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Jetzt eintragen gehen – nur noch 10 Tage für das Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern

Jetzt ganz praktisch handeln:

Eintragen für das bayrische Volksbegehren „Artenvielfalt“ bis zum 13. Februar
Die Verantwortung für die Zukunft ist da. Schon viele haben sich in den ersten Tagen auf dem Amt für das Volksbegehren „Artenvielfalt“ eingetragen.
Diese Chance soll nicht ungenutzt verstreichen.
Jetzt besteht die Möglichkeit, die Gestaltung einer stimmigen Zukunft gemeinsam anzugehen. Ein neues Kapitel in einem sinnvollen Zusammenwirken von Mensch und Natur kann jetzt beginnen.
Es soll gelingen!  Es kommt auf Jede an!  Es kommt auf Jeden an!
Bitte:

Jetzt unterschreiben für das Volksbegehren „Artenvielfalt“.

Bis zum 13.2.2019 haben Sie die Möglichkeit.

Hier finden Sie alle Eintragungsstellen in Ihrer Nähe und deren Öffnungszeiten:        Rathausfinder        Ausweis unbedingt mitnehmen.
Werden Sie „Rathauslotse“

Verteilen Sie selbst in der Eintragungszeit Karten und Prospekte der Initiative, machen so Ihre Mitmenschen auf diese Chance aufmerksam und bitten Sie alle, aufs Amt zu gehen und sich einzutragen.
Wir vermitteln Sie an die bayrischen Aktionskreise in Ihrer Nähe.
Rufen Sie uns an oder senden eine Mail:   02302-9567076       info@omnibus.org
Bitten Sie Freunde, Bekannte und Verwandte, auch zu unterschreiben.
Den Ausweis nicht vergessen.
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Das Volksbegehren „Artenvielfalt“ wird auch bundesweit mit großem Interesse verfolgt und es wird gewiss als Ansporn verstanden, die sinnvollen Vorgaben auch in anderen Bundesländern umzusetzen.

Die Aufwärtsbewegung für die gute Zukunft beginnt jetzt – direkt – durch jeden sich bewußt beteiligenden Menschen.

Alles Liebe
PS.
900.000 Unterschriften werden mindestens gebraucht. Das ist eine riesige Hürde. Bitte unbedingt unterschreiben gehen!
Hier werden Fragen zum Inhalt des Volksbegehrens beantwortet.
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IMPRESSUM

OMNIBUS für Direkte Demokratie gemeinnützige GmbH
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10405 Berlin
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Geschäftsführer: Michael von der Lohe

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Bayern: unser Bienen-Gesetz!

Christian Bock, SumOfUs.org

in Bayern startet heute das Volksbegehren zum Schutz der Bienen: Weniger Pestizide, mehr nachhaltige Landwirtschaft und das Wiederherstellen zerstörter Lebensräume – so lauten einige der Forderungen der Initiative. Sind wir erfolgreich, müssen diese in die Gesetzgebung des Landes aufgenommen werden — ein starkes Signal, auch über die Grenzen von Bayern hinaus.

Wie wir das hinkriegen? Eine Million Wahlberechtigte müssen sich zwischen dem 31. Januar und dem 13. Februar registrieren. Dann muss die Regierung entweder den Gesetzesentwurf umsetzen, oder die Bürger*innen Bayerns darüber abstimmen lassen.

SumOfUs-Mitglieder wie Sie haben sich schon oft für den Schutz der Bienen und den Erhalt der Natur eingesetzt: Sie unterschreiben Petitionen, schicken E-Mails und Tweets an Politiker*innen und kämpfen erfolgreich für Verbote von giftigen Pestiziden. Nun können Sie mit einem Volksbegehren direkten Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen und für den Schutz der Bienen sorgen. Als offizieller Bündnispartner unterstützt SumOfUs gemeinsam mit Imker- und Naturschutzverbänden, wissenschaftlichen Organisationen und anderen das „Volksbegehren Artenvielfalt“.

Damit wir erfolgreich sind, müssen sich bis zum 13. Februar 2019 1 Million Wahlberechtigte in Bayern registrieren. Schnappen Sie sich Familie, Freund*innen und Bekannte und gehen Sie ins Rathaus!

Finden Sie hier heraus, wo Sie sich eintragen können, und nehmen Sie jetzt am Volksbegehren teil!

https://rathausfinder.volksbegehren-artenvielfalt.de/

Sie wohnen nicht in Bayern, möchten aber trotzdem helfen? Spenden Sie jetzt, um die Initiative und unsere Kampagne zu unterstützen.

https://actions.sumofus.org/a/volksentscheid

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Christian und das Team von SumOfUs

 


SumOfUs sind Millionen von Menschen, die ihre Macht als Verbraucher*innen, Arbeitnehmer*innen und Investor*innen nutzen, um Konzerne weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

Unser eigenes Bienen-Gesetz!

Bienenfans aus aller Welt blicken gerade gespannt nach Bayern:. Eine mutige Gruppe lokaler Organisationen und Imker*innen nimmt dort eine Hürde nach der anderen auf dem Weg zu einem Volksentscheid, der die Bienen vor der Pestizid-Industrie schützen könnte.

Doch das Gesetz kommt nur dann zur Abstimmung, wenn sich innerhalb von zwei Wochen 10% der bayerischen Bevölkerung registrieren.

Von Unterfranken bis ins Allgäu — um eine Million Menschen in die Rathäuser zu bringen, braucht es eine große Werbekampagne. Dabei können wir helfen, indem wir der Initiative finanziell unter die Arme greifen.

Können Sie bitte 4€ spenden, um die Bienen zu schützen?

Ja, ich spende 4€, damit der Traum von einem Bienenschutz-Gesetz wahr wird.

Wir haben die seltene Gelegenheit, direkten Einfluss auf die Politik zu nehmen. Denn der Gesetzentwurf kommt weder von der bayerischen Regierung, noch hatte die Pestizid-Lobby ihre Finger im Spiel. Er kommt direkt von den Bienenfreund*innen vor Ort.

Das neue Gesetz sieht vor, dass bis 2025 mindestens 20 Prozent des bayerischen Ackerlandes ökologisch bewirtschaftet werden muss — ohne giftige Pestizide, die die Bienen bedrohen, und mit Artenvielfalt statt Monokultur. Außerdem sollen Landwirt*innen bereits in ihrer Ausbildung über die Risiken von Pestiziden für Land, Tier und Umwelt aufgeklärt werden.

Bayern ist eines der wenigen Bundesländer, in dem ein solches Gesetz überhaupt möglich ist — daher müssen wir diese Gelegenheit unbedingt nutzen. Dieses Gesetz könnte ein Wegweiser im Artenschutz sein — für den Rest Deutschlands und ganz Europa. Doch erst muss der Volksentscheid zugelassen werden — sonst gibt es weder Hoffnung für das Gesetz, noch für die Bienen.

Können Sie bitte 4€ spenden, um die Bienen zu schützen?

https://actions.sumofus.org/a/volksentscheid

SumOfUs-Mitglieder wie Sie haben in den letzten Jahren schon so viel für die Bienen getan. Ihrem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass die EU im Frühjahr drei der schlimmsten Bienenkiller-Neonikotinoide verboten hat. Und in Deutschland soll bald Sulfoxaflor, die neueste Bedrohung für die Bienen, verboten werden.

Aber noch sind die Bienen nicht außer Gefahr. In Bayern sind 50% der Wildbienen vom Aussterben bedroht. Um sie zurückzubringen, brauchen wir mehr als Verbote — wir brauchen einen umfassenden Strategie, genau wie sie die Bewegung in Bayern vorschlägt.

SumOfUs setzt sich nicht nur für Bienen ein. Wir unterstützen auch für all diejenigen ein, die sich der mächtigen Pestizid-Industrie in den Weg stellen und für den Erhalt unserer Natur kämpfen.

Können Sie bitte 4€ spenden, um die Initiative in Bayern und unsere Kampagne zum Schutz der Bienen zu unterstützen?

Ja, ich spende 4€ für die Rettung der Bienen.

https://actions.sumofus.org/a/volksentscheid

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Christian und das Team von SumOfUs


Mehr Informationen:

Volksbegehren Artenvielfalt In Bayern beginnt eine andere Zukunft

Liebe Freundinnen und Freunde des OMNIBUS,

wir wünschen Ihnen allen ein gutes neues Jahr!

Ein wunderbare Chance eröffnet sich für uns bereits zum Anfang des Jahres. Endlich gibt es eine Möglichkeit, in wirklich sinnvoller Weise die Zukunftsgestaltung selbst in die Hand zu nehmen. Nicht mehr bitten und betteln, nicht mehr an die Vernunft anderer appellieren, sondern selbst aktiv verändern. Das Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ strebt sinnvolle Änderungen im Naturschutzgesetz von Bayern an.

Um dies zu schaffen, müssen sich 10 % der bayrischen Wahlberechtigten – 1 Million Menschen – innerhalb von 14 Tagen auf dem Amt eintragen, vom 31. Januar bis zum 13. Februar. Und davon müssen sie erst einmal erfahren. Eine amtliche Unterstützung mit Benachrichtigung gibt es nicht. Die Aufgabe des Bündnisses besteht jetzt darin, auf diese Chance in ganz Bayern aufmerksam zu machen.

Wir vom OMNIBUS haben dabei einen ganz praktischen Anteil übernommen, den sogenannten „Rathhausfinder“. Dort finden alle bayrischen Stimmberechtigten die nächste Eintragungsstelle und die Öffnungszeiten.
Um diesen Rathausfinder fertigzustellen, hat Brigitte Krenkers mit 15 HelferInnen ab Anfang Dezember daran gearbeitet. So wurden alle 2059 Gemeinden angeschrieben und antelefoniert, um die genauen Daten zu erfahren und sie in die Datenbank einzupflegen. Ohne groß Luft holen zu können, haben wir uns so vom alten Jahr ins Neue gearbeitet – aber mit Freude.

Das ist jetzt glücklich geschafft!
Auch haben wir 50.000 Klappkarten drucken lassen, die von Waldorfschulen und Kindergärten an ihre Eltern verteilt werden. Diese schönen Karten und auch die Plakate und Unterlagen des Bündnisses können Sie über uns anfordern: info@omnibus.org

Weitere Möglichkeiten der konkreten Mithilfe:

1. Werden Sie „Rathauslotse“
Verteilen Sie selbst in der Eintragungszeit Karten und Prospekte der Initiative, machen so Ihre Mitmenschen auf diese Chance aufmerksam und bitten Sie alle aufs Amt zu gehen und sich einzutragen. Wir vermitteln Sie an die bayrischen Aktionskreise in Ihrer Nähe.
Rufen Sie uns an oder senden eine mail:   02302-9567076     info@omnibus.org

… und bitte unbedingt:

2. Spenden
Wir beteiligen uns an diesem Volksbegehren mit ca. 25.000 Euro. Wir haben uns dazu entschlossen, weil wir diese einmalige Chance nutzen wollen. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende!
Herzliche Grüße
Hier werden Fragen zum Inhalt des Volksbegehrens beantwortet.
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90 Prozent der Deutschen, das kann man aus der gestrigen Bayernwahl ablesen, haben immer noch nicht verstanden, dass alle Altparteien ihre Todfeinde sind.

https://michael-mannheimer.net/2018/10/15/die-bayernwahl-hat-bewiesen-das-deutsche-volk-will-sich-umbringen/

Doch wer das folgende Plakat der antifa sieht – der versteht, warum meine Diagnose richtig ist: 90 Prozent der Bayern folgen den Parolen der Antifa: Sie wählten den Volkstod:

Volksbegehren Grenzschutz – unsere ersten Erfolge

http://archive.newsletter2go.com/?n2g=raq0h3ar-s8a9dlqr-148i

Bayern-Wahl: Diese Demo bringt die Umwelt groß raus

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02.08.2018

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

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Mia ham's satt: Auf geht's zur Großdemo nach München

Mia ham’s satt: Auf zur Großdemo!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

wir Bayern können uns ordentlich auf die Hinterbeine stellen, wenn wir grantig werden. Und grantig sind wir. Zeit, das auch zu zeigen! Vor der Landtagswahl wollen wir deshalb gemeinsam mit vielen tausend Menschen für eine neue bayerische Landwirtschaftspolitik, gegen Naturzerstörung, Artensterben und Flächenfraß demonstrieren.

Stellen Sie sich einmal vor: Alt und Jung, Stadt und Land, ImkerInnen in ihren Anzügen, Bäuerinnen und Bauern auf ihren Traktoren. Menschen in bunten Tierkostümen und ein riesiger Zug von Radlerinnen und Radlern machen der CSU klar, dass wir nicht länger hinnehmen, wie unsere schöne Landschaft zubetoniert, unsere Nutztiere gequält und unsere Städte weiter mit Autos vollgestopft werden.

Helfen Sie uns jetzt, im Herbst eine riesige Demo in München auf die Beine zu stellen. Mit Ihrer Hilfe können wir die Umwelt und unsere Gesundheit bei dieser Wahl endlich zum Thema machen:

Ja, ich bin mit 20 Euro dabei!

Ja, ich bin mit 50 Euro dabei!

Ja, ich bin mit 100 Euro dabei!

Bayern ist Spitzenreiter beim Einbetonieren der Natur. Die Mehrzahl der bayerischen Nutztiere genießt keineswegs das Bergpanorama der Alpen, sondern fristet sein Dasein in viel zu engen Ställen. Und draußen auf den Feldern wird fleißig gespritzt. Die Folge ist ein dramatischer Rückgang der Artenvielfalt.

Umweltprobleme gäbe es also genug anzupacken, doch im Wahlkampf spielen diese drängenden Themen kaum eine Rolle.

Das wollen wir ändern!

Mit einer großen bayernweiten Demo in München wollen wir eine Woche vor der Landtagswahl klarmachen, dass die nächste Staatsregierung die vielen Herausforderungen endlich anpacken muss. Damit das gelingt und die Demo richtig groß und bunt wird, brauchen wir Ihre Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns jetzt mit einer Spende:

Jetzt online spenden!

Insektengifte: Bayer lässt nicht locker

Insektengifte: Bayer lässt nicht locker

Als wir im April über das Freiland-Verbot von drei Neonicotinoiden gejubelt haben, waren nicht alle begeistert. Wenig überraschend gab es vor allem von den großen Hersteller-Konzernen wie Bayer-Monsanto oder Syngenta Kritik. Ihnen sind solche Verbote ein Dorn im Auge. Schon als die EU-Kommission 2013 den Einsatz dieser Pestizide eingeschränkt hat, haben die Chemieriesen dagegen geklagt und Schadensersatzzahlungen in Milliardenhöhe gefordert.

Im Mai wies das Europäische Gericht die Klage ab. Bayer möchte das jedoch nicht akzeptieren und hat Rechtsmittel dagegen eingelegt. Das Gericht muss nun erneut darüber entscheiden, was schwerer wiegt: der Schutz von Mensch und Umwelt oder die Profitinteressen von Konzernen. Weitere Informationen finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Umweltinstitut München e.V.
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Die bayerische Heimat

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Mia ham’s satt!

Wahlkampf in Bayern – die CSU beschwört ihre prächtige Heimat. Doch in der vermeintlichen Idylle auf dem Land sterben die kleinen Bauernhöfe. Sie schaffen es nicht gegen die Agrarfabriken. Mit den Höfen verschwinden auch Vögel und Insekten. Wir wollen das aufhalten – mit einer Demo für die bayerische Agrarwende. Wir bitten Sie herzlich: Machen Sie die Demo mit Ihrer Spende möglich!

Hallo

Heimat – der neue Kampfbegriff der CSU. Ministerpräsident Markus Söder will sie sogar mit Grenzkontrollen und Kruzifixen verteidigen. Gleichzeitig aber ignorieren Söder, Seehofer und Co., wie die Heimat vieler Bayer/innen verloren geht – weil intakte Natur verschwindet und bäuerliche Landwirtschaft pleite geht.

Überall entstehen neue Agrarfabriken. Etwa die in Ortenburg im Landkreis Passau – für 360.000 Legehennen. Und die CSU tut nichts dagegen.[1] Stattdessen sieht sie zu, wie immer mehr bäuerliche Betriebe dicht machen. Fast ein Viertel aller Milchbauern hat in den letzten Jahren aufgegeben.[2] Geht es so weiter, gibt es das bayerische Idyll bald nur noch auf alten Postkarten. Klar ist: Bayern braucht dringend eine Agrarwende. 

Wir wollen das der CSU sehr klar machen: mit einer großen Demo in München, mitten im Wahlkampf. Und die Chance ist gut: Viele CSU-Wähler/innen machen sich große Sorgen um Natur und Landwirtschaft. Und die Partei reagiert immer dann, wenn sie konservative Wähler/innen verlieren könnte. Also kommen wir aus ganz Bayern angereist: Landwirt/innen, Umweltschützer/innen und Imker/innen. Mit Treckern und bunten Kostümen zeigen wir Söder: Mia ham’s satt!

Die Demo soll am 6. Oktober sein. Doch Sie entscheiden, ob was Großes draus wird. Mit 25.000 Euro könnten wir loslegen: eine Bühne und Lautsprecher mieten, zehntausende Flyer und Plakate drucken und Anzeigen in Tageszeitungen schalten. Bitte machen Sie die Demo jetzt mit Ihrer Spende möglich! Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!
Die CSU gibt sich gerne volksnah. Und tatsächlich: Immer wieder ändert sie ihre Politik, wenn viele Bayer/innen das fordern. 2009 kämpften wir gegen Monsantos Genmais MON810. Als der Protest auch konservative Wähler/innen erreichte, stoppte die damalige Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) den Anbau.[3] Auch gegen den Bau von Staustufen an der Donau und einer Skischaukel am Riedberger Horn protestierten Bürger/innen aus allen Gesellschaftsschichten. Mit Erfolg – die CSU lenkte ein.[4,5]

Genau das wollen wir auch mit der „Mia ham’s satt“-Demonstration am 6. Oktober schaffen. Zwei starke Bürgerbewegungen schließen sich dafür zusammen:

  • Überall in Bayern protestieren Bürgerinitiativen gegen so genannten Flächenfraß. Neue Logistikzentren, Straßen oder die dritte Münchner Startbahn zerstören Wiesen, Wald, Felder. Das dazugehörige Volksbegehren „Betonflut eindämmen“ hat die Staatsregierung untersagt – eine Klage gegen die Nichtzulassung hat das Bayerische Verfassungsgericht dann auf Antrag der Regierung abgewiesen. Nun sind viele Bayer/innen empört.
  • Unter dem Motto „Wir haben es satt“ gehen jedes Jahr in Berlin Landwirt/innen und Umweltschützer/innen für die Agrarwende auf die Straße. Wir holen diese erfolgreiche Bewegung jetzt nach München. Denn gerade in Bayern gibt es noch viele naturnah wirtschaftende Bauern und Bäuerinnen, die sich gegen eine weitere Industrialisierung der Landwirtschaft stemmen.
„Mia ham’s satt“ in München – das ist ein einzigartiges Bündnis aus zig Verbänden und Organisationen. Damit es auch eine einzigartige Demo wird, brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir müssen jetzt mit der Mobilisierung loslegen, aber das Geld dafür fehlt uns noch. Wir bitten Sie daher heute herzlich um Ihre Spende. Schon mit 5 Euro bringen Sie die Demo weit nach vorne!
Herzliche Grüße
Gerald Neubauer, Campaigner

PS: Durch den Asylstreit, den die CSU mit ihrer Schwesterpartei CDU angezettelt hat, wurde in der Öffentlichkeit fast nur noch über Geflüchtete und Grenzen gesprochen. Mit der Demo bringen wir endlich wieder ein anderes Thema in den Wahlkampf.

Falls Sie das bevorzugen, können Sie Ihre steuerlich abzugsfähige Spende auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:

Campact e.V.
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[1] „Bund Naturschutz fordert in Ortenburg ein Ende der Massentierhaltung“, Bayerischer Rundfunk, 13. Oktober 2017
[2] „Bauernhof-Sterben: Landwirte kämpfen um ihre Höfe“, Bayerischer Rundfunk, 6. Dezember 2017
[3] „Streit um MON810: Anbau von umstrittenem Genmais gestoppt“, Spiegel Online, 14. April 2009
[4] „Frei fließende Donau“, Website des BUND Naturschutz
[5] „Umstrittene Skischaukel am Riedberger Horn wird nicht gebaut“, Bayerischer Rundfunk, 6. April 2018

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