Schlagwort-Archive: REGENWALD

Daimler, Hände weg vom Moor! — regenwald

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Moorlandschaft mit Holzpfad

Daimler, Hände weg vom Moor!

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Mercedes frisst – und zwar Land.

21 Hektar – großteils Moor – will der Autokonzern an Hamburgs Stadtrand verschlingen. Auf dem Areal will er ein neues Logistikzentrum – Neudeutsch für Lagerhalle – bauen.

Dabei ist die Fläche eine ökologische Oase. Selbst das Bezirksamt lobt die „wertvollen Niedermoorböden“ und den Lebensraum „streng geschützter Tier- und Pflanzenarten“ in höchsten Tönen.

Durch den Daimler-Bau würden diese „vollständig zerstört“, schreibt das Amt. Ein ökologisches Todesurteil. Mit dem Moor ginge zudem ein wichtiger Kohlenstoffspeicher verloren, der für den Kampf gegen die Klimakatastrophe so wichtig ist.

Doch die rot-grüne Bezirksversammlung treibt die Pläne voran und verweist auf 55 Hektar „Ausgleichsflächen“, die geschaffen würden. Etwa in zwei Naturschutzgebieten, wo man zu trockene Moorflächen vernässen könne.

Als wäre es nicht sowieso geboten, Moore instand zu setzen!

Als müsste man Natur erst dann bewahren, wenn man sie andernorts schädigt.

Wer angesichts von Artensterben und Klimakatastrophe ausgerechnet einem Auto-Konzern die Zerstörung von Natur gestattet, hat die Dramatik offenbar nicht verstanden.

Es gibt nur eine richtige Entscheidung:

Die Daimler-Pläne müssen aufgegeben werden!

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Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
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Fotonachweis: Bild 1: KEIN CREDIT // Bild 2: Angelika Hofer

Das Menschenaffenhaus im Krefelder Zoo brannte mit den Tieren am Silvester ab. Wir trauern und handeln! — regenwald

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Schimpanse

Das Menschenaffenhaus im Krefelder Zoo brannte mit den Tieren am Silvester ab. Wir trauern und handeln!

Liebe Freundinnen und Freunde der Natur,

wir trauern um fünf Orang-Utans, zwei Flachland-Gorillas, einen Schimpansen und etliche kleinere Affen, die Silvester durch einen Brand im Krefelder Zoo getötet wurden. Das Menschenaffenhaus brannte nach bisherigen Erkenntnissen durch  Silvesterraketen ab.

Dies ist nur Höhepunkt von Schäden, die jedes Jahr durch Feuerwerk und Knallerei für Menschen und Tiere entstehen.

Tiere leiden besonders unter Feuerwerken, die Luftverschmutzung ist dramatisch, die Müllberge sind erschreckend.

Städte und Gemeinden können etwas dagegen tun und private Feuerwerke untersagen. Wann tun sie das endlich? Wir haben jetzt 365 Tage Zeit daran zu arbeiten. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift.

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Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
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Fotonachweis: Bild 1: Sonja Metzger/ WCF // Bild 2: Angelika Hofer

Brasilien: Bitte kein Zuckerrohr-Ethanol aus dem Regenwald

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Zuckerrohrernte in Brasilien (Mato Grosso, Brasilien)

Brasilien: Bitte kein Zuckerrohr-Ethanol aus dem Regenwald

ZUR PETITION  

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Brasilien will immer mehr Biokraftstoff produzieren, vor allem für den Konsum im Inland, aber auch für den Export. 826 Millionen Liter Ethanol sollen zukünftig pro Jahr in die EU-Länder gehen – im Vergleich zu den bisher jährlich 50 Millionen Litern entspricht das einem Anstieg um das Sechzehnfache.

Vereinbart wurde die Menge im Rahmen des im Juni 2019 ausgehandelten Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem südamerikanischen Mercosurbündnis, zu dem Brasilien gehört.

In Brasilien wird Ethanol aus Zuckerrohr hergestellt, und um die Produktion zu steigern, sind mehr Ackerflächen notwendig. Dazu hat der brasilianische Präsident Bolsonaro Anfang November einen bisher geltenden Erlass aufgehoben, der den Anbau von Zuckerrohr im Amazonasgebiet und Pantanal verhinderte. Die Erweiterung der Zuckerrohrplantagen bedroht den Regenwald und das weltweit größte Sumpfgebiet.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition. Das EU Parlament und die EU-Mitgliedsländer müssen dem Freihandelsabkommen noch zustimmen. Wir fordern, kein Freihandel mit Zuckerrohr-Ethanol aus dem Regenwald:

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Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
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Fotonachweis: Bild 1: shutterstock.com // Bild 2: Angelika Hofer

Gute Idee zu Weihnachten: Regenwald am Amazonas schützen — regenwald

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Gute Idee zu Weihnachten: Regenwald am Amazonas schützen

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

das Urwalddorf Tamshiyacu liegt mitten im peruanischen Regenwald am Ufer des Amazonas – nur über den Fluss ist es zu erreichen. Seit Generationen leben die Menschen dort von und mit dem Wald, ohne ihn zu zerstören. Sie fischen im Fluss, pflanzen auf kleinen Parzellen Obst und Gemüse, halten ein paar Hühner und Schweine.

Doch im Mai 2013 hat eine Kakaofirma angefangen, unberührten Wald zu roden. Die Einwohner von Tamshiyacu wehren sich gegen die Plantagen und haben die Umweltorganisation ACELPA gegründet.

Mit Spenden von Rettet den Regenwald kauft ACELPA Regenwaldgrundstücke, um der Kakaofirma die Expansion zu erschweren. Die Flächen werden als Naturschutzzone im Gemeinschaftsbesitz gesichert. 42 Grundstücke mit zusammen 554 Hektar Urwald wurden bereits gekauft und vor der Abholzung bewahrt.

Mit einer Spende von zehn Euro können die Menschen vor Ort bis zu 300 Quadratmeter Amazonas-Regenwald kaufen und bewahren.

Mit einer Urkunde versüßt ist solche eine Spende ein wunderbares Weihnachtsgeschenk.

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Reinhard Behrend
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Fotonachweis: Rettet den Regenwald / Mathias Rittgerott

Stoppt den kriminellen Holzhandel mit China! — regenwald

 

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Gefällte Palisander-Stämme in Ghana

Stoppt den kriminellen Holzhandel mit China!

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Afrikanischer Palisander steht in vielen Regionen Westafrikas am Rand des Aussterbens. Schuld ist der Handel mit dem Tropenholz. Ghana ist ein Zentrum der Zerstörung, obwohl es dort streng verboten ist, Bäume der Spezies zu fällen.

Die Organisation Environmental Investigation Agency (EIA) hat undercover recherchiert, „wie Korruption und betrügerische Absprachen den illegalen Palisanderhandel in Ghana befeuern.

Die Ausmaße der Krise sind gewaltig. Mehr als 540.000 Tonnen des Holzes – gleichbedeutende mit 23.500 Standardkontainern oder rund 6 Millionen Bäumen – wurden seit 2012 in Ghana illegal gefällt und nach China exportiert.

EIA zufolge fälschen die ghanaischen und chinesischen Händler amtliche Dokumente, deklarieren Holzarten falsch und engagieren „Eskorten“, um Kontrollpunkte zu passieren. Korrupte Beamte verkaufen beschlagnahmte Hölzer bei Schein-Versteigerungen, vergeben betrügerische „Bergungsgenehmigungen“ und erteilen rückwirkend und damit unwirksame Exportlizenzen.

Das Holz ist für China bestimmt und wird dort zu semi-antiken Luxusmöbeln verarbeitet. Der Handel ist kein Geheimnis. Die chinesische Regierung veröffentlicht sogar offizielle Statistiken über die Palisander-Importe.

Der Holzhandel verstößt jedoch nicht allein gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen, sondern auch gegen ein nationales Verbot in Ghana.

Dieses Wald-Verbrechen muss aufhören. Bitte unterschreiben Sie unsere Petition.

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Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Schimpanse in Liberia

Schutzgebiete für Schimpansen in Westafrika

Schimpansen sind die nächsten Verwandten des Menschen – doch in Westafrika haben wir sie an den Rand des Aussterbens gebracht. Um sie zu retten, muss ihr Lebensraum geschützt werden. Gemeinsam wollen wir das schaffen.

Im Wald von Grebo-Krahn in Liberia ist Schimpansenschützern der Wild Chimpanzee Foundation (WCF) dies gerade gelungen. Mit Hochdruck arbeiten die sie jetzt daran, dass auch in Krahn-Bassa ein Nationalpark ausgerufen wird. In Guinea ist es zur Sicherung des Moyen-Bafing Nationalparks noch ein weiter Weg – weil hier 5.000 Schimpansen leben, muss das Projekt gelingen!

Ihre Spende hilft, den Lebensraum von Schimpansen, Zwergflußpferden und Waldelefanten zu sichern.

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Fotonachweis: Bild 1: EIA // Bild 2: Sonja Metzger/ WCF

Fisch- und Garnelenzucht plündert die Meere — regenwald

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Whipfin-Silver-Biddy Fisch

Fisch- und Garnelenzucht plündert die Meere

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Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die Weltmeere sind überfischt, mit Plastikmüll und Giften verseucht. Doch Fisch, Krebse, Garnelen und Muscheln aus Aquakultur sind alles andere als eine umweltfreundliche und sozialverträgliche Alternative. Fangflotten räumen die Ozeane leer, um Fischmehl und Fischöl als Futter für die Zuchtfarmen zu produzieren.

Generell verseuchen Aquafarmen mit Unmengen von Exkrementen, Antibiotika und Müll die Meere. Sie nehmen Buchten, Küsten und Mangroven in Beschlag und zerstören die Ökosysteme. Die industrielle Fisch-, Garnelen und Muschelzucht ruiniert damit auch die Lebensgrundlagen der lokalen Klein- und Küstenfischer.

Bitte unterstützen Sie die Petition an die Supermärkte. Bitte kaufen Sie keine Fische, Krebse, Garnelen und Muscheln aus solchen Raubbau und Zuchtfarmen:

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Reinhard Behrend
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Fotonachweis: Bild 1: Changing Markets // Bild 2: Angelika Hofer

Unterschriftenaktion: Bitte keine Bänke aus Tropenholz! — regenwald

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Regenwald Rodung

Unterschriftenaktion: Bitte keine Bänke aus Tropenholz!

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Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die Stadt Karlsruhe hat auf dem Marktplatz in der Innenstadt zu Probezwecken Bänke aus Tropenholz aufgestellt.

Die BürgerInnen sind nun aufgerufen, die Sitzmöbel zu testen und zu bewerten. Danach soll eine große Zahl von weiteren Bänken installiert werden.

Doch wer möchte sich auf Tropenholz aus Regenwaldrodung ausruhen?

Die von einer Designerfirma entworfenen Sitzmöbel aus tropischem Iroko treiben die Abholzung der Regenwälder in Afrika voran.

Bitte fordern Sie das Stadtplanungsamt auf, Bänke aus heimischen Hölzern wie Eiche zu wählen:

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Reinhard Behrend
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Fotonachweis: Bild 1: MsLightBox istockphoto // Bild 2: Angelika Hofer

Bitte unterschreibt: Lasst das Öl im Boden! – regenwald

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Kaffernbüffeln in Uganda

Bitte unterschreibt: Lasst das Öl im Boden!

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die Murchison Falls sind ein Juwel Afrikas. Tosend stützt sich der Viktoria-Nil über die Klippen einer engen Schlucht. Ein Naturschauspiel, das tausende Touristen aus aller Welt anzieht.

Die vielfältigen Ökosysteme der Region beherbergen so ikonische Spezies wie Löwen, Elefanten und Flusspferde, darüber hinaus mindestens 500 weitere Tierarten.

Dieses Paradies ist jedoch gefährdet, falls das Erdöl-Projekt Tilenga weiterverfolgt wird. Die Ölkonzerne TOTAL aus Frankreich, Tullow Oil aus Großbritannien und CNOOC aus China wollen täglich 200.000 Barrel Öl fördern.

Der Startschuss ist bereits gefallen: Ein chinesischer Konzern baut seit dem Frühjahr 2019 eine Piste durch den Murchison Falls Nationalpark zur Schwerlast-Straße aus. Der Nationalpark und Korridore zu weiteren Schutzgebieten wird durch die Erweiterung zerschnitten, viele Tiere werden bei Unfällen mit Autos und LKW sterben.

Doch in Uganda wächst der Widerstand: „Die Umwelt darf nicht geopfert und für Ölproduktion verkauft werden”, schreiben Umweltschutzorganisationen in einem Brandbrief.

Jetzt gilt: Keine Erdölforderung in Schutzgebieten wie den Murchison Falls!

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Fotonachweis: Bild 1: Pixabay // Bild 2: Angelika Hofer

Bolivien: Der Tropenwald brennt für Fleisch und Soja — regenwald

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Regenwald in Bolivien brennt

Bolivien: Der Tropenwald brennt für Fleisch und Soja

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Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die im brasilianischen Regenwald gelegten Brände stehen weltweit in den Schlagzeilen. Aber auch im benachbarten Bolivien stehen Millionen Hektar tropische Wälder und Savannen in Flammen, um Platz für Rinderweiden und Sojaplantagen zu schaffen.

Und auch in Bolivien ist eine verfehlte Agrarpolitik der Regierung der Auslöser dieser Umweltkatastrophe. 21 bolivianische Organisationen sowie die Menschenrechtsorganisation Amnesty International appellieren an den Präsidenten Boliviens.

Dieser soll das Mitte Juli in Kraft getretene Dekret Nr. 3973 zurücknehmen, das die Rodung und das Abbrennen der Wälder genehmigt. Seitdem sind über 5,3 Millionen Hektar Land in Flammen aufgegangen.

Bitte unterstützen Sie die Petition an die Regierung Boliviens:

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Reinhard Behrend
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Fotonachweis: Bild 1: Fotoarena/Alamy Stock Foto // Bild 2: Angelika Hofer

Bitte protestiert: Indonesiens Regierung will Korruption erleichtern — regenwald

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Brände in Sumatra + Text KORRUPTION

Bitte protestiert: Indonesiens Regierung will Korruption erleichtern

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

versuchen hier korrupte Politiker, sich und ihre Komplizen vor Strafverfolgung zu schützen? Der Verdacht drängt sich auf: Kurz vor dem Ende ihrer Amtszeit wollen in Indonesien Abgeordnete die Antikorruptionsbehörde empfindlich schleifen.

Tausende Menschen demonstrieren gegen den Plan – der allein Kriminellen nützt.

Die Anti-Korruptions-Ermittler konnten bisher unabhängig Fakten gegen Firmen sammeln und haben sogar bestechliche Politiker hinter Gitter gebracht. Damit könnte es vorbei sein, wenn sie zukünftig dem Parlament unterstellt und von Polizei und Staatsanwaltschaft abhängig werden – wobei der Justizapparat anfällig für Korruption ist.Damit könnte es vorbei sein, wenn die Ermittler zukünftig dem Parlament unterstellt und von Polizei und Staatsanwaltschaft abhängig werden – wobei der Justizapparat anfällig für Korruption ist.

Zudem sollen die Ermittler zukünftig Genehmigungen für das Abhören von Telefonaten oder für die Beschlagnahme von Beweismitteln einholen müssten – auch hier können korrupte Beamte Ermittlungen verhindern.

Mit der Überarbeitung des Strafgesetzbuchs würde es zukünftig schwieriger, Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen, die gegen Umweltgesetze verstoßen. Statt den Auftraggebern von Brandstiftung wie Plantagenmanagern würden lediglich die kleinen Täter, die das Streichholz angezündet haben, verfolgt und verurteilt.

Indonesien steht beim Schutz der Wälder am Scheideweg: Einerseits hat Präsident Joko Widodo weitere Palmöl-Plantagen auf Torfböden untersagt. Andererseits haben Brandstifter offenbar im Auftrag von Palmölfirmen riesigen Wald- und Plantagenflächen angezündet. Die Emissionen der Brände machen Indonesien zu einem der größten Verursacher von CO2 und Methan.

Werden die Gesetzesreformen Wirklichkeit, schlägt das Pendel Richtung Umweltzerstörung aus: Täter können verstärkt damit rechnen, bei Verbrechen straflos davon zu kommen.

Bitte fordern Sie Präsident Joko Widodo auf, die Reformen zu stoppen.

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Fotonachweis: Bild 1: Feri Irawan / Collage RdR // Bild 2: Angelika Hofer