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Palmöl

Christian Bock, SumOfUs.org

Regenwaldzerstörung, Ausbeutung von Arbeitnehmer/innen, giftige Pestizide — viel zu lange schon arbeitet Nestlés Geschäftspartner Indofood mit Methoden, die selbst für die Palmölbranche schockierend sind.

Doch Sie haben jetzt die Chance, dieses Treiben zu beenden: Schon diese Woche trifft sich der Runde Tisch für Nachhaltiges Palmöl (RSPO), die wichtigste Zertifizierungsinstanz der Palmölindustrie.

Mit öffentlichem Druck können Sie jetzt dafür sorgen, dass der RSPO Indofood sanktioniert — und dann muss endlich auch Nestlé seinen unsäglichen Geschäftspartner fallen lassen.

Unterschreiben Sie die Petition und fordern Sie den RSPO auf, Indofood auf die Schwarze Liste zu setzen.

https://actions.sumofus.org/a/stoppen-sie-die-regenwaldzerstoerung-und-die-ausbeutung-von-arbeitnehmer-innen/

Indofood gehört einem der reichsten Männer Indonesiens. Mehrmals haben Ermittlungen bereits aufgedeckt, wie Arbeitnehmer/innen ausgebeutet werden und unter gefährlichen Arbeitsbedingungen für einen Hungerlohn schuften müssen. Ganze Dörfer vertrieb Indofood mit Drohungen von ihrem Land, um dort illegal den Regenwald zu roden.

Auch die RSPO-Richtlinien zum Schutz der Lebensräume von Orang-Utans werden von Indofood schändlich missachtet. Durch die Abholzung in kohlenstoffreichen Torfgebieten wird zudem das weltweite Klima-Chaos verschärft.

Nestlé hat seine Finger in diesem schmutzigen Spiel. Der Lebensmittel-Riese vertreibt unter anderen Namen Produkte auf dem südasiatischen Markt und profitiert dabei von einer Partnerschaft mit Indofood.

Wenn wir die wichtigste Zertifizierungsorganisation dazu bringen, Indofood auszuschließen, muss auch Nestlé reagieren und seine Geschäftsbeziehungen zu Indofood beenden.

Uns bleibt nicht mehr viel Zeit, bis das Urteil gegen Indofood gefällt wird.

Unterzeichnen Sie jetzt die Petition und fordern Sie den RSPO auf, Indofood zu sanktionieren!

https://actions.sumofus.org/a/stoppen-sie-die-regenwaldzerstoerung-und-die-ausbeutung-von-arbeitnehmer-innen/

Gemeinsam konnten wir bereits einige der Palmölunternehmen dazu bringen, ihre zerstörerisches Geschäftspraktiken zu ändern: Letztes Jahr haben wir mit einer riesigen SumOfUs-Petition die Machenschaften eines anderen zwielichtigen Partner von Nestlés ans Licht gebracht — REPSA in Guatemala. Diese Enthüllung und das Medienecho zwangen Nestlé, die Geschäftsverbindung mit dem Palmöl-Sünder zu beenden!

Der RSPO versäumt es oft, seine eigenen Standards durchzusetzen. Wenn wir den Druck erhöhen, könnte er Indofood endlich rausschmeissen. Erst kürzlich hat der RSPO auch die Mitgliedschaft von Nestlé für mehrere Wochen eingefroren, nachdem Nestlé gegen die Regeln verstoßen hatte.

Diese Strafe war ein schwerer Schlag für Nestlés Image: Zoos und Einzelhändler auf der ganzen Welt boykottierten in diesem Zeitraum Nestlé-Produkte. Lassen Sie uns eine starke Botschaft an die Palmölindustrie senden, indem wir dafür sorgen, dass Indofood dauerhaft aus dem RSPO ausgeschlossen wird.

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition, damit Palmöl-Sünder zur Verantwortung gezogen werden. Fordern Sie den RSPO auf, Indofood auszuschließen.

https://actions.sumofus.org/a/stoppen-sie-die-regenwaldzerstoerung-und-die-ausbeutung-von-arbeitnehmer-innen/

 Petition Unterzeichnen 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Christian, Rebecca, Fatah und das Team von SumOfUs
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Mehr Informationen:

 

 


SumOfUs sind Millionen von Menschen, die ihre Macht als Verbraucher, Arbeitnehmerinnen und Investoren nutzen, um Konzerne weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

Kein Freihandel für Palmöl in der EU!

Regenwald gerodet

Kein Freihandel für Palmöl in der EU!

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

ZUR PETITION  

Umweltgruppen aus Indonesien und Europa sind alarmiert. Vor den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen den beiden Partnern setzte Indonesien offenbar die EU-Delegation unter Druck. Nicht nur ärgert sich Indonesien über europäische Ansätze, in den nächsten Jahrzehnten weniger Palmöl als Kraftstoff einzusetzen. Indonesien hat auch vor der WTO gegen Handelsbarrieren geklagt. Indonesien schlägt sogar vor, gegen Palmöl-Kritiker vorzugehen.

Minister Luhut Panjaitan wirbt derzeit in Europas Hauptstädten plus Brüssel dafür, dass die EU weiterhin Palmöl aus Indonesien kauft. Der Mann – ein Ex-General –  ist dabei nicht zimperlich. 

Indonesische Umweltaktivisten wie Yuyun Harmono von WALHI sehen das ganz anders. Sie fordern, für Palmöl dürfe es keinen Freihandel geben. Denn für die Plantagen würden nicht nur die Regenwälder vernichtet und das Klima durch die Brandrodungen weiter angeheizt. Auch die Rechte der Menschen blieben auf der Strecke – sie werden oft gewaltsam von ihrem Land vertrieben und ihrer Lebensgrundlage beraubt.

Im Bewusstsein dieser Probleme fordert der Schweizer Nationalrat (28. Februar 2018) den Schweizer Bundesrat auf, Palmöl vom Freihandel auszunehmen.

Mit Freihandel wird die Palmölproduktion weiter steigen. Bisherige Schutzprogramme und Konfliktlösungen wären vergebens.

ZUR PETITION  

Wehren Sie sich mit uns gegen den Ausverkauf des Regenwaldes an Konzerne und unterschrieben Sie unsere Petition.

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Ein Fluß im Leuser Ökosystem

Bäume pflanzen für die Zukunft

Schneisen für Straßen, illegale Palmöl-Plantagen, ausgelegte Schlingfallen – das Leuser-Ökosystem auf Sumatra ist kein Paradies mehr. Orang-Utans, Waldelefanten, Tiger und Nashörner verlieren dort zusehends ihren Lebensraum. Doch Umweltschützer verwandeln 500 Hektar zerstörten Wald wieder in Dschungel. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.

Der neue Wald ist nicht kostenlos zu haben. Pro Hektar werden 400 Euro veranschlagt. Damit werden die Setzlinge bezahlt und die vier Mitarbeiter entlohnt, die die jungen Bäume anpflanzen und pflegen.

JETZT SPENDEN  

Nestlé hält zu Palmöl-Verbrecher

Anne Isakowitsch, SumOfUs.org

Nestlé kauft Palmöl von REPSA — einem Konzern, der massive Umweltzerstörung in Guatemala verantwortet.

Andere Unternehmen wie Cargill und Wilmar haben sich schon von REPSA getrennt. Auch Nestlé muss jetzt Konsequenzen ziehen und die Beziehung zu dem Palmöl-Lieferanten beenden.

 Petition Unterzeichnen 

https://actions.sumofus.org/a/nestle-repsa/

Die krebserregenden und das Erbgut schädigenden Kontaminanten kommen vor allem in Palmöl sowie Produkten vor, die Palmöl enthalten.

https://www.regenwald.org/erfolge/7896/schadstoffe-im-palmoel-eu-plant-grenzwerte

Ob Grenzwerte ausreichen, die Gesundheit der Konsumenten schützen, ist fraglich. Im Mai 2016 erklärte die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) noch in einer Pressemitteilung: „Da die genotoxische und karzinogene Wirkung von Glycidol hinreichend nachgewiesen ist, haben wir keinen sicheren Wert für Glycidyl-Fettsäureester (GE) festgelegt,“ so Dr. Helle Knutsen wörtlich. Sie ist die Vorsitzende des Sachverständigengremium für Kontaminanten in der Lebensmittelkette (CONTAM) der EFSA. Die EFSA hatte im Auftrag der EU Kommission die Gesundheitsrisiken der Fettschadstoffe untersucht.

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition an die EU: Kein krankmachendes Palmöl ins Essen!

https://www.regenwald.org/petitionen/1056/palmoel-raus-aus-unserem-essen

Bundestag: Wo Palmöl drin ist, muss Palmöl draufstehen – auch bei Kosmetik!

https://www.change.org/p/wir-fordern-wo-palm%C3%B6l-drin-ist-muss-palm%C3%B6l-draufstehen-auch-bei-kosmetik

Was ist das Problem?

Wie inzwischen immer mehr Verbrauchern bekannt ist, hat Palmöl eine Unmenge an negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Von der Regenwaldzerstörung in Südostasien (allein in Indonesien wurde in den letzten 20 Jahren Regenwaldfläche in der Größe Deutschlands gerodet) bis hin zu gesundheitlichen Bedenken europäischer Behörden (als krebserregend eingestuft) gibt es viele gute Gründe, auf Palmöl zu verzichten.

Eben dieses Palmöl befindet sich in einem Großteil aller Kosmetik-Produkte, das muss aber nicht eindeutig auf der Verpackung deklariert werden. Stattdessen gibt es an die 100 chemische „Tarnnamen“ für Palmöl, welche die wahren Inhaltsstoffe der Produkte verschleiern. Für umwelt- und gesundheitsbewusste Verbraucher gibt es so keine echte Chance zu wissen ob ein Produkt – sei es Zahnpasta, Shampoo oder Mascara – Palmöl enthält oder nicht.

Was ist die Lösung?

Die Lösung ist ganz einfach: Wo Palmöl drin ist, muss auch Palmöl draufstehen. Wir fordern deshalb ein Gesetz das Hersteller dazu verpflichtet, Palmöl in Kosmetik auch als solches zu Deklarieren. Das ist fair, transparent und zudem existiert ein solches Gesetz für Lebensmittel schon seit 2014. Warum also nicht auch bei Kosmetik?

Warum sollte ich unterschreiben?

Fairness und Transparenz sind wichtig für Verbraucher, und wir alle haben ein Recht darauf zu erfahren was in unseren Produkten steckt. Kein Hersteller in keiner Produktkategorie sollte über diesem Recht stehen. Deshalb solltest auch du unterschreiben!

Wer sind wir?

Wir sind die Kampagne ZeroPalmöl des SAVE Wildlife Conservation Fund, einer gemeinnützigen non-profit Stiftung aus Wülfrath, NRW. Unsere Palmöl-Kampagne hat das Ziel, Verbraucher über die schädlichen Folgen von Palmöl aufzuklären und sie dazu zu bewegen, ganz oder sehr stark auf das Pflanzenfett zu verzichten.

Diese Petition wird versendet an:

  • Deutscher Bundestag

Kellogg´s, Nestlé, Unilever: Stoppt die Kinderarbeit für Palmöl!

Palmöl Plantage - Nestlé Logo in Vordergrund

Kellogg´s, Nestlé, Unilever: Stoppt die Kinderarbeit für Palmöl!

ZUR PETITION  >>

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die Palmölindustrie zerstört nicht nur die Regenwälder, sie beutet auch die Arbeiter systematisch aus. Selbst vor Kinder- und Zwangsarbeit schreckt die Branche nicht zurück. Anstatt zur Schule zu gehen, müssen Kinder auf den Palmölplantagen des Wilmar-Konzerns und verbundener Unternehmen arbeiten, klagt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International an.

Zu den Käufern des Palmöls gehören westliche Markenhersteller wie Colgate Palmolive, Kellogg´s, Nestlé, Procter&Gamble und Unilever. Sie produzieren daraus Schokoriegel, Shampoo, Waschmittel und andere Produkte des Alltags.

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition an die Palmölindustrie und ihre Kunden. Sie müssen Menschenrechtsverletzungen, Kinder- und Zwangsarbeit sofort unterbinden:

ZUR PETITION  >>

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Geschenkidee zu Weihnachten: Spenden für Indonesiens Orang-Utans

Der Umweltschützer Basuki Bude Santoso hat in seinem Leben bereits tausende Bäume gepflanzt. Seit einigen Jahren sorgt er dafür, dass dort wieder Wald wächst, wo er von Plantagenfirmen abgeholzt wurde – auch auf 80 Hektar inmitten des Tanjung Puting Nationalparks.

Als im Sommer 2015 Feuer im Nationalpark wüteten, löschten Basuki und Aktivisten der Organisation „Friends of the National Parks Foundation“ mit schlichten Feuerpatschen Brände. Nun arbeiten Basuki und der Förster Fajar Dewanto unermüdlich daran, dass auf der Asche neuer Wald wächst.

Die Kosten für die Aufzucht der Setzlinge und die Aufforstung betragen pro Tag nur etwa 26 Euro. Bitte unterstützen Sie Basuki und Fajar mit Ihrer Spende.

JETZT SPENDEN  >>

Re: Dringend: Orang-Utans hochgefährdet!

Orang-Utans verenden qualvoll im Feuer — weil ihr Regenwald für riesige Palmöl-Plantagen zerstört wird. Wir wollen die Firma PepsiCo unter Druck setzen, damit sie auf nachhaltiges Palmöl umsteigt.

Helfen Sie uns damit wir die Orang-Utans retten können?

https://actions.sumofus.org/a/schluss-mit-zerstoererischem-palmoel?akid=24896.9287361.rrGbvT&donation_band=nondonor&rd=1&source=fwd&t=2

Fragen und Antworten zu Palmöl

https://www.regenwald.org/themen/palmoel/fragen-und-antworten

Fakten über Palmöl

Stimmt es, dass für Palmöl der Regenwald abgeholzt wird?

In welchen Produkten ist Palmöl enthalten?

Warum ist Palmöl auf den meisten Produkten nicht deklariert?

Ölpalmen sind doch auch Bäume. Können die Tiere aus dem Regenwald nicht auch da leben?

Ist Palmöl auch für die Menschen vor Ort eine Belastung?

Stimmt es, dass Palmöl krank machen kann?

Ist Bio-Palmöl umwelt- und sozialverträglich?

Was ist mit angeblich nachhaltigem Palmöl nach RSPO-Kriterien?

Heizt der Palmöl-Boom das Klima an?

Was macht Palmöl im Autotank?

uvm

PepsiCo’s secret

Paul Ferris, SumOfUs.org

What’s the hidden cost of the cheap palm oil used in Doritos, Cheetos, and other PepsiCo snacks found in your supermarket aisles?

It’s the countless workers exploited at the hands of the palm oil industry in South East Asia — where PepsiCo’s products are made.

There are stories of workers being lured to Indonesia or Malaysia, only to find themselves trapped on palm oil plantations with no money, no passport, with no days off. Those who work spraying pesticides don’t have the proper equipment, and are exposed to toxic chemicals.

Some workers don’t even get paid — especially women and children.

But we can help end the exploitation by showing solidarity with palm oil workers. Our friends at Rainforest Action Network have made a video to expose PepsiCo’s ties to the human cost of palm oil.

Please watch and share the video to pile the pressure on PepsiCo. We can’t let PepsiCo hide its ties to conflict palm oil.

https://actions.sumofus.org/a/the-hidden-cost-of-pepsico-s-palm-oil/

PepsiCo buys a whopping 450,000 tonnes of cheap palm oil per year. Its sole producer in Indonesia is IndoFood — one of the largest palm oil growers in the world.

IndoFood has been linked to the suffering of countless workers and the clearing of vast swathes of lush rainforest. To feed the rising global demand for palm oil, the homes of orangutans, rhinos, and elephants are being destroyed.

One by one we’re losing these endangered animals.

It doesn’t have to be this way. Working with our partners, the SumOfUs community has pushed huge companies like McDonald’s, Dunkin’ Donuts, Kellogg’s, Starbucks and many more to adopt sustainable palm oil policies. By standing together, we make ourselves powerful. 

We can do it again. But we have to amp up the pressure to force PepsiCo to move.

Please watch and share the video to expose PepsiCo’s ties to conflict palm oil now.

https://actions.sumofus.org/a/the-hidden-cost-of-pepsico-s-palm-oil/

Thanks for all that you do,
Paul, Kat, Hanna, and the team at SumOfUs

 


More information:

The Snack Food 20 Scorecard, Rainforest Action Network

http://www.ran.org/sf20scorecard
The Human Cost of Conflict Palm Oil, Rainforest Action Network, OPPUK, and International Labor Rights Forum, 8 June 2016

https://d3n8a8pro7vhmx.cloudfront.net/rainforestactionnetwork/pages/15889/attachments/original/1467043668/The_Human_Cost_of_Conflict_Palm_Oil_RAN.pdf?1467043668