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Diese Bilder sind kaum zu fassen! — foodwatch

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Es ist kaum zu fassen – doch unter diesen katastrophalen Zuständen wurden Zutaten für deutsches Bier hergestellt.

Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Mehr braucht es nicht für deutsches Bier. Das Reinheitsgebot ist ein Aushängeschild und auf der ganzen Welt bekannt. Der Brauer-Bund, Deutschlands Bier-Lobby, bezeichnet das Gebot als die „älteste, heute noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt“ und verspricht:

Die deutschen Brauer [achten] in besonderer Weise auf höchste Qualität der von ihnen eingesetzten Rohstoffe. Wenn die deutsche Brauwirtschaft in den letzten Jahren von Lebensmittelskandalen verschont blieb, dann liegt dies auch daran, dass die Rohstoffe einer kontinuierlichen und umfassenden Rückstands- und Schadstoffkontrolle über alle Verarbeitungsstufen unterliegen. – Brauer-Bund, Deutschlands Bier-Lobby

Doch die Fotos, die uns anonym zugespielt wurden, dokumentieren ein völlig anderes Bild: Sie zeigen massiven Schimmelbefall in einer großen Malzfabrik, die nach eigenen Angaben 50 deutsche Brauereien beliefert hat – darunter auch Augustiner. Die Fotos sind so ekelerregend, dass sie kaum zu fassen sind. Doch sie sind real. Was wie eine Szene aus einem Horror-Film anmutet, zeigt in Wahrheit die Lüftungsanlage der schimmeligen Malzfabrik Johann Zeitler KG am 4. Februar 2021. In diesen massiv verschimmelten Räumen wurden Zutaten für das ach so „reine“ und „umfassend kontrollierte“ deutsche Bier hergestellt. Wenn Sie auch der Meinung sind, dass solche Widerwärtigkeiten in Zukunft verhindert werden müssen, dann werden Sie Fördermitglied von foodwatch.

So viel ist klar: Diese Zustände sind nicht über Nacht entstanden! Die lokale Behörde, die bis vor kurzem für den Betrieb zuständig war, hat auf ganzer Linie versagt. Es ist unvorstellbar, dass in Deutschland ein solcher Betrieb Zutaten für die Nahrungsmittelkette produziert hat. Wir bei foodwatch kämpfen seit Jahren gegen solches Behörden-Versagen an, damit Skandale wie dieser nicht immer wieder vorkommen! Mit umfassenden Recherchen, teuren Klageverfahren und mit groß angelegten Kampagnen. Das ist alles nur möglich mit Ihrem Einsatz, denn unser kleines Team braucht Ihre Unterstützung. Helfen Sie uns gegen solche unhaltbaren Zustände vorzugehen und werden Sie Fördermitglied von foodwatch!

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Unvorstellbar und doch Realität: Eine vollkommen verschimmelte Tür in einem Betrieb, der Zutaten für die Nahrungsmittelkette produziert. Es gibt nur zwei mögliche Erklärungen dafür, dass es überhaupt zu solchen Zuständen in der Malzfabrik kommen konnte: Entweder wusste die lokale Überwachungsbehörde Bescheid und hat die Firma gedeckt – oder die Behörde hat die Schimmel-Fabrik schlicht und einfach nicht kontrolliert. Beide Optionen sind völlig inakzeptabel!

Der Fall zeigt: Die Lebensmittelkontrollen in Deutschland funktionieren keinesfalls so einwandfrei, wie man es uns weismachen will. Wir bei foodwatch setzen uns für effektive und regelmäßige Lebensmittelkontrollen ein – für mehr Personal, mehr Transparenz und weniger Skandale. Sie möchten diese Ziele unterstützen? Dann werden Sie Fördermitglied von foodwatch!

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Schwarzer Schimmel, wohin das Auge reicht. Auch an dieser Decke im Bereich der Luftzufuhr für die Keimkästen. Es ist ein Lebensmittel-Skandal der Superlative. Doch nicht nur das. Es ist auch ein Behörden-Skandal der Superlative. Nicht nur, dass die lokale Behörde angeblich nichts gefunden haben möchte. Sondern auch die bayerische Landesbehörde KBLV, die die Mängel letztlich festgestellt und die Fotos gemacht hat, muss sich schwere Vorwürfe gefallen lassen. Denn leider müssen wir feststellen: Auch die Landesbehörde hat den Ekel-Betrieb gedeckt. Aus zwei Gründen: 

Die Behörde hat keinen einzigen Euro Bußgeld verhängt! Das muss man sich mal vorstellen: Falschparken wird härter bestraft als diese Zustände! Wir fragen uns: Wie kann es sein, dass selbst ein von Decke bis Fußboden verschimmelter Betrieb, der gesperrt werden musste, nicht finanziell belangt wird? Wie soll ein Lebensmittelbetrieb denn bitte aussehen, damit es zu einem Bußgeld kommt!? Es gibt nur eine einzige Erklärung: Ab einer Bußgeldhöhe von 350 Euro hätte der Fall öffentlich gemacht werden müssen und genau das wollte die Behörde offenbar vermeiden.Und setzt damit dem Ganzen die Krone auf: Die Behörde wollte den Fall allen Ernstes geheim halten! Obwohl seit Jahren schon vorgeschrieben ist, dass bei schweren Hygienemängeln die Öffentlichkeit informiert werden muss, sollten wir alle nichts davon erfahren. Wenn nicht ein mutiger „Whistleblower“ uns diese Fotos anonym zugespielt hätte, wäre der Fall wohl heute noch Geheimsache!
Eines kann ich Ihnen versprechen: Wir bei foodwatch werden das nicht einfach so hinnehmen. Wir nennen Ross und Reiter. Wir veröffentlichen Fotos wie diese. Wir kämpfen für eine wirksame Lebensmittelkontrolle. Damit die Ekel-Betriebe nicht mehr ungeschoren davonkommen. Damit genügend Druck entsteht, dass solche Zustände künftig der Vergangenheit angehören! Damit Behörden ihren Job machen und wir alle wirksam geschützt werden! Mit einer Fördermitgliedschaft sorgen Sie dafür, dass die Stimme von foodwatch in der Öffentlichkeit Gewicht hat. Seien Sie dabei, denn jede einzelne Stimme zählt!  Bitte helfen Sie uns:
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Vielen Dank und herzliche Grüße

Oliver Huizinga

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Wir stimmen einfach selbst ab! — foodwatch

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wir leben zwar in einer Demokratie, aber trotzdem werden in vielen Lebensbereichen über Jahre politische Entscheidungen getroffen, die nicht die mehrheitliche Meinung der Bevölkerung widerspiegeln. Das betrifft auch und gerade Entscheidungen im Lebensmittelbereich. Würde es nach der Mehrheit der Bevölkerung gehen, gäbe es keine Produkte von Tieren, deren Futter gentechnisch verändert wurde. Und die Lebensmittelampel wäre schon vor Jahren eingeführt worden. Das sind nur zwei Beispiele dafür, dass unsere Demokratie Verbesserungsbedarf hat. Die Initiative ABSTIMMUNG21 hat ganz konkrete Vorschläge zur Verbesserung unserer Demokratie erarbeitet, die wir alle befürworten. Deshalb haben wir uns bereiterklärt, an dieser Stelle einen Newsletter dieser wichtigen Initiative zu veröffentlichen.

Die Initiative ABSTIMMUNG21 hat ganz konkrete Vorschläge zur Verbesserung unserer Demokratie erarbeitet, die wir alle befürworten.

Ohne Volksabstimmung ist alles Banane
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und mehr
https://abstimmung21.de/?quelle=foodwatch&utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=2021-07-03%20OpenPetition_%20Demokratie%20NL_%20Abstimmung21&utm_content=Mailing_13925929#abstimmungsunterlagen

Guten Tag,
finden Sie das auch so unbefriedigend? Im September dürfen wir bei der Bundestagswahl wieder unser Kreuzchen bei einer Partei machen und doch über die wichtigsten Fragen nicht mitreden. Es ist nicht nur völlig offen, wer ins Kanzleramt einziehen und welche Koalition uns künftig regieren wird. Wir wissen auch nicht, wie es bei zentralen Themen wie dem Klimaschutz oder der Krankenhaus-Versorgung weitergeht. Ausgerechnet auf diese wichtigen Weichenstellungen haben wir mit unserer Stimme nur sehr begrenzten Einfluss!


Damit wollen wir uns nicht abfinden. Wir haben parallel zur Bundestagswahl einfach selbst eine Abstimmung über wichtige Sachfragen organisiert. Es ist die erste bundesweite Volksabstimmung, und Sie können mit dabei sein! Bestellen Sie, natürlich vollkommen kostenlos, gleich hier Ihren Stimmzettel:

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Vier Fragen, die in Politik und Gesellschaft heiß diskutiert werden, haben wir ausgesucht. Über diese konkreten Vorschläge können Sie abstimmen:
Klimaschutz: Soll das 1,5-Grad-Ziel durch eine konsequente Klima-Politik erreicht werden, mit Maßnahmen wie 100% erneuerbare Energien, Förderung nachhaltiger Landwirtschaft und einer Verringerung der Tierhaltung?Organspenden: Soll die Zahl der Organspender:innen durch eine Widerspruchsregelung erhöht werden – so dass alle Menschen nach ihrem Tod zu Spender:innen werden, wenn sie dem nicht widersprochen haben?Volksentscheide: Sollen auf Bundesebene verbindliche Volksentscheide eingeführt werden, damit Abstimmungen wie diese in Zukunft regelmäßig und ganz offiziell stattfinden?Krankenhäuser: Soll die Klinik-Versorgung gemeinwohlorientiert umorganisiert werden, so dass Krankenhäuser keinen Profit machen dürfen und ihre Einnahmen komplett in die Patient:innen-Versorgung stecken müssen?
Wie ist Ihre Meinung dazu?

Stimmen Sie ab – bestellen Sie noch heute kostenlos Ihre Unterlagen Briefwahl, mit allen Pro- und Contra-Argumenten in einem Heft und natürlich mit Ihrem Stimmzettel:

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foodwatch kritisiert immer wieder, dass sich im Verbraucherschutz die Interessen der Konzerne durchsetzen, eine verständliche Lebensmittelkennzeichnung an Lobby-Blockaden scheitert und es bei der Tierhaltung nicht vorangeht. Das sind nur Beispiele. Wir von ABSTIMMUNG21 glauben ganz grundsätzlich: Politik wird besser, wenn wir Bürger:innen auch bei Sachthemen mitreden können!

Schließlich steht bereits seit mehr als 70 Jahren in unserem Grundgesetz, dass „alle Staatsgewalt“ vom Volke ausgeht – und diese „in Wahlen und Abstimmungen“ ausgeübt wird. Solche Abstimmungen gibt es auf Bundesebene bis heute nicht. Deshalb organisieren wir sie erstmals einfach selbst, und zwar in einem großen Bündnis aus mehr als 30 Organisationen wie Mehr Demokratie, Fridays for Future, Democracy International, GermanZero, change.org, OMNIBUS für Direkte Demokratie und openPetition. Auch foodwatch ist eine unserer Partnerorganisationen.

Natürlich dürfen wir keine offizielle Volksabstimmung durchführen, deren Ergebnis am Ende garantiert in einem Gesetz stehen wird. Wir können aber zeigen, dass direkte Demokratie funktioniert und wie die Mehrheit der Bürger:innen über wichtige Zukunftsfragen denkt. Je mehr Menschen mitmachen, umso mehr Druck wird diese Abstimmung auf die zukünftige Regierung erzeugen, die Ergebnisse auch umzusetzen. Machen Sie deshalb jetzt mit, tragen Sie zu einer besseren Politik für uns alle bei und bestellen Sie hier kostenlos Ihren Stimmzettel – für eine bessere Politik für uns alle!
Herzliche Grüße

Ihr Olaf Seeling,
Geschäftsführer und Mitinitiator von ABSTIMMUNG21

EU kündigt Ende der Käfighaltung an — foodwatch

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Stark! Mehr als 100.000 Menschen haben im Rahmen unserer E-Mail-Protestaktion von der EU-Kommission den gesetzlichen Ausstieg aus der Käfighaltung gefordert. Gestern hat die Kommission dann tatsächlich das EU-weite Ende dieser grausamen Praxis angekündigt – ein Erfolg! Aber: Das Verbot ist erst ab 2027 geplant. Das ist viel zu spät! Denn jeder Tag, an dem wir nicht handeln, ist ein Tag, an dem Millionen von Muttersauen ihre Ferkel nicht umsorgen können und Hühner und Kaninchen sich nicht so bewegen können, wie sie es brauchen.
foodwatch Deutschland
Brunnenstraße 181
10119 Berlin


Spendenkonto bei der GLS-Bank:
BIC GENODEM1GLS
IBAN DE50 4306 0967 0104 2464 00

Guten Tag
nach einer erfolgreichen Bürgerinitiative, positiven Reaktionen im Europäischen Parlament und mehr als 100.000 Unterschriften für unsere Email-Aktion an Handelskommissar Dombrovskis und Präsidentin von der Leyen hat die EU-Kommission eingesehen, dass ein Ende der Käfighaltung in Europa nötig ist.

Gestern Mittag hat die EU-Kommission ihre Antwort auf die Europäische Bürgerinitiative „End the Cage Age“ bekannt gegeben und sich bereiterklärt, an einem Käfigverbot zu arbeiten. Damit werden sich hoffentlich die Haltungsbedingungen von mehr als 300 Millionen Schweinen, Hühnern und Kaninchen verbessern und ein erster Schritt für einen überfälligen konsequenteren Nutztier-Schutz in der EU eingeleitet.

Doch es wird noch eine Weile dauern, bis das geplante Gesetz auf dem Tisch liegt. Und das Käfig-Verbot soll erst ab 2027 gelten. Mögliche Übergangsphasen könnten den Prozess noch verlängern. Das ist definitiv zu spät, denn jeder weitere Tag bedeutet völlig unnötige Qualen, Leiden und Schmerzen für Millionen Schweine, Hühner und Kaninchen.

Tiere wurden in der EU schon viel zu lange eingesperrt, obwohl sogar im Artikel 13 der EU-‚Verfassung‘, also im Lissabon-Vertrag von 2007, steht, dass Tiere als „fühlende Wesen“ behandelt werden müssen. Genau damit begründet EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides nun die Entscheidung ihrer Behörde, die Käfige zu verbieten. Sie bezieht sich also nun endlich auf einen Vertrag, der seit 14 Jahren die wichtigste, die „primäre“ Rechtsgrundlage der EU darstellt.

Besserer Tierschutz geht nur, wenn auch Importware aus Drittstaaten nachweislich die Tierschutz-Anforderungen der EU erfüllt. Deshalb werden wir auch in Zukunft die Handelspolitik der EU im Auge behalten. Die EU muss gegenüber der Welthandelsorganisation (WTO) darauf bestehen, dass alle Importeure Tierschutzleistungen nachweisen, die mit denen der europäischen Landwirte vergleichbar sind. Denn der faire Umgang mit Europas Nutztieren und die Außenhandelspolitik der EU müssen kein Widerspruch sein!

Wir sind einen wichtigen Schritt weitergekommen auf unserem Ziel, dass Verbraucher*innen nur noch von gesunden und tiergerecht gehaltenen Tieren stammende Lebensmittel zum Kauf angeboten werden. Ein wichtiger Schritt, weil er für die ganze EU gelten wird. Aber dennoch leider nur ein Anfang.

Wir werden weiterhin dafür kämpfen, dass in Deutschland, in der EU und auch auf dem Weltmarkt guter Tierschutz zu einem elementaren Qualitätsmerkmal für Lebensmittel wird. Wo der politische Wille dazu ist, ist auch ein Weg.

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Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr Matthias Wolfschmidt
Internationaler Strategiedirektor von foodwatch

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P.S.: Der Kampf gegen die Käfighaltung zeigt: Mit viel Einsatz und einem langen Atem lässt sich auch den mächtigen Lobbyinteressen von Tönnies & Co. etwas entgegensetzen. Wir sind ein kleines Team und sind unabhängig von Staat und Parteien. Helfen Sie uns mit einer Spende und unterstützen Sie unsere unermüdliche Arbeit für eine bessere Tierhaltung!
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Millionen Tierkäfige beweisen die gescheiterte Agrarpolitik — foodwatch

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Hallo
noch immer werden Millionen von Tieren in Europa in Käfigen gehalten und leiden unendliche Qualen.

Manchmal denken wir hier bei foodwatch, uns könne kaum noch etwas überraschen im Agrar- und Ernährungssektor. Seit Jahren befassen wir uns mit absurden Werbelügen und müssen uns abenteuerliche Rechtfertigungen und Ausflüchte anhören. Und von Politiker*innen hören wir unentwegt, die Verbraucher*innen hätten es mit ihren Kaufentscheidungen selbst in der Hand, Missstände zu beseitigen und die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Auch und gerade beim Tierschutz.

Doch dass tatsächlich rund 300 (!) Millionen Tiere in der EU bis zum heutigen Tag legal in engsten Käfigen und Verschlägen gehalten werden, war uns bis vor kurzem auch nicht klar und hat uns wirklich geschockt. Bitte unterstützen Sie uns dabei, diese unhaltbaren Zustände zu beenden und werden Sie Förderer*in von foodwatch.

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Diese 300 Millionen Käfigtiere können nicht durch unsere Kaufentscheidungen aus ihrem Martyrium befreit werden, sondern nur, ausschließlich und allein durch politisch-gesetzgeberische Entscheidungen. 

Solange es gesetzlich erlaubt ist, werden Millionen von Muttersauen in der EU weiterhin in Zwangsjacken gleichenden „Kastenstände“ gezwängt und Millionen von Legehennen in angeblich „ausgestalteten Käfigen“ oder Abermillionen Kaninchen in engen Maschendrahtverschlägen gequält.

Als Verbraucher*innen wollen wir solche Zustände nicht nur nicht, wir verlangen auch von den zuständigen Politiker*innen, diese Auswüchse der Tierhaltung zu verbieten. Ohne Ausnahme und ohne Ausreden. Mit der Ausrede, wir Verbraucher*innen müssten nur richtig einkaufen, lassen wir uns nicht länger abspeisen – und wir von foodwatch gehen aktiv dagegen vor. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns als Förderer*in von foodwatch dabei unterstützen würden.

Tiere müssen, so fordert es der „Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union“ (Lissabon Vertrag) von 2007, bei allen Gesetzgebungsverfahren der EU und auch der Mitgliedstaaten als „fühlende Wesen“ behandelt werden.

Ist es angemessen, „fühlende Wesen“ in engste Käfige zu sperren? Ein einziges? 300.000.000? War es jemals angemessen, so etwas zu tun? Natürlich nicht. Noch nie.
Aber halt – da kommt schon die nächste Ausrede, nämlich dass man ja gern den Tieren helfen würde, aber die Wettbewerbslage berücksichtigen müsse. Denn selbst wenn wir uns entscheiden würden, die Tiere nicht weiter zu quälen, dann würden es eben die anderen machen. Innerhalb oder außerhalb der EU. So hörten wir es vergangenes Jahr, als die seit Jahrzehnten überfällige Abschaffung der Sauenkäfige in Deutschland hätte beschlossen werden müssen. Aber nicht wurde, wegen der Konkurrenz außerhalb Deutschlands.

Jetzt hören wir dieses „Argument“ wieder, diesmal aus Brüssel. Denn die Europäische Kommission muss sich mit der Forderung befassen, alle Tierkäfige in der EU zu verbieten. Und zwar, weil über 1, 4 Millionen Menschen das in einer von foodwatch gemeinsam mit 170 weiteren Organisationen vorangetriebenen europaweiten Bürgerinitiative gefordert haben.

Auch wenn einige EU-Kommissar*innen bereits signalisiert haben, dass sie ein solches Käfigverbot unterstützen und das Europäische Parlament dies – allerdings mit langjährigen Käfig-Übergangsfristen – neuerdings auch unterstützt: die Gegner warnen vor Billigimporten aus Ländern mit niedrigeren Standards, die damit die europäische Agrarwirtschaft schwächen würden. Doch die EU kann, anders als einzelne Mitgliedstaaten (die können das nicht!), bei der Welthandelsorganisation (WTO) durchsetzen, dass sie von allen Importeuren vergleichbare Tierschutzleistungen verlangen darf wie von den europäischen Landwirt*innen.

Das kann tatsächlich gelingen.

Tierschutz muss und kann in Europa vorangebracht werden. Wenn wir nur den Druck aufrechterhalten. Doch der Gegendruck von all denen in der EU wird massiv sein, die selbst auf dem Weltmarkt mit niedrigsten Preisen Gewinne machen. Allen voran die Großen der europäischen Fleisch- und Milchindustrie, wie Tönnies & Co. Mehr gesetzlich vorgeschriebener Tierschutz passt nicht in deren Konzept, weil er die Kosten erhöht und die Gewinne schmälert.

Doch mehr Tierschutz muss das Konzept der EU sein. Tiere sind fühlende Wesen. So steht es in den europäischen Verträgen. Auch deshalb müssen wir gemeinsam die verantwortlichen Politiker*innen in Europa jetzt dazu bringen, tierquälerische Käfighaltungen in der EU ein für alle Mal zu verbieten.

Nur dank Ihrer Unterstützung können wir unsere Aktivitäten realisieren, wie zuletzt eine von rund 100.000 Menschen unterzeichnete Aufforderung an den EU-Handelskommissar und die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns dabei als Förderer*in von foodwatch unterstützen würden.

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Vielen Dank und herzliche Grüße  

Matthias Wolfschmidt
Internationaler Strategiedirektor von foodwatch

Weiterführende Quellen: > Link zu Informationen und Quellen

Krebsverdächtigem Mineralöl auf der Spur — foodwatch

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Heute möchten wir Sie hinter die Kulissen der foodwatch-Arbeit blicken lassen. Unsere Kampagne gegen Mineralölrückstände in Lebensmitteln zeigt: Wenn wir uns mit Großkonzernen wie Nestlé und Danone anlegen, sind Hartnäckigkeit, Expertise und ein langer Atem nötig. Dann lässt sich wirklich etwas erreichen für den Gesundheitsschutz der Verbraucher*innen in Europa.

Hallo und Guten Tag
,es gibt foodwatch-Kampagnen, die lassen sich vorhersehen. Und dann gibt es Kampagnen wie unsere Mineralölkampagne. Als wir sie starteten, konnten wir nicht wissen, was wir damit ins Rollen bringen – und welche Kreise sie ziehen würde.

Aber zum Anfang:



Ende 2012:
Die Stiftung Warentest nimmt Adventskalender unter die Lupe. Viele Schokoladenfüllungen enthalten Bestandteile gesundheitsschädlicher Mineralöle. Quelle ist offenbar die Kartonverpackung: Das Recycling-Papier ist mit zahlreichen chemischen Rückständen belastet, unter anderem von mineralölhaltigen Farben. Damals existieren keine gesetzlichen Höchstwerte für den Mineralöl-Gehalt in Lebensmitteln – noch nicht einmal in Kinderprodukten.

2013: Wir erhalten den Anruf eines Brancheninsiders, der wichtige Hintergrundinformationen zu Mineralölen in Lebensmitteln liefert. Wir arbeiten uns immer tiefer in das Thema ein, besuchen Fachveranstaltungen, führen zahlreiche Gespräche mit Expert*innen aus verschiedensten Branchen.

Herbst 2015: Wir veröffentlichen den ersten großen internationalen Mineralöltest. Gemeinsam mit unseren Kolleg*innen aus den foodwatch-Büros in Frankreich und den Niederlanden lassen wir 120 Lebensmittel analysieren – 43 Prozent enthalten die besonders gefährlichen „aromatischen“ Mineralöle, die in Verdacht stehen, krebserregend und erbgutschädigend zu sein. In Deutschland sind unter anderem die Kellogg’s Cornflakes belastet. Unsere Forderung an die EU-Kommission: Endlich Grenzwerte einführen und sogenannte „funktionelle Barrieren“ für alle Lebensmittelverpackungen aus Papier vorschreiben – also zum Beispiel eine dünne Schicht auf dem Karton, die den Übergang von gefährlichen Stoffen auf Lebensmittel verhindern soll.

Der Test schlägt Wellen: Mehr als 115.000 Bürger*innen aus Frankreich, Deutschland und den Niederlanden unterstützen unsere E-Mail-Protestaktion. Erste Hersteller ändern daraufhin ihre Verpackung, Handelsketten geben ihren Lieferanten vor, Mineralölbelastungen zu vermeiden. Doch der erhoffte Durchbruch – endlich wirksame Grenzwerte – bleibt aus. Wir lassen uns nicht entmutigen, testen weitere Produkte und fordern deren Rückrufe.

Januar 2017: Als Reaktion auf unseren großen Test kündigt die EU-Kommission ein Monitoring-Programm für Mineralöl in Lebensmitteln an. Hinter den Kulissen sind Expert*innen höchst unzufrieden über den weitgehenden Stillstand. Vor allem zwei Player tun sich hervor: Nestlé und Danone, die die Aussagekraft der Analyseverfahren anzweifeln. Uns wird klar: Dagegen müssen wir angehen, und zwar mit neuen Tests!

Oktober 2019: Wir veröffentlichen gemeinsam mit den foodwatch-Büros in Amsterdam und Paris einen weiteren großen Test: Jetzt zu Babymilch-Pulver. Drei Labore mit exzellenten Referenzen untersuchen unabhängig voneinander und mit unterschiedlichen Analysemethoden die Produkte. Wir achten penibel darauf, dass die Testverfahren exakt den im April 2019 veröffentlichten Vorschriften der EU-Kommission entsprechen. Das erschreckende Ergebnis: Säuglingsmilch von Nestlé und Novalac ist mit Mineralöl belastet. Dann geht alles ganz schnell: Einen Tag nach unserer Veröffentlichung informiert die EU-Kommission über ihr Schnellwarnsystem alle Mitgliedsstaaten. Während im foodwatch-Büro die Anrufe besorgter Eltern die Telefone heiß laufen lassen, verkauft Nestlé ungerührt weiter seine Produkte. Das Milchpulver sei „absolut sicher“, behauptet der Großkonzern.

Dezember 2019: Industrievertreter sind auf einem eigens anberaumten Expertenmeeting der EU-Kommission auffällig kleinlaut. Denn um unsere Tests zu kontern, hatten sie eigene Analysen in Auftrag gegeben. Die Expert*innen aber sind sich einig: Die Industrielabors fanden nur dank falscher Methodik keine Rückstände.

Februar 2020: Von einer Journalistin der Nachrichtenagentur Reuters aus Malaysia erfahren wir, dass Nestlé Druck auf Palmöllieferanten ausübt. Diese sollen die Mineralölrückstände in Palmöl reduzieren. Produzenten hatten offenbar Palmkerne auf heißen Asphaltflächen aufgeschlagen und nicht-lebensmittelgeeignete Maschinenschmierstoffe verwendet. Dadurch sickerten gesundheitsschädliche Rohölverbindungen in das weltweit am meisten konsumierte Speiseöl. Wir wissen jetzt, dass die Mineralölverunreinigung in der Babymilch maßgeblich aus dem Palmöl stammen muss. Und sind überzeugt: Nestlé und Co. hätten genau das schon viel früher wissen können – und müssen.

Juni 2020: Das zuständige Expertengremium der EU-Kommission einigt sich erstmals auf einen Grenzwert für Mineralöl. Dieser ist noch nicht streng genug und vor allem: nur für Babymilchpulver gültig. Aber dennoch: Wir sind unserem langjährigen Ziel eines strikten Höchstwerts für gefährliche Mineralöle in allen Lebensmitteln einen Schritt näher gekommen.

Soweit, so gut? Jein. Im deutschsprachigen Raum und vermutlich in der gesamten EU dürften heute die allermeisten Babymilchprodukte frei von krebsverdächtigen Mineralölen sein. Gut für Millionen Neugeborene, die damit gefüttert werden. Und ein großer Erfolg unserer Arbeit und des Einsatzes zahlreicher Expert*innen in vielen Labors und einigen Behörden, national wie europäisch.

Doch immer noch fehlen strikte Grenzwerte, die für Mineralölverunreinigungen in allen Lebensmitteln gelten. Überall in der EU. Unsere Arbeit ist somit noch nicht beendet. Die Mineralöl-Kampagne geht weiter.

Vielen Dank und herzliche Grüße

hr Matthias Wolfschmidt



I

Jetzt Aktion unterzeichnen: Schluss mit der Sauenqual! — foodwatch

foodwatch
Vor knapp einem Jahr hatten über 600.000 Menschen gemeinsam mit uns an die Grünen appelliert, im Bundesrat für die Abschaffung der tierquälerischen „Kastenstände“ zu sorgen. Doch nach der Entscheidung müssen zwei Millionen Muttersauen noch für 15 weitere Jahre in engen Käfigen leiden. Jetzt gibt es die historische Chance, in der gesamten EU das Ende von Kastenständen und anderen tierquälerischen Käfigen einzuläuten. Und damit 300 Millionen Schweinen, Kaninchen und Hühnern zu helfen!

Jetzt Aktion unterzeichnen! 

Guten Tag

die Kastenstand-Debatte 2020 hat gezeigt: Wenn es um billigstmögliche Produktion für den Exporterfolg geht – egal ob im EU-Binnenmarkt oder im Weltmarkt – ist keine politische Partei bereit, dem Gerede vom Ende des „Systems Tönnies“ auch Taten folgen zu lassen.

Wir haben damals versprochen, uns weiterhin für eine Agrarpolitik einzusetzen, die Mensch, Tier und Umwelt achtet. Und jetzt bietet die von foodwatch unterstützte erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative „End the cage age!“ (Die Käfighaltung beenden!) eine vielleicht einmalige Gelegenheit, in der gesamten EU alle Sauen-Kastenstände, Hühner- und Kaninchenkäfige abzuschaffen! Unterzeichnen Sie jetzt unsere Aktion, damit die EU-Kommission auf die 1,4 Millionen Menschen hört, die den Aufruf unterzeichnet haben, und die Käfighaltung in Europa verbietet.

Jetzt Aktion unterzeichnen! 

In Brüssel wird – ähnlich wie in der deutschen Kastenstand-Debatte – nun das Gerücht verbreitet, mehr Tierschutz in der EU führe nur zu mehr Billigimporten aus Ländern mit schlechteren Gesetzen. Das Tierleid würde einfach verlagert und die europäischen Landwirt*innen würden ihre Existenzgrundlage verlieren.

Doch die Wahrheit ist: Die EU kann bei der Welthandelsorganisation (WTO) durchsetzen, dass sie von allen Importeuren vergleichbare Tierschutzleistungen verlangen darf wie von den europäischen Landwirt*innen. Das hat sie in der Vergangenheit bereits erfolgreich getan.

Nun kommt es darauf an, den Handelskommissar und die Kommissionspräsidentin davon zu überzeugen, dass die EU-Kommission den Weg in Richtung mehr Tierschutz ebnet. Denn der faire Umgang mit Europas Nutztieren und die Außenhandelspolitik der EU müssen kein Widerspruch sein!

Bitte unterstützen Sie unsere Aktion jetzt mit Ihrer Stimme. Es ist dringend, denn die Kommission soll noch im Juni entscheiden!

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße
Ihr Matthias Wolfschmidt
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Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
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Er konnte sich den Namen einfach nicht merken… foodwatch

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Hallo
,es ist ein Tag im März im Deutschen Bundestag, Sitzungssaal 4 900. Der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft hat mich und andere Expert*innen eingeladen. Es geht um ein wichtiges Gesetz, das der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt ist: Das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch – kurz: „LFGB“. Das Gesetz ist von großer Bedeutung, es ist das Kerngesetz im Lebensmittelbereich. Es soll Verbraucher*innen vor Täuschung und vor Gesundheitsgefahren schützen. Zumindest in der Theorie. 

In der Praxis wird dieser Schutz viel zu oft nicht durchgesetzt, wie die immer wiederkehrenden Lebensmittelskandale zeigen: Pferdefleisch in der Lasagne,  gefährliche Listerien in der Wurst oder – wie wir aktuell enthüllt haben – massiver Schimmelbefall in einer großen Fabrik für Bayerisches Bier. Wir bei foodwatch kämpfen dafür, dass die Skandale ein Ende haben. Dafür habe ich mich auch in der Bundestagsanhörung stark gemacht – und in aller Deutlichkeit auf die Schwachstellen unserer Gesetze hingewiesen. Bitte unterstützen Sie diese wichtige Arbeit, die nur durch Unterstützung möglich ist: Werden Sie Fördermitglied von foodwatch!

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Immer wieder, wenn Lebensmittelskandale das Land erschüttern, versprechen die zuständigen Politiker*innen Besserung. So war es auch 2019, als der Skandal um die hessischen Wurstfabrik Wilke wochenlang in den Medien war. Mindestens 37 Menschen waren durch Keime in der Wurst erkrankt und drei sind sogar gestorben. Eine Gesetzes-Reform wurde versprochen. Viele Monate später, an besagtem Tag im März, durfte ich nun in der Anhörung im Bundestag zur geplanten Reform Rede und Antwort stehen. Doch direkt zu Beginn, als der Vorsitzende des Ausschusses, Alois Gerig, die Anhörung eröffnete, wurde mir klar: Wir sind noch meilenweit von einem wirksamen Verbraucherschutz entfernt. Wie ich darauf komme? Nun ja…

Herr Gerig sitzt seit mehr als zehn Jahren im Bundestag, seit sechs Jahren ist er Vorsitzender des Ernährungsausschusses. Er ist einer der wichtigsten Ernährungspolitiker des Landes. Doch die Anhörung hat offenbart: Herr Gerig wusste nicht, wie das Gesetz eigentlich genau heißt, über das an diesem Tag beraten werden sollte. Beim ersten Mal, als Herr Gerig das „LFGB“ falsch benannte, dachte ich: Da muss ich mich verhört haben. Doch als er den Fehler ein zweites Mal beging, wurde mir klar: Das war definitiv kein Versprecher. Der Vorsitzende des Ernährungsausschusses wusste nicht, wie eines der wichtigsten Verbraucherschutzgesetze heißt. Kaum zu glauben, aber so war es – er konnte sich die Bezeichnung dieses zentralen Gesetzes einfach nicht merken. Und das ist aus meiner Sicht keine Kleinigkeit, sondern offenbart ein schwerwiegendes Problem: Der „Versprecher“ des Vorsitzenden zeigt, wie sehr führende Politiker der Regierungskoalition den Verbraucherschutz vernachlässigen. Wir bei foodwatch wollen das nicht länger hinnehmen! Sie auch nicht? Dann helfen Sie uns! Unterstützen Sie uns im Kampf für das Recht der Verbraucher*innen auf gute und sichere Lebensmittel: Werden Sie Fördermitglied von foodwatch!

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Aber natürlich geht es hier nicht „nur“ um die Unfähigkeit des Vorsitzenden sich den Namen eines – wenn auch sehr wichtigen – Gesetzes zu merken. Und natürlich sitzen im Ernährungsausschuss auch andere Köpfe – die wissen, worüber sie reden und die sich für uns Bürger*innen stark machen. Doch wir haben ein ernsthaftes Problem, wenn die Bundesregierung selbst nach einem der schwerwiegendsten Lebensmittelskandale der letzten Jahre, der die Schwachstellen in unseren Gesetzen eindrücklich offenbart, die Ereignisse nicht zum Anlass nimmt, die Schwachstellen zu beheben. Zwei der Hauptprobleme, die der Skandal verdeutlicht hat, sind:


1. Intransparenz

Die Lebensmittelbehörden wissen oft längst Bescheid, wenn es schwerwiegende Skandale gibt, aber die Öffentlichkeit wird nicht informiert. So war es auch beim Fall Wilke mit der Listerien-Wurst. Die Lösung ist einfach: Alle Kontrollergebnisse müssten veröffentlicht werden, so wie das in anderen Ländern längst der Fall ist. Doch die Bundesregierung weigert sich bis heute, für diese Transparenz zu sorgen – stattdessen möchte sie am derzeitigen System der Geheimniskrämerei festhalten. An einem System, bei dem die Verbraucher*innen und die sauber arbeitenden Betriebe die Dummen sind! 


2. Schlechter Schutz für „Whistleblower“

Sogenannte „Whistleblower“, also Hinweisgeber*innen, sind von großer Bedeutung. Oft kommen Missstände – wie weiß verschimmelt Würste – überhaupt erst durch solche Hinweisgeber*innen ans Tageslicht. So war es auch im aktuellen Fall, bei dem eine bayerische Malzfabrik von oben bis unten verschimmelt war, und die Behörde die Mängel verschwiegen hat. Wir alle sind darauf angewiesen, dass solche couragierten Menschen geschützt werden. Doch in Deutschland werden sie im Regen stehen gelassen, denn es gibt keine bundesweit einheitlichen Regeln. Das ist vollkommen inakzeptabel. Heutzutage müssten sich LKW-Fahrer*innen, die ihre verschimmelte Ladung von Bayern nach Schleswig-Holstein fahren sollen und diese anzeigen möchten, erstmal erkundigen, wie denn die Regelung in den verschiedenen Bundesländern ist. Wer sich das auch nur einen kurzen Moment vorstellt, weiß auf Anhieb, dass das völlig weltfremd ist. Der Schutz muss einheitlich, eindeutig und möglichst weitreichend sein, damit sich Hinweisgeber*innen überhaupt trauen, wichtige Informationen zu Missständen weiter zu geben. Doch die Bundesregierung möchte sich aus der Verantwortung ziehen – obwohl die Mitgliedstaaten der EU dazu verpflichtet sind, den Whistleblower-Schutz zu regeln!

Das sind nur zwei Beispiele, an denen wir sehen: Ein Lebensmittelskandal jagt den Nächsten, aber die Große Koalition ficht das nicht an. Sie lässt die Schwachstellen in unseren Gesetzen bestehen, anstatt sie zu lösen. Damit ist der nächste Lebensmittelskandal nur eine Frage der Zeit! Wir müssen es leider sagen: Die Regierung erfüllt ihre elementare Pflicht nicht, nämlich die körperliche Unversehrtheit von uns Verbraucher*innen zu schützen! Wir von foodwatch wollen dies nicht länger mit ansehen, sondern selber aktiv mit allen unseren Mitteln dafür kämpfen, dass – wie im Fall Wilke geschehen – unschuldige Menschen wegen dieses unakzeptablen Politikversagens nicht mehr sterben müssen.
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Vielen Dank und herzliche Grüße  

Oliver Huizinga
Leiter Recherche und Kampagnen
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Stopp CETA: Nur noch wenige Tage zum Mitmachen — foodwatch

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Hallo
als wir Ende März 2021 den Entwurf des Grünen Wahlprogramms zur Bundestagswahl erhielten, waren wir entsetzt: Versteckt in einem verklausulierten Nebensatz  wenden sich die Grünen von ihrer zuvor lautstark verfochtenen Ablehnung von CETA (dem Freihandelsabkommen mit Kanada) ab. Stattdessen soll nun die seit 2017 geltende vorläufige Anwendung des Abkommens fortgesetzt werden. Das ist höchst bedenklich: Denn auch die vorläufige Anwendung von CETA schafft Fakten und umgeht die parlamentarische Kontrolle: Die Gefahren für die Demokratie, Gesundheits-, Umwelt- und Verbraucherstandards – auf die auch die Grünen wiederholt hingewiesen haben – sind schon heute real. Unterstützen Sie jetzt unsere E-Mail-Aktion an den Bundesvorstand der Grünen!>

Hier geht es zur Aktion

Die Grünen haben eine reelle Chance auf eine Regierungsbeteiligung in der nächsten Legislaturperiode. Sie müssen ihren Forderungen aus der Zeit als Oppositionspartei treu bleiben und die fortgesetzte Anwendung von CETA verhindern. Wir wollen deshalb, dass die Grünen wieder ein klares NEIN zu CETA in ihr Wahlprogramm aufnehmen – inklusive der vorläufigen Anwendung! Daher haben wir Anfang April eine Mitmachaktion ins Leben gerufen und fordern den Bundesvorstand der Grünen auf: Wort halten – CETA stoppen!

Noch bis zum 10. Juni 2021 können Sie uns dabei unterstützen und unsere Aktion unterzeichnen.

Jetzt mitmachen!

Unser bisheriger Protest zeigt bereits Wirkung

: Die Aktion hat die heimliche Kehrtwende der Grünen sichtbar gemacht und die Grüne Basis aufgerüttelt. Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Änderungsanträgen zum Wahlprogramm, lagen Ende April 13 Anträge zu CETA vor. Leider sind nur drei so eindeutig formuliert, dass sie eine komplette Ablehnung von CETA bedeuten. Die meisten anderen sind weniger klar und fordern lediglich, CETA in der derzeitigen Form nicht zu ratifizieren. Dies ist leider doppeldeutig: Denn wenn der Ratifikationsprozess einfach gar nicht stattfindet – also Bundestag und Bundesrat nicht über CETA abstimmen – geht die vorläufige Anwendung von CETA weiter und der Status quo bleibt erhalten.
Selbst der Änderungsantrag prominenter Grüner wie Katharina Dröge, Reinhard Bütikofer, Sven Giegold und Renate Künast stellt keine Verbesserung zum ursprünglichen Entwurf dar. Vom 11.-13. Juni wird auf der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen entschieden, welcher Antrag das Rennen macht. Wir werden Sie natürlich über das Ergebnis der Abstimmung informieren. Bisher hat der Grüne Bundesvorstand auf unsere Aktion, trotz der inzwischen fast 50.000 Unterzeichner*innen, nicht reagiert. Er duckt sich weg und wir bleiben dran. Unsere Aktion „Wort halten – CETA stoppen“ geht weiter bis zur Bundesdelegiertenkonferenz. Wir fordern den Bundesvorstand weiterhin auf, ganz klar und deutlich ein Nein zu CETA im Wahlprogramm zu verankern – inklusive der vorläufigen Anwendung. Sind Sie dabei?

Dann unterzeichnen Sie unsere Aktion!

Hier geht es zur E-Mail-Aktion 

Die Online-Aktion ist nicht der einzige Weg, über den wir versuchen, Druck auf die Grünen auszuüben:

Zusammen mit 47 weiteren Organisationen, Initiativen und Bündnissen haben wir dem Grünen Bundesvorstandeinen offenen Brief geschrieben, der am 22. Mai in der Tageszeitung (taz) erscheint. Damit fordert auch ein breiter Zusammenschluss der Zivilgesellschaft die Grünen-Spitze auf, den Schutz von demokratischen Prinzipien und den Einsatz für das Gemeinwohl in der Wirtschafts- und Handelspolitik im Wahlprogramm der Grünen unmissverständlich zu verankern und CETA zu stoppen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Herzliche Grüße
Ihre Rauna Bindewald
Campaignerin bei foodwatch
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Helfen Sie uns: Käfighaltung jetzt beenden! — foodwatch

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n wenigen Wochen ist es soweit: Die EU-Kommission entscheidet, ob 300 Millionen Nutztiere in Europa weiter in Käfigen leiden – oder ob die Tierquälerei endlich ein Ende hat. Über eine Europäische Bürgerinitiative haben sich 1,4 Millionen Menschen für ein europaweites Verbot der Käfighaltung ausgesprochen. Darauf muss die Kommission nun reagieren. Mehrere EU-Kommissar*innen haben sich bereits für ein entsprechendes Gesetz ausgesprochen. Doch die Entscheidung muss einstimmig fallen – und steht wegen handelspolitischer Bedenken auf der Kippe. Schreiben Sie jetzt an Handelskommissar Valdis Dombrovskis und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und fordern Sie: besseren Tierschutz, auch in der Handelspolitik! Die Zeit drängt, die Kommission soll schon im Juni entscheiden!

Jetzt Aktion unterzeichnen!

Hallo
,Millionen Tiere leiden in Europas Landwirtschaft immer noch in engen Käfigen: Muttersauen, die ihr halbes Leben eingepfercht zwischen Metallstrangen verbringen, sodass sie sich nicht einmal umdrehen können; Legehühner, die ihre Flügel nicht ausbreiten können; oder Kaninchen, die zu Millionen in Drahtverschlägen dahinvegetieren. Vielleicht haben auch Sie die Europäische Bürgerinitiative für ein Ende der Käfighaltung in Europa vor mehr als einem Jahr unterzeichnet – neben dem Initiator, Compassion in World Farming (CiWF), hatten auch wir gemeinsam mit über 170 anderen Organisationen dazu aufgerufen. Die gute Nachricht ist: Weil die Initiative erfolgreich war, gibt es jetzt die Chance, dass sich das Leben für hunderte Millionen Tiere in Europa tatsächlich bessert! Denn nun müssen sich das Europäische Parlament und die Europäische Kommission mit der Initiative befassen. Die schlechte Nachricht ist: Die Kommission kann sich auch gegen eine (längst überfällige) Gesetzesinitiative entscheiden. Deshalb müssen wir jetzt noch einmal aktiv werden!

Zur E-Mail-Aktion!

Im Zuge einer Anhörung im EU-Parlament im April gab es bereits positive Reaktionen von mehreren Kommissar*innen. Gleichzeitig wird aber in Brüssel ein handelspolitisches Argument verbreitet, das Ihnen vielleicht bekannt vorkommt, wir hören es in Debatten um strengere Tierschutzregelungen immer wieder: Mehr Tierschutz in der EU würde automatisch zu mehr Billigimporten aus Ländern mit niedrigeren Standards führen. Damit wäre weder dem Tierschutz noch den Landwirt*innen gedient – das Tierleid würde einfach verlagert und die Landwirt*innen in der EU würden ihre Existenzgrundlage verlieren.

Doch dieses Argument verfängt nicht: Die EU kann nämlich bei der Welthandelsorganisation (WTO) durchsetzen, dass sie von allen Importeuren vergleichbare Tierschutzleistungen verlangen darf wie von den europäischen Landwirt*innen. Das hat sie in der Vergangenheit bereits erfolgreich getan. Nun kommt es darauf an, Handelskommissar Valdis Dombrovskis und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen davon zu überzeugen, dass die EU-Kommission diesen Weg jetzt geht: Deshalb wenden wir uns nun direkt an sie und fordern sie auf, klare Tierschutz-Importkriterien festzulegen und diese bei der WTO durchzusetzen. Der faire Umgang mit Europas Nutztieren und die Außenhandelspolitik der EU müssen kein Widerspruch sein! Bitte unterstützen Sie unsere Aktion jetzt mit Ihrer Stimme. Es ist dringend, denn die Kommission soll schon im Juni entscheiden!

Jetzt unterzeichnen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Herzliche Grüße
Ihr Matthias Wolfschmidt
Internationaler Strategiedirektor von foodwatch
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Die Ergebnisse der Umfrage sind da: — foodwatch

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Hallo
,wie gut können Sie beim Einkauf erkennen, ob bei einem Lebensmittel hohe Tierschutz- und Umweltstandards eingehalten wurden? Wissen Sie, ob der Landwirt einen fairen Preis erhalten hat? Zu diesen und anderen Fragen haben wir Sie vor einigen Wochen in einer Umfrage um Ihre persönliche Meinung gebeten. 25.000 von Ihnen haben mitgemacht – vielen Dank an alle, die teilgenommen haben! Hier finden Sie die ausführlichen Umfrageergebnisse.

Wir beschäftigen uns intensiv mit den Ergebnissen aus der Umfrage. Denn für uns ist es wichtig zu wissen, wie Ihre Haltung zu diesen Themen ist. Die Ergebnisse sind vielschichtig. Ein Aspekt ist uns besonders aufgefallen: Auf der einen Seite bewerten die allermeisten von Ihnen den eigenen Beitrag, durch klimaschonendes Einkaufen einen Beitrag gegen die Klimakrise leisten zu können, als groß oder sehr groß. Auf der anderen Seite geben 91 Prozent (!) von Ihnen an, dass sie eher schwer oder gar nicht erkennen können, ob bei der Erzeugung eines Lebensmittels zum Beispiel hohe Umweltschutzstandards eingehalten wurden. Wie passt das zusammen?

Die Zahlen zeigen aus unserer Sicht ein Dilemma, vor dem Verbraucher*innen immer wieder stehen: Wenn wir klimaverträgliche und umweltschonende Lebensmittel kaufen wollen, haben wir nicht alle Informationen dafür – selbst dann nicht, wenn wir „Bio“ kaufen“. Wie klimaschädlich wurde dieses oder jenes Produkt hergestellt? Waren die Tiere gesund oder wurden sie durch die Haltungsbedingungen krank gemacht? Wieviel Geld ist bei der Landwirtin angekommen? All das können wir kaum oder gar nicht erkennen.

Die Antwort verantwortlicher Politiker*innen auf das Informationsbedürfnis von Verbraucher*innen ist oft: Noch mehr Lebensmittel-Siegel mit noch mehr Infos zu Tierhaltung und Klimaschutz. Aber das kann nicht die Lösung sein. Erstens gibt es schon jetzt eine schier unübersichtliche Flut an Siegeln, die uns alles Mögliche versprechen. Zweitens machen bei freiwilligen Siegeln in der Regel nur die Betriebe und Hersteller mit, die ohnehin schon ganz gut abschneiden.

Und drittens, das ist entscheidend: Sollten wir im Supermarkt wirklich die Wahl haben können zwischen einem Lebensmittel, bei dem z.B. hohe Tierschutz- und Klimavorgaben eingehalten wurden – und einem Produkt für das Menschen, Tiere und Umwelt leiden mussten? Wir finden: nein! Oder fänden Sie es ethisch vertretbar, dass wir beim Einkaufen entscheiden können zwischen Lebensmitteln „mit“ und „ohne“ Tierqual oder zwischen Produkten „mit“ und „ohne“ Klimawandel? Es ist an der Politik, mit klaren gesetzlichen Vorgaben dafür zu sorgen, dass es ALLEN Tieren so gut wie möglich geht – und dass wirksame Maßnahmen gegen die Erderwärmung ergriffen werden. An der Ladenkasse können wir Verbraucher*innen ja gerade NICHT darüber „abstimmen“, wann welches Kohlekraftwerk geschlossen wird oder ob eine wirksame CO2-Steuer eingeführt wird. Hier ist die Politik in der Verantwortung!

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Es ist dennoch richtig, ökologisch einzukaufen. Wir fühlen uns gut dabei, agieren als Vorbild für andere und tragen zur Veränderungsbereitschaft bei. Aber wir dürfen uns eben auch nichts vormachen: Der Lebensmittelsektor wird nicht ökologischer dadurch, dass Menschen im Supermarkt die Möglichkeit haben, umweltbewusst einzukaufen. Der Anteil der Konsument*innen, die mitmachen, ist erfahrungsgemäß viel zu gering. Deshalb geht von privaten Kaufentscheidungen auch kein Druck für politische Veränderungen aus.

Um den Lebensmittelmarkt zu verändern, sind mutige politische Maßnahmen erforderlich – für mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft, für eine bessere Tierhaltung und für eine faire Entlohnung der Landwirtinnen und Landwirte. Dafür setzen wir uns bei foodwatch ein.

Vielen Dank, dass Sie uns dabei unterstützen!

Herzliche Grüße
Ihr 
Andreas Winkler

P.S.: Falls Sie noch mehr erfahren wollen, dann empfehlen wir Ihnen den Kommenar „Nein, im Supermarkt können wir nicht die Welt retten“ auf unserer Webseite und das Interview „Mit dem Einkaufskorb die Welt retten?“ mit dem foodwatch Gründer Thilo Bode.