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Stoppt die Ferkelkastration, Edeka, Rewe & Co.! — Foodwatch

Betäubungslose Ferkelkastration: Die Handelskonzerne könnten sie stoppen! Um den Newsletter online zu lesen,
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Jedes Jahr werden in Deutschland 20 Millionen Ferkel betäubungslos kastriert! Und das, obwohl längst Alternativen zur Verfügung stehen. Die Politik versagt hier, denn die grausame Praxis ist immer noch legal. Aber die großen Supermarktketten könnten die betäubungslose Ferkelkastration sofort stoppen, indem sie einfach kein Fleisch mehr verkaufen, das unter solch tierschutzwidrigen Bedingungen produziert wurde! Fordern Sie Edeka, Rewe & Co. mit uns auf: Stoppt die betäubungslose Ferkelkastration!

Hier protestieren!

Hallo ,

eigentlich sollte sie längst der Vergangenheit angehören: die betäubungslose Kastration von Ferkeln. Doch der Gesetzgeber hat sich von der Agrarlobby ausbremsen lassen und das Verbot dieser grausamen Praxis um weitere zwei Jahre verschoben. Dabei gibt es längst marktreife Alternativen! Das beweist der Discounter Lidl: Lidl schließt eigenen Angaben zufolge bereits seit 2016 vertraglich mit allen Lieferanten aus, Fleisch von Schweinen, die betäubungslos kastriert wurden, zu vermarkten. Wir fordern von Edeka, Rewe & Co.: Nehmt euch ein Beispiel und verkauft kein Fleisch mehr, für das Schweine so sinnlos leiden mussten!

Hier Petition unterzeichnen!

In Deutschland werden jährlich etwa 20 Millionen männliche Ferkel geboren und meist ohne Betäubung kastriert, um zu verhindern, dass ihr Fleisch später den sogenannten „Ebergeruch“ abgibt. Dabei gibt es längst Alternativen wie die Impfung männlicher Ferkel gegen den strengen Geruch (Immunokastration) oder die Ebermast.
Unabhängig von den völlig unzureichenden gesetzlichen Regelungen haben es die großen Handelsunternehmen in der Hand, von ihren Lieferanten nur noch Fleisch von Schweinen abzunehmen, die nicht betäubungslos kastriert wurden. Ob weiterhin Ferkel auf diese bestialische Art gequält werden oder nicht, hängt damit ganz entscheidend von den Handelskonzernen ab!

Edeka, Rewe & Co.: Übernehmt Verantwortung!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Ihr foodwatch-Team

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Das können wir nicht länger tolerieren! — FOODWATCH

Lobbyisten zimmern sich im Bundestag ihre eigenen Gesetze. Wir halten dagegen! Um den Newsletter online zu lesen,
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Hallo und guten Tag, 

die meisten Menschen haben EINEN Job und sind damit voll ausgefüllt. Andere brauchen zwei, um irgendwie über die Runden zu kommen. Johannes Röring aber, einer der einflussreichsten Politiker, wenn es um unsere Lebensmittel geht, muss ein wahrer Tausendsassa sein. Er sitzt im Agrarausschuss des Bundestages und ist GLEICHZEITIG Chef eines Agrarlobbyverbandes in NRW und Präsidiumsmitglied des mächtigen Bauernverbandes – aber nicht nur: Insgesamt führt der Abgeordnete sage und schreibe 21 (!) Funktionen „nebenher“ auf. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, ist er selbst als Landwirt mit einem Schweinemastbetrieb aktiv. Da lobbyiert einer für die eigenen Interessen – und kann im Ausschuss und im Bundestag in eigener Sache gleich mitentscheiden…

Es darf nicht sein, dass sich Lobbyisten im Bundestag ihre eigenen Gesetze zimmern.  Zeigen Sie, dass Sie damit nicht einverstanden sind, indem Sie unsere Macht als Verbraucherinnen und Verbraucher dagegen setzen und werden Sie jetzt Förderer/Förderin von foodwatch!

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Manche werden sagen: Das ist doch nur ein rein theoretisches Problem. Doch das ist es mitnichten! Erinnern Sie sich, als es vor Kurzem noch so aussah, als würde die betäubungslose Kastration kleiner Ferkel endlich verboten werden? Bauern- und Fleischlobbyisten waren in hellem Aufruhr. Die Verbände setzten alle Hebel in Bewegung, um die grausame, aber seit Jahren praktizierte Methode wenigstens noch weitere zwei Jahre zu erlauben. Auch Johannes Röring. In seiner Funktion als Bauernverbandspräsident in Westfalen wandte er sich an die Mitglieder des Bundestages – das heißt also an sich selbst in seiner anderen Funktion als Abgeordneter, und natürlich an seine Parlamentskolleginnen und -kollegen – und forderte eine „Fristverlängerung“ für die betäubungslose Ferkelkastration.

Wie praktisch, dass der Weg vom Lobbyisten zum Gesetzgeber so kurz ist.

Was ist bei Herrn Röring eigentlich Nebenjob, was Hauptberuf?

Der Rest ist Geschichte: Der Bundestag stimmte am Ende mehrheitlich dafür, die betäubungslose Kastration noch einmal zwei Jahre zuzulassen – ein echter Skandal. Bei den Ferkeln haben wir also verloren. Doch bei unserem Kampf gegen den schädlichen Einfluss der Agrar- und Lebensmittellobby dürfen wir nicht aufgeben! Wir müssen die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik offenlegen und zum Thema machen. Ich bin mir sicher, dass der Verbraucher-, Umwelt- oder Tierschutz nur dann nicht unter die Räder kommt, wenn WIR außerhalb des Bundestages Druck machen. Helfen Sie uns dabei, eine Gegenmacht der Verbraucherinnen und Verbraucher aufzubauen und schließen Sie sich uns an als Förderer/Förderin von foodwatch!

Wie ist es möglich, dass jemand als Abgeordneter genau für den Bereich zuständig ist, indem er als Unternehmer und Lobbyist auf eigene Rechnung arbeitet? Die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik nimmt ein Ausmaß an, das hochproblematisch für unsere Demokratie ist! Leider geht es nicht um Einzelfälle! Zum Beispiel Peter Bleser: Jahrelang oberster Verbraucherschützer seiner Fraktion, „nebenher“ Aufsichtsratschef eines Agrarhändlers mit Milliardenumsatz, 2006 „Pate“ (!) für Felder mit genverändertem Monsanto-Mais – Ende 2017 machte er sich als Staatssekretär im Namen der Bundesregierung für den weiteren Einsatz des Ackergiftes Glyphosat stark, mit dem vor allem Monsanto Profit macht.

Gibt es denn gar keine Schamgrenze? Eine solche Verquickung von Interessen DARF es einfach nicht geben! Wenn Lobbyisten in Bundestag und Bundesregierung ihre eigenen Gesetze bauen und über die eigenen Subventionen entscheiden, hilft nur eins:

WIR Verbraucherinnen und Verbraucher müssen dagegen halten! Unterstützen Sie uns dabei und werden Sie jetzt Förderer/Förderin von foodwatch!

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Das Schlimmste ist: Im Ernährungs- und Agrarbereich gibt es eine kaum enden wollende Zahl von Überschneidungen zwischen Unternehmen, Lobbyverbänden und der Politik. Es wimmelt nur so von Interessenkonflikten, munter werden die Rollen gewechselt und vermischt:

Friederich-Otto-Ripke: erst Staatssekretär in Niedersachsen, dann Lobbyist für die Geflügelwirtschaft.
Günter Tissen: jahrelang Regierungsdirektor im Bundesernährungsministerium, heute Cheflobbyist der deutschen Zuckerindustrie.
Karl-Heinz-Funke: früher Bundeslandwirtschaftsminister, jetzt im Kuratorium der Wiesenhof-Stiftung.
Christian von Boetticher: erst Umwelt- und Agrarminister in Schleswig-Holstein, heute Lebensmittelproduzent und Vizechef des Lobbyverbandes der Ernährungsindustrie und noch immer Landeschef des einflussreichen CDU-Wirtschaftsrats.
Franz-Josef Holzenkamp: lange Zeit „verbraucherpolitischer Sprecher“ seiner Bundestagsfraktion, jetzt (und bereits neben dem Mandat) Chef des mächtigen Raiffeisenverbandes.
Silvia Breher: Holzenkamps Nachfolgerin im Bundestag, erst Geschäftsführerin eines Bauernlobbyverbandes, jetzt im Agrarausschuss des Bundestages.
Gert Lindemann: erst Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium (das ist das Ministerium, das auch FÜR den Verbraucherschutz da ist!), danach Aufsichtsrat bei Nordzucker, einem Konzern, der zu den Top-Profiteuren von Agrarsubventionen gehört. Und dann, als ob nichts gewesen sei, plötzlich zum Landwirtschafts- und Verbraucherminister in Niedersachsen berufen…
Matthias Berninger: erst Verbraucherschutzstaatssekretär, dann Konzernlobbyist für Mars und Mit-Verhinderer der Ampelkennzeichnung, jetzt Lobbyist für Bayer-Monsanto  – angeblich, weil er sich dort für die Welternährung einsetzen möchte.

Diese Liste ist keineswegs vollständig. Und jetzt frage ich Sie: Wie soll die Landwirtschaft verbraucher- und umweltfreundlicher werden, der Tierschutz verbessert, der Pestizideinsatz reduziert, der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung erfolgreich geführt werden, wenn in Bundestag und Bundesregierung Politiker sitzen, die so eng mit der Branche verbandelt sind? Wenn Abgeordnete und Staatssekretäre munter durch die Drehtür in den Lobbyjob wechseln? Es gibt nur einen Weg, ihnen etwas entgegenzusetzen: Wir müssen es selbst tun! Wir müssen Verflechtungen recherchieren und Einflussnahmen öffentlich machen. Wir müssen es zum Thema machen, wenn einfach Wirtschaftsinteressen bedient werden – zum Schaden von uns allen. Helfen Sie uns, die Stimme der Verbraucherinnen und Verbraucher zu stärken und eine Gegenlobby aufzubauen. Werden Sie jetzt Förderin/Förderer von foodwatch!

Diese Interessenverquickung führt unsere Demokratie ad absurdum. Die Süddeutsche Zeitung zitierte unlängst einen Politiker, der nach einer kritischen Rede von einem Agrarminister angesprochen worden sei: „Wenn du irgendwann auch auf Linie bist, dann sorgen wir auch für dich.“ – „Lukrative Posten“ als Gegenleistung für Linientreue? Das schlägt dem Fass den Boden aus! Da sitzen Abgeordnete mit Nebenjobs, die in eigener Sache lobbyieren und dann über ihre eigenen Interessen abstimmen. Verbände und Unternehmen kaufen sich Ex-Politiker ein, die ihre Drähte in die Politik nutzen, um Wirtschaftsinteressen durchzusetzen. Und wenn einer immer noch nicht auf Linie ist, zeigt man ihm schon mal dezent, wo es lang geht. Das können wir uns nicht länger gefallen lassen! Helfen Sie uns, eine starke Gegenlobby aufzubauen: Werden Sie jetzt Förderin/Förderer von foodwatch!

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Vielen Dank und herzliche Grüße
Ihr
Martin Rücker,
Geschäftsführer

PS: Auf die Nennung von Parteizugehörigkeiten haben wir verzichtet, weil wir die Verquickung von politischen Aufgaben und Lobbytätigkeiten für ein strukturelles Problem unabhängig von der parteipolitischen Richtung halten.

Weiterführende Informationen und Quellen:

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Julias Geheimnis

Ernährungsministerin Klöckner verheimlicht Studienergebnisse zur Lebensmittel-Ampel. Um den Newsletter online zu lesen,
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Macht Bundesernährungsministerin Julia Klöckner der Lebensmittelindustrie ein weiteres Geschenk? Eine zentrale Studie stellt der Nutri-Score-Ampel offenbar ein positives Zeugnis aus. Doch die Ministerin hielt die Ergebnisse zunächst zurück und veröffentlichte nun – ein halbes Jahr später – lediglich eine politisch überarbeitete Fassung der Studie. Ihr Fazit: Es brauche noch mehr Forschung. Eine verbraucherfreundliche Kennzeichnung lässt damit weiter auf sich warten – ganz im Sinne der Zucker-Giganten Ferrero & Co.! Machen Sie mit bei unserer Protestaktion an Julia Klöckner und fordern Sie: Schluss mit dem Lobby-Gekuschel, her mit der Original-Studie!

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Hallo und guten Tag,

es ist wohl kein Geheimnis mehr: Bundesernährungsministerin Julia Klöckner legt sich nur ungern mit der Lebensmittelindustrie an. „Freiwillige Selbstverpflichtungen“ zur Zuckerreduktion hier, runde Tische gegen Lebensmittelverschwendung dort. Auch in der Debatte um eine Lebensmittelampel, gegen die sich die Wirtschaft seit Jahren wehrt, zeigt sich offenbar erneut ihr fast schon loyales Verhältnis zur Industrie. Darum geht’s: Im vergangenen Jahr beauftragte Frau Klöckner das staatliche Max-Rubner-Institut, elf verschiedene Modelle einer Nährwert-Kennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen zu bewerten. Gemäß internen E-Mails des Ministeriums, die foodwatch über einen Informationsfreiheitsantrag erhalten hatte, kamen die Wissenschaftler vor rund einem halben Jahr zu dem klaren Ergebnis, dass die in Frankreich und Belgien bereits offiziell eingeführte Nutri-Score-Ampel „grundsätzlich vorteilhaft“ sei. Weiter hieß es jedoch, Ministerin Klöckner habe „ausdrücklich darum gebeten, (…) größte Vertraulichkeit sicherzustellen“. Es bedürfe zunächst „der Abstimmung mit anderen Referaten„.

Die Studie wurde also zunächst geheim gehalten. Und jetzt, sechs Monate (!) später, veröffentlichte die Ministerin dann eine offenbar politisch überarbeitete Fassung der Studie, die den Nutri-Score zurückhaltend bewertet. Da keines der geprüften Modelle eine „optimale Lösung für Verbraucher biete“, kündigte Frau Klöckner weitere Untersuchungen und die Entwicklung eines eigenen Kennzeichnungsmodells an -was wohl mehrere Jahre dauern wird. Auch auf mehrfache Nachfrage hin wollte das Klöckner-Ministerium die eigentlich vom foodwatch-Informationsfreiheitsantrag verlangte Original-Studie mit der rein wissenschaftlichen Bewertung nicht herausgeben.

Die Ministerin betont gerne, sie mache Politik auf der Basis von Wissenschaft und Fakten. Aber offenbar passen ihr die Studienergebnisse ihrer eigenen Wissenschaftler politisch nicht in den Kram. Frau Klöckner täuscht die Öffentlichkeit und spielt auf Zeit – um Zucker-Giganten wie Ferrero & Co. vor der Lebensmittelampel zu schützen!

Unterstützen Sie unsere Protest-Aktion an Julia Klöckner und fordern Sie: Schluss mit der Geheimniskrämerei – her mit der Ampelstudie!

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Weiterführende Informationen und Quellen:
Interne E-Mails aus dem Bundesernährungsministerium
E-Mail-Verkehr zwischen BMEL und foodwatch
Fragen und Antworten zum Nutri-Score

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Massenhaft Ostereier von kranken Hühnern — foodwatch

Viele Ostereier stammen von kranken Hühnern – egal, ob bio oder konventionell. Um den Newsletter online zu lesen,
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Wir möchten Ihnen nicht das Osterfest vermiesen, aber es ist nun einmal Fakt: Viele Legehennen leiden unter Krankheiten und Schmerzen. 4 von 10 Eiern werden von einer Henne mit Knochenbrüchen gelegt. Das belegen wissenschaftliche Untersuchungen. Dabei gibt es keine Unterschiede zwischen ökologischer und konventioneller Haltung oder zwischen kleinen und großen Betrieben. Sie haben bereits unsere Protestaktion für eine echte Tierhaltungswende unterschrieben – DANKE! Machen Sie die Aktion jetzt bekannter und erhöhen Sie mit uns den Druck auf Bundesministerin Julia Klöckner!

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Hallo ,

ein Ostern ohne Ostereier? Für viele Menschen undenkbar. Doch wie ging es den Hennen, die die Eier gelegt haben? Waren sie krank, litten sie etwa unter Knochenbrüchen, Erkrankungen der Gelenke und Füße, Kannibalismus oder Wurmbefall? Das können Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf nicht erkennen.

Denn selbst wenn wir bewusst zu Eiern aus Freiland- oder Biohaltung greifen, können wir uns nicht darauf verlassen, dass die Legehennen gesund sind.

Natürlich ist es wichtig, dass die Tiere bei der Öko- oder Freilandhaltung mehr Platz und bessere Möglichkeiten haben, ihre natürlichen Verhaltensweisen wie Scharren und Picken auszuleben. Doch diese Faktoren sind leider keine Garantie dafür, dass ein Huhn auch wirklich bei guter Gesundheit leben kann. Denn ein paar Zentimeter mehr Platz oder Auslauf ins Freie nützen den Tieren wenig, wenn sie unter Schmerzen und Krankheiten leiden. In einem gut geführten konventionellen Betrieb können die Tiere gesünder sein als in einem schlecht geführten Bio-Hof.

Nötig ist daher beides: bestmögliche Haltungsbedingungen plus gesunde Tiere – das muss für jeden einzelnen Betrieb durchgesetzt werden!

Entscheidend für die Tiergesundheit ist vor allem, wie der einzelne Landwirt seinen Betrieb führt – ob er also verhindert, dass Tiere überhaupt erkranken und im Krankheitsfall schnell reagiert. Und dass regelmäßig von unabhängiger Stelle kontrolliert wird, ob die Tiere gesund gehalten werden. Wir fordern: Halter, die ihre Tiere krank machen, müssen dafür auch zur Verantwortung gezogen werden!

Fordern Sie gemeinsam mit uns Bundesagrarministerin Julia Klöckner auf, endlich gesetzliche Vorgaben für die Gesundheit von Nutztieren zu machen und durchzusetzen. Das Tierleid muss beendet werden!

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung und (trotzdem) ein schönes Osterfest,

Ihr foodwatch-Team

Weiterführende Informationen und Quellen:
Übersicht über Studien zur Tiergesundheit bei Schweinen, Milchkühen und Geflügel
foodwatch zum neuen „Haltungsform“-Siegel der Handelsketten
foodwatch-Report zur Legehennenhaltung (2015)

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Dieser Top-Manager greift uns alle an!

Das ist das Problem mit Bayer/Monsanto, Amazon, Nestlé, Unilever und Coca Cola! Um den Newsletter online zu lesen,
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Hallo und guten Tag, 

Bääämmmm – der Satz hat gesessen: „Mit voller Hose gewinnen Sie keinen 100-Meter-Lauf“, schimpfte Werner Baumann vor einigen Tagen in einem Interview. Markige Worte, in denen es um alles ging, nur nicht um Leichtathletik: Herr Baumann ging damit mal eben verbal auf Sie und uns und ganz allgemein auf die Menschen in Deutschland los, kritisierte uns dafür, angeblich „vom Risiko beseelt“ zu sein. Wir alle leiden, so seine Diagnose, unter einer „extreme(n) Betonung des Vorsorgeprinzips“.

Vielleicht sollte ich erwähnen, wer Werner Baumann ist: Der Mann ist Chef des Bayer-Monsanto-Konzerns. Jenes Konzerns also, der sich gerade in den USA regelmäßig auf der Anklagebank wiederfindet. Tausende Menschen sind gegen das Unternehmen vor Gericht gezogen. Tausende! Sie klagen, weil sie in Monsantos Glyphosat-Produkten eine Ursache für ihre Krebserkrankung sehen. Bayer-Monsanto bestreitet das, doch bisher sieht es vor Gericht nicht allzu gut aus für den Konzern. Gerade verdonnerten ihn Geschworene in San Francisco zu einer millionenschweren Schadenersatzzahlung – sie teilten die Einschätzung eines Bauern, dass Monsantos Pestizide etwas mit dessen Krebserkrankung zu tun haben.

Und ausgerechnet der Chef von Bayer-Monsanto fordert von uns allen eine höhere Risikobereitschaft? Man will ihm zurufen: Die Menschen, die gegen Sie vor Gericht ziehen, haben nicht die Hose voll, sie haben Krebs, Herr Baumann!

Mich machen die Aussagen dieses Top-Managers fassungslos. Mit ihren Produkten haben Agrar-, Chemie- und Lebensmittelkonzerne einen solch gewaltigen Einfluss auf unsere Umwelt und auf unsere Gesundheit. Was, wenn das in den Chef-Etagen einfach nicht ernstgenommen wird? Wir von foodwatch sind fest davon überzeugt:

Unsere Gesundheit darf nicht von den Profit-Interessen der Unternehmen abhängen. Der Macht der Konzerne müssen wir etwas entgegensetzen – genau dafür arbeiten wir. Bitte helfen Sie uns dabei und unterstützen Sie unsere Arbeit: Werden Sie am besten noch heute Förderer/Förderin von foodwatch!

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Ich glaube nicht, dass die Äußerung des Bayer-Chefs ein Ausrutscher oder ein Einzelfall waren. Meine Diagnose lautet: Wir haben es mit Konzernen zu tun, die den Zielen des Gemeinwohls komplett entrückt sind. Die nicht mehr das Gefühl haben, dass Unternehmen für die Menschen da sein sollten, sondern die bestimmen wollen, wie sich die Welt zu drehen hat. Die alles daran setzen, die Regeln nach ihrem Gusto festzulegen – notfalls nach dem Motto: Geld regiert die Welt. Und genau dagegen müssen wir uns zur Wehr setzen, denn es geht um uns, um unsere Gesundheit und um die Welt, wie wir sie für unsere Kinder schaffen. Wir von foodwatch sind zwar im Vergleich zu all den multinationalen Großkonzernen nur ein Zwerg, doch je mehr Menschen unsere Arbeit stützen, umso mehr können wir bewirken. Sind auch Sie dabei? Bitte machen Sie uns stärker und werden Sie als Förderer/Förderin ein Teil von foodwatch!

Wie viel Macht die Konzerne heute in schon in den unterschiedlichsten Bereichen ausüben, ist den meisten Menschen noch gar nicht bekannt. Deshalb hier drei Beispiele:

  • Wussten Sie, dass sich die EU von Konzernen sponsern lässt? Ja, Sie lesen richtig: Coca-Cola etwa unterstützt gerade ganz offiziell die EU-Ratspräsidentschaft Rumäniens als sogenannter „Platin-Partner“. Und wohlgemerkt: Die EU ist keine Sportveranstaltung und auch keine Wettersendung. In der EU werden in wichtigen Fragen, die unser aller Leben betreffenden Weichen gestellt – und das auf Jahre. Gegenwärtig wird in ganz Europa über gesunde Ernährung, weniger Zucker oder Limo-Steuern diskutiert. Und genau in dieser Zeit tritt plötzlich Coca-Cola als EU-Sponsor auf, serviert Getränke beim Ministertreffen und stellt dekorative Coca-Cola-Sitzsäcke bereit. Damit auch keiner übersieht, woher das Geld kommt, begrüßten Teilnehmer gleich am Eingang große Aufsteller, der Aufdruck; „Das Coca-Cola-System unterstützt stolz die erste rumänische EU-Ratspräsidentschaft“. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
  • Oder wussten Sie, woher im Gesetz und auf den Lebensmittelpackungen die Empfehlungen für den täglichen Zuckerkonsum stammen? Vielleicht ahnen Sie es: Von der Lebensmittelindustrie selbst! Ihr von Großkonzernen geprägter europäischer Lobbyverband „entwickelte“ die Richtwerte in Eigenregie – und die EU übernahm sie kommentarlos, entgegen der Einschätzung von Wissenschaftlern. Wie viel Zucker wir essen sollen, sagen uns seither ganz offiziell die Lebensmittelkonzerne.
  • Und wussten Sie, wie Amazon mit einem Verbraucherschutzgesetz umgeht, das dem Handelskonzern nicht in den Kram passt? Ganz einfach: Er ignoriert es! So jedenfalls geschehen bei Amazons Lebensmittel-Lieferdienst, der den Verbraucherinnen und Verbrauchern trotz gesetzlicher Verpflichtung partout keine klaren Herkunftsangaben für vieles Obst und Gemüse machen wollte. Obwohl wir wissen, dass ein solcher Riesen-Konzern – anders als wir – gigantische Summen für Anwälte ausgeben kann, möchten wir das nicht einfach hinnehmen. Wir haben gegen Amazon geklagt und warten auf das Urteil.

Liebe foodwatch-Interessierte, auch weil unzählige Lebensmittellobbyisten die Politik in Berlin und Brüssel beeinflussen, ist es für uns nicht leicht, der Konzernmacht etwas entgegenzusetzen. Und wenn wir vor Gericht klagen müssen, damit sich Konzerne an die Gesetze halten, haben wir es mit gut besetzten Rechtsabteilungen zu tun, die sich zusätzlich von Großkanzleien vertreten lassen. Recherchen, Kampagnen, Lobbyarbeit, Prozesse – das alles kostet Geld, das wir nur mit Ihrer Unterstützung aufbringen können. Deshalb meine Bitte: Helfen Sie uns dabei, unterstützen Sie foodwatch als Fördererin/Förderer!

Wir müssen die Konzerne zur Verantwortung zwingen. Denn Unternehmen sollten immer noch für die Menschen da sein, und nicht umgekehrt. Ob Bayer-Monsanto, Amazon oder Nestlé: Wir müssen uns mit den Geschäftsmodellen einiger der größten Konzerne dieser Welt anlegen. Wir werden uns nicht sagen lassen, dass wir die „Hosen voll“ haben, nur weil uns unsere Gesundheit wichtig ist – wir werden antworten, dass wir keinen Hundert-Meter-Lauf gewinnen, sondern auch über die Marathon-Distanz bestehen wollen! Bitte unterstützen Sie uns dabei!

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Vielen Dank und herzliche Grüße
Ihr
Martin Rücker,
Geschäftsführer

P.S.: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Fördererinnen und Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützerinnen und Unterstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderin/Förderer von foodwatch und kämpfen Sie gemeinsam mit uns für Ihr Recht!

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Verfassungsbeschwerde unterzeichnet? Super! Verschickt? Dann aber schnell…!

274 Tonnen süß

foodwatch protestiert in Düsseldorf gegen zuckrigen Schulkakao Um den Newsletter online zu lesen,
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Alle reden über Zuckerreduktion – nur Nordrhein-Westfalen hält als einziges Bundesland weiterhin an Subventionen für gezuckerte Schulmilch fest. Dagegen haben wir in Düsseldorf direkt vor dem Verbraucherministerium demonstriert: Wir brachten dem Land die 274 Tonnen Extra-Zucker zurück, die NRW allein in einem Schuljahr fördert.

Jetzt anschauen: Protest-Aktion in Düsseldorf

das bisschen Kakao macht doch nichts – das hören wir häufig, wenn wir über das Problem der gezuckerten Schulmilch sprechen. Dass es nicht nur um „mal ein bisschen Kakao“ in einem ansonsten tollen Schulmilchprogramm geht, das wollten wir am Dienstag mit unserer Protest-Aktion in Düsseldorf deutlich machen: Bei Wind und Regen brachten wir symbolisch die 274 Tonnen Extra-Zucker zurück, die das Land NRW an die Schulen bringt.

Denn 274 Tonnen Zucker oder umgerechnet weit mehr als 90 Millionen Stück Würfelzucker subventioniert NRW in einem Schuljahr mit Steuergeldern – so viel allein der Zuckerzusatz in den gesüßten Milchmischgetränken, und das, obwohl Übergewicht und Fehlernährung ein riesiges Problem sind und gerade Kinder zu viel Zucker essen.

Kinder- und Zahnärztinnen, Diabetologen, Ernährungsexpertinnen und auch Vertreter von Eltern und Lehrern in NRW haben sich deshalb bereits gegen die Kakao-Förderung ausgesprochen – und auch Sie und 29.000 weitere Menschen, die die Petition von foodwatch unterzeichnet haben. Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser hat bisher nicht auf die Stimmen der Expertinnen und Experten gehört – deshalb haben wir direkt vor ihrer Tür protestiert.

Schauen Sie sich jetzt das Video unserer Aktion an – und erfahren Sie, was es mit der vergoldeten Packung Zucker auf sich hat, die wir dem Vertreter des Ministeriums übergeben haben…

Hier geht’s zum Video der Aktion

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Hessen, Berlin und Brandenburg haben zuletzt nach dem Protest von foodwatch ein Ende der Subventionen von gezuckerter Schulmilch zum nächsten Schuljahr versprochen. Kein Bundesland hält mehr an der Förderung von Kakao fest – außer NRW!

Noch. Wir bleiben dran! Aber Aktionen wie unser Protest in Düsseldorf kosten Geld. Nur mit der Unterstützung vieler Verbraucherinnen und Verbraucher können wir uns gegen Fehlernährung einsetzen. Bitte helfen Sie uns dabei – am besten als Mitglied von foodwatch:

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Weiterführende Informationen und Quellen:
foodwatch protestiert mit „Riesen-Zuckerwürfel“ gegen Kakaoförderung
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Dr. Oetker oder Wagner?

Tiefkühlpizza, Erdbeerjoghurt & Co. im Ampel-Check Um den Newsletter online zu lesen,
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Können Sie im Supermarkt auf einen Blick erkennen, welcher Müsliriegel ein ausgewogener Snack ist – und welcher Riegel mehr Zucker und Fett enthält als eine Schoko-Sahnetorte? Oder welche Frühstücksflocken ausgewogener sind: die mit dem Einhorn auf der Verpackung oder die mit den Disney-Figuren? Wir haben den Ampel-Check gemacht und beliebte Produkte anhand der französischen Lebensmittelampel, dem Nutri-Score, überprüft. Die Ergebnisse sind überraschend:

Hier geht’s zum Ampel-Check

Hallo ,

eine Tiefkühlpizza ist eine Tiefkühlpizza, ein Erdbeerjoghurt ein Erdbeerjoghurt? Weit gefehlt. Auf den ersten Blick ähnliche Lebensmittel weisen tatsächlich oft große Unterschiede bei Nährwerten wie Zucker, Fett und Co. auf. Das entlarvt ein foodwatch-Vergleichstest mit dem „Nutri-Score“, der französischen Lebensmittelampel.

Unsere Fotostrecke entlarvt Dickmacher

Im Supermarkt ist es heute nahezu unmöglich, auf einen Blick zu erkennen, wie ausgewogen ein Lebensmittel ist. Denn die Nährwerttabellen mit Angaben zu Zucker, Fett, Salz oder Kohlenhydraten finden sich in der Regel im Kleingedruckten auf der Rückseite der Verpackung. Das trägt dazu bei, dass Fehlernährung weit verbreitet ist – und mehr als die Hälfte der Erwachsenen sowie etwa jedes fünfte Schulkind in der EU übergewichtig oder sogar fettleibig sind.

Ärzteverbände, Krankenkassen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher fordern deshalb schon lange eine Kennzeichnung in Ampelfarben. Wissenschaftliche Studien belegen, dass der Nutri-Score die verständlichste Form der Kennzeichnung ist. Er hilft uns dabei, gesündere Kaufentscheidungen zu treffen – und gibt Herstellern den Anreiz, Rezepturen zu verbessern. Frankreich und Belgien haben die Nutri-Score-Ampel bereits eingeführt, Spanien will folgen. Wir finden: Wenn es Bundesernährungsministerin Julia Klöckner ernst meint mit ihren Beteuerungen, die gesunde Wahl zur einfachen Wahl machen zu wollen, muss sich die Ministerin für die Einführung des Nutri-Scores in Deutschland und der EU stark machen!

Zum Nutri-Score-Test

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Ernährungsministerin Julia Klöckner wehrt sich bislang gegen die verbraucherfreundliche Ampelkennzeichnung. Doch die Zeit ist reif für den Nutri-Score: Mehrere EU-Länder haben die französische Lebensmittel-Ampel bereits eingeführt und hierzulande haben Iglo und Danone damit begonnen, freiwillig Lebensmittel zu kennzeichnen. Wir sehen deshalb eine Chance, bei dem Thema etwas zu erreichen, und werden uns mit aller Kraft weiter für eine Ampel einsetzen. Bitte helfen Sie uns dabei – am besten als Mitglied:

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Käufliche EU-Politik?

Hallo ,

die rumänische EU-Ratspräsidentschaft wird von Coca-Cola gesponsert – und das in Zeiten, in denen in Europa über die Einführung einer Limo-Steuer und einer Lebensmittelampel diskutiert wird! Gemeinsam mit mittlerweile mehr als 65.000 Menschen unterstützen Sie unsere Protestaktion gegen das Konzern-Sponsoring der EU-Ratspräsidentschaft. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Unser Protest hat sich herumgesprochen: Unter anderem hat das ARD-Politmagazin MONITOR den Fall aufgegriffen. Die Recherchen zeigen: Das Coke-Sponsoring ist kein Einzelfall. In den letzten Jahren haben sich alle EU-Ratspräsidentschaften, darunter auch Deutschland, von großen Unternehmen finanzieren lassen. Welche Konzerne das sind, was diese sich von dem Sponsoring versprechen – und wie die EU diese Lobby-Partnerschaften rechtfertigt, sehen Sie in dem Beitrag von MONITOR.

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Viele Grüße

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Das ist einfach ekelerregend!

So sauber sind Restaurants an Autobahnraststätten Um den Newsletter online zu lesen,
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Schabenbefall, Schimmel, schwarzer Dreck – in einem Autobahn-Restaurant einer „Serways“-Raststätte haben amtliche Lebensmittelkontrolleure ekelerregende Zustände festgestellt. Die Öffentlichkeit wurde, wie so oft, NICHT informiert. Diese Geheimniskrämerei wollen wir beenden! Machen Sie mit: Erfragen Sie jetzt auf unserer Online-Plattform „Topf Secret“ weitere Hygiene-Kontrollberichte von den Lebensmittelbehörden- egal, ob bei der Autobahngaststätte ihrer Wahl, bei Ihrem Lieblingsrestaurant oder beim Bäcker um die Ecke!

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Hallo
mit dem Auto auf dem Weg in den Urlaub, mit dem Fernbus zu Freunden oder mit der Mitfahrgelegenheit zu den Eltern – wohl jeder von uns hat schon einmal an einer Autobahn-Gaststätte Pause gemacht. Aber wie ist es um die Sauberkeit in der Küche bestellt? foodwatch hat jetzt die Berichte von amtlichen Hygienekontrollen in fünf „Serways“-Autobahngaststätten öffentlich gemacht. Die gute Nachricht: Bei vier Raststätten dokumentierten die Behörden keine oder nur geringe Mängel. Die unappetitliche Nachricht: Im Restaurant der Raststätte Hardtwald Ost auf der A5 bei Heidelberg wurden schwere Verstöße gegen Hygienevorgaben festgestellt. Ein Auszug aus dem Bericht: „Der Tischdosenöffner war im Bereich des Zapfens durch schwarze Beläge und Lebensmittelreste verunreinigt.“ In der Küche fand sich eine Schabe, der Getränkekühlschrank war „durch tote Insekten und leichte sporenartige weiße Beläge verunreinigt“. Im Rahmen einer Nachkontrolle, welche drei Monate später stattfand, waren die Mängel laut Behörde „fast vollständig“ behoben. Aber über KEINEN der Funde wurde die Öffentlichkeit informiert.

Die bisher geheim gehaltenen Kontrollberichte zeigen einmal mehr: Die meisten Lebensmittelunternehmen in Deutschland arbeiten sauber – aber es gibt einen Bodensatz von Betrieben, die schlichtweg als ekelig bezeichnet werden müssen. Wir finden: Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht zu erfahren, welche die Ekelbetriebe sind!

Gemeinsam mit der Transparenz-Initiative FragDenStaat hat foodwatch daher die Online-Plattform „Topf Secret“ gestartet: Dort können Sie mit wenigen Klicks die Ergebnisse von Kontrollen bei Restaurants, Imbissen oder Bäckereien erfragen – und die Ergebnisse dann auch anderen Verbraucherinnen und Verbrauchern zugänglich machen!

Machen Sie jetzt mit und stellen Sie einen Antrag auf „Topf Secret“. Vielleicht gibt es ja eine Raststätte, an der Sie häufiger Halt machen?

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

Weiterführende Informationen:
Original-Kontrollberichte zu Serways-Gaststätten mit Zusammenfassung von foodwatch
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