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wieder in der Slowakei – ‚unsere‘ Katzenherberge, Proteste und Vinzenz Depaul! — respekTiere

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wieder in der Slowakei – ‚unsere‘ Katzenherberge, Proteste und Vinzenz Depaul!

Die langsam im Osten aufsteigende Morgenröte verrät einen beginnenden, erneut heißen Tag. Bereits jetzt flirrt die Luft, ein leichter Windhauch vertreibt zudem die letzten Wolken der Nacht. Die hunderten Windräder entlang der Autobahn drehen sich zur frühen Stunde noch ganz sanft, so als wären sie müde, nach einer schwülen Finsternis, wo die Temperaturen kaum unter die 20 Grad Marke gefallen waren. Wir sind wieder unterwegs, einmal mehr ist das Ziel die einzige Katzenherberge Bratislavas, wahrscheinlich sogar der ganzen Slowakei – Frau Havranovra’s Asyl!
Die Grenze zum Nachbarland ist inzwischen, nach all den Jahren der europäischen Gemeinsamkeit, nahezu verweist. Wie ein Relikt aus der Vergangenheit. Die Erinnerung wird wach, oh, wie lange sind wir hier früher oft gestanden, zu einer Zeit, als das Land noch hinter dem ‚Eisernen Vorhang‘ verborgen lag, in Depression gefangen. Aber schon damals – oder besser gerade deswegen – gab es dort viele vegane Produkte, nicht aus Gründen des Lifestyles, sondern ganz einfach weil Soja viel billiger als Fleisch war. Das Essen der armen Leute, sozusagen. Wo wir im Westen noch diverse ‚Ersatzprodukte‘ herbeigesehnt hatten, uns vom einzig ständig Verfügbaren – Mannerschnitten und Ritter Sport Marzipan 🙂 – ziemlcih einseitig abaßen, konnte man in der damaligen Tschechoslowakei bereits überall Vurst, Hotdogs und Filets erzeugt aus der wundersamen Bohne kaufen. Und dehydriertes Soja-Pulver, bestens geeignet für den weißen Kaffee! 🙂
Foto: die letzten Handgriffe bei der Beladung – wir haben wieder soooo viel mit uns mit!!!
Foto: ganz Ost-Österreich wird zum Windrad-Park!

Unser erster Besuch des Tages gilt heute der so großartigen und unverzichtbaren Anna. RespekTiere-Newsletter-LeserInnen wird der Name ein Begriff sein, Anna, die Gute, sie hat über viele, viele Jahre hinweg das Katzenparadies fast im Alleingang finanziert. Ohne die Hilfe des rettenden Engels, es gäbe den Hort heute höchstwahrscheinlich längst nicht mehr. Da wären auch wir zu spät gekommen, wussten wir noch gar nicht von dessen Existenz, als Anna bereits große Teile ihrer schmalen Pension opferte…

Die Herzensgute empfängt uns – wie immer – mit einem Lunchpaket: herrliches Obst, Bananen, Äpfel, Blaubeeren, sogar Maracuja, und dazu – ein riesiger veganer Burger! Ja, den hat sie gekauft am winzigen Imbiss-Laden gleich um die Ecke, ein neues veganes Lokal, so wie es inzwischen viele in der slowakischen Metropole gibt!
Dann fahren wir gemeinsam zu Vagus; Ihr erinnert Euch bestimmt, Vagus ist der so wunderbare Ort, wo Obdachlose eine Komplettverpflegung erhalten. Sie können dort esse, duschen, einen medizinischen Check machen, bei Bedarf ein bisschen Internet-Surfen, und selbstverständlich auch Stellenangebote studieren, allenfalls bei den Arbeitgebern dann auch gleich anrufen. Oder sich einem Psychologen anvertrauen. Nur eines, das geht nicht – im Zentrum übernachten!

Foto: kurzer Aufenthalt vor der Odachlosen-Hilfe ‚Vagus‘!

Jetzt im Sommer ist der Betrieb selbstredend ein wesentlich entspannter als im Winter. So werden nun auch weniger Dinge gebraucht – nichtsdestotrotz, wir haben den ganzen riesigen Van vollbeladen mit Kleidung und diversen Alltagsgegenständen! Die Leiterin, eine sehr nette junge Frau, meint, das Lager wäre zudem im Augenblick recht voll; ob wir nicht einen Teil ausladen möchten, um dann bloß jenes zu entnehmen, was ganz schnell Verwendung finden wird?
Aber Anna hat eine andere Idee; es gibt auch eine Filiale des Vinzenz-Ordens, welcher nach dem französischen Priester Vinzenz Depaul benannt wurde (Depaul wirkte im 17. Jahrhundert besonders in den Bereichen der Armen- und Krankenfürsorge, wofür ihn 1737 Papst Clemens XII. heilig sprach. Er gilt als der Begründer der modernen Karitas, Anm.). Dorthin, an den Stadtrand, verschlägt es uns nun. Ganz in der Nähe des Flughafens finden wir das alte Gebäude nach anfänglichen Schwierigkeiten – TomTom verliert sich leider in der endlosen Welt der Gässchen und Nebenstraßen – dann doch ziemlich schnell, und zu unserer großen Überraschung empfängt uns eine junge Frau mit einem überaus freundlichen ‚Hallo, herzlich Willkommen‘! Tatsächlich, Veronika heißt die Samariterin, sie ist sogar in Österreich geboren, zog aber mit der Familie noch vor dem 6. Geburtstag in das Land ihres Vaters. Seit 4 Jahren arbeitet sie nun schon in diesem höchst fordernden und aufopfernden Job, unter denkbar schlechter Bezahlung, an einer Schaltstelle, wo im Sommer tagtäglich rund 120 Menschen ein Notbett sowie Frühstück und Abendessen vorfinden, im Winter sogar bis zu 250 (es ist eigentlich kaum zu glauben, aber in Bratislava, einer Stadt mit nur rund vierhunderttausend EinwohnerInnen, soll es Schätzungen zufolge mehr als 5 000 Obdachlose geben!)!
Foto: versteckt und etwas schwer zu finden – das schwer in die Jahre gekommene, aber nichtsdestotrotz so völlig unverzichtbare ‚Vinzenz Depaul‘-Obdachlosenhaus!
Foto: große Schlafsäle, die dringend einer Restaurierung harren; im neueren Trakt gibt es spezifischere und vor allem kleinere Räume, dieser hier zum Beispiel einer nur für behinderte Menschen! Weiters finden sich selbstredend solche extra für Frauen, aber auch zwichen Betrunkenen und Nicht-Betrunkenen wird unterschieden.

Und hier wird wirklich jede Hilfe gebraucht – was uns umso mehr freut! Es ist so schön zu sehen, wenn Ihre gesammelten Spenden einen derart guten Zweck erfüllen, erst dann sind wir so wirklich zufrieden! Veronika zeigt uns nach dem Entladen auch noch die Räumlichkeiten; die großen Schlafhallen, welche aufgrund des von den Elementen besiegten Gebäudes wie Krankenfeldlager im 1. Weltkrieg wirken, aberdutzende Betten nebeneinander in einem riesigen Saal. Die Luft riecht, gelinde gesagt, abgestanden, aber wie sollte es anders sein; mit einfachen Mitteln versucht man täglich weit über hundert Menschen unterzubringen, allesamt mit anderen, wesentlich schwerwiegenderen Problemen behaftet als jenen, ob und wie ‚Mensch‘ der Körperhygiene nachkommt.  Ja, derartige Voraussetzungen sind hier wirklich nebensächlich, Depaul steht für das Wesentliche, der Orden garantiert eine Nacht auf weichen Matratzen, die Möglichkeit sich zu duschen, sowie zwei Mahlzeiten. Keine Frage, es ist einfach nur unfassbar wichtig, dass es solche Orte gibt. Die letzte Zuflucht für jene, welche vom Leben verstoßen wurden, deren Karten keinen Trumpf aufwiesen; die nicht auf der Butterseite landeten, ohne Aussicht auf Besserung. Anders als bei ähnlichen Stellen dürfen selbst alkoholisierte Menschen oder solche unter Drogeneinfluss ein Bett in Anspruch nehmen, niemand wird weggeschickt. Sofern man sich anständig verhält, keine Streitereien provoziert, sich an die Regeln des Hauses hält.
Ja, wir müssen uns dann auch schon wieder verabschieden, nicht ohne des Versprechens, bald wieder hier zu sein! Besonders im Winter, oh, wieviel Hilfe kann man dieser Herberge der Menschlichkeit bringen?

Dann geht es zurück in die Stadt. Als nächstes steht der unverzichtbare Protest am Programm, eine geeignete Stelle hierfür ist auch schnell gefunden; direkt an der Kreuzung eines Einkaufszentrums, dort, wo der Verkehr von allen vier Seiten die Umgebung erstickt. So sehen die erstaunten PassantInnen kurz darauf auch schon wieder Gevatter Tod sowie eine Aktivistin im Hundekostüm, deren Transparent ‚Stop Killing Stray Dogs! Now!!!‘ verkündet!

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RespekTiere in der Presse – sooo viele Artikel! — respekTiere

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RespekTiere in der Presse – so viele Artikel!

Unsere endlose Arbeit in den letzten Wochen hat sich nun auch medial niedergeschlagen; es gab verschiedenste Reporte zu den Einsätzen in den verschiedensten Zeitungen, besonders die Schächt-Proteste wurde medial verwertet. Alle Zeitungsartikel bringen wir hier leider nicht unter, aber wir möchten euch eine Auswahl davon präsentieren – wie immer mit der Bitte, bitte schreibt den Nachrichtenblättern ein paar Zeilen, denn je mehr Aufmerksamkeit tierschutzrelevanten Artikeln geschenkt wird, desto eher werden die RedakteurInnen auch in Zukunft Themenbezogenes berichten!!!
Foto: ein Bericht zur letzten Serbien-Reise; wer der Redaktion ein paar Worte schreiben möchte, bitte tut dies unter redaktion.krems@noen.at!
In der ‚Südostbayerischen Rundschau‘ wurde diese Woche folgender Artikel über unsere Arbeit veröffentlicht; geschrieben von der Journalistin Kenlly Zehentner, übrigens zum Anlass einer großzügigen Spendenübergabe durch Alfred Wagner und Michaela Korona, die BetreiberInnen des wunderschönen ‚Seewirten‘ (www.seewirt-petting.de) in Petting am Waginger See/Bayern (wer jemals dort in der Nähe ist – die Umgebung von Bad Reichenhall, Freilassing,Teisendorf, Waging am See, Traunstein, etc. – köstliches Essen und eine fantastische Landschaft genießen möchte, unbedingt vorbeischauen!!! Über die so großartige Unterstützungsaktion werden wir übrigens alsbald extra berichten)!
Foto: Südostbayerische Rundschau,
Möchten Sie der ‚Südostbayerischen Rundschau‘ ein paar Worte zukommen lassen? Es wäre einfach super! red.heimatzeitung@vgp.de

Die Tageszeitung ‚Heute‘ wiederum berichtete von unserer Recherche im Schweinestall eines Landwirten bei Tulln, Niederösterreich!
Für Leserbriefe: noe-redaktion@heute.at!

In der on-line-Ausgabe finden sich übrigens noch mehr Fotos: https://www.heute.at/s/schweinestall-im-visier-von-tierschutzern-54475733
Auch die ‚NÖN‘ berichtete über diese so traurige Angelegenheit mit einem großen Artikel!
Für Leserbriefe schreibt bitte an redaktion.tulln@noen.at!

Großen Dank sind wir auch nocheinmal den ‚Niederösterreichischen Nachrichten‘ verpflichtet, welche trotz des ‚Promistatus‘ das Haubenrestaurants in Klein-Wien bei Krems über unsere so erfolgreiche Hummer-Aktion berichtete; nachzulesen unter https://www.noen.at/krems/demo-in-klein-wien-wurden-hummer-in-gasthaus-illegal-gehalten-furth-bei-goettweig-hummer-tierschutz-demonstration-thomas-putzgruber-159189576 !
Hummerthematik: redaktion.krems@noen.at!!!

Die ‚NÖN‘-Klosterneuburg indessen berichtet in ihrer derzeitigen Ausgabe über unsere Schächtaktionen im Bezirksgebiet! Nachzulesen ist der lange Artikel auch on-line: https://www.noen.at/klosterneuburg/region-klosterneuburg-schaechten-proteste-gegen-zwei-betriebe-im-kierlingtal-klosterneuburg-maria-gugging-schlachthof-schaechten-159273039
Foto: es ist so wichtig, bitte schreibt Eure Meinung: redaktion.klosterneuburg@noen.at!
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Wir haben es wieder getan! Aktion samt Polizei-Einsatz im Waldviertel! — respekTiere

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Wir haben es wieder getan! Aktion samt Polizei-Einsatz im Waldviertel!

Wir haben es wieder getan! Eine Tierquälerei aufdecken, wegen der völlig unerwarteten Situation schnell ein Transparent anfertigen, vor dem Hof ziehen, Aufstellung nehmen und auf die Polizei warten. Am besten auch auf den Amtstierarzt – langsam aber sicher wird dieses Vorgehen zur Routine!
Der zuständige Veterinär, besser die Veterinärin (im Bezirk, übrigens Waidhofen/Thaya, ist dieses Wochenende die Vertretung, Dr. Graf-Laurer aus Horn, zuständig), kam letztendlich nicht zum Ort des Geschehens, aber sie hielt im telefonischen Gespräch Rücksprache mit der Polizei und bestätigte schließlich unseren Anzeige-Grund: Tierquälerei!
Foto: es ist nicht zu glauben: wieder schreckliche Hornanbindung im selben Stall!

Aber jetzt zu den Ereignissen: vor zwei Jahren, im Sommer 2017, hatten wir aufgrund eines anonymen Hinweises jenen Stall entdeckt. Damals prangte wie zum Hohn ein Schild der ‚Bauern Niederösterreichs‘ (niederoesterreichs-bauern.at) an der Stalltür: ‚G’sunde Tiere. Da schau’n wir drauf! Du auch?‘ Was wir allerdings vorfanden, hatte mit ‚g’sunden Tieren‘ wenig zu tun (nach unserem Eingreifen wurde das Schild übrigens sofort entfernt), es war gelinde gesagt herzzerreißend. Kühe und Stiere in den eigenen Fäkalien, die meisten davon mit Stricken um den Kopf angebunden. Natürlich setzten wir sofort alle Hebel in Bewegung, die Behörde ermittelte und stellte die Haltung ab. Vorübergehen zumindest. Denn genau hier liegt unser Vorwurf an das Amt: warum bitte kontrolliert man solche Problem-Ställe nicht auch künftig wenigstens hin und wieder automatisch? Fast selbstredend, wenn über Monate und sogar Jahre hinweg kein Amtsorgan mehr auftaucht, dann verfällt der Landwirt sehr schnell wieder in die alten Muster. Hier können Sie übrigens die ganze Geschichte nachlesen, samt Medienresonanz: https://www.respektiere.at/comatix_news.php?newsid=1674
oder
https://www.respektiere.at/comatix_news.php?newsid=1675
Jetzt sind neue Bilder aus dem Stall aufgetaucht. Und erneut ist ein Stier in schwere Ketten gelegt, ein eigentlich unfassbarer Affront! Der uns zum sofortigen Handeln zwingt! Und so stehen wir wieder vor den Toren, dieses Mal mit einem Transparent ‚Hier stinkts nach Tierqual‘ und aufgesetzten Atemschutzmasken. Auch die Nachbarschaft soll sehen, in dem Stall werden Tiere noch immer schrecklich gehalten. Tatsächlich scheint der Landwirt jedoch nicht zu Hause. Zumindest öffnet niemand, selbst als wir anklopfen und ‚Die Tierschützer sind hier‘ schreien, geht das Tor keinen Spalt auf. Aber die Polizei ist im Anrollen, sie soll den Tatbestand festhalten. Plötzlich kommt Bewegung in die Aktion, tuckert der kleine Traktor vorbei, darauf der Altbauer, samt Sohn und Familie. Die LandwirtInnen würdigen uns kaum eines Blickes, steuern das Arbeitsgerät aber in den Hinterhof – was jetzt passiert, ist klar! Während das Polizeiauto zufährt, ist im Stall Lärm zu hören, Kettenlärm. Die werden jetzt wohl schnellstens entfernt. Ist allerdings auch ein gutes Zeichen – denn zumindest beweist es das vorhandene Unrechtbewusstsein! Und was der Bauer allerdings nicht weiß: noch während wir auf ihn gewartet haben, keine 5 Minuten zurück, konnten wir ein weiteres Beweisfoto erlangen, welches den Stier in der fürchterlichen Lage zeigt! Wie wichtig das war, es sollte sich schnell herausstellen!

Ja, die Polizei agierte zuerst etwas mürrisch, kurz angehalten und schroff. Andererseits, ok, es ist Wochenende, wir stören die heilige Ruhe im Dorf. Das Feiertagsargument hören wir auch; unsere Antwort ist eine klare: ‚Stimmt, und es tut uns leid, aber die Tiere leiden aber eben nicht nur Montag bis Freitag, sondern auch am Wochenende. Und wenn wir dann davon erfahren, dann handeln wir und lassen die Zustände nicht bis zum Wochenbeginn anstehen!‘
Schließlich gesellt sich die aufgeregte und schimpfende Familie hinzu. Auch erste ‚zufällige SpaziergängerInnen‘ aus dem Dorf wagen sich nun aus ihren Häusern. Nur ja nix versäumen. Es gelingt uns ganz gut, die aufgeheizte Stimmung zu ignorieren, sachlich zu bleiben. Argumente werden ausgetauscht, Wahres und Unwahres behauptet. Dann fragt der Polizist beim Bauern freundlich nach, ob er denn den Stall begutachten könnte. Natürlich, meint Herr Landwirt, mit einem überlegenen Lächeln auf den Lippen. Und schon verschwinden sie im Stall, allesamt. Was nun kommen wird, wir ahnen es natürlich; aber bleiben dennoch völlig gelassen, denn was weder Hausbesizter noch Polizei im Moment weiß, wir werden später beweisen können, dass die Ketten eben erst entfernt worden sind! 🙂
Zwei Minuten darauf, der Uniformierte kommt erzürnt zurück. ‚Kein Tier angekettet, was soll das?‘ Wir klären über den Tatbestand auf, auch darüber, dass der Bauer doch nur Minuten zuvor wieder und wieder davon gesprochen hatten, den Stier ‚doch eh nur zwei oder drei Tage‘ anzuketten; wäre alleine das nicht schon Beweis genug? Wäre es nicht, so viel steht fest. Und die Frage ist nebenbei – warum überhaupt kettet er den Armen an? Weil er immer das Futter aus der Futterrinne wirft; und weil die Bäuerin meint: ‚Ihr habt keine Ahnung, Lasst Ihr Euch erdrücken?‘ Aber wie, so die Gegenfrage, handhaben das dann hunderttausende andere Bauern, welche ebenfalls Stiere halten und diese trotzdem nicht bis zur praktischen Bewegungslosigkeit fesseln?
Foto: wer meint, so schlimm sei eine derartige Anbindung dann auch nicht, sollte den Selbstversuch wagen: binden Sie sich nur für ein paar Minuten eine Kette an den Kopf, gar nicht so fest wie bei den Kühen muss die sein, und sie werden merken, das zusätzliche Gewicht und der Druck, das macht ‚Mensch‘ beinahe wahnsinnig… bereits nach wenigen Minuten. Glauben Sie, dass das bei den Rindern anders ist?

Nur, die Argumente fruchten nicht; und plötzlich stehen wir im Visier. Solange, bis der Joker sticht! Ja, wie gut, dass es diese neuesten Fotos gibt, die jetzt eindeutig belegen, der Stier war bis zuletzt angekettet. So langsam erkennen die BeamtInnen nun den wahren Sachverhalt. Ein Gespräch mit der Amtstierärztin lässt schließlich auch die letzten Zweifel verschwinden. Und die Reaktion beweist, dass Tierschutz der Polizei längst ein ernstes Thema ist.
Inzwischen diskutieren wir rege mit der Familie; alle diese Argumente, beispielsweise ‚früher hat sich auch niemand um sowas gepfiffen, früher waren alle Tiere so angehängt‘, oder, doch etwas absurd, ‚der Fleischhauer hat uns gesagt, wir dürfen ihn so anbinden‘, haben wir alle tausendmal gehört. Und auch die Aussage, wir wären gerade im falschen Moment gekommen, denn plötzlich wäre der Stier doch nur jetzt gerade angehängt gewesen, machen die Sache nicht besser. Dann wieder die andere Version: Höchstens an drei Tagen. Und was ist an den übrigen, da wirft er das Futter nicht raus, oder ist nicht für die Bäuerin problematisch zu handhaben? Was ist überhaupt mit ‚drei Tagen‘ gemeint? Im Jahr, im Monat, in der Woche, oder vielleicht doch vielmehr innerhalb von eben drei Tagen, also tatsächlich immer????
Foto: Protest direkt vor dem Haus!
Foto: hoffentlich müssen wir solche Bilder aus diesem Stall nie mehr sehen!

Schließlich verlassen wir unsere Position; Streit suchen wir nicht, für uns ist alles gesagt, die Beweise sind aufgenommen, der Stier ist abgehängt, wir haben unseren Teil der Arbeit erledigt. Jetzt ist das Amt am Zug.
Und wir sind einigermaßen zufrieden, trotz aller Umstände; weil wir aus verschiedenen Gründen nun doch ziemlich sicher sind, ein weiteres Mal wird ein so ein Eklat nicht passieren. Denn dafür werden wiederum wir sorgen!
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Breaking News! Es ist unfassbar, wieder Protest vor Stall, wieder Polizei-Einsatz! — respekTiere

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Breaking News! Es ist unfassbar, wieder Protest vor Stall, wieder Polizei-Einsatz!

Es ist wirklich nicht zu glauben – schon wieder stehen wir vor einem Hof, schon wieder ist die Polizei im Einsatz!
Und die betroffene Landwirtschaft ist eine alte Bekannte – vor ziemlich genau 2 Jahren haben wir am selben Platz eine furchtbare Hornanbindung von Stieren aufgedeckt und damit eine österreichweite Diskussion in Gang gebracht; Fazit: die Hornanbindung ist laut Tierschutzgesetz zwar nicht dezidiert verboten, aber defacto dann doch: denn sie schränkt ohne jede Frage die Bewegungsfreiheit derart ein, dass das Ergebnis einfach nur eine Formulierung zulässt: Tierquälerei! Wir fragten in Folge bei AmtstierärztInnen und Tierschutz-Ombudsfrauen und -männer nach, und konnten schließlich selbst jene BehördenvertreterInnen überzeugen, welche ob des zu erwarteten Arbeitsaufwandes dann lieber sagen ‚was nicht schwarz auf weiß so im Gesetz steht, exekutieren ich auch nicht‘ (und davon gibt es leider doch einige)… Nicht bei der Hornanbindung, nein, so eine Haltung geht gar nicht! Da gibt es keine Kompromisse! Und seither ist es die Regel: entdeckt man derartiges, so gibt es von Vorarlberg bis ins Burgenland nur einen Schluss – Diagnose glasklare Tierquälerei, Anzeige und Abstellen!

So, und jetzt sind wir wieder hier, am Anfangspunkt der Kampagne. Und, trotz aller Probleme, die der Landwirt damals hatte, von der Tierschutzaktion über die Amtsstrafe bis zur medialen Berichterstattung, welche in einem kleinen Dorf oft eine äußerst unangenehme Sache ist (nicht zuletzt deswegen aber umso wichtiger, weil dadurch ein ‚Umdenken‘ in Gang gesetzt werden kann, wenn auch ein unfreiwilliges), steht erneut ein Stier in schweren Ketten im Stall, und der braucht unsere Hilfe – JETZT!!!

Wir berichten in Kürze detailliert über die folgenden Ereignisse!!!
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Schächttage 2019 – von Emotionen, Verhaftungen, Versprechungen und Demo-Action!!! — respekTiere

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Schächttage 2019 – von Emotionen, Verhaftungen, Versprechungen und Demo-Action!!!
Wie schon im Vorjahr haben wir die letzten Tage rund 800 Kilometer auf kleinen Seitenstraßen in Niederösterreich zurückgelegt, um nur ja bei möglichst vielen Schächtbetrieben (also jenen, welche um die Bewilligung für ein betäubungsloses Schlachten angesucht hatten) direkt vor Ort zu sein. Wie wichtig das ist, es lässt sich kaum in Worte fassen – denn tatsächlich führte in der Vergangenheit alleine unsere Präsenz dazu, dass mehrere Schlachthöfe bereits das rituelle Schlachten ausgesetzt haben. Es geht dabei nämlich auch um Prestige, um Ansehen, und das wird in den meist kleinen Gemeinden (Schächten soll so versteckt wie möglich passieren) durch die Bereitschaft, zumindest für jene Tage neben dem ohnehin immer qualvollen Töten auch noch jenes ohne vorangegangene Betäubung in den eigenen Räumlichkeiten zuzulassen, sehr in Mitleidenschaft gezogen. Gar keine Frage, wir wissen von Augen- und OhrenzeugInnen, dass unsere Einsätze wochenlang Gesprächsthema in den Ortschaften bleiben, die Verantwortlichen durch das Aufmerksam-machen mit Konfrontationen bis hin zur sozialer Ächtung zu rechnen haben. Fazit: Wie kaum sonst wo haben diese Proteste einen Effekt, der wirklich nachhaltig ist. Die Wirkung setzt unmittelbar ein, und sie ist eine anhaltende. 🙂
Foto: Protest bei Klosterneuburg!
Unser erster ‚Besuch‘ in diesem Jahr galt einem alten Bekannten – dem kurdischen Schlachthofbetreiber in Bruderndorf bei Stockerau. Dort hatten wir heuer im Gegensatz zum letzten Jahr keine Kundgebung gemeldet, und dass, obwohl wir 2018 so einige Missstände aufdecken mussten. Missstände, welche zu Anzeigen und einem Einsatz der Polizei sowie des Amtstierarztes geführt hatten, welcher seine Aufgabe dann übrigens mehr als bravourös erledigte. Dennoch aber oder gerade deswegen kam es in Folge zu direkten Gesprächen, die im Großen und Ganzen dann auch ganz gut verliefen. Gut deshalb, weil von Seiten des Schächters eine klare Bereitschaft zu erkennen war, seine Schafe wenigstens bis zum grausamen Ende möglichst angstfrei zu halten. Der Schlachthofbetreiber versicherte uns sogar, wir dürften jederzeit wiederkommen, er würde uns seine Tiere gerne zeigen und etwaige Probleme direkt besprechen.
Von dieser Zusicherung wollten wir nun Gebrauch machen, und so gingen wir ohne Umschweife geradewegs ins Zentrum der Schächterei, nur um vom Chef persönlich mit einem wüsten Schimpfkonzert empfangen zu werden. Ja, aus dem Versprechungen des Vorjahres war offensichtlich nichts mehr in Erinnerung geblieben, im Gegenteil. Wir wurden des Geländes verwiesen, sogar die Benützung der öffentlichen Straße wolle man uns untersagen.
So einen Affront, so einen Bruch der Handschlag-Qualität, lassen wir natürlich nicht auf uns sitzen; und so stand bald entgegen der Absicht ein blutübergossener Metzger sowie ein kunstblutiges Schaf an der Straße, ein Transparent verriet: Religionsfreiheit ist keine Rechtfertigung für Tierquälerei!
Mit Argusaugen verfolgten die Anwesenden den Protest, welcher später auch an der Ortseinfahrt sowie vor dem Gemeindezentrum fortgeführt wurde. Herr Schlachthofbetreiber drohte mit der Polizei, ob er sie tatsächlich rief oder nicht, entzieht sich der Kenntnis. Jedenfalls, wir konnten die Kundgebungen ungestört durchführen, keine Beamten erschienen.
Den Rest des Tages sowie den nächsten verbrachten wir mit Recherchearbeiten auf verschiedensten Höfen; quer durch das Land, überall dort, wo betäubungslos getötet werden sollte. Allerdings präsentierten sich die meisten der Betriebe einsam und verlassen, ohne Bewegung, andere zeigten sich abgeschottet und ließen kaum eine Chance zu, die Todgeweihten auch nur zu sehen…
Am Montag standen wir dann schon früh morgens vor einer großen Landwirtschaft in Maria Gugging bei Klosterneuburg. Dort erwartete uns bereits die Polizei, welche während der gesamten Versammlung anwesend blieb. Der Bauer hatte Vorkehrungen getroffen; sein Grundstück war mit einem Absperrband sowie ‚Betreten Verboten‘-Schildern umgeben, und so blieb uns nur ein schmaler Streifen Asphalt. Aber der genügte, um große Aufmerksamkeit bei den AnrainerInnen und PassantInnen hervorzurufen, welche – wie fast überall sonst auch – die Aktion zum überwiegenden Teil mit Beifall und hochgestreckten Daumen quittierten! Schließlich kam der Landwirt selbst; er bot uns zwar Wasser, allerdings kein Verständnis für die Aktion an. Es wäre besser hier zu schächten, anders würden die Leute ihre Tiere in den angrenzenden Nachbarstaaten mit noch lascherer Schächtvorschrift töten lassen – was dann die Tierqual erhöhen würde. Die bösen ehemaligen Ostblockstaaten, Slowakei, Ungarn, usw., immer müssen sie für das selbe Schreckensszenario herhalten, ob nun bei den Hühner-, bei den Puten- oder Schweinehaltern, und jetzt auch bei den Schächtern! Allerdings, der Bauer vergaß sich zu erinnern: nur weil es auch anderswo Tierqual gibt, rechtfertigt das nicht die (zusätzlich zum normalen Schlachtbetrieb) selbst verursachte. Ja, und das Argument ‚Ich muss ja auch von etwas leben‘, ist dann ebenfalls kein wirklich verständliches, denn selbiges könnte doch beispielsweise auch ein Drogendealer behaupten. Der ja auch nur das verkauft, was die KundInnen haben wollen, also bloß deren Wünsche erfüllt…

Hoch anstrengende und emotionale Einsatztage neigen sich nun dem Ende zu. Ein Fazit bleibt: nächstes Jahr werden wir erneut mit aller Vehemenz vor den betroffenen Betrieben stehen, denn eines ist wohl völlig sicher: gerade im Moment wird neben der Beendigung der Opfertage-Schächtung bei Grandits auch bei allen anderen reges Diskussionsklima herrschen. Und wir wetten darauf: zumindest ein weiterer Hof der ‚besuchten‘ wird 2020 keine Schächtungen mehr durchführen! Vielleicht also schaffen wir das betäubungslose Schlacht-Verbot selbst ohne Eintrag in die Gesetzbücher; nämlich dann, wenn sich kein Landwirt und kein Schlachthof mehr bereit erklärt, das grausame Ritual in den eigenen vier Wänden zu dulden!
Und selbstverständlich werden wir auch ‚dazwischen‘ unsere Bemühungen fortsetzen: am Herbst wird es eine neue Regierung geben, und der/die dann zuständige TierschutzministerIn sollte auf die Thematik vorbereitet sein – denn erst wenn sich Österreich in die zuvor genannten Länder mit einem ‚betäubungslosen Schlachtverbot‘ einreiht, kann diese Kampagne als abgeschlossen gelten!!!
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RespekTiere deckt auf: beim ‚Bauern‘ von nebenan‘ – da leben die Schweine im eigenen Kot! —

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Un-un-unfassbar!!! Beim ‚Bauern‘ von nebenan‘ – da leben die Schweine im eigenen Kot!
Vorneweg möchten wir uns für die Fülle von Aussendungen entschuldigen; aber all die Ereignisse der letzten Tage MÜSSEN ganz einfach erzählt werden! Wir haben deshalb Abstriche in der Berichterstattung über die Schächttage gemacht, die vielen, vielen Aktionen inklusive einer Verhaftung bisher ’nur‘ auf Facebook gepostet, aber wir versprechen auch hier genaue Berichte nachzuholen. Der folgende Report MUSS aber sofort Platz finden, ein herzzerreißender neuer Skandal in der Tierhaltung, welcher einmal mehr zeigt: wer Tiere wirklich liebt, der/die isst sie nicht; denn nur dann werden solche Bilder endgültig der Vergangenheit angehören…

Es sind wahrlich unfassbare Fotos aus einem Schweinestall in Streithofen bei Tulln, Bilder, welche wohl von öffentlichem Interesse sind – wie sagen uns doch die BauernvertreterInnen, ‚kauf regional, kauf beim Bauern ums Eck‘. Die Wahrheit ist, wer Tiere schützen möchte, wer um Tierwohl besorgt ist, der/die kauft gar kein Fleisch, sondern ernährt sich ausschließlich vegetarisch, noch besser vegan. Denn nur so und nicht anders ist ‚Tierleidfrei‘ kein bloßes Schlagwort, sondern 100 % gegeben!

Bitte sehen Sie sich die Fotos an, die Tiere ersticken in den eigenen Fäkalien. Natürlich wird der Landwirt wieder hundert Ausreden haben, aber wir denken die Zeitzeugnisse sprechen für sich! Es kann nicht sein, dass die Landwirtschaft ständig Lippenbekenntnisse abgibt, andererseits derartige Zustände nicht nur nicht die Ausnahme sondern anscheinend alltäglich sind – wie viele furchtbare Tierhaltungen haben alleine wir in den letzten Wochen aufgedeckt? Und wie viele schlummern da draußen, vergessen und unbeachtet von der Welt? Wie lange noch schafft es die Kammer, uns eine längst nicht mehr existente rosarote Bauernhofidylle vorzugaukeln? Wie lange kann sie die KonsumentInnen noch für dumm verkaufen, wenn sie mit unzähligen Förderungen der Bauernschaft entgegenkommt, von ‚Tierwohl‘ faselt, aber anscheinend machtlos gegen solche Tierquälerei ist? Ja, nochmals, man spricht nur zu gerne davon beim Bauern ums Eck zu kaufen, zwecks Regionalität sowie Qualität, langsam fragt man sich wirklich was damit gemeint ist?! Nur weil das Fleisch aus der Region kommt, heißt es leider noch lange nicht, dass man damit Qualität erwirbt.
Noch schlimmer – man versucht ohnehin lasche Tierschutzgesetze ständig zu untergraben, mit dem erhobenen Zeigefinger, dass, legt man menschliche Maßstäbe an, ‚unsere‘ Bauern nicht mehr mit dem Markt mithalten können und somit immer mehr Fleisch aus den Nachbarländern mit niedrigeren Standards zu uns gelangt. Aber, so die Frage, wenn man derartige Bilder anschaut – was bitte soll da in Tschechien oder sonstwo ärger sein an Tierhaltung? Ist das regionale, einheimische Qualprodukt weniger schlimm als das ausländische? Tierquälerei bleibt Tierquälerei, egal wo sie passiert. Und das sich Österreich an der totalen Ausbeutung beteiligt, ist Schande genug… Landwirte wie diese, sie sind eine Schmach für ihren ganzen Berufsstand.
‚Das Tierschutzgesetz (TSchG) schützt das Leben und das Wohlbefinden der Tiere; es zielt daher nicht bloß darauf ab, das Tier vor der Zufügung tierschutzrelevanter Belastungen wie z.B. Schmerzen oder Leiden, zu schützen, sondern verpflichtet den Tierhalter auch dazu, eine weitgehend art- und verhaltensgerechte Haltungsumwelt zu schaffen und aufrecht zu halten sowie in tierschutzkonformer Weise mit dem Tier umzugehen.
Nach den allgemeinen Grundsätzen der Tierhaltung (§ 13 Abs. 2 TSchG) muss die Haltungsumwelt so beschaffen sein, dass die Bedürfnisse der Tiere in verschiedenen Funktionskreisen des Verhaltens angemessen befriedigt werden können, sodass das Wohlbefinden weitgehend gewährleistet ist.‘
Trifft auch nur ein Punkt hier zu? Entscheiden Sie!

Kein Halm Stroh als Unterlage, statt dessen nur Kot. Sämtliche Schweine über und über fäkalienbeschmiert. Der vorderer Bereich der Buchten besteht aus so völlig zu recht schwer in Kritk stehendem Spaltenboden; hinten gibt es zwar knappe durchgehenden Böden als Liegefläche, allerdings ist darauf kein Zentimeter trockener Platz zu finden, sie sind mit einer einzigen Masse von Kot überzogen. Würden Sie so leben wollen? Warum mutet man dies dann anderen Lebewesen zu??? Als ‚Beschäftigungsmaterial‘ dient pro Box EIN Stück Holz oder EINE Kette. Schade um den ‚Feinkostladen Österreich‘, der wohl nichts mehr als ein flotter Slogan ist. Ein Slogan, der mit Kot beschmiert ist. Zum Weinen.

Wir haben selbstredend Anzeige wegen der völlig unzumutbaren hygienischen Bedingung sowie des Tatbestandes der Tierquälerei bei der Behörde erstattet!

Tiere so zu halten ist ein unfassbarer Skandal! Wir werden natürlich über das weitere Geschehen ausführlich berichten!!!
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Update Hummerhaubenlokal – ein riesen Erfolg für den Tierschutz!!! :) — respekTiere

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Update Hummerhaubenlokal – ein riesen Erfolg für den Tierschutz!!! 🙂
Unfassbar – wir sind überglücklich!!! Eine höchst entgegenkommende Polizei und ein Amtstierarzt, der nach vielen Erfahrungen längst zu einem unserer ganz persönlichen Helden mutiert ist!
Was für ein Erfolg – nicht nur, dass dieses eine Lokal in Kleinwien bei Furth nach unserer Recherche und der heutigen Kundgebung direkt vor seinen Toren vom Arm des Gesetzes getroffen wurde – und wir bitten die BetreiberInnen inständig, streichen Sie Hummer endlich von der Speisekarte, denn der ist keine Delikatesse sondern höchst tierquälerischer Strafbestand – der Fall geht noch viel, viel tiefer, weiter! Denn auch der Großhändler wird zur Rechenschaft gezogen, und mit ihm alle AbnehmerInnen!!! Wie auch anders, der Transport dieser so feinfühligen Tiere ist grausam, deren Haltung sowieso, die Tötung noch dazu!!!
Ja, man kann mit Fug und Recht behaupten, dieser Einsatz wird im Bezug ‚Hummer‘ keinen Stein auf den anderen lassen, er könnte als Präzendenzfall endlich, endlich, endlich das endgültige Aus für eine solche Tierqual in Österreich bedeuten!

ein umfassender Bericht folgt später! 🙂

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Breaking News, die Zweite!!! RespekTiere vor Fallstaff-ausgezeichneten Restaurant – Jetzt!!!

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Breaking News, die Zweite!!! RespekTiere vor Fallstaff-ausgezeichneten Restaurant – Jetzt!!!
Am Fuße des Göttweigers im wunderschönen Kremserland gibt es ein Top-Landgasthaus auf höchstem Niveau – das Restaurant Schickh. Auf dessen Speisekarte finden sich dann auch Hummer, laut der Vorlage ‚aus eigenem Meerwasserbecken‘.
Sie wissen, die Hummerthematik ist für uns eine ganz besonders sensible – wo wir bisher mit großem Einsatz merhere Gesetzesänderungen bewirken konnten. So dürfen die wunderbaren Tiere heute nicht mehr mit zusammengebundenen Scheren in strukturlosen Becken gehalten werden, womit wir dem bloß profitorientierten Großhandel dem Himmel sei Dank einen endgültigen Schranken vorgeschoben haben! Letzter entscheidender Erfolg – Hummer dürfen in Österreich nicht mehr ohne Betäubung getötet werden; hierfür ist ein eigenes Gerät notwendig.
Fotos: zu dieser ‚Lagerung‘ fällt einem mitfühlenden Menschen tatsächlich nur ein Wort ein – UNFASSBAR!!!

Allerdings, das Meerwasserbecken war bei unserer vorangegangenen Recherche leer, bis auf die Spinnweben, welche drauf schließen lassen, dass es auch schon lange nicht besetzt gewese ist – und dann der absolute Hammer: auf Nachfrage präsentierte uns das Personal nach langem Zögern eine Kühlkiste mit einem Dutzend eiskalter – aber lebender – Hummer darin, mit zusammengebundenen Scheren übereinandergestapelt!!!! Unfassbar!!! Eine Tierquälerei höchster Stufe, genau wie die Auszeichnungen des Restaurants (Gault&Millau, Falstaff, A-la-cart‘)!!!
RespekTiere-AktivistInnen stehen nun vor dem Restaurant und erwarten die Polizei sowie den Amtstierarzt! Bericht folgt in Kürze!!!
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Breaking News! RespekTiere vor Schächthof bei Klosterneuburg!!! — respekTiere

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Breaking News! RespekTiere vor Schächthof bei Klosterneuburg!!!
Soeben haben sich RespekTiere-AktivistInnen vor einem Schächtschlachthof bei Klosterneuburg eingefunden, um dort vor Ort gegen das betäubungslose Schlachten zu protestieren!

Dies wird nicht der einzige Protest des Tages sein, am Nachmittag stehen wir vor einem weiteren Betrieb, wo Tiere rituell ohne Betäubung sterben müssen. Und morgen sind wir deswegen in Kirchschlag in der Buckligen Welt vor dem Schlachthof Grandits! Schächtverbot – JETZT, lautet die Devise!!!
Bericht folgt in Kürze!
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Kurban Bayram 19 – Proteste gegen das betäubungslose Schlachten am laufenden Band!!! — respekTiere

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Kurban Bayram 19 – Proteste gegen das betäubungslose Schlachten am laufenden Band – JETZT!!!
Noch hat das Islamische Opferfest, Kurban Bayram, noch gar nicht offiziell gestartet, gibt es schon den ersten Eklat! So fanden sich heute im niederösterreichischen Bruderndorf bei Niederhollabrunn erneut RespekTiere-AktivistInnen ein, um schon im Vorfeld die Vorgänge hin zum betäubungslosen Schlachten zu dokumentieren!
Ja, der dortige Schlachthofbetreiber hatte uns im Vorjahr fest versprochen, wir könnten in Zukunft jederzeit bei ihm nachfragen, er würde uns die Tiere zeigen – wenn wir im Gegenzug auf das versteckte Fotografieren verzichten. Dem Handschlag-Deal wollten wir nun nachkommen, gab es doch im letzten Jahr gerade hier so manch Beanstandenswertes (so musste 2018 auf unsere Interventation zum Beispiel sofort ein Hitzeschutz für die Schafe gebaut werden – welche übrigens zum Großteil aus RUMÄNIEN gebracht worden waren!!!)…
Nur, unser Entgegenkommen war ein Fehler, wie sich schnell herausstellen sollte!
Denn Handschlag und Handschlag-Qualität sind leider zwei furchtbar verschiedene Dinge; jedenfalls, sofort als uns der Metzger erblickte, verlor er auch schon die Fassung, brüllte, wollte uns schließlich sogar die öffentliche Straße zu benutzen verbieten!
So, das war’s dann also mit der Freundlichkeit; mit dieser unerwarteten Entwicklung aber letztlich auch mit unserer! Entgegen den Plänen einer reinen Dokumentation auf diesem Hof entschlossen wir uns im Gegenzug zu einer Spontandemo, die Rufe der Gegenseite nach der Polizei geradewegs ignorierend.
Und nicht nur vor dem Schlachthof selbst, alsbald begrüßten wir auch bei der Ortseinfahrt die PassantInnen – Bruderndorf, hier stinkts nach Tierqual!!!
Foto: auch das Ortszentrum beehrten wir…
Es sollte ein langer Tierrechtstag werden, und tatsächlich sollten wir bis nach Mitternacht unterwegs sein! Im Laufe des Tages besuchten wir mehrere Höfe, und wir können versprechen, auch abseits des Schächtens wird diese Woche eine unfassbar spannende, eine skandalreiche, ohne jede Frage. Unfassbare Dinge kommen da auf uns zu – doch dazu später!
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