Schlagwort-Archive: glyphosat-gift

Re: Gericht verurteilt Monsanto

Anne Isakowitsch, SumOfUs.org

Herr Dewayne Johnson wird an Krebs sterben. Doch Monsanto und Bayer lassen nicht locker und zwingen dem Familienvater einen langwierigen Rechtsstreit auf. Würden Sie Herrn Johnson jetzt mit einer Spende unterstützen, damit er den Kampf gegen die Konzerne weiterführen kann — und wir Glyphosat ein für alle Mal loswerden?

Jetzt 1 € Spenden

https://actions.sumofus.org/a/johnson-monsanto

Vielen Dank!
Anne und das Team von SumOfUs


Ein Gericht hat anerkannt, dass Monsantos Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat für den Krebs eines Mannes verantwortlich ist — erst letzte Woche wurde dieses Urteil bestätigt.

Monsanto will nun in Berufung gehen, um die Strafzahlung zu umgehen und weitere Krebsopfer von Klagen abzuhalten. Das dürfen wir nicht zulassen!

Können Sie bitte 1 € spenden, um Herrn Johnson zu unterstützen — den Mann der gegen Monsanto kämpft — und Bayer und Monsanto zur Rechenschaft zu ziehen?

https://actions.sumofus.org/a/johnson-monsanto

Jetzt 1 € spenden!

 

Dewayne Johnson leidet an Lymphdrüsenkrebs im Endstadium. Dieses Jahr hat er Geschichte geschrieben, als er Monsanto dafür vor Gericht brachte — und gewonnen hat.

Doch es gibt ein Problem: Monsanto ist ein schlechter Verlierer.

Monsanto hat über Jahrzehnte behauptet, dass das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ungefährlich sei. Nun haben die Anwälte von Herrn Johnson das Gegenteil bewiesen: Monsanto wusste die ganze Zeit von Glyphosats tödlicher Wirkung und hat die Öffentlichkeit nicht gewarnt.

Anstatt das Gerichtsurteil anzuerkennen, wollen Monsanto und sein Mutterkonzern Bayer Berufung einlegen und das Gerichtsverfahren weiter in die Länge ziehen. Dadurch zwingen sie Herrn Johnson und seine Familie, seine letzten verbleibenden Tage in Gerichtssälen zu verschwenden.

Herr Johnson hat sich mit dem größten Agrarunternehmen der Welt angelegt — zeigen wir ihm, dass wir an seiner Seite stehen und ihn nicht im Stich lassen.

https://actions.sumofus.org/a/johnson-monsanto

Bitte spenden Sie 1 €, um Herrn Johnson im Kampf gegen Bayer und Monsanto zu unterstützen und Glyphosat endgültig zu verbieten.

Im August hat ein Gericht entschieden, dass das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat für die Krebserkrankung von Herrn Johnson verantwortlich ist. Monsanto wurde zu einer Geldstrafe von 289 Millionen US-Dollar verurteilt. Letzte Woche hat eine Richterin die Strafe zwar auf 78,5 Millionen US-Dollar gesenkt — an Monsantos Verantwortung für die Krebserkrankung ändert das jedoch nichts.

Das Urteil könnte wegweisend für weitere Klagen sein — ein Horrorszenario für Monsanto und Bayer.

Die Bayer-Aktie ist bereits rapide abgestürzt. Einige Expert/innen rechnen im Falle von Sammelklagen weiterer Krebsopfer mit Geldstrafen von bis zu 700 Milliarden US-Dollar für das Unternehmen. Kein Wunder, dass Bayer und Monsanto alles dafür tun werden, um dieses historische Urteil anzufechten.

Aber wir lassen das nicht zu. Wenn Sie jetzt mitmachen, können wir zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen — indem wir Herrn Johnson in seinem Kampf gegen Monsanto unterstützen und eine Kampagne für das endgültige Verbot von Glyphosat starten.

https://actions.sumofus.org/a/johnson-monsanto

Ja, ich mach mit und unterstütze Herrn Johnsons mutigen Kampf für Gerechtigkeit und die Kampagne gegen Glyphosat mit 1 €.

Seit Jahren haben SumOfUs-Mitglieder wie Sie gegen die Schreckensherrschaft von Glyphosat gekämpft. In Europa, haben mehr als eine Million Menschen der EU Kommission gesagt, dass das Herbizid verboten gehört — doch die Lobbyist/innen von Monsanto haben sich in letzter Minute durchgesetzt und eine Lizenzverlängerung für weitere fünf Jahre erhalten.

Dank dem Mut von Herrn Johnson könnte sich das Blatt nun zum Guten wenden. Monsanto und Bayer sind mit ihren schmutzigen Spielereien am Ende. Dass sie in Berufung gehen wollen, ist eine letzte Verzweiflungstat — zusammen können wir dafür sorgen, dass Glyphosat kein Menschenleben mehr gefährdet.

Mit Ihrer Hilfe, können wir sicherstellen, dass Herr Johnson die Mittel hat, um seinen Kampf fortzuführen, und wir Bayer-Monsanto mit einer Kampagne stoppen können. Bitte seien Sie dabei, um diesen epischen Sieg über Bayer und Monsanto zu sichern!

https://actions.sumofus.org/a/johnson-monsanto

Ja, ich bin mit 1 € dabei, um Dewayne Johnson und die Kampagne gegen Bayer und Monsanto zu unterstützen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Anne und das Team von SumOfUs


Mehr Informationen:

Bayer will milderes Urteil anfechten, tagesschau, 23.10.2018
Toxisches PR-Desaster, taz, 23.10.2018

SumOfUs ist eine weltweite Bewegung engagierter Menschen wie Ihnen, die sich zusammen dafür einsetzen, dass Konzerne für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen werden. Gemeinsam ebnen wir so den Weg für eine neue, nachhaltige Weltwirtschaft.

Bayer-Aktie geht in den Keller – Monsanto steht Klagelawine bevor

https://www.horizonworld.de/monsanto-soll-krebsopfer-289-millionen-dollar-zahlen/

Für das erst vor kurzem für rund 63 Milliarden Dollar vom Dax-Riesen Bayer übernommene US-Unternehmen ist das Urteil erst der Auftakt –

Monsanto steht in den USA vor einer Klagelawine.

So machte der US-Richter Vince Chhabria, bei dem Hunderte Klagen von Landwirten, Gärtnern und Verbrauchern zu einem Sammelverfahren gebündelt sind, erst im Juli den Weg für einen weiteren Prozess frei. Chhabria betonte zwar, dass die Beweislage vermutlich nicht eindeutig genug sei, um den klaren Schluss zuzulassen, dass Glyphosat Krebs verursache. Dennoch hätten die Kläger die Chance auf einen Prozess verdient.

Ein Marktteilnehmer sprach mit Blick auf die Höhe der Zahlung von einer „bombastischen“ Zahl. Die Erfahrung zeige zwar, dass diese in Berufungsverfahren zwar typischerweise deutlich reduziert werde. Allerdings steige mit dem Urteil das Risiko anderer Klagen. Er schließt nicht aus, dass auf Monsanto, und damit letztlich auf Bayer, Strafzahlungen in Milliardenhöhe zukommen könnten. Weltweit sieht sich Monsanto noch rund 5000 ähnliche Klagen gegenüber – allein 4000 in den USA.

Quick signature needed: Glyphosate

Friends of the Earth

https://action.foe.org/page/7238/action/1

Tell the USDA: Test our food for Monsanto’s toxic glyphosate NOW.

The USDA tests our food for pesticides to make sure it’s safe for us to eat. But it’s not testing for glyphosate — a.k.a. Monsanto’s Roundup®.

The California Supreme Court recently affirmed that glyphosate is dangerous to humans. The World Health Organization named it as a probable carcinogen. And the EU and Canada are already testing for it in food.

The USDA is dragging its feet on protecting us from this toxic pesticide. We need your help to change that!

https://action.foe.org/page/7238/action/1

Tell the USDA: Test our food for Monsanto’s toxic glyphosate.

The science is clear. Roundup® is terrible for people and the planet. It’s used to douse our food, including common crops like soy and wheat. This toxic pesticide is ending up on our plates and in our bodies.

The amount of Roundup® being used each year has increased significantly. Use jumped from only 11 million pounds in 1987 to nearly 300 million pounds in 2016.

That means Roundup® is sneaking into our food in increasingly dangerous ways. This summer, new tests revealed glyphosate in cereal and granola bars commonly eaten by kids.

The USDA annually tests our food for pesticide residues to make sure it’s safe. If the agency finds residues above the maximum level, it’s supposed to notify the EPA to allow actions to be taken against the supplier. But instead, it’s looking the other way as glyphosate poisons our communities.

https://action.foe.org/page/7238/action/1

Tell the USDA: Start testing our food for glyphosate to make sure it is safe for Americans to eat.

Despite the evidence that glyphosate is harmful for human health, the USDA refuses to test our food for it. In 2017, the agency announced that it would start testing corn syrup for glyphosate, but then quickly dropped the plan.

This begs the question — why is the USDA so reluctant to test our food for glyphosate? Maybe because Monsanto doesn’t want it to test and release this information. Documents revealed that Croplife America, the trade organization that represents Monsanto’s interests, has tried to influence the USDA’s testing program.

We need to send the message to the USDA that it can’t put Monsanto’s profits ahead of human health and the environment.

https://action.foe.org/page/7238/action/1

Tell the USDA: Test our food for Monsanto’s toxic glyphosate NOW.

Standing with you,
Tiffany Finck-Haynes,
Pesticides and pollinators program manager,
Friends of the Earth

Re: DRINGEND: Glyphosat-Klage

David Norton, SumOfUs.org

Brüssel zieht gegen Glyphosat vor Gericht. Wir wollen als Streithelfer an diesem Prozess teilnehmen und die große Chance ergreifen, Bayers wahrscheinlich krebserregendes Pestizid endlich loszuwerden.

Hunderte SumOfUs-Mitglieder haben schon gespendet, um die Prozesskosten zu finanzieren — denn dieser Prozess gegen Bayer wird langwierig und teuer.

Helfen auch Sie mit, damit Glyphosat endlich vom Acker kommt?

https://actions.sumofus.org/a/glyphosat-zulassung

Vielen Dank,
David

 


Hier noch einmal unsere E-Mail:

Eilmeldung: Wir schließen uns einem Gerichtsprozess gegen die EU an — wegen ihrer illegalen Lizenzverlängerung für Glyphosat. Gerade haben wir dafür die ersten Unterlagen eingereicht.

Das wird ein langer und teurer Gerichtsprozess. Aber es ist unsere beste Chance, ein Verbot des wahrscheinlich krebserregenden Pestizids zu erreichen.

Können wir dabei auf Ihre Hilfe zählen?

Können Sie bitte 1 € spenden, damit wir diese große Chance auf ein Glyphosat-Verbot nutzen können?

https://actions.sumofus.org/a/glyphosat-zulassung

Jetzt 1 € spenden

 

gerade haben wir die ersten Schritte unternommen, um an einem Prozess vor dem Europäischen Gerichtshof teilzunehmen: Die Brüsseler Regionalregierung klagt gegen die EU und die Lizenzverlängerung für das gefährliche Pestizid Glyphosat — und wir könnten dabei sein.

Gewinnen wir diesen Rechtsstreit, ist das Ende von Glyphosat zum Greifen nah.

Dieser Prozess ist eine Riesenchance für uns — aber er wird wahrscheinlich sehr viel Geld kosten, das wir jetzt in kurzer Zeit zusammenbekommen müssen.

Können wir dabei auf Sie zählen? Bitte helfen Sie mit, Glyphosat und Bayer vor Gericht zu stoppen.

https://actions.sumofus.org/a/glyphosat-zulassung

Ja, ich spende heute 1 € und helfe dabei, Glyphosat endgültig loszuwerden.

Letzte Woche habe ich bis in die frühen Morgenstunden mit unseren Anwält/innen zusammengearbeitet, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Sobald SumOfUs offiziell als Streithelfer zugelassen ist, können wir unsere ganze Energie in diesen Prozess stecken.

Und ganz ehrlich, ich glaube, wir können gewinnen. Und wissen Sie warum? Weil Menschen wie Sie hinter uns stehen und das Gesetz auf unserer Seite ist.

Denn gemäß EU-Recht ist unsere Sicherheit wichtiger als die Profite von Unternehmen, wenn über die Zulassung von Chemikalien entschieden wird.

Die Lizenzverlängerung für Glyphosat ist deshalb eindeutig illegal. Jetzt müssen wir die EU dazu bringen, sich an die geltenden Gesetze zu halten — und nicht dem Willen von Konzernen nachzugeben.

Diese Klage ist eine einmalige Chance im Kampf gegen Glyphosat, und die Zeit drängt — können Sie bitte spenden, damit wir vor Gericht ziehen können?

https://actions.sumofus.org/a/glyphosat-zulassung

Ja, ich spende heute 1 € und helfe dabei, Glyphosat zu stoppen.

Glyphosat ist der Wirkstoff in Bayers (ehemals Monsantos) gefährlichem Unkrautvernichter Roundup. Der Einsatz der Chemikalie ist so massiv, dass sie sogar schon in unseren Körpern und den meisten unserer Nahrungsmittel nachgewiesen werden kann. Und das, obwohl die Weltgesundheitsorganisation Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend einstuft.

Bayer ist durch die Fusion mit Monsanto zu einem mächtigen Megakonzern geworden. Umso wichtiger ist es, dass wir zusammenhalten und gemeinsam mit der Brüsseler Regierung gegen Bayer und gegen Glyphosat kämpfen.

Für Bayer geht es bei diesem Prozess um viel — sie haben Milliarden für die Übernahme von Monsanto gezahlt. Deshalb werden sie mit einer ganzen Armee von Anwälten vor Gericht ziehen. Aber wir haben ein noch stärkeres Team auf unserer Seite: SumOfUs-Mitglieder wie Sie.

Hunderttausende von uns haben sich Bayer und Monsanto in der Vergangenheit in den Weg gestellt. Die SumOfUs-Mitglieder haben Anzeigen finanziert, Briefe und Tweets geschrieben und bei politischen Entscheidungsträger/innen angerufen.

Gemeinsam haben wir erreicht, dass die Lizenz für Glyphosat weder um 15, noch um 10 Jahre verlängert wurde — sondern um fünf. Jetzt haben wir die einmalige Chance, die Zulassung komplett zu stoppen. Aber das schaffen wir nur mit Ihrer Unterstützung.

Wir haben schon viel erreicht, wir dürfen jetzt nicht nachgeben. Diese Klage ist unsere letzte Chance, und die Zeit drängt — können Sie bitte spenden, damit wir gegen Glyphosat vor Gericht ziehen können?

https://actions.sumofus.org/a/glyphosat-zulassung

Ja, ich spende heute 1 € und sorge dafür, dass Glyphosat verboten wird.

Danke für Ihre Unterstützung!
David, Wiebke, Christian und das Team von SumOfUs


Mehr Informationen:


SumOfUs sind Millionen von Menschen, die ihre Macht als Verbraucher, Arbeitnehmerinnen und Investoren nutzen, um Konzerne weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

Re: Deutsche Bahn versprüht Glyphosat

Christian Bock, SumOfUs.org

Jetzt auf Facebook teilen!
Wenn Sie kein Facebook nutzen, können Sie auch diese E-mail weiterleiten:

die Deutsche Bahn ist der größte Verbraucher von Glyphosat: Mehr als 65 Tonnen des wahrscheinlich krebserregenden Pestizides versprüht die Bahn jedes Jahr — und gefährdet damit Menschen und Umwelt im ganzen Land.

Die Deutsche Bahn bezeichnet sich selbst als “Umwelt-Vorreiter” und wirbt mit Nachhaltigkeit. Wenn der Konzern das ernst meint, darf er nicht länger im großen Stil das gefährliche Glyphosat versprühen.

https://actions.sumofus.org/a/deutsche-bahn-glyphosat/

 


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Christian und das Team von SumOfUs


Die Deutsche Bahn vergiftet Deutschland — über 65 Tonnen des wahrscheinlich krebserregenden Glyphosats versprüht der Staatskonzern jährlich als riesige Giftspur im ganzen Land.

Fordern Sie jetzt die Deutsche Bahn auf, den Glyphosat-Einsatz zu stoppen und unsere Umwelt und Gesundheit zu schützen!

 Petition Unterzeichnen 

https://actions.sumofus.org/a/deutsche-bahn-glyphosat/

Hier noch einmal unsere E-Mail:

die Deutsche Bahn ist der größte Verbraucher von Glyphosat: Mehr als 65 Tonnen des wahrscheinlich krebserregenden Pestizides versprüht die Bahn jedes Jahr — und gefährdet damit Menschen und Umwelt im ganzen Land.

Die Deutsche Bahn bezeichnet sich selbst als „Umwelt-Vorreiter” und wirbt mit Nachhaltigkeit. Wenn der Konzern das ernst meint, darf er nicht länger im großen Stil das gefährliche Glyphosat einsetzen.

Die Bundesregierung diskutiert gerade, wie der Glyphosateinsatz in Deutschland reduziert werden kann. Das ist die perfekte Gelegenheit, die Deutsche Bahn öffentlich unter Druck zu setzen — denn der Konzern gehört zu 100% dem Staat.

Fordern Sie jetzt die Deutsche Bahn auf, den Einsatz von Glyphosat zu stoppen!

https://actions.sumofus.org/a/deutsche-bahn-glyphosat/

33.500 Kilometer umfasst das Schienennetz der Deutschen Bahn — 33.500 Kilometer voller Glyphosat, die sich wie eine Giftspur durch die ganze Bundesrepublik ziehen. Dabei geht es auch anders: Die österreichische Bundesbahn hat bereits angekündigt, binnen fünf Jahren komplett auf Glyphosat zu verzichten.

SumOfUs-Mitglieder wie Sie haben bereits eindrücklich gezeigt, was wir von dem Pflanzengift halten: Gemeinsam haben wir dazu beigetragen, dass Glyphosat statt der geplanten 15 Jahre nur für fünf weitere Jahre in der EU zugelassen wurde.

Noch sind wir Glyphosat nicht los — aber wenn wir jetzt mit der Deutschen Bahn den größten Verbraucher des Giftes zum Umdenken bringen, ist das endgültige Aus von Glyphosat nicht mehr weit.

Fordern Sie die Deutsche Bahn auf, nicht länger das wahrscheinlich krebserregende Glyphosat zu verwenden!

 Petition Unterzeichnen 

https://actions.sumofus.org/a/deutsche-bahn-glyphosat/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Christian, Leonie und das Team von SumOfUs
**********
Mehr Informationen:

 


SumOfUs sind Millionen von Menschen, die ihre Macht als Verbraucher, Arbeitnehmerinnen und Investoren nutzen, um Konzerne weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

Glyphosat in der Muttermilch

Anne Isakowitsch, SumOfUs.org

trotz riesiger Proteste hat die Europäische Kommission das wahrscheinlich krebserregende Glyphosat für fünf weitere Jahre zugelassen. Jetzt wissen wir:

Die EU hat nicht nur gegen den Willen der Bürger/innen gehandelt — die Neu-Zulassung war womöglich sogar illegal.

Deswegen ziehen wir jetzt vor Gericht und fechten die Entscheidung an. Weitere fünf Jahre Glyphosat auf unseren Feldern würde verheerende Konsequenzen für unsere Nahrung und für die Umwelt nach sich ziehen. Glyphosat-Rückstände sind in fast allen Lebensmitteln zu finden, sogar in Muttermilch und Babynahrung.

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir eine gute Chance, dass Glyphosat doch noch verboten wird. Und zwar nicht erst in fünf Jahren sondern jetzt!

Aber die Anwaltskosten sind enorm und wir haben nicht mehr viel Zeit, bevor wir loslegen müssen.

https://actions.sumofus.org/a/monsanto-glyphosat

Können Sie 1 € spenden, damit wir Glyphosat ein für allemal vom Acker bekommen?

Monsanto hat die Entscheidung der EU Kommission zur Neuzulassung von Glyphosat groß gefeiert. Aber jetzt stellt sich heraus: die EU hätte das Gift wahrscheinlich nicht zulassen dürfen.

Die Pestizid-Industrie und ihre Heerscharen von Lobbyist/innen haben mit schmutzigen Mittel gekämpft, um den giftigen Unkrautvernichter weiter versprühen zu dürfen — von Industrie-bezahlter Forschung bis hin zur Finanzierung dubioser Gruppen, die Fehlinformationen über die giftigen Chemikalien verbreitet haben.

Unabhängige wissenschaftliche Berichte und kritische Informationen über die Auswirkungen von Glyphosat wurden von der Europäischen Kommission ignoriert. Und jetzt ist unsere Chance das gemeinsam mit unseren Verbündeten vor Gericht zu beweisen.

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, uns auf den Fall vorzubereiten, aber Anwälte und Gerichtsverfahren kosten Geld. Können Sie uns heute bei unserer Klage unterstützen?

https://actions.sumofus.org/a/monsanto-glyphosat

Ja, ich spende 1 € damit wir gegen Monsantos Lieblingsgift vor Gericht ziehen können.

Wir haben weder mehrere Millionen Euro noch Tausende von Lobbyist/innen wie die Chemiekonzerne, aber wir wissen, dass wir etwas zum Schutz unserer Nahrung und unseres Planeten unternehmen müssen. SumOfUs-Mitglieder wie Sie haben bereits gezeigt, was wir gemeinsam gegen die Pestizidkonzerne erreichen können.

Hunderttausende haben sich bereits unserem Kampf gegen die Agrar-Riesen angeschlossen: Sie haben Werbeplakate finanziert, Briefe geschrieben, getwittert und sogar Entscheidungsträger/innen angerufen.

Wir konnten bereits verhindern, dass Monsanto die Glyphosat-Zulassung für 15 Jahre erhält. Jetzt ist unsere Chance, die Zulassung komplett zu verhindern.

Wir sind so weit gekommen, wir können jetzt nicht aufgeben. Können Sie bitte heute 1 € spenden, damit wir vor Gericht ziehen können?

https://actions.sumofus.org/a/monsanto-glyphosat

Ja, ich kann 1 € spenden, um Glyphosat ein für allemal zu stoppen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Anne, David und das Team von SumOfUs


Mehr Informationen:

Deutsche Bahn versprüht Glyphosat

Christian Bock, SumOfUs.org

Die Deutsche Bahn vergiftet Deutschland — über 65 Tonnen des wahrscheinlich krebserregenden Glyphosats versprüht der Staatskonzern jährlich als riesige Giftspur im ganzen Land.

Fordern Sie jetzt die Deutsche Bahn auf, den Glyphosat-Einsatz zu stoppen und unsere Umwelt und Gesundheit zu schützen!

https://actions.sumofus.org/a/deutsche-bahn-glyphosat/

 Petition Unterzeichnen 

 

die Deutsche Bahn ist der größte Verbraucher von Glyphosat: Mehr als 65 Tonnen des wahrscheinlich krebserregenden Pestizides versprüht die Bahn jedes Jahr — und gefährdet damit Menschen und Umwelt im ganzen Land.

Die Deutsche Bahn bezeichnet sich selbst als „Umwelt-Vorreiter” und wirbt mit Nachhaltigkeit. Wenn der Konzern das ernst meint, darf er nicht länger im großen Stil das gefährliche Glyphosat einsetzen.

Die Bundesregierung diskutiert gerade, wie der Glyphosateinsatz in Deutschland reduziert werden kann. Das ist die perfekte Gelegenheit, die Deutsche Bahn öffentlich unter Druck zu setzen — denn der Konzern gehört zu 100% dem Staat.

https://actions.sumofus.org/a/deutsche-bahn-glyphosat/

Fordern Sie jetzt die Deutsche Bahn auf, den Einsatz von Glyphosat zu stoppen!

33.500 Kilometer umfasst das Schienennetz der Deutschen Bahn — 33.500 Kilometer voller Glyphosat, die sich wie eine Giftspur durch die ganze Bundesrepublik ziehen. Dabei geht es auch anders: Die österreichische Bundesbahn hat bereits angekündigt, binnen fünf Jahren komplett auf Glyphosat zu verzichten.

SumOfUs-Mitglieder wie Sie haben bereits eindrücklich gezeigt, was wir von dem Pflanzengift halten: Gemeinsam haben wir dazu beigetragen, dass Glyphosat statt der geplanten 15 Jahre nur für fünf weitere Jahre in der EU zugelassen wurde.

Noch sind wir Glyphosat nicht los — aber wenn wir jetzt mit der Deutschen Bahn den größten Verbraucher des Giftes zum Umdenken bringen, ist das endgültige Aus von Glyphosat nicht mehr weit.

Fordern Sie die Deutsche Bahn auf, nicht länger das wahrscheinlich krebserregende Glyphosat zu verwenden!

https://actions.sumofus.org/a/deutsche-bahn-glyphosat/

 Petition Unterzeichnen 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Christian, Leonie und das Team von SumOfUs
**********
Mehr Informationen:

 


SumOfUs sind Millionen von Menschen, die ihre Macht als Verbraucher, Arbeitnehmerinnen und Investoren nutzen, um Konzerne weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

Bayer und Monsanto dürfen nicht bestimmen, was auf unsere Teller kommt!

Das Horror-Paar:
Bayer & Monsanto
Um den Newsletter online zu lesen,
klicken Sie bitte hier .

Hallo und guten Tag,

unser Essen hat einen hohen Preis: verschmutztes Grundwasser, Klimaerwärmung und gequälte Tiere. Das ist der traurige Alltag unserer Landwirtschaft. Unkrautkiller wie Glyphosat sind Teil dieses perversen Systems, das die Profitinteressen von Saatgut- und Chemiekonzernen bedient, sich aber nicht um den Schutz der Umwelt, das Wohlergehen der Nutztiere und die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher schert.

Doch – erinnern Sie sich? Letztes Jahr ist Unerhörtes passiert: Millionen von Bürgerinnen und Bürgern in Europa hatten genug von Glyphosat und haben bei der EU-Kommission protestiert. Die Folge: In Brüssel lag endlich der Vorschlag auf dem Tisch, Glyphosat zu verbieten. Ein gigantischer Erfolg! Ohne diesen breiten Protest wäre es nie so weit gekommen. Aber was passierte dann? Deutschlands Stimme war das berühmte „Zünglein an der Waage“. Und was tat der damalige Landwirtschaftsminister Christian Schmidt? Er stimmte gegen das Verbot und setzte durch, dass die Zulassung von Glyphosat um weitere fünf Jahre verlängert wurde. Wieder einmal hatte sich der Agrar-Multi Monsanto behauptet – mit willfähriger Hilfe unseres Ministers. Aber gezeigt hat sich auch: Wir sind zwar Zwerge, aber völlig chancenlos sind wir nicht. Es lohnt sich: Unterstützen Sie uns bitte weiterhin gegen die Übermacht der Agrarmultis und werden Sie Fördermitglied von foodwatch:

Hier klicken und foodwatch-Fördermitglied werden

Dieser Kampf ist notwendig, denn Monsanto wird noch mächtiger. Der deutsche Konzern Bayer übernimmt das Unternehmen für 60 Milliarden (!) Dollar. Ein Grusel-Szenario: Bayer-Monsanto wird zum größten Agrarchemiekonzern der Welt. Nur noch drei Konzernriesen, nämlich neben Baysanto die Konzerne ChemChina und Dow/Dupont, werden danach den größten Teil des Weltmarktes für Saatgut und Chemikalien unter sich aufteilen und damit maßgeblich über unsere Ernährung bestimmen. Und zwar nach schmutzigen Regeln.

Denn eins ist klar: Diese wirtschaftliche Macht ist eine politische Macht. Die erneute Zulassung für den Unkrautkiller Glyphosat beweist es: Die europäischen Behörden schätzten Glyhosat als unbedenklich ein und beriefen sich dabei auf „wissenschaftliche“ Studien, die Monsanto SELBST (!) durchgeführt hat. Das ist ungefähr so, wenn für die Abgastests bei der Zulassung neuer Kraftfahrzeuge VW zuständig wäre …! Die Krebsforscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hingegen stuften Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Ich weiß, liebe foodwatch Interessierte, unsere Chancen, diese Macht zu brechen, sind winzig. Aber sollen wir denn nichts tun? Nein, das kommt nicht in Frage, wir kämpfen weiter. Bitte helfen Sie uns dabei und unterstützen Sie uns als Fördermitglied!

Gerade in Deutschland können wir etwas bewegen, indem wir die Konzernhörigkeit deutscher Behörden und Politiker öffentlich machen. Denn nicht genug damit, dass sich europäische Behörden auf „Monsanto-Studien“ beriefen. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), auf dessen Glyphosat-freundliche Einschätzung die EU-Entscheidung basierte, hat sogar ganze Textpassagen fast wörtlich aus Studien von Monsanto übernommen!

Doch bei Glyphosat ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Denn die EU-Entscheidung bedeutet erst einmal nur, dass Glyphosat prinzipiell weiter zulässig ist. Deutschland kann deshalb jetzt selber über die weitere Zulassung von glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmitteln – die meisten stammen von Monsanto – entscheiden. Angeblich will die Bundesregierung die Anwendung von Glyphosat „so schnell wie möglich grundsätzlich“ verbieten, heißt es im Koalitionsvertrag. Doch was gut klingt, ist ein fauler Trick. Denn mit „Verbot“ ist nicht gemeint, was Sie vielleicht unter Verbot verstehen. Agrarministerin Julia Klöckner hat eine riesige Nebelkerze geworfen: Sie will – und das ist eine Lachnummer – zwar Glyphosat in öffentlichen Parks und für uns Privatleute untersagen, aber ausgerechnet in der Landwirtschaft soll das Gift weiter auf dem Acker angewandt werden dürfen! Es soll allenfalls Einschränkungen für die Landwirte geben und zahlreiche Ausnahmen! Helfen Sie uns, diese dreiste Täuschungspolitik von Frau Glöckner, öffentlich zu machen. Werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch!

Jetzt foodwatch-Fördermitglied werden

Ob Glyphosat tatsächlich krebserregend ist oder nicht – wir wissen es nicht. Ein solides Urteil kann solange nicht gefällt werden, wie die von der Industrie angefertigten Studien geheim bleiben. Unter diesen Umständen dürfen die Verantwortlichen schlichtweg keinerlei Risiken eingehen! Wir fordern deshalb: Die Bundesregierung muss endlich Schluss machen mit Glyphosat auf dem Acker. Umstrittene Pestizide wie Glyphosat dürfen nicht länger auf Grundlage von Studien, die die Industrie selbst durchgeführt hat, zugelassen werden.

Liebe foodwatch-Interessierte, es geht um viel mehr als um Glyphosat. Es geht darum, welche Art von Landwirtschaft wir wollen – eine die ohne Ackergifte auskommt, oder eine Landwirtschaft am Tropf von Bayer und Monsanto. Es geht darum, wer über solche wichtigen Fragen entscheidet: die Großkonzerne – oder wir. Deshalb bitte ich Sie: Machen Sie uns als unabhängige Verbraucherorganisation stark. Seien Sie dabei als Förderin/Förderer von foodwatch!

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Ihr
Thilo Bode
Gründer von foodwatch

P.S.: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Fördererinnen und Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützerinnen und Unterstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderin/Förderer, und kämpfen Sie gemeinsam mit uns für Ihr Recht!

Weiterführende Informationen und Quellen:
Newsletter-Text mit vollständigen Quellenangaben
Foto: Chafer Machinery/CC BY SA 2.0/flickr.com
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

Glyphosat: Die Zusatzstoffe sind besonders giftig – und kaum untersucht

http://www.zeitpunkt.ch/glyphosat-die-zusatzstoffe-sind-besonders-giftig-und-kaum-untersucht

(Bild: Pixabay)

Die giftige Wirkung von glyphosathaltigen Pestiziden liegt weniger beim Glyphosat selber als vielmehr bei den Zusatzstoffen wie Arsen, Blei oder Polyoxyethylene Amin (POEA) (– schon wieder ein neues Gift, das man sich merken muss). Zu diesem Ergebnis kommt die neuste Studie des französischen Molekuarbiologen Gilles-Eric Séralini «Toxicity of formulants and heavy metals in glyphosate-based herbicides and other pesticides».

Während Glyphosat bis jetzt immer als Einzelsubstanz geprüft wurde, untersuchte Séralini die Formeln der handelsüblichen glyphosathaltigen Pestizide und verglich ihre Toxizität mit dem Einzelwirkstoff. Dabei stellte er fest, dass «Glyphosat allein in der für die Landwirtschaft empfohlenen Verdünnung nur schwach giftig» ist. Die Unkraut vertilgenden und giftigen Wirkungen geht dagegen vor allem auf die Zusatzstoffe zurück, allen voran POEA.

Die «grafische Zusammenfassung» von Séralinis Studie  zeigt, dass der Wirkstoff nicht die giftigste Substanz zu sein braucht. (Bild aus der Zusammenfassung der Studie)

Die neusten Erkenntnisse von Séralini werfen auf höchst bedenkliches Licht auf die Zulassungspraxis von Glyphosat, die auf der Toxizität des Einzelwirkstoffs basieren. So will die Umweltministerin Doris Leuthard den Grenzwert für Glyphosat in den Gewässern um das 3600-fache erhöhen. Unfassbar.
Gilles-Eric Séralini erregte 2012 mit einer Studie Aufsehen, die zeigte, dass Mäuse, die mit glyphosat-resistentem Mais gefüttert werden, einem signifikant erhöhten Krebsrisiko unterliegen. 2013 zog der Verlag «Elsevier» die Studie, die seinem Journal «Food and Chemical Toxicology» erschien, wieder zurück – nicht weil die Ergebnisse falsch gewesen wären, sondern weil die Zahl der Mäuse im Versuch zu klein gewesen sei. (Diskussion dazu hier). Auch die neuste Studie von Séralini erscheint in einem Journal aus dem Hause Elsevier, «Toxicology Reports». Man darf also davon ausgehen, dass in diesem Fall die statistischen Grundlagen über jeden Zweifel erhoben sind.

 

 

Christoph Pfluger ist seit 1992 der Herausgeber des Zeitpunkt. „Als Herausgeber einer Zeitschrift, deren Abobeitrag von den Leserinnen und Lesern frei bestimmt wird, erfahre ich täglich die Kraft der Selbstbestimmung. Und als Journalist, der visionären Projekten und mutigen Menschen nachspürt weiss ich: Es gibt viel mehr positive Kräfte im Land als uns die Massenmedien glauben lassen“.

Bayer-Monsanto-Deal verhindern! ++ Agrarminister verteidigt Glyphosat-Plagiat

Der Newsletter wird nicht korrekt dargestellt? Hier online ansehen.

15.02.2018

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Spenden  |  Fördermitglied werden  |  Über uns  |  Kontakt

Aktion: Schluss mit dem Agrarmonopoly

Bayer-Monsanto-Deal verhindern!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

mit der geplanten Übernahme von Monsanto durch Bayer könnte schon bald der größte Agrarkonzern der Welt entstehen. Die Übermacht des neuen Agrarriesen macht selbst der EU-Kommission Sorgen. So äußerte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager im vergangenen Jahr große Bedenken gegenüber den Fusionsplänen.
Doch nun deutete sie an, dass sie Anfang April ihren Segen für die Konzern-Ehe geben könnte. Tatsächlich hat Bayer in der Zwischenzeit Teile seines Pestizid- und Saatgutgeschäfts verkauft, um die Einwände der Kommissarin zu zerstreuen. Dies ändert allerdings kaum etwas an der enormen Konzentration auf dem Agrarmarkt, die sich durch die Übernahme noch weiter verschärfen wird.

Frau Vestager gilt als vergleichsweise offen für die Anliegen der BürgerInnen. Wenn wir ihr jetzt zeigen, wie viele Menschen den Zusammenschluss von Monsanto und Bayer ablehnen, könnte dies den Ausschlag für ihre Entscheidung geben.

Die Zukunft unserer Ernährung darf nicht in Händen weniger Mega-Konzerne liegen!

Machen Sie jetzt mit bei unserer Aktion „Schluss mit dem Agrar-Monopoly“ und schreiben Sie Frau Vestager!

Jetzt mitmachen!

Agrarministerium verteidigt Glyphosat-Plagiat

Agrarministerium verteidigt Glyphosat-Plagiat

Im Herbst 2017 kam ans Licht, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wesentliche Teile seiner Bewertung des Unkrautvernichters Glyphosat direkt aus dem Antrag des Herstellers Monsanto abgeschrieben hat. Deshalb reichten wir im Oktober Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Präsidenten des BfR, Prof. Dr. Dr. Hensel, ein.

Nun haben wir die Antwort auf unsere Beschwerde erhalten: Laut Bundeslandwirtschaftsministerium liege keine Dienstpflichtverletzung vor. Es sei nämlich „üblich und anerkannt“, Bewertungen eines Antragstellers zu übernehmen. Die EU-Richtlinien, die vorgeben, dass dies zumindest kenntlich gemacht werden muss, seien nicht rechtsverbindlich. Daher müsse sich das BfR auch nicht daran halten.

Unsere Bedenken wurden durch das Ministerium nicht ausgeräumt, sondern nur verschärft: Wie viel Verlass ist auf das Urteil der Behörden, wenn es bei Pestiziden gängige Praxis ist, die Bewertung des Herstellers zu kopieren? Klarheit könnte nun von anderer Seite geschaffen werden: Das EU-Parlament hat beschlossen, einen Sonderausschuss einzurichten, der das fragwürdige Zustandekommen der Wiederzulassung von Glyphosat untersuchen soll.

Mehr dazu in unserer aktuellen Meldung.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Auf Ihren Beitrag kommt es an
Unsere kritische und unabhängige Arbeit ist nur möglich durch die Hilfe von Menschen wie Ihnen. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, uns als Fördermitglied regelmäßig zu unterstützen, schenken wir Ihnen als Dankeschön das Buch „Die Akte Glyphosat“. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.
Jetzt Fördermitglied werden
Fördermitglied werden!
Online spenden!
oder schnell und bequem per

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München