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Anne Schäfer – Albert Schweitzer Stiftung — Danke für Ihr Mitgefühl

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die Weihnachtszeit kann besonders hart sein für Menschen, die sich für die Tiere einsetzen. In den Kühltruhen der Supermärkte stapeln sich die tiefgefrorenen Tierkörper von Gänsen, Enten, Hühnern, … Es macht mich unglaublich traurig, daran zu denken, wie sie zuvor in den Mastbetrieben leiden mussten und wie viele ihrer Artgenossen das jetzt im Moment noch tun. Schon bald wird auch ihr kurzes Leben in einem der zahlreichen Schlachthöfe ein brutales Ende finden.

Die Gewalt, die diesen empfindsamen Lebewesen zugefügt wird, bricht mir das Herz. All die Rinder, Kühe, Hühner und Schweine verdienen genauso viel Mitgefühl und Respekt wie die Hunde und Katzen, mit denen wir unsere Häuser teilen.

Jeden Tag arbeite ich mit unserem Team daraufhin, dem Leiden der Tiere ein Ende zu setzen und eine bessere Welt für sie zu erschaffen. Doch unser Einsatz für die Tiere wird alleine von Menschen wie Ihnen ermöglicht – Menschen, denen ein achtsamer und respektvoller Umgang mit allen Lebewesen wichtig ist. Dafür möchte ich Ihnen heute von ganzem Herzen danken. Ihre Unterstützung gibt uns tagtäglich die Energie und die Motivation, uns für unsere Mitgeschöpfe einzusetzen.

Ein ganz erheblicher Teil unserer Unterstützerinnen und Unterstützer kommt über den eigenen Freundes- und Bekanntenkreis zu uns. Vielleicht möchten Sie ja die Gelegenheit nutzen und einige Ihrer Bekannten auf unsere Arbeit für die Tiere aufmerksam machen. Verschicken Sie zum Beispiel bis zum 31.12.2018 diesen Link zur Verdopplungsaktion: [https://albert-schweitzer-stiftung.de/helfen/verdoppeln]

Danke, dass Sie gemeinsam mit uns eine bessere Welt für die Tiere ermöglichen!

Herzliche Grüße     Anne Schäfer
Ihre

Anne Schäfer | SpenderInnen-Service
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

PS: Bitte erzählen Sie es in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis: Bis zum 31.12.2018 wird jede neue Förderschaft für ein gesamtes Jahr verdoppelt.

Impressum (Auszug)
Albert Schweitzer Stiftung
für unsere Mitwelt
Dircksenstraße 47
10178 Berlin
Vollständiges Impressum

Wirtschaftsminister Gabriel plant Entmachtung des Bundestages

KEINE VORLÄUFIGE ANWENDUNG FÜR CETA!
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA durch die Hintertür durchsetzen, ohne dass je eine Abgeordnete des Bundestages darüber abgestimmt hat. Informieren Sie Freunde und Bekannte über diesen demokratiepolitischen Skandal.

Leiten Sie diese Mail weiter und empfehlen Sie unseren Newsletter!

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Hallo und guten Tag SYLVIA ,

die Verfechter des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP haben schon einiges versucht, um die Öffentlichkeit zu täuschen: Erst verbreiteten die CDU und Wirtschaftslobbyisten systematische Fehlinformationen über die ökonomischen Potenziale von TTIP, dann richtete die Bundesregierung einen Hochsicherheits-Leseraum für Parlamentarier ein, um mehr Transparenz vorzugaukeln. Und jetzt will Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel den „Zwillingsbruder“ von TTIP, das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA, durch die Hintertür durchsetzen – ohne dass  nationale Parlamente abstimmen dürfen.

Worum geht es genau? Gabriels Ministerium spricht sich dafür aus, dass die EU-Staaten das CETA-Abkommen per Beschluss „vorläufig“ anwenden. Das würde bedeuten: Der Deutsche Bundestag dürfte vorerst gar nicht über CETA abstimmen. Das sei „übliche Praxis“ und „vollständig demokratisch“, erklärte das Ministerium gegenüber dem Bundestag.

Dabei versicherte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel noch 2014 den Fraktionen des Deutschen Bundestages, dass „ein Abschluss allein durch die EU (…) nicht in Frage“ käme. Die nationalen Parlamente müssten dem Abkommen zustimmen.

Nochmal: Erst versichert Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, ohne ein „Ja“ des Bundestages gebe es kein CETA. Jetzt soll das Abkommen ohne Beteiligung des Parlaments vorläufig in Kraft treten – und das, obwohl CETA in dessen Regelungshoheit eingreifen kann!

Wir finden das einen demokratiepolitischen Skandal und einen Betrug an der Öffentlichkeit. Denn wenn die nationalen Parlamente erst in vielen Jahren die Chance bekommen, über CETA abzustimmen, sind bereits Fakten geschaffen. Dann ist eine Ablehnung sehr unwahrscheinlich.

Wir lassen uns nicht täuschen! Informieren Sie Bekannte: Leiten Sie jetzt diese Mail weiter!

TTIP-Unterstützer beschwichtigen gerne, dass die „vorläufige Anwendung“ bei völkerrechtlichen Verträgen gängige Praxis sei. Doch hier geht es nicht um ein technisches Abkommen über Zollsenkungen: CETA kann tief in die Regelungshoheit der nationalen Parlamente eingreifen. So ein Abkommen darf nicht durch die Hintertür in Kraft treten! Das fordert auch der Europa- und Völkerrechtler Prof. Dr. Wolfgang Weiß von der Universität Speyer, der für foodwatch ein wissenschaftliches Gutachten erstellt hat. Demnach sei es „verfassungsrechtlich wie demokratiepolitisch unakzeptabel, dass die vorläufige Anwendung eines Abkommens an den Parlamenten vorbei erfolgt“. Das gelte ganz besonders für die „umfangreichen Freihandelsabkommen der neuen Generation“ – zu denen CETA und TTIP gehören.

Wir fordern die Bundesregierung auf, die vorläufige Anwendung abzulehnen! Unsere gewählten Vertreter müssen sowohl über CETA als auch über TTIP mitentscheiden, noch bevor diese Abkommen in Kraft treten. Ansonsten kommt unsere Demokratie zu schaden!

Wir müssen uns gemeinsam gegen diese demokratiepolitische Entgleisung der Bundesregierung wehren. Der erste Schritt ist, dass möglichst viele Leute Bescheid wissen und informiert sind. Erzählen Sie also Ihren Bekannten davon und leiten Sie diese Mail weiter.

Empfehlen sie Ihren Freunden, sich mit dem foodwatch-Newsletter regelmäßig über TTIP und CETA (und viele andere Verbraucherthemen) zu informieren:

https://www.foodwatch.org/de/newsletter-weiterempfehlen/

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Ihr foodwatch-Team

P.S.: Je mehr Menschen hinter foodwatch stehen, umso kraftvoller können wir unsere Forderungen in die Öffentlichkeit bringen. Unsere Kampagnenarbeit ist nur möglich mit ihrer Hilfe – bitte unterstützen Sie uns und werden Sie jetzt Fördermitglied:

https://www.foodwatch.org/de/spenden/mitgliederformular-inl/
Weiterführende Informationen und Quellen:
Sachstandsbericht des Bundeswirtschaftsministerium zu CETA

http://www.mdb-klaus-ernst.de/wp-content/uploads/2016/03/189732-BMWi_Sachstandsbericht-CETA.pdf
Schreiben von Bundeswirtschaftsminister Gabriel an die Fraktionen des Bundestages

http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/C-D/ceta-gutachten-schreiben-bm-gabriel,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf
Kurzgutachten von Prof. Dr. Wolfgang Weiß zur „vorläufigen Anwendung“ von CETA

https://www.foodwatch.org/fileadmin/Themen/TTIP_Freihandel/Dokumente/2016-03-26_Prof_Weiss_Gutachten_Verfassungsprobleme_einstweiliger_Anwendung.pdf

E-Mail: aktuell@foodwatch.de