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Ozeane in Gefahr

Christian Bock, SumOfUs.org

verantwortungslose Bergbaukonzerne entsorgen ihren Giftmüll in unsere Gewässer —

weltweit vernichten sie Fischbestände, zerstören ganze Ökosysteme und bedrohen die Lebensgrundlage unzähliger Menschen.

 

Zahlreiche große Banken finanzieren bisher dieses dreckige Geschäft und verdienen damit prächtig — doch damit ist jetzt Schluss!

Die US-Großbank Citigroup wird in Zukunft keine Geschäfte mehr mit diesen skrupellosen Bergbaukonzernen machen — auch, weil SumOfUs-Mitglieder wie Sie öffentlich Druck ausgeübt haben.

Gemeinsam mit unseren Partnern von Earthworks und der Ditch-Ocean-Dumping-Koalition wollen wir nun auch die Schweizer Bank Credit Suisse zum Handeln bewegen. Helfen Sie mit?

Fordern Sie jetzt Credit Suisse auf, keine Geschäfte mehr mit Bergbaukonzernen zu machen, die ihren Giftmüll in unsere Ozeane entsorgen!

https://actions.sumofus.org/a/credit-suisse-giftmuell/

Einige der schlimmsten Minen befinden sich in Papua-Neuguinea: Sie verschmutzen Korallenriffe und Küstengewässer — und die Abfälle gefährden die Gesundheit und die Lebensgrundlagen der Bevölkerung.

Die Giftbrühe, die Konzerne in die Gewässer kippen, kann Quecksilber, Arsen, Blei und dutzende andere gefährliche Substanzen enthalten. Sie tötet Meerestiere und vergiftet das Wasser, in dem Menschen schwimmen und fischen. Eine Umweltzerstörung solchen Ausmaßes darf kein Geldinstitut finanzieren.

Fordern Sie von Credit Suisse, nicht mehr in Minen zu investieren, die ihre giftigen Abfälle in die Ozeane kippen!

https://actions.sumofus.org/a/credit-suisse-giftmuell/

Credit Suisse investiert aktuell in fünf Unternehmen, die Giftmüll in die Ozeane vor Papua-Neuguinea, Norwegen und der Türkei schütten.

Nachdem wir gemeinsam bereits die Citigroup zum Ausstieg aus dem dreckigen Geschäft gebracht haben, können wir jetzt dafür sorgen, dass auch Credit Suisse nicht weiter Geld mit Giftmüll verdient — und den Umweltzerstörern den Geldhahn zudrehen.

 

 Petition Unterzeichnen 

https://actions.sumofus.org/a/credit-suisse-giftmuell/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Christian, Angus und das Team von SumOfUs
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Mehr Informationen:

Ditch Ocean Dumping, Earthworks (in englischer Sprache).
Citigroup limits financing for mines that dump tailings at sea, Mongabay, 12. Juni 2018 (in englischer Sprache).

 


SumOfUs sind Millionen von Menschen, die ihre Macht als Verbraucher, Arbeitnehmerinnen und Investoren nutzen, um Konzerne weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

Neuigkeit zur Petition: Wir sind viele! 100.000 Menschen kämpfen gemeinsam gegen die Vermüllung der Meere!

https://www.change.org/p/angela-merkel-cdu-unsere-ozeane-sind-keine-m%c3%bcllkippe-frau-merkel-stoppen-sie-diesen-irrsinn/u/20941693

Hannes Jaenicke und die Deutsche Umwelthilfe e.V.

31. Juli 2017 — Liebe/r Unterstützer/in,

die 100.000 Unterschriften haben wir in Rekordzeit geknackt, großartig! Ich danke Dir ganz herzlich für Deine Unterstützung! Ich habe deshalb extra ein Video aufgenommen:

https://www.facebook.com/Change.orgDeutschland/videos/1577943528904423/

Bitte teile es in Deinem Netzwerk, damit wir den nächsten Meilenstein erreichen!

Pünktlich zum Earth-Overshoot Day am 2. August wollen wir Frau Merkel einen Brief schreiben und unsere Forderungen an sie senden. Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse: alle natürlichen Ressourcen, die ab dem kommenden dem 2. August 2017 verbraucht werden, kann die Erde in diesem Jahr nicht mehr regenerieren! Die sinnlose Ressourcenverschwendung durch die Herstellung von immer mehr Verpackungen und das Anhäufen riesiger Müllmengen muss ein Ende haben!

Lasst uns noch mehr werden! Wir wollen 150.000 Unterschriften sammeln und Frau Merkel zeigen, wie wichtig das Thema ist.
Je mehr wir sind, desto größer wird der Druck auf die Politik! Also bitte erzähle auch weiterhin Deinen Freunden, Bekannten und Nachbarn von unserer Petition. Das geht natürlich auch über Facebook
und Twitter: change.org/plastik

Denn wenn wir so weitermachen wie bisher, schwimmen 2050 mehr Plastikteile als Fische in unseren Ozeanen! Das darf nicht sein!

Vielen Dank für Dein Engagement und Dein Vertrauen!

Herzlich,

Dein Hannes Jaenicke

PS: NGOs, wie die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), sind auf Unterstützer angewiesen, um eine Vielzahl an Umwelt- und Verbraucherschutzthemen zu bearbeiten. Die DUH freut sich über eine Unterstützung ihrer Arbeit. Hier könnt ihr Fördermitglied werden, schon ab 5 Euro im Monat.

DUH Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft Köln
IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02
BIC: BFSWDE33XXX


 

 

Plastikplanet: Noch ein Müllstrudel im Pazifik

http://www.spektrum.de/news/noch-ein-muellstrudel-im-pazifik/1485775

Der pazifische Müllstrudel nördlich von Hawaii ist wohlbekannt. Nun zeigt sich: Es gibt ein südliches Gegenstück dazu.

Feuerfisch inspiziert Plastiktüte im Meer

© richcarey / Getty Images / iStock
(Ausschnitt)
Vermutet wurde es schon lange, doch erst jetzt gibt es die offizielle Bestätigung, dass auch im Südpazifik ein gewaltiger Müllstrudel vornehmlich aus Plastikabfällen kreist. Er nimmt eine Fläche von rund 2,6 Millionen Quadratkilometern ein und entspricht damit etwas mehr als der tausendfachen Fläche des Saarlands. Das berichtete Charles Moore von der Algalita Marine Research Foundation gegenüber „ResearchGate„, der mit seinem Team eine Schiffsexpedition in die Region durchgeführt hatte. Dabei entnahmen sie unter anderem rund um die Oster- und Robinson-Crusoe-Inseln Wasserproben, um den Plastikgehalt darin zu messen.

Im Gegensatz zum schon länger bekannten Müllstrudel im Nordpazifik besteht das südliche Pendant zumindest in diesem Seegebiet vor der südamerikanischen Küste weniger aus großen Abfällen wie Plastikflaschen, Zahnbürsten oder Schuhen, sondern vor allem aus Granulat: Das Material war bis dahin also schon länger im Ozean unterwegs und entsprechend zerkleinert. „Wir haben gewaltige Mengen Kunststoff gefunden“, fasst es Ozeanforscher Moore zusammen. Auch andere Indizien sprechen dafür, dass hier viel Müll kreist – und darunter nicht nur Kleinteile. Im Mai 2017 wurde beispielsweise eine Studie veröffentlicht, wie viel Kunststoff sich innerhalb weniger Jahre auf der unbewohnten und isolierten Henderson-Insel angesammelt hat. Auch sie liegt im potenziellen Einflussgebiet des Müllstrudels.

Das Problem scheint sich im Südpazifik zu verschärfen, denn eine Studie aus dem Jahr 2011 erbrachte deutlich weniger Müll als heute. In der abgelegenen Region fern von Siedlungszentren reichern sich also erst seit relativ kurzer Zeit Abfälle an, doch geschehe dies in hohem Tempo, so Moore. Woher sie stammen, ist noch unklar, denn sie müssen wegen der geringen Größe eine längere Reise hinter sich haben, was auf eine Quelle außerhalb des Südpazifiks hinweist. Womöglich stammen die Partikel aus dem nördlichen Gegenstück und driften über den Äquator. Laboranalysen sollen genaueren Aufschluss über die Herkunft geben. Die Datenauswertung soll zudem abschätzen helfen, wie viel Müll hier eigentlich unterwegs ist. „Nach dem, was ich gesehen habe, gehe ich davon aus, dass auf einer riesigen Fläche im Südpazifik Millionen Plastikteilchen pro Quadratmeter schwimmen“, schätzt Moore.

Potenziell kann jeder der fünf großen Meereswirbel im Atlantik, Pazifik und Indischen Ozean als Müllstrudel enden. Wirklich gut untersucht sind jedoch nur der nordpazifische und in etwas geringerem Umfang der nordatlantische Wirbel. Zu den anderen drei Wirbeln liegen hingegen kaum Daten vor. Vorherrschende Winde und Meeresströmungen sorgen dafür, dass Abfälle von den Küsten und aus der Schifffahrt hier eingetragen werden und dann für längere Zeit im Meer kreisen. Ein Teil des Mülls sinkt in die Tiefsee, wird zerkleinert und gelangt in die Nahrungskette oder endet schließlich doch wieder an den Küsten. Es existieren Pläne, diese Abfälle aus dem Wasser zu fischen und zu entsorgen, doch bislang ist noch kein Ansatz über Pilotprojekte hinausgekommen.

© Spektrum.de

The Ocean Cleanup Project

http://www.watergate.tv/2017/06/18/unfassbar-eu-regelt-plastikverbrauch-zu-tode-und-ein-junger-mann-zeigt-die-rettung-der-ozeane/

Anstatt wie bisher mit Schiffen durch die Meere zu fahren und mit Netzen den Müll herauszufischen, will man sich die natürlichen Meeresströmungen zu Nutze machen. Dabei sollen schwimmende Barrieren im Meer wie riesige Fangarme, unter der das Wasser hindurchströmen kann, den an der Oberfläche schwimmenden Müll einsammeln und durch die Strömung in einem riesigen Auffangtrichter sammeln. Für Tiere sei die Konstruktion keine Gefahr, da sie unter den Barrieren hindurchschwimmen könnten (http://bit.ly/2r1eeX4).

alles lesen …

http://www.watergate.tv/2017/06/18/unfassbar-eu-regelt-plastikverbrauch-zu-tode-und-ein-junger-mann-zeigt-die-rettung-der-ozeane/

EINE INNOVATIVE LÖSUNG ZUR REINIGUNG DER OZEANE.

http://pacific-garbage-screening.de/

 

Mi. 29.03. Köln, Odeon

A Plastic Ocean‚ – präsentiert vom Pacific Garbage Screening e.V.

Mo. 03.04. Düsseldorf, Savoy Theater

International Ocean Film Tour

Mi. 05.04. Bonn, Neue Filmbühne

‚A Plastic Ocean‘ – präsentiert vom Pacific Garbage Screening e.V.

Do. 06.04. Aachen, Cinekarree

International Ocean Film Tour