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Um Glyphosat zu stoppen, brauchen wir noch einmal Ihre Hilfe!

Jetzt geht’s um alles: Empfehlen Sie unsere Glyphosat-Protestaktion! Um den Newsletter online zu lesen,
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Hallo,

am Sonntag wird es spannend: Die SPD will auf einem Sonderparteitag entscheiden, ob es zu einer neuen Großen Koalition mit der Union kommt – und wohl niemand kann sicher sagen, wie die Delegierten abstimmen werden. Das ist unsere Chance, um der SPD noch einmal laut und deutlich zu sagen: Stopp Glyphosat! Falls es zu einer erneuten „GroKo“ kommt, muss als Bedingung ein Verbot des umstrittenen Ackergifts festgelegt werden.

Schon fast 130.000 Menschen haben unsere gemeinsame Protestaktion mit Greenpeace unterzeichnet – ein starkes Signal! Damit es noch mehr werden und die SPD unseren Protest nicht einfach ignorieren kann, unsere große Bitte: Leiten Sie jetzt diese E-Mail an Freunde, Bekannte und Familie weiter oder empfehlen Sie unsere Aktion über facebook und twitter. Vielen Dank – jede Stimme ist wichtig!

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An der SPD-Basis regt sich Widerstand gegen eine neue Große Koalition. Ein Knackpunkt ist Glyphosat. Sie erinnern sich: Vor wenigen Wochen drückte Bundesagrarminister Christian Schmidt von der CSU in Brüssel eine Verlängerung der Zulassung des Pflanzengifts durch – gegen den ausdrücklichen Willen der Sozialdemokraten und SPD-Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Für den Koalitionspartner ein Affront!

Mittlerweile stehen – nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche über eine „Jamaika“-Koalition zwischen Union, Grünen und FDP – jetzt alle Zeichen wieder auf „GroKo“. Die Verhandler von CDU/CSU und SPD haben sich schon auf grobe Linien einer neuen Regierung verständigt. Auch beim Thema Glyphosat gibt es offenbar eine Einigung: Ziel sei, die „Anwendung so schnell wie möglich grundsätzlich zu beenden“. Doch was genau heißt das, bitteschön? Bundesagrarminister Christian Schmidt ließ schon verlauten, man habe sich „kein zeitliches Datum gesetzt“. Und auch der Bauernverband macht Druck: Glyphosat solle unter Auflagen weiterhin als ein Instrument eingesetzt werden können.

Die SPD darf jetzt nicht einknicken, es darf keinen faulen Kompromiss geben. Wir fordern: Glyphosat gehört verboten – ohne Hintertürchen und ohne lange Übergangsfristen. Nach der Verlängerung der Glyphosat-Zulassung in der EU gibt es jetzt noch eine Möglichkeit: Ein Verbot Glyphosat-haltiger Mittel auf nationaler Ebene. Dafür kämpfen wir! Helfen Sie uns – gemeinsam können wir ein nationales Verbot von Glyphosat erreichen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Wir kämpfen gegen Gift im Essen und den Lobby-Einfluss der Industrie – unabhängig und kritisch. Wussten Sie, dass foodwatch kein Geld von Staat und Lebensmittelindustrie annimmt, sondern sich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert? Nur durch unsere vielen tausend Fördermitglieder ist unsere Arbeit jeden Tag möglich. Seien auch Sie dabei und werden Sie jetzt Mitglied von foodwatch:

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Weiterführende Informationen und Quellen:
Mehr Infos zum Sondierungspapier von SPD und Union
Agrarminister Schmidt zu Glyphosat
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Das sinnlose Töten muss ein Ende haben!

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Hallo und guten Tag,

wussten Sie, dass in Deutschland jährlich mehr als 40 Millionen männliche Hühnerküken systematisch vom Leben in den Tod befördert werden? Sie werden vergast oder geschreddert, kaum, dass sie geschlüpft sind – im Schnitt mehr als 100.000 Hühnerküken, Tag für Tag! Der Grund: Die männlichen Küken der Legehennenrassen können natürlich keine Eier legen, sie sind aber auch nicht für die Mast geeignet, weil sie nicht genug Fleisch ansetzen. Kurzum: Sie bringen zu wenig Profit.

Hühner sind intelligente und sehr soziale Tiere. Es sind fühlende Wesen, die – wie wir Menschen auch – Schmerzen empfinden und leiden können. Meine Kolleginnen und Kollegen und ich finden es unfassbar grausam, dass die männlichen Küken direkt nach dem Schlüpfen massenhaft getötet werden.

Gerade geschlüpft und ab in den Müll

Rein statistisch wird fast jedes zweite Küken in der Legehennen-Zucht getötet. Weil das Mästen männlicher Küken der verwendeten Rassen für die Betriebe unwirtschaftlich ist, werden sie direkt nach dem Schlüpfen so zeitsparend und kostengünstig wie möglich entsorgt, das heißt: Sie werden mit Kohlendioxid vergast oder in manchen Fällen sogar einfach geschreddert. Und das völlig legal, als „normaler“ Bestandteil der „Eier-Produktion“! Vom Oberverwaltungsgericht in Nordrhein-Westfalen wurde das höchstrichterlich bestätigt. Es urteilte, dass das massenhafte Kükentöten NICHT gegen das Tierschutzgesetz verstoße. Die Begründung: Das Gesetz erlaube das Quälen und Töten von Tieren, wenn es denn aus einem vernünftigen Grund geschehe, und der sei ja mit der Wirtschaftlichkeit der Betriebe und der Versorgung der Bevölkerung gegeben. Mit anderen Worten: Die Profitinteressen der Betriebe werden höher bewertet als der Tierschutz!

Ich frage Sie: Wollen wir so eine Gesetzeslage einfach achselzuckend hinnehmen? Wollen wir, dass das Profitstreben das millionenfache Töten hilfloser Küken legitimiert? Wenn Sie diese Begründung genauso fragwürdig finden wie wir und diesen unerträglichen Zustand beenden wollen, dann helfen Sie uns dabei! Schließen Sie sich uns an und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch.

Was ist mit Bio?

„Kein Problem“, sagen Sie jetzt vielleicht, „ich kaufe grundsätzlich nur Bio!“. Es tut mir leid, Sie enttäuschen zu müssen. Denn das Vergasen oder Schreddern männlicher Küken ist auch bei Bio-Betrieben leider immer noch trauriger Alltag. Zwar gibt es eine wachsende Zahl an Initiativen von Bio-Betrieben, in denen auch die männlichen Küken aufgezogen werden. Doch im Normalfall müssen Sie auch beim Kauf von Bio-Eiern davon ausgehen, dass Sie damit das massenhafte Kükentöten unterstützen. Durch die freiwilligen Initiativen einiger Betriebe wird lediglich ein Bruchteil der männlichen Küken gerettet. Es handelt sich also nur um den berühmten Tropfen auf den heißen Stein.

Für alle anderen männlichen Küken ändert sich nichts. Sie werden weiterhin direkt nach dem Schlüpfen umgebracht. Wenn Sie ENDLICH die Sicherheit haben wollen, beim Lebensmitteleinkauf keine Tierquälerei zu unterstützen, dann helfen Sie uns in unserer Arbeit für eine tiergerechtere Haltung und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch.

Ein Ende des Kükentötens in Sicht

Der noch geschäftsführende Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hatte zwar den Mund voll genommen und lautstark verkündet, dass er das „aus moralischen Gründen völlig inakzeptable“ Töten männlicher Küken „schnellstmöglich beenden“ wolle. Aber in der Zwischenzeit wissen wir, dass es sich bei der Ankündigung lediglich um ein leeres Versprechen gehandelt hat und dass das Kükentöten munter weitergeht. Der Minister, der erst vor wenigen Wochen mit seinem „Ja“ zu Glyphosat der ganzen EU eine Zulassung des umstrittenen Unkrautgiftes für weitere fünf Jahre beschert hat, ist einmal mehr nachsichtig mit den Agrarunternehmen. Doch jetzt müssen wir die künftige Bundesregierung in die Pflicht nehmen! Was viele gar nicht wissen: Sie ist gemäß unserer Verfassung (!) in der Verantwortung, für jedes einzelne Tier ausreichend Tierschutz zu gewähren.

Wer auch immer in Zukunft im Landwirtschaftsministerium sitzen wird: Sie oder er muss für einen gesetzlich verbindlichen Ausstieg aus dem Kükentöten sorgen! Wer weiter auf Freiwilligkeit setzt, trägt die Verantwortung für den millionenfachen Tod unschuldiger Wesen. Wir brauchen klare Vorgaben und Gesetze, die gewährleisten, dass nur noch Eier aus nachweislich tiergerechter Produktion angeboten werden. Wir werden nicht locker lassen und den Druck auf die neue Bundesregierung weiter erhöhen, damit das sinnlose Töten endlich ein Ende hat. Deshalb bitte ich Sie: Schließen Sie sich uns an und unterstützen Sie uns als Förderin/Förderer von foodwatch.

Jetzt kommt es auf Sie an!

Bitte unterstützen Sie uns in unserem Protest gegen Lebensmittel, die millionenfach vermeidbares Tierleid verursachen. Wir meinen, dass sich die Menschlichkeit einer Gesellschaft auch daran bemisst, wie sie mit den schwächsten Mitgeschöpfen, also den Tieren, umgeht.

Wir fordern eine klare Zielausrichtung: Alle europäischen Nutztiere müssen tiergerecht gehalten werden! In jedem landwirtschaftlichen Betrieb! Wir möchten, dass die Politik damit aufhört, auf Freiwilligkeit gegründete Ablenkungsmanöver zu veranstalten. Wir müssen den Druck auf die Politik erhöhen. Doch dazu benötigen wir Ihre Hilfe! Je mehr Unterstützerinnen und Unterstützer foodwatch hinter sich weiß, umso besser können wir uns Gehör verschaffen. Stellen Sie sich hinter uns und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch.

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Ihre
Lisa Indlekofer
foodwatch Deutschland

P.S.: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Fördererinnen und Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützerinnen und Unterstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderin/Förderer, und kämpfen Sie gemeinsam mit uns für Ihr Recht!

Weiterführende Informationen und Quellen:
Newsletter-Text mit vollständigen Quellenangaben
Fotos: © Animal Equality
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Der neue Ampel-Trick von Nestlé, Coca-Cola und Co.

Wie die Nährwert-Ampel der Lebensmittelindustrie uns in die Irre führt… Um den Newsletter online zu lesen,
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Die Lebensmittel-Ampel ist zurück – und hat eine überraschende Fürsprecherin gefunden: die Lebensmittelindustrie. Nachdem die Konzerne jahrelang erbittert gegen eine farbliche Nährwert-Kennzeichnung kämpften, wollen Nestlé, Coca-Cola und Co. nun eine EU-weite Ampelkennzeichnung nach eigenem Modell einführen. Der Haken? Die Kriterien sind viel zu lasch, die Industrie-Ampel lässt Produkte gesünder aussehen, als sie sind.

So trickst die Lebensmittelindustrie

Hallo und guten Tag, 

das muss einen stutzig machen: Nestlé, Coca-Cola und Co. sprechen sich plötzlich für die Lebensmittel-Ampel aus. Ja, Sie haben richtig gelesen. Die Lebensmittelkonzerne Coca-Cola, Mars, Mondelez, Nestlé, PepsiCo und Unilever haben kürzlich ihre genauen Pläne für ein eigenes Ampel-Modell vorgestellt, mit dem Nährwerte wie Zucker, Fett und Salz auf der Packung farblich gekennzeichnet werden sollen. Dabei hatte noch im Jahr 2010 die Lebensmittelwirtschaft mit einer beispiellosen Lobbykampagne erfolgreich eine EU-weit verbindliche Ampelkennzeichnung verhindert.

Und jetzt dieser Richtungswechsel? Ein Grund für Freudensprünge im foodwatch-Büro? Leider nein. Denn wir haben die neue Industrie-Ampel einmal genauer unter die Lupe genommen. Und siehe da: Selbst bei Süßigkeiten wie Nutella und fettig-salzigen Snacks wie Tuc-Crackern würde das Ampel-Modell der Lebensmittellobby nicht auf „Rot“ springen.

Denn die Industrie rechnet sich ihre Produkte gesünder. Ihr Trick: Die Original-Ampel berechnet die Ampelfarbe auf Grundlage von einheitlich 100 Gramm. Im Gegensatz dazu berechnet die Industrie-Ampel die Farbgebung auf Basis von Portionsgrößen. Das Resultat: Nutella, das zu fast 90 Prozent aus Zucker und Fett mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren besteht, bekäme in der Original-Ampel drei rote Punkte – in der Industrie-Ampel aber – Sie ahnen es – keinen einzigen mehr! Ähnlich bei den Nesquik-Frühstücksflocken von Nestlé: Auch hier würde durch das Industrie-Modell die rote Ampel für den hohen Zuckergehalt verschwinden.

Was für ein fieses Lobby-Manöver: Nestlé, Coke & Co. kapern die eigentlich sinnvolle Idee einer verbraucherfreundlichen Nährwertkennzeichnung und führen sie mit ihrer Pseudo-Ampel ad absurdum: Anstatt Zuckerbomben und fettige Snacks zu entlarven, lässt die Industrie-Ampel die Produkte gesünder aussehen, als sie es in Wahrheit sind. Es steht zu befürchten, dass die Konzerne damit durchkommen – und gesetzliche Vorgaben für eine verbraucherfreundliche Lebensmittel-Kennzeichnung verhindert werden.

Mit ihrer neuen Initiative präsentieren sich die Lebensmittelriesen als Teil der Lösung – doch in Wahrheit sind sie Kern des Problems. Denn irreführende Nährwertangaben tragen ihren Teil dazu bei, dass Fehlernährung weit verbreitet ist – und mehr als die Hälfte der Erwachsenen sowie etwa jedes fünfte Schulkind in der EU übergewichtig oder sogar fettleibig sind.

Damit Verbraucherinnen und Verbraucher die Nährwerte von Produkten im Supermarkt auf einen Blick vergleichen können, wird foodwatch auch weiter für die echte Lebensmittelampel kämpfen – für eine Ampel, die von unabhängigen Expertinnen und Experten und nicht von der Industrie selbst entworfen wurde!

Herzliche Grüße, 

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Die Ampel ist nur ein Beispiel. Ob es um bessere Tierhaltung geht, den Schutz vor Gesundheitsgefahren und Täuschung, um transparente Kennzeichnung – zahlreiche Verbesserungen werden von der Industrielobby bekämpft oder in ihr Gegenteil verkehrt. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass wir Verbraucherinnen und Verbraucher uns zusammentun und dagegen halten. Seien Sie dabei – werden Sie jetzt Mitglied von foodwatch:

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Weiterführende Informationen und Quellen:
Hintergrundpapier zum Ampel-Vergleichstest von foodwatch mit allen Produkten
Offizielle Präsentation der sechs großen Lebensmittelkonzerne für eine Nährwert-Ampel
Online-Tool der Lebensmittelindustrie, um die Industrie-Ampel zu berechnen
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Achtung: Diese Babynahrung enthält Arsen

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foodwatch hat Babynahrung aus Reis im Labor untersuchen lassen – und in ALLEN getesteten Produkten krebserregendes Arsen gefunden. Bitte unterstützen Sie jetzt unseren Aufruf: Die Hersteller müssen alles dafür tun, den Arsen-Gehalt ihrer Produkte zu senken – und Eltern über die Gesundheitsgefahr informieren!

Aktion unterzeichnen

Hallo und guten Tag, 

ob Reisbrei zum Abendessen oder kleine Reiswaffeln für Zwischendurch: Babynahrung aus Reis ist beliebt. Was viele Eltern jedoch nicht wissen: Reis enthält oft anorganisches Arsen. Und diese Substanz ist schon in kleinsten Mengen krebserregend.

In einem aktuellen Labortest hat foodwatch 18 Reisprodukte für Babys untersuchen lassen: von Alnatura, Bebivita, dm, Hipp, Holle, Rossmann und Sunval.

Das Ergebnis: ALLE Produkte enthielten anorganisches Arsen! Doch besonders überrascht waren wir von den großen Unterschieden bei der Belastung: Einige Produkte waren drei- bis viermal so stark mit Arsen belastet wie andere. So enthielt eine Probe des „Bio-Babybrei Reisflocken“ von Holle fast viermal so viel Arsen wie der „Sun Baby Bio Reisbrei“ von Sunval. Die „Hipp Apfel Reiswaffeln“ waren fast dreimal so stark belastet wie die „Reiswaffeln Apfel-Mango“ der Hipp-Tochterfirma Bebivita.

Wir wissen: Arsen kommt im Erdboden vor. Über das Grundwasser nimmt Reis die Substanz auf. Gänzlich vermeiden lässt sich das nicht. Aber wir wissen auch: Die Hersteller haben es in der Hand, die Belastung zu senken. Bitte unterstützen Sie daher unseren Aufruf an die Hersteller von Babynahrung: Sie müssen alles dafür tun, die Arsen-Belastung zu minimieren!

Jetzt mitmachen!

Niemand wird von dem Verzehr der belasteten Produkte tot umfallen. Aber klar ist: Je weniger von einer krebserregenden Substanz ein Baby aufnimmt, desto besser. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt daher: Eltern sollten ihre Babys nur in Maßen mit Reisprodukten füttern. Und sie sollten Reisprodukte mit reisfreien Produkten abwechseln.

Aber was machen die Hersteller der Babynahrung? Sie schreiben auf ihre Produkte, dass diese „ideal als Zwischenmahlzeit“ geeignet sind. Wir von foodwatch finden: Das muss aufhören! Die Hersteller sollten stattdessen die Warnung des BfR auf ihre Verpackungen aufdrucken. Denn viel zu viele Eltern wissen nichts von der Gesundheitsgefahr durch Arsen.

Als wir die Laborergebnisse erhalten haben, haben wir die Hersteller informiert. Und wir haben sie aufgefordert, die Belastungen zu senken und Eltern zu warnen. Die Reaktionen waren unterschiedlich: Rossmann gab an, die Rezeptur seiner Reiswaffeln bereits geändert zu haben. Statt Vollkornreis werde nun geschälter Reis verwendet. Da sich Arsen vor allem in den äußeren Schichten von Reiskörnern ablagert, ist geschälter Reis im Schnitt geringer belastet. Alnatura, dm und Sunval hielten es hingegen nicht einmal für nötig, uns zu antworten. Hipp gab an, bei Eigenuntersuchungen geringere Werte gemessen zu haben. Der Hersteller Holle möchte immerhin prüfen, ob er einen Hinweis auf die Verpackung drucken lässt. Den erhöhten Arsengehalt in ihren Reisflocken begründet das Unternehmen mit der Verwendung von Vollkornreis: Dieser erhalte immer mehr Arsen als geschälter Reis, somit sei ein Vergleich mit den anderen Produkten unangemessen. Alle Hersteller, die uns antworteten, verwiesen darauf, dass sie alle gesetzlichen Grenzwerte eingehalten haben.

Wir finden: Die Hersteller sollten sich nicht dahinter verstecken, dass alles legal sei. Wichtig ist einzig und allein: Lässt sich die Gesundheitsgefahr, die von diesen Produkten ausgeht, senken? Und hier hat der foodwatch-Test gezeigt: Ja. Es ist möglich, Arsen in Babynahrung zu minimieren. Die Hersteller müssen genau das tun – leider haben sie bislang nur verhalten reagiert. Gemeinsam mit Ihnen können wir den Druck erhöhen: Unterzeichnen Sie jetzt unsere E-Mail-Aktion! Fordern Sie mit uns die Hersteller auf, die Arsenbelastung ihrer Produkte zu senken und auf der Verpackung über die Gesundheitsgefahren durch Arsen in Reisprodukten zu informieren!

Hier unterschreiben

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Ihr foodwatch-Team

PS: Ob Mineralöle, Arsen oder Fipronil: Immer wieder finden sich Substanzen in Lebensmitteln, die darin nichts verloren haben. Doch oft ist es sehr teuer, diese Substanzen in Labortests nachzuweisen. Helfen Sie uns dabei, auch in Zukunft solche Analysen durchführen zu können. Werden Sie jetzt Mitglied von foodwatch:

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Weiterführende Informationen und Quellen:
BfR: Fragen und Antworten zu Arsengehalten in Reis und Reisprodukten
foodwatch-Testergebnisse im Detail
foodwatch-Hintergrundpapier zu Arsen in Babynahrung
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Glyphosat killt alles – auch das Vorsorgeprinzip

Zulassung von Glyphosat
für weitere fünf Jahre: Wir brauchen Sie!
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Hallo und guten Tag, 

das für die meisten Undenkbare – es ist passiert! Das Ackergift Glyphosat ist für weitere fünf Jahre zugelassen worden. Und das obwohl 73 Prozent der deutschen Bevölkerung ein Verbot von Glyphosat fordern! Mehr politische Ignoranz geht nicht. Der noch amtierende Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat sich einfach über das Votum unzähliger Menschen hinweggesetzt und „Ja“ zu dem umstrittenen Ackergift gesagt. Angeblich ein Alleingang, sogar das Kanzleramt hatte den Minister angewiesen, sich zu enthalten. Hätte Christian Schmidt dies befolgt, hätte es in der EU keine Mehrheit für eine weitere Zulassung von Glyphosat gegeben. Ausgerechnet der deutsche Minister war das Zünglein an der Waage für Monsanto & Co., die Hersteller des Unkrautgiftes!

Was hat ihn nur geritten? Er hat nicht nur vielen Menschen, die sich in Petitionen gegen Glyphosat ausgesprochen haben, vor den Kopf gestoßen, sondern auch der mitregierenden SPD – und damit das Zustandekommen einer erneuten Großen Koalition ernsthaft riskiert. Wofür nur nimmt er so viel Krach in Kauf, um Glyphosat gegen alle Bedenken durchzusetzen?

Die Entscheidung pro Glyphosat basiert wesentlich auf der Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), das Glyphosat als nicht krebserregend einstuft. Allerdings wurde bekannt, WIE das BfR zu seiner Einschätzung kam. Es hat nämlich ganze Textpassagen fast wörtlich aus Studien von Monsanto übernommen. Ausgerechnet von dem Konzern also, der mit Glyphosat Profit macht! Nicht nur deshalb bestehen Zweifel an der Unabhängigkeit der Behörden.

Die Krebsforscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind dagegen der Meinung, dass Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend“ beim Menschen ist! Auch an ihnen gibt es Kritik.

Ganz offen: Wir können diesen Streit der Wissenschaftler nicht auflösen. Wir können Ihnen nicht sagen, ob Glyphosat nun krebsauslösend ist oder nicht. Aber eines wissen wir: Genau für solche Fälle gibt es in Europa das Vorsorgeprinzip, fest verankert im Umwelt- und Lebensmittelrecht! Der Gesundheitsschutz muss absoluten Vorrang haben, auch wenn es keine wissenschaftliche Klarheit über die Risiken gibt. Soweit die gesetzliche Theorie – in der Praxis erleben wir gerade wieder, wie das Vorsorgeprinzip ausgehöhlt wird. Ob bei der Zulassung von Unkrautvernichtern oder Zusatzstoffen für Lebensmittel: Immer wieder werden unnötige Risiken für die Menschen in Kauf genommen. Damit muss endlich Schluss sein! Jetzt braucht es eine starke Verbraucherlobby, die dafür sorgt, dass das Vorsorgeprinzip nicht nur auf dem Papier steht. Bitte helfen Sie uns, damit wir Behörden und Politik genau auf die Finger sehen können: Werden Sie jetzt Fördermitglied von foodwatch!

Jetzt foodwatch Fördermitglied werden!

Sie fragen sich vielleicht, wie es sein kann, dass eine deutsche Behörde bei Monsanto abschreibt. Das BfR hat dafür eine überraschende Erklärung parat: Es sei „üblich und anerkannt“, dass Behörden „Passagen aus eingereichten Dokumenten in ihre Bewertungsberichte integrieren“ – natürlich nur „nach kritischer Prüfung“. Komisch nur, dass die kopierten Passagen nicht so einfach über Quellenangaben oder sonstige Hinweise auf Monsanto zurückzuführen sind… Nochmal: Es geht um die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher. Die staatlichen Wissenschaftler schreiben bei Monsanto ab – und meinen dann lapidar: Ist halt so! Für uns ist das unwissenschaftlich und inakzeptabel – und vor allem ist ein solches Vorgehen nicht dazu geeignet, Zweifel an den Bewertungen der Behörden zu zerstreuen.

Das BfR argumentiert, dass schließlich auch bei anderen Zulassungsverfahren für Unkrautvernichter oder Chemikalien genauso verfahren worden sei. Soll uns das jetzt beruhigen? Nein, im Gegenteil! Es zeigt uns vielmehr, dass wir uns auf die Risikobewertungen von Behörden offenbar nicht einfach verlassen können, sondern ganz genau hinschauen müssen! Wir meinen: Industrieinteressen dürfen in den Zulassungsverfahren keine Rolle spielen, wenn es um unsere Gesundheit geht. Und es kann nicht sein, dass ein deutscher Minister im Alleingang eine fatale Entscheidung für Millionen Menschen in ganz Europa trifft, noch dazu gegen alle Absprachen! Je stärker wir sind, desto besser können wir hinsehen – machen Sie uns stark und werden Sie jetzt Förderer/Förderin von foodwatch!

Ja, ich will foodwatch als Fördermitglied unterstützen!

Es geht dabei um so viel mehr als Glyphosat! Bei Glyphosat ist JETZT eine Entscheidung gefallen, die wir so nicht hinnehmen werden. Doch in dem Streit über die Zulassung oder Nicht-Zulassung dieses einen Unkrautvernichter-Wirkstoffes steckt bedeutend mehr. Es geht um die Frage, welche Art von Landwirtschaft wir wollen. Und es geht darum, wie transparent Zulassungsverfahren in Zukunft ablaufen, und wie stark der Gesundheitsschutz dabei gegenüber wirtschaftlichen Interessen berücksichtigt wird.

Wenn wir Verbraucherinnen und Verbraucher uns nicht zusammentun, wird uns niemand zuhören. Dann werden wir bei diesen Fragen nicht mitreden können. Bitte helfen Sie uns dabei, unser aller Verbraucherrechte zu stärken. Wir von foodwatch haben uns diesem Ziel verschrieben, aber wir werden nur erfolgreich sein, wenn möglichst viele einzelne Menschen hinter uns stehen. Deshalb meine Bitte: Werden Sie foodwatch-Förderer/Förderin.

Viele Entwicklungen zeigen uns, dass das – richtige und wichtige! – Vorsorgeprinzip in Gefahr ist. Wenn es zwar auf dem Papier steht, aber bei der Zulassung eines möglicherweise krebserregenden Wirkstoffs nicht berücksichtigt wird – dann ist das Papier nicht viel wert. Auch bei dem Handelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada ist das Vorsorgeprinzip nachweislich nicht ausreichend verankert – und bei TTIP sah es in den bekannten Entwürfen ganz ähnlich aus. Bei CETA sind wir auch deshalb vor das Bundesverfassungsgericht gezogen, ein Urteil steht noch aus. Das alles aber zeigt: Wenn wir nicht hinsehen, wird das Vorsorgeprinzip auf dem Altar der Konzerninteressen geopfert! Helfen Sie dabei, dass wir weiter wachsam sein und für das Vorsorgeprinzip kämpfen können, notfalls auch vor Gericht: Werden Sie jetzt Fördermitglied von foodwatch!

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Ihr
Martin Rücker
Geschäftsführer foodwatch Deutschland

P.S.: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Fördererinnen und Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützerinnen und Unterstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderin/Förderer, und kämpfen Sie gemeinsam mit uns für Ihr Recht!

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Eil-Aktion: So können wir Glyphosat doch noch stoppen!

Deutschland muss Glyphosat jetzt auf nationaler Ebene verbieten. Um den Newsletter online zu lesen,
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Ein Schock: Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat in Brüssel ein „Ja“ zu Glyphosat durchgedrückt. Das umstrittene Ackergift ist für weitere fünf Jahre in der EU erlaubt. Ist damit die Sache entschieden? Nein! Denn die deutsche Bundesregierung kann Unkrautvernichtungsmittel mit dem Wirkstoff Glyphosat trotzdem auf nationaler Ebene verbieten. Das ist unsere Chance: Wir fordern ein Verbot von Glyphosat in Deutschland!

Jetzt unterzeichnen: Stopp Glyphosat!

Hallo und guten Tag, 

heute bekommen Sie ausnahmsweise schon wieder einen E-Mail-Newsletter von foodwatch – denn das Thema ist einfach zu wichtig! Und die Zeit drängt…

Vielleicht erging es Ihnen wie uns Anfang dieser Woche? Wir waren geschockt, als wir hörten, dass Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) in Brüssel für eine weitere Zulassung von Glyphosat gesorgt hat. Monatelang hatte es in der Bundesregierung Streit über das Thema gegeben, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte sich immer strikt GEGEN Glyphosat ausgesprochen. Doch Agrarminister Schmidt hat in der entscheidenden Sitzung auf EU-Ebene trotzdem einfach für Deutschland mit „Ja” gestimmt. Damit war klar: Das Ackergift wird für weitere lange Jahre in Europa zugelassen. Christian Schmidt hat wissenschaftliche Studien ignoriert, die vor Schäden für Umwelt und Gesundheit durch Glyphosat warnen. Und der Minister hat nicht nur die vielen hunderttausend Menschen, die sich gegen Glyphosat ausgesprochen haben, vor den Kopf gestoßen. Er hat auch den Krach mit dem möglichen künftigen Koalitionspartner SPD in Kauf genommen.

Wie genau die Sache in Brüssel gelaufen ist, und ob Bundeskanzlerin Angela Merkel Bescheid wusste – wir werden es vielleicht nie erfahren.

Aber fest steht: Die Sache ist jetzt noch nicht „durch”. Unser Protest geht weiter. Denn es gibt noch eine Möglichkeit: Zwar hat die EU entschieden, den Wirkstoff Glyphosat weiter zuzulassen. Aber die Bundesregierung kann Unkrautvernichtungsmittel auf Glyphosat-Basis trotzdem auf nationaler Ebene verbieten. Frankreich hat bereits angekündigt, das tun zu wollen.

Deutschland muss sich daran ein Beispiel nehmen! Dabei kommt der SPD eine entscheidende Rolle zu. Nach dem Scheitern der „Jamaika”-Sondierungen wird eine Große Koalition aus Union und SPD wieder wahrscheinlich. Wir fordern von der SPD: Die Partei muss bei den anstehenden Gesprächen mit der CDU/CSU zur Bedingung machen, dass die kommende Bundesregierung das problematische Pestizid verbietet! Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat just heute in Aussicht gestellt, dass sich die SPD für ein Verbot stark machen möchte.

Wir finden: Aus Worten müssen Taten werden! Unterschreiben Sie daher jetzt unsere gemeinsame Aktion von Greenpeace und foodwatch an Martin Schulz! 

Glyphosat-Protestaktion unterzeichnen!

Die gesundheitlichen Auswirkungen von Glyphosat – dem weltweit am häufigsten verwendeten Unkrautvernichtungsmittel – sind heftig umstritten. Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Stoff als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) teilt diese Bedenken nicht.

Ganz offen: Wir bei foodwatch können Ihnen nicht sagen, ob Glyphosat nun krebsauslösend ist oder nicht. Aber eines wissen wir: Genau für solche Fälle, in denen es in der Wissenschaft Zweifel gibt, gibt es im EU-Recht das Vorsorgeprinzip! Wir finden: Der Gesundheitsschutz muss absoluten Vorrang haben, auch wenn es keine wissenschaftliche Klarheit über die Risiken gibt.

Deshalb braucht es eine Reform des Zulassungsverfahrens von Pestiziden. Unsere zweite Forderung an Martin Schulz lautet daher: In Zukunft darf die Zulassung von Unkrautvernichtern nicht mehr durch Behörden des Agrarministeriums erfolgen, sondern von Bundesbehörden, die dem Umwelt- und Gesundheitsministerium unterstehen. Helfen Sie uns! Gemeinsam können wir ein nationales Verbot von Glyphosat erreichen!

Hier geht’s zur Protestaktion

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Ihr foodwatch-Team

PS: Egal ob gegen Glyphosat oder irreführende Mogelprodukte: foodwatch kämpft für die Rechte von uns Verbraucherinnen und Verbrauchern. Unabhängig und hartnäckig! Unsere Arbeit ist dabei nur möglich durch die zehntausenden Menschen, die uns finanziell unterstützen. Werden auch Sie jetzt Mitglied von foodwatch:

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And the winner is …

Eindeutiges Ergebnis:
Alete verteidigt seinen Titel
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Der Goldene Windbeutel 2017 für die dreisteste Werbelüge des Jahres geht an Alete. Mehr als 73.000 Menschen haben bei unserer Online-Wahl mitgemacht – und jede zweite Stimme ging an den zuckrigen Alete-Babykeks!

Wir finden: Alete hat den Negativpreis wahrlich verdient. Der Babynahrungshersteller verkauft  – entgegen ärztlichen Empfehlungen – einen überzuckerten Keks für Säuglinge. Fordern Sie Alete jetzt auf, nur noch Babylebensmittel zu verkaufen, die auch wirklich babygerecht sind!

Jetzt Aktion an Alete unterzeichnen!

Hallo und guten Tag,
Alete ist eine der bekanntesten und beliebtesten Marken für Baby- und Kindernahrung. Aber der Hersteller nutzt das Vertrauen der Eltern aus, um Kasse zu machen – auf Kosten der Gesundheit von Babys und Kleinkindern. Alete empfiehlt einen Keks, der zu einem Viertel aus Zucker besteht, allen Ernstes „zum Knabbernlernen“ für Säuglinge ab dem achten Lebensmonat. Dabei raten Ärztinnen und Ärzte explizit von Zuckerzusatz in Säuglingsnahrung ab. Für diese dreiste Werbelüge erhält Alete heute den Goldenen Windbeutel. Und der überzuckerte Babykeks ist nur die Spitze des Eisberges. Unsere Auswertung des aktuellen Alete-Sortiments zeigt: Das Unternehmen mischt etwa 30 Prozent (!) seiner Babyprodukte Zucker bei, egal ob Joghurt, Brei oder Trinkmahlzeiten. Das ist unverantwortlich!

Schreiben Sie jetzt an Alete und fordern Sie, dass das Unternehmen sein Sortiment umfassend überarbeitet: Schluss mit Zuckerprodukten für Babys!

Jetzt protestieren!

Alete muss endlich aufhören, die Empfehlungen von Ärztinnen und Ärzten zu ignorieren. Der Alete-Babykeks enthält sogar mehr Zucker als etwa Leibniz-Butterkekse – so ein Produkt ist nicht geeignet für Säuglinge. Das fanden auch die Wählerinnen und Wähler: 50 Prozent aller Stimmen beim Goldenen Windbeutel gingen an Alete.

Das Ergebnis der Wahl zum Goldenen Windbeutel 2017 im Detail:

1. Platz: Kinderkeks von Alete (36.786 Stimmen, entspricht rund 50 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen)  2. Platz:Becel Omega-3 Pflanzenöl von Unilever (16,5 Prozent)  3. Platz: Lacroix Ochsenschwanz Suppe von Continental Foods (15,3 Prozent)  4. Platz: Urlegenden Müsli Quinoa, Apfel, Cranberries & Chia-Samen von Kellogg's (13,8 Prozent)  5. Platz: Protein Drink Vanille von Bauer (4,5 Prozent)

Aletes Unternehmenskultur setzt offenbar auf Gewinnmaximierung auf Kosten der Gesundheit von Kindern und Babys. Zwar verspricht Alete auf seiner Homepage vollmundig, man habe seine Produkte „auf die Ernährungsbedürfnisse“ von Babys und Kleinkindern abgestimmt und Eltern müssten sich „keine Sorgen über die Ernährung machen“. Doch der Babynahrungshersteller setzt sich mit seinem Sortiment immer wieder besonders dreist über die einschlägigen Ernährungsempfehlungen hinweg. Da überrascht es wenig, dass wir Alete bereits zum zweiten Mal den Goldenen Windbeutel verleihen – man könnte also vom „Titelverteidiger“ beim Preis für die dreisteste Werbelüge sprechen…

2014 gehörte Alete noch zu Nestlé, der Lebensmittelkonzern gewann damals den Goldenen Windbeutel für die „Alete Mahlzeiten zum Trinken ab dem 10. Monat“. Denn die flüssigen Trinkmahlzeiten sind alles andere als geeignet für Babys. Im Gegenteil: Ärztinnen und Ärzte warnen seit langem vor Überfütterung und Karies durch flüssige Trinkbreie. Auch hier zeigte sich Alete besonders stur: Alle anderen Babynahrungshersteller haben flüssige Trinkbreie mittlerweile aus dem Sortiment genommen – bis auf Alete!

Und auch dieses Mal glänzt Alete wieder mit besonderer Dreistigkeit: Nach dem Start der diesjährigen Wahl und der Nominierung des Babykekses hatte Alete reagiert und angekündigt, den Hinweis „babygerecht“ nicht weiter auf der Packung abzudrucken und die Rezeptur zu verändern. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Der Babynahrungshersteller Alete will seine Babykekse nicht länger als babygerecht bezeichnen, empfiehlt sie aber weiterhin ungeniert für Babys ab dem 8. Monat. Ganz schön dreist!

Deswegen: Fordern Sie jetzt Alete auf, in Zukunft nur noch babygerechte Rezepturen anzubieten und aufzuhören, Zuckerprodukte für Babys zu empfehlen!

Hier geht’s zur Protestaktion

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und viele Grüße,

Ihre Sophie Unger
Wahlleiterin für den Goldenen Windbeutel

PS: Aktionen wie der Goldene Windbeutel kosten viel Geld. Wir müssen Anwälte bezahlen, Materialien für die Protestaktion am Firmensitz produzieren, haben Reise- und Übernachtungskosten usw. foodwatch finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Deshalb unsere große Bitte: Werden auch Sie jetzt Mitglied von foodwatch!

www.foodwatch.de/mitglied-werden

Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

In 2 Tagen ist es vorbei

Hallo und guten Tag,

wir sind beeindruckt: Zehntausende Menschen haben bisher bei der Wahl zur dreistesten Werbelüge des Jahres ihre Stimme abgegeben.

Aber Achtung: Schon am Sonntag endet die Wahl! Kennen Sie Menschen, die noch nicht mitgemacht haben? Dann leiten Sie jetzt noch schnell unseren Wahlaufruf weiter!

Je mehr Menschen ihre Stimme abgeben, desto größer ist der Druck auf die Hersteller!

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Aufruf per E-Mail weiterleiten

Alternativ können Sie auch diesen Text kopieren und dann per E-Mail oder per Messengerdienst versenden:

Hallo!

Ich habe bereits für den Goldenen Windbeutel 2017 abgestimmt. Mach doch auch mit und wähle die dreisteste Werbelüge des Jahres!

http://goldener-windbeutel.foodwatch.de

Mit der Wahl zum Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge des Jahres ruft foodwatch Verbraucherinnen und Verbraucher auf, sich aktiv gegen die tagtägliche Täuschung zur Wehr zu setzen und direkt bei der Lebensmittelindustrie gegen Etikettenschwindel zu protestieren. Erst wenn die Etiketten ehrlich werden, können wir informierte Kaufentscheidungen treffen!

Hier kannst du abstimmen und mitentscheiden, welches Produkt dieses Jahr mit dem Goldenen Windbeutel „geehrt“ wird: http://goldener-windbeutel.foodwatch.de

Viele Grüße

Vielen Dank für Ihr Engagement und herzliche Grüße,

Ihre Sophie Unger
Wahlleiterin für den Goldenen Windbeutel 2017

P.S.: foodwatch nimmt kein Geld vom Staat oder von der Lebensmittelindustrie. Mehr als 35.000 Förderer und Spender finanzieren unsere Arbeit und sorgen dafür, dass die Stimme von foodwatch in der Öffentlichkeit Gewicht hat. Seien auch Sie dabei, jede einzelne Stimme zählt! Werden Sie jetzt Mitglied von foodwatch!

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Goldener Windbeutel 2017

Wie wohl der Gewinner dieses Jahr reagiert? Um den Newsletter online zu lesen,
klicken Sie bitte hier.

Hallo und guten Tag,

jetzt geht es in die heiße Phase. In zehn Tagen endet die Wahl zum Goldenen Windbeutel 2017. Und nach der Wahl kommt der Höhepunkt: Die öffentliche Preisverleihung an den unglücklichen Gewinner!

Helfen Sie uns jetzt dabei, eine besonders starke Preisverleihung auf die Beine zu stellen, die den „Gewinner“ so richtig unter Druck setzt: Unterstützen Sie foodwatch mit einer Spende.

Helfen Sie hier mit Ihrer Spende!

Schon jetzt hat unsere Wahl der dreistesten Werbelüge Wirkung entfaltet. Rossmann hat nach unserer Kritik angekündigt, seinen Baybdream-Keks aus den Regalen zu nehmen. Und Alete will seinen zuckrigen Babykeks nicht mehr als „babygerecht“ vermarkten. Das ist der Erfolg unserer Arbeit und nur dank des Einsatzes all der Menschen, die foodwatch unterstützen, möglich – ob als Spenderin und Spender oder indem sie sich an unseren Aktionen beteiligen und unsere Aufrufe weiterleiten. Danke!

Rossmann und Alete haben uns damit erneut vor Augen geführt: Solange es keine strengeren Regeln und Gesetze gibt, reagiert die Industrie nur, wenn sie unter (öffentlichen!) Druck gerät. Und dafür ist nicht nur die Wahl des Windbeutels, sondern vor allem die Preisverleihung von enormer Bedeutung. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Preisverleihung auf riesiges Interesse bei Zeitungen, Fernsehsendern und Online-Medien stößt. Das erhöht den Druck auf den Gewinner und die ganze Branche, endlich ehrliche Werbeversprechen zu machen. Und nicht zuletzt braucht es diesen Druck auch, damit die Politik unsere Verbraucherrechte endlich ernst nimmt.

Damit wir auch dieses Jahr eine möglichst wirksame Preisverleihung des Goldenen Windbeutels auf die Beine stellen können, bitte ich Sie heute um Ihre Unterstützung. Schon mit 5 oder 10 Euro helfen Sie uns dabei, die Reisekosten, das Kostüms des Gewinner-Produkts, den Druck von Schildern und den Einsatz von Fotografen für die Preisverleihung zu finanzieren.

Spenden Sie hier für die Preisverleihung!

Die Wahl läuft noch bis zum 26. November. Danach ziehen wir – begleitet von der Presse – mit dem großen Goldenen Windbeutel zum Firmensitz des Gewinners, um dort den Preis zu überreichen. Bisher hat unseren Preis nie jemand entgegen nehmen wollen, aber fast alle „Gewinner“ haben die Produkte danach vom Markt genommen oder verändert. Mal sehen, wie der „Gewinner“ dieses Jahr reagiert…

Erst wenn die Etiketten ehrlich werden, können wir Verbraucherinnen und Verbraucher informierte Kaufentscheidungen treffen. Doch bisher ist Ehrlichkeit leider Mangelware bei der Lebensmittelindustrie. Deswegen hat foodwatch den „Goldenen Windbeutel“ ins Leben gerufen. Nur dank der Hilfe unserer Spenderinnen, Spender und Fördermitglieder können wir die Wahl zum Goldenen Windbeutel mit Laboranalysen, Recherchen, Anwaltskosten und vor allem mit der öffentlichkeitswirksamen Preisverleihung finanzieren. Ich bitte Sie: Unterstützen auch Sie die Preisverleihung und den Goldenen Windbeutel mit einer Spende!

Ja, ich unterstütze foodwatch!

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Ihre
Sophie Unger
„Wahlleiterin“ für den Goldenen Windbeutel 2017

P.S.: foodwatch nimmt kein Geld vom Staat oder von der Lebensmittelindustrie. Mehr als 35.000 Förderer und Spender finanzieren unsere Arbeit und sorgen dafür, dass die Stimme von foodwatch in der Öffentlichkeit Gewicht hat. Seien auch Sie dabei, jede einzelne Spende wirkt!
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Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

Hört das denn niemals auf?

Hallo und guten Tag
wissen Sie, wie viele Eier Holland monatlich nach Deutschland exportiert? Es sind 400.000.000. Nein, keine Null zu viel: 400 Millionen! Im Monat! Nur nach Deutschland! Kein Wunder, dass kürzlich nicht tausende, sondern Millionen mit dem verbotenen Desinfektionsmittel Fipronil belastete Eier plötzlich in 45 (!) Ländern auftauchten: Holland, Deutschland, Libanon, Hongkong.

Vor 15 Jahren habe ich foodwatch gegründet, nach dem Rinderwahnsinn-Skandal. Damit wir Verbraucherinnen und Verbraucher endlich besser geschützt sind. Aber nach BSE hat man uns weiter Dioxin in Eiern und Milch, tödliche Sprossen im Salat, Pferdefleisch in der Lasagne und jetzt ein verbotenes Desinfektions-Gift serviert, nicht nur in Eiern, sondern auch in Kuchen, Mayonnaise und Nudeln.

Damit muss Schluss sein! Geht das denn so einfach? Ja! Es muss nur endlich bestehendes Recht konsequent angewendet und Gesetzeslücken müssen geschlossen werden. Helfen Sie uns dabei und werden sie Förderer/Förderin von foodwatch!

Jetzt foodwatch-Fördermitglied werden!

Gemeinsam werden wir uns dafür einsetzen, dass Sie die Rechte bekommen, die Ihnen als Verbraucherinnen und Verbraucher schon längst zustehen, aber immer noch vorenthalten werden.

Erstens: Die Anwendung des verbotenen Gifts Fipronil in Geflügelbetrieben ist eine Straftat. Völlig ausschließen lassen sich kriminelle Machenschaften niemals. Passiert es dann aber doch, muss man eines erwarten können: Der Verkauf der belasteten Eier muss sofort gestoppt werden. Dies ist bei unsicheren Lebensmitteln noch viel wichtiger als bei anderen defekten Produkten. Denn schließlich kann ein konsumiertes Fipronil-Ei nicht mehr umgetauscht werden wie ein defekter Staubsauger. Doch Behörden und Unternehmen wussten auch nach Wochen noch nicht einmal, wohin wie viele Eier geliefert worden sind! Die Bundesregierung hat das sogar offen zugegeben. Dies ist ein klarer Verstoß gegen das Lebensmittelrecht, dem zufolge die sogenannte „Rückverfolgbarkeit“ der gehandelten Produkte ohne „Wenn und Aber“ „sichergestellt“ werden muss.

Zweitens: Könnte man uns denn nicht wenigstens sofort informieren, wenn Fipronil-belastete Eier auftauchen? Leider ein frommer Wunsch! Die niederländischen Behörden wussten schon seit November 2016 von dem Gift in den Eiern, aber sie haben weder die Eier aus dem Verkehr gezogen noch uns Verbraucherinnen und Verbraucher informiert. Wie kann das passieren? Ganz einfach. Nach der Rechtslage „sollen“ Behörden bei einem solchen Vorfall informieren, „müssen“ aber nicht. Klarer könnte der Beweis nicht sein: In Europa werden die Hersteller auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher geschützt.

Wir von foodwatch wollen das ändern! Das können wir aber nur mit Ihrer Hilfe. Nur wenn wir zeigen können, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher hinter uns stehen, werden wir gehört. Setzen Sie ein Zeichen und werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch!

Drittens: Und was ist, wenn Unternehmen sogar „etwas“ wissen? Also Informationen über Mängel bei den von ihnen vertriebenen Lebensmitteln haben? Auch da verhindert ein Gummiparagraph wirkungsvollen Schutz. Denn nur wenn sie „Grund zur Annahme“ haben, dass ein Lebensmittel NICHT in den Verkehr geraten DARF, müssen Betriebe die Behörden informieren. Und selbst wenn ein Unternehmen das versäumt und sich eigentlich gar nicht mehr herausreden kann: empfindliche Strafen braucht es nicht zu befürchten.

Liebe foodwatch-Interessierte, das muss aufhören! Wir müssen endlich vor dem Verzehr von Eiern geschützt werden, die mit verbotenen Desinfektionsmitteln belastet sind. Dass so etwas 15 Jahre nach BSE noch immer möglich ist, finde ich empörend. Wir Verbraucherinnen und Verbraucher müssen uns endlich wehren können! Wir müssen das Recht haben, Behörden anzeigen zu können, wenn sie gegen Gesetze und Vorschriften verstoßen. Es müssen endlich Gesetzeslücken geschlossen und bestehendes Recht konsequent angewendet werden.

Wenn Sie das auch wollen, werden Sie bitte Förderin/Förderer von foodwatch, damit wir mit Ihrer Hilfe für unsere Rechte streiten können. Damit wir das gemeinsam schaffen!

Aber: Wir können das nicht in Deutschland allein stemmen. Das geht nur europäisch. Daher haben wir foodwatch International gegründet. Um in koordinierter Zusammenarbeit der foodwatch-Büros in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden noch wirksamer Druck auf das Europaparlament und die Europäische Kommission ausüben zu können. Im Rahmen dieser Umorganisation habe ich die Führung von foodwatch Deutschland abgegeben und eine neue Aufgabe in unserer Organisation übernommen, nämlich die Leitung von foodwatch International. Das heißt, ich werde meine gesamte Kraft dafür einsetzen, dass wir uns als internationale Organisation auf europäischer Ebene Gehör verschaffen. Damit in der EU endlich Gesetze erlassen werden, die die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher schützen und nicht die Profite der Konzerne! Dafür werde ich persönlich – als Chef von foodwatch International – mit großer Hartnäckigkeit streiten.

Setzen wir gemeinsam dieser völlig verfehlten Verbraucherpolitik ein Ende! Es muss endlich Schluss sein mit Gift-Eiern, Pferdefleisch-Lasagne, Grenzwertüberschreitungen bei Dioxin, Gammelfleisch und, und, und. Helfen Sie mir bitte dabei, und unterstützen Sie foodwatch als Förderer/Förderin!

Ich verspreche Ihnen, ich bleibe dran – und dabei!

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Ihr
Thilo Bode
Gründer von foodwatch und Geschäftsführer foodwatch International

P.S.: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Fördererinnen und Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützerinnen und Unterstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderin/Förderer, und kämpfen Sie gemeinsam mit uns für Ihr Recht!

Weiterführende Informationen und Quellen:
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