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Erfolg in Baden-Württemberg – 35.865 Unterschriften eingereicht – mehr als das Dreifache! — omnibus

Newsletter 30. Juli 2109
Großer Erfolg – 35.865 Unterschriften – Volksbegehren Artenschutz in Baden-Württemberg nimmt erste Hürde
35.865 Unterschriften überreichten am Freitag die Vertrauensleute der Initiative proBiene und VertreterInnen des Bündnisses an die baden-württembergische Landesregierung. Damit ein Volksbegehren auf den Weg gebracht werden kann, waren mindestens 10.000 Unterschriften erforderlich. Diese Hürde wurde um das Dreifache überschritten!

Zentrales Anliegen des Volksbegehrens, dem ein Gesetzentwurf zugrunde liegt, ist:
– 50 % Ökolandbau bis zum Jahr 2035, im Moment sind es 14 Prozent
– Halbierung der mit Pestiziden belasteten Flächen bis 2025
– Verbot von Pestiziden in Naturschutzgebieten
– Schutz der Streuobstbestände

Der OMNIBUS war in der Schlußphase vom 24.6. – 12.7.2019 für die Initiative in Baden-Württemberg unterwegs. Wir haben die Straßensammlung unterstützt, Schulveranstaltungen durchgeführt und mit der lokalen Presse gesprochen. Ob in Heidelberg, Ladenburg, Freiburg oder Heidenheim, überall trafen unsere MitarbeiterInnen auf große Unterstützung und Freude für diese Arbeit.

Wir danken allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben!

Das Volksbegehren:
Das Innenministerium muss nun innerhalb von drei Wochen über den Antrag auf Volksbegehren entscheiden. Genehmigt es diesen, wird durch das Ministerium ein Starttermin festgelegt (voraussichtlich Mitte/Ende September). Dann beginnt eine sechsmonatige Unterschriftensammlung, bei der zehn Prozent der Wahlberechtigten im Land (etwa 770.000 Menschen) unterschreiben müssen. Die Unterschriften werden in dem kompletten Zeitraum frei auf der Straße gesammelt. Darüber hinaus liegen in drei der sechs Monate Unterschriftenlisten in allen Rathäusern im Land aus. Erreicht das Volksbegehren die erforderliche Unterschriftenzahl, wäre es in diesem Fall das erste erfolgreiche landesweite Volksbegehren in Baden-Württemberg. Der Landtag muss über den Gesetzentwurf unverändert abstimmen. Stimmt er zu, wird der Gesetzentwurf Gesetz.

Der Volksentscheid:
Lehnt er ab, kommt es zum Volksentscheid. Dabei entscheidet die einfache Mehrheit über den Gesetzentwurf oder einen möglichen Alternativentwurf des Landtags, sofern das Volksbegehren 20 Prozent der Wahlberechtigten im Land auf sich vereinen kann.

Auch Brandenburg steuert auf das Ziel zu.
Seit dem 15.7. ist der OMNIBUS unterwegs in Brandenburg und unterstützt auch dort die Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern!“ Erforderlich sind 20.000 Unterschriften. Selbst bei großer Hitze sind unsere MitarbeiterInnen tagtäglich auf der Straße wie die Bienen unterwegs. Jeden Abend bringen sie ihren Ertrag zum OMNIBUS. Ganz herzlichen Dank an die fleißigen Bienen am OMNIBUS.

All das sind wichtige Schritte hin zur Einführung der bundesweiten Volksabstimmung.

 >>> Bitte unterstützen und ermöglichen Sie diese Arbeit mit Ihrer Spende ! 

Herzlich
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OMNIBUS für Direkte Demokratie gemeinnützige GmbH
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
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Geschäftsführer: Michael von der Lohe

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Voll in Action! Wir brauchen Hilfe! — OMNIBUS

Newsletter 25. Juli 2019
Wir sind voll in Action! Wir brauchen Hilfe!

Drei Initiativen, die die Begehrensstufe anstreben, unterstützen wir unmittelbar:

Das „Volksbegehren zum Schutz des Wassers“ in Schleswig-Holstein
Die Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“ in Brandenburg
Das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“ in Baden-Württemberg

In BaWü war unser OMNIBUS bereits unterwegs, jetzt ist er in Brandenburg, von dort aus fährt er nach Schleswig Holstein. Immer, um mit ganzer Kraft Unterschriften zu sammeln, Pressetermine zu verwirklichen und die Aktiven vor Ort zu unterstützen.

Den OMNIBUS mit fünf Personen voll zu besetzen, kostet Geld.

>>> Bitte helfen Sie mit einer Spende

Eine Aktionswebsite

Um auf all die stets neuen Aktivitäten auch adäquat aufmerksam zu machen, damit weitere Initiativen Mut fassen, mit den drängenden Themen auch zu starten, und damit endlich erkannt wird, wie sehr uns die bundesweite Volksabstimmung fehlt, werden wir noch in diesem Jahr eine extra Website schaffen.

Wir finden es inspirierend, aktivierend, also notwendig.
Unser Arbeitsmotto lautet: “Wir wollen abstimmen – auch auf Bundesebene!“

Das kostet noch mehr Geld und das Betreiben beinhaltet dauerhafte Kosten.

>>>  Auch dafür bitte Ihre Spende!

Der Rathausfinder

Für das bayerische Volksbegehren Artenvielfalt haben wir den „Rathausfinder“ Anfang des Jahres schon mit einer Spende verwirklichen können. Er wurde 300.000 mal angeklickt, um das zuständige Rathaus mit seinen Öffnungszeiten zu finden. Das werden wir jetzt nach und nach für alle Bundesländer, in denen auch Amtseintragung im Volksbegehren vorgesehen oder sogar vorgeschrieben ist, verwirklichen. Als erstes für Schleswig-Holstein und dann auch für Baden-Würtemberg, dann wohl für Nordrhein-Westfalen.

Das großartige am „Rathausfinder“ ist, dass er in der Zukunft bei nahezu allen Initiativen eine unverzichtbare Hilfe sein wird, zum Gelingen von Volksbegehren.

Auch für die erste Stufe der Volksinitiative können wir in Zukunft auch Eintragungsstellen benennen.

Auch sehr teuer und auch nur mit dauerhaften Pflegekosten möglich!

Alles in Allem rechnen wir mit ca. 50.000,- Euro Kosten, von denen wir rund 30.000,- bereits haben. Es fehlen aber deutliche 20.000,- Euro!

Diese jetzt anliegenden Taten sollen natürlich ihre volle Wirksamkeit im aktuellen Gesamtzusammenhang entfalten.

Herzgruss
PS:
Im Herbst findet an der Universität Alfter wieder die „wo lang? konferenz“ – 4. bis 6. Oktober 2019 statt. Titel: „gemeingut boden“
Der OMNIBUS ist Mitveranstalter.

Nach der ersten erfolgreichen „wo lang? konferenz 2017“ unter dem Titel „wo lang? Wie kommt das Neue in die Welt?“  zur Idee des bedingungslosen Grundeinkommens und der direkten Demokratie  findet im Oktober 2019  die zweite Konferenz zum übergreifenden Thema „Gemeingüter“ (commons) statt.
Ort:  Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft – Campus II Villestraße,  53347 Alfter
Wir laden Sie herzlich ein
Informationen, Programm, Anmeldung:
wo lang? konferenz – 4. bis 6. Oktober 2019

Im Übrigen brauchen wir dringend die bundesweite Volksabstimmung!
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Alles was nicht ökologisch ist, ist Misswirtschaft — OMNIBUS

Alles was nicht ökologisch ist, ist Misswirtschaft

Nur was ökologisch ist, ist auch wirtschaftlich

Der aktuelle Skandal mit den Kühen im Allgäu ist doch nur ein Beispiel für den krankhaften Umgang mit der ganzen Welt. Da wird nicht nur die Welt vernichtet – auch menschliche Seelen. Wir brauchen uns doch überhaupt nicht zu wundern, wenn wir mit unseren kalten Herzen so weiter machen, dass uns das Klima mit immer höheren Temperaturen zurechtweist.

Böden, Luft und Wasser zu vergiften und Tiere zu quälen, ist nicht wirtschaftlich. Es ist eine „Milchbübchenrechnung“, billige Lebensmittel zu erwarten und hinterrücks mit Steuergeldern die Schäden zu reparieren oder späteren Generationen das Desaster zu hinterlassen. Da werden unfassbare Mengen Gülle auf den Äckern entsorgt und wir zahlen die kaum noch mögliche Reinigung des Trinkwassers. Diese Kosten tauchen aber nicht im Fleisch- oder Milchpreis auf. Und dann wird ständig die Lüge erzählt, Bio sei zu teuer.

Hier ein Beispiel für eine (Land)-Wirtschaft der Zukunft.

Bei biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise entsteht neuer Humus, es wird gar nichts vernichtet. Das ist viel, viel preiswerter als die mit Steuern subventionierte industrielle Landwirtschaft. Die kostet nämlich das größte Vermögen: unsere Zukunft!

Alles was nicht ökologisch ist, also nicht im Einklang mit der Natur steht, ist gar keine Wirtschaft, sondern Misswirtschaft – ein Vernichtungsfeldzug gegen die ganze Erde mitsamt den Menschen. Denn diese verrohen dabei, stumpfen ab und ihre Seelen werden nach und nach zerstört.

Herzgruss
PS:
Ich will nicht auf unseren Landwirten herumhacken. Sie sind genau wie wir alle Opfer des kapitalistischen Systems der Profitmaximierung. Eine gesunde Natur, Selbstbestimmung am Arbeitsplatz und ein stimmiges Zusammenleben der Menschen sind doch der wirkliche Profit. Gemeinsam kann uns das gelingen.

Wir brauchen dringend die bundesweite Volksabstimmung!

Zwei Handlungsmöglichkeiten können wir zunächst anbieten:

Hier für die bundesweite Volksabstimmung unterzeichnen…

Wir wollen weg von der Profitorientierung, hin zur Sinnorientierung. Denn Wirtschaft ist nur ökonomisch, wenn sie ökologisch ist.
Hier können Sie unsere Aktion für eine soziale und
ökologische Geldwende unterzeichnen…

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München 22.6. 18 h, Seebühne, 1000 Besucher , Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern noch mal den Rücken stärken,

Liebe Freunde und Freundinnen
Volksbgehren Artenvielfalt in Bayern

Samstag 22.06.2019, 18.15 h
DIE WIESE – EIN PARADIES NEBENAN
Ort:
Seebühne im Westpark – Westendstr. 300, 81377 München
Einlass 18.00 Uhr | Start 21.30 Uhr | Eintritt 7 Euro
#kinomondundsterne #seebühne #westpark #münchen #openairkino #diebestennächtedesjahres #LivevorOrt #RettetDieBienen

Rettet die Bienen! Das Volksbegehren Artenvielfalt hat uns gezeigt, es gibt so etwas wie eine neue Umweltbewegung, eine Community die auch handelt.

Zusammen haben wir einen großen Erfolg errungen und einen Anfang gemacht, für den Erhalt der Artenvielfalt in Bayern. Das wollen wir auf der Seebühne zusammen feiern und noch einmal genau hinschauen, welches Paradies gleich nebenan wir eigentlich verteidigt haben.
Die Frage, ob wir bereit sind, unsere Lebensgrundlage zu erhalten und fair mit unseren Bauern zu kooperieren, ist jetzt zentral für die kommenden Jahre. Auch das wird auf eine sehr wertschätzende Weise an diesem Abend verdeutlicht.
Es gibt vermutlich kaum ein intensiveres Erlebnis als gemeinsam den Film DIE WIESE – EIN PARADIES VON NEBENAN zu genießen. Es ist außerdem eine tolle Gelegenheit, noch einmal live mit den Initiatoren des Volksbegehrens und mit Melanie und Jan Haft, die diesen wunderbaren Film auf die Leinwand gezaubert haben zu feiern.
Es wird ein ganz besonderes Rahmenprogramm geben, die Details folgen …
Wir wollen 1.000 Leute zusammenbringen, um dem Volksbegehren noch einmal den Rücken zu stärken.
Wir wollen durch die Beteiligung möglichst vieler Besucher bildlich klar machen: Keine Verwässerung. Artenvielfalt in Bayern, jetzt!

Herzliche Grüße
Brigitte Krenkers

Bild könnte enthalten: Himmel, Pflanze,
      im Freien, Natur und Text

-- 
Brigitte Krenkers
OMNIBUS für Direkte Demokratie - gemeinnützige GmbH
58452 Witten, Beethovenstr. 17
Tel.: 02302 9567076
FAX: 02302 9567075
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https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/aktionsmail_omnibus

 

Die Mauer wird bald fallen — OMNIBUS

Volksabstimmung statt Volksparteien

Der Ruf, jetzt endlich Sachthemen zu bearbeiten, anstatt Personalfragen zu thematisieren, echot berechtigter Weise durch den ganzen medialen Raum.

Was mich aber wirklich wundert, ist die Tatsache, dass in all den Diskussionen die Volksabstimmung immer noch keine Rolle spielt. Die Politikerinnen und Politiker geben jetzt in den letzten Talkshows offen zu, dass in ihren Parteien keine Beschlüsse möglich sind, die wirklich zukunftsfähig sind. Man müsse auf zu viele Gruppierungen Rücksicht nehmen und erhalte deshalb innerparteilich keine Zustimmung für „revolutionäre“ Schritte. Auf die fast schon resignierende Frage: „Wie soll es dann gehen?“ kommen Antworten, die durchgehend aus Ausflüchten, ja Ratlosigkeit und Schweigen bestehen. Es ist wie eine Mauer, vor der man steht und keine Idee hat, wie man sie überwinden könnte.

Die „Grünen“ schwimmen jetzt auf einer Sympathiewelle. Auf diesen Strohhalm werden bald die meisten Menschen setzen. Dann wird dieser Partei die Verantwortung übertragen und sie soll uns retten. Sie wird es nicht können.

Die Zukunft besteht nicht mehr aus Mächtigen, die die Dinge für uns regeln. Kein Grüppchen kann es alleine besser.

Nur alle Menschen gemeinsam können die zukunftsfähigen Vorschläge erarbeiten und entscheiden. Vielleicht nennen wir es das IBA-Prinzip: initiieren, beraten, abstimmen…

Wir brauchen die Ideen aller.

Die Mauer wird bald fallen…

Herzgruss
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Da geht viel mehr !!! – 70 Jahre Grundgesetz — OMNIBUS

Aktion des Vereins „Erneuerung der Bundesrepublik an ihren eigenen Idealen“ am Deutschen Bundestag, 18.05.2019
70 Jahre Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
– und die Angst der Raupe vor dem Schmetterling

Die Dankbarkeit für unser Grundgesetz, das am 23. Mai vor 70 Jahren ausgefertigt und verkündet worden ist, bleibt in einer seltsamen Atmosphäre wie zurückgedrängt. Es fühlt sich wie eine Verdichtung an, die uns die Beweglichkeit zu rauben scheint.

Die gesamten Lebenszusammenhänge verlieren ihren verlässlichen Charakter. Die Natur wirkt zunehmend unberechenbar. Arbeitszusammenhänge lösen sich auf. Was beschreibbar ist, kann von Maschinen übernommen werden. Die Rationalität im Politischen entpuppt sich als Ratlosigkeit. Unsere Gewohnheiten und Verlässlichkeiten sind Auflösungsprozessen unterworfen.

Diese seelische Verdichtung und äussere Verdichtung der Krisen haben wir selbst herbeigeführt. In der Betrachtung dieser Situation hilft mir ein Beispiel aus der Natur.

Die Angst der Raupe vor dem Schmetterling

Im Leben der Raupen tritt eine Entwicklungsphase ein, in der sie dazu übergehen, sich zu verpuppen. Sie schließen sich in einem selbsterzeugten Kokon ein, aus dem sie sich – mit ihren alten Kräften – auch nicht mehr befreien können. Jetzt setzt, zunächst vereinzelt, ein Zellwachstum ein, von Zellen, die nicht ursprünglich zur Raupe gehören. Diese Zellen werden vom „Raupenimmunsystem“ entdeckt und abgetötet, aber die zunehmende Zahl weiterhin entstehender Zellen kann das Immunsystem nicht mehr bewältigen und „erkennt“ ab einem bestimmten Augenblick die Stimmigkeit des neuen Impulses und endlich kann der Schmetterling entstehen.

So erlebe ich unsere jetzige Lebenssituation. Wir haben uns in eine Lage hineingeschafft, aus der es kein Zurück mehr gibt, sondern unsere Chance liegt nur noch in einer Entwicklung hin zu einem Neuen.
Die rein parlamentarische Demokratie hat uns über viele Jahre sinnvoll gedient und ist jetzt an eine Schwelle gekommen, wo wir mit ihrer ausschließlichen Hilfe nicht mehr weiter kommen können. Nur durch die Beteiligung Aller an den Gestaltungsvorgängen der Zukunft ist eine sinnvolle Entwicklung durch den sich dann eröffnenden Ideenreichtum möglich.

Die Ersten, die vor Jahren darauf hingewiesen haben, wurden vom System zunächst nicht ernst genommen und dann bekämpft. Jetzt tritt allmählich der Zeitpunkt ein, wo erkannt wird, dass wir auf die Ideenkraft aller angewiesen sind. Wir können nicht mehr auf den Ideenreichtum und die Verantwortung aller verzichten. Anderenfalls werden wir in unserem Kokon absterben.

Wir brauchen neben dem Wählen der Parlamente das Recht, über Fragen, die unsere Zukunft und die der Erde bestimmen, selbst direkt entscheiden zu können.
Nur im gemeinsamen „initiieren, beraten und abstimmen“ werden wir die Zukunftsformen und das Tempo ermitteln, die für eine Metamorphose unserer heutigen Privat-Wirtschaft hin zu einer neuen ökologischen Wirtschaft notwendig sind. Joseph Beuys nannte diese zukünftige Form das Kunstwerk „Soziale Plastik“, das nur entstehen wird, wenn jeder Mensch gleichberechtigt und selbstbestimmt daran beteiligt ist. Die Zukunftsform entsteht durch die Freiheitskraft des Menschen.

Der Gestaltungsreichtum beginnt sichtbar zu werden

Weltweit beginnen sich die Menschen zu vernetzen und es sprießen die Zukunfts-Initiativen zunehmend aus dem Verborgenen hervor.

Auch in Deutschland wächst die Bewegung für Direkte Demokratie: z.B. das Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern, weitere Volksbegehren für Artenvielfalt in Baden-Württemberg, Brandenburg und NRW, die Volksinitiative Deutsche Wohnen enteignen in Berlin, Volksinitiative zum Pflegenotstand Hamburg und Bayern, Schutz des Wassers in Schleswig-Holstein,  Fridays for Future und viele, viele …  mehr.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis wir erkennen, dass wir nur gemeinsam, Jung und Alt, alle zusammen, die neue Gesellschaft erschaffen können.

Die Flamme der Menschenrechte

Ein erstes Erkenntnislicht wurde bereits in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948 entzündet. Dort steht unter Artikel 21 (1): „Jeder Mensch hat das Recht, an der Leitung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter teilzunehmen.“

Dieses Unmittelbare steht auch in unserem 70 Jahre alten Grundgesetz. Dort ist es in Artikel 20,2 so ausgedrückt: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus … und wird in Wahlen und Abstimmungen ausgeübt“.

Seit 70 Jahren ist das Abstimmungsrecht von unseren gewählten Vertreterinnen und Vertretern auf der Bundesebene nicht gesetzlich geregelt worden. Sie wollten die Gestaltungsmacht bei sich behalten. Jetzt wird es weltweit überdeutlich, dass wir mit der ausschließlich parlamentarischen Form allmählich die Demokratie zerstören, wenn der jetzt anstehende, erweiternde Entwicklungsschritt nicht vollzogen wird.

Die sinnvolle Gestaltung der Zukunft geht nur in gemeinschaftlicher Verantwortung.

… und es wird große Freude entstehen, wenn wir vorurteilslos zusammenarbeiten.

Der OMNIBUS hat gemeinsam mit vielen Menschen einen Vorschlag ausgearbeitet, wie das im Grundgesetz verankerte Abstimmungsrecht (Volksinitiative, Volksbegehren, Volksentscheid) gesetzlich geregelt werden kann.
Diesen Vorschlag können Sie hier mit Ihrer Unterschrift als Willenserklärung unterstützen.
Herzlich
PS.

Die Initiative „deine-verfassung.de“ hat gemeinsam mit vielen Menschen in monatelanger, öffentlicher Bearbeitung  den Artikel 20 GG in eine Stele geschnitzt und am 18. Mai den 19 gläsernen Artikel-Stelen am Bundestag hinzugefügt. Sie hat dort einen Tag gestanden und wurde dann heimlich von den Behörden in der Nacht entfernt. Sie wird der Initiative erst nach dem 23. Mai wieder ausgehändigt. Die Stele sucht dann ein Asyl, siehe den Aufruf der Initiative

hier zum Film der Aufstellung Artikel 20 GG

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Bürgerrat in Deutschland: Jetzt beteiligen! — OMNIBUS

Bürgerrat lädt ein: Was fehlt der Demokratie?
Unser Partner Mehr Demokratie e.V. startet den Bürgerrat Demokratie in Deutschland. Das Projekt beginnt im Juni 2019 bis 2020.

Mit dem Bürgerrat Demokratie startet ein in Deutschland bisher einmaliges Modellprojekt: Im ersten Schritt klären Bürger und Politik gemeinsam, wo Unzufriedenheiten mit der Ausgestaltung der Demokratie bestehen und wo neue Formen nötig sind.

Im zweiten Schritt erarbeiten dann per Zufall ausgewählte Menschen konkrete Vorschläge zur Erweiterung der parlamentarischen Demokratie um direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung.

Aufgegriffen wird die Frage der von der Bundesregierung geplanten Expertenkommission zum Demokratieausbau, ob und wie die parlamentarische Demokratie um Elemente der Bürgerbeteiligung und direkten Demokratie ergänzt werden kann.

In der ersten Phase können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zu Regionalkonferenzen anmelden. 

In sechs Städten (Erfurt, Schwerin, Koblenz, Gütersloh, Mannheim, München) treffen jeweils rund 60 Menschen aus der Bürgerschaft und aus der Politik aufeinander. Ihr Thema: Wie steht es um unsere Demokratie? Braucht sie ein Update? Was ist zu bedenken, wenn man die parlamentarische Demokratie um direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung ergänzt?

Nach der Eröffnung wird in moderierten Kleingruppen über die Herausforderungen und die Zukunft der Demokratie diskutiert und die Ergebnisse werden anschließend in großer Runde zusammengeführt.

Diese Veranstaltungen bereiten den bundesweiten per Losverfahren zusammengestellten Bürgerrat Demokratie vor, der dann an zwei Wochenenden im September tagen wird.
Mehr Informationen darüber finden Sie hier
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Im zweiten Schritt erarbeiten dann per Zufall ausgewählte Menschen konkrete Vorschläge zur Erweiterung der parlamentarischen Demokratie um direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung.

Aufgegriffen wird die Frage der von der Bundesregierung geplanten Expertenkommission zum Demokratieausbau, ob und wie die parlamentarische Demokratie um Elemente der Bürgerbeteiligung und direkten Demokratie ergänzt werden kann.

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Aktion: Wir, die Bürgerinnen und Bürger Europas — OMNIBUS

Der OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE und 60 weitere Partnerorganisationen starten eine Petition für demokratische Reformen der EU
Mit der Kampagne „Now The Citizens!“ haben wir und viele europäische Partnerorganisationen eine gemeinsame Petition für grundlegende demokratische Reformen der Europäischen Union gestartet. Sie können jetzt vor den Europawahlen (23. bis 26. Mai) mithelfen und unterzeichnen.
Die Verantwortlichkeit soll zurück zu den Bürgerinnen und Bürgern

Die demokratischen Defizite der Europäischen Union sind enorm. Die EU erhält immer mehr Aufgaben und Kompetenzen, aber die Demokratie kommt nicht hinterher. Die wichtigsten Themen, wie die europäischen Verträge, werden hinter verschlossenen Türen entschieden. Lobbyisten und Interessensgruppen haben zu viel Einfluss. Die Bürgerinnen und Bürger selbst sind machtlos. Grundlegende Veränderungen sind dringend notwendig und wir denken, dass die Bürgerinnen und Bürger das erste und letzte Wort darüber haben sollen.

Deshalb fordern wir die Organisation von Bürgerversammlungen zur demokratischen Zukunft Europas. Die dort erarbeiteten Ergebnisse sollen der gesamten Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt werden.
Zusätzlich zu der Petition haben wir die Kandidatinnen und Kandidaten für das zukünftige Europäische Parlament in ganz Europa gebeten, sich zur Unterstützung dieses Plans zu verpflichten.

Mittlerweile haben dies etwa 50 Kandidat*innen – die meisten von ihnen auf aussichtsreichen Listenplätzen – getan. Außerdem haben jetzt schon über 60 zivilgesellschaftliche Organisationen den offenen Brief unterzeichnet.

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Herzlich
– Sehen Sie, welche Kandidat*innen ihre Unterstützung zugesichert haben

– Lesen Sie den offenen Brief und die unterzeichnenden Organisationen

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Eilmeldung: Bitte Bundestagspetition Pesizidkontrolle unterzeichnen + + + nur noch 4 Tage + + +

Omnibus für Direkte Demokratie

Liebe Freunde und Freundinnen
Sehr geehrte Damen und Herren

Bitte unterstützen Sie die Bundestagspetition von Thomas Radetzki, Imkermeister und Vorstand der Aurelia Stiftung

Die Bundestagspetition will eine unabhängige, transparente Pestizidkontrolle nach wissenschaftlichen Kriterien! Zum Schutz von Bienen, anderen Insekten und der Umwelt.
Kommen bis zum 1. Mai  2019 mindestens 50.000 Unterschriften zusammen, gibt es eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages.

zur Bundestagspetition

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_03/_20/Petition_92382.nc.html

Jeder darf mitzeichnen, auch Ausländer*innen oder im Ausland Lebende, unabhängig von Alter und Geschlecht.

Unterschreiben und weitersagen!

Nicht vergessen: für die Petition bei Freund*innen, Bekannten und im Netz zu werben!

Herzlichen Dank
Brigitte Krenkers

-- 
Brigitte Krenkers
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58452 Witten, Beethovenstr. 17
Tel.: 02302 9567076
FAX: 02302 9567075
mobil: 0151 29162092
www.omnibus.org

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