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Newsletter Nummer 6 – Über 40.000 Unterstützer*innen!

abrüsten statt aufrüsten

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 40.0000 Unterstützer*innnen
Über 40.000 Unterstützer*innen
Nach den Ostermärschen freuen wir uns verkünden zu können, dass mittlerweile über 40.000 Unterstützer*innen unseren Aufruf online oder offline unterschrieben haben!

Wir danken allen, die Unterschriften gesammelt haben und rufen dazu auf, weiter zu sammeln, zum Beispiel am 1. Mai, wenn wieder zahlreiche Aktionen stattfinden werden. Die Unterschriftenlisten können auf unserer Webseite abruesten.jetzt heruntergeladen werden oder über friekoop@friedenskooperative.de oder frieden-und-zukunft@t-online.de bestellt werden.

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DNR unterstützt abrüsten statt aufrüsten

Das Präsidium des Deutschen Naturschutzringes (DNR) hat die Unterstützung des Aufrufes Abrüsten beschlossen.

„Die Bundesregierung plant, 30 Milliarden Euro für Rüstungsausgaben aufzuwenden. Dadurch fehlen wichtige Investitionen im Bereich der Konfliktprävention. Umwelt- und Klimaschutz hingegen fördern und stärken einen nachhaltigen Frieden. Daher sind Investitionen in die Agenda 2030 zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele und des Pariser Klimaabkommens unerlässlich, um die Erderwärmung möglichst bei 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.. Der geplante Anstieg der Rüstungsausgaben gefährdet diese Ziele. Investitionen von 2% in Klimaschutz sorgen für mehr Sicherheit als 2% für Waffen.“

Der Deutsche Naturschutzring ist der Dachverband von 89 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen, die zusammen elf Millionen Menschen erreichen. Die unter dem Dach des DNR zusammengeschlossenen Organisationen eint die Ziele, biologische Vielfalt und natürliche Ressourcen zu schützen, den Klimawandel zu bekämpfen und für eine nachhaltige und umweltgerechte Wirtschaftsweise einzutreten.

Austausch, Vernetzung und Strategie Treffen in Frankfurt
Wie schon in der Einladung von letzter Woche geschrieben findet am 17. Juni ein Austausch, Vernetzung und Strategie Treffen in Frankfurt am Main statt. Alle Informationen dazu gibt es auf unserer Webseite unter der Adresse https://abruesten.jetzt/2018/04/einladung-austausch-vernetzung-und-strategie-treffen-17-juni-2018-in-frankfurt-main/

Ostermärsche 2018

Mehr Menschen setzen sich wieder aktiv für Frieden ein – abrüsten statt aufrüsten ein Schwerpunktthema

Die diesjährigen Ostermärsche waren ein Erfolg. Das Netzwerk Friedenskooperative konnte auch dieses Jahr wieder eine Zunahme bei den Teilnehmerzahlen bilanzieren. In einigen Städten wie Bremen und Hannover lag die Beteiligung sogar deutlich über den Erwartungen der Veranstalter*innen. Insgesamt gab es bundesweit über 100 Aktionen und Veranstaltungen. Diese Entwicklung macht Mut und gibt Hoffnung, dass angesichts der zunehmenden Aufrüstung und der angespannten Weltlage sich neue Menschen aktiv für Frieden einsetzen.
„abrüsten statt aufrüsten“ war auf so gut wie allen Ostermärschen ein Hauptthema, zusammen mit u.a. Atomwaffen abschaffen, Rüstungsexporte stoppen und der Forderung nach einer neuen Entspannungspolitik mit Russland. In vielen Redebeiträgen, auf Plakaten sowie Bannern war die Forderung nach Abrüstung vertreten. Viele Ostermarsch-Aktive sammelten Unterschriften für abruesten.jetzt, so dass über Ostern die Zahl der Unterschriften weiter anstieg. Dank diesem Engagement haben wir die 40.000er Marke geknackt!
Die Ostermärsche haben gezeigt, dass die Forderung nach Abrüstung über den etablierten Kreis der Friedensbewegung hinausgeht. Der Plan der Bundesregierung, in den kommenden Jahren für Krieg und Militär bis zu 30 Milliarden Euro mehr auszugeben, alarmiert viele Menschen und lässt sie wieder oder zum ersten Mal für Frieden und Abrüstung auf die Straße gehen. Auch viele gewerkschaftliche Gruppen haben sich u.a. aus diesem Grund verstärkt an den diesjährigen Ostermärschen beteiligt. Dies zeigt, dass die Abrüstungsbewegung weiter wächst.
Nach den Ostermärschen ist der 1. Mai der nächste wichtige Termin um die Forderung nach Abrüstung zu verstärken und weitere Unterschriften zu sammeln, damit wir möglichst schnell die 50.000er Marke knacken. Die Ostermärsche haben uns neuen Auftrieb gegeben und machen optimistisch, dass wir diese Marke schnell erreichen werden, damit unser Signal in Richtung Bundesregierung noch deutlicher wird: Rüstet endlich ab! Gebt das Geld sinnvoll für Bildung, Gesundheit und andere soziale Bereiche aus, statt für Bomben und Krieg!
Von: Philipp Ingenleuf (Netzwerk Friedenskooperative), Arbeitsausschuss „Initiative abrüsten statt aufrüsten“

Rede von Wildtrud Rösch-Metzler auf dem Ostermarsch in Fulda

Unter anderem kritisierte die pax-christi Bundesvorsitzende Wiltrud Rösch-Metzler auf dem Ostermarsch in Fulda das neue Wettrüsten und rief zur Unterstützung von abrüsten statt aufrüsten auf.

„Die EU hat sich über Jahrzehnte als ‚Friedensmacht’ und damit als Vorbild für andere Staaten und Staatenorganisationen verstanden. Vor allem hierfür ist sie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Wir protestieren dagegen, dass die verstärkte EU-Kooperation in der Verteidigungspolitik (PESCO) zum Vorwand genommen werden soll, Rüstungs- und Verteidigungsausgaben erheblich zu erhöhen! Wir fordern eine starke Erhöhung der Mittel für zivile Konfliktverhütung und -bearbeitung, für Friedenskonsolidierung, für Friedensforschung, für Friedensbildung, für Friedensdiplomatie und für Entwicklungszusammenarbeit. Nur so kann Gewalteskalation vorgebeugt, können Konfliktursachen beseitigt und kann die EU ihrem Anspruch, ‚Friedensmacht’ zu sein, gerechter werden. Das EU-Parlament ist hierfür in der Pflicht! Es muss die von ihm beschlossene Ausweitung des sog. Stabilitätsinstruments auf militärische Komponenten wieder zurücknehmen!

[…]

Über 30 000 Menschen haben die verschiedenen Aufrufe gegen eine Erhöhung des Verteidigungshaushalts unterzeichnet. Sammeln wir weiter Unterschriften unter die Aufrufe „Abrüsten statt Aufrüsten“ oder »Mehr fürs Militär? Nicht mit uns!« oder ähnliche Aufrufe. Lasst uns diese Idee verbreiten, wo wir tätig sind, von Parteien über die Kirchengemeinden bis zu Umwelt-, Eine Welt‘ und Flüchtlingsinitiativen.

[…]

Was wir in diesen Zeiten des Wettrüstens tun können möchte ich mit den Worten von John Dear, dem Mitbegründer von pax christi USA zusammenfassen: „die Wahrheit sagen, gegen Krieg und Ungerechtigkeit Widerstand leisten, Gewaltfreiheit üben, den Armen beistehen, alle Menschen lieben, beten und die Vision einer neuen Welt ohne Krieg, Armut und Atomwaffen aufrechterhalten. Wir sind berufen, dem gewaltfreien Jesus auf der Straße des Friedens zu folgen.“ Das ist die Botschaft von Ostern.“

Die komplette Rede findet ihr hier.

 https://abruesten.jetzt/2018/04/redebeitrag-von-wiltrud-roesch-metzler-fuer-den-ostermarsch-fulda-am-31-maerz-2018/

Abrüsten bei den Ostermärschen

 Ostermarsch Berlin
 Ostermarsch Bonn
 Ostermarsch Garlstedt
 Ostermarsch Jena

Unterstützung lokal und regional

Am 27.3. trafen sich im Hannoverschen Raschplatz-Pavillon fünfzehn Unterstützerinnen und Unterstützer des Aufrufs „abrüsten statt aufrüsten“, um einander kennen zu lernen und Motive und sowie Informationen über geplante Aktivitäten auszutauschen. Mittlerweile vermeldet die online-Unterzeichner-Liste 190 Einträge „Hannover“, sodass von deutlich mehr als 200 UnterstützerInnen aus der Region ausgegangen werden kann. Hinzu kommen die Unterstützungsunterschriften auf Papier, die hier nicht erfasst sind.

In Zukunft wollen die UnterstützerInnen aus Hannover ihre Aktivitäten noch ausweiten und am 1. Mai weitere Unterschriften für „abrüsten statt aufrüsten“ sammeln und Zeitungen verteilen. Außerdem sind regelmäßige Treffen geplant, das nächste findet am 29.5 um 19 Uhr im Freizeitheim Lister Turm, Raum 14 statt. Weitere Informationen gibt es auf der Seite https://frieden-hannover.de/ zu finden.

Neue Praktikanten

Nils und Mohammed sind seit Anfang April die neuen Praktikanten bei abrüsten statt aufrüsten.

Ich bin Nils und studiere Nordamerikastudien an der FU Berlin. Erste Erfahrungen mit der Friedensbewegung habe ich bereits bei einem Praktikum beim Netzwerk Friedenskooperative gemacht und ich bin jetzt bei abrüsten statt aufrüsten, weil ich mich gegen eine weitere militärische Aufrüstung Deutschlands und für zivile Konfliktlösungen engagieren will und der Meinung bin, dass die Unsummen, die für Rüstung ausgegeben werden dringend an anderer Stelle gebraucht werden, zum Beispiel in der Pflege und dem sozialen Wohnungsbau.

Ich bin Mohammed und habe Politikwissenschaften in Syrien studiert. Ich bin der Meinung, dass Aufrüstung und Militarismus für den Krieg und die Zerstörungen in Syrien verantwortlich sind. Durch die Einmischung von ausländischen Mächten mit Militärgewalt hat sich die Lage in Syrien nur verschlechtert. Deshalb möchte ich bei abrüsten statt aufrüsten mitmachen.

Und nicht vergessen Friedensarbeit kostet Geld. Bitte spendet !

Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.
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Einladung: Austausch, Vernetzung und Strategie Treffen – 17. Juni 2018 in Frankfurt/Main

https://abruesten.jetzt/2018/04/einladung-austausch-vernetzung-und-strategie-treffen-17-juni-2018-in-frankfurt-main/

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde.

Initiative abrüsten statt aufrüsten
Marienstraße 19-20
10117 Berlin

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

der Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ hat

  • eine ausgesprochen positive, einigende und aktivierende Resonanz in der Friedensbewegung gefunden
  • ist in vielen gewerkschaftlichen Kreisen ausgesprochen positiv aufgenommen worden
  • neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Unterstützung anderer sozialen Bewegungen aufgezeigt
  • mit bisher mehr als 35.000 Unterschriften eine nicht schlechte aber noch lange nicht zufriedenstellende Unterstützung erreicht
  • eine wichtige Rolle bei den Ostermärschen gespielt
  • eine durchaus breite Medienresonanz erreicht

 

Trotz allem bleibt: von einer breiten Bewegung gegen das 2% Aufrüstungsziel der Bundesregierung sind wir weit entfernt.

  • Was können wir tun um die Unterschriftensammlung zu stärken, mehr Menschen einzubeziehen und zu aktivieren?
  • Wie wird es möglich, weitere Bereiche der Gesellschaft und ihre Organisationen für eine aktive Unterstützung zu gewinnen?
  • Wie können die Ausstrahlung des Appells und sein Bekanntheitsgrad erhöht werden?
  • Wie können Vernetzungen gestärkt werden?
  • Brauchen wir mehr Aktionen und wenn ja, welche?
  • Welche größere Rolle können und sollen die sozialen Medien spielen?
  • Was ist mit einer internationalen Vernetzung?
  • Wie können wir mehr Druck auf die Politik aufbauen, um unsere Ziele zu erreichen?

 

Diese und weitere interessierende Fragen wollen wir auf einem
Austausch, Vernetzung und Strategie Treffen diskutieren.

Datum: 17. Juni 2018

Beginn: 11.00 – 17.00 Uhr

Wo: DGB-Haus Frankfurt

Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

60329 Frankfurt am Main

Wir möchten Euch herzlich dazu einladen.

Nach einleitenden Bemerkungen aus dem Arbeitsausschuss der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ wollen wir in einer hoffentlich vielfältigen Diskussion überlegen und entwickeln, wie wir die Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ bis zum Herbst weiter stärken können. Was könnten mögliche Höhepunkte der Aktion sein? Wie und zu welchem Zeitpunkt könnte eine Übergabe der Unterschriften erfolgen?

Viele interessante Fragen, viele spannende Herausforderungen. Gedanken und Ideen sind gefragt!

Wir hoffen, ihr diskutiert mit und kommt am 17. Juni nach Frankfurt.

Zur Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung und zur Weiterführung der Aktivitäten gegen Aufrüstung sind wird auch weiterhin auf Spenden angewiesen. Daher freuen wir uns, wenn ihr uns auch finanziell unterstützen könnt.

Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.

IBAN: DE20 5005 0201 0200 0813 90

BIC: HELADEF1822

Verwendungszweck “Spende”

Mit friedlichen Grüßen

Euer Arbeitsausschuss „abrüsten statt aufrüsten“

Der Arbeitsausschuss der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ besteht aus Personen der folgenden Organisationen: Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), ver.di, Naturfreunde Deutschlands, der Friedensbewegung u.a. aus der Kooperation für den Frieden und dem Bundesausschuss Friedensratschlag.

Newsletter Nummer 5 – abrüsten statt aufrüsten

Ostern 2018 : Wir „marschieren“ für den Frieden

Wohl selten in den letzten Jahren war das traditionelle Lied der Ostermarschierer so aktuell:

wir marschieren nicht gegen den Osten

wir marschieren nicht gegen den Westen,

wir marschieren für eine Welt, die von Kriegen nichts mehr hält.

Lasst uns Ostern aktiv werden, für eine neue Politik der Entspannung besonders mit Russland. Wann, wenn nichts jetzt, in dieser aufgeladenen Atmosphäre brauchen wir neue Initiativen für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit. Das alte Ziel der Ostermarschierer, Feindbilder abzubauen, ist wieder aktuell und in den Mittelpunkt gerückt.

Grund genug Ostern auf die Straßen und Plätze zu gehen. Wir können es uns aus globaler und nationaler Sicht nicht leisten, 30 Milliarden Euro mehr für Rüstung auszugeben. Dieses zu verhindern, ist das Ziel unserer Initiative „abrüsten satt aufrüsten“. Abrüsten, nichts ist mehr mit den Ostermärschen verbunden. Wie hieß es dort schon in den 60er und 70er Jahren: Ostermärsche für Abrüstung und Demokratie!

Deshalb die Bitte an alle. Nehmt die Unterschriftenlisten mit zu den Ostermärschen, verteilt die neue Zeitung. Viele auf den Ostermärschen, vielleicht auch euere Nachbarn, haben noch nicht unterschrieben. Ganz sicher ist die Passantin oder der Passant, am Rande, an der nächsten Straßenecke noch nicht dabei.

Wir können viele neue Unterstützer*innen während der Ostermärsche gewinnen – nutzen wir die vielen Gelegenheiten aus unserer Unterschriftensammlung um eine Bewegung für Abrüstung zu schaffen.

Die mehr als 90 Ostermärsche, darunter auch einige neue, sowie die deutlich größere Beteiligung der Gewerkschaften sind ermutigende Zeichen.
Wann und wo genau ein Ostermarsch in Deiner Nähe stattfindet, erfährst Du im Terminkalender des Netzwerk Friedenskooperative. Dort kannst Du mit Hilfe des Suchfilters schauen, ob in Deiner Stadt oder Region ein Ostermarsch stattfindet. https://www.friedenskooperative.de/termine?thema=69

In der Erklärung des Arbeitsausschusses „abrüsten statt aufrüsten“ heißt es dazu:

„Es bleibt: Die Öffentlichkeit muss weiterhin und verstärkt informiert und aufgeklärt werden, was die sozialen, ökologischen und bildungspolitischen Konsequenzen einer Erhöhung der Ausgaben für die Rüstung um ca. 30 Milliarden € bedeuten. Die Herausforderung ist das öffentliche Meinungsklima für Frieden und Abrüstung zu beeinflussen. Auch in dieser Legislaturperiode bleibt es eine wichtige Aufgabe, auf die friedenspolitische Willensbildung hinzuwirken und zu mobilisieren und darüber auch Einfluss auf Parteien und die Bundesregierung zu nehmen. Deswegen werden wir die Unterschriftensammlung unter dem Aufruf “Abrüsten statt Aufrüsten“ fortsetzen und intensivieren.

 Wir wenden uns an die Aktiven in den Gewerkschaften, den sozialen Bewegungen und der Friedensbewegung: Macht die Unterschriftensammlung noch mehr als bisher schon geschehen zu Eurer Sache.

Wir rufen auf: Beteiligt Euch in diesem Sinne an den Ostermärschen 2018!

 Nur eine zahlreiche Teilnahme zeigt, dass vielen Menschen Frieden und Abrüstung wirklich wichtig sind, nur mit vielen können wir Abrüstung wieder zu einem gesellschaftlichen Thema machen und auch durchsetzen.“

 Über 35.000 Unterstützer*innen!
Bild: 35.000 Unterschriften
Dank der großartigen Offline Unterstützung vieler Gruppen in ganz Deutschland, können wir bereits einen neue Stand der Unterschriften vermelden: über 35.000!

Vielen Dank an alle Gruppen und Einzelpersonen, die den Aufruf in ihrer Gegend verbreiten.

Unterschreibe jetzt!
 Neue Info-Zeitung
Bild: Neue Zeitungen
Unsere neue Info-Zeitung für die Ostermärsche und weitere Aktionen ist erschienen!
Bestellen können Sie die Zeitung per E-Mail an info@abruesten.jetzt oder über die Website: abruesten.jetzt/zeitung/. Dort steht sie natürlich auch kostenlos zum Download zur Verfügung.

In dieser Ausgabe widmen sich unter anderem der SoVD Präsident Adolf Bauer und Susanne Grabenhorst, stellvertretende Vorsitzende der IPPNW, der Problematik deutscher Waffenexporte und der Notwendigkeit von ziviler Konfliktbearbeitung. Des Weiteren kommentiert Michael Müller, Bundesvorsitzender der Naturfreunde Deutschlands, die Koalitionsvereinbarungen aus friedenspolitischer Sicht. Außerdem äußern sich Willi Hoffmeister, Eugen Drewermann, Margot Käßmann, Udo Lindenberg, Reiner Hoffmann und Jürgen Grässlin dazu, warum sie den Aufruf unterzeichnet haben.

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 Krieg darf kein Mittel der Politik sein.
 Auszug aus dem Aufruf des DGB Nord
Unterstützung lokal und regional
Logo DGB Nord
Kriegsprävention statt Militäreinsätze! Verzicht auf Gewalt! Kooperation statt Konfrontation!

Gegen eine neue Rüstungsspirale: Abrüstung jetzt!

Krieg darf kein Mittel der Politik sein. Als Organisation der arbeitenden Menschen vertreten die Gewerkschaften auch das Interesse an der Sicherung des Friedens, an der Verhinderung oder Beendigung von Kriegen. Sie verstehen sich deshalb als natürlicher Teil der Friedensbewegung und fordern gemeinsam mit anderen Friedenskräften von Bundesregierung und Bundestag:

• Keine weitere Aufrüstung der Bundeswehr, stattdessen Abrüstung und Verwendung der Rüstungs und Kriegsmilliarden für soziale Zwecke!

• Insbesondere keine Ausrüstung der Bundeswehr mit bewaffneten Kampfdrohnen, keine „Stationierung“ im schleswigholsteinischen Jagel!
• Entwicklung einer Handlungsperspektive zur Umstellung der Rüstungsindustrie auf nachhaltige Produktionsziele (Konversion)! Hierbei muss die Politik dafür Sorge tragen, dass die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer attraktive alternative Beschäftigungsperspektiven erhalten.

(…)

Vollständiger Aufruf
 Abrüstung jetzt!
SPD Bremen-Stadt

Auszug aus dem Beschluss des Unterbezirksparteitages Bremen-Stadt:

Der Landesparteitag möge beschließen:

»Erneuerung« nur mit klarem friedenspolitischen Profil!

Die SPD hat in ihrem Hamburger Programm bekräftigt, eine »Friedenskraft in Deutschland und Europa« zu sein. Weiter heißt es dort:

»Wir knüpfen an die erfolgreiche Entspannungspolitik Willy Brandts in Europa an, für die das Konzept gemeinsamer Sicherheit, vertrauensbildende Schritte und wirtschaftliche wie zivile Zusammenarbeit wichtige Elemente waren. Wir plädieren für eine neue Entspannungspolitik, die Verständigung ermöglicht, Aufrüstung vermeidet und die friedliche Lösung von Konflikten ermöglicht.«

Mit Blick auf internationale Konflikte wird zudem ein »umfassender Sicherheitsbegriff« betont: »Sicherheit für alle Menschen setzt Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit, Demokratie, soziale, wirtschaftliche, kulturelle und nachhaltige Entwicklung voraus.« Wir fordern, dass sich die SPD in ihrer Politik wieder deutlich von diesen Handlungsmaximen leiten lässt:

– Das Ziel der Nato, die nationalen Militärausgaben bis 2024 auf mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu steigern, muss ausdrücklich und eindeutig abgelehnt werden. Die Modernisierung der Bundeswehrausrüstung darf sich mittelfristig nur im Rahmen der allgemeinen Haushaltssteigerung bewegen.

– Im Rahmen der verstärkten europäischen Militär- und Rüstungszusammenarbeit
(PESCO) darf keine verstärkte Aufrüstung des europäischen NATO- Pfeilers betrieben oder gar unter der Hand das Ziel einer eigenständigen militärischen Großmacht neben den USA, Russland und China verfolgt werden!

– Die gemeinsame europäische Außen- und Sicherheitspolitik muss eindeutig im Sinne einer »Friedensmacht Europa« gestärkt werden. Sie muss dem Prinzip eines Vorrangs des Politischen vor dem Militärischen folgen und auf Friedenssicherung, Entspannung und zivile Krisenprävention ausgerichtet sein.

– Die SPD muss die Initiative »Abrüsten statt Aufrüsten« unterstützen, die jüngst von Gewerkschaftlerinnen, Gewerkschaftlern und Friedensbewegung, Künstlerinnen und Künstlern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Leben gerufen wurde.

Die SPD muss sich dafür einsetzen, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet!
Die Bremer SPD setzt ein Zeichen,

  •  indem der Landesvorstand die Abrüstungsinitiative »Abrüsten statt Aufrüsten« für die Bremer SPD unterzeichnet,
  •  indem ihre Bundestags- und Landtagsabgeordneten die »ICAN« Erklärung für Abgeordnete unterzeichnen,
  •  und
  •  indem der Landesvorstand die Initiative für ein Bündnis ergreift, das wieder jährlich einen Bremer Appell   zum Weltfriedenstag am 1. September veröffentlicht.

    17. März 2018

Beschluss
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Newsletter Nummer 4 – abrüsten statt aufrüsten

https://abruesten.jetzt/?na=v&id=21&nk=22576-7bd6bf8dfa

Newsletter Nummer 4 – abrüsten statt aufrüsten View online
Erklärung des Arbeitsausschusses abrüsten statt aufrüsten

Abrüsten statt aufrüsten und der Einsatz für eine Politik der internationalen Entspannung ist das Gebot der Stunde!
Die Zivilgesellschaft ist gefordert sich friedenspolitisch einzumischen. Die aktuelle politische internationale und nationale Lage zeigt, dass unsere friedenspolitischen Bemühungen um Abrüstung weiterhin erforderlich sind.
Angesichts der Mehrheitsverhältnisse, wie sie in der Bundestagswahl im September 2017 zum Ausdruck gekommen sind, findet sich im Bundestag offensichtlich keine ausreichende Unterstützung für eine ambitionierte Umsetzung friedenspolitischer Forderungen. Dies gilt besonders für Abrüstung und einer deutlichen Absage an das „2-Prozent-Ziel“. Hier fehlt auch dem schwarz-roten Koalitionsvertrag die nötige Klarheit.

Wir sagen Nein zur Erhöhung der Militärausgaben, wir brauchen das Geld für zentrale Felder der sozialökologischen Transformation unseres Landes und für die Erhöhung der Ausgaben in der Entwicklungszusammenarbeit. Das muss auf jeden Fall erfolgen.

Es bleibt: Die Öffentlichkeit muss weiterhin und verstärkt informiert und aufgeklärt werden, was die sozialen, ökologischen und bildungspolitischen Konsequenzen einer Erhöhung der Ausgaben für die Rüstung um ca. 30 Milliarden Euro bedeuten. Die Herausforderung ist das öffentliche Meinungsklima für Frieden und Abrüstung zu beeinflussen. Auch in dieser Legislaturperiode bleibt es eine wichtige Aufgabe, auf die friedenspolitische Willensbildung hinzuwirken und zu mobilisieren und darüber auch Einfluss auf Parteien und die Bundesregierung zu nehmen.

Deswegen werden wir die Unterschriftensammlung unter dem Aufruf “Abrüsten statt Aufrüsten“ fortsetzen und intensivieren. Wir wenden uns an die Aktiven in den Gewerkschaften, den sozialen Bewegungen und der Friedensbewegung: Macht die Unterschriftensammlung noch mehr als bisher schon geschehen zu Eurer Sache.

Wir rufen auf: Beteiligt Euch in diesem Sinne an den Ostermärschen 2018!

Nur eine zahlreiche Teilnahme zeigt, dass vielen Menschen Frieden und Abrüstung wirklich wichtig sind, nur mit vielen können wir Abrüstung wieder zu einem gesellschaftlichen Thema machen und auch durchsetzen.
Berlin, den 05. März 2018

Unterstützung lokal und regional
DGB-Bezirkskonferenz Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt

3. Februar 2018

 

D07: Abrüsten statt aufrüsten

 

Abrüsten statt aufrüsten

 

Die Konferenz möge beschließen:

 

Die DGB Bezirkskonferenz fordert den DGB Bezirksvorstand auf, die Initiative des Netzwerkes Friedenskooperative “Abrüsten statt aufrüsten” zu unterstützen. Der DGB Bezirk Niedersachsen Bremen Sachsen-Anhalt wirbt bei Mitgliedern und Bündnispartnern für die Unterstützung des Aufrufs “Abrüsten statt aufrüsten.” Der DGB Bezirk Niedersachsen Bremen Sachsen-Anhalt macht darüber hinaus zukünftig gemeinsam mit der Friedensbewegung und weiteren Bündnispartnern Druck zur Erreichung dieser Forderungen. Die Konferenz fordert den DGB-Bezirksvorstand auf, das Anliegen auf die Bundesebene zu transportieren.

Begründung

In dem Grundsatzprogrammen und Satzungen sowie in vielzähligen Beschlüssen auf den Kongressen der DGB Gewerkschaften und auch des DGB auf allen Organisationsebenen finden sich die Überzeugungen und die Aufgaben für die Demokratie und den Frieden einzutreten wieder. In den Einzelgewerkschaften gibt es immer wieder – auch anlassbezogen – Aktivitäten und Arbeitsgruppen zu diesen Themen. Gerade die Angriffe auf unsere demokratische Grundordnung durch Rechtspopulisten und dort einzuordnende Gruppierungen und auch auf die Demokratie in Europa machen es notwendig, sichtbare Zeichen für die Stärkung der Demokratie als Element einer aktiven Friedenspolitik zu setzen.

Anhang

Abrüsten statt aufrüsten

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart. Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe. Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprevention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik. Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.
Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik mit Russland, verhandeln und abrüsten.

Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

Ein schönes Beispiel von möglicher Unterstützung der Partei Ortsvereine:

Ehrenfelder SPD unterstützt abrüsten statt aufrüsten

Liebe Friedensfreunde,

bei der Ehrenfelder SPD (größter Ortsverein in Köln) war der Beschluss:

Wir unterstützen die Kampagne.

Friedensbewegte Grüße

Peter Förste aus Köln.

Wir freuen uns über viele weitere Ortsvereine, die die Kampagne unterstützen wollen!

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Ostermarsch 2018
Auch dieses Jahr wird es wieder zahlreiche Ostermärsche in verschiedensten Städten geben. Zeigt Solidarität mit der Friedensbewegung und lauft mit! Einige Ostermärsche haben den abrüsten statt aufrüsten Aufruf offiziell in ihren Ostermarsch-Aufruf eingebaut. Darüber freuen wir uns sehr! Ein Beispiel dafür ist der Aufruf Rhein Ruhr: Den Aufruf gibt es auch hier zum herunterladen: http://www.ostermarsch-ruhr.de .

Aufruf Rhein Ruhr
Friedenspolitik braucht Klarheit
– Michael Müller
Die Koalitionsvereinbarung ist interpretationsbedürftig

Wie heißt es doch: Der Stratege mit einem sowohl als auch, der fällt als erster auf den Bauch. Hoffen wir, dass dieser Bauernspruch nicht auch auf die Auslegung der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU/CSU und SPD zutrifft. Denn wichtige Aussagen sind interpretationsbedürftig, nicht unerwartet als Folge der Kooperation von zwei Partnern, die in der Außen- und Sicherheitspolitik unterschiedliche Positionen vertreten. Dennoch sind zentrale Prinzipien deutscher Friedenspolitik für eine Welt im Umbruch beschrieben, die als Gegenpol zur derzeitigen amerikanischen Außenpolitik verstanden werden. Die wichtigste Forderung heißt:

Wir brauchen eine neue Entspannungspolitik.

Gut ist, dass sich der Vertrag zur Agenda 2030 der UNO bekennt, zur Stärkung der Europäischen Union oder zur Erhöhung der Entwicklungshilfe. Natürlich erhebt die Friedensbewegung viel weitergehende Forderungen – vor allem in der Abrüstung. Gerade hier müssen die Aussagen hinterfragt werden.

Was bedeutet im Koalitionsvertrag das Bekenntnis zum „Weißbuch der Bundeswehr 2016 als unverzichtbarer Bestandteil deutscher Sicherheitspolitik“, in dem sich die Verfasser für einen Verteidigungshaushalt von 2 % des BIP aussprechen?

Was heißt „Schließung von Fähigkeitslücken der Bundeswehr“?

Wie lässt sich die geplante Europäisierung und gemeinsame Planung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik („Armee der Europäer“) mit dem Prinzip der Parlamentsarmee vereinbaren?

Wie soll das „gesonderte Finanzinstrument für Ertüchtigungsprojekte im Sicherheitsbereich auf EU-Ebene“ aussehen,

wer kontrolliert es und um welche Summen geht es? Und was ist mit einer „engeren Zusammenarbeit der EU mit der NATO“ gemeint?

Obwohl es vielleicht taktisch gut gemeint ist, halte ich es für bedenklich, die Erhöhung der Finanzmittel für Krisenprävention und Entwicklungszusammenarbeit an den Verteidigungshaushalt zu koppeln. „Deutschland wird verbindlich mit dieser Haushaltspolitik und der Koppelung von Verteidigungsausgaben und ODA-quotenfähigen Ausgaben sowohl dem Zielkorridor der Vereinbarungen in der NATO folgen als auch den internationalen Verpflichtungen zur weiteren Steigerung der ODA-Quote nachkommen.“

Konkret bedeutet das, insgesamt 60 Mrd. Euro mehr für beide Etats auszugeben. Die Ausweitung der Entwicklungszusammenarbeit darf nicht daran gekoppelt werden, dass in dem Umfang auch mehr Geld für Militär und Rüstung ausgegeben wird. Das hieße, die Entwicklungszusammenarbeit in Haftung von Rüstung und Militär zu nehmen.

Wir sagen Nein zu einer Erhöhung der Militärausgaben, wir brauchen das Geld für zentrale Felder der sozial-ökologischen Transformation unseres Landes und für die Entwicklungszusammenarbeit – für die innere und äußere Friedenssicherung. Sie müssen auf jeden Fall kommen.

Die Friedensbewegung ist gefragt.

abrüsten statt aufrüsten unterwegs auf …
… der “Wir haben es Satt” Demo
Am Samstag den 20. Januar waren wir auf der Demonstration “Wir haben es satt!” unterwegs. Wir sind dort auf viele Menschen getroffen, die den Rüstungswahn des 2-% Ziels ebenso kategorisch ablehnen wie wir und die auch der Meinung sind dass eine friedliche, konfliktpräventive Außenpolitik wünschenswerter ist, als die konstante Aufrüstungsspirale in der wir uns befinden. In Deutschland herrscht bereits ein Abrüstungskonsens, jetzt muss dieser nur noch zur neuen Bundesregierung getragen werden!

Vielen Dank an, alle die sich so interessiert mit uns unterhalten haben und die den Aufruf unterschrieben haben. Er wächst mit jeder Stimme!

… der Anti-SiKo in München
Vom 16. – 17. Februar waren wir auf der Münchner Friedenskonferenz und auf der Demonstration gegen die Sicherheitskonferenz. Wir haben dort viele Unterschriften gesammelt und Zeitungen verteilt.

Trotz vieler Unterschiede hatten alle Gruppierungen die selbe Botschaft: abrüsten statt aufrüsten, Investition in Soziales und nicht in Rüstung. So viel Einigkeit stimmt uns hoffnungsvoll.

Medienpräsenz 

Am 15.02. in den Nachdenkseiten:

Reiner Braun: „Anstatt europäischer Militarisierung ein Zurück zur Entspannungspolitik und zur Abrüstung“

Den vollständigen Artikel gibt es hier: http://www.nachdenkseiten.de/?p=42435 .

Am 21.01 bei Russia Today:

Exklusiv-Interview: Zehntausendfacher Protest gegen NATO-Aufrüstung

Den vollständigen Artikel gibt es hier: https://deutsch.rt.com/inland/63865-bereits-zehntausende-unterschriften-kampagne-will/ .

Am 17.01 in der Frankfurter Rundschau:

“Keine Militarisierung der Außenpolitik

– Deutschland muss sich als Friedensmacht profilieren. Deshalb muss abgerüstet und darf nicht aufgerüstet werden.”
Den vollständigen Artikel gibt es hier: http://www.fr.de/politik/meinung/gastbeitraege/gastbeitrag-keine-militarisierung-der-aussenpolitik-a-1427659 .
Im Parlament

Diether Dehm, MdB: “Es ist wirklich überhaupt nicht die Zeit über weitere Aufrüstung nachzudenken. Wissen Sie dass zahlreiche Künstler, Wissenschaftler (…) und andere einen Appell gestartet haben: abrüsten statt aufrüsten?”

Die vollständige Kurzintervention des Abgeordneten gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=zM–k3zYPzM&feature=youtu.be .

Marco Bülow, MdB: “Im Klartext heißen die Passagen aus dem Koalitionsvertrag: Die Höhe des Verteidigungsetats wird sich unter der GroKo am Zwei-Prozent-Ziel der NATO orientieren. Die NATO fordert schon länger, dass alle Mitglieder bis spätestens 2024 zwei Prozent oder mehr ihres Bruttosozialprodukts in Rüstung investieren.

Die Rüstungsspirale schraubt sich weiter nach oben: Der Verteidigungsetat war mit 37 Milliarden bereits der zweitgrößte Posten im Bundeshaushalt 2017 – und entsprach lag mit 1,2 Prozent unter dem NATO-Ziel. Um dieses zu erreichen, müsste Deutschland im Jahr 2024 mehr als 75 Milliarden Euro für Verteidigung ausgeben. Damit würde Deutschland zu einem der Länder mit den größten Militärausgaben zählen und dies würden viele Länder als eine Bedrohung ansehen. Zudem wird das Geld an anderer Stelle nötig gebraucht.”

Den vollständige Pressemitteilung gibt es hier: https://www.marco-buelow.de/koalitionsvertrag-zeigt-groko-beugt-sich-ruestungsaufruf-der-nato/ .

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Einladung zum Mitwirken: GCOMS – Global Campaign on Military Spending 2018
Schon seit 2011 finden jährlich die GDAMS – Global Days of Action Against Military Spending statt – ins Leben gerufen vom International Peace Bureau. GCOMS, die Kampagne, die seit 2014 hinter der Durchführung und Vernetzung der Events weltweit steht, umfasst über 100 Organisationen aus 35 verschiedenen Ländern – und wächst stetig.

„Reducing 10% of military assets will help saving our planet. Take action!” 

– ist der Slogan der diesjährigen Kampagne, die von  14. April bis 3. Mai 2018 stattfinden wird.

Das Hauptziel ist es, die weltweiten Ausgaben für militärische Zwecke zu reduzieren, und Regierungen zu einer Umverteilung der Rüstungsgelder zu bewegen.

Wir laden Euch herzlich ein mitzumachen. Seid dabei und zeigt Euren Freundinnen und Freunden, Mitbürgerinnen und Bürgern und Eurer Regierung, dass Steuergelder nicht in das Militär, sondern in den Aufbau von Frieden und Gerechtigkeit gehören!

Jeder kann als Einzelperson oder als Gruppe mitmachen! Ob eine Informationsveranstaltung, Aufklärung auf der Straße, die Verteilung von Infobroschüren, Workshops an Schulen oder Universitäten, ein Theaterstück oder Kunstprojekt – lasst eurer Fantasie freien Lauf!

Wir haben auch eine Selfie-Kampagne: Macht ein Foto auf dem Ihr zeigt, wofür Ihr das Geld verwenden würdet. Einige Vorschläge zum Aktiv-werden findet man auf http://demilitarize.org/get-involved/

Letztes Jahr fanden in 30 Ländern 116 GDAMS-Veranstaltungen statt – dieses Jahr wollen wir gemeinsam ein noch größeres Zeichen setzen! Alle Veranstaltungen werden auf der GCOMS Webseite aufgelistet und in die „Map of Actions“ eingetragen.

Weitere Informationen findet Ihr auf der Website der Global Campaign on Military Spending www.demilitarize.org, auf der Website von IPB http://www.ipb.org oder Ihr sendet direkt eine Mail an
info@ipb-office.berlin.

Get involved

Abrüsten statt Aufrüsten I Januar

https://abruesten.jetzt/2018/01/newsletter-3-abruesten-statt-aufruesten-i-januar/

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Newsletter Nr. 2 www.abruesten.jetzt (Dez. 2017) – Spendenaufruf

Erholsame Feiertage und ein friedlicheres neues Jahr

15.000 X Abrüsten jetzt

Der Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ hat in den ersten Wochen schon 15.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner  – ein guter Start, aber auch noch nicht mehr.

Die erste Zeitung ist erschienen (www.abruesten.jetzt/zeitung) und schon fast vergriffen. Unterschriftenlisten werden laufend bestellt. Die Webseite www.abruesten.jetzt  hat viele Informationen: Testimonials von Erstunterzeichner_innen, Videos und Clips und weitere Hinweise zu unserer Kampagne für Abrüstung.

Was aus der Unterschriftensammlung wird, hängt jetzt von Ihnen und Euch, den aktiven Unterstützer_innen ab. Wir haben die Chance ein eindrucksvolles Zeichen gegen die Aufrüstung zu setzen – nutzen wir sie.

Eine weitere dringende Bitte:

https://abruesten.jetzt/kontakt/  …….  und Spendenkonto

Der Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ braucht auch finanzielle Unterstützung.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Friedensfreundinnen und Friedenfreude,

die weitere Aufrüstung wird auch auf dem Programm der neuen Bundesregierung stehen. Die NATO Vorgabe nach 2% des Bruttosozialproduktes scheint in Stein gemeißelt. 75 Milliarden oder 20% des Bundeshaushaltes für Waffen und Rüstung bedeuten immer weniger für Soziales, für Bildung, Wissenschaft und Umwelt. Wir wollen uns mit dem Aufruf „abrüsten satt aufrüsten“ dem entgegenstellen und eine Wende zu mehr sozialer Gerechtigkeit und weniger für Militär und Kriege erreichen. Dazu brauchen wir viel Unterstützung, viel aktives „Mittun“ aber auch finanzielle Unterstützung.

Die Zeitung, die Webseite, kleine Anzeigen, Veranstaltungen, das Erstellen von Informationsmaterial – alles kostet Geld. Selbst bei kostengünstigstem Arbeiten, bei vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten fallen Ausgaben an.

Wir würden uns über jede – auch noch so kleine – Spende freuen. Bitte helfen Sie/Ihr mit, unseren so erfolgreich gestarteten Aufruf zu einer Kampagne weiter zu entwickeln, die dazu beitragen könnte, die Weichen endlich in Richtung Abrüstung umzustellen. Die Welt braucht Brot statt Kanonen (August Bebel, 1911).

Bitte spenden Sie/Ihr auf das Konto:

Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.
IBAN: DE20 5005 0201 0200 0813 90
BIC: HELADEF1822
Stichwort: Abrüsten jetzt
(Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.)

Vielen Herzlichen Dank

Für den Arbeitsausschuss

Michael Müller, Reiner Braun, Willi van Ooyen

 

„Es findet eine schleichende Militarisierung der Außenpolitik statt“

TELEPOLIS 12. Dezember 2017 Marcus Klöckner

https://www.heise.de/tp/autoren/Marcus-Kloeckner-3627276.html

Michael Müller über die Ziele des Bündnisses „Abrüsten statt aufrüsten“

„Abrüsten statt aufrüsten“ – Unter diesem Motto hat sich ein breites Bündnis bestehend unter anderem aus Politikern, Künstlern und Wissenschaftlern zusammengetan, die sich gegen eine Erhöhung des Verteidigungshaushalts der Bundesrepublik aussprechen. Im Interview mit Telepolis sagt Michael Müller, Vorsitzender der NaturFreunde Deutschlands: „Der Aufruf trifft einen Nerv“ und betont, dass sich prominente Persönlichkeiten rasch zur Unterzeichnung entschlossen haben.

https://abruesten.jetzt/2017/12/es-findet-eine-schleichende-militarisierung-der-aussenpolitik-statt/

und im Original: https://www.heise.de/tp/features/Es-findet-eine-schleichende-Militarisierung-der-Aussenpolitik-statt-3909243.html

 

Eine Bitte um Mitarbeit:

Bitte sendet die gefüllten Unterschriftensammlungszettel an die angegebenen Adressen zurück. Wir wollen in Abständen immer wieder die Zahl der gesammelten Unterschriften veröffentlichen.

Und nicht vergessen:

Die Zeitung Nummer 1 und Unterschriftenlisten können bestellt werden bei:

info@abruesten.jetzt

oder

Netzwerk Friedenskooperative
Römerstr. 88, 53111 Bonn
Tel.: 0228 / 692 904 Fax: 0228 /  692 906
friekoop@friedenskooperative.de

oder

Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.
c/o Gewerkschaftshaus Frankfurt
Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77
60329 Frankfurt a.M.
Tel. 069 / 2424 9950 Fax: 069 / 2424 9951
frieden-und-zukunft@t-online.de

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Aufruf abrüsten statt aufrüsten

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.

Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten.

Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

Erstunterzeichner*innen

Franz Alt, Schriftsteller | Dr. Wolfgang Biermann, Politikwissenschaftler, Initiative neue Entspannungspolitik JETZT! | Dieter Maschine Birr, (Ex Puhdys), Musiker | Roland Blach, DFG-VK, Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ | Prof. Dr. Ulrich Brand, Politikwissenschaftler, Institut Solidarische Moderne | Prof. Dr. Peter Brandt, Historiker, Initiative Neue Entspannungspolitik JETZT! | Reiner Braun, Präsident International Peace Bureau (IPB) | Frank Bsirske, Vorsitzender von ver.di | Christine Buchholz, MdB DIE LINKE. | Marco Bülow, MdB SPD | Annelie Buntenbach, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes des DGB | Prof. Dr. Paul J. Crutzen, Atmospheric Chemistry and Climate Research, Nobel Laureate 1995 | Daniela Dahn, Schriftstellerin | Das Rilke Projekt (Schönherz & Fleer), Erfolgreichstes Deutsches Lyrikprojekt | Renan Demirkan, Schauspielerin, Autorin | Prof. Dr. Klaus Dörre, Soziologe | Michael Erhardt, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Frankfurt | Ute Finckh-Krämer, MdB (2013-2017) SPD | Peter Freudenthaler, Volker Hinkel, von Fools Garden | Ulrich Frey, Initiative Neue Entspannungspolitik Jetzt! | Thomas Gebauer, Geschäftsführer von medico international | Wolfgang Gehrcke, DIE LINKE. | Stephan Gorol, Kulturmanagement | Dr. Rolf Gössner, Vorstandsmitglied internationale Liga für Menschenrechte | Prof. Dr. Ulrich Gottstein, IPPNW Gründungs-und Ehrenvorstandsmitglied | Susanne Grabenhorst, stellv. Vorsitzende IPPNW Deutschland | Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK | Hermann Josef Hack, Bildender Künstler | Uwe Hassbecker, Musiker (Silly) | Prof. Dr. Frigga Haug, Soziologin | Uwe Hiksch, Bundesvorstand NaturFreunde Deutschlands | Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender | Philipp Ingenleuf, Netzwerk Friedenskooperative | Otto Jäckel, Vorsitzender IALANA Deutschland, Vereinigung für Friedensrecht | Kristine Karch, Co-Chair International Network No to War – No to NATO | Margot Käßmann, Theologin | Katja Keul, MdB Bündnis90/die Grünen | Katja Kipping, MdB, Vorsitzende DIE LINKE. | Toni Krahl, Musiker (CITY) | Sabine Leidig, MdB DIE LINKE. | Wolfgang Lemb, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG Metall | Sarah Lesch, Liedermacherin | Udo Lindenberg, Musiker | Anna Loos, Schauspielerin, Sängerin (Silly) | Pascal Luig, Co-Sprecher „Kooperation für den Frieden“ | Jürgen Maier, Forum Umwelt und Entwicklung | Prof. Dr. Mohssen Massarrat, Politikwissenschaftler, Friedensforscher | Hilde Mattheis, MdB SPD | Birgitta Meier, Friedensmuseum Nürnberg | Prof. Dr. Thomas Meyer, stellv. Vorsitzender der SPD-Grundwertekommission | Matthias Miersch, MdB, Sprecher der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion | Prof. Dr. Maria Mies, Soziologin, Öko-Feministin | Michael Müller, Vorsitzender NaturFreunde Deutschlands, ehem. Staatssekretär im Umweltministerium | Julia Neigel, Sängerin, Songwriterin | Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzringes (DNR) | Wolfgang Niedecken, Musiker, Sänger (BAP), Maler, Autor | Prof. Dr. Norman Paech, Völkerrechtler | Alexis Passadakis, aktiv bei Attac Deutschland | Anne Rieger, Bundesausschuss Friedensratschlag | Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes | Alex Rosen, Vorsitzender IPPNW Deutschland | Michaela Rosenberger, Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) | Rene Röspel, MdB SPD | Prof. Dr. Werner Ruf, Politikwissenschaftler, Friedensforscher | Prof. Dr. Jürgen Scheffran, Physiker, Vorsitzender International Network of Engineers and Scientists for Global Responsibility (INES) | Dr. Ute Scheub, Autorin | Heide Schütz, Vorsitzende Frauennetzwerk für Frieden | Prof. Dr. Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission | Prof. Dr. Johano Strasser, ehem. Präsident des deutschen PEN | Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB Bündnis90/die Grünen | Prof. Dr. Michael Succow, Alternativer Nobelpreisträger, Michael Succow Stiftung | Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) | Horst Trapp, Friedens- und Zukunftswerkstatt | Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich Böll Stiftung | Hans-Jürgen Urban, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG-Metall | Willi van Ooyen, Bundesausschuss Friedensratschlag | Kathrin Vogler, MdB DIE LINKE. | Antje Vollmer, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D. | Dr. Christine von Weizsäcker, Biologin, Präsidentin von Ecoropa | Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, ehem. Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie | PD Dr. Uta von Winterfeld, Politikwissenschaftlerin | Peter Wahl, Wissenschaftlicher Beirat von Attac | Renate Wanie, Vorstandsmitglied Bund für Soziale Verteidigung (BSV) | Konstantin Wecker, Musiker, Komponist | Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND | Dr. Christa Wichterich, Soziologin, Publizistin | Heidemarie Wieczorek Zeul, Bundesministerin a.D. | Lucas Wirl, Geschäftsführer IALANA & NaturwissenschaftlerInnen-Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit (NatWiss) | Burkhard Zimmermann, Initiative Neue Entspannungspolitik JETZT!.

 

 

Angaben zur Person dienen der persönlichen Information

Jetzt Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ unterschreiben: https://abruesten.jetzt/

Aufruf unterzeichnen

https://abruesten.jetzt/

https://abruesten.jetzt/kontakt/ ……. und Spendenkonto

 

Newsletter Nr. 1 www.abruesten.jetzt (Dez. 2017) – Zeitung abrüsten statt aufrüsten erschienen

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreude,

die Unterschriftensammlung unter den Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ ist gut angelaufen. Wir haben ca. 11.000 online Unterschriften und sicher einige tausend auf dem Papier.

Das ist aber lange noch nicht genug – um Druck auszuüben, erst recht nicht, um erfolgreich Abrüstung durchzusetzen.

Deshalb unsere Bitte:

  • Unterzeichnet den Aufruf, wenn ihr es noch nicht gemacht habt.
  • Werbt für weitere Unterschriften im Freundinnen und Bekanntenkreis.
  • Sammelt Unterschriften auf Veranstaltungen, Demonstrationen, überall dort, wo ihr andere Menschen trefft.

 

Zur Unterstützung der Sammlungen haben wir eine Zeitung zur Kampagne erstellt. Diese könnt ihr auf der Webseite www.abruesten.jetzt/zeitung  einsehen und die Print-Ausgabe bei uns online info@abruesten.jetzt bestellen.

Wir bitten um einen Kostenbeitrag für Porto und Druckkosten in Höhe von:

  • 50 Stück für 5 €,
  • 100 Stück für 10 €,
  • 200 Stück für 15 €,
  • 500 Stück für 30 €,
  • 1.000 Stück für 50 €.

Auf der Webseite findet ihr auch verschiedene Videos (www.abruesten.jetzt/video-zu-abruesten-statt-aufruesten), die unsere Argument und Fakten zusammenfassen. Sie können – ebenso wie die Testimonials (www.abruesten.jetzt/2017/11/testimonials) und die Unterschriftenlisten zum offline-sammeln (www.abruesten.jetzt/downloads) – runtergeladen und vielfältig verwendet werden.

Nur mit eurer Hilfe, eurem Mittun, euren Aktionen kann die Kampagne „abrüsten statt aufrüsten“ ein gesellschaftlicher Faktor werden, Einfluss gewinnen und Druck ausüben.

Macht mit – es lohnt sich.

Grüße

Der Arbeitsausschuss „abrüsten statt aufrüsten“

Der Arbeitsausschuss der „Initiative abrüsten statt aufrüsten“ besteht aus Personen der folgenden Organisationen: Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), ver.di, der Naturfreunde Deutschlands, der Friedensbewegung u.a. aus der Kooperation für den Frieden und dem Bundesausschuss Friedensratschlag.

www.abruesten.jetzt/kontakt

 

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Aufruf abrüsten statt aufrüsten

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.

Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten.

Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

Erstunterzeichner*innen

Franz Alt, Schriftsteller | Dr. Wolfgang Biermann, Politikwissenschaftler, Initiative neue Entspannungspolitik JETZT! | Dieter Maschine Birr, (Ex Puhdys), Musiker | Roland Blach, DFG-VK, Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ | Prof. Dr. Ulrich Brand, Politikwissenschaftler, Institut Solidarische Moderne | Prof. Dr. Peter Brandt, Historiker, Initiative Neue Entspannungspolitik JETZT! | Reiner Braun, Präsident International Peace Bureau (IPB) | Frank Bsirske, Vorsitzender von ver.di | Christine Buchholz, MdB DIE LINKE. | Marco Bülow, MdB SPD | Annelie Buntenbach, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes des DGB | Prof. Dr. Paul J. Crutzen, Atmospheric Chemistry and Climate Research, Nobel Laureate 1995 | Daniela Dahn, Schriftstellerin | Das Rilke Projekt (Schönherz & Fleer), Erfolgreichstes Deutsches Lyrikprojekt | Renan Demirkan, Schauspielerin, Autorin | Prof. Dr. Klaus Dörre, Soziologe | Michael Erhardt, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Frankfurt | Ute Finckh-Krämer, MdB (2013-2017) SPD | Peter Freudenthaler, Volker Hinkel, von Fools Garden | Ulrich Frey, Initiative Neue Entspannungspolitik Jetzt! | Thomas Gebauer, Geschäftsführer von medico international | Wolfgang Gehrcke, DIE LINKE. | Stephan Gorol, Kulturmanagement | Dr. Rolf Gössner, Vorstandsmitglied internationale Liga für Menschenrechte | Prof. Dr. Ulrich Gottstein, IPPNW Gründungs-und Ehrenvorstandsmitglied | Susanne Grabenhorst, stellv. Vorsitzende IPPNW Deutschland | Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK | Hermann Josef Hack, Bildender Künstler | Uwe Hassbecker, Musiker (Silly) | Prof. Dr. Frigga Haug, Soziologin | Uwe Hiksch, Bundesvorstand NaturFreunde Deutschlands | Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender | Philipp Ingenleuf, Netzwerk Friedenskooperative | Otto Jäckel, Vorsitzender IALANA Deutschland, Vereinigung für Friedensrecht | Kristine Karch, Co-Chair International Network No to War – No to NATO | Margot Käßmann, Theologin | Katja Keul, MdB Bündnis90/die Grünen | Katja Kipping, MdB, Vorsitzende DIE LINKE. | Toni Krahl, Musiker (CITY) | Sabine Leidig, MdB DIE LINKE. | Wolfgang Lemb, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG Metall | Sarah Lesch, Liedermacherin | Udo Lindenberg, Musiker | Anna Loos, Schauspielerin, Sängerin (Silly) | Pascal Luig, Co-Sprecher „Kooperation für den Frieden“ | Jürgen Maier, Forum Umwelt und Entwicklung | Prof. Dr. Mohssen Massarrat, Politikwissenschaftler, Friedensforscher | Hilde Mattheis, MdB SPD | Birgitta Meier, Friedensmuseum Nürnberg | Prof. Dr. Thomas Meyer, stellv. Vorsitzender der SPD-Grundwertekommission | Matthias Miersch, MdB, Sprecher der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion | Prof. Dr. Maria Mies, Soziologin, Öko-Feministin | Michael Müller, Vorsitzender NaturFreunde Deutschlands, ehem. Staatssekretär im Umweltministerium | Julia Neigel, Sängerin, Songwriterin | Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzringes (DNR) | Wolfgang Niedecken, Musiker, Sänger (BAP), Maler, Autor | Prof. Dr. Norman Paech, Völkerrechtler | Alexis Passadakis, aktiv bei Attac Deutschland | Anne Rieger, Bundesausschuss Friedensratschlag | Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes | Alex Rosen, Vorsitzender IPPNW Deutschland | Michaela Rosenberger, Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) | Rene Röspel, MdB SPD | Prof. Dr. Werner Ruf, Politikwissenschaftler, Friedensforscher | Prof. Dr. Jürgen Scheffran, Physiker, Vorsitzender International Network of Engineers and Scientists for Global Responsibility (INES) | Dr. Ute Scheub, Autorin | Heide Schütz, Vorsitzende Frauennetzwerk für Frieden | Prof. Dr. Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission | Prof. Dr. Johano Strasser, ehem. Präsident des deutschen PEN | Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB Bündnis90/die Grünen | Prof. Dr. Michael Succow, Alternativer Nobelpreisträger, Michael Succow Stiftung | Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) | Horst Trapp, Friedens- und Zukunftswerkstatt | Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich Böll Stiftung | Hans-Jürgen Urban, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG-Metall | Willi van Ooyen, Bundesausschuss Friedensratschlag | Kathrin Vogler, MdB DIE LINKE. | Antje Vollmer, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D. | Dr. Christine von Weizsäcker, Biologin, Präsidentin von Ecoropa | Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, ehem. Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie | PD Dr. Uta von Winterfeld, Politikwissenschaftlerin | Peter Wahl, Wissenschaftlicher Beirat von Attac | Renate Wanie, Vorstandsmitglied Bund für Soziale Verteidigung (BSV) | Konstantin Wecker, Musiker, Komponist | Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND | Dr. Christa Wichterich, Soziologin, Publizistin | Heidemarie Wieczorek Zeul, Bundesministerin a.D. | Lucas Wirl, Geschäftsführer IALANA & NaturwissenschaftlerInnen-Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit (NatWiss) | Burkhard Zimmermann, Initiative Neue Entspannungspolitik JETZT!.

 

 

Angaben zur Person dienen der persönlichen Information

Jetzt Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ unterschreiben: abruesten.jetzt

Aufruf unterzeichnen

 

An Aktive in der Friedensbewegung und anderen sozialen Bewegungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,

ein außergewöhnlicher, der Not gehorchender Aufruf wurde am 6.11.2017 veröffentlicht: vier Gewerkschaftsvorsitzenden, neben einem Nobelpreisträger, führende Vertreterinnen und Vertreter der Friedens- und Umweltbewegung, neben bekannten Künstlerinnen und Künstlern, kritische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, sowie Engagierte aus den Bewegungen für Nachhaltigkeit und eine gerechte Welt wenden sich an die Öffentlichkeit mit dem Appell „abrüsten statt aufrüsten“. Die Unterzeichnenden fordern von der (neuen) Bundesregierung: „Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde“.

Es ist ein gesellschaftlicher Appell der Warnung vor weiterer Aufrüstung und der unüberhörbaren Forderung nach Abrüstung zur Lösung der großen Herausforderungen.

Abrüsten ist der Ernstfall. Jetzt damit anfangen. Und zwar hier bei uns.

Denn der deutschen Rolle in der internationalen Politik kommt erhebliche Bedeutung zu. Unser Land braucht eine Außen- und Sicherheitspolitik, die auf ein friedliches Zusammenleben der Völker abzielt. Ein Weiter- so mit Aufrüstung, Kriegsdrohungen und Krieg verbietet sich.

Die Menschen in unserem Land wollen Frieden. Die Politik muss diesem Willen Rechnung tragen. Die jüngsten Wahlergebnisse mahnen.

In einer Zeit neoliberaler gesellschaftlicher Umgestaltung will die Initiative auch Zeichen dafür setzen, dass eine andere Politik möglich ist. Mit friedlicher Konfliktlösung, Entmilitarisierung, internationaler Entspannung und gemeinsamer Sicherheit auch mit Russland. Eine neue solidarische Debattenkultur muss her. Dazu laden wir in einer Zeit ein, in der Krieg wieder eine Option der Politik ist.

Deshalb ist gesellschaftliches Eingreifen gefordert. So entstand der Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“. Er wird getragen von besorgten Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, über Partei- und sonstigen Grenzen hinweg. Die Initiative will viele Menschen erreichen, die selbst tätig werden und andere dazu anregen, Menschen aus der Friedensbewegung, wie auch aus anderen sozialen Bewegungen.

Deshalb starten wir online und offline mit einer breiten Unterschriftensammlung unter diesem Aufruf, vielleicht wird daraus eine größere Bewegung für den Frieden. Helft mit, diesem Appell zu einem Zeichen des Aufbruches und des Protestes gegen Militarisierung und Aufrüstung zu machen.

Unterstützt ihn, unterzeichnet ihn, sammelt selbst. Macht auf den Appell aufmerksam. Lasst uns gemeinsam die Chance nutzen.

Mitmachen, weitere Informationen und Listen zum Sammeln auf der Webseite

https://abruesten.jetzt/

Mit friedlichen Grüßen

für den Arbeitsausschuss

Reiner Braun, Michael Müller und Willi von Ooyen

 

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Aufruf abrüsten statt aufrüsten

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.

Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten.

Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

Erstunterzeichner*innen

Franz Alt, Schriftsteller | Dr. Wolfgang Biermann, Politikwissenschaftler, Initiative neue Entspannungspolitik JETZT! | Dieter Maschine Birr, (Ex Puhdys), Musiker | Roland Blach, DFG-VK, Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ | Prof. Dr. Ulrich Brand, Politikwissenschaftler, Institut Solidarische Moderne | Prof. Dr. Peter Brandt, Historiker und Publizist | Reiner Braun, Präsident International Peace Bureau (IPB) | Frank Bsirske, Vorsitzender von ver.di | Christine Buchholz, MdB DIE LINKE. | Marco Bülow, MdB SPD | Annelie Buntenbach, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes des DGB | Prof. Dr. Paul J. Crutzen, Atmospheric Chemistry and Climate Research, Nobel Laureate 1995 | Daniela Dahn, Schriftstellerin | Das Rilke Projekt (Schönherz & Fleer), Erfolgreichstes Deutsches Lyrikprojekt | Renan Demirkan, Schauspielerin, Autorin | Prof. Dr. Klaus Dörre, Soziologe | Michael Erhardt, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Frankfurt | Ute Finckh-Krämer, MdB (2013-2017) SPD | Peter Freudenthaler, Volker Hinkel, von Fools Garden | Ulrich Frey, Initiative Neue Entspannungspolitik Jetzt! | Thomas Gebauer, Geschäftsführer von medico international | Wolfgang Gehrcke, DIE LINKE. | Prof. Dr. Rolf Goessner, Vorstandsmitglied internationale Liga für Menschenrechte | Stephan Gorol, Kulturmanagement | Prof. Dr. Ulrich Gottstein, IPPNW Gründungs-und Ehrenvorstandsmitglied | Susanne Grabenhorst, stellv. Vorsitzende IPPNW Deutschland | Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK | Hermann Josef Hack, Bildender Künstler | Uwe Hassbecker, Musiker (Silly) | Prof. Dr. Frigga Haug, Soziologin | Uwe Hiksch, Bundesvorstand NaturFreunde | Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender | Philipp Ingenleuf, Netzwerk Friedenskooperative | Otto Jäckel, Vorsitzender IALANA Deutschland, Vereinigung für Friedensrecht | Kristine Karch, Co-Chair International Network No to War – No to NATO | Margot Käßmann, Theologin | Katja Keul, MdB Bündnis90/die Grünen | Katja Kipping, MdB, Vorsitzende DIE LINKE. | Toni Krahl, Musiker (CITY) | Sabine Leidig, MdB DIE LINKE. | Wolfgang Lemb, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG Metall | Sarah Lesch, Liedermacherin | Udo Lindenberg, Musiker | Anna Loos, Schauspielerin, Sängerin (Silly) | Pascal Luig, Co-Sprecher „Kooperation für den Frieden“ | Jürgen Maier, Forum Umwelt und Entwicklung | Prof. Dr. Mohssen Massarrat, Politikwissenschaftler, Friedensforscher | Hilde Mattheis, MdB SPD | Birgitta Meier, Friedensmuseum Nürnberg | Prof. Dr. Thomas Meyer, stellv. Vorsitzender der SPD-Grundwertekommission | Matthias Miersch, MdB, Sprecher der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion | Prof. Dr. Maria Mies, Soziologin, Öko-Feministin | Michael Müller, Vorsitzender NaturFreude, ehem. Staatssekretär im Umweltministerium | Julia Neigel, Sängerin, Songwriterin | Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzringes (DNR) | Wolfgang Niedecken, Musiker, Sänger (BAP), Maler, Autor | Prof. Dr. Norman Paech, Völkerrechtler | Alexis Passadakis, aktiv bei Attac Deutschland | Anne Rieger, Bundesausschuss Friedensratschlag | Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes | Alex Rosen, Vorsitzender IPPNW Deutschland | Michaela Rosenberger, Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) | Rene Röspel, MdB SPD | Prof. Dr. Werner Ruf, Politikwissenschaftler, Friedensforscher | Prof. Dr. Jürgen Scheffran, Physiker, Vorsitzender International Network of Engineers and Scientists for Global Responsibility (INES) | Dr. Ute Scheub, Autorin | Heide Schütz, Vorsitzende Frauennetzwerk für Frieden | Prof. Dr. Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission | Prof. Dr. Johano Strasser, ehem. Präsident des deutschen PEN | Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB Bündnis90/die Grünen | Prof. Dr. Michael Succow, Alternativer Nobelpreisträger, Michael Succow Stiftung | Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) | Horst Trapp, Friedens- und Zukunftswerkstatt | Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich Böll Stiftung | Hans-Jürgen Urban, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG-Metall | Willi van Ooyen, Bundesausschuss Friedensratschlag | Kathrin Vogler, MdB DIE LINKE. | Antje Vollmer, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D. | Dr. Christine von Weizsäcker, Biologin, Präsidentin von Ecoropa | Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, ehem. Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie | PD Dr. Uta von Winterfeld, Politikwissenschaftlerin | Peter Wahl, Wissenschaftlicher Beirat von Attac | Renate Wanie, Vorstand Bund für Soziale Verteidigung (BSV) | Konstantin Wecker, Musiker, Komponist | Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND | Dr. Christa Wichterich, Soziologin, Publizistin | Heidemarie Wieczorek Zeul, Bundesministerin a.D. | Lucas Wirl, Geschäftsführer IALANA & NaturwissenschaftlerInnen-Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit (NatWiss).

Angaben zur Person dienen der persönlichen Information

Jetzt Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ unterschreiben: abruesten.jetzt

Aufruf unterzeichnen

https://abruesten.jetzt/

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06.11.2017 Pressemitteilung der Initiative “abrüsten statt aufrüsten”

Prominenter Aufruf aus der Gesellschaft: abrüsten statt aufrüsten

In einem deutlichen und dringenden  Abrüstungsaufruf wendet sich ein ungewöhnlich breites gesellschaftliches Bündnis an Öffentlichkeit.

Dazu zählen der Nobelpreisträger Paul Crutzen, die Gewerkschaftsvorsitzenden Reiner Hoffmann (DGB), Frank Bsirske (ver.di), Michaela Rosenberger (NGG) und Marlis Tepe (GEW), die Theologin Margot Käßmann, führende Vertreter der Umweltbewegung wie der DNR Vorsitzende Kai Niebert und der BUND Vorsitzende Hubert Weiger, WissenschaftlerInnen wie Gesine Schwan, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Frigga Haug und Ulrich Brand, PolitikerInnen aus drei Parteien wie die Abgeordneten des deutschen Bundestages  Ernst Röspel (SPD), Katja Kipping (DIE LINKE.) und Katja Keul (Bündnis90/die Grünen), Kulturschaffende wie Wolfgang Niedecken, Udo Lindenberg und Renan Demirkan sowie AktivistInnen der Friedensbewegung. Sie fordern in Sorge um die zukünftige Entwicklung unseres Landes von der (neuen) Bundesregierung:

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

Mit dem Aufruf warnen die UnterzeichnerInnen vor weiterer Aufrüstung und fordern, endlich abzurüsten – nur damit könnten die großen Herausforderungen gelöst werden.

In dem Aufruf heißt es:

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.“

Die mehr als 90 ErstunterzeichnerInnen warnen eindringlich:

„Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten.

Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.“

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Aufrufes rufen ab dem heutigen Tage zu einer bundesweiten Unterschriftenaktion (online und offline) auf, die sie mit weiteren Aktivitäten begleiten wollen.

Den Aufruf und zusätzliche Informationen finden Sie auf der Webseite:

https://abruesten.jetzt/

Nachfragen bei

Reiner Braun 0172 231 7475

Michael Müller 0172 246 2125

Willi van Ooyen 170 185 1517