Schlagwort-Archive: pestizide

Bayers geheimer Deal

Anne Isakowitsch, SumOfUs.org

Die Europäische Kommission könnte ein Killerpestizid von Bayer-Monsanto erneut zulassen. Aber Sie können das noch verhindern.

Die Entscheidung soll hinter dem Rücken der Bürger*innen durchgesetzt werden. Doch mit Ihrer Hilfe können wir Anzeigen auf Brüssels führenden Nachrichtenseite schalten — und Druck machen, damit die Kommission damit nicht durchkommt.

Können Sie bitte 4 € spenden, damit wir das Killerpestizid stoppen können?

Jetzt 4 € Spenden

https://actions.sumofus.org/a/thiacloprid-verhindern

Tausende SumOfUs-Mitglieder wie Sie hatten die EU zum Verbot von bienenschädlichen Neonikotinoiden bewegt. Umso überraschender kommt die geplante Neuzulassung von Thiacloprid. Ein Zeichen dafür, wie mächtig Bayer-Monsantos Lobbyist*innen sind. Das bedeutet, dass auch wir den Druck erhöhen müssen.

Gemeinsam haben wir es bereits geschafft, dass die deutsche Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner gegen die Neuzulassung stimmen will. Aber damit Thiacloprid verboten wird, brauchen wir noch mehr EU-Landwirtschaftsminister*innen auf unserer Seite.

Stellen Sie sich vor, Sie wollen morgens kurz die Nachrichten lesen und dann sind Sie plötzlich mit lauter Anzeigen konfrontiert, die Sie beschuldigen, die Bienen und die Gesundheit der Menschen zu gefährden. Dieser öffentliche Aufschrei kann die anderen EU-Landwirtschaftsminister*innen zu einem Verbot von Thiacloprid bewegen.

Aber wir schaffen das nicht ohne Ihre Hilfe.

Bitte spenden Sie 4 €, damit die Zulassung von Thiaclopid gestoppt wird!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Anne und das Team von SumOfUs

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Pestizid kann wohl Föten töten, taz, 29. März 2019.

Das wahre Gesicht hochgefährlicher Pestizide — Public Eye

Millionen von Brasilianerinnen und Brasilianern sind täglich einem giftigen Cocktail von Pestiziden in ihrem Trinkwasser ausgesetzt: Die Ergebnisse unserer Recherche, die wir letzten Monat in Zusammenarbeit mit Repórter Brasil publiziert haben, verbreiteten sich wie ein Lauffeuer in Brasilien. In einer Woche wurde in mehr als 130 Artikeln, Radio- und Fernsehsendungen darüber berichtet.

Die Agrochemie und ihre Lobbyisten verfügen in Brasilien über enormen Einfluss. Trotzdem gibt es Wissenschafterinnen und Aktivisten, die auf die dramatischen Folgen des massiven Einsatzes von Pestiziden – insbesondere der «hochgefährlichen» aufmerksam machen.

Um diesem Kampf ein Gesicht zu geben, hat ein brasilianischer Aquarell-Künstler mit pestizidverseuchtem Wasser engagierte Personen porträtiert: Es sind Menschen, die sich gegen die illegitimen Praktiken von Syngenta in ihrem Land wehren: Wie unsere Untersuchung zeigt, nutzt der Basler Agrochemie-Konzern die schwachen Regulierungen in Brasilien und anderswo aus und verkauft dort Pestizide, die in der Schweiz und der EU wegen ihrer Gefährlichkeit verboten sind .Hier können Sie die Porträts und die Geschichten dahinter entdecken.

Zusammen mit unseren brasilianischen Partnern und den porträtierten Aktivistinnen und Aktivisten fordern wir Syngenta auf, die Produktion und den Verkauf hochgefährlicher Pestizide einzustellen. Bis jetzt haben 20’000 Personen unseren Aufruf unterstützt – darunter auch Sie! Vielen Dank.

Wir freuen uns, wenn Sie uns helfen, die Kampagne und die Pestizid-Porträts weiterzuverbreiten: Leiten Sie den Link zur Kampagne beispielsweise an drei Personen in Ihrem Umfeld weiter:


– Den Link www.stopp-pestizide.ch per Mail teilen
– Auf Facebook teilen
Mit Whatsapp teilen

Die Gesundheit der brasilianischen Bevölkerung ist weitaus wichtiger als die Millionengewinne von Syngenta! Vielen Dank für Ihr Engagement für eine gerechtere Welt.

Für Public Eye
Christian Engeli

Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch

 

Re: Karate-Forst

Anne Isakowitsch, SumOfUs.org

es gibt Grund zum Feiern: Der Pestizid-Regen über Brandenburg ist Geschichte.

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg ist dem Antrag des Brandenburger Naturschutzbundes (NABU) gefolgt und hat den Einsatz von “Karate Forst” am 17. Mai mit sofortiger Wirkung gestoppt. Das Urteil ist unanfechtbar.

Vielen Dank für Ihren Einsatz, um Brandenburgs Wälder vor dem Pestizid-Regen zu retten.

Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Weil der Antrag des NABU in erster Instanz abgelehnt wurde, sind Teile der brandenburgischen Wälder bereits mit den Pestizid besprüht wurden. Die angerichtete Zerstörung kann auch das jetzige Urteil nicht mehr rückgängig machen.

Und nicht nur Brandenburgs Wälder sind in Gefahr: Auch über dem Land der indigenen Bevölkerung Kanadas fällt ein “tödlicher Regen” aus Glyphosat. Gemeinsam können SumOfUs-Mitglieder wie Sie und ich auch diesen Pestizid-Regen stoppen.

Helfen Sie mit einer Spende, um den Pestizid-Regen über Kanada zu stoppen!

https://actions.sumofus.org/a/kanada-glyphosat/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Anne und das Team von SumOfUs
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Mehr Informationen:

Karate-Insektizid darf nicht gesprüht werden, Potsdamer Neueste Nachrichten, 19. Mai 2019.
TEK Elders will take government to court, The Mid-North Monitor. 4. April 2019 (in englischer Sprache).

 

 


SumOfUs sind Millionen von Menschen, die ihre Macht als Verbraucher*innen, Arbeitnehmer*innen und Investor*innen nutzen, um Konzerne weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

Gift-Hubschrauber über Brandenburg

Anne Isakowitsch, SumOfUs.org

EILMELDUNG: Giftiger Pestizid-Regen über Brandenburgs Wäldern. Seit letzter Woche verteilen Hubschrauber das Insektizid „Karate Forst“ über fast 10.000 Hektar Wald.

Der Einsatz der Gift-Hubschrauber ist eine Gefahr für Mensch und Tiere.

Fordern Sie jetzt das Ende des Pestizid-Regens in Brandenburg!

https://actions.sumofus.org/a/pestizide-bandenburg/

 Petition Unterzeichnen 

Ackergifte: Wo der Staat versagt, messen wir nach

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Ackergifte: Wo der Staat versagt, messen wir nach

Wo der Staat versagt, messen wir nach

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

weit mehr als 40.000 Tonnen Pestizid-Wirkstoffe werden jedes Jahr in Deutschland versprüht. Dabei landen die Gifte nicht nur auf den Feldern, auf denen sie ausgebracht wurden, sondern verbreiten sich kilometerweit durch die Luft. Das konnten wir mit unserer Untersuchung in Südtirol nachweisen, die wir Ihnen in unserem letzten Newsletter vorgestellt haben.

Während die Behörden in Südtirol die Gefahren abwiegeln und eigene Daten geheim halten, messen die zuständigen Stellen in Deutschland noch nicht einmal nach. Doch wo der Staat sich um seine Verantwortung drückt, werden wir aktiv. Mit einem großangelegten Messprojekt untersuchen wir in diesem Jahr, wie Bio-Äcker, Wohngebiete und Naturschutzflächen in Deutschland durch Pestizide belastet werden. Dazu beginnen wir gemeinsam mit dem Bündnis für enkeltaugliche Landwirtschaft in den nächsten Tagen damit, an 200 Messpunkten in ganz Deutschland die Luft auf Pestizidrückstände zu untersuchen.

In Südtirol konnten wir Pestizide noch Kilometer von ihrem Ausbringungsort entfernt nachweisen, obwohl sich diese – wenn man den Zulassungsbehörden Glauben schenkt – eigentlich gar nicht über die Luft verbreiten dürften. Das werden wir nun in Deutschland für rund 500 Wirkstoffe überprüfen.

Mit den Ergebnissen wollen wir Behörden und Politik endlich wachrütteln. Wir können nicht länger hinnehmen, dass wir alle ständig und unfreiwillig mit Giftstoffen aus der Landwirtschaft belastet werden!

Noch nie wurde die Verbreitung von Pestiziden über die Luft so umfassend untersucht, wie wir es mit diesem großangelegten Projekt planen. Das kostet selbstverständlich viel Geld. Unser Anteil beträgt rund 50.000 Euro. Dafür sind wir auch auf Ihre Unterstützung angewiesen. Schon mit einer Spende von 30 Euro finanzieren Sie den Versand eines Passivsammlers. Für 60 Euro können wir die Sammelmedien an einer Messstelle finanzieren. Rund 250 Euro kostet die Laboranalyse auf 500 Pestizidwirkstoffe. Jeder Beitrag hilft!

30 Euro spenden!  

60 Euro spenden!  

250 Euro spenden! 

Das Umweltinstitut hat sich vor mehr als 30 Jahren nach der Katastrophe von Tschernobyl gegründet. Unser Ziel war es, mit unabhängigen Messungen der radioaktiven Belastung von Luft und Lebensmitteln ein Gegengewicht zu den Vertuschungen und Beschwichtigungen der deutschen Behörden zu schaffen. Ähnliches möchten wir auch heute erreichen: Wenn die Behörden so tun, als gäbe es kein Problem und gar nicht erst nachmessen, müssen wir selbst die Datengrundlage schaffen. Die Ergebnisse könnten das europäische Zulassungsverfahren für Pestizide grundsätzlich infrage stellen. Werden Sie uns dabei zur Seite stehen?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße!

Karl Bär

Referent für Agrarpolitik

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München
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Arbeitsbedingungen auf Plantagen: Gewerkschaft aus Ecuador konfrontiert Lidl — Offener Brief aus Ecuador an Lidl

https://www.oxfam.de/mitmachen/aktionen/arbeitsbedingungen-plantagen-gewerkschaft-ecuador-konfrontiert-lidl

Seit einem Jahr machen wir bei Lidl Druck, für faire Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern zu sorgen. Was macht Lidl? Viel zu wenig! Jetzt recherchierte die ecuadorianische Gewerkschaft ASTAC erneut erschreckende Zustände auf Bananen-Plantagen, die an Lidl liefern. In einem offenen Brief konfrontiert ASTAC Lidl damit und fordert, endlich zu handeln. Unterstützen Sie ASTAC dabei!
Zwei Frauen stehen an einer Straße vor einer Bananenplantage. Eine hält ein Plakat mit der Aufschrift: „Lidl, tus proveedores contaminan nuestro medio ambiente – cuando terminas con esa práctica?“
Suli und Emy aus Ecuador haben auf Plantagen, die Lidl beliefern, mit Arbeiter/innen gesprochen. Im Namen der Arbeiter/innen fragen sie: „Lidl, deine Lieferanten verseuchen unsere Umwelt – wann beendest du diese Praxis?“

Giftige Pestizide, Verletzung von Gewerkschaftsrechten, Bezahlung unter Mindestlohn. Während Lidl mit der Nachhaltigkeit seiner Produkte wirbt, produzieren Arbeiter/innen in Ecuador unter katastrophalen Bedingungen Bananen für Lidls Läden.

Passt nicht zusammen? Haben wir Lidl auch gesagt – und zwar seit mittlerweile einem Jahr. Zuletzt mit unserer Aktion #askLidl. Die Reaktion von Lidl: abwehren, abwiegeln, aussitzen. Unsere Vorwürfe seien angeblich haltlos.

Aktuelle Recherchen in Ecuador offenbaren erneut katastrophale Bedingungen

Sind unsere Vorwürfe tatsächlich haltlos? Unsere Partner-Organisation in Ecuador, die Gewerkschaft ASTAC, hat Nachforschungen angestellt: Wie sieht es aktuell auf Zuliefer-Plantagen für Lidls Früchte aus? Das Ergebnis: erschreckend. Auf allen fünf untersuchten Plantagen berichten die Arbeiter/innen von katastrophalen Zuständen. Das Ergebnis ähnelt schockierend dem unserer Studie „Süße Früchte, bittere Wahrheit“ von vor einem Jahr:

Die Menschen werden ausgebeutet, erhalten keinen fairen Lohn, sind teils nicht einmal sozialversichert und auf den Feldern giftigen Pestiziden aus Flugzeugen ausgesetzt. Ein Arbeiter berichtet:

Wenn wir das Flugzeug hören, rennen wir und versuchen, die Plantage zu verlassen. Wenn wir es nicht schaffen, sind die Blätter unser einziger Schutz vor den Pestiziden.

Und auch die Menschen in der Umgebung leiden unter den giftigen Pestiziden, wie die Anwohnerin einer Plantage erzählt:

Wir gehen ins Haus, wenn wir das Flugzeug kommen hören. Wir können die Wäsche weder draußen aufhängen noch sie im Fluss waschen, weil der verseucht ist.

Jetzt offenen Brief der Gewerkschaft ASTAC unterzeichnen!

Die auf den von ASTAC untersuchten Plantagen aufgedeckten Zustände sind unerträglich. Deshalb wendet sich die ecuadorianische Gewerkschaft in einem offenen Brief an Lidl: Die Verantwortlichen dort müssen endlich handeln und diesen Zuständen ein Ende setzen.