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Re: Thiacloprid — Christian Bock, SumOfUs

wir haben gewonnen — und das gleich doppelt!

Dank des Drucks von 383.000 unglaublichen SumOfUs-Mitgliedern wie Ihnen hat die EU diese Woche das Pestizid Thiacloprid verboten! Jetzt sind Bienen und Menschen in ganz Europa vor der Chemikalie geschützt, die nachgewiesenermaßen den Bienen schadet und mit Krebserkrankungen in Verbindung gebracht wird.

Doch das ist noch nicht alles: Wir konnten gestern noch einen weiteren Erfolg für die Bienen verbuchen: Nachdem sich über 240.000 SumOfUs-Mitglieder wie Sie an die Abgeordneten der EU gewandt haben, haben diese einen völlig verwässerten “Bienenschutz-Plan” der EU-Kommission mit großer Mehrheit abgelehnt — und deutliche Verbesserungen gefordert!

SIE haben diese Erfolge ermöglicht: Mit Spenden für Anzeigen in einflussreichen Medien und Veranstaltungen vor Ministerien in ganz Europa; mit Unterschriften für riesige Petitionen; mit tausenden von Briefen und Tweets an die Entscheidungsträger*innen.

SIE haben die EU-Politiker*innen dazu gebracht, das Richtige für Menschen und die Bienen zu tun — und sich gegen die geballte Lobby-Macht der Agrar-Industrie und Bayer zu stellen.

Die Ereignisse dieser Woche zeigen auf wunderbare Weise, wie viel Macht wir haben, wenn wir uns gemeinsam engagieren — und wir würden uns freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen, auch in Zukunft Kampagnen wie diese zu gewinnen.

Ja, ich spende regelmäßig und halte die Kampagnen zum Schutz der Bienen am Laufen.

Bild von Biene auf einer Blume

https://actions.sumofus.org/a/spende?recurring_default=only_recurring&t=3&akid=63422%2E9287361%2E9OEAYP

Mit vereinten Kräften haben wir letztes Jahr ein Verbot von drei Bienenkiller-Neonikotinoiden erwirkt. Umso verzweifelter hat Bayer deshalb versucht, Thiacloprid auf dem Markt zu halten — zum Schaden von Bienen und Menschen. Und Bayer wäre damit durchgekommen — wenn es nicht Menschen wie Sie gäbe, Sylvia.

Dank Ihnen haben die Landwirtschaftsminister*innen der EU Thiacloprid endlich verboten. Dank Ihnen sind Bienen, Insekten und Menschen in Zukunft sicher — zumindest vor diesem Gift.

Denn leider sind Europas Bienen und Insekten nach wie vor bedroht: Wissenschaftler*innen haben z.B. in Deutschland in den letzten 27 Jahren Verluste von mehr als 75 Prozent der Gesamtmasse an Insekten verzeichnet. In den Niederlanden sind 50 Prozent der Wildbienenarten vom Aussterben bedroht.

Die Hauptursache dafür: industrielle Landwirtschaft und giftige Pestizide.

Wenn Sie uns dabei unterstützen möchten, die Bienen vor weiteren Killerpestiziden zu schützen, richten Sie bitte als Fördermitglied eine regelmäßige Spende ein.

https://actions.sumofus.org/a/spende
Bei unserem zweiten großen Erfolg ging es um die sogenannte “Bee-Guidance”: ein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhender Kriterienkatalog für die Zulassung von Pestiziden. Wenn er Gesetz wird, können neue Bienenkiller gestoppt werden, bevor sie auf den Markt kommen — weil das Bienenwohl ein wichtiger Faktor bei der Zulassung wird.

Bayer und die Chemie-Lobby haben alles daran gesetzt, diese Standards aufzuweichen. Und gerade als es nach einem Erfolg für Bayer aussah, haben Sie das Blatt zum Guten gewendet.

Mit über 240.000 Unterschriften, Anzeigen, Nachrichten, persönlichen Treffen von London bis Rumänien haben Sie das EU-Parlament überzeugt, dass wir eine starke Richtlinie brauchen. Gemeinsam werden wir jetzt dafür sorgen, dass die EU einen besseren Vorschlag auf den Weg bringt.


Diese Woche war ein Wendepunkt in unseren Einsatz für Bienen, Menschen und den Planeten.

Ohne Sie wäre das niemals möglich gewesen. Wir hoffen, dass Sie die gute Nachricht weitererzählen – und sich einen Moment Zeit nehmen, um stolz zu sein!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Christian, Rebecca und das Team von SumOfUs
PS: Ob es darum geht, die “Bee-Guidance” einzuführen, unser hart erkämpftes Neonikotinoid-Verbot vor Bayer zu schützen oder eine bahnbrechende Bürgerinitiative auf den Weg zu bringen, um alle synthetischen Pestizide bis 2035 zu verbieten: Wir werden alles tun, um die Zukunft für die Bienen zu sichern — und damit für uns alle, die wir von ihnen abhängen. Können Sie sich vorstellen, als Fördermitglied eine monatliche Spende einzurichten, um diese Kampagnen zu unterstützen?

https://actions.sumofus.org/a/spende


Mehr Informationen:

EU gibt keine neue Genehmigung für „Bienen-Killer“, Tagesspiegel, 23. Oktober 2019.
MEPs block member states’ move to weaken bee protection from pesticides, EU Parlament, 23. Oktober 2019 (in englischer Sprache).

 


SumOfUs sind Millionen von Menschen, die ihre Macht als Verbraucher*innen, Arbeitnehmer*innen und Investor*innen nutzen, um Konzerne weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

Bayer

Unser historisches Bienenkiller-Verbot ist in Gefahr: Bayer versucht das weltweit erste Neonikotinoid-Verbot in Frankreich vor Gericht zu kippen.

Die Imker*innen leisten Widerstand — aber sie brauchen unsere Hilfe, Sylvia.

Unterstützen Sie die mutigen Imker*innen jetzt mit einer Spende, damit sie weiter für unsere Bienen kämpfen können?

https://actions.sumofus.org/a/bayer-gegen-neonikotinoid-verbot

Jetzt 4 € Spenden

Bayer will einen unserer größten Erfolge zunichte machen: das historische Verbot bienenschädlicher Neonikotinoide in Frankreich.

Lobbyist*innen und Anwält*innen sollen das Verbot kippen, damit Bayer mit seinen Bienenkillern weiter Profite machen kann.

Mutige Imker*innen stellen sich Bayer entgegen und kämpfen für die Bienen. Doch der monatelange Kampf gegen Bayer bringt sie an ihre Grenzen — und langsam wird auch das Geld knapp.

soll dies das traurige Ende unseres Kampfes gegen Bayer sein?

Gemeinsam können wir den Imker*innen den Rücken stärken und unseren Erfolg gegen Bayer verteidigen. Unterstützen Sie die Imker*innen jetzt mit einer Spende, damit sie unseren Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof verteidigen können?

Ja, ich spende 4 € für den Kampf für die Bienen!

https://actions.sumofus.org/a/bayer-gegen-neonikotinoid-verbot

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Neonikotinoide maßgeblich für das Aussterben der Bienen verantwortlich sind. Und neueste Studien haben gezeigt, dass Bienen nur noch ein Drittel der Flugstrecke zurücklegen, wenn sie Pestiziden ausgesetzt sind.

Deshalb kämpfen SumOfUs-Mitglieder wie Sie so engagiert gegen Killerpestizide und für unsere Bienen. Gemeinsam haben wir erreicht, dass Frankreich als erstes Land der Welt Neonikotinoide verboten hat.

Hunderttausende SumOfUs-Mitglieder wie Sie hatten das Verbot der Neonikotinoide in Frankreich gefordert — mit Erfolg. Es war ein Meilenstein für den Schutz der Bienen weltweit. Wenn Bayer es schafft, dieses Verbot zunichte zu machen, wäre das ein herber Rückschlag für die Bienen überall auf der Welt.

Die Imker*innen sind müde von ihrem langen Kampf, doch Sie können ihnen neue Kraft geben. Unterstützen Sie ihren wichtigen Kampf für die Bienen jetzt mit einer Spende?

Ja, ich spende 4 € um den Kampf der Imker*innen und die Kampagne zum Schutz der Bienen zu unterstützen!

https://actions.sumofus.org/a/bayer-gegen-neonikotinoid-verbot

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Christian und das Team von SumOfUs


Mehr Informationen:

Bienen schützen? Bundesregierung sagt „Nein!“ — umweltinstitut

http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2019/pestizide/bienen-schuetzen-bundesregierung-sagt-nein.html?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+-+26.07.2019_oIa&utm_content=Mailing_7347842

© rostichep / pixabay.com (abgeändert)

© rostichep / pixabay.com (abgeändert)

(18.07.2019) Wie soll die Wirkung von Pestiziden auf Bienen bewertet werden, wenn ein Wirkstoff bei der EU zur Genehmigung oder Wiedergenehmigung ansteht?

Die zuständige Behörde hatte Leitlinien dafür erarbeitet, die zu einem Verbot vieler Wirkstoffe geführt hätten.

Doch die Industrie lief Sturm und die EU-Kommission schlug vor, die Leitlinien nochmal zu überarbeiten. Dem haben die Regierungen der Mitgliedstaaten gestern zugestimmt. Auch die deutsche Bundesregierung war dabei.

Seitdem Neonicotinoide in den 1990er Jahren entwickelt wurden, ist klar, dass sie eine große Gefahr auch für Nützlinge darstellen. Schon 1992 machten französische ImkerInnen das Gift Imidacloprid für Bienenverluste verantwortlich. Doch Behörden bestätigten immer wieder die Ungefährlichkeit des Nervengifts, das sich in allen Pflanzenteilen verteilt, im Boden anreichert und im Median schon bei 3,8 Nanogram für eine Biene tödlich ist.

Erst nach großem öffentlichen Druck gab es 2012 eine Neubewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Die EFSA bekam von der Kommission den Auftrag, die Auswirkungen der Neonicotinoide Imidacloprid, Thiametoxam und Clothianidin umfassender als je zuvor zu bewerten. Dazu entwickelte sie neue Leitlinien, in denen zum Beispiel erstmals langfristige Wirkungen der Mittel berücksichtigt wurden.

Denn selbst weit unter der Dosis, die tödlich ist, können diese Gifte das Nervensystem von Bienen dauerhaft beschädigen. Nach der Neubewertung wurde der Einsatz der drei Gifte 2013 deutlich eingeschränkt und seit Ende 2018 dürfen sie nurnoch in Gewächshäusern eingesetzt werden.

Seit 2013 gab es in der EU nun Streit darum, ob und wie diese neuen Leitlinien, im EU Jargon Bee Guidance Documents genannt, auch bei der Bewertung neuer Wirkstoffe und im Wiederzulassungsverfahren alter Stoffe eine Rolle spielen sollten.

Die chemische Industrie lief gegen diese Idee Sturm, denn es hätte dazu geführt, dass viele Pestizide in den nächsten Jahren verboten oder eingeschränkt würden.

Leider stellten sich auch viele Mitgliedstaaten, darunter die besonders einflussreiche deutsche Bundesregierung, gegen die neuen Leitlinien. Ihr Inkrafttreten wurde so immer weiter verzögert. Die Kommission schlug nach langen Verhandlungen und Streits nun vor, die Leitlinien umzuschreiben.

Gestern stimmten die Mitgliedstaaten diesem Vorschlag zu. Die umfassende Prüfung der Auswirkung von Pestiziden auf Bienen soll eine Ausnahme bleiben.

Zur gleichen Zeit in Bayern: Durch viel Arbeit und Engagement konnte erreicht werden, dass der bayerische Landtag dem Gesetzesentwurf zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“ zustimmte.

Das zeigt einerseits, wie viel wir als BügerInnen bewirken können. Und andererseits, dass leider jeder einzelne Schritt für mehr Umweltschutz mit viel Druck und öffentlicher Aufmerksamkeit erkämpft werden muss.

 

Mehr zu der Sitzung in Brüssel finden Sie in unserem offenen Brief, den wir dazu an die Ministerinnen Juli Klöckner und Svenja Schulze geschickt hatten.

Offener Brief zur Sitzung des Ausschusses über Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel am 16. und 17. Juli in Brüssel

München 22.6. 18 h, Seebühne, 1000 Besucher , Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern noch mal den Rücken stärken,

Liebe Freunde und Freundinnen
Volksbgehren Artenvielfalt in Bayern

Samstag 22.06.2019, 18.15 h
DIE WIESE – EIN PARADIES NEBENAN
Ort:
Seebühne im Westpark – Westendstr. 300, 81377 München
Einlass 18.00 Uhr | Start 21.30 Uhr | Eintritt 7 Euro
#kinomondundsterne #seebühne #westpark #münchen #openairkino #diebestennächtedesjahres #LivevorOrt #RettetDieBienen

Rettet die Bienen! Das Volksbegehren Artenvielfalt hat uns gezeigt, es gibt so etwas wie eine neue Umweltbewegung, eine Community die auch handelt.

Zusammen haben wir einen großen Erfolg errungen und einen Anfang gemacht, für den Erhalt der Artenvielfalt in Bayern. Das wollen wir auf der Seebühne zusammen feiern und noch einmal genau hinschauen, welches Paradies gleich nebenan wir eigentlich verteidigt haben.
Die Frage, ob wir bereit sind, unsere Lebensgrundlage zu erhalten und fair mit unseren Bauern zu kooperieren, ist jetzt zentral für die kommenden Jahre. Auch das wird auf eine sehr wertschätzende Weise an diesem Abend verdeutlicht.
Es gibt vermutlich kaum ein intensiveres Erlebnis als gemeinsam den Film DIE WIESE – EIN PARADIES VON NEBENAN zu genießen. Es ist außerdem eine tolle Gelegenheit, noch einmal live mit den Initiatoren des Volksbegehrens und mit Melanie und Jan Haft, die diesen wunderbaren Film auf die Leinwand gezaubert haben zu feiern.
Es wird ein ganz besonderes Rahmenprogramm geben, die Details folgen …
Wir wollen 1.000 Leute zusammenbringen, um dem Volksbegehren noch einmal den Rücken zu stärken.
Wir wollen durch die Beteiligung möglichst vieler Besucher bildlich klar machen: Keine Verwässerung. Artenvielfalt in Bayern, jetzt!

Herzliche Grüße
Brigitte Krenkers

Bild könnte enthalten: Himmel, Pflanze,
      im Freien, Natur und Text

-- 
Brigitte Krenkers
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Tel.: 02302 9567076
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Warum Thiacloprid verboten werden muss

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Gefährliches Insektengift: Wird Thiacloprid weiter zugelassen?

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Gefährliches Insektengift: Wird Thiacloprid weiter zugelassen?
das Insektengift Thiacloprid kann unter anderem ungeborenen Kindern schaden, die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und ist vermutlich krebserregend. Dies sind laut EU-Pestizidverordnung eigentlich genügend Gründe, um den Einsatz zu verbieten. Zudem gehört es zur Gruppe der Neonicotinoide, die besonders gefährlich für Bienen und andere Insekten sind.

In Deutschland und den meisten anderen europäischen Ländern kommen Ackergifte mit dem Wirkstoff dennoch zum Einsatz, weil die Zulassung immer wieder provisorisch verlängert wird. Anfang kommender Woche diskutieren die EU-Mitgliedstaaten nun darüber, ob Thiacloprid weiter zugelassen oder verboten werden soll.

Für Deutschland werden dafür jeweils VertreterInnen aus dem Landwirtschafts- und dem Umweltministerium an den Gesprächen teilnehmen. Deshalb haben wir Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) schriftlich dazu aufgefordert, sich in Brüssel für ein Verbot von Thiacloprid stark zu machen.

Mehr über die Gefahren von Thiacloprid und warum Deutschland im Genehmigungsverfahren eine besonders wichtige Rolle zukommt, erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.

Mit „Fridays for Future“ zum EU-Gipfel
Vergangene Woche ist ein Bus mit „Fridays for Future“-Aktiven von München zum EU-Gipfel ins rumänische Sibiu gestartet. Das Ziel der Jugendlichen: Die Staats- und Regierungschefs mit ihren Forderungen nach konsequentem Klimaschutz zu konfrontieren. Lilian Spitzer, die beim Umweltinstitut gerade ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert, war dabei und hat ihre Eindrücke aufgeschrieben.
Mehr erfahren 
Mochovce: Druck auf Slowakei wächst
Über 255.000 Unterschriften hatten wir im Gepäck, als wir am Donnerstag den Spitzenkandidaten der EVP-Europafraktion, Manfred Weber (links), trafen. Ebenso wie Österreichs Bundeskanzler Kurz spricht er sich für internationale Kontrollen auf der maroden AKW-Baustelle aus. Das ist besonders wichtig, weil Weber als nächster Präsident der EU-Kommission gehandelt wird. Inzwischen haben wir zusammen mit unseren Partnern schon über 300.000 Unterschriften gesammelt.
Zur Aktion  
Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

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Erst die Beiträge unserer SpenderInnen und Fördermitglieder ermöglichen unsere Aufklärungs- und Kampagnenarbeit. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, uns mit einem regelmäßigen Beitrag zu fördern, erhalten Sie von uns als Dankeschön zwei Gläser besten Bio-Honig und ein Päckchen Saatgut, mit dem Sie Ihren Garten oder Balkon in ein kleines Paradies für Bienen und Schmetterlinge verwandeln können. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.
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So, 19. Mai
Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart & weitere europ. Städte 
Demos: Ein Europa für alle
Eine Woche vor der Europawahl gehen am Sonntag in sieben deutschen Großstädten und zahlreichen weiteren Orten in ganz Europa zehntausende Menschen auf die Straße: gegen Nationalismus und für die Vision eines Europas, das Menschenrechte und Demokratie verteidigt, soziale Gerechtigkeit garantiert und den ökologischen Wandel vorantreibt.
Weitere Informationen hier
6. – 10. August
Wolfenbüttel
Sommerakademie Atomares Erbe
Atommüll geht unzählige nachfolgende Generationen etwas an. Die Sommerakademie bietet jungen Menschen
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Petition: Bienensterben – Schutz der Bienen in der EU nicht verwässern!

Sven Giegold

Bitte unterschreibt gleich hier für starken Bienenschutz:

https://www.change.org/p/bienensterben-starken-bienenschutz-in-der-eu-durchsetzen

Trotz des alarmierenden Bienensterbens wollen die EU-Mitgliedsländer den Schutz der Bienen vor Pestiziden abschwächen. Mit dabei auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, die den Schutz der Bienen und Bestäuber zwar als “systemrelevant” bezeichnet hatte. Doch wenn es darum geht zu handeln, steht bei Frau Klöckner der Schutz von Profiten einer zerstörerischen Agrarindustrie stets vor dem Schutz Umwelt.

Mit unserer Petition

https://www.change.org/p/bienensterben-starken-bienenschutz-in-der-eu-durchsetzen

fordern wir Frau Klöckner auf: Stimmen Sie im EU-Ausschuss nicht für die abgeschwächten Bienenschutz-Leitlinien, sondern für starken Bienenschutz!

Das Artensterben ist eines der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit. Besonders der gravierende Rückgang bei Insekten, allen voran den Bienen, ist alarmierend. Schon seit 2013 liegen scharfen Regeln für den Bienenschutz auf dem Tisch (die so genannten „Bienenleitlinien“). Aber die EU-Mitgliedsländer können sich schon seit 5 Jahren nicht darauf einigen diese scharfen Regeln auch für alle Pestizide verbindlich zu machen. Aufgrund der Blockade der Bundesregierung und weiterer Mitgliedsländer hat die EU-Kommission jetzt eine abgeschwächte Version der Regeln zum Bienenschutz auf den Tisch gelegt. Zum Beispiel wurde der Test auf eine schädliche Langzeitwirkung herausgestrichen. Dieser Test ist aber sehr wichtig, da sich dadurch besonders realistisch die Gefahren von Pestiziden einschätzen lassen.
Würden diese abgeschwächten Regeln durchkommen, kämen weiterhin Pestizide auf den Markt, die Bienen und andere Bestäuber schädigen und das würde auch auf lange Frist so bleiben. Das ist fatal angesichts des dramatischen Insektensterbens, das schon jetzt enorme Auswirkungen auf unser Ökosystem hat.
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner kann jetzt noch ihren Kurs korrigieren. Am 20. Mai 2019 kann sie sich in der Sitzung des zuständigen EU-Ausschusses für die Anwendung der ursprünglichen, scharfen Regeln für den Bienenschutz einsetzen. Deshalb fordern wir Frau Klöcker auf: Lassen Sie Ihren Worten Taten folgen und stimmen Sie nicht für die abgeschwächten Bienenschutz-Leitlinien, sondern für starken Bienenschutz!

Bienenschützer

Christian Bock, SumOfUs.org

Der Kampf der Bienenschützer*innen vor Gericht gegen die Pestizidlobby steht kurz vor der Entscheidung — doch auf den letzten Metern droht den Imker*innen das Geld auszugehen.

Ein Triumph für Bayer & Co. wäre ein Todesurteil für die Bienen.

Können Sie die Bienenschützer*innen unterstützen, damit wir diesen wichtigen Prozess gewinnen?

https://actions.sumofus.org/a/bienen-vor-gericht

Jetzt 4 € spenden

So retten wir die Bienen

Anne Isakowitsch, SumOfUs.org

die EU-Politiker*innen staunten nicht schlecht, als sie die neueste Ausgabe der Zeitung “Politico” öffneten: Unübersehbar prangte dort unsere Anzeige — in der wir Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zum Schutz der Bienen auffordern.

Bienenanzeige in Politico

Dank der Spenden von SumOfUs-Mitgliedern aus aller Welt konnten wir Juncker, zahlreichen Umweltminister*innen, sowie hunderten Mitgliedern der EU-Kommission klar machen: Pestizide töten unsere Bienen — und nur mit bienenfreundlichen Zulassungsverfahren können wir sie retten.

Bayer und Co setzen die EU unter Druck und versuchen, den Bienenschutz aufzuweichen. Aber jetzt haben wir der EU-Kommission gezeigt, dass wir sie genau im Auge behalten.

Letztes Jahr konnte Präsident Juncker als Retter der Bienen punkten, als er das Verbot von Neonikotinoiden ermöglicht hat. Wenn er diesen Ruf nicht verlieren will, muss er nun auch bienenfreundliche Zulassungsverfahren unterstützen — denn sie beruht auf den gleichen Kriterien wie das Verbot von Neonikotinoiden.

Juncker muss sich jetzt entscheiden: Entweder er setzt sich für strengere Zulassungsregeln bei allen Pestiziden ein, oder er trägt die Verantwortung für das Bienensterben in Europa.

 die Anzeige im „Politico“ war ein kluger Schachzug. Aber noch ist nichts gewonnen. Solange die EU-Politiker*innen bei der Verabschiedung der neuen Richtlinien zögern, müssen wir den Druck hoch halten. Für die kommenden Monate haben wir zahlreiche Aktionen geplant — doch damit wir diese umsetzen können, brauchen wir wieder Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie unsere Kampagne zur Rettung der Bienen mit einer monatlichen Spende?

https://actions.sumofus.org/a/spender-in-werden

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Anne und das Team von SumOfUs

 


SumOfUs sind Millionen von Menschen, die ihre Macht als Verbraucher*innen, Arbeitnehmer*innen und Investor*innen nutzen, um Konzerne weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

Bienen-Volksbegehren: Das ist erst der Anfang