Schlagwort-Archive: REGENWALD

Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft
Dorfbewohner von Hamdallaye auf der Sangaredi-Bauxit-Mine

Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea


Die Themen dieses Newsletters:

Petition: Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea

News: Indigene sind die besten Regenwaldschützer

News: Kinipan – ein Film über die Abholzung der Regenwälder in Zeiten der Pandemie

Spendenprojekt: Hilfe für Umweltschützer auf Borneo


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Aluminium hat für viele ein glänzendes Image: Aluminium macht das Leben leichter.

Leider stimmt das nicht für die Umwelt und nicht für die Menschen in Guinea. Dort geraten die Menschenrechte unter die Räder, damit sich die deutsche Auto-, Flugzeug- und Bauindustrie mit dem Leichtmetall eindecken kann. 93,1% des für die Aluminiumproduktion nach Deutschland importierten Erzes Bauxit stammen aus dem westafrikanischen Land.

Jetzt wird dort die Sangaredi-Mine erweitert. Sie beraubt mehr als 500 Menschen ihrer Lebensgrundlagen, deren reich verzierte Häuser einst inmitten großer Bäume standen. Doch für den Tagebau wurden die Einwohner zwangsweise umgesiedelt und ihre Äcker vernichtet. Ihnen droht die Verelendung.

Deutschland hat nicht allein als Käufer des Bauxits eine Verantwortung, sondern auch als Finanzier: Mit einer Kreditgarantie von 293 Millionen US-Dollar für die Erweiterung der Bauxitmine trägt die Bundesregierung zu Landraub, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen bei.

Wir müssen den Menschen helfen – bitte unterschreiben Sie gemeinsame Petition von Rettet den Regenwald, Powershift und FIAN! (Die Unterschriften werden zusammengezählt.)

ZUR PETITION  

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

Ein mit Federn geschmückter und im Gesicht bemalter Indigener steht mit einem Blasrohr im Regenwald

Indigene sind die besten Regenwaldschützer

Die Regenwälder sind dort besonders gut geschützt, wo indigene Völker leben und die Verantwortung tragen. Die Rechte Indigener zu wahren und zu stärken, ist somit ein zentraler Bestandteil zum Erhalt der Wälder, der Artenvielfalt und im Kampf gegen die Klimakatastrophe. Zu diesem eindeutigen Ergebnis kommt eine neue Studie der Vereinten Nationen.

„Für indigene Völker sind Wälder ein spiritueller Ort. Sie liefern Nahrung und Medizin. Sie sind ein Ort, wo man Beziehungen aufbaut, nicht nur unter Menschen, sondern mit Flüssen, dem Wasser, mit unterschiedlichen Spezies“, sagt Myrna Cunningham Kain, Präsidentin der Indigenen-Organisation FILAC.

NEWS  
Poster Doku KINIPAN
Kinipan – ein Film über die Abholzung der Regenwälder in Zeiten der Pandemie
Es ist Nacht im abgelegenen Dorf Kinipan, doch der zentrale Platz ist festlich beleuchtet, als der indonesische Journalist Dandhy Laksono seinen neuen Film „Kinipan“ vorführt. Eine Gala-Premiere der besonderen Art, mitten im Urwald von Borneo. Am Ort, der zum Symbol für den Widerstand der indigenen Dayak gegen die Zerstörung des Regenwaldes geworden ist.
Der neue Dokumentarfilm „Kinipan“ von WatchDoc sorgt in Indonesien bereits für Furore: Er erzählt, wie zwei Umweltschützer die Zusammenhänge zwischen Regenwaldvernichtung und Pandemie recherchieren. Gerade in Zeiten von Covid bedrohen neue Gesetze und Wirtschaftsprogramme den Regenwald akut.

NEWS  

Bitte unterschreiben Sie auch unsere Petition zum Schutz des Waldes von Kinipan.

Indigene Dayak Tomun im Kinipan-Wald

Hilfe für Umweltschützer auf Borneo

Die Regenwaldzerstörung für Palmölplantagen erschüttert die Insel Borneo. Dorfbewohner verlieren ihre Lebensgrundlage; Orang-Utans sterben aus. Wir müssen gemeinsam den Palmöl-Firmen das oftmals illegale Handwerk legen. Dafür bittet uns Udin von Save our Borneo (SOB) um Unterstützung.

Rettet den Regenwald arbeitet seit vielen Jahren mit SOB zusammen. Das Spendengeld ist gut angelegt, denn regelmäßig gelingt es unseren Partnern, der Palmöl-Mafia einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Spendenprojekt  

Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis:
Bild 1: Benjamin Moscovici
Bild 2: COICA.ORG
Bild 3: WatchDoc / Global Film
Bild 4: Mahendra Safrudin

Neue Chance in Tansania — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft

Masaai Giraffen - Selous Game Reserve - Tansania

Neue Chance in Tansania

Die Themen dieses Newsletters:

Petition: Millionen Bäume in Tansania retten!

Regenwald Report: Die Würde der Natur

News: Wo sind die Schimpansen von Djouroutou?

Spendenprojekt: Hüterinnen des Dschungels


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

wann, wenn nicht jetzt!

Als Tansanias Pläne bekannt wurden, im Selous Game Reserve einen Staudamm zu bauen, sind Umweltschützer Sturm gelaufen.

Wir haben eine Petition gestartet – Sie haben sie bereits unterschrieben (Besten Dank dafür).

Jetzt könnte der Moment gekommen sein, das Projekt zu stoppen. Hinter dem Staudammbau stand vor allem Präsident John Magufuli. Nach seinem Tod am 17. März wurde Samia Suluhu Hassan als neue Präsidentin vereidigt.

Das Land steht womöglich vor einer Zäsur – auch was die Wertschätzung der Natur angeht.

Wir hoffen, dass Samia Suluhu Hassan auf die Argumente von Umweltschützern hört und das Staudamm-Projekt im Selous stoppt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, mit unserer Petition Druck zu machen.

Wir haben schon 300.971 Unterschriften gesammelt und wollen sie demnächst der neuen Präsidentin zustellen.

Bitte machen Sie Freunde und Bekannte auf diese Petition aufmerksam, damit sie noch mehr Gewicht bekommt. Jede Stimme zählt.

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

3D-Ansicht des Covers vom Regenwald Report 1/21

Regenwald Report: Die Würde der Natur

Können wir den Regenwald besser schützen, wenn die Natur eigene Rechte hätte? In der neuen Ausgabe unseres Magazins Regenwald Report, gehen wir dieser Frage ausführlich nach. Wir zeigen den beschwerlichen, aber auch erfolgreichen Weg, den diese Idee in den Ländern macht, die der Natur bereits einen besonderen Rechtsstatus einräumen.

Außerdem schauen wir Umweltschützern im Herzen Afrikas über die Schulter. Schließlich stellen wir Ihnen Brasiliens wenig bekannten Küstenwald Mata Atlantika vor – und wie engagierte Bürger ihn bewahren.

Sie können den Regenwald Report jederzeit online lesen. Wir schicken Ihnen gern einen Hinweis per Mail, wenn eine neue Ausgabe online ist. Oder Sie erhalten den Regenwald Report als Magazin per Post.

zum Regenwald Report  

Goldsucher auf einem Fluss in der Elfenbeinküste

News: Wo sind die Schimpansen von Djouroutou?
Seit vielen Jahren wird im Taї Nationalpark eine Gruppe von 25 bis 30 Schimpansen für ein Ökotourismus-Projekt an die Anwesenheit von Besuchern gewöhnt. Mitte Februar sind die Tiere jedoch spurlos verschwunden. Die Befürchtung: sie könnten Wilderern zum Opfer gefallen sein.
Denn innerhalb weniger Monate sind hunderte Goldsucher in die Region nahe des Schutzgebietes eingedrungen. Von Flößen aus schürfen sie illegal nach Gold. Das Verschwinden der Schimpansen-Gruppe kann somit laut Dr. Emmanuelle Normand, Landesdirektorin der Wild Chimpanzee Foundation (WCF) in der Elfenbeinküste, zwei Gründe haben. Die Anwesenheit der Goldsucher und der Lärm ihrer Maschinen könnten sie vertrieben haben. Womöglich sind sie dann Wilderern zum Opfer gefallen.
Jetzt startet die WCF eine Suchmission und hilft den Behörden, die Wilderei und die illegale Suche nach Gold zu stoppen. „Wir hoffen, dass wir die vermissten Schimpansen bald finden und sie alle wohlbehalten und gesund sind“, sagt Dr. Emmanuelle Normand.

zur News  

Weibliche Eco-Guards bewachen den Grebo-Krahn Nationalpark in Liberia

Spendenprojekt: Hüterinnen des Dschungels
Schimpansen sind die nächsten Verwandten des Menschen – doch wir haben sie an den Rand des Aussterbens gebracht. Um sie zu retten, wollen Naturschützer ihr Lebensraum bewahren. Dabei arbeiten sie mit der Bevölkerung zusammen, denn die Rettung der Schimpansen gelingt nur Hand in Hand. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Frauen. Weiblichen Eco-Guards wie Mathaline Garley kann man getrost Hüterinnen des Dschungels nennen.
Ihre Spende an die Wild Chimpanzee Foundation (WCF) hilft, den Lebensraum von Schimpansen, Zwergflusspferden und Waldelefanten zu sichern, und kommt zugleich Frauen wie Mathaline Garley und ihren Familien zugute.

zum Spendenprojekt  

Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis:
Bild 1: nyiragongo/istockphoto.com
Bild 2: KEIN CREDIT
Bild 3: anonym
Bild 4: Anne Pictet

Gerechtigkeit für die Menschen am Kongo — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft
Mitglieder von RIAO-RDC mit Einwohnern der Gemeinde Bongemba / Yahuma

Gerechtigkeit für die Menschen am Kongo

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die Berichte aus dem Dorf Mwingi sind erschreckend und machen uns sprachlos. Nach einem Protestmarsch gegen die Palmölfirma PHC wurden zahlreiche Personen festgenommen und dabei schwer misshandelt. Der 33jährige Blaise Mokwe ist an seinen Verletzungen gestorben. Zunächst hatte die Firma zugesagt, die 100 US-Dollar für den Sarg und die Beerdigung zu zahlen – doch dann musste Mokwes Bruder zusichern, das Geld zu erstatten. Zynischer geht es kaum.

Die verzweifelten Menschen fordern ein Ende von Gewalt, Kriminalisierung und Landraub.

Europäische Entwicklungsbanken müssen dafür sorgen, dass die Einheimischen endlich zu ihrem Recht kommen. Weil zu diesen Banken die deutsche Staatsbank KfW gehört, haben wir den zuständigen Ministern Scholz, Altmaier und Müller einen Brief geschrieben. Wir haben sie über Twitter kontaktiert – ohne Antwort. Dabei könnten sie sich für Gerechtigkeit einsetzen.

Wir müssen weiter Druck machen! Bitte unterschreiben Sie deshalb unsere Petition.

ZUR PETITION  

Weitere Themen dieses Newsletters:
– News: Indonesiens Food-Estate-Programme verursachen Umweltzerstörung
– News: Palmölfirma hat in Liberia Regenwald zerstört
– Projektspende: Aktivisten kämpfen gegen Gewalt und Umweltzerstörung
Freundliche Grüße und herzlichen Dank
Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Freunde direkt aufmerksam machen:
Facebook
 
Twitter
 
WhatsApp
 
E-Mail
Ölpalmplantage auf Papua
Indonesiens Food-Estate-Programme verursachen Umweltzerstörung
Vorgeblich sollen Indonesiens „Food-Estate-Programme“ den Mangel an Nahrungsmitteln im Land bekämpfen und die wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 abmildern, doch in Wirklichkeit werden sie die Krisen verschlimmern. Sie bedrohen einige der biologisch vielfältigsten Lebensräume der Welt und die Heimat von indigenen Völkern auf den drei großen Inseln Sumatra, Borneo und Neuguinea.
Millionen von Hektar industrielle Reisplantagen werden keine Nahrung liefern, sondern Hunger verursachen und zur Klimakrise beitragen – das sind die Kernaussagen der Studie „Swallowing Indonesia´s Forests“ (Indonesiens Regenwald verschlingend), die von mehreren Umweltschutz- und Menschenrechtsorganisationen – darunter Rettet den Regenwald – jetzt veröffentlicht wurde.

Zur News  

Ein Lkw fährt durch eine Palmöl-Plantage in Liberia
Palmölfirma hat in Liberia Regenwald zerstört
Die Palmölfirma Golden Veroleum Liberia (GVL) hat artenreichen Regenwald abgeholzt – zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der industrienahen Organisation High Carbon Stock Approach. Damit wurden Vorwürfe bestätigt, die die örtliche Bevölkerung und Umweltschützer seit Jahren erhoben haben. Es geht um mehr als 1.000 Hektar Natur und den Lebensraum von Schimpansen.
Palmölplantagen von GVL befinden sich in der Nähe des Sapo National Parks, wo unsere Partnerorganisation Wild Chimpanzee Foundation arbeitet. Die Regenwälder dort sind Habitat von Schimpansen, Zwergflusspferden und anderen bedrohten Tierarten. Dem Bericht zufolge hat GVL auch die Interessen und Rechte der örtlichen Bevölkerung verletzt, wie die Rechte auf Land und auf Mitbestimmung.

Zur News  

Traditionelle Häuptlinge in Lokutu / DRC
Aktivisten kämpfen gegen Gewalt und Umweltzerstörung
Die Palmölplantagen der Firma Feronia-PHC sind eine nicht endende Katastrophe für die Menschen, die in den betroffenen Dörfern in der Demokratischen Republik Kongo leben – wie der zuvor geschilderte Fall belegt. Landraub, Gewalt und Verarmung sind dort traurige Realität.
Die Aktivisten von RIAO-RDC stemmen sich dagegen. Sie dokumentieren die Missstände in den Feronia-PHC-Konzessionen, informieren die Dorfbewohner über ihre Rechte, unterstützen sie bei deren Wahrung und organisieren Proteste und Demonstrationen.
Gerade nach den jüngsten Gewalttaten ist Ihrer Unterstützung nötiger denn je.

JETZT SPENDEN  

Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis:
Bild 1: RIAO-RDC
Bild 2: Rita Sastrawan
Bild 3: Mathias Rittgerott
Bild 4: RIAO-RDC

Rechte der Natur sind wichtiger als Bergbau — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
IHRE STIMME HILFT
Ein Jaguar lauert hinter einem Baumstamm
Rechte der Natur sind wichtiger als Bergbau Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, kurz vor dem Jahresende brennt uns eine eilige Petition unter den Nägeln: In Ecuador garantiert die Verfassung die „Rechte der Natur“. Jetzt kann das Verfassungsgericht dafür sorgen, dass dies tatsächlich umgesetzt und Wirklichkeit wird. Die Entscheidung fällt höchstwahrscheinlich vor dem 30. Dezember! Unsere Partner in Ecuador wollen bis dahin so viele Unterschrifften wie möglich sammeln. Deshalb verlieren wir hier keine weiteren Worte und verweisen Sie rasch auf unsere Petition. Die Themen dieses Newsletters: – Petition: Die Rechte der Natur sind wichtiger als Bergbau – News: Film „Fluch des Erdöls“ als Warnung – Spendenprojekt in Brasilien: Der Regenwald ist unsere Apotheke Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr. Freundliche Grüße und herzlichen DankBettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Ein Kapuzzineraffe sitzt im Blätterdach eines Baumes
Die Rechte der Natur sind wichtiger als Bergbau
Seit 12 Jahren garantiert in Ecuador die Verfassung die „Rechte der Natur“. Im ersten Land der Welt überhaupt! Doch die revolutionäre Regelung wurde bis heute nicht in Kraft gesetzt. Das könnte sich sehr bald ändern:
Den Anstoß dazu liefert der Streit um ein großes Bergbauprojekt, das das Reservat Los Cedros und seine überwältige Artenvielfalt bedroht. In dem 6.400 Hektar großen Schutzwald leben 315 Vogel-, fünf Katzen-, drei Affenarten, darunter vom Aussterben bedrohte Braunkopfklammeraffen und Brillenbären.
Nun hat das Verfassungsgericht das Gebiet als Präzedenzfall ausgewählt. Noch vor Jahresende wollen die Richter ihr Urteil fällen. Unsere Partner in Ecuador wollen bis dahin so viele Unterschrifften wie möglich für ihre Petition sammeln und hoffen, dass auch Sie noch heute unterschreiben.


ZUR PETITION  


Filmvorführung Fluch des Erdöls im Dorf Vitshumbi (Virunga),
Film „Fluch des Erdöls“ als Warnung
Am Fuße der weltberühmten Virunga-Vulkane will die Regierung der Demokratischen Republik Kongo nach Erdöl suchen lassen. Die Natur und die Lebensgrundlage vieler Menschen, die vom Fischfang im Eduardsee und in den Flüssen der Region leben, sind in Gefahr. Umweltschützer vom Netzwerk Réseau CREF, einem Partner von Rettet den Regenwald, warnen die Einwohner der Dörfer vor der drohenden Gefahr und setzen dabei auf die Macht der Bilder.
In mehreren Ortschaften haben sie den Film „Fluch des Erdöls“ vorgeführt. In Vitshumbi kamen rund 300 Zuschauer auf dem Marktplatz zusammen, wo die Dokumentation nach Einbruch der Dunkelheit gezeigt wurde. Während anschließenden Diskussionen zeigte sich, dass viele Menschen zuvor wenig über die Gefahr wussten und das Projekt jetzt kritisch sehen.

NEWS  

Aufforstung im Regenwald
Spendenprojekt in Brasilien: Der Regenwald ist unsere Apotheke
Der Regenwald ist für die Gesundheit der indigenen Völker überlebenswichtig. Schamanen bereiten aus den Urwaldpflanzen Medizin und Heilmittel. Doch das nur mündlich überlieferte Jahrhunderte alte Wissen droht verloren zu gehen.
„Der Verlust von traditionellem Wissen macht uns vom staatlichen Gesundheitssystem abhängig, und dieses System ist teuer und nicht gut“, erklärt Alvaron Tukano, Chef des Reservats Balaio der indigenen Tukano am Rio Negro im brasilianischen Bundesstaat Amazonas.
Bitte helfen sie, die Regenwaldmedizin für die Indigenen und uns alle zu bewahren.

JETZT SPENDEN  
Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
buero@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis:
Bild 1: murraycooperphoto
Bild 2: Murray Cooper
Bild 3: Réseau CREF
Bild 4: Magnus Arrevad

Ein Motivations-Schub zum Jahresende — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
IHRE STIMME HILFT
zwei rote Aras fliegen mit ausgebreiteten Flügeln über den Regenwald

2020 – ein ungewöhnliches Jahr geht zu Ende

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

das Jahr 2020 ist fast vorüber – was für ein Jahr!

Covid-19 hatte die Welt im Griff und wird auch weite Teile des kommenden Jahres beherrschen. Die Pandemie hat viele Familien schwer getroffen und großes Leid verursacht.

Sie ist ein Weckruf.

Weil wir die Natur plündern, Wälder abholzen und uns in verhängnisvolle Nähe zu Wildtieren begeben, können sich tödliche Krankheitserreger immer einfacher und schneller ausbreiten. Wir müssen die Natur bewahren und den Artenschwund stoppen, sonst ist die nächste Pandemie nahezu programmiert. Der Schutz der Regenwälder ist daher so wichtig wie nie.

Ein Motivationsschub.

Wir können etwas bewegen! Wenn möglichst viele Freunde mit anpacken, gelingt der Schutz der Natur, der Artenvielfalt und des Klimas!

Einer wird uns dabei fehlen: Reinhard Behrend, einer der streitbarsten Umweltschützer Deutschlands und Gründer von Rettet den Regenwald, der am 5. Juni von uns gegangen ist. Doch wir führen fort, was er begonnen hat. Mit aller Kraft und Dank Ihrer Unterstützung.

Wir wünschen Ihnen schöne Weihnachtstage, erholsame Ferien und einen guten Start ins Jahr 2021. Bitte bleiben Sie gesund.

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

Primat auf Baum
Regenwald statt Prestigeprojekt – Highway wurde verhindert Eine beflügelnde Nachricht hat uns aus Nigeria erreicht: Einer der letzten Regenwälder des Landes bleibt von einem „Superhighway“ verschont. Bulldozer hatten bereits erste Schneisen durch den Cross River Nationalpark geschlagen. Jetzt hat die Provinzregierung das umstrittene Projekt endgültig aufgegeben. Der Lebensraum von Drills, Schimpansen und sogar Gorillas bleibt erhalten. Eine breite Koalition von Umweltschützern, darunter Rettet den Regenwald, hat seit 2016 gegen den Bau gekämpft. Wir sind zweimal in das Gebiet gereist, haben die Umweltschützer Martins Egot, Odey Oyama und Chief Edwin Ogar finanziell unterstützt. 459.621 Regenwaldfreunde haben unsere Petition unterzeichnet. Vielen Dank dafür! Das Ende dieses Highway-Projekts bedeutet leider keinesfalls, dass die Regenwälder dort geschützt sind. Wir unterstützen die Aktivisten daher weiterhin mit Spenden.
ERFOLG  
Der Tukan ist ein symbol für die Artenvielfalt
Man darf nicht böllern – aber spenden
Meistens rufen Umweltschutzorganisationen zu Silvester dazu auf, für gemeinnützige Zwecke zu spenden statt Geld für Böller und Raketen zu verpulvern.
Doch in diesem Jahr ist vieles anders: Silvesterparties und Feuerwerke sind abgesagt. Die Ursache dafür – Covid-19 – ist schrecklich, viele Feiern mit Freunden fallen ins Wasser. Doch man kann auch Gutes entdecken: Während häufig am 1. Januar die Luftverschmutzung immens ist und giftige Schwaden über Städten liegen, dürfte 2021 mit reiner Luft beginnen.
Gleich geblieben ist freilich, dass Regenwaldschützer rund um den Globus auf Spenden angewiesen sind. Unsere Partner in aller Welt freuen sich über Ihre finanzielle Unterstützung.

Ich spende jetzt  


Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
buero@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis:
Bild 1: getty images
Bild 2: Mathias Rittgerott
Bild 3: Angelika Hofer

Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer! — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft
Flusspferd
Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer! Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, Namibias Natur und Tierwelt werden durch eine furchterregende Gier nach Erdöl bedroht.
Die kanadische Firma ReconAfrica hat die Lizenz erhalten, im ökologisch sensiblen Kavango Becken nach Öl zu suchen. Auch das berühmte Okavangodelta in Botswana ist in Gefahr.

„Das Erdöl muss im Boden bleiben“, fordert Ina Shikongo. Die Aktivistin von Fridays for Future in Namibias Hauptstadt Windhoek kämpft gegen das Projekt, im Nordosten des Landes bisher nicht entdeckte Öl- und Gasvorkommen auszubeuten.
„Die Förderung wäre nicht nur eine Katastrophe für das Weltklima, das Wasser und die Tierwelt, sondern darüber hinaus für die örtliche Bevölkerung.“ Sie nennt das „Genozid und Ökozid“. Bitte unterstützen Sie den Widerstand gegen die Förderung fossiler Energie mit Ihrer Unterschrift.
ZUR PETITION  
Freundliche Grüße und herzlichen DankBettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Freunde direkt aufmerksam machen:
Adventskalender von www.abenteuer-regenwald.de
Adventskalender von Abenteuer Regenwald Ein Dezember ohne Adventskalender? Geht nicht!, finden unsere Kollginnen der Schülerwebsite Abenteuer-Regenwald.de. Sie haben sich für ihren Online-Kalender wieder spannende und lustige Fragen ausgedacht. Wer miträt, kann Tür für Tür den Regenwald und seine Bewohner entdecken. Und am Schluss mit dem richtigen Lösungswort tolle Bücher gewinnen. Hinter einigen Türen verbergen sich auch Ideen und Rezepte für eine Regenwald-freundliche Weihnachtszeit. Für alle, die Kinder haben oder selbst gern quizzen. Auch wenn die ersten Türen schon geöffnet sind, kann man mitraten. Denn alle Quizfragen bleiben sichtbar.
Effendi Buhing aus Kinipan und Safrudin Mahendra von Save Our Borneo
Ein Dezember ohne Adventskalender? Geht nicht!, finden unsere Kollginnen der Schülerwebsite Abenteuer-Regenwald.de. Sie haben sich für ihren Online-Kalender wieder spannende und lustige Fragen ausgedacht. Wer miträt, kann Tür für Tür den Regenwald und seine Bewohner entdecken. Und am Schluss mit dem richtigen Lösungswort tolle Bücher gewinnen. Hinter einigen Türen verbergen sich auch Ideen und Rezepte für eine Regenwald-freundliche Weihnachtszeit.
Für alle, die Kinder haben oder selbst gern quizzen. Auch wenn die ersten Türen schon geöffnet sind, kann man mitraten. Denn alle Quizfragen bleiben sichtbar.


Kinipan-Petition auf dem Weg zum Präsidenten
Gelingt es, den Wald von Kinipan auf Borneo zu retten? Unsere Partner von Save Our Borneo haben die nahezu 250.000 Unterschriften unserer gemeinsamen Petition an den Führer der Indigenen Dayak, Effendi Buhing, übergeben. Er wird sie Indonesiens Präsident Jokowi persönlich überreichen.
„Mit der Petition wollen wir Europa an die eigene Verantwortung erinnern. Europa soll sich der Folgen des Konsums von Palmöl bewusst sein“, betont Save our Borneo.

NEWS  

Sie können sich weiterhin an unserer Petition beteiligen, bis der Wald tatsächlich und dauerhaft geschützt ist.
Martins Egot zusammen mit Eco-Guards

Projektspende: Unterstützung für Naturschützer in Afrika
Eco-Guards beschützen am Afi Mountain in Nigeria den Lebensraum der Gorillas, das Volk der Ekuri kämpft gegen einen geplanten „Superhighway“ durch den Regenwald, Aktivisten klagen gegen Plantagen im Cross River Nationalpark – Umweltschützer streiten auf vielfache Weise für die Natur ihrer Heimat.
Ihre Spenden helfen ihnen dabei.

JETZT SPENDEN  
Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
buero@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis: Bild 1: frei // Bild 2: Credit: Nils Kullack/Aloniwerk // Bild 3: Save Our Borneo // Bild 4: Mathias Rittgerott
Kinipan-Petition auf dem Weg zum Präsidenten Gelingt es, den Wald von Kinipan auf Borneo zu retten? Unsere Partner von Save Our Borneo haben die nahezu 250.000 Unterschriften unserer gemeinsamen Petition an den Führer der Indigenen Dayak, Effendi Buhing, übergeben. Er wird sie Indonesiens Präsident Jokowi persönlich überreichen.
„Mit der Petition wollen wir Europa an die eigene Verantwortung erinnern. Europa soll sich der Folgen des Konsums von Palmöl bewusst sein“, betont Save our Borneo.
NEWS  
Sie können sich weiterhin an unserer Petition beteiligen, bis der Wald tatsächlich und dauerhaft geschützt ist. Projektspende: Unterstützung für Naturschützer in Afrika Eco-Guards beschützen am Afi Mountain in Nigeria den Lebensraum der Gorillas, das Volk der Ekuri kämpft gegen einen geplanten „Superhighway“ durch den Regenwald, Aktivisten klagen gegen Plantagen im Cross River Nationalpark – Umweltschützer streiten auf vielfache Weise für die Natur ihrer Heimat. Ihre Spenden helfen ihnen dabei.
JETZT SPENDEN  
Folgen Sie uns Facebook   Twitter  
Rettet den Regenwald e.V. Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
buero@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis: Bild 1: frei // Bild 2: Credit: Nils Kullack/Aloniwerk // Bild 3: Save Our Borneo // Bild 4: Mathias Rittgerott

Die EU ist auf dem Holzweg — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft
Bialowieza-Urwald

Die EU ist auf dem Holzweg

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

der Schutz der Wälder ist eine globale Aufgabe. Deshalb engagieren wir uns über die tropischen Länder hinaus auch in Europa, wo Bedrohungen oft ihren Ausgang nehmen. Etwa, weil die EU noch stärker als bisher Holz in Kraftwerken verfeuern will. In der irrigen Annahme, damit das Klima zu schützen. Woher die Peletts dafür kommen? Aus den Wäldern der Ukraine, der USA und Kanadas, aus Brasilien.

Es ist eine verrückte Welt: Für eine falsch verstandene Klimapolitik zerstört die EU Wälder – und heizt die Katastrophe an. Das können wir nicht akzeptieren. Wer glaubwürdig das Klima schützen will, muss Wälder schützen!

Die Themen dieses Newsletters:

– Petition: Die EU muss Wälder schützen, statt sie in Kraftwerken zu verbrennen

– Petition: Beendet den Kahlschlag in Kanada

– Projektspende: Regenwaldkauf auf Borneo

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

Collage Bioenergie
Die EU muss Wälder schützen, statt sie in Kraftwerken zu verbrennen Das Ziel ist klar: Wir müssen unseren Energieverbrauch drastisch senken und die Versorgung rasch von fossilen auf erneuerbare Quellen umstellen. Derzeit trifft die EU wichtige Entscheidungen darüber, wie wir auf die Klima- und Biodiversitätskrise reagieren, wie wir Energie erzeugen und wie wir die Natur und die Biodiversität schützen. Diese Entscheidungen werden uns noch Jahrzehnte lang beeinflussen.
Was machen die EU-Staaten? Sie sehen in Holz einen Brennstoff für Kraftwerke und treiben mit Milliarden-Subventionen die Abholzung von Wäldern an. Das ist weder klimaneutral noch umweltfreundlich, sondern widersinnig.
Jetzt ist es an der Zeit, die EU wissen zu lassen: Holz als Brennstoff in Kraftwerken zu verfeuern ist eine Katastrophe für die Wälder und das Klima. Nichts, was sich die Bürgerinnen und Bürger als erneuerbare Energien wünschen.
Bitte unterschreiben Sie unsere neue Petition.
ZUR PETITION   Schwarzbär klettert an einem Baum, Vancouver Island, British Columbia, Kanada Beendet den Kahlschlag in Kanada! Die Regenwälder im Westen Kanadas bilden eines der seltensten Ökosysteme der Erde. Trotzdem werden die Urwälder gerodet; auf Vancouver Island sind bereits 90 Prozent der Baumriesen verschwunden. Jüngst wurde in der Provinz British-Columbia gewählt.
Politiker haben im Wahlkampf den Schutz der alten Wälder versprochen. Wenn im Dezember die neuen Minister vereidigt werden, müssen wir sie beim Wort nehmen: Schluss mit dem Kahlschlag der Küstenregenwälder! Unsere Partner vom Sierra Club BC sind zuversichtlich, dass das gelingen kann, wenn wir jetzt Druck machen.
Bitte unterschreiben Sie unsere Petition, falls Sie es noch nicht getan haben.
Robert und zwei Einheimische vor einem Urwaldriesen

Projektspende: Regenwaldkauf auf Borneo
Einige von Malaysias artenreichsten Regenwäldern wachsen in Sabah.
Zwergelefanten, Orang-Utans und viele andere gefährdete Arten leben dort. Doch der dichte Dschungel wird von Plantagen zerstückelt. Um den Lebensraum der Tiere zu bewahren, kauft unser Partner RFF Wald- und Plantagengrundstücke, forstet wo nötig auf und vernetzt sie zu größeren Schutzgebieten.
In einer eigens eingerichteten Baumschule wachsen Setzlinge unterschiedlicher Arten für die Aufforstung heran. Das ist wahre, vielversprechende Pionierarbeit.
Mehr als 2.300 Hektar konnte der RFF bereits unter Schutz stellen. Doch noch klaffen riesige Lücken, die wandernden Elefanten den Weg blockieren. Bitte helfen Sie mit, freie Bahn für Waldelefanten zu schaffen. Danke für Ihre Spende!
JETZT SPENDEN  
Folgen Sie uns Facebook   Twitter   Rettet den Regenwald e.V. Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
buero@regenwald.org  •  www.regenwald.orgFotonachweis: Bild 1: Aleksander Bolbot / shutterstock.com // Bild 2: shutterstock.com + istockphoto.com – Collage RdR // Bild 3: TJ Watt – Ancient Forest Alliance // Bild 4: RFF

Eilige Petition: Schützt Nicaraguas Biosphärenreservate — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
ihre Stimme hilft
Jaguar in Indio Maiz Reserva Biologica
Eilige Petition: Schützt Nicaraguas Biosphärenreservate Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, in Nicaragua sind zwei Biosphärenreservate in höchster Gefahr – und mit ihnen die Heimat von Indigenen. Schon kommende Woche fällt eine Entscheidung über das Wohl und Wehe von Bosawás und Indio Maíz. Deshalb haben wir diese eilige Petition gestartet und bitten um Ihre Unterstützung.
ZUR PETITION  
Die Biosphärenreservate in Nicaragua Bosawás und Indio Maíz beherbergen nach dem Amazonas die größten Wälder Lateinamerikas. Die Artenvielfalt ist einzigartig – Jaguare und Pumas leben hier. Die Reservate werden seit Generationen von indigenen Völkern geschützt. Doch seit vielen Jahren wird dort illegal Holz eingeschlagen, nach Gold geschürft und Viehzucht betrieben. Parallel zu dem Raubbau entstanden illegale Siedlungen. Jetzt droht sich die Lage zu verschlimmern – paradoxerweise durch Gelder, die den Wald und das Klima schützen sollen. Nicaragua hat einen Antrag für 60 Millionen US-Dollar aus dem Green Climate Fund der UN gestellt. Die wirklichen Ursachen der Entwaldungen werden in diesem Projektantrag jedoch gar nicht berücksichtigt. Damit besteht die Gefahr, dass illegale Siedlungen legalisiert, Konflikte angeheizen und die Rechte der indigenen Bevölkerung missachtet werden. Nächste Woche entscheidet der Green Climate Fund. Indigenenorganisationen und Umweltgruppen aus Nicaragua fordern: der Antrag muss abgelehnt werden. Bitte unterstützen Sie die Forderung mit Ihrer Unterschrift.
ZUR PETITION  
Freundliche Grüße und herzlichen DankBettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V. Freunde direkt aufmerksam machen: Facebook  Twitter  WhatsApp  E-Mail
Aufforstung im Regenwald
Brasiliens Regenwald ist unsere Apotheke
Der Regenwald ist für die Gesundheit der indigenen Völker in Brasilien überlebenswichtig. Schamanen bereiten aus den Urwaldpflanzen Medizin und Heilmittel. Doch das nur mündlich überlieferte Jahrhunderte alte Wissen droht verloren zu gehen. Alvaron Tukano, ist Chef des 260.000 Hektar großen Reservats Balaio der indigenen Tukano, will das Wissen der Pflanzenheiler dokumentieren und bewahren – für die Indigenen im Regenwald und die übrige Welt. Er benötigt Unterstützung für Transportkosten, Arbeitsmaterialien, Kommunikation und „Studiengelder“ (indigenes „Bafög“) für die Projektteilnehmer. Das Projekt ist auf mindestens drei Jahre angelegt. Bitte helfen sie, die Regenwaldmedizin für die Indigenen und uns alle zu erhalten. Danke für Ihre Spende!
JETZT SPENDEN  
Folgen Sie uns Facebook   Twitter  
Rettet den Regenwald e.V. Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
buero@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis: Bild 1: Indio Maiz Reserva Biologica // Bild 2: Magnus Arrevad

Eilige Petition für Nasenaffen – Kafuga-Wald gerettet – Regenwaldkauf auf Borneo — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
IHRE STIMME HILFT
Regenwald auf Borneo

Eilige Petition für Nasenaffen – Kafuga-Wald gerettet – Regenwaldkauf auf Borneo

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die Nasenaffen auf Borneo ringen bereits heute ums Überleben. Trotzdem haben Bulldozer bereits schützenswerten Wald in der Buch von Balikpapan Wälder gerodet. Dahinter steckt die absurde Idee, Biodiesel aus Palmöl diene dem Klimaschutz. Örtliche Umweltschützer wehren sich – bitte unterstützen Sie deren Petition.

Wir müssen die Wälder zur Bewahrung der Artenvielfalt schützen. Wir brauchen sie zudem im Kampf gegen die Klimakatastrophe; Palmöl-Biosprit schadet beidem!

Die Themen dieses Newsletters:

Petition: Stoppt den Raubbau im Wald der Nasenaffen

– Erfolg: Ugandas Kafuga-Wald ist gerettet

– Erfolg: Kressbronn verzichtet auf Palmöl

– Projektspende: Regenwaldkauf auf Borneo

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

Nasenaffe mit Baby

Stoppt den Raubbau im Wald der Nasenaffen

In der Balikpapan Bucht auf Borneo leben Nasenaffen, Hornvögel, Schuppentiere und andere gefährdete Arten. Doch die Tiere verlieren Tag für Tag weitere Teile ihres Lebensraumes – für Biodiesel und chemische Produkte aus Palmöl. Eine Tochtergesellschaft des internationalen Konzerns First Resources zerstört Küstenwald, um dort eine Palmöl-Raffinerie und eine Biodiesel-Fabrik zu bauen. Mehrere Dutzend Hektar Regenwald sind bereits komplett gerodet worden.

Noch können wir die Wälder und die Bucht vor weiterer Zerstörung bewahren. Bitte fordern Sie mit uns und indonesischen Umweltschützern, den Raubbau sofort zu stoppen!

ZUR PETITION  
Gorilla-Mutter schmust mit Baby
Ugandas Kafuga-Wald ist gerettet
Gute Nachrichten aus Uganda: Der Kafuga-Wald bleibt von Teeplantagen verschont. Ein Gericht hat das Gebiet, das an Gorilla-Habitat angrenzt, der örtlichen Gemeinde zugesprochen und damit der Zerstörung durch Plantagen einen Riegel vorgeschoben. Zudem fordern die Richter, den Wald innerhalb eines Jahres unter gesetzlichen Schutz zu stellen.
Ein zentraler Baustein für den Erfolg vor Gericht war die Kartierung des Waldgebiets, die wir finanziell unterstützt haben. Zudem wurde unsere Petition von 257.591 Unterstützern unterschrieben.
Vielen Dank an alle Regenwaldfreunde, die sich daran beteiligt haben.

ERFOLG  
Proteste gegen Palmölplantage in Indonesien abgeholzte Fäche riesiges Transparent der Bewohner

Kressbronn verzichtet auf Palmöl

Spätes Einsehen in Kressbronn: Die schwäbische Kleinstadt am Bodensee will zukünftig kein Palmöl mehr im Blockheizkraftwerk des Schulzentrums verbrennen. Öffentlicher Druck – inklusive unserer Petition mit 78.916 Unterschriften und einer Demo – hat zu diesem Erfolg beigetragen.

Zunächst hielt Bürgermeister Daniel Enzensperger (CDU) an der Verfeuerung von jährlich 180 Tonnen Palmöl fest und ignorierte, dass für das Öl in Malaysia Regenwald vernichtet wird.

Ein Haken bleibt freilich: Das Aus kommt erst im Jahr 2022.

ERFOLG  
Robert und zwei Einheimische vor einem Urwaldriesen

Projektspende: Regenwaldkauf auf Borneo
Einige von Borneos artenreichsten Regenwäldern wachsen in Sabah. Zwergelefanten, Orang-Utans und viele andere gefährdete Arten leben dort. Doch der dichte Dschungel wird von Plantagen zerstückelt. Um den Lebensraum der Tiere zu bewahren, kauft unser Partner RFF Wald- und Plantagengrundstücke, forstet wo nötig auf und vernetzt sie zu größeren Schutzgebieten.
In einer eigens eingerichteten Baumschule wachsen Setzlinge unterschiedlicher Arten für die Aufforstung heran. Das ist wahre, vielversprechende Pionierarbeit. Mehr als 2.300 Hektar konnte der RFF bereits unter Schutz stellen. Doch noch klaffen riesige Lücken, die wandernden Elefanten den Weg blockieren. Bitte helfen Sie mit, freie Bahn für Waldelefanten zu schaffen.
Danke für Ihre Spende!

JETZT SPENDEN  

Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
buero@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis: Bild 1: CC BY-SA 4.0 // Bild 2: Pixabay / frei // Bild 3: CC BY-SA 2.0 // Bild 4: Save Our Borneo // Bild 5: RFF

Kinostart „Die Stimme des Regenwaldes“ – Regenwald mit Italienisch retten

Rettet den Regenwald e.V.
IHRE STIMME ZÄHLT
Pongo tapaluniensis
Kinostart „Die Stimme des Regenwaldes“ – Regenwald mit Italienisch retten Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, am Donnerstag kommt ein Film in die Kinos, den wir Ihnen sehr ans Herz legen möchten. „Die Stimme des Regenwaldes“ erzählt die wahre Geschichte des Regenwaldkämpfers Bruno Manser. Während einer virtuellen Podiumsdiskussion zum Filmstart diskutieren wir darüber, was jeder von uns für den Schutz des Regenwaldes tun kann.
Die Themen dieses Newsletters:
-News: „Die Stimme des Regenwaldes“ im Kino
– News: Den Regenwald retten – mit Italienisch
Freundliche Grüße und herzlichen Dank
Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Bruno Manser und einige Penan laufen durch einen Fluss
Im Kino: „Die Stimme des Regenwaldes“
Es ist das Jahr 1984. Auf der Suche nach einer Erfahrung jenseits der modernen Zivilisation reist Bruno Manser in den Dschungel von Borneo – und findet sie beim nomadischen Stamm der Penan. Die Begegnung verändert sein Leben. Als die Penan von massiver Abholzung bedroht werden, nimmt Manser den Kampf gegen die Waldzerstörung mit einem Mut und einem Willen auf, die ihn zu einem der berühmtesten und glaubwürdigsten Umweltschützer unserer Zeit machen. Vor 20 Jahren ist Manser spurlos im Regenwald von Malaysia verschwunden.
Der Regisseur Niklaus Hilber hat das Leben von Bruno Manser verfilmt. Am Donnerstag kommt der Film in Deutschland in die Kinos. Unbedingt sehenswert!
Im Anschluss an die Filmvorführung findet in vielen Kinos eine virtuelle Diskussionsrunde statt. Mit dabei ist neben Regisseur Hilber auch Stefanie Hess von Rettet den Regenwald.

NEWS  
Den Regenwald retten – mit Italienisch
Wussten Sie, dass man den Regenwald auch mit Talent und/oder Ihrer italienischen Muttersprache retten kann?
Das Redaktionsteam von Rettet den Regenwald e.V. sucht Verstärkung zum Ausbau der italienischen Online-Präsenzen (Website & Social Media). Melden Sie sich, wenn Sie Texte nicht nur ins Italienische übersetzen, sondern auch für italienisch sprechende Menschen interessant und begeisternd aufbereiten können.
Weitere Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie hier.
Matek Geram
Spende: Schutz vor Landraub
Der Umweltschützer Matek Geram verteidigt unermüdlich Malaysias Regenwälder gegen Palmölfirmen und Holzfäller. Dazu kartiert er das Land der Indigenen vom Volk der Iban und verklagt Unternehmen, die in die Wälder eindringen. Matek ist in den Dörfern auf der Insel Borneo bekannt und angesehen. Häufig rufen Einwohner ihn zur Hilfe, wenn sie sich gegen Landraub wehren müssen.
Bitte unterstützen Sie Mateks erfolgreiche Arbeit.

JETZT SPENDEN  
Folgen Sie uns
Facebook  
Twitter  
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg 
 •  Tel: +49 40 41 03 804
buero@regenwald.org 
 •  www.regenwald.org
Fotonachweis: Bild 1: Tim Laman/CC BY 4.0 // Bild 2: 2020 Camino Filmverleih // Bild 3: Rettet den Regenwald / Mathias Rittgerott