Archiv der Kategorie: VÖGEL

Neuigkeit zur Petition: Bitte unterstützt uns heute bei unserer neuesten Petition an General Mills!

https://www.change.org/p/schnabelk%c3%bcrzen-%ef%b8%8f-beenden-und-zwar-richtig/u/19474448

Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

21. Feb. 2017 — Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

vielen Dank nochmals für eure Unterstützung bei unserer Petition zum Ausstieg aus dem Schnabelkürzen – mittlerweile haben schon fast 90.000 Menschen unterschrieben!

Heute bitten wir euch um eure Hilfe bei einer weiteren Petition, die wir letzte Woche gestartet haben und bei der wir noch weit weg von einer solch großen Unterstützerschaft sind: Wir wollen den siebtgrößten Lebensmittelkonzern der Welt dazu bewegen, weltweit auf Käfigeier zu verzichten. Bitte unterstützt uns sowie unsere Partnerorganisationen bei unserer Petition an General Mills: https://www.change.org/p/general-mills-general-mills-stoppen-sie-die-verwendung-von-k%C3%A4figeiern

Herzlichen Dank,
euer Team der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt


 

 

Turkeys Need You! Urge Vamoose Bus to Remove Offensive ‘Turkey Day’ Promotion

Turkeys Need You! Urge Vamoose Bus to Remove Offensive ‘Turkey Day’ Promotion

Turkeys

Demand for vegan food has never been higher, and millions of Americans are now celebrating a meat-free Thanksgiving for ethical, environmental, religious, or health reasons. At its core, Thanksgiving is about appreciation and kindness, and many traditional Thanksgiving foods are plant-based.

And yet, Vamoose Bus has refused to take down an ad referring to Thanksgiving as „Turkey Day“—despite hearing from PETA that turkeys endure abuse on factory farms and that the company’s would-be customers are leaving turkeys off their plates for many reasons this holiday season.

Vamoose Bus‘ ad promotes the cruel meat industry, which crams turkeys by the thousands into dark, filthy sheds and cuts off parts of their beaks and toes, often with no painkillers. On factory farms, turkeys are drugged and bred to grow so large that their legs break underneath them and they suffer from heart attacks. In today’s slaughterhouses, they’re kicked, thrown, beaten, and crushed before being shackled upside down. Many birds are stunned improperly and are still conscious when their throats are slit and they’re immersed in scalding-hot water to remove their feathers.

Turkeys are social, playful birds who enjoy the company of others. They relish having their feathers stroked and like to chirp, cluck, and gobble along to their favorite tunes. Anyone who spends time with them at farm sanctuaries quickly learns that they’re as varied in personality as dogs and cats.

Please speak up today and urge Vamoose Bus to remove its offensive post nicknaming this national day of thanks „Turkey Day.“

Tiger Laziz genießt sein Leben in LIONSROCK

Mehr Menschlichkeit für Tiere
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28.10.2016
Laziz genießt sein Leben in LIONSROCK VIER PFOTEN Deutschland
www.vier-pfoten.de

Liebe Frau Linnenkohl,

welch ein Unterschied: Noch vor wenigen Wochen vegetierte Laziz in einem kleinen Käfig im Khan Younis Zoo in Gaza dahin. Heute genießt er jeden Tag in unserem Großkatzenrefugium LIONSROCK. Für ihn hat in Südafrika ein neues Leben begonnen. Endlich kann er wieder ein stolzer Tiger sein.

Sehen Sie den 45-Sekunden-Film und freuen Sie sich mit uns, wie Laziz zum ersten Mal Felsen, Blätter und Bäume sieht – Natur, die er bisher nicht kannte.

Ihr VIER PFOTEN Team

Sehen Sie den Film.

Vergessenes Leid: Zuchthühner

Käfighaltung, das Töten männlicher Küken, mangelnde Kennzeichnung von verarbeiteten Produkten – die Probleme der Eierproduktion sind den meisten Menschen bereits ein Begriff. Doch über die Zucht wird kaum gesprochen; hier dominieren zwei Konzerne den Markt. Wir engagieren uns für Alternativen.

Lesen Sie mehr.

Schotten verbieten Wildtiere im Zirkus

Nun haben auch Schottland und Norwegen ein Wildtierverbot in Zirkussen beschlossen. Zwei Länder mehr, die Schluss machen mit der Tierquälerei in der Manege. Wann endlich folgt Deutschland?

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Haft für Welpenhändler

Es bleibt dabei: Die Welpenhändler aus dem hessischen Seligenstadt  müssen für 13 Monate ins Gefängnis und erhalten zwei Jahre Berufsverbot. Ihr Antrag auf Revision wurde abgelehnt. Der Vollzug des Urteils ist ein Meilenstein für den Kampf gegen den illegalen Welpenhandel in Deutschland.

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Dein Horizonworld – Norwegen für REGENWALD und us-firmen GEGEN kükentöten und käfighaltung

bewusst leben & denken
Liebe Leserin, lieber Leser,

auch diese Woche erwarten dich hier wieder Impulse für bewusstes Leben von deiner Horizonworld:

Norwegen: als erstes Land Verbot von Entwaldung
Norwegen: als erstes Land Verbot von Entwaldung

Norwegen ergreift jetzt auf sehr konsequente Weise die Initiative und legt einen Bann über alle Produkte, die mit Abholzung in Verbindung zu bringen sind.

http://www.horizonworld.de/norwegen-als-erstes-land-verbot-von-entwaldung/

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Positive Nachrichten aus den USA: Ende der Käfighaltung und des Kükentötens in Sicht
Positive Nachrichten aus den USA: Ende der Käfighaltung und des Kükentötens in Sicht

In den USA zeichnet sich eine Trendwende ab: McDonalds, Walmart, Aldi USA und noch viele mehr werden den Handel mit Eiern aus Käfighaltung einstellen. Auch das Kükentöten soll bis spätestens 2020 beendet werden.

http://www.horizonworld.de/positive-nachrichten-aus-usa-ende-der-kaefighaltung-und-des-kuekentoetens-sicht/

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zum HORIZON Online-Shop

Duck-Meat Supplier Exposed: Duckling’s Head Torn Off, Ducks Slammed Into Brick Wall

PETA
Breaking News
These ducks continued to move and struggle before dying, after they had been slammed against the wall.

PETA
Breaking News
These ducks continued to move and struggle before dying, after they had been slammed against the wall.
http://investigations.peta.org/ducks-meat-down-culver/

 

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Please do not respond to this e-mail. Instead, click here to contact PETA.
This e-mail was sent by PETA, 501 Front St., Norfolk, VA 23510 USA.
http://investigations.peta.org/ducks-meat-down-culver/

Dear Sylvia,

A PETA video exposé of Culver Duck Farms, Inc.—which is the second-largest duck slaughterer in the U.S. and claims to supply duck meat to Harris Teeter, The Fresh Market, Asian food markets, and other grocery chains—reveals that workers kicked, threw, and slammed ducks against walls, subjecting them to suffering from the moment they hatched to the moment they were slaughtered.

Some ducklings, like this one, died just hours after hatching at Culver:

Culver slaughters 25,000 ducks every day. Click here to learn more and find out what you can do to stop this cruelty to ducks.

Ducks Kicked, Slammed Against Walls for Meat and Down

Thanks for everything that you do to help animals!

Sincerely,

Danielle Katz signature

Danielle Katz
Associate Director
PETA

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Das Küken-Experiment: Diese Reaktionen sind eindeutig

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Liebe SYLVIA

„Würden Sie dieses Küken schreddern?“ Mit dieser Frage konfrontiert Janine Schulz Passant/innen in der Bremer Innenstadt. Sie hält dabei ein piepsendes Küken in ihrer Hand. Die Reaktionen sind eindeutig. Wir haben das „Küken-Experiment“ mit der Kamera begleitet. Der Film macht deutlich: Das Töten männlicher Küken muss endlich verboten werden!

Doch Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) sträubt sich gegen ein Verbot.[1] Deswegen hat Janine Schulz eine Kampagne gegen das Kükenschreddern auf unserer Petitionsplattform WeAct gestartet. Schon bald möchte sie ihren Appell an Schmidt überreichen. Möglichst viele Menschen sollen bis dahin erfahren, was in der Eierindustrie mit den Küken passiert. Deswegen: Schauen Sie sich das Video an und teilen Sie es in Ihren sozialen Netzwerken.

Das Küken-Experiment: Diese Reaktionen sind eindeutig

Klicken Sie hier, um sich das Video anzusehen – und verbreiten Sie es weiter!

 

Janine Schulz hält selbst acht Hühner und einen Hahn in ihrem Garten. Die Tierqual in der Agrarindustrie macht sie wütend. „Ich finde ist es besonders grausam, dass jeden Tag zehntausende Küken in Deutschland lebendig geschreddert oder vergast werden. Deswegen bin ich aktiv geworden und brauche jetzt Ihre Unterstützung.“

Bis zur Übergabe möchte Janine Schulz insgesamt 150.000 Unterschriften sammeln – 131.000 hat sie schon. Bitte helfen Sie mit – und teilen Sie das Video mit Ihren Freund/innen!

Das Küken-Experiment: Diese Reaktionen sind eindeutig

Klicken Sie hier, um sich das Video anzusehen und verbreiten Sie es weiter!

Herzliche Grüße
Linda Neddermann, Campaigning

PS: Sie bekommen diese E-Mail, weil Sie auf WeAct die Petition „Retten Sie 50 Millionen Küken“ unterzeichnet haben. Da Campact die Ziele der Kampagne unterstützt, möchten wir Sie mit dieser E-Mail auf das Video hinweisen.

[1] „CSU-Agrarminister verteidigt millionenfaches Kükenschreddern“, Süddeutsche Zeitung, 31.3.2016

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Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden

Stellen Sie sich vor, Sie könnten nicht einmal Ihre Arme ausbreiten…

05.10.16
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Stellen Sie sich vor, Sie könnten nicht einmal Ihre Arme ausbreiten…

Liebe Sylvia,

stellen Sie sich vor, Sie sind in einem winzigen Raum gefangen. So klein, dass Sie noch nicht einmal Ihre Arme ausbreiten können. Eine beängstigende Vorstellung, nicht wahr?
Genauso ergeht es jetzt, in diesem Moment, Abermillionen Hühnern.

Zum allerersten Mal ist es einer Tierrechtsorganisation gelungen, Aufnahmen aus Legehennenbetrieben in Mexiko zu machen.

https://www.flickr.com/photos/animalequalityde/sets/72157674708830726/

Mexiko ist der größte Konsument von Eiern weltweit. Mehr als 90% der hier gehaltenen Legehennen leben in Käfighaltung.

Eingepfercht in viel zu enge Käfige, sind die Tiere unfähig ihre Flügel auszubreiten oder auch nur ihren grundlegendsten Bedürfnissen nachzugehen.

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«Unsere Ermittler wurden Zeuge von einigen der grausamsten Praktiken in der Eierindustrie, wie dem Schnabelkürzen und der erzwungenen Mauser durch tagelangen Nahrungs- und Wasserentzug. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, wie Eier in diesem Land produziert werden. Diese Praktiken sind zwar rechtlich zulässig, ethisch jedoch vollkommen inakzeptabel.»
— Dulce Ramírez, Koordinatorin von Animal Equality in Mexiko
In Deutschland ist die Käfighaltung bei Hühnern seit 2010 zwar verboten, die sogenannten Kleingruppenkäfige, die nur unwesentlich größer sind, sind jedoch bis 2025 weiterhin erlaubt.

Und: Auch in vermeintlich “besseren Haltungen” leiden die Tiere, wie unsere Recherchen immer wieder gezeigt haben.

Auch Bio ist Tierqual – Animal Equality Recherche

Wir bleiben weiterhin in Mexiko aktiv und hoffen mit dieser Recherche ein Umdenken anstoßen zu können.

Unser Ziel ist es, die Käfighaltung abzuschaffen und so auch all die unvorstellbar schmerzhaften Praktiken, die mit ihr einhergehen.

Danke für alles, was Sie für Tiere tun!

Ihre

Sharon Núñez

 

PS: Erfahren Sie mehr über die Recherche auf unserer Webseite unter

http://www.animalequality.de/neuigkeiten/ein-leben-im-kaefig

Animal Equality
Hasenbergsteige 15
70178 Stuttgart
Telefon: (+49) – (0)711 16033483
E-Mail: info@animalequality.de
Gounodstr. 1-3
13088 Berlin
Telefon: (+49) – (0)30 28852416
E-Mail: info@animalequality.de

Wie viel Leid können Sie schlucken?

Ria Rehberg – Animal Equality

Haben Sie schon einmal von Foie Gras gehört? Wahrscheinlich kennen Sie es unter dem Begriff Stopfleber. Stopfleber, das ist die krankhaft verfettete Leber von Enten und Gänsen. Kaum zu glauben, aber in einigen Kreisen gilt dieses Qualprodukt immer noch als Delikatesse.

Warum die Produktion von Stopfleber mittlerweile in 15 Ländern verboten ist, zeigt dieses Video.

Video
 https://www.youtube.com/watch?v=3oprFgIRhBM

 

In vielen Ländern, darunter auch Deutschland, ist die Produktion von Stopfleber zwar verboten, der Verkauf jedoch weiterhin legal. Wir finden: Das muss sich ändern!

Sie auch? Dann helfen Sie Enten und Gänsen, indem Sie das Video in Ihren sozialen Netzwerken teilen und Ihren Bekannten- und Freundeskreis über Stopfleber aufklären! Wenn Sie das Video über Twitter verbreiten, benutzen Sie den Hashtag #StopTierqual!

https://www.youtube.com/watch?v=3oprFgIRhBM

Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz für die Tiere.

Herzliche Grüße

Ria Rehberg

PS: Unter dem Video und am Ende des Videos finden Sie unsere Petition für ein europaweites Verbot von Stopfleber verlinkt. Teilen Sie das Video und unterzeichnen Sie die Petition!
Animal Equality
Hasenbergsteige 15
70178 Stuttgart
Telefon: (+49) – (0)711 16033483
E-Mail: info@animalequality.de
Gounodstr. 1-3
13088 Berlin
Telefon: (+49) – (0)30 28852416
E-Mail: info@animalequality.de

Küken: Schnabelkürzen beenden – und zwar richtig!

 https://www.change.org/p/schnabelk%C3%BCrzen-%EF%B8%8F-beenden-und-zwar-richtig

 

Schnabelkürzen ✂️ beenden – und zwar richtig!

Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
https://www.change.org/p/schnabelk%C3%BCrzen-%EF%B8%8F-beenden-und-zwar-richtig
Weiblichen Küken werden die empfindsamen Schnabelspitzen entfernt, weil die Haltungsbedingungen für Legehennen so schlecht sind, dass sie Verhaltensstörungen entwickeln und sich die Federn aus- und sich sogar blutig picken würden. Durch das Schnabelkürzen sollen Verletzungen und Todesfälle unter den Tieren vermieden werden.

Das Schnabelkürzen ist ein sehr schmerzhafter Prozess für die Küken. Die gute Nachricht: Die Eier-Industrie hat eingesehen, dass das Schnabelkürzen nicht länger tragbar ist und will diese Praxis beenden.

Die schlechte Nachricht: Es gibt immer noch keine verbindlichen Vorgaben, um die Haltungsbedingungen so zu verbessern, dass keine Verhaltensstörungen entstehen. So wird der Schnabelkürz-Ausstieg unterm Strich eine Verschlechterung für die Tiere darstellen: Die Tiere werden sich gegenseitig massiv verletzen und könnten nur durch eine tierschutzwidrige Verdunkelung der Ställe ruhig gehalten werden.

Eine Auswertung der wissenschaftlichen Literatur und von Erfahrungsberichten zeigt, dass das Problem im Wesentlichen über drei Schritte gelöst werden muss:

  1. Die Aufzucht der jungen Legehennen muss deutlich verbessert werden, damit sie gesünder in den Ställen ankommen und besser an die Haltungssysteme gewöhnt sind.
  2. Das Futter muss qualitativ hochwertiger und tiergerechter für die Hennen werden.
  3. Die Hennen brauchen insgesamt bessere Haltungsbedingungen mit mehr Beschäftigungsmöglichkeiten und weniger Stress.

Der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) hat es in der Hand, diese Schritte umzusetzen. In ihm sind fast alle Legehennenhalter in Deutschland sowie viele im Ausland organisiert. KAT macht zwar bereits einige Vorgaben, die über die gesetzlichen Mindeststandards hinausgehen, zögert bislang allerdings sträflich, die genannten Verbesserungen verbindlich umzusetzen.

Wir fordern daher: Das Schnabelkürzen nicht nur beenden, sondern den Ausstieg auch richtig umsetzen!

Ökologie: Sind Neonikotinoide schuld am Rückgang der Wildbienen?

http://www.spektrum.de/news/sind-neonikotinoide-schuld-am-rueckgang-der-wildbienen/1420247

Eine neue Studie bringt den Einsatz der Insektizide nun mit dem Bienenschwund in England in Verbindung.

Hummel auf Löwenzahn

© fotolia / photobars
(Ausschnitt)
Wissenschaftler um Ben Woodcock vom britischen Centre for Ecology and Hydrology sind auf einen Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Wildbienen und dem Einsatz von Neonikotinoiden als Pflanzenschutzmittel in England gestoßen. Damit verdichten sich die Hinweise darauf, dass die umstrittenen Insektizide, die sich lange Zeit großer Beliebtheit erfreuten, um Schädlinge wie Blattläuse oder Käfer von Nutzpflanzen fernzuhalten, den Bestäubern tatsächlich empfindlich schaden könnten.

Die Forscher untersuchten zwischen 1994 und 2011 Veränderungen in der Verbreitung von 62 Wildbienenarten, die sich vom Nektar und Pollen des Raps (Brassica napus) ernähren. Dessen Samen werden seit 2002 in Großbritannien mit Neonikotinoiden behandelt. Ab diesem Zeitpunkt ging die Verbreitung der Bienen im Durchschnitt um rund 13 Prozent zurück – wobei die Abnahme bei Arten, die Rapspflanzen besonders regelmäßig besuchen, rund dreimal so stark war wie bei Spezies, die sich an einer ganzen Reihe verschiedener Pflanzen gütlich tun. Dieses Schicksal treffe etwa die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris), so die Forscher.

Die Analyse stützt damit nun erstmals auch im großen Maßstab die Befunde kleinerer Studien, bei denen Wissenschaftler verschiedene Bienenspezies im Labor untersuchten oder sich nur kleine Populationen über einen kurzen Zeitraum hinweg in freier Wildbahn anschauten. Diese Arbeiten kamen zu dem Ergebnis, dass Neonikotinoide offenbar zumindest für einige Arten schädliche Nebenwirkungen mit sich bringen könnten – und neben anderen Faktoren wie dem Klimawandel und dem fortschreitenden Verlust von Lebensraum dazu beitragen, dass die Bestäuber in vielen Regionen auf der Welt inzwischen auf dem Rückzug sind. Außerdem fanden Forscher schon Hinweise darauf, dass vor allem Hummeln mit Neonikotinoiden versetzten Nektar ganz besonders gerne zu mögen scheinen – und so besonders schnell Gefahr laufen, sich zu vergiften.

Als Reaktion auf diese Erkenntnisse beschränkte die Europäische Union bereits im Dezember 2013 vorübergehend die Verwendung mehrerer Neonikotinoide. Kritiker der Maßnahme wenden allerdings ein, dass die Nachweise einer Gefährdung der Bienen nach wie vor dürftig seien. So kann auch die neue Studie lediglich eine Korrelation, aber keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Einsatz der Insektizide und dem Rückgang der Bienen belegen.

© Spektrum.de