Schlagwort-Archive: mikroplastik

The Ocean Cleanup: Plastikmüllfänger muss zurück an Land

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-01/the-ocean-cleanup-plastikmuell-pazifik-saeuberung-beschaedigt

Die Anlage The Ocean Cleanup sollte Plastik aus dem Meer fischen. Drei Monate nach dem Start ist sie kaputt und soll zur Reparatur nach San Francisco oder Honolulu.
The Ocean Cleanup: Die Anlage startete ihre Arbeit am 17. Oktober 2018, ihr Einsatzgebiet ist das sogenannte Great Pacific Garbage Patch. Schätzungen zufolge sammeln sich in dem Strudel 1,8 Billionen Plastikteile.

Die Müllstrudel der Meere

Plastikabfälle im Meer bewegen sich zu den Strömungswirbeln der Weltmeere nahe des Äquators. In ihrem Innern sammeln sich Kunstoffpartikel, sie werden spiralförmig zum Zentrum der Strudel gesogen.

1 Nordpazifischer Müllstrudel bzw. Great Pacific Garbage Patch 2 Südpazifischer Müllstrudel 3 Müllstrudel des Indischen Ozeans 4 Südatlantischer Müllstrudel 5 Nordatlantischer Müllstrudel

Die Arbeit der Anlage begann am 17. Oktober, ihr Einsatzgebiet ist das sogenannte Great Pacific Garbage Patch. Schätzungen zufolge sammeln sich in dem Strudel 1,8 Billionen Plastikteile.
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Das Plastik-Paradox

Umwelt Müllteppiche verschmutzen die Meere, Mikroplastik unsere Körper – Kunststoff ist überall. Wie kam es dazu? Und wie wollen wir in Zukunft damit umgehen?
Das Plastik-Paradox
Der Ozeanograph Richard Thompson prägte den Begriff „Mikroplastik“

Foto: Fred Dott/Greenpeace

 

Plastik ist überall. Und auf einmal scheint das für uns ein Riesenproblem zu sein. So erließ unter anderem die EU erst jüngst ein Verbot von Einweg-Plastik. Bis vor kurzem war das noch anders. Plastik genoss sozusagen die Anonymität des Alltags. Es hat uns quasi so sehr umgeben, dass wir es kaum mehr bemerken. Man ist überrascht, wenn man zum Beispiel hört, dass moderne Autos und Flugzeuge zu etwa 50 Prozent aus Kunststoff bestehen. Mehr Kleidung wird heutzutage aus Polyester und Nylon – beides Kunststoffe – hergestellt als aus Baumwolle oder Wolle. Kunststoff wird auch in Kleinstmengen als Klebstoff verwendet, um einen Großteil der jährlich bei unseren Nachbarn auf der Insel konsumierten 60 Milliarden Teebeutel zu versiegeln.

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Nestlé und Coca-Cola

Wiebke Schroeder, SumOfUs.org

Plastik im Stuhlgang!? Forscher/innen haben gerade bestätigt, dass Plastik nicht nur unsere Meere und Böden verschmutzt, sondern inzwischen sogar in unserem Körper steckt. Dennoch wollen sich einige Regierungen schützend vor die Plastik-Industrie stellen. Nur mit großem öffentlichen Druck können wir das verhindern.

Rufen Sie die europäischen Regierungen auf, das strenge EU-Gesetz zu Wegwerf-Plastik zu unterstützen und weiter zu verbessern!

https://actions.sumofus.org/a/eu-gesetz-zu-wegwerf-plastik-jetzt/

 Petition Unterzeichnen 

das Europäische Parlament hat diese Woche für ein strenges Gesetz zur Vermeidung von Plastikmüll gestimmt — mit überwältigender Mehrheit.

Das sind großartige Nachrichten! Dieses Gesetz wäre ein riesiger Beitrag zum Schutz der Meere weltweit. Doch der Vorschlag muss noch eine letzte Hürde nehmen: Nach der EU-Kommission und dem Europäischen Parlament müssen jetzt noch die Regierungen der EU-Länder zustimmen — und sie könnten sich noch schützend vor die Plastik-Industrie stellen.

Schon am Montag treffen sich die europäischen Umweltminister in Graz. Sagen wir ihnen jetzt klipp und klar: Wir wollen Ozeane, die frei von Plastikmüll sind — und Hersteller, die für den Schaden verantwortlich gemacht werden, den sie verursachen.

Insider sagen, dass einige Regierungen das Gesetz tatsächlich verbessern wollen — aber sie stehen einer gewaltigen Lobby gegenüber. Erheben Sie jetzt Ihre Stimme gegen die Plastikflut und helfen Sie dabei, ein historisches Gesetz zur Rettung des Meereslebens zu verabschieden!

https://actions.sumofus.org/a/eu-gesetz-zu-wegwerf-plastik-jetzt/

Re: Die Plastiklobby tobt

Wiebke Schroeder, SumOfUs.org

Für Konzerne wie Coca-Cola und Nestlé wird es eng: Das EU-Parlament stimmt nächste Woche über ein neues Plastik-Gesetz ab — aber noch gibt es eine gefährliche Lücke in dem Vorschlag.

Fordern Sie das Europäische Parlament jetzt auf, das Schlupfloch für Plastiksünder zu schließen!

https://actions.sumofus.org/a/plastik-gesetz/

 Petition Unterzeichnen 

Mikroplastik in Mineralwasser

https://www.foodwatch.org/de/informieren/aktuelle-nachrichten/trinken-wir-mikroplastik/

Trinken wir Mikroplastik?

26.07.2018

Gerade in diesen heißen Sommertagen greift man häufig dazu: die eiskalte Flasche Mineralwasser. Doch was ist, wenn Mineralwasser – egal ob in Plastik- oder Glasflasche – winzige Plastikpartikel enthält, die wir mit dem bloßen Auge nicht sehen können?

Eine dem Verbraucherschutzministerium in Nordrhein-Westfalen unterstellte Behörde hat Ende 2017 eine Studie veröffentlicht, in der Mikroplastik-Partikel in Mineralwasser nachgewiesen wurden. Jedoch nennt das Ministerium auf Nachfrage von uns keine Hersteller- oder Produktnamen. Dabei ist es das Mindeste, dass Verbraucherinnen und Verbraucher erfahren, in welchen Produkten Mikroplastik enthalten ist.

Mikroplastik auch in Meeresfrüchten und Salz

Zahlreiche Studien wiesen in den letzten Jahren nach, dass Lebensmittel winzige Plastikpartikel und -fasern enthalten, wie etwa Meeresfrüchten oder Meersalz „Fleur de Sel“.

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) hat in einer Kooperation mit der Universität Münster in einer Laboranalyse von November 2017 nun auch in Mineralwasser Mikroplastik nachgewiesen.

Getestet wurden dabei 38 Produkte, darunter sowohl Plastik- als auch Glasflaschen. Besonders hoch waren die Werte bei Wasser aus Mehrweg-Plastikflaschen. Doch auch in einigen Mineralwässern in Glasflaschen war eine erhöhte Zahl an Mikroplastik-Partikeln enthalten.

foodwatch hatte im Februar 2018 einen Antrag auf Herausgabe der Herstellernamen unter Berufung auf das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) gestellt. Doch das Verbraucherschutzministerium Nordrhein-Westfalen lehnte den Antrag ab, unter anderem weil die betroffenen Analysen im Rahmen eines laufenden Promotionsverfahrens durchgeführt wurden.

„Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium stellt Wirtschaftsinteressen über Verbraucherinteressen, wenn es die Namen der Mineralwasser-Marken, die mit Mikroplastik belastet sind, geheim hält“, kritisierte Sophie Unger von foodwatch. „Wenn eine staatliche Behörde Tests durchführt, haben Verbraucherinnen und Verbraucher ein Recht darauf, die Ergebnisse zu erfahren. Die Menschen wollen wissen, welche Wässer Mikroplastik enthalten. Doch dazu müssen erstmal alle Fakten auf Tisch. Besonders bei einem Lebensmittel wie Mineralwasser, das Viele jeden Tag in großen Mengen konsumieren.“

Sophie Unger, Campaignerin bei foodwatch

Risiken unklar

Ob Mikroplastik gesundheitliche Schäden hervorrufen kann, ist derzeit noch völlig unklar. Es gibt Hinweise darauf, dass der Verzehr von Mikroplastik Entzündungen beim Menschen hervorrufen könnte. Obwohl die zuständigen Behörden – das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) – schon seit Jahren zu dem Thema arbeiten, gibt es bislang keine Risikobewertung zu Mikroplastik. Das liegt laut BfR daran, dass es bislang zu wenig belastbare Daten zu Mikroplastik in Lebensmitteln gibt. Trotzdem hat das BfR foodwatch gegenüber im Hinblick auf die Studie aus Nordrhein-Westfalen angegeben, dass „nach dem derzeitigen Stand der Kenntnis kein gesundheitliches Risiko für den Verbraucher angenommen“ werde.

Das heißt also: Einerseits kann das BfR keine gesundheitliche Bewertung von Mikroplastik in Lebensmitteln vornehmen, da hierfür die Daten fehlen – andererseits nimmt sie an, dass durch die Funde im Mineralwasser kein Risiko bestehe.

Ja, was denn nun? Das BfR muss endlich Tacheles reden. Wir brauchen eine richtige Risikobewertung und keine Mutmaßungen. Wenn die Daten fehlen, müssen sie erhoben werden!

Wir wollen es wissen!

Möchten Sie auch wissen, in welchen Mineralwässern Mikroplastik enthalten ist? Dann wenden Sie sich hier an das Verbraucherministerium NRW und fordern Sie die Veröffentlichung der Herstellernamen und Produkte!

https://www.foodwatch.org/de/informieren/mikroplastik/e-mail-aktion/

Jetzt mitmachen und die Aktion per E-Mail unterzeichnen!

Müll im Meer

Wiebke Schroeder, SumOfUs.org

Die EU hat Plastikmüll den Kampf angesagt — doch wenn wir nicht aktiv werden, bleibt die Schweiz außen vor.

Fordern Sie die Schweizer Regierung auf, dem Beispiel der EU zu folgen und die Plastikflut einzudämmen!

 Petition Unterzeichnen 

https://actions.sumofus.org/a/schweiz-plastik/

 

fast 100 kg Plastikabfälle pro Kopf fallen jedes Jahr in der Schweiz an — das ist mehr als das Dreifache des europäischen Durchschnitts.

Und während weltweit der Kampf gegen Plastikmüll an Fahrt aufnimmt, tritt die Schweizer Regierung auf die Bremse.

Dabei warnen Forscher/innen eindringlich: Wenn wir nicht handeln, schwimmt 2050 mehr Plastik als Fisch in den Ozeanen.

Umweltschützer/innen in der Schweiz setzen sich unermüdlich gegen die Plastikflut ein. Gemeinsam können wir ihrem Einsatz mehr Gehör verschaffen — und mit einem europaweiten Appell dafür sorgen, dass die Schweizer Regierung das Problem nicht länger ignoriert.

Fordern Sie die Schweizer Regierung auf, sich der EU-Strategie anzuschließen und gegen die Plastikflut vorzugehen!

https://actions.sumofus.org/a/schweiz-plastik/

Die EU bringt Verbote von Einweg-Plastik wie Wattestäbchen und Trinkhalmen auf den Weg, doch die Schweiz stellt sich quer. Dabei hat eine neue Studie gerade erst das alarmierende Ausmaß der Plastik-Krise verdeutlicht: Selbst Schweizer Naturschutzgebiete sind mit Mikroplastik verseucht.

Mikroplastik entsteht, wenn Kunststoffprodukte wie Plastiktüten in winzige Teile zerfallen. Es gelangt aber auch in Böden und Gewässer, weil die Industrie Pflege- und Kosmetikprodukte mit den Plastikteilchen anreichert.

Letztes Jahr hätte das Schweizer Parlament genau dieses Mikroplastik in Kosmetik fast verboten — doch am Ende hat sich eine Mehrheit dem Druck der Unternehmen gebeugt.

Deshalb brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung! Gemeinsam mit unseren Partnern hatten hunderttausende SumOfUs-Mitglieder die EU-Kommission aufgefordert, die Plastik-Lobbyisten zu ignorieren und endlich wirksam gegen die Plastikflut vorzugehen — mit Erfolg: Die EU will Einwegprodukte aus Plastik verbieten. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Schweiz nachzieht.

Rufen Sie die Schweizer Regierung auf, gegen Plastikmüll vorzugehen und den Umweltschutz endlich über Lobbyinteressen zu stellen!

https://actions.sumofus.org/a/schweiz-plastik/

 Petition Unterzeichnen 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Wiebke, Christian, Leonie und das Team von SumOfUs
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Mehr Informationen:

EU-Plastikverbot: Was heisst das für die Schweiz? Handelszeitung, 29. Mai 2018
Tonnenweise Mikroplastik – auch im Hochgebirge, Deutschlandfunk. 14. Mai 2018
Stop Plastic Pollution CH
Plastik in der Schweiz: Top beim Verbrauch, Flop beim Recycling, SwissInfo. 2. Mai 2018

 

 


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Ökologen: Mikroplastik breitet sich auch an Land aus … 4. Mai 2018

http://www.watergate.tv/2018/05/04/oekologen-mikroplastik-breitet-sich-auch-an-land-aus/

… Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass es sich bei der Belastung mit Mikroplastik um ein weltweites Problem handelt. Denn bei der Studie wurde an sämtlichen Probeorten Mikroplastik gefunden. Lediglich die Konzentration der Partikel war unterschiedlich.

Die Forscher halten es jedoch für schwieriger, die Plastik-Belastung an Land einzuschätzen. Das liege an der Form der Analysetechnik. Denn es sei wesentlich schwieriger, in einer so komplexen Materie wie Boden Mikroplastik zu identifizieren, als in Wasser. …

The Ocean Cleanup Project

http://www.watergate.tv/2017/06/18/unfassbar-eu-regelt-plastikverbrauch-zu-tode-und-ein-junger-mann-zeigt-die-rettung-der-ozeane/

Anstatt wie bisher mit Schiffen durch die Meere zu fahren und mit Netzen den Müll herauszufischen, will man sich die natürlichen Meeresströmungen zu Nutze machen. Dabei sollen schwimmende Barrieren im Meer wie riesige Fangarme, unter der das Wasser hindurchströmen kann, den an der Oberfläche schwimmenden Müll einsammeln und durch die Strömung in einem riesigen Auffangtrichter sammeln. Für Tiere sei die Konstruktion keine Gefahr, da sie unter den Barrieren hindurchschwimmen könnten (http://bit.ly/2r1eeX4).

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http://www.watergate.tv/2017/06/18/unfassbar-eu-regelt-plastikverbrauch-zu-tode-und-ein-junger-mann-zeigt-die-rettung-der-ozeane/

Plastikpest bremst Fische aus — Ozeane rauschen SOS,

Ozeane rauschen SOS, taz, 9. Juni 2017.

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5417775&s=meereskonferenz/
Wie vermeide ich Mikroplastik? WDR, 6. Juni 2017.

http://www1.wdr.de/verbraucher/gesundheit/mikroplastik-110.html
Kosmetik mit Aloe Vera und Mikroplastik, Verbraucherzentrale Hamburg, April 2017.

http://www.vzhh.de/ernaehrung/521416/vzhh_201704_Check_Aloe_Vera_Produkte_Kosmetik_mit_Mikroplastik.pdf
Plastikpest bremst Fische aus, taz, 20. Juni 2016.

http://www.taz.de/Neue-Erkenntisse-zu-Mikropartikeln/!5311156/