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Das ist einfach ekelerregend!

So sauber sind Restaurants an Autobahnraststätten Um den Newsletter online zu lesen,
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Schabenbefall, Schimmel, schwarzer Dreck – in einem Autobahn-Restaurant einer „Serways“-Raststätte haben amtliche Lebensmittelkontrolleure ekelerregende Zustände festgestellt. Die Öffentlichkeit wurde, wie so oft, NICHT informiert. Diese Geheimniskrämerei wollen wir beenden! Machen Sie mit: Erfragen Sie jetzt auf unserer Online-Plattform „Topf Secret“ weitere Hygiene-Kontrollberichte von den Lebensmittelbehörden- egal, ob bei der Autobahngaststätte ihrer Wahl, bei Ihrem Lieblingsrestaurant oder beim Bäcker um die Ecke!

Jetzt Antrag stellen

Hallo
mit dem Auto auf dem Weg in den Urlaub, mit dem Fernbus zu Freunden oder mit der Mitfahrgelegenheit zu den Eltern – wohl jeder von uns hat schon einmal an einer Autobahn-Gaststätte Pause gemacht. Aber wie ist es um die Sauberkeit in der Küche bestellt? foodwatch hat jetzt die Berichte von amtlichen Hygienekontrollen in fünf „Serways“-Autobahngaststätten öffentlich gemacht. Die gute Nachricht: Bei vier Raststätten dokumentierten die Behörden keine oder nur geringe Mängel. Die unappetitliche Nachricht: Im Restaurant der Raststätte Hardtwald Ost auf der A5 bei Heidelberg wurden schwere Verstöße gegen Hygienevorgaben festgestellt. Ein Auszug aus dem Bericht: „Der Tischdosenöffner war im Bereich des Zapfens durch schwarze Beläge und Lebensmittelreste verunreinigt.“ In der Küche fand sich eine Schabe, der Getränkekühlschrank war „durch tote Insekten und leichte sporenartige weiße Beläge verunreinigt“. Im Rahmen einer Nachkontrolle, welche drei Monate später stattfand, waren die Mängel laut Behörde „fast vollständig“ behoben. Aber über KEINEN der Funde wurde die Öffentlichkeit informiert.

Die bisher geheim gehaltenen Kontrollberichte zeigen einmal mehr: Die meisten Lebensmittelunternehmen in Deutschland arbeiten sauber – aber es gibt einen Bodensatz von Betrieben, die schlichtweg als ekelig bezeichnet werden müssen. Wir finden: Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht zu erfahren, welche die Ekelbetriebe sind!

Gemeinsam mit der Transparenz-Initiative FragDenStaat hat foodwatch daher die Online-Plattform „Topf Secret“ gestartet: Dort können Sie mit wenigen Klicks die Ergebnisse von Kontrollen bei Restaurants, Imbissen oder Bäckereien erfragen – und die Ergebnisse dann auch anderen Verbraucherinnen und Verbrauchern zugänglich machen!

Machen Sie jetzt mit und stellen Sie einen Antrag auf „Topf Secret“. Vielleicht gibt es ja eine Raststätte, an der Sie häufiger Halt machen?

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Weiterführende Informationen:
Original-Kontrollberichte zu Serways-Gaststätten mit Zusammenfassung von foodwatch
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Ein grausamer Tod

Das ist der blanke Hohn! Um den Newsletter online zu lesen,
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Hallo und guten Tag,

es ist eine der grausamsten Auswüchse unserer Lebensmittelproduktion: Allein in Deutschland werden jedes Jahr etwa 45 Millionen (!) männliche Hühnerküken getötet, kaum dass sie geschlüpft sind. Sie werden mit Kohlendioxid vergast oder geschreddert – im Schnitt weit mehr als 100.000 Hühnerküken Tag für Tag!
Der Hintergrund: Hähne können natürlich keine Eier legen. Gleichzeitig setzen die männlichen Tiere der Legehennenrassen nur wenig Fleisch an, weshalb sie auch nicht für die Mast geeignet sind. Ihr „Fehler“ ist: Sie bringen schlichtweg zu wenig Profit.

Aber was heißt schon „ihr“ Fehler?! Das massenhafte Töten ist die fatale Folge einer perversen Züchtungspolitik durch uns Menschen! Hühnerrassen wurden darauf getrimmt, immer mehr und noch mehr Eier legen zu können – dass sie dadurch für die Fleischproduktion unbrauchbar wurden, ist ein akzeptierter „Kollateralschaden“. Menschen nehmen es in Kauf, dass jedes zweite Tier nur noch ein Kostenfaktor ist – und damit praktisch wertlos. Doch Hühner sind intelligente und sehr soziale Tiere. Es sind fühlende Wesen. Allein schon deshalb müssen wir diese unfassbar grausame Praxis des millionenfachen Kükentötens beenden! Das wird nur passieren, wenn wir gemeinsam Druck machen. Bitte helfen Sie uns dabei uns werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch!

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Bisher gilt: Was nicht passt, wird passend gemacht – selbst wenn es Tiere sind, die der Profitmaximierung im Weg stehen. Das Ergebnis: Sauen im engen Kastenstand und Milchkühe in Anbindehaltung, fast jeder Möglichkeit beraubt, sich einfach nur zu bewegen. Menschen kupieren Schweinen die Schwänze, schneiden männlichen Ferkeln ohne Betäubung die Hoden ab und nehmen es in Kauf, dass Legehennen die Knochen brechen, weil ihr Körper das Kalzium in die Produktion der Eierschalen steckt und es für das eigene Skelett nicht mehr ausreicht. Statt Bedingungen zu schaffen, um Tiere so gesund und gut wie möglich halten zu können, versuchen wir, die Tiere nach unseren Bedingungen zu „optimieren“. Damit muss Schluss sein! foodwatch setzt sich für ein grundsätzliches Umdenken in der Tierhaltung und Tierzucht ein. Das ist auch eine Frage des Verbraucherschutzes, denn ich bin davon überzeugt: Viele Verbraucherinnen und Verbraucher wollen tierische Lebensmittel kaufen – aber nicht akzeptieren, wie viele Tiere heute gehalten werden. Bitte unterstützen Sie uns dabei und werden Sie Fördererin/Förderer von foodwatch!

Immerhin hat die Bundesregierung das Thema Küken auf der Agenda. Im Koalitionsvertrag heißt es: „Das Töten von Eintagsküken werden wir bis zur Mitte der Legislaturperiode beenden“. Das hieße: Noch in diesem Jahr! Doch wir haben großen Grund zur Skepsis. Denn passiert ist bisher viel zu wenig. Und Bundesagrarministerin Julia Klöckner hat bisher noch immer ausschließlich auf „freiwillige“ Lösungen gesetzt. Aber warum sollten plötzlich alle Hühnerhalter freiwillig auf das Kükenschreddern verzichten, wenn sie dann nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können?
Zudem sind wir – leider – an leere Versprechungen gewöhnt. Schon 2015 sagte Julia Klöckners Vorgänger als Landwirtschaftsminister, Christian Schmidt: „Mein Ziel ist es, dass das Kükenschreddern 2017 aufhört.“ Immer wieder betonte er, er wolle das Kükentöten „schnellstmöglich“ beenden. Und was ist dann passiert? Im vergangenen Jahr musste die Bundesregierung zugeben: 2017 wurden in Deutschland sogar noch einmal eine Million mehr Küken vergast und geschreddert als im Jahr zuvor! In dem Jahr, in dem eigentlich SCHLUSS sein sollte mit dem Kükentöten, stieg die Anzahl der getöteten Tiere sogar noch an.

Es ist der blanke Hohn, und das Töten geht bis heute weiter. Und zwar ganz legal, wie das Oberverwaltungsgericht in Nordrhein-Westfalen bestätigte. Es urteilte, dass das massenhafte Kükentöten NICHT gegen das Tierschutzgesetz verstoße. Die Begründung: Das Gesetz erlaube das Quälen und Töten von Tieren, wenn es denn aus einem „vernünftigen Grund“ geschehe, und der sei ja mit der Wirtschaftlichkeit der Betriebe und der Versorgung der Bevölkerung gegeben. Mit anderen Worten: Die Profitinteressen der Betriebe werden höher bewertet als der Tierschutz!

Ich frage Sie: Wollen wir so eine Gesetzeslage einfach achselzuckend hinnehmen? Wollen wir, dass das Profitstreben das millionenfache Töten hilfloser Küken legitimiert? Wenn Sie diese Begründung genauso fragwürdig finden wie wir und diesen unerträglichen Zustand beenden wollen, dann helfen Sie uns dabei! Schließen Sie sich uns an und werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch!

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Vielleicht sagen Sie sich jetzt: „Kein Problem, schließlich können wir ja Bio-Eier kaufen“. Leider muss ich Sie enttäuschen – denn das Vergasen oder Schreddern männlicher Küken ist auch bei Bio-Betrieben leider immer noch trauriger Alltag. Zwar gibt es eine wachsende Zahl an Initiativen von Bio-Betrieben, in denen auch die männlichen Küken aufgezogen werden. Doch im Normalfall müssen Sie auch beim Kauf von Bio-Eiern davon ausgehen, dass Sie damit das massenhafte Kükentöten unterstützen. Durch die freiwilligen Initiativen einiger Betriebe wird lediglich ein Bruchteil der männlichen Küken gerettet. Es handelt sich also nur um den berühmten Tropfen auf dem heißen Stein.

Für alle anderen männlichen Küken ändert sich nichts. Sie werden weiterhin direkt nach dem Schlüpfen umgebracht. Wenn Sie ENDLICH die Sicherheit haben wollen, beim Lebensmitteleinkauf keine Tierquälerei zu unterstützen, dann helfen Sie uns in unserer Arbeit für eine tiergerechtere Haltung und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch!

Wir meinen: Die Bundesregierung sollte aufhören, auf freiwillige Lösungen zu setzen. Praktiken wie das sinnlose Kükentöten müssen endlich gestoppt werden. Alle Tiere müssen tiergerecht und vor allem so gesund wie möglich gehalten werden – in jedem landwirtschaftlichen Betrieb! Wir müssen den Druck auf die Politik erhöhen. Doch dazu benötigen wir Ihre Hilfe! Je mehr Unterstützerinnen und Unterstützer foodwatch hinter sich weiß, umso besser können wir uns Gehör verschaffen. Stellen Sie sich hinter uns und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch.

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Vielen Dank und herzliche Grüße
Ihr
Martin Rücker,
Geschäftsführer

P.S.: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Fördererinnen und Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützerinnen und Unterstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderin/Förderer von foodwatch und kämpfen Sie gemeinsam mit uns für Ihr Recht!

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Mit dieser Antwort lassen wir die EU nicht davonkommen!

Der EU-Ratspräsident hat auf unsere Protestaktion reagiert… Um den Newsletter online zu lesen,
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Hallo

Coca-Cola finanziert als „Platin-Partner“ die europäische Ratspräsidentschaft Rumäniens. Und das in Zeiten, in denen über die Einführung einer Limo-Steuer diskutiert wird. Gemeinsam mit rund 30.000 Menschen haben Sie unseren Protestbrief an die rumänische Ministerpräsidentin Viorica Dăncilă und EU-Ratspräsident Donald Tusk unterzeichnet. Dafür erst einmal vielen Dank!

Die Pressestelle von Donald Tusk hat jetzt geantwortet: „Die Organisation des Vorsitzes, einschließlich der Suche nach Sponsoring für Elemente eines Vorsitzes, ist grundsätzlich Sache der betroffenen Behörden der Mitgliedstaaten, in diesem Fall Rumänien“, heißt es in einer E-Mail an uns. Kurzum: Der EU-Ratspräsident tut so, als sei er nicht zuständig – doch wer, wenn nicht er, hat Einfluss auf die Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten? Konzerne finanzieren schon seit Jahren EU-Ratspräsidentschaften. Solche „Partnerschaften“ machen die Bürgerinnen und Bürger misstrauisch gegenüber der EU. Dabei wäre es besonders jetzt wichtig, das Vertrauen in die Politik zu stärken!

Wir geben uns mit der Antwort des EU-Ratspräsidenten nicht zufrieden! Sie auch nicht? Dann erhöhen Sie mit uns den Druck und TEILEN sie unsere Protestaktion mit Freunden und Bekannten. Jede Stimme zählt! Die unverfrorene Lobbyarbeit von Coke & Co. muss beendet werden!

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Weiterführende Informationen und Quellen:
Antwort vom Büro des EU-Ratspräsidenten auf die Coca-Cola-Protestaktion

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Ohne Skrupel!

Coca-Cola sponsert die EU – wir halten dagegen! Um den Newsletter online zu lesen,
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Unglaublich: Coca-Cola sponsert als sogenannter „Platin-Partner“ die EU-Ratspräsidentschaft. Und das während gerade jetzt in vielen EU-Staaten über eine Limo-Steuer und eine Lebensmittelampel diskutiert wird – Maßnahmen, gegen die sich Coca-Cola vehement wehrt. Wir finden: Diese Form von Lobby-Arbeit ist inakzeptabel! Unterzeichnen Sie jetzt unsere Online-Protestaktion und fordern Sie ein Ende des Sponsorings von EU-Institutionen durch Coke & Co.!

Hier protestieren!

Hallo und Guten Tag, 

der Rat der Europäischen Union ist eine der mächtigsten Institutionen in der EU. Die Mitgliedsstaaten entscheiden hier über wichtige Zukunftsfragen unseres Kontinents – vom Klimaschutz über Landwirtschaft bis hin zu Gesundheitspolitik. Umso absurder, dass die Präsidentschaft dieser Institution, die derzeit Rumänien innehat, vom Junkfood-Giganten Coca-Cola gesponsert wird.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des EU-Außenminister-Treffens in Bukarest zum Beispiel sind mit Aufstellern begrüßt worden, auf denen es hieß: „Das Coca-Cola-System unterstützt stolz die erste rumänische EU-Ratspräsidentschaft“. Dabei gab es vor allem eines: viele süße Getränke. Und nebenbei noch jede Menge Coca-Cola-Sitzsäcke und Plakate.

Die Sponsoring-Partnerschaft der EU mit Coca-Cola schadet der Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit der Politik in Europa. Es darf niemals der Fall sein – und auch nicht der Anschein erweckt werden! –, dass ein Unternehmen Einfluss auf die politische Agenda der EU hat.

Wir fordern von EU-Ratspräsident Donald Tusk und der rumänischen Premierministerin Viorica Viorica Dăncilă, die Coca-Cola-Partnerschaft umgehend zu beenden – und auch in Zukunft auf Konzern-Sponsorings zu verzichten! Machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Protestaktion!

Hier unterschreiben!

Die EU-Ratspräsidentschaft rotiert alle sechs Monate zwischen den EU-Ländern. Im Januar 2019 hat Rumänien den Vorsitz übernommen. Coca-Cola ist einer von nur wenigen „Platin-Partnern“. Auch die rumänische Bierbrauereiorganisation Berarii und Mercedes unterstützen die Präsidentschaft. Dass große Unternehmen die EU-Ratspräsident sponsern, ist kein Einzelfall: Im Jahr 2018 hatte Österreich den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft und ließ sich dafür von Audi und der Versicherungsgruppe VIG sponsern, Bulgarien zuvor vom Verband der bulgarischen Getränkeindustrie und von BMW.

Wir finden: Die Politik darf nicht von kommerziellen Interessen beeinflusst werden. Schon der Anschein eines Interessenkonflikts sollte vermieden werden. Die Sponsoring-Partnerschaft der EU mit Coca-Cola & Co. schwächt das Vertrauen der Öffentlichkeit in die EU-Institutionen. Dabei wäre es gerade in diesen Zeiten wichtig, das Vertrauen in die EU zu stärken!

Unterstützen Sie daher jetzt unsere Protestaktion! Die EU muss Schluss machen mit Sponsorings durch Großkonzerne!

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Weiterführende Informationen:
„Partner“ der rumänischen Ratspräsidentschaft.
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Das ist schamlos! — foodwatch

Lobbyisten zimmern sich im Bundestag ihre eigenen Gesetze. Wir halten dagegen! Um den Newsletter online zu lesen,
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Hallo und guten Tag,

als es vor einigen Wochen so aussah, als würde die betäubungslose Kastration kleiner Ferkel endlich verboten werden, waren Bauern- und Fleischlobbyisten in heller Aufruhr. Die Verbände setzten alle Hebel in Bewegung, um die grausame, aber seit Jahren praktizierte Methode wenigstens noch weitere zwei Jahre zu erlauben. Johannes Röring etwa, Bauernverbandspräsident in Westfalen, wandte sich an die Bundestagsabgeordneten und forderte eine „Fristverlängerung“. Wie praktisch, dass der Weg nicht allzu weit war – schließlich ist Herr Röring nicht nur Lobbyist, sondern auch gleich noch selbst Bundestagsabgeordneter. Als Nebenjob, im Hauptberuf – ja, was eigentlich??

Die meisten Menschen haben EINEN Job und sind damit voll ausgefüllt. Andere brauchen zwei, um irgendwie über die Runden zu kommen. Johannes Röring aber, einer der einflussreichsten Politiker, wenn es um unsere Lebensmittel geht, muss ein wahrer Tausendsassa sein. Er sitzt im Agrarausschuss des Bundestages und ist GLEICHZEITG Chef eines Agrarlobbyverbandes in NRW und Präsidiumsmitglied des mächtigen Bauernverbandes – aber nicht nur: Insgesamt führt der Abgeordnete sage und schreibe 21 (!) Funktionen „nebenher“ auf. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, ist er selbst als Landwirt mit einem Schweinemastbetrieb aktiv. Da lobbyiert einer für die eigenen Interessen – und kann im Ausschuss und im Bundestag in eigener Sache gleich mitentscheiden…

Es darf nicht sein, dass sich Lobbyisten im Bundestag ihre eigenen Gesetze zimmern. Zeigen Sie, dass Sie damit nicht einverstanden sind, indem Sie unsere Macht als Verbraucherinnen und Verbraucher dagegen setzen und werden Sie jetzt Förderer/Förderin von foodwatch!

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Bei den Ferkeln haben wir verloren: Der Bundestag stimmte am Ende mehrheitlich dafür, die betäubungslose Kastration noch einmal zwei Jahre zuzulassen – ein echter Skandal. Doch bei unserem Kampf gegen den schädlichen Einfluss der Agrar- und Lebensmittellobby dürfen wir nicht aufgeben! Wir müssen die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik offenlegen und zum Thema machen. Ich bin mir sicher, dass der Verbraucher-, Umwelt- oder Tierschutz nur dann nicht unter die Räder kommt, wenn WIR außerhalb des Bundestages Druck machen. Helfen Sie uns dabei, eine Gegenmacht der Verbraucherinnen und Verbraucher aufzubauen und schließen Sie sich uns an als Förderer/Förderin von foodwatch!

Wie ist es möglich, dass jemand als Abgeordneter genau für den Bereich zuständig ist, indem er als Unternehmer und Lobbyist auf eigene Rechnung arbeitet? Die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik nimmt ein Ausmaß an, das hochproblematisch für unsere Demokratie ist! Leider geht es nicht um Einzelfälle! Zum Beispiel Peter Bleser: Jahrelang oberster Verbraucherschützer seiner Fraktion, „nebenher“ Aufsichtsratschef eines Agrarhändlers mit Milliardenumsatz, 2006 „Pate“ (!) für Felder mit genverändertem Monsanto-Mais – Ende 2017 machte er sich als Staatssekretär im Namen der Bundesregierung für den weiteren Einsatz des Ackergifts Glyphosat stark, mit dem vor allem Monsanto Profit macht.

Gibt es denn gar keine Schamgrenze? Eine solche Verquickung von Interessen DARF es einfach nicht geben! Wenn Lobbyisten in Bundestag und Bundesregierung ihre eigenen Gesetze bauen und über die eigenen Subventionen entscheiden, hilft nur eins: WIR Verbraucherinnen und Verbraucher müssen dagegen halten! Unterstützen Sie uns dabei und werden Sie jetzt Förderer/Förderin von foodwatch!

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Das Schlimmste ist: Im Ernährungs- und Agrarbereich gibt es eine kaum enden wollende Zahl von Überschneidungen zwischen Unternehmen, Lobbyverbänden und der Politik. Es wimmelt nur so von Interessenkonflikten, munter werden die Rollen gewechselt und vermischt:

Friederich-Otto-Ripke: erst Staatssekretär in Niedersachsen, dann Lobbyist für die Geflügelwirtschaft.
Günther Tissen: jahrelang Regierungsdirektor im Bundesernährungsministerium, heute Cheflobbyist der deutschen Zuckerindustrie.
Karl-Heinz-Funke: früher Bundeslandwirtschaftsminister, jetzt im Kuratorium der Wiesenhof-Stiftung.
Christian von Boetticher: erst Umwelt- und Agrarminister in Schleswig-Holstein, heute Lebensmittelproduzent und Vizechef des Lobbyverbandes der Ernährungsindustrie und noch immer Landeschef des einflussreichen CDU-Wirtschaftsrats.
Franz-Josef Holzenkamp: lange Zeit „verbraucherpolitischer Sprecher“ seiner Bundestagsfraktion, jetzt (und bereits neben dem Mandat) Chef des mächtigen Raiffeisenverbandes.
Silvia Breher: Holzenkamps Nachfolgerin im Bundestag, erst Geschäftsführerin eines Bauernlobbyverbandes, jetzt im Agrarausschuss des Bundestages.
Gert Lindemann: erst Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium (das ist das Ministerium, das auch FÜR den Verbraucherschutz da ist!), danach Aufsichtsrat bei Nordzucker, einem Konzern, der zu den Top-Profiteuren von Agrarsubventionen gehört. Und dann, als ob nichts gewesen sei, plötzlich zum Landwirtschafts- und Verbraucherminister in Niedersachsen berufen…
Matthias Berninger: erst Verbraucherschutzstaatssekretär, dann Konzernlobbyist für Mars und Mit-Verhinderer der Ampelkennzeichnung, jetzt Lobbyist für Bayer-Monsanto – angeblich, weil er sich dort für die Welternährung einsetzen möchte.

Diese Liste ist keineswegs vollständig. Und jetzt frage ich Sie: Wie soll die Landwirtschaft verbraucher- und umweltfreundlicher werden, der Tierschutz verbessert, der Pestizideinsatz reduziert, der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung erfolgreich geführt werden, wenn in Bundestag und Bundesregierung Politiker sitzen, die so eng mit der Branche verbandelt sind? Wenn Abgeordnete und Staatssekretäre munter durch die Drehtür in den Lobbyjob wechseln? Es gibt nur einen Weg, ihnen etwas entgegenzusetzen: Wir müssen es selbst tun! Wir müssen Verflechtungen recherchieren und Einflussnahmen öffentlich machen. Wir müssen es zum Thema machen, wenn einfach Wirtschaftsinteressen bedient werden – zum Schaden von uns allen. Helfen Sie uns, die Stimme der Verbraucherinnen und Verbraucher zu stärken und eine Gegenlobby aufzubauen. Werden Sie jetzt Förderin/Förderer von foodwatch!

Diese Interessenverquickung führt unsere Demokratie ad absurdum. Die Süddeutsche Zeitung zitierte unlängst einen Politiker, der nach einer kritischen Rede von einem Agrarminister angesprochen worden sei: „Wenn du irgendwann auch auf Linie bist, dann sorgen wir auch für dich.“ – „Lukrative Posten“ als Gegenleistung für Linientreue? Das schlägt dem Fass den Boden aus! Da sitzen Abgeordnete mit Nebenjobs, die in eigener Sache lobbyieren und dann über ihre eigenen Interessen abstimmen. Verbände und Unternehmen kaufen sich Ex-Politiker ein, die ihre Drähte in die Politik nutzen, um Wirtschaftsinteressen durchzusetzen. Und wenn einer immer noch nicht auf Linie ist, zeigt man ihm schon mal dezent, wo es lang geht. Das können wir uns nicht länger gefallen lassen! Helfen Sie uns, eine starke Gegenlobby aufzubauen: Werden Sie jetzt Förderin/Förderer von foodwatch!

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Vielen Dank und herzliche Grüße
Ihr
Martin Rücker,
Geschäftsführer

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Wir sind schon 300.000 – so werden wir noch mehr!

Danke, dass Sie unsere Protestaktion
gegen Konzernklagen unterstützen!
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Hallo,

Wahnsinn! Schon mehr als 300.000 Menschen haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam „Nein“ zu Sonderrechten für Nestlé, Baysanto & Co. zu sagen! Auch Sie haben sich an dem europaweiten Appell beteiligt – dafür ein großes Dankeschön!

Wir wollen erreichen, dass Konzerne für Menschenrechtsverstöße zur Verantwortung gezogen werden können. Schluss mit absurden Sonderrechten für Großkonzerne, mit denen sie sich auf Kosten des Allgemeinwohls aus der Verantwortung stehlen! Teilen Sie jetzt unsere Protestaktion an die EU bei Facebook, via WhatsApp, Twitter oder E-Mail. Je mehr wir sind desto größer ist unsere Schlagkraft – und desto eher finden wir in Brüssel und bei den europäischen Regierungen Gehör!

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Ihr foodwatch-Team

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Keine Sonderrechte für Konzerne! Ihre Stimme zählt! — foodwatch

Jetzt Konzernklagen stoppen! Um den Newsletter online zu lesen,
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Großkonzerne besitzen sehr viel Macht. Auch wenn sie die Umwelt zerstören oder Menschen krank machen – nur in den seltensten Fällen können sie dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Mehr noch: Handelsabkommen wie TTIP, CETA & Co. verleihen international tätigen Konzernen und Investoren Zugang zu einer Paralleljustiz. Die Konzerne können Staaten vor Sondergerichten auf Milliarden verklagen, wann immer Gesetze erlassen werden, die ihre Gewinne beeinträchtigen könnten.

Hier protestieren!

Hallo

Deutschland steigt aus der Atomenergie aus – und wird von Vattenfall auf 4,7 Milliarden Schadenersatz verklagt. Ein internationaler Ölkonzern verseucht über Jahrzehnte das ecuadorianische Amazonasgebiet, wird dafür verurteilt – und verklagt im Gegenzug Ecuador – nun muss das südamerikanische Land Schadenersatz an Chevron bezahlen!
Das sind nur zwei Beispiele dafür, wie Konzerne durch Klagen vor privaten Schiedsgerichten systematisch versuchen, sich aus der Verantwortung zu ziehen und die Gesetzgebung zu beeinflussen – und häufig haben sie damit Erfolg! Diese Sonderjustiz für Konzerne untergräbt unsere Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, die Menschenrechte sowie den Umwelt- und Verbraucherschutz..

Jetzt gegen Konzernklagen unterschreiben!

Diese Sondergerichte waren auch einer der Hauptgründe, weshalb so viele Menschen gegen TTIP auf die Straße gegangen sind. Während das Abkommen mit den USA inzwischen auf Eis liegt, bleiben private Schiedsgerichte in anderen Abkommen gängige Praxis. Am 12. Februar stimmt das Europäische Parlament sogar über einen neuen Vertrag mit Singapur ab, der das System weiter ausbauen würde. Wir haben uns deshalb einem Bündnis aus über 150 europäischen Organisationen, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen angeschlossen. Gemeinsam fordern wir: Keine Sonderrechte für Konzerne! Für Menschrechtsverletzungen und Umweltzerstörung müssen Konzerne zur Rechenschaft gezogen werden!

Hier mitmachen!

Die Zeit ist reif dafür, dass die internationalen Handelsbeziehungen gerechter gestaltet werden. Die Vereinten Nationen arbeiten gerade an einem Vertrag, der transnationale Konzerne für die Verletzung von Menschenrechten haftbar machen soll. Bislang blockieren jedoch auch viele EU-Mitgliedstaaten das Vorankommen der Verhandlungen – sie fürchten Nachteile für ihre heimischen Großkonzerne. Fordern Sie mit uns von den Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Union und der Mitgliedsstaaten: Nehmt die Konzerne endlich in die Verantwortung! Die wirtschaftlichen Interessen der Großkonzerne dürfen nicht über die Menschenrechte und den Schutz der Umwelt gestellt werden. Und Staaten wie Deutschland muss es möglich sein, strengere Gesetze zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher zu erlassen, ohne dass sie dafür auf Schadenersatz in Milliardenhöhe verklagt werden!

Ja, ich will die Petition unterzeichnen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße

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DAS wird uns verheimlicht!

Werden Sie Teil des Erfolgs und sorgen Sie für Transparenz: Seit dem Start der Plattform „Topf Secret“ vor wenigen Tagen haben Verbraucherinnen und Verbraucher bereits mehr als 10.000 Hygiene-Berichte zu Restaurants, Imbissen und Supermärkten angefragt. Das ist mehr, als insgesamt in den letzten zehn Jahren! Machen auch Sie mit: Stellen Sie einen Antrag zu einem Restaurant, Imbiss oder Supermarkt in Ihrer Nähe. Falls Sie nicht überzeugt sind, weil Sie zum Beispiel nicht so häufig essen gehen, lesen Sie weiter – denn auch dann macht Ihre Teilnahme Sinn.

Hier mitmachen!

Hallo und guten Tag,

wie sauber sind Restaurants, Supermärkte und Imbissbuden? Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht darauf, zu erfahren, wie es um die Hygiene in Lebensmittelbetrieben bestellt ist. Sollte man meinen… Doch obwohl jedes Jahr mehr als eine halbe Million (!) Lebensmittelbetriebe in Deutschland von Kontrolleuren geprüft werden, erfahren wir Verbraucherinnen und Verbraucher nur in den allerwenigsten Fällen etwas von den Ergebnissen. Die Behörden halten diese Informationen meist geheim. Das wollen wir ändern, und dafür brauchen wir Ihre Hilfe!Auch wenn Sie vielleicht nicht regelmäßig Essen gehen oder in einer kleinen Stadt mit begrenzter Auswahl leben: Zumindest beim Schnellrestaurant um die Ecke halten Sie bestimmt hin und wieder mal an. Haben Sie sich dabei schon einmal gefragt, wie sauber es dort in der Küche zugeht? Finden Sie es heraus: Stellen Sie eine Anfrage auf unserer Plattform!

Transparenz über die Hygiene in Lebensmittelbetrieben sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Bereits an der Ladentür sollten Gäste von Restaurants, Bäckereien oder Imbissbuden erkennen können, wie sauber es in der Küche oder in der Backstube zugeht. In Dänemark, Norwegen und Wales gibt es so ein System schon seit vielen Jahren – und das mit Erfolg: Die Beanstandungsquoten sind dort deutlich gesunken. Transparenz schafft einen Anreiz für die Betriebe, sich an die geltenden Hygieneregeln zu halten. Wir wollen auch in Deutschland Transparenz. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir gemeinsam mit der Initiative FragDenStaat die Plattform „Topf Secret“ ins Leben gerufen. Wir wollen gemeinsam Druck auf die zuständigen Politiker ausüben, endlich zu handeln! Je mehr Anfragen eingehen, desto deutlicher ist das Signal!

Machen Sie jetzt mit und stellen Sie bei Restaurants, Bäckereien, Supermärkten oder Imbissen Anfragen zur Veröffentlichung der Hygienekontrollberichte!

Hier geht’s zu Topf Secret

Und so funktioniert Topf Secret:

1. Besuchen Sie die Plattform und wählen Sie auf der Karte das Restaurant, den Bäcker, Supermarkt oder Imbiss aus, dessen Hygienebericht Sie erfragen wollen.
2. Klicken Sie auf „Antrag stellen“ und geben Sie die benötigten Daten für die Anfrage ein. Jetzt nur noch abschicken und die komplizierte Bürokratie arbeitet im Hintergrund.
3. Antwortet die Behörde, werden Sie automatisch per E-Mail informiert.

Jetzt Hygiene-Bericht anfragen!

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Ihr
Oliver Huizinga
Leiter Recherche und Kampagnen

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Die Natur ist kein Versuchslabor

Keine versteckte Gentechnik in Lebensmitteln! Um den Newsletter online zu lesen,
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Bitte entschuldigen Sie, wenn Sie diesen Newsletter schon einmal erhalten haben. Wegen technischer Schwierigkeiten ist eine Doppelaussendung nicht auszuschließen.

Hallo und guten Tag,

die überwältigende Mehrheit der Menschen in Deutschland und Europa lehnt Gentechnik im Essen ab. Dafür gibt es gute Gründe: Niemand weiß, was diese Technologie langfristig bewirkt. Das werden erst unsere Kinder und Kindeskinder erfahren. Welche Folgen die Eingriffe ins Erbgut von Nahrungsmittelpflanzen haben, ließe sich nur in Langzeitstudien klären – und genau die fehlen bis heute.

Doch die großen Gentechnik-Konzerne fahren Jahr für Jahr Milliardengewinne ein. Mit anderen Worten: Bayer/Monsanto & Co. verdienen prächtig, aber die Natur ist ihr Versuchslabor! Dem Gesetzgeber scheint das allerdings völlig egal zu sein. Seit Jahren wandern gentechnisch veränderte Pflanzen zu abertausenden von Tonnen in die Futtertröge Europas, ohne dass die Verbraucherinnen und Verbraucher davon beim Einkaufen erfahren.

Wenn Sie das genauso empörend finden wie wir, dann schließen Sie sich uns an und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch.

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Nun meldeten belgische Behörden, dass sogar nicht zugelassene gentechnisch veränderte und vermutlich antibiotikaresistente Bakterien in einem aus China importierten Vitamin B2-Futterzusatz in Tiernahrung gelangten und an Millionen Schweine und Rinder verfüttert wurden. Wenn sich das bestätigt, kämen in diesem Fall gleich zwei Übel zusammen: Die Bakterien wären sowohl gentechnisch verändert als auch gegen Antibiotika resistent. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) warnt vor einem Risiko für „die Zieltierart, die Verbraucher, die Verwender und die Umwelt“. Leider konnten wir bis zur Stunde nicht in Erfahrung bringen, in welchem Umfang diese Bakterien auch in Deutschland in das Tierfutter gelangt sind. Das Unglaublichste aber ist: Obwohl die Behörden noch immer keine genaue Kenntnis über das Ausmaß der Verunreinigung des Futters erlangt haben, darf es weiter verfüttert werden – und zwar bis April 2019! Wir halten das für einen ungeheuerlichen Vorgang. Wenn Sie das genauso sehen, dann stellen Sie sich hinter uns und werden Förderin/Förderer von foodwatch!

Aber natürlich ist es nicht damit getan, dass dieses spezielle, kontaminierte Futter aus dem Verkehr gezogen wird. Denn das würde nichts daran ändern, dass viele Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin unwissentlich Zwangsunterstützer von Agrar-Gentechnik sind! Das sind wir nämlich, weil tierische Produkte wie Milch, Joghurt oder Eier, die von Tieren stammen, die mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen ernährt wurden, nicht gekennzeichnet werden müssen. Aber gerade für diese Produkte wird Agrar-Gentechnik genutzt! Etwa 80 Prozent der gentechnisch veränderten Pflanzen werden an „Nutztiere“ verfüttert. Für uns als Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das konkret: Die tierischen Produkte, die wir im konventionellen Handel erwerben, stammen in der Regel von Tieren, an die auch genveränderte Futtermittel verfüttert wurde. Aber das steht auf keiner Lebensmittelverpackung drauf – das muss sich ändern! Wenn Sie auch für eine klare Kennzeichnung von Agrar-Gentechnik sind, dann unterstützen Sie uns und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch.

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Wir kämpfen seit Jahren dafür, dass diese Kennzeichnungslücke endlich geschlossen wird. Knapp 160.000 Verbraucher und Verbraucherinnen haben – gemeinsam mit foodwatch – McDonald’s dazu aufgefordert, Burger mit Gentechnik entweder zu kennzeichnen oder sie gleich ganz ohne Gentechnik herzustellen. Mehr als 350.000 Unterzeichner und Unterzeichnerinnen haben sich mit der Forderung, endlich den Verbraucherwillen zu akzeptieren und für die entsprechende Kennzeichnung zu sorgen, an die EU-Kommission gewandt.

s ist eine Ungeheuerlichkeit, dass uns Produkte von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden, untergeschoben werden. Wahrscheinlich hat JEDE und JEDER, der diesen Newsletter liest, zumindest in seiner Vergangenheit solche Produkte gegessen oder nimmt sie gegenwärtig immer noch zu sich. Denn alle, die schon mal konventionellen Joghurt, Milch, Eier oder Fleisch gegessen haben, sind potenziell davon betroffen. Wir finden, dass es nicht länger hinnehmbar ist, dass solche Produkte nicht mal gekennzeichnet werden. Dazu kommt: Es gibt keinen zwingenden Grund für den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft, denn es gibt genügend gentechnisch unverändertes Viehfutter auf dem Markt.

In jedem Fall müssen wir endlich die lückenlose Kennzeichnung von Agrar-Gentechnik erreichen. Es geht nicht anders: Wir müssen den Druck auf die Politik weiter erhöhen. Bitte helfen Sie uns dabei und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch.

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Vielen Dank und herzliche Grüße
Ihre
Gabriele Richter

P.S.: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Fördererinnen und Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützerinnen und Unterstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderin/Förderer von foodwatch und kämpfen Sie gemeinsam mit uns für Ihr Recht!

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Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: 
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Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

Kakerlaken und Mäusekot? Finden Sie’s heraus!

Jetzt Hygienekontrollbericht
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Grummeln im Magen nach einem Restaurantbesuch, Haar in der Suppe, schmuddeliges Geschirr? Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, in welchen Lokalen es dreckig zugeht oder welche sauber arbeiten? Die zuständigen Behörden wissen zwar genau, wer die Schmuddelbetriebe sind, denn sie kontrollieren alle Lebensmittelbetriebe regelmäßig. Doch ihr Wissen behalten die Behörden bisher für sich. Doch ab heute können Sie das ändern! Finden Sie auf der neuen Plattform „Topf Secret“ heraus, wie sauber es in der Küche zugeht: 

Hier Antrag stellen!

auf der neuen Plattform „Topf Secret“ von foodwatch und der Transparenzinitiative FragDenStaat können Sie mit wenigen Klicks die Ergebnisse von Kontrollen bei Restaurants, Imbissen oder Bäckereien erfragen – und die Ergebnisse dann auch anderen Verbraucherinnen und Verbrauchern zugänglich machen!

Klar, die allermeisten Lebensmittelbetriebe in Deutschland arbeiten sauber. Aber teilweise herrschen ekelerregende Zustände, von Kakerlaken in der Backstube bis zu Schimmel im Restaurant. Seit Jahren wird jeder vierte (!) kontrollierte Betrieb beanstandet, größtenteils wegen Hygienemängeln. Wir Verbraucherinnen und Verbraucher erfahren davon meistens nichts, denn die Kontrollbehörden machen nur in Ausnahmefällen öffentlich, wie es um die Sauberkeit in Lebensmittelbetrieben bestellt ist.
Machen Sie mit: Je mehr Anträge gestellt werden, desto mehr Druck üben wir aus.

Hier geht’s zu Topf Secret

Wir wollen nun massenhaft von unserem Recht Gebrauch machen, auf Basis des Verbraucherinformationsgesetzes nach dem Ergebnis der letzten Hygienekontrolle zu fragen. Denn wenn wir die Behörden mit Anfragen überhäufen, setzt sich vielleicht die Einsicht durch, dass es einfacher ist die Ergebnisse der Hygienekontrollen gleich aktiv zu veröffentlichen.

Vorbild für Deutschland kann das so genannte Smiley-System sein, das Dänemark schon 2001 eingeführt hat: Dort werden alle Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung veröffentlicht, im Internet und direkt an der Ladentür. Mit Erfolg: Nur wenige Jahre nach Einführung des Smiley-Systems hat sich die Quote der beanstandeten Betriebe halbiert, von 30 auf rund 15 Prozent. Eine solche Wirkung zeigen auch vergleichbare Systeme in Wales und Norwegen. Mit „Topf Secret“ möchten wir dafür sorgen, dass endlich auch Behörden in Deutschland verpflichtet werden, Kontrollergebnisse zu veröffentlichen.

Jetzt mitmachen!

Und so funktioniert Topf Secret:

  1. Besuchen Sie die Plattform und wählen Sie auf der Karte das Restaurant, den Bäcker, Supermarkt oder Imbiss aus, dessen Hygienebericht Sie erfragen wollen.
  2. Klicken Sie auf „Antrag stellen“ und geben Sie die benötigten Daten für die Anfrage ein – jetzt nur noch abschicken und die komplizierte Bürokratie arbeitet im Hintergrund.
  3. Antwortet die Behörde, werden Sie automatisch per E-Mail informiert. Dann können Sie den Kontrollbericht auf der Plattform für andere Verbraucherinnen und Verbraucher zugänglich machen.

Bitte machen Sie mit – gemeinsam können wir Schmuddelbetriebe entlarven und für mehr Transparenz sorgen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße
Ihr
Oliver Huizinga
Leiter Recherche und Kampagnen

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