Archiv der Kategorie: NAHRUNG

Betrifft Nestlé, Katjes und Netto

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Wild in Chips, Gelatine in der Herstellung von Apfelsaft, Schweineborsten in der Brotproduktion – dank einer Gesetzeslücke versteckt die Lebensmittelindustrie in etlichen Produkten tierische Bestandteile, ohne dass das auf der Verpackung angegeben werden muss. Machen Sie jetzt Freunde und Bekannte auf diese Kennzeichnungslücke aufmerksam und LEITEN SIE DIESEN NEWSLETTER WEITER! Erhöhen Sie damit den Druck auf die Bundesregierung – für ECHTE Wahlfreiheit im Supermarkt!

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Hallo und guten Tag,

die gute Nachricht zuerst: In unserem Kampf gegen versteckte Tiere in Lebensmitteln haben wir jetzt erste Erfolge zu verzeichnen. Katjes verzichtet bei seiner Produktion neuerdings komplett auf den Einsatz tierischer Gelatine. Nestlé kennzeichnet mittlerweile deutlich auf der Vorderseite der Verpackung, dass seine Maggi Tomaten-Cremesuppe Speck enthält. Und mehrere Chips-Produkte der Firma funny-frisch enthalten nun keine Bestandteile mehr aus Kälberlab oder Wild. Waren es vor wenigen Jahren noch zehn funny-frisch-Snacks mit verstecktem Tier, sind es heute „nur“ noch drei.

Katjes, Maggi und funny-frisch sind nicht die ersten Hersteller, die ihre Produkte und Verpackungen anpassen, in der Vergangenheit hatten etwa Hohes C, Milram und Valensina nach foodwatch-Kritik auf tierische Bestandteile verzichtet. Das zeigt: Protest von Verbraucherinnen und Verbrauchern wirkt – in diesem Fall bleibt das grundsätzliche Problem um die intransparente Kennzeichnung jedoch weiterhin bestehen. Denn noch immer nutzen etliche Hersteller die lückenhafte Gesetzeslage und setzen in der Produktion tierische Bestandteile ein, ohne dies auf der Verpackung anzugeben. Erst kürzlich haben wir Apfelsaftgetränke der großen Supermärkte unter die Lupe genommen. Bei sieben von 17 klaren Apfelsäften und -nektaren sowie fünf von 14 Apfelschorlen gaben die Hersteller bei unserer Abfrage den Einsatz von Schweine- bzw. Rindergelatine an oder konnten die Verwendung zumindest nicht ausschließen.

Viele Verbraucherinnen und Verbraucher wollen in Bezug auf Lebensmittel tierischen Ursprungs bewusste Kaufentscheidungen treffen. Doch Lücken bei der gesetzlichen Kennzeichnungspflicht stehen einer solchen Wahlfreiheit im Supermarkt entgegen. Hier drei Beispiele:

  • Aromen: Hersteller müssen nicht kenntlich machen, wenn Aromen z.B. aus tierischen Bestandteilen gewonnen sind.
  • Technische Hilfsstoffe: Safthersteller müssen nicht kenntlich machen, wenn sie ihre Produkte mithilfe von Tiergelatine von Trübstoffen befreien.
  • Zusatzstoffe: Wenn tierische Farbstoffe, beispielsweise aus Schildläusen, verwendet werden, muss der tierische Ursprung nicht angegeben werden.

Wir fordern von Bundesernährungsminister Christian Schmidt: Wo tierische Bestandteile eingesetzt werden, muss dies inklusive der Tierart auf der Produktverpackung gekennzeichnet sein. LEITEN SIE DIESEN NEWSLETTER WEITER, damit auch Ihre Freunde und Bekannten an unserem E-Mail-Protest teilnehmen können!

Hier unterzeichnen gegen versteckte Tiere

Weitere Themen:

Erneut Mineralöl in Adventskalendern

Auch in diesem Jahr sind wieder Schoko-Adventskalender mit gefährlichen Mineralölen verunreinigt. Das hat das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit herausgefunden. Die Ergebnisse wurden auf Antrag von foodwatch am Mittwoch veröffentlicht. Drei Produkte – der Adventskalender „Santa Claus in town“ von Netto Markendiscount in Kooperation mit der Umweltorganisation WWF sowie die Kalender „Goldora Weihnachtsmann mit Schlitten“ und „Goldora Weihnachtsmann mit Tieren“ von Rübezahl waren sogar mit den potenziell krebserregenden und erbgutschädigenden aromatischen Mineralölen (MOAH) belastet.

Erste Handelsketten haben reagiert! Kurz nach Veröffentlichung der Testergebnisse hat der Lebensmitteldiscounter Norma die beiden Goldora-Kalender aus dem Verkauf genommen. Dann zog Netto Markendiscount nach und ordnete einen Verkaufsstopp seiner eigenen Kalender an. Wir begrüßen den Schritt zwar, fordern Netto Markendiscount jedoch auf, nicht nur einen „stillen“ Rückruf – also einen Verkaufsstopp – zu veranlassen, sondern einen öffentlichen Rückruf. Schließlich ist es die Verantwortung von Netto Markendiscount, jetzt auch all diejenigen zu informieren, die das belastete Produkt bereits gekauft haben – und kein Kind sollte diese Schokolade verzehren.

Der Fall ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Mineralölen in Lebensmitteln nicht den Unternehmen überlassen werden darf. Wir brauchen gesetzliche Grenzwerte. Für die besonders gefährlichen aromatischen Mineralöle muss es eine Null-Toleranz geben. Wenn Sie auch finden, dass gefährliche Mineralöle nichts in unserem Essen zu suchen haben, dann unterschreiben Sie jetzt unsere E-Mail-Aktion!

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CETA-Volksbegehren landet vor Gericht

In Bayern ist das von foodwatch unterstützte Volksbegehren gegen das Freihandelsabkommen CETA vorerst gestoppt: Das bayerische Innenministerium hat den Zulassungsantrag zum Volksbegehren an den Bayerischen Verfassungsgerichtshof verwiesen. Der Grund: Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung des Volksbegehrens seien „nicht gegeben“, wie das Innenministerium mitteilte. Die Richter haben nun drei Monate Zeit, endgültig über den Zulassungsantrag zu entscheiden. Sollte der Verfassungsgerichtshof zugunsten des Bündnisses entscheiden und sich ein Zehntel der bayerischen Wahlberechtigten innerhalb von zwei Wochen in die Unterschriftenlisten eintragen, käme es zu einem Volksentscheid!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Ihr foodwatch-Team

P.S.: foodwatch finanziert sich ausschließlich aus den Beiträgen und Spenden von Förderern und nimmt grundsätzlich kein Geld vom Staat. Nur deshalb sind wir unabhängig, und nur deshalb kann uns niemand einen Maulkorb anlegen. Helfen Sie uns, damit wir in Zukunft noch mehr bewegen können – werden Sie Mitglied von foodwatch!

www.foodwatch.de/mitglied-werden

Weiterführende Informationen und Quellen:
Katjes produziert jetzt ohne Gelatine
Ein Schweinchen namens Saft
Netto Markendiscount stoppt Verkauf von Adventskalender
Testergebnisse des LGL Bayern zu Mineralölen in Adventskalendern
Bayerisches Volksbegehren gegen CETA
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

Merci Wallonie – Die Belgier stärken die europäische Idee

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Merci Wallonie – die Belgier stärken die europäische Idee

Die wallonischen Politiker haben als Regionalparlament von Belgien ihre Zustimmung zu einem Freihandelsvertrag zwischen der EU (28 europäische Staaten) und dem Staat Kanada verweigert. Sie taten dies, weil sie diesen Vertrag in der vorliegenden Form ihren Bürger*innen nicht zumuten wollten. Jetzt haben sie in wenigen Tagen Änderungen erreicht, die uns immer als unverhandelbare Vertragsbestandteile verkauft wurden. Trotzdem wurde bisher keine Einigung erreicht und die Unterzeichnung von CETA für heute abgesagt.

Eines ist deutlich: Die CETA – Gegner sind die wahren Europäer.

Sie wollen ein demokratisches Europa mit gleichberechtigten Bürgerinnen und Bürgern. Sie wollen das Miteinander. Sie sorgen sich wirklich und kämpfen um Verträge, die das Gemeinwohl fördern. Und sie entlarven die zentralistisch agierende EU als bürgerfernes Konstrukt, das in dieser Form kaum mehr von den Menschen in Europa getragen wird.

Man kann gar nicht laut genug rufen: Ihr Menschen in Europa wacht endlich auf!
Lasst Euch von dieser zentralistischen, nur teildemokratischen EU nicht die Zukunft bestimmen. Wir sind das Recht. Wir Menschen erzeugen es, wir Menschen wachen über seine Einhaltung. Wir müssen immer auch das letzte Wort haben und wir tragen die Folgen.

Wir sind für ein gemeinschaftliches Europa. Wir wollen kein Zusammenleben, in dem kleine, im geheimen tagende Gremien zusammen mit Wirtschaftsvertretern Verträge ausarbeiten, die offenkundig kaum am Gemeinwohl orientiert sind, sondern allenfalls Großunternehmen bevorzugen.

Der Widerstand gegen CETA ist groß. In Berlin hat die rot-rot-grüne Koalition gerade in ihrem Koalitionsvertrag beschlossen, im Bundesrat gegen CETA zu stimmen. Auch in Kanada ist der Widerstand gegen CETA groß. So nannte die Vorsitzende der Grünen, Elisabeth May, die internationalen Schiedsgerichte: „Eine schamlose Geschäftemacherei mit der Unmoral“.

Die Individualisierung der Menschen schreitet immer weiter voran und eine Gemeinschaftsbildung wird in Zukunft nur durch den Willen der Einzelnen zustande kommen. Jeder Zentralismus ist an den Realien der Welt vorbeikonstruiert, selbst wenn ihre Vertreter der Überzeugung sind, doch das Gute für die Menschen zu wollen. Es wird nur gehen, wenn wir in Zukunft alle in souveräner und gleichberechtigter Weise die Gestaltung unserer Gesellschaft verantworten: Volksabstimmungen!

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit! Diese Ideale warten darauf, durch uns Menschen verwirklicht zu werden.

Wir können das.

Regierungen können das nicht.

Herzgruß

Geschäftsführer OMNIBUS für Direkte Demokratie
PS:
Die Wallonier wurden überall in Europa mit Aktionen unterstützt. Das Foto mit unserem Plakat entstand am Mittwoch, den 25. Oktober 2016 vor der Belgischen Botschaft in Berlin.

PPS:
Democracy International arbeitet an einer Initiative zur Erarbeitung und Abstimmung einer neuen Verfassung für ein Europa der Regionen und der Direkten Demokratie. Dort ist der OMNIBUS im Rat (Council) vertreten.

28.10. – 29.10.2016, Friedrichshafen
Symposium „From Social Sculpture to Art Related Action“,
Veranstalter: Zeppelin Universität Friedrichshafen
Johannes Stüttgen spricht im Rahmen dieser Veranstaltung am
Samstag, den 29.10.2016
URSACHE ZUKUNFT
Joseph Beuys: Die Freie Internationale Universität, (FIU), der erweiterte Kunstbegriff und die Direkte Demokratie.
9.30 Uhr – 10.30 Uhr Vortrag und Gespräch
Ort: Zeppelin Universität, Friedrichshafen, Fallenbrunnen 3, Forum
Das gesamte Programm und Anmeldung unter:
www.zu.de/universitaet/artsprogram/symposium_social_scultpure.php

Weitere Veranstaltungen:
www.omnibus.org/veranstaltungen.html

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, dass unsere Arbeit für die Volksabstimmung auf allen Ebenen kontinuierlich weitergehen kann:
IMPRESSUM

OMNIBUS für Direkte Demokratie gemeinnützige GmbH
Im Vogelsang 89
45527 Hattingen
HRB 21986, Essen, Steuer Nr. 323/5721/0256,
Geschäftsführer: Michael von der Lohe

SPENDENKONTO
Bank für Sozialwirtschaft
Kontoinhaberin: OMNIBUS gemeinnützige GmbH
IBAN: DE61 7002 0500 0008 8430 00
BIC: BFSWDE33MUE
Gläubiger-ID: DE97ZZZ00001127303

Achtung, foodwatch ist eine Sekte!

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Wir von foodwatch, ich als Gründer persönlich – und Sie als Unterstützerinnen und Unterstützer (!) werden von Lobbyisten und Politikern immer wieder beleidigt und verunglimpft. Teilweise tief unter der Gürtellinie. Die Erklärung dafür ist einfach: Wir sind unbequem und legen den Finger in die Wunde – und dem politischen Gegner fehlen die Sachargumente. Aber lesen Sie selbst…

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Hallo und guten Tag, SYLVIA,

foodwatch ist eine Organisation, die sich einmischt und manchmal kräftig austeilt. Dafür müssen wir auch einiges einstecken. Das gehört dazu. Was wir nicht machen: unsere Gegner persönlich diffamieren. Diese wiederum scheinen gern zu diesem Mittel zu greifen…

„Er lebt von der Skandalisierung. Das ist sein Geschäftsmodell, um möglichst viele Mitglieder und Spendengelder zu gewinnen“, schreibt Ilse Aigner, vormalige Verbraucherschutzministerin, über mich. Das Rezept ist einschlägig: Will man einen Widersacher fertig machen, zweifelt man vor allem seine charakterliche Integrität an. Oder man erklärt ihn gleich zu einem psychopathisch Verirrten, wie der oberste Lobbyist der Lebensmittelindustrie, Christoph Minhoff. Für ihn ist foodwatch eine Sekte („Bode-Sekte“)! Ja, Sie haben richtig gehört, eine Sekte! Lesen Sie also nicht weiter, es könnte ja sein, dass der Sektenführer Sie auf Abwege bringt!

Der Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion, verstieg sich dazu, foodwatch nicht nur als „Empörungsindustrie“ zu beleidigen. Nein, er verhöhnte vor allem Sie, also engagierte Bürgerinnen und Bürger, als „Klick-Aktivisten“ und sprach sogar von „Klick-Bataillonen“. Und davon, dass wir von foodwatch Menschen „hinters Licht führen“ und „Angstkampagnen“ durchführen würden. Der Generalsekretär der CDU, Peter Tauber schäumte: „Ich finde es unverschämt, dass Herr Bode seine Markt- und Vertrauensstellung als Angstlobbyist missbraucht, um Sie zu instrumentalisieren.“ Angstlobbyist!

Diese Vorwürfe entbehren jeder sachlichen Grundlage. Aber sie bestätigen auch, offensichtlich einen Nerv getroffen zu haben. Wenn Sie wollen, dass wir weiter den Finger in die Wunde legen können, helfen Sie meinem Team und mir dabei und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch!

Politiker wie Pfeiffer und Tauber müssen sich allerdings die Frage gefallen lassen, wer hier wen „hinters Licht führt“ und wer hier „Angstkampagnen“ startet. Und waren es nicht der Bund der Deutschen Industrie (BDI) und sogar die EU-Kommission, die sich bei der Prognose des durch TTIP vermeintlich zu erwartenden Wirtschaftswachstums um den Faktor 10 (!) „vertan“ hatten?
Wer hat denn mit diesen Zahlen wen „hinters Licht“ geführt? Ganz nebenbei: Diesen Zahlenschwindel hatte foodwatch aufgedeckt und er wurde vom BDI und der EU-Kommission dann auch umgehend korrigiert.

Wenn Sie also ein Zeichen dagegen setzen wollen, dass Repräsentanten unseres Staates seriöse Kritiker verleumden, werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch.

Und was ist mit der Kritik von Professor Dr. Bernhard Kempen, Universität Köln: „Die bisherige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts lässt nur den Schluss zu, dass völkerrechtliche Verträge eines solchen Inhalts NICHT mit dem Grundgesetz übereinstimmen!“ Gehören dieser und andere angesehene Professoren auch zur „Empörungsindustrie“?

Unterstützen Sie uns, die Demokratie lebendig zu halten und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch.

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Ihr
Thilo Bode
Geschäftsführer

PS: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Fördererinnen und Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützerinnen und Untetstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderer/Förderin und kämpfen Sie mit uns gemeinsam!

Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

Wir haben eure Märchen satt!

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Die Lebensmittelindustrie versucht uns weiszumachen, dass ihre Lebensmittel sicher und gesund sind. Das ist ein Märchen, das wir nicht mehr hören wollen! Wir wollen, dass die Gesetze uns Verbraucherinnen und Verbraucher schützen – und nicht einseitig die Industrie – und dass ihre Lebensmittel nicht unsere Gesundheit gefährden!

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Hallo und guten Tag, SYLVIA 

seit Jahren beobachten mein Team und ich die Machenschaften der Lebensmittelkonzerne. Eine spannende Aufgabe, die mich allerdings oft fassungslos macht und noch öfter ärgert. Einiges konnten wir stoppen, etliche Produkte mussten die Essensfälscher aus den Regalen nehmen. Doch noch immer ist die Liste der Missstände lang.

Beispiele gefällig?

1. „Erfrischungsgetränke“: In einer Marktstudie haben wir herausgefunden, dass fast 60 Prozent (!) von 463 untersuchten Getränken überzuckert sind. Weil sie zu einem ganz erheblichen Teil für die steigende Verbreitung von Typ-2-Diabetes, Fettleibigkeit und diverse Folgeerkrankungen verantwortlich sind, fordert foodwatch eine Herstellerabgabe für zu süße Getränke. Damit bekommt die Industrie einen Anreiz den Zuckergehalt zu senken.

2. Gentechnik: Verbraucher können nicht feststellen, ob Fleisch, Milch, Eier, Joghurt oder Käse mit Gentechnik hergestellt werden, also von Tieren stammen, die mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurden. foodwatch fordert die Kennzeichnung von tierischen Produkten, die mit Gentechnik hergestellt wurden.

3. Qual-Tierhaltung: Kranke, verhaltensgestörte und verstümmelte Tiere sind in der „Nutztierhaltung“ trauriger Alltag. Wir essen täglich Produkte von kranken Tieren. foodwatch fordert eine grundlegende Wende in der Tierhaltung und dass in Zukunft auch klare Zielvorgaben für die Tiergesundheit vorgeschrieben werden.

4. Versteckte Tiere: in Produkten wie Limonade oder Chips sind häufig Tierbestandteile
versteckt! Auszüge aus Schweineborsten in der Brotherstellung oder Schweinegelatine in der Saftherstellung müssen nicht immer deklariert werden. Wir fordern eine klare und unmissverständliche Kennzeichnung aller tierischen Bestandteile.

5. Mineralöl: Viele Lebensmittel sind mit aromatischen Mineralölen belastet. Oft gehen sie von der Verpackung ins Lebensmittel über. Sie können Krebs auslösen und verändern unser Erbgut. foodwatch fordert eine gesetzlich vorgeschriebene Barriereschicht und die Einführung strenger Grenzwerte.

Liebe foodwatch-Interessierte, diese Liste ist bei weitem nicht vollständig. Aber sie macht deutlich: Wenn wir Politik und Lebensmittelindustrie nicht in die Zange nehmen, dann drücken sie sich davor, geeignete Maßnahmen zur Beseitigung von Missständen zu ergreifen und erstarren in Tatenlosigkeit.

Wenn wir den Verantwortlichen nicht genau auf die auf die Finger schauen und immer wieder auf die Mängel im Lebensmittelmarkt hinweisen, passiert gar nichts!

Aber wenn wir uns zusammentun und gemeinsam Druck ausüben, dann haben wir eine realistische Chance etwas zu verändern. Wir von foodwatch wollen, dass die Verbraucher zu ihrem Recht kommen! Aus diesem Grund habe ich foodwatch gegründet! Und aus diesem Grund bitte ich Sie: Helfen Sie uns dabei und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch!

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Jedes neue foodwatch Mitglied ist ein Stachel im Fleisch der Nahrungsmittelkonzerne! Werden Sie deshalb Förderer/Förderin von foodwatch!

Wir Verbraucherinnen und Verbraucher müssen uns zusammentun, damit unsere Stimme endlich gehört wird! Deshalb bitte ich Sie ganz persönlich: Unterstützen Sie uns und werden Sie foodwatch-Förderin/Förderer

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Ihr
Thilo Bode
Geschäftsführer

PS: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Fördererinnen und Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützerinnen und Untetstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderer/Förderin und kämpfen Sie mit uns gemeinsam!

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Die Kolonialisierung der Welt durch Lebensmittelstandards

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/die-kolonialisierung-der-welt-durch-lebensmittelstandards.html

Das Herrschaftsinstrument des Nordens


Von: Red.

 

Wenn wir im Supermarkt Kaffee, Bananen oder andere weit entfernt produzierte Lebensmittel einkaufen,wollen wir nicht nur beste Qualität, sondern auch zum Wohl der Produzierenden und der Umwelt beitragen. Kommerzielle Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards formulieren Versprechungen zu Qualität, Sicherheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit – doch wer legt diese Standards fest und wer kontrolliert sie? Die international für «Brot für die Welt» tätigen Experten Rudolf Buntzel und Francisco Marí zeigen in «Gutes Essen – arme Erzeuger. Wie die Agrarwirtschaft mit Standards die Nahrungsmärkte beherrscht», dass diese zu einem globalen Herrschaftsinstrument des Nordens geworden sind. Sie plädieren dafür, die Standards in einen staatlichen Rahmen zu setzen, um gerechte internationale Agrarbeziehungen zu etablieren und Kleinbäuerinnen und -bauern eine Chance zu geben.

________________________

Rudolf Buntzel, Francisco Marí: Gutes Essen – arme Erzeuger. Wie die Agrarwirtschaft mit Standards die Nahrungsmärkte beherrscht. Oekom Verlag, 2016. 380 S. Fr. 43.90/€ 29.95

 

Donnerstag, 28. Juli 2016

 

Neuigkeit zur Petition: Will greyhound exports to Macau be banned? Hear today’s question in Parliament

https://www.change.org/p/prime-minister-stop-export-of-irish-greyhounds-to-their-deaths-in-china/u/17270750

GREY2K USA Worldwide

13. Juli 2016 — Hear brave and compassionate Irish lawmaker Ruth Coppinger query Minister of State about greyhound exports to Macau. The Welfare of Greyhounds Act may be amended in the Fall!

https://www.youtube.com/watch?v=DKwP2eQO9Yc


 

 

Fünf Möglichkeiten, wie Ihre Unterschrift den Hunden helfen kann

 

Wenn Sie die E-Mail nicht sehen können, klicken Sie bitte hier
***

ICH  BIN  LUISE

Zusammen können wir das Hundeschlachten in Yulin beenden

Es stehen nur noch zwei Wochen ins Haus, bis das Hundefleischfestival in Yulin beginnt. Wir danken denjenigen unter Ihnen, die unseren Open Letter unterzeichnet haben … bitte reichen Sie ihn weiter. Falls Sie noch nicht unterzeichnet haben, setzen Sie bitte heute Ihren Namen darunter.
Stellen Sie sich vor,
es wäre Ihr Hund

UNTERZEICHNEN SIE UNSEREN AUFRUF >
ES GIBT FÜNF WEGE FÜR IHRE HILFREICHE UNTERSTÜTZUNG.
#EndYulinFestival #EndTheDog MeatTrade

1.

DIE HUNDEDIEBE FESTHALTEN
Wir wissen, dass es sich bei den meisten von der Hundefleischindustrie konsumierten Hunden um gestohlene Haustiere handelt. Obwohl diese Diebstähle straffällig sind, kommen die meisten Täter aufgrund fehlender Zeugen davon. Doch wenn wir den Druck aufrechterhalten, könnte der Hundehandel legal unter Strafe gestellt werden.

2. NICHT VORHANDENE DOKUMENTE DER HÄNDLER ZUR ZIELSCHEIBE MACHEN
Der Handel mit Hundefleisch ist auf vielen Ebenen kriminell. Die Hunde werden geschnappt, erhalten keine veterinäre Versorgung, Hygiene ist nicht vorhanden – und die meisten Händler liefern nicht die nötigen Dokumente, wie zum Beispiel Begleitpapiere. Falls die Behörden das Festival nicht beenden können – weil die Menschen sich weiterhin zum Hundefleischessen treffen –, können sie es den Händlern zumindest sehr schwer machen, die Hunde zu schlachten und zu servieren.
3.

FÖRDERN SIE DIE WACHSENDE ABLEHNUNG CHINAS FÜR DAS ESSEN VON HUNDEFLEISCH
Vor kurzem haben ca. 9 Mio. Chinesen online ihre Stimme für ein vorgeschlagenes Gesetz abgegeben, das die Konsumierung von Hunde- und Katzenfleisch illegal machen will. China verliert den Geschmack an Hundefleisch, und zunehmend weniger Menschen wollen an einer Veranstaltung wie dem Hundefleischfestival in Yulin teilnehmen.

4. UNTERSTÜTZEN SIE DEN KAMPF AN ALLEN FRONTEN
Unser Kampf setzt sich auch nach dem Festival fort und wir brauchen auch weiterhin bei jedem unserer Schritte Ihre Unterstützung. Das Yulin-Festival ist nur die Spitze des Eisbergs – mit Ihrer Hilfe können wir aber die Hundefleischindustrie in ganz China beenden. Unsere Forschungsberichte haben den Behörden die Illegalität und die Gesundheitsrisiken dieser grausamen Industrie nachgewiesen. Wir haben unsere Informationen außerdem an viele Tierschutzgruppen weitergegeben. Dies wird ihnen helfen, die Hundeschmuggler aufzudecken. Und indem wir alles oben Stehende tun, können wir…
5.

DAS VERZEHREN VON HUNDEFLEISCH IN CHNA ILLEGAL MACHEN
An letzter Stelle möchten wir den GESAMTEN Verzehr von Hundefleisch beenden. Gemeinsam können wir das schaffen. Es werden nicht mehr jedes Jahr 10 Millionen Hunde in China geschlachtet und jedes zukünftige Yulin-Festival wäre frei von Hundefleisch.

Ihre Unterschrift zählt. Dank des globalen Aufschreis wird die Veranstaltung jedes Jahr kleiner, von 10.000 Hunden, die vor wenigen Jahren gschlachtet wurden, waren es im letzten Jahr nur noch ca. 1000. Aber selbst ein Hund ist noch zuviel. Bitte setzen Sie Ihren Namen unter unseren Aufruf oder leiten Sie ihn weiter, wenn Sie ihn bereits unterzeichnet haben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit herzlichen Grüssen,

Jill Robinson Jill Robinson

Jill Robinson MBE, Dr. med. vet. h. c., Hon LLD
Gründerin und CEO

PS: Jede Unterschrift zählt. Und wenn Sie einen weiteren Beitrag leisten wollen, dieses Festival – und den Hundefleischhandel – zu beenden, dann spenden Sie bitte hier.

TTIP – Der Ausverkauf der Bildung – und wie Lehrer davon überzeugt werden sollen, wie toll doch angeblich das TTIP ist!

TTIP – Der Ausverkauf der Bildung – und wie Lehrer davon überzeugt werden sollen, wie toll doch angeblich das TTIP ist!

alles lesen …

TTIP – hüten Sie sich vor dem, was dahintersteckt!

Bereits mehrfach wurde hier auf Netzfrauen auf die möglichen dramatischen Auswirkungen der geplanten Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP hingewiesen. In geradezu an Geheimdiplomatie anmutenden, völlig abgeschotteten Verhandlungen werden Eingriffe in das Leben eines jeden EU-Bürgers geplant, wobei das angedrohte „Chlor-Hühnchen“ noch zu den „kleineren Übeln“ gehört. Die Unterhändler maßen sich an, Absprachen zu treffen, die den Bestand der Grundprinzipien der Demokratie bedrohen und tief in die Rechte der Bürger und die Gerichtsbarkeit eingreifen werden. Die Türen sind geschlossen, wenn die EU-Kommission mit der US-Regierung über gentechnisch veränderte Lebensmittel verhandelt oder einen Aspekt, den wir bisher nicht berücksichtigt haben: DIE BILDUNG! …

… Investitionsschutz als Angriff auf die staatlichen Schulen

Die Ursache für diese Befürchtung liegt in einem rigiden Investitionsschutz im Rahmen desTTIP. Dieser Investitionsschutz soll Unternehmen vor staatlichen Zugriffen schützen. Für dessen Umsetzung sind außerstaatliche Schiedsgerichte, die unter Aufsicht von Weltbank und UNO stehen, zuständig. Sie können von Unternehmen angerufen werden, wenn diese sich diskriminiert und ungerecht behandelt fühlen. Diese Gerichte können ad-hoc staatliche Zugriffe verbieten und empfindliche Strafen verhängen. Auch wenn dieser Investitionsschutz nur auf neue staatliche Maßnahmen angewendet werden soll und nicht auf die bereits existierenden, kann dies – so fürchten die Kritiker – zu einer deutlichen Einschränkung des staatlichen Einflusses im Bildungsbereich führen. Quelle und mehr Informationen hier:  https://www.bllv.de

… Freihandelsabkommen TTIP: „Lehrer könnten durch Apps ersetzt werden“

… Profitinteressen an den Schulen

… Österreich trägt Bildung zu Grabe

In Österreich wurde das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und universitären Betrieb einfach abgeschafft und dem Wirtschaftsministerium zugewiesen. Praktisch, so haben die Konzerne leichtes Spiel, gerade in Bezug auf Bildung, ihren Einfluss zu nehmen. Wissenschaft nun komplett in den Rachen der Wirtschaft?

Die Universitäten sind mittlerweile sowieso schon von Forschungseinrichtungen zu verschulten Produktionsstätten für Facharbeiter mutiert. Da kann man auch gleich die Wirtschaft bestimmen lassen, was die Wissenschaft zu forschen hat. Dass es unter normalen Umständen einen klitzekleinen Interessenskonflikt zwischen dem, was die Wirtschaft will und dem was die Wissenschaft will, geben könnte, ist unklug. Das sahen auch die Studenten so und machten ihrem Ärger Luft. Tausende gingen im Dezember auf die Straße und trugen die Bildung zu Grabe. [Österreich: Großdemo von 30 000 Beamten legen Verkehr in Wien lahm]

In Deutschland gibt es eine erschreckend große Anzahl von Menschen, die überhaupt nicht wissen, was TTIP bedeutet. Sie glauben zumeist, es gehe sie nichts an, da sie eh nichts ändern könnten, und es würde wohl nicht so schlimm kommen, wie allgemein gesagt wird. Diesen Menschen möchten wir sagen: Es wird sogar noch schlimmer kommen, als gesagt wurde! Sagen Sie dann nicht, Sie wurden nicht gewarnt!

TTIP – Der Ausverkauf der Bildung – und wie Lehrer davon überzeugt werden sollen, wie toll doch angeblich das TTIP ist!

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ICH  BIN  LUISE

Neuigkeit zur Petition Butter bei de Fische – Meinungsumfrage

https://www.change.org/p/eu-verpflichtet-superm%C3%A4rkte-ihr-unverkauftes-essen-zu-spenden-stopfoodwaste/u/16555367

Claudia Ruthner

Tutzing, Deutschland

12. Mai 2016 — Es tut sich was:

*** 150.000 Menschen allein aus Deutschland ***

Jetzt hat sich abgeordnetenwatch.de bei mir gemeldet!
(abgeordnetenwatch.de ist eine überparteiliche und institutionell unabhängige Internetplattform, welche die Möglichkeit eröffnet, Abgeordnete verschiedener Parlamente öffentlich zu befragen)

Das Team von abgeordnetenwatch.de wird demnächst die Aufnahme der Petition als PetitionPlus beschließen. Was heißt das konkret für uns?

Wenn wir PetitionPlus sind, bereitet abgeordnetenwatch.de die Spendensammlung für die Meinungsumfrage vor. Sobald diese freigeschaltet ist, schicken wir einen Spendenaufruf an die Petitionszeichnerinnen und -zeichner in Deutschland und wenn dann die Kosten für die Meinungsumfrage zusammen gekommen sind, wird die Umfrage bei infratest-dimap in Auftrag gegeben.

Ergibt sich aus der Umfrage eine Mehrheit für das Anliegen der Petition (wovon ich stark ausgehe!), fordern wir alle EU-Abgeordneten aus Deutschland auf, zu der Frage aus der Umfrage Stellung zu beziehen.

Und das heißt dann „Butter bei de Fische“ – wir wollen Klartext hören!


 

 

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ICH  BIN  LUISE

Fracking-Verfahren und die schlimmen Folgen: Fluss geht in Flammen auf

http://web.de/magazine/wissen/fracking-verfahren-schlimmen-folgen-fluss-flammen-31519528

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ICH  BIN  LUISE