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Jetzt Sammelbeschwerde an den Bundesrat unterschreiben!

Ungerechtfertigte Profite auf Kosten unserer Gesundheit müssen gestoppt werden
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Bitte Unterschreiben Sie unsere Sammelbeschwerde an den Bundesrat. Mit dieser fordern wir vom Bundesrat, dass er gegen überteuerte Medikamente vorgeht.

Darum geht es: Pharmakonzerne können heute für Medikamente horrende Preise verlangen – völlig unabhängig davon, was die Entwicklung oder Produktion dieser Medikamente gekostet hat. Kranke Menschen, die sich lebensnotwendige Medikamente nicht leisten können, sind längst nicht mehr ein Problem aus „fernen, armen Ländern“. Auch in der Schweiz haben Menschen Schwierigkeiten, an teure Medikamente zu kommen – oder sie müssen diese im Ernstfall selbst berappen. Heilungschancen dürfen jedoch keine Geldfrage sein! Weder in der Schweiz noch sonstwo.

Aus diesem Grund haben wir unsere neue Kampagne für bezahlbare Medikamente lanciert. Mit einer Sammelbeschwerde fordern wir den Bundesrat auf, dass er überteuerte Medikamentenpreise bekämpft und zum Mittel der Zwangslizenz greift. Diese Lizenz ermöglicht den Vertrieb von günstigeren Generika, auch bei Patentschutz. Zudem fordern wir vom Bundesrat, dass er Druckversuche auf Länder unterlässt, die diesen Schritt machen.

Wehren Sie sich mit uns gegen ungerechtfertigte Profite auf Kosten unserer Gesundheit:

Unterschreiben Sie die Sammelbeschwerde an den Bundesrat!    

Herzlichen Dank für Ihre Unterschrift!

Für Public Eye,
Roman Bolliger

 Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
[ luise :: wer braucht denn die pharma ?]
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Wichtige Unterstützung für Konzernverantwortungs-Initiative

Christian Engeli, Public Eye

Ich möchte Sie gerne überzeugen, dass Sie an Ihrem Fenster oder auf Ihrem Balkon eine Fahne für die Konzernverantwortungs-Initiative aufhängen. Hier können Sie diese bestellen

Der konkrete Grund für meine Bitte:

  1. In genau einem Monat entscheidet der Nationalrat, wie es mit der Konzernverantwortungs-Initiative weitergeht. Es besteht die Chance, dass ein sinnvoller Gegenvorschlag zur Initiative aufgegleist wird.
  2. Dies geschieht aber nur, wenn die breite Unterstützung der Initiative in der Bevölkerung deutlich sichtbar ist.
  3. Sind wir nicht sichtbar, setzt sich die Konzernlobby durch, und wir haben im schlimmsten Fall einen verwässerten Gegenvorschlag, der unserer Initiative gefährlich wird.


Wir suchen deshalb 10’000 Menschen in der ganzen Schweiz, die mitmachen und eine Initiativ-Fahne aufhängen. Das ist sehr ambitioniert, ich weiss. Aber wenn wir es schaffen, setzen wir ein starkes Zeichen. Deshalb meine Bitte an Sie: Darf ich Ihnen eine Fahne zusenden?

Wenn Sie gleich jetzt bestellen, können wir alle Fahnen sicher noch rechtzeitig verschicken.


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzlich

Christian Engeli
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Christian Engeli
Leiter Kommunikation


Telefon: +41 44 277 79 99
christian.engeli@publiceye.ch

Public Eye (bisher Erklärung von Bern)
Postfach, Dienerstrasse 12, 8021 Zürich, www.publiceye.ch

Der Brief an Chicorée, Coop, Mammut, Manor, Migros und Zebra ist bereit

Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, bei der Übergabe des Briefes dabei zu sein.
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Sie und 5952 weitere Personen haben den Brief an Schweizer Modefirmen unterzeichnet! Unsere Erwartungen wurden übertroffen – danke.

Die betroffenen Firmen nehmen genau wahr, wenn die öffentliche Aufmerksamkeit für einen Missstand steigt. Die grosse Unterstützung für den offenen Briefs ist deshalb sehr wichtig und die Zeit für Ausreden (siehe hier) hoffentlich vorbei. Auf internationaler Ebene gibt es bereits positive Entwicklungen, in den letzten zwei Wochen haben 15 neue Firmen das Abkommen unterzeichnet, 160 sind es nun insgesamt.

Wir werden den Brief nächste Woche den betroffenen Firmen zustellen und parallel auch öffentlichkeitswirksam in je einer Filiale in Zürich übergeben. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, bei der Übergabe der Briefe dabei zu sein. Wir treffen uns am Dienstag, 15. Mai um 18:15 Uhr an der Tramhaltestelle Löwenplatz in Zürich

Nochmals vielen Dank. Falls es weitere Entwicklungen gibt, halte ich Sie auf dem Laufenden.

David Hachfeld

Fachverantwortlicher Clean Clothes Campaign
Public Eye

P.S. Mein Kollege Christian Engeli wird in Kürze mit einer weiteren, konkreten Anfrage um Unterstützung an Sie gelangen: es geht dabei um die Konzernverantwortungs-Initiative. Es wäre schön, wenn Sie erneut mit dabei sind.

 Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch

Feiern Sie mit uns 50 Jahre Public Eye!

Einladung zur Public Eye Jubiläumsveranstaltung und Generalversammlung
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 50 Jahre Public Eye. Feiern Sie mit uns!
 
Dieses Jahr feiern wir 50 Jahre Public Eye! Wir laden Sie herzlich ein, mit uns – im Rahmen unserer Jubiläumsveranstaltung und vorgängigen Generalversammlung – mitzufeiern. Wir würden uns freuen, Sie am Samstag, 26. Mai 2018, im Theater National in Bern begrüssen zu dürfen.

In der öffentlichen Jubiläumsveranstaltung «Die Zukunft der Zivilgesellschaft» (19.30 bis 21.15 Uhr) wagen fünf profilierte Köpfe – unter anderem Nationalrat Bastien Girod, Laura Zimmermann von der Operation Libero und Autor Lukas Bärfuss – einen Blick in die Kristallkugel und diskutieren über „die Rolle und Zukunft der Zivilgesellschaft in unserer globalisierten Wirtschaftswelt“. Moderator Sandro Brotz wird das illustre und sicherlich inspirierende Quintett so miteinander ins Gespräch bringen, dass die Funken und vielleicht ja auch die Fetzen fliegen. Der Genfer Rapper Jonas umrahmt den Abend musikalisch.

Vor der Jubiläumsveranstaltung findet unsere reguläre Generalversammlung (ab 15.00) mit anschliessendem Apéro riche statt, wozu Sie ebenfalls herzlich eingeladen sind. Die GV steht allen offen, stimmberechtigt sind jedoch nur Mitglieder. Es erwartet Sie beispielsweise ein multimedialer Rückblick auf ausgewählte Kampagnen und Aktionen der letzten 50 Jahre.

Bitte melden Sie sich bis zum 15. Mai 2018 per E-Mail an anmeldung@publiceye.ch an.

Ja, ich melde mich an!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Für Public Eye,
Roman Bolliger

P.S. Im Rahmen unseres Jubiläums lancierten wir auch unsere erste Crowdfunding-Kampagne. Dank Ihrer grosszügigen Unterstützung konnten die beiden Recherchen finanziert werden. Vielen herzlichen Dank!

Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch

Offener Brief: Die ersten Firmen überdenken bereits ihre Position!

David Hachfeld, Public Eye (ehemals EvB)

Sie haben heute unseren Brief an die Schweizer Modefirmen unterzeichnet – herzlichen Dank dafür! Wir sind sehr glücklich darüber, mit welchem Druck die Kampagne gestartet ist:

https://www.srf.ch/play/tv/10vor10/video/textilfabriken-in-bangladesch-fuenf-jahre-nach-der-katastrophe

  • Bis jetzt haben fast 2000 Personen den offenen Brief unterzeichnet
  • In den betroffenen Firmen wird bereits diskutiert – so hat Chicorée beispielsweise angekündigt, dass sie prüfen wollen, ob sie nun doch unterzeichnen
Mitte Mai werden wir die Petition übergeben. Wir möchten zeigen, wie viele Menschen sich für Arbeitssicherheit einsetzen und mit einer langen, langen Liste von Unterschriften erscheinen. Deshalb nochmals die Bitte: Kennen Sie in Ihrem Umfeld Personen, die den Brief ebenfalls unterzeichnen würden? Dann machen Sie bitte auf den offenen Brief aufmerksam:
Zum Beispiel per E-Mail oder auf Facebook. Der Link zum offenen Brief lautet: www.publiceye.ch/banglaccord.
Nochmals herzlichen Dank
David Hachfeld


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David Hachfeld

Fachverantwortlicher Clean Clothes Campaign
Telefon: +41 (0)44 277 79 99

Public Eye (bisher Erklärung von Bern)
Postfach, Dienerstrasse 12, 8021 Zürich, www.publiceye.ch

Bitte helfen Sie mit: Nie wieder Rana Plaza!

David Hachfeld, Public Eye (ehemals EvB)

Sie erinnern sich vermutlich noch daran: Vor genau 5 Jahren starben beim Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch 1138 Menschen. Ich schreibe Ihnen, weil ich Sie um Ihre Hilfe bitten möchte: Public Eye kann in den nächsten zwei Wochen einen wichtigen Beitrag leisten, damit ein solches Unglück nie wieder geschieht. Aber wir brauchen Ihre Unterstützung, damit wir genügend Menschen mobilisieren können.

Der Hintergrund: Nach der Katastrophe am 24. April 2013 konnte in Bangladesch ein Abkommen zur Verbesserung der Sicherheit in den Fabriken durchgesetzt werden. Die Zahl Unfälle ist seither erheblich gesunken. Doch nun gilt es, diesen grossen Erfolg zu sichern: Das Abkommen muss Ende Mai verlängert werden – jedoch weigern sich verschiedene Schweizer Firmen dem Abkommen beizutreten.

Mit einem offenen Brief wollen wir Druck auf die Schweizer Modefirmen Chicorée, Coop, Mammut, Manor, Migros und Zebra ausüben, damit sie dem Abkommen beitreten.
https://www.publiceye.ch/de/kampagnen-aktionen/ranaplaza/

Meine konkrete Bitte an Sie: Teilen Sie den offenen Brief auf Facebook oder leiten Sie ihn per Mail an 4 bis 5 Personen weiter.

  1.  teilen Sie den Brief auf Facebook
  2. leiten Sie den Brief per E-Mail weiter


Vielen Dank und herzliche Grüsse
David Hachfeld


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David Hachfeld

Fachverantwortlicher Clean Clothes Campaign
Telefon: +41 (0)44 277 79 99

Public Eye (bisher Erklärung von Bern)
Postfach, Dienerstrasse 12, 8021 Zürich, www.publiceye.ch

Die Abenteur von Gunvor – Teil 2

Nach dem Kongo die Elfenbeinküste
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 Die Abenteur von Gunvor
 
Schmiergelder, zwielichtige Mittelsmänner, undurchsichtige Deals und Tanker mit Rohöl. Was nach einem Krimi klingt, ist in Wirklichkeit eine Beschreibung von Gunvors Geschäften im Kongo. Lange hatte der Genfer Rohstoffhändler versucht, die Schuld einem „abtrünnigen Mitarbeiter“ in die Schuhe zu schieben. Dass dies nicht der Wahrheit entspricht und solche Machenschaften eher kalkulierte Geschäftspraktiken sind als Ausrutscher einzelner Mitarbeiter, hat Public Eye letzten Herbst aufgedeckt. Die Geschäfte von Gunvor im Kongo sind derzeit Gegenstand einer juristischen Untersuchung.

Und siehe da: Nun interessiert sich die Bundesanwaltschaft auch für einen Öldeal Gunvors in der Elfenbeinküste. Uns zugespielte Dokumente beweisen, dass der Genfer Rohstoffhändler sich 2014 eine lukrative Erdöllieferung sicherte – ganze zwei Monate bevor diese überhaupt ausgeschrieben wurde. Gute Kontakte waren da sicherlich hilfreich. Gut, dass Gunvor auf die Unterstützung von Olivier Bazin zählen konnte, dessen Beziehungsnetz vom kongolesischen Präsidentenclan bis hin zum ivorischen Innenminister reicht. Das Brisante an der Geschichte: Gunvor gab 2014 an, sich bereits ein Jahr zuvor von dem dubiosen Geschäftsmann getrennt zu haben, da er „den Compliance-Test nicht bestanden“ habe.

Lesen Sie die ganze Geschichte
Gunvor ist sehr bemüht, seine anscheinend grossen Anstrengungen im Bereich Compliance zu demonstrieren. Wir finden: Es gibt noch sehr viel Luft nach oben. Nun liegt es am Nationalrat, Transparenz in diesen undurchsichtigen Sektor zu bringen: Im Rahmen der Aktienrechtsrevision wird er morgen entscheiden, ob Händler Zahlungen an Regierungen beim Kauf von Rohstoffen neu offenlegen müssen.

Für Public Eye,
Melanie Nobs

PS: Die ganze Geschichte über Gunvors schmierige Geschäfte können Sie auch in unserem aktuellen Magazin nachlesen: Jetzt gratis bestellen!

 Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
     

Helfen Sie uns, Licht ins Dunkel zu bringen!

Jetzt Crowdfunding-Aktion unterstützen!
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 Unterstützen Sie unser Crowdfunding "Licht in dunkle
Geschäfte"
 
Heute vor einer Woche startete unsere Crowdfunding-Kampagne „Licht in dunkle Geschäfte“ zur Finanzierung von zwei Recherchen, die zweifelhaften Praktiken von Schweizer Unternehmen im Ausland auf den Grund gehen. Wir sind überwältigt von den Reaktionen: Dank Ihrer Unterstützung ist das erste Rechercheprojekt „Starker Tabak für Afrika“ bereits finanziert. Vielen herzlichen Dank!

Damit ist unser Crowdfunding aber noch nicht abgeschlossen: Nun möchten wir weitere 15’000 Franken für die Recherche „Die Hölle auf dem Schiffsfriedhof“ sammeln. Nicola Mulinaris von der NPO Shipbreaking Platform und Gie Goris vom belgischen MO* Magazine wollen die Rolle von Schweizer Reedereien bei der Verschrottung von alten Schiffen in Südasien beleuchten. Die zwei werden auch die Opfer zu Wort kommen lassen, die unter dieser Form von „giftigem Kolonialismus“ leiden, der dramatische Folgen für Mensch und Umwelt hat.

Bitte unterstützen Sie unsere Crowdfunding-Aktion und helfen Sie mit, auch dieses zweite Rechercheprojekt zu ermöglichen.

Jetzt Crowdfunding unterstützen
Mit Ihrer Unterstützung geben Sie den Opfern der Schiffsverschrottung ein Gesicht und eine Stimme. Gleichzeitig setzen Sie ein starkes Zeichen für die Bedeutung des investigativen Journalismus.
Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Für Public Eye,
Roman Bolliger
 Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch

Ermöglichen Sie wichtige Recherchen

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 Unterstützen Sie unser Crowdfunding "Licht in dunkle
Geschäfte"
Liebe Frau Li
Zur Feier unseres 50-jährigen Jubiläums ermöglichen wir mit Ihrer Unterstützung zwei exklusive journalistische Projekte, die zweifelhaften Praktiken von Schweizer Unternehmen im Ausland auf den Grund gehen. Heute ist auf der Plattform wemakeit unsere Crowdfunding-Kampagne „Licht in dunkle Geschäfte“ gestartet, mit der wir gemeinsam mit Ihnen die folgenden Recherchen ermöglichen wollen:
 
Projekt 1: Starker Tabak für Afrika
Die Investigativ-Journalistin Marie Maurisse aus Lausanne will herausfinden, mit welchen Strategien die ebenso mächtige wie gefährliche Schweizer Tabakindustrie in Afrika expandiert – insbesondere beim jungen Zielpublikum. Zuverlässige Informationen über diesen Sektor zu erhalten ist sehr schwierig. Die erfahrene Rechercheurin Marie Maurisse wird mit innovativen Mitteln versuchen, die „Geheimrezepte“ jener Unternehmen aufzudecken, die auf Kosten der öffentlichen Gesundheit Profit machen.
 
Projekt 2: Die Hölle auf dem Schiffsfriedhof
Nicola Mulinaris von der NPO Shipbreaking Platform und Gie Goris vom belgischen MO* Magazine wollen die Rolle von Schweizer Reedereien bei der Verschrottung von alten Schiffen in Südasien beleuchten. Die zwei werden auch die Opfer zu Wort kommen lassen, die unter dieser Form von „giftigem Kolonialismus“ leiden, der dramatische Folgen für Mensch und Umwelt hat.
Die Ergebnisse der Untersuchungen werden wir online sowie in einem Sondermagazin von Public Eye publizieren. Unterstützen Sie unsere Crowdfunding-Aktion und helfen Sie mit, diese beiden wichtigen Recherchen zu ermöglichen. Sie setzen damit zugleich ein starkes Zeichen für die Bedeutung des investigativen Journalismus.
Jetzt Crowdfunding unterstützen
Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Für Public Eye,
Roman Bolliger

PS: Unser Spendenziel erreichen wir nur, wenn möglichst viele Personen auf unser Crowdfunding aufmerksam werden. Bitte teilen Sie den Link mit Ihren Freunden und Ihrer Familie. Danke!

 Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
 

Grosser Erfolg in der Palmöl-Frage

Grosser Erfolg in der Palmöl-Frage
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Kein Freihandel um jeden Preis
Der Nationalrat hat entschieden: Palmöl wird aus dem aktuell mit Malaysia verhandelten Freihandelsabkommen gestrichen! Dieser grosse Erfolg war nur möglich dank der Ausdauer der Palmöl-Koalition, die Bauern-, Umwelt und Menschenrechtsorganisationen umfasst und in der sich auch Public Eye stark engagiert.

In der Palmölproduktion kommt es immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen und Missachtungen von Umweltstandards – selbst auf RSPO-zertifizierten Plantagen. Eine Zollbefreiung, wie sie zunächst im Freihandelsabkommen vorgesehen war, hätte die Nachfrage nach dem billigen Öl noch verstärkt – und auch die Probleme damit.

Die Entscheidung des Nationalrates ist ein wichtiger Fortschritt in der Palmöl-Debatte und unterstreicht unsere Forderung, dass Freihandel nicht auf Kosten der Menschenrechte und der Umwelt gehen darf.

 
Konzernverantwortungsinitiative

Im November lehnte die Rechtskommission des Nationalrats (RK-N) einen Gegenvorschlag zur Initiative ab, obwohl die Schwesterkommission des Ständerats einen solchen begrüsste. In einer bemerkenswerten Kehrtwende hat nun die RK-N am 22. Februar die Frage eines Gegenvorschlags im Rahmen der Aktienrechtsrevision wieder auf die Traktandenliste gesetzt. Ein Entscheid ist für den 19. April zu erwarten.

Unser Fachwissen und unsere gute Vernetzung machen Public Eye in solch entscheidenden Phasen zu einem gefragten Ansprechpartner der Initiativkoalition. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Abstimmungskampagne auf Hochtouren. Denn ein guter Gegenvorschlag hat nur dann eine Chance, wenn auch die Initiative in einer Abstimmung Erfolgsaussichten hat. Wir sind überzeugt, dass wir die Abstimmung gewinnen können. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen!

Engagieren Sie sich für mehr Konzernverantwortung
Für Public Eye, Melanie Nobs
Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch