Archiv der Kategorie: PFLANZENSCHUTZ

Bienen schützen? Bundesregierung sagt „Nein!“ — umweltinstitut

http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2019/pestizide/bienen-schuetzen-bundesregierung-sagt-nein.html?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+-+26.07.2019_oIa&utm_content=Mailing_7347842

© rostichep / pixabay.com (abgeändert)

© rostichep / pixabay.com (abgeändert)

(18.07.2019) Wie soll die Wirkung von Pestiziden auf Bienen bewertet werden, wenn ein Wirkstoff bei der EU zur Genehmigung oder Wiedergenehmigung ansteht?

Die zuständige Behörde hatte Leitlinien dafür erarbeitet, die zu einem Verbot vieler Wirkstoffe geführt hätten.

Doch die Industrie lief Sturm und die EU-Kommission schlug vor, die Leitlinien nochmal zu überarbeiten. Dem haben die Regierungen der Mitgliedstaaten gestern zugestimmt. Auch die deutsche Bundesregierung war dabei.

Seitdem Neonicotinoide in den 1990er Jahren entwickelt wurden, ist klar, dass sie eine große Gefahr auch für Nützlinge darstellen. Schon 1992 machten französische ImkerInnen das Gift Imidacloprid für Bienenverluste verantwortlich. Doch Behörden bestätigten immer wieder die Ungefährlichkeit des Nervengifts, das sich in allen Pflanzenteilen verteilt, im Boden anreichert und im Median schon bei 3,8 Nanogram für eine Biene tödlich ist.

Erst nach großem öffentlichen Druck gab es 2012 eine Neubewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Die EFSA bekam von der Kommission den Auftrag, die Auswirkungen der Neonicotinoide Imidacloprid, Thiametoxam und Clothianidin umfassender als je zuvor zu bewerten. Dazu entwickelte sie neue Leitlinien, in denen zum Beispiel erstmals langfristige Wirkungen der Mittel berücksichtigt wurden.

Denn selbst weit unter der Dosis, die tödlich ist, können diese Gifte das Nervensystem von Bienen dauerhaft beschädigen. Nach der Neubewertung wurde der Einsatz der drei Gifte 2013 deutlich eingeschränkt und seit Ende 2018 dürfen sie nurnoch in Gewächshäusern eingesetzt werden.

Seit 2013 gab es in der EU nun Streit darum, ob und wie diese neuen Leitlinien, im EU Jargon Bee Guidance Documents genannt, auch bei der Bewertung neuer Wirkstoffe und im Wiederzulassungsverfahren alter Stoffe eine Rolle spielen sollten.

Die chemische Industrie lief gegen diese Idee Sturm, denn es hätte dazu geführt, dass viele Pestizide in den nächsten Jahren verboten oder eingeschränkt würden.

Leider stellten sich auch viele Mitgliedstaaten, darunter die besonders einflussreiche deutsche Bundesregierung, gegen die neuen Leitlinien. Ihr Inkrafttreten wurde so immer weiter verzögert. Die Kommission schlug nach langen Verhandlungen und Streits nun vor, die Leitlinien umzuschreiben.

Gestern stimmten die Mitgliedstaaten diesem Vorschlag zu. Die umfassende Prüfung der Auswirkung von Pestiziden auf Bienen soll eine Ausnahme bleiben.

Zur gleichen Zeit in Bayern: Durch viel Arbeit und Engagement konnte erreicht werden, dass der bayerische Landtag dem Gesetzesentwurf zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“ zustimmte.

Das zeigt einerseits, wie viel wir als BügerInnen bewirken können. Und andererseits, dass leider jeder einzelne Schritt für mehr Umweltschutz mit viel Druck und öffentlicher Aufmerksamkeit erkämpft werden muss.

 

Mehr zu der Sitzung in Brüssel finden Sie in unserem offenen Brief, den wir dazu an die Ministerinnen Juli Klöckner und Svenja Schulze geschickt hatten.

Offener Brief zur Sitzung des Ausschusses über Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel am 16. und 17. Juli in Brüssel

Thiacloprid muss verboten werden! Es ist unbegreiflich, wie unverantwortlich die Po-li-tik-er-Innen handeln.

Liebe Luise, veröffentlichen Sie bitte meine Petition zur Rettung des Rotmilans. Ich lebe in Vorpommern, wo ich mit eigenen Augen die Vernichtung vieler Arten miterlebe, weil ihnen an immer mehr Orten die Lebensgrundlage genommen wird und ihr Lebensraum immer kleiner wird: Viele werden auch mit den Windrädern maschinell getötet.
Ihr René

Arbeitsbedingungen auf Plantagen: Gewerkschaft aus Ecuador konfrontiert Lidl — Offener Brief aus Ecuador an Lidl

https://www.oxfam.de/mitmachen/aktionen/arbeitsbedingungen-plantagen-gewerkschaft-ecuador-konfrontiert-lidl

Seit einem Jahr machen wir bei Lidl Druck, für faire Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern zu sorgen. Was macht Lidl? Viel zu wenig! Jetzt recherchierte die ecuadorianische Gewerkschaft ASTAC erneut erschreckende Zustände auf Bananen-Plantagen, die an Lidl liefern. In einem offenen Brief konfrontiert ASTAC Lidl damit und fordert, endlich zu handeln. Unterstützen Sie ASTAC dabei!
Zwei Frauen stehen an einer Straße vor einer Bananenplantage. Eine hält ein Plakat mit der Aufschrift: „Lidl, tus proveedores contaminan nuestro medio ambiente – cuando terminas con esa práctica?“
Suli und Emy aus Ecuador haben auf Plantagen, die Lidl beliefern, mit Arbeiter/innen gesprochen. Im Namen der Arbeiter/innen fragen sie: „Lidl, deine Lieferanten verseuchen unsere Umwelt – wann beendest du diese Praxis?“

Giftige Pestizide, Verletzung von Gewerkschaftsrechten, Bezahlung unter Mindestlohn. Während Lidl mit der Nachhaltigkeit seiner Produkte wirbt, produzieren Arbeiter/innen in Ecuador unter katastrophalen Bedingungen Bananen für Lidls Läden.

Passt nicht zusammen? Haben wir Lidl auch gesagt – und zwar seit mittlerweile einem Jahr. Zuletzt mit unserer Aktion #askLidl. Die Reaktion von Lidl: abwehren, abwiegeln, aussitzen. Unsere Vorwürfe seien angeblich haltlos.

Aktuelle Recherchen in Ecuador offenbaren erneut katastrophale Bedingungen

Sind unsere Vorwürfe tatsächlich haltlos? Unsere Partner-Organisation in Ecuador, die Gewerkschaft ASTAC, hat Nachforschungen angestellt: Wie sieht es aktuell auf Zuliefer-Plantagen für Lidls Früchte aus? Das Ergebnis: erschreckend. Auf allen fünf untersuchten Plantagen berichten die Arbeiter/innen von katastrophalen Zuständen. Das Ergebnis ähnelt schockierend dem unserer Studie „Süße Früchte, bittere Wahrheit“ von vor einem Jahr:

Die Menschen werden ausgebeutet, erhalten keinen fairen Lohn, sind teils nicht einmal sozialversichert und auf den Feldern giftigen Pestiziden aus Flugzeugen ausgesetzt. Ein Arbeiter berichtet:

Wenn wir das Flugzeug hören, rennen wir und versuchen, die Plantage zu verlassen. Wenn wir es nicht schaffen, sind die Blätter unser einziger Schutz vor den Pestiziden.

Und auch die Menschen in der Umgebung leiden unter den giftigen Pestiziden, wie die Anwohnerin einer Plantage erzählt:

Wir gehen ins Haus, wenn wir das Flugzeug kommen hören. Wir können die Wäsche weder draußen aufhängen noch sie im Fluss waschen, weil der verseucht ist.

Jetzt offenen Brief der Gewerkschaft ASTAC unterzeichnen!

Die auf den von ASTAC untersuchten Plantagen aufgedeckten Zustände sind unerträglich. Deshalb wendet sich die ecuadorianische Gewerkschaft in einem offenen Brief an Lidl: Die Verantwortlichen dort müssen endlich handeln und diesen Zuständen ein Ende setzen.

Einladung: Konferenz „Kommunen & Freihandel“ in Nürnberg

Sarah Händel Mehr Demokratie e.V.

Handelsabkommen wie CETA, TiSA und TTIP beschneiden durch Investorenschutz und Marktöffnungsvorschriften unsere Demokratie. Betroffen sind auch die Kommunen, denn nicht einmal die Daseinsvorsorge (Wasser, Strom, öffentl. Nahverkehr usw.) wird vollständig vor mehr Wettbewerb geschützt. Das letzte Wort haben immer öfter Investoren und nicht demokratisch gewählte Gemeinderäte.

Sind Sie in Ihrer Stadt oder Gemeinde politisch engagiert oder haben ganz einfach Interesse an einer selbstbestimmten Demokratie in Ihrer Kommune?
Dann kommen Sie am 29. April zur Kommunenkonferenz nach Nürnberg!

*Wir laden Sie herzlich ein zur Konferenz: Kommunen & Freihandel*

Zeit: Samstag, den 29. April, Anreise: 10.30 Uhr, Start: 11 Uhr bis ca. 17.15 Uhr
Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königsstr. 64., 90402 Nürnberg
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos!

Die Konferenz beleuchtet die Fallstricke des heutigen Freihandels für unsere Kommunen, aber auch die Bedeutung eines zunehmend deregulierten Weltmarktes für die Kommunen in den Entwicklungsländern. Es ist an uns, eine bürgernahe Daseinsvorsorge einzufordern und Profitinteressen bei der Grundversorgung abzuwehren! Auf der Konferenz wollen wir informieren, uns austauschen und vernetzen.

Eröffnet wird die Konferenz von Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg und Vizepräsident des Deutschen Städtetages. Als Referent/innen mit dabei sind Prof. Dr. Markus Krajewski (Internationales und öffentliches Recht, Uni Erlangen), Karl-Martin Hentschel, Bundesvorstand von Mehr Demokratie und viele mehr!

Alle Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite der
Konferenz: https://www.kommunenkonferenz.de/programm/

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Da die Plätze begrenzt sind, empfehlen wir eine schnelle Anmeldung.
Das Anmeldeformular gibt es hier:
https://www.kommunenkonferenz.de/anmeldung/

*Gemeinsam machen wir uns stark: Für faire Handelspolitik und eine bürgernahe kommunale Demokratie*

Herzliche Grüße, schöne Ostern und hoffentlich bis am 29. April in Nürnberg!
Ihre Sarah Händel, Bundesvorstand Mehr Demokratie e.V.

PS: Auch wenn TTIP erst mal auf Eis liegt: Es werden noch viele weitere derartige Abkommen folgen. Informieren Sie sich auf der Konferenz wie der Freihandel die Demokratie in den Kommunen einschränkt, damit wir in Zukunft die Grundversorgung mit Wasser, Strom, Wohnungen usw. besser vor unangebrachten Profitinteressen schützen können!

Die Konferenz wird ausgerichtet von: Mehr Demokratie, Attac, Ver.di, DGB, Bund, KAB, Mission Eine Welt, Südwind. In Kooperation mit der Petra Kelly Stiftung.

Schlechte Nachrichten im Kampf gegen CETA ++ Europas Chemieriesen klagen gegen Bienengift-Verbote

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15.02.2017

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Das Gericht entscheidet letztlich darüber, ob der Schutz von Umwelt und Mensch über den Profitinteressen von Konzernen steht.

— es liegt bei UNS das ERLAUBEN oder IGNORIEREN… bei  UNS  und  BAUERN/ LANDWIRTEN. — HANAH und  LUISE —

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Schlechte Nachrichten im Kampf gegen CETA

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

gestern hat das Europäische Parlament in Straßburg grünes Licht für das europäisch-kanadische Abkommen CETA gegeben. Mit 408 zu 254 bei 33 Enthaltungen stimmte die Mehrheit der Abgeordneten dafür. Damit kann das Abkommen nun vorläufig in Kraft gesetzt werden. Am selben Tag entschied das bayerische Verfassungsgericht über unser Volksbegehren „Nein zu CETA!“. Die bayerischen Bürgerinnen und Bürger dürfen demnach nicht über CETA abstimmen.

Diese beiden Nachrichten sind bitter für uns: In den letzten drei Jahren haben wir eine riesige, internationale Bewegung gegen unfaire Handelsabkommen aufgebaut. Doch trotz der fundierten Kritik und dem überwältigenden Protest konnten wir keine Mehrheit der Europaabgeordneten für unser Ziel gewinnen. Das Gerichtsurteil verbaut uns außerdem den Weg CETA über ein Volksbegehren zu verhindern. Wir sind uns sicher: Eine Mehrheit hätte gegen das Abkommen gestimmt.

Trotz dieser Rückschläge ist CETA noch nicht durch, denn rund 40 Parlamente der EU-Mitgliedstaaten müssen noch zustimmen. Sagt nur eines davon „Nein!“, scheitert CETA und die vorläufige Anwendung muss beendet werden. Bis die Ratifizierung in den EU-Staaten beginnt, können allerdings noch Monate oder sogar Jahre vergehen.

Weitere Fragen und Antworten zu den gestrigen Entscheidungen finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

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Europas Chemieriesen klagen gegen Bienengift-Verbote

Europas Chemieriesen Bayer, BASF und Syngenta klagen vor dem Europäischen Gericht gegen die EU-Kommission und drohen mit Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe. Sie fordern die Aufhebung eines Teilverbots, das die EU-Kommission im Jahr 2013 für einige besonders bienengefährliche Pestizide ausgesprochen hat.

Es handelt sich dabei um sogenannte Neonicotinoide, die bereits in sehr geringen Mengen eine dauerhafte Störung des zentralen Nervensystems auslösen und zum Tod von Bienen und anderen Insekten führen. 2008 starben innerhalb kurzer Zeit über 11.000 Bienenvölker am Oberrheingraben an giftigen Staubwolken, die bei der Aussaat von mit Neonicotinoiden gebeiztem Saatgut entstanden waren.

Diesen Mittwoch hat die entscheidende Phase des Verfahrens begonnen. Wenn das Gericht den Chemiekonzernen recht gibt, werden nicht nur die Bienen den extrem giftigen Stoffen wieder ausgesetzt, sondern es könnte auch in Zukunft deutlich schwerer werden, umwelt- und gesundheitsschädliche Pestizide zu verbieten. Das Gericht entscheidet letztlich darüber, ob der Schutz von Umwelt und Mensch über den Profitinteressen von Konzernen steht.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr
Publicare Marketing Communications GmbH
Harald Nestler
Vorstand

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Ceta ist kein Bollwerk sondern eine demokratische Leerstelle!

… am 15. Februar ist es soweit: die Entscheidung zum Ceta-Abkommen im Europäischen Parlament steht an. Nach zwei Jahren Kraftanstrengung lasse ich es mir nicht nehmen, selbst rüber nach Straßburg zu fahren und mit dabei zu sein. Ich hoffe natürlich, viele Wegbegleiter/innen dort zu sehen! Alle Infos zu den Aktionen am Entscheidungstag in Straßburg finden Sie weiter unten.

Aber egal wie es ausgeht: die Entscheidung im EU-Parlament ist nicht der Schlusspunkt. Unser Widerstand und das Ringen um die Deutungshoheit gehen weiter. Seit Trump muss Ceta sogar herhalten als vermeintliches Bollwerk gegen amerikanischen Protektionismus: Jetzt müssen sich diejenigen zusammentun, die die gleichen Werte haben. Ach so, nur um dann mit Ceta genau diesen Werten gemeinsam den Boden zu entziehen?!

Ceta ist Politik von gestern für eine Welt von vorgestern:

Es festigt intransparenten Lobbyeinfluss, macht Schiedsgerichte zu Politikgestaltern und schert sich Nullkommanichts darum, dass unsere Erde die schrankenlose Wachstumsgier nicht mehr lange ertragen kann. Ceta ist keine Antwort auf die heutigen Herausforderungen, Ceta ist eine Leerstelle, in der sich der angesammelte Demokratie-Frust staut.

Unsere gewählten Parlamentarier werden sich am 15. Februar wohl ein weiteres Mal über eine überwältigende Mehrheit in der Bevölkerung hinwegsetzen. Und wir Bürger/innen schauen in die Röhre. Wird der Frust wohl dieses Mal groß genug sein, um echte Veränderungen anzustoßen? Ich kann nur raten: Nutzen Sie das Wahljahr 2017! Besuchen Sie so viele politische Veranstaltungen wie möglich und fordern Sie ein, dass die Bürger/innen endlich das Recht auf bundesweite Volksabstimmungen bekommen. Glauben Sie mir: dann erst wird es anders sein.

Beste Grüße,
Sarah Händel
Landesgeschäftsführerin
Mehr Demokratie Baden-Württemberg

PS: Wir freuen uns auf eine kraftvolle Volksentscheids-Kampagne 2017 mit Ihnen hier in Baden-Württemberg! Es gibt viel zu tun, packen wir es gemeinsam an.
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*Rote Rosen für die Standhaften! – Aktionen zur EU-Abstimmung am 15. Februar in Straßburg*

Ab 09:00 Uhr – Teilnahme an der Plenarsitzung als Individualbesucher auf der Besuchertribüne. Einlass am Haupteingang des Europaparlaments mit gültigem Ausweis.
10:30 Uhr – Demonstrationszug. Startpunkt: Place Kléber (ehemaliger Barfüßlerplatz), Straßburg, Ziel: Europaparlament, Allée du Printemps 1, 67070 Strasbourg Cedex
11:30 Uhr – Kundgebung und Aktionen vor dem Europaparlament
ca. 13:00 Uhr – Rote Rosen für MdEPs, die gegen CETA stimmen wollen
ca. 15:30 Uhr – Ende der Kundgebung

Weitere Infos hier: https://stopceta.net/de/european-mobilisation-strasbourg/
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*Und jetzt auch noch TiSA? Höchste Zeit für einen demokratischen Welthandel*

TiSA soll den weltweiten Dienstleistungsmarkt liberalisieren. Dem freien Handel lästige Datenschutzregel und langwierige Überprüfungen von neuen Finanzprodukten sollen weg, stattdessen Arbeitgeberfreizügigkeit, Sperrklauseln und Negativlisten. Insgesamt verhandeln 53 Länder. Der Widerstand hechelt den Abkommen hinterher, die EU verhandelt derzeit mehr als 20 davon. Was es braucht, ist eine Demokratisierung der gesamten EU-Handelspolitik!

Lesen Sie hier Gruseliges über TiSA und schauen Sie sich unsere Ideen zur Demokratisierung an:
https://www.mitentscheiden.de/tisa_kommunenkonferenz.html
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*Oefter Abstimmen bedeutet: mehr Demokratie-Erlebnisse*

Es ist schon ein paar Tage her, aber trotzdem einen nochmaligen Hinweis wert: unsere erste Auswertung zu Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden in Baden-Württemberg seit der im Dezember 2015 in Kraft getretenen Reform. Tatsächlich beobachten wir einen Aufwärtstrend: Immer mehr Bürgerinitiativen stoßen in ihrer Gemeinde einen Bürgerentscheid an. An den insgesamt 28 Bürgerentscheiden in unseren 1101 Gemeinden konnten jedoch nur 3,7 % aller Baden-Württemberger/innen teilnehmen: Das ist definitiv noch zu wenig, um eine direktdemokratische Kultur zu stärken.

Lesen Sie hier einen Bericht der Stuttgarter Zeitung zum Stand der Dinge und zu unseren Verbesserungsvorschlägen: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.mehr-buergerentscheide-im-land-buerger-mischen-staerker-in-der-politik-mit.24f50b6a-e4b7-444d-a542-171addf16995.html

Eine detaillierte Auswertung zu den Bürgerbegehren 2016 finden Sie hier:
https://www.mitentscheiden.de/lpk_gemo_reform.html
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*Kraft Tanken und dann: Weiter machen*

Für alle, die am 15. Februar nach der Abstimmung im EU-Parlament etwas deprimiert sein werden und einen neue Energieschub tanken müssen, haben wir hier noch mal einen kurzen Aufmunterungstext und das Video unserer energiegeladenen Demonstration am 17. September in Stuttgart bereitgestellt:

https://www.mitentscheiden.de/krafttanken.html
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Herausgeber: Mehr Demokratie e.V.; Landesverband Baden-Württemberg
Redaktion: Sarah Händel
Mehr Demokratie e.V. – Landesverband Baden-Württemberg, Rotebühlstr. 86/1, 70178 Stuttgart, Tel.: 0711 – 509 10 10, Fax.: 0711 – 509 10 11
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Mehr Demokratie e.V.
Geschäftsführung: Roman Huber
Kassenwart: Bernhard Marx
Vereinsregister: Amtsgericht Bonn
Vereinsregister-Nummer 5707
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[Tolzin-Report] Wo sich die Zukunft unseres Planeten entscheidet

[Tolzin-Report] Wo sich die Zukunft unseres Planeten entscheidet

Das wahre Schlachtfeld um die Zukunft des Planeten

Von erwachenden Sklaven und ewigen Ketten

Die „Wahrheitsbewegung“ oder „Aufklärungsbewegung“ besteht aus Menschen, die das hinterfragen, was unsere Politiker und die Mainstream-Medien uns als Wahrheit verkaufen. Es sind Menschen, die am Mainstream zweifeln – und deshalb nicht zu verwechseln sind mit den Pseudo-„Skeptikern“, die am liebsten Kritiker bestehender Machtstrukturen auf unserem Planeten kritisieren und sich damit zum Instrument der Manipulation und Unterdrückung machen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese Bewegung, ihre Strömungen und Motive zu differenzieren. Die Strömungen, auf die es mir in diesem Artikel ankommt, sind die „Wartenden“ und die „Macher“.

Die Macher, das sind diejenigen, die eine Vision für eine würdevollere Gesellschaft entwickelt haben und nun nach konkreten Wegen suchen, sie auch politisch umzusetzen. Relativ wenige sind in den etablierten Parteien zu finden, ziemlich viele bei der derzeit in den Bundestag drängenden AfD und in einem sehr hohen Maße in der – derzeit noch – kleinen Deutschen Mitte (DM).

Zum anderen gibt es die Wartenden. Das sind jene aufgeklärten Menschen, die die Hoffnung, irgend etwas aus eigener Kraft politisch erreichen zu können, aufgegeben haben. Ich empfinde es manchmal schon ein wenig als schizophren, wie manche Wortführer der Wahrheitsbewegung die Vision einer besseren Gesellschaft entwickeln und verbreiten – und gleichzeitig bremsen, was das Zeug hält, indem sie jede politische Aktivität grundsätzlich als sinn- und hoffnungslos erklären. Ja, sie leisten eine sehr wichtige Aufklärungsarbeit. Und ja, gleichzeitig bremsen sie.

Da gibt es z. B. eine grandiose Vision eines Andreas Popp in Gestalt eines „Plan B“ und gleichzeitig die Botschaft:

„Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.“

Das ist ein Ausdruck von Hoffnungslosigkeit, dass diese Vision jemals ohne Intervention von irgendwelchen mystischen kosmischen Kräften Wirklichkeit werden könnte. Die „Lösung“ der Wartenden ist, dass wir uns „aktiv verweigern“ und im Bewusstsein der zahllosen Systemfehler nicht zur Wahl gehen, denn damit würden wir das System ja indirekt „legitimieren“.

Und hier manifestiert sich ein elementarer innerer Widerspruch. Denn in dem „Sich verweigern“ liegt meiner Ansicht nach in Wahrheit nichts „Aktives“, sondern Resignation, Angst vor dem Risiko, Hoffnungslosigkeit, Depression und Ohnmacht.

Andreas Popp steht da natürlich nicht alleine, „Mr. Dax“ Dirk Müller gibt ähnliche Töne von sich oder auch Dagmar Neubronner (kürzlich in einem Interview mit Christoph Hörstel), die seit Jahrzehnten für die Freiheit kämpft, ihre Kinder selbst zu unterrichten.

Tun uns diese Aufklärer wirklich einen Gefallen, wenn sie uns mit einem Plan B oder C einen Floh ins Ohr setzen und gleichzeitig vermitteln, dass dies wohl nie Realität werden kann? Wäre es nicht barmherziger von diesen Aufklärern, alles so zu lassen, wie es ist?

Denn wenn ich einem Sklaven seine Ketten bewusst mache und ihm gleichzeitig verkünde, dass er sie niemals loswerden wird, so hat das etwas Grausames an sich.

Die Macht der Wenigen und die Ohnmacht der Vielen

Aber beruht die angebliche Macht der Wenigen nicht vielmehr auf einer Illusion? Denn würden sich die Vielen ihrer eigenen Macht bewusst werden und zusammentun, wäre es sehr schnell mit der Macht der Wenigen zu Ende.

Es reicht sogar schon ein bestimmter Prozentsatz der Vielen, manche nennen sie „die kritische Masse“, die sich nicht mehr den Ohnmachtsillusionen hingibt, sondern sich statt dessen organisiert.

Nehmen wir mal an, es wären in Deutschland etwa zwei Millionen Menschen, die einigermaßen gut z. B. über die Fehler unseres Finanzsystems aufgeklärt sind. Das halte ich für durchaus realistisch. Wenn davon nur 5 % Mitglied z. B. bei der Deutschen Mitte (DM) werden, in deren Programm sämtliche wichtigen Anliegen der Aufklärung eingeflossen sind, dann wären das 100.000 Mitglieder.

Damit hätte die DM schon ein gewisses politisches Gewicht und müsste sich „nur“ noch darauf konzentrieren, auf Kurs zu bleiben und sich nicht von den Lobbyisten und Verführern vereinnahmen zu lassen.

Die restlichen 1,9 Millionen wären dann mit den verfügbaren Ressourcen insofern erreichbar, dass sie sich einmal mit Programm der DM und der Person von Christoph Hörstel auseinandersetzen. Die 5-Prozent-Hürde des Bundestages wäre mit diesem Potential ebenfalls zu schaffen.

Und schon hätten wir eine Fraktion im Bundestag, die alles Menschenmögliche und vom Grundgesetz Erlaubte tut, um einen echten Wandel herbeizuführen. Und das, was eine Fraktion im Bundestag bei entsprechender Entschlossenheit und Geschlossenheit tun kann, ist gar nicht so wenig.

In den USA ist es ähnlich. Wir wissen z. B., dass das US-Imperium schon seit vielen Jahren am seidenen Dollar-Faden hängt und im Grunde jederzeit zusammenbrechen kann. Das ist meiner Ansicht nach nur deshalb noch nicht geschehen, weil die Anzahl der Menschen, die sich aus der Ohnmacht gelöst und organisiert haben, noch nicht ganz ausreicht. Doch es kann jetzt jeden Moment soweit sein.

Die Macht der Wenigen basiert auf Kontrolle. Und die Kontrolle basiert im Wesentlichen auf Stimulierung unserer Urängste. Das Impfen ist eines der besten Beispiele dafür. Wenn wir uns jedoch unseren Ängsten stellen, sind wir nicht mehr über sie manipulierbar – und Schluss ist es mit der Kontrolle.

Der erste Schritt heraus aus der Angst und der Kontrolle ist die Vernetzung mit Gleichgesinnten, z. B. durch Besuch von impfkritischen Elternstammtischen, anderen alternativen Stammtischen oder den Stammtischen der DM.

Wobei, wie schon gesagt, es zwei Arten von Aufklärern gibt und wir gut daran tun, genau zu unterscheiden und das zu wählen, was uns gut tut und uns in unsere Kraft bringt – statt uns in Hoffnungslosigkeit versinken lässt.

Nach Deinem Glauben wird Dir geschehen

Ich bin zwar kein Christ, zumindest nicht im traditionellen Sinne, aber die Aussage von Jesus „Nach Deinem Glauben wird Dir geschehen“ hat es ganz schön in sich. Denn der Mensch als Schöpferwesen muss an die Verwirklichung seiner Ziele glauben, damit sie wahr werden können. Zumindest muss er ihre Verwirklichung als Möglichkeit in Erwägung ziehen.

Dabei spreche ich noch nicht einmal spirituelle Gesetzmäßigkeiten an, sondern rein psychologische: Denn nur, wenn wir an das Erreichen unseres Zieles glauben können, sind wir emotional in der Lage, die notwendigen Schritte zu tun, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Die Energie, die uns dabei antreibt, ist die Vorfreude, die von der Vision ausgeht. Glaube ich nicht an das Ziel, dann kann mich diese Vorfreude auch nicht antreiben. Dann spornen mich Hindernisse nicht an, sondern sie entmutigen mich.

Ob irgend jemand anderes an die Vision seiner Ziele glaubt, können wir nicht beeinflussen. Wir können jedoch beeinflussen, mit welchen Menschen wir uns umgeben. Mit denen, die uns ständig zu entmutigen suchen, oder denen, die an das gemeinsame Ziel glauben. Die Meßlatte für die Beurteilung ist denkbar einfach: Unser Gefühl. Wie fühle ich mich nach einer Begegnung mit Gleichgesinnten? Beschwingt oder niedergeschlagen?

Der wahre Krieg findet in uns statt

Natürlich sind die Konflikte in Afghanistan, in Syrien, in der Ukraine, in Jemen und vielen anderen Ländern für die betroffenen Menschen eine sehr schmerzhafte und oft genug tödliche Realität. Doch das wahre Schlachtfeld, auf dem es um die Zukunft der Menschheit und dieses Planeten geht, wird nicht dort ausgetragen, sondern im Menschen selbst.

Und das betrifft insbesondere uns Deutsche. Zweimal ist Deutschland in den letzten 100 Jahren wie ein Phönix aus der Asche wiederauferstanden. Das zeugt von einer bemerkenswerten Lebens- und Schaffenskraft. Wir sind außerdem, ob uns das nun gefällt oder nicht, durch unsere geographische Lage und durch unsere Wirtschaftsmacht die zentrale Achse Europas. Was in Deutschland geschieht, was in den Köpfen der Deutschen geschieht, hat zwangsläufig überdurchschnittlich starke Auswirkungen auf Europa und damit auf die ganze Welt.

Im Guten wie im Schlechten. Wenn die Deutschen sich weiter in ihrer Ohnmacht und ihrem Selbstmitleid suhlen, hat das natürlich Auswirkungen auf uns selbst – aber auch über Deutschland hinaus!  Wenn die Deutschen sich dagegen auf ihr hervorragendes Grundgesetz besinnen und damit beginnen, für die unantastbare Würde des Menschen aktiv politisch einzutreten, wäre dies ebenfalls ein Signal weit über Deutschlands Grenzen hinaus.

Das wahre Schlachtfeld, auf dem über die Zukunft der Menschheit entschieden wird, tobt in uns selbst – und nirgendwo so intensiv wie in uns  Deutschen. Und damit machen die Bemühungen der Kartelle, insbesondere uns Deutsche zu manipulieren, zu verdummen und im schizophrenen Status der „aktiven Verweigerung“ zu halten, durchaus einen perversen Sinn.

Willst Du, dass sich in Deinem Leben etwas ändert …

Man kann die wartenden Aufklärer selbstverständlich nicht über einen Kamm scheren, denn jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Motive. Da gibt es diejenigen, die es sich im bestehenden System bequem gemacht haben und deshalb meinen, sie hätten zu viel zu verlieren. Und dann diejenigen, die einmal zu oft eine Niederlage erlebt haben – und nun nicht mehr aufstehen wollen.

An wen sollen wir uns also halten, wenn es darum geht, die Visionen der Aufklärer aktiv in die Tat und in die Realität umzusetzen? Auf wen sollen wir schauen, wenn es darum geht, ob wir selbst Hoffnung investieren wollen?

Letztlich müssen wir doch wohl in uns selbst erforschen, ob wir dort Hoffnung finden oder ob wir dort einen Impuls finden, aktiv zu werden.
Das kann uns niemand abnehmen. Die Entscheidung, ob wir uns denjenigen anschließen, die aufgegeben haben oder denjenigen, die noch einmal alles in die Waagschale werfen – wie z. B. ein Christoph Hörstel, der mit seiner Deutschen Mitte geradewegs in die Höhle des Löwen in Berlin marschieren will.

Ich frage Sie ganz im Ernst: WER soll denn diese Visionen einer besseren Gesellschaft um- und durchsetzen? „Irgend jemand, aber Hauptsache, nicht ich?“ Sorry, aber ich glaube, das funktioniert so nicht. Wenn das Ihre Haltung ist, sollten Sie sich  von diesem Newsletter abmelden!

Aus der Zeit, als ich mich mit Gesetzmäßigkeiten des Erfolgs beschäftigt habe, ist mir folgender Spruch hängengeblieben:

„Wenn Du willst, das sich in Deinem Leben etwas ändert, dann musst Du etwas ändern in Deinem Leben.“

Wir können ewig darauf warten, dass sich positive Veränderungen in unserem Leben von selbst ergeben. Natürlich gibt es Phasen, in denen wir innehalten und uns neu besinnen. Doch nach einer Neuorientierung muss immer das Tun folgen, das Gehen konkreter Schritte um das, was wir wollen, zu manifestieren. Das Warten auf das Eingreifen höherer Mächte mag verständlich sein oder verführerisch, aber es hält uns in der Ohnmacht. Und das hätten die Kartelle gerne.

Was also sollen Sie meiner Meinung nach tun?

Meine Empfehlung ist, dass Sie sich endlich auf der Webseite www.dm-stammtisch.de anmelden und schauen, wo in Ihrer Nähe es DM-Stammtische gibt, zu einem Treffen gehen und schauen, ob es Ihnen gut tut. Ob es Sie beschwingt oder entmutigt.

Natürlich wäre es von Vorteil, bereits vorher einmal das Programm der DM durchgelesen zu haben und sich auf Youtube ein paar Videos von Christoph Hörstel angeschaut zu haben.

Wenn Ihnen der Austausch bei den Treffen nicht gut tut, wenn Sie sich mit den Menschen dort nicht verstehen, ist die DM vielleicht wirklich nicht das Richtige für Sie. Es sei denn, Sie entschließen sich, noch einen anderen DM-Stammtisch in Ihrer Nähe auszuprobieren.

Jeder Einzelne, der sich heute, d. h. im Februar 2017, entscheidet, sich aktiv für positive Veränderungen in Deutschland, Europa und der Welt einzubringen, zählt.

SIE zählen!

Dieser Newsletter ist ein kostenloser Service des freien Journalisten Hans U. P. Tolzin, Widdersteinstr. 8, D-71083 Herrenberg, hans@tolzin.de, Fon 07032/784 849-1, Fax -2. Alle Informationen sind nach dem besten Wissen und Gewissen zusammengestellt. Bitte beachten Sie, dass ich dennoch keine Verantwortung für Entscheidungen übernehmen kann, die sich auf diesen Newsletter und die verlinkten Seiten berufen. Bitte prüfen Sie vor jeder wichtigen Entscheidung sorgfältig, welche Informationen Relevanz für Sie besitzen und beraten Sie sich mit Menschen Ihres Vertrauens.
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Die Demokratie wachküssen

Die Demokratie erlösen

Liebe Freundinnen und Freunde des OMNIBUS,

Die Wahl und Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten kann uns einen Vorgeschmack vermitteln, wie unsere Welt sich verändern wird, wenn wir die Gestaltung unseres Zusammenlebens an einzelne Menschen abgeben.

Wir haben bisher immer Politikerinnen und Politiker gewählt, damit sie uns die Verantwortung für die Gestaltung des Gemeinwesens abnehmen. Jetzt bemerken wir hoffentlich, dass wir dies nicht mehr so weiter laufen lassen dürfen.

Ist es nicht völlig verrückt, einzelnen Menschen oder Parteien so weitgehende Machtbefugnisse zuzuerkennen und damit ein Weltengefüge zuzulassen, dass am Ende niemand gewollt hat und will.

Wo ist unser innerer Chef, wo unser aufrechter Gang, wo die Willenskraft, mit der wir unsere Freiheit entwickeln und behaupten lernen? Die Macht gehört uns allen und sie muss je und je gemeinsam ausgeübt werden. Wir dürfen sie nur delegieren, wenn wir das letzte Wort behalten. Demokratie bedeutet Volksherrschaft. Demokratie bedeutet, das Volk herrscht über sich selbst. Es gibt keinen Herrscher mehr über uns. Die Macht bleibt bei uns. Das gibt uns die Idee der Demokratie selbst vor. Wenn wir es nicht beachten, verlieren wir sie und die damit verbundene Freiheit auch.

Die Demokratie braucht Parlamente für die allgemeine Geschäftsführung und Volksabstimmungen für die neuen Ideen. Die Verantwortung liegt immer bei uns.

+++ Ein Apell in eigener Sache +++

Der Förderkreis des OMNIBUS besteht zur Zeit aus 2.165 Menschen, die mit ihren Beiträgen die Arbeit begleiten und ermöglichen. Die Höhe und der Rhythmus des Beitrags ist frei bestimmbar und zu jeder Zeit änderbar und kündbar und alle erhalten jährlich eine Spendenbescheinigung.

Wir möchten, daß die Zahl unserer UnterstützerInnen deutlich wächst, damit weitere hochmotivierte Menschen bei uns mitarbeiten können.

Jetzt hat ein großer Freund unserer Arbeit, uns ein wirklich tolles Angebot gemacht: Er wird in diesem Jahr den Betrag, der uns durch jede neue Förderin und jeden neuen Förderer zukommt, verdoppeln.

Deshalb unser dringender Wunsch an Sie: Wenn Sie noch nicht Förderin oder Förderer sind, dann bitte werden Sie es in diesem Jahr.

Wenn Sie es bereits sind, dann könnten Sie eine Fördermitgliedschaft verschenken oder eine Freundin oder einen Freund finden, der unsere Arbeit unterstützen will.

Rufen Sie einfach an oder senden Sie eine Mail. Wir senden Ihnen dann die nötigen Unterlagen zu:

Brigitte Krenkers
+49 2302 9567076
brigitte.krenkers@omnibus.org 

oder füllen Sie hier > den Förderantrag einfach aus.

Mit Herzgruss,
Ihr

Geschäftsführer OMNIBUS für Direkte Demokratie

P.S.
Hier > finden Sie unseren Jahresrückblick und einen Ausblick auf 2017.

IMPRESSUM

OMNIBUS für Direkte Demokratie gemeinnützige GmbH
Im Vogelsang 89
45527 Hattingen
HRB 21986, Essen, Steuer Nr. 323/5721/0256,
Geschäftsführer: Michael von der Lohe

SPENDENKONTO
Bank für Sozialwirtschaft
Kontoinhaberin: OMNIBUS gemeinnützige GmbH
IBAN: DE61 7002 0500 0008 8430 00
BIC: BFSWDE33MUE
Gläubiger-ID: DE97ZZZ00001127303

TTIP: Unser Werk und Trumps Beitrag ++ Diese Fördermitglieder haben gewonnen ++ Wir haben Agrarindustrie satt! ++

Donnerstag, 26.01.2017

Newsletter
Wir haben Agrarindustrie satt

TTIP: Unser Werk und Trumps Beitrag

TTIP: Unser Werk und Trumps Beitrag

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

TTIP ist gescheitert, das hat mit Landwirtschaftskommissar Phil Hogan in dieser Woche zum ersten Mal ein hochrangiges Mitglied der EU-Kommission eingestanden. Als Grund nannte er die Wende in der US-Handelspolitik unter Donald Trump. Hat Trump also TTIP gestoppt? Sollen wir jetzt die Sektkorken knallen lassen? Oder uns ärgern, weil Teile der Welt jetzt in Nationalismus zurückzufallen drohen? Unsere ausführlichen Antworten auf diese Fragen lesen Sie hier.

Kurz zusammengefasst: Natürlich freuen wir uns, dass TTIP allem Anschein nach Geschichte ist. Nach dem, was wir aus Geheimpapieren von den Verhandlungen wissen, wäre das Abkommen eine Katastrophe geworden. Es hätte einseitig den Interessen großer Unternehmen gedient.

Doch dieses erfreuliche Ergebnis ist nicht Trumps Verdienst. Schon vor seiner Wahl hieß es hinter vorgehaltener Hand in Brüssel und Berlin, dass TTIP kaum noch eine Chance habe. Der Grund dafür war unser beharrlicher Widerstand. Und dieser Widerstand kommt aus einer ganz anderen Richtung als Trumps Politik. Denn seine Politik zielt nicht auf eine gerechte Weltordnung, sondern lediglich auf ein nationalistisches „America first!“.

Die Debatte um Freihandel hat sich seit Herbst letzten Jahres massiv verändert. Beim europäisch-kanadischen Abkommen CETA wird immer häufiger so getan, als ginge es dabei nicht um ein Handelsabkommen, sondern um den Zusammenhalt der „freien Welt“ und die Zukunft der Europäischen Union. Als wäre irrelevant, was in dem Abkommen steht und wie es sich auswirkt. Doch das ist es nicht.

In den vergangenen drei Jahren haben wir mit Ihrer Unterstützung eine riesige Bewegung gegen Handelsabkommen aufgebaut, die unsere Rechte und unsere Umwelt bedrohen. Sind Sie auch mit dabei, wenn es darum geht, ob zwischen „America first!“, „Brexit“ „Oui! La France!“ und „Deutschland den Deutschen!“ überhaupt noch jemand von der Zerstörung unserer Umwelt spricht? Dann werden Sie jetzt Fördermitglied

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Bio-Urlaub in Südtirol: Diese Fördermitglieder haben gewonnen

Mals

Im November hatten wir von dem malerischen Dorf Mals in Südtirol berichtet. Dessen Einwohner habem in einem Bürgerentscheid mit einer Dreiviertelmehrheit dafür gestimmt, Mals zur ersten pestizidfreien Gemeinde Europas zu machen. Damit provozierte Mals heftige Reaktionen in Südtirol, wo der massive Einsatz von Pestiziden auf den zahlreichen Obstplantagen und Anbauflächen die Norm und der Widerstand gegen Mals entsprechend hoch ist.

Wir unterstützen Mals bei seinem Kampf für eine giftfreie und lebenswerte Natur. Und drei unserer Fördermitglieder können sich „das Wunder von Mals“ bei einem erholsamen Urlaub nun selbst genauer anschauen. Sie haben als neue Fördermitglieder bzw. Förderbeitragserhöher bei unserer Verlosung gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Gewinnerin des 1. Preises: Doris K. aus Kempten

1. Preis: Eine Woche im Bio-Hotel „Panorama“ mit Halbpension für zwei Personen hat unser Fördermitglied Doris aus Kempten gewonnen (Foto).

2. Preis: Drei Tage im Hotel „Greif“ mit Halbpension für zwei Personen hat unser Fördermitglied Elisabeth gewonnen.

3. Preis: Ein Wochenende auf dem Bergbauernhof „Lechtlhof“ für vier Personen hat unser Fördermitglied Petra gewonnen.

Wir bedanken uns für die kostenlose Bereitstellung der Preise. Wir sind uns sicher, dass eine pestizidfreie Region auch den Tourismus stärken wird.

Und falls Ihnen das Losglück dieses Mal nicht hold gewesen ist: Dank Ihrer Unterstützung „gewinnt“ unser Einsatz für eine intakte und lebenswerte Natur und Umwelt an Schlagkraft. Denn hinter uns steht kein Milliardenkonzern, sondern Menschen wie Sie. Herzlichen Dank!

Wir haben Agrarindustrie satt!

Wir haben Agrarindustrie satt

18.000 Menschen demonstrierten am vergangenen Samstag in Berlin für eine Wende in der Landwirtschaftspolitik. Die siebte „Wir haben es satt!“ – Demo erbrachte den Beweis, dass dieser Bewegung nicht die Luft ausgeht. Wir fordern regionale Kreisläufe statt globaler Konzerne, Biobauernhöfe statt Agrarfabriken und blühende Landschaften statt Ackergifte.

Immer wieder kamen die Reden auf der Bühne auf die kommende Bundestagswahl zu sprechen. Der Politik darf es nicht egal sein, wie Landwirtschaft betrieben wird und wer sie beherrscht. Andernfalls werden unsere Umwelt und unsere Ernährung immer stärker von wenigen großen Konzernen bestimmt.

Nicht nur mit Gesang, sondern auch mit vielen einfallsreichen Plakaten und bunten Tierkostümen stellten die TeilnehmerInnen ihre Kreativität unter Beweis. Damit wurde die „Wir haben es satt“-Demo zu einem Erlebnis, das zum Jahresanfang viel Schwung und Motivation gibt. Danke an alle, die trotz eisiger Temperaturen mitgemacht haben.

Auf Ihren Beitrag kommt es an!

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Harald Nestler
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Jetzt mitmachen: Gefährlichstes AKW Deutschlands abschalten ++ CETA-Volksbegehren vor Gericht

Mittwoch, 18.01.2017

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Jetzt mitmachen und Gundremmingen abschalten

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Gundremmingen ist das gefährlichste Atomkraftwerk Deutschlands. Nach einer Analyse der staatlichen Gesellschaft für Reaktorsicherheit passieren dort von allen deutschen AKW die meisten Ereignisse, die als Vorboten extremer Unfälle klassifiziert werden. Ein weiteres Gutachten weist ebenfalls auf alarmierende Sicherheitsdefizite wie fehlerhafte Schweißnähte und gravierende Mängel im Notkühlsystem hin.

Bereits vor 40 Jahren fand in Gundremmingen der größte Atomunfall der deutschen Geschichte statt. Der Reaktorblock A erlitt daraufhin wirtschaftlichen Totalschaden – er ging nie wieder ans Netz. Doch auch die beiden Blöcke B und C, die seit 1984 Strom produzieren, sind ein großes Risiko für die Bevölkerung. Es sind die letzten Siedewasserreaktoren, die in Deutschland noch in Betrieb sind – alle übrigen wurden nach Fukushima wegen ihrer Sicherheitsdefizite abgeschaltet. Block B soll Ende dieses Jahres stillgelegt werden, doch Block C darf nach aktuellem Stand noch bis Ende 2021 weiterbetrieben werden.

Das ist unverantwortlich! Wir fordern deshalb: Wer B sagt, muss auch C sagen! Beide Reaktorblöcke müssen noch in diesem Jahr abgeschaltet werden!

Machen Sie jetzt bei unserer neuen Aktion mit und unterschreiben Sie hier!

Jetzt unterschreiben

Das CETA-Volksbegehren vor Gericht

Bayerisches Volksbegehren gegen CETA

Mehr als 85.000 Unterschriften für ein Volksbegehren hatte unser Bündnis letzten Sommer in Rekordzeit gesammelt und im Oktober dem bayerischen Innenministerium übergeben. Doch dieses lehnte unseren Antrag für ein Volksbegehren ab. Offenbar sollen der Landtag und die Bevölkerung bei der Entscheidung über CETA außen vor bleiben. Nun befasst sich der Bayerische Verfassungsgerichtshof mit der Frage der Zulässigkeit des Volksbegehrens.

Während der ersten Verhandlung wurde deutlich, dass nicht nur wir mit unserem Volksbegehren rechtliches Neuland betreten, sondern auch die EU-Kommission mit CETA. Denn das Abkommen ist nicht nur sehr umfassend, sondern auch „lebendig“: Gemeinsame Ausschüsse der kanadischen und europäischen Seite sollen es im Laufe der Zeit konkretisieren, interpretieren und dürfen sogar Anhänge „anpassen“. Für die Entscheidung des Gerichts ist wichtig, wie das in den Föderalismus aus Ländern, Bund und EU passt.

„Es ist nun am Bayerischen Verfassungsgerichtshof, die gesetzgeberische Gestaltungsfreiheit der Länder zu verteidigen“ – so schließt unser juristischer Vertreter Prof. Kempen sein Plädoyer nach einer spannenden Verhandlung.

Die Urteilsverkündung erfolgt am 15. Februar. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

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Termine

Wir haben es satt! Demo für eine Agrarwende und gegen die industrielle Landwirtschaft

Samstag, 21. Januar 2017, 12 Uhr, Potsdamer Platz, Berlin

Gemeinsam mit einem breiten Bündnis demonstrieren wir zum siebten Mal in Berlin für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und fairen Handel. Seien Sie dabei!

 

 

Stellenangebote

Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

Teamassistent/in und Umweltberater/in

 

Umweltinstitut München e.V. · Landwehrstraße 64a · 80336 München · umweltinstitut.org