Schlagwort-Archive: AlbertSchweitzerStiftung

Mehrheit der größten Hotelketten wird käfigfrei | Weltvegantag in den Mensen | Doku »Fleisch um jeden Preis – AlbertSchweitzerStiftung

Tierschutznachrichten 47/48 – 2019

 

Legehennen in der Käfighaltung
Käfigfreie Hotelketten

Schon mehr als die Hälfte der größten Hotelunternehmen der Welt hat sich verpflichtet, zukünftig auf Eier und Eiprodukte aus Käfighaltung zu verzichten. mehr …

Veganes Angebot in einer Heidelberger Mensa
25. Weltvegantag inspiriert Mensen

Mit zahlreichen Aktionen feierten die Mensen der Studenten- und Studierendenwerke den Weltvegantag. Wir haben sie dabei beraten und unterstützt. mehr …

Doku »Fleisch um jeden Preis – Was geschieht mit den Schweinen?«

Toll, aber bedrückend: SWR »betrifft« über Schweinehaltung in Deutschland, Subventionen, fehlende Tierschutz-Kontrollen, Preiskampf an der Fleischtheke und Lebensmittelmüll. mehr …

Farm der Pflanzen

Landwirtschaft ganz ohne Tiere: Das geht! Wie, erklärt Anja Bonzheim vom Förderkreis Biozyklisch-Veganer Anbau e.V. im Interview. mehr …

Wie Schweine genießen

Sound on! Wir und Frederik vom Hof Butenland wünschen ein quietsch-entspanntes Wochenende. mehr …

Impressum (Auszug)
Albert Schweitzer Stiftung
für unsere Mitwelt
Dircksenstraße 47
10178 Berlin
Tel.: 030 – 400 54 68 0
Vollständiges Impressum

Keine öffentlichen Gelder für Tierfabriken | Berufsziel: Vegan-Branche | Auf die Straße für die Tiere und mehr …

Tierschutznachrichten 45/46 – 2019

Masthuhn in Massentierhaltung

Gestoppt: Geflügelmast-Konzern bekommt keine öffentlichen Gelder

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung wird dem ukrainischen Hühnermast-Giganten MHP nun doch keine 100 Mio. Euro überweisen. mehr …

Apfel und Bücher: Vegan studieren
Einstieg in die Vegan-Branche

»Vegan Food Management« ist ein Studiengang mit Zukunft. Unsere Stipendiatin Melina hat ihn kürzlich erfolgreich abgeschlossen und berichtet im Interview von ihren Erfahrungen. mehr …

Ehrenamtlich Aktive bei einer Silent Line
Aktiv für Tiere

Unsere ehrenamtlich Aktiven stellen jede Menge auf die Beine, um andere für Tierschutz zu sensibilisieren und für die vegane Lebensweise zu gewinnen. Wir stellen einige tolle Aktionen vor. mehr …

Tierleid trotz »Bio«

Auch ein Bio-Label garantiert nicht, dass es landwirtschaftlich genutzten Tieren gut geht. Das zeigen aktuelle Aufnahmen von Animal Rights Watch e.V. aus der Bio-Eierproduktion. mehr …

»Sauberes« Fleisch aus dem Labor?

Echtes Fleisch ohne Tierleid zu erschwinglichen Preisen? Ein interessanter Podcast widmet sich ausführlich dem Thema »Clean Meat« oder »Laborfleisch«. mehr …

Hammelsprünge

Auch Tiere haben Lust auf Abenteuer. Diese drei Schafe sind im wahrsten Sinne des Wortes springfidel. mehr …

Impressum (Auszug)
Albert Schweitzer Stiftung
für unsere Mitwelt
Dircksenstraße 47
10178 Berlin
Tel.: 030 – 400 54 68 0
Vollständiges Impressum

⏰ Zur Erinnerung: Bitte helfen Sie uns gegen diesen Anwalt — AlbertSchweitzerStiftung

Hallo
Erfolg schafft oft Feinde. Das erleben auch wir immer wieder. Denn ein Anwalt, der für die Fleischindustrie tätig ist, attackiert uns in letzter Zeit immer häufiger. Der Anwalt, Walter Scheuerl aus der Kanzlei Graf von Westphalen, ist kein Unbekannter: Er vertritt regelmäßig die Interessen der Fleischindustrie.

Nach unserer Auffassung hat Herr Scheuerl den Auftrag, Organisationen Schaden zuzufügen, die sich erfolgreich für den Schutz von Tieren in der Landwirtschaft einsetzen. Hier zwei Beispiele, wie er versucht, gegen uns vorzugehen:

Herr Scheuerl hat der Stiftungsaufsicht Berlin einen Brief geschrieben, um Zweifel an der korrekten Verwendung unserer Gelder zu streuen. Als Aufhänger benutzt er eine Verfassungsbeschwerde, die wir ermöglicht haben. Mit der Beschwerde wenden wir uns gegen verstörende Gerichtsurteile, die ganz im Sinne der Fleischindustrie ausgefallen sind: Demnach müssten Verstöße gegen das Tierschutzrecht in der Massentierhaltung derzeit noch akzeptiert werden. Mit der Verfassungsbeschwerde dagegen wollen wir unter anderem verhindern, dass die Fleischindustrie sich in zukünftigen Verfahren auf diese Praktiken berufen kann.

Gegen solche Gerichtsurteile müssen wir mit aller Kraft vorgehen, denn sonst werden wir auf juristischem Weg kaum etwas für die Tiere in der Massentierhaltung bewegen können. Unser Vorgehen ist völlig legitim – davon konnten wir auch die Stiftungsaufsicht überzeugen.

Dass unsere Arbeit die Fleischindustrie so nervös macht, dass sie einen Anwalt auf uns hetzt, ist ein gutes Zeichen: unsere Arbeit wirkt. Helfen Sie mit einer Spende, noch mehr zum Schutz der Tiere zu bewirken.

Spenden Sie jetzt

Herr Scheuerl versucht auch, unserem Ruf zu schaden. So behauptet er, dass wir nichts mit Albert Schweitzer zu tun hätten. Rhena Schweitzer, die inzwischen verstorbene Tochter Albert Schweitzers, hat aber das Albert-Schweitzer-Zentrum ausdrücklich bevollmächtigt, Organisationen, die im Sinne ihres Vaters wirken, die Verwendung des Namens Albert Schweitzer zu gewähren. Auf diesem Weg sind wir zu unserem Namen gekommen.

So unfair die Angriffe von Herrn Scheuerl und der Fleischindustrie gegen uns sind: Sie zeigen, dass wir ihnen ein Dorn im Auge sind. Je mehr wir für die Tiere erreichen, desto heftiger werden die Angriffe vermutlich.

Meine Bitte ist deshalb: Schließen Sie sich uns mit einer Spende an, damit wir uns weiterhin wehren sowie zusätzliche Klagen gegen die schlimmen Zustände in der Massentierhaltung auf den Weg bringen können.

Helfen Sie jetzt

Eine Aktion gegen Walter Scheuerl ist uns bereits gelungen. Er hatte in einer renommierten Fachzeitschrift einen Anti-Tierschutzartikel publiziert und dabei dem Verlag verschwiegen, dass er in der Angelegenheit die Interessen der Fleischindustrie vertritt. Als wir den Verlag darauf hingewiesen haben, hat er Herrn Scheuerl auf seine schwarze Liste gesetzt. Herr Scheuerl wird dort also in Zukunft nicht mehr die Interessen der Tierindustrie vertreten können.

Danke für Ihre Unterstützung!

Ihr

Mahi Klosterhalfen | Geschäftsführer
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

PS: Ihre Spende hilft uns dabei, uns juristisch zu wehren und weitere Klagen für die Tiere auf den Weg zu bringen.

Impressum (Auszug)
Albert Schweitzer Stiftung
für unsere Mitwelt
Dircksenstraße 47
10178 Berlin
Tel.: 030 – 400 54 68 0
Vollständiges Impressum

Fragwürdige Fleischstudie | Tierschutz vor Gericht | Besserer Tierschutz in Sachsen und mehr … — AlbertSchweitzerStiftung

Tierschutznachrichten 43/44 – 2019

Lupe und Brille auf Schriftstück.
Fragwürdige Fleischstudie

Warum die kürzlich veröffentlichte Empfehlung »Esst Fleisch wie bisher!« selbst von an der Studie beteiligten Wissenschaftlern kritisiert wird. mehr …

Tierschutz vor Gericht

Tierschutzorganisationen müssen in die Akten der Veterinärämter Einsicht nehmen dürfen, um Verbandsklagen vorzubereiten. Dafür streiten wir vor Gericht. mehr …

 

Sauen in engen Kastenständen.
Besserer Tierschutz in Sachsen

Wir haben die neue Regierungskoalition in Sachsen aufgefordert, sich für ein Tierschutz-Verbandsklagegesetz stark zu machen. Ein offener Brief dazu ging an die SPD. mehr …

Porträt eines Masthuhns.
Masthuhn-Initiative: Neue Erfolge

Unser Lebensmittel-Fortschritt-Team konnte zwei weitere Unternehmen für die Europäische Masthuhn-Initiative gewinnen: Continental Foods und Bofrost.

Fische spüren Schmerz

Fische empfinden Schmerzen ähnlich wie Menschen und andere Säugetiere. Darauf hat eine neue Metastudie sehr deutliche Hinweise gefunden. mehr …

WissenschaftlerInnen für weniger Fleischkonsum

In einem offenen Brief rufen WissenschaftlerInnen dazu auf, weltweit weniger Fleisch in öffentlichen Einrichtungen zu servieren – um die Klimakrise anzugehen! mehr …

Video: Werbespot für vegane Schokolade polarisiert

Die Reklame eines Süßwarenherstellers veranlasste den Bayerischen Bauernverband zu einer Beschwerde beim Werberat. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild von dem Spot: mehr …

Impressum (Auszug)
Albert Schweitzer Stiftung
für unsere Mitwelt
Dircksenstraße 47
10178 Berlin
Tel.: 030 – 400 54 68 0
Vollständiges Impressum

Helfen Sie uns gegen den Anwalt der Fleischindustrie — Mahi Klosterhalfen – Albert Schweitzer Stiftung

Erfolg schafft oft Feinde. Das erleben auch wir immer wieder. Denn ein Anwalt, der für die Fleischindustrie tätig ist, attackiert uns in letzter Zeit immer häufiger. Der Anwalt, Walter Scheuerl aus der Kanzlei Graf von Westphalen, ist kein Unbekannter: Er vertritt regelmäßig die Interessen der Fleischindustrie.

Nach unserer Auffassung hat Herr Scheuerl den Auftrag, Organisationen Schaden zuzufügen, die sich erfolgreich für den Schutz von Tieren einsetzen. Hier zwei Beispiele, wie er versucht, gegen uns vorzugehen:

Herr Scheuerl hat der Stiftungsaufsicht Berlin einen Brief geschrieben, um Zweifel an der korrekten Verwendung unserer Gelder zu streuen. Als Aufhänger benutzt er eine Verfassungsbeschwerde, die wir ermöglicht haben. Mit der Beschwerde wenden wir uns gegen verstörende Gerichtsurteile, die ganz im Sinne der Tierindustrie ausgefallen sind: Demnach wären Verstöße gegen das Tierschutzrecht in der Massentierhaltung hinnehmbar und »derzeit noch sozial adäquat« (Zitat aus einem Urteil). Mit der Verfassungsbeschwerde dagegen wollen wir unter anderem verhindern, dass die Tierindustrie sich in zukünftigen Verfahren auf ihre angeblich sozial adäquaten Praktiken berufen kann.

Gegen solche Gerichtsurteile müssen wir mit aller Kraft vorgehen, denn sonst werden wir auf juristischem Weg kaum etwas für die Tiere bewegen können. Unser Vorgehen ist völlig legitim – davon konnten wir auch die Stiftungsaufsicht überzeugen.

Dass unsere Arbeit die Fleischindustrie so nervös macht, dass sie einen Anwalt auf uns hetzt, ist ein gutes Zeichen: unsere Arbeit wirkt. Helfen Sie mit einer Spende, noch mehr zum Schutz der Tiere zu bewirken.

Spenden Sie jetzt

Herr Scheuerl versucht auch, unserem Ruf zu schaden. So behauptet er, dass wir nichts mit Albert Schweitzer zu tun hätten. Rhena Schweitzer, die inzwischen verstorbene Tochter Albert Schweitzers, hat aber das Albert-Schweitzer-Zentrum ausdrücklich bevollmächtigt, Organisationen, die im Sinne ihres Vaters wirken, die Verwendung des Namens Albert Schweitzer zu gewähren. Auf diesem Weg sind wir zu unserem Namen gekommen.

So unfair die Angriffe von Herrn Scheuerl und der Fleischindustrie gegen uns sind: Sie zeigen, dass wir ihnen ein Dorn im Auge sind. Je mehr wir für die Tiere erreichen, desto heftiger werden die Angriffe vermutlich.

Meine Bitte ist deshalb: Schließen Sie sich uns mit einer Spende an, damit wir uns weiterhin wehren sowie zusätzliche Klagen gegen die schlimmen Zustände in der Massentierhaltung auf den Weg bringen können.

Helfen Sie jetzt

Eine Aktion gegen Walter Scheuerl ist uns bereits gelungen. Er hatte in einer renommierten Fachzeitschrift einen Anti-Tierschutzartikel publiziert und dabei dem Verlag verschwiegen, dass er in der Angelegenheit die Interessen der Fleischindustrie vertritt. Als wir den Verlag darauf hingewiesen haben, hat er Herrn Scheuerl auf seine schwarze Liste gesetzt. Herr Scheuerl wird dort also in Zukunft nicht mehr die Interessen der Tierindustrie vertreten können.

Danke für Ihre Unterstützung!

Ihr

Mahi Klosterhalfen | Geschäftsführer
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

PS: Ihre Spende hilft uns dabei, auch auf juristischer Ebene viel zu erreichen.

Impressum (Auszug)
Albert Schweitzer Stiftung
für unsere Mitwelt
Dircksenstraße 47
10178 Berlin
Tel.: 030 – 400 54 68 0
Vollständiges Impressum

Nachrichten für UnterstützerInnen 3 – 2019 –Albert-Schweitzer-Stiftung

Nachrichten für UnterstützerInnen 3 – 2019
Foto von Mahi Klosterhalfengemeinsam mit zahlreichen weiteren Menschen, denen Tierschutz und Tierrechte wichtig sind, haben Sie in den letzten drei Monaten wieder viele wichtige Erfolge ermöglicht. Dabei hat sich erneut gezeigt: die Strategie, unseren Forderungen bei Bedarf mit Kampagnen Nachdruck zu verleihen, geht voll auf.

Es gibt drei Gründe, warum ich immer sicherer werde, dass wir das Ende der Massentierhaltung in den nächsten Jahrzehnten erleben können:

  1. Wie der Mensch mit den sog. Nutztieren umgeht, ist ethisch falsch. Das erkennen immer mehr Menschen und sie unterstützen (aktiv oder passiv) Veränderungen.
  2. Wir können immer größere Erfolge erringen, wie Sie anhand dieser vierteljährlichen Nachrichten sehen können.
  3. Das System der Massentierhaltung baut auf etlichen illegalen Praktiken auf. Und wir haben aufgrund des Verbandsklagerechts endlich eine Möglichkeit, effektiv dagegen vorzugehen.

Kämpferisch und optimistisch gestimmt wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre und bedanke mich von Herzen, dass Sie zu den Menschen gehören, die den Wandel im Umgang mit Tieren ermöglichen.

Alles Gute
Ihr

Mahi Klosterhalfen

 


Weitere Erfolge für die Masthühner
Auch in den letzten drei Monaten konnten wir wieder wesentlich dazu beitragen, dass die Tierschutzstandards für Masthühner zukünftig erhöht werden. Insbesondere in dem preislich stark umkämpften Catering-Sektor haben wir weitere große Unternehmen zum Einlenken gebracht.

Im Juli konnten wir verkünden, dass sich die drei größten Caterer Europas der Masthuhn-Initiative angeschlossen haben. Daran hatten wir gemeinsam mit vielen anderen Organisationen gearbeitet. Im August folgte mit Aramark das nächste große Catering-Unternehmen. Auch unsere Gespräche mit der Betriebsverpflegung von MAN Energy Solutions führten zum Erfolg.

Im September haben wir eine europaweite Kampagne gegen den Tiefkühl-Giganten Nomad Foods (u. a. Iglo) gestartet und gewonnen. Besonders wirkungsvoll war es vermutlich, dass wir diesen Iglo-Werbespot kreativ in ein Kampagnenvideo umgewandelt haben. Nomad Foods gab innerhalb weniger Tage nach, sodass unser Spot keine große Reichweite erzielen konnte. Trotzdem mein Tipp: Schauen Sie sich beide Videos an.


Käfigfrei-Erfolge für Legehennen und weitere Tierarten
Beim Thema Käfigei-Ausstiege gehören die Hotelketten zu den schwierigsten Branchen. Dennoch ist es uns gelungen, die Hotelindustrie weiter aufzuwirbeln und die große deutsche Hotelgruppe »Deutsche Hospitality« (Steigenberger, IntercityHotels und weitere) für einen weltweiten Käfigei-Ausstieg zu gewinnen. Zudem haben wir erfolgreich an einer internationalen Kampagne teilgenommen, um die Wyndham-Hotels weltweit zum Käfigei-Ausstieg zu bewegen.

Nicht nur Legehennen, sondern auch Kälber, Kaninchen, sog. Muttersauen und andere Tierarten müssen ihr Dasein in Käfigen fristen. Wir freuen uns sehr, dass wir helfen konnten, über 1,5 Mio. Unterschriften zur Abschaffung der Käfighaltung zu sammeln. Damit war die Europäische Bürgerinitiative ein voller Erfolg – mindestens 1 Mio. gültige Unterschriften brauchten wir, damit sich die EU-Kommission mit den Forderungen befasst. Doch Unterschriften alleine bewegen meisten wenig. Deshalb fängt die politische Arbeit jetzt erst an.


Tierschutzstandards in Aquakulturen
Wir können immer mehr Unternehmen dafür gewinnen, gemeinsam mit uns die Tierschutzstandards für Fische in Aquakulturen anzuheben. In den letzten Monaten haben sich die EDEKA Zentrale und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) angeschlossen. Jetzt geht es verstärkt darum, konkrete Tierschutzziele zu definieren und dann umzusetzen. Falls noch nicht bekannt: Lesen Sie gerne mehr über unsere Arbeit für Fische.

Veganes Berlin
Beim Veganen Sommerfest Berlin waren wir wieder einer der drei Veranstalter und konnten uns über einen erneuten Besucherrekord freuen: 65.000 Menschen waren vor Ort.

Parallel dazu lief die Demonstration »The Official Animal Rights March«, an der wir uns beteiligt haben.

Schauen Sie sich gerne die Fotos von Sommerfest und Demo an.


Juristische Pläne
Seit Kurzem liegt die schriftliche Urteilsbegründung zum Töten männlicher Küken vor. Unsere Analyse des Urteils haben wir für Sie aktualisiert.

Für unsere weitere juristische Arbeit bringt die Gerichtsentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts etliche äußerst erfolgversprechende Ansatzpunkte, sodass wir derzeit weitere Klagen planen und vorbereiten. Wir gehen optimistisch in die kommenden juristischen Auseinandersetzungen und werden Sie sicherlich das ein oder andere Mal um Ihre Unterstützung bitten.

 

Impressum (Auszug)
Albert Schweitzer Stiftung
für unsere Mitwelt
Dircksenstraße 47
10178 Berlin
Tel.: 030 – 400 54 68 0
Vollständiges Impressum

Wirtschaftliche Interessen raus aus dem Tierschutzgesetz und mehr … AlbertSchweitzerStiftung

Tierschutznachrichten 41/42 – 2019

Erfolgsgrafik Nomad Foods/Iglo.

Tierschutzgesetz ändern: Wirtschaft raus
Wir fordern, dass keinesfalls wirtschaftliche Interessen als »vernünftiger Grund« laut Tierschutzgesetz gelten dürfen, einem Tier zu schaden. In der Rechtsprechung ist dies jedoch oft der Fall. Dabei gab es bereits 2015 einen entsprechenden Gesetzentwurf. mehr …
Massentierhaltung bis 2030 halbiert?
Eine US-amerikanische Denkfabrik sieht den Niedergang der Tierindustrie in großen Schritten nahen. Hauptmotor des Wandels sind demnach gute und günstige Alternativprodukte. mehr …
Schnabelkürzen abschaffen reicht nicht
Die Hauptursache des Federpickens bei Hühnern muss beseitigt werden: nicht artgemäße Haltungsbedingungen. mehr … Unterstützen Sie bereits unsere Petition zu diesem Thema?
Video: »Official Animal Rights March« in Berlin
So friedlich, bunt und laut war der zweite große Tierrechtsmarsch in Berlin vor rund einem Monat. Mehr als 5.500 Menschen demonstrierten gemeinsam für die Tiere. mehr …
Impressum (Auszug)
Albert Schweitzer Stiftung
für unsere Mitwelt
Dircksenstraße 47
10178 Berlin
Tel.: 030 – 400 54 68 0
Vollständiges Impressum

📢 Erfolg: Wyndham wird käfigfrei 🐓 — AlbertSchweitzerStiftung

Kampagnenerfolg bei Wyndham

nach nur vier Tagen führte unsere weltweite Kampagne gegen »Wyndham Hotels and Resorts« sowie »Wyndham Destinations« zum Erfolg: Die beiden großen Hotel- und Touristikunternehmen werden zukünftig auf Käfigeier verzichten. Dies gilt auch für verarbeitete Produkte, die Käfigeier enthalten.

Wyndham will unsere Forderungen weltweit bis 2025 erfüllen. Die vergleichsweise lange Übergangsfrist gilt, da es in einigen Ländern außerhalb der EU noch schwierig ist, käfigfreie Eier und Eiprodukte zu beziehen. In den USA wird »Wyndham Destinations« Käfigeier bereits bis 2020 auslisten.

Wyndham hatte sich schon einmal verpflichtet käfigfrei zu werden, dies jedoch nie umgesetzt. Da Gespräche scheiterten, starteten wir zusammen mit der »Open Wing Alliance« eine weltweite Kampagne. Auch dieses Mal werden wir genau beobachten, ob sich die Unternehmen an ihr Versprechen halten und jährliche Berichte einfordern. In der vergangenen Woche haben wir bereits bewiesen, dass wir uns nicht an der Nase herumführen lassen.

Mit Ihrer Unterstützung haben wir für hellen Aufruhr bei Wyndham gesorgt. Unser großer Dank gilt daher allen Menschen, die unsere Petition unterzeichnet haben oder in den sozialen Netzwerken aktiv geworden sind. Innerhalb von vier Tagen konnten wir rund 20.000 Unterschriften verzeichnen.

Unserem Ziel, die Käfighaltung von Hennen weltweit abzuschaffen, sind wir damit wieder einen Schritt näher gekommen. Gemeinsam mit der »Open Wing Alliance« haben wir inzwischen fast alle großen Hotelketten für den Käfig-Ausstieg gewonnen.

Kampagnen wie diese sind enorm wichtig und sehr erfolgreich, kosten aber auch viel Arbeitszeit und Geld. Helfen Sie mit einer Spende oder Förderschaft, damit wir schon bald noch mehr Kampagnen ins Leben rufen und Erfolge erzielen können. Falls Sie das bereits getan haben: Herzlichen Dank!

Jonas Beckerhttps://albert-schweitzer-stiftung.de/helfen/spenden

Herzliche Grüße
Ihr


Jonas Becker | Kampagnenleiter
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

📢Petition: Helfen Sie den Hühnern – Weltweite Tierschutz-Kampagne gegen Wyndham🐓

Petition Wyndham Hotels

Hallo

der Name Wyndham steht für die größten Hotel- und Touristikunternehmen der Welt – und ein gebrochenes Versprechen: »Wyndham Hotels and Resorts« und »Wyndham Destinations« präsentieren sich als nachhaltig und qualitätsbewusst. Ihre Ankündigung, bis 2018 auf Eier aus käfigfreier Haltung umzusteigen, haben die Unternehmen jedoch nicht umgesetzt.

 

Bei der Käfighaltung handelt es sich um eine besonders grausame Haltungsform für Hennen in der Eierproduktion. Die Tiere können sich kaum bewegen und leiden in der drangvollen Enge unter sozialem Stress. In Deutschland sind Käfigsysteme für diese Hühner zwar ab 2025 verboten. In anderen Ländern sind z. B. Legebatterien jedoch noch an der Tagesordnung. Unternehmen wie Wyndham, die Eier aus solchen Haltungsformen einkaufen, unterstützen damit Tierqual und unterbieten an ihren deutschen Standorten die anvisierten Tierschutzziele.

»Wyndham Worldwide« hatte sich 2017 verpflichtet, Käfigeier aus den Lieferketten zu verbannen. Nach der Aufspaltung in die beiden Unternehmen »Wyndham Hotels and Resorts« und »Wyndham Destinations« verschwand die Selbstverpflichtung jedoch stillschweigend von deren Websites. Statt zu seinem Wort zu stehen, tischt Wyndham seinen Gästen also weiterhin Billigeier aus tierquälerischer Haltung auf. Selbst Fast-Food-Ketten wie Burger King und Subway haben bereits höhere Standards.

Wir erwarten von Wyndham, sein Käfigfrei-Versprechen endlich einzulösen. Unterstützen Sie die weltweite Kampagne, die wir gemeinsam mit den rund 70 Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen der »Open Wing Alliance« durchführen: Unser gemeinsames Ziel ist es, die Käfighaltung von Legehennen abzuschaffen. Viele nationale und internationale Unternehmen tragen dieses Ziel bereits mit, darunter Unilever, Nestlé und Ikea. Unterzeichnen Sie die Petition und zeigen Sie Wyndham, dass Sie den Unternehmen keinen Wortbruch durchgehen lassen.
Jonas Becker

Herzliche Grüße
Ihr


Jonas Becker | Kampagnenleiter
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

📢 Erfolg: Iglo & Co. werden unsere Forderungen erfüllen 🐓 — albert-schweitzer-stiftung

📢 Erfolg: Iglo & Co. werden unsere Forderungen erfüllen 🐓

Webbanner der Kampagne mit dem Wort Erfolg

nach nur drei Tagen führte unsere europaweite Kampagne gegen Iglo und seinen Mutterkonzern Nomad Foods zum Erfolg: Der Tiefkühlkost-Gigant verpflichtet sich dazu, künftig die Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative umzusetzen. Dies gilt auch für seine Marken Findus und Birds Eye, die zeitgleich von unseren BündnispartnerInnen in sechs europäischen Ländern ins Visier genommen wurden.

Der Konzern will die erhöhten Standards bis 2026 umsetzen. Diese Frist erscheint zunächst lang. Sie ist jedoch realistisch, wenn man bedenkt, dass die Umstellung auf weniger überzüchtete Tiere mehrere Jahre dauert.

Zu den weiteren Forderungen der Masthuhn-Initiative gehören unter anderem mehr Platz und natürliches Licht in den Ställen. Wir haben diese Mindeststandards gemeinsam mit rund 30 weiteren Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen formuliert, um den schlimmsten Problemen in der Hühnermast entgegenzuwirken.

Unser großer Dank gilt allen Menschen, die unsere Petition unterzeichnet und geteilt oder uns anderweitig unterstützt haben. Mit Ihrer Unterstützung konnten wir europaweit innerhalb von drei Tagen rund 25.000 Unterschriften verzeichnen und die Unternehmen in hellen Aufruhr versetzen.

Kampagnen wie diese sind enorm wichtig und sehr erfolgreich, kosten aber auch viel Arbeitszeit und Geld. Helfen Sie mit einer Spende oder Förderschaft, damit wir schon bald noch mehr Kampagnen ins Leben rufen und Erfolge erzielen können. Falls Sie das bereits getan haben: Herzlichen Dank!
Jetzt spenden

Elisa Volkmer

Herzliche Grüße, Ihre

Elisa Volkmer | Kampagnenleiterin
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt