Schlagwort-Archive: KenFM

Tagesdosis 6.12.2019 – CO2: Eldorado für Finanzkonzerne — kenfm

https://kenfm.de/tagesdosis-6-12-2019-co2-eldorado-fuer-finanzkonzerne/

Finanzkonzerne setzen auf die Globale Erwärmung, während NASA-Studie eine Kleine Eiszeit ankündigt.

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Am 30.11.2019 berichtete Georg Ehring im Deutschlandfunk von der „Welt-Klimakonferenz“ in Madrid, dass der Druck auf die Politiker enorm zugenommen habe, entschiedener die CO2-Emissionen zu reduzieren (1). Wörtlich heißt es in dem Bericht:

„Wir sehen auf der anderen Seite, dass der Druck einerseits der Wissenschaft, andererseits von ‚Fridays For Future‘ und den Menschen auf der Straße, drittens vom Finanzmarkt, und viertens auch aus den Kreisen der Sicherheitspolitik massiv zunimmt, endlich ernst zu machen mit der schnellen Umsetzung der Klimaziele.“

Kaum zu glauben, aber die Finanzkonzerne und die Kriegstreiber aus der „Sicherheitspolitik“ haben die Kinder und Jugendlichen der „Fridays For Future“ Bewegung für ihre Zwecke mobilisiert. Die offiziellen CO2 Wissenschaftler und ihre Strukturen wissen schon längst, wo die Futtertröge reich gefüllt sind. 70 global operierende Großkonzerne, neben dem US-Militär wahrscheinlich die weltweit schlimmsten Umweltvergifter, stehen auf einer Liste der Sponsoren von „Fridays For Future“ und CO2 – ähnlichen Bewegungen. Ganz vorne mit dabei sind Finanzkonzerne wie Goldman Sachs, dessen vorheriger Chef Lord Blankfein 2009 bei einer Konferenz in London über seine Arbeit in der Bank gesagt hat: Wir tun das Werk Gottes“ (2). Klar, den Reichen gibt’s der Herr im Schlaf.

Tatsächlich würde die Umstrukturierung der Wirtschaft zur CO2 Neutralität viel Geld kosten. Allein der Ab- und Rückbau der herstellenden Industriebranchen würde teuer werden. Und dann erst der Aufbau neuer Industrien, um die verlorenen Arbeitsplätze zu ersetzen, zum Beispiel in den folgen Branchen. ….. Ups, da fällt mir im Moment nicht viel ein, außer noch mehr Windräder und Photovoltaikanlagen, die aber bereits viel kostengünstiger in China hergestellt werden, oder Elektroautos, die jedoch im Ausland kaum Absatz finden werden.

Dennoch, Finanzanalysten hatten bereits nach dem Klimagipfel von Paris berechnet, dass der industrielle Umbau zur Klimaneutralität weltweit 90 Billionen Dollar kosten würde (3). Das ist eineinhalb Mal so viel wie das globale BIP, also der Wert aller auf dem Globus hergestellten Güter und Dienstleistungen in einem Jahr.

Bereits am UN-Klimagipfel im September 2019 in New York hatten rund 130 internationale Banken teilgenommen, darunter auch die Deutsche Bank, ABNAmro, Citigroup, Barclays und ING. Sie haben sich alle verpflichtet, ihre Unterstützung und Investitionen im Kohle-, Öl- und Gassektor in den kommenden Jahren zu verringern. Die von diesen internationalen Banken vorgelegten Pläne für die notwendige industrielle Umstellung bezifferten die Kosten allein in diesem Bereich auf rund 47 Billionen US-Dollar (4).

Bei der Aussicht auf randvoll mit Dollars gefüllte CO2-Futtertröge drängen die globalen Konzerne nach vorne. Sie sind auf dem besten Weg, die Steuerzahler und Nationalstaaten auszuplündern, natürlich für das Klima. 90 Billionen Dollar, das ist eine Zahl mit 13 Nullen. Und diesen 90-Billionen-Dollar-Klimamarkt hatte es zuvor gar nicht gegeben. Die Eliten haben diesen Markt praktisch aus dem Nichts geschaffen. Das Mittel zum Zweck war das ebenfalls von ihnen fabrizierte Dogma vom Menschen gemachten Klimawandel.

Laut aktuellen Berichten will nun auch die Europäische Zentralbank (EZB) unter Führung von Christine Lagarde ins Klimageschäft einsteigen. Die französische ex-IWF-Chefin Lagarde fordert neben der Erhaltung der Preisstabilität ein zusätzliches Mandat für die EZB, nämlich die Finanzierung der Klima-Neutralität. Mit anderen Worten, wenn es heißer wird, dann druckt die EZB noch mehr Geld. Und natürlich gilt das auch, wenn es kälter wird. Genau das hat die NASA in Aussicht gestellt. Aber wie wir oben von CNN gelernt haben, wird das alles von der CO2 getriebenen globalen Erwärmung verursacht.

Allerdings haben Nachrichten von der NASA in den letzten zwei Jahren aufhorchen lassen. Lange Zeit war auch diese US-Behörde ganz in der IPCC-Hörigkeit verfangen. Aber in letzter Zeit scheint man auch dort wieder zunehmend den Einfluss der Sonnenaktivitäten auf das globale Klima wiederentdeckt zu haben. .

Inmitten der Hysterie um die globale CO2-Erwärmung wartete die NASA Anfang Oktober 2018 mit eigenen Studienergebnissen auf, wonach schon bald eine brutale, globale Abkühlung eintritt. Die NASA berichtete, dass die Sonne dabei sei, in eines der tiefsten Sonnenminima des Weltraumzeitalters einzutreten und die Erdatmosphäre werde dementsprechend reagieren.

„Wir sehen einen abkühlenden Trend“, wurde Martin Mlynczak vom Langley Research Center der NASA zitiert: „Hoch über der Erdoberfläche, in der Nähe des Weltraums, verliert unsere Atmosphäre Wärmeenergie. Wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen, könnte dies bald einen Kälterekord im Weltraumzeitalter („Space Age record for cold“) aufstellen.“  (5) Knapp ein Jahr zuvor, im Juni 2017 hatte die NASA bereits auf ihrer Webseite (6) im Rahmen des Sonnenfleckenzyklus ein einfaches Solares Minimum angekündigt.

Die neuen NASA-Ergebnisse stimmen mit Studien überein, die im vergangenen Jahr von der UC-San Diego (7) und der Northumbria University in Großbritannien veröffentlicht wurden. Beide prognostizieren aufgrund der geringen Sonnenfleckenaktivität ein Großes Solares Minimum in den kommenden Jahrzehnten. Beide Studien sagten eine ähnliche Sonnenaktivität, wie während des so genannten „Maunder-Minimum“ der Sonne Mitte des 17. bis Anfang des 18. Jahrhunderts voraus, die mit einer Zeit zusammenfiel, die als Kleine Eiszeit bekannt wurde. In dieser Zeit, in der die Temperaturen viel niedriger waren als heute, gab es auch das aus der Geschichte bekannte „Jahr ohne Sommer“.

Wer hätte gedacht, dass dieser große, gelbe Lichtball am Himmel so großen Einfluss auf unser Klima hat? Für Greta und die CO2 Glaubensgemeinde liegt das offensichtlich jenseits ihrer Vorstellungskraft. In den USA legt bereits seit Anfang November ein Schneesturm nach dem anderen weite Teile des Landes lahm, bis tief in den Süden nach Texas. Ein Teil der Maisernte ist dabei am Stiel erfroren. So etwas hatte es seit Menschengedenken nicht mehr gegeben. Besonders chaotisch war die Situation auf den eisigen und verschneiten Straßen um den „Thanksgiving“ Feiertag, an dem Halb Amerika unterwegs ist, um Verwandte und Freunde zu besuchen.

Bereits letztes Jahr hatte es „das kälteste Thanksgiving im Nordosten der USA seit hundert Jahren gegeben, und in New York womöglich das kälteste Thanksgiving überhaupt“. Und jetzt, am 24. November dieses Jahres lautete die Nachricht, dass es für 26 US-Bundesstaaten, von Kalifornien bis nach New York wegen der Schneestürme Unwetterwarnungen gab.

Bei so viel Schnee, Eis und Kälte in den Häusern konnte man natürlich keinen Amerikaner mehr mit dem Schreckgespenst der globalen CO2 Erwärmung schockieren. Auf dem IPCC-Gipfel in Madrid droht die erneute mediale Indoktrination der Leute mit schockierenden Erderwärmungsberichten ein Flop zu werden. Also legten Medien wie z.B. CNN eine intellektuelle Pirouette hin und erklärten die ungewöhnliche Kälte mit höheren CO2 Emissionen und der Klimaerwärmung.

Am 12. Oktober hieß es bei CNN: „Ja es ist kalt. Aber all diese Reden über die globale Erwärmung sind nicht übertrieben. Um zu verstehen warum, muss man zuerst den Unterschied zwischen Wetter und Klima kennen.“ Dann wird erklärt, dass höhere CO2 Emissionen das Klima erwärmen, das seinerseits die Atmosphäre auflädt (forcing), wodurch das Wetter verstärkt zu Extremen neigt und auch kältere Winter hervorbringt. Das ist natürlich eine Argumentation, bei der die CO2-Emission immer Schuld ist, egal ob es zu kalt oder zu heiß ist.

Diese Erklärung ist nicht neu. Sie wurde schon öfters aus der Schublade geholt, wenn das reale Wetter nicht mitspielte und mal wieder kräftig von den CO2-Klimamodellen der IPCC „Klimawissenschaftler“ abgewichen ist. Die Amerikaner in den eingeschneiten Dörfern und Städten haben darauf mit Witzen geantwortet: Z.B. „Als ich heute Morgen meinen Wagen aus der Garage holen wollte, musste ich zuerst zehn Minuten lang die ‚globale Erwärmung‘ aus der Ausfahrt schaufeln“!

Tatsächlich „beweisen“ auch die neuen Erkenntnisse über die Sonnenzyklen nur, dass wir bestenfalls ein flüchtiges Verständnis für das unglaublich komplexe Klimasystem unseres Planeten haben. Deshalb ist größte Vorsicht angebracht, wenn Politiker und Mainstream-Medien und CO2-Ablasshändler vom Typ Al Gore uns atemlos vor der unmittelbar bevorstehenden Klimakatastrophe warnen, wenn wir nicht sofort bezahlen.

Quellen:

  1. https://www.deutschlandfunk.de/cop-25-klimakonferenz-in-madrid-den-krieg-gegen-die-natur.2897.de.html?dram:article_id=464771
  2. https://dealbook.nytimes.com/2009/11/09/goldman-chief-says-he-is-just-doing-gods-work/
  3. http://www.fullertreacymoney.com/general/post10647/
  4. https://oilprice.com/Energy/Energy-General/The-47-Trillion-Death-Sentence-For-Oil-Gas.html
  5. https://moneymaven.io/mishtalk/economics/amidst-global-warming-hysteria-nasa-expects-global-cooling-SJDpCv3V4EqKSOY11A378Q/
  6. https://science.nasa.gov/science-news/news-articles/solar-minimum-is-coming
  7. https://iopscience.iop.org/article/10.3847/2041-8213/aaa124/meta
  8. https://www.northumbria.ac.uk/about-us/our-staff/z/professor-valentina-zharkova/

Missing Link to John Shipton – Julian Assange’s Father — kenfm

https://kenfm.de/missing-link-to-john-shipton/

Der Fall Julian Assange und Wikileaks sind ein Justizskandal und ein Lehrstück. Dirk Pohlmann interviewt in dieser Folge von „The Missing Link“ Julian Assanges leiblichen Vater, John Shipton, der wie eine ältere Ausgabe seines Sohnes Julian wirkt. Er kämpft um das Leben und die Freiheit seines Sohnes, leise, kultiviert, unermüdlich. John Shipton war die Hauptperson einer Anhörung zur Pressefreiheit, die von der Linken am 28.11.2019 im Bundestag veranstaltet wurde. Dass keine andere Partei daran teilnahm, ist der Offenbarungseid einer deutschen Politik, die im Heimatland von Hans und Sophie Scholl ohne Rückgrat und Gewissen am reibungslosesten funktioniert. Cui bono?

Der Vernichtungswillen der westlichen Führungsmacht USA und ihrer willigen Vasallen Großbritannien, Schweden und Ecuador lässt nur Menschen aktiv werden, die es mit der Demokratie, der Meinungs- und Pressefreiheit, also der sogenannten „Freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ ernst meinen. Die meisten Abgeordneten des Bundestages gehören offenbar nicht dazu.

30 Jahre, nachdem sich der freie Westen beim Mauerfall als Sehnsuchtsort und Endstation der freiheitlichen Demokratie inszenierte, ist der Lack abgeblättert. Was sichtbar wird, hat erstaunliche Ähnlichkeit mit der UdSSR der Breschnew Zeit. Nur, dass die Dissidenten nicht mehr in die USA fliehen wie Alexander Solschenitsyn, oder Zuflucht in einer US Botschaft suchen wie Kardinal Mindszenty beim Aufstand in Ungarn 1956, sie fliehen jetzt nach Moskau wie Edward Snowden, um den Schergen und Kerkern eines erbarmungslosen Regimes zu entfliehen, das ihren Tod will. Genau das haben Hillary Clinton, Joe Biden, Newt Gingrich, Rush Limbaugh gefordert und sogar Journalistenkollegen wie Bill O´Reilly. Sie wollen dieses Ergebnis, egal ob mit oder ohne Schauprozess.

In der Anhörung im Deutschen Bundestag wurde klar, dass die Supermacht USA und ihr Vasall Großbritannien dem Gefangenen Julian Assange nach dem Leben trachtet, denn psychologische Folter hat tödliche körperliche Folgen, wie der UN Folter-Sonderberichterstatter Nils Melzer erläuterte.

English translation

The case of Julian Assange und Wikileaks is a historical drama, and a miscarriage of justice. In this issue of „Missing Link“ Dirk Pohlmann interviews Julian Assanges father John Shipton, who is an astonishingly similar, only older version of his son. He fights for life and liberty of his son, gentle, cultivated, restless. John Shipton was the main person of a hearing about the freedom of the press held by the Left party in the german parliament, the Bundestag on 28th of November 2019. No politicians from other parties represented in the parliament showed up, a valid confirmation german politicians function flawlessly without a spine and conscience, during and after the nazi reign. Cui bono?

The will to annihilate of the world hegemon under deconstruction USA and it´s willing executioners Great Britain, Sweden and Ecuador is only opposed by people who believe in democracy, freedom of speech and freedom of the press. Most german members of parliament obviously do not belong to this group.

30 years after the „Free Western World“ pretended to be the shining city on the hill and the place of longing for all freedom lovers and democrats the deception eroded and the ugly reality becomes visible. What is disclosed strongly resembles Breshnevs USSR.

Only nowadays the dissidents don´t flee to the USA, like the russian intellectual Alexander Solshenitsyn did, or seek refuge in an US embassy like cardinal Mindszenty during the uprising in Hungary 1956, now the dissidents flee to Moscow like Edward Snowden did, to escape the henchmen and dungeons of a mercyless regime trying to kill them, with or without kangaroo courts in Great Britain and the USA.

Which is what Hillary Clinton, Joe Biden, Newt Gingrich, Rush Limbaugh and many other politicians and even fellow journalists like Bill O´Reilly demanded. Death is the effect of psychological torture, as Nils Melzer, US special rapporteur on torture explained in the german parliament. Death is what the USA wants for it´s dissidents like Assange, Manning and Snowden.

Im Gespräch: Dirk Pohlmann („Die Öko-Katastrophe: Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen“) — kenfm

https://kenfm.de/dirk-pohlmann/

Ein Artikel, der nicht verschleißt, ist eine Tragödie für ein Geschäftsmodell, dessen Erfolg auf schnelles Wegwerfen angewiesen ist! Willkommen in der globalen Wegwerfgesellschaft. Wir werfen alles weg. Vor allem aber die Zukunft unsere Kinder. Weltweit.

Der „moderne“ Mensch ruiniert mit seinem Wirtschaftssystem die Grundlagen der eigenen Existenz. Das geschieht in einem noch nie da gewesenen Tempo. Globalisierung bedeutet in Wahrheit, dass der Wirtschaftskrebs, an dem wir leiden, seine Metastasen bis in die letzten Winkel des Planeten vorangetrieben hat.

Unsere Freiheit bedeutet den Zwang, wachsen zu müssen. Leider kann unser Planet mit dem Tempo des menschlichen Verbrauchs nicht mithalten. Das Öko-System ist einfach zu langsam, um mit unserem Fortschritt, der in Wahrheit ein Gleichschritt ist, Schritt halten zu können. Next Stop: Untergang. Das Gesamtsystem Erde kollabiert in Realtime. Was wir aktuell geopolitisch erleben, ist der zum Scheitern verurteilte Versuch, mit Gewalt die letzten Ressourcen zu erbeuten. Rohstoff-Kriege, die zu verschleiern versuchen, dass bevor der Hahn dreimal kräht, wir einräumen müssen, dass man auch digitales Geld nicht essen kann.

Die einzige Chance des Menschen dem eigenen Untergang zu entkommen, ist die Erkenntnis, dass nur der sofortige Umstieg in eine umfassende nachhaltige Lebensweise das Desaster verhindern kann. Die Idee, wir können einfach so weitermachen, indem wir einfach alle ganz viel Elektro-Autos fahren, ist eine Sackgasse. Wir müssen in allen Branchen vollkommen umdenken und wir müssen entschleunigen!

Wir alle sind Teil der Titanic, nur dass diesmal kein Dampfer kommt, um die Überlebenden aus den Rettungsbooten aufzunehmen. Es gibt keine anderen Dampfer und man muss schon hinter dem Mond leben, um zu glauben, es gäbe eine Alternative zum Planeten Erde. Der Mensch ist ein Erdling. Er lebt und stirbt mit ihr.

„Die Öko-Katastrophe“ ist ein Buch, das den Status quo beschreibt. Sämtliche Autoren haben eines gemeinsam, sie beschönigen den Ist-Zustand nicht. Da gibt es nichts zu beschönigen. Es geht nicht um Panikmache. Es geht um das Eingeständnis, dass wir nur noch Millimeter vor dem Abgrund stehen. Wenn der Planet kippt, war es das für die Menschheit und Kriege können dieses Abschmieren nur noch verschieben, nicht aber verhindern.

Die Ökokatastrophe kennt aber auch die Rettung. Wir, die Völker der Welt, können uns nur selbst retten, indem wir uns individuell als zuständig erklären. Wir müssen uns eingestehen, dass die global agierenden Eliten global versagt haben. Vollkommener Realitätsverlust, für den wir alle bezahlen werden, wenn wir nicht selber das Ruder in die Hand nehmen. Kurswechsel!

Ab sofort gilt, jeder von uns ist zuständig für diesen Planeten und niemand kann sich heute noch hinter dem Wort Sachzwänge verschanzen.

Direkte Demokratie, ziviler Ungehorsam, Nachhaltigkeit und gelebte Eigenverantwortung sind die einzig noch verbleibende Chance, die uns als Spezies bleiben, um dem eigenen Aussterben zu entkommen. Das vorliegende Buch fordert das Gewissen des Lesers auf, sich endlich aus der Komfortzone zu erheben. Die Botschaft ist simpel: Werde auch Du endlich ein Umwelt-Aktivist. Jetzt.

Inhaltsübersicht:

0:08:16 Problem Sesshaftigkeit: Ist Stillstand unser Tod?

0:18:07 Grundsätzliches Hinterfragen vorhandener Weltbilder

0:28:42 Natürliches Klima, politisches Klima, soziales Klima

0:41:24 Das Weltklima – es geht um Kohle

0:58:03 Ein Diskussionsangebot an alle, die Zweifel haben

1:09:27 Ist der Mensch an sich für das Überleben nicht vorgesehen?

1:17:26 Ökodiktatur als Lösung – Beispiel China und Adaption auf unsere Gesellschaft

1:25:08 Ziviler Ungehorsam, gewaltfreier Zwang

1:35:13 Veränderung durch Bildung und wie wir mit Helden und Pionieren umgehen

Assanges Auslieferungsverfahren ist “eine Farce” | Bericht eines Beobachters bei Assanges Anhörung — kenfm

https://kenfm.de/assanges-auslieferungsverfahren-ist-eine-farce-bericht-eines-beobachters-bei-assanges-anhoerung/

Ein Beitrag von acTVism Munich.

In diesem Video, das von The Real News Network produziert und von acTVism Munich ins Deutsche übersetzt wurde, liefert uns John Pilger, der bei Julian Assanges letzter Gerichtsanhörung dabei war, seine Perspektive der Geschehnisse. Zu den Themen dieser Diskussion gehören unter anderem Assanges Gesundheitszustand bei der Anhörung und die Frage, ob seiner Verteidigung angemessene Möglichkeiten eingeräumt werden, gegen Assanges Auslieferung an die USA vorzugehen.

alles lesen …

Tagesdosis 15.11.2019 – Vor unseren Augen vom „Rechtsstaat“ zu Tode gefoltert — kenfm

https://kenfm.de/tagesdosis-15-11-2019-vor-unseren-augen-vom-rechtsstaat-zu-tode-gefoltert/

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Von der erneuten Warnung des führenden Experten der Vereinten Nationen für Folterdiagnostik, dass das Leben des Whistleblower Julian Assange in großer Gefahr ist, haben die westlichen Politiker und Medien, die sonst so gerne Menschenrechte predigen, keine Notiz genommen.

In einer öffentlichen Erklärung gegenüber der Nachrichtenagentur AFP hat der UN-Beauftragte Nils Melzer, der international anerkannte Experte für Folterbehandlung, Freitag vergangener Woche erneut deutlich gewarnt, dass wegen der extremen Haftbedingungen in Großbritannien die Gesundheit und das Leben des Australiers Julian Assange auf der Kippe stehen.

alles lesen …

Tagesdosis 18.11.2019 – Das Recht, sich zu befreien — kenfm

https://kenfm.de/tagesdosis-18-11-2019-das-recht-sich-zu-befreien/

Ein Kommentar von Dagmar Henn.

Gläubige Betrachter der Tagesschau werden wieder einmal auf perfideste Weise am Nasenring durch die Manege geführt, was den bolivianischen Putsch betrifft. Wie immer, wenn auch die Bundesregierung und das Auswärtige Amt Dreck am Stecken haben, werden alle Mittel, von den subtilsten bis zum Gröbsten, eingesetzt, die Wirklichkeit zu verdrehen.

alles lesen …

Tagesdosis 31.10.2019 – Wer steckt hinter der Libra Association und was ist das Ziel von Libra? Teil 2: Das Ziel.

https://kenfm.de/tagesdosis-31-10-2019-wer-steckt-hinter-der-libra-association-und-was-ist-das-ziel-von-libra-teil-2-das-ziel-2/

Ein Kommentar von Norbert Häring.

Die Ankündigung von Facebook, zusammen mit rund 100 Partnern eine eigene Währung namens Libra herauszubringen, hat bei uns und in anderen Industrieländern zu Recht für große Aufregung gesorgt. Aber die Industrieländer sind wohl nicht das Hauptziel der Initiative. Sie dürfte zunächst vor allem darauf abzielen, die US-amerikanische Dominanz im Zahlungsverkehr gegen die zunehmende Ausbreitung chinesischer Alternativangebote in Afrika und Asien zu verteidigen.

Nicht nur als Investor, Kreditgeber, Rohstoffkäufer und Exporteur macht sich China in Afrika und Asien breit. Auch Anbieter von mobilen Zahlungsdienstleistern, zuvorderst Alibaba und Tencent mit den Diensten WeChat und Alipay, expandieren kräftig. Sie gehen Kooperationen mit afrikanischen Banken und Zahlungsdienstleistern wie dem kenianischen M-Pesa ein. Das ermöglicht es Händlern, Zahlungen in der chinesischen Währung Yuan einfach und preisgünstig vorzunehmen. Wenn Zahlungen von und an chinesische Adressen verbreitet genug sind, kann dieses Angebot die Dominanz des Dollars für internationale Zahlungen in Afrika gefährden. Denn wenn Kunden wissen, dass sie leicht einen Händler finden, der Yuan braucht, um Importe aus China zu bezahlen, dann können sie auch Yuan akzeptieren, wenn sie selbst gar keine China-Kontakte haben.

Andere Entwicklungs- und Schwellenländern, vor allem in Asien, darunter in Indien und Pakistan, sind ähnlich umkämpft zwischen den USA und China und deren Zahlungsdienstleistern.

Dem chinesischen Vordringen wollen die USA etwas entgegensetzen. Das mit Abstand beste Vehikel, das anzugehen ist Facebook. Denn Facebook hat mit WhatsApp und Facebook Messenger in fast allen Ländern die dominierenden Messenger-Dienste, die sich gut für Massen-Zahlungsverkehrsdienste eignen. In Afrika bietet Facebook einen kostenlosen Zugang zu einer Basisversion des Internets über das eigene soziale Medium an. Für Millionen Afrikaner ist Facebook dadurch Synonym für das Internet.

Diesen Hintergrund für das Libra-Projekt sollte man im Hinterkopf haben, wenn man das Getöse um die Zulassung und Regulierung von Libra in den Industrieländern richtig einordnen will.

Allerdings hat die Konkurrenz mit China das Projekt einer amerikanischen Social-Media-Währung wohl nur beschleunigt. Gekommen wäre es auch so, denn es fügt sich ein in die in Teil 1 beschriebene Kampagne der „finanziellen Inklusion“, also der möglichst engen Bindung eines möglichst großen Teils der Weltbevölkerung an ein US-dominiertes Zahlungsverkehrssystem. Diese Dominanz soll von den internationalen Zahlungen auf die innerstaatlichen Zahlungen in möglichst vielen Ländern ausgeweitet werden.

Das Weißbuch der Libra Association, mit dem das Libra-Projekt beschrieben wird, deutet den Fokus auf Entwicklungsländer durchaus an, und das Ziel, deren Bevölkerung im US-dominierten Finanzsystem zu halten. Die Libra Association nutzt den Begriff Finanzielle Inklusion und schreibt weit vorne und prominent:

„Trotz dieses Fortschritts sind große Teile der Weltbevölkerung immer noch benachteiligt: 1,7 Mrd. Erwachsene weltweit sind nach wie vor vom Finanzsystem ausgeschlossen, haben also keinen Zugang zu einer herkömmlichen Bank, obwohl zwei Drittel von ihnen ein Mobiltelefon mit Internetzugang besitzen.“

Marcel Thum und Stefan Eichler von der TU Dresden haben im ifo-Schnelldienst beschrieben, warum Libra für Bürger von Entwicklungsländern attraktiv sein kann:

„In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern wird die Zentralbank als verlängerter Arm der Regierung missbraucht, was zu Inflation, Währungsabwertung und realer Entwertung von Sparvermögen führt. Mit der Libra könnten sich die Bürger dieser Art der finanziellen Repression entziehen.“

Bei einer starken Verbreitung der Libra würde die offizielle einheimische Währung immer seltener verwendet, fügen sie hinzu und beschreiben, warum das für die betreffenden Regierungen ein Problem ist. Der Aufsatz heißt: „Libra – Totengräberin für gescheiterte Währungen“. Tatsächlich dürfte Libra dort besonders schnell erfolgreich sein, wo es besonders schlechte Währungen gibt. Eine Währung wird allerdings mit jedem Erfolg stärker, weil sie um so attraktiver ist, je mehr Menschen und Unternehmen sie nutzen. Als nächstes könnten die US-Unternehmen mit ihrer neuen Währung daher Länder mit mittelschlechter Währung aufrollen und dann auch Länder, deren Bürger mit ihrer Währung bis dahin ganz zufrieden waren.

Ein zweiter wichtiger Angriffspunkt sind Heimüberweisungen von Migranten. Diese sind sehr teuer, auch weil sich viele Finanzinstitute aufgrund der von den USA angeführten Kampagne gegen Geldwäsche aus diesem Geschäft zurückgezogen haben. Hier kommt die Ankündigung von Facebook ins Spiel, man wolle ein Vorreiter bei der Entwicklung eines „offenen Identitätsstandards“ sein. Das dürfte eine schöne Umschreibung für eine zentrale biometrische Datenbank für Milliarden Menschen sein. Solche entweder zentralen oder vernetzten Datenbanken aufzubauen, um die Bevölkerungskontrolle zu verbessern, ist ein wichtiges Nebenziel der Partnerschaft für Finanzielle Inklusion der G20. Das wird in Entwicklungsländern bereits intensiv betrieben. In den meisten Industrieländern mit halbwegs funktionierendem Rechtswesen sind entsprechende Versuche an den Verfassungsgerichten gescheitert, darunter in Großbritannien und Frankreich. Auch deshalb dürfte man es jetzt mit einem weltweit dominanten Sozialen Medium versuchen, wo sich so etwas auf freiwilliger Basis im Idealfall milliardenfach umsetzen lässt. Irgendwann muss dann jeder mitmachen und die zentrale biometrische Datenbank ist geschafft, ohne dass ein Verfassungsgericht dazwischengehen könnte.

Wenn Libra erfolgreich ist, dann gehen die Zahlungsverkehrsdaten und biometrischen Daten aus immer mehr Ländern in die USA, und mit ihnen die Geschäftsmöglichkeiten, die sich aus der Verfügung über die Daten ergeben, und die politische Macht, die damit verbunden ist, alles zu wissen und alle Zahlungen nach Belieben unterbinden zu können. Wenn man die biometrischen Daten der Bürger hat, funktioniert auch die Internetüberwachung viel besser, denn dann weiß man eindeutig, wer es ist, der auf dieser oder jener Webseite unterwegs ist. In den Industrieländern ist das schon weitgehend gewährleistet. In Entwicklungsländern, wo das Namensrecht oft diffus und die Internetnutzung noch gering ist, würden eindeutige biometrisch unterlegte Identitäten den Überwachern in Fort Meade und Langley sehr helfen, ebenso wie den auf Geschäftsgelegenheiten spekulierenden Unternehmen.

Darauf zielen die Institutionen ab, die direkt und indirekt hinter Libra stehen.

Teil 1: Die Association findet sich in der Tagesdosis vom 17.10.2019

+++

Der Beitrag erschien zuerst am 16.10.2019 auf dem Blog von Norbert Häring.

+++

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

+++

Bildhinweis:  Poring Studio/ Shutterstock

KenFM-Spezial-Newsletter Frankfurter Buchmesse 2019

KenFM-Spezial-Newsletter
Frankfurter Buchmesse 2019

Hallo,
KenFM war auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt am Messestand der BUCHKOMPLIZEN. Die wichtigsten dort aufgezeichneten Interviews und Diskussionsrunden fassen wir in diesem KenFM-Spezial-Newsletter Frankfurter Buchmesse 2019 zusammen.

KenFM ist ein medialer Mülltrenner und bietet Dir neben tagesaktuellen Interviews, eigenen politischen Statements und der Veröffentlichung von Beiträgen zahlreicher Gastautoren, aufwendig produzierte Sendungen in den verschiedensten Formaten.

Bitte leite unseren Newsletter gerne an Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen und Verwandte weiter und teile die Inhalte.

KenFM-App jetzt werbefrei im Abo nutzen!
Ab sofort kannst Du die KenFM-App werbefrei über ein monatliches Abo nutzen! Mit der App und der Homepage www.kenfm.de setzen wir auf unsere eigenen Kommunikationsträger.

Podiumsdiskussionen

Einzelinterviews

Unterstütze KenFM mit einem Dauerauftrag!