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IoT-Datenschutz (Sagen Sie Amazon, dass es Zeit ist) — mozilla

Für IoT-Produkte, die bei Amazon gelistet sind, ist keine Datenschutzrichtlinie erforderlich. Fordern Sie Amazon auf, seine Richtlinien zu ändern, damit Verbraucher fundierte Entscheidungen über die Datenschutzrisiken vernetzter Geräte treffen können.

Petition unterzeichnen

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/tell-amazon-connected-devices-must-have-privacy-policies/

Guten Tag ,

jedes Gerät mit Internetverbindung sollte eine Datenschutzrichtlinie haben.

Die alarmierende Realität ist jedoch, dass unzählige mit dem Internet verbundene Produkte verkauft werden, ohne Informationen darüber bereitzustellen, wie sie mit personenbezogenen Daten umgehen und sie verwenden.

Amazon.de ist einer der größten Einzelhändler für vernetzte Geräte. Aktuell benötigen vernetzte Geräte, die über diese Website verkauft werden, aber nicht einmal eine grundlegende Datenschutzrichtlinie. Daher fordern wir Amazon auf, von Drittanbietern, die IoT-Geräte verkaufen, die Veröffentlichung einer Datenschutzrichtlinie zu verlangen, um ihre Produkte bei Amazon anzubieten.

Unterstützen Sie uns

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/tell-amazon-connected-devices-must-have-privacy-policies/

Von Thermostaten und Türklingeln bis hin zu Öldiffusoren und Uhren sind immer mehr vernetzte Geräte auf dem Markt, und viele dieser vernetzten Produkte werden von fragwürdigen Unternehmen hergestellt und verkauft, oft ohne eine Website, die weitere Informationen liefert.

Eine Datenschutzrichtlinie ist kein Patentrezept, aber ein Indikator dafür, dass sich Unternehmen Gedanken über den Datenschutz gemacht haben. Letztes Jahr haben wir in Zusammenarbeit mit der Internet Society und Consumers International eine Reihe von Mindeststandards zum Thema Sicherheit für vernetzte Geräte veröffentlicht. Einer dieser Standards bezog sich auf Datenschutzrichtlinien und forderte Datenschutzrichtlinien für Produkte, die „leicht zugänglich, in einer Sprache abgefasst sind, die für die Person, die das Gerät oder den Dienst am Verkaufsort verwendet, leicht verständlich und angemessen ist.“ Wir haben Amazon gebeten, diese Standards zu übernehmen und jetzt erhöhen wir den Druck. Das Unternehmen bietet Verkäufern zwar die Möglichkeit, Datenschutzrichtlinien hochzuladen, dies ist jedoch noch keine Pflicht.

Amazon bietet Drittanbietern eine riesige Plattform, um Produkte auf den Markt zu bringen. Derzeit verleiht Amazon vielen dieser Produkte den Anschein von Legitimität – einige haben das Label „Amazon’s Choice“ oder „# 1 Bestseller“ erhalten.

Wenn das Vertrauen der Kunden auf dem Spiel steht, sollte Amazon diese einfache Änderung umsetzen – dies wäre ein Schritt, um die weit verbreiteten Sicherheitslücken in Bezug auf Datenschutz und Sicherheit bei so vielen technischen Konsumgütern zu beseitigen.

Danke für Ihren Einsatz.
Ashley Boyd und das Team von Mozilla

 

Rückblick und Ausblick — mozilla

https://donate.mozilla.org/de/
Hallo, wollte nur sicherstellen, dass Sie Marks Nachricht von neulich geshen haben. Wir planen einige wichtige Programme für die zweite Hälfte des Jahres 2019, können diese aber nicht ohne Ihre Unterstützung durchführen. Wir hoffen, dass Sie heute spenden können. Vielen Dank!

https://donate.mozilla.org/de/

– Will Easton, Mozilla


Wir kämpfen darum, das Internet für Sie und alle anderen auf der Welt zu verbessern. Diese Arbeit hängt von Ihrer Unterstützung ab. Spenden Sie heute?

Ja, ich spende

https://donate.mozilla.org/de/

Guten Tag

während ich dies schreibe, neigt sich der Juni dem Ende zu. Das heißt, wir haben gerade eine Woche mit unserem gesamten Team damit verbracht, die zweite Hälfte des Jahres 2019 zu planen.

In Sachen Kampagnen für Ihre Sicherheit und Privatsphäre im Internet war es ein wichtiges Jahr. Und wir haben große, ehrgeizige Pläne, um das Internet für Sie und die Milliarden von Menschen, die davon abhängig sind, gesünder zu machen.

Im Jahr 2019 hat Mozilla bisher:

  • Mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht in Bezug auf politische Werbung, Datenerhebungspraktiken und andere Themen von Google, Amazon und Facebook verlangt und auch bekommen.
  • Sichere und weniger sichere technische Produkte in einer speziellen Ausgabe des Einkaufsleitfadens zum Valentinstag unter dem Mozilla „Datenschutz nicht inbegriffen“ aufgezeigt.
  • Die Arbeit von Experten wie Renée DiResta, die sich mit langfristigen Problemen befassen, die die Gesundheit des Internets betreffen, unterstützt.
  • In unserem Statusbericht zur Internetgesundheit 2019 die Probleme beleuchtet, die sich auf das Internet auswirken.

Das war erst der Anfang.

In der zweiten Jahreshälfte wird sich Mozilla darauf konzentrieren, sicherzustellen, dass KI dazu beiträgt, die Technologie für alle zu verbessern, nicht nur für die Taschen der großen Technologiekonzerne. Zusätzlich dazu planen wir:

  • Die Erstellung eines weiteren Einkaufsleitfadens, um Sie während der Weihnachtszeit auf dem Laufenden zu halten und zu schützen.
  • Eine Versammlung der weltweit führenden Denker und Aktivisten für Open Source, Datenschutz, Sicherheit und Dezentralisierung bei unserer 10. jährlichen MozFest-Feier.
  • Erhöhung des Drucks auf Hersteller und Händler, Mindestsicherheitsstandards für ihre verbundenen Geräte und Apps festzulegen.
  • Weitere Experten einzustellen, um die langfristigen Probleme zu lösen, die die Gesundheit des Internets betreffen.
  • Unternehmen dazu aufzufordern, den Menschen im Internet eine bessere Entscheidungsfreiheit zu bieten.

Diese Arbeit hängt von der finanziellen Unterstützung von Ihnen, der Mozilla-Gemeinschaft, ab.

Es ist die Basisunterstützung, die es uns ermöglicht, die großen Technologieunternehmen mit Kampagnen wie unserem Aufruf an Facebook und Google zu konfrontieren, damit die Öffentlichkeit ihre gesponserten politischen Inhalte analysieren kann. Dank Ihrer Unterstützung können wir auch den Einkaufsleitfaden „Datenschutz nicht inbegriffen“ veröffentlichen und Einzelhändler dazu drängen, unsichere Geräte mit Internetverbindung vom Markt zu nehmen und die Hersteller auffordern, ihre Standardeinstellungen auf privat zu ändern.

Aber wir schaffen das nicht ohne Sie.

Spenden

https://donate.mozilla.org/de/

Wenn Sie sich also ein besseres, sichereres und privateres Internet wünschen, spenden Sie noch heute an die Mozilla Foundation – und lassen Sie uns wissen, dass wir die Ressourcen haben, um 2019 auch weiter unsere Programme umzusetzen.

Vielen Dank! Und wenn Sie Ihre Meinung zu unseren Plänen für den Rest des Jahres sagen möchten – senden Sie mir eine Nachricht an msurman@mozillafoundation.org.

Mark Surman Mark Surman
Geschäftsführer
Mozilla Foundation

 

Unsere großen Pläne für den Rest des Jahres 2019 — mozilla

Wir kämpfen darum, das Internet für Sie und alle anderen auf der Welt zu verbessern. Diese Arbeit hängt von Ihrer Unterstützung ab. Spenden Sie heute?

Ja, ich spende

https://donate.mozilla.org/de/

Guten Tag ,

während ich dies schreibe, neigt sich der Juni dem Ende zu. Das heißt, wir haben gerade eine Woche mit unserem gesamten Team damit verbracht, die zweite Hälfte des Jahres 2019 zu planen.

In Sachen Kampagnen für Ihre Sicherheit und Privatsphäre im Internet war es ein wichtiges Jahr. Und wir haben große, ehrgeizige Pläne, um das Internet für Sie und die Milliarden von Menschen, die davon abhängig sind, gesünder zu machen.

Im Jahr 2019 hat Mozilla bisher:

  • Mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht in Bezug auf politische Werbung, Datenerhebungspraktiken und andere Themen von Google, Amazon und Facebook verlangt und auch bekommen.
  • Sichere und weniger sichere technische Produkte in einer speziellen Ausgabe des Einkaufsleitfadens zum Valentinstag unter dem Mozilla „Datenschutz nicht inbegriffen“ aufgezeigt.
  • Die Arbeit von Experten wie Renée DiResta, die sich mit langfristigen Problemen befassen, die die Gesundheit des Internets betreffen, unterstützt.
  • In unserem Statusbericht zur Internetgesundheit 2019 die Probleme beleuchtet, die sich auf das Internet auswirken.

Das war erst der Anfang.

In der zweiten Jahreshälfte wird sich Mozilla darauf konzentrieren, sicherzustellen, dass KI dazu beiträgt, die Technologie für alle zu verbessern, nicht nur für die Taschen der großen Technologiekonzerne. Zusätzlich dazu planen wir:

  • Die Erstellung eines weiteren Einkaufsleitfadens, um Sie während der Weihnachtszeit auf dem Laufenden zu halten und zu schützen.
  • Eine Versammlung der weltweit führenden Denker und Aktivisten für Open Source, Datenschutz, Sicherheit und Dezentralisierung bei unserer 10. jährlichen MozFest-Feier.
  • Erhöhung des Drucks auf Hersteller und Händler, Mindestsicherheitsstandards für ihre verbundenen Geräte und Apps festzulegen.
  • Weitere Experten einzustellen, um die langfristigen Probleme zu lösen, die die Gesundheit des Internets betreffen.
  • Unternehmen dazu aufzufordern, den Menschen im Internet eine bessere Entscheidungsfreiheit zu bieten.

Diese Arbeit hängt von der finanziellen Unterstützung von Ihnen, der Mozilla-Gemeinschaft, ab.

Es ist die Basisunterstützung, die es uns ermöglicht, die großen Technologieunternehmen mit Kampagnen wie unserem Aufruf an Facebook und Google zu konfrontieren, damit die Öffentlichkeit ihre gesponserten politischen Inhalte analysieren kann. Dank Ihrer Unterstützung können wir auch den Einkaufsleitfaden „Datenschutz nicht inbegriffen“ veröffentlichen und Einzelhändler dazu drängen, unsichere Geräte mit Internetverbindung vom Markt zu nehmen und die Hersteller auffordern, ihre Standardeinstellungen auf privat zu ändern.

Aber wir schaffen das nicht ohne Sie.

Spenden

https://donate.mozilla.org/de/

Wenn Sie sich also ein besseres, sichereres und privateres Internet wünschen, spenden Sie noch heute an die Mozilla Foundation – und lassen Sie uns wissen, dass wir die Ressourcen haben, um 2019 auch weiter unsere Programme umzusetzen.

Vielen Dank! Und wenn Sie Ihre Meinung zu unseren Plänen für den Rest des Jahres sagen möchten – senden Sie mir eine Nachricht an msurman@mozillafoundation.org.

Mark Surman Mark Surman
Geschäftsführer
Mozilla Foundation

Podcast: [a:web] #2 New Kids On The Web – unsere Kinder im Internet

Ähh, warum sitzt Wilson Gonzales Ochsenknecht auf’m Topf und was hat das mit unseren Kindern im Internet zu tun?
In der neuesten Folge von [a:web] beschäftigen wir uns mit den „New Kids on The Web“ — der ersten Generation von Menschen, denen eine Welt ohne Internet, Social Media und Always–on völlig fremd ist. Und mit der anderen Seite, nämlich uns und unseren Eltern. Wer geht eigentlich wie mit dem Internet, Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten um?

Wir haben uns mit Toyah Diebel unterhalten, die mit der Aktion #DeinKindAuchNicht viel Aufsehen erregt hat. Und mit Björn Krass, Dozent an der SRH und Medienkompetenz–Trainer, der darüber spricht, wie viel Internet für Kinder zu viel (oder zu wenig) ist und ob Zeit überhaupt ein wichtiger Faktor sein sollte.

Jetzt hören!

https://awebpodcast.org/staffel1/folge2/

5 Dinge, die im April wichtig waren

Bradley Cohen, Mozilla

5 for Five
5 wissenswerte Dinge in weniger als fünf Minuten
1. Firefox Lockwise bewahrt Passwörter sicher auf (Jetzt für Android!)
Firefox Lockwise ermöglicht dir den einfachen Zugriff auf alle deine Passwörter — im Browser und auf all deinen Geräten, einschließlich Smartphones und Tablets. Lockwise verwaltet deine Passwörter und gibt sie sogar für dich ein, wenn du sie brauchst. Deine Privatsphäre wird dabei natürlich so geschützt, wie du es von Firefox gewohnt bist. Und es ist kostenlos! Jetzt ausprobieren »

https://lockwise.firefox.com/

2. Der Internet Health Report 2019 ist da.
Der Internet Health Report der Mozilla Foundation gibt jährlich einen Überblick darüber, was heute im Internet passiert und wie es sich auf uns auswirkt — ob gut oder schlecht. In diesem Jahr stehen vor allem drei Bereiche im Mittelpunkt: 1) Die Erweiterung der Fähigkeiten von Maschinen und künstlicher Intelligenz, zu „lernen“ und Entscheidungen zu treffen. 2) Lösungsansätze für die Probleme mit gezielter Werbung und das Erheben personenbezogener Daten, die im Mittelpunkt von so vielem stehen, was mit dem Internet nicht stimmt. 3) Die Macht lokaler Regierungen zusammenzuarbeiten, um das Internet weltweit gesünder zu machen. (Derzeit in Eng. Die deutsche Version ist ab 4. Juni zu haben.) Weiterlesen »

https://internethealthreport.org/2019/

3. Brandneuer Podcast: aweb erzählt, erklärt und untersucht das Internet.
Machst’n da? Bist du schon wieder im Internet? Wir auch. Und Millionen anderer Menschen auch… Logisch. Ohne Web geht’s eben meistens nicht. Das Internet bestimmt oder berührt inzwischen fast alle Bereiche unseres Lebens. Dabei wissen wir über einiges viel, aber über vieles nur so halb Bescheid. Der neue Firefox Podcast aweb sucht nach Antworten auf die Fragen, die sich fast jeder schon einmal gestellt hat. Let’s talk about web! Jetzt hören! »

https://awebpodcast.org/

4. Spende deine Stimme für Common Voice
Common Voice ist ein Projekt, das darauf abzielt, den weltweit vielfältigsten Sprachdatensatz zu erstellen, um sicherzustellen, dass die Sprachtechnologie für alle Menschen und jede Art von Stimme funktioniert. Wir erstellen diese Datenbank auf wirklich offene Weise, sodass sie für Start-ups, Forscher und alle, die sich für sprachgestützte Technologien interessieren, frei zugänglich ist. Und wir brauchen DEINE Hilfe, um die deutsche Sprachsammlung voranzubringen und auf das nächste Level zu heben. Jetzt mitmachen »

https://activate.mozilla.community/commonvoice/

5. Interview mit Mitchell Baker
Mit welchen Daten wird Künstliche Intelligenz trainiert? Welche Ergebnisse werden von verborgenen Algorithmen ausgespuckt? Mozillas Chairwoman Mitchell Baker wünscht sich eine gesellschaftliche Debatte über den Umgang mit neuen Technologien und hat dazu mit 1E9 gesprochen. Hier geht’s zum Interview »

https://1e9.community/t/die-mozilla-chefin-fordert-klarheit-ueber-algorithmen-die-unser-leben-bestimmen/102

Bonus Content!
    • Verschaff dir mehr Online–Kontrolle und Privatsphäre und erstelle dein kostenloses Firefox–Konto »

https://www.mozilla.org/de/firefox/accounts/

    • Firefox Send wurde gerade gestartet — eine kostenlose Möglichkeit, Dateien sicher und privat zu teilen.

https://send.firefox.com/

  • Melde dich für Firefox Monitor an und lass dich von Firefox benachrichtigen, wenn deine Daten von Datenschutzverletzungen betroffen sind — kostenlos natürlich!

https://monitor.firefox.com/

Dein Europa. Deine Wahl. Deine Tools. — mozilla – firefox

https://www.mozilla.org/de/firefox/election/

Dein Europa.
Deine Wahl.
Deine Tools.

Online-News, Social Media, Werbung – das Internet hat die Wahlen verändert. Bereite dich jetzt auf die EU-Wahl vor – mit Tools, die dir dabei helfen, dich online zu schützen und rundum informiert deine Stimme abzugeben.

https://www.mozilla.org/de/firefox/election/

Brandneuer Podcast: a:web erzählt, erklärt und untersucht das Internet

[a:web]! Der einzige Podcast übers Web, den du brauchst

[a:web] — Bald geht’s los
Machst’n da? Bist du schon wieder im Internet?

Wir auch.

Und Millionen anderer Menschen auch… Logisch. Ohne Web geht’s eben meistens nicht. Das Internet bestimmt oder berührt inzwischen fast alle Bereiche unseres Lebens. Dabei wissen wir über einiges viel, aber über vieles nur so halb Bescheid. Der neue Firefox Podcast [a:web] sucht nach Antworten auf die Fragen, die sich fast jeder schon einmal gestellt hat.

Let’s talk about web!

Jetzt a:web Vorschau hören!

https://blog.mozilla.org/internetcitizen/de/2019/04/16/aweb-der-einzige-podcast-uebers-web-den-du-brauchst/

Was auf Ihrem iPhone ist

Die neueste Marketingkampagne von Apple hebt das iPhone als Schutz der Privatsphäre hervor. Es ist ein großartiges Produkt, aber es gibt eine wichtige Funktion, die ein Problem darstellt.

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/privacy-thats-iphone-but-is-it/

Unterstützen Sie uns

Guten ,

„Privatsphäre. Das ist iPhone.“

Apples jüngster Werbeslogan lässt uns die Augenbrauen heben. Apple tut viel Gutes zum Wohl der Privatsphäre, zum Beispiel den Schutz Ihrer Textnachrichten durch Verschlüsselung und einige hervorragende Anti-Tracking-Funktionen in Safari. Aber eine wichtige Funktion in iPhones macht uns Sorgen.

Jedes von Apple verkaufte iPhone verfügt über eine eindeutige ID („Identifier for Advertisers“ oder IDFA), mit der Werbetreibende die Aktionen verfolgen können, die Benutzer bei der Verwendung von Apps ausführen. Es ist wie ein Verkäufer, der Sie beim Einkaufen von Laden zu Laden verfolgt und alles mitschreibt, was Sie in die Hand nehmen und ansehen. Mit Privatsphäre hat das nicht viel zu tun.

Die gute Nachricht ist, Sie können diese Funktion deaktivieren. Die schlechte Nachricht: Die meisten Leute wissen nichts von dieser Funktion und noch viel weniger, dass sie deaktiviert werden sollte. Das halten wir für falsch.

Deshalb fordern wir Apple auf, die eindeutigen IDs für jedes iPhone jeden Monat zu ändern. Dies bedeutet, dass Sie möglicherweise immer noch relevante Anzeigen erhalten. Für Unternehmen ist es jedoch schwieriger, im Laufe der Zeit ein Profil über Sie zu erstellen. Unterschreiben auch Sie die Petition?

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/privacy-thats-iphone-but-is-it/?subscribed=1&utm_source=email&utm_medium=email&utm_campaign=2019advocacy-de&utm_content=appleadid-de&utm_term=5042398

Petition unterzeichnen

Datenschutz ist Apple wichtig. Sie haben viel unternommen, um die Privatsphäre ihrer Kunden zu schützen, und möchten dies in ihrer neuesten Marketingkampagne zeigen. Deshalb glauben wir, dass diese Petition die Aufmerksamkeit ihrer Führungskräfte und der Medien auf sich ziehen wird, wenn sich genügend Unterzeichner finden.

Wenn wir damit gewinnen, tragen wir nicht nur zu mehr Datenschutz auf iPhones bei, sondern wir senden auch eine Botschaft an das Silicon Valley, dass Unternehmen unsere Privatsphäre standardmäßig schützen sollen – und nicht durch die Annahme, dass viel beschäftigte Menschen Zeit haben, etwas zu tun, was eigentlich jedes Produkt ohnehin mitbringen sollte.

Danke für Ihr Eintreten für mehr Datenschutz
Ashley und das Team von Mozilla

PS: Möchten Sie die Funktion ausschalten? Dieser Artikel beschreibt, wie es geht.

https://support.apple.com/de-de/HT202074

 

The Guardian

The Guardian ändert, wie Online-Artikel angezeigt werden, wenn sie in sozialen Netzwerken geteilt werden, und unternimmt so wichtige Schritte im Kampf gegen Fehlinformationen im Web.

Für diesen proaktiven Schritt im Kampf gegen Fehlinformationen wollen wir Danke sagen.

Wollen Sie unsere Dankeskarte unterschreiben?

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/publisher-campaign/

Danke sagen

Guten Tag ,

leider haben wir nicht oft die Möglichkeit, in unseren E-Mails von guten Nachrichten zu berichten, aber wir haben soeben gehört, dass die britische Zeitung The Guardian proaktiv Schritte in die Wege geleitet hat, um der Verbreitung von Fehlinformationen online vorzubeugen.

Mitarbeiter von The Guardian entdeckten, dass ein Artikel aus dem Jahr 2013 in Facebook-Gruppen geteilt wurde, als sei er aktuell, um so die Leser zu täuschen und Entrüstung auszulösen.

Deswegen hat die Zeitung Schritte in die Wege geleitet, um das Veröffentlichungsdatum eines Artikels besser zu kennzeichnen.

https://www.theguardian.com/help/insideguardian/2019/apr/02/why-were-making-the-age-of-our-journalism-clearer

Werden jetzt Artikel in sozialen Medien geteilt, die älter sind als zwölf Monate, wird auf dem Bild und in der Beschreibung des Artikels das Jahr der Veröffentlichung angezeigt. Und so sieht das aus:

Guardian tackling misinformation

Diese einfache Veränderung könnte große Wirkung zeigen. Im Zeitalter der sozialen Medien lesen viele von uns einfach Überschriften und Beschreibungen zu Artikeln, die auf unseren Pinnwänden erscheinen, und teilen diese Artikel dann mit unseren Freuden. Mit den visuellen Veränderungen des Guardian erhalten Leser nun mehr Kontext, was wiederum bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, irreführende Nachrichten zu lesen, verringert wird.

Gegen Fehlinformationen im Web vorzugehen, ist nicht leicht, aber möglich. Deswegen wollen wir dem Guardian zu den konkreten Gegenmaßnahmen gratulieren, die in die Wege geleitet wurden, um ein Problem anzugehen, das uns alle angeht. Unternehmen sollten wissen, dass sie für die Verbreitung irreführender Inhalte zur Verantwortung gezogen werden. Gleichzeitig sollten sie aber ebenso wissen, dass wir gute Arbeit erkennen und würdigen.

Wir wollen The Guardian eine Danksagung übergeben und so andere Zeitungen und News-Medien dazu bewegen, dem guten Beispiel zu folgen.

Würden Sie The Guardian gern Danke sagen und andere Medienhäuser dazu inspirieren, es dem Guardian gleichzutun?

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/publisher-campaign/

Danke sagen

In unserer Umfrage zur Wahrnehmung von Fehlinformationen gaben 80 % der Befragten an, innerhalb der letzten Woche Fehlinformationen gesehen zu haben. Außerdem sind Mozilla-Fans der Meinung, dass Presse und Journalisten die zweitgrößte Verantwortung tragen, das Problem von Des- und Fehlinformationen anzugehen.

Fehlinformationen haben viele Gesichter: Es handelt sich dabei nicht nur um vollständig falsche Berichterstattung. Auch die Darstellung alter Artikel als aktuelle Neuigkeiten wird genutzt, um anderen falsche Fakten als Wahrheit aufzutischen.

Der Kampf gegen Des- und Fehlinformationen ist noch lange nicht gewonnen, aber wir hoffen, dass andere News-Kanäle dem Beispiel des Guardian folgen werden.

Unsere Dankeskarte unterschreiben:

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/publisher-campaign/

Danke sagen

Mir Ihrer Hilfe werden wir den Kampf gegen die Verbreitung von Fehlinformationen online weiterführen.

Vielen Dank für die Unterstützung
Jon, Brandi, Mathias und das Mozilla-Team
Mehr dazu:
Metrik mag nicht jedermanns Sache sein, aber sie verbessert den Journalismus von Columbia Journalism Review

Mit dem raffinierten Trick, alte Artikel zu markieren, verdeutlicht der Guardian, wie Nachrichtenorganisationen Metadaten dazu nutzen können, Fehlinformationen einzudämmen von Nieman Lab

Was sollen wir als nächstes tun? — Mozilla

wir sind der Meinung, dass Sie wissen sollten, wer Sie mit politischen Anzeigen anspricht und warum.

https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/code-practice-disinformation/

Google und Facebook haben der EU-Kommission versprochen, dass sie politische Anzeigen vor den Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai auf verschiedene Weise veröffentlichen würden.

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/

Sie haben uns dabei geholfen, eine Botschaft an Facebook zu senden und sie aufzufordern, dieses Versprechen einzuhalten.

Durch Nachfrage bei unabhängigen Forschern, die diese Datenbanken verwenden, um Desinformationen zu erkennen, haben wir erfahren, dass sie keinen Zugriff auf die benötigten Informationen erhalten, es sei denn, diese Datenbanken sind über die Anzeigen auf ihren Plattformen offen genug sind.

Facebook hat Ende März seine Anzeigenarchiv-API in Europa veröffentlicht (wir werden bald eine vollständige Bewertung ihrer Übereinstimmung mit unseren Richtlinien veröffentlichen) – und Google hat das EU-Anzeigenarchiv erst spät zur Verfügung gestellt.

Um die von Plattformen veröffentlichten Anzeigen-Datenbanken effektiv zu bewerten, haben wir uns mit einer Gruppe aus 10 unabhängigen Forschern zusammengetan, um Richtlinien zu veröffentlichen, wie eine effektive Anzeigenarchiv-API aussieht.

https://blog.mozilla.org/blog/2019/03/27/facebook-and-google-this-is-what-an-effective-ad-archive-api-looks-like/

Wir haben diese Leitlinien an die EU-Kommissare weitergegeben, die für die Bewertung der Einhaltung der Verpflichtungen der Plattformen gemäß dem EU-Verhaltenskodex für Desinformation verantwortlich sind. Wir haben sie auch direkt an Facebook und Google weitergegeben.

Jetzt haben wir die Möglichkeit, diese Kampagne auf die nächste Stufe zu bringen, und Ihre Meinung ist uns wichtig:

Wir können den Druck auf Google und Facebook erhöhen und unsere Unterstützer und Netzwerke dazu auffordern, die Unternehmen auf unsere unabhängig entwickelten Richtlinien hinzuweisen.

Weiter Druck auf Google und Facebook ausüben

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/thanks/

Oder wir können mehr Forscher einladen, unseren offenen Brief/unsere Leitlinien zu unterzeichnen und deren Glaubwürdigkeit bei den EU-Kommissaren und den Plattformen zu stärken.

Mehr Forscher dazu bringen, unseren Brief zu unterzeichnen

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/thanks/

Wir könnten beides tun, aber das dauert länger und bedeutet mehr Aufwand.

Beides

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/thanks/

Wir nehmen Ihre Antwort zur Kenntnis und berichten Ihnen darüber, wie wir weitermachen, wenn wir vor den Wahlen zum EU-Parlament auf mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht für Online-Werbung drängen.

Danke für Ihre Hilfe.

Jon
Die Manager der Kampagnen für Interessenvertretung
Mozilla Foundation