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We’re rescuing animals: Please help

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Dear Sylvia,

We are heartbroken for the people and animals of Mexico, Puerto Rico, the British Virgin Islands, and other parts of the Caribbean, as they struggle in the wake of the recent string of disasters. But help has arrived, and more is on the way.

Two members of our Animal Rescue Team helping with the prior hurricane in the British Virgin Islands sheltered in place as Maria approached. They endured the storm so that they could respond immediately. Other members of our team are poised to depart for Puerto Rico as soon as it is possible to get there. Our HSI/Mexico staff are rushing back to Mexico City after providing emergency animal rescue to more than 1,000 animals affected by the September 7th earthquake in Oaxaca. Having already distributed over seven tonnes of cat and dog food, they’re currently making plans to work with local groups and shelters to provide more assistance in communities nearby.

We are stretched thin as never before. Please consider making an urgent gift to our International Disaster Relief Fund to help animals affected by these and other disasters.

Our thoughts are with all who are suffering as a result of these catastrophes, including those still recovering from hurricanes in Texas and Florida. Humane Society International and The Humane Society of the United States will be at the forefront of rescue and relief efforts in the coming days.

Thank you so much for standing with us and for caring about animals. Your support makes our life-saving work possible.

Sincerely,

Kitty Block
President
Humane Society International

P.S. It’s only thanks to your generosity that we can be there for animals in need. Please consider making an urgent gift today to help those affected by these and other disasters and to support our future preparedness, rescue and relief efforts. If you’ve recently given to our International Disaster Relief Fund, thank you so much! We’re still processing donations.

Photo by John Skuja
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Donate now to help animals who desperately need you.

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Stoffwechsel: Wie unsere Vorfahren die größte Katastrophe aller Zeiten überlebten

http://www.spektrum.de/news/wie-unsere-vorfahren-die-groesste-katastrophe-aller-zeiten-ueberlebten/1484285

Rechtzeitig vor der Apokalypse entwickelten unsere Urahnen einen bis heute nützlichen Trick, der sie vor einer feindseligen Umwelt schützte.

Endzeitkitsch-Landschaft mit Trockenrissen im Vordergrund, dunklen Hügeln im Hintergrund und ominösen Wolken.

© Christopher / stock.adobe.com
(Ausschnitt)
Vor etwa 252 Millionen Jahren wäre das Leben auf der Erde beinahe untergegangen: Etwa 96 Prozent aller Arten im Meer starben, an Land dezimierte die Katastrophe sogar die Insekten – was bisher bei keinem anderen Massenaussterben der Erdgeschichte der Fall war. Auch drei Viertel aller Landwirbeltiere verschwanden. Unsere direkten Vorfahren, die Therapsiden, jedoch gehörten zu den Überlebenden. Das lag womöglich an einem besonderen Trick mit der Körpertemperatur, den sie gerade noch rechtzeitig zur Apokalypse entwickelten: Sie wurden warmblütig.

Heutige Säugetiere und Vögel haben diese als Endothermie bezeichnete Fähigkeit, ihre Körpertemperatur durch selbst erzeugte Wärme aktiv zu erhöhen. Das kostet zwar viel Energie, macht ein Tier aber von der Umgebungstemperatur unabhängig – womöglich ein wichtiger Vorteil während der großen Krise. Isotopendaten in Fossilien aus der Zeit vor der Katastrophe deuten nämlich darauf hin, dass dieser Stoffwechseltrick von unseren Vorfahren genutzt wurde. Wie nämlich ein Team um Kévin Rey von der Université Lyon in „eLife“ berichtet, zeigen die Knochen einiger Therapsiden charakteristische Unterschiede in der Verteilung der Sauerstoffisotopen im Vergleich mit anderen Wirbeltieren jener Zeit.

Die Verteilung der Isotope 16O und 18O hängt von der Temperatur ab und wird zum Beispiel bei Sedimentuntersuchungen zur Bestimmung der Wassertemperaturen in der Erdgeschichte eingesetzt. In diesem Fall zeigt sie aber die Körpertemperatur an. Zu den Wesen mit ungewöhnlichen Signalen gehören in der Studie auch die Cynodonten – der Name heißt übersetzt „Hundezähne“, und dieser deutet darauf hin, dass sie bereits viele Säugetiereigenschaften besaßen und womöglich sogar Fell trugen. Diese Anpassungen halfen ihnen nach Ansicht der Arbeitsgruppe durch die Krise vor 252 Millionen Jahren. Für diese Hypothese spricht, dass zwei der drei überlebenden Gruppen der Therapsiden nach Reys Analyse warmblütig waren.

© Spektrum.de

Diese geniale Idee darf nicht sterben – Eil-Appell!

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Jetzt Spekulanten besteuern

Eigentlich ist alles fast fertig: Zehn EU-Länder wollen endlich Spekulationen an der Börse besteuern. Doch aus dem Nichts bremst Finanzminister Schäuble ab – und das wegweisende Projekt steht vor dem Aus. Wir müssen uns sofort einmischen, damit auch die Finanzindustrie für die Kosten der Banken-Krise aufkommt. Sagen Sie das Herrn Schäuble – indem Sie jetzt unseren Eil-Appell unterzeichnen.

https://www.campact.de/FTT-Rettung

https://www.campact.de/spekulationssteuer/appell/empfehlen/

Liebe SYLVIA

die Idee ist genial: Eine niedrige Steuer von 0,01 bis 0,1 Prozent auf den Handel mit Wertpapieren bremst die wilde Börsenspekulation – und beteiligt die Finanzindustrie endlich an den Milliardenkosten der großen Krise. Seit drei Jahren verhandeln zehn EU-Staaten über die Finanztransaktionssteuer, darunter Deutschland. Und jetzt ist der Durchbruch zum Greifen nahe. Die Unterhändler haben praktisch alle grundlegenden Fragen geregelt – nur Belgien und Slowenien zögern noch, wegen Kleinigkeiten.[1]

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hätte die Möglichkeit, eine Lösung herbeizuführen – seine Verhandlungsmacht in Europa ist legendär. Doch kurz vor dem Ziel redet er plötzlich davon, die Steuer könne nur global eingeführt werden.[2] Damit stellt er das ganze Projekt in Frage. Denn es ist genau umgekehrt: Nur wenn eine kleine Staatengruppe voranschreitet, folgen die anderen. Auf globaler Ebene wäre eine Einigung viel schwieriger.

Wir kennen die Gründe für Schäubles Querschüsse nicht. Aber weil er ein Politik-Fuchs ist, glauben wir nicht an Zufall. Viel wahrscheinlicher: Schäubles Äußerungen sind ein Testballon. Der Finanzminister will sehen, wie groß die öffentliche Empörung ist, wenn er von der Steuer abrückt. Gibt es keinen lauten Protest, kann er das Projekt einfach auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgen.

Das heißt: Wir müssen Schäuble jetzt zeigen, dass wir Bürgerinnen und Bürger von ihm erwarten, die Verhandlungen zum Erfolg zu führen. Bereits am 10./11. Oktober ist in Luxemburg die entscheidende Sitzung der EU-Finanzminister. Bevor Schäuble nach Luxemburg aufbricht, wollen wir ihm in Berlin mehr als 100.000 Unterschriften überreichen. Mit einer öffentlichen Diskussion, die wir live im Internet übertragen, wollen wir den Minister dazu bringen, sich klar zur Finanztransaktionssteuer zu bekennen. So machen wir Schäuble klar, dass er in Luxemburg mit all seiner Macht für die Steuer kämpfen muss.

https://www.campact.de/FTT-Rettung

https://www.campact.de/spekulationssteuer/appell/empfehlen/

Wenn die Verhandlungen glücken und die zehn EU-Länder führen die Finanztransaktionssteuer ein, wäre das ein Erfolg von historischem Ausmaß. Endlich müssten Finanzspekulant/innen für die Milliarden-Kosten der Bankenrettung zahlen – und die schädlichsten Formen der Spekulation würden effektiv gebremst. Weil Erfolg ansteckend ist, könnten aus zehn Ländern bald mehr werden.

Die Finanztransaktionssteuer zeigt, dass soziale Bewegungen manchmal lang und intensiv arbeiten müssen, um Veränderungen zu bewirken. Vorgeschlagen wurde die Steuer schon 1972 von dem Wirtschafts-Nobelpreisträger James Tobin. Populär gemacht hat die Idee dann die globalisierungskritische Organisation Attac, die sich 1998 in Frankreich gründete.

Zunächst wurde die Idee für eine solche Steuer von Politiker/innen als absurd abgewiesen. Aber nach der Finanzkrise 2008 änderte sich das. Damals stieg auch Campact in das Thema ein – im Rahmen des Bündnisses „Steuer gegen Armut”. Mit Erfolg:  Als Resultat der gemeinsamen Kampagne verhandeln die zehn EU-Staaten über die Einführung der Steuer.

Jetzt steht diese langjährige Kampagne vor der Entscheidung – scheitern oder Erfolg. Wenn die Verhandlungen scheitern, ist die Arbeit von Jahren dahin. Wenn wir aber gewinnen, dann könnte dies der erste Schritt hin zu einer globalen Spekulationssteuer sein. Bleiben wir jetzt gemeinsam dran – und legen wir einen letzten Kraftakt hin! Machen Sie bitte mit.

https://www.campact.de/spekulationssteuer/appell/empfehlen/

Mit herzlichen Grüßen

Gerald Neubauer, Campaigner

PS: Die Finanztransaktionssteuer könnte der Bundesrepublik übrigens – vorsichtig gerechnet – 19 Milliarden Euro Steuereinnahmen bringen.[3] Das sind mehr als 200 Euro pro Einwohner/in – und zwar Jahr für Jahr. Damit würde die Finanzindustrie endlich an den Kosten der Finanzkrise beteiligt, die uns Steuerzahler/innen hunderte Milliarden gekostet hat – und es stünden dringend benötigte Mittel für Umweltschutz und Entwicklungshilfe zur Verfügung.

https://www.campact.de/spekulationssteuer/appell/empfehlen/

[1] Süddeutsche Zeitung, Finanzmarktsteuer: Schonzeit für Spekulanten, 15.9.2016
[2] Süddeutsche Zeitung, Börsensteuer: Stirb langsam, 11.9.2016
[3] Frankfurter Allgemeine Zeitung, DIW-Studie: Finanztransaktionssteuer brächte bis zu 45 Milliarden, 9.3.2015
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