Archiv der Kategorie: VERSÖHNUNG

Wie kommt der Andere in mein Gehirn?

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/wie-kommt-der-andere-in-mein-gehirn.html

Durch Meditation die Weltwirtschaft verändern – das ist das Ziel von Tania Singer. Was in vielen Ohren wie esoterische Spinnerei klingt, basiert auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Selbst in höchsten Managerkreisen werden die Forschungsergebnisse der 47-Jährigen inzwischen wahrgenommen: Schliesslich ist sie nicht irgendwer, sondern Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig.


Von: Annette Jensen

 

Tania Singer hat nichts von einer Bewohnerin des Elfenbeinturms. Sie ist nahbar, unprätentiös, hat eine überaus lebendige Gestik und drückt sich verständlich aus. Im vorletzten Winter war sie als Rednerin zum Weltwirtschaftsforum in Davos eingeladen. Mit Humor und spürbarer Lebensfreude erklärte sie hunderten von Anzugträgern:

Das dominante, auf Konkurrenz fixierte Weltbild beruht nachweislich auf Fehlannahmen über die menschliche Natur. Die Vorstellung vom allein auf seinen Vorteil bedachten homo oeconomicus sei «schlicht falsch». Nur mit «realistischeren und empirisch fundierteren Modellen» liessen sich die Probleme der Menschheit angehen. Mitstreiter in der Ökonomenzunft hat sie inzwischen gefunden: Der Leiter des Kieler Instituts für Weltwirtschaft Dennis Snower erforscht Gesellschaften mit kooperativen und nachhaltigen Verhaltensweisen.

Vielleicht liegt es daran, dass sie als eineiiger Zwilling auf die Welt kam – jedenfalls ist Tania Singers Lebensthema die Frage, welche Verbindungen es zwischen den Gefühlen verschiedener Menschen gibt. Empathie, aber auch Schadenfreude, ansteckendes Lachen oder Mitgefühl sind gleichsam Spiegel von Emotionen, die zunächst ein Gegenüber erlebt. «Wie kommt eigentlich der Andere in mein Gehirn?» bringt Singer ihren Forschungsinhalt auf den Punkt. Für die studierte Psychologin sind soziale Fragen nichts Ungewöhnliches, in die Neurowissenschaften, wo ihr Vater als Professor arbeitete, war diese Perspektive dagegen Anfang des Jahrtausends noch nicht vorgedrungen. Singer wollte beide Wissenschaften verbinden und herausfinden, was bei vermittelten Gefühlen im Körper passiert. Deshalb schickte sie zunächst zahlreiche Probanden in einen Scanner und konfrontierte sie mit Schmerzschreien oder Geräuschen wimmernder Kinder. Das Ergebnis war eindeutig: Bei den Testpersonen wurden die gleichen Hirnareale aktiviert wie bei jemandem, der unmittelbar betroffen ist. Damit war auch mit harten, naturwissenschaftlichen Methoden nachgewiesen: Die Vorstellung von isolierten, nur am eigenen Wohlergehen orientierten Individuen ist nicht haltbar.

Auf einer Reise in den Himalaya kam Tania Singer in Kontakt mit buddhistischen Mönchen. Fasziniert stellte sie fest, dass es diesen Menschen offenbar gelingt, sich von Emotionen anderer nicht unmittelbar anstecken zu lassen. Vielmehr kultivieren die Mönche durch tägliche Meditation ihre Fähigkeit, sich wohlwollend und gütig dem Leiden anderer zuzuwenden. Diesem Phänomen wollte Tania Singer auf den Grund gehen, und deshalb bat sie einige Langzeitmeditierende, ihre Gehirnaktivitäten in einem Magnetresonanztomographen untersuchen zu dürfen. Zu ihrem grossen Erstaunen stellte sie fest, dass die in der Röhre liegenden Mönche auf Bilder und Geräusche leidender Kreaturen anders reagieren als ihre früheren Probanden: Bei ihnen wurden Hirnareale angesprochen, die normalerweise aktiv werden bei Belohnungen, wenn Eltern ihr Kind trösten oder jemand daran denkt, gleich ein Stück Schokolade in den Mund zu stecken. Und: Die Mönche konnten bewusst die Intensität solcher Hirnaktivitäten beeinflussen.

Zusammen mit dem Dalai Lama, Künstlern, Psychotherapeutinnen und Wissenschaftlern reflektierte Singer ihre Beobachtungen. Sie verstand, dass unwillkürliche Empathie auf anderen Grundlagen beruht als echtes Mitgefühl. Während fast alle Leute mit Ausnahme von Sadisten zusammenzucken, wenn sie sehen, wie sich  jemand einen Nagel in die Hand rammt und auch Rührung oder bitteres Weinen spontan übertragen werden, geht es bei wahrhaftiger Anteilnahme um Wärme für ein bewusst wahrgenommenes Gegenüber und die Motivation, das Leiden zu lindern. Voraussetzung dafür ist die kognitive Perspektivübernahme – eine Fähigkeit, die Menschen mit Ausnahme von Autisten haben.

Empathie löst keineswegs immer den Impuls zu helfen aus, sondern ist häufig mit Überforderungsgefühlen verbunden. «Empathiestress» nennt Singer dieses Phänomen, das insbesondere bei Menschen in sozialen Berufen auftritt und manchmal im Burnout endet. Doch auch die ständige Konfrontation mit Fernsehbildern von Hungernden und Geschundenen führt häufig zu Überforderungsgefühlen: Die Ausmasse des Elends erscheinen für die Betrachter so überwältigend, die Handlungsmöglichkeiten so begrenzt, dass die empathische Resonanz bei vielen Zuschauern zu Abwehr oder sogar Aggression führt.

Sollte es nicht möglich sein, das Hirn wie einen Muskel zu trainieren und den Menschen dadurch mehr innere Freiheit zu verschaffen, wie sie auf die Emotionen anderer Menschen reagieren? fragte sich Singer. Wissenschaftler aus der Emotionsforschung haben herausgefunden, dass bestimmte Hormone und Nerven-Botenstoffe mit sozialen Einstellungen wie Vertrauen korrelieren.

Nicht die Aussicht auf den Titel als Institutsleiterin lockte Tania Singer schliesslich von ihrem Gründungslehrstuhl Soziale Neurowissenschaften und Neuroökonomie in Zürich nach Leipzig ans Max-Planck-Institut. Es war die Möglichkeit, hier ein gross angelegtes Experiment durchzuführen. Bis dahin gab es nur wenige Studien zu Wirkungsweisen von Meditation, kaum eine erfüllte wissenschaftliche Kriterien. Systematisch und umfassend wollte Singer deshalb erforschen, ob und wie bis dahin völlig Ungeübte ihre Empfindungen beeinflussen können. Gelingt es normalen Menschen durch regelmässige Meditation, das eigene Motivationssystem zu steuern?

2013 startete der einjährige Versuch unter dem Titel ReSource Project. 300 Menschen nahmen daran teil – Leute aus unterschiedlichen Berufen und Altersgruppen. Neun Monate lang dauerte das Trainingsprogramm. In der ersten Phase wurden Achtsamkeitsübungen erlernt.  Einmal pro Woche traf sich die Gruppe vor Ort, in der Zwischenzeit sollte jeder täglich eine halbe Stunde lang zu Hause üben und zwischendurch immer wieder versuchen, Gerüche, Klänge, Geschmäcker oder Berührungen ganz bewusst wahrzunehmen. In den späteren Phasen ging es darum, in der Meditation sich selbst, aber auch wechselnde Partner besser verstehen und mit Wohlwollen begegnen zu können. Jede Woche arbeiteten zwei andere Probanden zusammen, erzählten sich Situationen, in denen sie schwierige Emotionen wie Trauer und Wut, aber auch Dankbarkeit erlebt hatten.  Auf ähnliche Weise versuchten die Trainingspaare, ihren jeweiligen Rollenmustern wie den inneren Kritikern, Sklaventreibern, devoten Kindern oder Managern auf die Spur zu kommen und Situationen bewusst anders und zu interpretieren.

Dabei liessen sich die Teilnehmenden mehrfach untersuchen, gaben Blut ab, legten sich wiederholt in den Scanner. Im Keller des Instituts mussten sie sich in unheimlich beleuchtete Albtraumwelten voll riesiger Spinnen begeben, damit Singers Team anschlies­send in ihrem Speichel den Pegel des Stressanzeigers Cortisol untersuchen konnte. Hormone, Herzfrequenzen und Hirnströme – 90 verschiedene Masse erhoben die Forschenden in regelmässigen Abständen, darüber hinaus gab es auch noch Tiefeninterviews. Trotz des immensen Zeitaufwands brach fast keiner der Teilnehmenden ab. Viele beschreiben einen Zuwachs an Autonomie, Klarheit und Wohlbefinden in zwischenmenschlichen Bereichen

Nun läuft die differenzierte Auswertung des Experiments; die Datenmengen aus den drei Vergleichsgruppen mit unterschiedlichen Programmen sind riesig. Bereits klar aber ist, dass Meditation die Reduktion von Stress sowie die bewusste Überführung von Empathie in Mitgefühl ermöglicht. Während sich viele Probanden bereits nach kurzer Zeit entspannter fühlten, zeigten sich die hormonellen Veränderungen erst nach etwa einem halben Jahr regelmässiger Praxis.

Tania Singers Ziel ist es, die Erkenntnisse in alle Bereiche der Gesellschaft einzuspeisen. Neben dem Max-Planck-Forschungsinstitut entsteht gegenwärtig eine Organisation, die Meditationslehrkräfte ausbildet und spezifische Programme für bestimmte Berufsgruppen entwickelt. Mit ihrer Hilfe sollen Pädagoginnen und Pflegekräfte, aber auch Politikerinnen und Wirtschaftslenker lernen können, ihren eigenen Gefühlen und Antriebskräften auf die Spur zu kommen, um bewusster entscheiden zu können.

«Unser Ziel muss sein, dass die Früchte dieser Praxis Allgemeingut werden, genauso üblich wie Sport in den Schulen,» meint Singer. Deshalb will sie nun auch erforschen, wie bereits Kinder Meditation erlernen können; schliesslich sind ihre Hirnströme noch viel formbarer als die der Erwachsenen. Zugleich aber weiss sie, dass viele Zeitgenossen nur durch knallharte Zahlen und Fakten zu überzeugen sind. Deshalb arbeitet sie an mathematischen Modellen über kulturelle Evolution mit. Auch die Daten in diesem Bereich sprechen dafür, dass Gesellschaften langfristig besser überleben, wenn in ihnen Kooperation und Mitgefühl zentrale Werte darstellen. Zusammengefasst: Tania Singer setzt alles daran, den homo oeconomicus als prägende Idee des 20. Jahrhunderts zur Strecke zu bringen und durch den homo cooperativus zu ersetzen.

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Mehr zum Thema allein – zusammen finden Sie im Zeitpunkt 145 „allein – zusammen“

 

Sonntag, 04. September 2016

A August 26th, 2016 Message from Grandma Chandra

FORGIVENESS

Hello Soul Family!

The Lions‘ Gate Portal of 2016 brings a Higher Consciousness. It is associated with the Planet Sirius B home of the Dolphins and Whales. These beings are extremely psychic and telepathic and have knowledge of technology.

By tuning into the energy of the dolphins and whales, we can shift our consciousness and have a deeper awareness of Who We Truly Are.

The Lions‘ Gate Energy of 2016 calls for us to accept, connect and to love one another.   In order to fully embrace this energy, we must be willing to forgive those who have hurt or betrayed us in anyway.

Click here to download my Forgiveness Meditation. I recommend doing this meditation once daily for 33 days.
I love you All,
Grandma
Your continued commitment to work with me is
deeply appreciated.
  
chandrawhalecoding 
Hugs and Love to all of you,
 
 G’ma and Cat 
chandra@grandmachandra.com
                                                                                                                  

Luftballons für die Demokratie

Sophie von Hatzfeldt, Democracy International

Liebe/r Sylvia

vor genau zwei Monaten hat die Mehrheit der Briten für den Ausstieg aus der Europäischen Union gestimmt. Die EU ist damit in ihrer tiefsten Krise. Damit die EU nicht auseinanderfällt, kämpfen wir für einen demokratischen Neustart. Wir fordern einen neuen Verfassungskonvent für Europa.

Am 16. September treffen sich die Europäischen Staats- und Regierungschefs in Bratislava, um über die Zukunft der EU nach dem Brexit zu beraten. Wir wollen nicht, dass wie bisher hinter verschlossenen Türen verhandelt wird. Zusammen mit Ihnen haben wir schon über 50.000 Unterschriften für mehr Demokratie und Transparenz in der EU gesammelt. (Unsere Petition: https://www.democracy-international.org/de/Europa-braucht-dich)

https://www.democracy-international.org/de/Europa-braucht-dich

In Bratislava werden wir unsere Forderungen an die Staats- und Regierungschefs übergeben. Schon am 15. September wollen wir ihnen mit tausenden von Luftballons zeigen, wie vielen Bürgerinnen und Bürger mehr Demokratie und Transparenz in Europa am Herzen liegen.

Damit diese Aktion ein Erfolg wird, möchten wir Sie noch einmal um Ihre Hilfe bitten:

  • Wir wollen mindestens 5000 blaue und gelbe Luftballons kaufen und in den Himmel steigen lassen. Das kostet ca. 450 €.
  • An allen Luftballons wollen wir die politischen Statements unserer Unterstützer anbringen. Die Druckkosten belaufen sich dabei auf ca. 150 €.
  • Um die Luftballons und Materialien zu transportieren, werden wir einen kleinen LKW mieten. Das kostet ca. 250 €.
  • Wir werden viele Freiwillige brauchen, die uns bei dieser Aktion unterstützen. Auch sie sollen eine kleine Aufwandsentschädigung bekommen. (ca. 300€)
  • Wir wollen die Aktion filmen. Die Kosten für das Filmteam liegen bei ca. 600 €.
  • Um Presseunterlagen und Materialien zu drucken, benötigen wir noch einmal 150 €.
  • Für Reise- und Hotelkosten brauchen wir ca. 600 €.

Insgesamt wird unsere Aktion 2500 € kosten. Für eine sichere Finanzierung fehlen uns noch ca. 1200 €.

Viele von Ihnen haben in den letzten Monaten schon für unsere Kampagne gespendet. Helfen Sie uns jetzt noch einmal.

https://www.democracy-international.org/de/spenden-fuer-mehr-demokratie-europa

Spenden Sie für einen demokratischen Neustart in Europa und für eine tolle Aktion in Bratislava.

Vielen Dank!

Ihre

Sophie von Hatzfeldt und das Team von Democracy International

P.S.: Wir freuen uns sehr, wenn Sie bei der Aktion in Bratislava mitmachen. Schließen Sie sich unserem Kampagnen-Team an. Bitte melden Sie sich per Email an: contact@democracy-international.org

IMPRINT

Democracy International is a registered organisation.
Democracy International ist ein eingetragener Verein.

Friedrich-Ebert-Ufer 52
51143 Cologne
Germany
Tel: +49 (0) 2203 102 14 75
Fax +49 (0) 2203 59 28 62

Friedensfahrt 2016 nach Moskau nimmt Fahrt auf

Friedensfahrt 2016 nach Moskau nimmt Fahrt auf

Friedensfahrt Logo1

Initiiert von Dr. Rainer Rothfuß und Owe Schattauer startet am 7. August in Berlin ein Friedenskonvoi nach Moskau. Diese Friedensfahrt ist eine Bürgerinitiative zur Förderung der Völkerfreundschaft zwischen Deutschland und Russland. Die Anmeldung zur geplanten Friedensfahrt Berlin – Moskau vom 7. bis 21. August 2016 ist noch bis 22. Juni unterwww.druschba.info möglich.

Die Ziele
Anstelle von Sanktionen, militärischen Drohgebärden oder gar Krieg setzen die Aktivisten auf Kennenlernen und Kooperation zwischen den Bevölkerungen beider europäischen Staaten, um das alternativlose, höchste Gut, den Frieden, zu sichern. Europa endet nicht in der Ukraine. Jenseits politischer Differenzen konnte das Friedensprojekt Europa schon in den vergangenen Jahrzehnten nur erfolgreich sein, weil sich viele einzelne Menschen um Völkerfreundschaft bemüht haben.

Die Teilnehmer wollen eine am Bedürfnis des Menschen orientierte „Geopolitik von unten“, im Sinne tragfähiger Friedenspolitik auf der Grundlage von Empathie und Völkerfreundschaft selbst in die Hand nehmen. Mit der Friedensfahrt wird ein Zeichen gesetzt und Bürger, Schulen, Universitäten, Vereine, Städte, Firmen und letztlich zwei Völker miteinander verbunden.

Die Anmeldung
Bis jetzt haben sich über 100 Teilnehmer registriert um bei der Fahrt, die von Berlin (07.08.), über Kaliningrad (09.08.), Pskov (11.-12.08.), St. Petersburg (12.-14.08.), Moskau (16.-18.08.) und Minsk (20.08.) verlaufen soll, dabei zu sein. Die Anmeldung ist bis 22. Juni 2016 noch möglich. Die für die Registrierung erforderlichen Unterlagen findet man unter www.druschba.info oder auf der Facebook-Seitewww.facebook.com/groups/www.druschba.info/.

Die Unterstützung
Unterstützt wird das Team bereits von zahlreichen russischen Gruppen und Einzelpersonen, die bei der Organisation von Unterkünften und lokalen Events mithelfen. Auch haben sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz schon erste Sponsoren gefunden, die die Fahrt als solche unterstützen, soziale Projekte fördern und auch jenen eine Teilnahme ermöglichen, denen nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Über weitere Spenden, die per Überweisung auf das Konto von Dr. Rainer Rothfuß bei comdirect möglich sind, freuen sich alle: IBAN: DE17200411440407689900, BIC: COBADEHD044 oder per Paypal www.paypal.me/Friedensfahrt.

Die Initiatoren
Rainer Rothfuß war von 2009 bis 2015 als Professor für Geopolitik und geographische Konfliktforschung an der Universität Tübingen tätig und ist jetzt in Lindau als geopolitischer Analyst selbständig. Er ist ein Wissenschaftler, der sich permanent mit der Frage beschäftigt, wie Konflikte entstehen und wie man diese in einem frühen Stadium so entschärfen und lösen kann, dass sich keine Seite bemüßigt fühlt, Gewalt anzuwenden.

Die „Stimme des Zorns“, Owe Schattauer alias C-Rebell-um, ist Musiker, Bauunternehmer und bekannter Friedensaktivist, der bereits 2015 eine Friedensreise nach Moskau unternahm. Geboren und groß geworden in einer Dissidentenfamilie in der DDR, wollte er eigentlich Architekt werden und Brücken bauen. 1989 nahm er dann mit Kameraden an Demonstrationen gegen die SED-Führung teil, in NVA-Uniform und ausgestattet mit Protest-Plakaten.

Folgende Bilder der Initiatoren:
www.druschba.info/files/presse/schattauer-kenFM.png
www.druschba.info/files/presse/rothfuss-kenFM.png
können mit Verweis auf die Bildquelle – www.kenfm.de – zum Abdruck verwendet werden.

Schriftliche Rückfragen richten Sie bitte an: info@druschba.info oder geostrategy@protonmail.ch

KenFM sprach mit den beiden Initiatoren. Hier der Link zum Gespräch bei KenFM am Set:https://kenfm.de/rothfuss-schattauer-friedensfahrt-moskau/

Friedensdemonstration | 8.10. Berlin

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreude, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Vorbereitungen für unsere bundesweite – hoffentlich große – Friedensdemonstration sind angelaufen. Anhand der Ereignisse der letzten Wochen ist die Notwendigkeit für eine große Aktion der Friedensbewegung noch einmal deutlich geworden:

  • Die Ergebnisse des NATO-Gipfels sind eine Festschreibung, ja Intensivierung der Konfrontation mit Russland und schreiben eine ungehemmte Aufrüstung fort.
  • Das am Mittwoch vorgestellte Weißbuch  der Bundesregierung zur Sicherheitspolitik ist ein Dokument umfassender innerer und äußerer Militarisierung. Die Kooperation für den Frieden hat dazu ein „alternatives Friedensweißbuch“ vorgestellt, das unter www.koop-frieden.de eingesehen werden kann. Der Bundeshaushalt 2016 beinhaltet schon eine Erhöhung der Militärausgaben um 6 Milliarden Euro.
  • Die europäische Militarisierung nimmt nach dem Brexit-Beschluss der britischen Bevölkerung an Fahrt zu und wird sicher eines der großen Themen der nächsten Jahre sein.

Die von uns im Aufruf zur Demonstration geforderte Friedens- und Abrüstungspolitik sieht sicher anders aus. Der Druck der Straße, die Mobilisierung der Öffentlichkeit – sie sind notwendig und wir glauben, sie sind auch möglich. Die Stimmung in der Bevölkerung ist nach wie vor kriegs- und rüstungskritisch.

Die „Vorbereitungsgruppe 8.10.“ hat sich am Freitag getroffen und eine ganze Reihe von Maßnahmen auf den Weg bringen können:

  1. Die Webseite wird am Freitag freigeschaltet. Wir bitten darum, sie sich anzusehen und den Aufruf zu unterschreiben (www.friedensdemo.org).
  2. Wir sammeln derzeit noch Unterstützer für den Aufruf. Dies kann (ab Ende der Woche) auch online geschehen. Die Unterschriften sollten per Mail oder Post an die folgende Adressen geschickt werden:

 

Deutschen Friedensrat e.V.

Dr. Bärbel Schindler Saefkow,

Platz der Vereinten Nationen 7,

1024 Berlin

 

Oder per Mail an:

 

info@friedensdemo.org

 

Die Unterzeichnung ist mit einem finanziellen Obolus verbunden, mit dem die Kosten der Demonstration zumindest teilweise gedeckt werden sollen. Wir bitten daher um Überweisung auf folgendes Konto:

 

Deutscher Friedensrat e.V.

IBAN: DE75 1007 0848 0629 0779 00

BIC: DEUTDEDB110

Stichwort: Demo 08.10.

 

Als Organisation bitten wir euch, 50,-€ und als Gruppe 20,-€ auf obiges Konto zu überweisen.

Für jede weitere Spende sind wir sehr dankbar, da die Demonstration finanziell noch nicht abgesichert ist.

Wir bemühen uns vorrangig um Unterstützung von Organisationen und Initiativen (wenn möglich, nicht nur aus der Friedensbewegung). Einzelunterschriften werden auf der Webseite gesammelt. Intensiv werden wir in den nächsten Wochen auch auf andere gesellschaftliche Bereiche und Organisationen zugehen, um diese dafür zu gewinnen, die Demonstration zu unterstützen.

  1. Ab Ende dieser Woche verfügen wir über eine Demonstrationswebseite (www.friedensdemo.org), auf der wir versuchen, möglichst alle aktuellen Informationen zusammenzutragen. Eine Facebook-Seite und ein Facebook-Event werden folgen.
  2. Gerne veröffentlichen wir auf der Webseite auch Informationen über Vorbereitungsveranstaltungen sowie logistische Hinweise vor Ort.
  3. Als ersten  Hinweise für die Route und den Zeitplan können wir euch Folgendes sagen:

Auftaktkundgebung: 12.00h, Alexanderplatz /Otto-Braun-Str.

Starten des Demonstrationszuges: 13.00h
Abschlusskundgebung:  gegen 15.00h am Brandenburger Tor,  Platz 18. März (Westseite)
Ende: gegen 17.00h

  1. Ab dem 01.08.2016 werden wir in Berlin ein Demonstrationsbüro eröffnen. Adresse, E-Mail-Adresse und Telefon könnt ihr hoffentlich bald auf der Webseite einsehen. Wir werden sie euch aber auch in weiteren Rundschreiben mitteilen. Dankenswerterweise haben sich schon Kolleginnen und Kollegen bereitgefunden, in dem Büro mitzuhelfen.
  2. Die Arbeiten an dem ersten Flyer und am Plakat haben begonnen. Wir planen, diese Anfang August versandfertig zu haben. Sie können dann bei der Büroadresse gegen Unkostenbeitrag bestellt werden. Bitte überlegt, auch eigene Materialien zu entwickeln.

Als „Vorbereitungsgruppe 8.10.“, der noch von einem Berliner Organisationsausschuss unterstützt wird, werden wir sicher alles tun, um diese Demonstration erfolgreich vorzubereiten. Trotzdem ist diese zentrale Vorbereitung auf Sand gebaut, wenn ihr – Aktive, Initiativen vor Ort und Organisationen bundesweit – nicht aktiv und jetzt in die Vorbereitung einsteigt. Deshalb haben wir uns auch zu Beginn der Sommerferien dazu entschlossen, euch dieses Schreiben zuzusenden.

Wir möchten euch deshalb darum bitten: Überlegt schon jetzt, plant schon jetzt, wie ihr diese Demonstration vorbereiten könnt. Wir wollen es einmal etwas übertrieben sagen: Eine normale Vorbereitung reicht nicht aus. Kreativität und Engagement sind jetzt gefordert, um diese Aktion zum Erfolg zu bringen.

Bitte überlegt euch eure eigene Öffentlichkeitsarbeit, eure eigene Bündnispolitik und eure eigenen Veranstaltungen. Denkt auch über eigene spezifische Aufrufe und möglicherweise über thematische oder organisationsspezifische Demonstrationsblöcke nach.

Entscheidend für eine gute Mobilisierung ist die Frage: Auf wen wollen wir zugehen, wer kann  gewonnen werden?

Besonders bitten möchten wir euch, schon jetzt zu überlegen und zu prüfen, ob ihr einen oder mehrere Busse anmieten wollt und könnt. Gibt es dafür vor Ort bei den Gewerkschaften Unterstützung?

Wir wissen, eine Mobilisierung für den Frieden in dieser Zeit ist nicht einfach, aber sie ist dennoch möglich. Nicht zuletzt die Aktionen in und um Ramstein haben dies gezeigt. Lasst uns mit Mut, Realismus, aber auch mit gesundem Optimismus an die Vorbereitung gehen.

Wir können es schaffen!

Wir wünschen allen erholsame Ferien und eine schöne Urlaubszeit. Wir werden euch weiter auf dem Laufenden halten.

Mit friedlichen Grüßen

Eure Vorbereitungsgruppe 8.10.

Reiner Braun, Wolfgang Gehrcke, Mike Nagler, Willi van Ooyen, Horst Trapp, Laura von Wimmersperg

 

Wo ist es besser – hier oder dort?

Schon wieder keine
Erleichterung vom Zeitpunkt
Liebe Frau Li

Anderswo ist es immer besser! Diese Hoffnung treibt nicht nur Flüchtlinge auf die Wanderschaft, sondern auch die Touristen auf die Flughäfen und Autobahnen. Aber ist es anderswo tatsächlich besser? Schliesslich heisst es doch auch: Warum auch in die Ferne schweifen? Sieh das Gute liegt so nah!

Andrerseits hat unsere Zivilisation nicht enorm viel von den Entdeckern und Reisenden profitiert, die geblieben oder mit neuen Erkenntnissen zurückgekehrt sind. Auch als Touristen kommen wir oft mit Eindrücken zurück, die unseren Alltag verändern.


In diesem Spannungsfeld bewegt sich der neue Zeitpunkt mit dem Schwerpunktthema «nah – fern». Dableiben oder weggehen? Die Frage ist vielleicht nicht ewig, aber dauerhaft. Mit dem neuen Heft wollen wir Ihnen die Antwort keineswegs erleichtern, sondern Anregung bieten, die beiden Pole einander näherzubringen.

Und natürlich möchten wir Sie auch anregen, den Zeitpunkt zu verschenken. Ein Schnuppergeschenk mit drei Ausgaben kostet 20, ein Jahresabo mit sechs Heften 54 Franken (Bestellformular hier)

Garantiert ist in jedem Fall: Wenn Ihnen die erste Nummer nicht gefällt, können Sie die Bestellung ohne Begründung stornieren. Freiheit muss sein, ganz besonders beim Zeitpunkt.

Ich wünsche Ihnen eine erfüllende zweite Jahreshälfte (die heute beginnt) und eine erholsame, anregende Sommerzeit.

Herzlich
Christoph Pfluger, Herausgeber

PS: Und dann möchte ich Sie herzlich zum Zeitpunkt-Apéro vom 18. August in Solothurn einladen. (Programm und Details hier)

Aus dem Inhalt (ganzes Inhaltsverzeichnis hier):

Editorial: Ich war dann mal dort            Christoph Pfluger

Nahweh – warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so …pah         Ute Scheub

Jetzt geht es unter die Haut. Über das Internet drängt die weite Welt in uns hinein         Christine Ax

Wem gehört das globale Dorf? Wir rücken zusammen, aber wer profitiert davon?         Christoph Pfluger
Fernhilfe für ganz nahe Probleme – Prothesen entstehen im Internet.         Annette Jensen

Das Geben und Nehmen von Nähe und Ferne. Geschichten von Leserinnen

Die Liebe in den Zeiten der Fernwärme und Nahdistanz

entscheiden & arbeiten

Im Boden wurzeln die Lösungen: Die kleine Biovision-Stiftung von Hans Rudolf Herren und die milliardenschwere Gates Foundation wollen afrikanische Kleinbauern unterstützen, mit völlig gegensätzlichen Zielen.         Ute Scheub

Wie der Verkehrsabfall entsorgt wird – Umfahrungsstrassen, der Versuch, mit dem «Abfall» Verkehr umzugehen.         Paul Dominik Hasler

Wir rechnen mit Trump. «Brennende Bärte», entzündet von    Geni Hackmann

vollwertig leben

Sommerliebe: Die Perlen unter den kleinen und feinen Festivals

Kräuter-Biotika. Die antibiotische Wirkung vieler Pflanzen ist synthetischen Antibiotika oft überlegen.         Felicia Molenkamp

Horizonte erweitern

Der goldene Umweg zur Mitternachtssonne – es muss nicht immer hurtig sein: Von Trondheim führt eine wunderbare Bahnstrecke über den Polarkreis nach Bodø.         Lioba Schneemann

Wendepunkt: den eigenen Stern leuchten lassen. Ein Bewusstseinsschock erweckte Regula Mathies’ Bestimmung als Heilerin         Eva Rosenfelder

Kleinanzeigen: Was unsere Leser/innen zu bieten haben
Die guten Adressen

 
Die Geschichte und die Erkenntnisse einer mutigen Frau, die entdeckte, dass AKWs auch unterhalb der Grenzwerte Genschäden hervorrufen.
Cornelia Hesse-Honegger: Die Macht der schwachen Strahlung – was uns die Atomindustrie verschweigt. Abb. mit 20 ganzseitigen farb. Abb. 232 S. Geb. Fr. 29.–/€ 26.–. (Bestellen)
 ***
ICH  BIN  LUISE
Veränderungen kann man nicht bestellen,
aber die Anregungen dazu.

Wer den Zeitpunkt für ein Jahr abonniert, bezahlt, was er will. (Hier bestellen).

Den Zeitpunkt verschenken: (Bestellformular für Geschankabos)

Schnupperabo (3 Ausgaben für Fr. 20.–, null Risiko), Bestellformular

Postadresse:
Zeitpunkt

Werkhofstrasse 19

Solothurn 4500

Switzerland

Nachricht zur Petition: Abzug aller US- und UK-Truppen sowie US-Befehlsstellen aus Deutschland !

Sie haben auf openPetition die Petition ‚Abzug aller US- und UK-Truppen sowie US-Befehlsstellen aus Deutschland!‘ von Christoph Hörstel unterschrieben.

Christoph Hörstel hat Ihnen eine neue Nachricht zu dieser Petition geschickt:


Betreff: Petition in Zeichnung

Petition zum US-/UK-Truppenabzug: Stand: 93.000: Bitte um ENDSPURT!

Liebe Leser! JETZT GILT’S!!
120.000 werden wir vermutlich nicht ganz erreichen – aber ÜBER 100.000:
Das ist doch ZU SCHAFFEN!
Wenn Sie jetzt an alle Bekannten, Freunde, Verwandten den Link weitergeben, MÜSSTE ES LEICHT KLAPPEN!
Anfang Juli treffen sich die Nato-Staats- und Regierungschefs in Warschau: Wir würden hinfahren – und versuchen zu überreichen!
Dazu nützen Petitionen heute: Information der Bevölkerung, Steigerung des öffentlichen Bewusstseins, Medieninteresse, Medienveröffentlichungen. Im aktuellen Fall: http://tinyurl.com/z7ugoqc & http://tinyurl.com/odeqrs5

Das beigefügte Plakat tragen wir heute vor den Berliner Dom, wo der russische Botschafter zum Gedenken an den Nazi-Überfall auf die Sowjetunion eingeladen hat.

Herzlichen Dank für Ihr Engagement!

Beste Wünsche und Grüße

Christoph Hörstel
Sprecher Friedenskreis

Petition für Abzug aller US-/UK-Truppen aus Deutschland:
BITTE UNTERSCHREIBEN – TEILEN – POSTEN:

https://www.openpetition.de/petition/online/abzug-aller-us-und-uk-truppen-sowie-us-befehlsstellen-aus-deutschland
http://tinyurl.com/oe875qd

 


Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Petition…

https://www.openpetition.de/petition/online/abzug-aller-us-und-uk-truppen-sowie-us-befehlsstellen-aus-deutschland

Der wirtschaftliche Zusammenbruch wird nur einem Zweck dienen: Weltregierung und Versklavung der Menschheit

13. Juni 2016 von beim Honigmann zu lesen

Der wirtschaftliche Zusammenbruch wird nur einem Zweck dienen: Weltregierung und Versklavung der Menschheit

Von Jeremiah Johnson

Die sich immer weiter zuziehende Schlinge um den Hals der Menschheit zeigt keine Anzeichen von Schlüpfrigkeit: alle Handlungen von allen Regierungen drehen sich um Kontrolle und Beherrschung. Der Pfad zur Weltregierung wird deutlich aufgezeigt und ist trotz allen Aufruhrs sichtbar. Es ist dieser Aufruhr, diese von den Regierungen kreierten und genährten “Zwischenfälle“, die sie in die Lage versetzen, die Schlinge immer enger zu ziehen.

Die Wirtschaft bricht in Zypern und Griechenland ein? Zeit die Bargeldabhebungen einzuschränken. Die europäischen Banken in Frankreich oder Spanien gehen durch “schwierige Zeiten“? Zeit die Ersparnisse und Rentenpläne der Menschen zu plündern.

Fabrizierte Krisen sind die Norm, nicht die Ausnahme. Und sie alle haben nur ein Ziel: die Weltregierung und die damit einhergehende Versklavung der Menschheit.

Diese Woche treffen sich die Bilderberger in Deutschland. Paul Joseph Watson von PrisonPlanet.com berichtete über einige der Kern-Themen, die dort besprochen werden:

Die Schaffung eines virtuellen Passen, den Internet-Benutzer sich zulegen werden müssen, bevor sie viele Internet-Dienste erst nutzen können, steht auf der Agenda ganz oben. Die Internet-ID wird unter dem Deckmantel von “Cyber-Sicherheit“ gerechtfertigt werden und eine bequeme Methode für die Bürger erschaffen, Zugriff auf Regierungsdienste zu bekommen, aber Verfechter der freien Meinung werden dem Vorschlag mit größtem Misstrauen begegnen, da er die Online-Anonymität bedroht und möglicherweise Widerspruch erregen wird.

Dienste wie Facebook, YouTube und Twitter könnten den Online-Pass dafür nutzen, die Genehmigung zum Posten zu entziehen, wenn ein Nutzer gegen die Geschäftsbedingungen verstößt – eine weitere offensichtliche Bedrohung frei fließender Informationen, die das Netz zu dem gemacht haben, was es heute ist.

Die Bilderberg-Globalisten sind ebenfalls bereit, wieder Bewegung in ein anderes Langfrist-Ziel zu bringen: ein globales Steuersystem unter Vorsitz der UN.

Diese Dinge sind nicht neu, denn sie wurden in der Vergangenheit bereits vorgeschlagen. Genau wie mit allem was lange genug wiederholt wird, hat die ständige Wiederholung allerdings die Sinne der Meisten abgestumpft. Das Schlimme daran ist, dass nun entsprechend gehandelt wird.

Ein Bericht von Tarun Wadwha von vergangener Woche beschrieb die Einführung einer Gesichtserkennungssoftware und die Nutzung von über 250 Millionen Kameras weltweit, mit der Fähigkeit diese Software zu nutzen. 250 Millionen Kameras. Das wäre eine Kamera für je 30 Menschen.

Der Artikel führte weiter im Detail aus, wie in Russland eine Anwendung namens FindFace herausgekommen ist; eine Erfindung von zwei Jung-Unternehmern. Diese Anwendung ermöglicht es, praktisch jeden ausfindig zu machen und zu identifizieren. Die App baut in diesem Moment eine Datenbank auf und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie sich von Russland nach Europa und letztlich in die Vereinigten Staaten ausbreitet.

Der Artikel beschreibt weiter ausführlich einige der folgenden Maßnahmen, wie sie in den USA und Europa im Sinne des Spielfilms “Minority Report“ bereits zum Einsatz kommen:

Microsoft Corp. hat eine Technologie patentiert, die einer Plakatwand erlaubt festzustellen, wer man ist und einem dann personifizierte Werbung anzuzeigen. Britische Behörden nutzen Gesichtserkennungssoftware bei Musik-Festivals zum Aufspüren von Störenfrieden, während konventionelle Geschäfte auf der ganzen Welt ein Wettrennen um diese Technologie abhalten, um loyale Kunden damit zu verfolgen. Sogar einige High Schools und Kirchen haben damit begonnen, Gesichterkennungssoftware zur Erfassung der Anwesenden einzusetzen.

Wir erleben, wie er in unsere Gesellschaft und die Gesellschaften der Welt eingeführt wird: der Überwachungsstaat. Wir erleben den vorsätzlichen und absichtlichen Kollaps der weltweiten Volkswirtschaften, die Verlagerung von Werten in die Hände jener, welche die Fäden in der Hand halten – entweder über die Gesetzgebung und “Authorität“ (Regierungen) oder monetär und wirtschaftlich (Konzerne und Banken). Der tägliche Rückgang bei der freien Meinungsäußerung und dem Recht das Establishment in Frage zu stellen… bei allem, egal wie winzig oder unbedeutend. Das ist die Regel, nicht die Ausnahme.

Damit es zur Weltregierung kommen kann, müssen die Superstaaten jede “Einflusssphäre“ – wie in Orwells »1984« – kontrollieren. Aufgrund der in jedem Gebiet vorhandenen Homogenität der Ethnie ist eine Überlappung aus der Kontrollperspektive nicht möglich. Aber wenn die Einflusssphären zumindest hinsichtlich des Zweckes und des Niveaus der totalitären Kontrolle “auf Linie“ sind, dann kann ein effektives Gleichgewicht aufrechterhalten werden. Dann, um Alinsky zu zitieren, ist es eine Frage des »organisierens des Organisierten« über “Kontrolleure“, welche die Regierungen und Regimes jeder einzelnen Sphäre überwachen, ohne dass die Menschen (die Sklaven) jemals davon erfahren.

Wir bewegen uns auf eine sehr dunkle Zeit zu. Eine Zeit, in der Technologie zur Versklavung benutzt wird, nicht um die Menschheit aufzuklären oder ihr Auftrieb zu geben. Das neue dunkle Zeitalter ist fast schon da. Es bedarf nur noch eines Weltkriegs oder eines vollständigen und weltweiten wirtschaftlichen Zusammenbruchs (in beiden Fällen orchestriert), um die letzten verbliebenen Spuren der Selbst-Bestimmung und für uns existierenden Gesetze zu zerstören.

Jetzt ist die Zeit dies zu stoppen, bevor die Machtbasis der Eliten so stark wird, dass einzelne Menschen keinen Widerstand mehr leisten können. Jetzt ist die Zeit zu rebellieren, solange wir noch die Chance haben, bevor dieser Stiefel das Gesicht der Menschheit mit Füßen tritt… für immer.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/2016/06/der-wirtschaftliche-zusammenbruch-wird-nur-einem-zweck-dienen-weltregierung-und-versklavung-der-menschheit/

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…..danke an Renate P.

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Gruß an die Cyberlinge

Der Honigmann

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ICH  BIN  LUISE

Menschenkette: Wir brauchen Ihre Tatkraft

großartig, dass Sie am 19. Juni bei der Menschenkette gegen Rassismus und für Menschenrechte und Vielfalt in München dabei sind! Um die Kette geordnet zu schließen und so den Tag zum Erfolg zu machen, suchen wir noch dringend Menschen, die uns helfen.

Das ist der Plan:

  • In München wollen wir eine 5 Kilometer lange Kette schließen. Dafür brauchen wir Ordner/innen, die in der Kette mitlaufen und den Teilnehmer/innen den Weg weisen, damit sie sich geordnet formieren. Und wenn alle in Position stehen, sind es natürlich die Ordner/innen, die den Startschuss geben: „Alle an den Händen fassen.“
  • Wir wollen tausende Bänder und Schilder mit den Schriftzügen „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, „Hand in Hand gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt“ und „Flucht ist kein Verbrechen“ an die Teilnehmer/innen verteilen und gleichzeitig Spenden für die Finanzierung der Menschenkette sammeln.
  • Wir haben schöne, große Banner drucken lassen, die Aktive in der Kette tragen können und so unser Motto „Hand in Hand gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt“ klar sichtbar machen.

Damit all das möglich wird, brauchen wir die Unterstützung zahlreicher Helfer/innen. Bitte sagen Sie uns, ob Sie bei der Menschenkette mithelfen – und was Sie gerne machen würden:

https://www.campact.de/fluechtlinge/menschenketten/muenchen/

Herzliche Grüße
Ihre Anna-Lena von Hodenberg, Campaignerin
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5000 Menschen protestieren in Ramstein – Drohnenkrieg ist Mord. Wir kommen wieder!

Kampagne Stopp Ramstein

Es war die größte Protestaktion gegen Drohneneinsätze, es waren die größten Aktionen der Aufklärung und Information in der Geschichte des jahrzehntelangen Protestes gegen die Militärbasis der USA in Ramstein. Wir haben die Stimmung in der Region zugunsten von Frieden verändert. Das ist das Resümee der vielfältigen Aktivitäten in Ramstein vom 09. bis 12.06.2016. Die Aktionen waren jung. Gleichzeitig war es toll, auch viele langjährige AktivistInnen wieder zu treffen.

  • 5.000 Menschen  bildeten bei strömenden Regen eine (fast) geschlossenen Menschenkette durch die Ortschaften um die Air Base Ramstein und der abschließenden Kundgebung am Kreisel vor den Toren der Base. Hand in Hand standen die Menschen an der mehr als 10 Kilometer langen Menschenkette, die bis auf kleine Lücken überall realisiert wurde. Der Dauerregen verhinderte eine noch größere Beteiligung. Die Abschlussmanifestation am Kreisel vor der Air Base brachte den ganzen Optimismus, das Bunte, das Vielfältige und Kreative der 5.000 Teilnehmenden zum Ausdruck. Hier wurde die Kraft dieser neuen Bewegung eindrucksvoll sichtbar. Dieser Optimismus und das Engagement der vielen werden weiterwirken. Das Mitwirken von Oskar Lafontaine und Tabea Rößner (MdB Bündnis 90/ Die Grünen) unterstrich die politische Bedeutung dieser Aktionen.
  • Mehr als 600 Menschen beteiligten sich an der öffentlichen Abendveranstaltung am Freitag in der Versöhnungskirche mit Willy Wimmer und Albrecht Müller. Die Kirche war überfüllt. Die Diskussionen brachten ein klares Nein zum Krieg, zu Drohnen und Atomwaffen und einen geradezu leidenschaftlichen Appell für neue kooperative Beziehungen zu Russland zum Ausdruck. Die Erfahrungen zweier großer politischen Männer gipfelte in der Aussage: „Lasst uns Russland nicht wieder zum Feind machen“.
  • Mehr als 500 TeilnehmerInnen fanden sich zu vielfältigen Diskussionen im Friedenscamp zusammen und erzeugten damit neue, unerwartete, insgesamt aber kleine logistische Probleme. Das Friedenscamp, am Ende – trotz permanenten Regens – völlig überfüllt, war vielleicht der Höhepunkt des gesamten Wochenendes. Aktiv, bunt, offen und engagiert, so war die Stimmung trotz Regens. Das Versprechen „Wir kommen im nächsten Jahr wieder und bringen noch viele mit“ untermalt den optimistischen Grundtenor dieses so beeindruckenden Camps.

Die Wiese des Camps stellte ein örtlicher Landwirt kostenfrei zur Verfügung; ebenso wurde Infrastruktur durch Anwohner bereitgestellt. Dies wäre vor Jahren noch undenkbar gewesen und unterstreicht die Veränderung des Klimas vor Ort.

  • Auch die inhaltlichen Veranstaltungen am Informationstag am Freitag waren überfüllt. Wann hat es in Kaiserslautern schon einmal an einem Nachmittag drei Veranstaltungen zu gesellschaftlich kontroversen Themen gegeben, die mit je mehr als 150 TeilnehmerInnen überfüllt waren? Diskutiert wurde u.a. über die Zukunft der NATO, den Drohnenkrieg und wie diese überwunden werden können sowie über die gleichzeitig in Dresden stattfindende Bilderberger Konferenz.
  • 10.000 Flugblätter und weiteres Informationsmaterial wurden zusätzliches an die örtliche Bevölkerung verteilt. In den letzten Monaten hat sich das öffentliche Bewusstsein massiv zugunsten des Friedens verändert. Speziell entlang der Strecke der Menschenkette wurde intensiv und nicht ohne Erfolg bei den dort lebenden Menschen für eine Teilnahme geworben.
  • Erstmals nahmen internationale Gäste aus einer ganzen Reihe von Ländern an der Menschenkette teil. Sie ergriffen auf den verschiedenen Kundgebungen das Wort. Die Internationalität der Veranstaltungen durch TeilnehmerInnen aus den USA, Großbritannien, Frankreich, der Schweiz, Belgien, Luxemburg und Österreich unterstreicht die große Bedeutung dieser Aktionen.
  • Der Film „Ramstein, das letzte Gefecht“, der mit maßgeblicher Unterstützung der langjährigen  FriedensaktivistInnen und KlägerInnen gegen die US Air Base, Wolfgang Jung und Fee Strieffler, entwickelt wurde, wurde am Freitag in Kaiserslautern welturaufgeführt.
  • Mehr als 10 regionale Initiativen Stopp Ramstein haben sich bundesweit bisher gegründet. 13 Busse kamen voll mit Menschen nach Ramstein.

„Von deutschem Boden geht Krieg aus und wir fordern von der Bundesregierung, diese völkerrechtswidrige Kriegsführung der USA-Regierung zu beenden“, so Oskar Lafontaine, Eröffnungsredner auf einer der drei Auftaktkundgebungen.

Alle Rednerinnen und Redner unterstrichen die zentralen Anliegen der Demonstrierenden:

  • Schluss mit dem völkerrechtswidrigen Drohnenkrieg!
  • Die Air Base mit ihren zentralen Kommandostrukturen, u.a. für den Atomkrieg und die Raketenabwehr, muss in einem längeren Prozess geschlossen werden.
  • Durch ein umfassendes Konversionsprogramm müssen die militärischen Arbeitsplätze in zivile umgewandelt werden.
  • Die Beteiligung Deutschlands an Interventionskriegen muss beendet und alle Aufrüstungsprogramme gestoppt werden.

Die Demonstrierenden bekundeten ihre Solidarität mit den Flüchtlingen, die wegen der Kriege der USA und der NATO, zu uns kommen müssen. „Der tägliche Tod im Mittelmeer“ ist unerträglich und eine politische und moralische Anklage an die Politik der westlichen Staaten.

Völlig neu und in dieser positiven Dimension auch unerwartet war die eindrucksvolle, breite und vielfältige Medienresonanz. Reuters produzierte einen Video-Clip, der auch auf BILD.de und stern online gezeigt wurde. dpa und epd informierten umfassend, Berichte u.a. der Deutschen Welle , der Frankfurter Rundschau, von FOKUS, n-tv, dem Deutschlandfunk und Deutschland Radio Kultur, des Neuen Deutschland und vieler überregionaler Tageszeitungen, fast tägliche Berichte in der letzten Woche in der örtlichen Monopolzeitung Rheinpfalz, zwei große Artikel in der US-Zeitung der Region stars and stripes, fast laufende Radioberichte und mehrere regionale Fernsehberichte (u.a. SWR-Landesschau) sind nur ein kleiner Ausschnitt der medialen Aufmerksamlkeit. Sie können auf der Webseite der Kampagne eingesehen werden. Peinlich war die Berichterstattung in der jungen Welt. Undenkbar wären die Veranstaltungen und ihre intensive Vorbereitung gewesen ohne die Unterstützung der neuen alternativen Medien: NachDenkSeiten, KenFM, Weltnetz.tv, RT, alternative Radiosender u.a. Diese enge Zusammenarbeit ist ein Unterpfand auch weiterer erfolgreicher Aktionen der Friedensbewegung; sie sollte ausgebaut und erweitert werden.

Die Aktionen wurden in der Vorbereitung kontrovers, manchmal hämisch, einige Male auch verleumderisch diskutiert. Das Wochenende hat eindrucksvoll und überzeugend bewiesen: Es war die Friedensbewegung, in ihrer Breite und Vielfalt – von Amnesty International über DFG-VK und Attac bis hin zu  den sich seit Frühjahr 2014 entwickelnden neuen Organisationen und Initiativen – in ihrer Unterschiedlichkeit, aber auch in der Eindeutigkeit der inhaltlichen Grundpositionen, die in und um Ramstein demonstrierte. Was sicher die Teilnehmenden einte, war der Wille zum Frieden in einer gefährlichen Situation, war das NEIN zu Krieg und Militarismus, war die eindeutige Opposition zur regierenden Politik.

Es kann nur ein Appell sein, aber es soll auch an dieser Stelle deutlich gesagt werden: Lasst uns wieder zurückkommen zu mehr Gemeinsamkeit und Solidarität! Ramstein im Juno 2016 war dafür ein starkes eindeutiges Zeichen.

Die Veranstaltungen waren eine große logistische und organisatorische Herausforderung. Sie wurden durch viele Helferinnen und Helfer, durch die engagierte Initiative Stopp Ramstein Kaiserslautern (das ist die regionale Initiative) überzeugend gelöst. Die kleinen Probleme, die wir naturgemäß hatten, sind unsere und werden beim nächsten Mal keine mehr sein. Dank an alle, die mitgeholfen haben. Es waren viele! Ohne sie wären die beeindruckenden Aktionen vom Wochenende nicht möglich gewesen.

„Wir werden wiederkommen“ war der einheitliche Tenor der von inhaltlichen Beiträgen und Kultur geprägten Abschlusskundgebung. Die Drohneneinsätze von Ramstein aus zu beenden, ist eine lange  Auseinandersetzung, die mit noch größerer Intensität geführt werden muss. Wir sind dazu bereit!

Wir müssen mit unserer Aufklärungs- und Informationsarbeit sowie mit weiteren Aktionen unsere Sympathiewerbung für den Frieden bei der Bevölkerung fortsetzen. Wir werden uns weiter gegen demokratiefreie Zonen um die Air Base Ramstein wenden. Die Kampagne Stopp Ramstein hat gerade erst richtig begonnen.

Ist dies der Anfang einer wiederbelebten, erneuerten Friedensbewegung? Das wird die Zukunft zeigen. Wir setzen uns weiterhin dafür aktiv ein.

Weitere Informationen sind auf www.ramstein-kampagne.eu zu finden.

Reiner Braun, Juliane Drechsel-Grau, Pascal Luig, Amela Skiljan, Lucas Wirl (Berliner Aktionsbüro Kampagne Stopp Ramstein)

13.06.2016

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ICH  BIN  LUISE

 

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