Archiv der Kategorie: wirtschaft

Bitte unterschreibt: Keine Plantagen im Wald der Insel Buvuma!

Ein Stummelaffe im Geäst

Bitte unterschreibt: Keine Plantagen im Wald der Insel Buvuma!

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Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

auf Inseln im Victoriasee sollen 10.000 Hektar Wald für Palmölplantagen vernichtet werden. Ugandas Regierung vergibt dazu auf Buvuma Land an Investoren.

Umweltschützer sind alarmiert. Sie warnen vor dem Verlust von Biodiversität und dem Aussterben von Arten. „Tiere wie Stummelaffen könnten ausgerottet werden“, sagt die Aktivistin Joan Akiiza.

Vor 15 Jahren hatten Palmölfirmen die Region entdeckt. Auf der Insel Bugala haben sie bereits 8.500 Hektar Wald zerstört – ebenso die Lebensgrundlage vieler Familien.

Jetzt vereinen die Insulaner ihre Kräfte, um die Natur und ihre Lebensgrundlage zu schützen.

Bitte unterstützen Sie diesen Widerstand.

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Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Bulldozer in Kalangala, Uganda, bei der Anlage einer Palmöl-Plantage.

Palmöl-Opfer warnen: „Euch droht Armut wie uns“

Tausende Menschen am Ufer des Victoriasees in Uganda wissen bereits, dass Palmöl Leben zerstört: Auf der Insel Bugala wurden bereits viele Familien durch Plantagen in Armut gestürzt. Jetzt greift die Palmöl-Wirtschaft nach der Insel Buvuma.

Die Menschen aus beiden Gebieten wollen einander unterstützen. Für insgesamt 3.000 Euro kann der Widerstand organisiert werden. Mit dem Geld werden Reisekosten für die Aktivisten in Uganda abgedeckt und Informationsveranstaltungen bezahlt.

Mit kleinen Beträgen können Sie helfen, die Wälder von Buvuma zu retten.

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Wir kleben Ihnen einen!


Newsletter vom 04.09.2016

Sehr geehrte Frau LI,

„Frag nach!“ stand dort in schwarz und orange. Darunter ein Name, den ich bis dahin noch nicht gehört hatte – „abgeordnetenwatch.de“.

Sarah Lang mit dem abgeordnetenwatch.de-Sticker

Mehr als zwei Jahre ist es her, dass ich den Aufkleber in Hamburg sah und mich daraufhin um ein Praktikum bei abgeordnetenwatch.de bewarb. Heute bin ich fester Bestandteil des Teams.

Während meiner Zeit habe ich vielen Freunden von unserer Arbeit gegen verdeckten Lobbyismus und für mehr Demokratie erzählt. Und dass es wichtig ist, diese Gedanken weiter zu tragen. Ein Freund fragte: „Aber bringt das denn überhaupt was?“ – Natürlich! Man muss es nur versuchen.

So konnten wir mit unserer Klage gegen den Bundestag die verdeckte Einflussnahme der Lobbyisten aufdecken und die Geheimvergabe von Hausausweisen für Lobbyisten stoppen. Mit unseren Recherchen zu Nebeneinkünften und Parteispenden haben wir eklatante Missstände aufgedeckt und den Druck auf die Politik erhöht. Und erst kürzlich haben wir einen Gesetzentwurf für ein Lobbyregister erarbeitet.

Helfen Sie abgeordnetenwatch.de bekannter zu machen!

Die Erfolge wären jedoch nicht denkbar ohne Bürgerinnen und Bürger wie Sie. Denn nur wenn viele nachhaken, Fragen stellen und Transparenz einfordern, ist tatsächlich ein Wandel möglich. Falls auch Ihre Freunde und Bekannten abgeordnetenwatch.de kennen lernen sollen, schicken wir Ihnen gerne kostenfrei abgeordnetenwatch.de-Aufkleber zu. Sagen Sie uns einfach, ob es 5, 10 oder 20 Aufkleber sein sollen. Wenn Sie möchten, können Sie unsere Arbeit auch mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende unterstützen.

https://www.abgeordnetenwatch.de/ueber-uns/aufkleber-bestellen

Machen Sie mit?

Täglich erlebe ich die Begeisterung und das Engagement des gesamten Teams für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung – und die Freude über Unterstützerinnen und Unterstützer wie Sie!

Beste Grüße aus Hamburg
Ihre Sarah Lang

Neuigkeit zur Petition Neues Enthüllungsvideo

https://www.change.org/p/landwirtschaftsminister-schmidt-schweinehochhaus-muss-schlie%C3%9Fen/u/17688917

Deutsches Tierschutzbüro e.V.

28. Aug. 2016 — Ich hab ein neues Enthüllungsvideo aus dem Schweinehochhaus erstellt, bitte verbreiten, damit alle die Petition unterschreiben und das Schweinehochhaus endlich geschlossen wird. Bitte unterstützt unsere Kampagne auch mit einer Spende, damit wir noch mehr Demos, TV Beiträge und Strafanzeige gegen das Schweinehochhaus stellen können, vielen Dank! https://www.tierschutzbuero.de/schweinehochhaus-schliessen/#spenden


 

 

Strafanzeige gegen Schweinehochhaus – Jetzt kostenlos Jahreskalender sichern

Deutsches Tierschutzbüro
Newsletter  28. August 2016
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Erneut Strafanzeige gegen Schweinehochhaus

Tierschutz-Aktion vor dem Tatort

https://www.tierschutzbuero.de/spenden/index.html

https://www.tierschutzbuero.de/foerderschaft/

Im sogenannten Schweinehochhaus in Sachsen-Anhalt leben rund 500 Sauen, die jedes Jahr Tausende Ferkel produzieren müssen. Die Zustände in dem ehemaligen DDR-Prestigebau sind derart schlimm, dass wir seit Jahren die Schließung des Betriebes fordern. Bereits im vergangenen Jahr hatten wir den Betreiber angezeigt, weil die gesetzlichen Haltungsbedingungen für Schweine hier nicht eingehalten wurden. Die Kastenstände, in denen die Sauen etwa die Hälfte ihres Lebens nahezu bewegungsunfähig verbringen müssen, waren viel zu klein. Die hygienischen Bedingungen waren katastrophal, und ein Brandschutzkonzept für den Notfall existiert bis heute nicht. Dennoch stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren wieder ein, da die Missstände abgeschafft und unter anderem die Größe der verwendeten Kastenstände „überprüft“ worden seien. Aktuelle Aufnahmen zeigen jedoch, dass sich die Zustände nicht geändert haben. Außerdem geht aus internen Dokumenten hervor, dass Kontrollen des Veterinäramts teilweise mehrere Tage im Voraus angekündigt worden waren-und damit jeden Nutzen verloren haben. Wir haben daher erneut Anzeige gegen den Betreiber gestellt und fordern, das Schweinehochhaus endlich zu schließen!
Letzte Woche hat die ARD bereits über unsere Kampagne berichtet und wir haben symbolisch den Tatort (das Schweinehochhaus) abgesperrt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir wollen das Schweinehochhaus schließen!

Wir decken Missstände auf und bringen sie in die Öffentlichkeit. Fördern Sie jetzt unsere Arbeit.

Das Schweinehochhaus muss schließen

Zahl der Woche: 15.600
Zahl der Woche: 15.600
Die unglaubliche Menge von 15.600 Kilogramm Fleisch produzierten von Januar bis Juni 2016 deutsche Schlachthöfe-PRO MINUTE! Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in der ersten Jahreshälfte 2016 rund 4,1 Millionen Tonnen Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch von deutschen Schlachthöfen erzeugt. Für diese Fleischmenge mussten bisher etwa 29 Millionen Schweine und 1,7 Millionen Rinder sterben. Außerdem wurden knapp 350 Millionen Hühner, Puten, Enten und anderes Geflügel geschlachtet. Zwar kaufen die Deutschen etwas weniger Fleisch als in den Vorjahren, so ging der Pro-Kopf-Verbrauch von mehr als 90kg auf 86,6kg pro Jahr und Kopf zurück. Allerdings steigt gleichzeitig die Lust auf Fleisch insbesondere in asiatischen Ländern, dies kurbelt den deutschen Export an wie nie zuvor. Insgesamt exportiert Deutschland laut offizieller Angaben in 125 Länder, allein 2,9 Millionen Tonnen Schweinefleisch wurden im Vorjahr nach China geliefert.
Kuh Denise lebt endlich ein glückliches Leben
Kuh Denise lebt endlich
ein glückliches Leben
Unsere ehemalige Milchkuh Denise darf auf unserem befreundeten Gnadenhof in der Nähe von Berlin endlich ein Leben ohne Angst fernab der industriellen Massentierhaltung führen. Über sieben Jahre lang stand sie in ein und demselben Stall und diente dort als Milchmaschine für die Lebensmittelindustrie. Insgesamt brachte sie in dieser Zeit vier Kälber zur Welt, keines davon durfte sie je behalten oder großziehen. So erfuhr Denise niemals das Glücksgefühl einer umsorgenden Mutter. Auf dem Lebenshof hat sie nun die Chance, sich um die beiden Jungrinder Marla und Zwergi zu kümmern. Die beiden folgen ihr auf Schritt und Tritt. Denise ist nun endlich glücklich und genießt ihr Leben in Freiheit.

http://www.tier-patenschaft.de/portfolio/tierpatenschaft-kuh-denise/

Bitte unterstützen Sie unsere Kühe und unsere Arbeit mit einer symbolischen Tierpatenschaft für Kuh Denise!

 http://www.tierschutzbuero.de/shop2/

Jetzt gratis für Sie: Unser Jahreskalender 2016
Jetzt gratis für Sie: Unser Jahreskalender 2016
Auch in diesem Jahr haben wir unseren erfolgreichen Tierretter-Kalender angeboten, mit dem wir jeden Monat über die Rettungsgeschichte und das Happy-End eines unserer Patentiere berichten. So z.B. die Geschichte unserer Kuh Denise, einer ausgedienten Milchkuh, die sieben Jahre lang auf Spaltenböden gehalten wurde, bevor wir sie vor dem Schlachter retten konnten. Oder die des Kaninchens Kartöffelchen, welches zum Betteln auf der Hamburger Reeperbahn missbraucht und zur Schau gestellt wurde. Beide sind-wie alle unsere Tiere-nun in Sicherheit. Wir haben uns über die große Beliebtheit des Kalenders sehr gefreut, denn der Erlös kommt direkt unserer Arbeit und unseren Patentieren zugute. Zwar ist das Jahr 2016 schon weit fortgeschritten, doch noch lange nicht verstrichen. Deshalb geben wir nun alle Restbestände unseres Kalenders ab an Interessierte und Neugierige, die sich gern ein Bild von unseren Tieren machen möchten. Den Kalender geben wir kostenlos ab, wir freuen uns aber über eine Spende in freiwilliger Höhe zur Begleichung von Porto und Verpackung.

https://www.tierschutzbuero.de/spenden/?interval_fix=0&fb_item_id_fix=9649

Wir haben nur noch eine kleine Stückzahl von Kalendern vorrätig, daher am besten schnell zugreifen!

LIDL-Kampagne rollt nach Berlin
LIDL-Kampagne kommt nach Bayern
Seit Monaten sind wir in ganz Deutschland unterwegs, um Kunden von Discountern auf die Problematik der Massentierhaltung aufmerksam zu machen. Denn in den Discountern wird ein Großteil des Fleisches aus dieser tierquälerischen Haltungsform verkauft, allen voran in den Filialen des größten Discounters LIDL. LIDL ist damit einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass immer mehr Fleisch zu immer billigeren Preisen produziert und verkauft wird, auf Kosten der Tiere. Direkt vor den Filialen informieren wir Kunden und Passanten darüber, woher das billige Fleisch stammt und wie einfach eine alternative Ernährung ohne Verzicht sein kann. In der kommenden Woche sind wir dafür wieder in unserem neuen Heimatkiez in Berlin und freuen uns auf Unterstützung direkt vor der Filiale am Warschauer Platz 14, 10245 Berlin. Vom 29.08. bis 31.08. sind wir jeweils von 11-18 Uhr vor Ort.

Deine Stimme gegen Billigfleisch – Jetzt mitmachen!

Gerne können Sie auch selbst aktiv werden und hier unser Kampagnenmaterial anfordern. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Wir setzen uns aktiv für Tiere ein - machen auch Sie mit!

 

 https://www.tierschutzbuero.de/spenden/index.html

 https://www.tierschutzbuero.de/foerderschaft/
 http://www.tierschutzbuero.de/shop2/
 http://www.tier-patenschaft.de/

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
E-mail post@tierschutzbuero.de
Telefon 030 | 29 02 82 53 43
Adresse Gubener Straße 47 / 10243 Berlin
1. Vors.: Roman Kriebisch


Einfach über PayPal spenden 

Spendenkonto: Postbank
BLZ: 760 100 85 Konto-Nr: 181 111 857
IBAN Nr.:DE92 7601 0085 0181111857
BIC: PBNKDEFF
Gläubiger-Identifikationsnummer: DE95ZZZ00000598980
Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

 

Neuigkeit zur Petition: ARD Kontraste berichtet HEUTE über das Schweinehochhaus!

https://www.change.org/p/landwirtschaftsminister-schmidt-schweinehochhaus-muss-schlie%C3%9Fen/u/17663633

Deutsches Tierschutzbüro e.V.

25. Aug. 2016 — Letztes Jahr habe ich erstmals Aufnahmen aus dem Schweinehochhaus veröffentlicht. Damals habe ich mich mit meinem Team in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ins Schweinehochhaus geschlichen und dokumentiert, unter welchen grausamen Bedingungen Schweine dort gehalten werden. Wir deckten aber auch auf, dass gegen das Tierschutzgesetz verstoßen worden ist, so waren die Käfige, so genannte Kastenstände, in denen die Sauen leben müssen, viel zu klein. Vor wenigen Wochen wurde meine Strafanzeige eingestellt – alle Missstände wären behoben, heißt es in der Einstellung. Doch aktuelle Aufnahmen –die uns vorliegen- belegen etwas völlig anderes. Schaut heute Abend die ARD und teil weiter die Petition, damit das Schweinehochhaus endlich geschlossen wird.

TV-Tipp
Heute Abend (25.08.2016) ab 21.45 Uhr berichtet ARD in der Sendung Kontraste über das Schweinehochhaus.

Kontraste
Deutsche Steuergelder für Terroristen? + Massentierhaltung im „Schweinehochhaus“ – Amtlich verordnete Tierquälerei? + Droht ein…

 

 

Lebe wild und gefährlich!

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will, dass das Freihandelsabkommen CETA „vorläufig“ in Kraft treten soll – ohne Zustimmung des Bundestages! Jetzt protestieren:

Stop CETA! Hier Protestaktion unterzeichnen! https://www.foodwatch.org/de/informieren/freihandelsabkommen/e-mail-aktion-kein-vorlaeufiges-ceta/

Hallo und guten Tag, SYLVIA ,

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat den Vogel abgeschossen! Erst verspricht er: Ohne ein ‚Ja‘ des Bundestages gibt es weder CETA noch TTIP. Jetzt bekundet er, dass der CETA-Handelsvertrag zwischen EU und Kanada schon vorläufig – also OHNE die Ratifikation durch Bundestag und Bundesrat – in Kraft treten soll.

Das wäre ein echter Demokratieskandal! Denn aus der „vorläufigen“ Anwendung von CETA könnte in Wahrheit ein Dauerzustand werden. Zwar muss der Bundestag dem Abkommen zustimmen, aber das kann Jahre dauern. Und selbst wenn der Bundestag Nein sagt, heißt das noch lange nicht, dass CETA gestoppt ist. Das belegt ein neues Rechtsgutachten. Die Ratifikation durch die nationalen Parlamente verkommt damit zur Farce! Sigmar Gabriel täuscht die Öffentlichkeit und beschädigt unsere Demokratie.

Wir wollen die vorläufige Anwendung von CETA stoppen! Deshalb haben wir gemeinsam mit den Organisationen BUND, Campact, Greenpeace und Mehr Demokratie eine E-Mail-Protestaktion an den Wirtschaftsminister gestartet: Herr Gabriel, halten Sie Wort und sagen Sie Nein zur vorläufigen Anwendung von CETA!

Bitte unterstützen auch Sie unsere Petition, indem Sie hier unterschreiben:

www.ceta-aktion.foodwatch.de

https://www.foodwatch.org/de/informieren/freihandelsabkommen/e-mail-aktion-kein-vorlaeufiges-ceta/

Mit dem Freihandelsabkommen CETA wird ein Kernprinzip der EU, das Vorsorgeprinzip, ausgehebelt. Standards im Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz sind in Gefahr und dringend notwendige Verbesserungen kaum mehr möglich. Welche absurden Formen das annehmen kann, zeigt ein Online-Video, das die ZDF-Macher von „Die Anstalt“ eigens für uns produziert haben. Darin nimmt Max Uthoff als „CETA-Lobbyist“ das Abkommen auf die Schippe. Getreu dem Motto: „Wer braucht schon sichere Chemikalien? Lebe lieber wild und gefährlich.“

Schauen Sie jetzt hier das Video und unterschreiben Sie dann unsere E-Mail-Aktion:

https://www.foodwatch.org/de/informieren/freihandelsabkommen/e-mail-aktion-kein-vorlaeufiges-ceta/

Bitte helfen Sie uns, damit CETA nicht vorläufig endgültig wird!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Wussten Sie, dass foodwatch unabhängig ist von Staat und Lebensmittelwirtschaft und sich aus Förderbeiträgen und Spenden finanziert? foodwatch ist ein gemeinnütziger Verein, dem jede und jeder beitreten kann – bitte unterstützen Sie uns und werden Sie jetzt hier Fördermitglied:

www.foodwatch.de/mitglied-werden

https://www.foodwatch.org/de/spenden/foerdermitglied-werden/formular-foerdermitglied-werden/

Weiterführende Informationen und Quellen:
Rechtsgutachten zur „vorläufigen“ Anwendung von CETA
Bundeswirtschaftministerium zu CETA
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

Ökologie: Sind Neonikotinoide schuld am Rückgang der Wildbienen?

http://www.spektrum.de/news/sind-neonikotinoide-schuld-am-rueckgang-der-wildbienen/1420247

Eine neue Studie bringt den Einsatz der Insektizide nun mit dem Bienenschwund in England in Verbindung.

Hummel auf Löwenzahn

© fotolia / photobars
(Ausschnitt)
Wissenschaftler um Ben Woodcock vom britischen Centre for Ecology and Hydrology sind auf einen Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Wildbienen und dem Einsatz von Neonikotinoiden als Pflanzenschutzmittel in England gestoßen. Damit verdichten sich die Hinweise darauf, dass die umstrittenen Insektizide, die sich lange Zeit großer Beliebtheit erfreuten, um Schädlinge wie Blattläuse oder Käfer von Nutzpflanzen fernzuhalten, den Bestäubern tatsächlich empfindlich schaden könnten.

Die Forscher untersuchten zwischen 1994 und 2011 Veränderungen in der Verbreitung von 62 Wildbienenarten, die sich vom Nektar und Pollen des Raps (Brassica napus) ernähren. Dessen Samen werden seit 2002 in Großbritannien mit Neonikotinoiden behandelt. Ab diesem Zeitpunkt ging die Verbreitung der Bienen im Durchschnitt um rund 13 Prozent zurück – wobei die Abnahme bei Arten, die Rapspflanzen besonders regelmäßig besuchen, rund dreimal so stark war wie bei Spezies, die sich an einer ganzen Reihe verschiedener Pflanzen gütlich tun. Dieses Schicksal treffe etwa die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris), so die Forscher.

Die Analyse stützt damit nun erstmals auch im großen Maßstab die Befunde kleinerer Studien, bei denen Wissenschaftler verschiedene Bienenspezies im Labor untersuchten oder sich nur kleine Populationen über einen kurzen Zeitraum hinweg in freier Wildbahn anschauten. Diese Arbeiten kamen zu dem Ergebnis, dass Neonikotinoide offenbar zumindest für einige Arten schädliche Nebenwirkungen mit sich bringen könnten – und neben anderen Faktoren wie dem Klimawandel und dem fortschreitenden Verlust von Lebensraum dazu beitragen, dass die Bestäuber in vielen Regionen auf der Welt inzwischen auf dem Rückzug sind. Außerdem fanden Forscher schon Hinweise darauf, dass vor allem Hummeln mit Neonikotinoiden versetzten Nektar ganz besonders gerne zu mögen scheinen – und so besonders schnell Gefahr laufen, sich zu vergiften.

Als Reaktion auf diese Erkenntnisse beschränkte die Europäische Union bereits im Dezember 2013 vorübergehend die Verwendung mehrerer Neonikotinoide. Kritiker der Maßnahme wenden allerdings ein, dass die Nachweise einer Gefährdung der Bienen nach wie vor dürftig seien. So kann auch die neue Studie lediglich eine Korrelation, aber keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Einsatz der Insektizide und dem Rückgang der Bienen belegen.

© Spektrum.de

Wasser

Wiebke Schroeder, SumOfUs.org

Nestlé will mitten in der Wüste in Phoenix, Arizona, eine Abfüllanlage für Trinkwasser errichten — und den Menschen in einer dürregeplagten Region auch noch ihr letztes Wasser abgraben.

Fordern Sie die Stadtverwaltung von Phoenix auf, das kostbare Trinkwasser zu schützen und Nestlés Pläne zu stoppen!

https://actions.sumofus.org/a/verwaltung-von-phoenix-genehmigen-sie-nestles-wasser-abfuellfabrik-nicht/

Monsanto

Wiebke Schroeder, SumOfUs.org

Die EU-Kommission könnte Monsanto und Co bald erlauben, ihre „endokrinen Disruptoren” zu verbreiten — Hormongifte, die unter anderem mit Krebs, Unfruchtbarkeit und Diabetes in Verbindung gebracht werden.

Fordern Sie Bundesministerin Hendricks und Bundesminister Schmidt auf, den Vorschlag der EU-Kommission zu endokrinen Disruptoren abzulehnen!

https://actions.sumofus.org/a/hormongifte-stoppen/

Sylvia,

In wenigen Wochen droht die EU-Kommission die Regulierung gefährlicher Chemikalien aufzuweichen. Das wäre ein Sieg für Monsanto, Bayer und Co.

Die sogenannten „endokrinen Disruptoren” bringen unseren Hormonhaushalt durcheinander und werden unter anderem mit Krebs, Unfruchtbarkeit und Diabetes in Verbindung gebracht.

Und sie stecken überall: Ob als Weichmacher in Plastikflaschen oder als Pestizide auf unseren Feldern.

Im September werden die Regierungen der EU-Staaten über den Vorschlag der Kommission entscheiden. Die Stimme der Bundesregierung hat Gewicht: Wenn wir unsere zuständigen Minister/innen zu einem Nein bewegen, können wir den Siegeszug der Hormongifte auf unseren Tellern und Feldern noch stoppen!

https://actions.sumofus.org/a/hormongifte-stoppen/

Fordern Sie Bundesministerin Hendricks und Bundesminister Schmidt auf, den Siegeszug der Hormongifte zu stoppen!

Mediziner fordern seit Jahren, endokrine Disruptoren zu verbieten. Doch die Industrie hat sich mit allen Mitteln gewehrt. Kein Wunder: Die hormonellen Schadstoffe bescheren Bayer und Co. riesige Gewinne.

Das Europäische Parlament und die EU Mitgliedsstaaten haben die Zulassung der endokrinen Disruptoren als Pestizidwirkstoffe schon 2009, als Biozidwirkstoffe 2012 verboten.

Doch bis heute werden die gefährlichen Schadstoffe verkauft, weil die EU Kommission keine Definition von endokrinen Disruptoren vorgelegt hat — dank massivem Lobbydruck der Chemieindustrie.

Jetzt hat sie einen Vorschlag gemacht, der Umwelt- und Verbraucherorganisationen entsetzt.

https://actions.sumofus.org/a/hormongifte-stoppen/

Fordern Sie Bundesministerin Hendricks und Bundesminister Schmidt auf, den Vorschlag der EU-Kommission zu endokrinen Disruptoren abzulehnen!

Statt uns vor gefährlichen Stoffen vorsorglich zu schützen, sollen endokrine Disruptoren u.a. erst dann verboten werden, wenn eine schädliche Wirkung beim Menschen bereits nachgewiesen wurde. 

Die Folge: Es dauert sehr lange, bis eine Chemikalie als endokriner Disruptor anerkannt ist, viele gefährliche Substanzen gehen einfach durch.

Unzählige Menschen erkranken, bis die Schadstoffe endlich aus dem Verkehr gezogen werden.

Es ist ein verantwortungsloses Spiel mit der Gesundheit der Menschen, das hier gespielt wird. Deshalb haben wir uns mit PAN Germany, WECF, BUND, HEJSupport und dem Umweltinstitut München zusammengeschlossen: Mit vereinten Kräften können wie verhindern, dass der Schutz unserer Gesundheit den Interessen der Industrie geopfert wird.

https://actions.sumofus.org/a/hormongifte-stoppen/

Hier klicken, um unsere gemeinsame Petition an Bundesministerin Hendricks und Bundesminister Schmidt zu unterzeichnen!

Gerade erst konnte unser gemeinsamer Protest verhindern, dass Monsantos Lieblingssubstanz Glyphosat für weitere 15 Jahre in der EU zugelassen wird — auch weil wir die deutsche Bundesregierung bei den entscheidenden Abstimmungen zu einer Enthaltung bewegen konnten.

Jetzt gilt es wieder Druck zu machen und diesen Erfolg zu wiederholen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Wiebke und das Team von SumOfUs

 

**********
Mehr Informationen:

Unaussprechlich und gefährlich, taz, 15. Juni 2016
Kein Schutz für Mensch und Umwelt: EU-Kommission legt Vorschläge zur Identifizierung hormonell wirksamer Chemikalien vor, PAN Germany, 15. Juni 2016
Endocrine disruptors: EU Commission accused of defending agro-chemical industry over human health, The Parliament, 16. Juni 2016 (in englischer Sprache)

Re: Monsanto

Anne Isakowitsch, SumOfUs.org

Bayer setzt weiter alles daran, seine Übernahmepläne für Monsanto in die Realität umzusetzen. Doch der Chemieriese hat seine Rechnung ohne uns gemacht: Mehr als 500.000 Menschen haben sich unserer Kampagne angeschlossen, um diese Horror-Fusion zu verhindern.

Aber das ist noch nicht alles.

Tausende SumOfUs-Mitglieder haben gespendet, so dass wir eine der renommiertesten Anwaltskanzleien der Welt mit einem Gutachten beauftragen konnten. Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Diese Übernahme verstößt gegen das Kartellrecht und muss sofort gestoppt werden.

Schicken Sie jetzt einen Tweet an die Kartellbehörden, damit sie diese Fusion stoppen!

 Tweet schicken 
https://twitter.com/intent/tweet?text=Ein%20Zusammenschluss%20von%20Bayer%20%26%20%40Monsanto%20treibt%20Landwirte%20in%20den%20Ruin.%20Stoppen%20Sie%20diesen%20%20%23mergerfromhell%20%40EU_Agr%20http%3A%2F%2Fd.shpg.org%2F218381525t

Wir haben mit tausenden Bayer-Aktionären Kontakt aufgenommen, die sich gegen die Übernahme von Monsanto engagieren. Sie haben eine klare Botschaft an Bayers Vorstandsvorsitzenden Werner Baumann: Wenn er die Fusion vorantreibt, werden sie ihre Aktien von Bayer verkaufen.

Das Rechtsgutachten und die Kommentare der Bayer-Anteilseigner haben wir auf einer eigenen Webseite veröffentlicht:

https://www.bayermonsantomerger.com/de

Jetzt wollen wir dafür sorgen, dass die Wettbewerbs-Kommissarin der EU und das US-Justizministerium dieses Gutachten und unseren Widerstand auch wahrnimmt. Die Zeit drängt, denn Bayer hat sein Angebot für Monsanto gerade noch einmal erhöht.

Helfen Sie uns, indem Sie einen Tweet an Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager und andere Verantwortliche schicken, damit sie auf unser Gutachten aufmerksam werden und die Fusion stoppen!

 Tweet schicken 
https://twitter.com/intent/tweet

Auch wenn Sie Twitter nicht nutzen, können Sie uns helfen: Leiten Sie diese E-Mail an Freunde und Bekannte weiter und bitten Sie sie, die Kampagne zu teilen. Gemeinsam werden wir diesen Deal stoppen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Anne und das Team von SumOfUs

SumOfUs.org ist eine weltweite Bewegung engagierter Menschen wie Ihnen, die sich zusammen dafür einsetzen, dass Konzerne für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen werden. Gemeinsam ebnen wir so den Weg für eine neue, nachhaltige Weltwirtschaft.