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Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 07_2017 | Endspurt bis zur Aktionswoche

 
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Newsletter 07_2017
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Crowdfunding-Endspurt
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

noch 5 Tage! So lange läuft unser gemeinsames Projekt zur Finanzierung des Friedensfestivals noch und wir haben bereits heute großartige 7600 Euro unseres Ziels von 10.000 Euro erreicht. Dafür möchten wir uns bei Euch ganz herzlich bedanken. Ohne Eure kleinen und großen Spenden wären wir nie so weit gekommen. Und wir haben gute Neuigkeiten: unsere Verhandlungen mit dem Kulturzentrum Kammgarn in Kaiserslautern sind abgeschlossen. Wir haben einen Pachtvertrag mit dem Betreiber und können loslegen mit den konkreten Vorbereitungen für das Festival. Wir sind überzeugt, dass Ihr so begeistert sein werdet von dieser Location, wie wir es sind! Auch die anderen Veranstaltungen der Aktionswoche 2017 sind auf dem besten Wege und wir erwarten viele engagierte Mitmenschen zur Abendveranstaltung mit Ann Wright, Daniele Ganser und Eugen Drewermann in der Versöhnungskirche Kaiserslautern, dem zweitägigen internationalen Kongress zu Militärbasen und dem Protestcamp in der Nähe der Air Base Ramstein.

Nun möchten wir uns noch einmal an Euch wenden für den Crowdfunding-Endspurt: helft uns, in der letzten verbleibenden Woche unser Finanzierungsziel zu erreichen! Ihr seid unsere besten Multiplikatoren! Tragt das Festival in die Welt hinaus, dann sichern wir am kommenden Sonntag die Finanzierung und können uns ganz auf die letzten Vorbereitungen für einen wunderbaren Tag voller Musik und Open Air Festival konzentrieren. Wir können es kaum erwarten.

Auf Bald in Kaiserslautern!

Euer Team der Kampagne Stopp Air Base Ramstein

Unterstütze unser Crowdfunding →
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Gemeinsam mit dem Bus nach Ramstein
Gemeinsam mit dem Bus zur Menschenkette in Ramstein, zum Festival, zum Camp und zu den verschiedenen Aktionen. Das ist schon bei der Anreise ein Miteinander, die Chance ins Gespräch zu kommen, Neues zu hören und viel zu diskutieren.

Busreisen für den Frieden ist ein ganz besonderes Erlebnis!

Deshalb für alle, die noch nicht entschlossen sind, für alle zögernden, aber auch die Spät-Entscheider, hier findet Ihr alle Informationen zu den Bussen, die aus viel mehr Orten als im letzten Jahr zu den großen Protestaktionen nach Ramstein fahren. Noch gibt es Restkarten.

Busse fahren aus folgenden Städten zu den Aktionen:

Augsburg

Berlin

Düsseldorf

Essen

Frankfurt

Köln

Leipzig

München

Nürnberg

Ulm

Würzburg

Hier findet hier alle Informationen zu den Abfahrtszeiten und wo Ihr die Tickets bekommt.

Busse nach Ramstein →
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Kommt und macht mit im Friedenscamp!
Der Ticketverkauf für das Friedenscamp läuft auf vollen Touren und es ist jetzt schon absehbar, dass dieses Jahr viel mehr Aktivistinnen und Aktivisten kommen werden.

Es wartet ein buntes Programm auf Euch im Camp der Stopp Air Base Ramstein Kampagne 2017 vom 3. September bis 10. September. Die Spannweite reicht von Musik über Lyrik und Poetry Slam zu Hatha-Yoga:

Schon ab Montag stehen Künstler wie Bermooda und Kilez More auf der Bühne und heizen uns mächtig ein! Daher seid von Anfang an dabei und genieß Politik mal ganz anders.

Weitere musikalische Acts werden uns über die ganze Woche verteilt unterstützen:

Daria Reith (Rap + Poetry Slam)

Max Jeschke „Instrumentale Rocksongs zwischen Krieg und Frieden“

Achim Reschke „Reschkes rigorose Reime“ www.reschkes-rigorose-reime.de

HERZMUSIK mit Morgaine (http://shop.morgaineofficial.com/) , Tjorben und Adrian Walther

Roland Graber DJ (Ambient-Chillgressive Trance, Elektrische Chillout Music, https://soundcloud.com/space-matrix/chillgressive-trance-intro-2016 )

Absinto Orkestra

N i O

WAMP

Arne Christian

Truthbrothers  (Rap, https://www.youtube.com/watch?v=7A3JuzEhQFk&list=PLLwVaZG5v4-qCObTwLo0Z-wGVEwKllToM )

 

!!!!TICKETVORVERKAUF!!!! Nur von Vorteil für Euch!!!

http://ticket.ramstein-kampagne.eu/veranstaltungen/friedenscamp/

Nur noch bis zum 26.08.17!!! Sichert Euch Eure Tickets!!!!

 

Dazu kommt:

Hatha-Yoga von Shanti und Tjorben

Eine Gesprächsrunde mit Peter Jüriens mit den Themen:

Geostrategische Grundlagen
Taktik der Friedensbewegung
Demokratisierung
friedensfähige Gesellschaft

Ein Vortrag zu: „Zivilem Ungehorsam“ -Was ist alles möglich um seinen Unmut geltend zu machen OHNE die Gedanken und Ideen der Demokratie und des Friedens zu verletzten

Eine Lesung von Volker Schmitz: „I have a dream“

Eine Lesung Alex Ross „Biografisches einer 23-Jährigen“

Lyrische Lesung mit Peter Meiser „Friedenslyrik“

Ein Schreibworkshop mit Daria Reith

Mit dem Bonus diesen für unseren Besucher Poetry-Slam nutzen zu können

Ein Workshop von Achim Reschek zu: „Wie friedensfähig sind wir? – Friedenspraxis im Alltag“

Einen Workshop von Maren (Morgaine): „Die Rückkehr des Urweiblichen Prinzips“

Besuch der Bärensuppe: Bilbo Calvez macht auch bei uns ein paar Tage Halt. (https://www.youtube.com/watch?v=gwA5etfYPWE )

 

!!!!TICKETVORVERKAUF!!!! Nur von Vorteil für Euch!!!

http://ticket.ramstein-kampagne.eu/veranstaltungen/friedenscamp/

Nur noch bis zum 26.08.17!!! Sichert Euch Eure Tickets!!!!

 

Und als einen Höhepunkt für und von Euch: den Besucher Poetry-Slam:

Der „Stopp Ramstein Slam“

Was´n das? Deine Chance deine Worte sprechen zu lassen!

Die Stopp Ramstein Kampagne möchte nicht nur auf Probleme aufmerksam machen und Informationen vermitteln, sondern auch ein tolles Programm für Euch, mit Euch und von Euch bieten.

Deshalb werden wir neben den eingefleischten Slammern auch Dich zu Wort kommen lassen.

Du hast Lust, den Federkiel, den Kugelschreiber oder die Tasten tanzen zu lassen und uns mitzuteilen, welche Gedanken Dich bewegen? Und dann das Erbr(o)acht(chene)e am Mittwoch mit anderen auf die Bühne zu bringen?

Zeig der Welt dein Antlitz und hilf mit, den Menschen neue Gedanken zu bringen.

Wir freuen uns auf die kreativsten Ideen und werden DIR zuhören.

– Bühne frei – für DEINE Kreativität !

 

Tickets für das Friedenscamp →
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Das Plakat für das Friedensfestival ist da!
Hier könnt Ihr das Friedensfestival-Poster KünstlerInnen für den Frieden in den Formaten A3 und A2 bestellen.

Auf dem Poster sind alle Informationen zum Friedensfestival sowie alle KünstlerInnen aufgeführt.

Bestellung Plakat Friedensfestival →
Aktionsbüro Ramstein-Kampagne 2017

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ ist auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Jede kleine und große Spende hilft, die Aktionen erfolgreich zu gestalten.
Hier Spenden

Erklärung des Koordinierungskreises der Kampagne Stopp Air Base Ramstein

 
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Erklärung des KoordinierungskreisesNein zu Atomkriegsdrohungen  –
Auf nach Ramstein!
Erklärung des Koordinierungskreises der Kampagne Stopp Air Base Ramstein

Nein zu Atomkriegsdrohungen  – Auf nach Ramstein!

Das unverantwortlich militaristische Verhalten und die aggressive Atom-Kriegsvorbereitung der stärksten Atommacht USA sowie die atomare Aufrüstung und die Drohung mit dem Einsatz der Atomwaffen durch Nordkorea hat die Welt in die Nähe eines verheerenden Millionen Menschen vernichtenden Atomkrieges gebracht.

Diese atomare Zuspitzung erfolgt 72 Jahren nach den verheerenden Atomschlägen gegen Hiroshima und Nagasaki. Diese ist auch durch die historisch gewachsene Bunkermentalität Nordkoreas bedingt, die aus den Erfahrungen des verheerenden Koreakrieges 1950-1953 resultiert, wo es konkrete Pläne des US-Militärs zum Atomwaffeneinsatz gab.

Wir rufen die Bundesregierung auf, öffentlich den USA jede Unterstützung für ihre Kriegsvorbereitung zu verweigern. Die US-Regierung muss aufgefordert werden, endlich auf fairer und gleichberechtigter Grundlage mit Nordkorea über die Abschaffung der Atomwaffen und Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel zu verhandeln. Die deutsche Bundesregierung muss sich aktiv an den UN-Verhandlungen zum Atomwaffenverbotsvertrag einbringen.

Dringend erforderlich sind im Konflikt auf der koreanischen Halbinsel Direktgespräche zwischen den Antagonisten, anstatt immer größere Drohkulissen aufzubauen. Dazu gehört auch die gegen den Widerstand der Bevölkerung in Südkorea erfolgte Stationierung des US-amerikanischen Raketenabwehrsystems THAAD.

Stattdessen muss die US-Regierung den beiden koreanischen Staaten ermöglichen, auf gleichberechtigter Grundlage den seit 1953 formell bestehenden Waffenstillstand in einen Friedensvertrag zu überführen, der auch die langfristige Perspektive einer Wiedervereinigung beider Staaten ohne fremde Einmischung ermöglicht.

Wir wenden uns an die Öffentlichkeit: Die Besorgnis, die auch unsere Bevölkerung ergriffen hat, reicht nicht aus. Jetzt muss der Protest auf die Straße gebracht werden. Führt Protestaktionen durch, dort wo ihr lebt und arbeitet. Der Koordinierungskreis und auch die Pfälzer Initiative „Entrüstet Euch!“ werden dieses bei der Aktionswoche im September auch in Ramstein tun.

Wir haben nicht vergessen, dass die zentrale Einsatzzentrale für die US-Atomwaffen in Deutschland und Europa in Ramstein ist.

Lasst uns gemeinsam die Protestaktionen gegen die Air Base in Ramstein vom 03.09. bis 10.09.2017 noch intensiver vorbereiten, lasst uns versuchen, noch mehr Menschen für eine aktive Beteiligung an der Menschenkette am 09.09. zu gewinnen. Die Schließung der Air Base Ramstein ist ein wichtiger Schritt gegen die Logistik eines Atomkrieges.

Wir wenden uns auch an die Unterstützer der Kampagne Stopp Air Base Ramstein: Tragt eure Besorgnis über die atomare Kriegsgefahr in die Öffentlichkeit! Protestiert!

Aktionsbüro Ramstein-Kampagne 2017

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Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 06_2017 | Vorfreude ist die schönste Freude

 
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Newsletter 06_2017
Vorfreude ist die schönste Freude!

Noch sechs Wochen trennen uns von den großen Ramstein Aktionen vom 3.-10. September – alle Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Das imposante Friedenscamp – mit Workshops, Kulturprogramm auf einer großen Bühne und vielem mehr – ist eine große logistische Herausforderung.
Bei der Vorbereitung des Festivals geht es leider nicht nur um „Kultur“, sondern auch um ganz viel Organisation und Bürokratie.
Die Menschenkette, unsere zentrale Protestveranstaltung gegen Kampfdrohnen und Krieg, bedarf einer exakten Logistik.

Viel zu tun, aber auch viel Spaß und Aktion.

Aber: Alles wird nur eindrucksvoll, groß, vielfältig und bunt, wenn Ihr alle mitmacht und mithelft.

Das ist die zentrale Herausforderung und unsere große Bitte:
Macht mit bei der Vorbereitung, kommt und bringt noch viele mit – alle, die schon letztes Mal dabei waren, aber hoffentlich auch viele Neue. Wir wollen mehr werden. Die Bewegung gegen die Air Base Ramstein, die Bewegungen für Frieden sollen breiter und größer werden. Deshalb zählt die Teilnahme einer Jeden und eines Jeden.

Werbt und mobilisiert für Stopp Air Base Ramstein 2017!

Wir haben noch eine Bitte an Euch: Selbst bei sparsamster Haushaltsführung und ganz viel ehrenamtlicher Tätigkeit, kostet die Vorbereitung und Durchführung dieser großen Aktionen Geld. Geld für den Frieden und gegen Krieg. Bitte beteiligt Euch – wenn irgend möglich – an der Crowdfunding-Kampagne.

 

Wir sehen uns in Ramstein!

Andrea, Pascal und Reiner

Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 05_2017 | Noch 2 Monate bis zu den Protestaktionen – Wir brauchen Eure Unterstützung!

Stopp Air Base Ramstein Kampagne 2017

 
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Newsletter 05_2017
Noch 2 Monate bis zu den Protestaktionen – Wir brauchen Eure Unterstützung!
https://www.ramstein-kampagne.eu/

Nein zu Drohnen und Krieg!

Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten: Kriege, Konflikte, wohin wir schauen und Deutschland ist fast überall dabei. Ein Kettenglied ist die Air Base Ramstein, nicht nur wegen des Drohnenkrieges, der von hier aus geführt wird. Air Base Ramstein ist Atomwaffeneinsatz, ist Interventionskrieg, ist Militarisierung einer ganzen Region und Kriegsvorbereitung gen Osten. Ramstein ist Aufrüstung, die sündhaft teuer schon im Frieden täglich tötet.

Wir wollen den Kriegstreibern in die Arme fallen, wollen endlich eine Wende zum Frieden. Deshalb engagieren wir uns im Protest gegen die Air Base Ramstein, dieses Dinosauriers der Zerstörung der Umwelt und des friedlichen Zusammenlebens. Wir wollen Frieden und Abrüstung, wir wollen Konfliktlösungen ohne Krieg und Militär, Geld für das Leben und Überleben.

Wir wissen, die Air Base Ramstein wird nicht morgen geschlossen werden und der Drohnenkrieg hört nicht über Nacht auf, aber mit langen Atem und guten Argumenten, mit Ausdauer und Zähigkeit, mit steter Präsenz und öffentlichem Protest auf der Straße, haben wir schon das Klima in der Region verändert und können auch langfristig erfolgreich sein.

Deshalb bereiten wir basisnah und regional vernetzt die Aktionen gegen die Air Base Ramstein vor. Sie werden größer, vielfältiger, bunter und ideenreicher als jemals zuvor. Sie sind Ausdruck unserer gewachsenen Protestkultur, unseres Mutes und unserer Hoffnung.

Wir brauchen noch viele und jeden und jede Einzelne: auch Dich! Gemeinsam können wir es packen.

Das erwartet Euch bei der Aktionswoche vom 3.-10. September:
Bitte beachtet, dass sich der Zeitplan noch ändern kann, da noch nicht alle Gespräche mit den örtlichen Behörden abgeschlossen sind.https://www.ramstein-kampagne.eu/2017/07/aktionswoche-programm/#more-3154
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Die Anmeldung für das Friedenscamp ist gestartet – Love, Peace and Harmony!
Auch in diesem Jahr veranstalten wir für die TeilnehmerInnen von Stopp Air Base Ramstein ein Friedenscamp, diesmal allerdings hoffentlich bei herrlichem Sonnenschein.

Wer befürchtet, dass die Tage zu langweilig werden könnten, ist auf dem Holzweg. Unter anderem morgendliche Yoga-Kurse, Bühnen voller KünstlerInnen und sogar ein gemeinsamer Tagesausflug, um die Protestaktion gegen den Stützpunkt Büchel zu unterstützen, stehen auf dem Programm. Die Kinderbetreuung garantiert auch den Eltern jungen Nachwuchses die Teilnahme an den zahlreichen Angeboten. In diesem Camp werden Menschen aufeinander treffen, die sich in einem Thema einig sind: Die ideale Art menschlichen Zusammenlebens ist der Frieden.

Tickets und weitere Infos →

https://www.ramstein-kampagne.eu/2017/07/anmeldung-fuer-das-friedenscamp-2017/

 

https://www.ramstein-kampagne.eu/2017/06/aktions-buttons-2017/#more-4243

Der Soli-Button für das Friedensfestival kann bestellt werden – Künstler und Künstlerinnen für den Frieden
Eine Veranstaltung, die nicht nur FriedensaktivistInnen anzieht, die Menschen jeden Alters begeistern kann und für die man sich noch überhaupt nicht mit geostrategischer Politik beschäftigt haben muss – das soll unser Musikfestival „KünstlerInnen für den Frieden“ sein. Bereits in der Friedensbewegung der 80er Jahre spielte die Musik eine essentielle Rolle und sie ist immer noch eine gute Möglichkeit, an neue Themen heranzuführen und Brücken zwischen Kulturen und Menschen zu bauen.

Wir sind überzeugt, dass das Musikfestival einer der Höhepunkte des diesjährigen „Stopp Air Base Ramstein“ sein wird. Besonders freuen wir uns, über die namhaften MusikerInnen, die sich durch ihre Teilnahme für den Frieden einsetzen. Leslie Clio, Patrice, Dieter Hallervorden und viele mehr werden das Festival zu einem einmaligen Erlebnis machen.

Wer an „KünstlerInnen für den Frieden“ teilnehmen möchte, kann uns mit einer Spende im Tausch gegen unseren Solidaritäts-Button für 5 Euro – oder je nach eigenem Ermessen auch mehr – unterstützen.

Bestellung Soli-Button →

https://www.ramstein-kampagne.eu/2017/06/aktions-buttons-2017/#more-4243

 

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Die neue Stopp Air Base Ramstein Zeitung ist da und kann bestellt werden
Die neue Zeitung mit allen aktuellen Informationen zu den Aktionen im September kann bestellt, heruntergeladen und verteilt werden.
Zeitung bestellen →

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http://www.ramstein-kampagne.eu/zeitung/

Aktionsbüro Ramstein-Kampagne 2017

Stopp Air Base Ramstein :: Pressemitteilung

STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Pressemitteilung

Pressemittteilung der Kampagne Stopp Air Base Ramstein – 15.06.2017

Drohnen töten täglich – Drohnen produzieren Terroristen

Die Kampagne Stopp Air Base Ramstein*, die seit 2015 mit jährlichen großen Aktionen gegen den von deutschem Boden ausgehenden Drohnenkrieg protestiert, fordert die Abgeordneten des Haushalts- und Verteidigungsausausschusses auf, der geplanten Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundesrepublik am 21.06.2017 nicht zuzustimmen.
Ein derartiger Beschluss wiederspräche auch dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD in dem es heißt: „Vor einer Entscheidung über die Beschaffung qualitativ neuer Waffensysteme werden wir alle damit im Zusammenhang stehenden völker- und verfassungsrechtlichen, sicherheitspolitischen und ethischen Fragen sorgfältig prüfen. Dies gilt insbesondere für neue Generationen von unbemannten Luftfahrzeugen, die über Aufklärung hinaus auch weitergehende Kampffähigkeiten haben.“ Diese Überprüfung hat bisher nicht stattgefunden.

Die Kampagne sagt Nein zur Beschaffung/„Leasen“ der bewaffnungsfähigen Drohnen Heron TP aus Israel durch die Bundeswehr für die nächsten neun Jahre. Bis dahin sollen europäische Rüstungskonzerne unter Federführung von Airbus die „Euro-Drohne“ entwickeln. Die bisher nicht kalkulierten Kosten werden mehrere Milliarden betragen.

Die Gesamtkosten für die zu leasenden fünf israelischen Heron TP liegen bei 1,024 Milliarden Euro. Das Magazin FOCUS hatte zuvor von 978 Millionen Euro für Betrieb, Wartung, Instandhaltung und die Ausbildung von Piloten gesprochen. Für jeden Einsatz kämen weitere Millionen hinzu.

Nach Vertragsschluss sollen die Drohnen in spätestens 27 Monaten geliefert werden und wären damit Ende 2019 einsatzfähig. Bis 2025 will Airbus mit Partnern aus Frankreich, Italien und Spanien eine europäische Kampfdrohne entwickeln; seit 2016 sind vier Hersteller mit einer Vorstudie beauftragt. Der Zuschlag für die israelischen Drohnen erfolgte dem Verteidigungsministerium zufolge zur Stärkung der einheimischen Drohnenfähigkeiten. Die mit der Heron TP gewonnene praktische Erfahrung mit Bewaffnung soll Airbus einen Vorteil verschaffen. Gegen die Vergabe ohne Ausschreibung hatte der US-Konkurrent General Atomics eine Überprüfung bei der Vergabekammer des Bundes verlangt. Dort wurde die Vergabeentscheidung für rechtmäßig erklärt. Dagegen legte General Atomics Widerspruch ein. Im Mai hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht bestätigt, dass Airbus für die Beschaffung, den Betrieb, die Wartung und die Reparatur zuständig ist.

Mit den israelischen Luftfahrzeugen werden auch Bodenstationen zur Steuerung der Drohnen und zur Auswertung der Missionsdaten geliefert. Zum Gesamtsystem gehören auch Simulatoren. Dabei könnte auf vorhandene Technik der Heron 1 zurückgegriffen werden, die von der Bundeswehr in Afghanistan und in Mali geflogen wird. Hierzu befindet sich ein Simulator auf dem Luftwaffenstützpunkt in Jagel (Schleswig-Holstein), der seit einigen Jahren zum militärischen Drohnenflughafen ausgebaut wird. Das dort stationierte taktische Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ ist für die Kampfdrohnen der Bundeswehr zuständig. Von dort könnten die Heron TP im Falle eines Einsatzes auch gesteuert werden.

Drohnen töten täglich sowohl Zivilisten als auch Kombattanten. Dies lehnen wir genauso ab wie den völkerrechtswidrigen Einsatz der Drohnen von deutschem Boden aus via die Air Base Ramstein. Drohnen intensivieren und verlängern Kriege, wie z.B. im Jemen oder im Syrienkonflikt.

Drohnen produzieren Terroristen in den Ländern, in denen sie eingesetzt werden; sie sind aber auch Magnete, die zu mehr Terrorakten in den Ausgangsländern von Drohneneinsätzen führen. Sie verschlingen zusätzlich Milliarden Euro, die dringend für soziale Belange, für Bildung, Gesundheitswesen und Wissenschaft benötigt werden.

Wir treten für eine internationale Anti-Drohnen Konvention ein und sagen Nein besonders zu dem völkerrechtswidrigen Einsatz der Drohnen via Ramstein und der Beschaffung von Kampfdrohnen durch die Bundesregierung.

*Im Koordinierungskreis der bundesweiten Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ arbeiten Personen mit, die auch in den großen Friedensorganisationen, regionalen Friedenszusammenschlüssen, Friedensinitiativen und den bundesweiten Zusammenschlüssen der Friedensbewegung engagiert sind. (siehe http://www.ramstein-kampagne.eu/ueber-uns).

Kontakt:
Reiner Braun 0172 2317475
Pascal Luig 0177 7872145
eMail: info@ramstein-kampagne.eu
Weitere Informationen auf der Webseite www.ramstein-kampagne.eu.

Aktionsbüro Ramstein-Kampagne 2017

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info@ramstein-kampagne.eu

Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 04_2017

 
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Newsletter 04_2017
Einladung zur Aktions- und Planungskonferenz der Kampagne Stopp Air Base Ramstein

Am 17. Juni 2017 | von 11:00 bis 17:30 Uhr
im Saalbau Bockenheim
Schwälmer Straße 28 | 60486 Frankfurt am Main

Wir bitten um Anmeldung unter:
info@ramstein-kampagne.eu

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

warum solltest Du zu dieser Aktionskonferenz fahren? Bei der großen Veranstaltung am Freitagabend in Kaiserslautern sind prominente Rednerinnen und Redner zu gast, tolle Künstlerinnen und Künstler haben für das Friedensfest am Samstag zugesagt, es wird wieder eine beeindruckende Menschenkette geben, das Camp wird größer als jemals zuvor …

Halt und Stopp!

Bisher sind das alles tolle Ideen und vieles ist schon vorbereitet worden – besonders durch die sechs intensiv arbeitenden Arbeitsgruppen der Kampagne –, aber:

– nichts steht vollständig,

– nichts ist abschließend durchgeplant,

– viele offene Fragen sind in der Vorbereitung aufgetaucht,

– Neues hat sich entwickelt.

Und vielleicht weißt Du auch noch nicht alles, hast offene Fragen oder bist Dir noch nicht sicher, wo Du wie mitmachen willst und kannst.

Und noch einmal Stopp!

Wie werben wir viel mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer im ganzen Land, schaffen eine noch breitere Unterstützung und organisieren die Anfahrten aus dem ganzen Land? Erste Busse sind bestellt, aber es sind noch nicht genug. Wo können noch weitere Busse organisiert werden? Auch hier gibt es noch viel zu besprechen und zu diskutieren.

Vielleicht habt Ihr ja neue Ideen, die unsere Aktionen noch erfolgreicher, noch effektiver und unsere friedenspolitischen Forderungen noch sichtbarer machen.

Gründe genug, um nach Frankfurt zu kommen, um anzupacken, mit zu planen und zu entwickeln. Denn die Stopp Air Base Ramstein Aktionen sind auch immer der Versuch, eine möglichst umfassende, partizipatorische und demokratische Vorbereitung hinzubekommen.

Nicht einfach, aber eine interessante Herausforderung. Diese geht aber nur mit Dir!

Das alles in einer nicht einfachen Zeit. Die Bilder vom NATO-Kriegsgipfel in Brüssel sprechen eine so eindeutige kriegerische Sprache, dass es einem schon manchmal die Worte verschlägt. Damit ist nicht nur Trump gemeint, der den Militarismus der NATO massiv vorantreibt, sondern besonders auch „unsere“ Regierung.

Auch darüber wollen wir in Frankfurt bei der Aktionskonferenz sprechen.

Die Aktionskonferenz ist also der letzte Feinschliff für ein hochinteressantes Aktionswochenende vom 8.-10. September.

Damit die Aktionen von Stopp Air Base Ramstein 2017 das werden, von dem wir alle träumen, brauchen wir Dich und Dich. Damit es besonders gut wird, dazu wird hoffentlich auch die Aktionskonferenz beitragen.

Deshalb unsere Bitte an alle: Kommt am 17.06.2017 von 11-17.30 Uhr nach Frankfurt/Main zur Aktionskonferenz. Helft mit! Diskutiert mit! Packt mit an!

Wir hoffen, viele von Euch begrüßen zu können.

Friedliche Grüße,
für den Koordinierungskreis
Reiner Braun und Pascal Luig

Programm der Aktions- und Planungskonferenz:

11:00 Eröffnung und BegrüßungHorst Trapp
Moderation: Gunda Weidmüller und Pascal Luig
11:15 Wo stehen wir und wohin wollen wir? Reiner Braun
11:45 Diskussion
12:30 Kurze Vorstellung der Arbeitsgruppen durch die AG-LeiterInnen:

AG 1 · Kommunikation und mediale Arbeit

AG 2 · Friedenscamp

AG 3 · Vernetzung und Neugründung lokaler Stopp Ramstein Initiativen

AG 4 · Inhaltliche Debatten: „Von deutschem Boden geht Krieg aus“, NATO

AG 5 · Internationaler Kongress

AG 6 · Kultur

13:00 Mittagspause
13:45 Tagung der Arbeitsgruppen
15:15 Berichte aus den Arbeitsgruppen
und Diskussion
Moderation:
Renate Wanie und Peter Jüriens
17:00 Vereinbarungen und Beschlüsse
Schlusswort
17:30 Ende
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Die lokale Initiative Berlin protestiert auf dem Kirchentag gegen den Drohnenkönig Obama

Ende Mai tummelten sich in Berlin die Massen. Die evangelische Kirche veranstaltete vom 24. bis zum 28. Mai den „deutschen evangelischen Kirchentag“ dieses Jahr in Berlin und Wittenberg. Im Programm standen eine Vielzahl  von Vorträgen und Podiumsdiskussionen, Konzerten und natürlich Gottesdiensten, die sich auch mit politischen Themen und der wertvollen Arbeit der Kirche für den Frieden beschäftigten. Zu einem der „Highlights“ zählte das Treffen des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitagmorgen vor dem Brandenburger Tor. Tausende Menschen versammelten sich in der Innenstadt, um den Friedensnobelpreisträger Obama einmal live zu erleben. In seinem Gespräch mit der deutschen Kanzlerin redete er über die Rolle der Religion und wurde explizit auf die zivilen Drohnenopfer angesprochen. Deren Tod sei traurig, allerdings müsse man sie für den Kampf gegen den Terrorismus in Kauf nehmen, um die westlichen Länder vor Anschlägen wie in Paris zu schützen. Er habe als Präsident keine andere Wahl gehabt, als Drohnen einzusetzen.
Die Lokale Berliner Initiative von „Stopp Air Base Ramstein“ sieht das anders und hält Obamas Friedensnobelpreis auf Grund seiner Kriegsführung und dem steigenden Einsatz von Kampfdrohnen für ungerechtfertigt. Deswegen machte sich eine Gruppe von AktivistInnen am Freitagmorgen auf den Weg in die Innenstadt, um Flyer und Zeitungen zu verteilen und so für die Aktionswoche „Stopp Air Base Ramstein“ zu werben. Außerdem hatten sie Protestplakate bei sich, die deutlich machten, dass Drohnenkrieg und Friedensnobelpreis nicht zusammen passen.Hier findet Ihr Fotos von der Aktion.

http://www.ramstein-kampagne.eu/2017/06/die-lokale-initiative-berlin-demonstriert-auf-dem-kirchentag-gegen-den-drohnenkoenig-obama/

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Einladung zur Veranstaltung: Zerstören Drohnenkriege das Völkerrecht oder besiegt das Völkerrecht den Drohnenkrieg?
Die Drohnenangriffe sind juristisch umstritten, um die Airbase Ramstein gibt es seit Jahren immer wieder  auch juristische Auseinandersetzung. Was bedeuten die Drohnenangriffe für das Völkerrecht, für den Gewaltverzicht der UN-Charta und für das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.Können Gerichte helfen, die Drohneneinsätze zu beenden. Hat die Bundesregierung die Möglichkeit, die Airbase zu schließen?

Fragen, die in den aktuellen Diskussionen und in den politischen Auseinandersetzungen eine wichtige Rolle spielen.

Antworten und Einschätzungen aus friedenspolitischer und friedensjuristischer Sicht gibt der Rechtsanwalt Otto Jäckel, Vorsitzender der IALANA und seit Jahren in den juristischen Auseiandersetzung um Drohnen und Airbase engagiert.
Die Veranstaltung heißt „Zerstören Drohnenkriege das Völkerrecht oder besiegt das Völkerrecht den Drohnenkrieg?“ und wird von der Pfälzer Initiative „Entrüstet Euch“ organisiert.

Wann: 9. Juni | 18-20 Uhr
Wo: „Alte Eintracht“ | Unionsstraße 2 | 67657 Kaiserslautern
Mehr unter:

http://www.ramstein-kampagne.eu/event/besiegt-das-voelkerrecht-den-drohnenkrieg/

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Fast 12.000 Menschen haben den Aufruf der Kampagne Stopp Air Base Ramstein unterzeichnet!
Knapp 12.000 Menschen haben mit ihrer Unterschrift zum Ausdruck gebracht, dass sie den Drohnenkrieg nicht wollen und fordern vom Deutschen Bundestag und von der Bundesregierung, „den USA die Nutzung von Ramstein als Basis zur Drohnenkriegsführung zu verbieten und die Satelliten-Relaisstation zu schließen, zugleich selbst auf die Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr zu verzichten und die Einführung von Kampfrobotern im Militär zu ächten, sowie die illegalen Ausspähpraktiken der NSA in Zusammenarbeit mit dem BND, wofür Ramstein ein Kristallisationspunkt ist, zu beenden.“

Wenn auch Du den Aufruf unterschreiben willst, dann klicke hier:

Aufruf unterschreiben →

http://www.ramstein-kampagne.eu/unterstuetze-die-kampagne/

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info@ramstein-kampagne.eu

Aktion gegen die Militärbasis

 

Aktion gegen die Militärbasis
Aufruf zur Kampagne „Stopp Air Base Ramstein – Keinen Drohnenkrieg“

Die Pfälzer Initiative „Entrüstet Euch!“ in Kaiserslautern ruft zusammen mit der bundesweiten Kampagne „Stopp Air Base Ramstein – Keinen Drohnenkrieg“ vom 3. bis 10. September zu einer Aktion gegen die Militärbasis auf.

Der Protest richte sich in erster Linie gegen die völkerrechtswidrigen Drohneneinsätze, die von Ramstein aus gesteuert werden, erklärte Reiner Braun vom Koordinierungskreis der Kampagne gestern. Ramstein deshalb, weil Ziele in Afrika, dem Nahen Osten und Ostasien wegen der Erdkrümmung sonst nicht zu erreichen seien. Die Umweltbelastung durch die Vergrößerung der Air Base und die geplante Stationierung von 15 uralten Tankflugzeugen seien ein weiter Anlass für die Kampagne. Zum Auftakt der Aktionswoche ist ein Friedenscamp mit Workshops, Kultur für junge Menschen geplant. Als Höhepunkte der Aktionswoche nannte Braun die Abendveranstaltung „Nein zu Drohnen und Atomwaffen – Ja zu Frieden und Gerechtigkeit in der Welt“ am Abend des 8. September in der Versöhnungskirche und die Menschenkette mit Schlusskundgebung vor der Air Base.

Als Redner für die Abendveranstaltung haben die Organisatoren die amerikanische Friedensaktivistin Ann Wright, den Theologen und Schriftsteller Eugen Drewermann sowie den Schweizer Historiker und Publizisten Daniele Ganser eingeladen. Dass die Schlusskundgebung unmittelbar vor dem Tor der Air Base stattfinden kann, sei noch nicht gesichert, sagte der Vertreter des Koordinierungskreises. Braun hofft, noch in diesem Monat zu hören, wie die Verhandlungen zwischen der Gemeindeverwaltung Ramstein und der Air Base ausgefallen sind. Bei einer erneuten Ablehnung durch die Amerikaner sei er bereit, noch vor Beginn der Aktionswoche die Zuständigkeit rechtlich abklären zu lassen.

Zum Abschluss ist ein Musikfestival geplant. Am 8. und 9. September ist in der Versöhnungskirche ein internationaler Kongress angesetzt. Dabei sollen die geostrategische Rolle von Militärbasen beleuchtet und die sich daraus ergebenden Anforderungen und Chancen zivilrechtlicher Bewegungen dargestellt werden.

Krh

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Friedensfestival

„Künstler für den Frieden“

Patrice

Patrice kreiert Reggae und „Singer Songwriter Musik. Bereits im Alter von zwölf Jahren begann er zu komponieren. Beeinflusst wurde er unter anderem durch Jimi Hendrix und Bob Marley. Seine Musik ist facettenreich und umfasst neben Reggae auch Jazz-, Soul-, Funk- und Hip-Hop-Elemente. 1999 begleitete er Lauryn Hill auf ihrer Europa Tournee. Patrice war ein Mitglied der Brothers Keepers Association. Am 24. Juli 2008 stellte er das musikalische Vorprogramm für den Auftritt von Barack Obama, vor der Berliner Siegessäule vor mehr als 200.000 Menschen. Mit dem Song „Dove of Peace“, den er 2008 veröffentlichte, kritisierte er die Politik von George W. Bush. Im September 2010 veröffentlichte er sein fünftes Studio Album „One“, dessen Song „Walking Alone“ sofort in die Charts stieg.

In seinem Kölner-Supow-Studio produzierte er das Album „Selah Sue“ für die Künstlerin, das 2011 in Frankreich und Belgien mit Gold und Doppel-Platin ausgezeichnet wurde. Im Juli 2016 veröffentlichte Patrice seine neuste Single „Burning Bridges“, der erste Song des neuen Albums „Life’s Blood“.

Style: Reggae, Soul, Hip Hop, Blues, R’n’B und Blue Funk

Leslie Clio

Leslie Clio ist eine deutsche (Soul)-Pop Sängerin. Ihr Debut Album „Gladys“ und die Single „I Couldn’t Care Less“ waren ein riesiger Erfolg und erreichten Platz 11 deutschen Charts. 2014 war sie in der Kategorie, „Beste Künstlerin national“ für den ECHO nominiert. Ihre Musik war im Fernsehen und in Filmen wie dem Kinohit „Der Schlussmacher“ zu hören. Neben Ihren eigenen Touren, war sie bereits mit Bosse, Marlon Roudette, Keane und Phoenix auf Tour. Am 17. Mai 2017 soll ihr drittes Album Purple erscheinen.

Vorab wurde am 21. Februar 2017 die Single Darkness Is A Filler veröffentlicht. „Purple“ kann hier symbolisch verstanden werden. So steht die Farbe Lila nicht nur für Energie und Stabilität, sondern in unterschiedlichen Kulturen auch als Zeichen von spirituellem Bewusstsein, Ambition oder Mut. Angefüllt von großen Melodien, geistreicher Zusammensetzung der Instrumente und lyrischem Scharfsinn, entführt Leslie Clio Ihr Publikum mit stimmlicher Virtuosität auf eine musikalische Reise.

Style: Pop / Soul

PILZ

Pilz unterschrieb im Jahr 2015 einen Plattenvertrag bei Wolfpack Entertainment und veröffentlichte kurze Zeit später ihr Debütalbum „BEEF“. Die oft weltpolitischen Themen ihrer Lieder verpackt sie in kritisch ironische Texte. Grund genug für Pilz endlich die Maske abzusetzen um „Gesicht zu zeigen“, um fest hinter ihren politischen Rap-Texten zu stehen. Auch abseits ihrer Musik ist Pilz politisch aktiv. Kürzlich veröffentlichte sie ein Video, indem sie Fake-AFD Plakate in ihrer Heimatstadt Lübeck verklebte. Pilz hat in ihrer, noch jungen Karriere schon mit diversen namenhaften Künstlern der Rap-Szene, wie etwa Marcus Staiger, D-BO, King Orgasmus One, JAW und Basstard zusammengearbeitet. Ihr aktuelles Album „KAMIKAZE“ erschien am 16. September 2016.

Style: Deutsch-Rap

Neufundland

Frisch, kantig, eingängig – das jetzt erscheinende, selbstbetitelte Debüt-Album der Kölner Band Neufundland zeigt, was deutschsprachige Musik zwischen Pop und Electro bieten kann. Zwei Brüder schreiben gemeinsam ihre Texte und haben Stimmen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine melancholisch-düster, die andere voll Sturm und Drang. Nachdenklichkeit, getragen von der Wut und der Haltung, die ihre Punkrockwurzeln durchscheinen lassen, kennzeichnen ihre Songs. Die Attitüde der Band: Deutscher Pop muss sich nicht anbiedern. Er darf sogar grotesk sein.

Style: Deutscher Indie-Pop

Dieter Hallervorden

Dieter Hallervorden ist ein deutscher Schauspieler, Kabarettist, Sänger, Synchronsprecher und Theaterleiter. Viel Komik, kluges und scharfes Verständnis legt er in seine Darbietungen, die immer auch und vor allem politisch sind. Hallervorden traut sich kritisch, lustig zu sein und dem politischen Mainstream die Stirn, beziehungsweise den Verstand zu bieten.

Style: Satire / Kabarett

Microphone Mafia

TCA – Microphone Mafia, ist eine deutsch-türkisch-italienische Rapgruppe, die sich 1989 in Köln gründete und mittlerweile bei der eigenen Produktionsfirma Al Dente Records veröffentlicht. Dort ist auch das Crewalbum „La Resistance“, herausgekommen. Das Projekt besteht unter anderem aus den Mitgliedern von Anarchist Academy, Microphone Mafia und Chaoze One. 2009 veröffentlichten sie eine CD zusammen mit Esther Bejarano, einer der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz.

Style: Hip Hop

Jan Degenhardt

Jan Degenhardt ist ein deutscher Rechtsanwalt und Folk-Sänger. Im Februar 2011 veröffentlichte er sein drittes Album „Schamlos“, für welches Degenhardt auch Titel von Joan Baez, Judy Collins, Dirk Powell, Paul Millns und Josh Ritter übersetzte und mit Carlos Ramos und Christian Renz einspielte. „Schamlos“ wurde im Juni 2011 von der Jury der Liederbestenliste zur CD des Monats gekürt. Im selben Monat belegte der Titel „Demokratie“ Platz 8 der Liederbestenliste und im Juli den 2. Platz. Im August 2011 wurde das Album mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Style: Liedermacher, Folker, Chansonnier

Morgaine

Ehrlich, berührend und nachdenklich sind die Songs von Morgaine, einer friedensbewegten Künstlerin voller Lebensmut und Selbstbewusstsein.
Ihre authentischen und kritischen Texte über die hellen und dunklen Seiten des Lebens, verpackt sie in ein verträumt-tiefgreifendes Gewand aus akustischen Klanglandschaften und ihrer weichen aber ausdrucksstarken Stimme.

Style: Deutscher Indie-Pop

Schneewittchen

Schneewittchen ist ein Musik-Duo aus Hannover, welches aus der Sängerin und Songwriterin Marianne Iser und dem Musiker Thomas Duda besteht. Ihre Musik ist dramatisch und melodisch. Schneewittchen-Lieder sind getragen von viel Kreativität, deren Lebenselixier aus Klassik, Pop, Chanson und Rock gleichermaßen entsteht. Vom Publikum werden Schneewittchen für diese Stilmixtur geliebt. In den Konzerten versammelt sich eine bunte Mischung von Menschen, von Opernbesuchern bis zu Anhängern von Schlagern oder Gothic. Immer wieder engagieren sie sich auch gesellschaftspolitisch und nehmen durch ihre Musik eine Haltung ein.

Style: Chanson / Rock Pop

Kilez More

Seine Musik ist Rapvolution. Kilez More engagiert sich politisch mit und durch seine Musik. Er regt mit seinen Texten zum Nachdenken an, in denen er auch system-kritische Fragen stellt und zu Aufklärung beitragen möchte. Er fordert außerdem andere namhafte Künstler dazu auf, ihre Stimmgewalt zu nutzen, öffentlich Kritik zu äußern und sich zu trauen gesellschaftspolitisch aktiver zu werden.

Style: Rap

Prinz Chaos

Liedermacher und Kabarettist. Seine Lieder begeistern das Publikum und fordern es gleichzeitig heraus. Durch scharfsinnigen Humor, kritische Anspielungen, radikale Brüche und überraschende Stimmungswechsel.

Style: Liedermacher / Kabarettist

Bermooda

In ihren deutschsprachigen Texten befasst sich die Band Bermooda mit politischen und sozialen Themen, zu denen sie ihre ganz bestimmte Einstellung preisgeben. Und genau diese soll zum Nachdenken anregen. Ihre Musik bewegt sich in den Bereichen des Cross Over Reggae.

Style: Reggae

JATA

Ein kleines Projekt mit großer Wirkung. Ein Mann als Songwriter, Soundtüfftler und Produzent in Personalunion bringt seine Vision von elektronischer Musik mit starken Soul-Anleihen zum Ausdruck. Unkonventionell und frisch klingt das.

Style: Elektro Soul/ Pop


Programm 2017

Sonntag, 03. bis Sonntag, 10. September

Friedenscamp mit Workshops, Kultur und mehr!

 

Freitag, 08. September

Öffentliche Abendveranstaltung

„Nein zu Drohnen und Atomwaffen – Ja zu Frieden und Gerechtigkeit in der Welt“

mit Ann Wright, Eugen Drewermann, Daniele Ganser – Versöhnungskirche Kaiserslautern

 

Freitag, 08. bis Samstag, 09. September

Internationaler Kongress

„Militärbasen weltweit und ihre geostrategischen Bedeutungen“

mit Beteiligung aus: USA, Südkorea, Japan, Italien – Versöhnungskirche Kaiserslautern

 

Samstag, 09. September

Menschenkette mit Schlusskundgebung vor der Air Base

 

Samstag, 09. September

Musikfestival
mit Patrice, Leslie Clio, Dieter Hallervorden und vielen mehr

Aktionsbüro Ramstein-Kampagne 2017

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu
V.i.S.d.P. Reiner Braun, Pascal Luig

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Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 03_2017 – Mit Protest und Kultur zum Frieden

 
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Newsletter 03_2017

Danke!
Die
neuste Spendensammlung hat insgesamt rund

12.000 €
erbracht – ein unerwartetes und gewaltiges Ergebnis eurer großen Solidarität und Unterstützung!

Eine bessere Voraussetzung für erfolgreiche Aktionen, für eine große Menschenkette und ein eindrucksvolles buntes Festival kann es kaum geben.

Jetzt alle Kraft in die Mobilisierung: Ramstein 2017 wird groß, bunt, solidarisch und friedlich!

Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender!

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„Stopp Air Base Ramstein“
mit Protest und Kultur zum Frieden
von Andrea Beck

Die US Air Base Ramstein in Rheinland-Pfalz ist der zentrale Drohneneinsatzort der Erde, ohne den der aktuelle Drohnenkrieg, unter anderem im Nahen Osten, mit tausenden von zivilen Todesopfern nicht möglich wäre.  Zusätzlich ist der Militärstützpunkt auch die potentielle Koordinierungsstelle aller US-amerikanischen Atomwaffen Europas. Mit dem Ziel gegen dieses Zentrum des Kriegs zu protestieren, wird ein Personenfriedensbündnis, vergleichbar dem Krefelder Apell gegen die Atomwaffen in den 80 Jahren, im September 2017 zum dritten Mal die Aktion „Stopp Air Base Ramstein“ veranstalten. Seit 2015 wurde die große Protestaktion kontinuierlich ausgeweitet und so werden dieses Jahr unter anderem ein Friedensfestival mit bekannten Musikern und ein internationaler Kongress zu Militärbasen Höhepunkte einer Woche voll Veranstaltungen darstellen. Zur Veröffentlichung der auftretenden Künstler und des aktuellen Ablaufplans veranstalteten die Organisatoren am 10. Mai eine Pressekonferenzen in Berlin, sowie am 11. Mai in Kaiserslautern. Die anschließende mediale Verbreitung der Konferenzen, unter anderem in Form einer Meldung der dpa, war sehr breit und positiv.

Dort erklärte Reiner Braun, Co-Präsident des International Peace Bureau und Mitglied des Koordinierungskreises von „Stopp Air Base Ramstein“, die Ziele, die mit Hilfe dieser Protestaktion erreicht werden sollen. So arbeitet bei „Stopp Air Base Ramstein“ ein großes Personenbündnis aus Mitgliedern diverser Friedensorganisationen, wie etwa der „Bundesausschuss Friedensratschlag“, die „Kooperation für den Frieden“ und der „Friedenskreis Wanfried“, gemeinsam daran, die zentrale Bedeutung der Air Base Ramstein für den internationalen Drohnenkrieg und ebenso für die internationale Überwachung und Bespitzelung der Bevölkerung, ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen.

Bei der Pressekonferenz war des weiteren Mike Nagler von attac anwesend. Er betonte die Rolle der Air Base, über die die außergerichtliche Tötung von bisher 6000 Menschen im aktuellen Syrienkrieg und 15.000 Menschen im Afghanistankrieg gesteuert werde. Immer wiederholte Begründungen, wie die der gestiegenen Zielsicherheit durch Drohnenangriffe, seien inzwischen mehrmals widerlegt. „Die Ausreden der deutschen Regierung, sie beteilige sich nicht am Angriffskrieg, sondern liefere nur die Bilder, erkennen wir nicht an. Ohne die Unterstützung durch die Bundesregierung, in Form der Duldung von Ramstein und den Einsatz der unbewaffneten deutschen Drohnen wäre die illegale Tötung von Frauen und Kindern nicht möglich.“

Die Aufrechterhaltung von US-Ramstein und die Akzeptanz von 155 in Deutschland stationierten US-Drohnen ermöglichen, nach Nagler, die illegale Tötung unschuldiger Menschen, die unter anderem während der aktuellen Kriege im Nahen Osten durch die Drohnen auch psychisch terrorisiert werden. Das alles verstoße gegen die UN-Menschenrechtscharta, das internationale Völkerrecht und auch gegen das deutsche Grundgesetz.

Ein erstes Ziel von „Stopp Air Base Ramstein“ ist, nach Reiner Braun, daher die Schließung der Drohnen-Relais-Station, das endgültige Ziel die Schließung der gesamten Air Base Ramstein. Die hierfür nötige Kündigung des Stationierungsvertrags mit den USA durch die deutsche Regierung ist jederzeit möglich. Für die Organisation und Umsetzung des dafür nötigen Protests in Form der Aktion „Stopp Air Base Ramstein“ vom 8. bis zum 10 September 2017 sind in ganz Deutschland, hauptsächlich ehrenamtlich tätige, Unterstützer/innen in 15 Ramstein-Friedensgruppen organisiert.

Ein immer größer werdendes Netzwerk aus Arbeitsgemeinschaften, lokalen Initiativen und Friedensorganisationen, insbesondere im direkten Umfeld der Air Base in Rheinland-Pfalz, arbeiten zusammen für das Gelingen einer Protestaktion, auf das die bereits hohe Teilnehmerzahl von 5000 Teilnehmern im Jahr 2016, übertroffen wird. Zahlreiche Vorver-anstaltungen und die ermöglichte öffentliche Beteiligung sorgten bereits im Vorfeld, für einen Zuwachs der Popularität. So wurden unter anderem ein Song- und ein Plakatwettbewerb ausgeschrieben, an denen sich sowohl Amateure als auch bekannte Künstler beteiligten. Die von den Jurys zu Gewinnern gekürten Künstler, werden den diesjährigen „Stopp-Ramstein-Song“, beziehungsweise die zentralen Plakate der Kampagne stellen.

Bei dem Wort „Protestaktion“ mag zuerst eine Demonstration mit Reden von Politikern vor dem inneren Auge auftauchen, doch das diesjährige „Stopp Air Base Ramstein“ bietet mehr.

So beginnt die Veranstaltung mit einem einwöchigen Friedenscamp, das Interessierte einlädt in unmittelbarer Nähe der Air Base Ramstein gemeinsam zu zelten. Bereits während des Camps können die Besucher an kulturellen Veranstaltungen und Workshops teilnehmen. Am Freitag, dem 8. September beginnt dann der „Internationale Kongress zu Militärbasen“, der am 8. und 9. September in der Kaiserslauterner Versöhnungskirche stattfindet und aus Vorträgen und Workshops besteht. Dort werden bekannte internationale Vertreter aus Ländern wie den USA, Südkorea und Japan über den Widerstand gegen die Militärstützpunkte in ihren jeweiligen Ländern berichten und die Teilnehmer können Workshops, zum Beispiel über die Bedeutung der Militärbasen in der globalen NATO-Strategie besuchen. Ebenfalls am Freitag den 8. September werden bei einer Abendveranstaltung in der Versöhnungskirche drei bekannte Redner für den Frieden auftreten. Den Schweizer Historiker Daniele Ganser, die US-amerikanische Whistleblowerin Ann Wright und den deutschen Theologen Eugen Drewermann verbindet ihre gemeinsame Ablehnung der aktuellen Kriegspolitik und des Einsatzes von Drohnen. Alle drei setzten sich für den Frieden ein und werden am Freitagabend die Fragen des Publikums beantworten.

Am Morgen des 9. Septembers wird, wie bereits 2016, als Darstellung des öffentlichen Protestes auch dieses Jahr eine Menschenkette vom Camp bis in die nächste Nähe der Air Base Ramstein organisiert.

Am Nachmittag kommt es dann in Kaiserslautern zum Höhepunkt des diesjährigen „Stopp Air Base Ramstein“. Auf dem „Künstler für den Frieden“ werden über 20 Künstlerinnen und Künstler auftreten und namhafte Politiker sprechen, die die Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Kultur des Netzwerkes „Stopp Air Base Ramstein“ Laura Jäckel auf der Pressekonferenz vorstellte. So setzen die deutsche Sängerin Leslie Clio, die sich unter anderem mit dem Song „I couldn’t care less“ einen Namen machte, und der Reggae-Musiker Patrice durch ihren Auftritt auf diesem Festival ein Zeichen für den Frieden. Auch die Rapperin Pilz, der Kabarettist Dieter Hallervorden, die Rap-Gruppe Microphone Mafia und der Liedermacher Jan Degenhardt werden neue Teilnehmer anziehen und für eine Verjüngung des Publikums sorgen, was der Friedensbewegung auch zu Gute kommen würde.

Das Festival soll an Tradition der deutschen Friedensbewegung der 80er Jahre anknüpfen, die mit der Aktion „Künstler für den Frieden“ die Wirkung der Musik nutzte, um ihre Ansichten und Ziele in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Beteiligung der Musiker schaffte bereits damals eine neue Möglichkeit der Identifikation mit politischen Themen und bewegte mehr Menschen dazu, sich für den Frieden zu engagieren.
Das Musikfestival soll ebenso das Programm auflockern und auch die Menschen einladen, die sonst nicht an politischen Veranstaltungen teilnehmen. Mitwirken werden auch Abgeordnete des deutschen Bundestages, wie zum Beispiel Sarah Wagenknecht von der Partei Die Linke und Abgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

All diese Veranstaltungen und das Friedenscamp werden ausschließlich anhand von Spenden finanziert. Unter anderem durch Spendenaufrufe, ein Crowdfunding und die flexible Entscheidung der Camp-Teilnehmer über ihren Beitrag, wird das nötige Geld gesammelt. Eine wachsende Sympathie gegenüber der „Stopp Air Base Ramstein“ seitens der Bevölkerung und die ebenso zunehmende Popularität, zeigt sich auch an dem erfolgreichen Spendenaufruf, der uns in wenigen Tagen erfreulicherweise die stattliche Summe von rund 12.000 Euro eingebracht hat. So kann die Vorbereitung und Umsetzung der Protestaktion zügig voran gehen.

Ein weiteres Zeichen für eine wachsende Relevanz der Aktion „Stopp Air Base Ramstein“ ist das breite und positive mediale Echo, als Reaktion auf die beiden Pressekonferenzen in Berlin und Kaiserlautern. So verfasste die dpa eine Meldung, die unter anderem von der Welt, dem Focus und dem Hamburger Abendblatt übernommen wurde:

Kriegsgegner planen erneut Menschenkette in Ramstein

Mit einer Menschenkette und weiteren Aktionen wollen Friedensaktivisten im September erneut gegen die Rolle des US-Militärflugplatzes Ramstein beim Kriegseinsatz von Drohnen protestieren.

Zu der Kettenaktion am 9. September würden deutlich mehr als die 5000 Teilnehmer des vergangenen Jahres erwartet, sagte Reiner Braun vom Koordinierungskreis Kampagne Stopp Air Base Ramstein anlässlich der Programmvorstellung am Mittwoch in Berlin. Der Protest soll vom Ort Ramstein bis zur Air Base und von dort zu einem Denkmal für Opfer eines Flugzeugunglücks führen. Es habe sich nichts daran geändert, dass die Air Base „die zentrale Relaisstation für die Drohneneinsätze“ sei, begründete Braun die erneute Aktion. Dazu gehört auch ein Internationales Friedenscamp vom 3. bis zum 10. September, zu dem 1000 Gäste erwartet werden. Ein internationaler Kongress in Kaiserslautern soll sich um das Thema Militärbasen drehen, unter anderem auch um die Standorte Ramstein, Jagel (Schleswig-Holstein) und Büchel (Kreis Cochem-Zell). „Wir werden auch mit dem Camp für einen Tag für eine Blockadeaktion nach Büchel fahren“, sagte Braun. Am 9. September soll es außerdem nachmittags ein Friedensfest in Kaiserslautern geben.

An einer Menschenkette im Juni 2016 hatten sich laut Braun etwa 5000 Demonstranten beteiligt. Die Polizei zählte rund 2000 Teilnehmer.

dpa

Der Sender Russia Today veröffentlichte ein Interview mit Reiner Braun zur Pressekonferenz, das von mehreren Websiten übernommen wurde und auch der ausführliche Artikel der Agentur Pressenza  wurde auf verschiedenen Websites veröffentlicht. Auf KenFm wird in den nächsten Tagen ein langes Telefoninterview mit Reiner Braun zum Thema erscheinen und auf weltnetz.tv ist die Pressekonferenz in voller Länge zu sehen.

Insgesamt steigt nicht nur die Sympathie gegenüber „Stopp Air Base Ramstein“ und seine Bekanntheit, sondern auch das Interesse der deutschen Bevölkerung und die Ablehnung des Einsatzes von Drohnen und des Kriegs allgemein. Auch im direkten Umfeld der Air Base Ramstein, sieht ein großer Teil der Bevölkerung die Völkerrechtsverletzungen und die eigene Bedrohung: Militärstützpunkte sind Magneten „feindlicher“ Angriffe. Für viel Empörung sorgt auch der Bau des neuen Krankenhauses innerhalb der Air Base, das für deutsche Bürger nicht zugänglich sein wird, aber mit durch deutsche Steuern finanziert wurde.

Die steigende Popularität, das große Netzwerk an aktiven Mitarbeitern, verteilt in ganz Deutschland, und nicht zuletzt die erfreuliche Teilnahme zahlreicher namhafter Künstler am Festivals für den Frieden stimmen die Organisatoren positiv. Sie erwarten 2017 eine Protestaktion, die einen neuen Grad an Aufmerksamkeit für das Thema Drohnenmord und die zentrale Bedeutung der US Air Base Ramstein schaffen wird. „Stopp Air Base Ramstein“ wird, nach Koordinator Reiner Braun, die größte Friedensaktion vor der Bundestagswahl und der Friedensbewegung Mut und neuen Aufschwung bringen.

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Artikel der Rheinpfalz über die Pressekonferenz in Kaiserslautern am 11. Mai

Einladung: ZUR AKTIONS- UND PLANUNGSKONFERENZ der Kampagne Stopp Air Base Ramstein | 17.06. in Frankfurt am Main

Einladung:

Zur Aktions- und Planungskonferenz der
Kampagne Stopp Air Base Ramstein

Am 17. Juni 2017 | von 11:00 bis 17:30 Uhr
im Saalbau Bockenheim
Schwälmer Straße 28 | 60486 Frankfurt am Main

Wir bitten um Anmeldung unter:
info@ramstein-kampagne.eu

 

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Luftangriff auf Syrien, die Erhöhung des Militärbudgets in den USA um 54 Milliarden Dollar und die angestrebte Erhöhung in NATO Ländern auf 2% des Bruttoinlandsprodukts zeigen, die Militarisierung schreitet weltweit fast uneingeschränkt voran. Sozialabbau, Kürzungen der Ausgaben für Bildung und Erziehung sowie für Umwelt und Klimaschutz – weltweit. Rüstung tötet täglich.

Der Drohnenkrieg wird intensiviert, nicht nur in Somalia, Afghanistan und Jemen. Die Drohnenanschaffung wird ausgeweitet. Deutschland bestellt Drohnen in Israel und beteiligt sich an der europäischen Drohne. Die Air Base Ramstein wird ausgebaut und Deutschland soll sich mit 18 Millionen Euro an den Kosten beteiligen.

Drohnenkrieg heißt auch immer Ramstein. Ohne die Satelliten-Relaisstation wäre der tägliche mörderische Einsatz der Drohnen nicht möglich. Wir wollen ein Ende dieses Mordens und ein Ende des Drohnenkrieges. Wir wollen – begleitet durch ein umfassendes Konversionsprogramm – die Schließung der Air Base Ramstein. Deswegen engagieren wir uns in der Kampagne Stopp Air Base Ramstein und werden immer mehr und unsere Aktionen immer vielfältiger.

Zur letztendlichen Planung unserer Aktionshöhepunkte in der Aktionswoche Stopp Air Base Ramstein vom 3.-10. September 2017 wollen wir uns in Frankfurt treffen und alles konkret vorbereiten, demokratisch und partizipatorisch, wie es der Kampagne Stopp Air Base Ramstein entspricht.

Jede und jeder soll mitplanen, mitdenken, mitentwickeln, mitentscheiden und mitmachen.

Alle – ob neu oder schon länger aktiv für die Kampagne – sind herzlich eingeladen.

Was wir dieses Mal planen:

 Alles muss noch konkretisiert und verfeinert,  genau festgelegt und letztendlich vereinbart werden.

Deshalb schlagen wir euch folgenden Ablauf für das Planungs- und Aktionstreffen vor (Stand 21.04.17 – Eine detailliertere Einladung geht Euch noch zu):

11:00 Eröffnung und BegrüßungHorst Trapp
Moderation: Gunda Weidmüller und Pascal Luig
11:15 Wo stehen wir und wohin wollen wir? Reiner Braun
11:45 Diskussion
12:30 Kurze Vorstellung der Arbeitsgruppen durch die AG-LeiterInnen:

AG 1 · Kommunikation und mediale Arbeit
AG 2 · Friedenscamp

AG 3 · Vernetzung und Neugründung lokaler Stopp Ramstein Initiativen
AG 4 · Inhaltliche Debatten: „Von deutschem Boden geht Krieg aus“, NATO
AG 5 · Internationaler Kongress
AG 6 · Kultur

13:00 Mittagspause
13:45 Tagung der Arbeitsgruppen
15:15 Berichte aus den Arbeitsgruppen
und Diskussion
Moderation:
Renate Wanie und Peter Jüriens
17:00 Vereinbarungen und Beschlüsse
Schlusswort
17:30 Ende

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PM Kampagne Stopp Ramstein: „Schaden vom deutschen Volk abwenden“

Stopp Ramstein Kampagne

Pressemitteilung

der Kampagne Stopp Ramstein

„Schaden vom deutschen Volk abwenden“

Angesichts der aktuellen Debatte um die Air Base Ramstein fordert der Koordinierungskreis der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ die Bundesregierung auf, endlich ihrem Eid Folge zu leisten und „Schaden vom deutschen Volk ab(zu)wenden“:

  • Die Stationierung von 150 schrottreifen Tankflugzeugen auf der Air Base erhöht das Absturzrisiko dramatisch und damit die Gefahr für Leib und Leben von Hunderttausenden in der Region lebenden Menschen.
  • Die Versprühung von krebserregenden Chemikalien beim Landen (Ablassen von Treibstoff) und beim Auftanken gefährdet die Gesundheit der Menschen in der Region.
  • Der Ausbau der Air Base ohne Umweltverträglichkeitsprüfung für gefährdete geschützte Tiere verstößt gegen die deutsche Umweltgesetzgebung.
  • Die finanzielle Beteiligung Deutschlands mit 18 Millionen Euro an den mit 95 Millionen Dollar angegebenen Ausbaukosten verstößt gegen die Sozialverpflichtung des Grundgesetzes, werden doch deutlich weniger Arbeitsplätze in der Region geschaffen (vornehmlich militärische für US-Soldaten) als bei einem zivilen Konversionsprogramm. Drei zivilen Arbeitsplätzen stehen (nach vielfältigen Studien) einem militärischem gegenüber.

Jede Erweiterung der Air Base Ramstein muss von einer verantwortungsvoll handelnden Bundesregierung abgelehnt werden.

Notwendig ist stattdessen eine sofortige Schließung der Relaisstation auf der Air Base, um endlich ein Ende der völkerrechtswidrigen Drohneneinsätze von deutschem Boden aus zu erreichen. Dieses ist der erste Schritt hin zu einer durch ein Konversionsprogramm begleitete  Schließung der Air Base.

Völkerrechtswidrige Drohneneinsätze widersprechen dem Friedensgebot des Grundgesetzes und sind abzulehnen.

Jetzt ist es endlich Zeit, Schluss zu sagen.

36 Drohneneinsätze in den ersten 45 Tagen der Trump Regierung sind eine Vervierfachung der Einsätze gegenüber dem unverantwortlichen Handeln der Obama Administration (542 Einsätze in 2920 Tagen).

Jeder Einsatz ist einer zu viel und jeder dafür verantwortliche Präsident muss vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angeklagt werden.

Ohne mehr Aktionen wird keine Bundesregierung die Relaisstation schließen und das Truppenstationierungsabkommen kündigen. Druck ist notwendig.

Deshalb ruft die „Kampagne Stopp Air Base Ramstein“ und die „Pfälzer Initiative Entrüstet Euch“ erneut zu großen Protestaktionen vom 08.-10.09.2017 auf. Unser gemeinsames Ziel ist die Schließung der Air Base Ramstein und ein ziviles Aufblühen der Region durch ein umfassendes Konversionsprogramm.

Weitere Informationen auf der Webseite www.ramstein-kampagne.eu

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ANHANG

Aktionsbüro der Kampagne Stopp Ramstein | Marienstr.
19/20 | 10117 Berlin
Pressemitteilung
der Kampagne Stopp Ramstein
27. März 2017
„Schaden vom deutschen Volk abwenden“
Angesichts der aktuellen Debatte um die Air Base Ramstein fordert der Koordinierungskreis
der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ die Bundesregierung auf, endlich ihrem Eid Folge zu leisten und „Schaden vom deutschen Volk ab(zu)wenden“
:
Die Stationierung von 150 schrottreifen Tankflugzeugen auf der Air Base erhöht das
Absturzrisiko dramatisch und damit die Gefahr für Leib und Leben von
Hunderttausenden in der Region lebenden Menschen.
Die Versprühung von krebserregenden Chemikalien beim Landen (Ablassen von
Treibstoff) und beim Auftanken gefährdet die Gesundheit der Menschen in der
Region.
Der Ausbau der Air Base ohne Umweltverträglichkeitsprüfung für
gefährdete geschützte Tiere verstößt gegen die deutsche Umweltgesetzgebung.
Die finanzielle Beteiligung Deutschlands mit 18 Millionen Euro an den mit 95
Millionen Dollar angegebenen Ausbaukosten verstößt gegen die Sozialverpflichtung
des Grundgesetzes, werden doch deutlich weniger Arbeitsplätze in der Region
geschaffen (vornehmlich militärische für US-Soldaten) als bei einem zivilen
Konversionsprogramm. Drei zivilen Arbeitsplätzen stehen (nach vielfältigen Studien)
einem militärischem gegenüber.
Jede Erweiterung der Air Base Ramstein muss von einer verantwortungsvoll handelnden
Bundesregierung abgelehnt werden.
Notwendig ist stattdessen eine sofortige Schließung der Relaisstation auf der Air Base, um
endlich ein Ende der völkerrechtswidrigen Drohneneinsätze von deutschem Boden aus zu
erreichen. Dieses ist der erste Schritt hin zu einer durch ein Konversionsprogramm begleitete Schließung der Air Base.
Völkerrechtswidrige Drohneneinsätze widersprechen dem Friedensgebot des Grundgesetzes
und sind abzulehnen.
Jetzt ist es endlich Zeit, Schluss zu sagen.
36 Drohneneinsätze in den ersten 45 Tagen der Trump Regierung sind eine Vervierfachung
der Einsätze gegenüber dem unverantwortlichen Handeln der Obama Administration (542
Einsätze in 2920 Tagen).
Jeder Einsatz ist einer zu viel und jeder dafür verantwortliche Präsident muss vor dem
Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angeklagt werden.
Aktionsbüro der Kampagne Stopp Ramstein | Marienstr.
19/20 | 10117 Berlin
Ohne mehr Aktionen wird keine Bundesregierung die Relaisstation schließen und das
Truppenstationierungsabkommen kündigen. Druck ist notwendig.
Deshalb ruft die „Kampagne Stopp Air Base Ramstein“ und die „Pfälzer Initiative Entrüstet
Euch“ erneut zu großen Protestaktionen vom 08.- 10.09.2017 auf. Unser gemeinsames Ziel ist die Schließung der Air Base Ramstein und ein ziviles Aufblühen der Region durch ein
umfassendes Konversionsprogramm.
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