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Ecuador: Der Regenwald darf nicht für Windenergie geplündert werden — regenwald

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Ecuador: Der Regenwald darf nicht für Windenergie geplündert werden Die Themen dieses Newsletters: Petition Ecuador: Der Regenwald darf nicht für Windenergie geplündert werden Regenwald Report Neue Ausgabe ist erschienen Update Tansania: Gewalt gegen Massai eskaliert News Offener Brief: Freiheit für Ortsvorsteher Willem Hengki aus Kinipan Spendenaktion Allgemeine Spende Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, wir müssen rasch unsere Versorgung auf erneuerbare Energien umstellen – und vor allem viel weniger Energie und Rohstoffe verbrauchen. Windkraftanlagen sind ein wichtiger Teil der Energiewende. Allerdings stecken in den Rotoren oft große Mengen von tropischem Balsa-Holz. In Ecuador werden dafür die Regenwälder geplündert.
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In der neuesten Ausgabe des Regenwald Report informieren wir, welche Auswirkungen der Bau von Windkraftanlagen auf die Regenwälder in Südamerika hat, wie die indigenen Kaapor in Brasilien ein riesiges Stück Amazonasregenwald trotz Bedrohungen und Gewalt bis heute erfolgreich verteidigen und wie unser Partnerprojekt auf den Philippinen den Regenwald aufforstet.
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Gewalt gegen Massai eskaliert
In Tansania sind zahlreiche Massai durch Sicherheitskräfte verletzt worden. Die Indigenen wehren sich gegen ihre Vertreibung für Jagdtourismus.

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Offener Brief: Freiheit für Ortsvorsteher Willem Hengki aus Kinipan
Das Dorf Kinipan im indonesischen Teil von Borneo wehrt sich seit Jahren gegen die Abholzung seiner Wälder für Palmöl. Seit Januar 2022 sitzt Ortsvorsteher Willem Hengki wegen angeblicher Veruntreuung im Gefängnis. 72 Organisationen haben einen offenen Brief an das Gericht geschrieben und fordern: Lasst Willem Hengki frei!

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Allgemeine Spende
Mit einer allgemeinen Spende können Sie die Arbeit von Rettet den Regenwald unterstützen. Wir kämpfen mit Ihrer Hilfe für den Schutz und Erhalt des Regenwaldes. Wir setzen die Gelder direkt dort ein, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

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Bild 1: Carsten Snejbjerg
Bild 2: RdR
Bild 3: Patrick Sertore
Bild 4: Save Our Borneo
Bild 5: Angelika Hofer

Brasilien: Die Kaapor brauchen unsere Hilfe — regenwald

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Brasilien: Die Kaapor brauchen unsere Hilfe Die Themen dieses Newsletters:
Petition: Brasilien: Die Kaapor brauchen unsere Hilfe
News: Der Regenwald weint über den Tod von Sarapo Kaapor
Spendenaktion: Die Kaapor schützen den Amazonasregenwald Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, die indigenen Kaapor wenden sich an die Weltöffentlichkeit: Ihr Regenwaldterritorium Alto Turiaçu im brasilianischen Amazonasgebiet wird von Holzfällern, Landspekulanten und Goldsuchern geplündert. Weil sich die Kaapor dagegen wehren, werden sie massiv bedroht, angegriffen und sogar ermordet. Sie fordern die Behörden auf, zu handeln. Bitte unterstützen Sie die Kaapor und unterschreiben Sie!
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Der Regenwald weint über den Tod von Sarapo Kaapor In Brasilien
ist der Indigenenführer Sarapo vom Volk der Kaapor gestorben. Die Ursachen und Umstände seines Todes sind ungeklärt. Die Kaapor befürchten, dass ihr Führer vergiftet wurde. Sie fordern von den staatlichen Behörden die Aufklärung der Todesursache.
NEWS  
Brasilien: Die indigenen Kaapor schützen den Amazonasregenwald Die indigenen Kaapor haben das letzte große Regenwaldgebiet im südöstlichen Amazonasgebiet geschützt und gegen Abholzer verteidigt. Doch sie werden massiv von Holzfällern, Viehzüchtern und Bergbaufirmen bedroht.

Bitte helfen Sie den Kaapor mit einer Spende, sich effektiv gegen die Übergriffe zu wehren und ihren Urwald zu schützen.
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Bild 1: Poema/Johann Graf
Bild 2: Andrew Johnson
Bild 3: Poema/Johann Graf

Massai droht Vertreibung

Massai droht Vertreibung

Die Themen dieses Newsletters:
Petition: Ngorongoro – Stoppt die Vertreibung der Massai
Studie: Es gibt 73.300 Baumarten
News: Megaplantagen im Regenwald Sumatras sind katastrophal
Veranstaltung: Einschüchterungsklagen – eine Ohrfeige für die Meinungsfreiheit?
Spendenaktion: Allgemeine Spende Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, in Tanzania droht eine menschliche Tragödie: die Vertreibung von 80.000 Massai. Die Regierung will das Schutzgebiet am Ngorongoro Krater vergrößern, um den Tourismus zu fördern. Und verletzt damit Menschenrechte. Im Februar haben acht UN-Sonderberichterstatter die drohende Vertreibung verurteilt.

Jetzt haben die Massai einen dringenden Hilferuf veröffentlicht: „Der Verlust dieses Landes würde das Aussterben unserer Gemeinschaft bedeuten“, heißt es darin. Bitte unterstützen Sie die Massai und unterschreiben Sie!
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Den Brief der Massai finden Sie hier. Freundliche Grüße und herzlichen DankBettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
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Studie: Es gibt 73.300 Baumarten
Eiche oder Buche, Fichte oder Tanne – mit ein bisschen Übung kann jeder die häufigsten Baumarten in Deutschlands Wäldern bestimmen. In vielen Ländern außerhalb Europas ist das unmöglich: 73.300 Baumspezies gibt es weltweit. Einer neuen Studie zufolge sind 9.200 davon der Wissenschaft noch unbekannt.

NEWS  


Update: Megaplantagen im Regenwald Sumatras sind katastrophal
2020 schlugen Umweltschützer in Indonesien Alarm: Mitten in der Pandemie setzte die Regierung neue Megaplantagen durch. Riesige industrielle Monokulturen zum Anbau von Reis und anderen Nahrungsmitteln haben höchste Priorität, vorgeblich zur Sicherung der Ernährung. Jetzt zeigt unsere Analyse das Ausmaß.

NEWS  

Grafik: Einschüchterungsklagen sollen Kritiker mundtot machen
Einschüchterungsklagen – eine Ohrfeige für die Meinungsfreiheit? Im Rahnen der Woche der Meinungsfreiheit findet am 3. Mai in Hamburg eine Podiumsdiskussion zum Thema Einschüchterungsklagen (SLAPP) statt. Bettina Behrend von Rettet den Regenwald e.V. nimmt daran teil und diskutiert mit. Der Verein wehrt sich bereits im dritten Jahr gegen eine Verleumdungsklage eines indonesischen Konzerns. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr, dauert 90 Minuten und wird live gestreamt: https://vimeo.com/696039921

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Bild 1: hadynyah/istockphoto.com
Bild 2: Minden Pictures
Bild 3: Boboy Simanjuntak
Bild 4: Umweltinstitut München e.V.
Bild 5: Angelika Hofer

Brasilien: Bolsonaros erneute Attacke auf den Regenwald am Amazonas stoppen — regenwald

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Brasilien: Bolsonaros erneute Attacke auf den Regenwald am Amazonas stoppen Die Themen dieses Newsletters: Petition: Bolsonaros erneute Attacke auf den Regenwald am Amazonas stoppen Riesenerfolg: Ecuador: Die Sápara erhalten 251.503 Hektar Regenwald zurück Von unseren Partnern: Papier-Konzern Moorim zerstört Regenwald in Papua Spendenaktion: Brasilien: Der Regenwald ist unsere Apotheke Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, Brasiliens Präsident Bolsonaro will im Eilverfahren die indigenen Territorien für Bergbau- und Staudammprojekte freigeben. Ein Viertel des Amazonasregenwaldes – mehr als die dreifache Fläche Deutschlands – ist bedroht. Als Vorwand benutzt Bolsonaro den Krieg in der Ukraine und die vorgeblich drohende Verknappung von Kalidünger in der Landwirtschaft. Brasilianische Organisationen kritisieren das als Vorwand und Lüge. Denn in den indigenen Gebieten gibt es gar keine Kalivorkommen. In Wirklichkeit gehe es Bolsonaro um deren wirtschaftliche Ausbeutung. Der illegale Abbau von Gold, Bauxit, seltenen Erden und Mineralien soll damit legalisiert werden. Heute beginnt ein 11-tägiges Aktions- und Protestcamp der indigenen Völker in der Hauptstadt Brasilia. Bitte unterstützen Sie die dringende Petition:
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Freundliche Grüße und herzlichen Dank Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
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Ecuador: Die Sápara erhalten 251.503 Hektar Regenwald zurück
2021 standen die indigenen Sápara in Ecuador kurz davor, 70 % ihres Territoriums an Betrüger zu verlieren. Diese hatten sich mit Unterstützung der Behörden das Land überschreiben lassen, um einem chinesischen Ölkonzern die Erdölförderung zu ermöglichen. Mit Unterstützung von Rettet den Regenwald haben die Sápara nun nach monatelangem Rechtsstreit die Besitztitel für ihren Regenwald zurückerlangt.

ERFOLG  


Indonesien: Papier-Konzern Moorim zerstört Regenwald in Papua
Dichte Wälder, in denen Kasuare und Baumkängurus leben – Papua ist ein Paradies für Biodiversität und indigene Kulturen. Seit einigen Jahren aber wird brutal für Palmöl, Holzschnipsel und Papier abgeholzt. Einer der Täter ist einer neuen Studie zufolge der südkoreanische Papier-Konzern Moorim.

NEWS  


Brasilien: Der Regenwald ist unsere Apotheke
Der Regenwald ist für die Gesundheit der indigenen Völker überlebenswichtig. Schamanen bereiten aus den Urwaldpflanzen Medizin und Heilmittel. Doch das nur mündlich überlieferte Jahrhunderte alte Wissen droht verloren zu gehen. Bitte helfen sie, die Regenwaldmedizin für die Indigenen und uns alle zu bewahren.

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Bild 1: Ibama
Bild 2: NASE
Bild 3: Pusaka
Bild 4: Magnus Arrevad

Die zerstörerische Goldsuche und der Holzeinschlag in Tshopo müssen aufhören

Die Themen dieses Newsletters: Petition:
Goldsuche und Holzeinschlag zerstören Natur in Tshopo
Von unseren Partnern: Ata Modo, ein Film über Menschen und Komodowarane
Regenwald Report:
Neue Ausgabe ist erschienen
Spendenaktion:
Aktivisten kämpfen gegen Ausbeutung, Gewalt und Umweltzerstörung

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, die Demokratische Republik Kongo beherbergt die zweitgrößte Regenwaldfläche der Erde. Der Schutz dieser Wälder ist entscheidend im Kampf gegen die globale Klimakrise und das Artensterben.
Trotzdem werden in der Provinz Tshopo Flüsse vergiftet und Wälder gerodet. In der Kleinstadt Basoko wehren sich die Menschen.
„Wir sagen NEIN zum Bergbau im Aruwimi“, schreiben sie. „Jetzt brauchen wir internationalen Druck“, sagt Umweltschützer Jean-François Mombia Atuku.
Bitte unterschreiben Sie deshalb unsere Petition.
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Freundliche Grüße und herzlichen DankBettina Behrend
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Ata Modo, ein Film über Menschen und Komodowarane
Die urtümlichen Komodowarane sind vom Aussterben bedroht. Eine neue Gefahr: ein „Jurassic Park“ für Touristen. Um die Warane zu retten, setzen wir auf die Kraft der Bilder. Der Film „Ata Modo“ erzählt die Legende von den Geschwistern Mensch und Waran.
Der Film ist 33 Minuten lang und mit deutschen Untertiteln versehen
zum Film  

Neue Ausgabe des Regenwald Report ist erschienen

In der aktuellen Ausgabe des Regenwald Report stellen wir Ihnen ausführlich unsere Partner im Kongo vor.  Außerdem berichten wir über bahnbrechende Gerichtsurteile in Ecuador, unsere Erfahrungen auf der COP sowie über die Rohstoffe in einem Handy.

Hier können Sie ihn online lesen, herunterladen oder bestellen.

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Aktivisten kämpfen gegen Ausbeutung, Gewalt und Umweltzerstörung
Die Palmölplantagen der Firma Feronia-PHC sind mehr als 110 Jahre alt – und eine nicht endende Katastrophe für die Menschen, die in den betroffenen Dörfern in der Demokratischen Republik Kongo leben. Landraub, Gewalt und Verarmung sind dort traurige Realität. Dorfbewohner und Aktivisten von RIAO-RDC stemmen sich dagegen.
Bitte unterstützen Sie sie mit einer Spende.

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Bild 1: RIAO-RDC
Bild 2: WALHI NTT
Bild 3: KEIN CREDIT
Bild 4: RIAO-RDC

Petitionsübergabe: Stoppen Sie Einschüchterungsklagen! — regenwald

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Grafik: Einschüchterungsklagen sollen Kritiker mundtot machen
Die Themen dieses Newsletters
Petitionsübergabe: Stoppen Sie Einschüchterungsklagen!
Update: Elfenbeinhandel in EU ist Geschichte – fast 900.000 Unterschriften
Erfolg: Holzfällerfirma stellt Arbeiten ein

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die Vizepräsidentin der EU-Kommission Věra Jourová nimmt sich Zeit für uns! Gemeinsam mit dem Umweltinstitut München und weiteren Partnern haben wir eine Petition gegen Einschüchterungsklagen gestartet. Am Dienstag übergeben wir sie in Brüssel an Kommissarin Věra Jourová! Bisher haben wir 187.663 Unterschriften gesammelt – bitten unterzeichnen Sie, falls Sie es noch nicht getan haben.
Mit Ihrer Unterstützung schaffen wir über 200.000!

Es geht bei der Kampagne um nicht weniger als unseren Rechtsstaat und die Meinungsfreiheit.

Mächtige Personen und Unternehmen decken Kritiker mit immer mehr haltlosen Klagen ein, um sie mundtot zu machen. So wurde Rettet den Regenwald von einer indonesischen Firma vor dem Landgericht in Hamburg verklagt, weil wir Regenwaldvernichtung in Asien anprangern. Das Umweltinstitut München steht wegen Kritik am Pestizideinsatz auf Apfelplantagen in Südtirol vor Gericht.

EU-Parlament, EU-Kommission und Bundesregierung versprechen, solchen missbräuchlichen Klagen – als SLAPP bekannt – endlich einen Riegel vorzuschieben. Die Chancen stehen also gut, dass Aktivisten, Umweltschützer, Whistleblower und Journalisten in Europa bald besser vor Einschüchterungsklagen geschützt sind! Bitte helfen Sie mit, damit der sich abzeichnende Erfolg Wirklichkeit wird!
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Freundliche Grüße und herzlichen DankBettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
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Afrikanischer Elefant im Wald

Elfenbeinhandel in EU ist bald Geschichte – fast 900.000 Unterschriften
Der Schutz der Elefanten kommt voran: Die EU-Kommission schließt endlich weitere Schlupflöcher beim Handel mit Elfenbein innerhalb Europas.
Mit Genehmigung gibt es allerdings Ausnahmen für Kunstgegenstände und Musikinstrumente. Weil der neue EU-Leitfaden rechtlich nicht verbindlich ist, drängen Umweltschützer darauf, dass die Mitgliedsstaaten ihn tatsächlich anwenden.

Update  

Wir haben immer wieder hartnäckig auf Europas Verantwortung hingewiesen und bleiben auch jetzt am Ball. Unsere Petition wurde bereits von 898.697 Bürgern unterschrieben – mit Ihrer Unterstützung erreichen wir 900.000!
Bitte unterschreiben Sie, falls Sie es noch nicht getan haben.
Eco Guards im Regenwald

Nigeria: Holzfällerfirma stellt Arbeiten ein

Die Firma Sibawood hat den Holzeinschlag im Wald der indigenen Ekuri gestoppt. Auch der damit verbundene Bau einer Straße wurde eingestellt. Ob das von Dauer sein wird, ist allerdings noch unklar. Die Umweltschützer in der nigerianischen Provinz Cross River sprechen freilich von einem Erfolg, der ihnen zumindest eine Atempause verschafft.

Zur positiven Entwicklung habe beigetragen, dass die Einwohner der Gemeinde Iyamite über die ökologischen Schäden und Unrechtmäßigkeiten informiert wurden, sagt Chief Edwin Ogar. Hinzu seien Proteste, Kampagnen und eine Klage vor Gericht gegen die Firma und die Forstbehörde gekommen. Die Ekuri hoffen nun, mit einer zweiten Klage den Druck zu erhöhen. Die Informationskampagne mehrerer Partner wird auch von Rettet den Regenwald unterstützt.

Erfolg  
Der Tukan ist ein symbol für die Artenvielfalt
Allgemeine Spende Mit einer allgemeinen Spende können Sie unsere Arbeit und die unserer Partner in den Regenwaldländern unterstützen. Wir setzen die Gelder direkt dort ein, wo sie am dringendsten gebraucht werden.
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Bild 1: Umweltinstitut München e.V.
Bild 2: Public Domain
Bild 3: Mathias Rittgerott
Bild 4: Angelika Hofer

Rat an die UNO: Keine Verträge mehr mit der Bolloré-Gruppe — regenwald

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Protest gegen Okomu Oil Palm Oil in Nigeria

Die Themen dieses Newsletters

Petition: Rat an die UNO: Keine Verträge mehr mit der Bolloré-Gruppe

Update: Ampel-Koalition verspricht Kampf gegen Einschüchterungsklagen

Update: Freigelassen, aber nicht freigesprochen

Erfolg: Ecuadors Verfassungsgericht fordert Rechte der Natur ein

Spendenidee: Weihnachten ohne Konsumrausch


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die Vereinten Nationen bekämpfen Armut, lindern Hunger und treten für Kinderrechte ein. Mit welchen Firmen sie dabei arbeiten, beachten UNDP, WFP und Unicef jedoch nicht sorgfältig genug.

So ist die Bolloré-Gruppe einer ihrer größten Dienstleister, obwohl sie der Korruption und über die Tochter Socfin der Verwicklungen in Landraub bezichtigt wird.

Die Vorwürfe kreisen um die Socfin-Gruppe, an der die Bolloré-Gruppe rund 39 Prozent der Anteile hält. Socfin betreibt in Afrika und Asien Plantagen für Kautschuk- und Palmöl – und hat einen schlechten Ruf. Wo dessen Tochterunternehmen aktiv sind, berichten Einwohner über rabiate Methoden wie Landraub.

Die Bolloré-Gruppe wurde zudem der Korruption und illegaler Praktiken bei der Erlangung von Hafen-Konzessionen in Afrika beschuldigt, schreibt das Oakland Institute in der Studie „Doing business with the Bolloré Group“.

Die Firmengruppe ist dennoch ein wichtiger Dienstleister der Vereinten Nationen, darunter das Welternährungsprogramm, das Entwicklungsprogramm und Unicef. Die Verträge bringen der Gruppe jedes Jahr 50 Millionen US-Dollar für Logistik und andere Leistungen ein.

Geschäfte mit der Bolloré-Gruppe widersprechen dem Auftrag von UNDP, WFP und Unicef, Hunger und Leid zu lindern und Entwicklung zu fördern.

Wir raten den Vereinten Nationen daher dazu, alle Geschäftsbeziehungen mit der Bolloré-Gruppe und ihrer Tochterunternehmen zu beenden.

Bitte beteiligen Sie sich an unserer Petition.

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Herzlichen Dank und schöne Feiertage
Bettina Behrend
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Grafik: Einschüchterungsklagen sollen Kritiker mundtot machen

Ampel-Koalition verspricht Kampf gegen Einschüchterungsklagen

Unser Kampf gegen Einschüchterungsklagen kommt voran: Die Koalitionsparteien SPD, Grüne und FDP haben im Koalitionsvertrag vereinbart, „europaweit Maßnahmen gegen Einschränkungen der Freiheitsrechte (…) durch missbräuchliche Klagen“ zu unterstützen. Jetzt kommt es darauf an, dass die neue Regierung dies nicht auf Journalist:innen beschränkt und über die EU hinaus auf Bundesebene Worten Taten folgen lässt.

Im November hatte bereits das EU-Parlament eine Regulierung zum Schutz vor sogenannten SLAPPs gefordert. Gerichte sollten demnach Klagen, die Kritiker:innen einschüchtern sollen, frühzeitig und schnell einstellen können. Jetzt muss die EU-Kommission handeln.

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition, falls Sie es noch nicht getan haben. Mit Ihrer Unterstützung können wir mit mehr als 100.000 Unterschriften Druck machen.

NEWS  
3 Frauen und 3 Männer von Mother Nature lächeln nach ihrer Freilassung

Freigelassen, aber nicht freigesprochen

Mitte November konnten sechs inhaftierte Aktivistinnen und Aktivisten der Gruppe Mother Nature Cambodia das Gefängnis in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh unter strengen Auflagen verlassen. 14 Monate mussten Thun Ratha, Phuon Keoraksmey und Long Kunthea unter schlimmsten Bedingungen in überfüllten Gefängniszellen aushalten; Sun Ratha, Yim Leanghy und Ly Chandaravuth waren fünf Monate eingesperrt.

Ihre „Verbrechen“: Sie hatten sich friedlich für den Schutz der Natur eingesetzt und Missstände öffentlich gemacht.

Doch die Anklagen bleiben bestehen, die Aktivisten drohen bis zu zehn Jahre Haft. Deshalb sammeln wir weiterhin Unterschriften für unsere Petition an Premier Hun Sen.

NEWS  
Ein Frosch sitzt auf einem Blatt

Ecuadors Verfassungsgericht fordert Rechte der Natur ein

2008 hat Ecuador die Rechte der Natur in der Verfassung festgeschrieben. Doch die Regierung hat sich bisher darüber mit neuen Ölförder- und Bergbaulizenzen im Regenwald einfach hinweggesetzt. Nun hat das Verfassungsgericht des südamerikanischen Landes ein spektakuläres Urteil gefällt: Der Wald Los Cedros nordwestlich der Hauptstadt Quito wurde für frei von Bergbau erklärt.

Wir unterstützen die Einwohner:innen und lokalen Umweltgruppen schon seit vielen Jahren gegen geplante Kupferminenprojekte im Gebiet Intag. Zum Fall Los Cedros haben wir die Petition „Die Rechte der Natur sind wichtiger als Bergbau“ gestartet, an der sich mehr als 116.000 Menschen beteiligt haben. Tausend Dank an alle, die mitgemacht haben.

Wir warten mit großer Spannung auf die Urteile zu weiteren vom Verfassungsgericht geprüften Fällen und werden darüber berichten.

NEWS  
Der Tukan ist ein symbol für die Artenvielfalt
Weihnachten ohne Konsumrausch – die Spendenidee Weihnachten ist die Zeit der Hoffnung, der Dankbarkeit, der Familie, des Schenkens. Aber auch des Konsumrausches und der Kommerzialisierung. Viele Menschen versuchen dem zu entfliehen. Das xte Smartphone, die unnötige Krawatte, die zahlreichen Kartons mit dem Logo von Amazon; viele wollen das nicht. Vielleicht gehören Sie dazu.
Wir haben eine Idee für Sie:
Eine Spende an Rettet den Regenwald als Geschenk, das wirklich von Herzen kommt. Ein Geschenk, das doppelt Freude macht, nämlich dem Beschenkten hierzulande und Regenwaldschützern in Asien, Lateinamerika oder Afrika. Wir halten für diesen Zweck mehrere schöne Urkunden parat.
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Bild 1: Okpamakhin Initiative
Bild 2: Umweltinstitut München e.V.
Bild 3: Mother Nature Cambodia
Bild 4: Morley Read
Bild 5: Angelika Hofer

Fröhliche Feiertage und einen guten Rutsch — regenwald

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Fröhliche Feiertage und einen guten Rutsch

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,
die Feiertage und der Jahreswechsel stehen vor der Tür – und wir wollen uns bei Ihnen bedanken. Gemeinsam konnten wir viel für den Schutz der Natur und den Erhalt der Regenwälder erreichen. 2021 war zwar für viele nicht einfach, wir haben jedoch allen Grund, zuversichtlich und voller Tatendrang auf das kommende Jahr zu schauen.
Unberührter Regenwald erstreckt sich weiterhin über große Teile der Erde. Diese Wälder sind ein Stützpfeiler unseres Weltklimas und Heimat von vielen Millionen Menschen. Die Fülle an Tier- und Pflanzenarten ist atemberaubend. Die Bewahrung dieser Schätze ist eine Aufgabe, die drängender denn je ist.
Wir können sie gemeinsam meistern, indem wir die Menschen vor Ort stärken, die sich für die Regewälder einsetzen.
Für den Erhalt und Schutz der Wälder konnten wir in diesem Jahr auf Ihre Unterstützung zählen. Sie haben sich an unseren Kampagnen beteiligt und Sie haben gespendet. So haben Ihre Unterschriften unter eine Petition gerade dazu beigetragen, dass in Kambodscha sechs inhaftierte Umweltschützer:innen freigelassen wurden. In Nigeria wurde der Holzeinschlag im Wald der indigenen Ekuri gestoppt. Die lokalen Umweltschützer:innen sprechen von einem Erfolg, der auch auf unserer Unterstützung beruht.

Mit Ihrer Spende können wir in zahlreichen Tropenländern rund 40 Organisationen und Aktivistengruppen finanziell unterstützen, viele von ihnen getragen von indigenen Völkern. So fördern wir in Liberia Frauen, die zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Schimpansen im Wald patrouillieren. In Brasilien helfen wir dabei, das Wissen der indigenen Tukano über die Heilkräfte von Regenwaldpflanzen zu bewahren.

Ohne Sie wäre unsere und die Arbeit unserer Partner:innen schwerlich möglich.
Vielen herzlichen Dank dafür!

Wer hätte noch im Sommer gedacht, dass wir mit einer weiteren Covid-Welle kämpfen. Die Pandemie hat die Bewegungsfreiheit vieler Regenwaldschützer eingeschränkt und ihre Arbeit erschwert. Die Pandemie ist auch ein Weckruf, denn sie wurde vom Menschen verursacht. Weil wir die Natur plündern und Wälder abholzen, können sich tödliche Krankheitserreger einfacher und schneller ausbreiten. Auch deshalb müssen wir die Natur konsequent bewahren und den Artenschwund stoppen. Am besten gelingt dies, wenn wir indigene Völker unterstützen, die die besten Hüter der Regenwälder sind.

Wir werden im Jahr 2022 mit voller Kraft daran arbeiten, der Klimakrise und dem Artensterben zu begegnen. Mit Ihrer Unterstützung stehen wir unseren Partnern und Partnerinnen auch in Zukunft zur Seite und hoffen, dass Sie uns gewogen bleiben. Wir wünschen Ihnen fröhliche Feiertage und ein gutes neues Jahr.
Bleiben Sie gesund!
Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
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Weihnachten ohne Konsumrausch – die Spendenidee

Weihnachten ist die Zeit der Hoffnung, der Dankbarkeit, der Familie, des Schenkens. Aber auch des Konsumrausches und der Kommerzialisierung. Viele Menschen versuchen dem zu entfliehen. Das xte Smartphone, die unnötige Krawatte, die zahlreichen Kartons mit dem Logo von Amazon; viele wollen das nicht. Vielleicht gehören Sie dazu.
Wir haben eine Idee für Sie: Eine Spende an Rettet den Regenwald als Geschenk, das wirklich von Herzen kommt. Ein Geschenk, das doppelt Freude macht, nämlich dem Beschenkten hierzulande und Regenwaldschützern in Asien, Lateinamerika oder Afrika.

Wir halten für diesen Zweck mehrere schöne Urkunden parat.
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Bild 1: Konrad Wothe
Bild 2: Angelika Hofer

Rohstoffwende ohne Kupfer und Nickel aus dem Regenwald! — regenwald

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Collage: Verkehrsschild mit einem Elektroauto vor einer Tagebaumine im Regenwald von Ecuador
Rohstoffwende ohne Kupfer und Nickel aus dem Regenwald! Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, Deutschland ist einer der größten Verbraucher von Metallen. Als Baumaterial, für Autos, Maschinen und Elektronik brauchen wir viel mehr als ökologisch und sozial tragfähig ist. Nun sollen E-Autos das Klima vor dem Kollaps retten. Doch die dafür benötigten Rohstoffe werden allesamt importiert, viele davon aus den Regenwäldern der Erde. Dazu gehören auch Kupfer und Nickel für Lithium-Ionen-Batterien. Bitte fordern Sie die Bundesregierung auf, eine soziale, ökologische und klimafreundliche Rohstoff- und Mobilitätswende einzuleiten.
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Freundliche Grüße und herzlichen DankBettina Behrend
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3D-Ansicht des Covers vom Regenwald Report 4/21

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Der Regenwald Report erscheint viermal im Jahr. Mit Reportagen und Hintergrundberichten informieren wir über wichtige Themen aus den Regionen des Regenwaldes. In dieser Ausgabe stehen unsere Partnerorganisationen im Mittelpunkt. Wir stellen Ihnen Regenwald-Retter aus Lateinamerika, Afrika und Südostasien vor. Kommen Sie mit auf diese Regenwald-Weltreise.

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Bild 1: CASCOMI – Collage RdR
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