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Dein Europa. Deine Wahl. Deine Tools. — mozilla – firefox

https://www.mozilla.org/de/firefox/election/

Dein Europa.
Deine Wahl.
Deine Tools.

Online-News, Social Media, Werbung – das Internet hat die Wahlen verändert. Bereite dich jetzt auf die EU-Wahl vor – mit Tools, die dir dabei helfen, dich online zu schützen und rundum informiert deine Stimme abzugeben.

https://www.mozilla.org/de/firefox/election/

Brandneuer Podcast: a:web erzählt, erklärt und untersucht das Internet

[a:web]! Der einzige Podcast übers Web, den du brauchst

[a:web] — Bald geht’s los
Machst’n da? Bist du schon wieder im Internet?

Wir auch.

Und Millionen anderer Menschen auch… Logisch. Ohne Web geht’s eben meistens nicht. Das Internet bestimmt oder berührt inzwischen fast alle Bereiche unseres Lebens. Dabei wissen wir über einiges viel, aber über vieles nur so halb Bescheid. Der neue Firefox Podcast [a:web] sucht nach Antworten auf die Fragen, die sich fast jeder schon einmal gestellt hat.

Let’s talk about web!

Jetzt a:web Vorschau hören!

https://blog.mozilla.org/internetcitizen/de/2019/04/16/aweb-der-einzige-podcast-uebers-web-den-du-brauchst/

Was auf Ihrem iPhone ist

Die neueste Marketingkampagne von Apple hebt das iPhone als Schutz der Privatsphäre hervor. Es ist ein großartiges Produkt, aber es gibt eine wichtige Funktion, die ein Problem darstellt.

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/privacy-thats-iphone-but-is-it/

Unterstützen Sie uns

Guten ,

„Privatsphäre. Das ist iPhone.“

Apples jüngster Werbeslogan lässt uns die Augenbrauen heben. Apple tut viel Gutes zum Wohl der Privatsphäre, zum Beispiel den Schutz Ihrer Textnachrichten durch Verschlüsselung und einige hervorragende Anti-Tracking-Funktionen in Safari. Aber eine wichtige Funktion in iPhones macht uns Sorgen.

Jedes von Apple verkaufte iPhone verfügt über eine eindeutige ID („Identifier for Advertisers“ oder IDFA), mit der Werbetreibende die Aktionen verfolgen können, die Benutzer bei der Verwendung von Apps ausführen. Es ist wie ein Verkäufer, der Sie beim Einkaufen von Laden zu Laden verfolgt und alles mitschreibt, was Sie in die Hand nehmen und ansehen. Mit Privatsphäre hat das nicht viel zu tun.

Die gute Nachricht ist, Sie können diese Funktion deaktivieren. Die schlechte Nachricht: Die meisten Leute wissen nichts von dieser Funktion und noch viel weniger, dass sie deaktiviert werden sollte. Das halten wir für falsch.

Deshalb fordern wir Apple auf, die eindeutigen IDs für jedes iPhone jeden Monat zu ändern. Dies bedeutet, dass Sie möglicherweise immer noch relevante Anzeigen erhalten. Für Unternehmen ist es jedoch schwieriger, im Laufe der Zeit ein Profil über Sie zu erstellen. Unterschreiben auch Sie die Petition?

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/privacy-thats-iphone-but-is-it/?subscribed=1&utm_source=email&utm_medium=email&utm_campaign=2019advocacy-de&utm_content=appleadid-de&utm_term=5042398

Petition unterzeichnen

Datenschutz ist Apple wichtig. Sie haben viel unternommen, um die Privatsphäre ihrer Kunden zu schützen, und möchten dies in ihrer neuesten Marketingkampagne zeigen. Deshalb glauben wir, dass diese Petition die Aufmerksamkeit ihrer Führungskräfte und der Medien auf sich ziehen wird, wenn sich genügend Unterzeichner finden.

Wenn wir damit gewinnen, tragen wir nicht nur zu mehr Datenschutz auf iPhones bei, sondern wir senden auch eine Botschaft an das Silicon Valley, dass Unternehmen unsere Privatsphäre standardmäßig schützen sollen – und nicht durch die Annahme, dass viel beschäftigte Menschen Zeit haben, etwas zu tun, was eigentlich jedes Produkt ohnehin mitbringen sollte.

Danke für Ihr Eintreten für mehr Datenschutz
Ashley und das Team von Mozilla

PS: Möchten Sie die Funktion ausschalten? Dieser Artikel beschreibt, wie es geht.

https://support.apple.com/de-de/HT202074

 

The Guardian

The Guardian ändert, wie Online-Artikel angezeigt werden, wenn sie in sozialen Netzwerken geteilt werden, und unternimmt so wichtige Schritte im Kampf gegen Fehlinformationen im Web.

Für diesen proaktiven Schritt im Kampf gegen Fehlinformationen wollen wir Danke sagen.

Wollen Sie unsere Dankeskarte unterschreiben?

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/publisher-campaign/

Danke sagen

Guten Tag ,

leider haben wir nicht oft die Möglichkeit, in unseren E-Mails von guten Nachrichten zu berichten, aber wir haben soeben gehört, dass die britische Zeitung The Guardian proaktiv Schritte in die Wege geleitet hat, um der Verbreitung von Fehlinformationen online vorzubeugen.

Mitarbeiter von The Guardian entdeckten, dass ein Artikel aus dem Jahr 2013 in Facebook-Gruppen geteilt wurde, als sei er aktuell, um so die Leser zu täuschen und Entrüstung auszulösen.

Deswegen hat die Zeitung Schritte in die Wege geleitet, um das Veröffentlichungsdatum eines Artikels besser zu kennzeichnen.

https://www.theguardian.com/help/insideguardian/2019/apr/02/why-were-making-the-age-of-our-journalism-clearer

Werden jetzt Artikel in sozialen Medien geteilt, die älter sind als zwölf Monate, wird auf dem Bild und in der Beschreibung des Artikels das Jahr der Veröffentlichung angezeigt. Und so sieht das aus:

Guardian tackling misinformation

Diese einfache Veränderung könnte große Wirkung zeigen. Im Zeitalter der sozialen Medien lesen viele von uns einfach Überschriften und Beschreibungen zu Artikeln, die auf unseren Pinnwänden erscheinen, und teilen diese Artikel dann mit unseren Freuden. Mit den visuellen Veränderungen des Guardian erhalten Leser nun mehr Kontext, was wiederum bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, irreführende Nachrichten zu lesen, verringert wird.

Gegen Fehlinformationen im Web vorzugehen, ist nicht leicht, aber möglich. Deswegen wollen wir dem Guardian zu den konkreten Gegenmaßnahmen gratulieren, die in die Wege geleitet wurden, um ein Problem anzugehen, das uns alle angeht. Unternehmen sollten wissen, dass sie für die Verbreitung irreführender Inhalte zur Verantwortung gezogen werden. Gleichzeitig sollten sie aber ebenso wissen, dass wir gute Arbeit erkennen und würdigen.

Wir wollen The Guardian eine Danksagung übergeben und so andere Zeitungen und News-Medien dazu bewegen, dem guten Beispiel zu folgen.

Würden Sie The Guardian gern Danke sagen und andere Medienhäuser dazu inspirieren, es dem Guardian gleichzutun?

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/publisher-campaign/

Danke sagen

In unserer Umfrage zur Wahrnehmung von Fehlinformationen gaben 80 % der Befragten an, innerhalb der letzten Woche Fehlinformationen gesehen zu haben. Außerdem sind Mozilla-Fans der Meinung, dass Presse und Journalisten die zweitgrößte Verantwortung tragen, das Problem von Des- und Fehlinformationen anzugehen.

Fehlinformationen haben viele Gesichter: Es handelt sich dabei nicht nur um vollständig falsche Berichterstattung. Auch die Darstellung alter Artikel als aktuelle Neuigkeiten wird genutzt, um anderen falsche Fakten als Wahrheit aufzutischen.

Der Kampf gegen Des- und Fehlinformationen ist noch lange nicht gewonnen, aber wir hoffen, dass andere News-Kanäle dem Beispiel des Guardian folgen werden.

Unsere Dankeskarte unterschreiben:

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/publisher-campaign/

Danke sagen

Mir Ihrer Hilfe werden wir den Kampf gegen die Verbreitung von Fehlinformationen online weiterführen.

Vielen Dank für die Unterstützung
Jon, Brandi, Mathias und das Mozilla-Team
Mehr dazu:
Metrik mag nicht jedermanns Sache sein, aber sie verbessert den Journalismus von Columbia Journalism Review

Mit dem raffinierten Trick, alte Artikel zu markieren, verdeutlicht der Guardian, wie Nachrichtenorganisationen Metadaten dazu nutzen können, Fehlinformationen einzudämmen von Nieman Lab

Was sollen wir als nächstes tun? — Mozilla

wir sind der Meinung, dass Sie wissen sollten, wer Sie mit politischen Anzeigen anspricht und warum.

https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/code-practice-disinformation/

Google und Facebook haben der EU-Kommission versprochen, dass sie politische Anzeigen vor den Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai auf verschiedene Weise veröffentlichen würden.

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/

Sie haben uns dabei geholfen, eine Botschaft an Facebook zu senden und sie aufzufordern, dieses Versprechen einzuhalten.

Durch Nachfrage bei unabhängigen Forschern, die diese Datenbanken verwenden, um Desinformationen zu erkennen, haben wir erfahren, dass sie keinen Zugriff auf die benötigten Informationen erhalten, es sei denn, diese Datenbanken sind über die Anzeigen auf ihren Plattformen offen genug sind.

Facebook hat Ende März seine Anzeigenarchiv-API in Europa veröffentlicht (wir werden bald eine vollständige Bewertung ihrer Übereinstimmung mit unseren Richtlinien veröffentlichen) – und Google hat das EU-Anzeigenarchiv erst spät zur Verfügung gestellt.

Um die von Plattformen veröffentlichten Anzeigen-Datenbanken effektiv zu bewerten, haben wir uns mit einer Gruppe aus 10 unabhängigen Forschern zusammengetan, um Richtlinien zu veröffentlichen, wie eine effektive Anzeigenarchiv-API aussieht.

https://blog.mozilla.org/blog/2019/03/27/facebook-and-google-this-is-what-an-effective-ad-archive-api-looks-like/

Wir haben diese Leitlinien an die EU-Kommissare weitergegeben, die für die Bewertung der Einhaltung der Verpflichtungen der Plattformen gemäß dem EU-Verhaltenskodex für Desinformation verantwortlich sind. Wir haben sie auch direkt an Facebook und Google weitergegeben.

Jetzt haben wir die Möglichkeit, diese Kampagne auf die nächste Stufe zu bringen, und Ihre Meinung ist uns wichtig:

Wir können den Druck auf Google und Facebook erhöhen und unsere Unterstützer und Netzwerke dazu auffordern, die Unternehmen auf unsere unabhängig entwickelten Richtlinien hinzuweisen.

Weiter Druck auf Google und Facebook ausüben

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/thanks/

Oder wir können mehr Forscher einladen, unseren offenen Brief/unsere Leitlinien zu unterzeichnen und deren Glaubwürdigkeit bei den EU-Kommissaren und den Plattformen zu stärken.

Mehr Forscher dazu bringen, unseren Brief zu unterzeichnen

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/thanks/

Wir könnten beides tun, aber das dauert länger und bedeutet mehr Aufwand.

Beides

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/thanks/

Wir nehmen Ihre Antwort zur Kenntnis und berichten Ihnen darüber, wie wir weitermachen, wenn wir vor den Wahlen zum EU-Parlament auf mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht für Online-Werbung drängen.

Danke für Ihre Hilfe.

Jon
Die Manager der Kampagnen für Interessenvertretung
Mozilla Foundation

 

Sie haben gesprochen und Facebook hat zugehört

Guten Tag ,

wir haben ermutigende Nachrichten!

Am Montag vergangener Woche haben wir mit 38 Partnerorganisationen einen offenen Brief an Facebook veröffentlicht, in dem es dazu aufgefordert wird, sein Versprechen für mehr Transparenz bei politischer Werbung vor den kommenden EU-Wahlen zu erfüllen.

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/

Tausende von Mozillianern wie Sie haben diese Kampagne unterstützt, und nur wenige Stunden später kündigte das Unternehmen an, Ende März seine Ad Archive API zu öffnen – ein wichtiger Schritt für mehr Transparenz.

Wir sollten wissen, wer für Einflussnahme auf unsere Meinung bezahlt und in den meisten EU-Ländern gibt es strenge Regeln für Transparenz bei politischer Werbung in Printmedien, im Radio und Fernsehen. Aber obwohl Online-Plattformen noch genauere Möglichkeiten bieten, Nutzern zielgerichtet politische Werbung anzuzeigen, sind sie oft noch weniger transparent, wenn es darum geht, was den Nutzern angezeigt wird.

Auch wenn wir bisher nur wenige Details kennen, sind wir doch vorsichtig optimistisch, dass dieser wichtige erste Schritt für die nötige Transparenz bei den bevorstehenden Wahlen sorgt, indem er Daten darüber liefert, wie und wann Nutzer zum Ziel von Werbung werden.

Lesen Sie hier unsere vollständige Antwort auf die Ankündigung.

https://blog.mozilla.org/press-de/2019/02/14/nach-aufruf-von-mozilla-facebook-stellt-offene-ad-api-noch-vor-den-eu-wahlen-bereit/

Offener Brief in Politico EU
Unser offener Brief wurde auch ganzseitig in Politico EU veröffentlicht

Diese Aktion gegenüber Facebook ist der erste Schritt in einer breiteren Kampagne, um vor den Wahlen von anderen Social-Media-Plattformen Transparenz in der politischen Werbung und damit verbundenen Aktionen zu fordern.

Diese Aktion zeigt, wie schnell die großen Plattformen reagieren können, wenn wir zusammenarbeiten, um öffentlichen Druck auszuüben. Wir werden genau beobachten, ob Facebook sein Versprechen hält, und halten solange den Druck aufrecht. Wir hoffen, dass Sie gemeinsam mit uns mehr Verantwortlichkeit von Plattformen fordern, die entscheiden, was Millionen von Europäern täglich sehen.

Weiter geht’s!

Jon, Brandi, Théo und das Team der Mozilla Foundation

 

Keine typische E-Mail zum Valentinstag — Mozilla

Lieben oder hassen Sie den Valentinstag? Stimmen Sie mit Euros ab und unterstützen Sie gleichzeitig Mozilla und ein gesundes Internet.

Ja, ich unterstütze Mozilla

Guten Tag,

Sie haben vielleicht gehört, dass heute Valentinstag ist. Ein Tag, wo alles rosa und süß ist und aus Liebe besteht. Mir ist das völlig zuwider.

Als mein Kollege – wir nennen ihn Cupid* – gefragt hat, ob ich eine E-Mail mit Spendenaufruf zum Valentinstag schreibe (wir sind gemeinnützig, wir müssen immer wieder um Geld bitten, um uns für ein gesundes Internet einzusetzen), habe ich so heftig mit den Augen gerollt, dass sie mir fast ausgefallen sind. Anscheinend liebt Cupid* – der eigentlich ein netter Kerl ist – den Valentinstag mit allem, was daran süß, klebrig, rosa und blumig ist.

Cupid* und ich waren bald in eine Diskussion vertieft. Lieben (Cupids Meinung) oder hassen (meine Meinung) die Menschen den Valentinstag? Ich dachte, fragen wir Sie einfach! Da dies ein Spendenaufruf ist, können Sie mit Euros abstimmen.

ABSTIMMUNG: LIEBEN oder HASSEN Sie den Valentinstag?

hassen
Ernsthaft: Ich 😠
den Valentinstag!

3 € spenden

Einsame Herzen
Einsame Herzen: Diesen
Valentinstag bin ich alleine.

9 € spenden

Lieben
Du gehörst mir: Ich 💗
den Valentinstag!

27 € spenden

Ganz ehrlich, Liebe ist mir nicht völlig zuwider. Sie z.B. stehen auf unserer E-Mail-Liste, also ist Ihnen das Internet wichtig – das mag ich. Ich liebe Menschen, die das Internet lieben. Ich liebe das Internet auch. Vielleicht haben Sie sich vor kurzem für ein wichtiges Thema eingesetzt – Netzneutralität, besserer digitaler Datenschutz, vielleicht haben Sie jemandem im Internet etwas gezeigt, was er vorher nicht wusste – das liebe ich auch.

Und vielleicht haben Sie uns mit Ihrer Spende geholfen, die wir jeden Tag zeigen, wie sehr wir das Internet lieben. Ich liebe Sie dafür! Mit dem eigenen sauer verdienten Geld anderen zu helfen, ist keine Kleinigkeit.

Vielen Dank! Ich hoffe, an diesem Valentinstag finden auch Sie etwa liebenswert.

Jen Caltrider
Mozilla Foundation

*Name geändert

 

Neue Folge about:web – Der Zustand des Internets

Internet, was wird aus Dir?

https://blog.mozilla.org/berlin/internet-was-wird-aus-dir/

Das Internet mit all seinen Möglichkeiten ist dazu da, unser Leben leichter, spannender und schöner zu gestalten — oft sogar kostenlos. Aber läuft das wirklich so? Am Ende zahlen wir meistens doch: mit unserer Aufmerksamkeit, mit unserer Zeit oder mit unseren privaten Daten.
Jetzt hören!

https://blog.mozilla.org/berlin/internet-was-wird-aus-dir/

Dieser Podcast von ze.tt (Die Zeit) und Mozilla erzählt in 5 Folgen Geschichten aus der Wildnis des Internets und geht den Online–Themen auf den Grund, die uns alle betreffen. Ob es sich um Datenschutzverletzungen, Monopolismus, Aufmerksamkeitsökonomie, Beziehungen oder Cyber–Mobbing handelt, wir Menschen haben die Macht, das Internet gesund, seltsam und wunderbar für alle zu machen. Hier geht es zu allen Folgen.

https://blog.mozilla.org/berlin/aboutweb/

Ihre Meinung ist gefragt

Guten Tag

mein Name ist Jon und ich leite unsere Kampagnenarbeit hier in Europa. Und heute bitte ich um Ihre Hilfe.

Wir setzen uns dafür ein, das Internet gesünder zu gestalten, und ein Teil dieser Arbeit besteht darin, gegen Falschinformationen im Internet vorzugehen – insbesondere im Vorfeld der Wahlen zum EU-Parlament im Mai. Wir wissen, dass dies ein Probelauf für die Taktiken sein wird, die Personen mit schlechten Absichten bei Wahlen auf nationaler Ebene in europäischen Ländern und wichtigen Wahlen auf der ganzen Welt anwenden.

Würden Sie eine kurze Umfrage beantworten – es dauert nur ein paar Minuten – und uns helfen, herauszufinden, was als nächstes zu tun ist? Ihre Antworten werden anonym sein.

Frage 1: Wie sehr beunruhigen Sie *Online-Falschinfomation und **-Desinformation?

*Falschinformationen sind als Wahrheit dargestellte bewusst falsche oder irreführende Informationen, die von nichts ahnenden Personen als Wahrheit wahrgenommen und geteilt werden.
**Desinformation bedeutet falsche, ungenaue oder irreführende Informationen, die bewusst verfasst, präsentiert und gezeigt werden, um dem öffentlichen Wohl zu schaden oder Gewinn zu machen.

https://www.surveygizmo.com/s3/4755785/7d4aa32df664?q1=Not%20at%20all%20concerned

Überhaupt nicht besorgt

Leicht besorgt

Mäßig besorgt

Sehr besorgt

Extrem besorgt

Vielen Dank für Ihre Zeit
Jon und das ganze Mozilla-Team

 

Künstliche Intelligenz kann also noch lange nicht alles, was sie uns glauben machen will… — mozilla

https://blog.mozilla.org/berlin/schafft-die-menschheit-sich-selbst-ab/

Mae Becker

Trotzdem ist es wichtig, achtsam mit ihr umzugehen – denn KI lebt von dem, was wir ihr offenbaren. Jedes noch so kleine Detail wird erfasst und ausgewertet. So lernt die KI uns immer besser kennen und kann sich auch immer besser an unsere Bedürfnisse anpassen. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass hinter einer KI in aller Regel ein Unternehmen steckt. Und wie diese Unternehmen mit unseren Daten umgehen, ist nicht immer offensichtlich.

Denkbar wäre zum Beispiel eine Auswertung zu Werbezwecken: Was, wenn Hatsune Akihiko plötzlich eine bestimmte Kaffeemarke vorschlagen würde? Wenn sie ihm Komplimente machen würde dafür, wie er in bestimmten Markenklamotten aussieht? Wir alle werden täglich mit Werbebotschaften konfrontiert – aber dürfen sie von Systemen ausgehen, die uns in- und auswendig kennen? Von Maschinen, die wir lieben? Ist das fair?

Marcus Kleiner

“Künstliche Intelligenz kann einerseits relativ viel. Unsere Suchmaschinen funktionieren komplett über KI. Bilderkennung, Spracherkennung, Smart Homes, man redet auch schon über automatisiertes Autofahren. Wir haben also sehr viele Tätigkeiten, die heute schon von KI umgesetzt werden können.

Wir sind eigentlich schon in der Science Fiction von früher.

Und das ist die große Gefahr: Was passiert mit diesen ganzen Metadaten, mit dem ganzen Big Data, das KI braucht, um Entscheidungen treffen zu können, um sich entwickeln zu können. Und auch die Automatisierung hat natürlich die Gefahr, dass man dann z.B. fragt: Wollen wir diese „Westworld“ haben, wo wir Androiden haben, die immer menschlicher entscheiden, wie Menschen sind, und dann die Menschen herausfordern, sie jagen, sie verfolgen, sie vielleicht töten.