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Vorsicht vor dieser Milch — foodwatch

Eine Eukalyptus-Wüste mit Glyphosat und Insektentod: Wer bei Aldi vermeintlich „klimaneutrale“ Milch kauft, unterstützt ein zweifelhaftes Waldprojekt in Uruguay – das mit Umweltschutz wenig zu tun hat. Das belegen jetzt Recherchen von foodwatch und ZDF. Fluten Sie deshalb mit uns die Postfächer von Aldi. Wir fordern: Stoppt die Klimalüge!  
   Hier klicken und Aldi stoppen!  
  Um Aldi zu schreiben, wählen Sie auf der Aktionsseite das Bundesland aus, in dem Sie wohnen. So wissen wir, ob Ihre Nachricht an Aldi Nord oder Süd gehen soll. Im nächsten Schritt setzen Sie einfach den Haken und geben schließliche Ihre Daten an. Dann einfach unterzeichnen und schon erhält Aldi Post von Ihnen!  
  Hallo
Neulich bei Aldi: Der Blick wandert über das Milchregal. Eigentlich alle gleich, oder? Moment – ein Label mit grünem Fußabdruck und einem verlockenden Versprechen sticht heraus: „Diese Milch ist klimaneutral“. Kann ich also getrost die rülpsenden Kühe vergessen und mit gutem Gewissen zugreifen? Leider nein, denn das Label ist irreführend. Mit dem Marketingtrick will der Discounter nur Kund:innen in seine Märkte locken.  Wir haben genauer hingeschaut: Die Kühe, das Futter und der Dünger stoßen große Mengen Treibhausgase aus. Im Gegenzug unterstützt ALDI ein Projekt in Uruguay. Dort soll neuer Wald geschaffen und so CO₂ gebunden werden. Also Regenwald und Artenschutz? ZDF Frontal war vor Ort [1] und wir stellen fest: Die Realität sieht anders aus. Trist und steril reiht sich hier über Kilometer Eukalyptus Baum an Eukalyptusbaum. Und sollte sich doch mal eine Wildpflanze oder gar Insekt hierher verirren, wird ihm mit Glyphosat schnell der Garaus gemacht. Soll Milch etwa dank dieser Einöde plötzlich klimaneutral sein?  
  Dazu kommt: Eukalyptuswälder wirken als Brandbeschleuniger und können eine verheerende Rolle bei Waldbränden spielen [2]. In Uruguay hat um die letzte Jahreswende der größte Waldbrand der Landesgeschichte gewütet [3]. Mit zweifelhaften Projekten Treibhausgase ausgleichen lassen, damit die Klimabilanz auf dem Papier gut aussieht? Das ist Ablasshandel in Reinform. Aldi muss seine Unterstützung für die Klimalügen sofort beenden. Konzerne reagieren immer dann, wenn ihr Ruf gefährdet ist. Deswegen fluten wir das Postfach von Aldi und zeigen: Wir lassen uns nicht irreführen. Setzen Sie Aldi mit uns unter Druck – schreiben Sie eine Beschwerdemail an den Konzern!  
  Klimalüge beenden!  
  Unsere Recherchen zeigen: Aldi interessiert sich nur bedingt für ernsthaften Klimaschutz. Das Unternehmen kann nicht einmal genau beziffern, wie viele Treibhausgase die Kühe ausstoßen. Und müssen die Milchlieferanten konkrete Vorgaben, den CO₂ Ausstoß der Milch zu begrenzen, erfüllen? Fehlanzeige – dabei gäbe es sinnvolle Maßnahmen, wie Biogasanlagen für Gülle und verbesserte Futtermittel [4], zu denen Aldi seine Zulieferer verpflichten könnte. Trotzdem klebt das klimaneutral Label schon seit über einem Jahr auf der Milch. Das Beispiel Aldi zeigt: Konzerne machen Klimawerbung vor allem als Marketinginstrument für eigene Profite. Unser Planet und wir Verbraucher:innen sind Ihnen weniger wichtig. Schlimmer noch – mit ihren Klimalügen behindern Sie echten Klimaschutz. Denn ob mit oder ohne Label: Milch ist kein klimafreundliches Produkt! Vielmehr muss für wirksamen Klimaschutz die Anzahl von Wiederkäuern wie Kühen bis 2045 halbiert werden [5]. Mit seinem Greenwashing suggeriert Aldi hingegen, dass es einfach so weitergehen kann. Ganz klar – hier ist auch die Politik gefordert. Aldi muss jedoch schon heute handeln und die Unterstützung für die Klimalüge sofort beenden!  
  Hier Aldi stoppen!  
  Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Mit freundlichen Grüßen
Manuel Wiemann
Recherchen & Kampagnen  
PS: Raten Sie mal, welches andere Projekt Aldi unterstützt: Das Fake-Waldschutz Projekt Tambopata in Peru, in dem nach Projekt-Beginn sogar mehr Bäume gefällt wurden, als davor. Rewe hatte das Projekt letztes Jahr verwendet, um Hähnchenfleisch klimaneutral zu rechnen. Dafür gab es von uns den Goldenen Windbeutel und eine Abmahnung. Mit Erfolg – Rewe hat die Kooperation eingestellt und das Klimaneutral Label ist verschwunden. Unser Druck zeigt Wirkung – lassen wir ihn Aldi spüren!  > Hier Beschwerdemail an Aldi schreiben!
 
 
  Quellen: 
1) ht‍tps://w‍ww.‍zdf.de/politik/frontal/klimaversprechen-von-‍aldi-auf-dem-pru‍efstand-10‍0.h‍tml
2) htt‍‍ps://w‍‍w‍w.‍fo‍cus.d‍e/politik/experten/gastbeit‍rag-von-
frank-uekoetter-hinter-der-feuerkatastrophe-v‍on-portugal-steckt-‍auch-
die-waldw‍irtschaft‍-der-verga‍ngenheit_id_728‍3109.‍h‍t‍m‍l
3) h‍tt‍‍ps‍://‍‍w‍‍ww.f‍az.‍‍n‍e‍t/aktu‍ell/gesellschaft/ungluecke/hitzewel‍le-
in-sue‍da‍me‍rika-wie-das-risiko-fuer-waldbrae‍nde-steigt-17729‍972.‍‍h‍tm‍l
4) h‍t‍t‍p‍s://‍w‍‍w‍w.‍if‍eu.d‍e/file‍admin/uploads‍/IFEU‍-VDM-Milc‍hbericht-2014.‍‍p‍‍df
5) h‍t‍tps‍://w‍‍w‍w.‍green‍peace.de/publikationen/210128_bedeutung_
der_zielsetz‍ung_klimaneutralitaet_fuer_den_
landwirtschaft‍ssektor.‍p‍df  
 

G7: Zockerei mit Essen stoppen! — foodwatch

© foodwatch

Investoren machen Gewinne, während Familien von Nigeria bis zum Libanon sich kein Brot mehr leisten können. Finanzjongleure spekulieren auf steigende Preise von Weizen, Mais und Reis – und machen das Essen damit teurer. Wir sagen: Niemand darf Profite machen, die den Hunger schüren! Fordern Sie jetzt – eine Woche vor dem G7-Gipfel in Elmau – ein Ende der exzessiven Spekulation!

Jetzt Petition unterzeichnen!

Hallo
,fette Gewinne, magere Mahlzeiten: Die einen machen mit Wetten auf Mais und Weizen an den Börsen das schnelle Geld, die anderen können sich kein Brot mehr leisten. Seit dem Angriff auf die Ukraine wächst die Spekulation mit Nahrungsmitteln dramatisch – allein in den ersten Kriegstagen flossen Milliarden Euro und Dollar in Fonds, die mit Nahrungsmitteln spekulieren [1]. Und das treibt die steigenden Lebensmittelpreise auf fatale Weise zusätzlich in die Höhe: Auf dem Weltmarkt kostete Weizen schon etwa 50 Prozent mehr als zu Beginn des Jahres [2].

Die Spekulation ist zurück, hier wird auf steigende Preise gewettet, also quasi auf Hunger [3]. – Der ehemalige UN-Berichterstatter für das Recht auf Nahrung, Olivier de Schutter

Gleichzeitig überschlagen sich die Warnungen vor Hungerkrisen. In Äthiopien, Nigeria, dem Südsudan und Jemen gilt nun die höchste Hunger-Warnstufe [4]. Die UN warnen: 750.000 Menschen droht damit der Hungertod [5]. Die Ursachen sind vielfältig und teils schwer zu lösen: Klimawandel, Dürre, Krieg, Corona. Die Zockerei an den Börsen könnten wir aber sofort beenden.

In wenigen Tagen empfängt Kanzler Scholz die mächtigsten Regierungen der Welt zum G7-Gipfel im bayrischen Elmau. Mit am Tisch sitzt auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Doch die Hunger-Spekulation steht gar nicht auf der Agenda. Und das wollen wir jetzt ändern.

Je länger wir warten, der ungezügelten Spekulation mit Nahrungsmitteln eine wirksame Grenze zu setzen, desto mehr Menschen werden Hunger leiden. Diese Zockerei auf Kosten der Ärmsten muss endlich aufhören! Helfen Sie mit, das Thema auf die G7-Agenda zu bringen. Bitte klicken Sie hier und unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition für strenge Regeln gegen exzessive Spekulation!

Hier unterschreiben!

Die Finanzwetten haben sich längst von der ursprünglichen Funktion der Rohstoffbörsen abgekoppelt. Eigentlich sollen sie Landwirt:innen und Agrarfirmen gegen schwankende Preise absichern. Doch inzwischen bestimmen hauptsächlich Fonds und Investmentbanken das Geschehen – sie interessiert allein ihr Gewinn. Das Problem: Wenn viele von ihnen auf steigende Preise wetten, ziehen die tatsächlichen Preise nach – für alle!

Die EU könnte die bestehenden Regeln einfach verschärfen. Nachdem Anleger 2007 und 2008 die Preise schon einmal in die Höhe getrieben hatten, führte die Union Obergrenzen für die Spekulation ein, sogenannte „Positionslimits“. Sie legte also fest, wie viele solcher Finanzwetten Anleger überhaupt abschließen dürfen. Doch diese Obergrenzen sind viel zu lax, um die exzessive Spekulation wirksam zu begrenzen. Das zeigt die aktuelle Entwicklung.

Wenn am nächsten Wochenende Deutschland, Frankreich und die EU am G7-Tisch sitzen, müssen sie klarstellen: Die Obergrenzen müssen schärfer werden – und US-Präsident Biden überzeugen. Denn auch an der Börse in Chicago wird kräftig spekuliert.

Deswegen starten die foodwatch-Organisationen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Österreich eine gemeinsame Petition. Wir wollen das Thema in die Medien und auf die Agenda der G7 bringen. Dafür brauchen wir Sie: Bitte helfen Sie mit, das zügellose Zocken der Finanzindustrie zu stoppen! Klicken Sie hier und lassen Sie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die G7-Staatschefs wissen: Sie müssen die schädliche Spekulation endlich wirksam eindämmen!

Zockerei mit Essen stoppen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße

Annemarie Botzki, Kampagnen & Recherche


P.S.: Zum ersten Mal deckte foodwatch das Geschäft mit der Nahrungsmittelspekulation schon 2011 auf. Einige Banken stiegen damals aus dem Geschäft aus. Wir wissen: Zerren wir die unethischen Finanzwetten ans Licht, können wir sie verhindern. Bitte sein sie dabei – lassen sie uns Zockerei auf die G7-Agenda setzen.
> Jetzt hier klicken und Aktion unterschreiben!


Quellen:

[1] Lighthouse Reports, „The Hunger Profiteers“: h‍ttp‍s://‍ww‍w.lighthousereports.‍nl/investigat‍ion/the-hunge‍r-profite‍ers/
[2] Deutschlandfunk, „Was hilft gegen die drohende Ernährungskrise?“: h‍tt‍ps://‍w‍w‍w.deutschlandfun‍k.d‍e/ukr‍aine-wei‍zen-get‍reide-ex‍port-blo‍ckade-we‍lternaehru‍ng-100.ht‍m‍l
[3] Spiegel Online, „Wie Spekulanten von der Krise profitieren“: ht‍tps:‍//www‍.spiegel.‍de‍/wirtschaft/nahrungsmittel-wie-spekulanten-von-der-krise-profitieren-a-566ff49f-81e6-4327-a235-b23fa4616dc0
[4] United Nations, „Overlapping crises push millions into ‘extreme levels of acute food insecurity‘“: h‍ttps:‍//ne‍ws.un.o‍rg‍/en/story‍/2022/06/1119752
[5] ZDF, „UN warnen vor Verschlimmerung der Hungerkrise“: ht‍tp‍s://‍w‍w‍w.zdf.‍de/nachric‍hten/politik/un-hungerkrise-verschlimmerung-ukraine-krieg-ru‍ssla‍nd-100.‍ht‍m‍l
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Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
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Das soll Tierleid beenden? — foodwatch

Millionen Tiere leiden Schmerzen – in großen und kleinen Betrieben, bio und konventionell. Nun will die Regierung ein neues Haltungslabel einführen. Doch am millionenfachen Leid ändert es nichts. Denn die Gesundheit der Tiere spielt für das Label keine Rolle. Schreiben Sie jetzt an Bundesminister Cem Özdemir und fordern Sie echte Verbesserungen statt hübscher Labels!  
  Jetzt Petition unterzeichnen!   
  Hallo sylvia linnenkohl, Schweine mit entzündeten Lungen und schmerzhaften, geschwollenen Gelenken. Hühner, die so schnell gemästet werden, dass ihre Knochen nicht mithalten und brechen. Millionenfach leiden Tiere Qualen, Tag für Tag. 

Die großen Fleischkonzerne setzen darauf, billig und immer billiger zu produzieren, damit Fleisch aus Deutschland ein Exportschlager bleibt. Das geht auf Kosten der Schwächsten – der Tiere. Aber auch auf die der Landwirte, die unter gewaltigem Druck stehen. 

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir verpasst jetzt eine wichtige Chance, gegen diese Missstände anzugehen: Er hat am Dienstag sein neues Haltungslabel vorgestellt. Das soll es zunächst für Schweinefleisch geben, später dann auch für andere Produkte und Tierarten. Je nachdem, wie die Tiere gehalten wurden, gibt es Kategorien von 1 bis 5. Das sagt uns beim Einkauf beispielsweise, wieviel Platz die Tiere hatten oder ob sie ins Freie konnten. 

Das Problem: Es sagt nichts darüber aus, ob die Tiere Schmerzen hatten oder gesund waren. Dabei stammt jedes vierte Fleischprodukt aktuell von einem kranken Tier [1]! Schmerzhafte Geschwüre, entzündete Euter, klaffende Wunden: Völlig egal, Hauptsache der Stall war ausreichend groß. 

Das dürfen wir dem grünen Bundesminister nicht durchgehen lassen. Wenn wir schon Tiere für die Lebensmittelerzeugung nutzen, müssen wir auch dafür sorgen, dass diese nicht krank gemacht werden. Doch darum kümmert sich bisher niemand. Bitte helfen Sie mit, das zu ändern: Setzen sie sich jetzt für umfassende Gesundheitskontrollen im Stall ein!  
  Fordern Sie jetzt: Tierleid beenden!  
  Mit dem neuen Label überlässt Cem Özdemir den Verbraucher:innen die Wahl der Qual. Dabei sind die Stufen eins bis drei eigentlich tierschutzwidrig und sollten gar nicht erlaubt sein. Wir finden: Verbraucher:innen müssen sich bei jedem Fleisch- oder Milchprodukt darauf verlassen können, dass es den Tieren gut ging. Es ist Aufgabe von Cem Özdemir, dafür zu sorgen und die Tierqual endlich zu beenden!

Der Weg hin zu gesunden Tieren ist eigentlich gar nicht so schwer: Schon jetzt wird beispielsweise bei der Schlachtung erfasst, ob ein Tier gesund war oder nicht. Bei 40 Prozent der Schweine fallen dabei Schäden an Lunge, Leber und anderen Organen auf [2]. Die nötigen Informationen liegen also auf dem Tisch. Doch bisher haben Tierhalter:innen, die immer wieder durch kranke Tiere auffallen, nichts zu befürchten. Wir fordern: Wer seine Tiere gesund hält und damit guten Tierschutz praktiziert, muss belohnt werden. Und wer Tiere leiden lässt, muss gezwungen werden, das zu ändern. 

Es ist an Cem Özdemir, die Regeln entsprechend zu setzen. Eigentlich hat die neue Regierung schon im Koalitionsvertrag festgelegt:   
  Wir erarbeiten eine Tiergesundheitsstrategie (…) – Koalitionsvertrag, Seite 35 [3]  
  Lassen Sie uns Cem Özdemir gemeinsam an dieses Versprechen erinnern! Gerade jetzt, wo er sich mit seinem neuen Label in Sachen Tierschutz profilieren will. Das ist unsere Chance! Etliche Fachverbände wie zum Beispiel die „Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft“ unterstützen unsere Petition. Seien auch Sie dabei – je mehr sich zusammentun, umso wirksamer unser Protest!  
  An Cem Özdemir schreiben   

  Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße
Ihre Annemarie Botzki
Campaignerin für Tierhaltung und Landwirtschaft  

P.S.: Noch vor 20 Jahren führte Deutschland Schweinefleisch ein, um die Nachfrage decken zu können. Heute wird längst weit über Bedarf produziert.  Obwohl der Konsum für Schweinefleisch in Deutschland spürbar zurückging, wurden immer mehr Tiere geschlachtet. Ich selbst bin seit meiner Kindheit Vegetarierin und lebe heute vegan, und das mit Überzeugung. Aber diese Entwicklung zeigt: Wenn wir wirklich etwas im Interesse der Tiere ändern wollen, reicht es nicht, selbst auf tierische Produkte zu verzichten. Wir müssen uns gemeinsam dafür stark machen, dass Politik die Regeln verändert! > Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition!

  Quellen:

[1] foodwatch, „Ausgewählte Studienergebnisse zur Tiergesundheit“: ht‍tps‍://‍ww‍w.foo‍dwatch.o‍rg‍/filea‍dmin/The‍men/
Tierhalt‍ung/Schwein‍esystem/2016-09-22_Ausgewaehlte-Studien-‍zur-Tiergesundheit.p‍df 
[2] Vion food group, „Kontrollergebnisse Schweine“: h‍ttp‍s://‍ww‍w.vion-tran‍sparency‍.co‍m/d‍e/kontrollergebn‍isse/kontrollergebnisse-schweine/
[3] Koalitionsvertrag, „Mehr Fortschritt wagen“: ht‍tps‍://‍ww‍w.spd.d‍e/fi‍lead‍min/Dokumen‍te/Koalitionsvertra‍g/
Koalitionsvertrag_2021-2025.p‍df  
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Obst- statt Tankrabatt — foodwatch

Die Lebensmittelpreise steigen, vor allem bei Obst und Gemüse. Für viele Menschen eine zusätzliche Hürde, sich gesund zu ernähren. Und die Regierung? Sie beschließt einen Tankrabatt. Anstatt die Mehrwertsteuer zu senken und damit Menschen finanziell zu entlasten – und gleichzeitig gesunde Ernährung zu fördern. Schreiben Sie jetzt an Christian Lindner: Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse streichen!
 
  Hier klicken und unterzeichnen   
  Hallo sylvia linnenkohl, fast 15 Prozent. So stark ist der Preis für frisches Gemüse alleine im März im Vergleich zum Vorjahr angestiegen [1]. Bei Tomaten sogar um 44 Prozent, bei Gurken um 40 Prozent [2]. Und die Preissteigerungen gehen weiter [3]. Gerade für Menschen mit wenig Geld wird es immer schwieriger, sich gesund zu ernähren. Das ist fatal: Fehlernährung und Übergewicht sind jetzt schon ein riesiges gesellschaftliches Problem. Gemeinsam mit anderen Verbraucher- und Ärzteverbänden fordern wir deshalb seit langem eine Senkung der Mehrwertsteuer auf gesunde Lebensmittel.  Jetzt bietet sich endlich die Chance: Die EU erlaubt seit Anfang April die Mehrwertsteuer auf bestimmte Produkte komplett zu streichen.
Und Ernährungsminister Cem Özdemir will das für Obst und Gemüse jetzt tun. Doch Finanzminister Lindner blockiert. Die Steuern auf Diesel und Benzin hat er gesenkt – doch die Steuern auf Blumenkohl, Salat und Kirschen bleiben so wie sie sind. Das nehmen wir nicht hin – und wenden uns mit unserem Protest direkt an ihn.  
  Jetzt Steuer streichen, Herr Lindner!  
  Zahlreiche Gründe sprechen für den Wegfall der Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse:  
  Dieser simple Schritt entlastet die Haushalte sofort. Es setzt einen Anreiz, mehr Obst und Gemüse zu essen. Auch dem Klimaschutz wäre geholfen. Denn pflanzliche Nahrungsmittel sind in der Regel deutlich klimafreundlicher als tierische Produkte. Selbst die Kosten könnten ausgeglichen werden: Indem zum Beispiel die reduzierte Mehrwertsteuer auf Fleisch angehoben oder eine Herstellerabgabe auf überzuckerte Getränke eingeführt würde.  
  Ganz klar: Die Senkung der Mehrwertsteuer allein kann die steigenden Lebensmittelpreise nicht abfedern. Dafür braucht es weitere Maßnahmen. Aber die Steuersenkung wäre jetzt sofort umzusetzen und hätte viele positive Effekte! Schon fast 30.000 Menschen haben unsere Aktion unterstützt. Schreiben auch Sie jetzt an Finanzminister Christian Lindner: Damit gesunde Lebensmittel bezahlbar bleiben!  
  MwSt. auf Obst & Gemüse streichen!  

  Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße  Sarah Häuser  
P.S.: 250 Euro pro Kopf – so viel mehr werden wir in diesem Jahr wohl für Lebensmittel ausgeben müssen [4]. Doch man hat den Eindruck: Solange Obst und Gemüse nicht aus der Zapfsäule kommen, wird die FDP sie nicht entlasten. Damit lassen wir sie nicht durchkommen! Herr Lindner, wir fordern Sie auf: Senken Sie jetzt die Mehrwertsteuer für Obst und Gemüse auf null Prozent! > Jetzt mitmachen!

  Quellen:   [1] Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 12.April 2022: h‍ttp‍s:/‍/w‍ww‍.dest‍atis‍.d‍e‍/‍DE/Pr‍esse/Presse‍mitteilungen/202‍2/04/PD22_160_611.ht‍m‍l [2] Frankfurter Allgemeine, „Warum Lebensmittel teurer werden“: ht‍tp‍s:/‍/w‍w‍w.f‍az.n‍et/‍a‍ktuell/‍wirtsc‍haft/da‍rum-stei‍gen-l‍eben‍smittel-p‍reise-fuer-v‍erbrauche‍r-ein‍-ueber‍bli‍ck-1‍79679‍18.h‍t‍m‍l
[3] Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 30. Mai 2022: h‍tt‍ps:/‍/ww‍w.destat‍is‍.de/‍DE/‍Presse/Presse‍mitteilungen/2022‍/05/PD2‍2_221_‍6‍11‍.ht‍ml [4] Handelsblatt, „Studie: Lebensmittelpreise dürften 2022 um mehr als 10 Prozent steigen“: ‍htt‍ps://‍ww‍w.handel‍sblatt.c‍om/poli‍ti‍k/konj‍unktur‍/nachrichten/in‍flation-studi‍e-lebens‍mittelp‍reise-due‍rften-2‍022-um‍-mehr-‍als-10‍-proz‍ent-steig‍en/28‍3‍8‍1514.ht‍m‍‍l   
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Fwd: Sie verdienen am Hunger — foodwatch

Auf diesen Newsletter haben wir ungewöhnlich viel positive Resonanz erhalten. Das zeigt: Das Thema Spekulation mit Nahrungsmitteln bewegt. Da viele Newsletter im Alltagsgeschehen untergehen, haben wir uns entschlossen, ihn noch einmal zu versenden. So haben alle Interessierten die Chance, ihn zu lesen. Wir bitten um ihr Verständnis.



Im Sudan hat sich der Brotpreis binnen kurzem verdoppelt, weltweit springen die Lebensmittelpreise um ein Drittel nach oben.[1] Ein Grund: Finanzinvestoren spekulieren mit Nahrungsmitteln – und die EU lässt sie machen. Bitte setzen Sie sich jetzt für wirksame Regeln gegen die Finanzwetten ein – werden Sie foodwatch-Mitglied.
Jetzt Mitglied werden!

Hallo
es ist ein zutiefst unmoralisches Geschäft: Seit Russlands Panzer ukrainische Weizenfelder verheeren und der Krieg den Handel blockiert, steigen die Preise für Weizen und andere Nahrungsmittel rasant.[2]

Doch dahinter steckt nicht nur die Angst vor Knappheit, sondern auch die Geldgier von Finanzinvestor:innen: Sie spekulieren an den Börsen mit Getreide, um sich ihre Taschen zu füllen.

Bereits in den ersten Tagen des Krieges flossen Milliarden Euro und Dollar in Fonds, die mit Nahrungsmitteln spekulieren.[3]  Anleger wetten an den Rohstoffbörsen auf steigende Kurse und treiben so die Börsencharts steil nach oben. Der ehemalige UN-Berichterstatter für das Recht auf Nahrung, Olivier de Schutter, bringt es auf den Punkt: „Die Spekulation ist zurück, hier wird auf steigende Preise gewettet, also quasi auf Hunger.“[4]

In Ländern wie dem Jemen oder dem Sudan, in denen schon jetzt der Hunger grassiert, wird Getreide und Brot für viele unbezahlbar. Selbst Hilfsorganisationen bekommen für das gleiche Geld nur noch 30 bis 50 Prozent der Hilfsgüter.[5] 
Die Folge: Bei noch mehr Menschen bleibt der Teller leer – darunter auch Millionen Kinder. Die Mangelernährung schädigt ihre Körper oft lebenslang. 

Eigentlich hatte die Politik aus der letzten Spekulationskrise gelernt. Nachdem Anleger 2007 und 2008 die Preise schon einmal in die Höhe getrieben hatten, führte die EU Obergrenzen für die Spekulation ein.[6]  Doch die sind viel zu hoch, um die Finanzwetten wirksam zu begrenzen. EU und Regierungen müssen die Spekulations-Obergrenzen dringend senken. 

foodwatch hat jahrelang gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln gestritten. Aus Erfahrung wissen wir: Die Finanzlobby hat noch immer viel zu viel Einfluss in Brüssel. Wir Bürger:innen müssen dagegenhalten. Daher brauchen wir Sie: Bitte helfen Sie mit, das Zocken der Finanzindustrie zu stoppen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einem monatlichen Förderbeitrag!
Jetzt foodwatch unterstützen!
Was eine kleine Organisation wie foodwatch bewegen kann, haben wir 2011 gesehen. Unser Report „Die Hungermacher“ deckte die Machenschaften der Nahrungsmittel-Spekulant:innen an den Börsen auf.[7]  Unsere Kampagne „Hände weg vom Acker, Mann“ brachte das unmoralische Geschäft in die Zeitungen und Abendnachrichten – und wurde für die Banken zum PR-Desaster. Die Commerzbank und andere stiegen ganz aus, einige wie die Deutsche Bank gaben sich zumindest zerknirscht.

Denn so richtig trauen Banken sich die Spekulation mit Nahrung nur, wenn es im Verborgenen bleibt – und die Behörden sie lassen. So auch jetzt: Immer wieder verstecken sich Investor:innen dahinter, dass Weizen, Getreide und Co. durch den Krieg eben knapp würden – und allein diese Knappheit die Preise treibe. Und tatsächlich kaufen reichere Länder und auch Unternehmen aus Sorge um knapp werdende Nahrungsmittel schon jetzt zukünftige Ernten zu teils hohen Preisen auf.

Doch diese Krisenangst allein kann die immensen Preissprünge nicht auslösen, wie Expert:innen betonen.[8] Denn auffällig viele Investor:innen, die mit Ernährung gar nichts zu tun haben, pumpen gerade Milliarden in den Markt – und blähen die Preise damit auf.[9]Das niederländische Recherchenetzwerk Lighthouse rechnet das am Beispiel zweier großer Investment-Fonds vor, die mit Nahrung handeln: Im gesamten Jahr 2021 hätten sie lediglich knapp zweihundert Millionen Euro investiert – in den ersten vier Monaten dieses Jahres allein schon das Sechsfache.[10]

Bei mehr als 800 Millionen Hungernden auf der Welt dürfen wir das nicht zulassen.[11]  foodwatch klärt über die Machenschaften der Finanzjongleure auf und fordert energisch striktere Regeln. Heute bitten wir Sie dafür um Ihre Hilfe: Lassen Sie uns gemeinsam die Spekulation mit Nahrungsmitteln bekämpfen – werden Sie foodwatch-Mitglied!
Hier Fördermitglied werden!



Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße 
Ihr Dr. Chris Methmann
Geschäftsführer foodwatch Deutschland


P.S.: Manchmal verschlägt es mir die Sprache, wie schamlos es in der Finanzbranche zugeht: „Ukraine-Krieg treibt Preise für Agrar-Rohstoffe wie Weizen und Raps – so können Anleger profitieren“ schreibt ein Branchenportal Mitte März.[12] Da war der Krieg noch keinen Monat alt. Bitte lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass dieses Treiben ein Ende hat.

> Werden Sie heute foodwatch-Unterstützer:in


Quellen:
[1] ht‍tps:‍/‍/ipes-food.‍org/_img/‍upload‍/files/‍Another‍PerfectStorm.‍p‍df, S. 3.
[2] ht‍tps:‍/‍/ipes-food.‍org/_img/‍upload‍/files/‍Another‍Perfect
‍Storm.‍p‍df, S. 3.
[3] ht‍tps:‍/‍/w‍ww.lighthousereports.‍nl/investigation/‍the-hunger-profiteers‍/
[4] ht‍tps:‍/‍/w‍ww.‍spiegel.de/wirtschaft/‍nahrungsmittel-wie-spekulanten-von-der-krise-profitieren-a-56‍6ff49f-81e6-4327-a2‍35-b23fa4616dc0
[5] ht‍tps:‍/‍/ww‍w.lighthousereports.nl‍/investigation/‍the-hunger-profiteers‍/
[6] h‍ttps:‍/‍/ww‍w.‍foodwatch.‍org/‍de/‍aktuelle-nachrichten/‍2018/‍agrar
spekulation-finanzmarkt-richtlinie-wirkungslos/‍
[7] ht‍tps:‍/‍/www.‍foodwatch.org/‍uploads/media/‍foodwatch-Report_Die_Hungermacher_Okt-2011_ger_02.pdf
[8] ht‍tps:‍/‍/‍ipes-food.‍org/‍_img/upload/‍files/‍AnotherPerfectStorm.‍p‍df
[9] ht‍tps:/‍/thewire.‍in/‍economy/‍speculation-is‍-contributing-‍to-global-food‍-insecurity-‍significantly
[10] ht‍t‍ps:/‍/ww‍w.‍lighthousereports.nl/‍investigation/‍the-hunger-profiteers‍/
[11]  ht‍tps:‍//www.‍welthungerhilfe.de/presse/‍pressemitteilungen/2021/
welthunger-index-2021-rueckschritt-bei-hungerbekaempfung/
[12] ht‍tps:‍/‍/ww‍w.‍finanzen.net/‍nachricht/‍rohstoffe/‍agrar-investments
-ukraine-krieg-treibt‍-preise-fuer-agrar-rohstoffe-wie-weizen-und-raps-so-koennen-anleger-‍profitieren-11‍150632

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Brot statt Agrosprit — foodwatch

Agrosprit ist Irrsinn: Jeden Tag landet Getreide für umgerechnet 15 Millionen Brote in Europas Autotanks (1). Gleichzeitig drohen in Ländern im Nahen Osten und in Afrika katastrophale Hungersnöte. In diesen Wochen entscheidet die Bundesregierung, ob Essen im Tank bald der Vergangenheit angehört. Denn „Bio“-Diesel und Co. werden noch immer staatlich gefördert. Damit muss endlich Schluss sein! Zusammen machen wir Umweltministerin Steffi Lemke und Agrarminister Cem Özdemir klar: Staatliche Förderung für Agrosprit sofort stoppen!

Agrosprit stoppen!

Hallo Wir tanken Essen. Alleine für den deutschen Verbrauch werden weltweit auf 1,9 Millionen Hektar Land Getreide, Öl- und andere Nutzpflanzen für vermeintlich „grüne“ Kraftstoffe angebaut, die fossilem Diesel und Benzin beigemischt werden. Eine Fläche siebenmal so groß wie das Saarland. Das ist ein irrsinniger Flächenverbrauch, der dem Klima mehr schadet, als nützt (2). Gleichzeitig warnt u. a. die Welternährungsorganisation der UN, dass die Preise für Nahrungs- und Futtermittel durch den Ukrainekrieg um bis zu 20 Prozent steigen könnten (3). Denn die Ukraine und Russland gehören zu den wichtigsten Exporteuren von Nahrungsmitteln und werden in absehbarer Zeit deutlich weniger Mais, Getreide und Co. liefern.Um eine Katastrophe zu verhindern, dürfen wir nicht weiter dabei zusehen, wie kostbare Ackerböden für den Anbau von Pflanzen für Agrokraftstoffe verschwendet werden. Die Bundesregierung muss jetzt handeln und die Agrokraftstoff-Förderung als Sofortmaßnahme beenden. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

Jetzt Agrosprit stoppen!

Die Gelegenheit ist günstig: Gerade hat Bundesumweltministerin Steffi Lemke angekündigt, die staatliche Förderung von Agrosprit beenden zu wollen. Jetzt heißt es: dranbleiben! Denn Bundesverkehrsminister Volker Wissing stellt sich quer. Der FDP-Minister kündigte bereits heftigen Widerstand gegen das Aus für Agrosprit an. Steffi Lemke und Ernährungsminister Cem Özdemir dürfen jetzt nicht einknicken vor Autominister Wissing und der Agrolobby! Bitte schreiben Sie an Lemke und Özdemir als verantwortliche Minister:innen – damit endlich Schluss ist mit Nahrungsmitteln in der Zapfsäule!

Mitmachen gegen Agrosprit!

Vielen Dank für Ihre UnterstützungSaskia Reinbeck
Recherchen und Kampagnen

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Quellen: (1) ht‍tp‍s://ww‍w.transport‍environment.org/dis‍cover/
food-not-fuel-why-biofuels-are-a-risk-to-food-securi‍ty‍/
(2) htt‍ps:/‍/‍ww‍w.d‍uh.de/filead‍min/user_upl‍oad/dow‍nload/
Pr‍ojektinforma‍tion/Naturschutz/Agrokraftstoffe/
DUH_Brie‍fing_Agrokraftstoffe_23_02_2022_fin‍al‍.p‍df
(3) h‍tt‍ps://www‍.fao.org/fil‍eadmin/user_u‍pload/faoweb/202‍2/Info-Note-Ukraine-Russian-Fed‍eration.p‍df

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foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg, Geschäftsführer sind Dr. Chris Methmann und Jörg Rohwedder.

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Sie verdienen am Hunger — foodwatch

© foodwatch

Im Sudan hat sich der Brotpreis binnen kurzem verdoppelt, weltweit springen die Lebensmittelpreise um ein Drittel nach oben.[1] Ein Grund: Finanzinvestoren spekulieren mit Nahrungsmitteln – und die EU lässt sie machen. Bitte setzen Sie sich jetzt für wirksame Regeln gegen die Finanzwetten ein – werden Sie foodwatch-Mitglied.

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Hallo

es ist ein zutiefst unmoralisches Geschäft:

Doch dahinter steckt nicht nur die Angst vor Knappheit, sondern auch die Geldgier von Finanzinvestor:innen: Sie spekulieren an den Börsen mit Getreide, um sich ihre Taschen zu füllen.

Bereits in den ersten Tagen des Krieges flossen Milliarden Euro und Dollar in Fonds, die mit Nahrungsmitteln spekulieren.[3]  Anleger wetten an den Rohstoffbörsen auf steigende Kurse und treiben so die Börsencharts steil nach oben.
Der ehemalige UN-Berichterstatter für das Recht auf Nahrung, Olivier de Schutter, bringt es auf den Punkt: „Die Spekulation ist zurück, hier wird auf steigende Preise gewettet, also quasi auf Hunger.“[4]

In Ländern wie dem Jemen oder dem Sudan, in denen schon jetzt der Hunger grassiert, wird Getreide und Brot für viele unbezahlbar. Selbst Hilfsorganisationen bekommen für das gleiche Geld nur noch 30 bis 50 Prozent der Hilfsgüter.[5] 
Die Folge: Bei noch mehr Menschen bleibt der Teller leer – darunter auch Millionen Kinder. Die Mangelernährung schädigt ihre Körper oft lebenslang. 

Eigentlich hatte die Politik aus der letzten Spekulationskrise gelernt. Nachdem Anleger 2007 und 2008 die Preise schon einmal in die Höhe getrieben hatten, führte die EU Obergrenzen für die Spekulation ein.[6]  Doch die sind viel zu hoch, um die Finanzwetten wirksam zu begrenzen. EU und Regierungen müssen die Spekulations-Obergrenzen dringend senken. 

foodwatch hat jahrelang gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln gestritten. Aus Erfahrung wissen wir: Die Finanzlobby hat noch immer viel zu viel Einfluss in Brüssel. Wir Bürger:innen müssen dagegenhalten. Daher brauchen wir Sie: Bitte helfen Sie mit, das Zocken der Finanzindustrie zu stoppen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einem monatlichen Förderbeitrag!

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Was eine kleine Organisation wie foodwatch bewegen kann, haben wir 2011 gesehen. Unser Report „Die Hungermacher“ deckte die Machenschaften der Nahrungsmittel-Spekulant:innen an den Börsen auf.[7]  Unsere Kampagne „Hände weg vom Acker, Mann“ brachte das unmoralische Geschäft in die Zeitungen und Abendnachrichten – und wurde für die Banken zum PR-Desaster. Die Commerzbank und andere stiegen ganz aus, einige wie die Deutsche Bank gaben sich zumindest zerknirscht.

Denn so richtig trauen Banken sich die Spekulation mit Nahrung nur, wenn es im Verborgenen bleibt – und die Behörden sie lassen. So auch jetzt: Immer wieder verstecken sich Investor:innen dahinter, dass Weizen, Getreide und Co. durch den Krieg eben knapp würden – und allein diese Knappheit die Preise treibe. Und tatsächlich kaufen reichere Länder und auch Unternehmen aus Sorge um knapp werdende Nahrungsmittel schon jetzt zukünftige Ernten zu teils hohen Preisen auf.

Doch diese Krisenangst allein kann die immensen Preissprünge nicht auslösen, wie Expert:innen betonen.[8] Denn auffällig viele Investor:innen, die mit Ernährung gar nichts zu tun haben, pumpen gerade Milliarden in den Markt – und blähen die Preise damit auf.[9]Das niederländische Recherchenetzwerk Lighthouse rechnet das am Beispiel zweier großer Investment-Fonds vor, die mit Nahrung handeln: Im gesamten Jahr 2021 hätten sie lediglich knapp zweihundert Millionen Euro investiert – in den ersten vier Monaten dieses Jahres allein schon das Sechsfache.[10]

Bei mehr als 800 Millionen Hungernden auf der Welt dürfen wir das nicht zulassen.[11]  foodwatch klärt über die Machenschaften der Finanzjongleure auf und fordert energisch striktere Regeln. Heute bitten wir Sie dafür um Ihre Hilfe: Lassen Sie uns gemeinsam die Spekulation mit Nahrungsmitteln bekämpfen – werden Sie foodwatch-Mitglied!

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße Ihr Dr. Chris Methmann
Geschäftsführer foodwatch Deutschland


P.S.: Manchmal verschlägt es mir die Sprache, wie schamlos es in der Finanzbranche zugeht: „Ukraine-Krieg treibt Preise für Agrar-Rohstoffe wie Weizen und Raps – so können Anleger profitieren“ schreibt ein Branchenportal Mitte März.[12] Da war der Krieg noch keinen Monat alt. Bitte lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass dieses Treiben ein Ende hat.
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Quellen:
[1] ht‍tps:‍/‍/ipes-food.‍org/_img/‍upload‍/files/‍Another‍PerfectStorm.‍p‍df, S. 3.
[2] ht‍tps:‍/‍/ipes-food.‍org/_img/‍upload‍/files/‍Another‍Perfect
‍Storm.‍p‍df, S. 3.
[3] ht‍tps:‍/‍/w‍ww.lighthousereports.‍nl/investigation/‍the-hunger-profiteers‍/
[4] ht‍tps:‍/‍/w‍ww.‍spiegel.de/wirtschaft/‍nahrungsmittel-wie-spekulanten-von-der-krise-profitieren-a-56‍6ff49f-81e6-4327-a2‍35-b23fa4616dc0
[5] ht‍tps:‍/‍/ww‍w.lighthousereports.nl‍/investigation/‍the-hunger-profiteers‍/
[6] h‍ttps:‍/‍/ww‍w.‍foodwatch.‍org/‍de/‍aktuelle-nachrichten/‍2018/‍agrar
spekulation-finanzmarkt-richtlinie-wirkungslos/‍
[7] ht‍tps:‍/‍/www.‍foodwatch.org/‍uploads/media/‍foodwatch-Report_Die_Hungermacher_Okt-2011_ger_02.pdf
[8] ht‍tps:‍/‍/‍ipes-food.‍org/‍_img/upload/‍files/‍AnotherPerfectStorm.‍p‍df
[9] ht‍tps:/‍/thewire.‍in/‍economy/‍speculation-is‍-contributing-‍to-global-food‍-insecurity-‍significantly
[10] ht‍t‍ps:/‍/ww‍w.‍lighthousereports.nl/‍investigation/‍the-hunger-profiteers‍/
[11]  ht‍tps:‍//www.‍welthungerhilfe.de/presse/‍pressemitteilungen/2021/
welthunger-index-2021-rueckschritt-bei-hungerbekaempfung/
[12] ht‍tps:‍/‍/ww‍w.‍finanzen.net/‍nachricht/‍rohstoffe/‍agrar-investments
-ukraine-krieg-treibt‍-preise-fuer-agrar-rohstoffe-wie-weizen-und-raps-so-koennen-anleger-‍profitieren-11‍150632
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Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
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Jetzt Plastik-Aktion teilen — foodwatch

Hallo
wir wollen Obst und Gemüse aus seinen Plastikverpackungen befreien – danke, dass Sie uns dabei unterstützen und unsere Aktion unterzeichnet haben! Inzwischen haben schon mehr als 50.000 Menschen unterschrieben. Doch bevor wir die Unterschriften an Umweltministerin Steffi Lemke überreichen, wollen wir die 75.000 knacken. Deshalb haben wir versucht, das ernste Thema in einem Bild humorvoll zu verpacken. So wollen wir möglichst viel Aufmerksamkeit auf unsere Aktion ziehen. 

Dafür bitten wir Sie noch einmal um Ihre Unterstützung: Bitte empfehlen Sie die Aktion jetzt weiter und teilen Sie unser Aktionsbild „Holt mich hier raus“ (s. o.):

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Sie können auch über unser Instagram-Profil den Beitrag zur Plastik-Aktion mit „Gefällt mir!“ markieren!

Und wenn Sie nicht auf Sozialen Medien unterwegs sind, freuen wir uns, wenn Sie die Aktion per E-Mail weiterempfehlen. Gerne können Sie auch das Bild herunterladen und teilen, der direkte Link zur Aktion lautet: foodwatch.org/aktion-plastik

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Verpackungsabfälle aus Kunststoff haben sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt. 66.000 Tonnen fallen allein durch die Verpackungen von Obst und Gemüse an. Das wollen wir nicht länger akzeptieren. Wir fordern ein Verbot, wie es in Frankreich seit Anfang des Jahres gilt. Je mehr Unterschriften wir sammeln, umso nachdrücklicher können wir fordern: Stoppen Sie den Verpackungswahnsinn auch in Deutschland!


Person Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Christiane Groß, Leiterin Webteam

Teilen Sie daher unseren Beitrag mit Ihren Freund:innen und Bekannten auf Facebook, Twitter, WhatsApp, Instagram oder per E-Mail.


Quellen: > Nabu „Kunststoffabfälle in Deutschland“, siehe: nabu‍.de/umwel‍t-und-res‍sourcen/abf‍all-und-r‍ecycling/22‍033‍.h‍tm‍l






Porree statt Porsche — foodwatch

Die Lebensmittelpreise steigen – vor allem bei Obst und Gemüse. Für viele Menschen eine zusätzliche Hürde, sich gesund zu ernähren. Die Bundesregierung muss jetzt gegensteuern: Mit einer Senkung der Mehrwertsteuer für Apfel, Gurke und Co. auf null Prozent! Ernährungsminister Cem Özdemir unterstützt die Idee schon. Nur der Finanzminister blockiert. Fordern Sie Christian Lindner auf: Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse streichen!  
  Hier klicken und unterzeichnen   
  Hallo
fast 15 Prozent. So stark ist der Preis für frisches Gemüse im März im Vergleich zum Vorjahr angestiegen (1). Bei Tomaten sogar um 44 Prozent, bei Gurken um 40 Prozent (2). Gerade für Menschen mit wenig Geld wird es immer schwieriger, sich gesund zu ernähren. Das ist fatal: Fehlernährung und Übergewicht sind jetzt schon ein riesiges gesellschaftliches Problem. Gemeinsam mit anderen Verbraucher- und Ärzteverbänden fordern wir deshalb seit langem eine Senkung der Mehrwertsteuer auf gesunde Lebensmittel.  Jetzt bietet sich endlich die Chance: Die EU erlaubt seit Anfang April die Mehrwertsteuer auf bestimmte Produkte komplett zu streichen. Und Ernährungsminister Cem Özdemir will das für Obst und Gemüse jetzt tun. Doch Finanzminister Lindner blockiert. Die Steuern auf Diesel und Benzin will er senken – die Steuern auf Blumenkohl, Salat und Kirschen nicht. Das nehmen wir nicht hin – und wenden uns mit unserem Protest direkt an ihn.  
  Jetzt Steuer streichen, Herr Lindner!  
  Lindners Argument? Die Mehrwertsteuersenkung habe „keinen Einfluss“. Das sehen zahlreiche Expert:innen ganz anders. Die Weltgesundheitsorganisation zum Beispiel sagt: Gezielte Subventionen für Obst und Gemüse sind eine der politischen Maßnahmen mit dem „größten Potenzial, positive Veränderungen im Konsum zu bewirken (3).“ Zahlreiche Gründe sprechen für den Wegfall der Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse:  
  Dieser simple Schritt entlastet die Haushalte sofort. Es setzt einen Anreiz, mehr Obst und Gemüse zu essen. Auch dem Klimaschutz wäre geholfen. Denn pflanzliche Nahrungsmittel sind in der Regel deutlich klimafreundlicher als tierische Produkte. Selbst die Kosten könnten ausgeglichen werden: Indem zum Beispiel die reduzierte Mehrwertsteuer auf Fleisch angehoben oder eine Herstellerabgabe auf überzuckerte Getränke eingeführt würde.  
  Ganz klar: Die Senkung der Mehrwertsteuer allein kann die steigenden Lebensmittelpreise nicht abfedern. Dafür braucht es weitere Maßnahmen. Aber die Steuersenkung wäre jetzt sofort umzusetzen, hätte viele positive Effekte – und es gibt keine schlüssigen Argumente dagegen! Wir müssen jetzt gemeinsam den Druck auf Finanzminister Lindner verschärfen. Unterstützen Sie unsere Aktion für bezahlbare gesunde Lebensmittel!  
  MwSt. auf Obst & Gemüse streichen!  

  Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße  Sarah Häuser  

  Quellen:   (1) Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 12.April 2022: h‍ttp‍s:/‍/w‍ww‍.dest‍atis‍.d‍e‍/‍DE/Pr‍esse/Presse‍mitteilungen/202‍2/04/PD22_160_611.ht‍m‍l (2) Frankfurter Allgemeine, „Warum Lebensmittel teurer werden“: ht‍tp‍s:/‍/w‍ww.f‍az.n‍et/‍a‍ktuell/‍wirtsc‍haft/da‍rum-stei‍gen-leben‍smittel-p‍reise-fuer-v‍erbrauche‍r-ein-ueberbli‍ck-1‍7967918.h‍tm‍l  (3) WHO, „Fiscal Policies for Diet and Prevention of Noncommunicable Diseases“: h‍tt‍p‍s://a‍pp‍s.w‍ho.i‍nt/‍iris/b‍itstream/‍handle/1‍0665/25013‍1/978924151124‍7-en‍g.p‍df?seque‍n‍ce=1  
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15 Millionen Brote — foodwatch

Agrosprit ist Irrsinn: Jeden Tag landet Getreide für umgerechnet 15 Millionen Brote in Europas Autotanks (1). Gleichzeitig drohen in Ländern im Nahen Osten und in Afrika katastrophale Hungersnöte. In diesen Wochen wird die Bundesregierung entscheiden, ob Essen im Tank bald der Vergangenheit angehört. Denn „Bio“-Diesel und Co. werden noch immer staatlich gefördert. Damit muss endlich Schluss sein! Zusammen machen wir Umweltministerin Steffi Lemke und Agrarminister Cem Özdemir klar: Staatliche Förderung für Agrosprit sofort stoppen!  
  Hier klicken & Agrosprit stoppen!  
  Hallo ,
Wir tanken Essen. Alleine für den deutschen Verbrauch werden weltweit auf 1,9 Millionen Hektar Land Getreide, Öl- und andere Nutzpflanzen für vermeintlich „grüne“ Kraftstoffe angebaut, die fossilem Diesel und Benzin beigemischt werden. Eine Fläche siebenmal so groß wie das Saarland. Das ist ein irrsinniger Flächenverbrauch, der dem Klima mehr schadet, als nützt (2). Gleichzeitig warnt u. a. die Welternährungsorganisation der UN, dass die Preise für Nahrungs- und Futtermittel durch den Ukrainekrieg um bis zu 20 Prozent steigen könnten (3). Denn die Ukraine und Russland gehören zu den wichtigsten Exporteuren von Nahrungsmitteln und werden in absehbarer Zeit deutlich weniger Mais, Getreide und Co. liefern.  Um eine Katastrophe zu verhindern, dürfen wir nicht weiter dabei zusehen, wie kostbare Ackerböden für den Anbau von Pflanzen für Agrokraftstoffe verschwendet werden. Gerade in Zeiten drohender Nahrungsmittelknappheit ist es absolut unverantwortlich, weiter Getreide und andere Pflanzen in den Tank zu kippen. Die Bundesregierung kann und muss jetzt handeln und die Agrokraftstoff-Förderung als Sofortmaßnahme beenden. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung! Am Donnerstag wollen wir gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe mit einer Protestaktion vor den Ministerien für Umweltschutz und Landwirtschaft ein Zeichen setzen. Dabei zählt auch Ihre Stimme: Schreiben Sie eine Protestmail direkt an die verantwortlichen Minister:innen Steffi Lemke und Cem Özdemir – damit endlich Schluss ist mit Nahrungsmitteln in der Zapfsäule.  
  Hier klicken & unterzeichnen!  
Danke für Ihre Unterstützung
Saskia Reinbeck
Recherche und Kampagnen
 
  Danke für Ihre Unterstützung
Saskia Reinbeck
Recherche und Kampagnen  
  Quellen:
(1) h‍tt‍ps://w‍ww.t‍r‍anspo‍rten‍vironment.org/discover/food-not-fuel-why-biofuels-are-a‍-risk-to-foo‍d-secu‍rity/
(2) h‍tt‍ps://w‍w‍w.d‍uh.d‍e/fileadmin/user_up‍load/download/Projektinformatio‍n/
Naturschutz/Agrokr‍aftstoff‍e/DUH_Briefing_Agrokraftstoffe_23_02_2022_final.p‍df
(3) ht‍tp‍s://w‍ww.f‍ao.org/fileadmin/user_upload/fao‍web/2022/Info-Note-Ukraine-Russian-Federati‍on.p‍d‍f 
(4) h‍tt‍ps://w‍w‍w.if‍e‍u.‍de/fi‍lead‍min/uploa‍ds/pdf/CO2_Opportunit%C3%A4tskosten_Biokraftstoffe_1602022__002_.pd‍f S. 20