Schlagwort-Archive: RAMSTEINkampagne

Stopp Air Base Ramstein :: Pressemitteilung – Die Proteste gehen weiter!

 Stopp Air Base Ramstein
STOPP AIR BASE RAMSTEIN
Pressemitteilung
Pressemitteilung der Kampagne Stopp Air Base Ramstein – 11.12.2017

Die Aktionen 2018 der Kampagne Stopp Air Base Ramstein einmütig vereinbart: Die Proteste gehen weiter!

Am 9. Dezember fand die wieder mit mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besuchte Aktions- und Planungskonferenz der „Stopp Air Base Ramstein“ Kampagne in Frankfurt a.M. statt.

Gemeinsam wurden die großen Aktionen der Kampagne im Herbst dieses Jahres, besonders die Menschenkette mit 5.000 TeilnehmerInnen und die immer breiter und vielfältiger werdende Unterstützung, als gute Basis für weitere Aktionen hervorgehoben.

Die Notwendigkeit für weitere Aktionen verdeutlichte Connie Burkert-Schmitz von der Pfälzer Initiative „Entrüstet Euch!“ an den Beispielen des verseuchten Grundwassers und der Kerosinvergiftung der Umwelt und des Menschen durch die US-Flugzeuge. Vereinbart wurde, der ökologischen Dimension des Militarismus eine noch größere Aufmerksamkeit zu widmen.

„Die Gefahren für Krieg und Frieden, die von der Air Base Ramstein ausgehen, steigen angesichts der politischen Großwetterlage täglich. Deshalb sollten wir auch bei den Protestaktionen noch ideenreicher und kreativer werden und noch mehr auf die Einbeziehung möglichst vieler Menschen setzen“, so Reiner Braun aus dem Koordinierungskreis Stopp Air Base Ramstein.

Einmütig war die Unterstützung des bundesweiten Aufrufes gegen die weitere Aufrüstung „abrüsten statt aufrüsten“ (www.abruesten.jetzt).

Pascal Luig vom bundesweiten Koordinierungskreis fasste die Planungen für 2018, die nach intensiven Diskussionen im Plenum und in den Arbeitsgruppen vereinbart wurden, folgendermaßen zusammen:

„Wir treffen uns bundesweit wieder zu den Ramstein Protestaktionen vom Sonntag, den 24. Juni bis zum 01. Juli 2018.

·         Am 24. Juni wird das einwöchige Aktions-, Informations- und Kulturcamp eröffnet. Das Friedenscamp wird wieder einen Tag nach Büchel fahren und für den Abzug der dort stationierten Atomwaffen protestieren.

·         Als neues Element wollen wir eine einwöchige „Friedenswerkstatt Ramstein“ durchführen – viel Zeit für Diskussionen ist eingeplant, kontroverse Fragen sollen behandelt werden und international soll die Friedenswerkstatt sein.

·         Die internationale Zusammenarbeit soll weiter ausgebaut werden besonders das „Internationale Netzwerk gegen Militärbasen“.

·         Am Freitag werden wir wieder eine große öffentliche Abendveranstaltung in der Versöhnungskirche Kaiserslautern durchführen.

·         Höhepunkt soll eine große Demonstration und Kundgebung am Samstag, den 30. Juni 2018 werden, dem sich eine Prominenten- und Massenblockade vor der Air Base Ramstein anschließt.

·         Abgeschlossen wird alles durch eine Kulturveranstaltung mit Friedensparty im Camp am Samstagabend.“

Ein ambitioniertes Programm, dass die schon erreichte Stärke der Stopp Air Base Ramstein Bewegung und ihre Verankerung in der Region und in der bundesweiten und internationalen Friedensbewegungen wiederspiegelt und gleichzeitig auf eine Konsolidierung und Ausweitung der Bewegung setzt.
Kontakt:

eMail: info@ramstein-kampagne.eu

Weitere Informationen auf der Webseite www.ramstein-kampagne.eu.

Aktionsbüro Stopp Air Base Ramstein Kampagne 2017

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ ist auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Jede kleine und große Spende hilft, die Aktionen erfolgreich zu gestalten.
Hier Spenden

Advertisements

Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 15_2017 | Erinnerung: Einladung zur Aktions- und Planungskonferenz

 Stopp Air Base Ramstein
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Newsletter 15_2017
 Stopp Air Base Ramstein
Einladung zur Aktions- und Planungskonferenz am 9.12. von 11-17 Uhr im Saalbau Gutleut, Rottweiler Straße 32, 60327 Frankfurt am Main
Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde, liebe Kolleginnen und Kollegen,

große Aktionen, die wir gemeinsam langfristig geplant haben, sollten wir auch gemeinsam auswerten.

Ramstein 2017 war ein großer, beeindruckender Erfolg: Die Beteiligung, die Vielfalt der Aktionen, die interessanten Diskussionen, das Friedenscamp, der internationale Kongress, die öffentliche Abendveranstaltung, das Friedensfestival – über vieles ist zu berichten und zu diskutieren.
Sicher war auch nicht alles optimal. Daraus gilt es zu lernen, um es das nächste Mal noch besser zu machen. Es hat viel Spaß gemacht, aber auch viel Kraft gekostet. Können wir die Aufgaben solch großer Aktionen auf noch mehr Schultern verteilen?
Interessante und solidarische Diskussionen, das soll die Auswertung der Ramstein Aktionen 2017 prägen.

Wir wollen mit Euch aber auch gemeinsam weiterplanen, denn das war ja die einheitliche Stimmung bei allen Aktionen: Wir machen weiter, wir kommen wieder und wir wollen noch viel mehr werden!
Wie wollen wir die Ramstein Proteste 2018 planen und durchführen? Was soll neu sein, was hat sich bewährt, was wollen wir wiederholen?

Und dann wollen wir mit Euch auch ganz praktische Dinge besprechen. An welchem Datum sollen die Aktionen 2018 stattfinden und wer macht alles mit?

Die Weltlage, die Kriege und die Politik der Konfrontation und Aufrüstung erfordern eine noch stärkere Friedensbewegung. Die Ramstein-Aktionen sind ein entscheidendes aktiv schlagendes Herz dieser Bewegung. Aber wir müssen noch viel stärker werden – quantitativ und qualitativ.
Wie schaffen wir das? Dies bedarf sicher einer intensiven, manchmal auch kontroversen, Diskussion.

Wir möchten Euch alle zu diesen und sicher noch mehr Debatten auf der Aktions- und Planungskonferenz einladen.

Wann: Samstag 9.12 von 11.00 bis 17.00 Uhr
Wo: Saalbau Gutleut, Rottweiler Straße 32, 60327 Frankfurt am Main
Anmeldung unter info@ramstein-kampagne.eu

Bitte kommt alle und bringt noch viele mit. Jede und jeder wird gebraucht und ist gefragt, seine Meinung und seine Hände und Füße einzubringen.

Mit friedlichen Grüßen
Pascal und Reiner
Tagesordnung der Aktions- und Planungskonferenz:

11:00 Eröffnung und BegrüßungKarl-Heinz Peil
Moderation: Connie Burkert-Schmitz, Mike Nagler
11:10 Gedanken zur Auswertung der Aktionen 2017 und Perspektive Ramstein 2018 Reiner Braun
11:40 Beiträge zur Auswertung Stopp Air Base Ramstein 2017 

–          Regional – Connie Burkert-Schmitz

–          Friedenscamp Christian Balou, Konstantin Schneider

–          Internationaler Kongress – Karl-Heinz Peil

–          MenschenkettePascal Luig

–          Friedensfestival/KulturAlex Ross

12:00 Diskussion
12:30 Mittagspause
13:15 Tagung der Arbeitsgruppen:

AG 1 · Kommunikation und mediale Arbeit

Moderation: Björn Gschwendtner, Pascal Luig
AG 2 · Friedenscamp

Moderation: Christian Balou, Konstantin Schneider

 

AG 3 · Vernetzung und Neugründung lokaler Stopp Ramstein Initiativen
Moderation: Gunda Weidmüller, Pedram Shahyar
AG 4 · Inhaltliche Debatten
Moderation: Klaus Hartmann, Peter Jüriens
AG 5 · Internationales Netzwerk
Moderation: Kristine Karch, Michael Böhner
AG 6 · Kultur
Moderation: Alex Ross, Lucas Wirl

14:45 Berichte aus den Arbeitsgruppen und Diskussion
Moderation:
Gunda Weidmüller, Pascal Luig
16:30 Vereinbarungen und Beschlüsse
Schlusswort
17:00 Ende
 Insert alt text here
Stopp Air Base Ramstein: Widerstand gegen Militärbasen
Weltweite Militärbasen sind das Rückgrat einer globalen Kriegsführung. Die USA sind heute die einzige Nation der Welt, die große Kontingente ihrer Streitkräfte und ihres Kriegsmaterials – einschließlich von Atombomben – in den Ländern anderer Völker unterhalten.

Mittlerweile hat kein Land der Erde so viele fremde Soldaten, familiäre Angehörige und zivile Dienstleister für das Militär auf eigenem Territorium wie Deutschland. Diese sind vor allem in der Großregion Kaiserslautern konzentriert.

Deshalb war ein zentraler Bestandteil der Aktionstage 2017 von „Stopp Air Base Ramstein“ ein internationaler Kongress über Militärbasen. Von der gut besuchten Veranstaltung gingen wichtige Impulse aus, die zu einer neuen Vernetzung des bereits langjährig vorhandenen weltweiten Widerstandes gegen Militärbasen führen werden.

Der vorliegende Sammelband enthält sowohl Beiträge von dem Kongress selbst, wie auch weitere Materialien, die sehr anschaulich die weltweite Vielfalt des Widerstandes zeigen.

Download der Broschüre →
Aktionsbüro Kampagne Stopp Air Base Ramstein 2017

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ ist auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Jede kleine und große Spende hilft, die Aktionen erfolgreich zu gestalten.
Hier Spenden

Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 14_2017 | Einladung zur Aktions- und Planungskonferenz

 
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Newsletter 14_2017
 Insert alt text here
Einladung zur Aktions- und Planungskonferenz am 9.12. von 11-17 Uhr im Saalbau Gutleut, Rottweiler Straße 32, 60327 Frankfurt am Main
Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde, liebe Kolleginnen und Kollegen,

große Aktionen, die wir gemeinsam langfristig geplant haben, sollten wir auch gemeinsam auswerten.

Ramstein 2017 war ein großer, beeindruckender Erfolg: Die Beteiligung, die Vielfalt der Aktionen, die interessanten Diskussionen, das Friedenscamp, der internationale Kongress, die öffentliche Abendveranstaltung, das Friedensfestival – über vieles ist zu berichten und zu diskutieren.
Sicher war auch nicht alles optimal. Daraus gilt es zu lernen, um es das nächste Mal noch besser zu machen. Es hat viel Spaß gemacht, aber auch viel Kraft gekostet. Können wir die Aufgaben solch großer Aktionen auf noch mehr Schultern verteilen?
Interessante und solidarische Diskussionen, das soll die Auswertung der Ramstein Aktionen 2017 prägen.

Wir wollen mit Euch aber auch gemeinsam weiterplanen, denn das war ja die einheitliche Stimmung bei allen Aktionen: Wir machen weiter, wir kommen wieder und wir wollen noch viel mehr werden!
Wie wollen wir die Ramstein Proteste 2018 planen und durchführen? Was soll neu sein, was hat sich bewährt, was wollen wir wiederholen?

Und dann wollen wir mit Euch auch ganz praktische Dinge besprechen. An welchem Datum sollen die Aktionen 2018 stattfinden und wer macht alles mit?

Die Weltlage, die Kriege und die Politik der Konfrontation und Aufrüstung erfordern eine noch stärkere Friedensbewegung.  Die Ramstein-Aktionen sind ein entscheidendes aktiv schlagendes Herz dieser Bewegung. Aber wir müssen noch viel stärker werden – quantitativ und qualitativ.
Wie schaffen wir das? Dies bedarf sicher einer intensiven, manchmal auch kontroversen, Diskussion.

Wir möchten Euch alle zu diesen und sicher noch mehr Debatten auf der Aktions- und Planungskonferenz einladen.

Wann: Samstag 9.12 von 11.00 bis 17.00 Uhr
Wo: Saalbau Gutleut, Rottweiler Straße 32, 60327 Frankfurt am Main
Anmeldung unter info@ramstein-kampagne.eu

Bitte kommt alle und bringt noch viele mit. Jede und jeder wird gebraucht und ist gefragt, seine Meinung und seine Hände und Füße einzubringen.

Mit friedlichen Grüßen
Pascal und Reiner

 

Als vorläufige Tagesordnung schlagen wir vor (ein genaues Programm geht Euch noch mit dem nächsten Newsletter zu):

1. Begrüßung

2. Auswertung der Aktionen Stopp Air Base Ramstein 2017 und erste Überlegungen für 2018

3. Tagung der Arbeitsgruppen

4. Vorstellung der Ergebnisse der Arbeitsgruppen

5. Beschlussfassung und Planung 2018

 Insert alt text here
Noch einmal herzlichen Dank für die übergroße Spendenbereitschaft, durch die eine gute Grundlage für die weiteren Stopp Air Base Ramstein Aktivitäten geschaffen wurde. Ohne Euch und Eure Unterstützung wären die Stopp Air Base Ramstein Aktionen nicht möglich!

Die Spendenquittungen gehen allen Spenderinnen und Spendern zum Ende des Jahres 2017 zu. Alle Spenderinnen und Spender, die einen Betrag über 200 Euro gespendet haben, erhalten eine Spendenquittung. Bei Beträgen unter 200 Euro reicht ein „vereinfachter Nachweis“ (Überweisungsträger oder der Kontoauszug in Kopie), um diese als Spende anerkannt zu bekommen.

Aktionsbüro Kampagne Stopp Air Base Ramstein 2017

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ ist auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Jede kleine und große Spende hilft, die Aktionen erfolgreich zu gestalten.
Hier Spenden

https://www.ramstein-kampagne.eu/spenden/

Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 13_2017 | Ganz, ganz herzlichen Dank, Euch allen, die Ihr gespendet habt!

Stopp Air Base Ramstein Kampagne 2017

 Stopp Air Base Ramstein
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Newsletter 13_2017
Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

vieles hatten wir uns von dem Spendenbrief erhofft, einiges vielleicht sogar erwartet, nach den großen Aktionen und der so positiven und vielfältigen Resonanz.

Aber, was wir in den letzten Tagen erfahren durften, was wir auf dem Konto immer wieder einsehen konnten, übertraf nicht nur all unsere Erwartungen und unsere kühnsten Träume – es ist einfach phänomenal:

Bis Freitagabend gegen 21.00 Uhr sind über 22.000 Euro auf dem Konto eingegangen.

Ganz viele kleine und auch kleinste Spenden, die sich zu einem großen Betrag summiert haben; einige größere Beträge halfen und vervollständigten diese immense Summe. Das ist fast einmalig für eine Spendensammlung in und aus der Friedensbewegung. So übertraf auch die Anzahl der Spenderinnen und Spender alle unsere Erwartungen.

Ganz, ganz herzlichen Dank, Euch allen, die Ihr gespendet habt! Vielen Dank, dass Ihr so großartig, ja einzigartig, dafür gesorgt habt, dass nicht nur

·      alle Rechnungen, Zahlungsverpflichtungen und Außenstände bezahlt werden können und uns damit nicht einmal der Regen etwas anhaben konnte,

sondern auch Danke dafür, dass noch Geld vorhanden ist

·      für die aktive Fortsetzung unserer Arbeit. Für die Webseite, für weiteres Aufklärungsmaterial, eine weitere Stopp Air Base Ramstein Zeitung, die geplante Aktionskonferenz und die Vorbereitung der Ramstein Aktionen 2018.

Wir versprechen Euch, dass der Koordinierungskreis und alle Aktiven in den Arbeitsgruppen – angespornt durch diese Unterstützung – sich intensiv Gedanken machen werden, wie wir die Kampagne gegen die Kampfdrohnen und die Air Base noch effektiver und engagierter weiterführen können.

Ihr werdet bald mit neuen Ideen und Vorschlägen wieder von uns hören. Wir freuen uns aber besonders auf Vorschläge und Ideen von Euch. Die Vorbereitung von Ramstein 2018 soll wieder ein partizipativer basisnaher Prozess sein.

Kommt bitte am 9. Dezember 2017 zur Aktions- und Planungskonferenz nach Frankfurt, damit wir uns auch persönlich bei Euch bedanken können. Eine genaue Tagesordnung und der Ort gehen Euch Mitte Oktober zu – bitte merkt Euch schon jetzt den Termin vor.

Die vielfältigen Aktionen von Stopp Air Base Ramstein 2017 sind Teil und Ausdruck einer vielfältigen, breiten, einflussreichen, aktionsorientierten und internationalen Kampagne. Sie sind wichtige Anti-Kriegs-Aktionen der Friedensbewegung, aber die Ramstein Proteste sind auch eine Bewegung, die weiß, dass das Erreichen ihrer Ziele einen langen Atem und Ausdauer verlangt und immer auch Schwierigkeiten überwunden werden müssen und Diffamierungen zu der Entwicklung dazu gehören. „Wir kommen wieder!“, das war sicher der Satz, mit dem sich die Stimmung vieler zusammenfassen lässt, die im September in Ramstein und Kaiserslautern dabei waren.

Was weiter wird, entscheidet Euer aktives Mitwirken. Ihr habt schon jetzt mit der großen Unterstützung für die Ramstein Kampagne ein bleibendes Zeichen der Solidarität gesetzt.

Lasst uns auf diesem Wege weitermachen, solidarisch und kritisch, engagiert und gemeinschaftlich, mit gegenseitigem Vertrauen und offener Diskussion.

Ja, wir können die Drohnenkriege beenden und die Air Base dicht machen – nicht heute und morgen, aber sicher bald.

Mit ganz herzlichen, friedlichen und begeisterten Grüßen,
Reiner Braun und Pascal Luig

Aktionsbüro Kampagne Stopp Air Base Ramstein 2017

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ ist auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Jede kleine und große Spende hilft, die Aktionen erfolgreich zu gestalten.
Hier Spenden

https://www.ramstein-kampagne.eu/spenden/Stopp Air Base Ramstein

Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 12_2017 | Bitte um Unterstützung

 Stopp Air Base Ramstein
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Newsletter 12_2017
Liebe Friedenfreundinnen und Friedensfreunde, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir wenden uns mit diesem Schreiben an Euch mit der Bitte um Hilfe und Unterstützung: Wir haben alles versucht, die Ramstein Proteste 2017 so kostengünstig wie irgend möglich zu machen.

Trotzdem sind Kosten entstanden, die höher waren, als wir geplant hatten. Dies gilt für:

·      Die zusätzlichen Auflagen der Ordnungsbehörden der Stadt Kaiserslautern:  Insbesondere für Sicherheit und Sanitätsdienste.

·      Höhere Reisekosten für unsere ausländischen Gäste.

·      Das Friedenscamp: Die Ausgaben für Logistik und Infrastruktur.

·      Das Festival: Die vielfältige Technik und Sicherheit, aber auch die Kosten für die Künstlerinnen und Künstler.

Auf der Einnahmenseite ist leider:

·      Eine zugesagte Unterstützung durch eine Stiftung ist ausgeblieben.

·      Besonders fehlen aber die Spendeneinnahmen der Abschlusskundgebung, die regelrecht ins Wasser gefallen sind. Wir konnten im strömenden Regen einfach nicht sammeln.

Dies alles hat sich zu einem Defizit von ca. 10.000 Euro summiert.

Wir wollen und müssen die Aktivitäten gegen den Drohnenkrieg und die Air Base Ramstein dringend und intensiv fortsetzen. Die Enthüllungen aus der SZ, dass von diesem Stützpunkt illegale Waffenlieferungen in den Krieg in Syrien erfolgten sind, war für uns nicht unbedingt absolut neu, aber sie untermauern noch einmal die Notwendigkeit der Schließung dieser Militärbasis. Wir müssen den Druck auf die Bundesregierung erhöhen, um eine Kündigung des Stationierungsabkommen zu erreichen.

Die Aktionen waren toll, die Stimmung oft einzigartig und Solidarität hat die Protesttage geprägt. Jetzt hoffen wir, dass wir gemeinsam auch die Aktionen finanziell plus/minus null abschließen können.

Dazu brauchen wir Eure Hilfe. Jeder Cent, jeder Euro hilft und lässt uns schnell wieder aktiv weiterarbeiten, damit wir Ramstein 2018 vorbereiten, eine umfassende Auswertung durchführen sowie viele kleinere und größere Aktionen überall planen und unterstützen können.

Wenn Ihr uns unterstützen könnt und wollt, bitte spendet auf das folgende Konto:

Inhaber: Aktiv für den Frieden – Stopp Ramstein e.V.
IBAN: DE38 1005 0000 0190 6460 80
BIC: BELADEBEXXX
Stichwort: Hilfe Ramstein 2017

Vielen herzlichen Dank!

Mit friedlichen Grüßen,
Reiner Braun
Pascal Luig

Aktionsbüro Kampagne Stopp Air Base Ramstein 2017

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ ist auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Jede kleine und große Spende hilft, die Aktionen erfolgreich zu gestalten.
Hier Spenden

https://www.ramstein-kampagne.eu/spenden/

Stopp Air Base Ramstein :: Pressemitteilung

 
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Pressemitteilung
Pressemitteilung der Kampagne Stopp Air Base Ramstein – 13.09.2017

Nach den Enthüllungen über erneute Rechtsverstöße: Die Air Base Ramstein muss geschlossen werden.

„Jetzt muss die Regierung das Stationierungsabkommen über die Nutzung der Air Base Ramstein sofort kündigen“, fordern Reiner Braun und Pascal Luig vom Koordinierungskreis „Stopp Air Base Ramstein“ nach den Enthüllungen, die am 13.09. in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurden. „Der Transport von Kriegswaffen in Krisen- und Kriegsgebiete ist mit deutschem Recht nicht vereinbar und widerspricht dem Grundgesetz“.

Völlig unglaubwürdig ist die Behauptung der Regierung, nichts von den illegalen Transporten von Waffen in das Kriegsgebiert gewusst zu haben. Deutsche Verbindungsoffiziere sind auf der Air Base stationiert, die Bundeswehr und das Verteidigungsministerium sind – wie u.a. bei der Korrektur der Lüge von dem Nichtwissen über die weltweiten Drohneneinsätze via Ramstein wieder offensichtlich wurde – in dauernden Kontakt mit der US-Armee und dem Pentagon. Informationen über diese illegale Nutzung waren wohl schon vorher in Regierungskreisen bekannt, wie die SZ dokumentiert.

„Die Bundesregierung ist also viel tiefer in den Syrienkrieg verstrickt, als sie bisher zugegeben hat. Indizien sprechen dafür, dass sie die illegale Nutzung von Ramstein – wie auch die Folterflüge – stillschweigend geduldet hat. „Ein Nichtwissen wäre aber genauso erschreckend“, so Reiner Braun und Pascal Luig, „würde es doch bedeuten, dass die Bundesregierung über Kriegsführung und Waffenexporte in ihrem Land nicht Bescheid wüsste. Das ist ein eklatanter Verstoß gegen den Amtseid, der eigentlich den sofortigen Rücktritt bedeuten müsste“.

„Von deutschem Boden darf nur Frieden ausgehen“, heißt es in dem Zwei-plus-Vier-Vertrag, der die Souveränität Deutschlands herstellte. „Deshalb muss jetzt das Stationierungsabkommen gekündigt und die Air Base geschlossen werden. Dies wäre eine Rückkehr zum Völkerrecht. Dieser Schritt muss mit einem umfassenden Konversionsprogramm für die Region verbunden werden, welches wirklich gute Arbeit schafft“, so Reiner Braun und Pascal Luig.

„Ein erneuter Beweis wie notwendig die großen Aktionen des letzten Wochenendes vom 3. bis 10.09. in Ramstein waren und dass diese fortgesetzt werden müssen“, bekräftigten Reiner Braun und Pascal Luig.

Kontakt:

eMail: info@ramstein-kampagne.eu

Weitere Informationen auf der Webseite www.ramstein-kampagne.eu.

Aktionsbüro Stopp Air Base Ramstein Kampagne 2017

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ ist auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Jede kleine und große Spende hilft, die Aktionen erfolgreich zu gestalten.
Hier Spenden

   |    Im Browser ansehen | View this in browser

Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 10_2017 | Ramstein Protestaktionen 2017 – erste Gedanken und Überlegungen zur Diskussion

 
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Newsletter 11_2017
 Insert alt text here
Ramstein  Protestaktionen 2017 – erste Gedanken und Überlegungen zur Diskussion

Die Ramstein  Proteste vom 03. bis 10.09.2017 waren die bisher größten Aktionen gegen die Air Base in der Geschichte dieses US-amerikanischen Militärstützpunktes und des Widerstandes.

Sie waren eine der großen Aktionen der Friedensbewegung, als Einzelaktion 2017 mit Abstand die größte Friedensaktion in Deutschland. Sie war in der besten Tradition der Friedensbewegung breit, bunt, pluralistisch, vielfältig, solidarisch, internationalistisch sowie antifaschistisch und jung. Geringer vertreten war dieses Mal die „ältere Generation“. Unterschiede und Differenzen wurden offen und solidarisch formuliert.

Diese Aktionen waren und sind weiterhin unabdingbar und notwendig – Die Zeichen der Zeit stehen auf mehr Krieg und Konfrontation:

·         Nicht nur aber zuerst und besonders als Protest gegen die Drohnen – diese völkerrechtswidrigen anonymen Killermaschinen, die jetzt auch von Deutschland angeschafft werden sollen. Sie töten tagtäglich an immer mehr Orten der Welt.

·         Ramstein 2017 war Protest gegen Krieg und Militarismus generell und für die Forderung nach Gerechtigkeit weltweit. Ein lautes Nein zu Atomwaffen und eine eindeutige Ablehnung jeder weiterer Aufrüstung.

·         Es geht auch um einen grundsätzlichen gesellschaftlichen Wechsel, hin zu ziviler Konfliktbearbeitung. Dies heißt für Europa auch: Frieden in Europa gibt es nur, wenn wir Frieden und Zusammenarbeit mit Russland erreichen und diese Konfrontationspolitik überwinden.

·         Gesellschaftliche Alternativen wurden eingefordert, Kapitalismus als System benannt und kritisiert.

·         So war Ramstein 2017 auch ein Protest gegen die NATO, das größte und teuerste Militärbündnis der Welt und besonders gegen die 2% des BIP fürs Militärische, das die schon Ärmeren noch ärmer und die Rüstungsprofiteure in Politik und Wirtschaft noch reicher werden lässt.

·         Sehnsucht und Willen nach Frieden in einer Welt der Kriege und der ungeheuer anwachsenden Kriegsbedrohungen, die selbst einen Atomkrieg nicht mehr unmöglich scheinen lässt. UN Generalsekretär Guterres vergleicht die Situation mit der „Kuba Krise“ von 1962 – damals stand die Welt am Abgrund. Die Verantwortungslosigkeit, gerade westlicher Politik, ist schwer zu überbieten. Die Herausforderung für die weltweite Friedensbewegung ist immens.

 

Die Vielfalt der Aktionen gegen die Drohnen und die Ramstein Air Base vom 3. bis zum 10.09.2017 war einmalig und beeindruckend. Vielfalt war das Markenzeichen der Proteste gegen die US-Airbase:

·         Friedenscamp mit mehr als 800 Menschen, junge, alte, Familien mit Kindern. Stichworte eines tollen Camps: Solidarische Lebensweise, Kultur, ökologisch, Mülltrennung, vegan, regionale Bioprodukte, viele Diskussionsrunden, nicht nur zu Krieg und Frieden sondern auch u.a. zu Degrowth.

Hier wurde eine solidarische Friedensbewegung gelebt. Aus dem Camp kamen die meisten Helfer*innen für die Veranstaltungen, die Menschenkette und das Friedensfestival. Die Aktionen wären ohne die Hilfe aus dem Camp nicht denkbar gewesen. Solidarisch war auch das Zusammenleben im Camp, Aktivist*innen tauschten sich aus und haben sich vernetzt. Alle bekräftigten: „Wir kommen wieder!“

·         Internationaler Basenkongress mit weit über 300 Teilnehmenden. Vielfältige pluralistische Diskussion, viele Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede, Klima der Offenheit und der Solidarität, rege Beteiligung von den Teilnehmenden in den Workshops und vielfältige neue Kontakten und Vernetzungen wurden geknüpft.

·         Öffentliche Abendveranstaltung in einer selten gekannten argumentativen aber auch emotionalen Atmosphäre mit mehr als 1.200 Teilnehmer*innen in der Versöhnungskirche und dem vollen Gemeindezentrum.

·         Aktionshöhepunkt war eine geschlossene, Mensch neben Mensch stehende Menschenkette mit 5000 Teilnehmer*innen. Bilder und Videos sprechen eine Sprache und zwar die des Friedens und des Protestes. Beeindruckend war der Ablauf, spannend und vielfältig die Kundgebungen. Diese zeigen die Breite und Vielfalt sowie die Neuen, die gewonnen werden konnten. Das Haar in der Suppe gibt es nicht, weder bei den Zahlen, noch bei den Slogans, erst recht nicht in der Breite der Rednerinnen und Redner. Es war einfach toll, nur der Regen kam zu früh.

·         Das Friedensfestival mit 26 Gigs hatte eine schöne Atmosphäre. Die 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die gekommen waren, genossen den kulturellen Friedensabend und erfreuten sich nicht nur an der Musik. Dieter Hallervorden forderte uns in seinem Video leidenschaftlich auf, sich zu engagieren und denen da oben nicht zu trauen.

 

Was prägte die Aktionen noch?

·         Die vielfältige Bereitschaft ganz vieler vor und währen der Proteste mit anzupacken, zu helfen, sich aktiv persönlich einzubringen. Dank an alle Helferinnen und Helfer, die dies möglich machten! Ohne sie hätte es dieses Ramstein 2017 nicht gegeben. Dieses Engagement zeigt aber auch viele neue, noch ungenutzte Möglichkeiten und Potentiale.

·         Dies gilt auch und besonders für die finanzielle Unterstützung (ob sie schon reicht, wissen wir noch nicht). Kein Großsponsor, sicher keine Regierung oder eine der großen Stiftungen hat dies möglich gemacht. Es waren eine beeindruckende Anzahl von Spenden und eine ungeheure Zahlungsdisziplin bei den Bestellungen. Vielen Dank! Dank auch an die Partei die LINKE und die EL (Europäische Linke) für ihre finanzielle Unterstützung. Dank auch an den Landwirt für die Wiese, an die Gate GmbH für die Unterstützung bei der Veranstaltungstechnik, an den Getränkelieferanten Schnorres und viele andere, die uns unterstützten.

·         Die Internationalität: Gäste aus 14 Ländern beteiligten sich an den Aktionen und Veranstaltungen. Sie hatten einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg. Ihre Beiträge prägten Ramstein 2017 ganz entscheidend mit.

·         Die umfassende Medienberichterstattung. In die ARD haben wir es noch nicht geschafft, aber im SWR Fernsehen und Rundfunk, Agenturen, Zeitungsberichte, Online-Berichte und alternative Medien waren wir präsent. Es wurde viel und durchaus in unserem Sinne berichtet. Nicht zu vergessen die immense Flut von Berichten in den sozialen Medien.

·         Ein tolles Team, eine phantastische Unterstützung von der „Gemeinschaft der Ramsteiner“,  ein aktiver Koordinierungskreis. Das muss Frau und Mann erst einmal alles stemmen. Es ging teilweise auch an die Grenzen der Kraft, aber es entwickelt sich langsam so etwas wie eine Solidargemeinschaft „der Ramstein-Protestierenden“.

·         Die Absage an „Trittbrettfahrer“, die auf dem Rücken einer von viel Sympathie getragenen Kampagne ihr unappetitliches Süppchen kochen wollten. Mit Rechtsradikalen ist kein Frieden zu machen.

 

Alles nur gut oder nur Licht? Das kann es gar nicht geben:

·         Ganz sicher nicht – es bleiben inhaltliche Differenzierungen, über die wir weiter reden müssen und die auf verschiedenen Veranstaltungen aufgetreten sind. Diese sind normal, menschlich und ein Zeichen der Vielfalt und Breite. Für uns ist die fortgesetzte permanente Aufarbeitung der deutschen Geschichte, besonders auch des Faschismus  und die Umsetzung der Lehren „Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus“, unverzichtbarer Teil unserer Friedensarbeit.

Der Umgang mit Differenzen  sollte vielleicht noch mehr vom Ringen nach Gemeinsamkeit und Solidarität geprägt werden.

·         Es scheint, dass wir mit 5000 Teilnehmenden vorerst die Spitze des Eisberges erreicht haben. Dies sind stolze, aber nicht zufriedenstellende Mobilisierungszahlen, um die uns viele dennoch beneiden. Wie wir über diese Zahl bei zukünftigen Aktionen hinauskommen und deutlich mehr werden, eine wirklich breite Bewegung werden, darüber müssen wir alle gemeinsam viel nachdenken und noch mehr dafür tun. Wir werden den Gedanken an eine umfassende Bewegung nicht aufgeben und diese ist bitter nötig.

·         Wir werden weiter an der handwerklichen Qualitätsverbesserung arbeiten. Nicht, dass wir uns hier viel vorzuwerfen hätten, aber an der einen oder anderen Ecke kann es sicher noch besser werden.

 

Was bleibt oder die Nachhaltigkeit des Protestes:

·         Wir haben die Gründung eines internationalen Netzwerkes gegen Militärbasen auf den Weg gebracht.

·         Schon während der Aktionswoche haben sich zwei neue lokale Friedensinitiativen geründet, die vor Ort die Friedensarbeit fortsetzen wollen.

·         Der Gedanke, dass Kultur die Friedensaktivitäten – eigenständig mit Künstlerinnen und Künstlern für den Frieden – mit prägen soll, wird weiter verfolgt. Eine spannende Debatte hat da begonnen.

·         Wir werden noch in  diesem Herbst wieder und erneut für den Frieden auf die Straßen und Plätze ziehen.

·         Wir sind müde, aber auch glücklich und ein wenig stolz, die Aktionen erfolgreich gestemmt zu haben.

Das wichtigste zum Schluss:

·         Wie es weiter geht mit der Kampagne entscheidet sich in den vielfältigen Organisationen und Initiativen, die diese Kampagne unterstützen – heißen sie nun Stopp Air Base Ramstein Kampagne oder anders. Wichtig ist allein, dass die Aktivitäten zu einer weiteren Delegitimierung der Air Base und des Militarismus führen.

·         Die Ramstein Proteste werden 2018 weitergehen: Wie und wann, was wieder, was neu, was ganz anders machen, bedarf einer intensiven Diskussion. Kontinuität und Veränderungen sollten diese – wie immer bei der Ramstein Kampagne – partizipative und ergebnisoffene Diskussionen prägen und zu einer gemeinsamen Entscheidungsfindung führen.

Wir möchten mit diesen Gedanken und Überlegungen, eine intensive Diskussion zur Ausweitung der Ramstein Proteste 2017 anregen, um auch damit zu einer weiteren Stärkung der Friedensbewegung beizutragen.

Malte Albrecht, Andrea Beck, Reiner Braun, Laura Jäckel, Kristine Karch, Pascal Luig, Nele Schuldt, Amela Skiljan, Lucas Wirl

Aktionsbüro Ramstein-Kampagne 2017

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ ist auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Jede kleine und große Spende hilft, die Aktionen erfolgreich zu gestalten.
Hier Spenden

http://www.ramstein-kampagne.eu/spenden/

 

Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 10_2017 | Nur mit Dir kann der Frieden Wirklichkeit werden

 
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Newsletter 10_2017
Nur mit Dir kann der Frieden Wirklichkeit werden!

Dieser Newsletter kommt aus der Region um Ramstein. Das Friedenscamp steht, die Infrastruktur ist aufgebaut, die ersten Veranstaltungen finden statt, die Musik klingt von der großen Bühne über den Platz – eine tolle Atmosphäre.

Ein Kommen und Gehen – zum Aushängen und Plakatieren, zur Verteilung von Informationsmaterial an die Bevölkerung uns zum gegenseitigen Austausch.

Wie hier im Camp, kommt es bei allen Aktionen auf jede und jeden an. Das Zusammenspiel, die Solidarität der vielen ist der Garant des Erfolges. Jede und jeder soll und kann sich einbringen, ist gefragt und gewünscht. Eine Frage verbindet alle im Camp, die OrganisatorInnen und die vielen Interessierten. Kommen auch wirklich viele, wird es am Wochenende eine große Aktion für den Frieden?

Wir sagen Ja zum Frieden! Dieser ist durch die Kampfdrohnen, die ungeheure Rüstung fast überall auf der Welt und durch die schrecklichen Atomwaffen- und Kriegsdrohungen bedroht. Ramstein 2017 ist eine Aktion gegen Krieg und für den Frieden.

Deswegen kommt es auf jede und jeden an.

Alle, die sich schon entschieden haben zu kommen – herzlich Willkommen. Wir bemühen uns, große Aktionen in Ramstein hinzubekommen, besonders bei der Menschenkette und dem Festival.

Alle, die noch zögern – es lohnt sich, der weite Weg und (vielleicht) auch das Geld!

Frieden gibt es nicht vom Himmel, nicht von der Politik, nicht durch schöne Wünsche. Ein Zeichen für den Frieden zu setzen, Aufmerksamkeit zu erreichen, Druck auf die Politik auszuüben, ja auch nur herauszuschreien: wir, die Menschen, wollen keinen Krieg – dazu bedarf es auch Dich und Dich! Das Mitmachen von vielen, das Engagement jedes Einzelnen ist die Voraussetzung für den Erfolg, für „wenigstens ein wenig Frieden“. Für mehr müssen wir noch viel mehr werden.

Deshalb: mach auch Du Dich auf! Komm zu den Aktionen in Ramstein am Wochenende! Unser aller Engagement zählt, um den Frieden zu sichern.

Wir freuen uns auf Dich!

  Insert alt text here
Wichtige Informationen zur Menschenkette!!!

Die Streckenflyer für die Menschenkette am 9. September sind fertig. Dort findet Ihr alle wichtigen Informationen zur Menschenkette.

Bitte beachtet:

Folgende Personen möchten wir bitten zu der Auftaktkundgebung 1 nach Ramstein-Miesenbach am Haus des Bürgers zu kommen:

Alle, die aus dem Friedenscamp kommen. Hierfür haben wir einen gemeinsamen Demonstrationszug aus dem Friedenscamp zur Auftaktkundgebung geplant. Wir starten im Camp um 11 Uhr.

Alle, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Vom Bahnhof Ramstein sind es ca. 3 Minuten zu Fuß.

Zur Auftaktkundgebung 2 am Denkmal bitten wir folgende Personen:

Alle, die mit dem Auto anreisen.

Alle, die mit den Reisebussen anreisen. Parkmöglichkeiten gibt es am Denkmal. Eine Weiterfahrt ist nicht möglich, da ab diesem Punkt die Straße gesperrt ist.Hier sind die Streckenflyer (Diese werden auch bei den beiden Auftaktkundgebungen verteilt):

Streckenflyer →
  Insert alt text here
Das Programm für das Friedensfestival
Ein Höhepunkt der Protestaktion „Stopp Air Base Ramstein 2017“ wird zweifellos das Musikfestival „Künstler/Innen für den Frieden“ sein. Wir haben nun das Programm für Euch fertigstellt.
Kommt alle am 9.9. zum Friedensfestival in die Kammgarn!
Programm Friedensfestival →
  Insert alt text here
Internationaler Kongress zu Militärbasen und ihre geostrategische Bedeutung für weltweite Kriege
„Internationaler Kongress zu Militärbasen und ihre geostrategische Bedeutung für weltweite Kriege“ am Freitag, den 8.9. bis Samstag, den 9.9. in Kaiserslautern.

Der internationale Kongress zu Militärbasen soll die Rolle der Militärbasen für die nationale und internationale politische Geostrategie analysieren und die Zusammenarbeit verschiedener Friedensorganisationen und aktiver Menschen stärken. Zahlreiche Gäste, unter anderem aus Süd-Korea, Irland, USA und Japan, werden einen Einblick in den Widerstand von Organisationen ihrer Länder gegen Militärstützpunkte liefern – neben RednerInnen aus Deutschland. Die TeilnehmerInnen werden durch Workshops und offene Diskussionen aktiv in die Ideenfindung eingebunden.

Programm und Informationen zum Kongress →
  Insert alt text here
Eine Busfahrt, die ist lustig…
Gemeinsam mit dem Bus nach Ramstein – das ist schon bei der Anreise ein Miteinander, die Chance ins Gespräch zu kommen, Neues zu hören und zu diskutieren.

Busreisen für den Frieden sind ein ganz besonderes Erlebnis!

Es gibt nur noch wenige Restplätze. Sichert Euch jetzt die letzten Tickets!

Tickets und weitere Infos →
Aktionsbüro Ramstein-Kampagne 2017

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ ist auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Jede kleine und große Spende hilft, die Aktionen erfolgreich zu gestalten.
Hier Spenden

Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 09_2017 | Nur noch wenige Tage!

 
STOPP AIR BASE RAMSTEIN 2017
Newsletter 09_2017
Nur noch wenige Tage, dann wird das Friedenscamp seine Tore für Musik, Diskussionen, Veranstaltungen und viele Aktionen, aber auch Spaß eröffnen. Gemeinsam für den Frieden leben und sich engagieren, sich austauschen und Neues erfahren – ein toller Ort der Begegnung.
Jede und Jeder ist bis zum letzten Tag willkommen. Platz haben wir genug im Camp. Die Tickets gibt es ab Sonntag den 03.09. täglich von 9.00-21.00 Uhr am Eingang des Friedenscamps.

Alle Vorbereitungen laufen auf Hochtouren:

Die Menschenkette muss geplant und organisiert sein. Wird auch der Protestcharakter richtig deutlich? Wie kann unsere Botschaft noch überzeugender und bunter vermittelt werden? Und immer wieder die Frage: kommen viele, kommen mehr als letztes Mal?

Es ist der Appell an alle: verpasst nicht Ramstein 2017! Frieden kann Frau und Mann nicht delegieren. Frieden kann nur selbst in die eigenen Hände genommen werden. Eine friedliche Welt ohne Drohnenkriege und Militärbasen können nur wir, die Menschen dieser einen Erde, gemeinsam erreichen. Dafür müssen wir immer wieder aufstehen und unsere Stimme für den Frieden erheben. Wir sind noch lange nicht genug, aber wir können schon dieses Mal viel mehr werden sowie Mut und neue Kraft tanken!

Es kommt auf jede und jeden an. Sage nie, dass das individuelle Engagement überflüssig und nicht notwendig ist. Du veränderst die Welt, wenn Du mit anderen den gemeinsamen Weg für den Frieden gehst!

Deswegen auf nach Ramstein!:

Vom 3.-10.09. ins Friedenscamp

Am 8.09. zum großen internationalen Basenkongress und zur Abendveranstaltung mit Eugen Drewermann, Daniele Ganser und Ann Wright

Am 9.09. zur Menschenkette und dem Friedensfestival

Es kommt auf Dich an, wie erfolgreich die Aktionen werden!

Wir sehen uns in Kaiserslautern und in Ramstein!

  Insert alt text here
Oskar Lafontaine ruft zur Aktionswoche Stopp Air Base Ramstein 2017 auf

Oskar Lafontaine ruft zu der Protestwoche Stopp Air Base Ramstein 2017 auf. Lafontaine wird am 9.9. vor den Toren der Air Base als Redner auf der Abschlusskundgebung der Menschenkette auftreten.

Zum Video →

http://www.ramstein-kampagne.eu/2017/08/oskar-lafontaine-ruft-zur-aktionswoche-stopp-air-base-ramstein-2017-auf/

 Menschenkette
Auf zur Menschenkette!

Die Menschenkette ist die Aktion des Protests gegen den Drohnenkrieg, die Aufrüstung und die Air Base Ramstein. Sie ist ein klares Symbol des Zusammenhalts für den Frieden.

Sie wird am Samstagnachmittag (09.09.) um 13 Uhr in Form von zwei parallelen Auftaktkundgebungen eröffnet – eine vor dem Haus des Bürgers in Ramstein-Miesenbach, die andere vor dem Denkmal für die 1988 ums Leben gekommenen Flugshow-Opfer. Dann soll von beiden Kundgebungen aus bis vor die Tore der Air Base Ramstein die Menschenkette gebildet werden. Vor der Air Base Ramstein ist auch die Abschlusskundgebung um 15 Uhr geplant.

Auf der Karte seht Ihr den Verlauf der Menschenkette:

Folgende Personen möchten wir bitten zu der Auftaktkundgebung nach Ramstein-Miesenbach am Haus des Bürgers zu kommen:
Alle, die aus dem Friedenscamp kommen. Hierfür haben wir einen gemeinsamen Demonstrationszug aus dem Friedenscamp zur Auftaktkundgebung geplant. Wir starten im Camp um 11 Uhr.
Alle, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Vom Bahnhof Ramstein sind es ca. 3 Minuten zu Fuß.

Zur Auftaktkundgebung am Denkmal bitten wir folgende Personen:
Alle, die mit dem Auto anreisen.
Alle, die mit den Reisebussen anreisen.
Parkmöglichkeiten gibt es am Denkmal. Eine Weiterfahrt ist nicht möglich, da ab diesem Punkt die Straße gesperrt ist.

  Friedensfestival
Friedensfestival „Künstler/Innen für den Frieden“
Ein Höhepunkt der Protestaktion „Stopp Air Base Ramstein 2017“ wird zweifellos das Musikfestival „Künstler/Innen für den Frieden“ sein. Eine Veranstaltung, die nicht nur FriedensaktivistInnen anzieht, sondern die Menschen jeden Alters begeistern kann – das soll unser Musikfestival sein. Bereits in der Friedensbewegung der 80er Jahre spielte die Musik eine essentielle Rolle und sie ist immer noch eine gute Möglichkeit, an neue Themen heranzuführen und Brücken zwischen Menschen zu bauen.

Wir freuen uns besonders über die namhaften MusikerInnen, die sich durch ihre Teilnahme für den Frieden einsetzen. Leslie Clio, Patrice, Dieter Hallervorden und viele mehr werden das Festival zu einem einmaligen Erlebnis machen.

Alle weiteren Informationen zum Friedensfestival und eine Liste der KünstlerInnen findet Ihr unter:

Friedensfestival →

http://www.ramstein-kampagne.eu/event/friedensfestival/

 Gewerkschaftler/innen rufen auf: Beteiligt Euch an den Friedens-Aktionen in Ramstein – Nein zu Killerdrohnen!
Gewerkschaftler/innen rufen auf: Beteiligt Euch an den Friedens-Aktionen in Ramstein – Nein zu Killerdrohnen!

Ja zum Frieden!

Im Mai 2014 beschloss der DGB-Bundeskongress zum Thema Friedens unter anderem diese Position: „Der DGB … fordert die Bundesregierung und den Bundestag auf, jegliche direkte oder indirekte Unterstützung von militärischen Interventionen, die nicht von einem UN-Mandat gedeckt sind, zu unterlassen oder zu beenden.“
Quelle: DGB-Bundeskongress -> U007: Friedenspolitik

Aufruf: Gewerkschaftler für die Abrüstung der US-Airbase Ramstein

In Ramstein befindet sich mit der Airbase und dem europäischen Hauptquartier der US-Luftwaffe eine Drehscheibe für weltweite und oft nicht UNO-mandatierte Militäreinsätze. Das gilt unter anderem auch für den Drohnenkrieg, der nicht nur brutal, von vielen „Kollateral“-Morden begleitet und völkerrechtswidrig ist, sondern der dem Terror über den Hass, den er schürt, immer neue Kämpfer zuführt.

Wenn der Drohnenpilot der US-Armee Brandon Bryant sagt, Deutschland sei essenziell für alle US-Drohnenoperationen weltweit, dann zeigt sich (http://www.tagesschau.de/inland/ramstein-drohnen100.html), dass die Ramstein Airbase ein Ort direkter Unter-stützung völkerrechtswidriger Militär-Interventionen ist, was dem DGB-Beschluss diametral entgegensteht.

Passend dazu ist Ramstein Umschlagplatz für Militär-Gerät und kämpfende Truppen auf dem Weg von den USA in die Kampfzonen in Nordafrika, Nahost und am Golf, etwa für die nicht UNO-mandatierte Operation Enduring Freedom, wie die USA ihren sog. ‚Antiterror-Krieg‘ nennen.

Deshalb rufen wir Gewerkschaftler dazu auf, dass möglichst viele Freundinnen und Freunde des Friedens den Protest gegen Killerdrohnen mit Aktionen für die Schließung der Ramstein Air-Base und mit einem umfassenden Konversionsprogramm verbinden.

Im DGB-Beschluss heißt es: „Der DGB tritt … für die Verwirklichung und Erhaltung des Friedens und der Freiheit im Geiste der Völkerverständigung ein. Er ist damit Teil der Friedensbewegung und macht sich … für eine aktive und nachhaltige Friedenspolitik stark.“

Als Teil der Friedensbewegung rufen wir alle Bürger/innen dazu auf, in Ramstein für Abrüstung und eine nachhaltige sowie soziale Friedenspolitik zu demonstrieren.

1. Norbert Arndt, ver.di Gewerkschaftssekretär, Herne

2. Jochen Bauer, Vorstandsmitglied GEW Bochum

3. Franz Beiwinkel, DGB Kreisverband Bergstrasse

4. Gabi Faulhaber, MdL Hessen GEW

5. Karlheinz Hofmann, Betriebsratsvorsitzender, IGBCE

6. Willi Hoffmeister, IG Metall

7. Peter Köster, Gewerkschaftsfunktionär IG BAU: Bezirks- Vorsitzender der IG BAU – Mülheim-Essen-Oberhausen

8. Barbara Ludwig, DGB-Ortsverband Ober-Ramstadt, DGB-Kreisverband Darmstadt-Dieburg, GEW-Kreisverband Darmstadt-Land und GEW-Bezirksvorstand Südhessen

9. Norbert Müller, Vorstandsmitglied der GEW Oberhausen und Mitglied des Vorstands der GEW-Bundesstiftung „Fair Childhood – Bildung statt Kinderarbeit“

10. Jutta Mussong-Löffler, Vorsitzende des DGB Ortsvereins Bensheim Mitglied im Kreisvorstand der GEW Bergstraße, Forum gegen Rüstungsexporte

11. Silke Ortwein, Vorsitzende DGB Stadt- und Kreisverband Heilbronn

12. Dr. Christof Ostheimer, PR-Vorsitzender Landeslabor Neumünster, ver.di Südholstein, DGB Region Kiel

13. Norman Paech, Völkerrechtler, Professor für Politische Wissenschaft und für Professor für Öffentliches Recht, GEW

14. Anne Sandner, Organisationssekretärin DGB Region Münsterland

15. Ortwin Bickhove-Swiderski, DGB Kreisvorsitzender, Dülmen

16. Tony C. Schwarz, Vorsitzender GEW Südhessen, Vorsitzender GEW Bergstraße Vorsitzender Gesamtpersonalrat Bergstraße-Odenwald Vorsitzender der AG „Bundeswehr raus aus der Schule“

17. Cornelia Swillus-Knöchel, ver.di, Mitglied des Bundesfrauenausschusses FB 3, Personalratsmitglied Universitätsklinikum Essen

18. Ulrich Straeter, ver.di – Verband der Schriftsteller

19. Bernhard Trautvetter, GEW-NRW-AG Friedenspädagogik, ver.di-Mitglied

20. Werner Traemailow, IGBCE (Wahlvorstand), Vertrauensmann

21. Alexander Ulrich, 2. Bevollmächtigter IG Metall Kaiserslautern

GewerkschafterInnen-Aufruf →

http://www.ramstein-kampagne.eu/2017/08/gewerkschaftlerinnen-rufen-auf-beteiligt-euch-an-den-friedens-aktionen-in-ramstein-nein-zu-killerdrohnen/

Aktionsbüro Ramstein-Kampagne 2017

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ ist auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Jede kleine und große Spende hilft, die Aktionen erfolgreich zu gestalten.
Hier Spenden

http://www.ramstein-kampagne.eu/spenden/