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Tote Raben zur Vogelverscheuchung? Wenn aus der Vergangenheit niemand lernt … respekTiere

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Tote Raben zur Vogelverscheuchung?  Wenn aus der Vergangenheit niemand lernt…
Öfters schon waren wir in der Vergangenheit mit dieser absoluten, mittelalterlich anmutenden Grausamkeit konfrontiert; die letzten drei Jahre aber wurde uns dann kein derartiger Fall mehr gemeldet. Schon kamen wir in Versuchung zu glauben, vielleicht hätten die Menschen aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, würde sich unsere Gesellschaft doch langsam in eine Richtung bewegen, wo die Würde der Tiere zunehmend ein Faktum darstellt – allein, wieder wurden wir abgestraft!
Denn bis in den Bezirk Rohrbach, im oberen Mühlviertel, Oberösterreich, hat sich ethisches Verhalten offensichtlich noch nicht herumgesprochen, zumindst nicht bei allen! Ein Landwirt umgab dort nämlich tatsächlich seine Felder mit toten, auf Pfählen aufgehängten Rabenvögel!
So wehen die malträtierten Körper im Wind, an Stricken am Hals und an den Beinen aufgehängt, längst dem Verwesungsprozess preisgegeben.
Rabenvögel aber zählen in Europa zu den geschützten Tierarten, dass dürfte der Verursacher vergessen haben. Es ist einfach unfassbar! Wieder einer jener Bauern, die sich über jede Gesetze der Menschlichkeit hinwegsetzen, die das Wort ‚Menschlichkeit‘ ins Absurde führen… uns fehlen wirklich die Worte!
RespekTiere hat selbstverständlich Anzeige erstattet; der Landwirt wird zu erklären haben, woher er denn die toten Vögel hat! Ein geschütztes Tier zu töten ist kein Kavaliersdelikt – hoffentlich wird er dies nun am eigenen Leib und an der eigenen Geldtasche erfahren!!!
Wie wussten doch schon Albert Schweitzer: „Wer die Würde der Tiere nicht respektiert, kann sie ihnen nicht nehmen, aber er verliert seine eigene.“
Bitte, bitte, wenn Sie von einer solchen Grausamkeiten wissen, zögern Sie keinen Augenblick – zeigen Sie die Schuldigen bei der zuständigen Veterinärbehörde an oder schreiben Sie uns, damit wir es tun können! Derartige Schandtaten haben im 3. Jahrtausend nichts mehr verloren!!!
Apropos 3. Jahrtausend: dieser Tage wurden wir auch nach Bayern gerufen, wo ein Gastwirt sogenannte ‚Fleischhasen‘, welch abscheulicher Ausdruck, in Holzkäfigen hält. Ebenso abscheulich wie die Bennennung ist dann aber auch der Fakt, dass eine solche Haltung gesetzlich gedeckt ist. Mehrere Anzeigen von verschiedenen Seiten hat es schon gegeben, allesamt sind sie wirkungslos verpufft.
Foto oben: ohne Worte… unten: Mama mit vier Kleinen auf minimalster Grundfläche!
Der Behörde scheinen in diesen Fällen die Hände gebunden; weil man den Tieren eben nicht mehr Platz, nicht mehr Licht, keinen weicheren Untergrund oder sonst irgendwelche Annehmlichkeiten zugesteht. Eine Schale Wasser, ein paar Körner, ein bisschen Grünzeugs und oft weniger als 40 mal 30 cm Holz- oder Gitterverschlag; eigentlich eine pure Schande, oder nicht?
So muss auch hier gelten: wir dürfen nicht müde werden, derartige Tierhaltung anzuprangern, wo und wann immer wir auf solche treffen. Solange, bis es auch zum Gesetzgeber und zum entlegensten, verstecktesten Hof vorgedrungen ist: alle Mitgeschöpfe haben Rechte! Es wird Zeit, diese auch umzusetzen, ohne Ausnahmen! Denn die Tiere haben nichts von Ausreden, nichts von schönen Worten, denen keine Taten folgen!!!
Ein nächster, wichtiger Schritt in der Bemühung, echte Tierschutzgesetze in Serbien zu etablieren, folgte nun unseren Protesten vor den Botschaften: wir waren nach Wien geladen, um dort in den Räumlichkeiten der VertreterInnen Serbiens die Thematik zu besprechen! Das Meeting bestärkt uns natürlich in der Kampagnenarbeit; die Zuständigen haben Notiz genommen, so viel steht fest – ein Teilerfolg, jetzt gilt es nachzusetzen!
Letztendlich sehen wir dann dieses erste, direkte ‚Kennenlernen‘ als Vorstufe zu baldigen weiteren Gesprächen – denn Ziel war, ein größeres Zusammentreffen festzusetzen, wo dann auch, viel wichtiger als unsere Stimme, die lokalen TierschützerInnen zu Wort kommen werden – was uns so auch tatsächlich gelungen ist! Worauf wir riesig stolz sind – es wird schon in den nächsten zwei Wochen dieses erneuteTreffen geben, zusammen mit DER serbischen Tierschutzinstitution schlechthin, dem Tierschutz Djurdjevo (www.tierschutz-djurdjevo.ch)!!!
All diese Aktionen werden übrigens, so wurde uns nun bestätigt, direkt an das serbische Außenministerium und von dort aus an die zuständigen Behörden innerlandes weitergeleitet; was immer jetzt auch passiert, eines ist gewiss: wir dürfen nicht lockerlassen, müssen unbeirrbar unseren Weg weitergehen! Dann ist wirkliche Bewegung möglich!
Foto: erstes Gespräch; wir bedanken uns bei Frau Masa Grim von der Serbischen Botschaft für die hoffentlich Früchte tragende Konversation!
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Tzenka’s Katzenparadies – ein wunderschönes RespekTiere-Projekt! — respekTiere

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Tzenka’s Katzenparadies – ein wunderschönes RespekTiere-Projekt!
Wir müssen uns wieder einmal entschuldigen – bei all den so schrecklichen Vorgängen der letzten Monate haben wir seit längerem erneut vergessen über ein ganz wichtiges und wunderschönes unserer Projekte zu berichten! Nun freuen wir uns aber umso mehr darauf, endlich wieder einmal schöne Nachrichten überbringen zu dürfen!

Ihr erinnert Euch, irgendwo im nirgendwo, in der Nähe der bulgarischen Stadt Yambo, unterstützen wir seit vielen Jahren Frau Tzenka. Die gute Frau, eine ehemalige Lehrerin, wurde einst in Pension geschickt und vom Staat mit 80 Euro Entgelt zurückgelassen; nach einem ganzen Leben im Dienste der Fortbildung der nächsten Generation. 80 Euro sind, wie man auf gut österreichisch sagt, zu viel zum Sterben, aber zu wenig um zu Leben; noch dazu, Frau Tzenka sorgt nicht für sich alleine, seit zwei Jahrzehnten betreibt sie ein einzigartiges Asyl – bis zu 100 und mehr Straßen-Katzen haben auf ihrem Grundstück eine sichere Bleibe gefunden! Die vierbeinigen Lieblinge erhalten geschützten Unterschlupf, mehrmals am Tag Menüs nah Art des Hauses, medizinische Betreuung, Wärme und Liebe!

Foto: Fütterungszeit!
Zur Zeit gibt es bei Frau Tzenka ungefähr 70 Katzen; es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen, im Sommer sind die kleinen Tiger natürlich stärker auf der Reise als im Winter. Früh morgens öffnet das Katzenhotel seine Pforten; da gibt es zuerst einmal eine gekochte Mahlzeit, sowie Streicheleinheiten. Einige ’stationäre‘ PatientInnen müssen nun versorgt werden. Medikamente gilt es zu verabreichen, Verbände zu wechseln, Kistchen zu räumen, usw.; 2 bis 3 mal im Jahr muss auch entwurmt werden, eine Angelegenheit, welche bei einer solchen Anzahl von Tieren zur Schweraufgabe wird. Tatsächlich braucht es einige Tage, weil ja nicht immer alle Katzen anwesend sind. Selbstredend mögen die Süßen dann auch Pillen so ganz und gar nicht, und Tzenka muss sich Mittel und Wege einfallen lassen, um das Medikament in die Katzenmägen zu befördern. Katzen sind sehr klug, und nicht immer genügt es, die Tabletten einfach in irgendetwas Köstliches einzuwickeln. Umso mehr Katzen es dann sind, umso schwieriger wird die Aufgabe; man muss nun sehr schnell und zur selben Zeit sehr konzentriert sein, um zu vermeiden, dass manche Katzen die doppelte und andere dafür gar keine Dosis erhalten!

Im Moment ist es zudem schrecklich heiß, ganz wie bei uns. Hochsaison für Flöhe und Zecken! Tzenka hat jede Menge der entsprechenden Abwehrmittel gekauft und behandelt ihre Lieblinge nun damit. Regelmäßig müssen leider auch Arztbesuche erfolgen. Weil eben so viele Tiere auf einem Platz leben, verbreiten sich auch Krankheiten dementsprechend schnell. Dann muss Tzenka sofort und ohne zu zögern reagieren;  aber immer gibt sie ihr Allerbestes, um ihre Schar vor allen Gefahren zu beschützen; oft geht sie dabei auch weit über ihre persönliche Schmerzgrenze hinaus.

Fotos: erste Reihe, Frau Tzenka ist Stammgast beim Tierarzt! Reihe zwei: die Gute hat ihr ganzes Dasein ihren Lieblingen gewidmet! rechts: Floh- und Zeckensaison! 🙂
Wo sie ebenfalls ganz strikt ist, ist das Thema ‚Kastration‘. Sie weiß seit langer Zeit, dies ist der einzig mögliche Weg, um mit dem Straßentier-Problem umzugehen; deshalb führt sie ihr Weg immer wieder in die Klinik, denn Schwangerschaften zu unterbinden ist das Gebot der Stunde.

Frau Tzenka hat im Moment 4 Katzen, welche täglich Medikamente einnehmen müssen; alle vier haben ernste Probleme mit Herz oder Leber. Andere wiederum laborieren an Hautproblemen oder Infekten, brauchen hierfür Antibiotika.

Schaut Euch bitte die Bilder an, sie illustrieren Tzenka’s Alltag!

Wie man Tzenka am besten unterstützen kann? Mit einer Patenschaft eines ihrer Lieblinge zum Beispiel! 7,5 Euro im Monat helfen dem Katzenparadies ganz direkt! Ihr erhalten hierfür natürlich eine persönliche Urkunde mit einem Bild Eures Patenkindes!

Weil wir heute schon beim Thema ‚Katze‘ sind: auch aus Bratislava gibt es gute Neuigkeiten! Dort nämlich mussten wir bei Frau Havranovra eine Lösung für die Kastrationen mehrere Katzen sorgen, welche sich im Märchengarten des kleinen Asyls angesiedelt hatten. Und wir fanden eine unfassbar großartige Unterstützung hierfür, eine wahrlich ganz und gar unentbehrliche – so bedanken wir uns von ganzem Herzen bei Frau Ing. Pavla Dugovic von Sloboda Svierat (www.slobodasvierat.sk), welche unser dortiges Projekt auf großartige Art und Weise unterstütze: Sloboda Svierat (Freedom For Animals) betreit ja ein wunderschönes Hundeasyl in der Metropole, hat natürlich auch ein eigenes Ärzteteam. Und so holte Pavla selbst die zu operierende Katzenschar von Frau Havranora ab, brachte sie ins vereinseigene Hospital, unterzog sie der OP und brachte die Süßen später wieder zurück zu Frau Havranovra. Wir freuen uns riesig über diesen so selbstlosen Einsatz – Sloboda Svierat, wir stehen tief in Eurer Schuld!!!
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Und beinhart ist der Aufprall nach der ‚Serbischen Woche‘ zurück in der österreichischen Realität! Un- un- unfassbar!!!

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Und beinhart ist der Aufprall nach der ‚Serbischen Woche‘ zurück in der österreichischen Realität!
Un- un- unfassbar!!!
Foto: unfassbar – Österreich, Juni 2019…
Es fehlen uns beinahe die Worte zu dem, was da eine neuerliche Recherche in Salzburg’s Kuhställen zutage brachte – hierfür ist am Ende des Tages nur ein Begriff zulässig: UNFASSBAR!!!!
Aber der Reihe nach; Sie erinnern sich bestimmt, in den letzten 2 oder 3 Jahren mussten wir mehrmals einen im Salzburger Land, nahe der Mozartstadt ansässigen Landwirten wegen der Hornanbindung seiner Stiere anzeigen. Erst im Februar dieses Jahres beanstandeten wir den Zustand erneut – dann endlich mit vermeintlich endgültigem Erfolg; jedenfalls, nachdem RespekTiere von sachkundigsten Stellen (Tierschutz-Ombudsmännern und –frauen, AmtstierärztInnen, usw.) Expertisen zur Thematik an die Salzburger Pendanten geschickt hatte, teilte uns die Vet-Behörde mit, ab nun wäre das Problem beseitigt, das unselige Anbinden an den Hörnern Geschichte. Spät, aber doch, nun, da wir immerhin im 3. Jahrtausend angekommen sind!
Sie kennen uns, wir sind zwar guten Glaubens, aber wir möchten uns dann natürlich zusätzlich immer selbst vergewissern, dass das Gesagte, Versprochene, wirklich umgesetzt worden ist. Der Fairness halber gilt es einige Wochen abzuwarten (Fristen werden nicht von heute auf morgen ge- und umgesetzt), um erneut ein Bild der Ist-Situation zu erhalten.
Und, es wird Sie nicht überraschen, wir werden dabei regelmäßig enttäuscht; so auch dieses Mal – unglaublich, nein, viel schlimmer als das, eigentlich wirklich unerträglich, jetzt fand sich erneut ein Stier mit angebundenen Hörnern! Das einzig Gute: wenigstens die anderen sind nun nicht mehr zur fast beinahen Bewegungslosigkeit verdammt, aber was nützt dies dem einen? Noch dazu, es ist keinesfalls so, dass die Mithäftlinge gut untergebracht wären – allesamt sind sie nämlich fortwährend festgekettet, und nicht ‚nur‘ auf gewöhnlichem Wege – bitte sehen Sie die Fotos, eine derartige Haltung ist wohl ebenfalls höchst beanstandenswert (natürlich, überhaupt jede Anbindehaltung MUSS endlich verboten sein, Anm.)! Da wird die Kette um den Hals gezogen, dann links und rechts einfach um die Gitterstäbe geschlungen und irgendwie festgemacht. Was bleibt nun als Bewegungsradius? Beim Aufstehen rutschen die Glieder bestenfalls über den Eisenstrang einige Zentimeter nach oben, bestimmt oft nicht einmal das; dazu ist das System dilettantisch, unausgegoren, ‚zusammengeflickt‘ – einfach ‚Pfusch pur‘!
Was aber nun tun, wenn die Behörde gegen einen alten, mürrischen und uneinsichtigen Landwirt einfach nicht ankommt, jegliche Durchsetzungskraft vermissen lässt? Eine weitere Frage drängt sich dabei in den Vordergrund: wie verhält es sich in weiterer Folge, wenn es einmal weniger um einen alten, mürrischen und uneinsichtigen Landwirten geht, sondern um einen einflussreichen Großbauern? Wie es viele davon in Salzburg gibt. Wie gut stehen da die Chancen auf Verbesserung von Missständen, wenn schon im ersteren Falle sämtliche Bemühungen völlig zu scheitern scheinen?
Letztendlich stellt sich spätestens hier die nächste Frage: braucht es solche Behörden dann überhaupt? Was ist dann deren Nutzen? Wenn Sie eh außerstande scheint, selbst nur die kleinsten Rechte der Tiere durchzusetzen? Ist so etwas nicht DIE Bankrotterklärung eines gesamten Berufsstandes schlechthin?
Wir lassen uns gerne vom Gegenteil überzeugen, aber Worte sind dazu einfach zu wenig, genügen uns nicht. Letztendlich zählen doch nur die Taten.
Ein weiterer ‚Kuhbauer‘, im selben Umfeld. Auch hier bemerken Nachbarn, dass die Tiere ‚überhaupt nie‘ draußen sind; wie denn auch, der Stall ist mitten im Ort, umgeben von Gebäuden. Aber darf dies ein Grund für lebenslange Kettenhaft sein? Müsste es nicht eher so laufen, dass, wenn die Umstände eine wenigstens halbwegs artgerechte Tierhaltung nicht erlauben, dass dann eben keine Tiere auf solchen Plätzen gehalten werden dürfen??? Wir wären dann aber nicht in Österreich…
Die Liegeflächen für die Kühe sind zu kurz bemessen; die Tiere liegen deshalb mit den Hinterbeinen in der Fäkal-Rinne, ein untragbarer Zustand. Ihre Schwänze sind mit Schnüren nach oben gebunden.
Besonders eine Kuh scheint zudem verletzt; dünnflüssiger Kot in großer Menge umgibt den Liegeplatz, zudem steht sie mit einem Vorderfuß sehr unnatürlich über der Betonbrüstung. Ihre Hinterbeine sind offensichtlich zusammengebunden. Fachkundige Diagnose: Gebärparese. Sie müsste in ständiger tierärztlicher Behandlung sein, was der Amtstierarzt nachzuprüfen hat; eine dauerhafte Fesselung der Hinterbeine ist zudem verboten!
Nächster Stall, einen Steinwurf entfernt. Das Gelände erstickt im Schmutz. Nichtsdestotrotz, wir sind hier in einer reicheren Umgebung, ein sogenannter Nobel-Vorort von Salzburg; aber anscheinend stören die Zustände niemanden so richtig. Zumindest nicht dermaßen, dass es – berechtigte – Kritik gäbe. ‚San eh grod Vicha‘, so vielleicht die Meinung.

Auch für diesen Platz gilt: obwohl es hinter dem Hof eine weitläufige Wiese gibt, wird erzählt, die Kühe wären NIE im Freien. Wir haben keine Zweifel daran. Die Grünfläche wird wahrscheinlich für’s Heu machen genützt, da wäre der Freilauf störend für die Ernte…
Die Kühe präsentieren sich wie der Stall selbst – schmutzig von oben bis unten. Gülle fließt hinter den angeketteten Tieren. Manche liegen auch darin. Zudem sind die Liegeflächen einmal mehr zu kurz bemessen. Ein Kalb ist in einer Box, Jungstiere Schulter an Schulter festgebunden.
‚Draußen‘ am Hof laufen Enten mit ihren Babys. Beinahe idyllisch; wäre da nicht ein auffälliger Verschlag. Kaninchen sind darin untergebracht, allesamt in verbotener Einzelhaltung. Auch eine schwarze Ente, in einem Kaninchenkäfig, der Boden ist vom Schmutzwasser, welches völlig lieblos in ein altes Kochgeschirr geschüttet langsam seine Farbe zu Grün wechselt, untersetzt.
Hühner im Käfig, als Schutz für die Küken? Trotzdem nicht zulässig!
In einer weiteren Holzbarracke, im völlig Dunklen, finden sich vier große Graugänse. Die Box ist vielleicht einen Quadratmeter groß, Wasser scheint für die Wasservögel nicht notwendig.

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alles lesen …

Ist es nicht einfach nur unfassbar? Die gezeigten Fotos sind keine Auswahl aus wenigen schrecklichen Bildern, sondern willkürlich aus dem Ordner entnommene – so sieht es wirklich hinter der Kulisse aus! Spätestens jetzt muss es selbst dem/der größten Optimisten/Optimistin klar sein, es gibt sie nicht, die rosa Bauernhof-Idylle! Fünf besuchte Ställe – fünf Anzeigen, fünf Mal Tierquälerei! Ein Schnitt von 100 %! Feinkostladen Österreich. Sonst noch Fragen?
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Serbien, die II. – konkrete Fälle! Brief an den Präsidenten, JETZT!! — respekTiere

Serbien, die II. – konkrete Fälle! Brief an den Präsidenten, JETZT!!
Nun, nach mehreren Protesten vor der Botschaft oder dem Konsulat Serbiens, gehen wir zur nächsten Kampagnenstufe über! Wir haben ein freundliches, aber bestimmtes Schreiben aufgesetzt, welches an die entscheidenden Stellen gerichtet werden soll; an die Botschaften in unseren Ländern, an den Präsidenten von Serbien, an die Premierministerin und an die Veterinärbehörde! Bitte helft alle mit, ab jetzt zählt jede Stimme!

Hier ist der Brief zum Kopieren, am besten bitte in der serbischen Fassung versenden!

Sehr geehrte Damen und Herren!
Wunderschönen guten Tag!
Ich möchte Sie bitten, den Tierschutz in Ihrem Land endlich zu einem höheren Stellenwert zu verhelfen! Die Belohnung ist eine gewisse: denn die Menschen werden jede solche Bemühung zu würdigen wissen! Tierschutz ist der Bevölkerung ein festes Anliegen – Sehen Sie nicht weg und handeln Sie! Als Beitrittskandidat zur Europäischen Union muss es höchst an der Zeit sein, dementsprechende Reformen einzuleiten. Setzen sie entsprechende Schritte, und der Applaus ist Ihnen von allen Seiten sicher! Tun Sie es nicht, werden die Proteste gegen einen Beitritt Serbiens in die EU nicht abklingen. Für Tierquälerei gibt es keine Entschuldigung, da werden Sie sicher übereinstimmen! Stoppen Sie die Tierquälerei, jetzt!!!
mit den besten Grüßen

Fassen Sie Ihren Brief bitte in eigene Worte oder kopieren Sie die Vorlage (Wortlaut wie oben):

Poštovane dame i gospodo!
Želim Vam prelepi dan!
 
Ovom prilikom bih želela da Vas zamolim da pružite svoju pomoć, da bi zaštita životinja u Vašoj zemlji konačno dobila veći značaj. Nagrada za to je izvesna: drugi ljudi će znati da cene svaki takav trud! Zaštita životinja je važno pitanje za stanovništvo – nemojte skretati pogled, nego budite aktivni! Za državu koja je kandidat za pristupanje Evropskoj uniji sada je krajnje vreme da se pokrenu odgovarajuće reforme. Napravite odgovarajuće korake i biće Vam osiguran aplauz sa svih strana! Ako to ne učinite, protesti protiv pristupanja Srbije Evropskoj uniji neće utihnuti. Ne postoji opravdanje za mučenje životinja – sigurno ćete se složiti s time! Zaustavite mučenje životinja – zaustavite ga odmah!!!
Sa srdačnim pozdravom
Bitte schreiben Sie noch heute!!! Die Tiere haben keine Stimme, sie brauchen uns!!!

Serbische Botschaft in Wien: consulate.vienna@mfa.rs
Serbische Botschaft in Berlin: info@botschaft-serbien.de
Serbische Botschaft in Bern: info@ambasadasrbije.ch

Präsident Serbien, Aleksandar Vucic:
predstavkegradjana@predsednik.rs

Premierministerin Serbien, Ana Brnabić: predsednikvlade@gov.rs

Ministerium Veterinär (Uprava za veterinu, v.d. direktora: Emina Milakara)  e-mail:  vetuprava@minpolj.gov.rs 

Staatliches Tierheim Zabalj
Wie praktisch alle Tierheime in Serbien ist auch dieses ‚Asyl‘ hoffnungslos überfüllt.
Die Anlage ist zwar großzügig angelegt, aber das Problem besteht darin, dass praktisch tagtäglich neue Hunde von den Hundefängern gebracht und dazu eine große Anzahl von Tieren vor dem Heim – direkt an der Autostraße – ausgesetzt werden.
Die Anzahl ‚platzierter Hunde‘, solche, für welche ein zu Hause gefunden wird, ist gleich null; einzig und allein lokale Tierschutzvereine übernehmen nach Möglichkeit einige wenige der HeimbewohnerInnen, soweit es deren beschränkte Möglichkeiten erlauben.
Trotz all dieser Fakten ist die Zahl der Insassen aber immer mehr oder weniger konstant; das heißt, dass eigentlich in etwa so viele Tiere wie hierhergebracht werden, dann auch wieder hinausgehen müssten. Weil dem aber ohne jede Frage bei weitem nicht so ist, wird der schlimmst anzunehmende Fall, nämlich dass sich die armen Tiere gegenseitig totbeißen, als offenes Geheimnis angesehen. Schreckliche Szenen, Verletzungen, unfassbares Leid, Schmerzen und Angst sind also alltäglich. Die toten Hunde werden ohne jede Achtung in Containern ‚entsorgt‘.
Foto: ein kürzlich aus einem serbischen Tierheim adoptierter Hund!
Niemand von behördlicher Seite kümmert sich um das Heim. Als ein lokaler Verein vor ein paar Jahren zu helfen beginnen ‚durfte‘, mussten die TierschützerInnen mit Entsetzen feststellen, dass man viele Hunde bisher einfach verhungern hatte lassen….
Es gibt nur einen Arbeiter im ‚Asyl‘, welcher den gesamten Ablauf organisiert und mit sehr viel Mühe und großem Einsatz das fragile Gefüge irgendwie zusammenzuhalten versucht. Der gute Mann erhält dafür einen Minimallohn von 23 000 Dinar, umgerechnet nicht einmal 200 Euro – nicht zu vergessen, in einem Land, wo das Preisniveau so ziemlich vergleichbar mit dem ‚unseren‘ ist. Benzin oder Diesel beispielsweise kostet sogar deutlich mehr als etwa in Österreich.
Der eigentliche Leiter, welcher das Heim führen sollte und selbstredend den entsprechenden Lohn hierfür kassiert, soll den Gerüchten zufolge das Tierheim kaum jemals betreten haben. Es riecht also schwer nach Korruption…
Foto: serbische Realität – tote Hunde finden sich überall; besonders tragisch aber, wenn dieser Anblick in städtischen Tierheimen alltäglich wird…
Nur ganz wenige Tiere sind geimpft, gechipt, kastriert…. Außer durch die Tierärzte lokaler Tierschutzvereine, welche immer wieder vor Ort Hunde behandeln, erhalten die HeimbewohnerInnen absolut keine medizinische Betreuung. Es wird zudem kaum Evidenz geführt – hunderte von Hunden kommen und verschwinden lautlos. Niemanden scheint dieses Verbrechen zu interessiert. Jenes Geld, welches lokale Vereine in das Tierheim investieren, um die Hunde dort zu versorgen (würde sie es nicht tun, wäre die totale Katastrophe vorprogrammiert), sollte – nein, müsste – eigentlich von der Stadt bezahlt werden. Die aber kümmert sich keinen Deut darum, im Gegenteil; die Verantwortlichen prahlen öffentlich mit der augenscheinlichen Kriminalität, das den Hunden zugedachte Geld verschwindet spurlos.
Trotz all dieser herzzerreißenden Probleme sind die Hunde dennoch relativ gut gehalten. Was heißt, die Angestellten verhalten sich anständig ihnen gegenüber, und die Armen müssen wenigstens – wie gesagt, nicht zuletzt durch die unentbehrliche Mithilfe ansässiger Tierschutzvereine – keinen Hunger leiden.
Dennoch, die Hygiene vor Ort ist eine desaströse; bei Regen versinkt der Platz im knietiefen Sumpf, die Boxen und ‚Hundehäuser‘ sind in einem wahrhaft skandalösen Zustand, es gibt keine Elektrik, das Wasser muss mühsam aus einem Tiefbrunnen geholt werden.
Foto: auch das ist ein Hund, der erst kürzlich und im letzten Moment aus einem staatlichen Asyl geborgen werden konnte…
Staatliches Tieheim Zrenjanin
Noch bis ca. 2003 wurden eingefangene Straßenhund in einen Abfallcontainer bei der städtischen Mülldeponie hineingeworfen; dieser war oben mit einem Drahtgitter versehen, somit ‚ausbruchsicher‘. Es ist Legende, hunderte von Hunden kamen darin elendiglich um… sie verdursteten, verhungerten, ohne jede Chance. Viele wurden von toten, halbtoten, oder den sich noch wehrenden Neuankömmlingen erdrückt, andere bissen sich ob des Wahnsinns zu Tode. Jedenfalls, das Sterben war immer ein langsames, furchtbares. Im Sommer, man mag es sich nicht vorstellen, bei Temperaturen um die 35 Grad, sollten die Hunde in dem Stahlcontainer regelrecht gebraten werden, im Winter erfroren sie zu Dutzenden, und bei Regen stand den Todgeweihten das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals.
Wie lange dies so praktiziert wurde, will heute niemand mehr wissen. Als lokale TierschützerInnen um 2003 zu intervenieren begannen, wurden schließlich 5 Drahtkäfige mit in etwa derselben Dimension des Containers aufgebaut; aber nur 2 davon standen im Gebrauch – nicht etwa, weil es plötzlich weniger Hunde gab, nein, bloß damit man weniger putzen musste! Das Resultat der ‚Verbesserung‘: die Hunde hatten den Luxus auf zwei Container verteilt zu sein. Nicht nur die Elemente setzten ihnen aber weiterhin unverändert zu, zusätzlich wurden hunderte von Hunden von den unseligen Hundefängern erwürgt, erschlagen, usw. (viele ZeugInnen sind bereit, wenn benötigt dies auch öffentlich auszusagen, Anm.)
Nachdem dann endlich ein Tierheim gebaut wurde, zeichnete die Situation kurzfristig besser. Jedoch, bald witterten die Stadtverantwortlichen eine sichere, wenn auch unmenschliche Einnahmequelle, und so bot Zrenjanin anderen Gemeinden an, auch noch deren Hunde zu übernehmen. Natürlich gegen Bezahlung. Erneut floss sehr viel Geld. Und erneut verschwand der Blut-Zaster wieder in den Tiefen der Korruption, ohne dass damit für die Hunde gesorgt worden wäre. Ganz im Gegenteil sogar, die Zahl der Opfer stieg nochmals sprunghaft an. Abertausende der ihren sollten jetzt ins Nirgendwo verschwinden, solange, bis die grausame Vorgehensweise ins Licht der Öffentlichkeit gerückt wurde und daraufhin allgemeine Proteste dem unwürdigen Tun schließlich Einhalt boten.
Foto: tote Hunde im Container; Überschrift – ‚Der Hund ist der beste Freund des Menschen‘
Seit einigen Jahren werden die Hunde jetzt nach dem Einfangen wieder auf die Straße gebracht – nach der CNR-Methode, dem englischen System ‚Catch/neuter/release‘, also Fangen-Kastrieren-Freilassen. Jedoch, auch dies ist belegbar, werden die Tiere vor dem erneuten Aussetzen richtiggehend ausgehungert, bevor man sie dann auf Befehl der Stadt in weit abgelegte Gebiete bringt. Warum man das tut? Weil nur so sichergestellt ist, dass sie nun bereits zu schwach sind, um vielleicht doch nochmals irgendwie zurück in die Stadt zu gelangen. Fakt ist, im halbverhungerten Zustand, noch dazu in einer fremden Umgebung, wo es keine Nahrungsmittel für sie gibt, überleben sie nicht lange.
Mehrere serbische Tierschutzorganisationen haben jahrelange versucht, die Stadtverantwortlichen von diesem Weg der Unmenschlichkeit abzubringen; sie haben hierfür interveniert, gebeten, ja sogar richtiggehend gebettelt, man möge die Tiere bitte, bitte vor dem Freilassen besser füttern – alleine, den Bemühungen ist bisher keinerlei Erfolg beschienen.
Foto: die serbische Tragödie…
Staatliches Tierheim Stari Becej
Auch dieser Ort ist hoffnungslos überfüllt. Erneut bestätigen ZeugInnen, unzählige Hunden hätten sich in Stari Becej schon gegenseitig umgebracht. Sie müssen hier zwar nicht in kleinen Boxen leben, werden in Gruppen gehalten, aber Fakt ist, es gibt viel zu wenig Platz für die Massen an Tieren; welche dann noch dazu fast allesamt zu lebenslanger Haft im Asyl verurteilt sind – Adoptionen bewegen sich nämlich, wie überall anders, im nichtexistenten Bereich. Tatsächlich kann wenig platziert werden, und wenn, dann nicht innerlandes, sondern in aller Regel nur durch finnische und französische Tierschutzorganisationen in deren Heimatländern… jedes Leben ist unfassbar wichtig, aber, wie gehabt, stellen all die Bemühungen der beherzten TierschützerInnen nicht mehr als den berühmten Tropfen auf den heißen Stein dar. Es bleibt bei Symptombehandlung, das Übel an der Wurzel zu packen ist unfassbar schwer. Hierfür müsste der Staat endlich, endlich seiner Pflicht nachkommen und eine tierfreundliche Richtung in seinen Überlegungen einschlagen.
Furchtbare Statistiken sprechen in Stari Becej eine furchtbare Sprache: vor einigen Wochen wurde bekannt, dass alleine in 5 Tagen 18 Hunde von ihren ArtgenossInnen buchstäblich in Stücke gerissen wurden.
Die Frage soll gestellt werden dürfen: darf eine Verantwortlichengarde, die Rechenspiele mit Leben betreibt, aufgrund finanzieller Vorteile in Blut watet, tatsächlich das Anrecht haben, als Beitrittskandidat zur Europäischen Union gelistet zu sein????
Die Stadt lässt es aber wenigstens zu, dass TierschützerInnen das Heim zum größten Teil organisieren.
Jedoch wurde – und wird wahrscheinlich noch – viel Geld von seitens der Politik unterschlagen, so zumindest erfährt man es hinter vorgehaltener Hand. Deswegen fließt auch nur wenig direkt in das Heim und wenn die TierschützerInnen aus Finnland, Frankreich und Deutschland den Standort nicht zum überwiegenden Teil aus eigener Tasche finanzieren würden, wäre er absolut funktionsunfähig.
Wenig überraschend, es kommt dann nicht zuletzt aufgrund korrupter Machenschaften viel zu oft vor, dass ein/e einzige/r Angestellte/r ob des Mangels an finanzieller Unterstützung durch die Stadt mit über 200 Hunden alleine gelassen wird und deshalb letztendlich mit der Aufgabe verständlicherweise völlig überfordert ist!!
Die Tiere sind aber wenigstens alle kastriert (selbstredend fremdfinanziert) – was nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass ein Chaos vorherrscht, welches die Verantwortlichen wenig zu kümmern scheint. Solange Geld fließt…
Foto: sieben Jahre mussten diese beiden Hunde in der winzigen Box leben, bis sie endlich von serbichen AktivistInnen befreit werden konnten!
Staatliches Tierheim Novi Sad
Das städtische Tierheim, etliche hunderte Hunden sind dort untergebracht, wird nach bestem Wissen und Gewissen geführt, es verfügt auch über den nötigen finanziellen Hintergrund.
Aber kein Lichtblick ohne Schattenseiten: die Hunde leben über die Jahre hinweg – oder oft sogar lebenslang – in kleinen Betonboxen; sagten wir leben? Viel eher muss an dieser Stelle wohl der Ausdruck ‚vegetieren‘ bemüht werden, denn mit ‚leben‘ hat ein Dasein auf einem winzigen Stück Beton umgeben von Gittern nur sehr wenig zum Tun.
CNR wird durchgeführt; aber genau wie anderswo werden die eingefangenen Hunde danach an Plätzen ausgesetzt, wo es für sie wenig bis gar keine Überlebenschancen gibt, z.B. auf der gegenüberliegenden Seite der Donau in abgelegenen Wäldern (lokale TierschützerInnen versuchen seit vielen Jahren die meist halbverhungerten Tiere dort zu füttern).
Foto: Hundefänger bei der Arbeit…
Foto: nur eine weitere Fußnote der unfassbar traurigen Situation…
Staatliche Tierheime in Belgrad
Tausende von Hunden sind in, vorsichtig ausgedrückt, ‚nicht artgerechten‘ Umständen untergebracht – ihr ganzes Leben lang!! Kleine Boxen und fast keine Chance je herauszukommen – nur ganz wenige haben das große Glück – wie beispielsweise zwei sogenannte ‚gefährliche Hunde‘, welche TierschützerInnen erst jüngst im letzten Moment noch retten konnten (siehe Bild oben) – dem Tod im Verlies zu entrinnen. 7 lange Jahre war das besagte Duo in eine winzigen Innenbox versperrt, mit gerademal Platz genug sich dort nebeneinander niederlegen zu können.

Staatliches Tierheim Loznica
Das ‚Tierheim‘ an diesem Ort verdient den Namen nicht; es verkörpert vielmehr die wahre Katastrophe schlechthin… viele Tiere werden hier einfach ermordet, oder sie sterben aufgrund der schlechte Haltung sowie an den Auswirkungen der erschreckenden organisatorischen Führung…

Staatliches Tierheim Ruma
Auch hier begegnet man einem wahren Katastrophenszenarium. Furchtbare Geschichten werden erzählt, was genau hinter den Zäunen und Mauern passiert, wissen wir leider nicht; das ‚Asyl‘ schottet sich richtiggehend ab. Schon an der Zufahrt prangen Fotoverbots-Schilder, nicht umsonst. Es soll nichts nach außen dringen, während drinnen das Alltagsleben der Hunde einem fortwährenden, puren Überlebenskampf gleicht.

Fotos: Tierheim-Impressionen
Die Liste der staatlichen Tierheime, in welchen die Hunde auf oft unmenschlichste Art und Weise gehalten werden, ist eine lange. Im Prinzip darf man getrost behaupten, fast jeder einzelne dieser Orte ist ein Konzentrations- und Todeslager für die darin Eingesperrten; auch wenn das Gesetz eigentlich besagt, dass Hunde in Serbien nicht mehr getötet werden dürfen, bietet die Realität ein gänzlich anderes Bild. In Fakt, ja, vielleicht sind die direkten Tötungsmaßnahmen zurückgegangen, aber heute herrschen demgegenüber subtilere Wege vor, um die Anzahl der gefangenen Hunde konstant zu halten. Hunger ist ein solcher, oder massive Überbelegung und deren letale Folgen.
Natürlich werden auch einige, dann vor allem die größeren, Tierheime sehr professionell geführt, aber beinahe sämtliche davon platzen aus allen Nähten und stehen deshalb unter ständigem Druck von Seiten der Bevölkerung, der TierschützerInnen und auch der Behörden- vielleicht gerade deshalb gibt es keine Transparenz, passieren so viele grausame Dinge im Verborgenen.
Ein Hauptproblem für die Misere sind natürlich die Finanzen; aber nicht, weil kein Geld da ist, sondern weil das vorhandene die Tiere nur völlig ungenügend erreicht, zuallermeist schon weit vorher in dunklen Kanälen versickert!!!
Foto: Hundemarkt – ist Serbien in Anbetracht der unfassbar tristen Tierschutz-Situation tatsächlich EU-reif????
Dazu sind die Arbeiter notorisch unterbezahlt, und um die Problematik zusätzlich zu verschärfen, werden zu wenige eingestellt, um die anstehenden Aufgaben rund um die Hunde einigermaßen zufriedenstellend erledigen zu können. Stress steht deshalb auf der Tagesordnung. Viele Hunde leben aufgrund solcher Umstände in ständiger Angst, etwa vor genervten ‚Tierpflegern‘, genau wie – wir haben das Furchtbare bereits erwähnt – vor den eigenen, stärkeren ArtgenossInnen.
Nebenbei, das Futter ist in den meisten Fällen viel zu knapp und noch dazu von schlechter Qualität.
Die Buchführung ist immer noch in etlichen Tierheimen einfach grundlegend schlecht. Völlig ungenügende und unehrliche Aufzeichnungen werden gemacht, ‚Transparenz‘ ist das Fremdwort schlechthin. Was genau vonstattengeht, wie viele Hunde gebracht, wohin andere verschwinden, Geld sowieso, ist meist nicht nachvollziehbar.

Da (praktisch) ALLE Tierheime überfüllt sind, dieses Faktum aber niemand außer einer Handvoll TierschützerInnen zu interessieren scheint, müssen die Asyle das Problem selbst lösen. Ein Déjà-vu, denn hier sind wir wieder beim Ausgangspunkt: um eine in etwa gleichbleibende Menge an Individuen zu haben, darf die Anzahl jener, welche reinkommen, nicht höher sein als jene, welche wieder ausgesetzt werden oder anderswertig zu Tode kommen.

Foto: Jagdhunde werden auf Wildtiere gehetzt; dürfen diese Zustände einfach so hingenommen werden? Nein, wir müssen auf die Barrikaden steigen! Kein EU-Beitritt, solange Tierschutz ein Fremdwort ist…
Jedes Tierheim hat dabei seine eigenen, oft erprobten Methoden, sich dieser überzähligen Hunde zu entledigen …
CNR ist eine davon; grundsätzlich keine schlechte, sie wird auch in anderen Ländern mit schlimmen Straßentierproblemen mehr oder weniger erfolgreich angewandt. Aber Serbien setzt – anders als zum Beispiel Rumänien, wo die PatientInnen nach kurzem ‚Spitalsaufenthalt‘ meist wieder auf die angestammten Plätze zurückgebracht werden – vielmehr auf die komplette ‚Auswilderung‘ der Hunde, in Gebiete, wo deren Überleben nahezu unmöglich ist.
Eine weitere Methode, ebenfalls bereits mehrmals erwähnt, ist das Zusammenführen von kleinen und großen, zudem aggressiven Hunden. Viele erschütternde Fotos bewiesen diesen Vorgang.
Ohne jede Frage werden dann immer noch, obwohl eigentlich streng verboten, viele Hunde mittels brutaler Gewalt getötet. Erschlagen, erschossen, erhängt…
Fotos: Apokalypse – serbischer Alltag!
Zu guter Letzt wollen wir uns noch einem Unternehmen mit besonderen Befugnissen zuwenden – Avenija nennt sich jene vom Staat geschützte Firma, welche Hundefängern und Tiermördern die schmutzige Arbeit überlässt und dabei die eigenen Hände in Unschuld wäscht. Eine serbische Tierschützerin erzählt: ‚Vor 7 Tagen übernahmen wir einen ausgesetzten Hund. Hätten wir es nicht getan, hätte der staatliche Inspektor Avenija gerufen. Das hat er uns persönlich gesagt. Was dann heißt, dass staatliche Institutionen diese illegale ‚staatliche‘ Firma engagieren. Diese Leute werden von den Bürgermeistern vieler Städten und Dörfer gerufen, um die Hunde einzufangen.‘
Ein echter Skandal, in Anbetracht der Tatsache wie Avenija vorgeht, welche unfassbare Brutalität im Umgang mit Hunden zutagegelegt wird! Nicht nur das, Avenija steht auch unter dem dringenden Verdacht – die Firma wird für jeden eingefangenen Hund bezahlt – Tiere selbst aus den Vorgärten der Hundehalter zu stehlen, nur um auf diese höchst heimtückische Art und Weise noch mehr Geld zu lukrieren.
Fotos: Avenija steht im Fokus der Anklage…
Nicht zu vergessen, einen Punkt gilt es unbedingt ebenfalls anzusprechen: Ja, es gibt auch unübersichtlich viele private Tierheime in Serbien, meistens nagen an diesen Orten aber BesitzerInnen wie die Hunde selbst am Hungertuch… ihr Kampf gleicht viel zu oft dem gegen Windmühlen, und er wird rasend schnell zu einem ums bloße Überleben, von einem Tag zum andern; verschiedene Komponenten führen nämlich stetig auf einen vorhersehbaren Weg: bald fehlt jegliche medizinische Versorgung, es gibt keine finanzielle Absicherung oder Möglichkeit für eine anständige Tierhaltung, Frustration folgt, Selbstaufgabe; dies alles sind nur wenige der unweigerlich entstehenden Problematiken. Die meisten der an solchen Plätzen gehaltenen Tiere führen ein dementsprechend miserables Leben.
Foto: wie im Mittelalter – Hunde werden auf Wildtiere gehetzt… und man zeigt stolz die Bilder davon im Netz!
Der springende Punkt der ganzen Misere ist die Attitüde des Staates: warum versucht der Gesetzgeber das Problem nicht an der Wurzel zu packen und zu lösen? Mit entsprechenden Maßnahmen könnte die Herausforderung in relativ kurzer Zeit der Vergangenheit angehören, aber ganz offensichtlich WILL man das gar nicht. Zu viel Geld steht dabei am Spiel, wird erhalten, gewaschen, unterschlagen, gestohlen.

Sie fragen, was denn die Lösung sein könnte? Ausnahmslos ALLE Tiere pflichtmässig chipen und kastrieren, um in Folge BesitzerInnen von ausgesetzten Tieren (diese tragen natürlich an allervorderster Front zur Problematik bei) finanziell zu bestrafen; denn leider regiert der liebe Dollar die Welt, und erst wenn Hundehalter am eigenen Leib die Konsequenz des verantwortungslosen Umganges mit dem Mitgeschöpf verspüren, wird es eine Änderung des Ist-Zustande geben können.

Andere Themen müssen ebenfalls angesprochen und bearbeitet werden. Dringenst nötig wären beispielsweise echte Richtlinien für Tiermärkte, für Zoos, für Wildtiere, für die Jagd, und selbstredend für die sogenannten ‚Nutz’tiere. Aber zuallererst muss in einem Land, wo ‚Tierquälerei‘ kaum noch ein Delikt darstellt, wohl dort angefangen werden, wo die allergrößte Hoffnung auf ein Umdenken besteht: bei den Haustieren. Denn solange es kaum Empathie für den ‚allerbesten Freund des Menschen‘ gibt, wie soll man dann bei anderen Arten argumentieren? Das Gute aber, welches wir nie aus den Augen verlieren dürfen: ist dieser Anfang erst geschafft, ist vielleicht auch der allgemeine Tierschutz nicht mehr aufzuhalten. Und zahllose wunderbare TierschützerInnen am Balkan beweisen, der Funke ist längst entzündet! Unsere Aufgabe ist nun jene, ihnen zu helfen daraus ein Feuer zu entfachen!!!

Foto: man beachte das Emoji auf der rechten Seite…
Foto: artgerechte Unterbringung?
Foto: ein häufiges Problem – eingewachsene Hundehalsbänder!

Foto: wie im Mittelalter – Hunde werden auf Wildtiere gehetzt… und man zeigt stolz die Bilder davon im Netz!
Der springende Punkt der ganzen Misere ist die Attitüde des Staates: warum versucht der Gesetzgeber das Problem nicht an der Wurzel zu packen und zu lösen? Mit entsprechenden Maßnahmen könnte die Herausforderung in relativ kurzer Zeit der Vergangenheit angehören, aber ganz offensichtlich WILL man das gar nicht. Zu viel Geld steht dabei am Spiel, wird erhalten, gewaschen, unterschlagen, gestohlen.

Sie fragen, was denn die Lösung sein könnte? Ausnahmslos ALLE Tiere pflichtmässig chipen und kastrieren, um in Folge BesitzerInnen von ausgesetzten Tieren (diese tragen natürlich an allervorderster Front zur Problematik bei) finanziell zu bestrafen; denn leider regiert der liebe Dollar die Welt, und erst wenn Hundehalter am eigenen Leib die Konsequenz des verantwortungslosen Umganges mit dem Mitgeschöpf verspüren, wird es eine Änderung des Ist-Zustande geben können.

Andere Themen müssen ebenfalls angesprochen und bearbeitet werden. Dringenst nötig wären beispielsweise echte Richtlinien für Tiermärkte, für Zoos, für Wildtiere, für die Jagd, und selbstredend für die sogenannten ‚Nutz’tiere. Aber zuallererst muss in einem Land, wo ‚Tierquälerei‘ kaum noch ein Delikt darstellt, wohl dort angefangen werden, wo die allergrößte Hoffnung auf ein Umdenken besteht: bei den Haustieren. Denn solange es kaum Empathie für den ‚allerbesten Freund des Menschen‘ gibt, wie soll man dann bei anderen Arten argumentieren? Das Gute aber, welches wir nie aus den Augen verlieren dürfen: ist dieser Anfang erst geschafft, ist vielleicht auch der allgemeine Tierschutz nicht mehr aufzuhalten. Und zahllose wunderbare TierschützerInnen am Balkan beweisen, der Funke ist längst entzündet! Unsere Aufgabe ist nun jene, ihnen zu helfen daraus ein Feuer zu entfachen!!!

Foto: man beachte das Emoji auf der rechten Seite…
Der springende Punkt der ganzen Misere ist die Attitüde des Staates: warum versucht der Gesetzgeber das Problem nicht an der Wurzel zu packen und zu lösen? Mit entsprechenden Maßnahmen könnte die Herausforderung in relativ kurzer Zeit der Vergangenheit angehören, aber ganz offensichtlich WILL man das gar nicht. Zu viel Geld steht dabei am Spiel, wird erhalten, gewaschen, unterschlagen, gestohlen.

Sie fragen, was denn die Lösung sein könnte? Ausnahmslos ALLE Tiere pflichtmässig chipen und kastrieren, um in Folge BesitzerInnen von ausgesetzten Tieren (diese tragen natürlich an allervorderster Front zur Problematik bei) finanziell zu bestrafen; denn leider regiert der liebe Dollar die Welt, und erst wenn Hundehalter am eigenen Leib die Konsequenz des verantwortungslosen Umganges mit dem Mitgeschöpf verspüren, wird es eine Änderung des Ist-Zustande geben können.

Andere Themen müssen ebenfalls angesprochen und bearbeitet werden. Dringenst nötig wären beispielsweise echte Richtlinien für Tiermärkte, für Zoos, für Wildtiere, für die Jagd, und selbstredend für die sogenannten ‚Nutz’tiere. Aber zuallererst muss in einem Land, wo ‚Tierquälerei‘ kaum noch ein Delikt darstellt, wohl dort angefangen werden, wo die allergrößte Hoffnung auf ein Umdenken besteht: bei den Haustieren. Denn solange es kaum Empathie für den ‚allerbesten Freund des Menschen‘ gibt, wie soll man dann bei anderen Arten argumentieren? Das Gute aber, welches wir nie aus den Augen verlieren dürfen: ist dieser Anfang erst geschafft, ist vielleicht auch der allgemeine Tierschutz nicht mehr aufzuhalten. Und zahllose wunderbare TierschützerInnen am Balkan beweisen, der Funke ist längst entzündet! Unsere Aufgabe ist nun jene, ihnen zu helfen daraus ein Feuer zu entfachen!!!

Foto: man beachte das Emoji auf der rechten Seite…
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‚Heiße Tage in Wien‘ – und nicht nur vom Wetter! — respekTiere

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‚Heiße Tage in Wien‘ – und nicht nur vom Wetter!

Am Pfingstwochenende stand die Neuauflage der ‚Veganmania‘ am Programm – ein Straßenfest der Superlative! Das Wetter großartig, eine riesen Auswahl an sämtlichen veganen Thematiken und Produkten, wunderbare Menschen wohin das Auge blickt, coole Musik und köstlichste Versorgung – Herz, was begehrst Du mehr? Und unser großer Tierrechtsstand mittendrunter; da nutzten wir dann auch gleich die Gelegenheit, um mit einer Kundgebung direkt am Platz auf die kommende Demo vor dem Serbischen Parlament in Wien hinzuweisen!
Die Vegane Gesellschaft (www.vegan.at) hatte sich wieder einmal selbst übertroffen und organisierte wie jedes Jahr ein Event auf höchstem Niveau – wir bedanken uns allerherzlichst bei den GastgeberInnen, einfach nur großartig! Es bleibt nur eins zu sagen: wir freuen uns auf 2020!!!
Sind wir schon einmal in Wien, dann zahlt sich der Besuch wirklich aus! So hatten wir den Moment beim Schopf gepackt und auch gleich einen Protest vor der Serbischen Botschaft mit-angemeldet!
Zusammen mit dem Tierschutzforum der Grünen (https://www.facebook.com/GruenesTierschutzforum/), verstärkt durch die AktivistInnen des Vereins gegen Tierfabriken (www.vgt.at), fanden wir uns also wieder in der Ölzeltgasse, um unsere Stimme gemeinsam gegen die unfassbaren, systematischen Tierquälereien am Balkan zu erheben (nachzulesen in unserem erschütternden Bericht ‚Deine Stimme zählt‘: (https://us12.campaign-archive.com/?u=934c73a0228dce0980c5a7fcb&id=82a3acab99)! Und dieses Mal wird sie bis ins ferne Belgrad gehört werden, denn Rufe wie ‚Serbien ist schuldig, Serbien ist dabei – staatlich geduldet, Tierquälerei!‘, ‚Könnt Ihr die Schreie der Tiere nicht hören – wir müssen Eure Ruhe stören‘ oder ‚In Serbien und an jedem Ort – Tierquäler stoppen – jetzt sofort!‘ hallten nicht ab und haben sicher Emotionen, besser noch Reaktionen im Gebäudeinneren hervorgerufen!
Dass dann auch ein Fernsehteam vor Ort war und lange Interviews aufzeichnete, soll ebenfalls dazu beitragen, dass die Anklage über die Grenzen getragen werden wird!  Dazu, die Polizei hatte, anders als beim Klimaprotest, nun wohl ihre besten Kräfte ausgesendet; diese zeigten sich von ihrer kooperativsten Seite und so stand einem reibungslosen Demoablauf nichts im Wege – einfach ’sehr cool‘!!!
Ja, und am Abend, da stand dann auch noch die von der immer hoch engagierten Brigitte Martzak (www.animal-protection.com) organisierte Publikumsdiskussion ‚Haben Tiere eine Seele‘ in den Räumlichkeiten des Wiener Fußballvereins ‚Viktoria‘ (wir gratulieren an dieser Stelle zum Meistertitel und zum Aufstieg in die Regionalliga!) am Programm!
Bevor es aber soweit war, kam uns die Aufgabe zu, das Publikum auf die Thematik einzustimmen – und so stellten wir direkt am Zugang zur Talk-Saal unseren ‚Kreuzzug für Tierrechte‘ nach, samt dem ‚Lamm Gottes‘ verschiedenen ‚Nutz’tieren in kunstblutübergossener Kleidung, Jesus in Dornenkrone, dem Metzger und dem Jäger – und natürlich Gevatter Tod, der bei solchen Darstellungen nie fehlen darf!!!
Zur Diskussionsrunde selbst waren dann viele, auch sehr prominente Gäste geladen; der Schauspieler Christian Spatzek beispielsweise, Max Mayr Melnhof, der Landesjägermeister von Salzburg, oder der Kaberettist und Schauspieler sowie politische Aktivist Roland Düringer. RespekTiere war ebenso am Podium vertreten, Animal Care Austria noch dazu, und zusammen mit dem Tierparadies Schabenreith und Animal Spirit machten wir den Tierschutzgedanken an diesem Abend zur Priorität! 🙂 Gespannt durften man dann auch auf die Meinung des Vertreters der katholischen Kirche, Dr. Walter Rimmel vom Büro Kardinal Schönborn, sein! Dr. Sabine Buchacher vertrat die tierärztliche Sicht. Einer spannenden und energetischen Gespärchsrunde stand somit nichts im Wege!
Dr. Rimmel hatte naturgegeben einen schweren Stand, war er doch aufgrund der Thematik als Kirchenmann ins Zentrum des Interesses gerückt. Er meisterte seine Aufgabe aber wirklich gut, beantwortete die vielen Fragen in oft hitziger Atmosphäre in ruhiger und gelassener Manier. Mehr Kritik hagelte es da schon in anderen Bereichen, selbstredend stand beispielsweise bald die Jagd im Fokus. Dass es in diesem Bereich kaum je Aussicht auf eine Annäherung zwischen den Parteien gibt, zwischen jener, die alles Leben schätzt, und jener, die zwar von Achtung spricht, aber dennoch nichts als Tod und Verderben in unsere Wälder bringt (und friedliche AktivistInnen verletzt und deren Privateigentum entwendet, wie in Salzburg geschehen), wurde einmal mehr bewusst. Andererseits, eines haben wir nach so vielen Jahren Tierrechtsarbeit dann doch gelernt – man darf nie, niemals die Hoffnung aufgeben – die Zeiten haben sich geändert, es ist Licht am Horizont aufgekommen, und wer weiß, ob sich die Problematik so den nächsten Generationen überhaupt noch stellt; die Kinder von heute, sie sind vielleicht sehr viel klüger als wir es waren.
Veranstaltungen wie diese sind von enormer Wichtigkeit, was aber oft am selben Tage gar nicht noch wirklich erkenntlich ist; denn wo wenn nicht an Plätzen wie diesen offenbart ‚Mensch‘ sein oder ihr Menschsein. Wir alle sind vom selben Blut, und alleine deshalb müssten wir es doch schaffen, zumindest in Teilbereichen – zumindest jenen aber, die für Schutz- und Wehrlose überlebenswichtig sind – Übereinstimmungen zu kreieren. Denn nur so könnten wir diesen unseren einzigen Planeten zu einem besseren Ort gestalten.
Wir bedanken uns vom ganzen Herzen für die Organisation und hoffen irgendwann auf eine Fortsetzung!!!
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soooo viele so wichtige Termine! Sei dabei!!! — respekTiere

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soooo viele so wichtige Termine! Sei dabei!!!
Rechtzeitig zum langen Wochenende gibt es noch so viele Einsatz-Termine!
Beginnen wir am Sonntag, 9. Juni – da findet Ihr uns auf der wunderbaren Veganmania (www.veganmania.at) in Wien! Wir werden von 10 – 22 Uhr mit einem Stand vertreten sein; ebenso am Montag, 10. Juni, dann von 10 bis 18 Uhr!!! Kommt vorbei, es ist das Paradies für alle Tierschutz-Interessierten, für VeganerInnen sowieso!
Auch am Dienstag, 11. Juni, sind wir in Wien! Ab 13 Uhr werden wir vor der Serbischen Botschaft stehen und gegen die unfassbaren Tierquälereien in diesem Land protestieren! Es wird laut und energisch!!!
Ebenfalls am Dienstag findet in Wien eine höchst interessante Talk-Runde statt! Das Thema wird dabei ‚Haben Tiere eine Seele‘ sein, und allerlei hochkarätige Gäste sind geladen! Wir werden am Zugang ab 17 Uhr einen Gesprächsanstoß bieten, etwas zum Nachdenken für die BesucherInnen – ein lebendes Standbild des ‚RespekTiere-Kreuzzuges für Tierrechte‘! 🙂 Sei dabei!!!
Und dann ab 18 Uhr die Diskussion selbst – unbedingt dabei sein!!!! Hier ist die Original-Presseaussendung zur Veranstaltung:

Wichtigster Termin des Jahres: Diskussion „Runder Tisch“- TIERE HABEN EINE SEELE“

Mit seinem Kommen zeigt man sich solidarisch, gegen das unfassbare Leid der Tiere ein Zeichen zu setzen.

Wien (OTS) – Am 11. Juni 2019 um 18 Uhr, in der Location des Fussballclubs von Toni Polster und Obmann Roman Zeisel, Wiener Viktoria, Oswaldgasse 34, 1120 Wien. Der einzige Fussballclub, wo Hunde willkommen sind!

Brigitte Martzak (www.animal-protection.org) und der bekannte Künstler Roland Düringer, zeichnen verantwortlich. Weiters in der Runde, Dr. med.vet Franz Josef Plank (www.animal-spirit.at), Ing. Hofer (www.tierparadies.at), Carol Byers (www.animalcare-austria), Tom Putzgruber (www.respektiere.at), Prof. Dr. Kurt Remele (Uni Graz), Pfarrer Dr. Walter Rimmel (Büro Kardinal Schönborn), Landesjägermeister v. Salzburg Maximilian Mayer-Melnhof, Tomacz Jaeschke (www.animalpastor.eu) er betet nicht nur für Tiere, sondern auch mit ihnen, Dr. med vet Sabine Buchacher, Schauspieler u. Intendant Christian Spatzek, uva…

Das Publikum ist aufgefordert mitzudiskutieren! Wir sehen uns als Sprachrohr der Tiere, die stumm leiden müssen. Mit derartigen Veranstaltungen wollen wir Menschen für die Situation der Tiere sensibilisieren. Wenn man möchte bitte seinen Hund mitnehmen!

Rückfragen & Kontakt:

Event & Plattform gegen Tierleid
Brigitte Martzak
brigitte.martzak@teamomega.org, 0676/7047195

Das volle Programm reißt aber auch nach diesen tollen Events nicht ab – die Woche darauf werden wir eine Hilfsfahrt nach Rumänien durchführen – bitte helfen Sie uns helfen!!!

Am 1. und am 2. Juli sind wir dann wieder mit einem Stand am legendären Tollwood-Festival in München vertreten! Auch hier gilt: unbedingt hinschauen, nicht nur wegen uns, es gibt dort sooo viel zu sehen und zu tun! Und immer ist Tierrecht der Veranstaltung ein Thema!

Auch jetzt schon im Kalender dick anstreichen: Samstag, 20. Juli, großes Benefiz-Konzert für die ‚Esel in Mauretanien‘ im bayerischen Ruhpolding! Wir dürfen mit Infotischen, Zelt und riesen Transparenten rund um den Eingang Werbung für das so großartige Projekt machen!!!

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Zeit, wieder einmal ‚Danke‘ zu sagen — respekTiere.at

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Höchste Zeit, wieder einmal ‚Danke‘ zu sagen
Unfassbar cool! Gestern war die Generalprobe für ein Benefizkonzert in Ruhpolding, welches dann am 20. Juli stattfinden wird! Großartige TierschützerInnen organisieren die großzügige Veranstaltung, wo dann weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannte Persönlichkeiten aus verschiedensten Genres für das RespekTiere-Projekt ‚Esel in Mauretanien‘ auftreten werden! Bitte fest im Kalender anstreichen – Samstag, 20. Juli, im riesigen Saal des Kurhaus Ruhpolding – genaue Infos folgen in Kürze!!! Heute bereits wird das Regionalfernsehen Oberbayern (RFO) eine halbstündige Vorankündigung senden, wobei auch wir zu Wort kommen durften! Zu Empfangen über den Livestream – https://www.rfo.de/mediathek/video/rfo-livestream/
Unsere so zahlreichen Hilfsfahrten benötigen natürlich jede Menge an Hilfsgüter, angefangen von Kleidung für Menschen, hin über Hygieneartikel bis zur Tierheimausstattung und der Tiernahrung. Bezüglich letztere ist es uns bis dato immer gelungen, Hunde- und Katzenfutter (als veganer Verein im Dilemma) niemals einkaufen zu müssen, sondern vielmehr ‚freegan‘ zu beziehen. Dies wäre unmöglich, wären nicht Sie zur Stelle, TierschützerInnen sowie ProduzentInnen, welche uns große Menge davon abseits des kommerziellen Vertriebes zur Verfügung stellen.
Foto: Tom und Hanni, in unserem Hundefutter-Lager, mit einer großen Menge an Kauknochen, welche wir von unserem Partnerverein ‚Handmade Help‘ abholen durften!
Bitte entschuldigen Sie, es ist uns leider nicht möglich, alle SpenderInnen zu nennen, dazu reicht der Platz einfach nie aus; aber einige kleine Beispiele können diese so wunderbare Unterstützung erahnen lassen!
So zum Beispiel durften wir schon zum wiederholten Male Kauknochen und andere Hundeleckerlis bei unseren FreundInnen von Handmade Help (https://www.facebook.com/pages/category/Nonprofit-Organization/Handmade-Help-151403925067725/) abholen; nur darum, weil uns die Michaela ständig im Hinterkopf behält, uns sofort informiert, wenn sie wieder wieder eine LKW-Ladung der begehrten Ware lukriert hat! Einfach super!
So auch Elfi und Sadik, der in München seine Dog-Walk-Firma betreibt (wo übrigens nun auch eine kleine wunderbare Hundepension angeschlossen wurde; bei Bedarf, bitte wendet Euch direkt an Sadik,www.isardogwalker.de). Seit einigen Jahren nun sammelt der Gute bei seinen KundInnen für unsere Projekte. So durften wir letzten Sonntag einmal mehr eine ganze Wagenladung Futterdosen sowie allgemeinen Tierheimbedarf abholen – die Freude war eine riesige!!!
Und da ist dann noch die Sabine Spieler in der Isar-Metropole, die all ihre Kraft in den Tierschutz bzw. in die Menschenhilfe steckt. Unfassbar, was sie alles unternimmt, wo überall sie agiert und wieviel sie damit erreicht! Auch bei ihr durften wir dann auch eine ganze Menge an Hilfsgütern mitnehmen; zum Zeitpunkt unseres Erscheinens veranstaltete Sabine dann auch passend einen Tierschutz-Flohmarkt – eine Vollblut-Tierschützerin also, selbst am Sonntag im Einsatz für die Hilfsbedürftigen!!!
Foto: beim Flohmarkt darf Kaffee und Kuchen nicht fehlen – natürlich alles vegan! 🙂
Um das Vorstellen so vieler wunderbarer Menschen abzurunden, gilt dieser Dank natürlich auch der Elisabeth Berger und dem Norbert, welche ebenfalls ständig am Sammeln von Hilfsgütern sind! Eine wirklich unfassbare Menge deren wurden jetzt im Keller der Birgit gebunkert. Auch all diese so dringend benötigten Nahrungsmittel durften wir mit nach Salzburg nehmen – herzlichsten, herzlichsten Dank dafür!!! Gleiches gilt selbstredend auch für Elisabeth und Manfred, unsere so großartigen Münchener AktivistInnen; beide setzen sich dort nebenbei für die ‚Tierschutz-Partei‘ ein, wo an deren Ständen dann immer auch RespekTiere-Infomaterial aufliegt, sowie eine Spendenbox den PassantInnen entgegenlacht!
Foto: letztendlich sollte sich der riesige Innenraum des Sprinters derart füllen, dass wir kaum noch einen Sack untergebringen hätten können – einfach wunderbar!
Fotos: Norbert und Birgit, unentbehrliche TierschützerInnen! Ihr seid die Besten, herzlichsten Dank für alles!!!
Ein allerherzlichstes ‚Dankeschön‘ an all unsere SpenderInnen für Ihre andauernde Unterstützung! Ohne Sie sind wir hilflos! Fühlen Sie sich fest umarmt!!! Die Tiere brauchen uns – und wir brauchen Sie!!!
Achtung, Achtung! Nächste Woche, am Dienstag 11. Juni, ab 18 Uhr, findet in Wien eine höchst interessante Talk-Runde statt! Das Thema wird dabei ‚Haben Tiere eine Seele‘ sein, und allerlei hochkarätige Gäste sind geladen! Wir werden am Zugang einen Gesprächsanstoß bieten, etwas zum Nachdenken für die BesucherInnen – ein lebendes Standbild des ‚RespekTiere-Kreuzzuges für Tierrechte‘! 🙂 Sei dabei!!!
Aber lassen wir die VeranstalterInnen, die Brigitte Martzak sowie den weit über die Grenzen hinaus bekannten Kabarettisten  Roland Düringer, selbst zu Wort kommen: ‚Am 11. Juni um 18 Uhr veranstalten wir einen „Runden Tisch“ – Thema „TIERE HABEN EINE SEELE“. Ein heisses Thema! Verantwortlich zeichnet Brigitte Martzak (www.animal-protection.org, www.teamomega.org) zusammen mit Roland Düringer, in der Location des Fussballsvereins Wiener Viktoria. Obmann Roman Zeisel und Toni Polster sind ausgewiesene Tierliebhaber ,man sieht es, der einzige Fussballclub wo Hunde willkommen sind. Oswaldgasse 34,1120 Wien. Viele Persönlichkeiten haben schon zugesagt, ob Prof Dr. Remel, lehrt Ethik u.christliche Gesellschaftslehre an der Uni Graz, der Landesjägermeister von Salzburg, Maximilian Mayer Meinhof, Dr med.vet Sabine Buchacher, www.tierpardies.at, www.animal-spirit.at, www.animalcare-austria.at, www.respektiere.at, www.animalpastor.eu, er betet nicht nur für Tiere, sondern auch mit ihnen! Mit vielen weiteren InteressentInnen sind wir im Gespräch. Auch Toni Polster, Pfarrer Dr. Wolfgang Kimmel,(Büro Kardinal Schönborn) und Christian Spatzek werden dabei sein. Wir sehen uns als Sprachrohr, auf das Leiden der Tiere aufmerksam zu machen. Sie sind fühlende Wesen und empfinden wie wir. Freude,Trauer, Angst und Schmerz.‘
Foto: Sandra Wilhelm, Obmann von der Wiener Viktoria Roman Zeisel, Roland Düringer, ‚Fußballgott‘ Toni Polster, Brigitte Martzak
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Weltmilchtag – und eine großartige Kundgebung! — respekTiere

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Weltmilchtag – und eine großartige Kundgebung!
Weltmilchtag – die ‚Kontra-Fakten‘!
2016 schrieben wir auf unserer Homepage: ‚Auf ORF.at konnte man es kürzlich lesen – die Milcherzeugung in Österreich steigt trotz weniger Kühe! Wie kann das sein?‘
Foto: Kundgebung zum Weltmilchtag in der Linzer Einkaufsmeile – Kühe in Straflingskleidung und Ketten -ein passender Vergleich?!
Weiters: ‚Laut Statistik Austria ist die Kuhmilcherzeugung in unserem Land 2016 erneut gestiegen, und dass, obwohl es weniger Milchkühe als noch im Vorjahr gab. So wurden 3,63 Millionen Tonnen des weißen Körpersaftes ‚produziert‘, was eine Steigerung um 2,5 Prozent im Vergleich zu 2015 bedeutete. Allerdings, diese 3,63 Millionen Tonnen mussten von 0,2 Prozent weniger Tieren erzeugt werden, womit die durchschnittliche Jahresmilchleitung pro Kuh auf unglaubliche 6.800 kg stieg – ein Plus von 2,7 Prozent! Man stelle sich vor, das sind dann rund 567 Kilo pro Monat, wobei eine Milchkuh selbst zwischen 500 und 800 kg schwer ist!!!!
Noch ein unfassbarer Fakt: nur rund 277 000 Tonnen, also kaum mehr als 7 %, diente als Futtermittel für Kälber und ‚andere Haustiere‘… während der/die durchschnittliche ÖsterreicherIn 76 Liter im Jahr konsumiert. 9 von 10 Menschen gaben bei einer Befragung an regelmäßig Milch zu trinken.‘
Wie sieht dann die Situation in folgenden Jahren aus (letzte diesbezüglich verfügbare Fakten der Statistik Austria aus 2017)?
Statistik Austria: ‚Bei einer durchschnittlichen Jahresmilchleistung von 6.900 kg je Tier (+1,6%) erzeugten die 541.000 in Österreich gehaltenen Milchkühe (+0,8%) im Jahr 2017 rund 3.713.000 t Rohmilch (+2,3%). Mit 3.313.000 t (+3,6%) ging der größte Teil (89,2%) davon direkt an Be- und Verarbeitungsbetriebe. Die restliche Rohmilch wurde, abgesehen von einem geringfügigen Schwund, hofseitig verwertet: 248.000 t (6,7% der Erzeugung) dienten als Futter für Kälber oder sonstige Haustiere und 114.000 t (3,1% der Erzeugung) kamen am oder ab Hof – direkt oder in verarbeiteter Form – der menschlichen Ernährung zu Gute.‘

Also erneut eine deutliche Steigerung zum Jahr davor, sowohl in der Menge der ‚Produktion‘ als auch in der ‚durchschnittlichen Jahresleistung‘, welche eine Kuh zu erbringen hat – ein Minus gibt es dann allerdings bei jener Menge an Milch, welche direkt an das Kalb oder ‚an sonstige Haustiere‘ verfüttert wird, um satte 0,5 % – unfassbar, nicht?! Aber so funktioniert Kapitalismus nun mal, ständiges Wachstum auf Kosten der Schwächsten. Und genau das ist es, was unseren Planeten letztendlich völlig kaputt machen muss – das ungebrochene Streben nach ‚mehr‘…

Foto: vielbeachteter RespekTiere-Protest in Linz!
Der Mensch, das einzige Säugetier auf Erden, welches die Muttermilch eines anderen Säugetieres trinkt, nimmt dafür achselzuckend in Kauf, dass den Milchkühen unerträgliches Leid passiert. Inzwischen weiß wohl jedermann/frau, dass eine Kuh nur dann ausreichend Milch gibt, wenn sie (zu allermeist auf künstlichem Wege) schwanger gemacht worden ist; aber, da so viele von uns die eigentlich von der Natur aus selbstverständlich für den Nachwuchs vorgesehene Milch selbst trinken möchten, sind die neugeborenen Tierkinder dann ein vollkommen unerwünschtes ‚Beiprodukt‘ der Milchwirtschaft. Millionen solcher Kälber werden deshalb in der EU oft unter unvorstellbaren Bedingungen in Mastställe quer durch alle Länder transportiert, wo ihr Schicksal dann ein immer schreckliches ist. Vor gar nicht allzu langer Zeit, zwischen 1996 und 2000, zahlte die Union sogar Blutgeld für die vorzeitige Tötung der armen Wesen, die sogenannte ‚Herodesprämie‘. Rund 140 Euro erhielten Landwirte als ‚Prämie‘ für eine vorzeitige ‚Entsorgung‘, mindestens 3 Millionen unter 20 Tage alte Kälber starben, noch bevor sei überhaupt gelebt hatten… Heute? Erst jüngst waren die unfassbar grausamen Kälbertransporte in sämtliche Herren/Frauen Länder in aller Munde!!!
Selbst wenn man diese Fakten außer Acht lässt, bleibt immer noch die Gewissheit, dass selbst noch immer ein Großteil der Milchkühe ein tristes Dasein in ständiger Kettenhaltung fristen. Wir alle wissen es, und das Schweigen oder gar Verleugnen ist eine besonders feige Art der Mitschuld; auch das wissen wir, zumindest im Inneren!
Fotos: oben, bei der Befruchtung geht heute ohne den Tierarzt nichts mehr; Tierarzt; unten links: ein Leben an der Kette…
rechts: obwohl streng verboten, ist das Anbinden von Kälbern noch immer gängigste Praxis in den Ställen!
Es ist unumstößlich: das Weiß der Milch müsste eigentlich blutig rot sein! Wir müssen es scharf formulieren: Wer Milch trinkt, gibt genauso wie beim Fleischessen den Auftrag zu töten – bitten denken Sie darüber nach!!!
RespekTiere- und VGT_AktivistInnen wiesen deshalb am Weltmilchtag, welch besseres Datum gäbe es hierfür, auf das Leid hinter der Milchwirtschaft hin. Mitten in der oberösterreichischen Metropole hatte unsere Partnerorganisation eine Kundgebung angemeldet, und so konnte man die TierschützerInnen alsbald in Sträflingskleidung und mit Kuhmaske sehen, ihre Hände in Ketten gefesselt. Ein Transparent verriet: ‚Würden Sie so leben wollen? Warum muten Sie es dann anderen Lebewesen zu?‘ Später wurde die so traurige Szenerie sogar noch aussagekräftiger, gesellten sich da doch plötzliche Frauen in Ketten, mit Schläuchen an den Brüsten, welche direkt in Behälter leiteten, dazu – die Botschaft dahinter: ‚Meine Mama – meine Milch‘!
Dazu konnten sich die erstaunten PassantInnen am Stand jede Information holen, pflanzliche Milch wurde verkostet, ebenso Kuchen aus veganer Herstellung – einfach super! Und noch mit einem Ereignis wartete man auf, nämlich einer inkludierten, sogenannten ‚Cube-Kundgebung‘. Hierfür stehen, meist in schwarz gekleidete und mit Anonymous-Masken versehene, AktivistInnen Rücken an Rücken, vor sich ein Laptop; am Bildschirm werden Szenen aus dem Alltagsleben unserer ‚Nutztiere‘ gezeigt, die TierschützerInnen sprechen dabei kein Wort. Niemand also, von Seiten der PassantInnen, ‚muss Angst haben angequatscht zu werden‘. Ein sehr erfolgreiches Konzept, wie sich längst beweisen hat!
Alles in allem die perfekte Protest-Einheit! Unzählige Menschen nahmen die dargereichten Flyer, fast genauso viele fotografierten, und die Stimmung blieb trotz der stundenlangen Dauer fast immer harmonisch. Kaum ein Streit, praktisch nur gute Gespräche – so soll es sein!

Achtung, Achtung!!! Die Tageszeitung Österreich und OE24.at suchen ‚den süßesten Hund Österreichs‘! Jonte, der Hund von Hanni, hat es jetzt bis ins Finale geschafft – und hier geht es um einen Futtergutschein im Wert von 5000 Euro; Hanni würde im Falle des Sieges die Hälfte davon für unser Rumänienprojekt spenden!!! Wer also mitvoten möchten – wir hätten wirklich die allerbeste Verwendung für die Siegerprämie 🙂
http://webmisc.oe24.at/votingTool/templates/tierwahl/?id=91&site=&tracking=true&entry=139402
Nicht vergessen – heute Abend, Radio RespekTiere! Angeprangert werden dabei die tierschutzbezüglichen Zustände in Serbien. Zu empfangen über die Welle der Radiofabrik, 97,3 oder 107,5, über Cablelink 98,3 oder den Livestream der Radiofabrik (www.radiofabrik.at)!!!
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Protest vor dem Serbischen Konsulat in Salzburg – der Bericht! — respekTiere

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Protest vor dem Serbischen Konsulat in Salzburg – der Bericht!
Jetzt war es also endlich soweit – unsere Proteste gegen die unfassbaren Brutalitäten in Serbien Tieren gegenüber haben nun physische Form angenommen! Ein Dutzend wetterfeste TierschützerInnen fanden sich hierfür vor dem Konsulat in Salzburg ein, um dort mit einer spektakulären Kundgebung ein erstes Ausrufezeichen zu setzen!
Foto unten: Serbien ist ein Land, wo – vorsichtig ausgedrückt – Tierschutz noch enormen Aufholbedarf hat!
Allein, die Vorzeichen standen nicht gut; dennoch, andererseits taten strömender Regen gepaart mit für den Monat bitterkalte Temperaturen letztendlich aber sogar ihr übriges, um eine dem Anlass entsprechend noch düstere Atmosphäre zu schaffen. Sämtliche AktivistInnen sollten zudem in schwarz gekleidet sein, passende Totenkopfmasken verdeutlichten das Motto des Tages: er, der Gevatter, hat im Balkanland seine Heimat gefunden, zumindest aus der Sicht der Tiere. ‚Welcome to my paradise‘, das sind seine Worte! Wir brachten deshalb auch unseren Sarg, verziert mit dem Schriftzug ‚Serbien trägt den Tierschutz zu Grabe‘ mit vor das Konsulat. Leuchtende Grabkerzen und ein Meer aus Transparenten versprach das Interesse der PassantInnen zusätzlich anzuziehen, ‚There is no excuse for animal abuse‘ stand da in dicken Lettern auf den Bannern, ‚Hier stinkt‘s nach Tierquälerei‘ oder ‚Stoppen Sie die Barbarei‘. Auch ‚Die Größe und die Moral eines Volkes erkennt man daran, wie sie es seine Tiere behandelt‘ konnte gelesen werden; auf (kunst-)blutigen Leintüchern waren Hunde aufgebahrt, solche aus Stoff, aber auch ‚echte‘ begleiteten (wegen des starken Regens allerdings nur für wenige Minuten) erboste TierschützerInnen, um den Ernst der Lage vor Augen zu führen.
Foto unten: aufgenommen bei einem jener herzzerreißenden Tiermärkte in Serbien!
Ob die Kundgebung auf das Konsulat-Personal einen bleibenden Eindruck machte, diese Frage stellt sich nicht; sie darf getrost mit ‚ja‘ beantwortet werden, bewiesen durch die Tatsache, dass Angestellte durch die Fenster hindurch das Geschehen mitfilmten – wohl im Auftrag von ‚oben‘; und genau dieser Umstand ist ein Grund zur Freude, denn alleine damit schien der eigentliche Auftrag der Demo schon erreicht: die Nachricht wird weitergereicht, die ‚richtigen Stellen‘ werden darüber sprechen! Auch das energische Auftreten eines Angestellten, der da die anwesenden Polizeikräfte aufforderte uns mitzuteilen, dass wir allfällige Transparente vom Zaun zu entfernen hätten, lässt darauf schließen, dass wir den richtigen Nerv getroffen haben!
Einen herzlichen Dank möchten wir an dieser Stelle den versammelten TierschützerInnen aussprechen; bei diesen Bedingungen auszuharren, das war schon eine wunderbare Sache – Ihr seid einfach super, die Besten der Welt!

Achtung, Achtung!!! Schon in zwei Wochen, dann am 11. Juni, werden wir den nächsten Schritt setzen: für diesen Tag haben wir eine Kundgebung vor der Serbischen Botschaft in der Wiener Ölzeltgasse angemeldet!!! Bitte sei dabei, die Tiere brauchen Deine Stimme! Wer zusätzliche Motivation benötigt, bitte lest den Bericht, zusammengestellt aus eigenen Erfahrungen bzw. den Erlebnissen unserer serbischen TierrechtsfreundInnen: ‚Jetzt müssen wir handeln!‘,  https://us12.campaign-archive.com/?u=934c73a0228dce0980c5a7fcb&id=82a3acab99
Dienstag, 11. Juni, Beginn 13 Uhr!!!

Achtung, Achtung! Am kommenden Montag, dem 3. Juni, pünktlich um 18 Uhr geht das RespekTiere-Radio wieder on-air! Thema der Sendung, wie könnte es anders sein, ist die Serbien-Problematik! Bitte unbedingt einschalten, zu empfangen über die Welle der Radiofabrik, 97,3 und 107,5, über Cablelink 98,3 oder über den Livestream (www.radiofabrik.at)!
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Action Alert! Protest vor dem Serbischen Konsulat in Salzburg!!! — respekTiere

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Action Alert! Protest vor dem Serbischen Konsulat in Salzburg!!!
Ein Dutzend TierschützerInnen versammelten sich heute trotz unwirtlichster Bedingungen unter strömenden Regen vor dem Serbischen Konsulat in Salzburg und protestierten mit einer spektakulären Aktion gegen die unfassbaren Tierquälereien in Serbien!!
Bericht folgt in Kürze!!!
Fotos: vor dem Konsulat in Salzburg – der Auftakt zu mehreren geplanten Serbien-Protesten!
Fotos unten: Serbia – Stop the Killing!!!
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