Archiv der Kategorie: STRAHLUNG

Wie man gegen den Strom schwimmt

Wie man gegen den Strom schwimmt.
Wie schwimmt man gegen den Strom, ohne zu ermüden? Diese Frage beschäftigt die meisten von uns schon mindestens ein halbes Leben – wenn nicht länger.
Am Zeitpunkt-Apero vom kommenden Montag, den 28. November gibt es Antworten von drei Menschen, die auf ganz besondere Art gegen den Strom schwimmen und dabei Beachtliches erreichen:

• Prof. Carl Fingerhuth ist Architekt und weltweit tätiger Stadtplaner, auch mit 81 Jahren. Immer wieder fordert er von seinen Kollegen Rücksicht auf das menschliche Mass und mehr Bewusstsein für die Geschichte von Städten.

• Cornelia Hesse-Honegger öffnete der Welt mit ihren Zeichnungen
verstümmelter Insekten die Augen für «die Macht der schwachen atomaren Strahlung» – so der Titel ihrer vor kurzem erschienen Abrechnung mit der Atomindustrie. Sie ist soeben von einem Forschungsaufenthalt aus Japan zurückgekehrt und hat einiges zu erzählen.

• Dr. Daniele Ganser ist ein Historiker, wie ihn die Welt heute dringend braucht.
Spezialisiert auf Zeitgeschichte, Energie- und Friedensfragen hat er als Forscher unbequeme Wahrheiten zutage gefördert, u.a. in seinem kürzlich erschienenen Buch «Illegale Kriege – wie die NATO-Länder die UNO sabotieren». Sein Wissen ist in diesen Zeiten so aktuell wie nie.
Daniele Ganser und Cornelia Hesse signieren ihre neusten Bücher.

Im zweiten Teil können Sie sich vernetzen, am Apero-Buffet gütlich tun und das bemerkenswerte sozial-ökonomische Biotop «Gundeldingerfeld» kennenlernen.

Im dritten Teil experimentieren wir in einem «Publikumsgespräch» mit einem neuen Format. Wir suchen Antworten auf eine der folgenden drei Fragen:
• Kommt Veränderung von innen oder von aussen?
• Brauchen wir eine Revolution oder genügt eine Reform, um die Welt auf eine nächste Ebene zu bringen?
• Wie bleiben wir als Individuen frei in der Gemeinschaft?

Damit wir Apero und Infrastruktur planen können, ist eine Anmeldung bis 25. November, 17.00 Uhr erwünscht an apero@zeitpunkt.ch

Musikalische Ein- und Ausstimmung mit Ariane Rufino dos Santos

Zeitpunkt-Apero, 28. November 2016, 18.00 bis ca. 21.00 Uhr, Halle 7, Gundeldingerfeld, Dornacherstr. 192, Basel.
Tram 16 Richtung Bruderholz, ab Bahnhof SBB (Ausgang Gundeldingen), Haltestelle Tellplatz. Programmdetails. Lageplan
Eintritt: freie Beiträge.

Wer gerne ein Projekt vorstellt, kann dies in einem Statement von max. 2 Minuten tun. Es gibt noch drei Plätze für einen sog. «elevator pitch» (hier finden Sie ein paar Regeln und Beispiele). Falls Sie es wagen wollen, melden Sie sich bitte direkt bei mir (christoph.pfluger@zeitpunkt.ch). Es gibt auch die Möglichkeit, Flyer oder Infomaterial aufzulegen. Bitte selber mitbringen.

Wird der Letzte der Beste sein? Am 29. November referiere ich zum letzten Mal in diesem Jahr über das Geld, seine Schöpfung und ihre Folgen: 19.30 Uhr, Saal des Restaurant Kreuz, Kreuzgasse 4, Solothurn. Zusammen mit Vertretern der Vollgeld-Initiative. Den Flyer zum Weiterleiten mit weiteren Infos finden Sie hier. Es wäre natürlich schön, wenn der historische Ort  – hier wurde die Armeeabschaffungsinitiative beschlossen – voll wäre.

Ich freue mich, Sie am einen oder anderen Ort begrüssen zu dürfen.

Herzlich


Christoph Pfluger

Save the date: Der übernächste Zeitpunkt-Apero findet wieder einmal in Winterthur statt, am Montag, den 30. Januar, 18.00 Uhr im «Osttor».
Falls Sie noch eine Kleinanzeige aufgeben wollen, hier Eingabe
Und hier sehen Sie, was im Zeitpunkt-Markt alles erhältlich ist: Kleinanzeigen
«Das nächste Geld» ist seit letzter Woche wieder erhältlich, in dritter, nachgeführter Auflage. Bestellung hier.
Die Regeln des Geldes sind einfach zu verstehen, aber schwer zu glauben. Um den Zugang zu diesem Thema zu erleichtern, habe ich das Booklet «Geld
verstehen!» mit 36 Seiten geschrieben, das Sie hier online lesen können. Sie dürfen den Link gerne verbreiten. Gedruckte Exemplare gibt es zum Preis von Fr. 5.–/Ex. oder Fr. 30.– für 10 Exemplare. Bestellung hier.

 
Geld-Magazin, Österreich:
«Christoph Pfluger ist wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld› gelungen. Wer es liest, versteht, was Sache ist.»

Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. 2. rev. Aufl., 2016. 252 Seiten, Fr. 23.-/€ 21.- (hier bestellen)
.
Veränderungen kann man nicht bestellen,
aber die Anregungen dazu.

Wer den Zeitpunkt für ein Jahr abonniert, bezahlt, was er will. (Hier bestellen).

Den Zeitpunkt verschenken: (Bestellformular für Geschankabos)

Schnupperabo (3 Ausgaben für Fr. 20.–, null Risiko), Bestellformular

Postadresse:
Zeitpunkt

Werkhofstrasse 19

Solothurn 4500

Switzerland

Neue Aktion: Schluss mit dem Agrar-Monopoly ++ Wer strahlt, der zahlt

Mittwoch, 09.11.2016

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 Aktion vor dem Finanzmiisterium: Wer strahlt, der zahlt!

Jetzt unterzeichnen:

Schluss mit dem Agrar-Monopoly!

Jetzt mitmachen: Schluss mit dem Agrar-Monopoly!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

mit der Übernahme von Monsanto durch Bayer soll schon bald der größte Saatgutkonzern der Welt entstehen. Doch die Übernahme ist nur die Spitze des Eisbergs. Bereits heute beherrschen nur wenige Agrar-Riesen den weltweiten Saatgutmarkt. In Europa stammen schon jetzt 95 Prozent des Gemüsesaatguts von nur fünf Unternehmen. Und das Fusions-Karussell dreht sich immer schneller: ChemChina will sich Syngenta einverleiben, Dow Chemical und DuPont planen ebenfalls zu fusionieren.

Das ist eine Katastrophe für die Ernährungssicherheit! Denn mit der Macht über das Saatgut haben die Agrarkonzerne die Grundlage für die Erzeugung unserer Nahrung im Griff. Sie kontrollieren, was auf den Äckern wächst und was auf unseren Tellern landet. Die Marktkonzentration führt zu einem Anstieg der Preise vom Saatgut bis zum Lebensmittel und zu einem Verlust der Nutzpflanzenvielfalt.

Die Zukunft unserer Ernährung darf nicht in der Hand der Konzerne liegen! Beteiligen Sie sich deshalb jetzt an unserer Aktion und fordern Sie von Bundeswirtschaftsminister Gabriel, dem Bundeskartellamt und der EU-Wettbewerbskommissarin Vestager: Weitere Fusionen müssen gestoppt werden! Die Macht der Großkonzerne über den Saatgutmarkt muss gebrochen werden!

Jetzt mitmachen: Steuertrick der Atomkonzerne stoppen!

Wer strahlt, der zahlt! – Aktion gegen den Steuertrick der Atomkonzerne

Aktion vor dem Finanzmiisterium: Wer strahlt, der zahlt!

750.000.000 Euro – um Steuerzahlungen in dieser Höhe wollen sich die Atomkonzerne in diesem Jahr mit einem Trick drücken. Sie verschieben den Brennstoffwechsel in ihren Atomkraftwerken auf nächstes Jahr und vermeiden so die Zahlung der Brennelementesteuer, die Ende des Jahres auslaufen soll.

Dagegen starteten wir letzte Woche einen Eil-Appell, den innerhalb weniger Tage bereits 220.000 Menschen unterschrieben haben. Am vergangenen Freitag sorgten wir mit einer medienwirksamen Aktion dafür, dass diese Stimmen von der Politik gehört werden.

Als Finanzminister Schäuble in Berlin seine Prognose für die Steuereinnahmen des Bundes bekannt gab, waren auch wir vor Ort und forderten „Wer strahlt, der zahlt!“ Mit dabei hatten wir ein riesiges „Haushaltsloch“ um zu verdeutlichen, welche Lücken der Steuertrick der Atomkonzerne in den Bundeshaushalt reißt. Wenn Herr Schäuble seinem Ruf als Hüter der Haushaltsdisziplin gerecht werden will, muss er dieses Steuerschlupfloch schließen!

Auf Ihren Beitrag kommt es an!Saatgut Prämie

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Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
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BREAKING: TTIP leaked

Wiebke Schroeder, SumOfUs.org

The top-secret Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) text was JUST leaked by Greenpeace — and it’s worse than we thought.

The leaked text proves that corporations and their political allies, especially in the U.S. government, are pushing hard to allow secret corporate courts to override environmental and consumer protections passed by democratically elected officials.

And that’s just the tip of the iceberg.

Last week, 90,000 people (including SumOfUs members like you!) marched in the streets of Hanover, Germany against TTIP, and global opposition to this deal is growing by the day.

We’ve also just found out France may scuttle the deal — but if we want to stop it, we need to scale up our work urgently to convince French politicians to outright reject it.

Can you chip in €1 to fight back against TTIP?

https://actions.sumofus.org/a/ttip-was-just-leaked-here-s-how-we-fight-back

It’s clear from this leak that the TTIP deal would be great for corporate profits, but not for anyone else. American trade negotiators are working hard to pressure EU negotiators to loosen important environmental, consumer protection, and other provisions.

The leaks show the U.S. leading the charge to pressure the EU to allow animal testing for cosmetics, to give corporations more of a say in the negotiations, and to limit labels on genetically modified foods.

Negotiators are trying to give Nestlé, Coca-Cola, and BASF more influence at the negotiating table — and protections against unsafe products like carcinogenic cosmetics are under attack.

All of this means our work opposing this deal is even more important than ever.

With your donation, we’ll scale up our work in the EU on the ground opposing the TTIP deal, helping support and harness grassroots work to oppose the deal, and convince French politicians to totally reject it.

Will you chip in €1 to stop the TTIP deal?

https://actions.sumofus.org/a/ttip-was-just-leaked-here-s-how-we-fight-back

Our campaign is making serious impact. Last week, SumOfUs members were front and centre at a protest in Germany, showing the world that there is a growing global movement opposed to this dangerous deal. And that we’re standing together.

SumOfUs-members chipped in, and we carried ‘solidarity selfies’ of people from all over the United States on placards at the demonstration. The media response was huge.

Now, we are closer than ever to stopping the dangerous TTIP. A recent study shows that support for TTIP is rapidly declining — on both sides of the Atlantic.

Let’s use this pivotal moment in France to get the deal off the table for good. 

Chip in €1 now so we can get to work and scale up against TTIP.

https://actions.sumofus.org/a/ttip-was-just-leaked-here-s-how-we-fight-back

Thanks for all that you do,

Wiebke and the team at SumOfUs

 


More information:

Greenpeace Leaks U.S.-E.U. Trade Deal Documents, New York Times, 2 May 2016.
TTIP Documents Revealed, SZ International, 1 May 2016
Doubts rise over TTIP as France threatens to block EU-US deal, The Guardian, 4 May

Was für ein Signal! Um TTIP und CETA zu Fall zu bringen, müssen wir ab sofort Tag für Tag kräftig dranbleiben.

Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!

Heute Abend treffen sie sich in Hannover – zum üppigen Festbankett im Schloss Herrenhausen. Bei exklusiven Speisen wollen sie TTIP wieder flott machen: Angela Merkel, Barack Obama und ein Tross von Konzernlobbyisten. Doch so sehr die Köche sich anstrengen: Der Appetit ist weg. Denn die Vorspeise war bitter für die TTIP-Fans: Mit 90.000 Menschen haben wir gestern in Hannover demonstriert – viel, viel mehr als erwartet.

Und es sind die Bilder unseres Protests, die die Medienberichte vom TTIP-Gipfel prägen: Ein Meer aus bunten Fahnen, Ballons, Papp-Figuren und Transparenten, Menschen aus der ganzen Breite der Gesellschaft. Das war das Ziel. Und es ist erreicht!

Was für ein Signal! Doch ausruhen gilt nicht.& Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir große Pläne: Vor dem Sonder-Parteikonvent der SPD im Sommer wollen Campact-Aktive die Delegierten in persönlichen Gesprächen davon überzeugen, Nein zu CETA zu sagen. Mit einem Volksentscheid in Bayern stellen wir CETA zur Abstimmung durch die Bürgerinnen und Bürger. Und für den 24. September planen wir gleich sechs Großdemos: in Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München oder Nürnberg.

Damit wir das alles schaffen, bitten wir Sie herzlich, Campact ab sofort regelmäßig zu fördern. Schon mit 10 Euro im Monat helfen Sie enorm.

https://www.campact.de/campact/unterstuetzen/foerdern-han/

Und hier unsere Pläne im Detail: 

  • Anfang Juni oder im September entscheidet die SPD auf ihrem Parteikonvent, dem Kleinen Parteitag, ob sie Ja oder Nein zu CETA sagt. Überall im Land sollen Campact-Aktive vorher den Delegierten erläutern, warum die von der Partei gezogen roten Linien mit dem CETA-Vertrag überschritten würden.
  • Die Bundesspitze der Grünen trommelt lautstark gegen TTIP und CETA. Doch die Grünen in den Landesregierungen, wo sie mit am Kabinettstisch sitzen, ducken sich weg. Dabei müssten sie jetzt sagen: Im Bundesrat verweigern wir CETA die Zustimmung. Dann hätte CETA dort nicht die nötige Mehrheit. Wenn die Grünen sich bis Mitte Mai nicht klar äußern, werden Campact-Aktive dies in den entscheidenden Ländern mit Online-Appellen und Aktionen vor Ort einfordern.
  • In Bayern machen wir eine ganz große Sache! Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort wollen wir CETA per Volksentscheid zur Abstimmung stellen – und gleichzeitig die TTIP- und CETA-kritische CSU-Basis gegen ihre Parteioberen mobilisieren.
  • Und am 24. September setzen wir die Serie von Großdemos fort: In Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München oder Nürnberg sollen sich gleichzeitig Zehntausende gegen TTIP und CETA versammeln. Damit werden noch viel mehr Menschen ganz leicht an einer Demo teilnehmen können – und ihre Landesregierung in die Pflicht nehmen, im Bundesrat CETA und TTIP zu stoppen.

Sie sehen: Der Köcher ist voll. Die Pfeile ins Ziel zu bringen, ist jedoch eine Kraftanstrengung, die zusätzliche Mittel benötigt. Großdemos und Aktionen vor Ort, Plakate, Flyer, Kontaktaufnahme mit Delegierten: Das alles kostet sehr viel Geld.

Wir bitten Sie daher: Fördern Sie Campact mit einem regelmäßigen Beitrag. Das gibt uns die Kraft und Flexibilität, dem komplexen Problem CETA und TTIP immer passend zu begegnen – bis die Sache vom Tisch ist. Schon mit 10 Euro im Monat bringen Sie uns nach vorne.

https://www.campact.de/campact/unterstuetzen/foerdern-han/

Wenn Sie bis zum 30.4.2016 Ihre Fördererklärung übermitteln, senden wir Ihnen zur argumentativen Stärkung das Buch „Der Unfreihandel. Die heimliche Herrschaft von Konzernen und Kanzleien” von Petra Pinzler, Hauptstadtkorrespondentin und Otto-Brenner-Preisträgerin für kritischen Journalismus.

Als Campact-Förderer/in werden Sie zum jährlichen Förderertreffen eingeladen und erhalten mehrmals im Jahr spezielle Förder-Informationen per E-Mail. Am Jahresanfang erhalten Sie eine steuerlich absetzbare Spendenquittung über Ihre Beiträge. Ihre Unterstützung können Sie jederzeit formlos kündigen.

Vielen Dank für Ihr Engagement
Maritta Strasser, Campaignerin
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen – einfach unser Förder-PDF ausdrucken und an Campact senden.

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ICH  BIN  LUISE

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Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden

Kongress: Perfekte Krisenvorsorge

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/kongress-perfekte-krisenvorsorge.html

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ICH  BIN LUISE

Radioaktive Strahlung: Petition richtet sich an Francois Hollande Präsident der französischen Republik Atomkraftwerk Fessenheim sofort abschalten!

https://www.change.org/p/an-pr%C3%A4sident-fran%C3%A7ois-hollande-atomkraftwerk-fessenheim-sofort-abschalten

Sehr geehrter Herr Präsident,

in den letzten Tagen erhielt die deutsche Öffentlichkeit Informationen über den sehr ernsten Störfall im Atomkraftwerk Fessenheim der sich bereits am 9. April 2014 gegen 17 Uhr ereignet hat. Infolge einer Überflutung wurden die elektrischen Schaltschränke in der Steuerungszentrale für den Atomreaktor unter Wasser gesetzt.

Durch die Kurzschlüsse sind die Systeme zur Reaktorschnellabschaltung ausgefallen. Der verzweifelte Versuch der Techniker den Reaktor ordnungsgemäß herunterzufahren misslang, die Steuerstäbe ließen sich durch den Stromausfall nicht bewegen. Der Reaktorkern mit den Brennelementen aus angereichertem Uran wurde nicht mehr ausreichend gekühlt und erreichte nach mehr als drei Minuten bereits kritische Temperaturen. Die Situation drohte zu eskalieren und eine Kernschmelze war zu befürchten. Die Techniker mussten in dieser kritischen Situation den Reaktor „blind fahren“. Sie hatten keine Kontrolle mehr über die Abläufe im Reaktordruckgefäß. Nur gücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass das elektrische Pumpensystem für die Zugabe von Bor noch funktionierte.

Es drohte die Überhitzung der Kernbrennstäbe und eine Kernschmelze, vergleichbar mit den gravierenden Folgen des Super-Gau in Tschernobyl und der explodierenden Reaktoren in Fukushima.  Die Städte Freiburg (18 Kilometer Luftlinie von Fessenheim) Basel (35 Kilometer Luftlinie), Straßburg (60 Kilometer Luftlinie) sowie der Großteil der Trinationalen Monopolregion Oberrhein (TMO) mit mehr als 2.500.000 Einwohnern drohten radioaktiv verseucht zu werden. In dieser dramatischen Situation gelang es dem Krisenstab mit einer sehr ungewöhnlichen Maßnahme durch eine glücklicherweise noch funktionierende Pumpe eine größere Mengen Bor in den Reaktordruckbehälter zu pumpen. Buchstäblich in letzter Minute gelang es damit die Kettenreaktion mit der bereits begonnenen Überhitzung im Reaktordruckgefäß zu stoppen und damit die Kernschmelze zu verhindern.

In einem internen Bericht eines Mitarbeiters vom Atomkraftwerk Fessenheim, der in der Zeitschrift Journal de l’Energie veröffentlicht wurde, wird darüber informiert, dass  sich in zahlreichen französischen Atomkraftwerken, darunter auch Fessenheim, die Notdieselgeneratoren, die die Kühlung des Reaktors sichern sollen, in einem „inakzeptablen“ Zustand befinden.

Die nicht nur für die Menschen in den drei Ländern am Oberrhein sehr gravierende Havarie wurde von der Atomaufsicht ASN und vom Betreiber des Atomkraftwerks der EDF über fast zwei Jahre hinweg vertuscht.

Mit dieser Havarie und der anschließende Vertuschung über fast zwei Jahre hinweg haben die Betreiber( EDF) und die Atomaufsicht vom Atomkraftwerk Fessenheim (ASN) das bereits sehr strapazierte Vertrauen in Ihre Zuverlässigkeit restlos verspielt. Seit vielen Jahren wird unsere Gesundheit und die Gesundheit unserer Kinder und Enkel aufs Spiel gesetzt.

Die EDF erzielt eine Jahresgewinn von 400.000.000 Euro aus dem Betrieb von Fessenheim, die Gemeinde Fessenheim erhält pro Jahr 5.500.000 Euro  Gewerbesteuer.

Die Gesundheit und das Leben von mehr als 2.200.000 Menschen sind mehr wert als alles Geld, das in dem Atomreaktor Fessenheim erwirtschaftet wird!

Beim Bau des Atomreaktors Fessenheim (Baugenehmigung 1967, Inbetriebnahme 1977) wurden die Fundamente mit 1,5 m Stärke ausgeführt. Nach der Katastrophe von Fukushima wurde neben weiteren 40 Auflagen im Rahmen der 3. 10-Jahres Revision vom Atomkraftwerk Fessenheim beschlossen auch die Fundamente zu verstärken.

Das Atomkraftwerk Fessenheim wurde über dem Oberrhein-Aquifer errichtet. Der Oberrhein-Aquifer ist mit einem Volumen von geschätzten  45 Milliarden Kubikmetern einer der bedeutendsten Grundwasserleiter Mitteleuropas und versorgt viele Millionen Menschen mit frischem Trinkwasser.

Die Fundamente von Atomreaktor Fessenheim wurden um  50 Zentimeter! im Jahr 2013 verstärkt und erreichten dann  die Stärke von 2 m.

Zum Vergleich: Die Fundamente unter den Atomreaktoren in Fukushima sind 7m stark und konnten die Kernschmelze nicht aufhalten! Die Temperaturen bei einer Kernschmelze liegen weit über 3000 Grad!

Bei der möglich gewordenen Havarie vom Atomkraftwerk Fessenheim am  9. April 2014 wäre nicht nur die  gesamte Region radioaktiv verseucht und für Generationen unbewohnbar geworden, sondern  auch die große europäische Trinkwasserader, der Oberrhein- Aquifer wäre  radioaktiv verseucht worden.

Sehr geehrter Herr Präsident, wir fordern Sie im Interesse der Bürgerschaft im Dreiländereck dringlich auf, den von Ihnen im Herbst 2012 eingesetzten Stilllegungsbeauftragten zu ermächtigen das Atomkraftwerk Fessenheim unverzüglich abzuschalten.

Wir haben kein Vertrauen mehr in die EDF und auch nicht in die Aufsichtsbehörde für die französischen Atomkraftwerke ASN.

Mit freundlichen Grüßen,

Karl-Heinz Koob

 

Petitionsbrief an:
Francois Hollande Präsident der französischen Republik

BUNDnet, Atomkraft muss Geschichte werden!

http://newsletter.bund.net/ov?mailing=1LMP4U93-DYCTQK&m2u=1LMYI710-1LMP4U93-LLWM1P

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ICH  BIN  LUISE

Wie BILD seine Leser verrät und zum Hofberichterstatter der Machtelite wurde

http://www.kopp-verlag.de/Bild:-Ex-Chefredakteur-enthuellt-die-Wahrheit-ueber-den-Niedergang-einer-einst-grossen-Zeitung.htm

Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung

Peter Bartels

Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung

Gebunden, 255 Seiten
Verlag: Kopp Verlag
Artikelnummer: 950600

Preis: 19,95 €

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 Wie Bild seine Leser verrät und zum Hofberichterstatter der Machtelite wurde

Keine andere deutsche Zeitung ist so umstritten wie die Bild-Zeitung. Millionen kaufen sie. Und Millionen verachten sie. Sicher ist: Jeder kennt sie. Und Schlagzeilen wie »Wir sind Papst« haben sich tief in unser Gedächtnis eingeprägt. Alle kennen das Produkt Bild und bilden sich eine Meinung dazu. Aber kaum einer kennt die Macher hinter den Schlagzeilen. Wie funktioniert Bild? Wer bestimmt heute, was morgen Millionen Deutsche bewegen wird?

Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje Bild-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. Bartels enthüllt, was hinter den Kulissen bei Bild geschieht. Und er beschreibt, wie und warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3 Millionen seiner Leser verlor.

Für Bartels ist dieser Niedergang mit einem Namen verknüpft: Kai Diekmann. Wie kein anderer Bild-Chef zuvor pflegt der eine besondere Nähe zu den Mächtigen. Diekmann, Mitglied der Atlantik-Brücke und wichtigster Propagandist der Willkommenskultur, scheint sich für den Niedergang des Blattes nicht zu interessieren. Unter ihm wurde die einstmals höchst erfolgreiche, von den Mächtigen gefürchtete Bild zu einem ausgelagerten privaten Bundespresseamt für Angela Merkel und zu einer Propagandamaschine im Dienste der Machtelite.

Peter Bartels enthüllt mit packenden Details, wie und warum Bild vom auflagenstarken »Anwalt der Leser« zum Volkserziehungsblatt wurde, das seine Leser belügt und manipuliert.

Fakt für Fakt weist der intime Kenner nach, wie Bild sich von den Mächtigen instrumentalisieren ließ. Fall für Fall holt er hervor, was Bild als »Tugendwächter der Reichsbeschwichtigungsbehörde« verschweigt. Und er spricht ungeschminkt Klartext.

Peter Bartels‘ Enthüllungsbuch ist nicht nur ein packender Insiderreport, sondern auch ein spektakuläres Manifest gegen den politisch korrekten Mainstream und für eine journalistische Meinungsvielfalt. Mit vielen Geschichten, Namen, Daten und Enthüllungen vom Niedergang der Massenmedien im Allgemeinen und der Bild-Zeitung im Besonderen.

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ICH  BIN  LUISE