Archiv der Kategorie: USA

Aktionspakete gegen Glyphosat ++ Neue Bienengifte im Anmarsch

Der Newsletter wird nicht korrekt dargestellt? Hier online ansehen.

24.02.2017

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Spenden  |  Fördermitglied werden  |  Über uns  |  Kontakt

Jetzt mitmachen

Aktionspakete gegen Glyphosat

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

die Europäische Bürgerinitiative für ein Verbot von Glyphosat und den Schutz von Mensch und Umwelt vor giftigen Pestiziden ist erfolgreich gestartet. Innerhalb von nur zwei Wochen kamen über 330.000 Unterschriften zusammen. Noch vor der Entscheidung über Glyphosat, den Wirkstoff in Monsantos Kassenschlager RoundUp, wollen wir eine Million Unterschriften sammeln. Das können wir nicht nur im Internet erreichen. Deshalb zünden wir jetzt die zweite Stufe.

Wir sind uns sicher: Es gibt sehr, sehr viel mehr als eine Million Menschen in Europa, die nicht wollen, dass Ackergifte, die gesundheitsschädlich sind und die Artenvielfalt vernichten, zu tausenden Tonnen auf die Äcker gespritzt werden. Doch damit ihre Meinung politisch wirksam wird, müssen wir sie erreichen und aktivieren. Dazu brauchen wir Sie. Wir haben Aktionspakete mit Unterschriftenlisten, Faltblättern und Aufklebern geschnürt. Helfen Sie uns, Informationen über Glyphosat und Unterschriftenlisten in jede Stadt und auf jedes Dorf zu tragen.

Jetzt Aktionspaket bestellen
Tragen Sie unsere europaweite Kampagne in Ihren Bioladen, auf Ihren Wochenmarkt oder in Ihr Kulturzentrum. Informieren Sie Ihre Nachbarschaft, sammeln Sie Unterschriften oder organisieren Sie mit Ihrer lokalen Umweltschutzgruppe Infostände und Veranstaltungen. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber vergessen Sie bitte nicht zu fragen, bevor Sie Unterschriftenlisten auslegen oder Aufkleber anbringen.
Aktionspaket bestellen!
Aktionspaket spenden
Die standardisierten Pakete erleichtern uns den Vertrieb. Trotzdem kosten Druck und Versand der Faltblätter und Aufkleber viel Geld. Durch eine Spende von 40 Euro ermöglichen Sie den Druck und Versand eines großen Aktionspakets.
Aktionspaket spenden!
oder schnell und bequem per
Fördermitglied werden
Unsere erfolgreichen Kampagnen sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Fördermitglieder. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie aus unserem Programm.
Fördermitglied werden!

Neue Bienengifte im Anmarsch

Neue Bienengifte im Anmarsch

Letzte Woche berichteten wir von den Klagen der Chemiekonzerne Bayer, BASF und Syngenta gegen die EU-Kommission wegen der Nutzungseinschränkungen bei vier bienengefährdenden Pestiziden. Heute geht es um eine andere Strategie der Konzerne: Auf Verbote, Auflagen und die zunehmende Resistenzbildung bei Schädlingen reagieren sie mit der Entwicklung immer neuer Gifte.

Drei neue Insektengifte könnten demnächst auf den Markt kommen: Sulfoxaflor und Cyantraniliprol vom US-Konzern Dow Chemical und Flupyradifuron aus dem Labor des deutschen Chemieriesen Bayer. Bei allen dreien besteht ein hohes Risiko für Honigbienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Dennoch hat die EU-Kommission alle drei zur Zulassung vorgeschlagen und dafür eine Mehrheit bei den EU-Mitgliedsstaaten gefunden. Doch bevor die neuen Wirkstoffe eingesetzt werden dürfen, müssen noch die Pestizid-Mischungen von den nationalen Behörden genehmigt werden.

Wir haben Anlass zur Vermutung, dass diese Produkte in Deutschland demnächst zugelassen werden könnten. Deshalb haben wir uns in einem offenen Brief an die zuständigen Ministerien gewandt: Genehmigen Sie keine neuen Bienengifte!

Weitere Informationen in unserer aktuellen Meldung.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr
Harald Nestler
Harald Nestler
Vorstand

Stellenangebot
Jetzt bewerben
Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

Referent/in und Campaigner/in für Radioaktivität, Atom- und Energiepolitik

Jetzt bewerben
SPENDEN
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Schlechte Nachrichten im Kampf gegen CETA ++ Europas Chemieriesen klagen gegen Bienengift-Verbote

Der Newsletter wird nicht korrekt dargestellt? Hier online ansehen.

15.02.2017

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Spenden  |  Fördermitglied werden  |  Über uns  |  Kontakt
Das Gericht entscheidet letztlich darüber, ob der Schutz von Umwelt und Mensch über den Profitinteressen von Konzernen steht.

— es liegt bei UNS das ERLAUBEN oder IGNORIEREN… bei  UNS  und  BAUERN/ LANDWIRTEN. — HANAH und  LUISE —

Jetzt aktuelle Meldung lesen

Schlechte Nachrichten im Kampf gegen CETA

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

gestern hat das Europäische Parlament in Straßburg grünes Licht für das europäisch-kanadische Abkommen CETA gegeben. Mit 408 zu 254 bei 33 Enthaltungen stimmte die Mehrheit der Abgeordneten dafür. Damit kann das Abkommen nun vorläufig in Kraft gesetzt werden. Am selben Tag entschied das bayerische Verfassungsgericht über unser Volksbegehren „Nein zu CETA!“. Die bayerischen Bürgerinnen und Bürger dürfen demnach nicht über CETA abstimmen.

Diese beiden Nachrichten sind bitter für uns: In den letzten drei Jahren haben wir eine riesige, internationale Bewegung gegen unfaire Handelsabkommen aufgebaut. Doch trotz der fundierten Kritik und dem überwältigenden Protest konnten wir keine Mehrheit der Europaabgeordneten für unser Ziel gewinnen. Das Gerichtsurteil verbaut uns außerdem den Weg CETA über ein Volksbegehren zu verhindern. Wir sind uns sicher: Eine Mehrheit hätte gegen das Abkommen gestimmt.

Trotz dieser Rückschläge ist CETA noch nicht durch, denn rund 40 Parlamente der EU-Mitgliedstaaten müssen noch zustimmen. Sagt nur eines davon „Nein!“, scheitert CETA und die vorläufige Anwendung muss beendet werden. Bis die Ratifizierung in den EU-Staaten beginnt, können allerdings noch Monate oder sogar Jahre vergehen.

Weitere Fragen und Antworten zu den gestrigen Entscheidungen finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Europas Chemieriesen klagen gegen Bienengift-Verbote

Europas Chemieriesen Bayer, BASF und Syngenta klagen vor dem Europäischen Gericht gegen die EU-Kommission und drohen mit Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe. Sie fordern die Aufhebung eines Teilverbots, das die EU-Kommission im Jahr 2013 für einige besonders bienengefährliche Pestizide ausgesprochen hat.

Es handelt sich dabei um sogenannte Neonicotinoide, die bereits in sehr geringen Mengen eine dauerhafte Störung des zentralen Nervensystems auslösen und zum Tod von Bienen und anderen Insekten führen. 2008 starben innerhalb kurzer Zeit über 11.000 Bienenvölker am Oberrheingraben an giftigen Staubwolken, die bei der Aussaat von mit Neonicotinoiden gebeiztem Saatgut entstanden waren.

Diesen Mittwoch hat die entscheidende Phase des Verfahrens begonnen. Wenn das Gericht den Chemiekonzernen recht gibt, werden nicht nur die Bienen den extrem giftigen Stoffen wieder ausgesetzt, sondern es könnte auch in Zukunft deutlich schwerer werden, umwelt- und gesundheitsschädliche Pestizide zu verbieten. Das Gericht entscheidet letztlich darüber, ob der Schutz von Umwelt und Mensch über den Profitinteressen von Konzernen steht.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr
Publicare Marketing Communications GmbH
Harald Nestler
Vorstand

Auf Ihren Beitrag kommt es an!
Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder unsere Arbeit langfristig unterstützen.

Werden Sie jetzt Fördermitglied des Umweltinstituts und erhalten Sie als Dankeschön eine Prämie aus unserem Programm.

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
Fördermitglied werden!
Online spenden!
oder schnell und bequem per

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München

Stop Militaries’ World War on Animals!

http://www.peta.org/action/action-alerts/stop-militaries-world-war-animals/

Nearly 80 percent of NATO nations have confirmed to PETA that they do not use any animals for military medical training exercises—including Albania, Belgium, Bulgaria, Croatia, the Czech Republic, Estonia, France, Germany, Greece, Hungary, Iceland, Italy, Latvia, Lithuania, Luxembourg,Poland, Portugal, Romania, Slovakia, Slovenia, Spain, and Turkey. This is clear evidence that there is no need to harm animals to prepare military medical personnel to save lives.

Only six NATO nations—Canada, Denmark, Norway, the Netherlands, the U.S., and the U.K.—continue to use animals in these barbaric exercises. The Canadian military cuts apart and poisons live pigs with toxic chemicals, the military of Norway shoots live pigs with high-velocity bullets and inflicts numerous life-threatening injuries and bone fractures, the Dutch military confirmed it inflicts „massive abdominal bleeding“ on live pigs and „major injuries to [their] heart and lungs, and neck and head,“ and the military of Denmark—with participation from the U.K. Ministry of Defence—subjects live pigs to horrific bullet and blast wounds. The U.S. military stabs, shoots, dismembers, burns, and kills thousands of animals each year as well.

military training exercisePETA has released disturbing, never-before-seen photographs of live pigs hung from a wooden frame and shot with rifles and handguns during a military training course in Denmark.

>> Lifelike human simulators that „breathe“ and „bleed“ and can be used in realistic battlefield scenarios have been shown by military and civilian studies to prepare doctors and medics to treat injured humans more effectively than mutilating and killing animals.<<

These barbaric animal laboratories also go against the spirit of Canadian, British, Norwegian, Dutch, and Danish national laws and regulations as well as likely violating European Union law, which requires the use of non-animal training methods whenever possible.

Indeed, in 2014, following efforts by PETA, the Norwegian government rejected an application by the country’s armed forces to shoot, stab, and kill animals in archaic trauma training exercises given that non-animal methods exist, and we’re urging officials to make this decision permanent.

Please take a moment to contact military officials in Canada, Norway, Denmark, the Netherlands, and the U.K. and politely urge them to stop harming and killing animals by joining the overwhelming majority of their NATO allies who use exclusively modern non-animal methods for military medical training exercises.

Photos: Jørn Stjerneklar

Sexueller Missbrauch von Kindern steigt rasant und wird immer grausamer

Mathias von Gersdorff

Sexueller Missbrauch von Kindern steigt rasant und wird immer grausamer

Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen steigt rasant an, so ein Bericht der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 18. Januar 2017.

23 Prozent der Internetseiten mit Kinderpornographie zeigen Vergewaltigungen oder sexualisierte Foltern. 69 Prozent der Kinder sind weniger als zehn Jahre alt. Drei Prozent sogar weniger als zwei Jahre alt!

Das Inter- und Darknet entwickelt sich zu einer gigantischen Sammlung von entsprechenden Bildern, kommt ein Bild einmal ins Internet, wird es niemals gelöscht. 2002 konnte Interpol 139 Millionen Dateien mit kinderpornographischem Inhalt identifizieren. Diese Zahl dürfte inzwischen erheblich höher sein.

Die Anzahl der bei „Internet Watch Foundation“ eingegangenen Meldungen von Missbrauchsdarstellungen hat sich in den Jahren 2013 bis 2015 vervierfacht.

Es bleibt aber nicht bei Bildern. Auch die Zahl der Kontaktierungen ist enorm. Allein in Deutschland gibt es ca. 728.000 einschlägig interessierte Erwachsene, die per Internet versuchen, mit Kindern in Kontakt zu kommen.

Die potentiellen Täter verfolgen ihre Opfer fortwährend über das Smartphone. Sie senden ihnen Botschaften und bieten ihnen Geschenke an, so die FAZ. Nicht selten konfrontieren die Täter die Kinder mit Pornographie um auf diese Weise einen Kontakt „offline“ anzubahnen.

Elf Prozent der neun bis 16 Jahre alten Jugendlichen in Deutschland sind laut einer Studie tatsächlich Erwachsenen begegnet, die sie zuvor im Internet kennengelernt hatten! Der nächste Schritt wäre ein sexueller Kontakt.

Experten sind der Ansicht, dass nach wie vor nur ein Bruchteil der pädophilen Taten überhaupt polizeilich registriert wird. Die Dunkelziffer ist also enorm.

* * *


An dieser Nachricht erkennen Sie: Unsere Aktion “Kinder in Gefahr” hat noch viel zu tun.

Sie können uns dabei helfen, indem Sie uns Ihren Freunden und Bekannten weiter empfehlen: http://www.aktion-kig.de/kampagne/frage_web_f.html

Bitte markieren Sie unsere Seite in Facebook mit “Gefällt mir”: https://www.facebook.com/aktionkig/

Ihre Spende für die Aktion Kinder in Gefahr

Alternative Energiewende: Trumps Großangriff auf den Umweltschutz

http://www.spektrum.de/kolumne/trumps-grossangriff-auf-den-umweltschutz/1436364

Maulkorberlass, Pipelinebau und Geldsperrungen: Die ersten Amtstage von US-Präsident Donald Trump lassen erahnen, dass Umweltschutz unter seiner Ägide nichts mehr zählt.

Trump will den Bau zweier Pipelines vorantreiben (Symbolbild)

© iStock / westphalia
(Ausschnitt)
Überrascht sein darf man eigentlich nicht. Bereits während des Wahlkampfs konnte man befürchten, welchen Stellenwert der Umwelt- und vor allem der Klimaschutz unter einem Präsidenten Donald Trump haben wird – nämlich keinen. Im Gegenteil, ihm gelten Vorschriften für sauberes Wasser und saubere Luft als Hemmnisse dabei, neue Arbeitsplätze zu schaffen und günstig Energie zu erzeugen. Mit welcher Verve Trump schon in seinen ersten Amtstagen die Umweltpolitik der Vereinigten Staaten angreift – und ins Gegenteil verkehrt –, ist dennoch schockierend. Denn die von ihm getroffenen Maßnahmen gehen weit über politische Veränderungen hinaus und greifen das Fundament der verantwortlichen Behörden an.

Das beginnt bereits bei der Personalauswahl: Neuer Leiter der US-Umweltbehörde EPA soll beispielsweise Scott Pruitt werden. Dadurch macht Trump den Bock zum Gärtner. Der Anwalt und republikanische Justizminister des Bundesstaats Oklahoma bezweifelt nicht nur, dass der Mensch das Klima beeinflusst. Er bekämpfte während seiner Amtszeit in Oklahoma überdies jegliche Grenzwerte für Schadstoffe, selbst wenn diese nachweislich die menschliche Gesundheit gefährden wie Quecksilber – was Pruitt in Abrede stellt. Zudem legte er in seinem Ministerium eine Einheit still, die sich der Ahndung von Wasserverschmutzung oder illegaler Müllentsorgung widmete. Stattdessen strebte er eine Klage nach der anderen gegen die EPA an. Umgekehrt pflegt er sehr enge Beziehungen zur Öl- und zur Kohleindustrie, die unter anderem unter seinem offiziellen Briefkopf einen Beschwerdebrief gegen die EPA verfassen durften.

Einfach abschaffen kann Trump die EPA nicht, aber unter dem designierten Leiter Pruitt ist von ihr keinerlei Widerstand gegen Verschlechterungen beim Umweltschutz zu erwarten. Da macht es auch nichts mehr aus, dass Rick Perry als ausgewiesener Verbündeter der Ölindustrie zum Energieminister ernannt werden soll. Ins Bild passt es daher ebenso, dass Donald Trump erneut den Weg für die beiden heftig umstrittenen Projekte Keystone XL und Dakota Access Pipeline per Dekret frei macht. Sein Vorgänger Barack Obama hatte diese gestoppt, weil sich daran heftiger Protest entzündet hatte und schwere Umweltschäden zu befürchten sind. Die Dakota Access Pipeline soll Öl aus unkonventionellen Lagerstätten in Dakota nach Illinois leiten und durchquert dabei unter anderem Stammesterritorien der Sioux, die sich massiv gegen das Vorhaben wehren – die Pipeline bedrohe heilige Stätten und das Wasser auf ihrem Land. Pikantes Detail an der Sache: Als Unternehmer hatte Trump kräftig in die Pipeline-Betreiberfirma ETP.N und eine Holding (Phillips 66) investiert, wobei er inzwischen seine gesamten Anteile an ETP.N verkauft hat.

Diese Entscheidungen könnten noch als politischer Richtungswechsel durchgehen. Doch der US-Präsident und seine Gefolgschaft legen gleichzeitig die Axt an das Fundament der EPA und anderer mit Umwelt- oder Klimaschutz betrauten Behörden an. Ebenfalls in einer der ersten Amtshandlungen wurden in einem bislang nicht da gewesenen Ausmaß alle Stipendien und Forschungsverträge der EPA auf Eis gelegt und dürfen bis auf Weiteres nicht mehr genehmigt werden. Damit können vorerst keine weiteren Untersuchungen zu ökologischen Problemen durchgeführt oder entsprechende neue Ergebnisse ausgewertet werden. Sie bilden aber die Basis neuer Umweltschutzvorschriften.

Ein geleaktes Dokument, das von Myron Ebell vom Thinktank Competitive Enterprise Institute stammt und als Aktionsplan für den Umbau der EPA dienen soll, beschreibt umfangreiche Änderungen für die Wissenschaftlichkeit der EPA. Unter anderem sehen die Empfehlungen vor, dass die EPA keine wissenschaftlichen Untersuchungen mehr selbst finanzieren soll. Zugleich listet das Dokument zahlreiche Projekte auf, die komplett eingestellt oder in denen Gelder gestrichen werden sollen, darunter beispielsweise Teile des Clean Air Act zum Klimaschutz oder Wasserschutzvorgaben.

Darüber hinaus wurde den Mitarbeitern der EPA untersagt, mit der Presse zu sprechen oder unter offiziellen Accounts Erkenntnisse in die sozialen Medien zu tragen. Darunter fallen etwa Informationen über wissenschaftliche Veröffentlichungen oder neue Inhalte auf den Webseiten der Behörde. Zuvor schon hatte die Trump-Administration jegliche Fakten zum Klimawandel von den Seiten des Weißen Hauses getilgt – gleich am ersten Tag von Trumps Präsidentschaft und frei nach dem Motto: „Was ich nicht sehe, ist auch nicht da.“ Gleichermaßen sollen die Seiten der EPA über Klimawandel und -schutz offline genommen werden, wie Reuters mit Verweis auf anonyme Hinweisgeber aus der Behörde meldet (Anm. d. Red.: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Kommentars waren die EPA-Seiten noch online).

Der Widerstand gegen diese Politik formiert sich allerdings schon. Nur kurz nach dem Maulkorberlass begann ein namentlich nicht bekannter Betreuer des offiziellen Twitteraccounts vom Badlands-Nationalpark Fakten zum Klimawandel zu twittern. Diese Tweets wurden in der Zwischenzeit gelöscht, doch kursieren bereits zahlreiche Screenshots im Netz. Und in Anlehnung an die von der US-Präsidentenberaterin Kellyanne Conway geprägte Floskel der „alternativen Fakten“ twittern wahrscheinlich Mitarbeiter des U.S. National Park Service unter dem Account @AltUSNatParkService wissenschaftliche Fakten.

Diese Proteste lassen sich vielleicht noch als Sturm im Wasserglas der sozialen Medien abhandeln. Doch auch im realen Leben formiert sich der Widerstand. Und wächst. Die Gegner der Dakota Access Pipeline haben bereits angekündigt, weiterhin protestieren und prozessieren zu wollen, weil die Pipeline ihre Wasserversorgung gefährdet. Und Wissenschaftler planen schon einen Science March in Washington D. C. in Anlehnung an den Women’s March, der am Tag nach Trumps Amtseinführung hunderttausende Demonstrantinnen und Demonstranten in die Hauptstadt zog. Die Hoffnung wächst also, dass das Durchregieren nicht so reibungslos funktioniert, wie es sich Donald Trump und sein Team vielleicht erhoffen.

Daniel Lingenhöhl

Daniel LingenhöhlDer Autor ist Redaktionsleiter von Spektrum.de.

Theresa May reist nach Washington, doch Trumps wahres Ziel ist Merkel

http://n8waechter.info/2017/01/theresa-may-reist-nach-washington-doch-trumps-wahres-ziel-ist-merkel/

Theresa May reist nach Washington, doch Trumps wahres Ziel ist Merkel

Am kommenden Freitag wird die britische Premierministerin Theresa May den jüngst vereidigten US-Präsidenten Donald Trump in Washington treffen. Sie wird die erste Vertreterin Europas sein, welche eine Audienz bei Trump bekommt und Kern der Gespräche wird laut dem Independent der Freihandel mit den USA und die künftige Aufstellung der NATO sein. Gewiss wird auch der Brexit bei diesen Gesprächen eine bedeutende Rolle einnehmen, ebenso wie der Zustand der sich zunehmend auflösenden Europäischen Union unter der Führung der stärksten Volkswirtschaft – Deutschland.

Unter dem Titel »May’s just a pawn – Trump’s target is Merkel« [»May ist nur ein Bauer – Trumps Ziel ist Merkel«] veröffentlichte der Herausgeber von Tradingfloor.com, Martin O’Rourke, am 24. Januar 2017 eine sehr aufschlussreiche Analyse, von der wir den entscheidenden Auszug in der Folge präsentieren:

Absolute Lösungen

Ein klarer und beständiger Eckpfeiler von Trumps Außenpolitik während seines Wahlkampfes, und wie es scheint auch seit seinem Sieg, ist eine absolute Antipathie gegen den Supranationalismus. Trump glaubt an den Nationalstaat – absolut. Er hat die USA bereits aus der Trans-Pacific-Partnership [TTP] herausgenommen, womit er Asien potenziell auf dem Silbertablett an China serviert. Er schimpfte über eine »obsolete« NATO und nachdem ihm klar geworden war welche Auswirkungen der Brexit tatsächlich hat, wurde er zum Cheerleader für die Sache und formte dabei einen merkwürdigen Bund mit dem Führer der UKIP, Nigel Farage.

Trump bevorzugt Verhandlungen unter vier Augen. Er beschrieb dies absolut in seinem Buch “The Art of the Deal“ und er würde eine Spaltung in Europa ausdrücklich vorziehen, damit er es mit dem Kontinent nicht in seiner Gesamtheit aufnehmen muss, sondern stattdessen mit seinen Einzelkomponenten, wo er den jeweils besten Deal für Amerikas absoluten Vorteil herausschlagen kann.

Die Betonung liegt, wie Sie es vermutlich bereits geraten haben, hier auf dem Wort “absolut“. Normalerweise – und hier wird er sich wahrscheinlich als unglaublich schädlich für die Globalisierung herausstellen – basieren solche Verhandlungen auf Nullsummen-Strategien. Faktisch eine “Ich gewinne, Du verlierst“-Strategie.

In diesem Zusammenhang wird Trumps wirkliches Ziel Angela Merkel sein, die deutsche Kanzlerin. Merkel, ob sie das nun so einschätzen mag oder nicht, ist unmissverständlich die Führerin der EU und als solche wird sie gewiss von ihm gesehen. In seinem Interview mit The Times und der Bild vergangene Woche machte er seine Position eindeutig klar.

»Ich hatte großen Respekt für sie. Ich hatte das Gefühl, dass sie eine großartige, großartige Führerin war.«, sagte der Präsident und benutzte dabei die Vergangenheitsform. In der Folge griff er sie mit dem Vorwurf an, dass BMW ein Werk in Mexiko baut und sagte weiter, sie habe einen »katastrophalen Fehler« gemacht, als sie Deutschlands Grenzen für 1,5 Millionen Immigranten geöffnet hat.

Interessanterweise zeigt er keinerlei Interesse daran, Merkel vor dem G7-Treffen im Mai zu treffen.

Der Schwenk in Richtung Moskau mag ebenso in diesem Zusammenhang gesehen werden. Bei seiner Pressekonferenz am 11. Januar wich Trump Fragen über russische Beeinflussungen des Wahlprozesses aus und er hatte bei mehreren Gelegenheiten die Möglichkeit einer Handelsvereinbarung mit Russland erwogen, welche die EU-Sanktionen infolge der Invasion der Ukraine fatal unterlaufen würde.

Weder May noch Merkel sind Dummköpfe und hinter den Kulissen werden die beiden vermutlich bereits ihre Fühler zueinander darüber ausgestreckt haben, wie sie mit Trump umzugehen gedenken. May sagte am vergangenen Wochenende, dass sie eine Freihandelsagenda mit dem Präsidenten verfolgen werde und ihn vom Protektionismus und der langfristigen Bedrohung von Währungskriegen abbringen möchte. Dabei hofft sie einige der Risse ausnützen zu können, welche innerhalb von Trumps Team bereits augenscheinlich zu sein scheinen.

Wo genau sie von einander abweichen und wo May möglicherweise einen gemeinsamen Nenner mit Trump zu finden versuchen wird, wird sich im Verlauf der Brexit-Verhandlungen widerspiegeln. Die Realität ist aber, dass die zwei europäischen Führer vermutlich mehr Gemeinsames als Trennendes haben, angesichts dessen was Europa von Trump zu erwarten hat.

Merkel wird aufmerksam zuhören, was May nach ihrer Rückkehr zu sagen hat und trotz ihrer offensichtlichen Unterschiede, werden die beiden sich auf eine gemeinsame Trump-Linie einigen. Im Rahmen einer Aufwärmrunde ist das Treffen zwischen May und Trump aber nur der Appetitanreger für die viel ernsthaftere bevorstehende Schlacht: die zwischen Merkel und Trump.

Merkel weiß das, May weiß es vermutlich auch und Trump macht sich im Kopf bereits ein Bild davon.

Zweifelsohne ist die BRD für die USA ein wichtiger Handelspartner, doch zugleich auch eine wirtschaftliche Bedrohung der national-souveränen Agenda Trumps. Stellt sich die Frage, wie lange Trump wohl brauchen mag bis er sich vor Lachen wieder einkriegt, sobald ihm irgendjemand erzählt, wie der völkerrechtliche Status der BRD tatsächlich aussieht und wer hier letztlich das Sagen hat.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

Urge Texas A&M University to Close Dog Laboratories

http://www.peta.org/action/action-alerts/texas-university-dog-laboratories/

At Texas A&M University, experimenters led by Joe Kornegay breed golden retrievers to develop different types of muscular dystrophy (MD), including Duchenne muscular dystrophy (DMD), which is particularly severe. These diseases ravage their bodies, causing progressive muscle wasting and weakness. Studies with these dogs haven’t led to a cure or even a treatment to reverse disease symptoms.

Video footage shows that Kornegay’s appallingly thin dogs were caged, sometimes alone, in barren metal cells and struggled to swallow thin gruel—the only food that they could eat, given how easily they could choke. Long ropes of saliva hung from the mouths of dogs whose jaw muscles had weakened. Even balancing was difficult. Dogs with this condition are also at great risk for pneumonia because they can easily inhale liquid into their lungs.

Dogs who didn’t have the disease but carried the DMD gene were used for breeding. Deprived of loving homes, they frantically paced the slatted floors and bit the bars of small cages in frustration. They didn’t even have the comfort of a blanket.

To gauge just how much a dog’s muscles have deteriorated, Kornegay has invented a crude technique that could pass for medieval torture: He repeatedly stretches them with a motorized lever in order to cause muscle tears.

Kornegay has been at this for more than 30 years. Puppies in his laboratory who are born with DMD are so weak at birth that they require extra nutrition. By 6 weeks of age, their hind limbs have shifted forward, making walking difficult, and some are unable to open their mouths or jaws.

You Can Help Stop This!

Please urge Texas A&M University to close their dog laboratories, stop breeding MD dogs, release all dogs for adoption into good homes, and redirect their resources into humane research methods.

Jetzt mitmachen: Gefährlichstes AKW Deutschlands abschalten ++ CETA-Volksbegehren vor Gericht

Mittwoch, 18.01.2017

Newsletter

Jetzt mitmachen und Gundremmingen abschalten

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Gundremmingen ist das gefährlichste Atomkraftwerk Deutschlands. Nach einer Analyse der staatlichen Gesellschaft für Reaktorsicherheit passieren dort von allen deutschen AKW die meisten Ereignisse, die als Vorboten extremer Unfälle klassifiziert werden. Ein weiteres Gutachten weist ebenfalls auf alarmierende Sicherheitsdefizite wie fehlerhafte Schweißnähte und gravierende Mängel im Notkühlsystem hin.

Bereits vor 40 Jahren fand in Gundremmingen der größte Atomunfall der deutschen Geschichte statt. Der Reaktorblock A erlitt daraufhin wirtschaftlichen Totalschaden – er ging nie wieder ans Netz. Doch auch die beiden Blöcke B und C, die seit 1984 Strom produzieren, sind ein großes Risiko für die Bevölkerung. Es sind die letzten Siedewasserreaktoren, die in Deutschland noch in Betrieb sind – alle übrigen wurden nach Fukushima wegen ihrer Sicherheitsdefizite abgeschaltet. Block B soll Ende dieses Jahres stillgelegt werden, doch Block C darf nach aktuellem Stand noch bis Ende 2021 weiterbetrieben werden.

Das ist unverantwortlich! Wir fordern deshalb: Wer B sagt, muss auch C sagen! Beide Reaktorblöcke müssen noch in diesem Jahr abgeschaltet werden!

Machen Sie jetzt bei unserer neuen Aktion mit und unterschreiben Sie hier!

Jetzt unterschreiben

Das CETA-Volksbegehren vor Gericht

Bayerisches Volksbegehren gegen CETA

Mehr als 85.000 Unterschriften für ein Volksbegehren hatte unser Bündnis letzten Sommer in Rekordzeit gesammelt und im Oktober dem bayerischen Innenministerium übergeben. Doch dieses lehnte unseren Antrag für ein Volksbegehren ab. Offenbar sollen der Landtag und die Bevölkerung bei der Entscheidung über CETA außen vor bleiben. Nun befasst sich der Bayerische Verfassungsgerichtshof mit der Frage der Zulässigkeit des Volksbegehrens.

Während der ersten Verhandlung wurde deutlich, dass nicht nur wir mit unserem Volksbegehren rechtliches Neuland betreten, sondern auch die EU-Kommission mit CETA. Denn das Abkommen ist nicht nur sehr umfassend, sondern auch „lebendig“: Gemeinsame Ausschüsse der kanadischen und europäischen Seite sollen es im Laufe der Zeit konkretisieren, interpretieren und dürfen sogar Anhänge „anpassen“. Für die Entscheidung des Gerichts ist wichtig, wie das in den Föderalismus aus Ländern, Bund und EU passt.

„Es ist nun am Bayerischen Verfassungsgerichtshof, die gesetzgeberische Gestaltungsfreiheit der Länder zu verteidigen“ – so schließt unser juristischer Vertreter Prof. Kempen sein Plädoyer nach einer spannenden Verhandlung.

Die Urteilsverkündung erfolgt am 15. Februar. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Auf Ihren Beitrag kommt es an!

Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder unsere Arbeit langfristig unterstützen.

Werden Sie jetzt Fördermitglied des Umweltinstituts und erhalten Sie als Dankeschön eine Prämie aus unserem Programm

Foerdermitglied werden

Online spenden

Alternativ können Sie auch schnell und bequem per PayPalspenden.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

Spenden

Nur mit Ihrer Hilfe können wir unsere unabhängige Forschungs- und Aufklärungsarbeit fortsetzen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! Hier können Sie bequem online spenden.

Natürlich können Sie auch auf unser Spendenkonto überweisen:
Umweltinstitut München e.V.
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01
BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft München

Spenden und Beiträge an das Umweltinstitut München e.V. sind steuerlich absetzbar und zwar bis zur Höhe von 20 Prozent Ihrer persönlichen Einkünfte.

Fördern

Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie bequem online Fördermitglied werden.

Weiterempfehlen

Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt: Empfehlen Sie uns weiter!
Einfach auf „Weiterleiten“ drücken oder übermitteln Sie Ihren Freunden und Bekannten folgenden Link: www.umweltinstitut.org/newsletter

Wenn Sie diesen Newsletter nicht länger beziehen möchten, können Sie sich hier abmelden.

 

Termine

Wir haben es satt! Demo für eine Agrarwende und gegen die industrielle Landwirtschaft

Samstag, 21. Januar 2017, 12 Uhr, Potsdamer Platz, Berlin

Gemeinsam mit einem breiten Bündnis demonstrieren wir zum siebten Mal in Berlin für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und fairen Handel. Seien Sie dabei!

 

 

Stellenangebote

Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

Teamassistent/in und Umweltberater/in

 

Umweltinstitut München e.V. · Landwehrstraße 64a · 80336 München · umweltinstitut.org

 

Unendliches Leid im Jemen: Sie können helfen!

http://newsletter.care.de/ov?mailing=20M31U35-WET173Y&m2u=20V4BK55-20M31U35-ZF2EDI

https://www.care.de/einsaetze/naher-osten/jemen/#c3802

Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Eine Frau hält eine Care Tüte in der Hand.

Nothilfe für Binnenflüchtlinge

Im Jemen befinden sich derzeit über zwei Millionen Menschen auf der Flucht vor Gewalt und Kämpfen im eigenen Land. Sie und die aufnehmenden Gemeinden sind dringend auf Unterstützung angewiesen. CARE verteilt an beide Seiten Lebensmittelhilfen, Hygiene- und Kleinkinder-CARE-Pakete, sichert die Trinkwasserversorgung und baut Latrinen für mehr Hygiene. 55 lokale Nichtregierungsorganisationen schult CARE darin, wie sie trotz der schwierigen Sicherheitslage effektiv und gesichert helfen können.

https://www.care.de/spenden/online-spenden/

Jugendliche sitzen vor einem großen Plakat.

Ausbildung für Jugendliche

Im Bezirk Hajjah haben es Jugendliche nicht leicht: In der ländlichen Region gibt es kaum Infrastruktur oder eine Chance zur beruflichen Ausbildung. CARE ermöglicht Jugendlichen, insbesondere Mädchen, eine dreimonatige Berufsausbildung. Zum Beispiel in den Bereichen Imkerei, Schneiderei, Tischlerei, Friseur- und Beautysalongründung, Automechatronik oder Maurer-, Maler- und Metallarbeit. Zudem bietet CARE Alphabetisierungskurse und Trainings in der Gründung und Führung selbstständiger kleiner Geschäftsbetriebe und vergibt an 100 Gründerinnen und Gründer Startkapital.

https://www.care.de/spenden/online-spenden/

Eine Gruppe steht mit Kanistern vor einem Trinkwasserfass.

Wasser: Basis für Leben und Frieden

Die ausreichende Versorgung mit Trinkwasser zählt derzeit zu den größten Alltagsnöten. In Sanaa zum Beispiel sind aktuell ganze Viertel von der Wasserversorgung abgeschnitten. CARE hilft mit 15 Tanklastwagen und vielen freiwilligen Jugendlichen und Frauen, die Trinkwasserversorgung aufrechtzuerhalten. Im ländlichen Raum verteilt CARE Wasserkanister und Silberionen-Filter. In sieben Gemeinden wurden Wasseraufbereitungsanlagen instand gesetzt, mit Solarpumpen versehen und Dorfmitglieder in der Wartung geschult.


So können Sie helfen

25 Euro

Trinkwasser-Filter

30 Euro

Hygiene-Paket

80 Euro

Lebensmittel-Hilfe für 1 Familie

 https://www.care.de/spenden/online-spenden/

Erneuter Störfall im AKW Gundremmingen ++ Wir haben es satt Demo ++ Was steckt in meinem T-shirt?

Donnerstag, 12.01.2017

Newsletter
 Info-Flyer Schmutzige KleidungDie Kleiderschränke in Deutschland platzen aus allen Nähten.

Erneuter Störfall im AKW Gundremmingen

AKW Gundremmingen

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Block C des bayerischen Risikomeilers Gundremmingen muss wenige Tage nach seiner Wiederinbetriebnahme erneut vom Netz. Nach Revisionsarbeiten wurde während des Anfahrens ein Leck an einem Ventil im Sicherheitsbehälter festgestellt, aus dem radioaktiver Wasserdampf austritt. Erst Mitte Dezember 2016 war beim Brennelementwechsel ein defektes Brennelement entdeckt worden.

Gundremmingen ist mit seinen zwei Blöcken das größte und unsicherste AKW, das in Deutschland noch Strom produziert. Es ist der letzte Siedewasserreaktor, alle anderen sind aufgrund ihrer Sicherheitsmängel nach Fukushima abgeschaltet worden. Block B soll gemäß Atomausstiegsplan Ende 2017 stillgelegt werden, Block C allerdings erst Ende 2021, obwohl beide Reaktoren 1984 in Betrieb gingen.

Dies ist aus Sicherheitsgründen nicht hinnehmbar! Deshalb fordern wir die Abschaltung beider Blöcke noch im Jahr 2017: „Wer B sagt, muss auch C sagen!“ Zum 40. Jahrestag des Atomunfalls im AKW Gundremmingen, der den Totalschaden von Block A zur Folge hatte, protestieren wir deshalb am Freitag lautstark vor dem Atomkraftwerk.

In den nächsten Wochen werden wir unserer Forderung mit weiteren Kampagnenschritten Nachdruck verleihen. 

Wir haben es satt! Aufruf zur Demo in Berlin

Wir haben es satt

Nur wenige Konzerne kontrollieren den weltweiten Saatgutmarkt und halten damit die Grundlage für die Erzeugung unserer Lebensmittel in den Händen. Kleine bäuerliche Betriebe können nicht mehr überleben und weichen riesigen Fabriken, in denen unsere Nutztiere leiden. Pestizide belasten die Umwelt und unsere Gesundheit. Agrarkonzerne versuchen mit aller Macht, neuartige Gentechniken auf unsere Äcker und Teller zu bringen. Freihandelsabkommen wie CETA und TTIP gefährden Umwelt- und Verbraucherschutzstandards.

Das alles haben Sie genauso satt wie wir?
Dann kommen auch Sie zur großen „Wir haben es satt“-Demonstration am 21. Januar nach Berlin und fordern Sie gemeinsam mit zehntausenden TeilnehmerInnen eine Agrarwende und eine gerechte Handelspolitik.

Der Trostlosigkeit der Agrarindustrie setzen wir die Vision einer anderen Landwirtschaft entgegen. Wir gehen mit einem breiten Bündnis auf die Straße, um für gesundes Essen, eine ökologisch bäuerliche Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung und einen fairen Welthandel einzustehen.
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Anreise und Ablauf.

Was steckt in meinem T-Shirt? Unser neuer Flyer verrät es Ihnen!

Info-Flyer Schmutzige KleidungDie Kleiderschränke in Deutschland platzen aus allen Nähten. Im Durchschnitt kauft jeder von uns 60 Kleidungsstücke im Jahr. Und mit immer neuen Trends, Rabattaktionen und Ausverkäufen heizt die Textilindustrie den Konsum-Wahnsinn weiter an.

In unserem neuen Flyer „Schmutzige Kleidung“ informieren wir über die fatalen ökologischen und sozialen Folgen der Herstellung von Textilien und zeigen öko-faire Alternativen auf.

Hier können Sie den Flyer bestellen oder im pdf-Format herunterladen

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage.

Auf Ihren Beitrag kommt es an!

Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder unsere Arbeit langfristig unterstützen.

Werden Sie jetzt Fördermitglied des Umweltinstituts und erhalten Sie als Dankeschön eine Prämie aus unserem Programm

Foerdermitglied werden

Online spenden

Alternativ können Sie auch schnell und bequem per PayPalspenden.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

Termine

Anti-Atomkraft-Aktion vor dem AKW Gundremmingen

13. Januar 2017, 11 Uhr vor dem Atomkraftwerk Gundremmingen

Anlässlich des 40. Jahrestags des Atomunfalls in Gundremmingen protestiert das Umweltinstitut München gemeinsam mit .ausgestrahlt und dem Verein Forum für die komplette Abschaltung des Reaktorblocks C noch in diesem Jahr.

 

Wir haben es satt! Demo für eine Agrarwende und gegen die industrielle Landwirtschaft

Samstag, 21. Januar 2017, 12 Uhr, Potsdamer Platz, Berlin

Gemeinsam mit einem breiten Bündnis demonstrieren wir zum siebten Mal in Berlin für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und fairen Handel. Im Jahr der Bundestagswahl wollen wir die Agrar- und Ernährungswende zum zentralen politischen Thema machen. Seien Sie dabei!

 

 

Stellenangebote

Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

Teamassistent/in und Umweltberater/in

Spenden

Nur mit Ihrer Hilfe können wir unsere unabhängige Forschungs- und Aufklärungsarbeit fortsetzen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! Hier können Sie bequem online spenden.

Natürlich können Sie auch auf unser Spendenkonto überweisen:
Umweltinstitut München e.V.
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01
BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft München

Spenden und Beiträge an das Umweltinstitut München e.V. sind steuerlich absetzbar und zwar bis zur Höhe von 20 Prozent Ihrer persönlichen Einkünfte.

Fördern

Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie bequem online Fördermitglied werden.

Weiterempfehlen

Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt: Empfehlen Sie uns weiter!
Einfach auf „Weiterleiten“ drücken oder übermitteln Sie Ihren Freunden und Bekannten folgenden Link: www.umweltinstitut.org/newsletter

Wenn Sie diesen Newsletter nicht länger beziehen möchten, können Sie sich hier abmelden.

Umweltinstitut München e.V. · Landwehrstraße 64a · 80336 München · umweltinstitut.org