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Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank – der Steuerzahler wird der Dumme sein

https://fw-redner.de/2019/fusion-von-deutscher-bank-und-commerzbank-der-steuerzahler-wird-der-dumme-sein/

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Banken sollten eigentlich mit Geld umgehen können. Mit dem Geld der Aktionäre kann die Deutsche Bank das offensichtlich nicht. Allein in den letzten fünf Jahren ist der Aktienkurs um 85 Prozent auf 7,54 Euro in den Keller gerauscht. Obendrein hat die Deutsche Bank über 15 Milliarden Dollar für „ Verfehlungen“ zahlen müssen.[i] Heute ist Deutschlands einstige Vorzeigebank längst kein Big Player mehr.

Warum sich die Aktionäre all dies bieten lassen und warum sie den seit 2012 herrschenden Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Achleitner nicht längst in die Pampa geschickt haben ist uns ein Rätsel. Anstatt sich vollkommen auf die Deutsche Bank und deren massive Probleme zu fokussieren ist der ehemalige Deutschland-Chef von Goldman Sachs und langjähriger Finanzvorstand der Allianz äußerst umtriebig. Er ist auch noch Mitglied der Aufsichtsräte von Bayer und Daimler sowie des Gesellschafterausschusses von Henkel.[ii] Achleitners Ehefrau Ann-Kristins steht ihm in nichts nach. Auch ihr Tag hat offensichtlich ebenfalls mehr als 24 Stunden. Sie hat Professuren an der TU München und in St. Gallen inne und sitzt in den Aufsichtsräten der Deutschen Börse, Linde, Münchener Rück sowie des französischen Energiekonzerns Engie.[iii]

Für uns grenzt es an Wunder, dass es die Deutsche Bank überhaupt noch gibt. Die Frage stellt sich, wie lange noch und insbesondere in welcher Form wird es sie in Zukunft geben. So wie bisher wird es wohl nicht weitergehen können.

Die Tage der Deutschen Bank in ihrer jetzigen Form sind augenscheinlich gezählt. Die Zeiten, in denen ein vom Größenwahn getriebener Josef Ackermann von 25 Prozent Eigenkapitalrendite phantasiert hat, sind längst vorbei. Während die Deutsche Bank nur noch ein Schatten ihrer selbst ist, interessieren die ehemaligen Vorturner wie „Mister Peanuts” Hilmar Kopper, „Mister Finanzplatz” Rolf-Ernst Breuer, dessen kritische Bemerkung zur Kreditwürdigkeit von TV-Mogul Leo Kirch das Bankhaus rund 925 Millionen Euro kostete[iv] (ob Breuer die Kosten privat übernommen hat ist nicht bekannt), Josef Ackermann, “Rainmaker” Anshu Jain und Jürgen Fitschen oder John Cryan die Probleme der Bank wahrscheinlich die Bohne. Anders wäre der Sachverhalt voraussichtlich, wenn man insbesondere die exorbitanten Boni der Vorstände, der Protagonisten aus dem Investmentbanking aber auch des Vertriebs nicht ausbezahlt, sondern lebenslang verrentet hätte. Doch mittlerweile liegt die einstmalige Vorzeigebank des Exportweltmeisters Deutschlands in Trümmern. Jetzt ist guter Rat teuer und man ist verzweifelt auf der Suche nach einem Dummen, der für die ganze Misere geradesteht. Die Chance, dass die ehemaligen Vorstände oder die Top-Verdiener aus dem Investmentbanking ihre fetten Boni zurückgeben ist gleich Zero. Die Möglichkeit einer Übernahme durch eine andere Bank halten wir für höchst unwahrscheinlich. Wer bitte beabsichtigt eine Bank mit unzähligen anhängigen Verfahren und einem Derivatevolumen in Höhe von – das ist das 14-fache des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von Deutschland, oder das 779-Fache des Eigenkapitals der Bank[v] – zu erwerben?

 

Bei Derivaten handelt es sich um oftmals kompliziert verschachtelte Wertpapiere mit nicht selten hohem spekulativen Charakter. Im Falle einer neuen Finanzkrise – welche kommen wird — können diese Derivate rasch immense Probleme nach sich ziehen und schlussendlich das gesamte Finanzsystem in einem Dominoeffekt in Schieflage bringen. All dies haben wir bereits bei der Pleite der Lehman Bank 2008 erleben dürfen. Damals hat der Steuerzahler gerade noch einmal die „Kernschmelze“ des Finanzsystems verhindert.

 

Folglich muss ein anderer nützlicher Idiot gefunden werden, der für den Größenwahn der einstigen „Masters of the Universe“ bitteschön die Rechnung bezahlt. Da eine Verstaatlichung dem Steuerzahler offensichtlich äußerst sauer aufstoßen würde und folglich für die Verantwortlichen aus der Politik, in diesem Falle die GroKo-Parteien CDU, CSU und SPD eine schallende Wählerohrfeige zur Folge hätte, muss ein weitaus perfiderer Plan ausgeheckt und umgesetzt werden. Jetzt kommt die Commerzbank, an der der Bund gut 15 Prozent hält und welche momentan gar nicht mehr so schlecht dasteht, ins Spiel. Der SPD-Bundesfinanzminister Olaf Scholz will offenbar unbedingt eine Fusion zwischen der Commerzbank und der Deutschen Bank arrangieren. Anscheinend sogar noch vor der Europawahl. Es stellt sich die Frage, warum er das denn möchte. Spätestens in der nächsten Krise wird die Deutsche Bank voraussichtlich Geld benötigen – viel Geld. Ist die Bank erstmal mit der Commerzbank fusioniert ist der Staat und somit der Steuerzahler schon einmal mit einem Bein an Board. Wenn es dann bei der nächsten Krise wieder ordentlich kracht und Deutschlands dann mit weitem Abstand größte Bank, an der der Steuerzahler ja bereits beteiligt ist, frisches Geld benötigt, ja dann wird im Zuge des alternativlosen „too big to fail“ der Steuerzahler wieder einspringen.

Video von Marc Friedrich: Deutsche Bank kurz vor der Pleite?

Wenn Du wüsstest, wie Banken Dich aufgrund Deiner Unkenntnis abzocken …

Den folgenden Text habe ich gerade auf Facebook gefunden und möchte ihn hier zum Draufrumkauen mit einigen ergänzenden Links ins Regal stellen: Über das Wertpapier ‚Promissory Note‘ Das hat sich seit 1933 bis heute nicht geändert! Du schreibst der Bank eine Promissory Note (Banknote) mit Deiner Unterschrift unter den Kreditvertrag [Anmerkung: abgeleitet von lat. credere = […]

über Wenn Du wüsstest, wie Banken Dich aufgrund Deiner Unkenntnis abzocken … — Der Mensch – das faszinierende Wesen

Bankgeheimnis wiederherstellen – NEIN zum totalen Überwachungsstaat!

Bankgeheimnis wiederherstellen – NEIN zum totalen Überwachungsstaat!

Grüß Gott und guten Tag

Das Bankgeheimnis ist Geschichte: Seit Januar 2018 können nicht nur die Finanzbehörden alle relevanten Daten eines Bankkontos einsehen, sondern auch private Finanzdienstleister. Der Bankkunde wird damit zum vollkommen gläsernen Bürger, dessen Kontodaten nicht mehr ihm selbst, sondern dem Finanzamt und der internationalen Hochfinanz gehören.

Bereits am 25. Juni 2017 wurde in Deutschland mit dem Inkrafttreten des sogenannten „Steuerumgehungsbekämpfungsgesetzdas über 400 Jahre alte Bankgeheimnis im Steuerrecht restlos abgeschafft:

  • Der Staat muss jetzt keine Rücksicht mehr auf das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Banken und ihren Kunden nehmen.
  • Behörden sind nicht mehr verpflichtet, Auskünfte beim Steuerpflichtigen anzufordern, bevor sie sich an die Bank wenden.
  • Eine allgemeine Überwachung von Bankkonten ist ab sofort erlaubt.
  • Das Finanzamt kann jetzt Kontodaten, die es im Zuge der Identitätsprüfung von Kontoinhabern erhält, für eine Steuererhebung mitverwenden.

https://www.patriotpetition.org/2018/01/19/bankgeheimnis-wiederherstellen-nein-zum-totalen-ueberwachungsstaat/

Besonders perfide ist, dass die Abschaffung des Bankgeheimnisses schleichend und ohne nennenswertes Medienecho vonstatten ging. Begonnen hatte die Aushöhlung des Bankgeheimnisses schon 2005, als Finanzbehörden das Recht erhielten, „in Ausnahmefällen“, zur Kriminalitätsbekämpfung und Terrorismusabwehr, Privatkonten einzusehen. Erinnert das nicht an die schleichende Abschaffung des Bargeldes, die jetzt mit der gleichen Argumentation vorangetrieben wird? Jedenfalls hat der Staat die Konten seiner Bürger noch nie stärker überwacht als 2017. Finanzämter, Jobcenter und Gerichtsvollzieher stellten im vergangenen Jahr 692.166 Mal Kontoabfragen an, fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Von der ursprünglichen Idee der „Terrorismusbekämpfung hat sich das Verfahren weit entfernt“, meint auch die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff.

Als ob die staatliche Totalüberwachung noch nicht genug wäre, verpflichtet seit Januar 2018 nun die EU-RichtliniePayment Services Directive 2 (PSD2)Banken, jetzt auch „eine Schnittstelle zu schaffen, über die Drittanbieter Zugriff auf private Kontodaten erhalten“. Ab dem 13. Januar können dadurch private Finanzdienstleister 90 Tage lang die Kontodaten ihrer Kunden einsehen und wissen damit nicht nur deren Kontostand, sondern auch ob sie ihre Miete zahlen, von wem sie ihr Gehalt bekommen oder an welcher Tankstelle sie zuletzt mit ihrer EC-Karte gezahlt haben, sprich wo sie sich bewegen. Natürlich geht aus den Kontodaten auch hervor, ob man Schulden hat, die GEZ bezahlt oder häufig in der Apotheke einkauft. Zwar muss der Kunde dem zustimmen, jedoch ist davon auszugehen, dass viele Dienstleistungen in Zukunft nicht mehr ohne Kontozugriff angeboten werden.

https://www.patriotpetition.org/2018/01/19/bankgeheimnis-wiederherstellen-nein-zum-totalen-ueberwachungsstaat/

Der absolut gläserne Bürger ist damit Realität; willkommen im totalen Überwachungsstaat! Wenn dann erst noch das Bargeld abgeschafft wird, gibt es überhaupt kein Entrinnen mehr aus der vollständigen Kontrolle durch den Staat und die internationale Hochfinanz. Wir müssen jetzt entschlossen auf diesen ungeheuerlichen und absolut inakzeptablen Angriff auf unsere bürgerlichen Freiheitsrechte reagieren! Werden wir jetzt aktiv und unterzeichnen wir anbei stehende Petition an den Finanzausschuss des Bundestages, mit der wir die umgehende Wiederherstellung des Bankgeheimnisses und die sofortige Rücknahme der EU-Richtlinie „Payment Services Directive 2 (PSD2)“ fordern.

Vielen Dank für Ihre wichtige Unterstützung!

 https://www.patriotpetition.org/2018/01/19/bankgeheimnis-wiederherstellen-nein-zum-totalen-ueberwachungsstaat/

Jetzt unterzeichnen!

 

P.S.: Bitte unterstützen Sie die Arbeit von PatriotPetition.org auch mit einer Spende! Bequem per PayPal, Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift. Herzlichen Dank für Ihre großzügige Unterstützung! https://www.patriotpetition.org/spenden/

P.P.S.: Bitte leiten Sie diese Nachricht auch an Ihre Freunde und Bekannten weiter. Je mehr Menschen unsere gemeinsamen Anliegen unterstützen, desto größer sind die Erfolgsaussichten für die Petitionen. Vielen Dank!

 

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International money reform movement gathers momentum

PositiveMoney

PETITION

https://secure.positivemoney.org/page/s/petition-money-commission

Positive Money has never been a lone voice. Around the world, many people are arguing that the broken money system lies at the heart of the problems we face.

Divided we are weak. 

We need to work together to bring about a money and banking system that works in the interest of society. So, In 2013 we initiated the International Movement for Money Reform (IMMR). http://internationalmoneyreform.org/

The movement has been growing ever since and now the IMMR has 23 member countries.  

We have seen some incredible breakthroughs in national campaigns. Just a couple of weeks ago, a resolution calling for a money commission was put on the Icelandic Parliament’s agenda.

Klicke, um auf Parliamentary_resolution_EN.pdf zuzugreifen

Despite this success, money reform campaigners rarely have the opportunity to meet face-to-face. We felt this had to change.

So, on the 17th of February Positive Money organised a conference at the European Parliament. Experts, including Frances Coppola and Professor Richard Werner, joined three cross-party MEPs to set out alternatives to the current QE programme.

http://www.qe4people.eu/highlights_conference_european_parliament_qe_for_people

Each speaker made the case for QE for People, urging politicians and civil society organisations to question whether the current programme was working and consider new ways to ensure money gets to the european people and businesses that need it the most.

Whilst expert voices are important, we believe real change has to come about at the grassroots level. This event was followed by a packed 4-day training hosted by Positive Money, which was attended by members of the IMMR from across the world – including participants from South Africa and Iceland. 

http://positivemoney.org/2016/03/international-movement-gathers-momentum/

Together, we learnt from the strengths and lessons of national campaigns, built important skills, made long-lasting friendships, and defined the common aim of our movement.  

We need your help to make that voice louder. Can you chip in £10 to help strengthen our international network?

https://secure.positivemoney.org/page/contribute/support-the-international-movement

We received funding to make the training and the conference happen – but this will not go much further. By the end of the training, there was so much energy and commitment. We can’t let it go to waste.

By chipping in a small amount, you will be able to help us to:

  • Produce sharable content from these events – including subtitled videos from the conference at the European Parliament
  • Dedicate our time and resources to strengthening campaigns in other countries
  • Keep the pressure on politicians and civil society organisations in Europe
  • Continue coordinating the QE for People campaign in the Eurozone 

http://www.qe4people.eu/

We are a hardworking team, who know how to make limited resources go a long way.

Could you donate £10 and help create a strong international money reform movement?

https://secure.positivemoney.org/page/contribute/support-the-international-movement

Thank you!

Stan and the rest of the Positive Money team

www.positivemoney.org

Photo from the first international gathering of money reform activists in Brussels

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ICH  BIN  LUISE

Bankenaufsicht im Dienst von Grossbanken

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/bankenaufsicht-im-dienst-von-grossbanken.html

Die private Lobbyorganisation «G30» um Mario Draghi rät Bankaufsehern, hoheitliche Informationen für die Grossbanken zu nutzen.

Von: Norbert Häring, Infosperber

Aufsichtsorgane der Banken sind nicht unabhängig. Nur Naive können glauben, dass Organe der Bankenaufsicht im Allgemeinen Interesse handeln. Denn die Beaufsichtiger sind mit den beaufsichtigten Banken in grossem Masse verfilzt und sie können von den Banken massive finanzielle Vorteile erwarten.

Einmal mehr dokumentieren dies die jüngsten Empfehlungen zur Bankenaufsicht der «Group of 30» (oftmals abgekürzt mit G30).

Ein Gremium von Grossbankern

Der Gruppe der 30 (Group of Thirty), gegründet 1978 auf Initiative der Rockefeller-Foundation, gehören rund 30 aktive und ehemalige Topmanager von grossen internationalen Finanzinstituten und Zentralbanken an, ausserdem ehemalige und aktive Regierungsmitglieder und ein paar Alibi-Professoren.

Die Überschneidung der Funktionen ist enorm.

In der G30 sitzen zehn ehemalige Zentralbanker, die heute ein zumeist sehr hohes Salär als Topmanager einer internationalen Finanzinstitution verdienen.

Allein schon durch die Lebensläufe der Mitglieder der Group of Thirty wird offenkundig, dass viele Führungsmitglieder einer wichtigen Zentralbank später in die private Finanzbranche wechseln, wo sie sehr viel Geld verdienen. Aber eine solche Karriere klappt natürlich nur, wenn man sich diese nicht vorher als scharfer Aufseher vermasselt hat.

Umgekehrt wechseln hochkarätige Privatbanker in Zentralbanken.

So sitzen in der Gruppe der 30 drei aktive Zentralbanker, die früher hochkarätige Privatbanker waren, und zwar alle bei Goldman Sachs.

Es sind dies die Präsidenten von drei der wichtigsten Zentralbanken der westlichen Welt, nämlich EZB-Chef Mario Draghi, der Chef der Bank von England, Mark Carney, und der Chef der Federal Reserve of New York, William Dudley, der für die Aufsicht über die Wall Street zuständig ist.

Weiterlesen: http://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Bankaufseher-sind-nicht-unabhangig

Mittwoch, 12. August 2015

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ICH  BIN  LUISE