Schlagwort-Archive: pestizid

Thiacloprid muss verboten werden! Es ist unbegreiflich, wie unverantwortlich die Po-li-tik-er-Innen handeln.

Liebe Luise, veröffentlichen Sie bitte meine Petition zur Rettung des Rotmilans. Ich lebe in Vorpommern, wo ich mit eigenen Augen die Vernichtung vieler Arten miterlebe, weil ihnen an immer mehr Orten die Lebensgrundlage genommen wird und ihr Lebensraum immer kleiner wird: Viele werden auch mit den Windrädern maschinell getötet.
Ihr René

Tödliches Obst

Christian Bock, SumOfUs.org

Schweizer Pestizid vergiftet Bauern in Indien

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Die Geschichte scheint unglaublich: Im zentralindischen Yavatmal wurden letztes Jahr innert 12 Wochen etwa 800 Landarbeiter schwer vergiftet, als sie auf Baumwollfeldern Pestizide ausbrachten. Über zwanzig von ihnen starben. Ein dafür verantwortliches Insektizid stammt aus der Schweiz: „Polo“ wird von Syngenta im Wallis hergestellt und in Länder des Südens exportiert, obwohl es hierzulande wegen seiner Gefährlichkeit für Gesundheit und Umwelt längst verboten ist.

Können wir es verantworten, dass eine Schweizer Firma im Ausland einen Giftstoff verkauft, der bei uns wegen seiner Gefährlichkeit nicht erlaubt ist? Können wir akzeptieren, dass der Bundesrat es als einen «nicht verhältnismässigen» Einschnitt in die Wirtschaftsfreiheit bezeichnet, die Menschen anderswo gleichermassen vor Vergiftung zu schützen wie uns? Können wir darüber hinwegsehen, dass in diesen Tagen in den indischen Zeitungen bereits wieder Dutzende Vergiftungen vermeldet werden, ohne dass wirksame Massnahmen ergriffen worden wären, diese zu verhindern?

Nein, das können wir nicht. Und wir müssen es auch nicht. Es liegen Instrumente auf dem Tisch, um Skandale wie jenen von Yavatmal zu verhindern. Der Nationalrat kann ein Verbot des Exports von bei uns nicht zugelassenen Pestiziden beschliessen. Und die Konzernverantwortungsinitiative würde Konzerne wie Syngenta in die Pflicht nehmen, endlich entschieden dagegen vorzugehen, dass Menschen Opfer ihres Geschäftsmodells werden.

Lesen Sie hier die ganze Recherche und was die Politik unternehmen kann: www.giftexporte.publiceye.ch

Liebe Grüsse
Christian Engeli, Public Eye

PS: Damit die Politik handelt, braucht es öffentlichen Druck. Wir freuen uns deshalb, wenn Sie in Ihrem Umfeld auf unsere Recherche aufmerksam machen.
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Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | http://www.publiceye.ch

There are other problems with the Arctic gmo-Apple

For example, farmers growing them may have to increase their pesticide use—and conventional apples already have some of the highest levels of toxic pesticide residues of any fruit.

> konventionelle äpfel  weisen die höchsten pestizid-rückstände auf von allen früchten …

https://action.organicconsumers.org/content_item/oca-email?email_blast_KEY=1390054

Tschüss, Bienenkiller!

Wiebke Schroeder, SumOfUs.org

nächste Woche könnte ein bahnbrechendes Verbot von Bienenkiller-Pestiziden bringen — doch noch ist ungewiss, ob eine Mehrheit der EU-Länder für den Vorschlag der EU-Kommission stimmt.

Das Votum der Bundesregierung ist entscheidend — und hängt ausgerechnet an Landwirtschaftsminister Schmidt (CSU): Dem Minister, der gerade im Alleingang für Glyphosat gestimmt hat, ganz im Sinne Monsantos.

Jetzt steht Herr Schmidt am Scheideweg: es geht um sein ganzes politisches Vermächtnis.

Gemeinsam können wir ihm klar machen: Schlägt er sich auch noch auf die Seite der Neonikotinoid-Produzenten, dann macht er sich zur traurigen Figur der Geschichtsbücher — als Monsanto-Helfer und Bienenkiller-Minister.

Zeigen wir ihm jetzt, wie viele Menschen ein Ja zum Neonikotinoid-Verbot von ihm erwarten. Würden Sie ihm jetzt eine Nachricht auf Twitter schreiben?

Sie können gerne unseren Vorschlag nutzen — oder formulieren Sie Ihre eigene Nachricht.

Tweet senden!

https://twitter.com/login

Sie nutzen Twitter nicht? Hier können Sie Landwirtschaftsminister Schmidt eine E-Mail schicken.

https://actions.sumofus.org/pages/ihre-e-mail-fuer-die-bienen/

Der Verbotsvorschlag der EU-Kommission ist nicht perfekt — der Einsatz der drei verbotenen Neonikotinoide wäre weiterhin in Gewächshäusern erlaubt. Aber das Verbot wäre ein entscheidender Schritt in eine Zukunft ohne Bienenkiller-Pestizide.

Wenn SumOfUs-Mitglieder aus ganz Deutschland Nachrichten auf Twitter verbreiten und E-Mails an den Landwirtschaftsminister schicken, machen wir deutlich, wie groß der Rückhalt für ein Verbot von Bienenkillern ist.

Sind Sie dabei?

Tweet senden!

https://twitter.com/login

Oder: Oder schicken Sie eine E-Mail an Landwirtschaftsminister Schmidt.

https://actions.sumofus.org/pages/ihre-e-mail-fuer-die-bienen/

SumOfUs-Mitglieder wie Sie setzen sich seit Jahren für den Schutz der Bienen ein. Wir stellen uns quer, wenn Politiker/innen die Interessen von Bayer und Co. wichtiger nehmen als den Schutz unserer Bestäuber und unserer Umwelt.

Auch dieses Mal legen wir uns ordentlich ins Zeug: Gemeinsam wollen wir Landwirtschaftsminister Schmidt bewegen — doch das ist nicht alles.

Wenn die verantwortlichen Politiker/innen für die Verhandlungen am Brüsseler Flughafen ankommen, planen wir eine besondere Überraschung. Im ganzen Ankunftsbereich stehen riesige Werbetafeln mit einer klaren Forderung: Schützen Sie unsere Bienen! Unterstützt von Ihnen und hunderttausenden anderen SumOfUs-Mitglieder aus ganz Europa.

Danke für Ihr Engagement!

Wiebke, Anne und das SumOfUs-Team

 


Mehr Informationen:

Pestizide im Honig – weltweit!, MDR, 6. Oktober 2017.
Systemische Pestizide, The Task Force on Systemic Pesticides.
Pflanzenschutzmittel lässt weniger Hummeln Eier legen, Der Spiegel, 14. August 2017.
EU-Kommission will für Bienen schädliche Pflanzenschutzmittel verbieten, Süddeutsche Zeitung, 24. März 2017.
Pestizide und das Ende unserer Insekten, GEO, 19. April 2017.

 


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Bayers Albtraum

Kanada steht kurz vor einem Verbot für ein Bienenkiller-Pestizid aus dem Hause Bayer.

Rufen Sie die kanadische Regierung auf, standhaft zu bleiben und dem Druck von Bayer nicht nachzugeben!

https://actions.sumofus.org/a/komplettverbot-bienenkillerpestizide/