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Sinnvolle Geschenke zu Weihnachten

Nachhaltige Geschenkideen für Gross und Klein
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 FAIR-schenken mit Public Eye
Sind Sie auf der Suche nach einem nachhaltigen und schönen Weihnachtsgeschenk für Ihre Familie und Ihre Freunde? Dann helfen wir Ihnen gerne weiter und präsentieren Ihnen heute alternative Geschenkideen abseits des üblichen Massenkonsums.

Übrigens, ab einer Bestellung von 20 Franken erhalten Sie gratis unseren kultigen Gym Bag, den Sie gleich als Verpackung für Ihr Geschenk verwenden und so Verbrauchsmaterial sparen können.

Wir wünschen Ihnen schöne und besinnliche Festtage und bedanken uns für Ihre Unterstützung!

Für Public Eye,
Roman Bolliger

PS: Bestellungen, die bis Montag, 18. Dezember eingehen, werden garantiert noch vor Weihnachten geliefert.

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Verschenken Sie an Ihre Liebsten eine reguläre Public Eye Mitgliedschaft für 75 Franken oder eine Jugendmitgliedschaft (bis 27 Jahre) für 30 Franken. Die oder der Glückliche erhält fünfmal unser Magazin mit aktuellen Analysen und Hintergrundinformationen. Mit diesem Geschenk stärken Sie Public Eye und helfen uns, hier in der Schweiz für globale Gerechtigkeit einzutreten.

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 Bilderbuch «Etwas Schwarzes» verschenken
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Bilderbuch «Etwas Schwarzes»

Das wunderschön illustrierte Bilderbuch aus dem Iran erzählt augenzwinkernd von den Schwierigkeiten im Umgang mit dem Unbekannten.

Ab 5 Jahren
Preis: CHF 21.80

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 Kochbuch «Gemüseküche für Herbst und Winter» verschenken

Kochbuch «Gemüseküche für Herbst und Winter»

Das Kochbuch präsentiert über 150 genial-einfache Gemüserezepte und zeigt die ganze Vielfalt an wunderbaren Gemüsegerichten für die kalte Jahreszeit.

Preis: CHF 49.90 (Mitgliederpreis CHF 39.90)

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 Weitere Geschenkideen finden Sie in unserem Online-Shop.
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Auf den giftigen Spuren Syngentas

Paraquat in den Philippinen: eine Public Eye Reportage
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Paraquat in den Philippinen: eine Public Eye Reportage
Das hochgiftige Pflanzenschutzmittel Paraquat darf in der Schweiz längst nicht mehr eingesetzt werden. Doch dort, wo es noch erlaubt ist, machen Marktführerin Syngenta aus Basel und ihre Konkurrenz nach wie vor lukrative Geschäfte mit dem gefährlichen Gift.

Unsere Reportage aus Kaanibungan, einem abgelegenen Dorf in den Philippinen, zeigt die Folgen der Anwendung von Paraquat. Wir besuchten Menschen, die jahrelang ohne Schutz und ohne Ausbildung mit dem Pestizid hantierten – mit gravierenden Folgen für die Bauernfamilien und die ganze Dorfbevölkerung.

Syngenta betont seit Jahren, dass Paraquat ungefährlich sei, wenn es vorschriftsgemäss eingesetzt werde. Der Konzern hat sich dazu verpflichtet, Anwenderinnen und Anwender im sicheren Umgang mit Pestiziden zu schulen. Nur: Aus Kaanibungan hat nie jemand an einer solchen Schulung teilgenommen. Und dies ist kein Einzelfall…

Lesen Sie unsere Reportage
 Stopp-Paraquat-Aktion in Bern
Immer mehr Länder beschliessen ein Verbot – zuletzt auch Brasilien, der weltweit wichtigste Markt für Paraquat. Syngenta versucht, die brasilianischen Behörden davon zu überzeugen, den Entscheid rückgängig zu machen. Dazu hat der Basler Multi für einflussreiche brasilianische Parlamentsabgeordnete eine Reise in die Schweiz organisiert – und dies zusammen mit den Schweizer Behörden! Die Delegation hätte am letzten Freitag vom Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation empfangen werden sollen. Aufgrund einer Aktion von Public Eye und Multiwatch, die gegen die Beteiligung der Schweiz am Lobbying von Syngenta protestierten, wurde das Treffen aber in letzter Minute abgesagt.
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Unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit wir uns weiter dafür einsetzen können, dass Konzerne wie Syngenta in die Verantwortung genommen werden.
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Herzlichen Dank für Ihr Engagement!

Für Public Eye,
Roman Bolliger

 

Paradise Papers zeigen Schweizer Mitverantwortung für Rohstoff-Fluch

Paradise Papers
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 Die Paradise Papers decken heikle Rohstoff-Geschäfte auf.
Glencore, Louis Dreyfus, Vitol oder Trafigura – die Schweizer Rohstoffgiganten haben Schlagzeilen gemacht in den vergangenen Tagen. Es geht um aggressive Steuervermeidung, um Korruptionsverdacht, um Interessenskonflikte. Die Paradise Papers zeigen es erneut: Der Rohstoffhandel ist das riskanteste Geschäft der Schweiz.

Glencore hat mithilfe komplexer Konstrukte Australien, Kolumbien und Burkina Faso um riesige Steuereinnahmen gebracht. Und im Kongo hat sich der Bergbaukonzern äusserst lukrative Lizenzen für den Kupferabbau unter den Nagel gerissen. Dafür griff die Firma auf die Dienste von Dan Gertler zurück, einem dubiosen Geschäftsmann, für dessen verdächtige Zahlungen an den kongolesischen Präsidenten Kabila sich auch die US-Justiz interessierte. Pro Tonne Kupfer bezahlte Glencore dem Staat vier Mal weniger als die Konkurrenz – auf Kosten der kongolesischen Bevölkerung, die zu 80 Prozent von weniger als zwei Dollar pro Tag lebt.

Eine Konkurrentin Glencores, Vitol, ist derweil in Genf in den Fokus der Justiz geraten. Die Staatsanwaltschaft hat Verträge zwischen Vitol und einer Filiale von Seven Energy beschlagnahmt – einer Gesellschaft, die Ölverträge dadurch erhalten haben soll, dass der Geschäftsmann Kola Aluko der früheren Energieministerin Nigerias Schmiergelder bezahlte.

Die Schweizer Justizministerin Simonetta Sommaruga sagte als Reaktion auf diese Geschichten am Sonntag in den Medien: „Wenn es die Wirtschaft nicht schafft, sich an ihre eigenen Vorgaben zu halten, dann braucht es staatliche Regeln.“ In einer Analyse zeigt Public Eye auf, mit welchen Massnahmen dieser Rohstofffluch „Made in Switzerland“ beendet werden kann.

Lesen Sie unsere Analyse zu den Paradise Papers
 Unter "Alt" alternative text einfügen, bei Bildunterdrückung wird Alt-Text angezeigt

Recherche-Award

Wie wichtig investigative Recherchen sind, um illegale und illegitime Praktiken ans Licht zu bringen, belegen die Paradise Papers eindrücklich. Deshalb haben wir uns entschlossen, unser 50-Jahre-Jubiläum im kommenden Jahr zum Anlass zu nehmen, um mit einem Recherche-Award investigative Recherchen von Journalistinnen oder NGOs zu unterstützen, die in jenen Entwicklungs- oder Schwellenländern ansetzen, in denen Menschenrechte verletzt werden. Bitte weitersagen!

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Die Paradise Papers zeigen: Unsere Arbeit ist wichtiger denn je. Wir bleiben dran, wenn die erste Empörung abklingt – bis wir echte Veränderungen bewirken. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Für Public Eye, Roman Bolliger

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Rückgabe der Mubarak-Gelder in der Sackgasse

Rückgabe der Mubarak-Gelder
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 Rückgabe der Mubarak-Gelder in der Sackgasse
Liebe Frau Li
Nach dem Sturz des ägyptischen Diktators Mubarak wurden in der Schweiz über 700 Millionen Franken des Ex-Präsidenten und seiner Entourage blockiert, was in Ägypten grosse Erwartungen auslöste: Das Geld sollte beschlagnahmt und der betrogenen Bevölkerung zurückgegeben werden. Trotzdem gaben die Schweizer Behörden bereits 2016 einen Viertel des Geldes wieder frei. Die Gründe wurden – trotz der grossen Bedeutung dieser Freigabe – kaum kommuniziert. Public Eye hat recherchiert und die Hintergründe zu den Schweizer Geldern des Mubarak-Clans aufgedeckt.
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 Gunvor im Kongo

Gunvors Abenteuer im Kongo machen Schlagzeilen

Am 12 September enthüllte Public Eye die dubiosen Machenschaften von Gunvor im Kongo. Am Vorabend über die Veröffentlichung informiert, entschied sich der Genfer Rohstoffhändler für die Flucht nach vorne und gestand, im Visier der Schweizer Justiz zu stehen. Seine Verteidigungsstrategie, der zufolge ein einzelner „fehlbarer Mitarbeiter“ für die Zahlungen mutmasslicher Schmiergelder verantwortlich sei, ist nachweislich falsch. Le Monde bezeichnete die Skandale im Zusammenhang mit „Gunvors Durchbruch im Kongo“ als „Paradebeispiel für die korrupten Praktiken westlicher Unternehmen in Afrika“.  Public Eye wurden nun neue Dokumente zugespielt, die beweisen, dass bis zu sechs Mitarbeiter die Zahlungen suspekter Kommissionen, für die sich die Justiz interessiert, abgesegnet haben.
Die Schlinge zieht sich zu…

Konzernverantwortungsinitiative

In seiner Botschaft zur Konzernverantwortungsinitiative anerkennt der Bundesrat zwar, dass Menschenrechtsverletzungen durch Konzerne mit Sitz in der Schweiz ein Problem sind. Gleichzeitig findet er aber freiwillige Massnahmen ausreichend, um diese zu verhindern. Dabei hat die gängige Praxis – die auf Freiwilligkeit beruht – gezeigt, dass es ohne verbindliche Regeln und Konsequenzen leider immer wieder zu Verletzungen der Menschenrechte kommt.
Wir sagen: Jetzt erst recht! Und zählen auf Ihre Unterstützung: kommen Sie an ein Vernetzungstreffen in Ihrer Region – jedes Engagement ist willkommen!

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Egal ob schmutziges Geld auf Schweizer Banken oder zwielichtige Machenschaften von Schweizer Firmen in rohstoffreichen Regionen: Wir schauen dort hin, wo Konzerne lieber im Dunkeln agieren. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen!

Für Public Eye, Melanie Nobs

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Spannende Veranstaltungen im Oktober und November!

Spannende Veranstaltungen im Oktober und November.
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 Veranstaltungstipps
www.publiceye.ch
Der Herbst ist da und die Tage werden kürzer. Der ideale Zeitpunkt also, um am Abend eine Veranstaltung zu besuchen. Es lohnt sich! Denn im Oktober und November stehen spannende Events auf dem Programm:
 Ihr Engagement für Kovi
Infoveranstaltungen zur Konzernverantwortungsinitiative
Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative will solchen Geschäftspraktiken einen Riegel schieben. Sie kommt eventuell bereits nächstes Jahr zur Abstimmung.

Bereits engagieren sich viele Personen als Freiwillige. Wir suchen weiterhin motivierte Menschen, die sich für die Initiative engagieren – sei es online, mit Leserbriefen oder mit einem Engagement in Ihrer Region. Bei Interesse können Sie sich hier unverbindlich anmelden oder uns eine E-Mail an initiative@publiceye.ch schreiben.

Infoveranstaltungen zur Initiative
finden an folgenden Daten statt:

  www.publiceye.ch
  Filmreihe: Bottled Life

Filmreihe: Bottled Life

Im Rahmen einer Filmreihe in Bern zeigen wir am 25. Oktober im PROGR um 18.30 den Film „Bottled Life“. Der Film wirft einen kritischen Blick auf das Wassergeschäft von Nestlé. Vertieft wird der Filminhalt mit einem Input der Public Eye Regionalgruppe Bern.
Der Eintritt ist frei (Kollekte).

Vortragsreihe "Aufbruch in eine nachhaltige Welt"

Vortragsreihe „Aufbruch in eine nachhaltige Welt“

Die Vortragsreihe von Eine Welt | Afro Pfingsten beleuchtet „offene Baustellen“ im Projekt einer faireren Welt und skizziert Ansätze, wie die anstehenden Probleme konstruktiv angegangen werden können.
Public Eye unterstützt die Veranstaltungsreihe als Partnerorganisation.
Die Veranstaltungen finden am 25. Oktober, 8. November, 29. November und am 13. Dezember in Winterthur statt.

Kosmopolitics

KOSMOPOLITICS: Die Welt verändern, indem man sie beschreibt

Wenn die Grenzen zwischen Aktivismus und Journalismus fallen. An der Veranstaltung am 13. November im neuen Zürcher Kulturzentrum KOSMOS werden Erfahrungen, Probleme, Chancen und die Zukunft von aktivistischem Journalismus diskutiert.
Beim Podiumsgespräch mit dabei: unser Mediensprecher Oliver Classen.
Der Eintritt ist frei (Kollekte).

  www.publiceye.ch
Wir freuen uns, Sie an der einen oder anderen Veranstaltung zu treffen!

Für Public Eye, Roman Bolliger

Danke für Ihre Unterstützung
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Öl und Schmiergelder: Gunvors geheime Geschäfte im Kongo — Pétrole et détournements : les secrets de Gunvor au Congo

Neue Recherche von Public Eye
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Neue Recherche von Public Eye
Chère lectrice, cher lecteur,
Après deux ans d’enquête, nous publions aujourd’hui un rapport qui dévoile les pratiques douteuses du quatrième négociant en pétrole indépendant au monde. Les ingrédients de cette affaire sont explosifs : or noir, politique et apporteurs d’affaires au profil sulfureux.
Gunvor a-t-elle versé des pots-de-vin au clan présidentiel pour obtenir des contrats très lucratifs ? Le négociant suisse et l’élite au pouvoir se sont-ils enrichis au détriment de la population congolaise ? Gunvor rejette la responsabilité des malversations sur l’un de ses anciens employés. Mais une vidéo accablante, tournée en caméra cachée, met la société dans l’embarras.
Public Eye a plongé dans les eaux troubles du négoce de matières premières et mené l’enquête pour faire la lumière sur les « aventures » de Gunvor au Congo. Nous avons parlé à des dizaines de sources, banquiers, traders, avocats, flics, forbans… Digne d’un roman policier, cette histoire riche en rebondissements nous emmène de Brazzaville à Moscou, en passant par Hong Kong, Lisbonne et, bien sûr, Genève.

Découvrez en ligne, et en images, cette palpitante affaire :

Nach zwei Jahren Recherche publizieren wir heute einen Bericht über die dubiosen Geschäftspraktiken von Gunvor, dem viertgrössten unabhängigen Ölhändler der Welt. Die Geschichte hat es in sich: Schwarzes Gold, Schmiergelder und zwielichtige Mittelsmänner.

Hat Gunvor den kongolesischen Präsidentenclan begünstigt, um an lukrative Aufträge zu kommen? Haben sich der Schweizer Rohstoffhändler und die politische Elite auf Kosten der kongolesischen Bevölkerung bereichert? Gunvor weist alle Verantwortung für die Schmiergeldzahlungen von sich und schiebt die Schuld auf einen ehemaligen Mitarbeitenden. Aber ein belastendes Video, mit versteckter Kamera gefilmt, bringt das Unternehmen in Erklärungsnot.

Public Eye taucht tief in die schmierige Welt des Ölhandels und deckt die fragwürdigen Abenteuer von Gunvor im Kongo auf. Wir haben mit Dutzenden Informanten gesprochen: mit Bankern, mit Händlern, mit Anwälten, mit Polizisten und mit Banditen… Fast nur mit Männern, und praktisch alle bestehen sie darauf, anonym zu bleiben. Was wir  in einer zweijährigen Recherche rekonstruiert haben, steckt voller überraschender Wendungen und wäre eines Krimis würdig: Die Spur führt von Brazzaville nach Moskau, über Hongkong und Lissabon bis nach Genf, zum Sitz von Gunvor. Folgen Sie uns und entdecken Sie eine unglaubliche, aber leider wahre Geschichte.

Gunvor im Kongo: Endecken Sie den (wahren) Krimi online.

Ce cas emblématique du modèle d’affaires des négociants en matières premières rappelle à quel point il est important que les autorités fédérales prennent enfin des mesures crédibles pour réguler ce secteur sensible.

Cette vaste enquête n’aurait jamais été possible sans le soutien de nos membres, qui sont les garants de notre indépendance. En nous soutenant par un don, vous nous permettez de continuer à mener à bien notre mission : regarder là où d’autres préféreraient que leurs activités restent dans l’ombre, dénoncer les méfaits et proposer des mesures concrètes pour y remédier.

Faire un don
Pour Public Eye,
Maxime Ferréol
Spenden Sie für weitere Public Eye Recherchen
Danke, dass Sie sich mit uns für mehr globale Gerechtigkeit einsetzen!

Für Public Eye,

Rebekka Köppel

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Wie man einen (fast) fairen Schuh produziert — À la recherche de la chaussure équitable

ein (fast) perfekter Schuh
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Abschluss Schuhkampagne
Chère lectrice, cher lecteur,
En avril dernier, Public Eye a lancé une campagne de sensibilisation pour attirer l’attention du public sur les conditions de travail scandaleuses dans l’industrie du cuir et de la chaussure. Les amateurs de chaussures et autres curieux étaient invités à créer la chaussure de leur rêve sur shoecreator.ch, et à découvrir, durant le processus, les injustices dont est empreinte cette industrie.

Cette action a suscité l’intérêt de plusieurs milliers de personnes, qui ont créé leur chaussure idéale et tenté leur chance d’en gagner un exemplaire fabriqué sur mesure ! Parmi toutes ces créations, nous en avons sélectionné une, et nous nous sommes attelés à la faire produire dans les conditions les plus justes et équitables possibles.

Public Eye hat diesen April mit einer Sensibilisierungskampagne auf die miserablen Arbeitsbedingungen in der Leder- und Schuhindustrie aufmerksam gemacht. Schuhfans und Interessierte konnten auf theshoecreator.ch ihren Traumschuh entwerfen und erfuhren dabei gleichzeitig, was in der Schuhindustrie alles falsch läuft. Über 3660 Personen haben mitgemacht, ein Erfolg! Wir haben nun aus allen Schuhdesigns den Gewinnerschuh bestimmt und ihn auf möglichst faire und nachhaltige Weise produziert – massgeschneidert auf die Füsse der glücklichen Gewinnerin.
Clip "der fast perfekte Schuh"
Welchen Herausforderungen wir uns stellen mussten und was die Produktion unseres Schuhs so besonders macht, sehen Sie im Clip.
 En plus d’inciter le public à réfléchir à ses habitudes de consommation, nous avons réussi à toucher des personnes qui, jusqu’alors, ne s’étaient jamais vraiment penchées sur ces questions. Un premier pas important !

Cependant, le chemin est encore long pour que les travailleuses et travailleurs reçoivent un salaire qui leur permette de vivre décemment. Public Eye va donc poursuivre son engagement pour des conditions de travail plus justes et plus sûres dans l’industrie de la chaussure et du textile.

Pour ce faire, nous avons besoin de votre soutien ! Votre contribution nous permet de poursuivre nos recherches en toute indépendance, de mener des campagnes d’information et de sensibilisation, et de faire pression sur les entreprises pour qu’elles changent de modèle d’affaires. Merci infiniment !

Mit dieser Kampagne haben wir darüber informiert, wie problematisch die Arbeitsbedingungen in der Leder- und Schuhindustrie sind und wir wollten Menschen dazu anregen, ihr Konsumverhalten zu überdenken. Es ist uns gelungen, Leute für das Thema zu interessieren, die sich noch nie mit der Problematik auseinandergesetzt haben. Das ist ein wichtiger erster Schritt.

Bis Arbeiter und Arbeiterinnen wirklich existenzsichernde Löhne erhalten, muss sich noch viel verändern. Public Eye wird deswegen weiter für faire und sichere Arbeitsbedingungen in der Schuh- und Textilindustrie kämpfen. Unterstützen Sie uns dabei! Mit einer Spende helfen Sie, weitere Recherchen zu finanzieren, die Öffentlichkeit zu informieren und Druck auf Unternehmen aufzubauen. Herzlichen Dank!

 Soutenir Public Eye par un don
Jetzt Spenden und sich engagieren!
Teilen Sie den Clip über die Produktion des Schuhs in Ihrem Umfeld, so helfen Sie nochmals mit, Menschen zu sensibilisieren.

Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung.
Für Public Eye,
Susanne Rudolf

 Vous pouvez également contribuer à notre travail de sensibilisation en diffusant notre clip auprès de votre entourage.

Un grand merci pour votre soutien !

Pour Public Eye,
Philippe Küng

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Public Eye | Av. Charles-Dickens 4 | 1006 Lausanne | www.publiceye.ch

    

Veranstaltungstipps, die Lust auf den Herbst machen!

Veranstaltungstipps, die Lust auf den Herbst machen!
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 Veranstaltungstipps
Liebe Frau Linnenkohl
Die Zeit der Sommerbars, Openair-Kinos und Grillabende neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Aber der Herbst wird alles andere als langweilig… Wir haben viel vor und freuen uns, Sie an einer unserer Veranstaltungen persönlich zu treffen!
  Infoabend zur Konzernverantwortungsinitiative

Infoabend zur Konzernverantwortungsinitiative

Die Abstimmung zur Konzern-Initiative rückt näher – Und deshalb brauchen wir Ihre Hilfe: Wir suchen motivierte Menschen, welche die Initiative in die Regionen tragen und sich engagieren wollen.
Infoabend am 29. August

Das Kongo-Tribunal

Das Kongo-Tribunal

Seit 20 Jahren herrscht im rohstoffreichen Ostkongo ein blutiger Krieg. Im Film „Das Kongo Tribunal“ zeigt Milo Rau anhand inszenierter Tribunale die Rolle des kongolesischen Staates, internationaler Rohstoffhandelsfirmen und der lokalen Milizen auf. Kinostart in der Deutschschweiz ist am 23. November. Mehr Infos

Saatgutausstellung in St. Gallen

Saatgutausstellung in St. Gallen

Von der Bedeutung der Saatgutvielfalt über Gentechnik bis zu Pestiziden behandelt die Ausstellung unserer Regionalgruppe Ostschweiz verschiedene Aspekte rund ums Saatgut. Noch bis am 8. Oktober läuft die Ausstellung im Botanischen Garten St. Gallen.
www.saatgutausstellung.ch

 Die Welt verändern - indem man sie beschreibt

Die Welt verändern – indem man sie beschreibt

Wenn die Grenzen zwischen Aktivismus und Journalismus fallen: Welche neuen Formen von Berichterstattung entstehen, welche sind erfolgversprechend? Diskussion am 13. November über Erfahrungen, Probleme und Chancen von aktivistischem Journalismus.
Weitere Infos folgen unter www.kosmos.ch

 Trading Paradise

Trading Paradise

Der Film „Trading Paradise“ zeigt auf, wie auch Schweizer Unternehmen in Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind und mit ihren Geschäftstätigkeiten Mensch und Natur schaden.
Im September finden in der ganzen Deutschschweiz Vorstellungen des Dokumentarfilms statt – Mehr Infos gibt’s hier

 Times of Waste – Ausstellung

Times of Waste – Ausstellung

„Wo geht das hin, was jeweils übrig bleibt?“ Am Beispiel des Smartphones zeigt die Ausstellung Times of Waste, was alles in diesen High-Tech-Geräten steckt, die unterdessen zum Wegwerfprodukt geworden sind.
Die Ausstellung dauert noch bis am 24. September. Weitere Infos

Nicht nur bei unseren Recherchen und Kampagnen wagen wir uns zuweilen in unbekannte Gefilde, auch Online probieren wir gerne immer wieder etwas Neues: Wir sind jetzt auch auf Instagram zu finden! Auch hier freuen wir uns über Ihren Besuch!

Für Public Eye, Melanie Nobs

Danke für Ihre Unterstützung
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Veranstaltungstipps

Stevia, Korruption, Pestizide: Wir bleiben dran!

Stevia, Korruption und Pestizide: Wir bleiben dran!
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 Public Eye
Liebe Frau Linnenkohl
Wie misst eine Organisation wie Public Eye, die mit Recherchen und Kampagnen für globale Gerechtigkeit kämpft, ihren Erfolg? So leicht wie in den letzten Monaten konnten wir diese Frage noch selten beantworten: So sorgte eine unserer Recherchen für sauberere Luft in Westafrika, unsere Stevia-Petition holte Coca Cola an den Verhandlungstisch und unsere Enthüllungen zu unethischen Medikamententests (und das darauf folgende grosse Medienecho) schienen Novartis so gar nicht zu gefallen. Bei anderen Themen, wie dem Kampf gegen schädliche Pestizide, braucht es hingegen einen etwas längeren Atem und weiterhin viel Durchhaltewillen – wir bleiben dran, lesen Sie selbst!
 Dirty Diesel

Stopp mit Dirty Diesel: Aufatmen in Accra und Lagos

Letzten Herbst deckten wir das dreckige Geschäftsmodell von Schweizer Rohstoffhandelsfirmen auf, Abfälle der Dieselproduktion minimal aufzubereiten und in Westafrika als Treibstoff zu verkaufen. Einige Länder haben nun reagiert und die Grenzwerte für den Schadstoffausstoss markant gesenkt – in Ghana und Nigeria um das 60ig-Fache.
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Stevia
Stevia
Über 260‘000 Personen unterzeichneten die Petition und brachten Coca Cola dazu, mit uns über einen gerechten Vorteilsausgleich der Guaraní für die Gewinne aus Stevia zu diskutieren. Kurz zuvor hatte sich unter anderem Nestlé zur Teilnahme an Verhandlungen mit den Guaraní bereiterklärt.
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Pestizide
Pestizide

Obwohl Atrazin und Paraquat in der Schweiz längst verboten sind, produziert Syngenta die beiden hochgiftigen Pestizide weiterhin und erwirtschaftet so enorme Gewinne. Sie werden in Länder exportiert, in denen tiefere Standards gelten – auf Kosten der lokalen Umwelt und der dort lebenden Bevölkerung.
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  Medikamententests
Medikamententests
Ohne es zu wissen, nahmen in Polen hunderte Menschen an klinischen Versuchen eines Vogelgrippe-Impfstoffs teil. Den Testpersonen war vorgemacht worden, gegen die saisonale Grippe geimpft zu werden. Einer der Geschädigten klagt nun gegen Novartis, ARD berichtete darüber.
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Korruption im Rohstoffsektor
Korruption im Rohstoffsektor
Trotz ihrer wirtschaftlichen Bedeutung sind staatliche Verkäufe von Rohöl völlig intransparent und anfällig für Korruption. Gemeinsam mit dem renommierten Antikorruptions-Center U4 veröffentlichten wir  nun eine Analyse dieser Korruptionsrisiken.
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Wir arbeiten hartnäckig an unseren Anliegen und für eine solidarische Schweiz – ob wir damit schnell Erfolg haben oder nicht. Unsere Recherchen, Berichte und auch Erfolge sind nur möglich dank der ideellen und finanziellen Unterstützung unserer Mitglieder. Vielen Dank für Ihre Treue und Ihr Engagement!

Für Public Eye, Melanie Nobs

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Retour sur un premier semestre exceptionnel

Retour sur un premier semestre exceptionnel
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 Public Eye
Chère lectrice, cher lecteur,
À quoi une organisation comme Public Eye, qui s’engage pour un monde plus juste en menant de vastes enquêtes et campagnes, peut-elle mesurer son succès ? La pertinence de notre travail a rarement été aussi évidente que ces derniers mois : notre enquête Dirty Diesel a permis une grande avancée dans l’amélioration de la qualité de l’air en Afrique de l’Ouest, notre pétition sur la stévia a contraint Coca-Cola à s’asseoir à la table des négociations avec les Guaranis et l’écho médiatique qu’ont rencontré nos révélations sur les pratiques de Novartis a poussé le géant bâlois dans ses retranchements. Dans d’autres domaines, comme celui de la lutte contre les pesticides toxiques, il reste encore beaucoup à faire mais nous n’avons pas pour habitude de baisser les bras !
 Dirty Diesel

Non aux carburants toxiques : une bouffée d’air frais pour Accra et Lagos

En septembre dernier, nous révélions le modèle d’affaires délétère de négociants suisses en matières premières, qui n’hésitent pas à mélanger des produits toxiques aux carburants qu’ils vendent en Afrique de l’Ouest pour maximiser leurs profits. Certains pays de la région ont réagi et fortement abaissé la limite de teneur en soufre autorisée – le Ghana et le Nigéria l’ayant notamment divisée par 60.
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Stevia
Stévia
Plus de 260 000 personnes ont signé notre pétition et fait pression sur Coca-Cola pour que le géant américain accepte enfin de négocier avec les Guaranis un accord de partage des bénéfices générés grâce à la stévia. Nestlé figure également parmi les entreprises qui se sont déclarées disposées à entrer en discussion.
>> en savoir plus
Pestizide
Pesticides

Bien que le paraquat et l’atrazine soient interdits en Suisse depuis bien longtemps, Syngenta continue d’en produire et de se remplir les poches en les exportant vers des pays aux normes moins strictes, sans se soucier des graves conséquences qu’ont ces produits toxiques sur l’environnement et les populations locales.
>> en savoir plus

Medikamententests
Tests de médicaments
Sans le savoir, des centaines de personnes ont participé en Pologne à des essais cliniques d’un vaccin contre la grippe aviaire, alors qu’elles croyaient recevoir un vaccin contre la grippe saisonnière. Un des cobayes a lancé une procédure judiciaire contre Novartis, le sponsor des essais. Reportage de la RTS.
>> en savoir plus
  Korruption im Rohstoffsektor
Corruption dans les matières premières
En dépit de son lourd poids économique, la vente de pétrole brut par des entités étatiques manque cruellement de transparence et est souvent entachée de corruption. En collaboration avec le célèbre centre anticorruption U4, nous venons de publier une analyse des risques que comporte ce type de négoce et des mesures concrètes qui permettraient de les prévenir.
>> en savoir plus
Nos enquêtes, nos rapports et nos succès ne sont possibles que grâce au soutien idéologique et financier de nos membres. Merci infiniment pour votre engagement !

Pour Public Eye, Maxime Ferréol

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