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Das ist einfach ekelerregend!

So sauber sind Restaurants an Autobahnraststätten Um den Newsletter online zu lesen,
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Schabenbefall, Schimmel, schwarzer Dreck – in einem Autobahn-Restaurant einer „Serways“-Raststätte haben amtliche Lebensmittelkontrolleure ekelerregende Zustände festgestellt. Die Öffentlichkeit wurde, wie so oft, NICHT informiert. Diese Geheimniskrämerei wollen wir beenden! Machen Sie mit: Erfragen Sie jetzt auf unserer Online-Plattform „Topf Secret“ weitere Hygiene-Kontrollberichte von den Lebensmittelbehörden- egal, ob bei der Autobahngaststätte ihrer Wahl, bei Ihrem Lieblingsrestaurant oder beim Bäcker um die Ecke!

Jetzt Antrag stellen

Hallo
mit dem Auto auf dem Weg in den Urlaub, mit dem Fernbus zu Freunden oder mit der Mitfahrgelegenheit zu den Eltern – wohl jeder von uns hat schon einmal an einer Autobahn-Gaststätte Pause gemacht. Aber wie ist es um die Sauberkeit in der Küche bestellt? foodwatch hat jetzt die Berichte von amtlichen Hygienekontrollen in fünf „Serways“-Autobahngaststätten öffentlich gemacht. Die gute Nachricht: Bei vier Raststätten dokumentierten die Behörden keine oder nur geringe Mängel. Die unappetitliche Nachricht: Im Restaurant der Raststätte Hardtwald Ost auf der A5 bei Heidelberg wurden schwere Verstöße gegen Hygienevorgaben festgestellt. Ein Auszug aus dem Bericht: „Der Tischdosenöffner war im Bereich des Zapfens durch schwarze Beläge und Lebensmittelreste verunreinigt.“ In der Küche fand sich eine Schabe, der Getränkekühlschrank war „durch tote Insekten und leichte sporenartige weiße Beläge verunreinigt“. Im Rahmen einer Nachkontrolle, welche drei Monate später stattfand, waren die Mängel laut Behörde „fast vollständig“ behoben. Aber über KEINEN der Funde wurde die Öffentlichkeit informiert.

Die bisher geheim gehaltenen Kontrollberichte zeigen einmal mehr: Die meisten Lebensmittelunternehmen in Deutschland arbeiten sauber – aber es gibt einen Bodensatz von Betrieben, die schlichtweg als ekelig bezeichnet werden müssen. Wir finden: Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht zu erfahren, welche die Ekelbetriebe sind!

Gemeinsam mit der Transparenz-Initiative FragDenStaat hat foodwatch daher die Online-Plattform „Topf Secret“ gestartet: Dort können Sie mit wenigen Klicks die Ergebnisse von Kontrollen bei Restaurants, Imbissen oder Bäckereien erfragen – und die Ergebnisse dann auch anderen Verbraucherinnen und Verbrauchern zugänglich machen!

Machen Sie jetzt mit und stellen Sie einen Antrag auf „Topf Secret“. Vielleicht gibt es ja eine Raststätte, an der Sie häufiger Halt machen?

Hier klicken!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

Weiterführende Informationen:
Original-Kontrollberichte zu Serways-Gaststätten mit Zusammenfassung von foodwatch
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: neuigkeiten@foodwatch.de
Mitglieder-Telefon: 030 – 28 44 52 96
Spendenkonto: foodwatch e.v., gls gemeinschaftsbank, BLZ 430 609 67 Konto-Nr. 104 246 400, IBAN: DE50 4306 0967 0104 2464 00
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

DAS wird uns verheimlicht!

Werden Sie Teil des Erfolgs und sorgen Sie für Transparenz: Seit dem Start der Plattform „Topf Secret“ vor wenigen Tagen haben Verbraucherinnen und Verbraucher bereits mehr als 10.000 Hygiene-Berichte zu Restaurants, Imbissen und Supermärkten angefragt. Das ist mehr, als insgesamt in den letzten zehn Jahren! Machen auch Sie mit: Stellen Sie einen Antrag zu einem Restaurant, Imbiss oder Supermarkt in Ihrer Nähe. Falls Sie nicht überzeugt sind, weil Sie zum Beispiel nicht so häufig essen gehen, lesen Sie weiter – denn auch dann macht Ihre Teilnahme Sinn.

Hier mitmachen!

Hallo und guten Tag,

wie sauber sind Restaurants, Supermärkte und Imbissbuden? Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht darauf, zu erfahren, wie es um die Hygiene in Lebensmittelbetrieben bestellt ist. Sollte man meinen… Doch obwohl jedes Jahr mehr als eine halbe Million (!) Lebensmittelbetriebe in Deutschland von Kontrolleuren geprüft werden, erfahren wir Verbraucherinnen und Verbraucher nur in den allerwenigsten Fällen etwas von den Ergebnissen. Die Behörden halten diese Informationen meist geheim. Das wollen wir ändern, und dafür brauchen wir Ihre Hilfe!Auch wenn Sie vielleicht nicht regelmäßig Essen gehen oder in einer kleinen Stadt mit begrenzter Auswahl leben: Zumindest beim Schnellrestaurant um die Ecke halten Sie bestimmt hin und wieder mal an. Haben Sie sich dabei schon einmal gefragt, wie sauber es dort in der Küche zugeht? Finden Sie es heraus: Stellen Sie eine Anfrage auf unserer Plattform!

Transparenz über die Hygiene in Lebensmittelbetrieben sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Bereits an der Ladentür sollten Gäste von Restaurants, Bäckereien oder Imbissbuden erkennen können, wie sauber es in der Küche oder in der Backstube zugeht. In Dänemark, Norwegen und Wales gibt es so ein System schon seit vielen Jahren – und das mit Erfolg: Die Beanstandungsquoten sind dort deutlich gesunken. Transparenz schafft einen Anreiz für die Betriebe, sich an die geltenden Hygieneregeln zu halten. Wir wollen auch in Deutschland Transparenz. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir gemeinsam mit der Initiative FragDenStaat die Plattform „Topf Secret“ ins Leben gerufen. Wir wollen gemeinsam Druck auf die zuständigen Politiker ausüben, endlich zu handeln! Je mehr Anfragen eingehen, desto deutlicher ist das Signal!

Machen Sie jetzt mit und stellen Sie bei Restaurants, Bäckereien, Supermärkten oder Imbissen Anfragen zur Veröffentlichung der Hygienekontrollberichte!

Hier geht’s zu Topf Secret

Und so funktioniert Topf Secret:

1. Besuchen Sie die Plattform und wählen Sie auf der Karte das Restaurant, den Bäcker, Supermarkt oder Imbiss aus, dessen Hygienebericht Sie erfragen wollen.
2. Klicken Sie auf „Antrag stellen“ und geben Sie die benötigten Daten für die Anfrage ein. Jetzt nur noch abschicken und die komplizierte Bürokratie arbeitet im Hintergrund.
3. Antwortet die Behörde, werden Sie automatisch per E-Mail informiert.

Jetzt Hygiene-Bericht anfragen!

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Ihr
Oliver Huizinga
Leiter Recherche und Kampagnen

Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
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aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

Krankenhaushygienikerin gibt Tipps zum Schutz vor multiresistenten Keimen

 



Krankenhaushygienikerin gibt Tipps zum Schutz vor multiresistenten Keimen

Der Giessener-Anzeiger veröffentlichte ein Interview mit Nathalie Royer, einer Krankenhaushygienikerin an der Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden. Darin geht es vor allem um die gefährlich hohe Zahl an Ansteckungen mit so genannten multiresistenten Keimen in Krankenhäusern. Innerhalb von 12 Monaten zwischen 2011/12 soll es alleine in Europa 2,6 Millionen Infektionen gegeben haben. Außerdem rät die Hygieneexpertin zu eigenen Vorsorgemaßnahmen:

„Das „keimfreie Krankenhaus“ gibt es nicht. Der Patient, dem eine Operation bevorsteht, kann sich aber immer besser informieren. Viele Häuser geben über ihre Webseite mittlerweile ihre Infektionsrate bekannt und teilen mit, ob sie beispielsweise bei der „Aktion saubere Hände“ oder bei Bündnissen gegen multiresistente Erreger (MRE-Netzwerke) mitmachen.“

Mehr als 23.000 Bürgerinnen und Bürger finden: Es reicht! Wir dürfen nicht länger zuschauen, wie Jahr für Jahr allein in Deutschland hunderttausende Menschen an multiresistenten Krankenhauskeimen erkranken. Deutschlands Gesetzgebung muss endlich aktiv werden.

Darum: Unterstütze Sie die Petition Krankenhauskeimen endlich den Kampf ansagen!

Setzen Sie sich ein für eine Zukunft, in der Krankenhäuser wieder dazu da sind, Menschen gesünder und nicht kränker zu machen und Patienten vor solchen Ansteckungen sicher sind.

Wenn Ihnen dieses Thema am Herzen liegt: Erzählen Sie Freunden, Familie und Bekannten davon und teilen Sie die Petition (hier erfahren Sie wie das geht) im Internet, per Mail, Facebook oder Twitter.

Nur so lässt sich etwas bewegen!

Viele Grüße

Ihre Volkspetition.org