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Die oder der von Ihnen Beschenkte erhält fünfmal die neuste Ausgabe unseres Magazins mit exklusiven Recherchen und informativen Reportagen. Mit diesem originellen und nachhaltigen Geschenk stärken Sie Public Eye und helfen uns, hier in der Schweiz für globale Gerechtigkeit einzutreten. Unsere Arbeit bleibt auch nach der Abstimmung vom letzten Sonntag wichtig: Wir werden den in der Schweiz beheimateten Konzernen weiterhin genau auf die Finger schauen!
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Übrigens, unser Shop wird Ende Jahr eingestellt. Es gibt noch einige Artikel (solange Vorrat), die sich als Weihnachtsgeschenke eignen, zum Beispiel das schöne indische Kinderbuch «Moin und das Monster».

Vielen Dank und herzliche Grüsse.

Für Public Eye,
Roman Bolliger


PS: Bestellungen, die bis Sonntag, 20. Dezember, eingehen, werden garantiert noch vor Weihnachten geliefert (innerhalb der Schweiz).
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50,7% Ja – jetzt erst recht! — publiceye

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Bis zum Schluss konnten wir hoffen – umso grösser ist nun die Enttäuschung über das Resultat.

Noch selten hat sich eine so breite Allianz hinter eine Initiative gestellt, noch kaum je haben sich so viele Menschen über Monate oder sogar Jahre für eine Initiative engagiert. Und nur selten hat man einer Initiative im Vorfeld so viele Chancen eingeräumt.

Umso heftiger war auch die Gegenkampagne. Den Grosskonzernen, Bundesrätin Karin Keller-Sutter und Economiesuisse ist es gelungen, KMUs als besonders betroffen darzustellen, obwohl sie ausgenommen wären.

Public Eye konnte in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Recherchen aufzeigen, welche Folgen das unverantwortliche Handeln von Konzernen wie Glencore oder Syngenta für die Menschen und Umwelt hat. Die Konzerne haben mit allen Mitteln versucht, die Diskussion darüber zu vermeiden – auch (erfolglos) vor Gericht.

Dass es für die Rohstoffbranche und die Agrochemie verbindliche Sorgfaltspflichten braucht – daran hat sich mit dem heutigen Tag nichts geändert. Und das heutige Resultat zeigt, dass dies auch die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung so sieht.

Für Public Eye ist der heutige Tag deshalb kein Schlusspunkt. Im Gegenteil:
Wir sind beeindruckt, wie viele Menschen in der ganzen Schweiz sich gemeinsam mit uns in diesem Abstimmungskampf engagiert haben. Das gibt uns Schwung, das motiviert uns für die Weiterarbeit.

Wir werden keine Ruhe geben. Glencore, Syngenta, Valcambi & Co: Zieht euch warm an.

Herzliche Grüsse

Das Team von Public Eye


PS: Danke, danke, danke an alle, die uns unterstützt haben!! Sind Sie noch nicht Mitglied bei Public Eye? Dann ist jetzt der Moment für einen Beitritt. Wir brauchen Sie, damit wir mit Schwung ins 2021 starten können. Wir bleiben dran.

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Auf Messers Schneide: Es kommt auf jede Stimme an — publiceye

Morgen Dienstag ist der letzte Tag, an dem man noch brieflich ein JA für die Konzernverantwortungsinitiative einlegen kann.

Meinungsumfragen zeigen: Eine hauchdünne Mehrheit will die Initiative annehmen. Das heisst: Wir riskieren, dass wir zwar das Volksmehr erreichen – aber schliesslich am Ständemehr scheitern.

Nur mit einer ausserordentlichen Schlussmobilisierung können wir das noch drehen
.
Deshalb meine Bitte: Sprechen Sie (nochmals) in ihrem Umfeld Ihre Freundinnen und Kollegen an, damit wirklich alle Befürworterinnen und Befürworter abstimmen gehen.

Sie können diese Erinnerung auch ganz einfach per WhatsApp weiterleiten: Dazu hier klicken.

Hier nochmals die wichtigsten Argumente für ein JA zur Konzernverantwortungsinitiative:
Die Initiative fordert eine Selbstverständlichkeit:
Wenn Konzerne das Trinkwasser vergiften oder ganze Landstriche zerstören, dann sollen sie auch dafür geradestehen.Es geht bei der Initiative nur um grosse Konzerne – die KMU sind ausgenommen.
Darum engagieren sich auch so viele Unternehmerinnen für ein JA.
Die Initiative ist umsetzbar und bringt den Betroffenen von Menschenrechtsverletzung echte Verbesserungen.
Deshalb wird die Initiative auch von einer unglaublich breiten Koalition getragen:
Die Schweizer Hilfswerke, die Kirche und Politikerinnen und Politiker von SP, Grünen, GLP, CVP, EVP, BDP, FDP, EDU und SVP stehen hinter uns.
Ich danke Ihnen ganz, ganz herzlich für Ihre Unterstützung bis zum Schluss.

Für Public Eye, Christian Engeli


PS: Wegen Covid-19 gibt es leider kein grosses Abstimmungsfest. ABER: Sie können trotzdem gemeinsam mit uns mitfiebern! Am Sonntag, 29. November ab 12 Uhr kommentieren und analysieren wir das Ergebnis in diesem Livestream: www.publiceye.ch/livestream. Hoffentlich können wir da auch (virtuell) mit Ihnen anstossen. 

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Minenunfälle, Kinderarbeit, Umweltschäden — publiceyes

 Neue Recherche von Public Eye zeigt
die bittere Realität in einer Glencore-Mine in Bolivien
Jetzt geht es um alles! Sie haben in den letzten Tagen die Abstimmungsunterlagen für die Konzernverantwortungsinitiative erhalten. Wieso die Initiative so dringend notwendig ist, zeigt unsere neueste Recherche aus Bolivien.

In der von Glencore betriebenen Mine Porco bauen Kooperativen unter unmenschlichen Bedingungen Zink, Blei und Silber ab.
Viele der Arbeiter sind minderjährig, schwere Unfälle und sogar Todesfälle sind an der Tagesordnung. Auch die Umweltschäden sind massiv, die Mine vergiftet das Trinkwasser der bergabwärts gelegenen Dörfer. Glencore schaut weg – und kauft den Kooperativen einen Grossteil der Bodenschätze ab, die sie fördern.

Mein Arbeitskollege Timo Kollbrunner war im Oktober vor Ort und hat die erschütternden Zustände dokumentiert:

Lesen Sie jetzt die Recherche aus Bolivien
Skandalösen Praktiken wie diesen will die Konzernverantwortungsinitiative endlich einen Riegel vorschieben. Nach Annahme der Initiative wäre Glencore gezwungen, alles in seiner Macht Stehende zu tun, damit in Porco keine Minderjährigen schuften und es nicht mehr zu vermeidbaren, oft tödlichen Unfällen kommt. Der Konzern müsste auch dafür sorgen, dass die Minenaktivitäten das Trinkwasser nicht mehr weiter vergiften.

Für Public Eye,
Roman Bolliger


PS: Stimmen Sie jetzt JA zur Konzernverantwortungsinitiative und mobilisieren Sie Ihre Familie, Ihre Bekannten und Freunde via:

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Herzlichen Dank!





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Bereits über 600’000 Postkarten für die Konzern-Initiative. Machen auch Sie mit? — publiceye

Am 29. November geht es um jede Stimme! Helfen Sie mit bei der Mobilisierung

Jetzt Postkarten bestellen
Um die Abstimmung über die Konzernverantwortungsinitiative am 29. November zu gewinnen, wollen wir gemeinsam unsere Freundinnen und Bekannte mit einer handgeschriebenen Postkarte an die Abstimmung erinnern. Es freut uns, dass bereits 600’000 Postkarten verschickt werden!

Sind Sie auch mit dabei? Bitte bestellen Sie jetzt kostenlos Postkarten und mobilisieren Sie in Ihrem Umfeld für die Initiative:
Postkarten bestellen
Dies ist die letzte Gelegenheit, bei der Aktion noch mitzumachen.

Heute hat die SRG ihre erste Umfrage zur Abstimmung über die Konzernverantwortungsinitiative veröffentlicht. Gemäss dieser sagen 63 % Ja bzw. eher Ja. Auf den ersten Blick tönt das gut. Die Erfahrung aus anderen Initiativen zeigt aber, dass dieser Vorsprung noch um 10 bis 15% schrumpfen wird bis zur Abstimmung.

Es wird also ultraknapp! Die Mobilisierung der Personen, die von der Initiative überzeugt sind, wird darum eine entscheidende Rolle spielen.

Darum unser Aufruf: Bitte schreiben auch Sie Postkarten an Ihre Freundinnen und Bekannte. Nur wenn wir alle unsere Kontakte mobilisieren können, schaffen wir es, dass Konzerne wie Glencore in Zukunft dafür geradestehen müssen, wenn sie Flüsse vergiften oder Menschenrechte missachten.

Es ist ganz einfach:
Bestellen Sie kostenlos die gewünschte Anzahl Postkarten unter
www.konzern-initiative.ch/postkarten.
Wir sammeln die geschriebenen Postkarten bei uns – Sie müssen sie nicht frankieren. Wir verschicken alle Postkarten, sodass sie gleichzeitig mit den Abstimmungsunterlagen im Briefkasten sind.  
Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Für Public Eye,
Christian Engeli

 
PS: Es ist uns bewusst, dass momentan viele Newsletter zur Initiative verschickt werden und dies von verschieden Organisationen. Wir bitten Sie um Verständnis, wenn Sie Informationen mehrfach erhalten.

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Jetzt «Der Konzern-Report» schauen und Initiative unterstützen — publiceye

Jetzt «Der Konzern-Report» anschauen
Wir haben vor Kurzem den eindrücklichen Dokumentarfilm «Der Konzern-Report» online veröffentlicht. Mit diesem zeigen wir, warum die Konzernverantwortungsinitiative dringend notwendig ist.

Der Film lässt Menschen zu Wort kommen, die durch Glencore und LafargeHolcim geschädigt werden. Verschiedene Stimmen aus dem In- und Ausland erklären, warum sie klare Regeln verlangen, damit Konzerne mit Sitz in der Schweiz für Verfehlungen geradestehen müssen.
Konzern-Report anschauen (40’)
Wir freuen uns, wenn Sie auf den Film in Ihrem Umfeld aufmerksam machen (z.B. via WhatsApp oder Facebook).


Die heisse Phase der Abstimmungskampagne über die Konzernverantwortungsinitiative hat begonnen. Aktuelle Umfragen zeigen, dass eine knappe Mehrheit JA stimmen will. Die Erfahrung aus anderen Initiativen zeigt aber, dass dieser Vorsprung bis zur Abstimmung noch schrumpfen wird. Damit wir gewinnen können, braucht es deshalb nochmals einen Extraeinsatz!

Helfen Sie auch mit? Bestellen Sie jetzt kostenlos Kampagnenmaterial wie Velodreiecke, Fahnen, Flyer oder Plakate, damit noch mehr Menschen auf das Anliegen der Initiative aufmerksam gemacht werden können:
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Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Für Public Eye,
Christian Engeli


PS: Dank dem enormen persönlichen Engagement von vielen Unterstützerinnen und Unterstützern wie Ihnen können wir die Abstimmung am 29. November gewinnen!

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Bundesrat verbietet Ausfuhr von fünf verbotenen Pestiziden — publiceye

Erfolg für Public Eye: Bundesrat verbietet Ausfuhr von fünf verbotenen Pestiziden
Der Bundesrat hat gestern ein Exportverbot für fünf Pestizide beschlossen, die in der Schweiz wegen Ihrer Gefährlichkeit verboten sind! Das Verbot tritt am 1. Januar 2021 in Kraft. Der Entscheid des Bundesrates folgt auf diverse Recherchen von Public Eye zu den verheerenden Folgen von gefährlichen Pestiziden «made in Switzerland» in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Dies ist ein wichtiger Entscheid und grosser Erfolg zum Schutz von Mensch und Umwelt. Als Sitzstaat von Syngenta, dem grössten Pestizidhersteller der Welt, setzt die Schweiz damit ein wichtiges Zeichen.

Das Exportverbot gilt für fünf gefährliche Pestizide, aber zahlreiche andere dürfen weiterhin exportiert werden. Die Schweiz muss noch weiter gehen und die Ausfuhr aller Pestizide untersagen, die hierzulande aus Gründen des Umwelt- oder Gesundheitsschutzes verboten wurden. Alles andere ist menschenverachtend und unverständlich.
Für uns ist der Entscheid des Bundesrats eine erfreuliche Bestätigung, dass wir mit unserer Arbeit konkrete Veränderungen bewirken können. Wir bleiben dran und arbeiten auf ein komplettes Exportverbot von hochgefährlichen Pestiziden hin.

Werden auch Sie Teil unserer Bewegung und ermöglichen Sie unsere wichtige Arbeit:

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Roman Bolliger
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Die Schweiz und ihre Rohstoffhändler — publiceye

Eine Bestandesaufnahme des gefährlichsten Geschäfts der Schweiz

Der Rohstoffhandel und die Schweiz sind eng miteinander verbunden. Seit der Veröffentlichung unseres Buches «Rohstoff: Das gefährlichste Geschäft der Schweiz» im Jahr 2011 kritisieren wir regelmässig die mangelnde Regulierung dieses Sektors.

Doch geschehen ist herzlich wenig: Die Schweizer Rohstoffhändler sorgen weiterhin regelmässig für Skandale und negative Schlagzeilen. Im aktuellen Public Eye Magazin nehmen wir eine Bestandesaufnahme des Sektors vor und zeigen auf, wieso eine bessere Regulierung der Rohstoffbranche dringend notwendig ist.

Möchten Sie mehr erfahren über das «gefährlichste Geschäft der Schweiz»? Dann bestellen Sie jetzt kostenlos die aktuelle Ausgabe des Public Eye Magazins:
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Wir wünschen eine spannende Lektüre!
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PS: Sie haben unser Magazin bereits erhalten? Dann helfen Sie, es weiterzuverbreiten und bestellen Sie in unserem Shop weitere Exemplare des Magazins.
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Konzern-Initiative: Woran sich entscheidet, ob wir gewinnen können — publiceye

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Immer wieder höre ich von Unterstützerinnen und Unterstützern der Konzernverantwortungs-Initiative, dass alle ihre Bekannten sicher JA stimmen gehen. Leider beweisen Studien das Gegenteil: Nur gerade 15% aller Stimmberechtigten nehmen an jeder Abstimmung teil! Die allermeisten Leute – auch in Ihrem und meinem Umfeld – gehen nur ab und zu abstimmen.

Deshalb meine Bitte: Machen Sie bei unserer grossen Mobilisierungs-Aktion mit. Bestellen Sie jetzt kostenlos Postkarten, um Ihre Bekannten an diese wichtige Abstimmung zu erinnern: www.konzern-initiative.ch/postkarten.

In genau 2 Monaten stimmen wir über die Konzernverantwortungs-Initiative ab. Obwohl im Moment die Unterstützung für die Konzernverantwortungsinitiative in der Bevölkerung noch sehr hoch ist, kämpfen wir mit mehreren Problemen:
Die Konzernlobby investiert mindestens 8 Millionen Franken in eine beispiellose Verwirrungskampagne mit Falschnachrichten.Analysen von dutzenden Volksabstimmungen zeigen, dass gute Umfragewerte nicht reichen, besonders wenn die Gegenkampagne damit startet, die Bevölkerung zu verunsichern.
Ob wir gewinnen oder verlieren, hängt davon ab, ob wir alle Menschen in unserem Bekanntenkreis überzeugen und für die Abstimmung mobilisieren können!

Wir planen deshalb die grösste Mobilisierungsaktion, die es je gegeben hat – bitte helfen Sie mit. Es ist ganz einfach:
Bestellen Sie hier kostenlos die gewünschte Anzahl Postkarten
Wir sammeln die geschriebenen Postkarten bei uns – Sie müssen sie nicht frankieren. Wir verschicken alle Postkarten so, dass sie gleichzeitig mit den Abstimmungsunterlagen im Briefkasten sind.
Unser Ziel ist es, insgesamt eine halbe Million Bekannte an die Abstimmung zu erinnern.
  Sind Sie dabei?
Hier können Sie die Postkarten bestellen.

Ich weiss, Sie überlegen sich: Habe ich überhaupt noch Adressen von meinen Bekannten? Ist das nicht altmodisch?

Wir setzen absichtlich auf Postkarten: Die allermeisten Menschen freuen sich, wenn sie etwas Persönliches aus dem Briefkasten nehmen. Es ist viel mehr wert als eine E-Mail. Denken Sie an Ihre Eltern, Nachbarinnen, Tanten, den Götti, Kinder, Schulfreunde, Vereinskolleginnen… dann sind es schnell 10 oder 20 Bekannte, die Sie an die Abstimmung erinnern können.
Bestellen Sie hier die Karten: www.konzern-initiative.ch/postkarten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Christian Engeli

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Vergiftungen in Indien: Wir reichen Beschwerde gegen Syngenta ein — publiceye

Deutlich mehr Vergiftungen mit Syngenta-Pestizid als bislang bekannt

Vor zwei Jahren haben wir aufgedeckt, dass im zentralindischen Yavatmal Hunderte Baumwollbauern vergiftet wurden. Die Ursache: Cocktails aus hochgiftigen Pestiziden. Darunter das Insektizid Polo von Syngenta. Der Schweizer Agrochemiekonzern exportierte den hochgiftigen Wirkstoff des Insektizids nach Indien, obwohl dieser hierzulande als zu gefährlich für Umwelt und Gesundheit gilt und nicht eingesetzt werden darf. Neue Recherchen und amtliche Dokumente aus Indien zeigen nun, dass das Ausmass der Vergiftungsfälle mit dem Pestizid Polo weit grösser ist als bislang bekannt.

Ungeachtet dieser Tatsachen verkauft Syngenta weiterhin Polo in Indien und bestritt bisher jegliche Mitverantwortung an den Vergiftungen.

51 Opferfamilien haben deshalb gestern – mit der Unterstützung von Public Eye und weiteren Organisationen – in der Schweiz eine OECD-Beschwerde eingereicht.
Sie fordern, dass Syngenta in Indien an Kleinbauern keine gefährlichen Pestizide mehr verkauft, wenn diese eine Schutzausrüstung voraussetzen bzw. bei Vergiftungen kein Gegenmittel zur Verfügung steht. Zudem soll der Konzern die Opferfamilien für ihre medizinischen Behandlungskosten und Lohnausfälle entschädigen.

Die Familie der zwei Todesopfer sowie ein überlebendes drittes Vergiftungsopfer bringen ihren Fall zudem vor ein Schweizer Gericht. Sie haben in Basel eine auf der Produktehaftung basierende Schadensersatzklage eingereicht, da einer der Wirkstoffe im Pestizid Polo direkt aus der Schweiz stammte.

Lesen Sie die Hintergründe

Der Fall zeigt einmal mehr, welch gravierende Menschenrechtsverletzungen Schweizer Konzerne verursachen. Die Konzernverantwortungsinitiative, über die wir am 29. November abstimmen, ist daher ein entscheidender Schritt, um Unternehmen endlich in die Verantwortung zu nehmen. Syngenta müsste nach Annahme der Initiative die mit vielen seiner Produkte verbundenen Risiken endlich ernst nehmen und sicherstellen, dass es zu keinem zweiten Yavatmal kommt!

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Roman Bolliger

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