Schlagwort-Archive: GRUNDEINKOMMEN

Gespräch über die Grundsicherung oder Katar von Sabine Lawen Sie: Weißt du, in der Deutschen Mitte setzen wir uns für ein solidarisches Grundeinkommen ein. Du bist doch ein so genannter Expat1 in Katar2, d.h. du arbeitest und wohnst dort über einen längeren Zeitraum, schon seit vielen Jahren, in deiner Eigenschaft als Umweltgutachter und Verfahrenstechniker. Hast…

über Gespräch über Grundsicherung in Katar — Deutsche Mitte

Volksabstimmung und Grundeinkommen

Volksabstimmung und Grundeinkommen

Liebe Freundinnen und Freunde des OMNIBUS,

wir sind sehr froh, dass wir eine Plakataktion zum Bedingungslosen Grundeinkommen und Volksabstimmungen während der Bundestagswahl und darüber hinaus machen konnten. Denn beide sind Menschenrecht und wir benötigen sie auch beide dringend für die Gesellschaft der Zukunft.

Ohne themenbezogene Abstimmungen stellen wir weiterhin Generalvollmachten an Parteien aus und dürfen dann vier Jahre zuschauen, was sie damit machen. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ob Sie solch weitreichende Vollmachten an Ihre Freunde ausstellen würden, ohne direktes Einspruchsrecht? Der wunderbare und notwendige Zukunftsaspekt, dass durch Volksinitiativen wirklich gute, neue Ideen ins ernsthafte Gespräch kommen werden, ist hierbei noch nicht einmal berücksichtigt.

Und das bedingungslose Grundeinkommen bildet dabei die wesentliche Basis, denn damit erhalten viele von uns erst die Möglichkeit, ihre Kreativität ins soziale Leben einbringen zu können. Es erreicht alle Menschen gleichberechtigt und bildet die Grundlage für ein friedliches Miteinander ohne Angst. Es gibt jedem Menschen die Gewissheit, grundsätzlich in seiner Art angenommen, von allen getragen und wahrgenommen zu sein. Niemand kann damit große Sprünge machen, aber auch nicht untergehen. Es erhält unser Leben, schafft Ruhe und eröffnet Entfaltungsräume. Mein innerstes, schöpferisches Wesen wird angesprochen, kann sich befreien und wird nicht mehr von der Not zur Erhaltung der Leiblichkeit bevormundet.

Hier finden Sie Fotos, die unsere Plakataktion noch einmal in ihrer Wirkung im städtischen Umfeld zeigen.

Hier Fotos der Plakate anschauen
Diese Zeichnung von Johannes Stüttgen ist ja ein tragendes Element der Plakate. Sie ist 2008 in Athen entstanden.

Im linken Kreis weisen Pfeile vom Umkreis auf ein Punktzentrum, im rechten Kreis vom Punktzentrum auf den Umkreis. Der linke Teil beschreibt die Kräftewirkungen, die von Außen auf die einzelnen Menschen einwirken, der rechte Teil die Wirkung, die jeder Mensch, also alle, auf das Ganze ausüben.

Wenn wir gemeinsam und selbstbestimmt aus unserem Ich heraus die Gesamtgestalt bestimmen (rechter Teil), dann wirkt diese von uns bestimmte Gestalt auf uns Einzelne zurück (linker Teil). Damit finden wir uns nicht mehr in einer Welt vor, die fremdbestimmt auf uns einwirkt, sondern in einer Welt, die wir selbst erschaffen haben.

Da diese Zeichnung ein universelles Prinzip darstellt, kann man die Beschreibung auch auf unterschiedliche Einzelfragen anwenden. Der rechte Kreis kann auch die Volksabstimmung sein, in der wir festlegen, wie das Grundeinkommen verwirklicht werden soll, das dann (linker Kreis) vom Ganzen jedem Einzelnen zur Verfügung steht.

Es gibt eine kleine Broschüre, die wir in diesem Zusammenhang zu Demokratie, Volksabstimmung und Grundeinkommen entwickelt haben. Sie kann weiterhin kostenlos bestellt werden. Und Sie können weiterhin auf wir-wollen-abstimmen.de für die Volksabstimmung unterschreiben. Die Unterschriften werden wir mit einem breiten Bündnis während der Koalitionsverhandlungen einreichen.

Hier können Sie unterschreiben und die Broschüre bestellen
Das alles war uns nur möglich durch die gezielt großzügige Unterstützung von einzelnen SpenderInnen.
Herzlich
Ihr
GF OMNIBUS
Sicher ist, dass wir unbedingt die Bundesweite Volksabstimmung brauchen, denn eine sinnvollere Freiheitstat, als alle Menschen in Deutschland verantwortlich an der Gestaltung des Gemeinwesens zu beteiligen, können wir hier für uns und die Welt nicht leisten. Helfen Sie, dass unsere Arbeit dafür kontinuierlich weitergehen kann mit Ihrer Spende!
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Grundeinkommen global – Update

https://www.mein-grundeinkommen.de/news/4ARYSglXLaCWsQIKIwM6a0

Neuigkeit zur Petition: +++ Geld vom Staat für alle? Ein Streitgespräch auf Deutschlandfunk Kultur

https://www.change.org/p/deine-stimme-f%c3%bcr-ein-bedingungsloses-grundeinkommen-bge/u/21364105

Hauke Sann

Hamburg, Deutschland

16. Sep. 2017 — Pro & Contra Bedingungsloses Grundeinkommen – wie ein monatlich ausgezahlter Vertrauensvorschuss das eigene Denken verändert.

Eine bessere Selbstverwirklichung für alle – oder Kommunismus im Kapitalismus? Michael Bohmeier und Anke Hassel diskutieren mit Zuhörern über neue Freiheiten für Menschen und die Angst des Staates vor dem Kontrollverlust.

+++ „Ich finde das Grundeinkommen eine gute Idee, weil es für mich eine Antwort auf die Digitalisierung ist“, sagt Michael Bohmeyer, Gründer des Vereins Mein Grundeinkommen e.V.

„Der Sozialstaat war die Antwort auf die Industrialisierung, aber diese alten Mechanismen von gewerkschaftlicher Organisation, Einheitstarifen und Vollbeschäftigung – all das funktioniert nicht mehr in einer digitalen Gesellschaft. Wir brauchen neue, flexiblere, menschenfreundliche Alternativen – und da kenne ich bisher nur das Grundeinkommen.“

+++ „Das Grundeinkommen ist ein verführerisches Gift“, meint dagegen Prof. Dr. Anke Hassel, Wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.

„Es nutzt den Rändern der Gesellschaft auf Kosten ihrer Mitte. Für Bedürftige und Langzeitarbeitslose ist das Grundeinkommen eine Hilfe, weil es den Druck zur Arbeitsaufnahme nimmt und die unangenehmen Seiten der Aktivierungspolitik beseitigt. Die Reichen wird es voraussichtlich nicht mehr kosten als bisher und ihnen zugleich ihr soziales Gewissen erleichtern. Steigende soziale Ungleichheit wäre dann kein gesellschaftlicher Skandal mehr, da alle ja ein Auskommen haben, liege es auch nahe an der Armutsgrenze.“

#grundeinkommen #BGE #solidarität #egogesellschaft #freeduce

Deutschlandfunk Kultur, Streitgespräch vom 29.4.2017: Geld vom Staat für alle? – Pro & Contra bedingungsloses Grundeinkommen, 88 Min.
http://www.deutschlandfunkkultur.de/bedingungsloses-grundeinkommen-geld-vom-staat-fuer-alle-pro.970.de.html?dram%3Aarticle_id=384881

Bedingungsloses Grundeinkommen - Geld vom Staat für alle? - Pro & Contra
Als Kind leidet Tilmann Moser unter der strengen Frömmigkeit seiner Familie. Das unbarmherzige Gottesbild des Elternhauses führt zu…

 

 

Botschafter der Zukunft

Volksabstimmung und Grundeinkommen
Botschafter der Zukunft

Bundesweite Plakataktion und Webseite gestartet

Liebe Freundinnen und Freunde des OMNIBUS,

immer mehr Menschen wollen so nicht mehr regiert werden, sondern selbst entscheiden.
Und immer mehr Menschen wollen selbst entscheiden was und für wen sie arbeiten.

In allen Umfragen sprechen sich über 70% der Bevölkerung für Volksabstimmungen aus.
75% halten nach unserer neuesten Umfrage bei infratest/dimap eine Abstimmung über das Grundeinkommens für wichtig bis sehr wichtig.

Jetzt unterschreiben für die bundesweite Volksabstimmung
Es ist höchste Zeit für die Volksabstimmung und das Grundeinkommen, damit wir die Zukunft nicht als Konsument und Zuschauer verschlafen.

Wird nicht jeder Mensch mit dem künstlerischen Auftrag geboren, die Welt menschwürdig zu machen? Menschenwürde auch in Bezug auf die Natur.

Als Konsument und Zuschauer werden wir diese Fähigkeiten nicht entwickeln, denn Mündigkeit braucht Übung. Wir brauchen neue Räume, neue Übfelder. Mündigkeit braucht die Freiheit und das Risiko. Die Freiheit selbst zu entscheiden und das Risiko zu irren. Der Mensch ist nicht berechenbar, sondern von Natur aus ein Freiheitswesen, ein Künstler. Er schafft Neues aus dem Nichts. Ohne diese Fähigkeit wären Kunst, alle Entwicklungen und der Aufrechte Gang nicht möglich.

Wählen und Nichtwählen reicht nicht!
Wir wollen abstimmen!

Die Bevölkerung ist für Grundsatzentscheidungen zuständig.
Für die Details und Umsetzung die Politiker und Experten.

Wir brauchen die Volksabstimmung um endlich über unsere Zukunft selbst entscheiden zu können.

Wir brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen, damit das Motiv der Arbeit nicht mehr das Geld, sondern der Sinn ist.

Jetzt unterschreiben für die bundesweite Volksabstimmung
Bundesweite Plakataktion gestartet

Mit einer bundesweiten Plakataktion, einer webseite und Videoaktion verstärken wir unsere Öffentlichkeitsarbeit für diese beiden Menschenrechte. Das Motiv sehen sie oben.

Wir haben dazu auch ein kleines Heft vorbereitet. Dieses Heft können Sie auf unserer website wirwollenabstimmen.de/ bestellen und in ihrem Freundeskreis verteilen. So helfen Sie mit, diese Idee weiterzutragen.

Herzlich, Ihre
Brigitte Krenkers
Mitgründerin und Gesellschafterin des OMNIBUS
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Deine Stimme für ein bedingungsloses Grundeinkommen!

https://www.change.org/p/deine-stimme-f%C3%BCr-ein-bedingungsloses-grundeinkommen-bge

Setz dich ein für die Einführung einer menschenwürdigen sozialen Grundsicherung für alle Bürger dieses Landes – innerhalb der nächsten 4 Jahre.

Hallo, ich bin Hauke Sann, Gründer der Initiative freeduce.

Unser ehemals „Soziales Marktwirtschafts-Wunderland“ entwickelt sich immer mehr zu einer knallharten und ungerechten Ego-Gesellschaft, in der viele Menschen ohne eigene Schuld in die Armut rutschen.

Gleichzeitig setzen Unternehmen und Konzerne fast ungezügelt ihr Verständnis vom Recht des Stärkeren durch und weigern sich, angemessene Steuern dort zu zahlen, wo sie ihre Milliarden verdienen. Die Politik sperrt sich, hier für gerechte Spielregeln zu sorgen.

In dieser Zeit, in der die Digitalisierung jeden 2. Arbeitsplatz in Deutschland bedroht und bereits jetzt 13 Millionen Menschen arm sind (jedes 5. Kind!), brauchen wir eine völlig neue Art von menschenwürdiger Grundsicherung – entkoppelt von einem Zwang zur Arbeit. Damit wir uns als Land und als Gesellschaft friedlich weiterentwickeln können. Denn Arbeitsplätze für alle wird es in der Industrie 4.0 nie mehr geben.

Wer braucht das Grundeinkommen? Wir alle.
>> Die Notwendigkeit einer besseren sozialen Grundsicherung betrifft viel mehr Menschen als die 6 Millionen Bezieher von Hartz-4: Pflegende Angehörige, Rentner, Alleinerziehende, Freiberufler, Teilzeitbeschäftigte, Arbeitslose, Studenten, Ehrenamtliche, Leiharbeiter, Mini-Jobber, Wohnungslose, Praktikanten, Solo-Selbständige und viele andere leben an der Grenze zur Armut.

>> Aber auch ganz andere Gruppen setzen sich ein für das bedingungslose Grundeinkommen: Eltern, die mehr Zeit für ihre Kinder haben wollen. Normal- und Besserverdiener, deren Berufe durch die Digitalisierung ganzer Branchen bedroht sind. Und alle diejenigen, die nicht länger zusehen wollen, wie ihre Nachbarn unter menschenunwürdigem Druck um ihr Überleben kämpfen.

>> Wir werden hier in den News zur Petition in den nächsten Wochen regelmäßig Beispiele und Fakten zum Grundeinkommen liefern – aus vielen verschiedenen Blickwinkeln.

Die Politik mauert. Aber kannst du noch länger wegsehen?
>> Arbeitslos? Arm? Vor 10 Jahren kannte ich Arbeitslose nur aus Erzählungen. Aber Jahr für Jahr trifft es mehr und mehr Bekannte bis hinein in meinen engsten Freundeskreis, die in der Hartz-4-Mühle ihre Ersparnisse, ihre Gesundheit, ihre Menschenwürde und oft die Achtung ihrer Mitmenschen verlieren. Und die sich fragen, was sie falsch gemacht haben. Aber ist es wirklich ihre Schuld?
Heute begegnet uns die Armut Tag für Tag vor unserer Haustür. Wegschauen ist nicht mehr möglich. Und welche Perspektive haben unsere Kinder?

Ich bin als getrennt lebender Vater mit 51 Jahren in ernsthafter Sorge – zur Hälfte festangestellt, zur anderen Hälfte Freiberufler – ob ich in ein paar Jahren noch Arbeit habe und so aus eigener Kraft für unseren Unterhalt sorgen kann. Spätestens als Rentner werde auch ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Grundsicherung angewiesen sein. Und damit einer von jetzt schon 13 Millionen Armen in Deutschland.

Mach dich gemeinsam mit uns stark gegen die weitere soziale Spaltung der Gesellschaft!
Hilf uns mit deiner Stimme, eine ernsthafte Debatte zum bedingungslosen Grundeinkommen anzustoßen, die inhaltlich über die bisherige oberflächliche und diffamierende Diskussion („Werden dann alle faul sein?“ „Wer soll das bezahlen?“) weit hinausgeht.

Hintergrund: Informationen zu dieser Petition
>> Definition: Was ist das bedingungslose Grundeinkommen?
https://www.grundeinkommen.de/die-idee

>> Digitalisierung, mach den Test: Kann eine Maschine deinen Job übernehmen? ARD, die Bundesagentur für Arbeit und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben 4.000 Berufe aus etwa 1.200 Berufsgruppen untersucht. https://job-futuromat.ard.de/

>> Freeduce: Die Initiative Freeduce setzt sich ein für das Ende der Ego-Gesellschaft, für ein soziales und solidarisches Zusammenleben – und für ein gerechtes Wirtschaften mit weniger Verbrauch (degrowth).
https://www.facebook.com/freeduce

Foto: shutterstock/Pressmaster

 

Diese Petition wird versendet an:

  • den neu zu wählenden Bundestag

Neue Experimente zum Grundeinkommen

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/neue-experimente-zum-grundeinkommen.html

Von: Nicole Gisler

Vor einem Jahr wurde das bedingungslose Grundeinkommen mit 77 Prozent Nein-Stimmen an der Urne versenkt. Aber über eine halbe Million StimmbürgerInnen waren dafür. Grund genug für Silvan Groher, der Idee neuen Auftrieb zu geben. Zusammen mit anderen beteiligten Personen der ehemaligen Kampagne gründete er den Verein «Dein Grundeinkommen». Ziel war es zunächst, 100 bedingungslose Grundeinkommen zu verlosen. Inzwischen hat man diese Idee aufgegeben und will stattdessen durch ein Pilotprojekt herausfinden, inwiefern eine Gemeinwohlökonomie konkret umsetzbar wäre. «Anders als bei den bisherigen Verlosungen eines zusätzlichen Einkommens wollen wir ein reales Grundeinkommen ausprobieren», sagt Silvan Groher.

Wie funktioniert eine Gemeinschaft mit Grundeinkommen? Inwiefern ist eine Gemeinschaft dazu bereit, ein solches Modell nach dem Solidaritätsprinzip zu tragen? Auf diese Fragen wolle man sich mit dem Pilotprojekt fokussieren.

Noch steckt die Idee aber in ihren Kinderschuhen. Zuerst gelte es, mehr Aktive ins Boot zu holen, sich um die Finanzierung und Umsetzungsmöglichkeiten zu kümmern. Grohers Erwartungen sind jedoch gross: «Ziel ist es, in den nächsten Jahren mehreren hundert oder tausend Personen ein Grundeinkommen zu geben.»

Mehr Informationen sind auf folgender Homepage zu finden: deinbge.ch

Wie lebt es sich mit einem einjährigen Grundeinkommen? Durch Losglück erhielt Carole ein einjähriges Grundeinkommen von monatlich 2500 Franken. Was sich dadurch verändert hat, ist in der Sendung Reporter zu sehen.

Freitag, 23. Juni 2017

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Von allen, für alle, mit allen

Wenn dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.
Liebe Freundinnen und Freunde des OMNIBUS,

hier jetzt der Gesamtfilm unserer Aktion „grundeinkommen abstimmen“, in dem Sie den ganzen Verlauf noch einmal miterleben können.

Wir haben versucht, den grundsätzlichen Gedanken der Aktion – zur Verbindung von Volksabstimmung und Bedingungslosem Grundeinkommen – auch für die Menschen noch erlebbar zu machen, die vielleicht erst im Nachhinein davon erfahren und sich den Film erst in der Zukunft anschauen.

Wir konnten selbstverständlich nur einen beschränkten Ausschnitt der ganzen Aktion abbilden und so bitte ich alle die um Entschuldigung, die sich trotz persönlichem Einsatz jetzt nicht in den Bildern und Aussagen wiederfinden.

Danke allen die mitgearbeitet, mitgefiebert und die Aktion in vielfältigster Weise unterstützt haben!

Die über 109.000 Unterschriften, die wir am 30. Mai dem Bundestag übergeben haben, sind mittlerweile im Petitionsausschuss angelangt. Wir bekamen eine entsprechende Empfangsbestätigung zugeschickt, die den Hinweis enthält: „Sie erhalten zu gegebener Zeit weitere Nachricht“. Wir sind gespannt – und haben der Vorsitzenden des Ausschusses Kersten Steinke vorgeschlagen, eine öffentliche Anhörung zum Thema durchzuführen.

Herzlich,

Geschäftsführer OMNIBUS für Direkte Demokratie
P.S.
Hier noch ein schönes Extra:
Wir haben ja auf dem Fest gemeinsam den Dreiklangakkord D-DUR gesungen (am Anfang des Films zu hören) und die Idee dazu ist, dass er sich vielleicht in Zukunft in unterschiedlicher Weise als Erkennungszeichen für die Direkte Demokratie bewähren könnte. Hier können Sie ihn als „Klingelton“ für Ihr Handy herunterladen. Die Datei soll sich ohne weitere Bearbeitung auf Android oder iPhone als Klingelton installieren lassen. Schicken Sie sie per mail an Ihr Handy/Smartphone oder verbinden Sie es auf gewohnte Weise mit dem PC und übertragen Sie die Datei auf Ihr Handy. Wählen Sie nun die Tondatei als Ihren Klingelton aus (meist unter „Einstellungen und Ton“ möglich).

Download Klingelton:
> iPhone (m4r)
> Android (mp3)

Bitte weiterempfehlen!

In diesem Jahr werden wir uns – auch im Hinblick auf die Bundestagswahl 2017 – wieder verstärkt für die Bundesweite Volksabstimmung einsetzen. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende!
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Das bedingungslose Grundeinkommen! (2)

von Guido Grandt

Lieber Leser,

In meinen letzten Volkspetitionnews habe ich Ihnen klar gemacht, was hinter der sozialpolitischen Revolution eines bedingungslosen Grundeinkommens steckt. Gewiss, hätte ein solches viele Vorteile. Doch verschwiegen in der Diskussion werden zumeist die Nachteile dieser Idee sowie ihre Auswirkungen. Zeit also, Sie darüber aufzuklären!

Die „Schattenseiten“ des bedinungslosen Grundeinkommens

Bekanntlich hat eine Medaille zwei Seiten. Sollte also irgendwann einmal ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland eingeführt werden, dann natürlich nicht zum „Nulltarif“. Das ist klar. Denn im Gegenzug würde die Regierung sämtliche Sozialleistungen streichen. Renten, Hartz-IV, Arbeitslosengeld, Kindergeld, Bafög & Co. ade! Experten sehen Arbeitsplätze gefährdet, Billionen an Kosten, die der Staat schultern müsste. Und insgesamt die Zerstörung des (herkömmlichen) Sozialstaates.

Wie ein „Traum“ zum „Albtraum werden kann

Ich gebe zu bedenken, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen sich auch noch anders auswirken könnte, als erwartet: Dass die Menschen gar keinen Anreiz mehr zu einer Arbeitsaufnahme sehen. Die sozialpolitische Revolution so zu einer Demotivation führt. Und damit Produktivität und Kreativität sprichwörtlich die „Rote Karte“ zeigt, weil keiner mehr arbeiten will. Und diejenigen, die einer Arbeit nachgehen, sich nicht mehr anstrengen.

Eventuell könnte es auch dazu führen, dass die Menschen sich nicht (weiter) fortbilden wollen. Denn ihre Existenz ist ohnehin gesichert, egal mit welcher Schulbildung oder Berufsqualifikation. Was sollen sie sich dann noch mit Paukereien aufhalten, wenn sie stattdessen gemütlich mit Smartphone & Co. herumzuspielen können?

Studien zum bedingungslosen Grundeinkommen fehlen

Was auf jeden Fall Fakt ist: Bislang gibt es weltweit noch keine Studien zu den Vor- und Nachteilen einer solchen sozialpolitischen Revolution. Wie wäre es deshalb mit einer Art „Feldversuch“ in einer bestimmten und räumlich begrenzten Region? Dann könnte man immer noch weiter sehen, ob diese Idee Utopie sinnvoll ist oder nicht. Und überhaupt realisiert werden kann.

Die Robotisierung wird zu Massenarmut führen

Fakt ist aber auch, dass die Digitalisierung zukünftig alle Jobs vernichten wird, die automatisiert werden können. Massenarmut für Millionen droht.So müssen wir uns ernsthaft die Frage stellen, was mit diesen Menschen geschieht. Was mit den daraus resultierenden Heeren von Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfängern? Mit den mehr Bedürftigen und Verlierern? Ein Nachdenken über ein bedingungsloses Grundeinkommen schadet also keineswegs, um die Zukunft der Gesellschaft, der Arbeit und insgesamt des Staates auf den Prüfstein zu stellen.

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!

Herzlichst Ihr

Guido Grandt

***

ICH  BIN  LUISE