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Pressespiegel Bulgarien-Einsatz! Großes RespekTiere-Tierschutz-Flohmarkt-Wochenende!!!

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Unser Bulgarien-Einsatz hat sehr großes Medien-Interesse nach sich gezogen! Einfach super!

Bitte lesen Sie den Bericht der Kronen-Zeitung:
https://www.krone.at/1805108
Auch die ‚Salzburger Nachrichten‘ schrieben über das Kastrationsprojekt:
https://www.sn.at/salzburg/chronik/hunderte-strassenhunde-in-bulgarien-gerettet-60718243

Die Tageszeitung ‚Heute‘ verfasste ebenfalls einen Artikel:
https://www.heute.at/oesterreich/niederoesterreich/story/N–Aktivist-rettet-Hunde-in-Bulgarien-42517585

Die ‚Niederösterreichischen Nachrichten‘ wussten folgendes zu berichten:
https://www.noen.at/krems/kammerner-putzgruber-tierschutz-in-bulgarien-das-leid-ist-unfassbar-tierschutz-thomas-putzgruber-123057170

Sie wissen wie unentbehrlich Leserbriefe zu solchen Thematiken sind; je mehr Reaktion auf einen Tierschutz-Artikel erfolgt, desto eher wird die jeweilige Zeitung auch in Zukunft wieder über Tierschutzbelange berichten!
Wer schreiben möchten, ein paar Worte schon genügen:

Für die Krone: leser@kronenzeitung.at; für die SN: Redakteurin Birgit Kaltenböck,
birgit.kaltenboeck@svh.at   für ‚Heute‘: feedback@heute.at    für die Niederösterreichischen Nachrichten: redaktion.krems@noen.at
Die Kekse-Back-Saison hat begonnen! Auch dieses Jahr wieder, wie bereits die letzten Jahre, bekommen wir von den Tierfreunden aus Linz und Umgebung köstliche, vegane Weihnachtskekse zur Verfügung gestellt, die über den Verein Otelo jeden Sonntag vor Weihnachten gemeinsam gebacken werden. Für eine Spende von 15 Euro pro ½ kg geben wir diese köstlicher Weihnachtsbäckerei gerne an euch weiter und ihr könnt damit eines unserer zahlreichen Projekte (Esel in Mauretanien, Kastration in Bulgarien, Hundeheim in Rumänien, Katzenasyl in Bratislava und Bulgarien) unterstützen. Wenn ihr uns durch den Erwerb der selbstredend bio-veganen Köstlichkeiten unterstützen wollt, schreibt bitte eine Mail an Christine Schreiner (sc.christine.21@gmail.com). Sie wird euch die Kekse auch gerne, gut verpackt, zuschicken (Porto ca. 5 Euro). Bestellungen nach Deutschland bitte bis spätestens 10. Dezember damit sie auch wirklich noch vor Weihnachten ankommen. Ihr könnt die Köstlichkeiten jedoch auch gerne bei unseren Infoständen vor Weihnachten (2. 12. bei der so großartigen Pfotenhilfe in Lochen und am 16.12. und 17.12. am Tollwood in München) abholen. Auch am kommenden Wochenende, Flohmarktwochenende in Salzburg, können die Kekse bereits erworben werden! Eine Vorbestellung wäre gut, damit ihr sie auch sicher bekommt – die Nachfrage ist sehr groß!

Wer möchte, kann auch gerne beim Backen der Kekse mitmachen. Dieses findet jeden Sonntag vor Weihnachten von 14.00 bis ca. 20.00 Uhr im Volkshaus Auwiesen (Wüstenrotplatz 1) statt. Wer mag, kann auch gerne Backzutaten mitbringen.

Vielen lieben Dank, wenn ihr diese großartige Aktion unterstützen wollt!

Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei den so großartigen BäckerInnen und Bäckern rund um Christine und Daniel – eine sooooo tolle Aktion, die Jahr für Jahr einen unfassbar wertvollen und unverzichtbaren Beitrag für unsere Projektarbeit garantiert!!!

Fotos: unfassbar, so viele Kekse konnte das so großartige Linzer Team schon am ersten Back-Wochenende schaffen!!! Ihr seid die Besten!!!
Achtung, Achtung!!! Am kommenden Wochenende, Samstag 17. bzw. Sonntag 18. November, findet wieder der große RespekTiere-Tierschutz-Flohmarkt in Salzburg statt!!!
Wo? Rosa-Hofmannstr. 6, Salzburg /Taxham (Nähe Europark), im Gemeinschaftssaal der Rosa Zukunft!
Wann? Samstag, 9 bis 17 Uhr, Sonntag, 10 bis 16 Uhr!!!
Wer Zeit und Lust hat, wir können noch Hilfe beim Ein- bzw. Wegräumen brauchen, Freitag ab 17 Uhr, Sonntag ab 15.30 Uhr! Über Torten- und Kuchenspenden würden wir uns riesig freuen!!!
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..die dunkelste Stunde vor dem Sonnenaufgang

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….die dunkelste Stunde vor dem Sonnenaufgang
Am Weg zur Wasserstelle, dieses Mal weit außerhalb, an den Rändern der expandierenden Metropole gelegen, mache ich aus dem Auto heraus ein paar Bilder. Mehr zufällig. Warum auch immer, eines schaue ich mir am Bildschirm dann auch gleich an – und da ist ein Esel erkennbar, der am Boden liegt, den Anforderungen des Lebens w/o zu geben scheinend. Selbst wenn der Anblick für sich alleine schon ein fürchterlicher ist, es kommt schlimmer. Ein Zweiter steht daneben, stupst ihn deutlich erkennbar mit seiner Nase, möchte ihn zum Aufstehen bewegen!
Dr. Dieng, bitte halten Sie an, wir müssen zurück! Anders als wir es aus Europa gewohnt sind, dreht der Arzt einfach am Straßenrand, denn die Gegenfahrbahn ist abgetrennt – doch die benötigt er gar nicht. Zuerst geht es nun an der Piste neben dem Verkehrsweg entlang, dann, als Fahrzeuge und Fußgänger im Wege stehen, eignet er sich wie selbstverständlich wieder die Fahrspur an, jetzt aber in verkehrter Richtung. Als Geisterfahrer bewegen wir uns nun im Stoßverkehr, über bestimmt 200 Meter hinweg!
Dann sehen wir das Duo; der Freund des Sterbenden steht wie angewurzelt an dessen Seite, mag die Realität nicht akzeptieren. Aber die spricht eine klare Sprache; ein offener Beinbruch, der Knochen ragt aus dem Unterschenkel. Hoffnungslos. Ein tobender Orkan im Kopf. Dazu der Treue, der ihm selbst im Tode noch beisteht. Gibt es Schrecklicheres zu bezeugen?
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Als wir aus dem Auto steigen, entfernt sich der Freud; er wandert aber nur zum Mittelstreifen, dort bleibt er stehen und beobachtet die Szenerie. Ob da Hoffnung aus seinen Augen spricht, Hoffnung, dass wir dem Kameraden vielleicht doch irgendwie helfen können?
Leider aber müssen wir ihn enttäuschen, einmal mehr; so wie ihn Menschen stets enttäuscht haben, missbraucht, geschlagen, des Sinnes im Lebens beraubt. Fest steht, bis auf Schmerzmittel gibt es nichts zu verabreichen. Der Arme ist dem Tode geweiht, wäre es auch in unseren Ländern, die Verletzung zu schwer, um auch nur einen Funken Zuversicht zuzulassen.

Dann erreichen wir den Zielort; un- un- unfassbar, der Freud des Esels steht noch immer neben dem Sterbenden, wie ein Krieger im Wind, gebeugt und von den Wettereinflüssen gezeichnet, aber ungeachtet all dessen stupst er die Seite und leckt weiter die Wunden des so schwer Verletzten. Es gibt keine Beschreibung hierfür; nichts würde dem gerecht werden, was der Anblick für mitfühlende Herzen bedeutet. Fast 10 Stunden nach dem ersten Zusammentreffen, wahrscheinlich schon Stunden zuvor, hat er an dessen Seite gewacht, ohne Wasser, ohne Essen, der prallen Sonnen schutzlos ausgeliefert. Hat den vorbeibrausenden Verkehr getrotzt, die zerfallenden Fahrzeuge nur wenige Zentimeter neben sich. Es ist eine schwere Stunde, eine herzzerreißende. Eine jener, die man so nie erleben möchten, nicht in tausend Jahren, eine jener, deren Dramatik kein noch so gut gemachter Hollywoodblockbuster je nachvollziehen wird können.
 

 

Noch bewegt sich das Augenlied des Sterbenden, ein letzter Wimpernschlag. Dr. Dieng setzt eine zweite Spritze. Die Füße gestreckt, erstarrt der Körper. Das Licht in den Augen, es erlischt wie eine Kerze im anbrausenden Sturm.

Sein Freund steht noch immer da, einige Meter im Abseits zwar, aber er begleitet ihn bis in den Tod. Ein gebrochenes Denkmal der Nächstenliebe. Gibt es Beispiele unter Menschen? All jenen, welche den Tieren Gefühle absprechen, wünsche ich hier zu sein, neben uns zu stehen, diese unendliche Traurigkeit zu verspüren. Nie war ein Mensch tapferer als dieser Esel, nie war ein Mensch liebender, diese Feststellung stelle ich als bittere Wahrheit hiermit in den Raum.

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Einsatz in Nouakchott – es gibt soooo viel zu tun!
Die Wüstensonne brennt heiß, die Temperatur klettert selbst jetzt im ‚Winter‘ fast jeden Tag auf die 37 Grad-Marke. Dennoch schuften die Esel, ungeachtet der Belastungen, tagtäglich in diesem Wahnsinn aus Verfall und Verkehr. Das RespekTiere-Team vor Ort stemmt sich seit nunmehr 13 Jahren gegen die Unfassbarkeit – mit großem Erfolg!
Und nicht nur die Esel, inzwischen können wir unsere Hilfe immer mehr auch auf die ‚besten Freunde des Menschen‘ ausdehnen, was uns in einem islamischen Land umso stolzer macht! Alleine heute konnten wir mehr als 10 Hunde behandeln, unter den oft widrigen Umständen ist die Mission eine soo wichtige: wir pflanzen die Saat des Tierschutzes, und es wird uns gelingen – vielleicht nicht heute oder morgen, aber bestimmt irgendwann – die Ernte einzufahren!
Fotos: Dr. Dieng und Moussa ziehen Flüssigkeit aus einem riesigen Geschwulst am Hals des Hundes!
Unten: immer wieder werden uns Hundebabys gebracht, welche wir zumindest einmal von den Parasiten befreien. Rechts: Dr. Facharani behandelt eine kleine Ziege.
Fotos: Zappa, eine Koryphäe auf seinem Gebiet! Rechts: Rückstrahler sind eine Lebensversicherung in diesem Land – wir haben mehr als 100 Stück davon mitgebracht und montieren sie alle!
Foto: Dr. Facharani und Mohamed entfernen ein Geschwulst am Enddarm eines Eselchens!
Bitte helfen Sie uns helfen! Die Tiere brauchen uns – und wir brauchen Sie!!!
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Esel in Mauretanien – wir sind ihre Hoffnung!

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Gestern Bulgarien, heute Mauretanien – wir sind im Einsatz in einer Welt, wo sich die Hoffnung aus der Hoffnungslosigkeit schöpft!
Seit zwei Tagen sind wir nun schon wieder direkt vor Ort; ‚Esel in Mauretanien‘ ist so ein wundervolles Projekt, und mit größter Ehrfurcht nehmen wir seit der Gestaltannahme eines Traumes die extreme Aufgabe an. In einer Welt der verkörperten Hoffnungslosigkeit dürfen wir seit nunmehr 13 Jahren Hoffnung bringen! Einst eine dürftige Pflanze im heißen Wüstenwind trägt die zarte Saat ‚Tierschutz‘ langsam Früchte. Ja, es ist die deprimierendste, aber andererseits – schaut man sich die Erfolgsgeschichte unserer Arbeit im Saharaland mit Abstand an – auch die schönste Berufung der Welt. Und trotz all des Leides, des Kummers und der ob und dann Oberhand gewinndenen Verzweiflung möchten wir keine Sekunde hier missen.
Bitte helfen Sie uns helfen! Die Esel brauchen uns, soooo dringend; und wir brauchen Sie, um täglich Hilfe bringen zu können!!!
Kaum zurück aus Bulgarien, sind wir schon wieder mittendrinn im nächsten unfassbar wichtigen Projekt; Foto oben: so viele Güter konnten wir wieder in unsere Koffer für das Projekt verstauen! Schon am ersten Tag im Volleinsatz – Esel in Mauretanien at it’s best!!!

Achtung, Achtung! Am kommenden Montag geht das RespekTiere-Radio wieder on-air! Pünktlich um 18 Uhr auf der Welle der Radiofabrik 97,3 und 107,5, direkt über den livestream (www.radiofabrik.at) oder über Cablelin 98,3 könnt Ihr all die Problematiken der letzten Wochen nachhören; unsere Bemühungen für die Wachteln, gegen die Hornanbindung der Rinder, die unfassbaren Hundehaltungen im Waldviertel, all diese hoch brisanten Themen werden wir dabei ansprechen!
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Stoppen wir die Barbarei – die Hornanbindung MUSS verboten werden!!! Unfassbar: ÖVP und FPÖ schmezzern Antrag zur gesetzlichen Verankerung von Haltungsvorschriften für Wachteln ab

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Stoppen wir die Barbarei – die Hornanbindung MUSS verboten werden!!!
Neben den untragbaren gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Wachteln hat sich nun auch eine zweite, ganz ähnliche Front gebildet; es geht hierbei um die Hornanbindung von Rindern, in erster Linie Stieren, welche nach Meinung der ExpertInnen zwar die physiologischen Bedürfnisse der Tiere missachtet – daher nach §16-1 des Tierschutzgesetzes strafbar sein müssen – aber leider noch immer praktiziert wird. Warum? Weil es keine Stelle im gesagten Kontext gibt, welche die Tierquälerei explizit verbietet; und wir alle wissen: was dann nicht schwarz auf weiß verboten ist und – wenn auch noch so kleine – Vorteile irgendwelcher Art für den/die TierhalterIn bietet, wird von hartherzigen Menschen nur allzu gerne gnadenlos ausgenützt…
Wir sind schon in einem der letzten Newsletter auf die Situation näher eingegangen; dabei haben wir festgestellt, auch wenn die Hornanbindung nicht ausdrücklich verboten ist, so ist sie aber andererseits paradoxerweise auch nicht erlaubt. Denn mehrere Passagen im Tierschutzgesetz sprechen hierbei eine klare Sprache.
Wir fragten also bei sämtlichen Tierschutz-Ombudsmännern/frauen des Landes nach und bemühten auch verschiedene AmtstierärztInnen um eine Meinung zur Thematik.
Der Tenor ist ein einhelliger – trotz keines klaren Verbotes würden die Amtsorgane durch die Bank eine Hornanbindung in ihrem Wirkungsbereich nicht dulden, ganz im Gegenteil. Aus sehr einfach nachvollziehbaren Gründen ist im gegebenen Falle eine Amtshandlung zur Entfernung der Stricke der Meinung der ExpertInnen nach sehr gut zu argumentieren.
Unfassbar: dieses Rind entdeckten wir vor kurzem im Waldviertel!
So schrieb uns etwa eine sehr engagierte Tierschutz-Ombudsfrau aus Niederösterreich, Dr. Lucia Giefing, folgendes:
‚Ja, leider ist in den tierschutzrechtlichen Bestimmungen kein dezidiertes Verbot der Hornanbindung bei Rindern festgeschrieben. Allerdings sind aus meiner Sicht durch die Hornanbindung vor allem auch die Möglichkeit des Sich-Beleckens, des Einnehmens verschiedener Liegepositionen (z.B. mit zurückgelegtem Kopf) und die Ausführung des Kopfschwungs stark eingeschränkt und ist das Verbot der Hornanbindung wohl mit diesen Argumenten begründbar.‘

Eine Kollegin, welche den Sachverhalt bevor veröffentlich zuerst mit ihren AmtskollegInnen abklären möchte, vertritt dieselbe Ansicht, nämlich dass eine Hornanbindung prinzipiell nicht gesetzeskonform ist. Sie begründet die Feststellung mit der 1. Tierhaltungsverordnung, welche zwar die Anbindung von Rindern erlaubt, jedoch liest man dort zB. von Halsriemen, Seilen und Ketten, die dann ständig zu kontrollieren sind. Es verbietet sich deshalb die dauerhafte Anbindung an der Hornbasis mittels eng-geschnürtem Seil durch §13 TSchG, welches in seinen Absätzen 1-3 darauf hinweist, dass Tiere entsprechend ihren ethologischen und physiologischen Bedürfnissen gehalten werden müssen und dass weiters ihre Körperfunktionen und Ihr Verhalten nicht gestört werden dürfen. Dies ist wohl nicht zu vereinbaren mit einer derartigen Anbindung, da keine normale Kopfhaltung oder Verhalten möglich ist.

Dr. Cornelia Rouha-Mülleder aus Oberösterreich gab folgende Stellungnahme zum Thema ab:
‚Aus meiner Sicht widerspricht die Anbindung von Rindern an den Hörnern den tierschutzrechtlichen Bestimmungen eindeutig. Eine Anbindung von Rindern an den Hörnern schränkt das Verhalten dieser massiv ein (etwa beim Aufsteh- und Abliegevorgang, bei den Liegepositionen – Kopf zurück, beim Komfortverhalten – sich Belecken), erhöht das Verletzungsrisiko für die Rinder massiv und kann auch zu ungerechtfertigten Schmerzen, Leiden oder Schäden der Tiere führen.‘

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Breznik, die 8.! 132 OP’s – Kastrationsprojekt at it’s best!!!

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Breznik, die 8.! 132 OP’s – Kastrationsprojekt at it’s best!!!
Der warme Wind am Morgen kündete wieder einen fast sommerlichen Tag an, einen solchen, der auf jeden Fall viel zu heiß für Mitte Oktober ist. Tatsächlich hatte, seit es eine offizielle Wetteraufzeichnung gibt, die Quecksilbersäule des Thermometers nie zuvor eine wärmere, durchgehende Periode angezeigt wie wir es in diesem Jahr erlebten. Der wievielte Sommertag, einer also, der mehr als 25 Grad misst, es heute werden soll, wer kann es erraten? 125 an der Zahl, der erste davon gemessen Anfang April, der wahrscheinlich letzte für 2018 wird wohl, glaubt man den Vorhersagen, am kommenden Freitag folgen. Die unglaublich hohe Anzahl viel zu warmer Tage mag ein Grund zu Freude für die Spaßgesellschaft sein, wo kein Gedanke auf das Morgen gelegt wird; ganz sicher aber ist sie ein Grund zur tiefsten Trauer für die gesamte beseelte Natur, wo derartige Extreme mit den unausweichlich schrecklichsten Folgen verbunden sind.
Etwas gedankenverloren haben wir im Flugzeug der Austrian Airlines Platz genommen, der Airbus 320 mit der Flugnummer OS795 wird uns in den nächsten eineinhalb Stunden in eine andere Welt entführen, in eine Welt herzlicher Menschen, aber auch eine der unabdingbaren Tierqual, der ausufernden Korruption und der zerfallenden Gebäude. Cosma und Alex haben neben mir Platz genommen, die MitstreiterInnen so vieler großartiger Aktionen und Recherchen; aber auf einer derart weiten und letztendlich sicher auch unfassbar – körperlich und geistig – anstrengenden Reise sind sie bisher noch nie dabeigewesen. Ich lehne mich sehr entspannt und zufrieden zurück; mit solch großartigen Menschen an der Seite, was soll da schon schiefgehen?

Die kommenden 7 Tage verbringen wir also in Bulgarien; in Sofia, so Gott will, werden wir dem Rumpf des Himmelsboten entsteigen, ein Auto mieten und uns dann in Richtung Breznik begeben. Breznik, Sie erraten es bestimmt, ist jenes kleine Städtchen, wo wir nun schon zum 8. Mal in Folge Gast sein werden, um dort ein ehrgeiziges Kastrationsprojekt durchzuführen!

Foto: Alex, Cosma und Tom, noch nicht im vollen Bewusstsein, wie sehr die nächsten Tage an die Substanz gehen werden!

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…der Wahnsinn hat einen Namen

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…der Wahnsinn hat einen Namen

Am letzten Abend in Bulgarien hat der Wahnsinn nochmals Farbe bekannt – zwei Hunde sind bei jenen Wohnblocks ermordet worden, wo unser Mitstreiter Aleko lebt. In der Umgebung passieren immer wieder tödliche Attacken an Vierbeinern, erst vor wenigen Wochen wurde direkt vor Alekos Augen ein Straßenhund regelrecht hingerichtet…
Sofort fuhren wir zum Tatort, es würde auch einen Polizeieinsatz geben. Aber als wir am zugewiesenen Ort ankamen, waren die Uniformierten aber leider schon vor uns da, wurde das Gelände bereits gesichert. Es handelte sich nun um eine ‚Creme Szene‘, Zutritt verboten, sagten die Beamten in der ihnen eigenen herrisch-arroganten, dennoch geradezu lächerlichen Art. Ärgerlich, denn wir hätten ansonsten das Schreckliche dokumentiert, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Es ist, wie es immer ist in diesem Land; der Polizist gibt sofort zu verstehen, viele Menschen hätten Angst vor Hunden und wieder einmal sind irgendwo imaginäre Kinder irgendwo gebissen worden; auf Facebook verbreitet, ohne jede Überprüfung, ohne jede Beweise.
Aber das hält die Beamten anscheinend nicht davor zurück, Verständnis für den Täter aufzubringen… was soll man da noch erwarten? Unfassbar! Einige Meter vor uns liegen sie, inmitten eines Parks. Eingerollt in Stoffe, entsorgt; zwei junge Huskys, ausgelegt zur Ansicht, sagt die inzwischen ebenfalls angekommene Daniela, Alekos Mam. Gut sichtbar als Warnung hinterlassen für alle HundehalterInnen der Umgebung…
Was ist das für eine Welt in der wir leben???
Fotos: dioe ermordeten beiden Hunde, ausgelegt in einem Leichentuch mitten im Park… handelt es sich dabei um jene, welche als Abgängig gemeldet via Facebook verzweifelt gesucht werden?
Foto: Polizeieinsatz in der Nacht – angeblich werden Spuren aufgenommen; leider aber haben Hundemörder in der Regel nichts zu befürchten!

Nun sind wir gerade dabei, an jenem Ort, wo gestern die beiden Huskys ermordet worden sind, einen Protest durchzuführen. So sehen die vorbeieilenden Menschen Gevatter Tod, ‚Stop Killing Dogs!‘, prangt in riesigen Lettern am Transparent!

Tatsächlich ist heute nur hundert Meter vom Tatort entfernt schon wieder eine Tragödie passiert – Kinder hatten einen Hund in den Fluss geworfen, und eine Menschenansammlung versuchte ihn zu retten. Gerade als ich vorbeifuhr, konnten mehrere HelferInnen das arme Tier dem Wasser entreißen. So gibt es in all dem Schlechten wenigstens auch etwas Gutes zu berichten…
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Wenn Hundebabys wie Müll behandelt werden…

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Wenn Hundebabys wie Müll behandelt werden…
Unser Bulgarien-Einsatz neigt sich langsam seinem Ende entgegen. Heute möchten wir Euch noch eine kleine, aber umso aussagekräftigere Geschichte vom ganz normalen Wahnsinn im Balkanland erzählen!
Wir hatten irgendwo in Breznik einen Welpen aufgefunden; der Arme rannte mutterseelenalleine und offensichtlich orientierungslos durch die Straßen, unbeachtet von den Menschen ringsum. Zu oft wiederholt sich eine derartige Szenerie, zu alltäglich ist der Anblick, als dass jemand auf ein solches Schicksal überhaupt nur aufmerksam werden würde. Das Hundebaby ließ sich aber nicht einfach einfangen, nein, es bewies Lebensgeister, und nur durch einen Trick gelang es schließlich den Welpen festzuhalten und in die Transportbox im Auto zu bringen.
Während wir nun wieder aufbrechen wollten, kam ein Mann, in schmutzige Kleidung gehüllt und auf Krücken gestützt, auf uns zu; er deutete an, er hätte ebenfalls Hunde im Garten, welche wir auch noch mitnehmen sollten. Also folgten wir ihm; hin zu einem zerberstenden Haus, einer Triste aus verwelktem Beton und verfaulendem Holz, von den Elementen übel zugerichtet, der verwachsene Garten vom Abfall übersäht. In einem Eck des Durcheinanders war altes Brot ausgelegt, vom Schimmel befallen – offensichtlich der Essensplatz für die Hunde. Anderes hatten sie wahrscheinlich nie bekommen. Mitten im Inferno – ein weißer Welpe im gottfürchterlichstem Zustand! Sein Körper ein Gerippe, jeder einzelne Knochen zeichnete sich durch die gespannte, pergamentene Haut ab. Seine stahlblauen Augen schienen um Hilfe zu bitten, seine Gestik aber wollte keinerlei Schwäche verraten. Was für einen unbändigen Mut der kleine Kerl besaß! Knurrend, zähneknirschend, huschte er im Augenblick davon, von mir verfolgt durch einen dunklen, mit Glasscherben und Plastikmüll verunstalteten Gang hinter dem Haus; beim WC, ein sogenanntes Plumps-Klo im Freien, ein Loch mit drei verfaulenden Holzwänden um sich, versteckte er sich hinter einer dicken Folie, welche im Garten vor sich hin verrottete. Vorsicht war geboten, der Süße offensichtlich krank, trotzdem aus tiefster Kehle knurrend – gebissen werden sollte man im Einsatz nie, in diesem Falle wohl ganz besonders nicht! Tollwood ist noch immer ein Thema in Bulgarien, andere Krankheiten sowieso. Letztendlich aber konnten wir ihn durch einen schnellen Griff in den Nacken festhalten; der Welpe nutzte nun die letzten Kräfte, wollte sich unbedingt befreien; warum, stellten wir uns die Frage, warum ergab er sich nicht einfach – schlechter konnte es für ihn ohnehin nicht werden, egal was immer auch passieren mag. Vielleicht wollte er nur seine Ruhe, in der Hoffnung alsbald zu sterben, seine Seele auf den Weg irgendwo hin über die Brücke gleiten zu lassen; dorthin, wo ‚Mensch‘ entweder der Zutritt gänzlich verboten oder er Gleicher unter Gleichen ist und reumütig vor Scham den Blick zu Boden gleiten lässt, wenn sein ‚bester Freund‘ vorbeikommt; im Wissen, er hat unfassbare Verbrechen an ihm begangen…
Fotos: Müll und Dreck als Lebensraum, schimmeliges Brot als Nahrung…
Nun war auch der Junge des Mannes gekommen; 10, 12 Jahre alt, am Vormittag fern der Schule, mit Zigarette in der Hand. Er bemerkte trocken, ein zweiter Welpe wäre im Garten, auch den sollten wir suchen. Was wir aber vorher noch fanden, war ein im Gras liegender toter Welpe; entsorgt wie Müll, liegengeblieben, genau dort, wo er seine letzten Atemzüge getan hat. Unbeachtet, unbeweint. Ein Schicksal unter hunderttausenden…
Dann entdeckten wir den Gesuchten; auch er versuchte sich mit vor Panik geweiteten Augen zu verstecken, ins Gras einzugraben, hinter den Büschen zu verschwinden, im Müll unsichtbar zu werden. Als er sich aber entdeckt wiederfand, zeigte er ebenfalls die blanken Zähne, mutig wie ein stolzer Krieger, trotz der bodenlosen Unterlegenheit keine Spur von Aufgabe. Einmal noch entwischte der Arme, nun aber steckte er in der sprichwörtlichen Klemme – eine verrostete Eisenplatte schränkte seinen Fluchtweg auf eine einzige Alternative ein – direkt auf uns zuzulaufen. Dazu allerdings fehlte ihm bereits die Kraft. Ebenso dünn wie sein Geschwisterchen, noch dazu mit einer schwer verletzten Vorderpfote; wohl von einem schweren Gegenstand auf die doppelte Größe breitgewalzt…
Fotos: das Herz eines Löwens… hoffnungslos gefangen, dramatisch unterernährt, mit zertrümmerter Pfote; trotzdem stellt sich die Süße allem entgegen, was auch immer kommen mag… unten: dieses Hundebaby war bereits tot; wir konnten nichts mehr tun. Was mit den anderen 6 passiert ist, werden wir wohl nie erfahren. Gutes aber sehr wahrscheinlich nicht…
Zurück im OP-Saal wurden natürlich sofort Parvovirose-Tests gemacht, alle Anzeichen würden der Krankheit entsprechen. Durchfall, der Gewichtsverlust, die Apathie; Gott sei Dank zeigte der Streifen aber fast überraschend ein negatives Ergebnis, ebenso beim 2. Verdachtsfall, der Staupe!
Dennoch mussten wir die Süßen erst mal von den anderen Hunden separieren; oft brechen die heimtückischen Krankheiten Tage später so richtig aus, und derartige Viren wären verheerend bei der Ansammlung von Hunden auf kleinem Raum.
Wärmeflaschen wurden mit heißem Wasser gefüllt, die Käfige mit warmen Decken ausgelegt; der weiße Liebling erhielt mehrere Infusionen, Medikamente wurden verabreicht; aber bis heute, fast eine Woche nach ihrer Entdeckung, kämpfen die beiden Tapferen um ihr Leben (dem erstgefangenen Welpen geht es dem Himmel sei Dank deutlich besser). Ob sie es schaffen werden? Man weiß es nicht. Jedenfalls sind sie in bester Obhut, unsere so fantastische Tierärztin hat sie nach dem Einsatz zu sich mitgenommen.
Foto unten: Cosi, alex und ich haben die Welpen zum Zentrum gebracht – jetzt muss ein Parvo-Test zeigen, ob sie nicht an der höchst ansteckenden Seuche erkrankt sind…
Wären wir nicht zufällig vor Ort gewesen, die drei wären gestorben wie sie gelebt hatten; völlig alleingelassen, die Mutter wahrscheinlich getötet, sie zurückgeblieben in einer Welt, die sie nicht liebt. Ihr Leben wäre zerronnen wie der Schnee an den Südhängen zu Beginn des Frühjahres. Niemanden wäre ihr Schicksal auch nur aufgefallen, zu oft passiert dieselbe Tragödie jeden Tag.
Es liegt an uns, was wir aus solchen Geschichten lernen; gewiss ist aber, nur Kastrationsprojekte verhindern derartiges Tierleid. Nur Kastrationen können den Lauf des Geschehens verändern, die Misere vielleicht irgendwann besiegen. Der Umgang mit Straßentieren ist eine Schande der Menschheit, vielleicht ihre größte überhaupt. Tragen wir alle dazu bei, wenigstens einen Bruchteil dessen, was wir ihnen angetan haben, wiedergutzumachen!
In diesem Sinne: bitte kaufen Sie keine Hunde vom Züchter, zumindest solange nicht, wie sich solche Tragöden fast direkt vor unserer Haustüre abspielen. Jeder adoptierte Hund ist ein gerettetes Leben, jeder extra gezüchtete nimmt einem, der nichts dringender als ein zu Hause brauchen würde, seinen Platz weg. Bitte denken sie darüber nach!
Foto rechts unten: die letzten Sonnenstrahlen einfangend – an der Leiter ist die Infusionslösung aufgehängt, der kleine Weiße benötigt die Flüssigkeit dringendst!
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Breznik, ein Kastrationsprojekt in voller Fahrt!

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Breznik – ein Kastrationsprojekt in voller Fahrt!
Wir sind noch immer in Bulgarien! Eines steht aber jetzt schon fest – das 8. Kastrationsprojekt in Breznik ist wieder ein riesen Erfolg, nie zuvor sind so viele Menschen von sich aus mit ihren Hunden und Katzen zum Operieren gekommen. Diese Tatsache lässt Hoffnung keimen – und treibt uns dazu an, den Vorsatz umzusetzen, dass jedesEnde eines solchen Einsatzes nur der Anfang des folgenden sein kann! So viele Schicksale, so viele Emotionen, so viel Leid, Tränen, aber auch so viel an Energie und Kraft für die Weiterarbeit – wir freuen uns schon jetzt, in Kürze den großen Bericht zum Projekt präsentieren zu dürfen!!!
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