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Neuigkeit zur Petition: Bitte erstatten Sie Anzeige bei der Polizei!

https://www.change.org/p/wolf-pumpak-muss-weiterleben/u/21069571

Brigitte Sommer

Deutschland

16. Aug. 2017 — Guten Morgen liebe Unterstützer,

nur eine Woche nach der Nachricht über den erschossenen Wolf in Baden-Württemberg erhielten wir gestern nun die nächste schreckliche Gewissheit: bereits im Juni wurde eine Wölfin bei Ratzdorf (Oder-Spree) tot gefunden.

Laut Mitteilung des Landesumweltamtes geht jetzt aus dem Obduktionsbericht hervor, dass sie erschossen wurde. Dies wurde von den Experten des Leibniz- Institutes für Zoo- und Wildtierforschung bei der Untersuchung des toten Tieres entdeckt.

Damit ist dies in Deutschland der 25. illegal erschossene Wolf und der zehnte Wolf der im Bundesland Brandenburg illegal zu Tode kam.

Warum wurden die Täter bislang so gut wie nie ermittelt? Das ist ein Zustand, der nicht länger ertragbar ist. Brauchen unsere Behörden öffentlichen Druck, damit endlich mal ein Täter dingfest gemacht und endlich einmal bestraft wird?

Ich habe im Namen unseres Vereines Wolfsschutz Deutschland in Pro Naturschutz Sachsen e. V. (GRÜNE LIGA Sachsen) ( www.wolfsschutz-deutschland.de ) Anzeige bei der Polizei des Bundeslandes Brandenburg gestellt und bitte Sie jetzt, dies auch zu tun. Jeder Privatmensch kann kostenlos eine Anzeige aufgeben. Dies funktioniert unbürokratisch über die Website der Polizei. Diese gibt den Vorgang an die Staatsanwaltschaft weiter.

Nur wenn viele Menschen aufbegehren, haben wir die Chance, dass endlich mal einer der Täter gefasst werden kann.

Als „Grund“ der Anzeige gegen Unbekannt kann unten stehender Text genommen werden.

Der Wolf ist nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen, sowie nach der Berner Konvention eine geschützte Tierart.

Die Abkommen sind völkerrechtlich bindend, da beide Abkommen durch Deutschland ratifiziert wurden. In Deutschland unterliegt die Umsetzung dem BNatSchG. Es gilt der §44 Abs.1 und 2.

Der Wolf steht im Anhang IV der FFH Richtlinien und ist somit sogar eine besonders streng geschützte Art. Laut BNatSchG §44 1. ist es verboten, Tiere der besonders geschützten Art zu töten.

Danke und herzliche Grüße

Brigitte Sommer


 

 

Neuigkeit zur Petition: Bevor es zu spät ist: Pro #Bargeld und gegen #Bargeldobergrenze stimmen!

https://www.change.org/p/keine-bargeldobergrenze-bargeldk%c3%a4ufe-in-unbegrenzter-h%c3%b6he-beibehalten/u/21061102

Peter Kindel

Hamburg, Deutschland

15. Aug. 2017 — Die Urlaubszeit ist fast vorbei; Zeit, wieder aktiv zu werden! Inzwischen hat sich einiges getan:
► Grenze für anonyme Bargeldzahlungen gesenkt
► Schäuble für mehr Kontrolle
► Bankgeheimnis ade!
► VISA aktiv gegen Bargeldzahlungen

Die Grenze für anonyme Bargeldzahlungen wurde am 26. Juni 2017 von € 14.999 auf € 10.000 gesenkt. Daraus ergibt sich, dass Bargeldzahlungen über € 10.000 zwar erlaubt sind, der Zahlende muss sich allerdings ausweisen.
Dessen ungeachtet ist sich das Handelsblatt nicht zu schade, am 15.08.2017 einen Artikel mit offenbaren Halbwahrheiten zu veröffentlichen:

„Schäuble will Kontrolle großer Bargeldgeschäfte“
Dort heißt es: „Im Kampf gegen Geldwäsche und Schwarzgeld-Geschäfte fordert Bundesfinanzminister Schäuble die Einführung einer Obergrenze für Bargeldgeschäfte. Die Registrierung der Geschäftspartner soll dabei auch eine Rolle spielen.
Es gehe um einer Obergrenze, ab der Bargeldgeschäfte registriert werden müssen. Dazu werde es in Europa auch kommen. Schäuble betonte, er habe überhaupt nichts gegen große Bargeldtransaktionen. Aber es müsse registriert werden, wer die Geschäftspartner sind. Damit solle gegen Schwarzgeld-Geschäfte, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorgegangen werden.“
Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kampf-gegen-geldwaesche-schaeuble-will-kontrolle-grosser-bargeldgeschaefte/20188834.html
Die „Argumente“ unseres Bundesfinanzministers Schäuble und der EU-Kommission (Geldwäsche und Schwarzgeld-Geschäfte) hatten wir schon früher als gegenstandslos überführt. Wer’s noch einmal nachlesen möchte: https://www.change.org/bargeld
Professor Dr. Friedrich Schneider (Universität Linz) sagt dazu: https://youtu.be/9mHCeT8obzs?t=1m32s

Was zwischen den Zeilen zu lesen ist:
Die geplante Bargeldobergrenze (voraussichtlich bei € 5.000) wird definitiv europaweit eingeführt werden.
Das bedeutet, dass entweder
► die bereits am 26.06.2017 auf € 10.000 für anonyme Bargeldzahlungen gesenkte Grenze weiter gesenkt werden wird.
Wahrscheinlicher ist es aber,
► dass Bargeldzahlungen nur bis € 5.000 erlaubt werden; Zahlungen oberhalb dieses Betrags wären strafbar.

In Schweden ist man schon beträchtlich „weiter“:
Am 10. August 2017 strahlte der schwedische Fernsehsender TV4 eine Sendung über das Bargeld aus. Die schwedische Facebookseite Kontantupproret (deutsch: Bargeldrebellion), die mehr als 6.700 Abonnenten hat, berichtete darüber.
Quelle: https://www.facebook.com/kontantupproret/posts/2160983437461685
Hier die Übersetzung des Wortbeitrags ins Deutsche:
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„Zwei Drittel der schwedischen Händler glauben, dass sie die Annahme von Bargeld bis 2030 stoppen werden, zeigt einen neuen Bericht der KTH (Königliche Technische Hochschule). Es gibt viele Vorteile mit Karten, aber die meisten Menschen vergessen oft das Datenschutzproblem.
In Deutschland z. B. ist die Vertraulichkeit einer der wichtigsten Gründe, warum sie normalerweise Debitkarten verwenden. Wir Schweden vertrauen den Banken blind, sollten aber weitsichtig denken und von den Deutschen in diesem Fall lernen!
Stimmen Sie zu?“
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Und damit wurde des Pudels Kern angesprochen:
Es geht im Grunde genommen um Kontrolle. Die „Werkzeuge“, die sich der Staat dazu genehmigt, gestatten es, Kontrolle in finanzieller Hinsicht über alle seine Bürger auszuüben und noch mehr:
► Negativzinsen wären so einfach durchzusetzen
und ebenfalls
– sollte es denn mal notwendig sein –
► eine Währungsreform!

Auch in Deutschland gibt es leider schon vereinzelnd Unternehmen, die die Annahme von Bargeld ablehnen!
So war die BILD-Zeitung am 20.06.2017 voll des Lobes über ein Café in Hamburg:
„1. Café schafft Bargeld ab …im neuen Café „Public Coffee Roasters“ am Goldbekplatz kann man ausschließlich mit EC- oder Kreditkarte zahlen, Münzen oder Scheine werden nicht angenommen.“
Quellen: http://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg/schafft-bargeld-zahlung-ab-52256104.bild.html
https://www.facebook.com/publiccoffeeroasters/

Das NDR-Fernsehen berichtete lokal am 27.06.2017 um 19.30 Uhr tendenziös:
„Erstes Hamburger Café schafft Bargeld ab. Im „Public Coffee Roasters“ kann man fortan nicht mehr mit Bargeld zahlen.
Ist das Café damit seiner Zeit voraus?
Im europäischen Vergleich sind die Deutschen Karten-Muffel.“

Übrigens:
Trinkgeld wird dann in dem Café doch wieder in bar angenommen.
Verkehrte Welt?
Und was ist mit der Trinkgeldsteuer?

Anlass für den TV-Beitrag waren offensichtlich gute Beziehungen der Café-Inhaber zum NDR und ein kritischer Beitrag des Initiators dieser Online-Petition auf der Facebookseite von Public Coffee Roasters:
„JETZT AUCH IN HAMBURG!
BARGELD WIRD NICHT AKZEPTIERT!
Im „Public Coffee Roasters“ am Goldbekplatz wird *KEIN* Bargeld akzeptiert – ein Grund, dort keinen Kaffee zu trinken, weil der Kampf gegen das Bargeld damit befeuert wird!“
Quelle: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Erstes-Hamburger-Cafe-schafft-Bargeld-ab,hamj57740.html

Und auch so kann man Unternehmen am besten treffen,
die kein Bargeld mehr akzeptieren!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer dieser Petition:
Boykottiert Geschäfte in Eurer Nähe, falls diese nur noch Kartenzahlung akzeptieren, obwohl in der EU von der EZB und den nationalen Notenbanken ausgegebene Banknoten das einzige gesetzliche Zahlungsmittel sind [Art. 128 Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, § 14 Bundesbankgesetz] !

K r e d i t k a r t e n u n t e r n e h m e n :
Visa kündigte am 12. Juli 2017 die „VISA Cashless Challenge“ an und manche Medien in Deutschland verkündeten schon, dass damit das Ende des Bargelds eingeläutet werden würde.

Mit der Aktion richtet sich VISA an Unternehmen in den USA wie kleine Restaurants, Cafés oder Food-Truck-Besitzer, die beschreiben, was bargeldlos für sie, ihre Angestellten und ihre Kunden bedeuten würde und die ausschließlich Kartenzahlungen annehmen würden.

Für diesen Wettbewerb hat VISA insgesamt US$ 500.000 ausgeschrieben, die an 50 entsprechende Unternehmen gezahlt werden sollen.
Das zeigt, wie massiv sich die Kreditkartenunternehmen gegen das Bargeld und ausschließlich für ihre eigenen Interessen einsetzen. Aus Sicht der Kartenunternehmen verständlich, leben Sie doch vorwiegend von den Transaktionsgebühren.
Quelle: VISA-Pressemitteilung (in englisch): https://usa.visa.com/about-visa/newsroom/press-releases.releaseId.2285993.html

B a n k g e h e i m n i s :
Bevor es vergessen wird:
Das Bankgeheimnis wurde am 26.06.2017 heimlich, still und leise abgeschafft!

Mit dem Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz wurde § 30a Abgabenordnung gestrichen und nun sind brave Steuerzahler Behördenzugriffen genauso ausgesetzt wie Beschuldigte, gegen die ermittelt wird. Der weggefallene Paragraf regelte den Schutz der Bankkunden und war im Grunde genommen das in Gesetzesform gegossene Bankgeheimnis gegenüber den Finanzbehörden.
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In § 30a AO (Schutz von Bankkunden) hieß es u. a.:
(1) Bei der Ermittlung des Sachverhalts (§ 88) haben die Finanzbehörden auf das Vertrauensverhältnis zwischen den Kreditinstituten und deren Kunden besonders Rücksicht zu nehmen.
(2) Die Finanzbehörden dürfen von den Kreditinstituten zum Zweck der allgemeinen Überwachung die einmalige oder periodische Mitteilung von Konten bestimmter Art oder bestimmter Höhe nicht verlangen.
[…]
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Und jetzt schließt sich der Kreis!
Der offenbare Wunsch eines jeden Finanzministers kann jetzt in Erfüllung gehen:
Der Spielraum der Finanzbehörden kann theoretisch bis zur lückenlosen Erfassung sämtlicher Kontodaten reichen, ohne dass die Betroffenen davon erfahren.

And last, but not least:
Mit der Grafik zu dem heutigen Beitrag soll darauf hingewiesen werden, dass nahezu keine der Parteien, die sich der Bundestagswahl stellen, in ihrem Wahlprogramm beides aufgenommen haben:

► Pro Bargeld!
und
► Keine Bargeldobergrenze!

Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns für das Bargeld einsetzen und gegen die Einführung einer Bargeldobergrenze aussprechen!

In den vergangenen Jahren haben wir häufig erleben müssen, wie die Bundesregierung mit ihrer fast 80prozentigen Mehrheit im Bundestag den Bürger vor vollendete Tatsachen stellte.

Beim Ankreuzen der Stimmzettel zur Bundestagswahl sollte nicht vergessen werden, dass große Teile der Abgeordneten beider „Volksparteien“ für die Einführung einer Bargeldobergrenze in Deutschland sind.

Obwohl die Grafik „zufälligerweise“ an die Plakatwerbung einer der größeren Parteien angelehnt sein mag, ist keinerlei Werbung für irgendeine politische Partei beabsichtigt.
Die Grafik (Größe: 1920x1146px120dpi) darf gerne heruntergeladen werden und in Sozialen Netzen oder auf der eigenen Webpage verwendet werden (Kurzlink):
https://goo.gl/zD54Lm

» Wir müssen weiterhin aktiv bleiben! «

» Schicken Sie e-Mails an Ihre Freunde und Familie über die Petition!

» Teilen Sie die Petition auf Google+, auf Facebook und Instagram!

» Nutzen Sie WhatsApp
Diesen Text (mit Formatierungs-Zeichen (* und _) kopieren und an Ihre Kontakte senden:
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*_Bevor es zu spät ist:_ Pro Bargeld stimmen!*
*- Petition „Keine Bargeldobergrenze!“ jetzt unterschreiben -*
Jetzt mitzeichnen:
https://www.change.org/p/keine-bargeldobergrenze-bargeldk%C3%A4ufe-in-unbegrenzter-h%C3%B6he-beibehalten/u/21061102?recruiter=57105129&utm_source=share_petition&utm_medium=whatsapp
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» Tweeten Sie bei Twitter
Diesen Text kopieren und twittern:
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Bevor es zu spät ist:
Pro #Bargeld und gegen #Bargeldobergrenze stimmen!
https://www.change.org/p/keine-bargeldobergrenze-bargeldk%C3%A4ufe-in-unbegrenzter-h%C3%B6he-beibehalten/u/21061102?recruiter=57105129&utm_source=share_update&utm_medium=twitter&utm_campaign=share_twitter_responsive via @ChangeGER
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» Kommentieren Sie in den sozialen Netzen, wo immer es passt, weisen Sie dabei auf die Online-Petition hin und verlinken Sie dort die Petition und das Video (https://www.youtube.com/watch?v=9mHCeT8obzs&feature=share).

Unterstützen Sie die Online-Petition »Keine Bargeldobergrenze!«
nicht nur mit Ihrer Unterschrift!

Und liken Sie bitte das Video bei YouTube:
» Die Bargeldobergrenze ist alternativlos und unabdingbar!
Oder etwa nicht? «
https://youtu.be/9mHCeT8obzs

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Wer die Kampagne gegen die Einführung einer Bargeldobergrenze darüber hinaus unterstützen will, kann sie in den Sozialen Netzwerken sponsern!
Die Höhe des insgesamt vorgesehenen Betrags kann jeweils von vorne herein begrenzt werden.

Das funktioniert so:
» c h a n g e . o r g :
https://www.change.org/p/keine-bargeldobergrenze-bargeldk%C3%A4ufe-in-unbegrenzter-h%C3%B6he-beibehalten/sponsors/new?source_location=petitions_share

Erstellen Sie für Facebook bzw. Twitter einen eigenen Beitrag mit einem Link auf https://www.change.org/bargeld oder einen Link auf eine der Neuigkeiten unserer Petition. Wie es weiter geht, ist im folgenden beschrieben:

» F a c e b o o k :
https://de-de.facebook.com/business/help/547448218658012

» T w i t t e r :
https://ads.twitter.com/login?gclid=CI6XqeOfwtQCFQQq0wodmQ4Lkg&ref=de-ps-go-brand-acq

» I n s t a g r a m :
Tipps zum Sponsoring bei Instagram gibt es hier:
https://de-de.facebook.com/business/help/976240832426180

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So erreichen Sie uns:
Kontakt per e-Mail: keine.bargeldgrenze@gmx.de
telefonisch +49 (0)40.890 192 63 (Anrufbeantworter – es wird garantiert zurückgerufen!)

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Link zum Text der Petition: https://www.change.org/bargeld


 

 

Neuigkeit zur Petition: Warum wollen Sie die Volksabstimmung?

https://www.change.org/p/ich-will-abstimmen/u/21062218

OMNIBUS für Direkte Demokratie

15. Aug. 2017 — Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer von „Ich will abstimmen“,

schon mehr als 50.000 Menschen haben unsere Aktion unterstützt! Wir werden auch die nächsten Wochen bis zur Bundestagswahl fleißig weiter sammeln und die Unterschriften dann zu den Koalitionsverhandlungen einreichen.

Um zu zeigen, welche Vielfalt und welcher Reichtum in der Idee der Volksabstimmung steckt, besteht „Ich will abstimmen“ auch aus vielen Videostatements. Schauen Sie mal:

http://www.ichwillabstimmen.de/

Sie können auch ein Video einsenden. Ich würde mich freuen, wenn Sie mitmachen! Nennen Sie Ihren Grund, warum Sie für die bundesweite Volksabstimmung sind. Einfach auf „Mein Video einsenden“ klicken und die Datei hochladen.

Kürzlich habe ich folgendes Statement gegeben:

http://www.ichwillabstimmen.de/videos/kurt-wilhelmi-will-abstimmen-3

Mit herzlichen Grüssen

Kurt Wilhelmi


 

 

Neuigkeit zur Petition: Auf´s Maul geschaut #Pferdekutschenverbot #Freeatlast

https://www.change.org/p/michael-m%c3%bcller-stoppen-sie-die-qu%c3%a4lerei-endg%c3%bcltiges-pferdekutschen-verbot-f%c3%bcr-berlin/u/21050740

Julia Maier

Deutschland

14. Aug. 2017 — Liebe Unterstützer/innen, Liebe Mitstreiter/innen,

zwischenzeitlich möchte ich an dieser Stelle noch auf ein weiteres Problem hinweisen, das bisher in der allgemeinen Berichterstattung keinen Anklang fand.
Wie wir alle wissen, kontrolliert das Veterinäramt (und vor kurzem der ADAC) mehr oder weniger regelmäßig am Brandenburger Tor.
Interessant ist hierbei, dass zwar immer wieder Verstöße hinsichtlich der nicht eingehaltenen Pausenzeiten vorliegen oder; wie vorletzte Woche, Hufe und Beschläge der Tiere beanstandet wurden aber noch nie eine Kontrolle durch das Amt das Zaumzeug der Tiere in Augenschein genommen hat.

Hierbei fällt nämlich pferdekundigen Menschen sofort eines auf:

Die Postkandaren, welche von vielen Kutschern mit im untersten Ring befestigten Leinen (größtmögliche Hebelwirkung) verwendet werden und viele der Stangen erschreckender Weise entweder zu lang oder zu kurz für das jeweilige Pferdemaul sind.

Ein Stück Metall im Pferdemaul ist immer Anlass für Diskussionen. Sinnvolle Unterstützung oder Schmerzgarant? Alleine durch ihre Verwendung und den punktuellen Druck auf die in den Schleimhäuten liegenden Nervenenden erzeugen sie Schmerzen an Unterkiefer und Zahnfleisch. Die Kinnketten (wie auch auf diesem Foto zu erkennen), lösen extrem starken Druck auf Nasenrücken und Unterkiefer der Tiere aus – Sogar der Unterkieferbruch ist durch ruckartiges Anziehen der Leinen, wenn ein Tier sich im Straßenverkehr erschrickt, möglich. Pferde werden so durch Schmerz kontrolliert. Die Kutscher Berlins argumentieren in der Presse immer wieder : „Wir setzen nur gelassene Pferde ein“ – „Pferde sind unser Kapital“ . Würden die Kutscher tatsächlich über das notwendige Wissen der Anatomie ihrer Pferde verfügen, wäre die scharf-gestellte Postkandare gar nicht im Einsatz!
(Für mich ein deutliches Zeichen dafür, dass die Kutscher Angst haben, die Kontrolle über die Pferde als Fluchttiere, die im Straßenverkehr leicht scheuen, zu verlieren.)

Wenn ein Pferd mit scharfen Gebissen gefahren wird, ist dies entweder ein Zeichen für mangelndes Wissen darüber, was dieser Gegenstand mit dem Körper und der Psyche eines Fluchttieres anrichtet oder sie besitzen dieses Wissen und fügen den Tieren bewusst die bekannten Schmerzen und Folgeschäden zu.

Warum erlaubt Berlin seinen Kutschern; abgesehen davon, dass wir natürlich das Verbot fordern, solche scharf gestellten und oft zu großen/zu kleinen Gebisse überhaupt zu verwenden?! Hat jemals ein Veterinäramt die Nasenriemen auf lockeren Sitz kontrolliert?

Wer sich am Pariser Platz lange genug aufhält, wird Zeuge davon zu sehen, wenn anfahrende Kutschen zum Stillstand gebracht werden, wie die Kutscher hemmungslos die Zügel „anreißen“. Anmerkung: Wird der Hals des Pferdes so künstlich in eine angezogene Position gebracht, dann rutscht der Unterkiefer zurück, die Zähne liegen nicht mehr aufeinander. Im unnatürlichen Winkel reiben sich die Zähne ab – es bilden sich messerscharfe Kanten im Pferdemaul. Ebenso schließt sich in diesem Moment der Kehlkopfdeckel und das Pferd produziert extrem viel Speichel – was zu Kehlkopfentzündungen und/oder dem sogenannten Kehlkopfpfeifen führen kann.

Es geht hier also nicht um die Diskussion Gebiss ja oder nein – sondern um
Eingerissene Mundwinkel, schlechtsitzendes Zaumzeug, zu scharf gestellte Kandaren, Wundscheuern durch Riemen…. Es ist nur ein Bruchteil von dem, unter was die Berliner Kutschpferde leiden…. Dennoch ein weiteres, trauriges Puzzleteil im täglichen Bild dass sich uns bietet – hier inmitten der lärmenden Großstadt.

Eure Julia


 

 

Neuigkeit zur Petition: Under Armour Stock is half the price it was a year ago.

https://www.change.org/p/boycott-under-armour-until-they-stop-killing-wildlife-take-the-pledge/u/21054298

Ban Trophy Hunting

Pacific Palisades, CA

14. Aug. 2017 — If they’d only stop their psychopathic hunting support, they could still save themselves. The more people know about their ’sport‘ hunting endeavour, the more will turn away from UA. The damage might already be irreparable. Please keep sharing this petition.
Ty: Larry Cosgrave

Under Armour
Current stock quote for Under Armour ( UA ) including financial statements, level 2 data, and the latest Apparel Manufacturing news…

 

 

Neuigkeit zur Petition: Argentinian trophy hunter is crushed to death by elephant he was trying to shoot.

https://www.change.org/p/boycott-under-armour-until-they-stop-killing-wildlife-take-the-pledge/u/21055339

Ban Trophy Hunting

Pacific Palisades, CA

14. Aug. 2017 — Condolences to the family. And the families of 100 elephants shot EVERY DAY all over Africa. RIP

Argentinian hunter is crushed to death by an elephant
Jose Monzalvez was killed on Saturday 43 miles north west of Kalkfeld, Namibia The oil company worker was lining up a shot when the…

 

 

Neuigkeit zur Petition: Angriff auf abgeordnetenwatch.de @a_watch #Nebeneinkünfte

https://www.change.org/p/bundestag-schluss-mit-geheimem-lobbyismus/u/21052168

abgeordnetenwatch.de

14. Aug. 2017 — Erneut sind wir aus der Politik für unsere Arbeit für mehr Transparenz scharf angegriffen worden.

Als Ex- Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kürzlich von SPIEGEL ONLINE auf unsere Recherchen zu seinen Nebeneinkünften angesprochen wurde, beschimpfte er abgeordnetenwatch.de glatt als „unseriöse Organisation“.

Ramsauer selbst hat in der laufenden Legislaturperiode bis zu 185.000 Euro zusätzlich kassiert. Allein vom Lobbyverein der arabischen Industrie- und Handelskammern bekommt er monatlich bis zu 7.000 Euro überwiesen.

Dass uns der Ex-Minister für unsere Recherchen so scharf angeht, zeigt zweierlei:
– Unsere Offenlegungen treffen einen Nerv und leisten dringend nötige Aufklärungsarbeit.
– Noch immer haben einige Politiker ein skandalöses Transparenz- und Rechenschaftsverständnis den Wählerinnen und Wählern gegenüber.

Unsere Recherchen zu den Nebeneinkünften haben auch diesmal wieder hohe Wellen geschlagen und viele Menschen informiert – unter anderem berichteten Spiegel Online, die Süddeutsche Zeitung und die ZEIT prominent. So konnten wir das Thema kurz vor der Wahl wieder auf die Tagesordnung setzen.

Und unsere Recherchen bleiben nicht folgenlos: Nachdem wir 2012 die horrenden Nebeneinkünfte des damaligen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück (SPD) aufdeckten, wurden die Offenlegungspflichten in der Konsequenz verschärft.

Der Fall Ramsauer beweist: Wir bohren weiterhin an einem dicken Brett. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung. Werden Sie jetzt Förderin/Förderer (ab 5 Euro monatlich und steuerlich absetzbar), damit wir die Politik gemeinsam Stück für Stück transparenter machen können.

+++ Hier gelangen Sie zum Spendenformular: https://www.abgeordnetenwatch.de/ueber-uns/spendenformular?recurring&amount=5 +++

Abgeordnete erhalten teils üppige Nebenverdienste
193 Abgeordnete erhalten für Nebentätigkeiten Geld; das sind 29 Prozent aller Abgeordneten. Das zeigt eine Studie des…

 

 

Neuigkeit zur Petition Eine Zeitreise mit den (nieder-)sorbischen Vorschulkindern & unser Herzensdank!

https://www.change.org/p/minister-baaske-witaj-muss-bleiben-wir-eltern-k%c3%a4mpfen-den-sorbisch-unterricht-unserer-kinder/u/21050137

!

Kathleen Komolka

Deutschland

14. Aug. 2017 — Auch wenn unsere Brandenburger Schulkinder im Moment die Ferien genießen, ist mit Blick auf das kommende Schuljahr viel in Bewegung… So steigern sich Spannung und Vorfreude unserer Vorschulkinder, die in den WITAJ-Kitas bereits ideal in der niedersorbischen Sprache gefördert wurden, von Tag zu Tag denn:

Bald kommen sie in die Schule und möchten dort natürlich weiter so intensiv und wunderbar in sorbisch/wendisch und natürlich auch im Bilingualen (WITAJ-)Unterricht gefördert werden.
Dafür kämpfen wir Eltern, mit Euch gemeinsam, damit unsere Sprache und Kultur auch diesen und den noch folgenden Generationen erhalten bleibt und möchten Euch auf diesem Weg von Herzen für Eure Unterstützung danken! DANKE! Wir brauchen euch! Jede Stimme zählt und deshalb bitten wir euch eindringlich und inständig: Bitte unterzeichnet und teilt diese Petition!

Doch nun möchte ich die Gelegenheit ergreifen und euch mit auf eine kleine Zeitreise nehmen und einige Impressionen aus dem Niedersorbischen Kindergarten MATO RIZO mit euch teilen:

Zeit ist relativ und wie sehr dies zutrifft spüren wir wenn wir zurück blicken. Ist es wirklich schon gut fünf Jahre her, dass unsere Kleinen gemeinsam in die Krippe der Kita MATO RIZO kamen und wir sie den wiegenden Armen von Netti und Astrid übergaben, zuweilen mit dem Gefühl und der bangen Frage „Wie sollen unsere Kleinsten den Tag nur ohne uns überstehen? (Oder vielleicht auch wir ohne sie?) Doch es ging und es hätte nicht besser sein können, denn sie erfuhren und bekamen alles was nötig war um zu wunderbaren, selbstbewussten, starken, aufgeweckten, lebhaften, klugen (und dank der unverzichtbaren Arbeit der Erzieherinnen ab dem ersten Tag auch zu) zweisprachigen Kindern herangewachsen zu sein.

Gemeinsam vergingen die Jahre und wir erlebten manches Abenteuer, lachten und weinten zusammen und wuchsen miteinander und aneinander. Manches Kind sprach seine ersten Worte in sorbischer Sprache noch vor den ersten deutschen Worten.

Auch wir Eltern wuchsen und wachsen mit unseren Kindern und in unserer Gemeinschaft. Wir feiern unsere traditionellen Bräuche und Feste, wie seit vielen Generationen, im Kreis der Gemeinschaft und erleben Momente voller Leichtigkeit und unbändiger Freude: wenn unsere Kleinen zu Erntekönigen werden und ihre Königinnen wählen oder einfach miteinander die Tänze tanzen und Lieder singen, wie einst unsere (Ur-)Urgroßeltern.

Wie schnell flog sie dahin, die Zeit der Leichtigkeit und des Musizierens in Gruppe 2 bei Irmi und Margitta? Während unsere wilde Bande unter den liebevollen und in jeder Hinsicht fördernden Augen der Erzieherinnen heranwächst und gedeiht.

Inzwischen liegt die Kindergartenzeit fast hinter unseren -inzwischen großen Vorschul- Kindern und wir staunen welche Stärken in den Jahren erworben wurden, welche Talente die großen Kleinen vielleicht erahnen lassen und welche kreativen Potentiale in ihnen schlummern: durch die Anregung und den geschaffenen Raum zur Entfaltung durch die Erzieherinnen Mila und Diana hervorgekitzelt, aus dem Dornröschenchlaf erwacht und manchmal gewiss auch nicht ganz so einfach in Zaum zu halten…

Und immer verbunden mit dem größten Geschenk, dass die WITAJ-Kita MATO RIZO des Sorbischen Schulvereins den Kindern machen und mit auf den Lebensweg geben kann:

Das Geschenk unserer (Nieder-)sorbischen/wendischen Sprache.
Wo sind sie geblieben, diese gemeinsamen fünf Jahre?

Vergangen sind sie wie im Fluge und scheinen nur einen Wimpernschlag entfernt zu sein.

Fünf Jahre voller unvergesslicher Momente, Freundschaften wurden geknüpft, mögen sie die kommenden Zeit überdauern und Erinnerungen geschrieben.

Die Kinderherzen sind offen und bereit für die nächste Etappe auf ihrem frischen Lebensweg: Jetzt geht es (endlich bald) in die Schule!
Und das BESTE daran ist, dass unsere Kinder (größtenteils) auch diesen Weg an der Grundschule (und damit auch weiterhin bilingual) gemeinsam weiter beschreiten werden.

Doch jedem Anfang geht ein Abschied voraus. Ein Abschied, den wir Eltern gemeinsam mit den Vorschulkindern und Erziehern im Freilandmuseum Lehde feierten, um auch bei diesem Anlass gemeinsam in der Zeit zu reisen:

Diese Reise trug uns zurück in Zeiten des noch jungen 19. Jahrhunderts. Dort erfuhren wir, wie unsere wendischen/(nieder-)sorbischen Vorfahren in der Region einst Brot bucken, mit den Tieren unter einem Dach lebten, auf den Feldern oder beim hüten des Viehs der Gnade des Jahreskreises und der Witterung augeliefert waren und körperlich hart arbeiteten um das Überleben der Familie zu sichern:

Kühe mussten gemolken werden um aus der gewonnenen Milch Molke, Quark oder Butter herzustellen. Welch Genuss auf selbst gebackenem Brot.

Voller Neugier, Freude und Begeisterung lauschten die Kinder den Worten von Dirk vom Museum, der uns mit dem dörflichen Leben der damaligen Zeit vertraut machte und auf den ein Sturm an Fragen der wissbegierigen (Vorschul-)Kinder einprasselte. Dieser Wissensdurst und die Neugier alles lernen und erfahren zu wollen zeigt aber auch, dass sie bereit sind voller (Vor-)Freude dem Leben als Schulkind entgegen zu treten und darauf vom Kindergarten wunderbar vorbereitet sind.

Doch wie wir unsere kleinen Geister, vergleichbar mit flirrenden Irrlichtern (unserer Sagenwelt) kennen, genügt es ihnen nicht die Fragen nur beantwortet zu kommen. Viel wichtiger ist es die Dinge gemeinsam zu erfahren, erleben und in die Hand zu nehmen. Gelegenheit dazu gibt es im Freilandmuseum Lehde reichlich: neben dem spielen mit Spielzeug aus der alten Zeit (wie Stelzen, kreiseln oder Sack hüpfen) versuchen sich die Kinder daran Aufgaben auf die althergebrachte Art zu übernehmen: Das Melken der braven (Holz)-Kuh entlockt manchen Begeisterungsschrei „Es klappt, meine Kuh gibt Milch“ (in dem Fall auch Wasser…) und aus der Milch stellten die Kinder im Anschluss gemeinsam Butter her… Ein Erlebnis, das wir alle miteinander teilten ebenso wie die Brote mit unserer selbstgemachten Butter.

Dieser Tag ist ein Geschenk. Ein Geschenk an unsere Kinder und an uns. Ein Geschenk das uns den nahenden Abschied vom Kindergarten schmecken und die Süße des Neuanfangs in der Schule erahnen lässt.

Aber auch ein Geschenk, dass zeigt wo unsere Wurzeln liegen – sei es in unseren Herkunftsfamilien oder in den frühen Kindertagen, die uns Halt und Stabilität für alle umschließenden Ringe des Lebensbaums geben:

Lube Astrid, lube Netti, lube Irmi, lube Jacqueline, lube Margitta, lube Diana a lube Mila: Wir danken euch für den Grundstein, zur Entwicklung der sorbischen Sprache, Kultur und Identität, der durch eure unschätzbare Arbeit in den Herzen unserer Kinder gelegt wurde! Von ganzem Herzen! Wir danken euch für die aufregende, großartige gemeinsame Zeit, in die wir gemeinsam mit unseren Kindern im Herzen oft durch die Zeit reisen werden!


 

 

Neuigkeit zur Petition: Eine Bürgerallianz wünscht sich offiziell Unterstützung für Tierqual #Oktoberfest

https://www.change.org/p/schluss-mit-pferdefuhrwerken-auf-dem-oktoberfest-in-m%c3%bcnchen/u/21043717

Julia Maier

Deutschland

13. Aug. 2017 — Abendzeitung München.
Nun suchen Sie offiziell Hilfe in Berlin – denn der Widerstand wächst weiter gegen veraltete Traditionen und der damit einhergehenden Tierquälerei. Gut so.

Bürgerallianz Bayern: Was die Brauchtumsvereine von der Politik fordern - Abendzeitung München
Deshalb wünschen sie sich Unterstützung aus Berlin: Gestern stellte die Bürgerallianz Bayern, eine Dachorganisation ehrenamtlicher Vereine…

 

 

Neuigkeit zur Petition: Die gedruckte Lüge #Pferdekutschenverbot #Freeatlast

https://www.change.org/p/michael-m%c3%bcller-stoppen-sie-die-qu%c3%a4lerei-endg%c3%bcltiges-pferdekutschen-verbot-f%c3%bcr-berlin/u/21039970

Julia Maier

Deutschland

12. Aug. 2017 — Meine lieben Unterstützer/innen, liebe Mitstreiter/innen,

nun ist die Übergabe unserer Unterschriften knapp 3 Wochen her….. Und jetzt erst – berichtet die erste Zeitung über meine Video-Recherche, welche das verwahrloste Areal unter der Swinemünder Brücke „beschreibt“. Reporter machten sich erst jetzt die Mühe; in der genug Zeit für die Kutscher blieb bis dahin aufzuräumen, ein Blick in die Stallung zu werfen.

Die B.Z. titelt ironisch „Berlins kleine Pferde-Oase – umgeben von Beton“. Eine Oase für ein Fluchttier kann aus Beton sein? Weiter schreibt sie : „Hinter der trostlosen Fassade verbirgt sich eine idyllische Oase“. Wer das Bild im Zeitungsartikel sieht und auch nur ein klein wenig Pferdeverstand besitzt weiß, dass eine Koppel, bestehend aus Lehm und Matsch ohne einen einzigen Grashalm – keine geeignete Auslauf- bzw. Grasungsfläche für ein Pferd sein kann. Nun, wenigstens hat man noch schnell einen alten Traktorreifen auf den Matsch geworfen, damit es wenigstens ein bisschen nach „Spaß“ für die dortigen Pferde aussieht.

„Es sieht ein wenig wüst aus“ schreiben sie und ja, wüst ist nett gelogen. Denn von den Unmengen an Glassplittern, Müll jeglicher Art, Altlasten wie Kühlschränke etc. die direkt vor dem Eingangstor zu den Stallungen und in unmittelbarer Nähe bei den Boxen lag – schreibt natürlich niemand. Denn womöglich in der Zwischenzeit weggeräumt. „Regelmäßig kommt ein Schmied“. Interessant jedoch, dass alleine im letzten Jahr über 18 Anzeigen auch hinsichtlich des Beschlages und des Pflegezustandes der Hufe geschaltet wurden; die B.Z. jedoch auch diesen Fakt verschweigt.

„Pferde sind nicht geräuschempfindlich“. Autsch.

Wer Tiere; insbesondere Pferde, besitzt sollte hinsichtlich der Physionomie und Anatomie ein breites Spektrum an Wissen besitzen. Denn eine derartige Aussage zeugt von absoluter Inkompetenz hinsichtlich des Fachwissens. Pferde empfangen Frequenzen die für das menschliche Gehör nicht einmal hörbar sind. So viel dazu. „Meistens sind wir etwa neun Stunden unterwegs“. Nicht nur ich, sondern auch Unterstützer dieser Petition berichten, dass sie die Pferde sogar nach 22 Uhr nähe Invalidenstraße gesehen haben. Sogar am Gendarmenmarkt wurde ich öfters Zeuge davon, dass sich Pferdekutschen nach 21 Uhr; obwohl sie gegen 10 Uhr Vormittags an meiner Wohnung Richtung Brandenburger Tor aufbrechen, unterwegs sind.

Also bitte; liebe B.Z., wenn Recherche, dann gründlich und im Austausch mit jemand, der die leider so bitteren Fakten auf der Hand hat.

http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/das-ist-berlins-kleine-pferde-oase-umgeben-von-beton

P.S. Das Foto dieses Updates entstand am Brandenburger Tor. Es ist nicht retuschiert; es zeigt die traurige, tägliche Wahrheit des Leidens von Berliner Kutschpferden – die abgemagert bis auf die Knochen – die Touristen durch den Gestank und den Lärm ziehen. Berlin – komm´ in die Hufe und sattel endlich um.