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Chemiewaffen-Einsätze in Syrien – Aufklärung der Fakten und völkerrechtliche Konsequenzen — IALANA

https://www.ialana.info/

Humboldt Universität,
Unter den Linden 6, 10099 Berlin, Hauptgebäude, Raum 2094

Am 23.11.2018 von 19:30-21:30 Uhr

Mit Sorge Blicken wir auf den Konflikt in Syrien. Nach dem Giftgasangriff mit Sarin auf Ghouta vom 21.8.2013 hatte US-Präsident Obama einen Großangriff auf Assad vorbereitet, der nur durch den Beitritt Syriens zur Chemiewaffenkonvention und die Vernichtung der syrischen Bestände und Produktionseinrichtungen unter Kontrolle der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) abgewendet werden konnte. Allerdings kommt es seit dem in Syrien weiterhin zu Einsätzen von Chemiewaffen. Die Kriegsparteien schieben sich regelmäßig gegenseitig die Verantwortung hierfür zu. Im April 2017 nahm die Regierung der USA einen solchen Chemiewaffeneinsatz zum Anlass für einen massiven Luftangriff auf Stellungen und Einrichtungen der Syrischen Nationalarmee ohne die Ergebnisse der angelaufenen Untersuchungen abzuwarten. Schon im Vorfeld der angekündigten Rückeroberung von Idlib, der letzten großen von islamistischen Kräften gehaltenen Region durch die Syrische Regierung wurden auch im Deutschen Bundestag Optionen militärischen Eingreifens erörtert, falls es dort erneut zum Einsatz von Chemiewaffen kommen sollte. Dabei wird unterstellt, dass Urheber für eine solche völkerrechtswidrige Kriegsführung allein die syrische Regierung sein könne. Eine Eskalation des Konflikts mit deutscher militärischer Beteiligung ist somit nicht ausgeschlossen.

Wir möchten aus diesem Anlass der Frage nachgehen, welche Möglichkeiten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) und der UNO zur Verfügung stehen, um einen Chemiewaffeneinsatz zuverlässig zu untersuchen und welche völkerrechtlichen Konsequenzen aus den Untersuchungs-ergebnissen zu ziehen sind.

In unserer öffentlichen Veranstaltung möchten wir einerseits auf die technische Arbeit der OPCW und auf das Kontroll- und Sanktionsregime der Chemiewaffenkonvention eingehen. Was ist die OPCW? Wie werden Fakten ermittelt? Welche Rückschlüsse auf Täterschaft lassen sich anhand von chemischen Stoffen herstellen? Andererseits wird eine rechtliche Darstellung und Bewertung der Geschehnisse vorgenommen. In welchen Rechtsrahmen ist die OPCW eingebunden? Was darf die internationale Staatengemeinschaft tun, sobald die OPCW einen Einsatz giftiger Chemikalien festgestellt hat? Zur Diskussion dieser Fragen haben wir folgende Experten eingeladen:

Jan van Aken (ehem. UN Biowaffeninspekteur, DIE LINKE) ǀ Botschafterin Susanne Baumann, Beauftragte der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle sowie Leiterin der Abteilung für internationale Ordnung, Vereinte Nationen und Rüstungskontrolle, Auswärtiges Amt (angefragt) ǀ Gerhard Baisch (IALANA) ǀ NN (Amnesty International Deutschland) (angefragt)
Moderation: Otto Jäckel (IALANA)

Anmeldung bitte unter: info@ialana.de

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Einladung Medientagung „Krieg und Frieden in den Medien“, 26.-28. Januar 2018, Kassel

 
EINLADUNG
Krieg und Frieden
in den Medien
26.-28. Januar, Kassel
Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie herzlich zur IALANA Medientagung „Krieg und Frieden in den Medien“ vom 26. bis 28. Januar 2018 in der CROSS Jugendkulturkirche Kassel (Lutherplatz 9, in 34117 Kassel) einladen.

Bitte finden sie das Programm auf
http://medientagung.ialana.de/programm/

Medienkritik gibt es seit langem. Mit der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt hat sie drastisch zugenommen. Vor allem in den Sozialen Medien, der sogenannten ‚5. Gewalt‘, finden sich immer interessantere und tiefergehende Analysen. Dazu kommt das Kabarett — Gutes Kabarett war schon immer politisch, aber Max Uthoff und Claus von Wagner haben ‚Friedenskabarett‘ erfunden; eine neue Form von Pädagogik. Das will die Tagung präsentieren. Vor allem sollen die medienkritischen WissenschaftlerInnen und JournalistInnen zu Wort kommen: Kann man ein Leitbild ‚Friedensjournalismus‘, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren?

Mit diesem Ziel wendet sich die Tagung an JournalistInnen, besonders auch an den journalistischen Nachwuchs und an die Friedensbewegung.

Wir laden Sie ein, mit uns und unter anderen Max Uthoff (Die Anstalt), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD) und Albrecht Müller (Ministerialdirektor a.D., ehem. SPD-MdB, Herausgeber der NachDenkSeiten) zu Themen wie der deutschen Medienlandschaft, digitale Medien, Propaganda und alternative Medien zu diskutieren.

Die Teilnahmebeträge staffeln sich wie folgt:
75 Euro Soli-Beitrag
– 50 Euro Regulär
– 25 Euro Ermäßigt (Schüler, Studierende, Senioren, Erwerbslose oder anderweitig Berechtigte)

Die Veranstaltung wird zum großen Teil aus Teilnahmebeiträgen finanziert. Bitte wählen Sie den Beitrag, den Sie sich ermöglichen können.
Ein begrenztes, kostenreduziertes Angebot an Hotelzimmern steht Selbstzahlern zur Verfügung. Diese und alle weiteren Informationen sowie den vorläufigen Flyer zum Programm finden Sie auf der Website http://medientagung.ialana.de/

Wir freuen uns darauf, Sie in Kassel begrüßen zu dürfen.

Mit besten Grüßen

Ihr IALANA-Team

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Einladung zur Tagung „Krieg und Frieden in den Medien“, Kassel, 26.-28. Januar 2018

IALANA

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie herzlich zur IALANA Medientagung

„Krieg und Frieden in den Medien“

vom 26. bis 28. Januar 2018 in der CROSS judgendkulturkirche Kassel (Lutherplatz 9, in 34117 Kassel )einladen.

Medienkritik gibt es seit langem. Mit der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt hat sie drastisch zugenommen. Vor allem in den Sozialen Medien, der sogenannten ‚5. Gewalt‘, finden sich immer interessantere und tiefergehende Analysen. Dazu kommt das Kabarett — Gutes Kabarett war schon immer politisch, aber Max Uthoff und Claus von Wagner haben ‚Friedenskabarett‘ erfunden; eine neue Form von Pädagogik. Das will die Tagung präsentieren. Vor allem sollen die medienkritischen WissenschaftlerInnen und JournalistInnen zu Wort kommen: Kann man ein Leitbild ‚Friedensjournalismus‘, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren?

Mit diesem Ziel wendet sich die Tagung an JournalistInnen, besonders auch an den journalistischen Nachwuchs und an die Friedensbewegung.

Wir laden Sie ein, mit uns und unter anderen Max Uthoff (Die Anstalt), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD) und Albrecht Müller (Ministerialdirektor a.D., ehem. SPD-MdB, Herausgeber der NachDenkSeiten) zu Themen wie der deutschen Medienlandschaft, digitale Medien, Propaganda und alternative Medien zu diskutieren.

Die Teilnahmebeträge staffeln sich wie folgt:

75 Euro Soli-Beitrag

50 Euro Regulär

25 Euro Ermäßigt (Schüler, Studierende, Senioren, Erwerbslose oder anderweitig Berechtigte)

Die Veranstaltung wird zum großen Teil aus Teilnahmebeiträgen finanziert. Bitte wählen Sie den Beitrag, den Sie sich ermöglichen können.

Ein begrenztes, kostenreduziertes Angebot an Hotelzimmern steht Selbstzahlern zur Verfügung. Diese und alle weiteren Informationen sowie den vorläufigen Flyer zum Programm finden Sie auf der Website http://medientagung.ialana.de/

Wir freuen uns darauf Sie in Kassel begrüßen zu dürfen.

Mit besten Grüßen

Ihr IALANA-Team

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Einladung zur Whistleblower-Preis Verleihung an Can Dündar sowie Martin Porwoll & Maria-Elisabeth Klein, Kassel, 1.12.2017

IALANA

Sehr geehrte Damen und Herren,

stellen Sie sich vor, ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin eines Betriebs, einer Behörde oder einer Organisation bemerkt an seinem/ihrem Arbeitsplatz illegales Handeln, Missstände oder Gefahren für Mensch und Umwelt, Demokratie, Frieden und andere wichtige Gemeingüter. Sollte diese Person wegschauen, nichts tun und still halten oder das Erfahrene intern oder auch gegenüber Externen aufdecken?

Menschen die aufdecken, Zivilcourage haben  und „Alarm schlagen“, bezeichnet man als Whistleblower. Sie folgen ihrem Gewissen – auch dann, wenn es unbequem für sie werden kann. Sie gehen häufig ein hohes Risiko ein, setzen ihren Ruf und ihre Existenz aufs Spiel. Oft werden sie von jenen unter Druck gesetzt, die unbequeme Wahrheiten vertuschen wollen.

Menschen, die „Alarm schlagen“, werden von der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler und der IALANA Deutschland mit dem Whistleblower Preis ausgezeichnet.

Der Whistleblower Preis 2017 wird am 1. Dezember 2017 in Kassel im Anthroposophischen Zentrum, Wilhelmshöher Allee 261 verliehen an

Dipl.-Volkswirt Martin Porwoll (Bottrop)

und

Pharm.-Techn. Assistentin Frau Maria-Elisabeth Klein (Bottrop)

für ihre im Herbst 2016 erfolgten Verdachts-Enthüllungen über die in der „Alten Apotheke“ in Bottrop (NRW) offenbar jahrelang praktizierte illegale Panscherei mit Anti-Krebsmitteln (Zytostatika) und über die dadurch bewirkte Schädigung mehrerer Tausend schwer- und todkranker KrebspatientInnen in fünf oder sechs Bundesländern

sowie

an den seinerzeitigen Chefredakteur der türkischen Zeitung „Cumhüriyet“ Dr. Can Dündar ( z.Zt. im Exil in Berlin)

für seine Ende Mai 2015 und danach unter schwierigsten Repressionsbedingungen in der Türkei erfolgten Enthüllungen über ein illegales sog. Staatsgeheimnis des autoritären Erdogan-Regimes; Gegenstand war die Anfang 2014 unter Verstoß gegen geltendes Völkerrecht unternommene Lieferung von Waffen und militärischer Ausrüstung nach Syrien an terroristische Dschihadisten durch den Geheimdienst MIT des NATO-Mitgliedsstaates Türkei.

Weitere Informationen zum Whistleblower Preis und zu den diesjährigen PreisträgerInnen finden Sie auf:
http://www.ialana.de/arbeitsfelder/whistleblowing/whistleblower-preis/whistleblowerpreis-2017

Wir laden Sie herzlich ein an der Whistleblower-Preis Verleihung
mit anschließendem Konzert des „Künstlerkollektiv QUIJOTE“
– eine gemeinsame Veranstaltung mit dem bundesweiten und internationalen Kasseler Friedensratschlag – teilzunehmen.

Der Whistleblower Preis soll helfen eine möglichst breite gesellschaftliche Diskussion über die Relevanz und Wichtigkeit von Whistleblowern anzustoßen und zu befördern. Ihre Kenntnisse als Insider oder ExpertInnen und ihre uneigennützige Bereitschaft, „Alarm zu schlagen“, stellen häufig die einzige Möglichkeit dar, grobe Missstände und Fehlentwicklungen aufzudecken und noch zu korrigieren. Deshalb müssen Whistleblower besser geschützt werden.

Der Whistleblower-Preis soll eine Form des Zuspruchs, der Anerkennung, der Ermutigung und der Solidarität zum Ausdruck bringen. Er soll eine ganz besondere Wertschätzung für ein Verhalten ausdrücken, das primär von gemeinnützigen Motiven, von Gemeinsinn geprägt ist und das in einer für unser Zusammenleben und Überleben bedeutsamen Frage ein großes Maß an Zivilcourage unter Inkaufnahme erheblicher Nachteile und Gefahren offenbart.

Der Whistleblower Preis wird seit 1999 zweijährlich vergeben, 2017 zum 10. Mal. Whistleblower brauchen unser aller Unterstützung.

Wir möchten Sie hiermit bitten, uns bei unserem durch und durch ehrenamtlichen Engagement für die diesjährigen und zukünftigen Träger des Whistleblower-Preises behilflich zu sein. Bitte unterstützen Sie unser Anliegen entsprechend Ihren persönlichen Möglichkeiten durch Ihre Spende (Sparkasse Marburg-Biedenkopf, IBAN: DE64 5335 0000 1000 6680 83; Verwendungszweck: Whistleblower-Preis 2017)

Spenden in jeder Höhe sind willkommen. IALANA Deutschland e.V. ist als gemeinnützige Organisation anerkannt (St.-Nr. 3125006329) und Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Gerne können Sie auch zu unserer diesjährigen Preisverleihung am 1. Dezember 2017 ab 18.00 Uhr nach Kassel kommen und so auch Ihre unmittelbare persönliche Solidarität mit den Preisträgern zum Ausdruck bringen. Bitte finden Sie unten den aktuellen Stand des Programms, wir laden Sie herzlich ein teilzunehmen und den Abend mit uns zu verbringen.

Wir würden uns freuen, Sie in Kassel zur Verleihung des Whistleblower-Preises 2017 begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,

Lucas Wirl

Geschäftsführer IALANA

Programm der Verleihung des Whistleblower-Preises 2017

Zeit: Freitag, der 1. Dezember 2017, ab 18.00 Uhr

Ort der Preisverleihung:

Kassel, Großer Saal des Anthroposophischen Zentrums, Wilhelmshöher Allee 261
(ca. 200 m vom ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe)

 Veranstaltungsablauf:

18.00 Uhr
Eröffnungsmusik: „Künstlerkollektiv QUIJOTE“, Chemnitz

18.05 Uhr
Begrüßungsansprache zur Verleihung des 10. Whistleblower Preises – Spotlights auf ein erfolgreiches Projekt durch den Vorsitzenden der IALANA RA Otto Jäckel

18.15 Uhr
Grußwort der Bürgermeisterin Ilona Friedrich

18.25 Uhr
Musikbeitrag „Künstlerkollektiv QUIJOTE“, Chemnitz

18.30 Uhr
Laudatio durch den Journalisten David Schraven (Journalisten-Netzwerk „correctiv“) auf die Whistleblower-Preisträger Martin Porwoll und Maria-Elisabeth Klein im Fall „Alte Apotheke“ in Bottrop

18.50 Uhr
Dankesworte der Preisträger Martin Porwoll & Maria-Elisabeth Klein

19.00 Uhr
Musikbeitrag

19.10 Uhr
Laudatio des Publizisten Dr. Michael Lüders (Berlin) auf den Preisträger Dr. Can Dündar (Ankara/Berlin) zu den Enthüllungen über Waffenlieferungen des Geheimdienstes des NATO-Staates Türkei an terroristische Gruppen in Syrien im Januar 2014 und den Folgen

19.35 Uhr
Dankesworte des Preisträgers Dr. Can Dündar

19.50 Uhr
Verleihung der Whistleblower-Preise 2017 durch die Vorsitzenden der VDW Prof. Hartmut Grassl und der IALANA Otto Jäckel an Martin Porwoll und Maria-Elisabeth Klein sowie an Dr. Can Dündar

Anschließend Empfang (bis 20.30 Uhr)

20.30 Uhr
Konzert „Künstlerkollektiv QUIJOTE“ aus Chemniz: Musik gegen Windmühlen – Ein Licht am Rand der Seele. Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem bundesweiten und internationalen Kasseler Friedensratschlag (www.friedensratschlag.de)

Um Anmeldung wird gebeten: info@ialana.de

IALANA Deutschland e.V.
Marienstraße 19/20
10117 Berlin
www.ialana.de
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