Archiv der Kategorie: PFERDE

Neuigkeit zur Petition +++KLEINER ETAPPENSIEG+++ #Oktoberfest

https://www.change.org/p/schluss-mit-pferdefuhrwerken-auf-dem-oktoberfest-in-m%c3%bcnchen/u/19351361

Julia Maier

Deutschland

9. Feb. 2017 — Meine lieben Unterstützer/innen und Mitstreiter/innen,

am heutigen Tage erreichte mich ein Schreiben vom Kreisverwaltungsreferat München, dass uns allen einen kleinen Zwischenerfolg hinsichtlich der erstatteten Anzeigen mitteilt:

Wie ihr wisst, stellte PETA Deutschland e.V. aufgrund meiner Recherchen eine Anzeige/Meldung beim KVR München gegen die „Augustiner-Bräu Wagner KG“, da diese ihre Kaltblüter während des Oktoberfestes in tierschutzwidriger Anbindehaltung hält. (Diese ist seit dem Jahre 2014 in Bayern offiziell verboten)

Aus dem Schreiben geht hervor:

„Wir sind (….) ,der Ansicht, dass es sich beim Oktoberfest um ein planbares Ereignis handelt und dass zukünftig eine bessere Aufstallungsform für die eingesetzten Pferde, wie z.B. die Einzelboxenhaltung, ermöglicht werden soll.“

„Daher werden wir die zuständigen Amtstierärzte des Städtischen Veterinäramts bei den verantwortlichen Personen darauf hinwirken, dass die „Augustiner-Bräu Wagner KG“ bis zum nächsten Oktoberfest eine tierschutzgerechtere Aufstallungsform umsetzt (…)“.

Dies ist zumindest für die Kaltblüter der Augustiner Brauerei ein Zwischenerfolg auf dem Weg zum endgültigen Verbot der Fuhrwerke auf dem Oktoberfest selbst, für das ich mit euch an der Seite weiterkämpfe. Durch diese Meldung soll natürlich keine Flickschusterei betrieben und vom eigentlichen Ziel abgelenkt werden; dennoch konnte durch die Anzeige von PETA Deutschland e.V. erneut auf einen Missstand erfolgreich hingewiesen und abgewendet werden.

Bis bald an dieser Stelle,

Eure
Julia


 

 

 

Retten wir die Pferde! 24.01.2017 Von: Wiebke Schroeder, SumOfUs.org

Sylvia,

seit Monaten protestiert die SumOfUs-Gemeinschaft gegen Pferdequälerei für die Pharmaindustrie — gemeinsam mit unseren Partnern haben wir jetzt einen wichtigen Fortschritt erzielt: Der Pharmakonzern Merck Sharp & Dohme (MSD) verspricht, kein Stutenblut mehr von den schlimmsten uns bekannten Blutfarmen zu beziehen.

Die Sache hat allerdings einen entscheidenden Haken: Der Strategiewechsel von MSD gilt nur für Europa. Im Rest der Welt setzt der Pharmariese weiter auf das Blut aus der Qualhaltung.

Das können und wollen wir dem Konzern nicht durchgehen lassen! Teilen Sie unsere Kampagne jetzt auf Facebook — und helfen Sie dabei MSD klarzumachen, dass es sich unserem weltweiten Protest nicht entziehen kann.

https://www.facebook.com/login.php?skip_api_login=1&api_key=514456635236116&signed_next=1&next=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fv2.2%2Fdialog%2Fshare%3Fredirect_uri%3Dhttps%253A%252F%252Factions.sumofus.org%252Fa%252Fspende%253Fsource%253Dfb-share-success%26display%3Dpage%26href%3Dhttps%253A%252F%252Factions.sumofus.org%252Fa%252Fpferde-merck-de%26client_id%3D514456635236116%26ret%3Dlogin&cancel_url=https%3A%2F%2Factions.sumofus.org%2Fa%2Fspende%3Fsource%3Dfb-share-success%26error_code%3D4201%26error_message%3DUser%2Bcanceled%2Bthe%2BDialog%2Bflow%23_%3D_&display=page&locale=en_US

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Wiebke und das Team von SumOfUs

Neuigkeit zur Petition +++Petitionsübergabe !+++ #Oktoberfest

https://www.change.org/p/schluss-mit-pferdefuhrwerken-auf-dem-oktoberfest-in-m%c3%bcnchen/u/19075874

Julia Maier

Deutschland

17. Jan. 2017 — Meine lieben Unterstützer/innen und Mitstreiter/innen,

„Egal wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ – Bertold Brecht

Nach der offiziellen Absage der Unterschriftenannahme von Herrn OB Dieter Reiter, SPD, hatte ich euch versprochen, dass ich mich nicht so einfach „abspeisen“ lasse. Und siehe da:

Mit großer Freude erreichte mich heute Morgen eine E-Mail von Herrn Herbert Woerlein; tierschutzpolitischer Sprecher der SPD im Landtag, dass er als leidenschaftlicher Verfechter des Tierschutzes, die Unterschriften herzlich gerne offiziell im Landtag in den nächsten zwei Wochen entgegennimmt.

Er bedankte sich vorab für mein großartiges Engagement im Tierschutz und lud mich ebenfalls zum nächsten Tierschutzpolitischen Stammtisch im Maximilianeum ein.

Die erstattete Strafanzeige gegen Spatenbräu und die 2 Anzeigen gegen Augustiner und Hofbräu aufgrund schwerer Tierquälerei beim Veterinäramt/KVR München befinden sich noch immer „in Bearbeitung“; selbstverständlich werdet ihr sofort benachrichtigt, sobald die „Auswertungen“ vorliegen!

Bis bald an dieser Stelle,

eure
Julia


 

 

Neuigkeit zur Petition Bayerischer Landtag & Weitere Meldung an Veterinäramt #Oktoberfest

https://www.change.org/p/schluss-mit-pferdefuhrwerken-auf-dem-oktoberfest-in-m%C3%BCnchen/u/19021550

Julia Maier

Deutschland

11. Jan. 2017 — Meine lieben Mitstreiter/innen und Unterstützer/innen,

zunächst ein frohes, neues Jahr voll Tatkraft für all eure Projekte!

Wie versprochen werde ich mich natürlich weiterhin für das Verbot der Pferdefuhrwerke auf dem Oktoberfest einsetzen:

Unsere Petition befindet sich nun offiziell im Petitionsausschuss des bayerischen Landtages.
Zu unserem Anliegen wurde von dort aus eine Stellungnahme der Bayerischen Staatsregierung angefordert. Sobald diese vorliegt, wird der Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz
über die Eingabe auf Grundlage meiner eingesandten Unterlagen Beschluss fassen.
Die beiden tierschutzpolitischen Sprecher; Susann Biedefeld und Herbert Woerlein, werden außerdem auf der Fraktionsklausur in der kommenden Woche darüber beraten, wie weiter vorzugehen sein wird bzgl. offizieller Unterschriftenannahme.

Im Übrigen teile ich euch traurigerweise mit, dass zwischenzeitlich auch Folgendes dem Veterinäramt gemeldet wurde:
Augustiner Bräu in der Landsbergerstraße 19 stellt seine Kaltblüter zur Zeit des Oktoberfestes in den Stallungen im eigenen Brauereigebäude ein. Die Pferde stehen dort in tierschutzwidriger Anbindehaltung. Sie erhalten nach Beendigung Ihrer „Arbeit“ auf dem Oktoberfest keine Koppel, Paddock o.ä. zum Auslauf.
Dem nachfolgenden Link könnt ihr Fotos entnehmen, die die Boxen sowie den betonierten Brauereiinnenhof zeigen (Bei „Blick hinter die Kulissen“ klicken)

https://www.oktoberfest-live.de/wiesn/augustiner-brauerei-muenchen-blick-hinter-kulissen-3130263.html

Ob ein Pferd sich auf einem betonierten Untergrund, mit Strick angebunden und mit spärlichem Licht wohlfühlt – hier bleibt keine Frage offen.
Somit liegt ein weiterer, schmerzender Beweis vor, dass die Pferde von der Wies´n alles andere als -Zitat- „…. die bestgepflegtesten Tiere auf der Welt“ sind. So langsam frage ich mich tatsächlich – What´s next?

Bis bald an dieser Stelle
und ich bitte euch darum, dieses Update sowie die Petition selbst weiterhin fleißig zu teilen! Jede Stimme bringt uns dem Ziel näher, diese Tierschinderei und die damit einhergehenden Leiden der Kaltblüter auf dem Oktoberfest zu beenden.

Eure
Julia


 

 

Neuigkeit zur Petition +++OB Dieter Reiter lehnt nun offiziell Petitionsannahme ab+++ #Oktoberfest

https://www.change.org/p/schluss-mit-pferdefuhrwerken-auf-dem-oktoberfest-in-m%C3%BCnchen/u/18848030

Julia Maier

Deutschland

21. Dez. 2016 — Meine lieben Unterstützer/innen und Mitstreiter/innen,

nach meinen erfolglosen Versuchen den Münchner OB Dieter Reiter via Telefon und E-Mail zu erreichen, hat nun auch die Plattform Change.org versucht, Kontakt herzustellen. Alle Versuche verliefen bis dato ergebnislos.

Am gestrigen Tage erreichte mich nun eine E-Mail vom Direktorium/Bürgerberatung des Bürgermeisters, in der mir mitgeteilt wurde „…dass es ihm aufgrund seiner vielen Verpflichtungen und Termine leider nicht möglich ist, die Petition persönlich entgegen zu nehmen“.

In Anbetracht dessen, dass das Jahr 2017 365 Tage und jeder dieser Tage 24 Stunden besitzt, so kann ich aus dieser unpersönlichen Antwort nur eines schlussfolgern:
Diese Absage zeugt von absolutem Desinteresse hinsichtlich des Tier- und Menschenschutzes; an einem Bürgerbegehren sowie an Fortschrittlichkeit in der angeblichen „Weltstadt mit Herz“.

Aufgrund der Trivialmoral seitens des OB, habe ich mich nun an diverse tierschutzpolitische Sprecher des Landtages München sowie an hiesige Tierschutzorganisationen gewandt. Der tierschutzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Raum Südbayern; Herr Herbert Woerlein wird sich mit MdL Frau Susann Biedefeld (tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Raum Nordbayern) im neuen Jahr zum Gespräch zusammensetzen.

Trivialmoral seitens der Politik – besonders im Tierschutz – keine Seltenheit. Und dann wird sich wieder über Politikverdrossenheit gewundert. Aber keine Sorge, ich kämpfe weiter.

Ich danke euch von Herzen für euren Einsatz –

Bis bald an dieser Stelle,

Julia


 

 

Neuigkeit zur Petition: +++Oberbürgermeister Dieter Reiter ignoriert Petition!+++ #Oktoberfest

https://www.change.org/p/schluss-mit-pferdefuhrwerken-auf-dem-oktoberfest-in-m%C3%BCnchen/u/18807413

Julia Maier

Deutschland

16. Dez. 2016 — Meine lieben Unterstützer/innen,

obwohl mittlerweile mehr als 37.000 Menschen unterschrieben haben und bereits 1 Strafanzeige und 1 Anzeige/Meldung beim KVR München seitens PETA Deutschland e.V. aufgrund schwerer Tierquälerei vorliegt, weigert sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) seit dem 10. November 2016, meine Change.org-Petition anzunehmen bzw. Stellung zu beziehen.

Daher:
Wenn ihr euch für den Erfolg des Verbotes weiterhin mit einsetzen möchtet, dann sendet bitte jetzt eine E-Mail an das Büro von Dieter Reiter und bittet ihn, sich zumindest für eine Petitionsübergabe Zeit zu nehmen.

Eine wichtige Angabe der Mail ist der Link zur betreffenden Petition: www.change.org/pferdekutschen-muc

E-Mail an folgende Mailadresse: buero.ob@muenchen.de

Um auch möglichst viele Medien auf das Thema aufmerksam zu machen, wäre es nötig, die wichtigsten Redaktionen aus München in cc zu setzen:

onlinevolontaer@merkur-online.de
info@az-muenchen.de
redaktion@sueddeutsche.de
onlineredaktion@tz.de
anzeigen@wochenanzeiger.de
info@all-in.de
online-redaktion@augsburger-allgemeine.de
verlagsleitung@hallo-verlag.de
redaktion@focus.de
redaktion@ovb.net
zuschauerservice@br.de

Bitte unbedingt höflich und freundlich bleiben, denn nur so kann etwas erreicht werden.
Vielen Dank für eure großartige Unterstützung.
Gemeinsam stoppen wir die Pferdefuhrwerke und die damit verbundene, anachronistische Tierqual auf dem Oktoberfest!

Liebe Grüße,

Julia Maier


 

 

Neuigkeit zur Petition Diverse Medienerwähnungen #Oktoberfest

https://www.change.org/p/schluss-mit-pferdefuhrwerken-auf-dem-oktoberfest-in-m%C3%BCnchen/u/18653702

Julia Maier

Deutschland

1. Dez. 2016 — Medienerwähnungen bezüglich Strafanzeige seitens
PETA Deutschland e.V. gegen Spaten-Franziskanerbräu GmbH :

Abendzeitung München :
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.tierschutzorganisation-zeigt-brauerei-an-peta-oktoberfest-pferde-wurden-misshandelt.6535fd3c-c0d6-432a-9bf9-1b7e26b8527a.html

TZ-München:
https://www.tz.de/muenchen/stadt/oktoberfest-ere26014/tierquaelerei-vorwuerfe-gegen-spaten-brauerei-7034617.html

Aktuelle Nachrichten Online:
http://www.aktuelle-nachrichten-online.eu/artikel/tierqu-228-lerei-vorw-252-rfe-gegen-spaten-brauerei/2832334

Und ganz besonders hervorzuheben: Der PETA Veganblog:
http://www.veganblog.de/2016/12/peitschenschlaege-pferde-oktoberfest-2016/

Tierquälerei? Vorwürfe gegen Spaten-Brauerei
Tierschützer erstatten Anzeige München – Schwere Anschuldigungen: Beim diesjährigen Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest sollen am…

 

 

Neuigkeit zur Petition PETA erstattet erneut Strafanzeige! #Oktoberfest

https://www.change.org/p/schluss-mit-pferdefuhrwerken-auf-dem-oktoberfest-in-m%C3%BCnchen/u/18638060

Julia Maier

Deutschland

30. Nov. 2016 — Meine lieben Unterstützer/innen und Mitstreiter/innen,

nach meinem letzten Update wurde die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. erneut aufmerksam auf meine Petition. Diese erstattet nun; nachdem der Oberbürgermeister Herr Dieter Reiter sowie die Brauerei selbst keine Stellung bezogen hat, Strafanzeige.

„München / Stuttgart, 30. November 2016 :
Tierquälerei auf der Theresienwiese: Auf einer Nebenveranstaltung des Oktoberfests, dem Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest, wurden am 23. September 2016 Prachtgespanne der sechs Münchner Großbrauereien vor Publikum präsentiert. Das Gespann der Spaten-Brauerei blieb dabei im Morast hängen. In einem Youtube-Video der Veranstaltung ist zu erkennen, wie die Pferde wiederholt mit Schlägen und Stichen durch Bogenpeitsche und Gespannleinen sowie durch heftiges Rucken und Ziehen am Zaumzeug traktiert werden. Durch die Misshandlungen sollten die Pferde dazu animiert werden, die feststeckende Kutsche aus dem Schlamm zu ziehen. Wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz (§ 17 Nr. 2 b) hat PETA nun Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Spaten-Franziskaner-Bräu GmbH erstattet. Die Tierrechtsorganisation hat die Geschäftsführung der Brauerei mit der Misshandlung der Pferde konfrontiert und an das Unternehmen appelliert, künftig vom Einsatz eines Pferdegespanns auf dem Oktoberfest abzusehen.

„Die Gespannführer haben sich offensichtlich vom Publikum und dem Moderator unter Druck setzen lassen und in der Folge die Tiere misshandelt“, so Peter Höffken, Fachreferent für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA. „Die Panik ist den Pferden deutlich anzusehen. Angstvolle Ausweichbewegungen vor den wiederholten Hieben lassen erkennen, wie schmerzhaft die Schläge gewesen sein müssen.“

PETA hat der Staatsanwaltschaft München I Studienerkenntnisse zukommen lassen, die belegen, dass die obere Schicht der Pferdehaut, in der sich die Schmerzrezeptoren befinden, dünner ist als die menschliche Epidermis [1]. Demnach ist davon auszugehen, dass Pferde Schläge mit der Peitsche schmerzhafter empfinden als Menschen.

Auf das Video wurde die Tierrechtsorganisation aufmerksam, nachdem die Münchnerin Julia Maier es ihrer Petition gegen die Verwendung von Pferdefuhrwerken auf dem Oktoberfest hinzugefügt und zu Protest-E-Mails an das Brauereiunternehmen aufgerufen hatte. An der Petition beteiligten sich bislang über 36.000 Menschen.

Bereits im vergangenen Monat hatte sich PETA an das Kreisverwaltungsreferat der Stadt München gewandt, weil die Hufe mehrerer Pferde auf dem Oktoberfest in mangelhaftem Zustand waren und ihnen dadurch Leid zugefügt wurde. Die Organisation stützt sich dabei auf eine Fotoauswertung eines Mitglieds der Deutschen Huforthopädischen Gesellschaft e.V.“

Ich darf euch auch noch mitteilen, dass Herr Dieter Reiter seit über 4 Wochen die Unterschriftenannahme ignoriert. E-Mails und Anrufe werden rigoros missachtet. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, welches Desinteresse gegenüber dem Tierschutz und eines Bürgerbegehrens in der „Weltstadt mit Herz“ herrscht. Hierzu im nächsten Update mehr.

Bis demnächst hier an dieser Stelle und vergesst nicht – bitte teilt dieses Update und die Petition so oft und weit ihr könnt…..
Vielen Dank für euren Einsatz –

Eure Julia

Pferde der Spaten-Brauerei beim Oktoberfest mit Peitsche und Leinen misshandelt - PETA erstattet
PETA Deutschland e.V. ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über drei Millionen Unterstützern weltweit größten…

 

 

Neuigkeit zur Petition Gute Schläge gibt es nicht #Oktoberfest

https://www.change.org/p/schluss-mit-pferdefuhrwerken-auf-dem-oktoberfest-in-m%C3%BCnchen/u/18525446

Julia Maier

Deutschland

19. Nov. 2016 — Meine lieben Mitstreiter/innen, Liebe Unterstützer/innen,

ein Skandal jagt den Nächsten im Kampf um ein Verbot der Pferdefuhrwerke auf dem Oktoberfest in München.
Nun sende ich euch noch ein trauriges und zutiefst schockierendes Video, bei dem man kaum seinen Augen trauen kann.
Zugetragen hat sich ganze auf dem ZLF – dem Zentral Landwirtschaftsfest hier in München. Nach der Regenperiode war der Boden so aufgeweicht, dass das Brauereigespann vom Spatenbräu nicht mehr vorwärts gekommen ist. Statt Pferdestärken mussten Menschenstärken als Abschleppdienst helfen, um den Faßwagen wieder aus dem Morast zu bekommen.

Anstelle Holz o.ä. unter die Räder zu legen um den Wagen zu befreien, beginnt eine unfassbare Erniedrigung und Tierquälerei die Ihres Gleichen sucht:

Ab Stelle 0:45 seht ihr, wie der Gespannfahrer dem verängstigten und verwirrten Tier mittels Peitsche auf den Bauch schlägt.
Danach folgen ab 0:49 weitere Schläge auf Kruppe, Flanke und Bauch – insgesamt 22 Schläge treffen das Kaltblut.
Ab Minute 2:55 geht das Eindreschen mit der Peitsche fleißig weiter – so sehr, dass das Kaltblut nach hinten ausschlagen will.
Ab Minute 3:17 ist das arme Tier endgültig verängstigt (beobachtet seinen Fluchtinstinkt und seine Körpersprache ).
Und zum Schluss wird mit der Spitze einer Bogenpeitsche von einem Fahrer, der rechts im Bild steht, 2 mal grundlos auf ein Pferd
im Bauch/Beinbereich eingestochen.

https://www.youtube.com/watch?v=8MRAjP8nbXY

Für alle, die der Meinung sind „Ein kleiner Peitschenhieb tut nicht weh“ hier eine kurze Hintergrundinfo:
Die Pferdehaut ist ca 3,0 mm dick.
Im Gegensatz zur menschlichen Haut ist Diese zwar um ca. 0,8 mm dicker, das liegt allerdings nur an der
tiefen Kollagenschicht, die sich unterhalb des schmerzempfindlichen Oberhautgewebes befindet.
Die Epidermis von Pferden – also die oberste Schicht der Haut, wie auch beim Menschen, in dem sich die schmerzempfindlichen
Nerven befinden – ist sogar dünner als die des Menschen. Das bedeutet, dass Pferde weniger Hautzellen haben,
die zwischen dem Schmerzauslöser (z. B. der Gerte oder Bogenpeitsche) und den schmerzempfindlichen Nervenenden liegen.
Man kann also durchaus argumentieren, dass bei Schmerzreiz von Aussen die Pferdehaut ,dünner‘ oder eben empfindlicher ist als die des Menschen.

Pferde empfinden somit den Schlag von Gerte/Peitsche/Sporen etc. als weitaus schmerzvoller als wir Menschen.

Spaten ist die einzige Brauerei in München, die noch eigene Pferde besitzt. Jeder Gegner meiner Petition, der mir entgegnet mit „Ich kenne keine Pferde die so gut behandelt werden, wie die vom Oktoberfest“ – der möge; wenn nicht schon seit der Recherche meines vorletzten Updates bzgl. des desaströsen Hufzustandes –
ab nun für immer Schweigen.

Liebe Unterstützer/innen,
ich bitte euch hiermit inständig, an die folgenden Adressen zu schreiben, um zu zeigen, dass Tierquälerei nicht im Verborgenen bleibt und wir keine Akzeptanz von Ausnutzung Schwächerer zeigen:

1. Spaten Brauerei: info@franziskaner-weissbier.de
2. Oberbürgermeister Dieter Reiter: buero.ob@muenchen.de

Vielen Dank für euer Engagement!

Julia


 

 

Neuigkeit zur Petition Der Vertrag steht ! #Pferdekutschenverbot #Freeatlast

https://www.change.org/p/michael-m%C3%BCller-stoppen-sie-die-qu%C3%A4lerei-endg%C3%BCltiges-pferdekutschen-verbot-f%C3%BCr-berlin/u/18513878

Julia Maier

Deutschland

18. Nov. 2016 — Meine lieben Unterstützer/innen und Mitstreiter/innen,

nun ist es amtlich. Der Koalitionsvertrag steht.
Und siehe da:
Das Pferdekutschenverbot ist im Vertrag tatsächlich fest verankert!
Dank des E-Mail Aufrufes im Rahmen dieser Petition wurde es Wirklichkeit….. Ihr seid unglaublich!

Hier einige Auszüge aus dem Vertrag:
„Die Koalition wird in Berlin ein Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen einführen und unterstützt die Schaffung eines Verbandsklagerechts auf Bundesebene im Tierschutzgesetz. Die Koalition will Tierversuche auf das absolut notwendige Maß reduzieren und fördert verstärkt Alternativmethoden. Gemeinsam mit den Universitäten will die Koalition Berlin zur Forschungshauptstadt für Ersatzmethoden machen.
Das Amt des Tierschutzbeauftragten des Landes Berlin wird hauptamtlich besetzt.
Es wird ein Tierschutzbeirat eingerichtet, in dem Tierschutzverbände und die Fraktionen des Abgeordnetenhauses vertreten sind. In der Berliner Innenstadt sollen keine Pferdekutschen mehr fahren dürfen.
…“
Quelle: Berliner Zeitung vom 17.11.16 / Seite 150

Die Berliner Regierung hat somit den ersten, wichtigen Schritt für die Erlassung eines Verbotes der Pferdekutschen getan.
Wann diese Bemühungen fruchten; denn ein Koalitionsvertrag ist so gesehen eine gut gemeinte „Absichtserklärung“, steht leider noch in den Sternen. Dennoch bin ich überzeugt, dass alleine durch die Tatsache, dass der Schwerpunkt „Verkehr“ an das Bündnis90/Die Grünen übertragen wurde – ein Verbot kommt!

Und natürlich ließen die Gegenstimmen nicht lange auf sich warten.
Die Kutscher; allen voran Herr Klaus Winkelmann, gehen auf die Barrikaden und ersuchen sogar Unterstützung beim Deutschen Pferdesportverband. In der Berliner Zeitung wurde am 15.11.2016 ein Leserbrief von Herrn Winkelmann veröffentlicht, indem er mehrfach beteuert wie „ungerecht“ dieses Verbot wäre. Er argumentiert mit nicht haltbaren Argumenten wie
– der Berufsfreiheit
– höhere Unfallzahlen bei Radfahrern als mit Pferdekutschen
– Kutschen seien Tradition in Berlin und schon immer dagewesen
– niemand hätte sich vorab mit der Kutschbranche zusammengesetzt
– Die Tiere seien sein Kapital etc…..

Nun; ich habe mir die Mühe gemacht Herrn Winkelmann eine Antwort auf seinen Artikel „Droschken gehören schon immer zu Berlin“ zu schreiben und der Berliner Zeitung zuzustellen.

Meine Antwort lautet wie folgt:

„Gastbeitrag von Klaus Winkelmann
„Droschken gehören schon immer zu Berlin“
-Nr. 268 von Dienstag, 15.11.2016

Droschken gehören schon immer zu Berlin.

Die Menschheit hat ja auch Jahrzehnte lang Sklaven gehalten; weil sie ja schon immer Teil der elitären Gesellschaft waren. ( Das Wort „immer“ ist im Übrigen ein interessanter Ansatz, in Anbetracht der Entstehung der Menschheit. Fuhren Adam und Eva etwa auch schon Kutsche ?) Die Aussage reiht sich ein zu Floskeln wie
„Es war ja schon immer so“ , welche Wurzel von sehr viel Tier- und Menschenleid auf dieser Welt ist. Kutschen haben in Berlin nicht einmal Tradition. Im Gegenteil; sie wurden in der Neuzeit zur Bespaßung der lauffaulen Touristen eingeführt und um Menschen wie Ihnen; Herr Winkelmann, ein Geschäftsmodell zu ermöglichen, das sich durch Tierqual finanziert.

Ihr Argument der Berufsfreiheit bringt zum Staunen und Lachen. Wer; Sehr geehrter Herr Winkelmann, hat je die Behauptung aufgestellt, dass Sie nirgendwo sonst auf unserer schönen Erde Kutsche fahren dürfen? Besteht die Welt denn nur aus Berlin Mitte? Aus dichtem Verkehr und lärmenden Touristen? Wo bitteschön bleibt dann die Berufsfreiheit für Henker und Auftragskiller?

Ja, die neue Regierung möchte ein grünes Berlin. Die Fahrradwege müssen hierfür ausgebaut werden -Dringend- und im Zuge von Innovation gibt es tatsächlich mehr Unfälle zwischen Autos und Radfahrern wie Sie richtig erkannt haben. Haben Sie jedoch bedacht; dass Sie Ihre geliebten, von geschundenen Kreaturen gezogenen Gefährte nicht innovativ einsetzen? Dass diese Pferde gezwungen werden, sich anhupen und auf Asphalt Ihre Gelenken und Sehnen verschleißen zu lassen? Wir Menschen, entscheiden uns hierfür freiwillig. Wo sind sie denn, die Airbags, ABS Bremssysteme, Warnblinker, Überrollbügel und Knautschzonen die es den Pferden ermöglichen würden eine Überlebenschance bei einem Unfall zu haben? Vielleicht sind Sie da nicht der Einzige, dessen Gesichtsfeld mit Scheuklappen stark eingeschränkt ist.

Leider muss ich Ihrer Aussage, es hätte sich niemand mit der Kutschbranche zusammengesetzt widersprechen. Erst im Sommer fuhr Herr Senator Heilmann zu Ihrem Branchenfreund Herrn Ludwig Zachmann hinaus auf’s Gehöft. Nicht an das Brandenburger Tor wie erwartet. Nun, vielleicht war ihm ein Pferd auf grüner Wiese auch lieber und besser mit dem Gewissen vereinbar, als bei 35 Grad im Schatten stehend im stickigen Smog. Die abgemagerten, ausrangierten Zirkus-,Trab- und Schulpferde zu sehen, die sich längst einen ruhigen Lebensabend verdient hätten; während die Kutscher selbst, sich gelassen ein Eis gönnen.

Ja, 10 Jahre haben Sie nun am Brandenburger Tor gestanden, bei sommerlicher Hitze und glühendem Asphalt, klirrender Kälte und Sturmböen. 10 Jahre lang, haben Sie Tiere zeitgleich ab- und ausgenutzt. Die Zeit ist reif für den längst überfälligen Wandel in Sachen Equidenschutz. Da helfen auch keine Bewerfungen mit Pferdeäpfeln auf die Elektrokutschen in Berlin, denen Sie damit einen Platzverweis vom Pariser Platz erteilen wollten. Und auch die Beschimpfungen gegen mich, die Sie und Ihre Kollegen mir ins Gesicht brüllten, als ich demonstrativ das Megafon im Zuge einer Protestveranstaltung gegen Sie gerichtet habe.

Sehr geehrter Herr Winkelmann, nicht nur ich und der Koalitionsvertrag fordern ein modernes, tierleidfreies Berlin. Nein, auch die über 77.000 Zeichner meiner Petition auf Change.org.
Es ist an der Zeit, die Peitschen einzustecken und umzusatteln.

Die einzigen Pferde, die am Pariser Platz etwas verloren haben, sind die auf dem Brandenburger Tor.

Petentin Julia Maier“

Ich freue mich darauf, euch das nächste Update zukommen zu lassen!
Wir sind auf dem richtigen Weg angekommen!
Alle, die dieses Update teilen möchten bitte ich ab nun den Hashtag
#Freeatlast mit zu verwenden 🙂

Denn das ist es, was wir für die Berliner Kutschpferde wollen und dass Bilder wie in diesem Update – endlich der Vergangenheit angehören.

Bis bald an dieser Stelle,

Eure Julia