Schlagwort-Archive: PUBLIC EYE

LafargeHolcim vergiftet Dorf mit Feinstaub — publiceye

LafargeHolcim vergiftet Dorf mit
Feinstaub – jetzt Petition unterschreiben!
Nun ist es klar: Am 29. November kommt die Konzernverantwortungsinitiative definitiv zur Abstimmung. Dies hat der Bundesrat heute entschieden. Es bleiben uns also nur noch wenige Monate, um die Bevölkerung von einem Ja zu überzeugen.

Wieso die Initiative dringend notwendig ist, zeigt dieser Fall: Der Schweizer Konzern LafargeHolcim betreibt im Südwesten von Nigeria eine Zementfabrik gleich neben dem Dorf Ewekoro. Der Zementstaub führt bei den BewohnerInnen zu Atemwegsbeschwerden. Ärzte berichten, dass die Menschen Schäden an Leber, Lungen und Milz davontragen. Dazu haben viele Menschen im Dorf gravierende Augenprobleme. Trotz Protesten hat sich die Situation nicht verbessert.

Unterschreiben Sie jetzt die Petition der Koalition an LafargeHolcim, damit der Konzern endlich damit aufhört, Ewekoro mit Feinstaub zu vergiften:
Petition unterzeichnen
Dieser Fall zeigt exemplarisch, dass freiwillige Regeln nicht ausreichen, um Menschenrechtsverletzungen von Grosskonzernen wie LafargeHolcim oder Glencore zu stoppen. Genau aus diesem Grund braucht es die Konzernverantwortungsinitiative.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie die Petition unterzeichnen und sie auch an Ihre Bekannten weiterleiten. Je mehr Unterschriften wir sammeln, desto eher wird LafargeHolcim endlich die Situation vor Ort verbessern:
www.konzern-initiative.ch/petition-unterschreiben/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Für Public Eye,
Roman Bolliger


PS: Am Samstag und am nächsten Mittwochabend gibt es einen Online-Aktionstag bei dem Freiwillige übers Internet noch mehr Unterschriften für die Petition sammeln. Wenn Sie auch mitmachen wollen, können Sie sich hier anmelden: www.konzern-initiative.ch/anmeldungen-aktionstag/
Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
Spenden: Spendenkonto PC 80-8885-4 / Online-Spende

Tally Weijl-Lieferant: Wer sich wehrt, fliegt raus. — publiceye

Mit der Covid-19-Pandemie verlieren Millionen Textilarbeiterinnen weltweit ihre Arbeit und ihr Einkommen – und riskieren Gesundheit und Leben.

Als Teil des internationalen Netzwerks «Clean Clothes Campaign» haben wir deshalb einen Appell an Modefirmen lanciert. Bitte unterstützen Sie unseren Appell mit Ihrer Stimme.
Appell unterzeichnen
Gerade jetzt ist dies besonders wichtig – denn aktuell beschäftigt uns die Schweizer Modemarke Tally Weijl.

In einer Textil-Fabrik, die in Myanmar für Tally Weijl produziert, wehrte sich eine Gewerkschaft gegen unzureichende Sicherheitsmassnahmen gegen Covid-19. Daraufhin wurden gezielt hunderte Gewerkschaftsmitglieder entlassen (weitere Infos).

Wir wollen Tally Weijl in den nächsten Tagen dazu bringen, dass sie beim Fabrikmanagement intervenieren und die Einhaltung von Arbeitsrechten und Gewerkschaftsfreiheit einfordern. 

Je mehr Leute unseren Appell unterstützen, umso grösser ist unser Gewicht in den Gesprächen mit den Modefirmen.

Unterzeichnen Sie jetzt hier den Appell.

Vielen Dank!

Für Public Eye
Christian Engeli
Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
Spenden: Spendenkonto PC 80-8885-4 / Online-Spende

Denkanstoss zur Weltverbesserung — publiceye

Die aktuelle Ausgabe des Public Eye Magazins ist eine Bestandsaufnahme der Coronakrise; ein Versuch, zu verstehen. Eine gemeinsam mit dem gesamten Fachteam von Public Eye erarbeitete Analyse dessen, was derzeit geschieht und wieso, was droht, was passieren und was verhindert werden muss: vom Agrarhandel über die Textilindustrie bis zum Gesundheits- und Finanzsystem. Eine Suche nach Antworten auf die Frage, welche Auswirkungen diese Krise weltweit hat, wer die Kosten und die Risiken trägt.

Wir zeigen auch auf, was aus unserer Sicht geschehen müsste, damit die Welt nach Corona eine gerechtere und gesündere werden kann als die davor
. Dies unter anderem in Form des exklusiven Posters «Denkanstoss zur Weltverbesserung», das Sie aus der Heftmitte herausnehmen können.

Sind Sie neugierig geworden? Dann bestellen Sie jetzt kostenlos die aktuelle Ausgabe des Public Eye Magazins:
Magazin kostenlos bestellen
Wir wünschen eine spannende Lektüre!

Für Public Eye,
Roman Bolliger


PS: Sie haben unser Magazin bereits erhalten? Dann helfen Sie, es weiterzuverbreiten und bestellen Sie in unserem Shop weitere Exemplare des Magazin oder des Posters.

Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
Spenden: Spendenkonto PC 80-8885-4 / Online-Spende

   

Neue Recherche: bittere Orangen — publiceye

Jetzt Recherche "Bittere Orangen"
lesen
Gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen, vertragslose Beschäftigung, keine existenzsichernden Löhne: All diese Missstände fand Public Eye auf Orangenplantagen in Brasilien vor, welche den Schweizer Agrarhändler Louis Dreyfus Company (LDC) beliefern.
Jetzt Recherche lesen
Unsere neueste Recherche hat die miserablen Arbeits- und Lebensbedingungen der Orangenpflückerinnen und -pflücker aufgedeckt: Von der Nichteinhaltung des gesetzlichen Mindestlohns über ein undurchsichtiges und zur Erschöpfung treibendes Lohnsystem bis zu unwürdigen Unterkünften. Ein brasilianischer Staatsanwalt bringt es auf den Punkt «Den durch die Amazonas-Abholzung verursachten Rauch konnten alle sehen. Verletzungen der Arbeitnehmerrechte sind leider weniger sichtbar als ein Waldbrand». Besonders bitter: Die Coronakrise verschärft die ohnehin prekären Zustände noch weiter.

Für die Zustände auf den Plantagen ist der weltweit drittgrösste Orangensaftproduzent mitverantwortlich: der aus der Schweiz operierende Agrarkonzern LDC.
Von seinem operativen Hauptsitz in Genf dringt der Konzern seit den 90er-Jahren immer weiter in den Anbau von Orangen vor und hat dadurch grossen Einfluss auf die Produktionsverhältnisse.

Zur Verbesserung der prekären Situation auf den Plantagen muss LDC seiner Sorgfaltspflicht dringend nachkommen und den gesetzlich festgelegten Mindestlohn auch bei seinen Zulieferbetrieben sicherstellen! Mittelfristig braucht es für alle Pflückerinnen und Pflücker aber existenzsichernde Löhne.

Für Public Eye,
Roman Bolliger

PS: Umfangreiche Recherchen dieser Art sind nur dank der Unterstützung unserer Mitglieder möglich. Jetzt Mitglied werden. Vielen Dank!
Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
Spenden: Spendenkonto PC 80-8885-4 / Online-Spende

Konzern-Initiative kommt definitiv zur Abstimmung — publiceye

Jetzt für den Abstimmungskampf
spenden
Vor 5 Jahren haben wir zusammen mit 60 anderen Organisationen die Konzernverantwortungsinitiative lanciert.
Vor 4 Jahren haben wir die Initiative mit über 120’000 Unterschriften eingereicht.
Seit 3 Jahren berät das Parlament darüber, ob der Initiative ein Gegenvorschlag entgegengesetzt werden soll.

Seit heute
ist nun klar: Es wird keinen griffigen Gegenvorschlag zur Initiative geben. Die Konzernlobby hat sich im Parlament durchgesetzt.

Somit beginnt jetzt der Abstimmungskampf!


Wir wissen, dass die Grosskonzerne und Economiesuisse 8 Millionen Franken für den Abstimmungskampf einsetzen wollen. Wir wollen eine Million sammeln – mindestens:
130’000 Franken für die Produktion und die Bewerbung von Online-Videos, um in der heissen Phase auch die Jungen zu mobilisieren. 220’000 Franken, um Inserate in den grössten Zeitungen zu schalten. 650’000 Franken für Plakate – sonst werden wir neben der Vollplakatierung der Grosskonzerne unsichtbar sein.
Abstimmungstermin ist voraussichtlich der 29. November.

Machen Sie mit! Gemeinsam gewinnen wir diese Abstimmung.

Ich spende…
CHF 50 CHF 100 CHF 200 einen anderen Betrag
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Für Public Eye
Christian Engeli


PS: Die Initiative fordert eine Selbstverständlichkeit. Wenn Konzerne auf Kinderarbeit setzen oder Flüsse verschmutzen, sollen sie dafür geradestehen. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung haften, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen. Jetzt unterstützen!

Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
Spenden: Spendenkonto PC 80-8885-4 / Online-Spende

Gift auf unseren Tellern — publiceye

Pestizidrückstände in importierten Lebensmitteln
Zur Webansicht
Gift auf unseren Tellern
Eine neue exklusive Recherche von Public Eye zeigt, dass importierte Lebensmittel Rückstände zahlreicher hochgiftiger Pestizide enthalten, die bei uns verboten sind:
Jetzt Recherche lesen
Unsere Analyse hat aufgedeckt: Über 10 Prozent aller importierten Lebensmittel weisen Rückstände von Pestiziden auf, die in der Schweiz aufgrund ihrer schädlichen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt verboten sind. Bei Herkunftsländern ausserhalb der EU erhöht sich dieser Anteil auf fast 20 Prozent. In Früchten und Gemüse aus Thailand, Vietnam und Indien wurden am meisten Rückstände gefunden.

Insgesamt wurden 52 bei uns verbotene Pestizide nachgewiesen. Darunter befinden sich viele vom Basler Agrochemiekonzern Syngenta vertriebene Wirkstoffe. Bereits berichten zahlreiche Medien – von 20 Minuten über die Luzerner Zeitung bis zum Tages-Anzeiger (nur mit Abo) – über unsere Recherche.

Einmal mehr zeigt sich, dass die Schweizer Doppelstandard-Politik endlich beendet werden muss: Bei uns verbotene Pestizide dürfen weder aus der Schweiz exportiert noch in Lebensmitteln wieder importiert werden!

Für Public Eye,
Roman Bolliger

PS: Recherchen dieser Art sind nur dank der Unterstützung unserer Mitglieder möglich. Jetzt Mitglied werden.

Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
Spenden: Spendenkonto PC 80-8885-4 / Online-Spende

Endlich: Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere werden verboten — publiceye


Grossartige Erfolgsnachrichten vor dem verlängerten Wochenende. Nach mehr als zehn Jahren Kampf und zahlreichen Einsprüchen hat das Europäische Patentamt endlich dem Druck der Zivilgesellschaft nachgegeben: Patente auf Pflanzen und Tiere aus konventioneller (also nicht gentechnisch veränderter) Züchtung werden in Europa endlich verboten! Dies betrifft auch die Schweiz, da am Europäischen Patentamt erteilte Patente auch hierzulande Gültigkeit haben.

Damit sind leider noch nicht alle Probleme gelöst – aber es ist ein wichtiger Erfolg für die Koalition «Keine Patente auf Saatgut!», in der sich Public Eye bereits seit Jahren zusammen mit SWISSAID und ProSpecieRara engagiert. Gemeinsam werden wir hartnäckig unser Engagement gegen Patente auf Leben weiterführen!

Unterstützen Sie unser Engagement mit einer Spende:

CHF 50
CHF 100
anderer Betrag


Herzlichen Dank!

Für Public Eye,
Roman Bolliger

Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch

Spenden: Spendenkonto PC 80-8885-4 / Online-Spende

Bitte unterzeichnen Sie unseren Appell für die Textilarbeiterinnen — publiceye

Guten Tag

Bereits haben rund 15’000 Personen unseren Appell an die Textilfirmen unterzeichnet. Bitte unterstützen auch Sie unser Anliegen und unterschreiben Sie unsere Forderung.

Worum geht es? Jahrzehnte ausbeuterischer Arbeitsbedingungen haben die überwiegend weiblichen Beschäftigten in der Textilindustrie in Armut gehalten. Die Fabrikschliessungen und die Gesundheitsrisiken der Covid-19-Pandemie treffen die Arbeiterinnen, die meist ohne jegliche Ersparnisse in prekären Verhältnissen leben, mit voller Härte. Viele sehen ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben bedroht. Oft erhalten Textilarbeiterinnen nicht einmal den Lohn für bereits geleistete Arbeit.

Im Rahmen des internationalen Netzwerks Clean Clothes Campaign setzen wir uns dafür ein, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter bei Covid-19-bedingten Arbeitsrechtsverletzungen zu ihren Rechten kommen. Je mehr Personen unterzeichnen, desto mehr Gewicht hat unser Appell: Es hilft uns sehr, wenn wir in den Gesprächen mit den Firmen zeigen können, dass unser Anliegen von einer breiten Öffentlichkeit unterstützt wird.

Die Schwächsten in der Lieferkette dürfen nicht für die Covid-19-Krise bezahlen! Bitte schliessen Sie sich darum unserem Appell an:

Hier den Appell unterzeichnen
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung!

Für Public Eye
Christian Engeli





Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch

Dringend: Bitte unterstützen Sie unseren Appell — publiceye

Wir appellieren an die Modefirmen: Lassen Sie nicht die Schwächsten in der Lieferkette für die Covid-19-Krise bezahlen! Hier können Sie diesen Appell mitunterzeichnen.

Weltweit verlieren Millionen von Textilarbeiterinnen wegen Covid-19 ihre Arbeit und ihr Einkommen – viele sehen ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben bedroht.
Oft erhalten Textilarbeiterinnen nicht einmal den Lohn für bereits geleistete Arbeit.

Im internationalen Netzwerk Clean Clothes Campaign arbeiten Organisationen aus 26 Ländern zusammen. Gemeinsam setzen wir uns aktuell dafür ein, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter bei Covid-19-bedingten Arbeitsrechtsverletzungen zu ihren Rechten kommen.

In den Gesprächen mit den Modefirmen und Textilfabriken hilft es uns ungemein, wenn wir zeigen können, dass unser Anliegen von einer breiten Öffentlichkeit unterstützt wird.


In zahlreichen Ländern haben wir deshalb einen Appell an die Modefirmen lanciert.

Bitte unterstützen Sie unser Engagement und unterzeichnen auch Sie diesen Appell:

Jetzt Appell unterzeichnen
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung!

Für Public Eye
Christian Engeli

Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch

Schoggihasen ohne Kinderarbeit? — publiceye


Ich staune, wie sich unser Zusammenleben in den letzten Wochen verändert hat und mit welchen starken Massnahmen unsere Gesellschaft bereit ist, auf die Bedrohung durch das Coronavirus zu reagieren

Umso schwerer fällt es mir zu verstehen, weshalb sich in anderen Bereichen über Jahrzehnte kaum etwas verändert.

Zum Beispiel bei Kinderarbeit.

Fast zwanzig Jahre ist es her, dass Schokoladenfirman – von Nestlé bis Barry Callebaut – das Problem der Sklaven- und Kinderarbeit auf ihren Plantagen offiziell anerkannt haben. Feierlich haben sie das «Harkin-Engel-Protokoll» unterzeichnet, mit dem sie Besserung gelobten und damit eine staatliche Regulierung abwendeten.

Das Harkin-Engel-Protokoll. Mit diesem Protokoll konnte tatsächlich das Schlimmste abgewendet werden – allerdings nicht für die Kinder, sondern für die US-Geschäfte der Schokoladefirmen…

Was hat sich seither verändert? Sind unsere Schoggihasen heute ohne Kinderarbeit hergestellt? Die Antworten erfahren Sie im Text «Kinderarbeit auf Kakaoplantagen» von Thomas Braunschweig und Oliver Classen:

Mehr über Kinderarbeit auf Kakaoplantagen erfahren
Für Public Eye
Christian Engeli