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Die Gemeinwohl-Ökonomie etabliert ein ethisches Wirtschaftsmodell.Das Wohl von Mensch und Umwelt wird zum obersten Ziel des Wirtschaftens.

https://web.ecogood.org/de/

Was ist Gemeinwohl-Ökonomie?

https://web.ecogood.org/de/idee-vision/

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist

… auf wirtschaftlicher Ebene eine lebbare, konkret umsetzbare Alternative für Unternehmen verschiedener Größen und Rechtsformen.
Der Zweck des Wirtschaftens und die Bewertung von Unternehmenserfolg werden anhand gemeinwohl-orientierter Werte definiert.

… auf politischer Ebene ein Motor für rechtliche Veränderung. Ziel des Engagements ist ein gutes Leben für alle Lebewesen und den Planeten, unterstützt durch ein gemeinwohl-orientiertes Wirtschaftssystem.
Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung sind dabei die zentralen Werte.

… auf gesellschaftlicher Ebene eine Initiative der Bewusstseinsbildung für Systemwandel, die auf dem gemeinsamen, wertschätzenden Tun möglichst vieler Menschen beruht.
Die Bewegung gibt Hoffnung und Mut und sucht die Vernetzung mit anderen Initiativen.

Sie versteht sich als ergebnisoffener, partizipativer, lokal wachsender Prozessmit globaler Ausstrahlung – symbolisch dargestellt durch die Löwenzahn-Sämchen im Logo.

Grundlagen der Gemeinwohl-Ökonomie

sind die allgemeine Erklärung der Menschenrechte, demokratische Grund- und Verfassungswerte, Beziehungswerte nach Erkenntnissen der Sozialpsychologie, die Ethik der Achtung vor der Natur und der Schutz der Erde (Earth Charter) sowie anerkannte wissenschaftliche Fakten wie das Konzept der planetaren Grenzen.

Die GWÖ agiert unabhängig von Regierungen, Parteien, wirtschaftlichen Interessensgruppen, Glaubensgemeinschaften oder politischen Fundamentalismen.

Dementsprechend lehnen wir beispielsweise Diskriminierung von Minderheiten, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, Rassismus, Sexismus oder die Anwendung von Gewalt klar ab.

Die Bewegung lebt hauptsächlich von ehrenamtlichem Engagement und finanziert sich weitgehend über Mitgliedsbeiträge und Spenden.

und mehr …

Gemeinwohl-Ökonomie: Wirtschaften zum Wohle aller

https://www.sparda-m.de/gemeinwohl-oekonomie.php

Das Wirtschaftsmodell mit Zukunft bei der Sparda-Bank München eG

Als erste Bank in Deutschland engagiert sich die Sparda-Bank München eG für die Gemeinwohl-Ökonomie und veröffentlicht bereits ihre dritte Gemeinwohl-Bilanz.

 

 

Was sagt die Gemeinwohl-Bilanz aus?
Die Gemeinwohl-Bilanz misst unternehmerischen Erfolg an seinem Beitrag zum Gemeinwohl. Dazu zählen Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung und Transparenz. Zielsetzung ist eine nachvollziehbare und glaubwürdige Einschätzung, was ein Unternehmen im Hinblick auf das Gemeinwohl tut. Die Gemeinwohl-Bilanz und der dazugehörige Gemeinwohl-Bericht liefern eine hohe Transparenz der nachhaltigen Arbeit des Unternehmens mit qualitativer Bewertung.

  • Mitarbeiter im Fokus
    Sie werden in ihren Stärken gefördert, das heißt, jeder Mitarbeiter macht überwiegend das, was seinen größten Talenten entspricht.
  • Unternehmenskultur der Achtsamkeit
    Wir setzen auf eine Unternehmenskultur der Achtsamkeit. Wissenswertes hierzu finden Sie in diesem Video*.
  • NaturTalente
    Den Ansatz der Stärkenorientierung tragen wir mit der NaturTalent Stiftung gemeinnützige GmbH* und der NaturTalent Beratung GmbH* auch in die Gesellschaft.
  • Potenzial- und Lebensbank
    Wir wollen uns in Zukunft auch um das ideelle Vermögen unserer Mitglieder kümmern.
  • Konzentration auf das Wesentliche
    Wir betreiben ein solides Einlagen- und Kreditgeschäft – mit Fairness und zum Wohl unserer Mitglieder.
  • Transparente Anlagepolitik
    Die Eigenanlagen der Sparda-Bank München werden veröffentlicht.
  • Soziales Engagement
    Wir engagieren uns langfristig und nachhaltig für unsere Heimat Oberbayern, insbesondere für Bildung, soziale Gerechtigkeit und Umwelt.

Sie haben Fragen zum Engagement der Sparda-Bank München? Schreiben Sie uns:

Hier finden Sie den Geschäftsbericht sowie den Jahresbericht des Gewinn-Sparvereins der Sparda-Bank München eG:

Gemeinwohl-Ökonomie

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Laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung vom Juli 2010 wünschen 88 Prozent der Deutschen und 90 Prozent der ÖsterreicherInnen eine „neue Wirtschaftsordnung“.
Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine vollständige alternative Wirtschaftsordnung, die sich aus 20 Grundbausteinen zusammensetzt.
Dabei handelt es sich jedoch nicht um Positionen oder inhaltliche Forderungen der internationalen Bewegung, sondern im Inspirationen und Diskussionsanstöße, die sich mit anderen Ideen und Alternativen befruchten und in demokratischen Prozessen von unten diskutiert und systemisch konsensiert werden sollen. Das könnten zunächst kommunale, später nationale oder EU-weite Wirtschaftskonvente sein, in denen die energiereichsten Vorschläge für die finale Abstimmung aufbereitet werden. Diese obliegt dem demokratischen Souverän. So könnte die erste demokratische Wirtschaftsordnung entstehen.
Hier sind die – ständiger Diskussion und Weiterentwicklung unterworfenen – Eckpunkte
ALLES  LESEN …
PUNKTE 1. BIS 20.
Die Gemeinwohl-Ökonomie ist weder das beste aller Wirtschaftsmodelle noch das Ende der Geschichte, nur ein nächster möglicher Schritt in die Zukunft.
Sie ist ein partizipativer und entwicklungsoffener Prozess und sucht Synergien mit ähnlichen Ansätzen.
Durch das gemeinsame Engagement zahlreicher mutiger und mitverantwortlicher Menschen kann etwas grundlegend Neues geschaffen werden.
Die Umsetzung erfordert intrinsische Motivation und Eigenverantwortung, rechtliche Anreize, einen ordnungspolitischen Rahmen sowie Souveränsbewusstsein.
Alle Menschen, Unternehmen, Gemeinden, Organisationen und Institutionen können sich an der Weiterentwicklung der Wirtschaftsordnung in diese Richtung beteiligen und sind herzlich dazu eingeladen!
„Engagiert Euch für konkrete Alternativen! Engagiert Euch für die Gemeinwohl Ökonomie!“
Stéphane Hessel
Weitere Infos:
Das Buch „Gemeinwohl-Ökonomie“ liegt in 9 Sprachen vor: