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Jemen: alle zehn Minuten stirbt ein Kind

https://web.de/magazine/politik/jemen-minuten-stirbt-kind-33275850

Der Bürgerkrieg im Jemen läuft größtenteils unter dem Radar der Öffentlichkeit, dabei sprechen die UN von der aktuell „schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt“. Der Unicef-Direktor für den mittleren Osten wünscht sich, dass zumindest eine Zahl durchdringt.

Rubikon — Die Völkermord-PR

https://www.rubikon.news/artikel/die-volkermord-pr

Die Völkermord-PR

Eine milliardenschwere PR-Kampagne bemüht sich um die Vertuschung des Genozids im Jemen.

NAHOST

https://deutsche-mitte.de/unser-wochenrueckblick-kw-24/

Während der Nordkorea-Gipfel in Singapur im Rampenlicht steht, begeht die saudische Allianz mit westlicher Rückendeckung einen Völkermord im Jemen.

Die jeminitischen Regierungstruppen rücken seit Tagen auf die Hafenstadt Hudaida vor, über die 70 Prozent der dringend benötigten humanitären Hilfe für den von den Huthis beherrschten Norden des Jemens laufen. Ein Angriff würde die ohnehin katastrophale Versorgungslage im Land drastisch verschlechtern, so dass nach der größten Cholera-Epidemie in der Geschichte der Menschheit (2017 haben sich in Jemen 1 Million Menschen mit der Krankheit infiziert) auch noch mit einer der schlimmsten Hungersnöte aller Zeiten gerechnet werden müsste.

Laut UN-Angaben könnten bis Ende 2018 18 Millionen Jeminiten verhungert sein.

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Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums bereiten die islamistischen Milizen unter beteiligung von US-Spezialeinheiten einen Chemiewaffen-Angriff in der syrischen Region Deir Ezzor vor.

Dieser soll als Vorwand für einen erneuten Angriff der US-Koalition auf die syrische Regierung dienen. [7] [8]

Cholera im Jemen: Wettlauf gegen die Zeit

Trinkwasser, Latrinen und Seife sind Lebensretter: Bitte spenden Sie!

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Bürgerkrieg, Hungerkrise – und jetzt sucht eine der größten Cholera-Epidemien der Geschichte den Jemen heim. Nie zuvor haben sich in so kurzer Zeit so viele Menschen mit der Krankheit infiziert. Es gibt mehr als 500.000 Cholera-Verdachtsfälle und fast 2.000 Tote! Und die Situation spitzt sich weiter zu: Jetzt hat die Regenzeit begonnen, und die Krankheit kann sich noch rasanter ausbreiten. Wir müssen schnell handeln. Bitte helfen Sie uns, Leben zu retten!

 https://www.oxfam.de/donation-form Jetzt spenden!

Es ist erschütternd, wie viele Opfer die Cholera im Jemen fordert. Dabei muss die schwere Durchfall-Erkrankung nicht tödlich verlaufen. Wer rechtzeitig medizinische Hilfe bekommt, hat eine gute Chance zu überleben. Doch viele Kinder, Frauen und Männer im Jemen sind durch Krieg, Not und Hunger geschwächt. Es mangelt an Trinkwasser. Zudem sind viele medizinische Einrichtungen durch die Kriegshandlungen zerstört.

Auch das Gesundheitszentrum im Distrikt Harad lag in Trümmern, als die fünf Monate alte Chulud* an starkem Durchfall erkrankte – und die Sorge groß war, dass es Cholera sein könnte. Kurzentschlossen machte ihre Großmutter sich daher mit ihr auf die beschwerliche Reise ins Krankenhaus nach Sanaa. Chulud wurde sofort eingewiesen. Nach vier Tagen ging es ihr zum Glück besser.

Durch die Entscheidung, Chulud nach Sanaa zu bringen, rettete die Großmutter ihr das Leben. Doch viele andere haben diese Chance nicht; ihnen fehlt das Geld für eine solche Reise: „Einige meiner Nachbarn sind bereits an Cholera gestorben“, berichtet die Großmutter.

Um die Cholera einzudämmen, brauchen die Menschen dringend Dinge wie sauberes Wasser, Latrinen und Seife. Unsere Nothilfe-Teams haben den Wettlauf gegen die Zeit aufgenommen: Wir sind vor Ort, stellen Trinkwasser bereit, verteilen Hygiene-Sets – und tun alles, um noch mehr Kinder, Frauen und Männer im Jemen zu erreichen. Kann ich dabei auf Sie zählen? Bitte helfen Sie uns jetzt, Leben zu retten!
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Herzlichen Dank!

Ihre

Portrait Marion Lieser

Marion Lieser
Geschäftsführerin, Oxfam Deutschland e.V.

PS: Die kleine Chulud hatte Glück. Doch für viele andere ist eine Cholera-Erkrankung das Todesurteil. Schnelle Hilfe ist jetzt lebenswichtig. Bitte unterstützen Sie die Menschen im Jemen mit Ihrer Spende!
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*Name geändert

Saudiarabien vs das ärmste Land der arabischen Welt, Jemen

Das reichste Land der arabischen Welt, Saudiarabien, begann gegen das ärmste Land der arabischen Welt 2015 Krieg zu führen. In dieser Periode ist Jemen – mit einer Bevölkerung von 25 Millionen Bewohnern – erheblich zerstört worden.

Die UN hat das Ausmaß der Gräuel dokumentiert.

Die Zahlen sind schrecklich. Über 20 000 Menschen sind schon in diesem Krieg gestorben, mindesten die Hälfte davon Zivilisten. Die Zahl der Verletzten kann nicht erfasst werden, da mehr als die Hälfte der Hospitäler und medizinischen Zentren nicht funktionieren. [Sie funktionieren deshalb nicht, weil sie von den Saudis nach den Koordinaten der USA weggebombt wurden. D. Ü.]

20 Millionen von Jemens 25 Millionen sind vom Krieg betroffen .

Die meisten haben wenig Zugang zu Wasser, Kanalisation, Hygiene und Nahrung. Sieben Millionen, darunter 2.3 Mill. Kinder – leiden akuten Hunger. Es gibt jetzt 320 000 vermutete Fälle von Cholera und 1700 bestätigte Tote.

Jemen, Somalia, Südsudan und Nigeria sind alle in den Klauen von Menschen gemachten Hungersnöten, wo 20 Millionen Menschen langsam verhungern. Wo keine humanitäre Hilfe möglich ist. [Und in allen diesen Fällen sind es von den USA fabrizierte Krisen. ]

Die internationale Gemeinde aufzurütteln, gelingt nicht, weil die SAUDIS das verhindern und es KEIN interesse gibt. Der Bericht von Cheikh hat die Mitglieder des Sicherheitsrates nicht gerührt. 

 

Mit anderen Worten schürt die USA einen Konflikt, der zu Verbrechen und Hunger führte. Sie ist verantwortlich – durch seine Stellvertreter – für diese Verwüstung.

2016 kam eine UN-Expertenrunde zum Schluss, dass im Krieg der Saudis im Jemen grobe Menschenrechts-Verbrechen dokumentiert wurden, die „weit verbreitet und systematisch“ sind. Was am erschütterndsten an ihrem Bericht ist, zeigt sich in der Dokumentation über die Saudi-Luftangriffe auf die Transportrouten (zu Wasser und zu Lande), die Lagerhallen für Nahrungsmittel (etwa ein Lagerhaus von Oxfam) und ein Wasserprojekt, das von der EU finanziert worden war. Außerdem heißt es dort, dass man „drei Angriffe der Koalition auf lokale Nahrungs- und Landwirtschafts-Produktionsstätten dokumentiert habe“. 2015 zerstörten die Saudis Kräne und Lagerhäuser in der Hafenstadt Hudaydah. Da 90 % der Nahrung des Jemen importiert wird, sind diese Zerstörungen katastrophal gewesen. Diese Zerstörungen und auch die Zerstörung der Wasserreinigungsanlagen haben zu dem Hunger [und der Cholera! D. Ü.] im Lande geführt.

https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2017/07/29/die-groesste-humanitaere-krise-der-welt-wird-von-den-west-medien-praktisch-ausgeblendet/