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Das fünfte Element: Sorge für die Erde — ZEITPUNKT

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Beim Treffen des Parlaments der Weltreligionen wurde im November in den Katalog der wichtigsten gemeinsamen Grundsätze ein fünftes Prinzip aufgenommen. Spirituelle Führer aus aller Welt mahnen den Schutz von „Mother Earth“ an.

1993 hatten sich die Vertreter aller Weltreligionen und spirituelle Führer aus aller Welt und von allen Kontinenten auf eine gemeinsame Weltethik verständigt. Die wichtigsten Prinzipien dieser gemeinsamen ethischen Grundsätze sind: 1. Respekt vor dem Leben, 2. Wirtschaftliche Gerechtigkeit, .3. Wahrheit und Mitgefühl und 4. Frauenrechte.

In diesem Jahr wurde dieser gemeinsamen Wertekanon anlässlich des 125jährigen Bestehens des Parlamentes erstmals um ein weiteres Grundprinzip ergänzt: Die Sorge um die Erde. Nach einem langwierigen Beratungsprozess wurde die neue Erklärung im Juli fertigstellt, im November in Toronto vorgestellt und verabschiedet und inzwischen von spirituellen Führern und Vertretern alle Weltreligionen unterzeichnet.

Dieses „fünfte Prinzip“ wurde in Toronto vorgestellt. Das nachfolgende Video dokumentiert die Präsentation der ergänzten Weltethik und erläutert die Gründe für diese Weiterentwicklung.

 

 

 

 

 

 

Grüne fordern Recht auf Reparatur — ZEITPUNKT

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Gegenüber der Funke-Mediengruppe sprach sich Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt jetzt für das „Recht auf Reparatur“ aus. Die Grünen sind damit die erste Partei, die sich die wichtigsten Forderungen des Runden Tisches Reparatur in Deutschland zu eigen machen.

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Sie sagte, dass sich ihre Fraktion im Bundestag jetzt für ein gesetzlich verankertes „Recht auf Reparatur“ für Geräte einsetzen würden. Sie sagte weiterhin: „Viele Menschen wünschen sich, ihre Produkte reparieren zu können statt häufig neue kaufen zu müssen, nur weil ein Teil des Geräts kaputt ist“.Sie sagte, dass sich ihre Fraktion im Bundestag jetzt für ein gesetzlich verankertes „Recht auf Reparatur“ für Geräte einsetzen würden. Sie sagte weiterhin: „Viele Menschen wünschen sich, ihre Produkte reparieren zu können statt häufig neue kaufen zu müssen, nur weil ein Teil des Geräts kaputt ist“.

Die beklagte, dass Reparaturkosten oft unverhältnismäßig hoch und Ersatzteile nur schwer zu bekommen seien. Und weiter: „Wir fordern ein europaweites ‚Recht auf Reparatur‘, das Hersteller von Geräten verpflichtet, langfristig Ersatzteile anzubieten sowie Reparaturanleitungen zu veröffentlichen“

Göring-Eckardt: Reparatur muss günstiger sein als neues Gerät

Der Zeitraum, in dem Produkte mit Sicherheitsupdates versorgt werden, müsse außerdem einheitlich und gut sichtbar gekennzeichnet sein, außerdem müsse es abhängig vom Typ des Geräts Mindestfristen für derartige Updates geben.

Zudem müsse der Mehrwertsteuersatz für Reparaturdienste in Deutschland von derzeit 19 auf 7 Prozent gesenkt werden, so die Grünen-Fraktionschefin. Und: „Eine Reparatur muss deutlich günstiger sein als der Kauf eines neuen Produktes, das ist gut für den Geldbeutel und für die Umwelt.“

Göring Eckardt griff auch die Forderung nach einem reduzierten Umsatzsteuersatz von 7 Prozent auf Reparaturen aus, statt der 19 Prozent, die heute auf diese Dienstleistung entfallen.

Verfassungsgericht bestätigt: Tschechische Supermärkte dürfen Lebensmittel nicht mehr wegwerfen. — ZEITPUNKT

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Am 1. Januar ist in Tschechien ein Gesetz gegen die Lebensmittelverschwendung in Kraft getreten. Es verpflichtet  Supermärkte mit mehr als 400 Quadratmetern Verkaufsfläche  unverkaufte Lebensmittel an eine „Lebensmittelbank“ zu spenden.

By Love Food Hate Waste NZ – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41570926

Das Gesetz droht Bußgelder von bis zu 391 000 Euro an. Eine kleine Gruppe von Senatoren hatte beim Verfassungsgericht dagegen Beschwerde erhoben. Das Verfassungsgericht hat diese Klage inzwischen abgelehnt, und das Gesetz bestätigt.

Schon in den ersten Wochen hatten die großen Mengen an Lebensmittelspenden die Lebensmittelbanken in Schwierigkeiten gebracht, weil sie nicht genügend Personal haben. Die Tschechische Regierung hat angekündigt, die Lebensmittelbanken stärker zu fördern, um dieses Problem zu lösen. In Tschechien wurden bisher jährlich rund 800.000 Tonnen genießbarer Lebensmittel von Einzelhandelsketten weggeworfen. Ein ähnliches Gesetz gibt es seit 2016 in Frankreich, das die Lebensmittelverschwendung bis 2025 halbieren möchte.

Keine gesetzliche Regelung in Deutschland 

Von solchen gesetzlichen Vorgaben ist Deutschland bisher weit entfernt.

Supermärkte können dafür haftbar gemacht werden, wenn sie Nahrung mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum in Umlauf bringen und das „Conainern“ – die Rettung von Lebensmitteln aus den Abfallcontainer der Supermärkte – ist verboten.

Derzeit ist ein Verfahren gegen zwei junge Food-Aktivistinnen anhängig, denen Verurteilung wegen Diebstahl droht. Anfang lautete der Vorwurf sogar „Schwerer Diebstahl“.

Keine verbindlichen Vorgaben in der Schweiz in Sicht

Schweizer Ständerat sieht keinen Handlungsbedarf

Foodwaste Schweiz  geht davon aus, dass rund ein Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel geht zwischen Feld und Teller verloren oder wird verschwendet. Das entspricht pro Jahr rund 2 Millionen Tonnen Nahrungsmittel oder der Ladung von rund 140‘000 Lastwagen, die aneinandergereiht eine Kolonne von Zürich bis Madrid ergeben würden. Fast die Hälfte der Abfälle werden in Haushalten und der Gastronomie verursacht: Pro Person und Tag landen hier im Durchschnitt 320 Gramm einwandfreie Lebensmittel im Abfall. Dies entspricht fast einer ganzen Mahlzeit.

In der Schweiz hatte der Kanton Solothurn eine Ständeratsinitiative zur Festlegung verbindlicher Ziele zur Vermeidung von Lebenmittelverlusten initiiert, die Ende 2017 vom Ständerat als überflüssig abgelehnt wurde.

Gerade in diesem Jahr ist die jährliche „Wir haben es satt“-Demo besonders wichtig — ZEITPUNKT

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Der Agrarsektor bekommt – trotz der zum Teil verheerenden Folgen – jährlich 60 Milliarden Euro Agrarsubventionen. Damit die Landwirte aus der dieser umweltzerstörenden Produktionsweise aussteigen können, müssen diese Gelder nach anderen Kriterien vergeben werden. Über die Kriterien, nach denen das in den nächsten sieben Jahren geschieht, wird Anfang des Jahres entschieden.

Derzeit profitieren dabei vor allem Großgrundbesitzer: In Deutschland erhält das obere, flächenreichste Prozent (3.300 Betriebe) eine Milliarde Euro im Jahr, während die unteren 62 Prozent (200.000 Betriebe) sich 700 Millionen Euro teilen. Das Ergebnis der verfehlten Agrarpolitik: Bauernhöfe müssen schließen, Artenvielfalt schrumpft und es ist zu viel Nitrat im Wasser. Selbst der Wissenschaftliche Beirat des Bundeslandwirtschaftsministeriums dringt auf einen raschen Kurswechsel.

Nur alle sieben Jahre wird die GAP reformiert. Derzeit verhandeln die Mitgliedstaaten und EU-Parlament über die Agrarförderung nach 2020. Die Umweltverbände fordern, dass für die nächste Förderperiode das Prinzip „öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ gelten muss: Bauern sollten für besondere gesellschaftliche Leistungen auf dem Acker und im Stall staatliche Unterstützung erhalten. Hierzu zählen u.a. der Schutz des Wassers, der Erhalt fruchtbarer Böden, die Sicherung der Artenvielfalt und eine artgerechte Tierhaltung.

Samstag dieser Woche, also am 19. Januar treffen sich in Berlin bei der jährlichen „Wir haben es satt“-Demonstration die BürgerInnen, die ihre Stimme für eine Agrarwende erheben wollen.

Die Demonstration beginnt um 12 Uhr am Brandenburger Tor und zieht zum Agrarministergipfel, wo die Teilnehmer mit einem unüberhörbaren Kochtopf-Konzert eine gerechte EU-Agrarreform und mehr Mut für die Agrarwende fordern.

16. Januar 2019
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Ökolandbau hat immer noch Verbesserungspotential — ZEITPUNKT

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Der ökologischer Landbau hat viele Vorteile. Er schützt das Grundwasser, fördert die Artenvielfalt und verhindert Bodenerosion und speichert C02 im Boden. Beim Tierschutz und bei Klimaschutz schneidet er im Vergleich mit anderen Anbaumethoden aber nicht zwangsläufig besser ab.

Copyright: Michel Welling
Copyright: Michael Welling

Das Thünen-Institut hat in Zusammenarbeit mit anderen Forschungspartnern eine Metastudie erarbeiet, die der Frage nachgeht, was der ökologische Anbau im Vergleich zu anderen Anbaumethoden leistet. Besonderes Augenmerk wurde auf die Bereiche Wasserschutz, Bodenfruchtbarkeit, biologische Vielfalt, Klimaschutz und -anpassung, Ressourceneffizienz und Tierwohl gelegt. Die Ergebnisse haben die Wissenschaftler am 21. Januar 2019 auf einer Fachveranstaltung im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin vorgestellt.

Für die Studie wurden 528 Veröffentlichungen ausgewertet, in denen insgesamt 33 Vergleichsparameter zwischen ökologisch und konventionell wirtschaftenden Betrieben betrachtet wurden. So ergaben sich mehr als 2.800 Einzelvergleiche.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Ökolandbau ein hohes Potenzial zum Schutz von Grund- und Oberflächenwasser zu zuschreiben ist. Positiv wirkt sich der Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel aus. In den ausgewerteten Untersuchungen verminderte eine ökologische Bewirtschaftung zudem die Stickstoffausträge im Mittel um 28 %. Auch bei Tierarzneimitteln und den Phosphoreinträgen in Gewässer lässt der Ökolandbau eine geringere Belastung erwarten. Speziell hier liegen allerdings nicht genügend geeignete Studien vor.

Vorteile der ökologischen Wirtschaftsweise zeigen sich auch bei der Bodenfruchtbarkeit. Die Abundanzen (Häufigkeiten) und Biomassen von Regenwurm-Populationen waren hier im Mittel um 78 bzw. 94 % höher. Bei 62 % der Vergleichspaare war die ökologische Wirtschaftsweise im Oberboden mit einer geringeren Versauerung verbunden. Beim Gehalt an pflanzenverfügbarem Phosphor im Oberboden konnte hingegen keine eindeutige Tendenz für die eine oder andere Bewirtschaftungsform festgestellt werden.

Vorteile für die Biodiversität eindeutig belegbar

Dass sich der Ökolandbau positiv auf die Biodiversität auswirkt, ist für die untersuchten Artengruppen eindeutig belegbar (z.B. mittlere Artenzahlen der Ackerflora um 95 %, der Feldvögel um 35 % und der blütenbesuchenden Insekten um 23 % erhöht). Zu berücksichtigen ist, dass die Landschaftsstruktur einen erheblichen Einfluss auf die Artenvielfalt – insbesondere bei der Fauna – hat und diese die Effekte der Landnutzung stark überlagern können.

Weniger eindeutig ist der Beitrag des ökologischen Landbaus zum Klimaschutz. Durch eine höhere Kohlenstoffspeicherungsrate und verminderte Lachgasemissionen emittieren Ökobetriebe gemäß der Auswertung im Mittel 1.082 kg weniger CO2‐Äquivalente pro Hektar und Jahr. Aufgrund des niedrigeren Ertragsniveaus im Ökolandbau sind die ertragsbezogenen Klimaschutzleistungen im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft jedoch vermutlich vergleichbar.

Die Studienergebnisse unterstreichen, dass der ökologische Landbau auch zur Erosionsvermeidung und zum Hochwasserschutz beitragen kann. Der Gehalt an organischem Kohlenstoff im Boden – vereinfacht gesagt der Humusgehalt – und die Aggregatstabilität waren im Ökolandbau im Mittel 26 % bzw. 15 % höher; bei der Infiltration wurde ein Unterschied von 137 % festgestellt. Dadurch werden Oberflächenabfluss und Bodenabtrag vermindert.

Kein klares Bild zeigte sich beim Tierwohl.

Der sparsame Ressourcenverbrauch im Ökolandbau spiegelt sich unter anderem in der Stickstoff- und Energieeffizienz wider. In beiden Bereichen erwies sich der ökologische Landbau als vorteilhafter. Im Pflanzenbau war die Stickstoffeffizienz im Mittel 12 %, die Energieeffizienz 19 % höher als im konventionellen Landbau.

Kein klares Bild zeigte sich beim Tierwohl. Bei 46 % der Vergleichspaare wurden keine eindeutigen Unterschiede zwischen ökologischer und konventioneller Tierhaltung festgestellt. Die ökologische Wirtschaftsweise wies bei 35 % der Vergleichspaare Vorteile auf, die konventionelle bei 19 %.

Hinsichtlich Verhalten und Emotionen deuten sich Vorteile der ökologischen Tierhaltung an. Bei der Tiergesundheit sind keine grundlegenden Unterschiede festzustellen; das Management scheint hier entscheidender zu sein als die Wirtschaftsweise.

An dem interdisziplinären Verbundprojekt waren das Thünen‐Institut, die Universität Kassel, die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, die Justus‐Liebig Universität Gießen, das Leibniz‐Zentrum für Agrarlandschaftsforschung, die TU München und das Zentrum für angewandte Forschung und Technologie an der HTW Dresden beteiligt. Gefördert wurde das Projekt mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.

Die Ergebnisse der Studie wurden als Thünen Report 65 veröffentlicht, und ist auf der Thünen-Webseite als PDF verfügbar ist.

Better than new: Upcycling schenkt alten Radios ein zweites Leben — ZEITPUNKT

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Man kann ein 50 Jahre altes Röhrenradio wie Abfall behandeln. Dann wird es zerstört und landet zermalmt oder in kleinste Teile geschrotete auf einer Deponie. Man kann es aber auch in ein sehens- und hörenswertes Objekt verwandeln lassen, das unseren digitalen Anforderungen genügt und auch die nächsten 50 Jahre nutzen.

Ein seit Jahrzehnten auf Reparaturen spezialisierte Unternehmen aus Reutlingen bietet neuerdings genau das an: Schöne alte Radios werden repariert, überholt und in Designerobjekte verwandelt. Ausgestattet mit einem Minicomputer werden sie für WLAN und Bluetooth-Fähig ertüchtigt und geben einen perfekten Klangkörper für die Musik ab, die wir auf unseren Handys gespeichert haben oder die zahllosen Radiosender und Sendungen, die heute im Internet zu Verfügung stehen.

Reparatur-Revolution 

Die „Vangerow GmbH“ ist ein Familien-Unternehmen, das sich seit Jahrzehnten für die Reparatur und die Langlebigkeit von Elektroprodukten stark macht. Sein Gründer Detlef Vangerow, seines Zeichens Radio- und Fernsehtechnik-Meister, hat 2014, die Reparatur-Revolution ausgerufen, 2015 den Runden Tisch Reparatur in Berlin mitgegründet und kämpft gemeinsam mit Umweltverbänden und Wissenschaftlern für das „Recht auf Reparatur“. Seit mehr als dreißig Jahren hat er als „Systemwerkstatt“ immer neue Geschäftsfelder für viele hundert Reparaturwerkstätten entwickelt, die mit ihm zusammenarbeiten.

Radios ein zweites Leben schenken 

Letztes Jahr hat er mit einem Projekt begonnen, das ihm schon lange am Herzen lag: Schönen alten Radios ein zweites Leben zu schenken. Schönen alten Radios ein zweites Leben schenken.

Schönen alten Radios ein zweites Leben schenken

Die Röhrenradios werden vollständig in ihre Einzelteile zerlegt, gereinigt und  überprüft, Kondensatoren, die ein Verschleißteil sind, werden gegen neue ausgetauscht, defekte Teile oder Elkos ausgetauscht, die Röhren werden überprüft und das Radio digital ertüchtigt und sie werden liebevoll restauriert oder modernisiert und dann im eigenen Shop verkauft. Dann sind sie fit genug um seine Besitzer auch die nächsten 50 Jahre mit dem für Röhrenradios so typischen satten, sanften Klang zu erfreuen.

Jeder kann dort sein altes Radios reparieren oder modernisieren lassen

Wer mag, kann sein altes Radio auch einschicken und reparieren oder „maßgeschneidert“ modernisieren und restaurieren lassen. Und wer selber technisch geschickt ist, kann den Bausatz kaufen und selber in sein Radio einbauen.

Detlef Vangerow Die Freude an der Reparatur habe ich von meinem Vater geerbt

In einem Interview hat Detlef Vangerow erklärt,  warum er mit der Aufarbeitung der alten Radios begonnen hat. „Ich bin groß geworden im Familienbetrieb – einem klassischen Fachgeschäft für Elektrogeräte. Mein Vater war ein richtiger Tüftler und hatte Freude daran, Dinge zu reparieren. Das habe ich von ihm geerbt. Ich sammle eigentlich schon von klein auf alte Unterhaltungsgeräte. Die Musikanlangen aus den 50er und 60er Jahren haben es mir besonders angetan. Ich liebe einfach den warmen Klang der Röhrenradios und bin glücklich, dass wir einen Weg gefunden haben, um die Radios quasi besser zu machen, als sie es bei der Anschaffung damals waren. Hier spürt man noch ein Stück Geschichte, bei jedem einzelnen Gerät. Eines meiner Lieblingsgeräte ist zum Beispiel das Philips Jupiter von 1956. Es hat damals schon 346 DM gekostet – das waren fast 2 Monatsgehälter! Das Radio war mit dem zweifachen Duo-System damals schon revolutionär und ist mit unserem Umbau auch heute wieder ein richtiges Klangwunder.“

Party in Davos von neuer Finanzkrise überschattet – ZEITPUNKT

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31. Januar 2019
von:

Die selbsternannte internationale Elite, die sich jährlich im Schweizer Ferienort Davos zum Weltwirtschaftsforum versammelt, war dieses Jahr deutlich weniger optimistisch als bei früheren Treffen.

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Caroline Hartmann redigiert den wöchentlichen Newsletter des Schiller-Instituts e.V., aus dem dieser Text entnommen ist. Das Schiller-Institut mit Sitz in Laatzen bei Hannover wurde 1984 gegründet und wendet sich «gegen die trotzigen Anmassungen der Fürstengewalt» (Schiller).
Der Newsletter kostet 250 € im Jahr. Er wird vom E.I.R.-Verlag herausgegeben, zu bestellen bei: Caroline Hartmann, c.hartmann@eirna.com