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So heißt es etwa in einem Òxfam-Bericht von 2015:

„Obwohl die mexikanische Wirtschaft zwischen 2005 und 2014 …

kaum Wachstum verzeichnete, —

der Durchschnittslohn gleich blieb und die Anzahl derer,…

die in Armut leben, eher zunahm, …

gelang es den Milliardären, ihren Wohlstand jährlich um durchschnittlich fünf Prozent zu steigern.“

http://norberthaering.de/de/27-german/news/1115-bertelsmann-mexiko

Kritik an Lidl unerwünscht

Zensiertes Plakat: Kritik an Lidl unerwünscht

In Heilbronn wollten wir Plakate kleben, um auf die Menschenrechtsverletzungen auf Lidls Zuliefer-Plantagen hinzuweisen. Doch in Lidls Heimatstadt traut sich kein Plakatflächen-Anbieter, unsere Plakate aufzuhängen – so groß ist der Einfluss von Lidl vor Ort. Helfen Sie uns, die Blockade zu umgehen!
 Oxfam Deutschland
Für eine gerechte Welt. Ohne Armut.
 Vermieter von Plakatflächen in Heilbronn haben sich geweigert, unsere Lidl-kritischen Motive aufzuhängen. Aus Furcht vor Lidl?
seit über einem Jahr fordern wir große Supermärkte auf: Tut was gegen die Menschenrechtsverletzungen auf euren Zuliefer-Plantagen! Dabei haben auch Sie uns unterstützt – vielen Dank! Als neueste Aktion wollten wir in Heilbronn plakatieren, Lidls Heimatstadt. Die Öffentlichkeit sollte sehen: Für den eigenen Profit nimmt Lidl das Leid der Plantagen-Arbeiter/innen in Kauf! Aber: Kein Anbieter von Plakatflächen wollte unsere Plakate aufhängen. Kritik an Lidl ist in Heilbronn schlecht fürs Geschäft. So groß ist Lidls Einfluss? Nicht zu fassen.

Doch so leicht geben wir nicht auf. Dann halt anders! Unterstützen Sie uns, teilen Sie unsere Plakatbotschaft unter #1PlakatfürLidl über Twitter und andere Kanäle – bis auch Heilbronn uns hört!

Jetzt Botschaft teilen
Pestizide, viel zu niedrige Löhne, Menschenrechtsverletzung – noch immer gibt es schlimme Missstände auf Tropenfruchtplantagen, die große Supermarktketten beliefern. Unser Partner in Ecuador, die Gewerkschaft ASTAC, hatte zuletzt wieder katastrophale Zustände auf Zulieferplantagen von Lidl aufgedeckt. In einem offenen Brief appellierte ASTAC an Lidl, dagegen vorzugehen. Über 8.000 Menschen haben den Brief unterschrieben. Reaktion von Lidl? Null.

Kein guter Stil, finden wir. Und wollten nachlegen: Mit einer Plakataktion mitten in Heilbronn, in der Heimat Lidls, wollten wir den Leuten zeigen, wie Lidl tickt. Wie egal dem Konzern ist, dass für seine Produkte Menschen in Ecuador und Costa Rica unter katastrophalen Bedingungen arbeiten. Doch nicht eine der angefragten Plakatflächenvermietungen in Heilbronn war bereit, unsere Lidl-kritischen Plakate aufzuhängen. Das ist wirklich ein Unding!

Aber: Wer braucht Heilbronn? Wir haben das Internet! Und wir haben Sie! Wenn wir keine Plakatflächen für unsere Botschaften bekommen, dann verbreiten wir sie eben online unter

#1PlakatfürLidl

Sie haben uns bereits bei unseren Forderungen unterstützt, haben gemeinsam mit uns an Lidl und andere Supermarktketten appelliert, haben Petitionen unterschrieben, vor Lidl-Filialen gestanden, ASTACs Brief unterzeichnet.

Bitte unterstützen Sie uns auch jetzt! Teilen Sie unsere Plakatbotschaft in Ihren sozialen Netzwerken, per Twitter, auf Facebook, über WhatsApp und als E-Mail. Dann muss auch Lidl sie hören – und ganz Heilbronn!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Christin Becker
Kampagnenkoordinatorin „Make Fruit Fair!“

 Spendenkonto | Ihre Spende kann steuerlich geltend gemacht werden.
Oxfam Deutschland e.V., Bank für Sozialwirtschaft
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Kontakt | Impressum
Oxfam Deutschland e.V. | V.i.S.d.P.: Marion Lieser | Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin | Telefon: +49 – 30 – 45 30 69 0 | E-Mail: info@oxfam.de | Web: www.oxfam.de

 

Cholera im Jemen: Wettlauf gegen die Zeit

Trinkwasser, Latrinen und Seife sind Lebensretter: Bitte spenden Sie!

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Bürgerkrieg, Hungerkrise – und jetzt sucht eine der größten Cholera-Epidemien der Geschichte den Jemen heim. Nie zuvor haben sich in so kurzer Zeit so viele Menschen mit der Krankheit infiziert. Es gibt mehr als 500.000 Cholera-Verdachtsfälle und fast 2.000 Tote! Und die Situation spitzt sich weiter zu: Jetzt hat die Regenzeit begonnen, und die Krankheit kann sich noch rasanter ausbreiten. Wir müssen schnell handeln. Bitte helfen Sie uns, Leben zu retten!

 https://www.oxfam.de/donation-form Jetzt spenden!

Es ist erschütternd, wie viele Opfer die Cholera im Jemen fordert. Dabei muss die schwere Durchfall-Erkrankung nicht tödlich verlaufen. Wer rechtzeitig medizinische Hilfe bekommt, hat eine gute Chance zu überleben. Doch viele Kinder, Frauen und Männer im Jemen sind durch Krieg, Not und Hunger geschwächt. Es mangelt an Trinkwasser. Zudem sind viele medizinische Einrichtungen durch die Kriegshandlungen zerstört.

Auch das Gesundheitszentrum im Distrikt Harad lag in Trümmern, als die fünf Monate alte Chulud* an starkem Durchfall erkrankte – und die Sorge groß war, dass es Cholera sein könnte. Kurzentschlossen machte ihre Großmutter sich daher mit ihr auf die beschwerliche Reise ins Krankenhaus nach Sanaa. Chulud wurde sofort eingewiesen. Nach vier Tagen ging es ihr zum Glück besser.

Durch die Entscheidung, Chulud nach Sanaa zu bringen, rettete die Großmutter ihr das Leben. Doch viele andere haben diese Chance nicht; ihnen fehlt das Geld für eine solche Reise: „Einige meiner Nachbarn sind bereits an Cholera gestorben“, berichtet die Großmutter.

Um die Cholera einzudämmen, brauchen die Menschen dringend Dinge wie sauberes Wasser, Latrinen und Seife. Unsere Nothilfe-Teams haben den Wettlauf gegen die Zeit aufgenommen: Wir sind vor Ort, stellen Trinkwasser bereit, verteilen Hygiene-Sets – und tun alles, um noch mehr Kinder, Frauen und Männer im Jemen zu erreichen. Kann ich dabei auf Sie zählen? Bitte helfen Sie uns jetzt, Leben zu retten!
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Herzlichen Dank!

Ihre

Portrait Marion Lieser

Marion Lieser
Geschäftsführerin, Oxfam Deutschland e.V.

PS: Die kleine Chulud hatte Glück. Doch für viele andere ist eine Cholera-Erkrankung das Todesurteil. Schnelle Hilfe ist jetzt lebenswichtig. Bitte unterstützen Sie die Menschen im Jemen mit Ihrer Spende!
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*Name geändert

Erfolg: Siemens/Voith steigen bei umstrittenem Kraftwerk aus

danke – 200.000-mal!

Die deutschen Firmen Siemens und Voith ziehen sich vom Bau des umstrittenen Wasserkraftwerks „Agua Zarca“ in Honduras zurück. Das ist ein toller Erfolg – und ein wichtiges Signal für die Menschen vor Ort! Auch dank Ihnen und 200.000 weiteren Unterstützer/innen – vielen Dank!

https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/2017-08-14-endlich-turbinen-moerderisches-wasserkraftwerk-honduras

„Voith Hydro“ steigt aus mörderischem Wasserkraftprojekt aus

Seit 2010 errichtet die honduranische Firma DESA an den Ufern des Flusses Gualcarque das Wasserkraftwerk „Agua Zarca“ – mit Unterstützung von Voith und Siemens, die über das Joint Venture „Voith Hydro“ Turbinen für das Kraftwerk liefern. Projektgegner/innen aus der indigenen Gemeinschaft der Lenca protestieren wütend gegen den Bau des Wasserkraftwerks: Der Fluss Gualcarque ist für sie Lebensgrundlage und heilig.

Der Protest der Lenca ist nicht nur wütend, er ist auch mutig und gefährlich: Gegner/innen des Kraftwerks erleiden massive Repressalien durch Polizei, Militärs und private Sicherheitsfirmen; mehrere Aktivist/innen wurden bereits brutal ermordet. So auch Berta Cáceres, Mitbegründerin der honduranischen Menschenrechtsorganisation COPINH, im März 2016.

Seitdem appellieren wir gemeinsam mit Ihnen, vielen weiteren Unterstützer/innen und anderen Organisationen an „Voith Hydro“, aus dem mörderischen Projekt auszusteigen. Schließlich mit Erfolg: Lars A. Rosumek, Leiter der Konzern-Kommunikation bei Voith, bestätigte Oxfam gegenüber nun, dass „zwischen Voith und DESA kein Vertragsverhältnis mehr besteht“.

Erfolg mit bitterem Beigeschmack

Das ist ohne Zweifel ein Erfolg. Zuvor hatten sich bereits die Entwicklungsbanken FMO und Finnfund aus der Finanzierung des Projektes zurückzogen.

https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/2017-07-19-laengst-ueberfaellig-finanzierer-agua-zarca-steigen

Nachdem jetzt auch „Voith Hydro“ die Zusammenarbeit aufgekündigt hat, wird es für die Betreiberfirma DESA immer schwieriger, das Projekt fortzuführen. Eine wichtige Voraussetzung, damit die Gewalt vor Ort und die fortdauernden Repressionen gegen Projektgegner/innen aus der indigenen Gemeinschaft der Lenca endlich aufhören.

Aber es ist auch ein Erfolg mit bitterem Beigeschmack – nicht nur, weil die Repressionen andauern. Zum einen ist der Rückzug von Siemens und Voith aus dem Projekt eine späte Einsicht und längst überfällig: Trotz der offensichtlichen menschenrechtlichen Probleme hielt „Voith Hydro“ lange an dem Projekt fest. Zum anderen weisen Siemens und Voith bis heute zurück, ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht bei dem Projekt nicht ausreichend nachgekommen zu sein.

Daher ist der Ausstieg zwar ein positives Signal. Er wirft aber zugleich die Frage auf, was Siemens und Voith für die Zukunft daraus lernen. Die Verantwortlichen müssen jetzt plausibel darlegen, welche konkreten Maßnahmen sie ergreifen, um ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht bei anderen Projekten besser nachzukommen. Vor allem heißt das: an keinen Projekten mitwirken, die durch massive Gewalt und Einschüchterung durchgesetzt werden.

Wir bleiben dran – und danken Ihnen nochmals sehr für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Barbara Sennholz-Weinhardt
Referentin für Wirtschaft und Globalisierung

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Unterstützen Sie uns bei unserer Kampagnenarbeit!

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Arbeitsbedingungen auf Plantagen: Gewerkschaft aus Ecuador konfrontiert Lidl — Offener Brief aus Ecuador an Lidl

https://www.oxfam.de/mitmachen/aktionen/arbeitsbedingungen-plantagen-gewerkschaft-ecuador-konfrontiert-lidl

Seit einem Jahr machen wir bei Lidl Druck, für faire Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern zu sorgen. Was macht Lidl? Viel zu wenig! Jetzt recherchierte die ecuadorianische Gewerkschaft ASTAC erneut erschreckende Zustände auf Bananen-Plantagen, die an Lidl liefern. In einem offenen Brief konfrontiert ASTAC Lidl damit und fordert, endlich zu handeln. Unterstützen Sie ASTAC dabei!
Zwei Frauen stehen an einer Straße vor einer Bananenplantage. Eine hält ein Plakat mit der Aufschrift: „Lidl, tus proveedores contaminan nuestro medio ambiente – cuando terminas con esa práctica?“
Suli und Emy aus Ecuador haben auf Plantagen, die Lidl beliefern, mit Arbeiter/innen gesprochen. Im Namen der Arbeiter/innen fragen sie: „Lidl, deine Lieferanten verseuchen unsere Umwelt – wann beendest du diese Praxis?“

Giftige Pestizide, Verletzung von Gewerkschaftsrechten, Bezahlung unter Mindestlohn. Während Lidl mit der Nachhaltigkeit seiner Produkte wirbt, produzieren Arbeiter/innen in Ecuador unter katastrophalen Bedingungen Bananen für Lidls Läden.

Passt nicht zusammen? Haben wir Lidl auch gesagt – und zwar seit mittlerweile einem Jahr. Zuletzt mit unserer Aktion #askLidl. Die Reaktion von Lidl: abwehren, abwiegeln, aussitzen. Unsere Vorwürfe seien angeblich haltlos.

Aktuelle Recherchen in Ecuador offenbaren erneut katastrophale Bedingungen

Sind unsere Vorwürfe tatsächlich haltlos? Unsere Partner-Organisation in Ecuador, die Gewerkschaft ASTAC, hat Nachforschungen angestellt: Wie sieht es aktuell auf Zuliefer-Plantagen für Lidls Früchte aus? Das Ergebnis: erschreckend. Auf allen fünf untersuchten Plantagen berichten die Arbeiter/innen von katastrophalen Zuständen. Das Ergebnis ähnelt schockierend dem unserer Studie „Süße Früchte, bittere Wahrheit“ von vor einem Jahr:

Die Menschen werden ausgebeutet, erhalten keinen fairen Lohn, sind teils nicht einmal sozialversichert und auf den Feldern giftigen Pestiziden aus Flugzeugen ausgesetzt. Ein Arbeiter berichtet:

Wenn wir das Flugzeug hören, rennen wir und versuchen, die Plantage zu verlassen. Wenn wir es nicht schaffen, sind die Blätter unser einziger Schutz vor den Pestiziden.

Und auch die Menschen in der Umgebung leiden unter den giftigen Pestiziden, wie die Anwohnerin einer Plantage erzählt:

Wir gehen ins Haus, wenn wir das Flugzeug kommen hören. Wir können die Wäsche weder draußen aufhängen noch sie im Fluss waschen, weil der verseucht ist.

Jetzt offenen Brief der Gewerkschaft ASTAC unterzeichnen!

Die auf den von ASTAC untersuchten Plantagen aufgedeckten Zustände sind unerträglich. Deshalb wendet sich die ecuadorianische Gewerkschaft in einem offenen Brief an Lidl: Die Verantwortlichen dort müssen endlich handeln und diesen Zuständen ein Ende setzen.

G20: Gipfel der Ungerechtigkeit

Wir demonstrieren beim G20-Gipfel für soziale Gerechtigkeit


acht Menschen besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung: Die Lücke zwischen Arm und Reich ist riesig – und wächst. Dazu trägt auch die Politik der „Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer“ bei, der G20. Sie schafft ein Wirtschaftssystem, das vor allem Reichen und Konzernen nützt. Im Juli treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G20 zum Gipfel in Hamburg. – Beste Gelegenheit, ihnen klarzumachen: Es ist Zeit, dass die Lücke zwischen Arm und Reich endlich geschlossen wird! Wir fahren nach Hamburg – schließ dich uns an!

https://www.oxfam.de/mitmachen/aktionen/protest-g20-gipfel-hamburg-2017

Jetzt mitmachen!

Am 7. und 8. Juli treffen sich in Hamburg die Staats- und Regierungschefs der G20. Auf der Agenda ihres Gipfels stehen Themen wie Steuern, Klima und Entwicklungspolitik. Die G20 gilt als wichtigstes Gremium für globale Finanz-, Wirtschafts- und zunehmend auch Entwicklungsfragen. Allein: Die Mehrheit der Staaten der Welt, insbesondere die ärmsten Länder, sind nicht vertreten.

Gleichzeitig befeuert die G20 eine Entwicklung der globalen Wirtschaft, die die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderreißt. Die Reichen profitieren, die Armen zahlen den Preis. Beispiel Steuerpolitik: Weil Superreiche und internationale Konzerne sich mit Steuertricks davor drücken können, ihren fairen Anteil zu leisten, fehlt es in den Kassen der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitssysteme an Geld. Darunter leiden vor allem die Armen.

Das darf so nicht weitergehen! Die G20 muss sich dafür einsetzen, die Lücke zwischen Arm und Reich endlich zu schließen. Dafür gehen wir am 2. Juli als Teil einer friedlichen und bunten G20-Protestwelle in Hamburg auf die Straße. Bist du dabei? Dann trag dich hier ein und sei Teil des Protests!

Du kannst nicht nach Hamburg kommen, willst aber trotzdem ein Zeichen setzen? Kein Problem! Schick uns hier deine Botschaft an die G20 für mehr soziale Gerechtigkeit. Wir bringen sie auf die Straße!

Vielen Dank für Deine Unterstützung!

Herzliche Grüße

Ulrike Langer und das Oxfam-G20-Team

 

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Unterstütze uns im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit! Jetzt spenden

Jemen: Die Welt darf nicht wegschauen!


seit zwei Jahren herrscht Krieg im Jemen. Tägliche Bombardements und Artilleriebeschuss haben Häfen und Straßen zerstört, Märkte und Lagerhäuser liegen in Schutt und Asche. Das Land ist in einem desaströsen Zustand. Mehr Menschen als irgendwo sonst brauchen dringend humanitäre Hilfe. Fast 7 Millionen Kinder, Frauen und Männer wissen nicht, woher sie die nächste Mahlzeit bekommen. Die Welt darf nicht länger tatenlos zuschauen. Bitte helfen Sie uns, Leben zu retten!

https://www.oxfam.de/donation-form?purpose=15630&pk_campaign=2017-03-25-ox-nl-jemen&pk_kwd=button-&utm_wec=11458

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und Leben retten!

Appell an Aldi: Menschenrechte vor Profit

Unhaltbare Zustände auf Plantagen in Costa Rica und Honduras


Vergiftungen durch Pestizide, unfaire Löhne, keine Gewerkschaftsfreiheit. Dafür Drohungen, Belästigungen, Entlassungen. So sieht für viele Arbeiter/innen der Alltag auf Plantagen in Costa Rica und Honduras aus. Zumindest dort, wo der Fruchtkonzern Fyffes Bananen, Melonen oder Ananas anbauen lässt – zum Beispiel für Aldi Nord. Aldi darf derartige Missstände bei seinen Zulieferern nicht zulassen!


https://www.oxfam.de/mitmachen/aktionen/menschenrechte-vor-profit-aldi

Jetzt bei Aldi Druck machen!


Der irische Fruchtkonzern Fyffes ist der führende Bananenimporteur in Europa und einer der größten globalen Händler von Ananas und Melonen. Auf den Plantagen seiner Tochterfirmen ANEXCO und Suragroh in Costa Rica und Honduras verstößt er drastisch gegen Arbeits- und Menschenrechte:

Arbeiter/innen werden giftigen Pestiziden ausgesetzt, leiden unter Kopfschmerzen, Übelkeit und Fieber. Im Dezember 2015 erlitten einige Suragroh-Angestellte in Honduras so schwere Vergiftungen, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.
Mindestlöhne und Sozialversicherungsbeiträge werden nicht ausgezahlt.
Gewerkschaftsmitglieder werden bedroht, belästigt oder direkt entlassen. Tarifverhandlungen werden verweigert.


Aldi Nord ist einer der Abnehmer von Fyffes‘ Früchten – und akzeptiert stillschweigend die katastrophalen Arbeitsbedingungen. Dabei könnte Aldi Druck auf Fyffes ausüben und auf die Einhaltung der Rechte der Arbeiter/innen pochen – Aldi ist ein Supermarktgigant mit riesigem Marktanteil und großem Einfluss.

Vor allem die massive Unterdrückung von Gewerkschaften ist ein zentrales Problem auf den Plantagen von Fyffes. Denn nur wenn sich die Arbeiter/innen organisieren und zusammenschließen, können sie gegen die drastische Verletzung ihrer Arbeitsrechte aufstehen und für besseren Gesundheitsschutz, faire Bezahlung und Sozialbeiträge kämpfen.

Daher appellieren wir an Aldi, Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen nicht länger zu tolerieren und Druck bei Fyffes zu machen. Helfen Sie uns dabei! Fordern Sie Aldi auf, keine Arbeitsrechtsverletzungen auf den Plantagen seiner Zulieferer zuzulassen!
https://www.oxfam.de/mitmachen/aktionen/menschenrechte-vor-profit-aldi

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Christin Becker

https://www.oxfam.de/donation-form?purpose=15248&pk_campaign=2017-03-07-ox-nl-aldi&pk_kwd=spenden-button-&utm_wec=11457

Unterstützen Sie uns im Kampf für faire Arbeitsbedingungen!

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Landraub in Sri Lanka: Der Kampf geht weiter

350 gewaltsam vertriebene Familien kämpfen um ihr Land

 https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/2017-02-20-lagune-militaerischen-sperrgebiet-landraub-sri-lanka
Liebe Sylvia

im Juli 2010 vertrieb das Militär 350 Familien in Panama, einer Gemeinde im Osten Sri Lankas, gewaltsam von ihrem Land. Die Kleinbauern und Fischer wurden ihrer Heimat und ihrer Lebensgrundlage beraubt – um Platz zu machen für Hotelanlagen und Militärgebäude. Seitdem kämpfen sie um ihr Land. Oxfam unterstützt sie dabei und rief zu einer Aktion auf, die seit September 2016 fast 20.000 Menschen unterzeichnet haben – so wie Du. Vielen Dank! Die Menschen haben ihr Land noch nicht zurück, aber sie – und wir – kämpfen weiter. Lies hier mehr zu den aktuellen Entwicklungen.
https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/2017-02-20-lagune-militaerischen-sperrgebiet-landraub-sri-lanka
Das Militär kam nachts und entriss den Kleinbauern und Fischern gewaltsam ihr Land, zäunte es ein und sicherte es durch einen militärischen Checkpoint. Die 350 beraubten Familien mussten bei Verwandten Unterschlupf finden, konnten sich nicht mehr selbst versorgen und leben seither unter prekären Bedingungen. Die Menschen überlassen ihr Land jedoch nicht kampflos. Trotz Einschüchterungsversuchen und Drohungen kämpfen sie um ihre Rechte. 2015 errangen sie einen bedeutenden Erfolg: Die Regierung entschied, ihnen ihr Land zurückzugeben. Doch es geschah nichts. Bis heute.

Da ihnen niemand ihr Land zurückgibt, nehmen die Menschen es sich nun mutig Stück für Stück selbst. Im März 2016 drangen einige der enteigneten Kleinbauern in das eingezäunte Areal ein und besetzten ihre Grundstücke. Sie können hier zwar weder Häuser bauen noch ihre Landwirtschaft wieder in vollem Umfang aufnehmen. Und die Lage bleibt angespannt, da ihnen permanent Zwangsräumung droht. Dennoch verharren sie mutig auf ihrem Land, haben sich Verschläge zum Schlafen gebaut und begonnen, auf dem Land Felder anzulegen.

Oxfam unterstützt sie im Kampf um ihre Rechte. Neben der Petition haben wir Ende 2016 gemeinsam mit Partnern vor Ort ein fünfjähriges Projekt gestartet. Mit Aufklärungsarbeit, Rechtsberatung und weiterer Unterstützung setzen wir uns dafür ein, dass die Menschen in Panama und weitere Familien in ähnlicher Situation ihr Land zurückerhalten. Projektaktionen – wie Beratungen zu den individuellen Landrechtsfällen oder Schulungen zu den Rechten der Bevölkerung – finden auf dem zurückeroberten Land statt, um die Anerkennung der Landrechte zu unterstreichen.

Zudem hat Oxfam im Oktober 2016 in Colombo Klage gegen die gewaltsame Vertreibung der Menschen 2010 eingereicht. Mit der Klage wird auch die ausstehende Rückgabe des Landes entsprechend der Regierungsentscheidung aus 2015 gefordert.

Die Menschen in Panama kämpfen weiter mutig um ihre Rechte und ihr Land. Gemeinsam mit Dir unterstützen wir sie – und bedanken uns noch einmal herzlich dafür, dass Du dabei bist!

Hier kannst Du noch einmal nachlesen, wie die Menschen in Panama für ihre Rechte kämpfen.

https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/2017-02-20-lagune-militaerischen-sperrgebiet-landraub-sri-lanka

Herzliche Grüße

Marita Wiggerthale
Referentin Welternährung und globale Agrarfragen

PS: Der Landraub in Sri Lanka ist kein Einzelfall. Oxfam hat zum Thema den Bericht  „Custodians of the land, Defenders of our future“ (englisch) veröffentlicht, in dem außer Sri Lanka noch weitere Fälle beleuchtet werden. Hier gelangst Du zur Studie.

https://www.oxfam.de/ueber-uns/publikationen/custodians-the-land-defenders-future

Unterstütze uns im Kampf gegen Landraub!
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Fall „faire Früchte“: Die Ermittlungen gehen weiter

Vielen Dank für Eure Hilfe!


viele engagierte Ermittler/innen haben in den vergangenen Tagen Indizien zur Herkunft der Bananen und Weintrauben in ihren Supermärkten zusammengetragen. Die ersten Ergebnisse haben wir bereits ausgewertet und werden sie nutzen, um mit unseren Partnern in Ecuador und Südafrika eventuelle Zusammenhänge zwischen deutschen Supermärkten und menschenunwürdigen Zuständen auf Obstplantagen zu untersuchen. Für Deine Unterstützung möchten wir und unsere Partner vor Ort uns herzlich bei Dir bedanken.

Jetzt weiterermitteln!

Leider reichen unserer Partnerorganisation in Südafrika die bisher gesammelten Daten zu Weintrauben noch nicht, um Verbindungen zwischen Obstplantagen und deutschen Supermarktketten umfassend zu belegen. Um mehr Informationen zu bekommen, verlängern wir die Aktion deshalb bis zum Dienstag, den 21. Februar. Erfolg haben unsere Partner bei ihren Recherchen vor Ort nur dann, wenn Du sie jetzt unterstützt.

Dazu gehst Du in einen Supermarkt Deiner Wahl und schaust Dir die Traubenkisten und die Sticker oder Anhänger an den Schalen an: Hinweise auf die Plantage, Global Gap Nummer (GGN),  Exporteur, Importeur oder Packhouse – z.B. Codes, Firmennamen, Logos oder Adressen sind wertvolle Informationen. Trage diese bitte auf unserer Website ein – entweder direkt, oder Du machst Dir erst Notizen, die Du dann hinterher eingibst. Zu diesem Zweck haben wir ein Formular zum Ausdrucken vorbereitet.
https://www.oxfam.de/system/files/formular_fuer_supermarkt-recherche.pdf
Wenn Du nicht viel Zeit hast, kannst Du auch einfach ein bis zwei Fotos mit den gesuchten Infos hochladen oder an uns schicken. Bitte beachte aber, dass in manchen Supermärkten das Fotografieren verboten ist – meistens findest Du dazu ein Hinweisschild direkt an der Eingangstür.

Unsere Partner vor Ort haben bei ihren Recherchen nur dann Erfolg, wenn wir sie gemeinsam unterstützen. Ich freue mich, wenn Du dabei bist. Jetzt mitmachen!

Vielen Dank für Deine Hilfe!

Deine
Christin Becker und das „Make Fruit Fair“-Team

https://www.oxfam.de/donation-form?pk_campaign=2017-02-11-ox-nl-detektive&pk_kwd=banner-&utm_wec=11457

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