Archiv der Kategorie: SCHWEIZ

Klimaschutz-Memento: Nationalbank soll aus fossilen Energien aussteigen

Klima-Allianz Schweiz

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Klima-Allianz

Mit einem Klimaschutz-Memento fordern jetzt über 130 Persönlichkeiten die Schweizer Nationalbank auf, einen Ausstiegsplan aus fossilen Energien vorzulegen.

Eine Studie hat aufgedeckt, dass die Schweizer Nationalbank weiterhin knapp 11 Prozent des US-Aktienportfolios in fossile Industrie investiert. Der CO2-Ausstoss dieser Anlagen entspricht ähnlich vielen Treibhausgasen wie die gesamten jährlichen Emissionen der Schweiz.

http://www.artisansdelatransition.org/rapports/carbon-invest-schweizer-nationalbank.pdf

Jetzt mitunterzeichnen.
https://actionsprout.io/94D946

Unterzeichnen Sie jetzt das Klimaschutz-Memento und fordern Sie die Nationalbank auf, die CO2-Emissionen des gesamten global angelegten Portfolios zu veröffentlichen sowie einen Ausstiegsplan aus fossilen Energien zu entwickeln.

Die Nationalbank soll in Zukunft Investitionen in fossile Unternehmen ausschliessen. Darunter fallen Firmen mit den grössten Reserven an Kohle, Erdöl und Erdgas, die Schiefergas-Förderer und andere stark in Kohle exponierte Firmen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüssen,
Christian Lüthi, Geschäftsleiter

PS: Am Donnerstag 20. April übergeben wir das Klimaschutz-Memento der Nationalbank und suchen das Gespräch.

Klima-Allianz Schweiz / Alliance climatique suisse
c/o Alliance Sud
Monbijoustrasse 31
3011 Bern
christian.luethi@klima-allianz.ch

Neuer Materiezustand: Der superflüssige Festkörper

http://www.spektrum.de/news/der-superfluessige-festkoerper/1440956

Suprasolider Zustand

© ETH Zürich / Julian Léonard
(Ausschnitt)
Wer sich ein wenig mit der Quantenphysik auskennt, hat vor allem eins gelernt: Sag niemals nie! So wie Schrödingers Katze zugleich tot und lebendig sein kann, gibt es auch viele andere Quantenphänomene, die der menschlichen Alltagsanschauung widersprechen. In das Kabinett der quantenphysikalischen Kuriositäten gehören nun auch Substanzen, die zugleich fest und flüssig sind: Ihre Atome sind wie in einem Festkörper in regelmäßigen Abständen angeordnet, lassen sich aber wie in einer Flüssigkeit leicht verschieben.

Aus dem Schulunterricht sind drei Aggregatzustände bekannt: fest, flüssig und gasförmig. In einem Festkörper sind die Atome oder Moleküle fest angeordnet. In einer Flüssigkeit oder einem Gas können sie sich frei bewegen. Physikstudenten lernen schließlich noch zwei weitere Aggregatzustände kennen: Erhöht man die Temperatur eines Gases, kann ein Plasma entstehen, dessen Bestandteile ionisiert sind. Und kühlt man Materie extrem stark ab, bis ganz knapp über dem absoluten Nullpunkt, kann sich ein so genanntes Bose-Einstein-Kondensat bilden.

Widerstandslos fließen

In solch einem Kondensat konnten nun gleich zwei Forschergruppen unabhängig voneinander und mit unterschiedlichen Methoden einen weiteren, bisher unbekannten Zustand realisieren: einen so genannten Suprafestkörper. Darunter verstehen Physiker einen Materiezustand, der zugleich Eigenschaften einer Supraflüssigkeit und eines Festkörpers zeigt.

Bose-Einstein-Kondensate sind eigenartige Materiezustände, bei denen sich alle Atome in einem einzigen Energiezustand befinden und sich wie ein einziges Atom verhalten. Sie können deshalb widerstandslos umeinanderfließen – man nennt dies Supraflüssigkeit. Albert Einstein hatte die Existenz eines solchen Kondensats bereits 1924 vorhergesagt und sich dabei auf Arbeiten des indischen Theoretikers Satyendra Bose berufen. Es dauerte aber bis 1995, als es Eric Cornell, Carl Wieman und Wolfgang Ketterle schließlich gelang, ein solches Kondensat erstmals im Labor zu erzeugen, wofür sie 2001 mit dem Nobelpreis für Physik geehrt wurden.

Ketterles Arbeitsgruppe am Massachusetts Institute of Technology ist auch eine von zweien, die nun einen Suprafestkörper nachweisen konnten. Sein Team nutzte ein ultrakaltes, supraflüssiges Bose-Einstein-Kondensat aus Natriumatomen, die sie mit einem Laser in einer optischen Falle einschlossen. „Das Bose-Einstein-Kondensat wurde in zwei Spinzuständen präpariert“, sagt Ketterle.

Der Spin – gewissermaßen die Eigenrotation der Atome – konnte so entweder nach oben oder nach unten zeigen und ließ sich mit Hilfe von Laserstrahlen hin- und herschalten. Durch präzise eingestrahltes Laserlicht gelang es den Forschern dann, die Atome so „anzuschubsen“, dass sie sich in einem regelmäßigen „Tigerstreifenmuster“ anordneten. Obwohl das Kondensat noch supraflüssig war, nahm es eine Ordnung an, wie man sie laut theoretischen Berechnungen bei einem Festkörper erwarten würde.

Lange gesucht, endlich gefunden

Die andere Gruppe um Tilman Esslinger vom Institut für Quantenelektronik der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich verwendete ebenfalls ein ultrakaltes Bose-Einstein-Kondensat, das die Physiker mit Hilfe von Laserstrahlen in einer optischen Falle einschlossen. Ihr Quantengas bestand allerdings aus supraflüssigen Rubidiumatomen. Der Trick bei ihrem Aufbau: Die kalten Atome befanden sich zusätzlich zwischen extrem guten, exakt parallel ausgerichteten Spiegeln, zwischen denen das Licht 100 000-fach hin und her reflektiert wurde, wobei sich eine stehende Welle ausbildete. Die Zürcher Forscher nutzten nun gleich zwei solche Resonanzkammern, die symmetrisch zur Strahlrichtung eines externen Lasers angeordnet waren.

„Es war eine ziemliche technische Herausforderung, die Spiegel im Ultrahochvakuum geeignet anzuordnen, und benötigte erhebliche Ausdauer“, sagt Esslinger. Der Laser regte die Rubidiumatome dann zum Leuchten an. In der doppelten Resonanzkammer bildete sich daraufhin ein Lichtfeld mit stehenden Wellen aus, in dem sich die Rubidiumatome dann regelmäßig wie ein Kristall anordneten. Die Supraflüssigkeit zeigte also die Struktur eines Festkörpers. Trotzdem ließen sich die Atome im Kondensat verschieben – und zwar ohne Energieaufwand, wie es bei Supraflüssigkeiten, nicht aber bei Festkörpern üblich ist.

„Es war eine technische Herausforderung, die Spiegel im Ultrahochvakuum geeignet anzuordnen“ (Tilman Esslinger, ETH Zürich)

Andere Forscher, die die neuen Ergebnisse begutachtet haben, sind zuversichtlich, dass der ungewöhnliche suprasolide Quantenzustand nun endlich nachgewiesen wurde. „Neben dem besseren Verständnis von Suprafestkörpern ermöglichen die neuen experimentellen Techniken auch Fortschritte in anderen Gebieten“, kommentiert Kaden Hazzard, der an den Studien nicht beteiligt war, die Entdeckungen.

Dabei ist die Forschung zu Suprafestkörpern auch ein Lehrstück für das Auf und Ab auf dem Weg zu wissenschaftlicher Erkenntnis. So hatten bereits 2004 Moses Chan von der Pennsylvania State University und sein Student Eun-Seong Kim Experimente mit ultrakaltem Helium durchgeführt. Die beiden hatten Hinweise auf einen suprasoliden Zustand gefunden und diese in einer Studie publiziert.

Andere Forscher hatten jedoch Schwierigkeiten, diese Ergebnisse zu reproduzieren. Sie äußerten den Verdacht, es habe gar keine suprasolide Phase vorgelegen, sondern Fehlstellen am Helium hätten diesen Eindruck fälschlich hervorgerufen. Chan untersuchte sein System daraufhin nochmals eingehend, entdeckte die Schwachstelle und publizierte darüber sogar eine neue Studie.

Als Werkstoff für die Industrie taugen die hochsensiblen Suprafestkörper jedoch vorerst nicht. Die untersuchten Natrium- und Rubidiumkondensate bestehen gerade einmal aus höchstens einigen 100 000 Atomen. Forscher weltweit erhoffen sich vom Studium dieser exotischen Materiezustände aber Aufschluss über zahlreiche andere ungewöhnliche Quanteneffekte. So wurde der Physiknobelpreis 2016 für die theoretische Untersuchung topologischer Materiezustände vergeben, bei denen ebenfalls besondere Quanteneffekte eine Rolle spielen.

Die Auszeichnung ging unter anderem an David Thouless, der bereits 1969 ebenso wie Alexander Andrejew und Jewgeni Lifschitz die Existenz von Suprafestkörpern vorhergesagt hatte. „Mit den nun entwickelten Methoden wollen wir jetzt andere neue Materialien entdecken“, sagt Wolfgang Ketterle. Mittelfristig, in 10 bis 20 Jahren, könnte dies dann auch die Materialforschung beeinflussen und zu ganz neuen Werkstoffen führen.

© Spektrum.de

Es wird auf der Welt keinen Frieden geben, solange in der Liebe Krieg ist.

Es wird auf der Welt keinen Frieden geben,
solange in der Liebe Krieg ist.
Liebe Frau Li

Emanzipation kann nur mit und nicht gegen die Männer gelingen. Davon ist die Berliner Journalistin und Friedensaktivistin Leila Dregger überzeugt und legt zum internationalen Tag der Frau am 8. März ihr neues Buch vor: «Frau-Sein allein genügt nicht – mein Weg als Aktivistin für Frieden und Liebe».

Es ist die bewegende Geschichte einer Frau, die sich nicht geschont hat, erst recht nicht beim Schreiben dieses Buches. Sie erzählt aus ihren wilden Jahren, dem Leben in Gemeinschaften und warum es auf der Welt keinen Frieden geben wird, solange in der Liebe Krieg herrscht.

Leila Dreggers Buch ist ein Zeugnis dafür, dass die Kraft wächst, wenn man sie braucht. Ich möchte Sie ganz herzlich zur Buchvernissage am 7. März einladen: Wandellust, Zollikerstrasse 74, Zürich. Beginn 19.30 Uhr. Mit Lesung, Diskussion, Musik und Apéro.

Falls Sie verhindert sind, können Sie sich schon einmal in das Buch einlesen. Hier finden Sie die Details zum Buch und zur Bestellung. In diesem Text erklärt Leila Dregger, warum wir nur als Gemeinschaft und in Kooperation zwischen Männern und Frauen überleben können.

«mehr | weniger» ist das Schwerpunktthema des neusten Zeitpunkt. Das Heft ist auf sehr positives Echo gestossen. Noch immer gibt es vielen Cafés und Restaurants, in denen der Zeitpunkt nicht aufliegt.
Unser Vorschlag: Melden Sie uns Ihr Lieblingslokal, damit wir ihm ein Gratis-abo anbieten können. Schreiben Sie uns eine kurze E-Mail und sagen Sie uns, wohin der Zeitpunkt kommen sollte. Vielen Dank!

Der Zeitpunkt ist ja mehr als ein Heft, er ist auch eine Community, nicht auf
dem Netz, sondern in der realen Welt. Dies zeigen unsere Apéros, die wir alle zwei Monate an verschiedenen Orten durchführen. Der nächste findet am 3. April in Nidau im Restaurant Kreuz statt, wieder mit interessanten Gästen. Sie sind herzlich eingeladen. Programm. Sie können, wenn Sie sich entsprechend vorbereiten, den Gästen auch Ihr eigenes Projekt vorstellen. Hier finden Sie den Bericht über den letzten Apéro in Winterthur: «Ein Saal voller Freunde».

Warum funktioniert unser Geldsystem so schlecht und was erwartet uns? Auf diese Frage sucht die «Duale Hochschule Baden-Württemberg» in Lörrach im Rahmen ihres Studiums Generale Antworten und hat mich auf den 14. März zu einem Vortrag eingeladen. Es verspricht, interessant zu werden (Details). Im Anschluss, so habe ich vernommen, soll eine Geldreform-Gruppe in Südbaden gegründet werden. Wenn Sie den Trick des Geldsystems durchdringen möchten, empfehle ich Ihnen «Das nächste Geld», nach Ansicht des österreichischen Geld-Magazins «wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld›» CHF 23.– (Bestellung)

Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen in diesen bewegten Zeiten ruhig Blut und alles Gute.

Mit herzlichen Grüssen


Christoph Pfluger, Herausgeber
Und hier noch in paar Hinweise

Verschwörungspraxis, live am Schweizer Fernsehen. Wie der Moderator Jonas Projer in die Grube fiel, die er für Daniele Ganser schaufelte.
Spielen wir Geldsystem! Nicht nur Banken und Zentralbanken können Geld schöpfen. Jede Gemeinschaft kann das, und wenn sie sich an gewisse Regeln hält, sogar noch viel besser.
«Quartierwährungsspiel», Samstag 8. April 2017, 13:30 bis 17:30 Uhr, Karthago Genossenschaft, Zentralstrasse 150, 8003 Zürich

Der Zukunftsflüsterer. Unser Chapeau für Paul Dominik Hasler, der vor 25 Jahren das «Büro für Utopien» gründete. Ihm verdankt die Schweiz u.a. die
Flanierzone und berühmte Herzroute.

Die Aufbrüchigen. In der Spenglerei Winterthur sind Christoph Lüscher und Daniel Bühler, daran unter dem Namen «Osttor» einen interessanten Begegnungs- und Veranstaltungsort aufzubauen. Spannende Referenten.

Initiative für eine Schweiz ohne Pestizid. Die Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» entstand in der Westschweiz aus einer unpolitischen Bürgerbewegung, deren Mitglieder sich giftfrei ernähren wollen.
«fake news» – Krieg gegen die Wahrheit von Geni Hackmann. Alles könnte auch gelogen sein. Wie ein orchestrierter Tsunami hat der Begriff «fake news» das öffentliche Bewusstsein innerhalb weniger Wochen überrollt. Die US-Armee bezahlte einer britischen PR-Firma mehr 500 Mio. Dollar, um gefälschte Videos zu produzieren.

Bücher aus der edition Zeitpunkt:

Für Lebenskünstler und solche, die es werden wollen:

unverblümt – aphoristische Denkprosa, von Erwin Jakob Schatzmann.
«Die Frau will nicht das Abenteuer des Mannes sein. Sie will vom Mann in ein Abenteuer mitgenommen werden.»
edition Zeitpunkt, 2015. 148 Seiten, mit 13 ganzseitigen  farb. Abb. Geb. CHF 18.–/€ 16.–.

Für sanfte Umweltkrieger:
Cornelia Hesse-Honegger: Die Macht der schwachen Strahlung – was uns die Atomindustrie verschweigt.
edition Zeitpunkt, 2016. 232 Seiten, geb., mit 20 ganzseitigen, farbigen Abbildungen CHF29.-/€ 26.-

Von unserer Autorin Nadine Hudson:
wegwünschen – vom Reisen und Lernen, vom Leben und Sterben.
Betrügereien, Unfälle, Gewalt, Krankheit und Tod: Nadine Hudson wird auf ihren abenteuerlichen Reisen immer wieder vom Schicksal herausgefordert. Doch es sind genau diese dramatischen Erlebnisse, aber auch Momente unbeschreiblichen Glücks, die der jungen Frau neue Perspektiven geben und eine Versöhnung mit ihrer Vergangenheit ermöglichen.

Geld-Magazin, Österreich:
«Christoph Pfluger ist wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld› gelungen. Wer es liest, versteht, was Sache ist.»

Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. 2. rev. Aufl., 2016. 252 Seiten, Fr. 23.-/€ 21.- (hier bestellen)
 
 
 

Veränderungen kann man nicht bestellen,
aber die Anregungen dazu.

Wer den Zeitpunkt für ein Jahr abonniert, bezahlt, was er will. (Hier bestellen).Den Zeitpunkt verschenken: (Bestellformular für Geschankabos)

Schnupperabo (3 Ausgaben für Fr. 20.–, null Risiko), Bestellformular

Postadresse:
ZeitpunktWerkhofstrasse 19

Solothurn 4500

Switzerland

Doppel-Gründung: Die ethisch ausgerichtete Mitte in der Schweiz konstituiert sich!

https://deutsche-mitte.de/doppel-gruendung-die-ethisch-ausgerichtete-mitte-in-der-schweiz-konstituiert-sich/

Deutsche/ Mitte Schweiz!

Es hat ein wenig gedauert, doch jetzt steht es fest:

Am 19. März 2017, 12 Uhr, werden in Zürich nahe Paradeplatz
zwei ganz unterschiedliche Gruppen feste organisatorische Gestalt annehmen:
1. Gründungsorganisation für die Schaffung einer ethisch und für ein neues Finanzsystem ohne Zins und Schuldgeld ausgerichteten schweizerischen politischen Partei.
2. Deutsche Mitte Forum Schweiz: Hier finden alle interessierten Deutschen in der Schweiz Anschluss, die die Politik der DM in Deutschland unterstützen wollen.
Interessenten melden sich bitte per Mail bei
thomas.fortkort(AT)deutsche-mitte.de
Stichwort: Schweiz
Dabei werden jeweils nach Möglichkeit bereits alle wichtigen Posten vergeben: 1. Vorsitzender
2. Stv. Vorsitzender
3. Generalsekretär 1 (Personal)
4. Generalsekretär 2 (IT/Internet)
5. Schatzmeister
Bis 15:30 sollte alles geschafft sein! Am Tag vor Veranstaltungsbeginn erhalten alle, die sich angemeldet haben, per Rundmail den genauen Treffpunkt. WICHTIGer Hinweis: Wessen Postfach voll ist oder Rundmails grundsätzlich ablehnt oder in den Spam-Ordner leitet, wird keine Nachricht erhalten. Das ist bedauerlich, können wir jedoch nicht ändern!
Für die Vertraulichkeit dieses Vorgehens bitten wir um Verständnis!

umverkehR sagt Nein zum NAF

Guten Tag S.

umverkehR sagt Nein zum NAF, denn wer Strassen sät wird Verkehr ernten.
umverkehR lehnt die Verfassungsänderung «Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds» (NAF) in der geplanten Form ab. Der NAF ist zu stark auf den Ausbau von Strasseninfrastrukturen ausgerichtet. Gerade in Agglomerationen, wo die grössten Staus bestehen, kann das Verkehrsproblem auf intelligentere Art gelöst werden.

http://www.umverkehr.ch/medien/2017-01-18-nein-zum-naf

Lesen Sie mehr

Mit umverkehRten Grüssen,
Daniel Costantino
Kampagnenleiter
http://www.umverkehr.ch/spenden/umverkehr-unterstuetzen

Spenden

Über umverkehR: umverkehR ist eine verkehrspolitische Umweltorganisation und parteipolitisch unabhängig. Wir setzen uns für eine ökologische, sozialverträgliche und zukunftsweisende Mobilität ein. umverkehR entwickelt verkehrspolitische Visionen auch jenseits realpolitischer Sachzwänge.

umverkehR
umverkehR

Kalkbreitestrasse 2 | 8036 Zürich | Schweiz

Fakten statt Fake-News: Was fundierte Recherchen bewirken können. — L’Afrique de l’Ouest dit non aux carburants toxiques !

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Übergabe des Dirty-Diesel-Containers an Trafigura in Genf

Notre enquête « Dirty Diesel » porte ses fruits

Westafrika sagt Stopp zu Dirty Diesel

Liebe Frau Li
Zu Beginn dieses Jahres schauen wir noch einmal zurück: Im Herbst 2016 haben wir mit unserer DirtyDiesel-Kampagne aufgezeigt, dass Schweizer Rohstoffhandelsfirmen Afrika mit giftigem Treibstoff fluten. Heute, nur vier Monate später, dürfen wir einen Grosserfolg unserer Kampagne melden: 5 westafrikanische Länder haben die Schwefelstandards drastisch gesenkt und verbieten zukünftig den Import des stark verschmutzten Treibstoffs.

Mit diesem Resultat haben wohl auch die betroffenen Rohstofffirmen nicht gerechnet. Trotz internationaler Medienberichterstattung und der Lieferung eines Containers mit verschmutzter Luft aus Ghana (siehe Foto) hatten sie jegliche Verantwortung abgestritten und versucht, den Status Quo beizubehalten. Skandale wie im Fall von Dirty Diesel sowie die fehlende Transparenz und Nachhaltigkeit haben der Rohstoffbranche einen üblen Ruf eingebracht. Trotzdem schützt die offizielle Schweiz diesen volkswirtschaftlich bedeutenden Sektor weiterhin. Wenn Multis sich um ihre Verantwortung foutieren und die Politik wegschaut, muss die Zivilgesellschaft Missstände aufdecken.

Unabhängige und vertiefte Recherchen sind wichtiger denn je – gerade in Zeiten, in welchen „Fake-News“ die Nachrichten bestimmen. Für Dirty Diesel haben unsere FachexpertInnen drei Jahre recherchiert. Und der Erfolg zeigt, dass auch kleine Organisationen mit seriöser Arbeit viel bewirken können. Möglich ist dies nur dank der Unterstützung unserer 25‘000 Mitglieder. Dank ihnen können wir aktiv werden und sie garantieren unsere Unabhängigkeit. Für ihr Engagement erhalten Mitglieder das Public Eye Magazin mit exklusiven Geschichten, scharfen Analysen und mutigen Reportagen. Setzen auch Sie auf Fakten und unterstützen Sie unsere Arbeit als Mitglied oder mit einer Spende!

Chère lectrice, cher lecteur,
En septembre dernier, notre rapport « Dirty Diesel » dévoilait comment les négociants suisses en matières premières inondent l’Afrique de carburants toxiques. Quatre mois seulement après nos révélations, la campagne menée avec nos partenaires africains a déjà porté ses fruits : cinq pays d’Afrique de l’Ouest ont décidé de diminuer drastiquement la teneur en soufre autorisée des carburants qu’ils importent. Au Ghana, en Côte d’Ivoire, au Nigeria, au Togo et au Bénin, les négociants devront respecter, dès juillet 2017, la limite de 50 parties par million, soit une norme entre 60 et 200 fois plus stricte qu’auparavant.

Cette réaction politique extrêmement rapide n’avait pas été anticipée par les négociants. En dépit d’un écho médiatique retentissant et de l’indignation massive soulevée par nos révélations, les sociétés qui produisent en Europe ces carburants très polluants et les acheminent en Afrique n’ont cessé de nier leurs responsabilités. Trafigura en particulier a raté le coche. Tandis que la société recevait symboliquement, devant ses locaux à Genève, un conteneur d’air pollué de la capitale ghanéenne, Accra, son porte-parole a soutenu que la mauvaise qualité des carburants relevait de la responsabilité des gouvernements d’Afrique de l’Ouest.

La réaction de Trafigura, mais aussi d’autres géants du secteur comme Vitol, ne laisse aucun doute : face à un enjeu majeur de santé publique, les négociants en pétrole ne sont pas prêts à renoncer volontairement à leur modèle d’affaires illégitime. Pourtant, le Conseil fédéral n’est pas disposé à prendre des mesures contraignantes pour réguler les activités des sociétés de négoce. Cette attitude montre que l’initiative pour des multinationales responsables est indispensable puisqu’elle vise à inscrire dans la Constitution un « devoir de diligence » des entreprises, afin d’obliger les sociétés suisses à respecter les droits humains et l’environnement dans l’ensemble de leurs relations d’affaires.

Après trois années d’enquête, un impact aussi rapide était inespéré. Le succès de la campagne « Dirty Diesel » n’aurait jamais été possible sans le soutien de nos 25 000 membres et des nombreux donateurs qui nous permettent de mener notre travail de recherche et de plaidoyer en toute indépendance. Un immense merci !

En 2017, Public Eye poursuivra son engagement pour une Suisse responsable et solidaire. Aidez-nous à faire entendre notre voix : soutenez notre travail par un don ou devenez membre de Public Eye.

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Ensemble, nous pouvons agir ici pour un monde plus juste !

Pour Public Eye (anc. Déclaration de Berne),
Floriane Fischer

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Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr mit Ihnen – globale Gerechtigkeit beginnt mit unserem Engagement!

Rebekka Köppel, Public Eye (bisher Erklärung von Bern)

Public Eye | Postfach | Dienerstrasse 12 | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
 

SCHWEIZ und BEWUSSTSEIN

http://goldenerwind.ch/

EIN ORT DER ZUKUNFT

Seit über 15 Jahren besteht die Villa Unspunnen erfolgreich als Ort der Stille und Begegnung in Wilderswil im Berner Oberland. Dieser stille Kraftplatz wird nun für die nächste Generation vorbereitet in Form eines Campus in Spirit. Die Stiftung „Goldener Wind“ dient dabei als Grundlage für diesen Campus.

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entwurf

MIT-SPENDERINNEN, MIT-SPENDER
UND KONTAKT

Finanzierung der Stiftung: Damit der Ort auch für die nächste Generation erhalten bleibt, möchten wir den Platz in eine Stiftung überführen und genügend Kapital finden, um die notwendigen Renovationen und Erneuerungen auszuführen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung. Möchten Sie uns helfen? Wir laden Sie ein, mit uns in Kontakt zu treten, damit wir zusammen diese Vision realisieren können. Ihre persönliche Ansprechpartnerin:

Bettina Busenhart
Präsidentin des Verwaltungsrates der Villa Unspunnen AG
bettina.busenhart@villaunspunnen.ch

Villa Unspunnen AG
Oberdorfweg 7
CH-3812 Wilderswil
Tel +41 (0)33 821 04 44
Fax +41 (0)33 821 04 45
info@villaunspunnen.ch

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Vom Ashram zum Ecovillage

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/vom-ashram-zum-ecovillage.html

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Logo: InSpiration - Reisen der Achtsamkeit

http://www.inspiration-reisen.ch/

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http://tierbotschafter.ch/home/

WAS UNS BEWEGT: In den monatlichen Tierbotschafter-News berichten wir über die unterstützten Projekte von Einzelkämpfern, über gerettete Tiere, unsere Arbeit und neue Tierbotschafter. Abonnieren Sie hier den Newsletter.

HERZLICHEN DANK

Ein intensives Jahr mit vielen Höhen und…

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UNSERE ARBEIT AUF EINEN BLICK

Wir helfen bekanntlich dort, wo andere…

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HELFEN SIE HELFEN

Denken Sie bei Ihrer Weihnachtsspende an…

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Zentrum für Elektrobiologie – http://www.spini.ch

http://www.seetal-portal.ch/webkatalog.php?id=296

Premiumeintrag Zentrum für Elektrobiologie
* RETSCHWIL *

Wer sind wir
Das Zentrum für Elektrobiologie und anverwandte Fragen ist eine neutrale Anlaufstelle für wissenschaftlich fundiertes aktuelles Wissen zum Thema Elektrobiologie und anverwandte Fragen. Es arbeitet mit unabhängigen Wissenschaftlern zusammen. Betrieben wird das Zentrum von der IGE Interessengemeinschaft für Elektrobiologie und anverwandte Fragen. Initiant und Geschäftsführer ist Andy Schmidiger, Spezialist für Elektrobiologie und anverwandte Fragen.

Was wollen wir
Neue Erkenntnisse zur nichtionisierenden Strahlung (NIS) zeigen, dass Mobilfunk- und Elektrotechnologien bisher nicht beachtete Wirkungen auslösen. Diese biophysikalischen Wirkungen sind alarmierend, auch für uns Menschen. Immer mehr Menschen sind in ihrer Lebensqualität massiv eingeschränkt. Sie leiden an Schlaflosigkeit, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Bluthochdruck, Burnouts bis hin zu degenerativen Prozessen oder sie fühlen sich gereizt und werden aggressiv. In vielen Fällen findet die Schulmedizin keine Ursache für diese Beschwerden und kann den Betroffenen nicht helfen.

Vom Ashram zum Ecovillage

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/vom-ashram-zum-ecovillage.html

Von: Anne Wiegmann

 

Die Schweibenalp hat sich seit 2009 zu einem vielseitigen, spirituell-ökologischen Zentrum entwickelt. Sie war 1982 von Sundar R. Dreyfus als Ashram gegründet worden. 2010 begann das Permakultur Projekt – das Ecovillage wurde geboren (Mitglied vom Global Ecovillage Network, GEN). Damit ist die Schweibenalp nicht nur als Seminarzentrum ein Ort für eine breite Ausrichtung von Seminaren und Kursen, sondern mittlerweile auch dank eines nachhaltigen Anbaus ein Zuhause für viele Pflanzen.

Eine Gemeinschaft lebt und arbeitet an diesem paradiesischen Platz oberhalb des Brienzersees und leitet gemeinsam den Seminarbetrieb und das Permakulturprojekt. Somit wird hier ebenso auf Betriebs- und Organisationsebene Neues gewagt. Nachhaltige Formen des Zusammenlebens und Handelns in den Bereichen Gemeinschaft, Spiritualität, Ökologie und Ökonomie als mögliche Modelle für eine neue Erde werden erforscht und gelebt.

2016 wurde das Programm «Work & Study» ins Leben gerufen und wird im März/April 2017 fortgesetzt. Dieses Programm hat zum Ziel, TeilnehmerInnen auf ihrem Weg in diesen Zeiten der Veränderungen zu inspirieren, zu begleiten und den Weg in eine neue Kultur im Alltag erfahrbar zu machen. Eine Kultur in der Arbeit und Leben nicht mehr getrennt sind und eine neue Balance zwischen dem Sein und Tun in der Gemeinschaft erfahren und erlebt werden.

Die Neuorientierungen in den verschiedenen Systemen stellen oft eine Herausforderung im Persönlichen dar. Work & Study bietet eine Platform für die unterschiedlichen Ebenen: neben dem prozesshaften Lernen gibt es auch verschiedene theoretische und praktische Angebote. Körper, Geist, Verstand, Seele können «neu» entdeckt werden – in der Einmaligkeit des Ichs, in Verbindung zum Wir – zur Welt – im Kontext des Gewahrseins Hier und Jetzt.

Für Fragen und weitere Informationen:

www.schweibenalp.ch/work-and-study

Montag, 19. Dezember 2016

Der Motor der Vollgeld-Initiative. Bankiervereinigung und Vollgeldinitiative: Der erste Schuss ging schon mal nach hinten

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/der-motor-der-vollgeld-initiative.html

http://www.zeitpunkt.ch/index.php?id=5&tx_ttnews%5Btt_news%5D=6876&tx_ttnews%5BbackPid%5D=6&cHash=5bc6bc49f2

Von: Christoph Pfluger

Vor kurzem hat sich die Schweizerische Bankiervereinigung erstmals zur Vollgeldinitiative geäussert – halboffiziell durch einen Blogbeitrag von Martin Hess, dem Leiter Wirtschaftspolitik. Der Text mit dem Titel «Vollgeldinitiative – Baustelle mit Unfallgefahr» zeigt, mit welchen Bildern und Begriffen die Bankiervereinigung die Vollgeld-Initiative zu bekämpfen gedenkt.

Der Vergleich der Vollgeld-Initiative mit einer Baustelle mit Unfallgefahr hinkt nicht nur, er fällt auch auf den Absender zurück, die Bankiervereinigung.

Seit der Aufhebung der festen Wechselkurse in den 70er Jahren ist das internationale Finanzsystem eine permanente Grossbaustelle mit zahlreichen Unfällen. «Zwischen 1970 und 2007 wurden 124 Bankenkrisen, 326 Währungskrisen und 64 Staatsverschuldungskrisen auf nationaler Ebene gezählt», schreibt die deutsche «Bundeszentrale für politische Bildung».

Und die «Rettungen» seit Ausbruch der Finanzkrise 2007/2008 sind im Grunde ein Grossunfall mit einer eigenen Grössenordnung. Um die virtuelle Geldschöpfung zu ermöglichen, wurden internationale Verträge gebrochen und die Standards für Sicherheiten der Zentralbanken laufend gesenkt. Mit Vertrauen, der Basis eines jeden Geldsystems, hat das nicht mehr viel zu tun.

Hess’ Behauptung, die Vollgeldinitiative sei «eine Baustelle in Planung für Probleme, die bereits gelöst sind, Lösungen bereits aufgegleist sind oder die es überhaupt nicht gibt», tönt vielleicht gut. Aber er verliert weder über die Probleme noch deren Lösung ein einziges Wort.

Dafür behauptet er frech, die Initiativziele seien «bereits heute erreicht». Wie bitte? Das Verbot der privaten Kreditgeldschöpfung durch die Banken – die Kernforderung der Vollgeldinitiative – bereits umgesetzt? Mitnichten! Gerade um dieses zentrale Thema schlägt der Mann der Bankiervereinigung wohlweislich einen grossen Bogen. In der Tat: Dieses Privileg der Banken ist der Öffentlichkeit schwer zu vermitteln.

Sobald genügend Menschen den Trick mit der Geldschöpfung aus dem Nichts verstehen – und das ist mit dem Fortschritt bei der Unterschriftensammlung zu erwarten – wird sich die Bankiervereinigung diesem Thema stellen müssen – und einen schweren Stand haben. Begreiflich, dass sie jetzt noch ein bisschen auf Zeit spielt.

Nicht begreiflich ist, dass sich die Mainstream-Medien mit einer derart unqualifizierten Kritik an der Vollgeldinitiative überhaupt auseinandersetzen. Da glaubt man offenbar, dass Lügen durch die Wiederholung wahr werden. (Das ist, wie sich experimentell feststellen liess, leider Tatsache).

 

Donnerstag, 26. Juni 2014

Die Privatisierung des Schweizer Frankens muss gestoppt werden

http://blog.tagesanzeiger.ch/politblog/index.php/66253/die-privatisierung-des-schweizer-frankens-muss-gestoppt-werden/

Schweizer Werte: Wilhelm Tell und Helvetia unterschreiben die Vollgeldinitiative. (Keystone/Gian Ehrenzeller)

Schweizer Freiheit: Wilhelm Tell und Helvetia unterschreiben die Vollgeldinitiative. (Keystone/Gian Ehrenzeller)

alles lesen …

http://blog.tagesanzeiger.ch/politblog/index.php/66253/die-privatisierung-des-schweizer-frankens-muss-gestoppt-werden/

Portrait Joob
Mark Joób ist Wirtschaftsethiker und Mitinitiator der Schweizer Vollgeldinitiative.