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So hat Zwergenwiese reagiert — foodwatch

Danke, dass Sie beim Goldenen Windbeutel mitgemacht haben! Um den Newsletter online zu lesen,
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Hallo,

Ja, Sie lesen richtig. Mit der Aussage „Je jünger das Kind, desto süßer ’sollte‘ das Produkt sein“ verteidigt Bio-Pionier Zwergenwiese seine zuckrige Kinder-Tomatensauce, die für den Goldenen Windbeutel nominiert ist. Dafür kassiert  Zwergenwiese vom Präsidenten der Kinderärzte Dr. Fischbach eine verbale Ohrfeige: „Das ist ebenso dumm wie gefährlich. Geschmack wird anerzogen und es gehört in die Verantwortung von Herstellern wie Eltern, hier die richtigen Weichen zu stellen.“ Dieses Beispiel zeigt besonders gut, welche irrsinnigen Argumente von der Lebensmittelindustrie benutzt werden, um ihre ungesunden und überzuckerten Produkte an Verbraucherinnen und Verbraucher zu bewerben. Und es zeigt auch, warum wir jedes Jahr den Goldenen Windbeutel verleihen.

Vielen Dank, dass Sie bereits Ihre Stimme für ein Produkt abgegeben haben! Jetzt brauchen wir nochmal Ihre Unterstützung, denn wir möchten Zwergenwiese und die anderen Hersteller weiter unter Druck setzen, damit sie mit den Tricks und Täuschungen aufhören. Je mehr Menschen beim Goldenen Windbeutel mitmachen, desto klarer ist das Signal an die Hersteller. Teilen Sie daher die Abstimmung zum Goldenen Windbeutel mit Ihren Kollegen, Ihrer Familie und Ihren Freundinnen.

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Corny hat bereits angekündigt, seinen vermeintlichen Fitness-Riegel vom Markt zu nehmen. Hipp weist unsere Kritik mit fadenscheinigen Argumenten ab. Auf die Antworten von Yakult und Rewe warten wir noch. Die Reaktionen der Hersteller und andere Informationen zum Goldenen Windbeutel finden Sie in Kürze auf unserer Webseite.

Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
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foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

Jetzt abstimmen: Der Goldene Windbeutel 2019 — foodwatch

die dreisteste Werbelüge des Jahres? Um den Newsletter online zu lesen,
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Stimmen Sie jetzt für den Goldenen Windbeutel 2019 ab – und küren Sie die dreisteste Werbelüge des Jahres! In den letzten Monaten haben Verbraucherinnen und Verbraucher mehr als 200 Produkte im foodwatch-Schummelmelder eingereicht. Wir haben fünf besonders dreiste Täuschungen ausgewählt. Welche hat den Goldenen Windbeutel 2019 verdient? Stimmen Sie jetzt ab!

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Hallo ,

von Gesundheitslügen bis Eltern-Abzocke: Im hart umkämpften Lebensmittelmarkt lassen sich die Hersteller immer wieder neue Tricks einfallen, um den Kundinnen und Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das nervt! Wir wollen erreichen, dass Hersteller ihre Produkte endlich ehrlich und leicht verständlich kennzeichnen. Denn eigentlich gibt es Gesetze, die Täuschung verbieten. Diese haben jedoch so viele Lücken, dass die Industrie einfach weiter tricksen kann. Um darauf aufmerksam zu machen, vergeben wir jedes Jahr den Negativpreis für die dreisteste Werbelüge des Jahres – den Goldenen Windbeutel. Es wird sich erst was ändern, wenn wir gemeinsam ordentlich Druck auf die Lebensmittelindustrie machen!Egal ob aus dem Bio-Supermarkt oder dem Discounter um die Ecke, bei den Kandidaten ist mal wieder alles dabei: Die „ernährungsbewusste“ Kalorienbombe, ein Kinderprodukt mit der extra Portion Zucker, ein pseudowissenschaftlicher Gesundheitsdrink, ein dreister Zutatenschwindel und eine richtig heftige Preiserhöhung. Aber überzeugen Sie sich selbst und geben Sie Ihre Stimme für die dreisteste Werbelüge 2019 ab.

Hier können Sie abstimmen

Zeigen wir der Lebensmittelindustrie gemeinsam: Wir wollen uns nicht weiter täuschen und abzocken lassen!

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Herzliche  Grüße

Ihr foodwatch-Team

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Nestlé-Produkte sind „absolut sicher“ — foodwatch

Hallo ,

mehr als 30.000 Menschen haben bereits unsere Protestaktion unterzeichnet und fordern von Nestlé und Co.: Mineralöl raus aus Babymilch! Vielen Dank, dass Sie auch dabei sind!Jetzt hat Nestlé auf unseren gemeinsamen Protest geantwortet – und die Reaktion lässt uns einigermaßen sprachlos zurück. Denn obwohl drei renommierte Labore unabhängig voneinander in Nestlé-Säuglingsmilch eindeutig krebsverdächtige Mineralölrückstände nachgewiesen haben, behauptet der größte Lebensmittelhersteller der Welt unverdrossen, das Milchpulver sei „absolut sicher“, Babys könnten weiter damit gefüttert werden. Belege für diese Behauptung, eigene Testergebnisse? Legt Nestlé nicht vor.

Unsere Fragen zur Sicherheit der Produkte und unsere Forderung nach einem sofortigen Rückruf bleiben unbeantwortet. Stattdessen hat uns Deutschland-Chef Marc Boersch zu einem Gespräch „unter Experten“ an den Frankfurter Flughafen geladen. Wie bitte? Statt uns zu vertraulichen Gesprächen am Frankfurter Flughafen zu laden und auf Zeit zu spielen, muss Nestlé endlich handeln! Die belasteten Produkte müssen sofort zurückgerufen werden und die Eltern gewarnt werden.

Helfen Sie uns, den Druck auf Nestlé und andere Hersteller weiter zu erhöhen: Bitte teilen Sie unsere Protestaktion jetzt mit Freunden, Kolleginnen und Familie.

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Ihr foodwatch-Team

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Nestlé: Mineralöl raus aus der Babymilch! — foodwatch

Unterstützen Sie unsere Aktion
an Nestlé und Novalac!
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Mineralöl in Milchpulver für Säuglinge? Ja, das stimmt tatsächlich. In den Babymilchprodukten der Hersteller Nestlé und Novalac haben wir potentiell krebserregendes Mineralöl nachgewiesen. Ein absoluter Skandal: Eltern und andere Menschen, die sich um Kinder kümmern, müssen sich darauf verlassen können, dass diese Produkte gesundheitlich absolut unbedenklich für Babys sind. Wir fordern daher von Nestlé und Novalac, die betroffenen Produkte sofort aus den Regalen zurückzurufen und dafür zu sorgen, dass Mineralöl zukünftig nicht in Babymilch gelangt!

Hier Aktion an Nestlé und Novalac unterzeichnen

Hallo,

von foodwatch beauftragte Analysen mehrerer unabhängiger Labors belegen: Babymilchprodukte von Nestlé und Novalac sind mit sogenannten aromatischen Mineralölen (MOAH) verunreinigt. Betroffen sind in Deutschland die Nestlé-Produkte „Bebi Optipro Pre Pulver 800g“ und „Beba Optipro 1 Pulver 800g“ sowie die in Apotheken erhältliche „Säuglingsmilchnahrung Pre 400g“ von Novalac. Aromatische Mineralöle gelten laut der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als potentiell krebserregend. Gerade Neugeborene und Babys sollten diese Stoffe auf keinen Fall verzehren – und nun stecken sie ausgerechnet in Muttermilchersatzprodukten, auf die viele Eltern angewiesen sind!
Mineralöl hat nichts in Babymilch zu suchen – unterstützen Sie unsere E-Mail-Aktion an Nestlé und Novalac und fordern Sie einen umgehenden Rückruf der Produkte!

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Quellen und weitere Informationen:
Fragen und Antworten mit Testergebnissen zu Mineralöl

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Wieder ein Lebensmittelskandal! — foodwatch

Hallo und guten Tag,

mindestens drei Menschen starben, mehrere Dutzend erkrankten. Der Lebensmittelskandal um gefährliche Listerien-Keime, mangelhafte Hygiene und den Wurstfabrikanten Wilke wirft die Frage auf: Was ist schief gelaufen – und wären der Skandal mit seinen fatalen Folgen nicht vermeidbar gewesen? Schnell hat Bundesministerin Julia Klöckner auf die Bundesländer gezeigt, die für die Lebensmittelüberwachung zuständig sind. Und Priska Hinz, die Verbraucherschutzministerin in Hessen, wo Wilke seinen Sitz hat, verweist auf mangelhafte Kontrollen einer Landkreisbehörde vor Ort. Keiner will etwas mit dem Fall zu tun haben, so scheint es, bis am Ende alles an ein paar „Bauernopfern“ auf dem hessischen Land hängen bleibt, die niemanden mehr haben, an den sie die Schuld weiterreichen können.Alles ist also ganz einfach: Ein tragischer Einzelfall. Ein Hersteller schlampt, die Kontrolleure vor Ort versagen. Oder? Wer den Listerien-Skandal so darstellt, der muss beide Augen verschließen, liebe foodwatch-Interessierte.

Denn was den Fall Wilke möglich gemacht hat, sind Gesetzeslücken und Schwachstellen in unserem Lebensmittelrecht! Und zwar lange bekannte, die auch schon bei all den vergangenen Lebensmittelskandalen ihre Rolle gespielt haben – ob bei Fipronil oder Dioxin in Eiern oder beim europaweiten Pferdefleisch-Betrug. Wer jetzt alles auf die Kontrolleure vor Ort schiebt, will die Probleme nicht lösen – und nimmt billigend in Kauf, dass auch der nächste Lebensmittelskandal nur eine Frage der Zeit ist.

Dagegen müssen wir uns stemmen! Wir wollen, dass Lebensmittelskandale in Zukunft nach Möglichkeit VERHINDERT werden – und wir wollen, dass die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker das und nichts anderes als ihr Ziel ausgeben. Wenn Sie das auch so sehen, dann unterstützen Sie bitte unsere Arbeit und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch!

Ja, ich möchte Mitglied von foodwatch werden

Erinnern Sie sich an die Aufregung um Pferdefleisch vor einigen Jahren? Keine Behörde war damals in der Lage uns zu sagen, wo, also in welchen Produkten, undeklariertes Pferdefleisch steckte. Oder bei dioxinbelasteten Eiern: Wie viele waren betroffen, wo wurden sie verkauft? Die Lebensmittelbehörden wussten es nicht. Und auch jetzt tappen sie wieder im Dunkeln. „Wir können schlicht nicht nachvollziehen, in welchem Supermarkt und in welcher Kantine die Wilke-Wurst verkauft wurde“, sagte die hessische Verbraucherschutzministerin Priska Hinz in bemerkenswerter Offenheit – zwei Wochen nach dem weltweiten Rückruf von Wilke-Produkten.Das Problem ist nur: Sie müsste es wissen! Denn die lückenlose Rückverfolgbarkeit ist seit vielen Jahren im EU-Lebensmittelrecht vorgeschrieben.

Aber sie wird nicht durchgesetzt. Bis zu 400 (!) verschiedene städtische und Landkreisbehörden waren in den vergangenen Wochen damit beschäftigt, herauszufinden, wohin die möglicherweise mit gefährlichen Bakterien belastete Ware geliefert wurde. Rund 400 Behörden allein in Deutschland, jede macht an der Grenze ihre Zuständigkeitsgebietes Halt, und niemand trägt die Ergebnisse zusammen. Ein Irrsinn, der zeigt: Es reicht nicht, in einem Landkreis mehr Kontrollen durchzuführen. Wir versuchen noch immer, mit lokalen Strukturen weltweite Warenströme in den Griff zu bekommen. Doch damit die im Fall der Fälle lebenswichtige Rückverfolgbarkeit funktioniert, muss politisch etwas geschehen! Helfen Sie uns, das zu erreichen: Unterstützen Sie foodwatch als Förderin/Förderer!

Aber es geht nicht nur darum, dass die Behörden zu oft ahnungslos sind und ihnen der Überblick fehlt. Es geht auch darum, dass, WENN sie etwas wissen, sie es uns oft nicht mitteilen: Beim Pferdefleisch-Skandal zum Beispiel wiesen sie selbst in Rindfleisch-Produkten Pferdefleisch nach. In welchen? Das blieb geheim. Aus rechtlichen Gründen DURFTEN die Verbraucherschutzbehörden uns Verbraucherinnen und Verbrauchern das nicht verraten, weil es angeblich „nur“ um Betrug ging und nicht um die Gesundheit! Wir wurden betrogen, wir haben etwas bezahlt, was wir gar nicht kaufen wollten – doch die Gesetze schreiben den Behörden Geheimhaltung vor.

Das können wir so nicht hinnehmen. Schon gar nicht, wenn es — wie im Listerien-Fall — um unsere Gesundheit bzw. um eine lebensbedrohende Infektion geht. Hier kennen die Behörden zumindest die direkten Abnehmer von Wilke, größtenteils Groß- und Zwischenhändler. Und auch wenn sie keinen „vollständigen“ Überblick haben, einige der Verkaufsstellen haben sie recherchiert. Aber sie rücken diese Informationen nicht heraus!  Sie nennen Marken- und Produktnamen – doch was hilft uns das, wenn wir wissen: Wilke-Wurst ist vor allem ohne Etikett an Wursttheken, in Restaurants, Kindergärten, Hotels, Krankenhäusern und Altersheimen abgegeben worden. Das ist unverantwortlich!

Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Warum sagen uns die Behörden nicht, was sie wissen? Die Antwort ist so einfach wie frustrierend: Weil sie es nicht müssen! Das Gesetz sagt nur, die Behörden „sollen“ uns informieren. Sie SOLLEN, sie MÜSSEN nicht – und das bei einer Gesundheitsgefahr! Das müssen wir ändern, liebe foodwatch-Interessierte. Wenn Sie auch nicht akzeptieren wollen, dass uns die Behörden Informationen verweigern, die wir brauchen, wenn wir unsere Gesundheit schützen wollen, dann helfen Sie uns, Druck zu machen für bessere Gesetze: Unterstützen Sie uns jetzt als Förderin/Förderer von foodwatch!

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Besonders perfide ist der Rat, den die Behörden Schwangeren an ihrer Verbraucherhotline zum Listerien-Skandal geben. Schwangere gelten als besondere Risikogruppe, denn eine Erkrankung kann unbemerkt verlaufen – aber auf das ungeborene Kind übergehen und schwere Folgen haben. Deshalb empfehlen die Behörden: Auch ohne Krankheitssymptome sollen Schwangere zum Arzt gehen, wenn sie ein vom Rückruf betroffenes Lebensmittel verzehrt haben. Nur: Wie, bitteschön, sollen sie das wissen können, wenn die Lebensmittel ohne Markenlogo ausgegeben wurden und die Behörden ihnen nicht verraten, wo? Diese Informationspolitik halten wir für einen echten Skandal – und wir werden tun was wir können, dass Behörden künftig per Gesetz VERPFLICHTET werden, alle gesundheitsrelevanten Informationen öffentlich zu machen! Helfen Sie uns dabei – als Förderin/Förderer von foodwatch.Wir sind uns sicher: Nicht nur die richtigen Informationen zu richtigen Zeit würden helfen, uns Verbraucherinnen und Verbraucher besser zu schützen. Viele Lebensmittelskandale ließen sich ganz vermeiden: Wenn die Ergebnisse amtlicher Hygienekontrollen öffentlich werden und sich kein Unternehmen mehr leisten kann, über Jahre hinweg zu schlampen. Wenn nicht länger ein großer Teil der vorgeschriebenen Betriebskontrollen ausfällt, weil es den Lebensmittelbehörden am Personal fehlt. Und wenn Verbraucherschutzbehörden ohne Angst vor Schadenersatzklagen der Unternehmen entscheiden können, wann belastete Lebensmittel zurückgerufen werden. Unterstützen Sie uns dabei, diese Ziele zu erreichen: Werden Sie bitte jetzt Förderin/Förderer von foodwatch!

Vielen Dank und herzliche Grüße
Ihr
Martin Rücker
Geschäftsführer

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Bildquelle: Waldeckische Landeszeitung/privat

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Verkaufsstellen von Wilke-Wurst: Foodwatch scheitert mit Eilantrag

https://web.de/magazine/wirtschaft/verkaufsstellen-wilke-wurst-foodwatch-scheitert-eilantrag-34091256

Der Verbraucher hat kein Recht darauf, in Gänze zu erfahren, wo es die gesundheitsgefährdenden Produkte des Fleischfabrikanten Wilke überall zu kaufen gab. Ein Gericht schmettert einen entsprechenden Eilantrag der Organisation Foodwatch ab.

Im Skandal um den nordhessischen Wurst-Hersteller Wilke hat die Organisation Foodwatch keinen Anspruch auf Auskunft über sämtliche Abnehmer der zurückgerufenen Produkte.

Das Verwaltungsgericht Kassel wies am Freitag einen entsprechenden Eilantrag von Foodwatch gegen den Landkreis Waldeck-Frankenberg ab (Az: 4 L 2482/19.KS).

Foodwatch: „Informationen kommen nur scheibchenweise“

Foodwatch hatte den Behörden öffentlich vorgeworfen, Informationen über die potenziell bakterienbelasteten Wilke-Erzeugnisse „nur scheibchenweise“ herauszugeben. Problem sei, dass nicht auf allen betroffenen Produkten der Name Wilke draufstehe.

Nachdem das Hessische Verbraucherministerium auf dem staatlichen Internetportal www.lebensmittelwarnung.de eine Liste mit rund 1.100 möglicherweise betroffenen Produkten veröffentlicht hat, wollte Foodwatch vom Landkreis Kassel eine Liste der bislang bekannten Abnehmer dieser Produkte bekommen.

Diese Daten gehen den Bürger nichts an

Den entsprechenden Eilantrag wies das Verwaltungsgericht Kassel nun ab. Das Verbraucherinformationsgesetz begrenze den Zugang der Bürger auf bestimmte „Daten“. Die von Foodwatch begehrte Liste der betroffenen Verkaufsstellen gehöre nicht dazu.

Zudem müssten Behörden laut Verbraucherinformationsgesetz allenfalls bereits vorhandene Informationen herausgeben. Dem Landkreis liege aber offenbar nur eine Übersicht der Wilke-Direktkunden vor.

Foodwatch-Geschäftsführer Martin Rücker erklärte, der Beschluss des Verwaltungsgerichts zeige, dass die Gesetze nicht ausreichend seien, „um die Menschen wirksam vor Gesundheitsgefahren zu schützen„.

Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Die Verbraucherorganisation appellierte an Bundesernährungsministerin Julia Klöckner von der CDU, die Informationsrechte mit einer Gesetzesänderung zu stärken.

„Die Behörden müssen ohne jeden Ermessensspielraum dazu verpflichtet werden, die ihnen vorliegenden Informationen über möglicherweise gesundheitsgefährdende Produkte und die Verkaufsstellen sofort öffentlich zu machen, damit sich Menschen schützen können“, forderte Rücker.

Foodwatch gibt nicht auf

Nach Angaben von Foodwatch heißt es im Beschluss des Verwaltungsgerichts, dass das Verbraucherinformationsgesetz „nicht der akuten Verbraucherwarnung“ diene.

Damit fehle den Menschen ein Instrument, um ihre Rechte durchzusetzen, wenn die Behörden nicht von sich aus alle gesundheitsrelevanten Informationen transparent machten, kritisierte die Organisation.

Foodwatch kündigte an, eine mögliche Beschwerde gegen den Beschluss zu prüfen.

Der Beschluss sei insofern fehlerhaft, als dass er davon ausgehe, dass die beantragten Informationen beim Landkreis nicht vorhanden seien. (hau/AFP)

Brühwurst: Wenn diese Zutat an zweiter Stelle steht, sollten Sie die Finger davon lassen

Wiener, Lyoner oder Mortadella: Brühwürste sind in Deutschland weit verbreitet. Dabei gibt es enorme Unterschiede in der Qualität. Für den Verbraucher ist es oft sehr schwierig zu erkennen, ob es sich nun um eine gute oder schlechte Wurst handelt. Laut dem ehemaligen Lebensmittelkontrolleur Franz Voll reicht ein Blick auf die Zutatenliste. © ProSiebenSat.1

Wilke-Skandal: Behörden wussten Bescheid — foodwatch

Die Wahrheit kommt nur scheibchenweise
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Hallo ,

danke, dass Sie unsere E-Mail-Aktion zum Wurst-Skandal unterstützt haben! Können Sie uns nochmal helfen? Denn es gibt neue Entwicklungen: Das hessische Umweltministerium wusste bereits am 16. September von den Listerien-Keimen in den Wurstprodukten von Wilke. Doch erst zwei Wochen später – am 2. Oktober – informierten die Behörden die Öffentlichkeit. Das zeigt: Die Behörden haben die Öffentlichkeit viel zu spät vor den Gesundheitsgefahren gewarnt! Dazu kommt, dass die Behörden bis heute nicht die von Wilke belieferten Unternehmen und Verkaufsstellen benannt haben. Diese Informationspolitik ist katastrophal und lässt die Verbraucherinnen und Verbraucher allein! Das hessische Umweltministerium hat zwar am Montag eine lange Liste der betroffenen Produkte veröffentlicht – doch diese hilft nur bei verpackten Lebensmitteln weiter, wenn das sogenannte Identitätskennzeichen abgebildet ist. Die wichtigste Information fehlt: An welchen Wursttheken und in welchen Restaurants und Krankenhäusern die Produkte als „lose Ware“ angeboten wurden, bleibt im Dunkeln. So können wir Verbraucherinnen und Verbraucher auch eine Woche nach dem Rückruf noch immer nicht überprüfen, ob wir eventuell Produkte der Firma Wilke gekauft haben. Wir dürfen jetzt auf keinen Fall locker lassen – die Behörden müssen ihre Blockadehaltung aufgeben. Helfen Sie uns dabei: Teilen Sie jetzt unsere Aktion an die hessischen Behörden bei Facebook, Whatsapp, Twitter oder per E-Mail. Alle Informationen müssen auf den Tisch!

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Ihr foodwatch-Team

Weiterführende Informationen und Quellen:
Liste der womöglich  betroffenen Produkte der Firma Wilke
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Wurst-Skandal: Helfen Sie uns, die Vertuschung zu stoppen! — foodwatch

Keimbelastete Wurst: Die Geheimniskrämerei muss ein Ende haben! Um den Newsletter online zu lesen,
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Zwei Tote und mehrere Dutzend Erkrankte stehen in Verbindung mit keimbelasteten Wurstprodukten des nordhessischen Herstellers Wilke. Produkte, die bundesweit und sogar weltweit verkauft wurden! Doch die Behörden verraten uns nicht, wo genau Wilke-Wurst drin steckt. Dabei wurde sie ohne jede Kennung als lose Ware an Wursttheken verkauft und als Handelsmarke unter anderem Namen – in Ikea-Restaurants, bei Metro, in einzelnen Filialen von Kaufland. Kantinen und Caterer gaben sie in Krankenhäusern oder Kinderkrippen aus – und ungeklärt ist, ob Wilke-Wurst auch in Fertiggerichte gelandet ist. Den Behörden liegt eine Kundenliste von Wilke vor, aber sie halten diese unter Verschluss. Das ist absolut unverantwortlich! Fordern Sie mit uns: Die Behörden müssen sofort alle bekannten Verkaufsstellen und Produktnamen öffentlich machen, um uns effektiv zu schützen!

Jetzt unterschreiben!

Hallo

was muss denn noch alles passieren?!

Zwei Menschen sind gestorben, mehrere Dutzend weitere erkrankt – höchst wahrscheinlich, weil bakterienbelastete Wurst in den Umlauf gekommen ist. Der Hersteller, die nordhessische Firma Wilke, wurde geschlossen. Es gibt Hinweise auf größere Hygienemängel, schon seit längerer Zeit. Die Behörden sagen, sie hätten das Unternehmen bereits eine Weile „begleitet“. Was hier alles schief gelaufen ist, muss noch aufgeklärt werden.

Doch zunächst geht es um eines: Um Informieren und Warnen, damit niemand von uns mehr gefährliche Wurst verzehrt. Auf Anordnung der Behörden wurden sämtliche Produkte von Wilke in ganz Deutschland und weltweit zurückgerufen – richtig so! Doch es ist davon auszugehen, dass die Wilke-Wurst weiter im Umlauf ist, dass sie bei Menschen im Kühlschrank oder in der Speisekammer liegt. Wo überall wurde sie verkauft, in welchen Produkten steckt Wilke-Wurst, in welchen Restaurants und Kantinen? Genau das wissen die hessischen Behörden – sie wollen es uns aber nicht verraten, obwohl das doch die wichtigste aller Informationen ist!

Bitte unterstützen Sie jetzt unseren Eil-Appell: Fordern Sie die Behörden auf, endlich die Produkte und Verkaufsstellen zu nennen, in denen die zurückgerufene Wurst steckt. Es geht um unsere Gesundheit!

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Erst hieß es: Nur, wo die Marke „Wilke“ drauf steht, ist auch Wilke drin. Doch das ist falsch! foodwatch hatte recherchiert dass auch Handelsmarken (wie „Aro“ von Metro) von Wilke hergestellt wurden, erst dann wurde dies öffentlich bestätigt. Doch welche Marken sind noch betroffen? Wilke-Wurst wurde auch als lose Ware an Wursttheken verkauft, ohne Kennung – doch wo überall? Sie wurde von Kantinen und Caterern in Kinderkrippen und Krankenhäusern ausgegeben – aber wo genau? Und ob Wilke-Wurst auch in Fertiggerichten verarbeitet wurde, dazu gibt es noch  überhaupt keine sichere Information. Wir tappen im Dunkeln – und das bei einer möglichen Belastung von gefährlichen Listerien-Keimen, die vor allem bei älteren Menschen, Schwangeren oder Immungeschwächten fatale Folgen haben kann!

Wenn die Lebensmittelbehörden in Hessen all diese Fragen nicht beantworten könnten: Es wäre ein Skandal. Doch der Skandal ist noch viel größer: Denn die Behörden wissen, wohin Wilke seine Waren geliefert hat – sie halten diese Information aber unter Verschluss!

Es ist leider kein schlechter Scherz: Der Landkreis Waldeck-Frankenberg, der für die Kontrolle der Wilke-Produktion zuständig war, schreibt auf seiner Internetseite, dass es eine „Liste der belieferten Betriebe“ gebe. Die Firma Wilke habe sie dem Regierungspräsidium Darmstadt übermittelt. Doch weder der Landkreis noch das Regierungspräsidium oder das für den Verbraucherschutz zuständige hessische Umweltministerium haben diese Liste öffentlich gemacht!

Was muss denn noch alles passieren?!

Wir fordern: Schluss mit der Vertuschung! Unterstützen Sie unseren Eil-Appell und fordern Sie die Behörden auf, alle Informationen zu betroffenen Produkten und Verkaufsstellen endlich auf den Tisch zu legen!

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Ihr foodwatch-Team

Weiterführende Informationen und Quellen:
Der offizielle Rückruf auf lebensmittelwarnung.de
Live-Ticker zum Wurst-Skandal auf produktwarnung.eu

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Die Nutri-Score-Ampel kommt – oder? — foodwatch

Endlich eine verbraucherfreundliche
Nährwertkennzeichnung?
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Hallo und guten Tag,

wahrscheinlich haben Sie es bereits gehört – und es ist wirklich wahr: Auch in Deutschland soll es endlich eine Ampelkennzeichnung für Lebensmittel geben!Nach langem Widerstand hat gestern Bundesernährungsministerin Julia Klöckner angekündigt, dass sie den „Nutri-Score“ – die französische Ampel – unterstützen wird. Es ist das erste Mal, dass sich die Bundesregierung für eine verbraucherfreundliche Nährwertkennzeichnung einsetzt. Soweit waren wir NOCH NIE!

Wir kämpfen bei foodwatch bereits seit mehr als 10 (!) Jahren für eine Nährwert-Ampel – ob in Frankreich oder hier, gegen erbitterte Widerstände in Industrie und Politik. Wir haben recherchiert, Studien durchgeführt und Bündnisse geschmiedet. Wir haben versucht, die französische Ampel in Deutschland bekannt zu machen und Unternehmen wie Politik davon zu überzeugen. Da können Sie sich vorstellen, dass bei uns im foodwatch-Team gestern erstmal die Sektkorken geknallt haben, als wir die gute Nachricht erhielten. Der gestrige Tag zeigt, dass es sich gelohnt hat. Möglich war all die Arbeit nur durch die fantastische Unterstützung unserer rund 40.000 Mitglieder, denen ich für ihr Vertrauen herzlich danken möchte. Deswegen möchte ich Sie heute bitten: Helfen auch Sie uns, konkreten Verbraucherschutz durchzusetzen:

Werden Sie Fördermitglied von foodwatch

Viele fragen uns ungläubig: Kommt die Ampel denn jetzt auch wirklich in die Supermarktregale? Bei aller Freude über den gestrigen Tag – so weit ist es leider doch noch nicht. Denn der „Nutri-Score“ ist nur ein freiwilliges Modell: Die Bundesregierung wird ihn zwar ermöglichen. Ob ihn die Hersteller von Lebensmitteln aber auch auf ihre Packung drucken, bleibt einzig und allein ihnen selbst überlassen. Einzelne Unternehmen wie Iglo, Bofrost und Nestlé wollen dies tun – doch die Zuckerindustrie läuft Sturm gegen die Kennzeichnung, und auch der Lobbyverband der gesamten Lebensmittelwirtschaft hat bislang alles daran gesetzt, eine verständliche, farbige Nährwertangabe zu verhindern. Ich bin mir sicher: Es wird auch an uns liegen, den Nutri-Score auf die Packungen zu kriegen! Der Kampf für eine verbraucherfreundliche Kennzeichnung wird also weiter gehen. In den nächsten Monaten wollen wir so viele Unternehmen wie möglich dazu bringen, die Ampel umzusetzen – bitte helfen Sie uns dabei: Unterstützen Sie unsere Arbeit als Förderin/Förderer von foodwatch!Anfang 2009 haben die Lobbyisten der Lebensmittelindustrie noch gejubelt: „Die Ampel ist tot“! Ja, ernsthaft: Mehr als zehn Jahre ist es her, dass wir uns erstmals für eine Ampelkennzeichnung stark gemacht hatten! Was folgte, bezeichneten nicht wenige Beobachter als „eine der größten Lobbyschlachten“ überhaupt.

Wie heute wollten auch vor zehn Jahren schon weite Teile des Gesundheitswesens, ob Ärzteverbände oder Krankenkassen, eine Ampel als Hilfe für gesunde Ernährung. Doch das Europaparlament stimmte 2010 schließlich dagegen – unter massivem Druck der Lebensmittelindustrie. Unternehmen und Verbände hatten Lobby-Stände aufgebaut – direkt im Gebäude des Europaparlaments (!). Und sie hatten nach eigenen Angaben EU-weit eine Milliarde Euro investiert, um die Ampel zu verhindern. Leider mit Erfolg. Wir haben uns davon jedoch nicht unterkriegen lassen und weiter gekämpft – ohne die Unterstützung unserer Mitglieder wäre das nicht möglich gewesen. Immerhin gab es damals einen Teilerfolg für den Verbraucherschutz: Erstmals schrieb die EU vor, dass Lebensmittelpackungen überhaupt Nährwertangaben tragen müssen. Doch die Wermutstropfen überwiegten. Nicht nur kam keine Ampel – die EU legte auch noch fest, dass es Mitgliedsstaaten wie Deutschland seither verboten (!) ist, selbst eine verpflichtende Nährwertkennzeichnung einzuführen. Dass wir uns heute also schon über eine rein freiwillige Ampel freuen müssen und davon abhängig sind, ob die Unternehmen mitmachen oder nicht: Ein Lobbyerfolg der Lebensmittelindustrie, den wir bis heute spüren! Die Ampel-Geschichte zeigt beispielhaft, wie es um die Kräfteverhältnisse in der Lebensmittelpolitik bestellt ist und welch langen Atem wir brauchen, um etwas zu bewegen.

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Machen wir uns nichts vor: Für die Industrie geht es bei ihren „Lobbyschlachten“ um die Macht, darum, wer in der Ernährungspolitik eigentlich die Entscheidungen trifft und wessen Interessen im Vordergrund stehen: Lange Zeit durfte sie weitgehend selbst bestimmen, was sie auf ihre Packungen druckt und was nicht – und jetzt wollen diese dreisten Verbraucherinnen und Verbraucher einfach mitreden… Ja, das wollen wir! Und deshalb bauen wir bei foodwatch eine europaweite Gegenbewegung auf, denn wir Verbraucherinnen und Verbraucher wollen mitreden, wenn es um unser Essen geht! Stärken Sie uns den Rücken, um dem Einfluss der Lebensmittelindustrie etwas entgegenzusetzen: Werden Sie jetzt Förderin/Förderer von foodwatch!Bei der Ampel werden die nächsten Monate ganz entscheidend sein. Helfen Sie uns mit, ganz konkret zwei Ziele zu erreichen: Wir wollen so viele Unternehmen wie möglich dazu bringen, den Nutri-Score auf die Packungen zu drucken und damit in die Supermärkte zu bringen. Und wir wollen die Debatte neu entfachen, um die französische Ampel zur EU-weit verbindlichen Nährwertkennzeichnung für alle verpackten Lebensmittel zu machen. Unterstützen Sie unsere Arbeit und werden Sie bitte jetzt Förderin/Förderer von foodwatch!

Vielen Dank und herzliche Grüße
Ihr
Martin Rücker
Geschäftsführer

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Bildquelle: © BMEL/Janine Schmitz/photothek.net

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Nur noch bis Sonntag: Windbeutel-Kandidaten einreichen! — foodwatch

Jetzt Werbelüge entlarven! Um den Newsletter online zu lesen,
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Nur noch bis Sonntag: Schlagen Sie Kandidaten für die dreisteste Werbelüge des Jahres vor! Mit Ihrer Hilfe verleiht foodwatch den Goldenen Windbeutel. Vor dem Schmähpreis fürchten sich Lebensmittelunternehmen schon das gesamte Jahr – lassen Sie uns gemeinsam die dreistesten Werbelügen im Supermarkt entlarven! Sie können Ihren Vorschlag direkt vom Smartphone auf unserer Plattform Schummelmelder.de einreichen. Wenn das von Ihnen eingereichte Produkt nominiert wird, erhalten Sie eine kostenlose Beratung durch eine professionelle Ernährungsberaterin!

Hier Werbelüge einreichen

Hallo,

vielleicht erinnern Sie sich noch an den Gewinner vom letzten Jahr, das Smartwater von Coca-Cola: Völlig normales Mineralwasser – aber bis zu sieben Mal teurer.

Dreiste Werbelügen wie diese suchen wir! Zuckerbomben, die als „gesund“ beworben werden, angebliche „Natur“-Produkte voller Zusatzstoffe und „Hühner“-Suppe auch mal ganz ohne Hühnerfleisch. Jährlich liefern wir uns einen Showdown mit der Lebensmittelindustrie und verleihen den Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge des Jahres. Das ist nur mit Ihrer Hilfe möglich: Reichen Sie noch bis Sonntag, den 29. September Ihre Kandidaten ein. Machen wir Etiketten gemeinsam ehrlicher.

Wenn Sie bereits ein Produkt im Schummelmelder eingereicht haben, dann bedanken wir uns ganz herzlich dafür! Falls Ihnen noch mehr Produkte auffallen, die Sie als Verbrauchertäuschung empfinden, zögern Sie nicht, es gibt keine Grenze für Einreichungen.

Was ist eigentlich eine Werbelüge und woran erkenne ich sie?

Täuschende Versprechen lauern überall: Häufig hält die Verpackungsrückseite nicht, was auf der Schauseite angepriesen wird. Der Phantasie der Hersteller sind oft keine Grenzen gesetzt. Ein paar Beispiele, wonach wir suchen:

  • Vermeintlich „gesunde“ Lebensmittel enthalten hohe Mengen Zucker, Fett oder Salz
  • Vermeintlich „traditionelle“ oder naturbelassene Produkte sind voller Zusatzstoffe
  • Vermeintlich „regionale“ Produkte haben weite Wege hinter sich
  • Groß beworbene Zutaten sind nur in Mini-Mengen enthalten
  • Und nebenbei: foodwatch ist nur auf der Suche nach Produkten aus dem Lebensmittelbereich, auch wenn es natürlich auch anderswo viele Werbelügen gibt.
Wie lade ich ein Produkt im Schummelmelder hoch?Ob im Supermarkt oder zu Hause: Wann immer Ihnen eine Werbelüge begegnet, machen Sie ein Foto. Und laden Sie es direkt von Ihrem Smartphone im Schummelmelder hoch. Wenn Sie kein Smartphone haben, können Sie auch mit einer Fotokamera ein Bild machen und es von Ihrem Computer oder Laptop aus hochladen.
www.schummelmelder.de

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

Hier Werbelüge einreichen

P.S.: Nur weil vorne „Porridge“ drauf steht, verkauft Edeka das hipp aufgemachte Produkt drei Mal so teuer wie die ganz normalen Haferflocken – trotz des exakt gleichen Inhalts. Die Beschwerde darüber reichte Thomas im Schummelmelder ein und wir bereiteten sie für die Medien auf. Vom Spiegel über Utopia bis zur Bild berichteten viele Medien über diese dreiste Masche von Edeka. Das zeigt: Wir werden gehört. Auch Sie werden gehört – einfach Werbelüge im Schummelmelder hochladen!

Impressum

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E-Mail: 
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Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
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