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Freunde fürs (Über-)Leben: Zeigen Sie zum Tag der Freundschaft Ihr Herz für Tiere — WTG

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

den diesjährigen Tag der Freundschaft am 30. Juli möchten wir ganz im Zeichen der Tiere weltweit feiern. Machen Sie mit?

Wir sind es unseren tierischen Freunden schuldig, für ihren Schutz einzustehen.

tag-der-freundschaft
Die Welttierschutzgesellschaft trägt im Rahmen der weltweiten Tierschutzarbeit Sorge für Tiere weltweit: Wir bieten mobile Kliniken zur Versorgung der Tiere, impfen, kastrieren und behandeln sie oder leisten Unterstützung in Schutzzentren, in denen gerettete Tiere aufgepäppelt werden. Durch Informationsarbeit bilden wir darüber hinaus die Grundlage für mehr Tierschutzbewusstsein in der Bevölkerung – in mittlerweile mehr als 20 Ländern der Welt auf vier Kontinenten verbessern wir das Leben der Tiere nachhaltig.

Doch um diese Arbeit leisten zu können, brauchen wir auch Ihre Hilfe!

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund, bitte schenken Sie den Tieren Ihre bedingungslose Freundschaft und erweisen Sie Ihre Treue als Pate: Jeden Tag, mit nur 33 Cent. Zum Dank für Ihr besonderes Engagement erhalten Sie eine individuell gestaltete Patenschaftsurkunde, auf die Sie – als wahrer Freund der Tiere – stolz blicken können.

Herzlichen Dank!
Ihr Team der Welttierschutzgesellschaft

Ja, die Tiere können auf mich zählen!

Ich stehe…

… an der Seite der Esel

Krank und geschwächt verbringen viele Esel weltweit den Großteil ihres Lebens an der Seite ihrer Halter, die so dringend auf die Arbeit der Tiere angewiesen sind. Durch unseren Einsatz durch mobile Kliniken, u.a. in Indien, und die wertvolle Informationsarbeit in Tansania und Kenia schenken wir den Tieren Hoffnung auf eine Zukunft ohne Leid.

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… an der Seite der Hunde

Krankheiten wie Tollwut, der Befall von Parasiten und die ständige Suche nach Futter und Wasser: Streunende Hunde sind stets in Lebensgefahr. Durch unsere Hilfe u.a. in Südafrika, Malawi und Bhutan erhalten sie die Chance auf ein gesundes Leben und helfende Hände in einer tierlieben Gesellschaft.

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… an der Seite der Katzen

Unkontrollierte Vermehrung ist eines der größten Probleme von streunenden Katzen. Besonders junge Katzen leiden auf den Straßen schwer, werden krank, sterben an Hunger oder Durst oder kommen im Straßenverkehr um. Wir setzen uns u.a. in Südafrika, Bulgarien und Thailand für die Gesundheit der Tiere und eine kontrollierte Population durch Kastrationen ein.

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… an der Seite aller arbeitenden Tiere

Ob Pferde in Indien, Esel in Ostafrika oder Rinder und Schafe in Südafrika: Während die Tiere einen essentiellen Beitrag zum Überleben der Menschen leisten, fehlt es in den Ländern oft an Möglichkeiten und Mitteln zur tiergerechten Versorgung. Wir helfen unter anderem durch die Sicherstellung von tiermedizinischen Behandlungen und durch Informationsarbeit bei Tierhaltern.

schuppentier

… an der Seite der Wildtiere

Schuppentiere in Vietnam, Elefanten auf Sumatra, Faultiere in Suriname und Bären in Osteuropa: Sie alle sind in größter Not und bedürfen unserer Hilfe, um ein sicheres und gesundes Leben in der Wildnis führen zu können. Wir unterstützen Schutzzentren, retten Tiere aus widrigen Haltungen und schaffen nachhaltige Lösungen durch Patrouillen und Bereitschaftsteams, die den Schutz der Tiere sicherstellen.

An der Seite aller Tiere!

Als Fördermitglied müssen Sie keine Wahl treffen und unterstützen mit Ihrer monatlichen Spende alle Tierschutzprojekte nachhaltig. Sie bilden die Basis unserer Arbeit – schon ab einem Beitrag von 5 Euro im Monat.

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Serbien – der Reisebericht! Eselbenefiz! — respekTiere

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Serbien – der Reisebericht!
Esel-Benefiz, das Konzert!
Der Tag, so sagt die Wettervorhersage, soll ein gewittriger werden. Zur frühesten Morgenstunde ist es jetzt noch angenehm kühl, ganz so, wie es die zurückliegenden Tage auch war. Entgegen dem eindeutigen Trend, der zuletzt den heißesten Juni aller Zeiten gebracht hatte; ein Lächeln vom Himmel, welches freilich von einem Knochengesicht kommt. Vorbote Gevatter Todes, dann, wenn wir es endgültig geschafft haben, diesen so wunderbaren Planeten durch all unsere Einmischung an den verschiedensten Fronten in einen Dampfkessel verwandelt zu haben. Doch es macht den Anschein, selbst die düsterste Vorschau hält uns nicht davon ab, weiterhin zu leben, als ob wir mindestens eine ‚Reserve-Erde‘ zur Verfügung hätten…
Für das Heute aber werfen wir die traurigen Gedanken beiseite; die Koffer sind gepackt, das RespekTiere-Mobil ist beladen, der Schlüssel dreht sich im Zündschloss, und auf geht es, immer in Richtung Osten! Mit grimmigen Schnurren läuft der Motor zur Hochform, ganz so als ob er die neue Herausforderung genießen würde. Wieder einmal, zum gefühlten hundertsten Male, lenken wir das orange Ungetüm über die österreichische Westautobahn hinein ins Magyarenland, durch die pannonischen Tierfebenen mit ihrer Hundertschaft an Windrädern, weiter der aufgehenden Sonne zu, bis ins Karpatenland. Rumänien ist das Ziel der Reise, Frau Oprea und ihre Hundeschar erwarten uns dort bereits sehnsüchtig. Ja, eigentlich hätten wir schon vor vier oder mehr Wochen zu den Schutzbefohlenen unterwegs sein sollen, aber immer wieder hielten uns wichtige Aufgabe zu Hause zurück. Jetzt war der Einsatz unumgänglich geworden, die Futterreserven hatten sich einem gefährlichen Tiefstand angenähert. Deshalb war die Fahrt nun, zum verspäteten Zeitpunkt, schon vor dem Start zur Verpflichtung geworden, zur unaufschiebbaren Notwendigkeit.
Foto: es wird gebaut, als ob es kein Morgen gäbe; die einst endlos scheinende Ebene im niederösterreichischen Flachland wird immer mehr zum Industriepark…
Gut 800 kg an Tiernahrung haben wir im Laderaum gebunkert, dazu wieder Unmengen an Altkleidung, sowie Güter des täglichen Bedarfs; auch ein Rollstuhl hat Platz gefunden, genau wie die Rollatoren, welche allesamt nach Serbien kommen sollen – ein Besuch bei der so wunderbaren Frau Brukner steht doch ebenfalls mit am Programm! Und dort eine neuerliche Recherche an bestimmten Plätzen, um unsere Kampagne ‚Serbia – Shame on you‘ weiteren Hintergrund zu verleihen – wenn wir im Frühherbst nochmals auf der Botschaft in Wien vorsprechen, sollten wir doch möglichst gut vorbereitet sein und die Dringlichkeit des sofortigen Handelns unterstreichen können!
Tatsächlich ist der riesige Laderaum derart vollgestopft, dass wir kaum mehr unsere eigenen Reiseutensilien unterbringen; wie wir es schaffen sollen – im Burgenland treffen wir dann einmal mehr unsere so fantastische Mitstreiterin Doris, welche uns diese zusätzliche Ladung übergeben wird – dann auch noch eine Hundehütte, zwar zerlegt aber dennoch groß und sperrig, einzuladen, ist im Moment noch ein Rätsel; aber bisher hat es noch für jedes solches letztendlich eine zufriedenstellende Lösung gegeben – Inshalla, so Gott will! 🙂
Foto: sprichwörtlich ‚bis unters Dach‘ beladen…
Foto: die Hundehütte von Doris, wie sollen wir sie noch unterkriegen?
Neben mir hat die so treue Mitstreiterin Christine Platz genommen, Begleiterin unzähliger Auslands-Einsätze. Aus dem Radio ertönt gute Musik, der Kaffee ist heiß, das Wetter ideal für die lange Autofahrt – Herz, was willst Du mehr? Beide sind wir wieder erfasst von jener Gefühlsmischung aus leichter Angespanntheit – wird alles gut gehen? Wie geht es den liebgewonnenen Hunden? Wird das Auto den Strapazen einer neuerlichen Ostfahrt standhalten? etc. –  und der angenehm prickelnden Nervosität, die auch als Vorfreude auf das neue Abenteuer gewertet werden kann. Jedenfalls sind wir alsbald in Gespräche verstrickt, Gespräche, welche sich vorwiegend immer um selbige Thematiken drehen: einerseits um das große Glück, tatsächlich an vorderster Front helfen zu können, andererseits aber auch um die so traurige Aussicht, bestimmt dann auch wieder unfassbar Schlimmes bezeugen zu müssen…
Foto: wird es später auch Schönes zu berichten geben? Ja, es wird!!! 🙂
Es herrscht nebenbei gewisser Druck – irgendwie scheint es, als ob, geschuldet der so vielfältigen politischen Veränderungen, die Straßentier-Problematik als Gesamtes etwas in den Hintergrund geraten wäre; das darf nicht sein, sprechen wir hier doch von einer der allergrößten Schanden in einer an Schande leider überreichen Menschheitsgeschichte:

Einen Nachtrag sind wir ob all der Ereignisse noch schuldig geblieben!
Wir möchten uns an dieser Stelle von ganzem Herzen bei den wunderbaren KünstlerInnen und Künstlern bedanken, welche für das Projekt ‚Esel in Mauretanien‘ ihre Zeit und ihr unvergleichliches Talent zur Verfügung gestellt haben!
Liebe/r Tobias Regner (ehemaliger Sieger von DSDS), Chanson-Sängerin Sarah Laux, Sopranistinnen Yvonne Madrid sowie Kriemhild Maria Siegel, Jodel-Weltmeister Takeo Ischi, Folk-LiedermacherInnen Luisa Bogenberger und David Wenzl sowie Moderatorin Angelika Zwerenz – Ihr ward einfach großartig!!!
Leider machte das zu gute Wetter sowie zwei arrivierte Veranstaltungen zur selben Zeit einen kleinen Strich durch die Rechnung und so sollte ausgerechnet ‚unsere‘ Benefiz-Veranstaltung etwas unter mangelndem Besuch leiden – was uns doppelt leidtat, zum einen für die Esel, zum anderen für die InterpretInnen, die aber allesamt trotz des Ausbleibens des Publikums ihr allerbestes gaben – und so den Abend doch noch zu einem unvergesslichen Erlebnis machten!
Besonderer Dank gilt natürlich auch den OrganisatorInnen Berndt und Madeleine, welche keine Kosten und Mühen gescheut hatten – einfach nur wunderbar!!!
Foto: so unfassbar viel Talent auf einem Platz!
Fotos: außen und innen hatten wir wunderbare Infostände aufgebauen dürfen!
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Zum Schutz der Esel in Ostafrika

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

danke, dass Sie sich mit uns für den Schutz der Esel in Ostafrika einsetzen. Mit diesem Sonder-Newsletter möchten wir Sie über die aktuellen Geschehnisse informieren:

  • Der Soforthilfe-Einsatz in neun Dörfern in Tansania, wo wir mit dem Bau von Gehegen gegen aktuelle Esel-Diebstähle vorgehen, konnte erfolgreich beendet werden: 450 Esel sind nun in 45 Gehegen sicher. 
  • Die Dokumentation des vierten und letzten Schlachthauses in Kenia ist ebenso abgeschlossen – mit erneut grausamen Ergebnissen. Unser Partner vor Ort arbeitet die oft dramatischen tierschutzrechtlichen Verstöße nun heraus. Mit dieser Grundlage werden wir »unsere Forderungen aus der Petition stärken.
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Herzlich möchten wir Sie einladen, den Menschen hinter den grausamen Dokumentationen kennenzulernen: Dr. Calvin Solomon Onyango berichtet »im Interview über diese belastende aber wichtige Arbeit.

Mit Partnern wie ihm und der Unterstützung von Menschen wie Ihnen können wir den Eseln Hoffnung schenken. Danke, dass Sie helfen!

Herzliche Grüße
Ihr Team der Welttierschutzgesellschaft

Aktuelle Neuigkeiten

…. finden Sie immer auch auf unserer Website, unter »www.welttierschutz.org

Tierschutz fängt beim Menschen an

Unsere Vision ist eine Welt, in der Tiere von den Menschen wahrgenommen sowie respektvoll und tiergerecht behandelt werden. Helfen Sie uns – mit Ihrer Spende!

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61.784 und Ihre Unterschrift für die Esel. Großen Dank und Neuigkeiten aus Kenia

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

wir sind überwältigt: Haben Sie ganz großen Dank für Ihr großartiges Engagement und Ihre so wertvolle Unterschrift. Sie schaffen Hoffnung für die Esel in Kenia.

Vier Wochen sind bereits vergangen, in denen unser lokaler Partner in Kenia im Einsatz war. Gerade hat er die Dokumentation des 2. und 3. Schlachthauses beendet – wie zu erwarten wieder mit absolut grausamen Ergebnissen: In einem der Häuser werden täglich über 500 Esel – darunter Fohlen und trächtige Tiere – unter absolut tierwidrigen Zuständen geschlachtet. Das Leid der Tiere ist unbeschreiblich.

Nun steht noch das vierte und letzte Schlachthaus auf der Agenda. Mit einer guten Datengrundlage können wir dann unsere Forderungen stärken.

© Wiebke Plasse -Welttierschutzgesellschaft e.V. (Esel-Tansania)
Bitte, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, stehen Sie uns dabei zur Seite: Teilen Sie die Petition, erzählen Sie vielen davon und geben Sie unserem Appell die Stärke, die er benötigt. Eine Textvorlage inklusive Bild, das Sie sich herunterladen und verbreiten können, sowie alle Hintergründe zu unserem Einsatz haben wir hier (direkt unter der grünen Zeile mit dem Hinweis zur Petition) bereitgestellt: »https://welttierschutz.org/petition-esel/

Herzlichen Dank an Sie – auch im Namen der Esel Afrikas. 
Ihr Team der Welttierschutzgesellschaft e.V.

PS: Wir möchten uns für die teils technischen Schwierigkeiten bei der Unterzeichnung entschuldigen. Wir arbeiten unter Hochdruck daran, das Problem zu lösen. Sie können aber sicher sein, dass Ihre Unterschrift gezählt wurde. 

Retten Sie Esel-Leben!

Jede Spende hilft uns, die so wichtige Tierschutzarbeit für Esel leisten zu können. Bitte lassen die Tiere nicht allein!

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Boomer-News!!!

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Esel-Op: so wichtig ist der Einsatz in Mauretanien! Boomer-News!
‚Esel in Mauretanien‘ ist ein wunderbares und einzigartiges Projekt. Wie unfassbar wichtig es nebenbei ist, beweist sich jeden Tag auf ein Neues. Zudem hat sich die Art der Hilfestellung enorm weiterentwickelt; die Einsätze werden immer vielfältiger, immer öfters wird das Team zu Notfällen – dort, wo noch vor wenigen Jahren jedermann/frau weggesehen hat – gerufen. Welche Erleichterung die Behandlung für die armen Tiere darstellt, man kann es  erahnen: deshalb lehnen uns wohl nicht zu weit aus dem Festern, wenn wir diese mit dem Attribut ‚unermesslich‘ bezeichnen…
In Zukunft werden sich die Hilferufe sogar noch mehren; die neuen Schilder sind jetzt nämlich fertig montiert, jene Tafeln an den Wasserstellen, wo die jeweiligen Einsatzzeiten des Teams notiert sind. Und nicht nur das, auch die Team-Mitglieder selbst sind darauf abgebildet, zum einen Dr. Dieng und Mousaa, zum anderen der ‚Huf-Zauberer‘ Zappa und Mohamed, samt ihren Telefonnummern – sowie der Bitte, dort anzurufen, wenn es darum geht Tieren in Not beizustehen!
Fotos: Mohamed (links) und Zappa vor dem RespekTiere-Schild! Die Tafel enthält selbstverständlich auch einen Hinweis darauf, dass man Esel nicht schlagen darf!
Wie absolut unersetzlich die Arbeit von RespekTiere in Mauretanien ist, zeigen folgende Bilder wohl besser als Worte. Ein Eselhalter rief hier um Hilfe, sein Esel hatte bei einem Unfall eine schwere Schnittverletzung am seitlichen und unteren Bauch davongetragen. Notdürftig wurde die Wunde mit einer alten Jean umwickelt, doch der klaffende fatale Einriss hörte nicht auf zu bluten. Belässt man die Sache, sind entsetzliche Entzündungen die Folge (aufgrund von Fliegen, Parasiten, Schmutz und Staub, etc.), schrecklichste Schmerzen sowieso. Leider warten die Menschen fast immer viel zu lange, bevor sie überhaupt reagieren. Nur zu oft ist es dann aber bereits zu spät. Einen Veterinär aufsuchen kommt praktisch sowieso gar nicht in Frage, weil sie sich einen solchen niemals leisten können.
In diesem Falle aber war das Einsatzschild an der Wasserstelle die Rettung für den Esel; dessen Halter rief die Nummer, und Zappa sowie Mohamed waren so schnell es ging zur Stelle! Alleine hier hat sich die Investition von mehreren hundert Euros für insgesamt 8 Schilder (an verschiedenen Wasserstellen über die Stadt verteilt) bereits mehr als gerechnet – denn, wir nehmen es vorweg, der so schwer Verletzte konnte gerettet werden, wohl alleine wegen der Präsenz der Tafeln!

Aber der Reihe nach: der Esel wird zuerst – man möge meinen unsanft, aber leider sind die Möglichkeiten im absoluten Feldeinsatz für eine mobile Klinik sehr begrenzt – an den Beinen gefesselt. Wer denkt, das wäre nicht notwendig, der/die hat noch nie gesehen, wie heftig die Armen mit ihren Hufen ausschlagen. Schlimmste Verletzungen für die Helfer können deshalb eine Folge von Missachtung sein!
Jetzt drückt Zappa vorsichtig die Wunde aus, lässt das Sekret abfließen.

Während mehrere Männer den Esel festhalten, beginnt Zappa die Wunde zu vernähen. An dieser Stelle sei es erwähnt: wir sind riesig stolz auf unsere Teams, ihr Tun ist essentiell, ihr Wissensdurst punkto Fortbildung ist riesig.
Letztendlich ist Zappa zufrieden. Die Wunde ist fein säuberlich vernäht, Wundspray kommt darüber. Der Mediziner wird die nächsten Tage immer wieder vorbeischauen, den Esel mit Antibiotika und Schmerzstiller behandeln. Arbeiten darf der Arme nun mal nicht. Später wird der Faden gezogen – voila, die Wunde ist gut verheilt!
Foto: der Esel einige Tage später – welch ein Unterschied! Bravo Zappa, bravo Mohamed!!!
‚Esel in Mauretanien‘ braucht Ihre Hilfe! Nur durch Sie können wir solche Einsätze bewerkstelligen. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir neue Strukturen entwickeln, neue Medikamente integrieren, unsere Teams bestmöglich für den unfassbar schweren Alltag rüsten!
Bitte helfen Sie uns helfen! Die Esel brauchen uns – und wir brauchen Sie!!!
Boomer hat es jetzt nicht nur bis in die Herzen der Menschen, sondern sogar bis in die Schulen geschafft! Wie das? Wir sind sehr stolz darauf, Euch heute mit ein paar Worten Letizia Fenzl vorstellen zu dürfen: Letizia aus dem Berchtesgadener Land ist 11 Jahre alt und besucht die 1 U im Musischen Gymnasium in Salzburg. Sie, ihre Mam Sabina und ihre beiden Schwestern, beide vegan, betreuen zu Hause mehrere Tiere, allesamt aus dem Tierschutz kommend. Vor einem Jahr hat sich Letizia dann entschlossen vegetarisch zu leben, ‚aus Protest gegen die Massentierhaltung und generell wegen dem Mangel an Respekt den Tieren gegenüber‘, wie sie selber sagt.
Jedenfalls, die Liebe hat über unsere Newsletter von Boomer und seiner abenteuerlichen Reise erfahren. Sein Schicksal ging er so sehr zu Herzen, dass sie ein Referat über die Rettungsaktion von Boomer zusammenstellte und seine Geschichte schließlich ihren MitschülerInnen vorstellte – es wurde, wie kann es anders sein, ein voller Erfolg! Das Thema des Vortrages, im Goegrafie-Unterreicht abgehalten und deshalb mit dem Titel ‚Rumänien – das Armenhaus Europas‘ versehen, war übrigens „Die gute Nachricht“ – und eine solche ist die Rettung von Boomer ja auch in allen Belangen! Jetzt hängt das „Fernseher-Plakat“ im Schulgang des Musischen Gymnasiums und verbreitet dort diese ‚gute Nachricht‘ weiter 😀
Einfach schön!!! Danke, Letizia für Deine Tierliebe und Deinen Einsatz, wirklich supercool!!!
P.S.: wenn jemand Letizia ein paar Worte schreiben möchte, sie würde sich ganz bestimmt sehr darüber freuen! Wir leiten Eure Briefe gerne weiter!
Und noch eine wunderschöne Nachricht, das Thema betreffend: Boomer’s Zustand hat sich indessen durch Dr. Kiss‘ und Alinas magische Hände wesentlich verbessert! Er hat bereits etwas zugenommen, und auch die Haare beginnen langsam wieder zu wachsen. Mittlerweile verschlingt er seine Mahlzeiten nicht mehr in Sekundenschnelle, sondern setzt das eine oder andere Mal zwischen den einzelnen Bissen ab, lässt sich mehr Zeit und genießt sein Essen. Schon erkennt man auch, was für ein wunderschöner Bursche er doch ist! Jetzt muss nur noch die Traurigkeit aus seinen Augen verschwinden, dann ist alles gut!!! Wenn seine Genesung weiterhin so perfekt voranschreitet, wird er Anfang Februar ausreisen dürfen – wir können es kaum erwarten und stehen in den Startlöchern! 🙂 🙂 🙂
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RespekTiere-Protest gegen Jagdreisenveranstaltung! Esel in Mauretanien im neusten ‚Freiheit für Tiere‘!

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RespekTiere-Protest gegen Jagdreisenveranstaltung! Esel in Mauretanien im neusten ‚Freiheit für Tiere‘!

Am vergangenen Wochenende fand im niederösterreichischen Loosdorf bei Melk eine Werbeveranstaltung der Firma Robert-Reibewein-Jagdreisen statt. Besagter Anbieter hatte zum ‚traditionellen Jagdreiseabend‘ eingeladen, der Renault-Händler Gastecker stellte hierfür seine Schauräume zur Verfügung. Am Programm des ‚gemütlichen Zusammentreffens‘ stand ein Vortrag des Südafrikapartners Reibeweins, Jaco van Vuuren, über die Großwild- und Antilopenjagd, sowie einer über die ‚Sibirische Rehbockjagd in Kurgan/Russland‘. Renault Gastecker präsentierte im Zuge der Veranstaltung die neuesten Allradmodelle mehrerer Automarken.

 

Wir brauchen an dieser Stelle wohl nicht näher auf das ‚Warum‘ eines Protestes einzugehen. Jeder Mensch mit Herz empfindet wohl dieselbe Abscheu zur Thematik, wo dann die Tötungsabsicht und die Blutlust nicht nur im Vordergrund stehen, sondern ohne jede Frage die übergeordnete Rolle spielen…

 

So hatte RespekTiere eine Kundgebung am Ort des Geschehens angemeldet; verstärkt wurde unser Team dabei durch TierschützerInnen vom Verein RespekTurtle (www.respekturtle.at). Allerdings, es sollte sich bald herausstellen, der Firmeninhaber des Autohauses hatte nicht nur das Hausrecht an dem zu be-demonstrierenden Platz inne, auch die Grundstücke der umliegenden Gewerbetreibenden, ein Treibstoffkonzern sowie ein Fast-Food-Anbieter, gehören zu seinem Besitz – und das Betreten selbiger Liegenschaften wurde uns ebenfalls schlichtweg untersagt.

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so unglaublich wichtig sind unsere Einsätze – und so aufbauend die Ergebnisse!

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Heute möchten wir wieder einmal von den teils unfassbaren Herausforderungen von  ‚Esel in Mauretanien‘ berichten, unser größtes Projekt im fernen Wüstenland an der Westküste Afrikas.
Immer wieder passieren dort Dinge, die man eigentlich nicht für möglich halten sollte; ständig denkt ‚Mensch‘, schlimmer kann es nicht werden, aber irgendwie scheint es, als ob die Steigerungsstufen unendlich wären – aber selbige Feststellung trifft leider wohl auch auf sämtliche andere Länder dieser Erde zu, denken Sie doch etwa an die schrecklichen Bilder, welche erst kürzlich aus der österreichischen Schweinehaltung an das Licht der Öffentlichkeit gelangten…

Diese Woche ereignete sich also wieder so ein bodenlos schrecklicher Fall, wo unser Hufschmied Zappa und sein Partner Mohammed einen furchtbar verletzten Esel am Strand aufgefunden hatte. Das arme Tier, so wie wir es schon so oft beobachten mussten, erhielt genstandslos der schweren Verletzungen keine Auszeit; der Esel schuftete wie selbstverständlich weiter, Ruhepausen oder Erholungsphasen gibt es in Mauretanien weder für ‚Mensch‘ und schon gar nicht für ‚Tier’…

 

Unser Team untersuchte den Verletzten und schnell war klar: der Esel wurde von irgendjemanden mit Benzin verbrannt, der gesamte Unterbauch präsentierte sich als eine einzige, teils offene Wunde. Schnell reagierten die Mediziner; vorsichtig entfernten sie das abgestorbene Gewebe, reinigten die verbrannten Bereiche und führten große Mengen an Kalzium zu. Dann wurden verschiedenste Injektionen getätigt, sowie der Körper antibiotisch abgesichert. Die Verbrennung selbst behandelten sie zu guter Letzt mit einer speziellen Paste.

Mohammed und Zappa schufen in Schwerarbeit die Voraussetzungen, die nötig sind, um den Esel zu retten. Die Chancen dafür stehen nun gut – wären die beiden allerdings nicht vor Ort gewesen, der Leidensweg dieses Esels wäre ein furchtbarer, die Infektion hätte sich ausbreitet und das Sterben wäre ein langsames, schmerzvolles und ‚todsicheres‘…

   
 

Tagtäglich stehen unsere Mitarbeiter diesen oft so grässlichen Auswüchsen gegenüber; meist passieren derartige Dinge aus Gründen gegenseitiger Feindschaften unter den Eselhaltern, leidtragende sind dann immer die Tiere. Dennoch, Fälle wie diese werden seltener, der Respekt vor dem Mitgeschöpf ist ohne jede Frage in den Jahren unseres Schaffens stark gestiegen (vor 10 Jahren waren derartige Wahnsinnstaten tatsächlich fast an der Tagesordnung).

Wir werden den eingeschlagenen Weg unbeeindruckt fortsetzen, denn eines steht fest: es ist bereits ersichtlich, ein schwacher Funke, aber dennoch, das berühmte Licht am Ende des Tunnels!

Die schöne Geschichte folgt deshalb auf den Fuß! 🙂 Vielleicht erinnern Sie sich noch, im Zuge unseres letzten Mauretanien-Einsatzes im November, entdeckten wir einen Esel mit schweren Stich- und Schnittwunden. Ähnlich wie im oberen Fall war er von einem hoffnugslosen Psychopaten attackiert worden, ein Mensch, der diese Bezeichnung nicht im mindersten verdient… Die Chancen für das arme Geschöpf standen denkbar schlecht – trotz aller Bemühungen konnten wir nicht davon ausgehen, dass er solch furchtbarste Verletzungen, noch dazu in einem Umfeld wie es Mauretanien nun mal bietet, überleben könnte.

 
   
 

Fotos: so übel zugerichtet hatte ein Psychopath diesen Esel; alleine, die medizinischen Möglichkeiten sind im Feldeinsatz beschränkt – dennoch, es grenzt fast an ein Wunder, leistet unser Team immer wieder nahezu Übermenschliches und bringt es immer wieder zuwege, selbst die schlimmsten Fälle einem guten Ende zuzuführen…

Jedenfalls, der geschundene Esel ging uns nicht mehr aus dem Kopf, und unser Team vor Ort versprach, auch nach unserer Abreise würde man – wie es ohnehin immer geschieht – solange nach dem Verletzten sehen, wie es auch immer nötig wäre!

Zappa sandte uns nun diese Bilder – bitte betrachten Sie den Unterschied! So wichtig ist unsere Hilfe im Wüstenland, so unentbehrlich, so existenziell!

   
   

Fotos: die Wunden verheilen – dabei hätten wir es selbst kaum noch zu erhoffen gewagt, dass dieser Esel je wieder genesen könnte…

Deshalb dürfen wir nicht müde werden, keine Sekunde in unseren Bemühungen nachlassen. Im Gegenteil, jetzt, wo wir das eigentlich Aussichtslose geschafft haben, den Augenblick, wo bewusst wird, ein Umdenken findet statt, müssen wir umso mehr nachsetzen! Sie werden sehen, dann wird plötzlich alles möglich! Vor 10 Jahren hatten wir es versprochen, wir wollten den Samen säen, um das Pflänzchen ‚Tierschutz‘ – damals ein echtes Fremdwort in der Gesellschaft – keimen zu lassen. Ja, man hat uns dafür belächelt, gar als hoffnungslose Idealisten abgestempelt; doch das Pflänzchen hat dem Sturm standgehalten, und es wäschst noch immer! Wohin und wieweit, es liegt an uns – und wenn wir weiterhin so hart arbeiten, können wir in den nächsten 10 Jahren vielleicht sogar eine Ernte einfahren! Gemeinsam, das ist das Zauberwort, gemeinsam können wir es schaffen!

Hoffnung versprechen Dinge wie jene: vor einigen Tagen kontaktierten uns mauretanische StudentInnen aus Nouakchott; ihre Aufgabe als kleine Gruppe wäre es, in den nächsten Monaten eine Arbeit fertigzustellen, ein Referat zum Thema ‚Esel in Mauretanien‘! Wir standen natürlich Rede und Antwort aus unseren Erfahrungen, halfen mit Bildern und Texten aus – ein kleines Beispiel nur, welches aber eindrucksvoll beweist: unsere Bemühungen sind tatsächlich in der Realität angekommen! Sie sind Thema der neuen Generation; und als solches ergibt sich die unfassbare und einzigartige Chance, den Tierschutz in die Mitte der Gesellschaft zu führen und dort endgültig zu verwurzeln….

Bitte unterstützen Sie dieses so wunderbare Projekt, lassen Sie uns gemeinsam die wunderschöne Geschichte weiter schreiben! Die Esel brauchen uns – und wir brauchen Sie! Bitte helfen Sie uns helfen!

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