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Jugendstudie 2021. Verstörende Ergebnisse. — clubderklaren

Bildung und Teilhabe nur für geimpfte Kinder

Guten Morgen liebe Leserin.
Guten Morgen lieber Leser.

Ich denke, Sie sollten Kenntnis haben vom  Beschlußprotokoll des Deutschen Ärztetages. Zahlreiche Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen haben mich in den letzten Stunden auf dieses Protokoll aufmerksam gemacht. Sie haben zugleich ihre Empörung und Fassungslosigkeit zum Ausdruck gebracht. 

Einen promovierter Mediziner zitiere ich hier stellvertretend:

 (…) Noch viel fassungsloser wurde ich, als ich zur Kenntnis nehmen musste, dass die Vorsitzende meines Berufsverbands der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (BPM e.V.) Mitautorin dieses Antrags ist. Ein Kernpunkt dieses Beschlusses ist, dass Familien mit Kindern und deren Kinder nur geimpft mit gesellschaftlicher Teilhabe rechnen dürfen. Und das der Ärztetag dafür entsprechende Studien und Geldmittel für die Ärzteschaft fordert.“

Ein anderer Mediziner schreibt mir:
„Ich bin wirklich zutiefst erschüttert – und andererseits erleichtert, dass meine Kinder schon erwachsen sind.“

Zum Hintergrund. Im Protokoll heisst es unter Top I, I – 19, S.31 f.

„Das Recht auf Bildung mit Kita- und Schulbesuch kann im Winter 2021/2022 nur mit einer rechtzeitigen COVID-19-Impfung gesichert werden. (…) Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien mit Kindern nur mit geimpften Kindern zurück.“

Das ganze Protokoll können Sie hier einsehen und downloaden.

Ich wünsche Ihnen eine gelungene Woche.

Ihr
Markus Langemann 
 
Wir arbeiten wirtschaftlich und politisch unabhängig. Nur so ist kritischer Journalismus möglich, der aktuell eine historische Chance bekommt. Wahre Unabhängigkeit im Journalismus setzt finanzielle Unabhängigkeit voraus. Der Club der klaren Worte ist ein pro bono Projekt der Langemann Medien GmbH, deren Geschäftstätigkeit im Bereich der Kommunikation fernab des Journalismus liegt. Wenn Sie den Club der klaren Worte unterstützen möchten, empfehlen Sie uns gerne in Ihrem Kreis. Zuwendungen fließen in Serverbetrieb, Hosting, grafische Gestaltung, Technikinvestition, Informantenhonorare, Kameraequipment und zunehmend auch in kostenintensive juristische Beratung zur Aufrechterhaltung dieses Angebotes. Vielen Dank.
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Jugendstudie 2021. Verstörende Ergebnisse. — clubderklarenworte

Die Ergebnisse sind verstörend.

Guten Tag liebe Leserin.
Guten Tag lieber Leser.

Der renommierte österreichische Soziologe und Trendforscher Prof. Bernhard Heinzelmaier hat die Ergebnisse der Jugendwertestudie 2021 vorgelegt. Diese Studie gibt einen Einblick in die Wertevorstellungen und das politische Denken, sowie die möglichen Perspektiven der betrachteten Generation zwischen 16 und 29 Jahren. Die Studie ist seit kurzem veröffentlicht, wurde aber erstaunlicherweise von den Leitmedien bisher komplett ignoriert. Gerade weil sie einen historischen Umbruch offenbart, der auch nachfolgende Generationen nachhaltig beeinflussen wird, braucht sie Öffentlichkeit und sollte einen Diskurs anstoßen.

Sie hören exklusiv heute am Abend, ab 21:00 Uhr, ein ausführliches Interview mit Bernhard Heinzelmaier auf meinem YouTube-Kanal. Weitergehende Informationen und einordnende Kommentierungen lesen Sie ebenfalls ab 21.00 Uhr auf der Webseite clubderklarenworte.de.

Sie können die Studie auf der entsprechenden Seite im clubderklarenworte.de ab 21:00 Uhr kommentieren.
Die Studie ist relevant, die Ergebnisse sind verstörend.

Ich möchte Sie noch über eine Nebensächlichkeit informieren. 
Eine Rückrufaktion!
Der deutsche Frühling funktioniert ja in diesem Jahr nicht so richtig. Das kommt davon, wenn man den Frühling outsourced. Ich habe mich heute per E-Mail bei Petrus beschwert. Das mit dem Wetter geht ja so nicht weiter. Ich muß sagen, ich bin überrascht. Kurz vor diesem Newsletterversand habe ich von seiner Assistentin eine E-Mail erhalten, deren Inhalt ich Ihnen hier kurz weiterleite.

——

Lieber Herr Langemann,

Das Ziel von Petrus ist höchste Kundenzufriedenheit. Deshalb streben wir täglich nach bester Qualität und arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unseres Wetters. Daher haben wir umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen entwickelt. Fehler bei den Jahreszeiten sollen von vornherein ausgeschlossen werden, Unzufriedenheit frühzeitig erkannt und behoben werden.

Petrus hat mich gebeten Ihnen mitzuteilen, dass er in diesem Jahr das Wetter nicht selbst gemacht hat.
Aus Gründen der Kostensenkung hat er den Frühling bei Toyota in Auftrag gegeben.

In den nächsten Tagen wird deswegen eine großangelegte Rückruf Aktion in Deutschland gestartet. Der Frühling soll wieder, wie in der Vergangenheit auch, inhouse verantwortet werden.

Petrus bittet Sie, noch um etwas Geduld. Er bemüht sich den Frühling vollumfänglich zu Pfingsten nachzuholen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Frau Holle


—–

Na dann, schönen Abend…

Ihr

Markus Langemann
 

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RKI-Akte Exklusiv. Wie entstand das Covid-19 Strategiepapier? — clubderklarenworte

Um die gewünscht Schockwirkung zu erzielen

Guten Abend liebe Leserin.
Guten Abend lieber Leser. In diesen Minuten habe ich exklusiv ein Dokument veröffentlicht, das nach meiner Einschätzung von zeitgeschichtlicher Bedeutung ist. Ein Dokument, das man kennen sollte, da es ein nicht unwesentlicher Mosaikstein ist, der die aktuelle gesellschaftliche Situation in unserem Land verständlicher macht. Zur Erläuterung:
Im März 2020 habe ich ein Strategiepapier veröffentlicht, das damals noch als „VS – vertraulich; nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft war. Es trug den Titel: „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“. Das Strategiepapier beginnt mit dem Satz: „Das pandemische COVID-19-Virus ist für die Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland die größte Herausforderung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.“ Auf 17 Seiten wird in diesem Papier dann erläutert, was zu tun ist. Schon auf Seite 1 heißt es: „Soziale Kontakte sind für eine bestimmte Zeit auf ein Minimum zu reduzieren.“ Auf den folgenden Seiten wird mit erstaunlich holzschnittartigen, boulevardesten Vokalen gearbeitet. Es ist von der deutschen Volkswirtschaft als „Hochleistungsmaschine“ die Rede, von einer „Kernschmelze“ des gesamten Systems und dem „Holzhammer“, mit dem man für eine soziale Distanzierung sorgen muss. „Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden“, heißt es auf Seite 13. Die Sprache in dem umfangreichen Papier ist nicht kohärent und verwunderte jene, die Kenntnis von dem Papier erlangten. Sie erinnert zuweilen an Headlines der BILD. Für ein internes Papier, das im Auftrag des RKI und des Bundesinnenministeriums erstellt wurde, hatte die Ausdrucksweise oft den Anschein, als sei es die Hausarbeit eines Sekundarstufe-II-Schülers oder bestenfalls eines Volontärs im BMI. – Das Papier finden Sie noch immer auf der Website clubderklarenworte.de unter „Dokumente“, ganz unten in der Auflistung. Jedenfalls machte die Diktion in dem Strategiepapier misstrauisch. „Handelt es sich um ein bewusst geleaktes Papier, haben daran mehrere Personen geschrieben, ist es ein Fake?“ Das waren schon damals die Fragen. Durch Schulterschluss mit der Medizinjuristin Dr. Marion Rosenke haben wir dann hier im Club der klaren Worte im Juni 2020 Gewissheit erhalten. Jenes Papier ist von mehreren Autoren verfasst worden. Marion Rosenke hatte am 23. April 2020 beim Bundesinnenministerium Auskunft über die Verfasser des Papiers erbeten. Nach rund acht Wochen, am 9. Juni 2020, wurden die Namen herausgegeben. Demnach haben acht externe Wissenschaftler daran mitgearbeitet. Bemerkenswert, wenn nicht sogar höchst verwunderlich ist die Tatsache, dass ausschließlich Wirtschaftswissenschaftler und Politologen zurate gezogen wurden. Einer der Politologen, Dr. Maximilian Meyer, damals noch tätig als Assistenzprofessor für internationale Beziehungen an einer Uni in der Nähe von Schanghai, hat jetzt auf seiner Website bei der Technischen Universität in München folgende Forschungsschwerpunkte bzw. Expertisen angegeben: „Globale Politik von Wissenschaft, Innovation und Technologie; China-Studien (insbesondere Außen-, Energie- und Umweltpolitik); globale Energie- und Klimapolitik; Theorien der internationalen Beziehungen“. In einem noch heute auf Youtube verfügbaren Interview mit ihm sagt er gegenüber Phoenix: „[…] diese Quarantäne […] wird Leben retten. Die Isolation, die wir brauchen, […] kann man auf dem Land machen, kann man in Hotels machen. Das ist im Prinzip ein Urlaub auf Staatskosten.“  Warum werden für ein acht Kopf starkes Expertengremium zur Erstellung eines internen Strategiepapiers, an dem die Bundesbehörde RKI, die dem Gesundheitsministerium unterstellt ist, ausschließlich Wirtschaftswissenschaftler und Politologen zurate gezogen? Es geht doch um eine Gesundheitskrise, oder? Wo sind die Externen? Soziologen, Psychologen, Theologen oder auch Staatsrechtler? Um nur ein paar interdisziplinäre Fachrichtungen zu nennen. Fragen, die wie Leuchtreklamen groß im Raum stehen. Wie kam es nun wirklich zu diesem Papier? Was war intendiert, zu schreiben? Nun, etwas mehr als ein Jahr später gibt es einen weiteren wichtigen Baustein, der den Antworten näher kommt. Im Zuge einer Auskunftsklage gegen die Bundesrepublik Deutschland hat Dr. Rosenke die E-Mail-Korrespondenz zur Entstehung des Papiers erhalten. Ich stelle Ihnen dieses mächtige PDF mit 218 Seiten exklusiv öffentlich zur Verfügung. Die Tageszeitung „Die Welt“ hatte über das Papier auch schon berichtet, und daraus zitiert.  Zahlreiche Seiten sind komplett geschwärzt worden vom RKI. Allein schon die sichtbaren Stellen sind aufschlussreich. Dr. Marion Rosenke kommentiert das Papier zu ausgewählten Aspekten als Gastautorin auf clubderklarenworte.de. Ihre Analyse lesen Sie hier, schauen Sie auf den Artikel unter dem Video. Das Dokument selbst können Sie hier einsehen.
RKI Akte
Sollte Ihnen meine Polemik zur Einlassung eines ZDF-„Entertainers“, nach der Veröffentlichung der Schauspieleraktion #allesdichtmachen entgangen sein, können Sie hier nochmal vorbeischauen.

Gute Nacht Deutschland! Ihr  Markus Langemann
  PS: Eine freie Presse kann gut oder schlecht sein, aber eine Presse ohne Freiheit kann nur schlecht sein
– Albert Camus
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Gevatters Geselle weiß zu berichten — clubderklarenworte

Teilbestattungen als Businessmodell?

Guten Abend liebe Leserin.
Guten Abend lieber Leser. Ich möchte Sie mit dem Bild nicht ängstigen.
Aber lassen Sie uns mal über Gevatter Tod reden.

Es sind Zeiten, in denen per Gesetz und Verordnungen ein Land in den Hausarrest geschickt wird. Seit über 365 Tagen regieren und agieren Länder wie auch Deutschland, mit dem Instrument der Angst. Der Angst vor einem tödlichen Virus. Was liegt da näher, als bei einem Menschen nachzufragen, dessen tägliches Geschäft der Tod ist. Es erscheint sinnvoll, genau dort zuzuhören, um den inneren Kompass zu justieren, ein „Gefühl“ dafür zu bekommen, ob wir ein Teil einer gigantischen Komödie oder eher einer monströsen Tragödie sind.

Erstaunlich erschien mir bis heute, dass niemand Totengräber befragt hat. Immerhin hätten doch sogar die Deutschen Dudelfunker von Radio Kakadu bis Antenne Holdrioh einen Aufhänger gehabt. Schließlich war auch Rod Steward mal einer. 

Vielleicht liegt es aber auch im Wesen dieses moribunden Geschäftsmodells, dass es eben im toten Winkel der Betrachtungen liegt. 
Oder man hat dort etwas erfahren, was nicht in die allgemeine lebendige Erzählung passt …

Mein Interview mit einem Bestatter hören Sie hier.

Gute Nacht Deutschland! Ihr  Markus Langemann
  Tipp: Gehen Sie am Wochenende mal wieder in den Garten. Gartenarbeit entspannt. Kommt aber natürlich auch immer ganz darauf an, wen man da gerade vergräbt.
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Annalena Pest & Armin Cholera — clubderklarenworte

Wo der Kobold haust

Guten Abend liebe Leserin.
Guten Abend lieber Leser.

In den vergangenen Tagen hatte ich die Gelegenheit, außerhalb des Landes meine Gedanken und Blicke sich entgrenzen zu lassen. Die verdorrte Seele inhalierte gelbe Sonne und fremde Klänge. Die Augen erholten sich beim Betrachten des Kandinsky-blauen linealgleichen Horizonts. Die Geschmacksnerven kitzelte der Malavasia. 

Ein Labsal für die verdorrte Seele, geschunden von 365 Tagen Lauterbach-Logorrhö und gefährlich eitlem söderschem Schwachmatentum. 

Es war Zeit für ein Exil auf Probe. 

Geflüchtet war ich auch vor den Sirenen Angela, Annalena und Anne. Diesen Inzidenz-Apologeten, die dem Covid-Popanz enthemmt auf politischer und medialer Bühne allen Raum geben und auf jede hohle Masken- und Impf-Tonne hauen. Komplett entkoppelt von Aufklärung und Ausgewogenheit. 

Sie beleidigen die Intelligenz von Millionen von Menschen und rühren für den großen Rest den Leim aus rundunversorgtem Grundeinkommen, inklusive Langlebigkeitsversprechen im Happy-Hippo-Windpark.

Mit der durchgeimpften Aussicht, nach Ableben in ferner Zukunft, bitte schön politisch korrekt, im „Tree of Life“-Ökosarg aus Weide verklappt zu werden. 

Halten Sie mich bitte, wofür Sie wollen, altlinks, strunzliberal oder neurechts. Es ist mir völlig egal, kein Label wird haften. Ich nehme mir die Freiheit, nicht verortbar sein zu wollen. Überparteilich halt.

Genau deshalb schmerzt mich eine spürbar substanzlose Kanzlerkandidatin, der ich zutraue, dass diese demnächst bei Anne Will verkündet, sie habe gerade bei einem IQ-Test gut abgeschnitten: „Frau Will ich bin froh, er war negativ“ höre ich sie sagen.

Das Bittere daran ist die fehlende Pointe darin. Ich halte es für absolut möglich bei Annalena Luftpumpe.

Die andere Lusche hat wenigsten Regierungserfahrung, ist dennoch kein Hoffnungsträger für intellektuellen und moralischen Nektar. Ein vor Inspiration und frischen funkelnden Ideen durch ein Redefeuerwerk brillierender kluger Geist kommt nicht daher wie Armin aus Aachen. Dieser Typ wirkt wie ein vertrautes Sofakissen mit der Kernkompetenz „Karneval“.

Das muss man alles aushalten wollen. Ich bin dazu professionell in der Lage, doch der Mensch besteht nicht nur aus dem Beruf allein. 

Privat sage ich Ihnen deshalb, es wird Zeit, dass wir von der Automobilindustrie endlich etwas lernen. Gerade dann, wenn etwas massiv schiefläuft und umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen nicht gegriffen haben. 

Es wird endlich Zeit für die erste große politische Rückrufaktion. Dieser deutsche Zweitakter ist unserer nicht würdig. Eine Fehlkonstruktion. Lassen Sie uns bitte diese Kanzlerkandidaten auf die Resterampe schieben und auch die anderen defekten Hohlkolben im Parlament lokalisieren. 

Bitte!

Wenn Sie noch etwas Erbauliches heute am Abend wünschen, empfehle ich Ihnen diese Dialog-Delikatesse

Zwei Intellektuelle beim öffentlichen Paartanz. Karl Lagerfeld und Roger Willemsen, wobei Willemsen unvorbereitet in dieses Gespräch gehen musste, weil er als „Ersatz“ einsprang. Gott sei Dank! 

Ich wünsche Ihnen einen besseren Abend als gestern. 
Gute Nacht Deutschland!

Ihr 

Markus Langemann

PS: Bleiben Sie tapfer; ich weiß, es ist schwierig, nach Feierabend die Welt zu retten, die andere hauptberuflich und in Vollzeit zerstören.

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Das Grundgesetz liegt auf der Intensivstation — clubderklarenworte

Das Grundgesetz liegt auf der Intensivstation

Guten Abend liebe Leserin.
Guten Abend lieber Leser.

Es gibt sie noch, die Bundestagsabgeordneten, die gegen den Strom schwimmen. Hans-Jürgen Irmer sitzt für die CDU im Bundestag. Er wird gegen das Infektionsschutzgesetzt in der vorliegenden Form stimmen. Seine Argumente lesen Sie in einem Brief an seine Fraktionskollegen.

Klaus Mindrup sitzt für die SPD in diesem Parlament. Er schwimmt gewaltig! Mit Argumenten zuweilen gegen die Verschärfung des IfSG, letztendlich dann aber doch mit dem Strom. Sein Positionspapier lesen Sie hier.

Beide Papiere sind Dokumente der Zeitgeschichte. Sie dokumentieren das Ringen um den Fortbestand der Ideen, Werte und Normen des auf der Intensivstation liegenden Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Gott sei Dank sind die Intensivbetten nicht kapp.

Bei der Windkraft bin ich mir nicht so sicher. Denn wer gegen den Strom schwimmt, braucht mehr Rückenwind. 

Kommentieren können Sie übrigens gerne hier.

Mit nachfolgenden lyrischen Gedanken, wünsche ich Ihnen einen  gelungenen Abend.

Denn wir sind nur die Schale und das Blatt:
Der große Tod, den jeder in sich hat, das ist die Frucht, um die sich alles dreht. 

– Rainer Maria Rilke


Ihr 

Markus Langemann


PS: Gerade wenn die Ausgangssperre kommen sollte, ist es wichtig für die psychische Hygiene etwas zu tun. Wir in Bayern haben da Erfahrungen. Tipp: Abends gehe ich dann oft mit einer Schüssel Nudelsalat spazieren, um für mich selbst den Eindruck zu erwecken ich hätte Freunde, die mich zu Parties einladen.

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Kafkaesk — clubderklarenworte

Stop!

Guten Abend liebe Leserin.
Guten Abend lieber Leser.

In Düsseldorf steht die Tonhalle. Dort wollte Heino – ja genau der – einen „deutschen Liederabend“ veranstalten. Warum nicht? 
Der Intendant hatte den für den 8. Oktober geplanten Auftritt mit Werken von Brahms und Schubert und eben Heino, nicht bewerben wollen. 
Die bedeutende Spielstätte „Tonhalle“ hatte mitgeteilt, sie störe sich an dem »etwas tümelnden Untertitel« und wolle sich an eine städtische Richtlinie halten, an die man gebunden sei: »Städtische Räume sind kein Ort für Hetze«.  
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Diese Leerzeilen stehen für die Sprach- und Fassungslosigkeit, die ich im Moment der Gewahrwerdung dieser Nachricht verspürte. 
Nicht, weil Heino den Fischer-Dieskau macht. Nein.
Der Intendant, dessen Namen ich entgegen jeglicher journalistischer Normen hier nicht schreibe, konnotierte das Wort „deutsch“, tatsächlich mit rechtem Gedankengut. 
Die Auslassung der Namensnennung dürfen Sie als Minimalprotest gegen die raumgreifenden, schwachmatischen „politischen Korrektheit“ in diesem Land begreifen. Ein Land, in dem die neue Besetzung des Altherren-Juroren-Sessels bei DSDS mehr öffentliche Beachtung findet, als die Suspendierung von diversen Grundrechten von jener Menschen, die den zwei TV-Velociraptoren beim gegenseitigen Wegbeißen zuschauen.

Ich sende Ihnen den Entwurf eines vierten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite deshalb so spät, weil ich hoffte, er würde sich heute vor 00:00 Uhr noch in Luft auflösen. Leider hoffte ich vergeblich.
Hier also der bittere Entwurf.

Dieses Land erscheint mir auch morgen in der Früh wieder kafkaesk.

Ich fürchte, Dieter Hildebrandt hatte verdammt recht:
„Seit die Zukunft begonnen hat, wird die Gegenwart täglich schlechter.“

In diesem Sinne, Gute Nacht Deutschland.

Ihr 

Markus Langemann

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Express – Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Erster Blick. — clubderklarenworte

Änderung Infektionsschutzgesetzes in Arbeit

Guten Abend liebe Leserin.
Guten Abend lieber Leser.

Soeben erreichte mich die Formulierungshilfe zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Ich informiere Sie hiermit schnell und kurz. Dieses E-Mail ermöglicht Ihnen einen unmittelbaren Einblick in den Arbeitsprozess der Bundesregierung. Es erlaubt Ihnen den ersten Blick auf den Umbau des IfSG. Sie erahnen somit was die Bürger unseres Landes erwarten kann. 

Das Papier können Sie hier einsehen und downloaden.
Es ist das jüngste Dokument auf dieser Seite „Dokumente“.

Bitte beachten Sie auch das Dossier von Dr. Axel Pajunk zum Inzidenzwert. Es wurde vor wenigen Minuten ebenfalls veröffentlicht. Den Artikel hierzu sehen Sie hier.
Vermutlich noch an diesem Abend werde ich auf der Website die Formulierungshilfe als Artikel veröffentlichen. So mit haben Sie auch Gelegenheit bei Bedarf zu kommentieren.

Ich möchte Sie an diesem Abend im April 2021 auf ein Zitat von Heinrich Böll aufmerksam machen:

„Es ist kein Zufall, dass immer da, wo der Geist als eine Gefahr angesehen wird, als erstes die Bücher verboten, die Zeitungen und Zeitschriften, Rundfunkmeldungen einer strengen Zensur ausgeliefert werden; zwischen den Zeilen, auf dieser winzigen Schlusslinie des Druckers, kann man Dynamit genug anhäufen, um Welten in die Luft zu sprengen.”*

Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller, 1917-1985; Quelle: Die Sprache als Hort der Freiheit, 1958

*Nun, 1958 waren das Internet, YouTube, Facebook und andere publizistische Plattformen noch fern. Wie würde das Zitat wohl heute lauten?

Prost!

Ihr 

Markus Langemann 


PS: Als Kind war jeden Tag Sonntag. Als Schüler jeden Tag Samstag. Als Student immer Freitag. Und dann war plötzlich ständig Montag.
 

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