Archiv der Kategorie: ÖSTERREICH

Protest vor dem ‚Tierschutzministerium‘!

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Protest vor dem ‚Tierschutzministerium‘!

Die Kampagne für ein generelles Verbot des betäubungslosen Schlachtens geht in die nächste Runde – so konnten dieser Tage AktivistInnen vor dem Bundesministerium für Gesundheit (zu welchem auch das Resort ‚Tierschutz‘ gehört) gesehen werden, welche, in kunstblutübergossenen Overalls und mit Schafmasken bekleidet, ein Transparent mit der Aufschrift ‚Religionsfreiheit ist keine Rechtfertigung für Tierquälerei‘ entrollten.
Schon mehrmals hatte RespekTiere um einen Termin in besagter Behörde gebeten, welcher allerdings bis zum heutigen Tage nicht zustande gekommen ist. Mit der Aktion wollten wir einmal mehr auf die Dringlichkeit von diesbezüglichen Gesprächen hinweisen.
Der nächste Schritt soll nun die Schaffung einer breiteren Allianz von mehreren Tierschutz-Organisationen sein, um das letztliche Ziel, ein ausnahmsloses Verbot, zu untermauern. Hierfür starteten wir mit ersten Treffen und sind am besten Weg eine gemeinsame Vorgehensweise festzulegen.
 
Auch über die weitere Entwicklung bezüglich des Austausches mit der Islamischen Gesellschaft werden wir in Kürze berichten!

VGT-RespekTiere Pelzdemo-wieder bei der Pfotenhilfe-Keksebacken-Lass Dich massieren-Benefiz-2Hunde finden ein zu Hause!!!!

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VGT-RespekTiere Pelzdemo-wieder bei der Pfotenhilfe-Keksebacken-Lass Dich massieren-Benefiz-2Hunde finden ein zu Hause!!!!

Am Samstag fand sie also statt, die große VGT-RespekTiere Anti-Pelzdemo in der Stahlstadt Linz.
Wie so oft zuvor bewährte sich die großartig funktionierende Kombination auch dieses Mal – und wie!
Mehr als 30 AktivistInnen der beiden Vereine hatten sich in der Altstadt der OÖ-Metropole versammelt, und dann an einem ganz speziellen Ort: nämlich direkt vor jenem Geschäft, welches spätestens seit 2008 untrennbar mit vielen Problematiken – vor allem der so untragbaren Kriminalisierung vieler AktivistInnen – im Tierschutz verbunden ist: die Bekleidungskette KleiderBauer!
 
Auf Grund all dieser Komponenten entwickelte sich schnell eine besonders energische Kundgebung; die TierschützerInnen boten dem so zahlreichen Publikum in der Landstraße spektakuläres: neben all der Info, all den Bilder des Unsagbaren, konnte man AktivistInnen in Tierkleidern sehen, kunstblutübergossen, Gevatter Tod mit seiner Sense überwachte die Szenerie. Die erstaunten PassantInnen fotografierten Pelztragende in schaurigen Masken, welche Schilder mit Aufschriften wie ‚Nur hässliche Menschen kleiden sich in den Pelz schöner Tiere!‘ vorzeigten.
Auch ein Pelzträger wurde beobachtet, der sich selbst gerichtet hatte; seine Abschiedsbotschaft lautete: ‚Ich konnte die Schande nicht mehr ertragen, ein Tierschänder zu sein!’…
 
   
   
Dann starteten die Sprechchöre: ‚Tiere haben Rechte, Pelz ist Mord‘, schallte durch die Stadt, ‚‘Pelze raus – raus aus den Regalen‘ oder ‚KleiderBauer ist schuldig, KleiderBauer macht mit – auf Kosten der Tiere ein Mordsprofit‘…
Offenbar wurde mit dem lautstarken Skandieren ein Nerv getroffen, warum wohl sonst erschienen später – sehr freundliche und nette – PolizistInnen um den Lärmpegel zu untersagen?
 
Letztendlich aber sollte es eine ganz und gar wunderbare Kundgebung sein, welches alles geboten hatte; wunderbare Gespräche, natürlich auch Auseinandersetzungen (ein Beispiel: eine ältere Frau in Pelz blieb vor zum Gruppenfoto versammelter Menge stehen, nur um zu sagen:  Was soll das? Ihr wisst doch, JEDE Frau liebt es einen Pelzmantel zu tragen! Darauf folgte ein unfassbar coole Aktion eines ebenfalls älteren Passanten; er wandte sich ihr zu und meinte: Gnädige Frau, Sie liegen sowas von falsch! Diese Menschen haben völlig recht, Sie sollten sich schämen! 🙂 🙂 :)), Aktionismus pur und jede Menge Dramatik!
 
   
Fotos: alle Bilder @annahgt17m@gmail.com!

Es war uns – wie immer – eine ganz besondere Ehre in Linz gewesen zu sein! Dass wir nach der Kundgebung noch zu Gemüsesuppe und Pizza geladen worden  waren, ist eines jener vielen Details, welches die Zusammenarbeit und tiefe Freundschaft zwischen den AktivistInnen beider Städte so wunderschön macht – was bleibt ist zu sagen: wir freuen uns schon auf das nächste Mal!!!!!

Die Kekseback-Aktion der Linzer Tierrechtsgruppen läuft weiter auf Hochtouren! Unfassbar, seit einigen Wochen opfern diese so unglaublichen TierschützerInnen jeden freien Sonntag, um möglichst viel des köstlichen Backwerkes herstellen zu können – wir können gar nicht oft genug ‚Danke‘ sagen… Der Reinerlös kommt nämlich zwei Projekte von RespekTiere zugute!

Re: CETA

ch bin voller Hoffnung: In den letzten Tagen haben wir wieder einmal gezeigt, wie viel unsere Bewegung erreichen kann, wenn wir gemeinsam für eine gerechtere Welt kämpfen.

Am Montagabend haben wir eine eindeutige Botschaft an das Kanzleramt in Österreich gestrahlt: Mehr als 120.000 Östereicherinnen und Österreicher fordern ihren Bundeskanzler Kern auf, CETA zu stoppen. Mit dabei: SumOfUs-Mitglieder wie Sie!

Schauen Sie sich das mal an:

Eine eindeutige Botschaft war am Montag Abend am Kanzleramt zu lesen

Eindeutige Botschaft am Kanzleramt — gemeinsam mit GLOBAL 2000, aufstehn, attac, Südwind, ÖBV, Pro-Ge und Südwind.

Zuvor hatten tausende SumOfUs-Mitglieder gemeinsam mit unseren Partnern in Österreich fleißig E-Mails an ihre Minister und Ministerinnen verschickt. Wir haben klar gemacht, was wir wollen: Eine Regierung, die gefährlichen Abkommen wie CETA die Rote Karte zeigt — Abkommen, die die Rechte von Konzernen stärken und dabei unsere Demokratie, Arbeitnehmerrechte, Verbraucher- und Umweltschutz gefährden.

Doch auch die CETA-Verfechter legen sich ordentlich ins Zeug und versuchen das Abkommen mit allen Mitteln durchzudrücken.

Als uns klar wurde, dass die EU-Kommission versucht, die österreichische Regierung als Einzelkämpfer ohne Verbündete darzustellen, haben wir nicht lange gezögert: Gemeinsam mit Organisationen aus der ganzen EU haben wir eine Solidaritätskampagne gestartet.

Wir haben dafür gesorgt, dass Bundeskanzler Kern weiß: Er steht mit seinen Bedenken gegen CETA nicht allein, mehr als 180.000 Bürgerinnen und Bürger aus allen Ländern der EU stärken ihm den Rücken.

Hier ein Bild von unserer Anzeige im Standard — einer großen österreichischen Tageszeitung:

Unsere Anzeige, die die europaweite Unterstützung für Kerns CETA-Bedenken zeigt.

Diesmal mit: WeMove, 38 Degrees (UK), Skiftet (Schweden) und Uplift (Irland).

Und die österreichische Regierung und Öffentlichkeit hören uns! Damit Sie einen Eindruck bekommen, hier die Überschrift eines Artikels aus der „Kleinen Zeitung“.

Zeitungsartikel über die europaweite Unterstützung für ein österreichisches Nein zu CETA.

Das EU-Kanada Abkommen CETA könnte schon am 18. Oktober von den EU-Mitgliedsländern abgesegnet werden. Doch das “Nein” einer Regierung reicht aus, um CETA in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen.

Deshalb ist der Protest in Österreich — und unsere EU-weite Unterstützung — so wichtig. Bundeskanzler Kern hat seine Bedenken zu CETA geäußert. Jetzt hat er es in der Hand, die Menschen der EU vor diesem gefährlichen Handelsabkommen zu schützen.

Wir geben in der nächsten Woche noch einmal alles, um CETA zu verhindern — und ich freue mich riesig, dabei auf Mitglieder wie Sie zählen zu können!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Wiebke und das Team von SumOfUs

P.S.: Wir können in entscheidenden Momenten schnell mit Anzeigen wie der im Standard letzte Woche reagieren, weil viele Menschen uns mit kleinen Beiträgen unterstützen. Wenn es Ihnen möglich ist, helfen Sie uns bitte mit einer Spende, damit wir unseren Kampf gegen gefährliche Handelsabkommen wie CETA und TTIP weiterführen können.

https://actions.sumofus.org/a/unterstuetzen-sie-unsere-arbeit-gegen-ttip-mit-einer-spende/?akid=23449.9287361.H7eVw4&rd=1&source=fwd&t=3

Pferdeversteigerung in Abtenau – RespekTiere war wie immer dabei!

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Pferdeversteigerung in Abtenau – RespekTiere war wie immer dabei!

Heute fand in Abtenau im Salzburger Land einmal mehr die jährliche Fohlenversteigerung statt. Eingebettet in malerischer Landschaft, umgeben von einem Dutzend Jahrmarktständen, standen sie aufgereiht und erwarteten nervös staubend eine ungewisse Zukunft; dutzende Tierkinder, geboren um zu sterben ohne je wirklich gelebt zu haben…
 
Foto: Zugang zum Pferdemarkt!

Wir waren natürlich erneut vor Ort und informierten hunderte ‚FesttagsbesucherInnen‘ über das künftige Schicksal der zum Verkauf stehenden Tiere.

Es ist ein Faktum, dass jedes Jahr zwischen 3 000 und 4 000 Fohlen direkt von den Pferdemärkten ihre letzte Fahrt antreten, ohne Umschweife in die italienischen Mast- und Tötungsanstalten. Es ist eine Reise ohne Wiederkehr, in die Arme eines gnadenlosen Schlächters; der menschliche Gaumen verlangt seinen Preis, und hier steht dieser in Form von völlig verängstigten, hilflosen Tierkindern! Bald werden ihre Körper nur mehr eine blutige Masse von Fleisch sein, ihr Leben in einer Orgie von Angst und Gewalt gegeben für einige Minuten Geschmackserlebnis eines verwirrten Geistes.
 
   
   
Fotos: mit großem Stolz bedanken wir uns einmal mehr bei den so wundervollen RespekTiere-AktivistInnen, welche sich in verschiedensten Kostümen oder mit Fotoapparat ‚bewaffnet‘ ohne Wenn und Aber erneut inmitten der Höhle des Löwen begaben!

Momente zuvor noch waren die selben Tierkinder lebensfroh im kindlichen Übermut über Wiesen und Weiden gesprungen; bewundert und bestaunt von den TouristInnen, ein Sinnbild alpenländlicher Kultur, seit Jahrhunderten! Ihre BesitzerInnen hatten ihnen frühmorgens noch beinahe zärtlich über die Nüstern gestreichelt, allerdings war ihr Blick dabei ohne jegliche Liebe, bereits geblendet vom allmächtigen Schein des Euro. Es ist ein Tag wie jeder andere, zumindest in deren Welt einer uferlosen Tyrannei. Ja, es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen den Tierkindern und den LandwirtInnen – während dieser Tag für die eine Seite ein sehnsüchtig erwarteter Zahltag ist, der Wert eines Lebens in Papierscheinen bemessend, ist er für die andere Seite ein Tag des Abschiedes, der Trauer, des Todes: Mutter und Kind werden erstmal im noch so jungen Leben der Kleinen getrennt werden und für viele von den Fohlen wird die Sonne anschließend ein letztes Mal zum Horizont steigen und ihre wunderschönen Körper wärmen. Tatsächlich, an diesem Tag sollte sich ihre Welt gänzlich verändern.

Ihre Mütter hatten das Schreckliche bereits geahnt, vielen von ihnen ist die Prozedur oftmals widerfahren, durchleben gefangen in einer  Jahr für Jahr selbiges Szenarium durch. ‚Eine Stute, die ‚leersteht‘, ist eine Vergeudung‘, lautet die Parole viel zu vieler Pferdezüchter.
 
Es ist ein Tag wie jeder andere, und wieder werden unzählige Jungtiere unter lautem Wehklagen von ihren Müttern getrennt und in die wartenden LKW’s getrieben. Sie haben furchtbare Angst, wehren sich gegen das scheinbar Unvermeidliche, nicht wahrhaben wollend, dass jede Gegenwehr sinnlose Kraftverschwendung sein wird. Herum steht die Menschenmenge, den Pferdehändlern applaudierend, welchen es allzu oft nur unter enormer Kraftaufwendung gelingt die Kleinen in die wartenden Frachträume zu zerren, vertieft in idyllischer Verklärung einer Tradition, die längst so angestaubt ist, dass sensibleren Zeitgenossen beim Einatmen der erstarrten Luft speiübel werden könnte.
An einem Tag wie jeder andere werden sie weggebracht, gekarrt ins Ungewisse, dorthin, wo die Welt zum Atmen aufhört, wo das Leben in einem Meer des Blutes ertrinken wird…
 
Fotos: ob die Tiertransportfahrer über die Szenarie vor ihren Augen wenigstens einen Augenblick nachdenken? Reihe 2: der ‚Metzger‘ hilft einem Pony aus misslicher Lage; rechts: Gevatter Tod und seine Begleitung in der Diskussion mit VeranstaltungsbesucherInnen; Reihe 3: wohin wird die Reise führen?

RespekTiere-AktivistInnen hatten am Zugang zum Versteigerungsgelände eine kleine Fotoausstellung errichtet, Transparente grüßten die BesucherInnen, mit weithin sichtbaren dicken Lettern bemalt; ‚Fohlenmarkt = Todestransport nach Italien‘ ‚Tiertransport: Highway to Hell‘ und anderes war da zu lesen. Ein Sensenmann ‚bewachte‘ den Tierrechtsstand, von AktivistInnen umgeben, welche Flugblätter unter den PassantInnen verteilten und diese in sinnreiche Gespräche verwickelten. Gut bewacht wurden die TierschützerInnen von der anwesenden Polizei, welche – ebenfals wie in jedem Jahr – für einen reibungslosen Demoablauf sorgte. Plötzlich ging ein Raunen durch die Menge – ein blutbefleckter Metzger in Totenkopfmaske zerrte an einem Strick ein hilfloses Opfer hinter sich her, mitten durch die Menge der Seelenfänger, genau so wie diese es mit den Tierkindern machen. Das blutige Schauspiel wiederholte sich, nun begleitete auch noch Gevatter Tod das Duo. Wüste Schimpforgien blieben dieses Mal zwar eher die Ausnahme, dennoch mussten sich die TierschützerInnen so manch heftigem Wortduell stellen.

Macht überhaupt gar nichts, wir werden im nächsten Jahr genau am selben Platz stehen und genau die selbe Botschaft zu verbreiten wissen – so lange, bis nur noch vergilbte Bilder von jenen Pferdemärkten existieren und der Wahnsinn dahinter, von der Gesellschaft längst erkannt und verurteilt, nur noch eine Beinote der Salzburger Geschichte sein wird!
 
   
   
Last but not least gibt es auch äußerst Positives zu berichten; wie wichtig solche Kundgebungen sind, beweist die Tatsache, dass der ‚Rösslmarkt‘ in diesen Tagen ein weitaus freundlichers Gesicht zeigt als er es noch vor wenigen Jahren getan hat. Der Pferdezuchtverband hat reagiert, man sieht nun kaum mehr verletzte Tiere, allesamt steht den Pferden am Platz wenigstens ständig Futter und Wasser zur Verfügung. Auch die Stimmung gegenüber den TierschützerInnen ist einer Veränderung unterworfen, und obwohl es noch immer üble Pöbeleien gibt (woran, so viel Selbstreflektion muss sein, auch ‚unsereins‘ nicht immer völlig unschuldig zu sein scheint; manchmal ist man dem psychischen Druck, welchen solche Veranstaltungen zweifellos auf die Seele ausüben, nicht vollends gewachsen…), wird deren Vorhandensein durchwegs akzeptiert.
In diesem Sinne blicken wir umso gespannter auf den ‚Höhepunkt des Pferdeversteigerungs-Jahres‘ im pinzgauerischen Maishofen…
 

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Schächtverbot – JETZT!!!

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Schächtverbot – JETZT!!!

Wenn auch Sie ein ausnahmsloses Verbot des betäubungslosen Schlachtens für Österreich und Deutschland befürworten, bitte unterschreiben sie unsere Petition ‚Schächtverbot – JETZT!!!‘ www.respektiere.at/petition.htm

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