragen.

Ein hoher CO2-Ausstoß muss teuer für die Verschmutzer sein. Die EU den Emissionshandel eingeführt, um genau das zu erreichen. Die gute Idee hat einen gravierenden Fehler: Die Preise sind viel zu niedrig. Sie regen nicht zum Umweltschutz an. Das System muss dringend überarbeitet werden.

Am kommenden Donnerstag wird der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments darüber entscheiden, ob die Konzerne für ihre Schäden zahlen müssen oder sich weiter aus der Verantwortung stehlen können. Es mehren sich die Anzeichen, dass bisher nicht öffentliche Absprachen mit Lobbyisten wieder einmal dafür sorgen, dass die Verschmutzer viel zu billig davon kommen.

Wir müssen jetzt handeln – nur unser Aufschrei kann solchen Einflüsterungen der Lobbyisten entgegenwirken. Wir dürfen es ihnen nicht erlauben, sich durchzusetzen.

https://act.wemove.eu/campaigns/meps-lassen-sie-die-klimasuender-zahlen

Unterschreiben Sie jetzt die Petition!

Umweltverschmutzung ist ein einträgliches Geschäft: Mit Fabriken und Kraftwerken, die gefährliche Gase in die Atmosphäre blasen und die Luft vergiften, fahren Konzerne Riesengewinne ein. Deshalb haben sie in den letzten Jahren auch keine Kosten und Mühen gescheut, um hinter den Kulissen gegen jede wirksame Reform des EU-Emissionshandels zu lobbyieren.

Nun wird sich das Europäische Parlament damit beschäftigen, doch der vorliegende Entwurf ist ausgesprochen schwach. Unsere Abgeordneten, die Mitglieder des Europäischen Parlaments (MEP), müssen den Konzernen Paroli bieten. Sie müssen für uns, die Bürgerinnen und Bürger in Europa sprechen. Sie müssen strenge und wirksame Regelungen befürworten.

Gerade hat die EU das Pariser Klimaabkommen ratifiziert, das deshalb schon in diesem Jahr in Kraft treten kann. Ein wichtiger Schritt, dem nun Taten folgen müssen.

Zivilgesellschaftliche Gruppen engagieren sich seit Jahren, um den Einflüssen der Industrielobbyisten auf die Klimapolitik der EU entgegenzuwirken. Zusammen mit unseren Partnern in der europäischen Klimabewegung haben wir jetzt die Chance, uns noch mehr Gehör zu verschaffen. Wir müssen unseren MEP klarmachen, dass es höchste Zeit für wahre Reformen ist. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass sich Umweltverschmutzung für die großen Konzerne nicht mehr lohnt.

https://act.wemove.eu/campaigns/meps-lassen-sie-die-klimasuender-zahlen

Unterschreiben Sie jetzt die Petition!

WeMove ist eine wachsende Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt, für mehr Transparenz, soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit und bürgernahe Demokratie. Wir bekämpfen den Machtmissbrauch großer Konzerne, verurteilen den viel zu starken Einfluss von Wirtschaftsverbänden auf die Politik der EU und fordern eine gerechte und faire Gesetzgebung. Danke, dass Sie mit dabei sind!

Mit Entschiedenheit,

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Martin Caldwell (Berlin)
Mika Leandro (Bordeaux)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Bologna)
und das gesamte WeMove.EU

Neuigkeit zur Petition Skandalöse Berichterstattung über Windenergie – bitte protestieren Sie!

https://www.change.org/p/fracking-komplett-verbieten-ausgfrackt-is/u/17471408

Sonja Schuhmacher

Weiden, Deutschland

3. Aug. 2016 — Liebe Unterstützer,

statt uns über die Gefahren des Klimawandels – beschleunigt durch freigesetztes Methan bei Fracking und jeder anderen Erdgasförderung – objektiv zu informieren, liefert die ARD eine Hetzkampagne gegen Windenergie – und das zur besten Sendezeit.
Deshalb leite ich gern den Aufruf des Solarenergie-Fördervereins Deutschland an Sie weiter, gegen diese skandalöse Berichterstattung zu protestieren. Bitte schreiben Sie an:
Sybille Schreckenberger (SWR), Mailformular:
http://www.swr.de/swr1/rp/programm/-/id=446640/cf=42/did=495080/gp1=495076/nid=446640/vv=email/17x3t5z/index.html

Die widerwärtige Sendung gegen die Windenergie
„Der Kampf um die Windräder“ Mo, 01.08.16 um 21:45 Uhr.
finden Sie aufgezeichnet unter
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/exclusiv-im-ersten-der-kampf-um-die-windraeder-102.html

Hier zur Inspiration ein Schreiben von Dr. Rüdiger Haude, Öffentlichkeitsreferent des
Solarenergie-Förderverein Deutschland an den verantwortlichen Südwestrundfunk (SWR):

Sehr geehrte Frau Schreckenberger,
ich habe mir die im Betreff genannte Reportage angeschaut und frage mich, mit welcher Motivation ein solches Lehrstück perfider Demagogie, das allen Grundsätzen journalistischer Aufrichtigkeit Hohn spricht, produziert und zur „prime time“ im Ersten platziert wird. Für entsprechende Auskünfte wäre ich Ihnen (bzw. den zuständigen Stellen, an welche Sie meine Anfrage freundlicherweise weiterleiten) sehr verbunden.
Anhand weniger Stichworte möchte ich andeuten, was mich zu meinem
harschen Urteil über diesen Beitrag bringt.
1) Es ist ein Kunststück, in einer 30-minütigen Dokumentation über Windenergie-Konflikte die Worte „Klima“ bzw. „Klimawandel“ nicht ein einziges Mal auftauchen zu lassen. An einigen Stellen lässt sich erahnen, wie in Wort und Bild alles herausgeschnitten wurde, was diesen Bezug erkennbar hätte machen können. Insbesondere bei den Angriffen auf den BUND (bei dem die schwierige Abwägung zwischen kurzfristigem Artenschutz und der fundamentalen naturschützerischen Aufgabe des Klimaschutzes gewiss nicht auf die leichte Schulter genommen wird) erscheint mir diese Vorgehensweise als zutiefst unanständig.
2) Als Kronzeugen wider den Lobbyismus der „Wind-Industrie“ Politiker wie Michael Fuchs (CDU) auftreten zu lassen, der laut „Lobbypedia“ jahrelang die Transparenzregeln des Bundestags brach, indem er Nebentätigkeiten verschwieg, und den der SPD-Politiker Thomas Oppermann aufgrund seiner energiepolitischen Affinitäten als „Atom-Fuchs“ titulieren konnte, müsste für Journalisten doch Anlass sein, einmal zu untersuchen, wie viel Lobby-Aktivitäten in Berlin für, und wie viel gegen die Windenergie aktiviert wurden. Dass der Tenor der Reportage hier das Absurde streift und jedenfalls Propaganda an die Stelle von Journalismus gesetzt wurde, hätte eigentlich im Sender auffallen müssen.
3) Ist es neuerdings Standard bei der Redaktion von „report Mainz“, den Fall einer alleinerziehenden Mutter, die bei zwei Jobs mit 1000 Euro monatlich über die Runden kommen muss, als energiepolitischen und nicht als sozialpolitischen Skandal zu rubrizieren? Ich könnte diese Auflistung lange fortsetzen. Kein Klischee der militanten (dieses Wort wähle ich mit Bedacht) Windkraftgegner à la „Vernunftkraft“ wurde ausgelassen. Keines hätte bei einer kritischen Analyse Bestand. Ich bin, ehrlich gesagt, ratlos darüber, was mit dieser Dokumentation bezweckt werden soll, nachdem doch der Bundestag vor wenigen Wochen die Energiewende in Deutschland bereits beerdigt hat – mit voraussichtlich schlimmen Konsequenzen für die Erderwärmung. Gilt das Treten auf einen Gegner, der bereits am Boden liegt, jetzt als fein?
Für eine Aufklärung über die Motive, die zur Produktion und zur Sendung dieses Beitrags geführt haben, wäre ich Ihnen daher sehr verbunden.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Rüdiger Haude

Datum: 02.08.2016, 11:10 Uhr
Empfänger: Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger
http://www.swr.de/kontakt/-/id=3604/cf=42/949w5u/index.html

Zeigen auch Sie Ihre Unzufriedenheit mit dieser einseitigen Information.

——————
Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV)
Frère-Roger-Str. 8-10, 52062 Aachen
Tel.: 0241-511616, Fax 0241-535786
zentrale@sfv.de,http://www.sfv.de
SFV bei Twitter: @sfv_de
https://www.facebook.com/sfv.de

Telefonische Beratung: Mo-Fr 8.30 – 12.30 Uhr

Vereins- und Spendenkonto:
Pax-Bank e.G., BLZ: 37060193, Kto: 1005415019
BIC: GENODED1PAX • IBAN: DE16370601931005415019

Bitte unterschreiben Sie auch meine Petition für regelmäßige Berichterstattung über den Klimawandel oder werben Sie im Freundeskreis für diese Petition!

https://www.change.org/p/klaus-brinkb%C3%A4umer-berichten-sie-w%C3%B6chentlich-%C3%BCber-den-klimawandel

Wenn Sie noch mehr tun wollen, spenden Sie für unsere Beschwerde vor der Aarhus-Kommission, mit der die Aarhus-Konvention-Initiative unser Mitsprache- und Klagerecht bei umweltschädlichen Großvorhaben erstreiten will. Nähere Informationen finden Sie hier:
http://aarhus-konvention-initiative.de/
Bitte beachten Sie: Ein Rechtshilfefonds darf KEINE Spendenquittungen ausstellen!
Spendenkonto
Brigitte Artmann Aarhus Konvention
IBAN: DE48780500000222354185
BIC: BYLADEM1HOF
Treuhandkonto
Treuhandkonto Aarhus-Beschwerde
IBAN DE58 2008 0000 0404 6444 01
BIC: DRESDEFF200
Commerzbank AG
Spenden über PayPal:
für Spender kostenlos.
https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/send-money-online
Wie geht das?
Einloggen
(E-Mail und Geld senden auswählen).
E-Mail-Adresse des Empfängers eingeben
aarhus-konvention-initiative@gmx.de
Betrag eingeben.
Das Geld wird sicher versendet.

Herzliche Grüße
Sonja Schuhmacher
Abgefrackt – Bündnis Weidener Becken gegen Fracking


 

 

Dürre gefährdet Mädchenleben in Indien

Nürtingen, 24.05.2016

Dürre in Indien: Tausende Mädchen in Gefahr

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

in zehn indischen Bundesstaaten hat es nun seit zwei Jahren kaum ge­reg­net – mit ver­heerenden Fol­gen. Die Dürre trifft über 330 Millionen Menschen. Jeder von ihnen hat eine eigene Geschich­te. Wie die des zwölf­jähri­gen Mäd­chens, von dem indische Medien berichten: Nachdem es stundenlang für die Familie Wasser holt, erliegt es trotz seines jungen Alters einem Hitzschlag.

Unsere indischen Kol­le­gen haben sich hilfe­su­chend an uns ge­wandt: Vol­ler Sor­ge er­zähl­ten sie uns von immer mehr Mäd­chen, die die Schu­le ab­bre­chen. Statt zu ler­nen, müs­sen sie über ge­fähr­li­che We­ge Was­ser ho­len. Oder ar­bei­ten, um zum Fa­mi­lien­un­ter­halt bei­zu­tra­gen. Unsere Kol­legen käm­pfen, damit den Mäd­chen ihre Rech­te auf Bil­dung und kör­per­li­che Un­ver­sehrt­heit ge­währt blei­ben.

Wir brauchen Deine Un­ter­stüt­zung: Mit Deiner Spen­de hilfst du uns, die E­xis­tenz bedürftiger Fa­mi­lien zu sichern – und damit den Töch­tern die Schu­lbildung zu erhalten! Schon 40 Euro reichen aus, um den Mo­nats­be­darf einer Fa­mi­lie an Nah­rung zu decken.

Herzliche Grüße aus Nürtingen
Ihre Antje Becker

Antje Becker
Antje Becker
Geschäftsführerin von
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Fon 07022 / 9259-23
becker@childfund.de

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Die Serengeti darf nicht sterben: Rettet den Mau-Wald!

Eine Gnu-Herde überquert einen Fluss

Die Serengeti darf nicht sterben: Rettet den Mau-Wald!

ZUR PETITION  >>

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Millionen Gnus, hundertausende Gazellen und riesige Büffelherden zieht es Jahr für Jahr zum Mara-Fluss. Ihr Überleben ist eng mit dem des Flusses verknüpft – nur hier finden sie zur Trockenzeit ausreichend Wasser. Wenn der Fluss austrocknet, dann sterben mit ihm die Tiere, dann werden die großen Tierwanderungen zum Erliegen kommen.

Nun plant die kenianische Regierung, den Mau-Wald – das Quellgebiet des Mara-Flusses – zu roden.

Bitte unterstützen Sie den Aufruf der kenianischen Umweltschützer, um das tödliche Vorhaben zu stoppen.

ZUR PETITION  >>

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Regenwald, der an einem Fluss steht im Nebel

Weltweiter Schutz für Regenwälder

Mit einer allgemeinen Spende können Sie die Arbeit von Rettet den Regenwald unterstützen. Wir kämpfen mit Ihrer Hilfe für den Schutz und Erhalt des Regenwaldes. Wir setzen die Gelder direkt dort ein, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

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Kohleausstieg – „Worte, die mich wütend machen“

 

Ende Gelände sagt: Wir sind das Investitionsrisiko!

Mit einer Kampagne gegen den Energiekonzern Steag haben Campact-Aktive bereits den ersten Investor von einem Kauf abgebracht. Und Pfingsten können wir nachlegen und zeigen: Wer die Lausitz kauft, bekommt es nicht nur mit dem jahrzehntelangen lokalen Widerstand zu tun – sondern mit einer hartnäckigen bundesweiten Anti-Kohle-Bewegung. Und wird Vattenfall die Kohle tatsächlich nicht los, dann kommt die schrittweise Stilllegung des Reviers auf den Tisch. Das wäre ein Erfolg für den Klimaschutz, der nach ganz Europa ausstrahlen würde.

https://blog.campact.de/2016/04/fuer-das-klima-in-die-grube/

Liebe SYLVIA ,

„Für uns folgt nichts aus den Gipfelbeschlüssen.“ Das sind Worte, die mich wütend machen. Geäußert hat sie der Chef der mächtigen Kohlegewerkschaft IG BCE, Michael Vassiliadis. Sie zeigen, wie schwer es wird, den Abschied von Kohle, Öl und Gas durchzusetzen, den die Regierungen im Dezember auf dem Weltklima-Gipfel in Paris beschlossen haben.

Eine neue, mutige Gruppe von Klima-Aktivist/innen will nicht hinnehmen, dass der Klimaschutz in Deutschland verschleppt wird. Bereits im letzten Jahr blockierten sie unter dem Motto „Ende Gelände“ mit 1.500 Menschen friedlich einen rheinischen Tagebau – und erreichten damit eine riesige Aufmerksamkeit. Zu Pfingsten, vom 13. bis 16. Mai 2016, planen sie nun eine ähnliche Aktion in der Lausitz.

Ich frage mich: Lässt sich das Klima wirklich nur noch mit zivilem Ungehorsam retten? Um das herauszufinden, habe ich mich mit einer der Organisatorinnen getroffen – und eine sehr interessante Antwort bekommen…

Bitte sehen Sie selbst – und verbreiten Sie das Video weiter, wenn es Ihnen gefällt.

https://blog.campact.de/2016/04/fuer-das-klima-in-die-grube/

Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!
Wenn die Aktivist/innen in den Tagebau steigen, steht eine wichtige Entscheidung an: Der Energiekonzern Vattenfall will sein Braunkohle-Geschäft in der Lausitz bis zum Sommer verkaufen, weil es ihm die Klimabilanz ruiniert. Doch statt das Revier geordnet stillzulegen, soll ein neuer Investor die Tagebaue und Kraftwerke für Jahrzehnte weiterbetreiben. Die Folge: noch mehr Klimaschäden, noch mehr zerstörte Dörfer, noch mehr Grundwasserschäden.

Mit einer Kampagne gegen den Energiekonzern Steag haben Campact-Aktive bereits den ersten Investor von einem Kauf abgebracht. Pfingsten können wir nachlegen und zeigen: Wer die Lausitz kauft, bekommt es nicht nur mit dem jahrzehntelangen lokalen Widerstand zu tun – sondern außerdem mit einer hartnäckigen bundesweiten Anti-Kohle-Bewegung. Und wird Vattenfall die Kohle letztlich nicht los, dann kommt die schrittweise Stilllegung des Reviers auf den Tisch. Das wäre ein unglaublicher Erfolg für den Klimaschutz, der nach ganz Europa ausstrahlen würde!

Die Aktivist/innen wollen die Kohle-Infrastruktur in der Lausitz mit einer friedlichen Blockade für einen Tag stilllegen – und symbolisch zeigen: Beim Klimawandel läuft uns die Zeit davon. Campact selbst ruft nicht zu zivilem Ungehorsam auf. Aber wenn die Aktivist/innen in die Grube steigen, demonstrieren wir parallel mit einer angemeldeten Aktion am Tagebaurand unsere Solidarität. Mit dabei sind Partner wie der BUND und Oxfam. Die Botschaft ist: Der Widerstand gegen die Kohle ist breit. Und vor allem: Er kommt aus der Mitte der Gesellschaft.

Zeit: Samstag, 14. Mai 2016, 13 Uhr
Ort: Welzow (Lausitz), bei Cottbus

Schauen Sie jetzt hier das Interview, um mehr über die Pfingst-Aktion zu erfahren.

https://blog.campact.de/2016/04/fuer-das-klima-in-die-grube/

Ich freue mich darauf, Sie in der Lausitz zu sehen.

Herzliche Grüße
Chris Methmann, Campaigner

PS: Was sind das für Menschen, die der Klimaschutz so sehr bewegt, dass sie als Symbol ein Gesetz übertreten würden? Vielleicht haben Sie sich das auch schonmal gefragt.

Die Antwort finden Sie in unserem Video.

https://blog.campact.de/2016/04/fuer-das-klima-in-die-grube/

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Energiewende in Gefahr – die Atomkraft kommt zurück!

 

https://weact.campact.de/petitions/keine-neuen-atomkraftwerke-in-der-eu

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Liebe SYLVIA ,

die folgende Kampagne wurde gerade auf WeAct – der neuen Petitionsplattform von Campact – gestartet. Wenn Sie die Petition unterstützen möchten, können Sie hier unterzeichnen:

https://weact.campact.de/petitions/keine-neuen-atomkraftwerke-in-der-eu

Keine neuen Atomkraftwerke in der EU!

An: Bundeskanzlerin Angela Merkel

Gestartet von: Sönke Tangermann

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

bitte wirken Sie politisch auf benachbarte EU-Staaten wie Polen, die Slowakei, Tschechien oder Ungarn ein, um dort geplante Atomkraftwerke zu verhindern. Überzeugen Sie Ihre Regierungskollegen in diesen Ländern von den erneuerbaren Alternativen zur riskanten und teuren Atomkraft. Verteidigen Sie die Energiewende und den Atomausstieg auf europäischer Ebene – und lassen Sie nicht zu, dass in direkter Nähe zu Deutschland gefährliche AKW entstehen.

„Auch für neue Atomkraftwerke gilt: Die Risiken eines Atomunfalls sind – auch über Ländergrenzen hinweg – nicht beherrschbar. Zudem gibt es keine sichere Endlagerung von strahlendem Atommüll. Für die Kosten der Entsorgung sollen auch künftig die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler gerade stehen.

Hinzu kommt: Weil AKW-Projekte schon jetzt unwirtschaftlich sind, wollen einige Staaten ihren Bau und Betrieb mit hohen Milliardensummen subventionieren. Das aber verzerrt den Wettbewerb zu Lasten sauberer Erzeugungsarten. Weil die Energiemärkte der EU-Mitgliedsländer sich immer stärker vernetzen, kann diese Verzerrung zugunsten der Atomindustrie am Ende auch die ökologische Energiewende in Deutschland beschädigen.

Studien zum AKW Hinkley Point C in Großbritannien oder zu Paks II in Ungarn zeigen außerdem: Aufgrund von Mehrbelastungen für das deutsche EEG-System würden auch die Verbraucherinnen und Verbraucher hierzulande jedes Jahr dreistellige Millionenbeträge zahlen, weil in anderen EU-Staaten hochsubventionierte Atomkraftwerke entstehen.

Handeln Sie jetzt! Zeigen Sie Flagge gegen den Bau neuer europäischer Atomkraftwerke – und für eine saubere und sichere Energiezukunft in der EU.“

Unterstützen Sie das Anliegen von Sönke Tangermann?

https://weact.campact.de/petitions/keine-neuen-atomkraftwerke-in-der-eu

Wenn die Petition auf großes Interesse stößt, werden wir sie weiteren Campact-Aktiven empfehlen.

Herzliche Grüße
Ihr Campact-Team

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ICH  BIN  LUISE

Wirtschaftsminister Gabriel plant Entmachtung des Bundestages

KEINE VORLÄUFIGE ANWENDUNG FÜR CETA!
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA durch die Hintertür durchsetzen, ohne dass je eine Abgeordnete des Bundestages darüber abgestimmt hat. Informieren Sie Freunde und Bekannte über diesen demokratiepolitischen Skandal.

Leiten Sie diese Mail weiter und empfehlen Sie unseren Newsletter!

Jetzt den foodwatch-Newsletter empfehlen !

Hallo und guten Tag SYLVIA ,

die Verfechter des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP haben schon einiges versucht, um die Öffentlichkeit zu täuschen: Erst verbreiteten die CDU und Wirtschaftslobbyisten systematische Fehlinformationen über die ökonomischen Potenziale von TTIP, dann richtete die Bundesregierung einen Hochsicherheits-Leseraum für Parlamentarier ein, um mehr Transparenz vorzugaukeln. Und jetzt will Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel den „Zwillingsbruder“ von TTIP, das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA, durch die Hintertür durchsetzen – ohne dass  nationale Parlamente abstimmen dürfen.

Worum geht es genau? Gabriels Ministerium spricht sich dafür aus, dass die EU-Staaten das CETA-Abkommen per Beschluss „vorläufig“ anwenden. Das würde bedeuten: Der Deutsche Bundestag dürfte vorerst gar nicht über CETA abstimmen. Das sei „übliche Praxis“ und „vollständig demokratisch“, erklärte das Ministerium gegenüber dem Bundestag.

Dabei versicherte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel noch 2014 den Fraktionen des Deutschen Bundestages, dass „ein Abschluss allein durch die EU (…) nicht in Frage“ käme. Die nationalen Parlamente müssten dem Abkommen zustimmen.

Nochmal: Erst versichert Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, ohne ein „Ja“ des Bundestages gebe es kein CETA. Jetzt soll das Abkommen ohne Beteiligung des Parlaments vorläufig in Kraft treten – und das, obwohl CETA in dessen Regelungshoheit eingreifen kann!

Wir finden das einen demokratiepolitischen Skandal und einen Betrug an der Öffentlichkeit. Denn wenn die nationalen Parlamente erst in vielen Jahren die Chance bekommen, über CETA abzustimmen, sind bereits Fakten geschaffen. Dann ist eine Ablehnung sehr unwahrscheinlich.

Wir lassen uns nicht täuschen! Informieren Sie Bekannte: Leiten Sie jetzt diese Mail weiter!

TTIP-Unterstützer beschwichtigen gerne, dass die „vorläufige Anwendung“ bei völkerrechtlichen Verträgen gängige Praxis sei. Doch hier geht es nicht um ein technisches Abkommen über Zollsenkungen: CETA kann tief in die Regelungshoheit der nationalen Parlamente eingreifen. So ein Abkommen darf nicht durch die Hintertür in Kraft treten! Das fordert auch der Europa- und Völkerrechtler Prof. Dr. Wolfgang Weiß von der Universität Speyer, der für foodwatch ein wissenschaftliches Gutachten erstellt hat. Demnach sei es „verfassungsrechtlich wie demokratiepolitisch unakzeptabel, dass die vorläufige Anwendung eines Abkommens an den Parlamenten vorbei erfolgt“. Das gelte ganz besonders für die „umfangreichen Freihandelsabkommen der neuen Generation“ – zu denen CETA und TTIP gehören.

Wir fordern die Bundesregierung auf, die vorläufige Anwendung abzulehnen! Unsere gewählten Vertreter müssen sowohl über CETA als auch über TTIP mitentscheiden, noch bevor diese Abkommen in Kraft treten. Ansonsten kommt unsere Demokratie zu schaden!

Wir müssen uns gemeinsam gegen diese demokratiepolitische Entgleisung der Bundesregierung wehren. Der erste Schritt ist, dass möglichst viele Leute Bescheid wissen und informiert sind. Erzählen Sie also Ihren Bekannten davon und leiten Sie diese Mail weiter.

Empfehlen sie Ihren Freunden, sich mit dem foodwatch-Newsletter regelmäßig über TTIP und CETA (und viele andere Verbraucherthemen) zu informieren:

https://www.foodwatch.org/de/newsletter-weiterempfehlen/

foodwatch-Newsletter jetzt empfehlen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Ihr foodwatch-Team

P.S.: Je mehr Menschen hinter foodwatch stehen, umso kraftvoller können wir unsere Forderungen in die Öffentlichkeit bringen. Unsere Kampagnenarbeit ist nur möglich mit ihrer Hilfe – bitte unterstützen Sie uns und werden Sie jetzt Fördermitglied:

https://www.foodwatch.org/de/spenden/mitgliederformular-inl/
Weiterführende Informationen und Quellen:
Sachstandsbericht des Bundeswirtschaftsministerium zu CETA

http://www.mdb-klaus-ernst.de/wp-content/uploads/2016/03/189732-BMWi_Sachstandsbericht-CETA.pdf
Schreiben von Bundeswirtschaftsminister Gabriel an die Fraktionen des Bundestages

http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/C-D/ceta-gutachten-schreiben-bm-gabriel,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf
Kurzgutachten von Prof. Dr. Wolfgang Weiß zur „vorläufigen Anwendung“ von CETA

https://www.foodwatch.org/fileadmin/Themen/TTIP_Freihandel/Dokumente/2016-03-26_Prof_Weiss_Gutachten_Verfassungsprobleme_einstweiliger_Anwendung.pdf

E-Mail: aktuell@foodwatch.de

 

Der CETA-Putsch – und unser Gegenplan

Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!
EU-Kommission will Parlamente austricksen

Das Handelsabkommen CETA ist fertig. Aber die EU-Kommission hält es zurück bis nach der britischen Abstimmung über den Verbleib in der EU. Der Grund: Parlamente sollen entmachtet werden!

Lesen Sie jetzt, wie wir den Plan der EU-Kommission durchkreuzen wollen…

Liebe SYLVIA ,

monatelang hatte die EU-Kommission ein Geheimnis daraus gemacht. Doch vergangene Woche machten Aussagen des Leiters der Generaldirektion Handel, Jean-Luc Demarty, klar: Geht es nach der Kommission, sollen die Parlamente der EU-Mitgliedstaaten wohl nicht über das Handelsabkommen CETA mit Kanada entscheiden. In Deutschland dürften dann weder Bundestag noch Bundesrat darüber abstimmen.

Der fertige CETA-Vertragstext liegt bei der Kommission auf dem Tisch, ebenso wie ein Vorschlag für das Abstimm-Verfahren. Aber sie hält beides zurück, bis die Briten über ihren Verbleib in der EU abgestimmt haben. Das sagte Demarty vergangene Woche auf die Frage, warum es mit CETA so lange dauert.[1] Er gab damit indirekt zu: Was die Kommission vorhat, würde die Briten und alle Europäer/innen wütend machen.

Selbst TTIP-Fans wie Sigmar Gabriel würden auf die Barrikaden gehen, wenn die EU-Kommission ihre Pläne jetzt offenlegen würde. Denn er und fast alle anderen Regierungen haben ihren Parlamenten versprochen, dass sie über CETA und TTIP entscheiden werden.[2] An diesem Machtkampf zwischen der Kommission und den EU-Mitgliedsstaaten könnte CETA scheitern.

Allerdings braucht es dafür eine sehr schnelle und schlagkräftige Kampagne. Mit Zeitungsanzeigen und Großplakaten wollen wir sofort reagieren, sollte die EU-Kommission ihren undemokratischen Plan in die Tat umsetzen. Mit einer derart massiven Öffentlichkeit können wir die Bundesregierung zum Handeln bringen.

Diese und andere Aktionen können wir aber nur dann aus dem Stand starten, sofern wir nicht erst nach Unterstützung fragen müssen, wenn es soweit ist. Möglich machen das Menschen, die Campact mit einem regelmäßigen Beitrag unterstützen. Wenn wir bis zum 5. April 3.000 neue Förderer/innen gewinnen, können wir die Anzeigen bereits jetzt vorbereiten und Werbeflächen reservieren. Bitte werden daher auch Sie heute Campact-Förderer/in. Mit 10 Euro im Monat helfen Sie enorm.
Das Perfide an den Plänen der EU-Kommission ist: Sie zwingt uns möglicherweise dazu, nicht nur eine, sondern zwei Schlachten um CETA zu schlagen. Einmal zu der Frage, WIE entschieden wird: nur auf EU-Ebene oder auch in den Parlamenten der Mitgliedsstaaten?

Und dann darüber, WAS entschieden wird: CETA – ja oder nein? Das Kalkül ist, dass uns in der ersten Auseinandersetzung die Puste ausgeht und CETA dann einfach durchgesetzt werden kann.

Doch damit unterschätzt uns die Kommission. Campact trifft gemeinsam mit dem Bündnis TTIP Unfairhandelbar bereits jetzt die Vorbereitungen, um auf jede Entscheidung über CETA schnell und robust zu reagieren. Ob mit Verfahrenstricks oder ohne: Wir werden CETA stoppen!

Das ist allerdings ein gewaltiger Aufwand. Gemeinsam mit dem Bündnis müssen wir nicht nur viele Szenarien durchdenken und planen, sondern auch für alle Fälle Ressourcen bereit halten. Und wenn die EU-Kommission einen Rückzieher macht oder die Regierungen durchsetzen, dass der Bundestag mitentscheiden muss, ist CETA noch lange nicht gestoppt. Das haben wir vor:

  • Die SPD wird in einem Parteikonvent erneut über CETA entscheiden, möglicherweise bereits Anfang Juni. In zahlreichen Bürgergesprächen wollen wir die Delegierten davon überzeugen, dass sie die von der Partei gezogenen roten Linien verteidigt – auch, weil das nur ein Nein zu CETA bedeuten kann.
  • Der endgültige Text von CETA liegt jetzt vor, aus Vermutungen wird Gewissheit. Um diese zu belegen, werden wir Studien in Auftrag geben, die die Gefahren von CETA untermauern.
  • Wenn über CETA im Bundesrat abgestimmt wird, kommt es auf die Bundesländer mit grüner und linker Regierungsbeteiligung an. Wir werden sie mit Aktionen daran erinnern, dass sie dem Abkommen nicht zustimmen können.
  • Die CSU fährt unbekümmert einen pro-CETA und pro-TTIP Kurs, obwohl ihre Basis alles andere als begeistert ist. Mit einer eigenen Kampagne in Bayern wollen wir die Parteiführung zu einem Kurswechsel veranlassen.
Sie sehen: Gemeinsam müssen wir in der Lage sein, schnell, flexibel und schlagkräftig zu reagieren – und das möglicherweise noch mehrmals in diesem Jahr. Nur mit enormer Ausdauer werden wir CETA stoppen. Das Schöne daran ist: Gelingt uns dies, ist auch TTIP praktisch nicht mehr durchsetzbar. Sie haben Campact in der Vergangenheit mit Ihrer Spende unterstützt. Herzlichen Dank dafür!
Bitte fördern Sie daher Campact mit einem regelmäßigen Beitrag und ermöglichen Sie, dass die Bewegung gegen TTIP und CETA den langen Atem behält, den es braucht. Mit 10 Euro im Monat bringen Sie uns weit nach vorn.

https://www.campact.de/ceta/appell/foerdern-2m/

Mit herzlichem Dank

Ihre Maritta Strasser, Campaignerin

PS: Wenn Sie bis zum 5. April 2016 Förderer/in werden, senden wir Ihnen zu Ihrer argumentativen Stärkung und als Dankeschön das Buch „Der Unfreihandel – Die heimliche Herrschaft von Konzernen und Kanzleien“ der ZEIT-Journalistin Petra Pinzler.

https://www.campact.de/ceta/appell/foerdern-2m/

Sollten Sie Brief oder Fax bevorzugen, drucken Sie einfach unser Förder-PDF aus und senden Sie es an Campact.

[1] Aussagen von Jean-Luc Demarty, Leiter der Generaldirektion Handel, am 14. März 2016 im INTA-Ausschuss des Europäischen Parlaments (laut Bericht des Spezial-Nachrichtenservice „EU Trade Insights“ vom 15. März 2016).

[2] „Fließende Grenze“, Spiegel 13/2016, Seite 79.

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