Archiv der Kategorie: WASSER

Neuigkeit zur Petition 22.02.2017: Army Corps räumen heute die Camps – unter Gewaltandrohung

https://www.change.org/p/unterst%c3%bctzt-die-sioux-in-standing-rock-beim-schutz-der-wasserreserven-der-erde/u/19483388

Kathleen Komolka

Deutschland

22. Feb. 2017 — Heute ist ein schwarzer Tag für den Standing Rock Sioux Tribe und alle Wasserschützer in den Camps.

Heute ist der Tag an dem die Army Corps die Camps Oceti Sakowin, Rosebud und große Teile des Sacred Stone Camps ab 2:00 Uhr Ortszeit räumen wollen.

Unter der massiven Androhung, dass wer das Camp nicht bis 12:00 Uhr Ortszeit verlassen hat, gewaltsam entfernt werden wird!

Der Stamm und die weltweiten Unterstützer rufen daher um 2:00 Uhr Ortszeit zu Gebeten auf. Bitte schließt euch an und lasst uns gemeinsam mit und für unsere Wasserschützer beten!

Bereits in den gut letzten 2 Wochen hat sich die Situation drastisch zugespitzt. Beim Versuch das Last Child Camp zu errichten kam es zu Massenfestnahmen von über 70 Wasserschützern und zu fragwürdigen Haft- und Verhandlungsbedingungen, bei denen die Rechte der Wasserschützer, MENSCHENRECHTE, mal wieder mit Füßen getreten wurden.

Seit Tagen werden keine Protestanten oder Menschen mit Schlafsäcken oder Verpflegung in die Camps gelassen, sondern schon vorher weitläufig von der Polizei und den Army Corps abgefangen und am Weiterreisen gehindert. Damit werden sie am Rechten ihre Meinung und ihren friedlichen Protest von Mutter Erde und zum Schutz des Wassers kundzutun und den Menschen in den Camps beizustehen gehindert. Auch hier in ihren Grundrechten verletzt.

Chief Avrol Looking Horse, der Träger der weißen Büffelpfeife und eine wichtige und weise spiritueller Persönlichkeit ist nach Standing Rock zurück gekehrt um den Menschen vor Ort heute beizustehen und sie in ihrem Glauben zu stärken.

Lasst ihn uns dabei unterstützen und heute viele gute und starke Gedanken und Gebete nach Standing Rock senden.

Water is Life. Mni Wiconi. Protect the sacred. Let’s stand with Standing Rock…


 

 

Nestlé gestoppt!

Angus Wong, SumOfUs.org

großartige Nachrichten aus Kanada: Die Regierung der Provinz Ontario hat ein wegweisendes Verbot zum Schutz des Grundwassers beschlossen — und Nestlés Vormarsch in der Region damit gestoppt.

Menschen vor Ort haben unermüdlich für diesen Erfolg gekämpft — und mehr als 160.000 SumOfUs-Mitglieder aus der ganzen Welt haben sie dabei unterstützt. Unsere Mitglieder in Kanada haben mit öffentlichen Stellungnahmen Einfluss genommen und dank der Spenden der SumOfUs-Gemeinschaft konnten wir unsere Botschaft sogar ins Radio bringen.

Am Ende haben wir Nestlé so gemeinsam einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Unsere Kampagne aber geht weiter — denn nicht nur in Ontario versucht Nestlé sich das Grundwasser unter den Nagel zu reißen. In wenigen Wochen entscheidet der US-Bundesstaat Michigan über einen gefährlichen Plan: Für den Preis von gerade einmal 200 Dollar soll Nestlé doppelt so viel Grundwasser abpumpen dürfen wie bisher — um es abgefüllt in Flaschen teuer zu verkaufen.

Unterstützen wir jetzt auch die Bewohner/innen in Evart, Michigan, mit öffentlichem Druck — damit wir gemeinsam auch dort Nestlés Pläne stoppen.
 Die Kampagne jetzt auf Facebook teilen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Angus, Wiebke und das Team von SumOfUs

Sie können auch diese E-mail kopieren und an Ihre Freunde weiterleiten:


Hallo,

in Evart, US-Bundesstaat Michigan, will Nestlé jetzt noch mehr Grundwasser aus der Erde pumpen — und zwar doppelt so viel wie bisher.

Unglaublich: Für 370 Millionen Liter Wasser will Nestlé gerade einmal 200 Dollar pro Jahr bezahlen.

Die Menschen vor Ort können es kaum fassen: In der Nachbarstadt Flint ist das Wasser mit Blei verseucht, weil die Regierung ein paar Dollar sparen wollte. Und nun soll ein milliardenschwerer Privatkonzern kostbares Trinkwasser praktisch geschenkt bekommen?

Unterstützen wir die Menschen in Michigan mit einer Welle internationaler Solidarität. Gemeinsam können wir Nestlé aufhalten!

Hier klicken, um Nestlés Wasser-Wahnsinn in Michigan zu stoppen!

https://actions.sumofus.org/a/schuetzen-sie-das-trinkwasser/?source=taf

Sylvia


SumOfUs ist eine weltweite Bewegung von Menschen wie Ihnen, die gemeinsam Konzerne zur Verantwortung ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

Protestieren: Gegen Uran im Wasser!

Um den Newsletter online zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Seit Jahren warten die Menschen in Sangerhausen im Südharz auf sauberes Trinkwasser – ohne die hohe Belastung durch Uran, Sulfat und Nitrat. Doch der zuständige Verband verschleppt den Bau einer Wasserleitung immer weiter – und redet sich jetzt in einer Antwort auf unsere Protestaktion raus. Damit gefährdet er die Gesundheit insbesondere von Babys und Kleinkindern. Unterschreiben Sie unsere E-Mail-Petition, damit endlich sauberes Wasser fließt – und sagen Sie es weiter! Damit setzen Sie ein Zeichen auch für andere Orte mit hohen Uran-Werten in Deutschland!

Appell unterzeichnen: gegen Uran im Trinkwasser!

Hallo und guten Tag, 

es ist noch nicht lange her, da haben wir Ihnen von Selina und ihrer Schwester Sophie berichtet: Die beiden jungen Frauen leben in Sangerhausen, einer 30.000 Einwohner-Stadt im Südharz. Dort ist das Trinkwasser stark belastet mit Uran sowie mit Nitrat und Sulfat.

Seit Jahren warten die Menschen auf einen nur acht Kilometer langen Anschluss an unbelastetes Trinkwasser aus einer nahegelegenen Talsperre. Das Geld dafür ist seit langem bewilligt und bereitgestellt – aber der zuständige Wasserverband Südharz hat den Baubeginn bis heute nicht terminiert. Deshalb haben wir eine E-Mail-Aktion gestartet, damit endlich sauberes Trinkwasser fließt. Unterzeichnen Sie jetzt hier, und helfen Sie den Menschen in Sangerhausen. Rund 15.000 Menschen haben schon unterschrieben – seien Sie jetzt auch dabei! Und wenn Sie schon mitgemacht haben, dann leiten Sie diese E-Mail weiter!

www.uran-aktion.foodwatch.de

Und was sagt der Wasserverband Südharz dazu? In einem Antwortschreiben an foodwatch vom 11. Januar verweist er auf das komplizierte Planungsverfahren. Allerdings hätte man damit schon längst beginnen können – wie kürzlich das Umweltministerium in Sachsen-Anhalt kritisiert hat: „Im Dezember 2013 hatte der Wasserverband Südharz die Umstellung des Versorgungsgebiets Sangerhausen auf Fernwasser beschlossen. Zweieinhalb Jahre später, im August 2016, entschied der Verband dann ein Plangenehmigungsverfahren zu beantragen. Durch Verzögerungen bei der Planung und Beantragung kann das Genehmigungsverfahren jedoch nicht mehr in 2016 abgeschlossen werden.“

Damit die Menschen in Sangerhausen noch in diesem Jahr sauberes Trinkwasser bekommen, muss schnellstmöglich mit dem Bau der Leitung begonnen werden. Und dafür muss der Wasserverband jetzt endlich Nägel mit Köpfen machen! Denn insbesondere die Schwächsten – Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere – sind damit fortlaufend einem großen Gesundheitsrisiko ausgesetzt.

Für Trinkwasser gilt seit dem 1. November 2011 ein Grenzwert von zehn Mikrogramm Uran pro Liter. Dieser Wert ist aber, wie sich aus einer Analyse der EU-Gesundheitsbehörde EFSA klar ableiten lässt, nur für Erwachsene unbedenklich. Babys und Kleinkinder sind dagegen erst bei deutlich geringeren Uran-Belastungen sicher geschützt.

Helfen Sie mit uns zusammen den Menschen in Sangerhausen, unterzeichnen Sie unsere E-Mail-Aktion, damit
– der Wasserverband einen verbindlichen Zeitplan bis Ende Januar vorlegt,
– der Bau der Anschlussleitung bis Ende 2017 abgeschlossen wird
– und die besonders schutzbedürftigen Sangerhäuser bis dahin mit Ersatzwasser versorgt werden.

Hier jetzt mitmachen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Wir kämpfen schon seit Jahren für sauberes Trinkwasser. Nicht nur in Sangerhausen, auch an einigen anderen Orten in Deutschland sind die Uranwerte im Trinkwasser sehr hoch. Wir fordern eine Grenze von zwei Mikrogramm Uran je Liter Trinkwasser, damit auch Babys, Kleinkinder und Schwangere ausreichend geschützt sind. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit! Wir agieren unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft und finanzieren uns aus Förderbeiträgen und Spenden. Wir sind ein gemeinnütziger Verein, dem jede und jeder beitreten kann – bitte werden auch Sie Fördermitglied:

www.foodwatch.de/mitglied-werden

Weiterführende Informationen und Quellen:
Antwortschreiben des Wasserverbands Südharz vom 11. Januar 2017
Pressemitteilung des sachsen-anhaltinischen Umweltministeriums vom 19. Dezember 2016
Hintergründe zu Uran im Trinkwasser
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

Das Wunder des Wassers

http://transinformation.net/das-wunder-des-wassers/

Von Alick Barthholomev auf newdawnmagazine.com; übersetzt von Beja

Wir alle haben schon die Erfahrung gemacht, dass ein strahlender Frühlingstag, wenn der Saft in den Pflanzen emporsteigt und die Baum-Knospen zu neuem Leben spriessen, in uns Gefühle von Erholung und Freude auslöst. Wasser ist das Herzstück der Schöpfung. An einem sonnigen Tag an einem Wasserfall oder auf den Felsen am Rande des Ozeans sitzend spüren wir die Energie des Wassers in unserem Körper. Wasser ist eng mit Emotionen verbunden. Es besteht eine starke Resonanz zwischen Wasser und dem Menschen. Unsere Vorfahren waren fasziniert von der Magie des Wassers, und es gibt viele Mythologien, welche mit dem Wasser verbunden sind.

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Wasser ist der Träger allen Lebens. Aber Wasser besteht jenseits aller Zeitstrukturen, in seiner fliessenden Bewegung trägt es die Samen zukünftigen Lebens und ebenso die Erinnerung an vergangene Leben. Wasser vermittelt zwischen Leben und Tod, zwischen Sein und Nichtsein, zwischen Gesundheit und Krankheit. Wir haben den Zugang zur Magie des Wassers verloren, die sich in der Frische der Bergquellen, den Reflexionen in einem Bergsee und dem Geheimnis des heiligen Brunnens zeigt. Wir nehmen es als selbstverständlich, dass Wasser einfach aus dem Hahn kommt. Wir haben zugelassen, dass Wasser Krankheiten verbreitet. Oft wird heutzutage vom zerstörerischen Charakter des Wassers gesprochen. Vielleicht zeigt sich das Wasser genau deshalb aufbrausend, um klar zu machen, wer der Chef ist in einer Zeit, in der die Menschheit so rücksichtslos das Ökosystem der Erde und die natürliche Umwelt beschädigt.

Unsere Körper bestehen aus ca. 70 % Wasser, dies ist ein ähnliches Verhältnis, in dem die Meeresoberfläche zum Landanteil unseres Planeten steht. Blut und Pflanzen-Saft sind Variationen des Wassers. Die Erde wird der Wasser-Planet genannt. Astronauten wunderten sich über die blau schimmernde, wässrige Aura der Erde vom Weltraum aus gesehen. Es scheint, als ob Wasser fürs Leben bestimmt sei; mit Sicherheit konnte Leben nicht ohne das Wasser entstehen. Wasser wurde überall im Universum gefunden, jedoch selten in der flüssigen Form, welche eine relativ enge Bandbreite der Temperatur erfordert, so wie sie unsere Erde bietet.

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Heiliges Wissen

Bis in die ganz modernen Zeiten wurde Wasser in der Regel als heilig angesehen. Diese kostbare Substanz für den Hausgebrauch zu sammeln, erforderte früher (und auch noch heute in einigen Teilen der Welt) grosse Anstrengungen. Es wurde mit Ehrfurcht behandelt und man glaubte, es sei durch göttliche Wesen geschützt.wasser-2

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Ganzheitlichkeit

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Yin-Yang-Balance

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Durch die spiralige Bewegung, bewahrt das Wasser seine Energie als „lebendiges Wasser“. Im dynamischsten Zustand entwickelt das Wasser eine Wirbel-Struktur, welche sein Energie-Niveau steigert – am schnellsten, wenn die Richtung des Drehs zwischen links und rechts abwechselt.

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Kommunikation

Dr. Mae-Wan Ho, Mitbegründer des ‚Institute for Science in Society’ und einer der prominentesten ganzheitlichen Biophysiker hat sich darauf spezialisiert, die Rolle zu erforschen, welche biologisches Wasser spielt. Sie glaubt, dass die Kollagen-Ketten es dem Wasser ermöglichen, supraleitfähig zu werden, ein ideales Medium für sofortige Kommunikation, um alle zellulären Aktivitäten zu koordinieren. Sie glaubt, dass dieses flüssige Kristall-Kontinuum unser „Körperbewusstsein“ erzeugt, welches möglicherweise noch vor dem Nervensystem entwickelt wurde, aber heute sowohl in der Partnerschaft mit dem Nervensystem, als auch unabhängig davon, arbeitet.

„Dieses Körperbewusstsein ist die Grundlage des Empfindungsvermögens, es ist die Grundvoraussetzung für bewusste Erfahrung.“

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Das Gedächtnis des Wassers

Über das Gedächtnis des Wassers wurde viel geschrieben. Hat es tatsächlich ein Gedächtnis? Masaru Emoto untersuchte die Struktur von Eiskristallen, um die Qualität ihrer flüssigen Herkunft zu bestimmen. Er zeigte, wie Wasser von schlechter Qualität keine guten Strukturen aufbauen kann, während Wasser von hoher Qualität die schönsten kristallinen Designs produziert. Erstaunlicherweise kann Wasser, welches harmonischer Musik oder erhabenen menschlichen Energien ausgesetzt wurde, reine schöne Kristalle produzieren, während es, wenn es störenden Energien ausgesetzt ist, keine gut strukturierten Kristalle erzeugen kann.

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Das Wasser als Lehrer

Wasser kann uns viele Dinge lehren:

Die wichtigste Lehre ist, dass die Natur grosse Ungleichheiten nicht tolerieren wird: Die Rolle des Wassers besteht darin, auszugleichen und die Fruchtbarkeit und Produktivität des Ganzen zu fördern und nicht isolierte Individuen.

Durch Wasser werden die quanten-kohärenten Organismen immer miteinander ‚verschränkt’. Eine Quantenwelt ist eine Welt der universellen gegenseitigen Verschränkung (≈ Verstrickung), welche Voraussetzung ist für die universelle Liebe und Ethik. Denn wir sind alle verschränkt, und jedes Wesen ist in jeden anderen inbegriffen. Der beste Weg selbst zu profitieren ist, andere zu begünstigen.

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Die Unruhe des Wassers ist es, welche lebenden Systemen die Möglichkeit bietet, immer komplexer zu werden und die Perfektion anzustreben, die sie niemals erreichen können. Als Motor der Evolution ist Wasser ein Modell für unser eigenes Streben, so dass wir uns durch unsere eigenen Fehler entwickeln können. Dies ist der Selbst-Bestimmungs-Prozess der ganzheitlichen Biologie.

Wasser steigert seine dynamische Energie durch Turbulenzen und Chaos, welche – im grösseren Zusammenhang – die Turbulenzen der Veränderung in der menschlichen Gesellschaft spiegeln.

Wenn wir die wunderbaren Eigenschaften des Wassers in Bezug aufs Leben persönlich erleben und wirklich verstehen könnten, würde unser Leben sinnvoller werden und – wenn es dafür nicht zu spät ist – könnten wir verantwortungsvolle Hüter der Natur werden.

Alick Bartholomews neues Buch The Spiritual Life of Water: Its Power und Purpose (Park Street Press, 2011) ist in guten Buchhandlungen erhältlich.

Helfen Sie den Menschen in Sangerhausen!

Sophie Unger (foodwatch)

Um den Newsletter online zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Uran, Sulfat und Nitrat belasten das Trinkwasser in Sangerhausen im Südharz und gefährden die Gesundheit. Vor allem Babys und Kleinkinder sind betroffen. Unterschreiben Sie jetzt unsere E-Mail-Petition, um den Menschen in Sangerhausen zu helfen! Bis Ende 2017 muss endlich sauberes Wasser fließen. Setzen Sie damit auch ein Zeichen für andere Orte in Deutschland mit uranbelastetem Trinkwasser!

Hier klicken und mitmachen

Hallo und guten Tag,
eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit in Deutschland: Aus dem Hahn kommt sauberes Trinkwasser. Nicht so für die Menschen in Sangerhausen, einer rund 30.000 Einwohner-Stadt im Südharz. Das Trinkwasser dort ist mit Uran knapp unter der zulässigen Höchstgrenze sowie mit Sulfat und Nitrat belastet. Eine fatale Kombination mit gesundheitlichen Risiken vor allem für Babys und Kleinkinder. Dabei gäbe es eine einfache Lösung!

Ich mache mich von Berlin aus auf den Weg nach Sangerhausen. Dort treffe ich Gerhard Ernst. Er ist Sprecher der Bürgeraktion für uranfreies Trinkwasser. Und seine Geschichte ist haarsträubend. Auf einer Karte zeigt er mir: Acht Kilometer Anschlussleitung würden ausreichen, um Sangerhausen mit dem sauberen Wasser aus der Rappbode-Talsperre zu versorgen. ACHT Kilometer! Das besonders Absurde: Das Geld dafür ist seit Jahren bewilligt, doch der zuständige Wasserverband Südharz verschleppt den Baubeginn immer und immer wieder!

Damit verstoßen die Verantwortlichen gegen den vorsorgenden Gesundheitsschutz, ein Grundprinzip der EU. Machen Sie mit uns gemeinsam Druck auf den Wasserverband Südharz, unterzeichnen Sie unsere E-Mail-Aktion für die Menschen in Sangerhausen!

Jetzt unterschreiben

Uran ist ein toxisches Schwermetall. In höherer Dosis über einen längeren Zeitraum aufgenommen, kann es dauerhaft Blut, Knochen und Nieren schädigen. Auch Nitrat und Sulfat gelten als problematisch, die Wechselwirkungen der drei Substanzen verstärken die gesundheitlichen Risiken sogar.

Für Trinkwasser gilt seit dem 1. November 2011 ein Grenzwert von zehn Mikrogramm Uran pro Liter. Dieser ist jedoch so hoch angesetzt, dass zwar Erwachsene, nicht aber Säuglinge und Kleinkinder ausreichend geschützt werden.

Verständlich, dass sich die Menschen in Sangerhausen Sorgen machen. Ich treffe die 16-jährige Selina und ihre ältere Schwester Sophie (siehe Foto). Beide haben Angst, dass ihnen das Uran im Wasser langfristig schadet: „Unsere Mutter ist vor zwei Jahren sehr krank geworden. Da fragt man sich schon, ob das nicht auch was mit dem Wasser zu tun haben kann.“ Rentnerin Rosi Müller (oberstes Bild) fürchtet um die Gesundheit ihrer Enkel: „Der Wasserverband sollte Kleinkinder und Schwangere mit Ersatzwasser versorgen, bis wir an sauberes Wasser angeschlossen sind.“

Helfen Sie mit uns zusammen den Menschen in Sangerhausen, unterzeichnen Sie unsere E-Mail-Aktion, damit

  • der Wasserverband einen verbindlichen Zeitplan bis Ende Januar vorlegt,
  • der Bau der Anschlussleitung bis Ende 2017 abgeschlossen wird
  • und die besonders Schutzbedürftigen bis dahin mit Ersatzwasser versorgt werden.

Hier jetzt mitmachen

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Ihre
Sophie Unger
Campaignerin

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Wir kämpfen schon seit Jahren für sauberes Trinkwasser. Nicht nur in Sangerhausen, auch an einigen anderen Orten in Deutschland sind die Uranwerte im Trinkwasser sehr hoch. Wir fordern eine Grenze von zwei Mikrogramm Uran je Liter Trinkwasser, damit auch Babys, Kleinkinder und Schwangere ausreichend geschützt sind. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit! Wir agieren unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft und finanzieren uns aus Förderbeiträgen und Spenden. Wir sind ein gemeinnütziger Verein, dem jede und jeder beitreten kann – bitte werden auch Sie Fördermitglied:

www.foodwatch.de/mitglied-werden

Weiterführende Informationen und Quellen:
Hintergründe zu Uran im Trinkwasser
Aktueller Pressebericht zur Situation in Sangerhausen
Fotos in diesem Newsletter: © Klaus Winterfeld
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Martin Rücker, Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

Nestlé kann es nicht lassen

Angus Wong, SumOfUs.org

250.000 Menschen haben bereits gegen Nestlés Wasser-Wahnsinn in Michigan, USA, unterschrieben. Bevor wir unsere Petition an die Umweltbehörde in Michigan übergeben, wollen wir die 300.000-Marke knacken.

So können Sie uns jetzt helfen, unser Ziel zu erreichen:

EmailLeiten Sie die Email unten an Ihre Freunde weiter.
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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Angus, Wiebke und das Team von SumOfUs

https://actions.sumofus.org/a/schuetzen-sie-das-trinkwasser/


in Evart, US-Bundesstaat Michigan, will Nestlé jetzt noch mehr Grundwasser aus der Erde pumpen — und zwar doppelt so viel wie bisher.
Unglaublich: Für 370 Millionen Liter Wasser will Nestlé gerade einmal 200 Dollar pro Jahr bezahlen.

Die Menschen vor Ort können es kaum fassen: In der Nachbarstadt Flint ist das Wasser mit Blei verseucht, weil die Regierung ein paar Dollar sparen wollte. Und nun soll ein milliardenschwerer Privatkonzern kostbares Trinkwasser praktisch geschenkt bekommen?

Unterstützen wir die Menschen in Michigan mit einer Welle internationaler Solidarität. Gemeinsam können wir Nestlé aufhalten!

Hier klicken, um Nestlés Wasser-Wahnsinn in Michigan zu stoppen!

https://actions.sumofus.org/a/schuetzen-sie-das-trinkwasser/

SumOfUs ist eine weltweite Bewegung von Menschen wie Ihnen, die gemeinsam Konzerne zur Verantwortung ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.
https://actions.sumofus.org/a/spende?recurring_default=only_recurring&t=7&akid=25690.9287361.UUKsnL

 

Sioux: US-Schauspieler helfen

Anne Isakowitsch, SumOfUs.org

Die Deutsche Bank investiert in den Bau der Dakota Access Pipeline in den USA: Mit der Pipeline soll Erdöl von North Dakota nach Illinois geführt werden — quer durch das Gebiet der Sioux. Die Folge: Nicht nur die heiligen Stätten der amerikanischen Ureinwohner sind bedroht, auch die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist in Gefahr.

Fordern Sie jetzt die Deutsche Bank auf, ihre Finanzierung der Pipeline zu stoppen.

https://actions.sumofus.org/a/deutsche-bank-kein-geld-fuer-die-dakota-access-pipeline/

In North Dakota gab es in den letzten zwei Jahren fast 300 Öl-Unfälle mit Pipelines. Kein Wunder, dass die Sioux dieses Megaprojekt auf ihrem heiligen Land ablehnen, das ihr Trinkwasser gefährdet.

Dein Horizonworld – Impulse für bewusstes Leben –

bewusst leben & denken
Liebe Leserin, lieber Leser,

auch diese Woche erwarten dich hier wieder Impulse für bewusstes Leben von deiner Horizonworld:

Bruno Würtenberger: Wie Dein Bewusstsein Realität erschafft
Bruno Würtenberger: Wie Dein Bewusstsein Realität erschafft

In sechs Schritten zur Realiät deiner Wahl. Wie unser schöpferisches Bewusstsein Realität erschafft erklärt Erfolgsautor und Coach Bruno Würtenberger.

Bruno Würtenberger: Wie Dein Bewusstsein Realität erschafft

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Leitungswasser oder Mineralwasser – Was ist die gesündere und nachhaltigere Alternative?
Leitungswasser oder Mineralwasser – Was ist die gesündere und nachhaltigere Alternative?

Das Trinken von Mineralwasser steht für Fitness und Gesundheitsbewusstsein und liegt somit voll im Trend. Doch hält das Mineralwasser wirklich was es verspricht oder ist Leitungswasser doch die bessere Alternative?

Leitungswasser oder Mineralwasser – Was ist die gesündere und nachhaltigere Alternative?

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zum HORIZON Online-Shop

Petition zeichnen – Serengeti darf nicht sterben

http://www.erdheilungen.de/newstop/333-petition-zeichnen-serengeti-darf-nicht-sterben

Rettet den Regenwald e.V. bittet darum eine Petittion an den kenianischen Präsidenten zu zeichnen, damit das Quellgebiet des Wasserspenders der Serengeti, der Mara Fluss im Mau Wald nicht durch Rodung trockengelegt wird. 17000 Quadratkilometer sind vom Kahlschlag bedroht. Eine Fläche beinah so groß wie der Naturpark Märkische Schweiz.

Hier geht’s zur Petition –
https://www.regenwald.org/aktion/1050/die-serengeti-darf-nicht-sterben-rettet-den-mau-wald

Water = Life

Shayda Edwards Naficy, Corporate Accountability International

Hold the World Bank accountable for driving corporate control of water.

 

http://act.stopcorporateabuse.org/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=20424
Call now!

Dear S. Hanah,

Around the globe, one in four people does not have enough safe water to drink. Girls can’t go to school because they spend their days fetching water. Children are dying from waterborne illnesses. Families barely scraping by have to shell out a chunk of their monthly income to buy water of dubious safety.

But it doesn’t have to be this way.

Help us send a strong message to the World Bank and world leaders at the World Bank’s annual meetings this weekend: end investments in private water corporations now!

We know how to address the water crisis. Public water systems improve public health and provide economic opportunity. But increasingly, the human right to water is being threatened as corporations look to profit from our most basic need. And the World Bank is backing and bankrolling this rush towards water privatization. When corporations take over water systems, all too often the results include rate hikes, shut-offs, or even major water quality issues like lead contamination.

High-level government officials and World Bank executives are gathering in Washington, D.C. this weekend for the World Bank’s big fall meetings. These meetings are an opportunity for the World Bank to promote itself and polish its public image. So executives certainly won’t want to talk about how the World Bank’s investment in water privatization is leading to dire consequences the world over.

But you can make sure they won’t be able to ignore this issue.

Enough is enough. Tell the World Bank it’s time to answer for its role in driving water privatization.

Call now!
http://act.stopcorporateabuse.org/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=20424

During the World Bank’s last major public meeting, U.S. Representative Gwen Moore sent a letter to the World Bank, demanding that it suspend its funding of water privatization. Her letter spurred action around the world. People affected by the World Bank’s water policies — in Nigeria, India, Indonesia, and 55 other countries — sent their own messages directly to the World Bank’s board of directors. They want the World Bank to stop backing water privatization and, instead, to help ensure their human right to water. We need to amplify their voices, now.

http://act.stopcorporateabuse.org/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=20424

Pressure from thousands of people like you is having an impact on the World Bank. In Lagos, Nigeria, the World Bank abandoned its push for a private water contract because you helped make it politically toxic, alongside activists in Lagos. And the World Bank was forced to respond to Representative Moore at the highest levels. Despite these promising steps, the World Bank is dragging its feet in making substantive changes when it comes to its water projects.

We need to let World Bank leaders know we aren’t going anywhere until they stop investing in water corporations. When you make this call, you will be part of a powerful, multi-channel action. Volunteers and organizers are at the meetings right now, talking to World Bank staffers, holding visibility actions in front of the World Bank building, and making sure the voices of people around the world are heard.

Take a minute to call leaders at the World Bank and urge them to divest from private water corporations right now.

http://act.stopcorporateabuse.org/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=20424

Thank you for standing up for the human right to water.

Shayda Edwards Naficy Onward,

Shayda Edwards Naficy
International Water Campaign Director
Corporate Accountability International