Schlagwort-Archive: REGENWALD

Stoppen Sie die Vertreibung der Massai — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft
Massai-Mann mit Esel
Stoppen Sie die Vertreibung der Massai Die Themen dieses Newsletters Petition: Stoppen Sie die Vertreibung der Massai News: Holz-Konzern Korindo verliert FSC-Siegel News: PR-Show des Ölkonzerns Total ________________________________________________________________ Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, das indigene Volk der Massai lebt seit Generationen in Tansanias Ngorongoro und Serengeti Seite an Seite mit einer artenreichen Tierwelt. Mit ihrer Lebensweise – vorwiegend Viehhaltung und Ackerbau zur Selbstversorgung – haben die Halbnomad:innen die Natur bewahrt: die Hirt:innen sind die Hüter:innen der Savannen. Da die Natur noch weitgehend intakt ist, hat die Unesco die Ngorongoro Conservation Area (NCA) 1979 zum Welterbe erklärt. Doch während viele Umweltschützer:innen und Tourist:innen die NCA wegen ihrer Artenvielfalt feiern, leben die Massai im Elend: Im Namen des Naturschutzes wird ihnen die Heimat genommen und die Lebensgrundlage zerstört. Nach Kritik am Zustand des Welterbes in einer von der Unesco initiierten Untersuchung hat Tansanias Regierung ein Landnutzungsmodell und einen Umsiedlungsplan beschlossen, die die Rechte der Bevölkerung missachten. Das Argument, die Maßnahmen dienten dem Naturschutz, ist offensichtlich vorgeschoben. In Wahrheit geht es um höhere Einnahmen aus dem Tourismus. Die Massai fordern von Präsidentin Samia Suluhu Hassan, dass die Pläne zur Vertreibung fallen gelassen werden. Nun bitten sie um internationale Unterstützung. Der Schutz der Menschenrechte und der Natur müssen Hand in Hand gehen.
ZUR PETITION  
Freundliche Grüße und herzlichen DankMathias Rittgerott
Rettet den Regenwald e. V.
Freunde direkt aufmerksam machen:

Luftbild: Bagger auf Rodung für Palmölplantage der Firma Korindo in Papua

Gute Nachrichten: Holz-Konzern Korindo verliert FSC-Siegel

Der indonesische Holz- und Palmölkonzern Korindo verliert das FSC-Siegel. Grund für den Rauswurf ist laut FSC, dass Korindo Wälder für Ölpalmplantagen abgeholzt hat. Das habe zur „Schädigung und potentiellen Zerstörung von Wäldern mit hohem Schutzwert beigetragen“. Darüber hinaus habe Korindo Mitbestimmungsrechte der Bevölkerung missachtet.
FSC wird zwar von vielen Umweltschutzorganisationen als industrienah und greenwashing abgelehnt, die Entscheidung ist aber ein Schritt in die richtige Richtung.
Weil wir die Zerstörung von Regenwald durch Korindo kritisiert hatten, stehen wir in Hamburg vor Gericht. Geklagt hat eine Firma, die behauptet, Teil von Korindo zu sein.

NEWS  
Collage - Total Brandrodung für Palmöl

PR-Show des Ölkonzerns Total

Der französische Ölkonzern Total, der sich seit Mai TotalEnergies nennt, will ab 2023 auf Palmöl als Rohstoff für Biokraftstoffe verzichten. Die Ankündigung ist offenbar Teil einer Werbekampagne, um sich öffentlich als umweltfreundlich darzustellen. Denn der Ölmulti kommt damit lediglich gesetzlichen Bestimmungen zuvor, die ein Ende von Palmöl im Biokraftstoff vorsehen.

NEWS  
Ein Riesentukan sitzt auf einem Ast im Regenwald

Spende für den Regenwald

Mit einer allgemeinen Spende können Sie die Arbeit von Rettet den Regenwald unterstützen. Wir kämpfen mit Ihrer Hilfe für den Schutz und Erhalt des Regenwaldes. Wir setzen die Gelder direkt dort ein, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

JETZT SPENDEN  
Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis:
Bild 1: Katiekk2/istockphoto.com
Bild 2: Mighty Earth
Bild 3: fotolia.com & Feri Irawan / Collage RdR
Bild 4: Konrad Wothe

Demokratie jetzt schützen: Stoppen Sie Einschüchterungsklagen! — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft
Grafik: Einschüchterungsklagen sollen Kritiker mundtot machen
Die Themen dieses Newsletters Petition: Demokratie jetzt schützen: Stoppen Sie Einschüchterungsklagen! Themenseiten: Klimakrise, Regenwälder und der Einbruch der Biodiversität Erfolg: Regenwaldkämpfer aus Kinipan werden geehrt Spendenaktion: Rechtshilfefonds für Regenwald-Aktivisten Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, Papuas einzigartige Regenwälder werden zerstört – sogar das Hamburger Landgericht befasst sich damit. Allerdings sind statt der indonesischen Firma Korindo wir von Rettet den Regenwald angeklagt. Überall in der EU versuchen Mächtige Kritiker mit Klagen einzuschüchtern. Wir brauchen einen EU-Schutz vor solchen Einschüchterungsklagen. Im Prozess gegen uns tritt die indonesische Firma Kenertec auf, die von sich behauptet, Teil der Korindo Gruppe zu sein. Korindo ist ein Konglomerat aus Firmen, die insbesondere in der Provinz Papua für Palmöl und Holz Regenwälder zerstören. Diese Waldvernichtung wurde von uns kritisiert – untermauert mit Fotos, Videos und Aussagen von Einheimischen. Dennoch hat Kenertec uns vor dem Landgericht in Hamburg verklagt: wir sollen die Kritik widerrufen und zukünftig schweigen. Die Klage ist unseres Erachtens ein Versuch, uns einzuschüchtern und mundtot zu machen. Wir sehen das Verfahren als einen klassischen Fall einer Einschüchterungsklage – auf Englisch ein SLAPP (strategic lawsuit against public participation). Firmen und mächtige Persönlichkeiten missbrauchen europäische Gerichte dazu, Umweltschützer, Aktivisten und Journalisten zu verfolgen. Doch wie viele andere lassen wir uns nicht zum Schweigen bringen! Der Kampf für den Regenwald wäre zahnlos, wenn Umweltschützer Plantagenfirmen und Holzfäller nicht beim Namen nennen. In einem Bündnis aus Umweltschützern, Menschenrechtlern, weiteren Organisationen und Journalisten aus ganz Europa fordern wir mit einer gemeinsamen Petition von der EU-Kommission: Machen wir die EU zu einer Vorkämpferin der Demokratie! Stoppen wir SLAPPs!
ZUR PETITION  
https://www.regenwald.org/petitionen/1241/demokratie-jetzt-schuetzen-stoppen-sie-einschuechterungsklagen

Freundliche Grüße und herzlichen Dank
Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V. Freunde direkt aufmerksam machen: Facebook  Twitter  WhatsApp  E-Mail Klimakrise, Regenwälder und der Einbruch der Biodiversität Die Klimakrise und das Massenaussterben von Tier- und Pflanzenarten bedrohen uns existentiell – und müssen zeitgleich und engagiert angepackt werden. Doch was haben die Regenwälder mit der Klima zu tun? Was genau ist Biodiversität und warum verschwinden Spezies? In 5-Minuten-Infos zu beiden Themen beantworten wir zahlreiche Fragen und zeigen Zusammenhänge auf. Zudem erläutern wir, was wir tun können, um das Klima und die Biodiversität zu bewahren. Klima und Biodiversität werden in diesem Jahr auf der internationalen Bühne verhandelt: Während der UN-Biodiversitätskonferenz im Oktober und der UN-Klimakonferenz im November wollen Regierungen beschließen, wie sie den beiden Krisen begegnen wollen. Uns ist es ein Anliegen zu erklären, was die Hintergründe sind, welche Argumente vorgebracht werden – und welche vernachlässigt werden, wie etwa Indigenenrechte.
Zur Themenseite Biodiversität  
Wegen der Brisanz der Themen werden wir die Informationen laufend ergänzen und in unserer Rubrik News aktualisieren. Zur Themenseite Klima gelangen Sie über diesen Link. Regenwaldkämpfer aus Kinipan werden geehrt Kinipan, ein kleines Dorf in den Bergen Borneos, ist in Indonesien zum Symbol für den Widerstand gegen Landraub, Vernichtung der Regenwälder, Ungerechtigkeit und eine falsche Wirtschaftspolitik geworden. Hier leben 938 Menschen, die zur Gemeinschaft der Laman Kinipan gehören und für ihren Lebensunterhalt vom Wald abhängig sind. Doch seit die Plantagenfirma SML den Wald abholzt wehren sich die Einwohner entschlossen. Weil die Dokumentarfilmer von WatchDoc im April Kinipan – ein Film über die Abholzung der Regenwälder in Zeiten der Pandemie auf die Leinwand gebracht haben, ist der Kampf des Dorfes für den Wald einem Millionenpublikum bekannt. Jetzt wurden die Laman Kinipan von der Akademi Jakarta ausgezeichnet. Mit dem Preis wird die Dorfgemeinschaft von Kinipan geehrt, weil sie sich „konsequent und beharrlich für grundlegende Menschenrechte, für Natur und Kultur in ihrem Umfeld zum Wohle der Menschheit und für Gerechtigkeit in Verantwortung gegenüber künftigen Generationen“ einsetzt, so die Jury.
ERFOLG  
Rechtshilfefonds für Regenwald-Aktivisten Viele Umweltschützer, Aktivisten und einfache Dorfbewohner in Regenwaldländern leiden existentiell unter Missbrauch des Rechts beziehungsweise unter Rechtlosigkeit. So wurden in der Demokratischen Republik Kongo im Rahmen eines Konflikts um Palmölplantagen der Firma PHC drei Männer ermordet, mutmaßlich von Sicherheitskräften. Zahlreiche Menschen wurden nach einer Demonstration willkürlich festgenommen, einige sitzen seit Monaten ohne Anklage in Haft. In Brasilien haben illegale Goldschürfer ein Dorf der indigenen Munduruku überfallen. Der Angriff galt offenbar den Führerinnen der Frauenvereinigung Associação Wakoborun. Auch einige unserer Partner wurden bereits mehrfach festgenommen und eingesperrt, mit Klagen überzogen, erhielten Morddrohungen oder mussten ins Exil fliehen. Wir haben daher einen Rechtshilfefonds eingerichtet, um kurzfristig Anwälte zu engagieren und sonstige Soforthilfe zu leisten. Bitte spenden Sie dafür.
JETZT SPENDEN  
Folgen Sie uns Facebook   Twitter   Rettet den Regenwald e.V. Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.orgFotonachweis:
Bild 1: Umweltinstitut München e.V.
Bild 2: Konrad Wothe
Bild 3: Mahendra Safrudin
Bild 4: SOB

Tatort Nigeria – Wir müssen die Holzfäller stoppen — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft
Drei Holzfäller zerlegen einen frisch gefällten Baum

Tatort Nigeria – Wir müssen die Holzfäller stoppen

Die Themen dieses Newsletters

Petition: Tatort Nigeria – Wir müssen die Holzfäller stoppen

News: UN-Experten mahnen: Klima und Biodiversität gleichzeitig retten

News: Die EU muss Wälder schützen, statt sie in Kraftwerken zu verbrennen

Spendenaktion: Unterstützung für Naturschützer in Nigeria


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

mit Nigerias Regenwäldern sind wir besonders eng verbunden. Seit einigen Jahren haben wir engagierte und tatkräftige Partner im Bundesstaat Cross River. Denn noch recken sich dort spektakuläre Bäume in den Himmel. Der Dschungel ist Lebensraum von Gorillas, Schimpansen und Elefanten.

Doch seit kurzem grassiert illegaler Holzeinschlag. Örtliche Umweltschützer, die zumeist dem indigenen Volk der Ekuri angehören, machen ein „Kartelle krimineller Holzfäller“ dafür verantwortlich.

Unsere Partner organisieren den Widerstand – und brauchen internationale Unterstützung. Ende 2020 hatte eine gemeinsame Kampagne dazu geführt, dass ein verheerendes Straßenbauprojekt beendet wurde. Wir sind zuversichtlich, den Wald auch jetzt bewahren zu können.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschriften

ZUR PETITION  

Freundliche Grüße und herzlichen Dank
Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Freunde direkt aufmerksam machen:

Bonobo auf dem Zweig eines Baumes in Kongo



Die EU muss Wälder schützen, statt sie in Kraftwerken zu verbrennen

Petitionsübergabe in Brüssel

Die Botschaft an die EU-Kommission war unübersehbar: „Schützt die Wälder. Verbrennt sie nicht für Energie“, stand auf einem Banner, das Umwelt- und Klimaschützer:innen am 15. Juni in Brüssel aufgespannt haben. Sie überbrachten die 220.000 Unterschriften einer Petition, die sich gegen das Verfeuern von Holz in Kraftwerken ausspricht. 80.000 der Signaturen kamen von Rettet den Regenwald.
Denn Holzverbrennung ist entgegen vieler Versprechen nicht CO2-neutral, sondern schadet dem Klima und der Natur. Falsch verstandene Klimapolitik der EU und ihrer Mitgliedsländer führt dazu, dass die Wälder der Erde zunehmend geplündert und degradiert werden. Etwa die Hälfte des in der EU geschlagenen Holzes geht bereits in die Energieproduktion.
Rettet den Regenwald e.V., We Move Europe und der National Resources Defense Council (NRDC) haben die von 126 Organisationen unterstütze Petition an Diederik Samsom, Kabinettschef von Kommissions-Vize Frans Timmermanns, überreicht.

NEWS  

Gorilla mit Jungem

Jahresbericht 2020 ist da
Es hat ein wenig länger gedauert als üblich, doch jetzt liegt der Jahresbericht 2020 vor. Auf 38 Seiten berichten wir über unsere Arbeit, erläutern unsere Finanzen und stellen eine Auswahl unserer Projektpartner in den Regenwaldländern vor. 2020 war ein außergewöhnliches Jahr: die Covid-Pandemie und der Tod unseres Vereinsgründers und Vorsitzenden Reinhard Behrend haben es geprägt.
Werfen Sie gerne einen Blick rein.
Wir bedanken uns bei unseren Unterstützer:innen und Spender:innen recht herzlich. Ohne Sie wäre unsere Arbeit für den Schutz der Regenwälder nicht möglich.

Martins Egot zusammen mit Eco-Guards

Unterstützung für Naturschützer in Nigeria
Eco-Guards beschützen am Afi Mountain den Lebensraum der Gorillas, das Volk der Ekuri sichert seit vielen Jahren seinen Community Forest und sensibilisiert die Bewohner anderer Dörfer für den Wert des Waldes und der Artenvielfalt – Nigerias Umweltschützer setzen sich auf vielfache Weise für die Natur ihrer Heimat ein.
Die Ekuri und all die anderen haben einen langen Atem, die Natur ihrer Heimat zu schützen. Die Verhinderung des „Superhighway“ zeugt von ihrer Hartnäckigkeit. Auch unsere Unterstützung soll von Dauer sein. Bitte helfen Sie mit einer Spende mit.

JETZT SPENDEN  

Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis:
Bild 1: Devcon
Bild 2: shutterstock.com
Bild 3: Daniel Djamo
Bild 4: Istockphoto
Bild 5: Mathias Rittgerott






Ein Jurassic Park für die Komodo-Drachen? — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.

Ihre Stimme hilft

Komodowaran
Ein Jurassic Park für die Komodo-Drachen? Die Themen dieses Newsletters:
Petition: Ein Jurassic Park für die Komodo-Drachen? Nein!
News: 180 Organisationen gegen Bergbau für „Green Deal“
Danke: Überwältigende Hilfe für Menschen in Goma
Shop: Neue Ausgabe der Zeitschrift Regenwald Report
Spende: Den Wald der Paradiesvögel in Papua retten

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Komodowarane könnten aus dem Film „Jurassic Park“ stammen: urtümlich, groß und faszinierend. Diese Faszination droht ihnen jetzt zum Verhängnis zu werden: Indonesiens Regierung will an den Riesenechsen verdienen und reiche Touristen in den Komodo-Nationalpark locken. Ohne Rücksicht auf die Komodo-Drachen, die wunderbare Unterwasserwelt und die Bevölkerung. „Die Menschen hier leben mit dem Komodowaran, den sie „Zwilling der Komodomenschen“ nennen.
Jetzt sind der Komodo-Nationalpark und seine Bewohner in großer Gefahr“, warnt Umbu Wulang, Direktor der Umweltorganisation WALHI NTT. „Jurassic Park“ nennen die Architekten das Geopark-Projekt. Hier ist Exklusiv-Tourismus geplant. Eintrittsgebühr 1.000 US-Dollar. Denn statt die Warane zu schützen, will Präsident Joko Widodo den Tourismus ankurbeln. Umbu Wulang hofft auf internationale Proteste zur Rettung der letzten Drachen. Bitte unterschreiben Sie daher diese Petition.
ZUR PETITION  

Freundliche Grüße und herzlichen Dank
Bettina Behrend

Rettet den Regenwald e. V. Freunde direkt aufmerksam machen: Facebook  Twitter  WhatsApp  E-Mail

Nickelabbau auf Sulawesi
Nein zu mehr Bergbau für Green Deal

Mehr als 180 Bürgerinitiativen, Menschenrechts- und Umweltorganisationen aus 36 Ländern sind sich einig: die EU muss Pläne aufgeben, den Bergbau als Teil des „Green Deal“ massiv auszuweiten. Die globale Koalition warnt in einer Erklärung, die Politik und die Pläne der EU werden in Europa und im globalen Süden zu noch mehr Schäden für Klima und Ökosysteme durch Bergbau und zu Menschenrechtsverletzungen führen. „Die Wachstums- und Green-Deal-Pläne der EU müssen die Rechte der betroffenen Einwohner und Gemeinschaften im Globalen Süden berücksichtigen, die sich gegen die Zerstörung ihres Landes, ihres Wassers und sogar ihres Leben wehren“, sagt Guadalupe Rodriguez, Campaignerin von Rettet den Regenwald und „Yes to Life, No to Mining“.
Menschen fliehen nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo aus Goma

NEWS  
Danke für Ihre überwältigende Hilfsbereitschaft Als der Vulkan Nyiragongo im Mai ausbrach, waren unsere Partner der Organisation Réseau CREF direkt betroffen: Sie leben und arbeiten am Fuße der Virunga-Berge. Wie Hunderttausende Einwohner der Stadt Goma mussten sie flüchten; die Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser ist schwierig. Unser Spendenaufruf hat ein überwältigendes Echo: innerhalb weniger Tage kamen mehrere Tausend Euro zusammen. Wir bedanken uns im Namen unserer Partner ganz herzlich für Ihre Großzügigkeit!
Menschen fliehen nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo aus Goma
NEWS  

Bestellen: Neue Ausgabe der Zeitschrift Regenwald Report

Zeitschrift Regenwald Report kostenlos bestellen Im Regenwald Report erfahren Sie viermal im Jahr Bemerkenswertes und Aktuelles über Regenwald-Themen sowie die Arbeit des Vereins. In der neuen Ausgabe berichten wir über den Rohstoff-Hunger der Länder der Nordhalbkugel und die Folgen für den Regenwald. Wir zeigen, wie Unternehmen in Afrika nach Öl jagen, welche Rohstoffe Elektromobilität ohne Verkehrswende benötigt, warum Holz aus Namibia nicht in Hamburg verbrannt werden sollte. Schauen Sie unbedingt rein.
3D-Ansicht des Covers vom Regenwald Report 2/21

Kostenlos bestellen  

Den Wald der Paradiesvögel in Papua retten
Die Regenwälder in Papua erleben einen ungeahnten Ansturm von Holz-, Palmöl- und Bergbaufirmen. Landraub und Kahlschlag nehmen massiv zu. Die einheimischen Papua verlieren mit dem Wald ihre Lebensgrundlage.
Baumkänguru in Papua
Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation PUSAKA wehrt sich gegen Abholzung und Landraub. Wir sammeln Spenden für den Widerstand gegen die Vernichtung der Regenwälder von Papua, für Setzlinge (Sagopalmen, Urwaldbäume), Workshops, Transportkosten und Ausrüstung zur Dokumentation von Landraub.
JETZT SPENDEN  
Folgen Sie uns Facebook   Twitter   Rettet den Regenwald e.V. Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.org

Fotonachweis:
Bild 1: Ringo_Wong_hkherper/istockphoto.com
Bild 2: KAISARMUDA/shutterstock.com
Bild 3: Réseau CREF
Bild 4: KEIN CREDIT
Bild 5: CraigRJD/istockphoto.com

Katastrophenhilfe nach Vulkanausbruch — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Menschen fliehen nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo aus Goma
Katastrophenhilfe nach Vulkanausbruch News und Spende: Große Not nach Vulkan-Ausbruch Petition: Protest gegen Erdöl-Suche in Namibia News: Hilferuf vom Amazonas Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, die Virunga-Vulkane haben einen legendären Ruf – dort leben Gorillas. Doch seit dem Ausbruch des Nyiragongo am 22.5. leiden die Einwohner der Stadt Goma unter der düsteren Gewalt der Berge. Unsere Partner von Réseau CREF schildern große Not in der Demokratischen Republik Kongo. „Gott sei Dank wurde keines der Teammitglieder verletzt. Doch die Lebensbedingungen sind sehr schwierig. Wir leben in einem dauerhaften Angstzustand“, schreibt François Biloko in seiner ersten Mail neun Tage nach der Katastrophe. „Unsere Mitarbeiter brauchen dringend Unterstützung. Lebensmittel sind knapp und damit sehr teuer geworden.“ Wir unterstützt die Naturschutzarbeit von Réseau CREF mit Ihren Spenden – jetzt müssen wir Katastrophenhilfe leisten.
Zum Artikel  
Freundliche Grüße und herzlichen Dank
Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V. Flusspferd

Protest gegen Erdöl-Suche in Namibia

Die Manager der Firma Recon Africa hatten es sich wohl so vorgestellt: ein riesige Erkundungsgebiet ergattern, lauthals von unvorstellbaren Mengen Öl schwärmen – und Millionen Dollar bei Investoren einsacken. Klimakrise, Umweltzerstörung, die Rechte Einheimischer spielen offenbar keine Rolle.
Doch insbesondere Aktivisten von Fridays for Future in Windhoek haben die Pläne der Firma durchkreuzt.

Der Widerstand wird stärker. Am Freitag, pünktlich zum Tag der Umwelt, trommeln sie in den Sozialen Medien für den Schutz des bedrohten Okavangodeltas. Wichtige Hashtags sind #SaveTheOkavangoDelta und #StopReconAfrica.
Rettet den Regenwald und mehr als 175 Organisationen aus aller Welt haben einen offenen Brief an die Regierung von Kanada, dem Heimatland von Recon Africa, geschickt und Ministerpräsident Justin Trudeau zum Einschreiten aufgefordert. Auch Sie können etwas tun: Bitte unterstützen Sie den Schutz des Okavangodeltas vor der Erdöl-Industrie und

unterzeichnen Sie unsere Petition.
Falls Sie die Petition bereits unterzeichnet haben, können Sie diesen Aufruf gerne weiterleiten.

https://www.regenwald.org/photos/article/scope/l/munuduruku-frau-vor-brennendem-haus.jpg

Hilferuf vom Amazonas

Die Indigenen Munduruku im brasilianischen Bundesstaat Pará wenden sich mit einem Notruf an die Öffentlichkeit: „Unser Volk will in Frieden leben und seine Rechte respektiert haben.“

Ein Mob von illegalen Goldschürfern hat das Dorf Fazenda Tapajós überfallen. Die mit Benzinkanistern und Schusswaffen ausgerüsteten Kriminellen haben zwei Häuser niedergebrannt und offenbar auch geschossen, wie Patronenhülsen belegen.
Die Munduruku wehren sich seit vielen Jahren friedlich gegen illegale Goldsucher, die in ihre Territorien eingefallen sind. Die Goldschürfer zerstören die ökologisch sehr sensiblen Flussläufe und vergiften die Gebiete mit Quecksilber und Zyanid. Sie zerstören damit die Lebensgrundlagen der Einwohner und verseuchen deren Trinkwasser.
NEWS  

Gorilla mit Jungen in Virunga

Naturschützer am Fuß der Virunga-Vulkane brauchen Hilfe

Im Nationalpark Virunga leben einige unserer nächsten Verwandten: die Berggorillas. Umweltschützer wehren sich daher gegen Pläne der Regierung, die Wälder für die Erdöl-Industrie freizugeben.
Bitte spenden Sie für die Aktivisten des Réseau CREF. Nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo berichtet Réseau CREF von der großen Not der Bevölkerung. Auch Mitarbeiter der Organisation mussten fliehen.

Wir leisten in dieser Situation Katastrophenhilfe!
JETZT SPENDEN  
Folgen Sie uns Facebook   Twitter   Rettet den Regenwald e.V. Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.orgFotonachweis:
Bild 1: Réseau CREF
Bild 2: frei
Bild 3: Associação Wakoborun
Bild 4: Virunga Nationalpark, DR Kongo

Bäume sind kein Brennmaterial für Kraftwerke — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft
Giraffen
Bäume sind kein Brennmaterial für Kraftwerke Die Themen dieses Newsletters Petition: Bäume sind kein Brennmaterial für Kraftwerke Übergabe: Keine Außenwirtschaftsförderung auf Kosten von Menschenrechten! News: Korindo gewinnt als „Internationaler Rüpel des Jahres“ Spendenaktion: Helft den Dörfern gegen den Palmöl-Riesen _____________________________________________________________________________
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,
es klingt wie ein schlechter Scherz

: Bei uns sollen Kraftwerke wie Tiefstack im Hamburger Hafen auf Biomasse umgerüstet und dort statt Kohle riesige Mengen Büsche und Bäume aus Namibia verfeuert werden. Damit wird zwar der versprochene Kohleausstieg realisiert, aber wichtige Lebensgrundlagen für die afrikanische Tier- und Pflanzenwelt zerstört und verbrannt!

In den Savannen Namibias sollen schwere Maschinen die Büsche und Bäume roden und zerschreddern, um sie in 105 Biomasse-Industrie-Parks zu Pellets zu pressen und schließlich 10.000 Kilometer per Schiff zu uns zu transportieren.

Hinter den Projekten stecken das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) und die staatliche Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). In Namibia heimische Gehölze wie Akazien, die Hauptnahrung von Wildtieren wie Giraffen, bezeichnen sie als Gestrüpp. Eine „Verbuschung“ bedrohe die Rinderweiden, das Grundwasser sowie die Tier- und Pflanzenwelt.

Nach Protesten von Umweltorganisationen – darunter Rettet den Regenwald, hat die Umweltbehörde von Hamburg den Prüfprozess am 18. Mai ausgesetzt und an das BMZ weitergereicht.

Was für Hamburg gilt, gilt für ganz Deutschland und weltweit: Savannen, Wälder und andere natürliche Ökosysteme sind für den Erhalt der Artenvielfalt und für den Klimaschutz unerlässlich – und keinesfalls Brennmaterial für Kraftwerke.

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition!

ZUR PETITION  

Freundliche Grüße und herzlichen DankBettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Freunde direkt aufmerksam machen: Facebook  Twitter  WhatsApp  E-Mail

RdR, FIAN und Powershift überreichen die Petition 1235

Keine Außenwirtschaftsförderung auf Kosten von Menschenrechten!

Klein, aber fein und mit Maske: Am 17. Mai haben wir die Petition „Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea“ mit mehr als 94.000 Unterschriften dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin übergeben. Mit dabei waren FIAN und PowerShift.

Die Bundesregierung bürgt mit ungebundenen Finanzkrediten an den Minenbetreiber Compagnie des Bauxites de Guinée für mehrere hundert Millionen Euro, obwohl die Umweltschäden vor Ort immens sind und die Rechte der Einheimischen verletzt werden.

Die Vertreter von Wirtschaftsminister Peter Altmaier haben inhaltlich nichts zu den Menschenrechtsverletzungen gesagt. Deshalb bleiben wir dran. Spätestens nach der Bundestagswahl werden wir den dann womöglich neuen Minister erneut mit der Problematik konfrontieren – und auffordern, zu handeln.

Falls Sie diese Petition noch nicht unterschrieben haben,
können Sie es gern noch tun.

Zur News  
Das Bündnis CASE organisiert den European SLAPP Contest

Korindo gewinnt als „Internationaler Rüpel des Jahres“

Die Jury hat entschieden: Beim European SLAPP contest erhält die indonesische Firma Korindo den Titel als „Internationaler Rüpel des Jahres“ . Die Juroren – Abgeordnete des EU-Parlaments – waren sich in dieser Kategorie einig. Korindo erhielt alle sieben Stimmen.

Beim Publikumspreis landete die Firma auf dem fünften Rang.

Der Wettbewerb hat einen ernsten Hintergrund: das Bündnis CASE (Coalition Against SLAPPs in Europe) macht damit auf die Bedrohung von Aktivsten und Journalisten durch Einschüchterungsklagen – zu Englisch SLAPP – aufmerksam. Mächtige Personen und Firmen verklagen immer aggressiver unbequeme Kritiker, um sie einzuschüchtern und mundtot zu machen.

So stehen wir in Hamburg vor Gericht, weil wir die Regenwaldvernichtung durch den Palmölkonzern Korindo in Papua kritisiert haben. Die virtuelle Preisverleihung können Sie hier sehen. Die Auszeichnung für die Klage gegen Rettet den Regenwald beginnt ab Minute 14:45.

Zur News  

Protest gegen Okomu Oil Palm Oil in Nigeria

Spendenprojekt: Helft den Dörfern gegen den Palmöl-Riesen

Als genau vor einem Jahr die Hütten des Dorfes Ijaw-Gbene brannten, schlug Chief Ajele Sunday Alarm. 80 Dorfbewohner hatten ihr Zuhause verloren – Zeugen beschuldigen Sicherheitskräfte der Firma Okomu Oil Palm Plantation Plc, gemeinsam mit Angehörigen der Armee dafür verantwortlich zu sein.

Dank Ajele Sundays unermüdlichem Einsatz steht mittlerweile eine Koalition von mehreren Dörfern. Gemeinsam leisten sie gegen den Palmöl-Konzern Widerstand. Doch es ist ein ungleicher Kampf zwischen dem finanzstarken global Player Socfin und den armen Bauern und Fischern. Bitte unterstützen Sie die Bevölkerung mit Ihrer Spende.
Zum Spendenprojekt  
Folgen Sie uns Facebook   Twitter 
  Rettet den Regenwald e.V. Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis:
Bild 1: Pixabay / frei
Bild 2: Martin Speer FIAN
Bild 3: Case
Bild 4: Okpamakhin Initiative

Ecuador: Stoppt die Gewalt der Goldsucher — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft
Menschen protestieren gegen den Bergba mit Bannern und Plakaten

Ecuador: Stoppt die Gewalt der Goldsucher

Die Themen dieses Newsletters

Petition: Ecuador – Stoppt die Gewalt der Goldsucher

News: Wer sind die Stars beim Missbrauch des Rechts?

News: WHO fordert Stopp von Wildtierhandel

Spendenprojekt: Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Gold und Kupfer – Rohstoffe, die für viele Menschen kein Segen sondern ein Fluch sind. Wie für die Einwohner der Gemeinde Buenos Aires in Ecuador.

Erst sind in einem wahren Goldrausch Tausende Glücksritter in die Berge rund um die Gemeinde Buenos Aires eingefallen. Sie haben das friedliche Leben der Einheimischen zerstört, haben Bäche mit Quecksilber vergiftet, die Landwirtschaft ruiniert.

Jetzt ist die australische Bergbaufirma Hanrine Ecuadorian Exploration and Mining SA angerückt, um im großen Stil Gold und Kupfer abzubauen.

Bisher ist es den Dorfbewohnern gelungen, die Lkw-Kolonne der Minenarbeiter aufzuhalten. Doch sie brauchen dringend Unterstützung.

Bitte unterschreiben Sie diese Petition.

ZUR PETITION  

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

Demonstration auf der Strasse

Wer sind die Stars beim Missbrauch des Rechts?

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der gefährlichste Kläger im Land?

Mächtige Personen und Firmen verklagen auch in der Eurpäischen Union immer aggressiver unbequeme Kritiker. Umweltschützer und Journalisten werden vor Gericht gezerrt, um sie einzuschüchtern und mundtot zu machen. SLAPPs heißen solche Klagen auf Englisch – zu Deutsch Ohrfeige.

Damit die Kläger, die das Recht missbrauchen, nicht im Verborgenen agieren, kürt die Coalition Against SLAPPs in Europe (CASE) im Mai die Stars beim Missbrauch des Rechts. Als einer der „Internationalen Rüpel des Jahres“ wurde die indonesische Firma Korindo nominiert. Weil wir die Regenwaldvernichtung durch den Palmölkonzerns in Papua kritisiert haben, stehen wir im Hamburg vor Gericht.

Neben einer Jury kann jeder Bürger beim SLAPP-Wettbewerb mitmachen und beim „Publikumspreis” mitentscheiden. Bitte scollen Sie dazu auf der Seite des European SLAPP contest ganz nach unten. Korindo hätte die Auszeichnung hoch verdient (wie alle Nominierten von RWE über die Bolloré Gruppe bis Matteo Salvini).

Bitte stimmen Sie bis zum 9. Mai ab. Die Sieger werden am 21. Mai verkündet.

Zum Wettbewerb  
Wildtiermarkt

WHO fordert Stopp von Wildtierhandel

Bereits kurz nach Beginn der Covid-19-Pandemie war der Huanan Seafood-Markt in der chinesischen Stadt Wuhan in Verdacht, der Ausgangspunkt gewesen zu sein. Rettet den Regenwald hat mit anderen Umweltschützern daher schon im Februar 2020 die Schließung solcher Wildtiermärkte gefordert. Jetzt hat die UN diese Forderung mit einer neuen Richtlinie untermauert.

Dabei ist klar, dass Millionen Menschen auf traditionelle Märkte angewiesen sind, um Lebensmittel zu kaufen. Zudem sichern sie vielen ein Einkommen. In zahlreichen Ländern gilt Wildtierfleisch zudem als Statussymbol und Delikatesse.

Wildtiermärkte sind dabei nur ein Teil des Problems. Die rasante Regenwaldvernichtung trägt ebenfalls erheblich zum Risiko neuer Pandemien bei.

Zur News  

Ein Riesentukan sitzt auf einem Ast im Regenwald

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit
Mit einer allgemeinen Spende können Sie die Arbeit von Rettet den Regenwald unterstützen. Wir kämpfen mit Ihrer Hilfe für den Schutz und Erhalt des Regenwaldes. Wir setzen die Gelder direkt dort ein, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

JETZT SPENDEN  
Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis:
Bild 1: Bonaerenses Unidos Protectores del Ecosistema – BUPROE
Bild 2: Vesnaandjic/Istockphoto.com
Bild 3: Sony Herdiana/shutterstock.com
Bild 4: Konrad Wothe

Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft
Dorfbewohner von Hamdallaye auf der Sangaredi-Bauxit-Mine

Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea


Die Themen dieses Newsletters:

Petition: Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea

News: Indigene sind die besten Regenwaldschützer

News: Kinipan – ein Film über die Abholzung der Regenwälder in Zeiten der Pandemie

Spendenprojekt: Hilfe für Umweltschützer auf Borneo


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Aluminium hat für viele ein glänzendes Image: Aluminium macht das Leben leichter.

Leider stimmt das nicht für die Umwelt und nicht für die Menschen in Guinea. Dort geraten die Menschenrechte unter die Räder, damit sich die deutsche Auto-, Flugzeug- und Bauindustrie mit dem Leichtmetall eindecken kann. 93,1% des für die Aluminiumproduktion nach Deutschland importierten Erzes Bauxit stammen aus dem westafrikanischen Land.

Jetzt wird dort die Sangaredi-Mine erweitert. Sie beraubt mehr als 500 Menschen ihrer Lebensgrundlagen, deren reich verzierte Häuser einst inmitten großer Bäume standen. Doch für den Tagebau wurden die Einwohner zwangsweise umgesiedelt und ihre Äcker vernichtet. Ihnen droht die Verelendung.

Deutschland hat nicht allein als Käufer des Bauxits eine Verantwortung, sondern auch als Finanzier: Mit einer Kreditgarantie von 293 Millionen US-Dollar für die Erweiterung der Bauxitmine trägt die Bundesregierung zu Landraub, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen bei.

Wir müssen den Menschen helfen – bitte unterschreiben Sie gemeinsame Petition von Rettet den Regenwald, Powershift und FIAN! (Die Unterschriften werden zusammengezählt.)

ZUR PETITION  

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

Ein mit Federn geschmückter und im Gesicht bemalter Indigener steht mit einem Blasrohr im Regenwald

Indigene sind die besten Regenwaldschützer

Die Regenwälder sind dort besonders gut geschützt, wo indigene Völker leben und die Verantwortung tragen. Die Rechte Indigener zu wahren und zu stärken, ist somit ein zentraler Bestandteil zum Erhalt der Wälder, der Artenvielfalt und im Kampf gegen die Klimakatastrophe. Zu diesem eindeutigen Ergebnis kommt eine neue Studie der Vereinten Nationen.

„Für indigene Völker sind Wälder ein spiritueller Ort. Sie liefern Nahrung und Medizin. Sie sind ein Ort, wo man Beziehungen aufbaut, nicht nur unter Menschen, sondern mit Flüssen, dem Wasser, mit unterschiedlichen Spezies“, sagt Myrna Cunningham Kain, Präsidentin der Indigenen-Organisation FILAC.

NEWS  
Poster Doku KINIPAN
Kinipan – ein Film über die Abholzung der Regenwälder in Zeiten der Pandemie
Es ist Nacht im abgelegenen Dorf Kinipan, doch der zentrale Platz ist festlich beleuchtet, als der indonesische Journalist Dandhy Laksono seinen neuen Film „Kinipan“ vorführt. Eine Gala-Premiere der besonderen Art, mitten im Urwald von Borneo. Am Ort, der zum Symbol für den Widerstand der indigenen Dayak gegen die Zerstörung des Regenwaldes geworden ist.
Der neue Dokumentarfilm „Kinipan“ von WatchDoc sorgt in Indonesien bereits für Furore: Er erzählt, wie zwei Umweltschützer die Zusammenhänge zwischen Regenwaldvernichtung und Pandemie recherchieren. Gerade in Zeiten von Covid bedrohen neue Gesetze und Wirtschaftsprogramme den Regenwald akut.

NEWS  

Bitte unterschreiben Sie auch unsere Petition zum Schutz des Waldes von Kinipan.

Indigene Dayak Tomun im Kinipan-Wald

Hilfe für Umweltschützer auf Borneo

Die Regenwaldzerstörung für Palmölplantagen erschüttert die Insel Borneo. Dorfbewohner verlieren ihre Lebensgrundlage; Orang-Utans sterben aus. Wir müssen gemeinsam den Palmöl-Firmen das oftmals illegale Handwerk legen. Dafür bittet uns Udin von Save our Borneo (SOB) um Unterstützung.

Rettet den Regenwald arbeitet seit vielen Jahren mit SOB zusammen. Das Spendengeld ist gut angelegt, denn regelmäßig gelingt es unseren Partnern, der Palmöl-Mafia einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Spendenprojekt  

Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis:
Bild 1: Benjamin Moscovici
Bild 2: COICA.ORG
Bild 3: WatchDoc / Global Film
Bild 4: Mahendra Safrudin

Neue Chance in Tansania — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft

Masaai Giraffen - Selous Game Reserve - Tansania

Neue Chance in Tansania

Die Themen dieses Newsletters:

Petition: Millionen Bäume in Tansania retten!

Regenwald Report: Die Würde der Natur

News: Wo sind die Schimpansen von Djouroutou?

Spendenprojekt: Hüterinnen des Dschungels


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

wann, wenn nicht jetzt!

Als Tansanias Pläne bekannt wurden, im Selous Game Reserve einen Staudamm zu bauen, sind Umweltschützer Sturm gelaufen.

Wir haben eine Petition gestartet – Sie haben sie bereits unterschrieben (Besten Dank dafür).

Jetzt könnte der Moment gekommen sein, das Projekt zu stoppen. Hinter dem Staudammbau stand vor allem Präsident John Magufuli. Nach seinem Tod am 17. März wurde Samia Suluhu Hassan als neue Präsidentin vereidigt.

Das Land steht womöglich vor einer Zäsur – auch was die Wertschätzung der Natur angeht.

Wir hoffen, dass Samia Suluhu Hassan auf die Argumente von Umweltschützern hört und das Staudamm-Projekt im Selous stoppt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, mit unserer Petition Druck zu machen.

Wir haben schon 300.971 Unterschriften gesammelt und wollen sie demnächst der neuen Präsidentin zustellen.

Bitte machen Sie Freunde und Bekannte auf diese Petition aufmerksam, damit sie noch mehr Gewicht bekommt. Jede Stimme zählt.

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

3D-Ansicht des Covers vom Regenwald Report 1/21

Regenwald Report: Die Würde der Natur

Können wir den Regenwald besser schützen, wenn die Natur eigene Rechte hätte? In der neuen Ausgabe unseres Magazins Regenwald Report, gehen wir dieser Frage ausführlich nach. Wir zeigen den beschwerlichen, aber auch erfolgreichen Weg, den diese Idee in den Ländern macht, die der Natur bereits einen besonderen Rechtsstatus einräumen.

Außerdem schauen wir Umweltschützern im Herzen Afrikas über die Schulter. Schließlich stellen wir Ihnen Brasiliens wenig bekannten Küstenwald Mata Atlantika vor – und wie engagierte Bürger ihn bewahren.

Sie können den Regenwald Report jederzeit online lesen. Wir schicken Ihnen gern einen Hinweis per Mail, wenn eine neue Ausgabe online ist. Oder Sie erhalten den Regenwald Report als Magazin per Post.

zum Regenwald Report  

Goldsucher auf einem Fluss in der Elfenbeinküste

News: Wo sind die Schimpansen von Djouroutou?
Seit vielen Jahren wird im Taї Nationalpark eine Gruppe von 25 bis 30 Schimpansen für ein Ökotourismus-Projekt an die Anwesenheit von Besuchern gewöhnt. Mitte Februar sind die Tiere jedoch spurlos verschwunden. Die Befürchtung: sie könnten Wilderern zum Opfer gefallen sein.
Denn innerhalb weniger Monate sind hunderte Goldsucher in die Region nahe des Schutzgebietes eingedrungen. Von Flößen aus schürfen sie illegal nach Gold. Das Verschwinden der Schimpansen-Gruppe kann somit laut Dr. Emmanuelle Normand, Landesdirektorin der Wild Chimpanzee Foundation (WCF) in der Elfenbeinküste, zwei Gründe haben. Die Anwesenheit der Goldsucher und der Lärm ihrer Maschinen könnten sie vertrieben haben. Womöglich sind sie dann Wilderern zum Opfer gefallen.
Jetzt startet die WCF eine Suchmission und hilft den Behörden, die Wilderei und die illegale Suche nach Gold zu stoppen. „Wir hoffen, dass wir die vermissten Schimpansen bald finden und sie alle wohlbehalten und gesund sind“, sagt Dr. Emmanuelle Normand.

zur News  

Weibliche Eco-Guards bewachen den Grebo-Krahn Nationalpark in Liberia

Spendenprojekt: Hüterinnen des Dschungels
Schimpansen sind die nächsten Verwandten des Menschen – doch wir haben sie an den Rand des Aussterbens gebracht. Um sie zu retten, wollen Naturschützer ihr Lebensraum bewahren. Dabei arbeiten sie mit der Bevölkerung zusammen, denn die Rettung der Schimpansen gelingt nur Hand in Hand. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Frauen. Weiblichen Eco-Guards wie Mathaline Garley kann man getrost Hüterinnen des Dschungels nennen.
Ihre Spende an die Wild Chimpanzee Foundation (WCF) hilft, den Lebensraum von Schimpansen, Zwergflusspferden und Waldelefanten zu sichern, und kommt zugleich Frauen wie Mathaline Garley und ihren Familien zugute.

zum Spendenprojekt  

Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis:
Bild 1: nyiragongo/istockphoto.com
Bild 2: KEIN CREDIT
Bild 3: anonym
Bild 4: Anne Pictet

Gerechtigkeit für die Menschen am Kongo — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft
Mitglieder von RIAO-RDC mit Einwohnern der Gemeinde Bongemba / Yahuma

Gerechtigkeit für die Menschen am Kongo

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die Berichte aus dem Dorf Mwingi sind erschreckend und machen uns sprachlos. Nach einem Protestmarsch gegen die Palmölfirma PHC wurden zahlreiche Personen festgenommen und dabei schwer misshandelt. Der 33jährige Blaise Mokwe ist an seinen Verletzungen gestorben. Zunächst hatte die Firma zugesagt, die 100 US-Dollar für den Sarg und die Beerdigung zu zahlen – doch dann musste Mokwes Bruder zusichern, das Geld zu erstatten. Zynischer geht es kaum.

Die verzweifelten Menschen fordern ein Ende von Gewalt, Kriminalisierung und Landraub.

Europäische Entwicklungsbanken müssen dafür sorgen, dass die Einheimischen endlich zu ihrem Recht kommen. Weil zu diesen Banken die deutsche Staatsbank KfW gehört, haben wir den zuständigen Ministern Scholz, Altmaier und Müller einen Brief geschrieben. Wir haben sie über Twitter kontaktiert – ohne Antwort. Dabei könnten sie sich für Gerechtigkeit einsetzen.

Wir müssen weiter Druck machen! Bitte unterschreiben Sie deshalb unsere Petition.

ZUR PETITION  

Weitere Themen dieses Newsletters:
– News: Indonesiens Food-Estate-Programme verursachen Umweltzerstörung
– News: Palmölfirma hat in Liberia Regenwald zerstört
– Projektspende: Aktivisten kämpfen gegen Gewalt und Umweltzerstörung
Freundliche Grüße und herzlichen Dank
Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Freunde direkt aufmerksam machen:
Facebook
 
Twitter
 
WhatsApp
 
E-Mail
Ölpalmplantage auf Papua
Indonesiens Food-Estate-Programme verursachen Umweltzerstörung
Vorgeblich sollen Indonesiens „Food-Estate-Programme“ den Mangel an Nahrungsmitteln im Land bekämpfen und die wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 abmildern, doch in Wirklichkeit werden sie die Krisen verschlimmern. Sie bedrohen einige der biologisch vielfältigsten Lebensräume der Welt und die Heimat von indigenen Völkern auf den drei großen Inseln Sumatra, Borneo und Neuguinea.
Millionen von Hektar industrielle Reisplantagen werden keine Nahrung liefern, sondern Hunger verursachen und zur Klimakrise beitragen – das sind die Kernaussagen der Studie „Swallowing Indonesia´s Forests“ (Indonesiens Regenwald verschlingend), die von mehreren Umweltschutz- und Menschenrechtsorganisationen – darunter Rettet den Regenwald – jetzt veröffentlicht wurde.

Zur News  

Ein Lkw fährt durch eine Palmöl-Plantage in Liberia
Palmölfirma hat in Liberia Regenwald zerstört
Die Palmölfirma Golden Veroleum Liberia (GVL) hat artenreichen Regenwald abgeholzt – zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der industrienahen Organisation High Carbon Stock Approach. Damit wurden Vorwürfe bestätigt, die die örtliche Bevölkerung und Umweltschützer seit Jahren erhoben haben. Es geht um mehr als 1.000 Hektar Natur und den Lebensraum von Schimpansen.
Palmölplantagen von GVL befinden sich in der Nähe des Sapo National Parks, wo unsere Partnerorganisation Wild Chimpanzee Foundation arbeitet. Die Regenwälder dort sind Habitat von Schimpansen, Zwergflusspferden und anderen bedrohten Tierarten. Dem Bericht zufolge hat GVL auch die Interessen und Rechte der örtlichen Bevölkerung verletzt, wie die Rechte auf Land und auf Mitbestimmung.

Zur News  

Traditionelle Häuptlinge in Lokutu / DRC
Aktivisten kämpfen gegen Gewalt und Umweltzerstörung
Die Palmölplantagen der Firma Feronia-PHC sind eine nicht endende Katastrophe für die Menschen, die in den betroffenen Dörfern in der Demokratischen Republik Kongo leben – wie der zuvor geschilderte Fall belegt. Landraub, Gewalt und Verarmung sind dort traurige Realität.
Die Aktivisten von RIAO-RDC stemmen sich dagegen. Sie dokumentieren die Missstände in den Feronia-PHC-Konzessionen, informieren die Dorfbewohner über ihre Rechte, unterstützen sie bei deren Wahrung und organisieren Proteste und Demonstrationen.
Gerade nach den jüngsten Gewalttaten ist Ihrer Unterstützung nötiger denn je.

JETZT SPENDEN  

Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis:
Bild 1: RIAO-RDC
Bild 2: Rita Sastrawan
Bild 3: Mathias Rittgerott
Bild 4: RIAO-RDC