Archiv der Kategorie: pestizid

Thiacloprid muss verboten werden! Es ist unbegreiflich, wie unverantwortlich die Po-li-tik-er-Innen handeln.

Liebe Luise, veröffentlichen Sie bitte meine Petition zur Rettung des Rotmilans. Ich lebe in Vorpommern, wo ich mit eigenen Augen die Vernichtung vieler Arten miterlebe, weil ihnen an immer mehr Orten die Lebensgrundlage genommen wird und ihr Lebensraum immer kleiner wird: Viele werden auch mit den Windrädern maschinell getötet.
Ihr René

Halten Sie sich den 6. Oktober frei!

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Am 6. Oktober wird’s laut und bunt

Am 6. Oktober wird’s laut und bunt

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

ob es um das Artensterben, dreckige Luft in den Städten oder den Flächenfraß auf dem Land geht: Bisher spielten Umweltthemen im bayerischen Wahlkampf nur eine Nebenrolle. Mit einer großen Demo kurz vor der Landtagswahl wollen wir das ändern. Die Resonanz auf diese Ankündigung aus unserem letzten Newsletter war überwältigend: Uns erreichten nicht nur zahlreiche begeisterte Anrufe und Emails. Viele haben uns darüber hinaus auch mit einer Spende gezeigt, dass ihnen unser Vorhaben besonders am Herzen liegt.

Dank dieser tollen Unterstützung sind wir uns sicher: Diese Demo hat das Potential richtig groß zu werden! Damit der Traum wahr wird, arbeiten wir in einem breit aufgestellten Bündnis mit vielen anderen Organisationen zusammen: Mit von der Partie sind beispielsweise der Bund Naturschutz, Campact, der adfc, das Aktionsbündnis Artgerechtes München und der Deutsche Tierschutzbund.

Am 6. Oktober wird es dann soweit sein: Gemeinsam rufen wir den bayerischen Parteien klar und deutlich zu: An der Umwelt kommt ihr bei dieser Wahl nicht vorbei!

Bitte helfen Sie mit, den Termin schon jetzt breit bekannt zu machen: Besuchen Sie jetzt unsere Demo-Seite und teilen Sie den Link in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis!

Alle Informationen zur Demo!

Von München bis Cottbus: Stadtwerke kohlefrei!

Von München bis Cottbus: Stadtwerke kohlefrei!

Am Dienstag gab der Geschäftsführer der Stadtwerke Frankfurt (Oder) den Ausstieg aus der Braunkohle bekannt. „Wir wollen eine langfristig grünere Energieversorgung“, begründete er die Entscheidung. Ab 2022 wird das kommunale Unternehmen Fernwärme ohne den Klimakiller erzeugen. Damit haben sich nun alle Stadtwerke in Brandenburg von der Braunkohle verabschiedet.

Während die Bundesregierung ihre Klimaziele krachend verfehlt, häufen sich auch im Rest der Republik die Nachrichten vom kommunalen Kohleausstieg. München, Erlangen, Cottbus, Dessau – die Liste wird immer länger. Die Energieversorger in öffentlicher Hand zeigen der Bundesregierung, wo die Reise hingeht! Erfahren Sie mehr in unserer aktuellen Meldung.

Neue Importzulassungen für Gen-Pflanzen

Neue Importzulassungen für Gen-Pflanzen

Die EU-Kommission hat den Import von zwei neuen genmanipulierten Mais-Sorten beschlossen und die Genehmigungen für drei weitere genveränderte Pflanzen verlängert. Die Sorten sind resistent gegen hoch giftige Pestizidwirkstoffe wie Glyphosat, das als wahrscheinlich krebserregend gilt. Eine der neuen Mais-Sorten ist sogar gegen zwei verschiedene Unkrautvernichter resistent – und produziert auch noch selbst Insektengifte. Solche Kombinationen können die gesundheitsschädliche Wirkung der einzelnen Wirkstoffe zusätzlich verstärken.

In den Zulassungsverfahren werden diese Risiken jedoch nicht ausreichend berücksichtigt – ebenso wenig wie die verheerenden Folgen in den Produktionsländern durch den hohen Pestizideinsatz, der beim Anbau resistenter Gen-Pflanzen üblich ist. Weitere Informationen zur Entscheidung der EU-Kommission finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

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Unsere kritische und unabhängige Arbeit ist nur möglich durch die Hilfe von Menschen wie Ihnen. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, uns als Fördermitglied regelmäßig zu unterstützen, schenken wir Ihnen als Dankeschön den zweiteiligen Dokumentarfilm „Wildbienen und Schmetterlinge“. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.
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Neue Aktion: Rettet die Vögel!

08.06.2017

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Braunkehlen, Foto: Frank Vasser

Jetzt mitmachen: Rettet die Vögel!

Direkt zur Aktion!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Deutschlands Vogelwelt ist in Gefahr: Fast drei Viertel der einheimischen Vogelarten der Äcker und Wiesen sind vom Aussterben bedroht oder gelten als gefährdet. Zu den betroffenen Arten gehört auch das Braunkehlchen – der Vogel auf unserem Bild. Seit 1990 ist sein Bestand um 63 % zurückgegangen.

Hauptverantwortlich für das dramatische Artensterben unter den Feldvögeln ist die industrielle Landwirtschaft. Der intensive Einsatz von Unkrautkillern wie Glyphosat und von Insektiziden vernichtet die Nahrungsgrundlage der Vögel. Ausgeräumte Agrarlandschaften, in denen auf vielen Hektar nur noch Mais oder Getreide wächst, bieten keinen Lebensraum für Braunkehlchen & Co. Selbst die Bundesregierung sieht inzwischen „erheblichen Handlungsbedarf“. Doch bisher tut sie nichts, um das Vogelsterben aufzuhalten.

Damit sich das ändert, braucht es jetzt Druck von uns Bürgerinnen und Bürgern. Beteiligen Sie sich deshalb jetzt an unserer neuen Online-Aktion und fordern Sie von Umweltministerin Hendricks und Landwirtschaftsminister Schmidt: „Rettet die Vögel!“

Jetzt mitmachen!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

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Markus Bogner ist Bio-Bauer aus Leidenschaft. In seinem Buch „Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen“ zeigt er Alternativen zur industriellen Landwirtschaft auf. Unterstützen Sie jetzt unsere Arbeit dauerhaft als Fördermitglied und wir bedanken uns bei Ihnen mit seinem Buch oder einer unserer anderen attraktiven Prämien Ihrer Wahl.
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Termin
2. – 6. August 2017
in der Bundesakademie Wolfenbüttel
Sommerakademie „Atomares Erbe“

Das Fachportal „Atommüllreport“ veranstaltet im August eine Sommerakademie zum Thema „Atomares Erbe – Herausforderungen für die nächste Generation“. Ziel ist es, junge AkademikerInnen und StudentInnen für die Hinterlassenschaften des Atomzeitalters zu interessieren, sie in die Atommülldebatte einzubinden und zum aktiven Mitmachen zu bewegen. Ausgewiesene ExpertInnen geben eine Einführung in die Probleme bei Umgang und Lagerung radioaktiver Abfälle und zeigen berufliche Perspektiven auf.
Das Umweltinstitut unterstützt diese Veranstaltung.

Anmeldung unter: info@atommuellreport.de
Bewerbungsschluss: 15. Juni 2017

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Ceta ist kein Bollwerk sondern eine demokratische Leerstelle!

… am 15. Februar ist es soweit: die Entscheidung zum Ceta-Abkommen im Europäischen Parlament steht an. Nach zwei Jahren Kraftanstrengung lasse ich es mir nicht nehmen, selbst rüber nach Straßburg zu fahren und mit dabei zu sein. Ich hoffe natürlich, viele Wegbegleiter/innen dort zu sehen! Alle Infos zu den Aktionen am Entscheidungstag in Straßburg finden Sie weiter unten.

Aber egal wie es ausgeht: die Entscheidung im EU-Parlament ist nicht der Schlusspunkt. Unser Widerstand und das Ringen um die Deutungshoheit gehen weiter. Seit Trump muss Ceta sogar herhalten als vermeintliches Bollwerk gegen amerikanischen Protektionismus: Jetzt müssen sich diejenigen zusammentun, die die gleichen Werte haben. Ach so, nur um dann mit Ceta genau diesen Werten gemeinsam den Boden zu entziehen?!

Ceta ist Politik von gestern für eine Welt von vorgestern:

Es festigt intransparenten Lobbyeinfluss, macht Schiedsgerichte zu Politikgestaltern und schert sich Nullkommanichts darum, dass unsere Erde die schrankenlose Wachstumsgier nicht mehr lange ertragen kann. Ceta ist keine Antwort auf die heutigen Herausforderungen, Ceta ist eine Leerstelle, in der sich der angesammelte Demokratie-Frust staut.

Unsere gewählten Parlamentarier werden sich am 15. Februar wohl ein weiteres Mal über eine überwältigende Mehrheit in der Bevölkerung hinwegsetzen. Und wir Bürger/innen schauen in die Röhre. Wird der Frust wohl dieses Mal groß genug sein, um echte Veränderungen anzustoßen? Ich kann nur raten: Nutzen Sie das Wahljahr 2017! Besuchen Sie so viele politische Veranstaltungen wie möglich und fordern Sie ein, dass die Bürger/innen endlich das Recht auf bundesweite Volksabstimmungen bekommen. Glauben Sie mir: dann erst wird es anders sein.

Beste Grüße,
Sarah Händel
Landesgeschäftsführerin
Mehr Demokratie Baden-Württemberg

PS: Wir freuen uns auf eine kraftvolle Volksentscheids-Kampagne 2017 mit Ihnen hier in Baden-Württemberg! Es gibt viel zu tun, packen wir es gemeinsam an.
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*Rote Rosen für die Standhaften! – Aktionen zur EU-Abstimmung am 15. Februar in Straßburg*

Ab 09:00 Uhr – Teilnahme an der Plenarsitzung als Individualbesucher auf der Besuchertribüne. Einlass am Haupteingang des Europaparlaments mit gültigem Ausweis.
10:30 Uhr – Demonstrationszug. Startpunkt: Place Kléber (ehemaliger Barfüßlerplatz), Straßburg, Ziel: Europaparlament, Allée du Printemps 1, 67070 Strasbourg Cedex
11:30 Uhr – Kundgebung und Aktionen vor dem Europaparlament
ca. 13:00 Uhr – Rote Rosen für MdEPs, die gegen CETA stimmen wollen
ca. 15:30 Uhr – Ende der Kundgebung

Weitere Infos hier: https://stopceta.net/de/european-mobilisation-strasbourg/
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*Und jetzt auch noch TiSA? Höchste Zeit für einen demokratischen Welthandel*

TiSA soll den weltweiten Dienstleistungsmarkt liberalisieren. Dem freien Handel lästige Datenschutzregel und langwierige Überprüfungen von neuen Finanzprodukten sollen weg, stattdessen Arbeitgeberfreizügigkeit, Sperrklauseln und Negativlisten. Insgesamt verhandeln 53 Länder. Der Widerstand hechelt den Abkommen hinterher, die EU verhandelt derzeit mehr als 20 davon. Was es braucht, ist eine Demokratisierung der gesamten EU-Handelspolitik!

Lesen Sie hier Gruseliges über TiSA und schauen Sie sich unsere Ideen zur Demokratisierung an:
https://www.mitentscheiden.de/tisa_kommunenkonferenz.html
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*Oefter Abstimmen bedeutet: mehr Demokratie-Erlebnisse*

Es ist schon ein paar Tage her, aber trotzdem einen nochmaligen Hinweis wert: unsere erste Auswertung zu Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden in Baden-Württemberg seit der im Dezember 2015 in Kraft getretenen Reform. Tatsächlich beobachten wir einen Aufwärtstrend: Immer mehr Bürgerinitiativen stoßen in ihrer Gemeinde einen Bürgerentscheid an. An den insgesamt 28 Bürgerentscheiden in unseren 1101 Gemeinden konnten jedoch nur 3,7 % aller Baden-Württemberger/innen teilnehmen: Das ist definitiv noch zu wenig, um eine direktdemokratische Kultur zu stärken.

Lesen Sie hier einen Bericht der Stuttgarter Zeitung zum Stand der Dinge und zu unseren Verbesserungsvorschlägen: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.mehr-buergerentscheide-im-land-buerger-mischen-staerker-in-der-politik-mit.24f50b6a-e4b7-444d-a542-171addf16995.html

Eine detaillierte Auswertung zu den Bürgerbegehren 2016 finden Sie hier:
https://www.mitentscheiden.de/lpk_gemo_reform.html
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*Kraft Tanken und dann: Weiter machen*

Für alle, die am 15. Februar nach der Abstimmung im EU-Parlament etwas deprimiert sein werden und einen neue Energieschub tanken müssen, haben wir hier noch mal einen kurzen Aufmunterungstext und das Video unserer energiegeladenen Demonstration am 17. September in Stuttgart bereitgestellt:

https://www.mitentscheiden.de/krafttanken.html
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Herausgeber: Mehr Demokratie e.V.; Landesverband Baden-Württemberg
Redaktion: Sarah Händel
Mehr Demokratie e.V. – Landesverband Baden-Württemberg, Rotebühlstr. 86/1, 70178 Stuttgart, Tel.: 0711 – 509 10 10, Fax.: 0711 – 509 10 11
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Mehr Demokratie e.V.
Geschäftsführung: Roman Huber
Kassenwart: Bernhard Marx
Vereinsregister: Amtsgericht Bonn
Vereinsregister-Nummer 5707
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Dies ist ein Service des Landesverbandes Baden-Württemberg von Mehr Demokratie. Falls Sie den Newsletter ungewollt empfangen, bitten wir Sie, dies zu entschuldigen. Wenn Sie den Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten wollen, senden Sie bitte eine Email mit dem Betreff >Kündigung Newsletter< an mailto: newsletter@mitentscheiden.de oder tragen sich auf >http://mitentscheiden.de/bw_newsletter.html< aus.

Urlaub gewinnen in Europas erster pestizidfreien Gemeinde ++ Kinder ins Gewächshaus ++

Freitag, 16.12.2016

Newsletter
 Weihnachtsgeschenke für Atomindustrie

Ein kleines Dorf erklärt sich pestizidfrei – und Sie können dort einen Urlaub gewinnen

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Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

das Dorf Mals in Südtirol hat sich per Bürgerentscheid zur pestizidfreien Gemeinde erklärt. Darüber berichteten wir in unserem Newsletter Ende November und lösten damit in Südtirol große Resonanz aus. Die Südtiroler Tageszeitung berichtete auf einer ganzen Seite über den Newsletter und auch die Landesregierung hat dazu Stellung genommen.

Wir haben einen wunden Punkt getroffen. Was die Pestizidlobby nicht brauchen kann, ist Öffentlichkeit für ein Gegenprojekt, das funktioniert. Wir werden weiter berichten. Und wir unterstützen den Dokumentarfilm „Das Wunder von Mals“. Einen Ausschnitt daraus finden Sie weiter unten. Darin berichtet ein Biobauer, wie Ackergifte seine Existenz bedrohen.

Die Menschen in Mals haben Ackergifte satt und stimmten mit 75% für ein Pestizidverbot. Wir wollen, dass Mals Schule macht und zum Vorbild für andere Orte in Europa wird. Deshalb werden wir das Projekt und seine Verbreitung nächstes Jahr mit einer Kampagne unterstützen. Unterstützen Sie uns dabei und werden Sie jetzt Fördermitglied.

Wenn Sie bis zum 31. Dezember Fördermitglied werden, können Sie eine Woche mit Halbpension im Bio-Hotel „Panorama“ in Mals gewinnen. Als zweiter und dritter Preis winkt je ein Wochenende im Hotel Greif und auf dem Bergbauernhof „Lechtlhof“ in Mals. Außerdem erhalten Sie als Willkommensgeschenk eine unserer attraktiven Buchprämien nach Wahl.

Werden Sie jetzt Fördermitglied und sichern Sie sich Ihre Gewinnchance auf einen Urlaub in der ersten pestizidfreien Gemeinde Europas!

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Urlaub in Südtirol gewinnen

Kinder ins Gewächshaus

Kinder ins Gewächshaus

Wer zwischen Monokulturen ökologische Landwirtschaft betreibt, ist ständig der Gefahr ausgesetzt, dass Pestizide von Nachbarfeldern verfrachtet werden und die eigene Ernte verunreinigen. Urban Gluderer aus dem Vinschgau hat sich vor 25 Jahren auf Bio-Kräuteranbau spezialisiert. Die Betriebe um ihn herum gingen einen anderen Weg und setzten auf chemiegestützten Apfelanbau in Monokulturen. Für den Dokumentarfilm „Das Wunder von Mals“ berichtet er von den Problemen mit den Ackergiften der Nachbarbetriebe. Sehen Sie hier das Interview im vorab veröffentlichten Preview „Vom Winde verweht“.

Um seine Kräuter zu schützen, baut er für 150.000 € Folientunnel. Auch deshalb sind seine Bio-Produkte an der Ladenkasse teurer. Das Thema ist brandaktuell. Erst letzte Woche scheiterte die EU-Kommission mit einem Vorstoß, der Biobetriebe für Pestizidrückstände verantwortlich gemacht hätte, die von konventionellen Nachbarfeldern stammen. Das Europäische Parlament hat deshalb gleich die ganze Reform der Verordnung über ökologische Landwirtschaft verworfen. Zu Recht: Die Kosten für Ackergifte müssen diejenigen tragen, die sie herstellen und benutzen – nicht diejenigen, die den Schaden haben.

Am Ende des Interviews fragt sich der Kräuterbauer, wie sich Ackergifte auf Sportplätze, Fahrradwege und Kindergärten auswirken. Sollen in Zukunft auch Kinder in Gewächshäusern spielen, damit sie vor Abdrift sicher sind?

Gigantisches Weihnachtsgeschenk für die Atomindustrie

Weihnachtsgeschenke für Atomindustrie

Am Donnerstag hat der Bundestag den AKW-Betreibern ein gigantisches Weihnachtsgeschenk beschert – und den SteuerzahlerInnen ein doppeltes Desaster. Morgens beschloss das Parlament das Gesetz, das die Atomkonzerne von ihrer Verantwortung für die milliardenschweren Kostenrisiken der Atommülllagerung befreit. Und mittags lehnten die Regierungsfraktionen einen Antrag zur Verlängerung der Brennelementesteuer ab. Damit entgehen dem Staat noch einmal knapp sechs Milliarden Steuereinnahmen, die zur Finanzierung der Atom-Folgekosten dringend gebraucht würden.

Für die Gesellschaft sind beide Entscheidungen enttäuschend, denn sie untergraben das Verursacherprinzip. Wieder einmal heißt es: Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren. Wir lassen uns dennoch von diesen Rückschlägen nicht entmutigen und werden auch im nächsten Jahr der Atomlobby weiter die Stirn bieten.

Lesen Sie mehr in unseren aktuellen Meldungen zur Atommüllfinanzierung und zum Aus für die Brennelementesteuer.

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Das Wunder von Mals: Ein Dorf stemmt sich gegen Pestizide ++ Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat

Freitag, 18.11.2016

Newsletter

Sagen Sie Pestiziden den Kampf an und gewinnen Sie einen Bio-Urlaub in Südtirol

Panorama von Mals mit Prämien

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

bis zu 30 mal im Jahr werden in den Apfelplantagen Südtirols Pestizide gespritzt. Doch die Bürgerinnen und Bürger in Mals, einem malerischen Dorf in Südtirol, haben dem allgegenwärtigen Gifteinsatz den Kampf angesagt. In einem Bürgerentscheid haben sie mit einer Dreiviertelmehrheit dafür gestimmt, Mals zur ersten pestizidfreien Gemeinde Europas zu machen.

Jetzt ist Mals pestizidfrei – und steht unter Druck. Die südtiroler Landesregierung und der südtiroler Bauernbund überziehen das Dorf mit Klagen. Sogar die EU-Kommission mischt sich ein. Damit das kleine Mals unter diesem Druck nicht aufgeben muss, braucht es Hilfe.

Mit einer neuen Kampagne helfen wir dem Ort, den Kampf gegen die Industrielobby zu gewinnen. Dabei setzen wir auch auf Ihre Unterstützung: Werden Sie jetzt Fördermitglied des Umweltinstituts und sichern Sie unsere Arbeit gegen Pestizide langfristig.

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„Das Wunder von Mals“ bald auch als Film

Das Wunder von Mals - Jetzt Trailer ansehen

Filmemacher Alexander SchiebelDass ausgerechnet Mals die erste pestizidfreie Gemeinde Europas wurde, grenzt an ein Wunder, denn der Pestizideinsatz ist in den südtiroler Obstplantagen allgegenwärtig. Umso größer ist der Druck von Bauern und Landesregierung, das Pestizidverbot wieder aufzugeben.

Um das „Wunder von Mals“ zu dokumentieren, ist der österreichische Filmemacher Alexander Schiebel in die Gemeinde gezogen. Dort dreht er einen Film über die erfolgreiche Bewegung der Malser Bürgerinnen und Bürger für ein Pestizidverbot.

Wir unterstützen Alexander Schiebel bei der Filmproduktion, damit das Wunder noch viele Nachahmer findet.

Schauen Sie sich jetzt hier den Trailer zum Film an!

Mals ist überall – Europaweite Initiative gegen Glyphosat

Glyphosat-Ausbringung

Das Wunder von Mals macht Mut. Doch Pestizide bedrohen unsere Gesundheit und unsere Umwelt praktisch überall in Europa. Das mit großem Abstand am häufigsten eingesetzte Ackergift ist dabei der Unkrautvernichter Glyphosat, der als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen gilt.

Mit dem Nachweis von Glyphosat in Bier konnten wir Anfang des Jahres aufzeigen, dass Glyphosat über die Nahrungskette letztlich wieder bei uns Menschen ankommt. Damit haben wir den Stoff europaweit in die Schlagzeilen gebracht. Die EU-Kommission musste von ihrem ursprünglichen Plan Abstand nehmen, Glyphosat für 15 weitere Jahre zuzulassen und verlängerte die Genehmigung provisorisch um nur noch 18 Monate.

Doch Ende 2017 soll neu über Glyphosat entschieden werden. Deshalb beantragen wir in Kürze zusammen mit vielen anderen europäischen Organisationen eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) für ein EU-weites Glyphosat-Verbot. Mit hunderttausenden Stimmen wollen wir der EU-Kommission zeigen, dass die Mehrheit der Europäerinnen und Europäer kein Glyphosat auf unseren Feldern und Tellern will!

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Re: CETA

CETA ist unterschrieben. Trotzdem können wir das Abkommen noch verhindern.

Ohne Zustimmung des EU-Parlamentes kann CETA nicht in Kraft treten. Fordern Sie Ihre/n EU-Abgeordnete/n auf, CETA zu stoppen!

https://actions.sumofus.org/a/ceta-check-de/?akid=24589.9287361.kVsqwv&rd=1&source=fwd&t=1

Erst kürzlich haben wir bewiesen, wie viel wir gemeinsam erreichen können: Gestärkt von einer Welle der Unterstützung aus ganz Europa haben Politiker/innen aus der belgischen Region Wallonien den CETA-Abschluss aufgehalten. Inzwischen hat Wallonien zwar zugestimmt — aber nicht ohne CETA große Hindernisse in den Weg zu legen.

Nach der Abstimmung im EU-Parlament muss zudem jedes einzelne Mitgliedsland CETA ratifizieren. Auch dann können wir CETA noch begraben. Wenn wir CETA aber gleich im EU-Parlament stoppen, kann es nicht in Kraft treten — nicht einmal vorläufig.

Fordern Sie Ihre/n Abgeordnete/n auf, gegen CETA zu stimmen!

https://actions.sumofus.org/a/ceta-check-de/?akid=24589.9287361.kVsqwv&rd=1&source=fwd&t=1

Gefährlich oder harmlos? Jetzt Transparenz bei Glyphosat fordern++ CETA: Unterzeichnung droht zu scheitern ++

Donnerstag, 20.10.2016

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 Aktuelle Meldung zu CETA

Gefährlich oder harmlos? Jetzt Transparenz bei Glyphosat fordern

Jetzt mitmachen: Kein Persilschein für Glyphosat

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

im Streit über die Wiederzulassung des Unkrautvernichters Glyphosat verweisen Hersteller und Behörden immer wieder auf Studien, die belegen sollen, dass das Pestizid harmlos ist. Doch die genannten Studien sind bisher öffentlich nicht zugänglich und somit nicht überprüfbar.

Schon lange fordern wir daher die Herausgabe dieser Geheimstudien. Jetzt haben die Hersteller einen Leseraum in Brüssel eingerichtet, in dem die Studien für einige Wochen unter strengen Auflagen eingesehen werden können.

Unser Referent Karl Bär hat diesen Raum besucht, um sich selbst ein Bild zu machen. Unter ständiger Aufsicht durch Wachpersonal konnte er die Studien an speziellen Computern einsehen. Dabei durften weder Kopien noch Fotos gemacht werden, lediglich handschriftliche Notizen. Karl Bär: „Unter diesen Bedingungen ist es unmöglich, die 71 Studien einer ernsthaften Überprüfung zu unterziehen.“ So ein Leseraum ist offenbar kein Ersatz für echte Transparenz oder gar wissenschaftliche Auseinandersetzung!

Bis spätestens Ende nächsten Jahres soll die Bewertung der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) vorliegen, auf deren Grundlage über die Wiederzulassung von Glyphosat entschieden wird. Schon mehr als 22.000 Menschen fordern mit uns: „Die ECHA darf keinen Persilschein für Glyphosat ausstellen.“

Wir fordern eine unabhängige und transparente Bewertung der Gefahren von Glyphosat: Machen Sie mit, schließen auch Sie sich unserer Aktion an.

Hier klicken und mitmachen!

Unterzeichnung von CETA droht zu scheitern

Aktuelle Meldung zu CETA

In den politischen Schaltzentralen in Brüssel und Toronto herrscht in diesen Tagen große Nervosität. Eigentlich wollten die EU-HandelsministerInnen am Dienstag grünes Licht für die Unterzeichnung des CETA-Vertrags mit Kanada geben, doch dann kam alles anders.

Mehrere Mitgliedstaaten verweigerten am Dienstag ihre Zustimmung. Im Zentrum steht dabei die belgische Region Wallonien deren Regionalparlament in der letzten Woche mit großer Mehrheit gegen CETA gestimmt hat.

Ohne die Zustimmung Walloniens kann die belgische Regierung CETA nicht unterschreiben. Und ohne Belgiens Unterschrift kommt der Vertrag nicht zustande.

Handelskommissarin Malmström wird deshalb weiter versuchen, die Wallonen auf Linie zu bringen. Bis Freitag soll eine Einigung her. Jedoch teilte der Ministerpräsident der Wallonie bereits mit, dass er sich keineswegs unter Zeitdruck setzen lassen will. „Das ist nicht kompatibel mit unseren demokratischen Prozessen“, schrieb er auf Twitter. Bleibt er standhaft, wird Malmström den EU-Kanada-Gipfel nächste Woche abblasen müssen. Das könnte der Anfang vom Ende von CETA sein.

Gemeinsam haben wir schon viel gegen CETA und TTIP erreicht. Wir werden auch weiterhin daran arbeiten, diese fatalen Abkommen zu verhindern. Unterstützen Sie uns dabei mit einer Spende oder als Fördermitglied.

Atommüll-Desaster: Das kostet uns Milliarden

Atommüll-Desaster

Jahrzehntelang haben sich die Stromkonzerne mit der Atomkraft eine goldene Nase verdient. Allein in den letzten 15 Jahren haben die großen Energieunternehmen 50 Milliarden Euro an ihre Aktonärinnen und Aktionäre ausgeschüttet. Doch jetzt, wo es darum geht, wer den Atommüll wegräumt, drehen die Unternehmen die leeren Taschen nach außen.

Am Mittwoch hat die Regierung das Gesetzespaket zur Finanzierung der Atom-Folgekosten beschlossen. Es ist das Ende des Verursacherprinzips:

Für eine lächerlich geringe Ablasszahlung übergeben die Energiekonzerne die Verantwortung für die Atommülllagerung an den Staat. Die zu erwartenden Kostensteigerungen in Milliardenhöhe übernehmen – wir, die SteuerzahlerInnen.

Mehr Informationen zu dem am Mittwoch beschlossenen Gesetzespaket finden Sie hier.

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Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
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Termine

Das Menschenrecht auf Wasser – Vision oder Illusion?

22. Oktober, 15:30 Uhr im Hofbräuhaus in München

24. Oktober, 18:00 Uhr im Historischen Rathaussaal in Marburg an der Lahn

Die Anerkennung der Menschenrechte auf Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung durch die UN im Jahr 2010 war ein Meilenstein der internationalen Wasserpolitik. Die Kanadierin Maude Barlow hat wesentlichen Anteil daran und ist seither ebenso unermüdlich für die Verwirklichung dieser Rechte im Einsatz. Auf unsere Einladung kommt sie nach Deutschland. In einer Gemeinschaftsveranstaltung mehrerer Organisationen wollen wir mit Maude Barlow über die Entwicklung seit 2010 und die aktuell heiß umkämpften Freihandelsabkommen CETA und TTIP diskutieren.

Neben dem Vortrag von Maude Barlow wird es Kurzbeiträge zur Situation in Deutschland geben, u.a. in München von unserem Referenten Karl Bär.
Anti-Atomkraft-Demo in Lingen

29. Oktober 2016, 13 Uhr am Hauptbahnhof Lingen

Rund 75 Organisationen rufen zu einer überregionalen Anti-Atom-Demo am emsländischen Atomstandort Lingen auf. Unter dem Motto „Atomkraft jetzt den Saft abdrehen – Uranfabriken schließen“ fordern sie vor allem die sofortige Stilllegung der niedersächsischen AKW Lingen II und Grohnde sowie der Brennelementefabrik Lingen und der Urananreicherungsanlage Gronau.

 

Stellenangebote

Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

Referent/in für Radioaktivität, Atom- und Energiepolitik

 

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Umweltinstitut München e.V. · Landwehrstraße 64a · 80336 München · umweltinstitut.org

 

Newsletter Monsanto Tribunal – The Monsanto Tribunal has started!

Dear supporter of the Monsanto Tribunal,

We are experiencing something very special here today. Representatives from movements all over the world have travelled to The Hague for the Monsanto Tribunal and the parallel People’s Assembly. On this World Food Day we will conquer language and culture barriers to strengthen the world food movement. You are supporting this and you are part of it. This is great! We all need this movement to put an end to the era of unpunished poisoning and exploitation of the earth as soon as possible.

Please follow us online and watch the livestream (just click on your preferred language, followed by „prev“) from the Tribunal.

http://webcast.nfgd.nl:443/monsanto-tribunal/index.html

See our updates on our Facebook page. You do not need to be a member to view our videos and pictures there. If you have an account though, please share them, like us and invite your friends to do the same.

And if you are on twitter, follow us @monsantotribun, retweet us and all the others that tweet about the Tribunal and the People’s Assembly. Tweeting about the Tribunal is a great way to show your support! The # of the day for Saturday 15th is #MonsantoEcocide (and we’ll send you a new one for Sunday 16th).

If you have not donated recently, please do it now if you can afford it. We need your support to strengthen the movement, to give the victims a voice and a platform and to take on Monsanto, Bayer and their likes.

http://www.monsanto-tribunal.org/donate/

The era of pesticides and war against nature is coming to an end. We are now entering the era of agroecology, of cooperation with nature to share life on earth and enjoy its abundance. We refuse more chemical warfare, patenting of life, junk food, land grabs and dependence of farmers on large corporations. Instead, we are standing together for a world where we reward farmers for their very important work, celebrate biodiversity, take care of healthy soils, and supply land for those who will use it wisely to grow good food for all.

Help us to move forward, be part of the movement.

Thank you!

_______________________________________________ English mailing list English@newsletter.monsantotribunal.org http://newsletter.monsantotribunal.org/cgi-bin/mailman/listinfo/english

Stopp den krebserregenden Luftschadstoffen von der französischen Chemieplattform Carling!

https://www.change.org/p/bundesumweltamt-stopp-den-krebserregenden-luftschadstoffen-von-der-franz%C3%B6sischen-chemieplattform-carling

Carling? In Frankreich direkt an der Grenze zum Saarland befindet sich eine petrochemische Chemieplattform, die zur größten Europas ausgebaut werden soll und deren hohe Geruchs- und Schadstoffbelastung hauptsächlich das Saarland, konkret den Warndt, treffen.

Mit der Größe von rund 840 Fußballfeldern (ca. 600 Hektar Land!) und dutzenden Firmen, die sich dort angesiedelt haben, bekommen wir täglich einen Chemiecocktail serviert, der seinesgleichen sucht. Schauen Sie sich dieses Video an.

Wir fordern dringend durch das Bundesumweltamt eine unabhängige Gesamtbeurteilung der Belastung aller Schadstoffgemische auf die Bevölkerung, da die aktuelle Bewertung von saarländischer Seite weder vollständig ist, geschweige denn Potenzierungen der Gifte und Kombinationswirkungen berücksichtigt!

Unser Verein kämpft hierbei gleich an mehreren Fronten. Große Umstrukturierungsmaßnahmen auf der Plattform (seit 2004) liefen i.d.R. an der saarländischen Bevölkerung vorbei. Ein neu gestartetes Projekt mit dem charmanten Namen „Chemesis 2020“ wirft bereits seine Schatten voraus, ohne dass wir wissen was noch alles auf uns zukommt (außer, dass weitere 240 Hektar mit Petrochemie besiedelt werden soll!).

Von uns aufgedeckte „Ungereimtheiten“ und offensichtliche Fehlinformationen laufen wie folgt ab: Wir entdecken im franz. Messnetz hohe Schadstoffwerte, die nachträglich gelöscht wurden. Dies melden wir dem saarländ. Umweltministerium. Kurze Zeit später werden die Luftmesswerte nicht mehr in Echtzeit, sondern zeitversetzt und mit großen Messlücken veröffentlicht!

Ein weiteres Beispiel gefällig? Wir deckten die Missachtung von EU-Recht bei Genehmigungsverfahren in der Vergangenheit auf, insbesondere bei Produktionserweiterungen und Neubauten von 2004 bis 2013, durch nicht erfolgte Bürgerbeteiligung auf saarländischer Seite, Konsequenzen: Keine!
Auch in anderen Regionen Deutschlands, wie beispielsweise im Erzgebirge leiden die Menschen unter Schadstoffbelastungen durch eine petrochemische Anlage auf tschechischer Seite. Wir setzen darauf, dass von Seiten des Bundes entsprechendes Engagement auch dem Saarland zu Teil wird!

Bitte unterzeichnen Sie die Petition, damit sich das Umweltbundesamt dieser annimmt und neue Erkenntnisse in der medizinischen Wissenschaft in Korrelation mit unserer spezifischen Umwelt- und Gesundheitsbelastungssituation durch eine umweltmedizinische Bewertung gebracht werden!

Außerdem fordern wir die Überprüfung aller Genehmigungsverfahren aus 2013 und früher, bei denen entgegen EU-Recht keine grenzüberschreitende Mitbeteiligung der saarländischen Anrainergemeinden und Bürger stattgefunden hat!

Unsere Kernfrage ist bis heute nicht beantwortet: Was stinkt, was atmen wir ein und besteht dadurch eine kurz- oder langfristige Gesundheitsgefährdung?

Wir setzen auf Ihre Unterstützung!

Weitere Informationen auf facebook oder unter www.bi-saubereluft.de

Diese Petition wird versendet an:

  • Bundesumweltamt