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1. Salzburger Tiertafel + Bedürftigen-‚Flohmarkt‘! Free Lisa!!!

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1. Salzburger Tiertafel + Bedürftigen-‚Flohmarkt‘! Free Lisa!!!
Die respekTIERE IN NOT-Initiative ‚Gratis Flohmarkt für Obdachlose und Bedürftige‘ trat wieder zum Großeinsatz vor dem Salzburger ‚Mutterhaus‘ an. Innhalb der alt-ehrwürdigen Mauern des Ordens wird tagtäglich eine warme Mahlzeit abgegeben, dazu gibt es Kaffe, Tee, allerlei Gebäck und wechselnde ‚Sonderposten‘ – je nach Verfügbarkeit – wie etwa Joghurt. Für uns jedenfalls der perfekte Rahmen für diese Art der direktesten Hilfe für Mensch und Tier – eine Aktion, welche wir nun schon seit vielen, vielen Jahren im Rhytmus von ca. 2 Monaten durchführen. Immer gekoppelt mit der Vergabe von Kleidung, Unterwäsche, Bettwäsche und Dingen des täglichen Bedarfs ist die RespekTiere-Tiertafel, wo wir freeganes – also aus dem Wirtschaftsprozess ausgeschiedenes – Hunde- und Katzenfutter an die Vierbeiner der Notleidenden weitergeben!
Foto: Aufbau des ‚Gratis-Flohmarktes‘!
3 vollgepackte Fahrzeuge – so viel hatten wir diesmal zu verteilen! rechts: die Tiertafel!
Besonders freuten wir uns – und wohl noch viel mehr die Beschenkten – dieses Mal wieder über die riesige Anzahl von gebrauchten Reisekoffern, Rucksäcken und allerlei Taschen; allesamt sehr beliebte Dinge, lässt sich darin doch das wenige Hab und Gut perfekt verstauen! Wir bedanken uns an dieser Stelle erneut beim Fachcenter Wagner aus Eugendorf (www.schulranzenwagner.at) für die so großzügige Spende (wenn Sie ihre alten Koffer usw. gegen neue eintauschen, gibt es neben einigen Prozenten Nachlass auch die Möglichkeit, die zu ersetzenden abzugeben – welche wir dann später entgegen nehmen dürfen)!
Und so konnten wir heute eine riesige Menge an Gütern verteilen, in Fakt benötigten wir zur ‚Anlieferung‘ 3 Fahrzeuge! 🙂 Wie wichtig diese Unterstützung ist, wer mag es bezweifeln? Für die Beschenkten sind die Tage der ‚Gratis Flohmärkte‘ längst zu echten Feiertagen geworden. Sie geben die Möglichkeit die Gaderobe komplett auszutauschen, Handtücher, Bettwäsche und Nahrung für die verbeinigen Lieblinge zu ergattern, nette Gespräche zu führen – einfach nur schön!
Das RespekTiere-Team freut sich jedenfalls auf den nächsten diesbezüglichen Einsatz!!!!
P.S.: wie dringend benötigt die Hilfsgüter werden, wird beim späteren Abbau ersichtlich – von der riesigen Menge sind nur eine Handvoll Kleidungsstücke übriggeblieben!
Allerdings entfaltet sich jetzt oft auch eine nicht gutzuredende Problematik, die Tragik des Moments in ganzer Bandbreite: nun, am fortgeschrittenen Nachmittag, lange nach dem Schließen des Mutterhauses, versammlen sich gerne einzelne Obdachlose vor dem Gebäude, um dort zu trinken, später auf den Grünflächen entlang der Salzach zu schlafen. Bevor es soweit ist, geht es dabei selbstredend nicht immer leise zu, und viele PassantInnen rümpfen die Nase. Genau hier aber ist unser aller gesellschaftlicher Auftrag zu erfüllen: versuchen wir eine helfende Hand zu reichen, nicht in den allgemeinen Tenor von Hartherzigkeit miteinzustimmen; starker Alkoholismus (im Bild sieht man im Hintergrund Menschen schwerst beeinträchtigt auf die Straße torkeln, unfähig aufrecht zu gehen; Gott sei Dank gibt es hier ein Fahrverbot…) ist eine schreckliche Krankheit, und als solche müssen wir ihn betrachten: Süchtige sind PatientInnen, die Hilfe benötigen, nicht unsere Abscheu und noch weniger unsere Moral…
Achtung, Achtung!!! Die ‚Mission: Free Lisa‘ geht in die Endrunde! Wenn alles funktioniert, werden wir sie schon am kommenden Wochenende in ein neues Leben entführen können! Amtstierarzt Dr. Hofer-Kastzler war uns inzwischen auch für die Ausstellung der entsprechenden Papiere eine unverzichtbare (und noch dazu eine völlig unbürokratische) Hilfe, wofür wir uns von ganzem Herzen bedanken möchten – einfach großartig!!!
Beim Transport wird uns die ‚Eselrettung Österreich‘ aus Leoben (bitte unbedingt die Homepage anschauen, www.eselrettung.at!!!) helfen – zusammen mit der Fahrt werden wir für Lisa’s Freiheit rund 1 000 Euro berappen müssen! Wer Lisa’s Weg in das Paradies – das Team des Pferdegnadenhofs Edelweiss (www.pferdegnadenhof-edelweiss.at) wird sie herzlichst in deren Mitte begrüßen – mit unterstützen möchten, wir freuen uns riesig über jeden Beitrag!

Bitte helft uns helfen! Die Tiere brauchen uns und wir brauchen Euch!!!

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Mauretanien – so wichtig ist unser Einsatz!!!

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Mauretanien – so wichtig ist unser Einsatz!!!

Eifrige RespekTiere-NewsletterleserInnen wissen es: wir betreiben für ‚Esel in Mauretanien‘ ein Projekt im Projekt. Dabei setzen wir auf unser bewährtes Motto ‚Tierschutz ist bestenfalls immer auch Menschenhilfe‘. Perfekt vereinen lassen sich diese beiden Komponenten nämlich in der Bemühung, dem Eselrücken bestmöglichen Schutz vor der immer entsetzlich schweren Last, welches es von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang zu schleppen gilt, zu gewähren.
So haben wir uns auf die Suche gemacht und gefunden was wir gesucht: einige Näherinnen aus einem der ärmsten Viertel Nouakchotts! Diese fertigen seither in reiner Handarbeit sogenannte Wundauflagen für uns an – für ca. 4 Euro pro Stück entsteht so ein Polster, welcher unter dem Eselgeschirr zum Einsatz kommt und die erhöhten Knorpel am Rücken schützt!
Somit ist beiden geholfen – den Eseln und den Frauen, die nun mit einem eigenen Einkommen zum immer dürftigen Familienbudget beitragen können. Der Bedarf an solchen Wundauflagen ist ein riesengroßer; praktisch jeder Esel würde eine benötigen. In der Menge aber kosten sie viel Geld; dennoch, aberhunderte davon haben wir bereits verteilt – und wie könnten Ihre Spenden besser eingesetzt werden?
500 werden wir deshalb wieder in Auftrag geben.

Die Wundauflagen werden übrigens aus mehreren Schichten Textil mit Schaumstoff dazwischen gefertigt; schließlich müssen die Polster der enormen Belastung von mehreren hundert Kilogramm standhalten. Deren Erzeugung ist dementsprechen ein Kostenfaktor, den Stoffe, Importware, sind sehr teuer – rund 4 Euro kostet uns eine solche Wundauflage am Ende. Dennoch, wenn man bedenkt welche Schmerzen damit gelindert werden können, so ist dieser Preis geradezu ein Schnäppchen…
Wenn Sie sich an dieser Kampgane beteiligen möchten, wir bitten Sie ganz fest darum; bitte schreiben Sie auf Ihrem Erlagschein den Vermerk ‚Wundauflagen‘ und Ihre Spende wird zu 100 % diesem Projekt zugeführt! Für 4 Euro helfen Sie einem Esel in besonderer Art und Weise!

Neben dieser so häufigen und unfassbar schmerzhaften Verletzung gibt es aber selbtredend auch noch viele, viele andere Wunden, welche behandelt werden wollen. Auch Infektionskrankheiten wie die Eselgrippe sind immer präsent, unser Team ist daher ständig bemüht, allen Anforderungen gerecht zu werden!
Fotos, oben: Zappa im Einsatz, rechts Mohamed! unten: Moussa muss eine Drainage legen, um das Wundsekret abfließen zu lassen; rechts Dr. Dieng!
Fotos: die RespekTiere-Mobile-Klinik – im Angesicht solcher Verletzungen mehr als unersetzlich!
Fotos: Team Zappa/Mohamed an einer ‚unserer‘ Wasserstellen – im Hintergrund die wunderschönen RespekTiere-Schilder! rechts: Augenkrankheiten sind weit verbreitet, geschuldet vor allem dem Wind und dem Sand – ein Tube Augensalbe kostet rund 2 Euro, sie kann aber so viel Linderung bringen!!!
P.S.: Wundauflagen eigenen sich auch hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass für TierschützerInnen. Gerne stellen wir Ihnen entsprechende Urkunden aus, wo wir den Zweck erklären, natürlich die Namen der Schenkenden sowie der Beschenkten anführen, und auch das Ausmaß der Hilfe – zum Beispiel schreiben wir, für eine Spende von 20 Euro im Namen des/der Beschenkten können Wundauflagen für 5 Esel angefertigt werden, welche künftig großes Leid zu lindern verhelfen!  🙂
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Für unsere Berberäffchen in Ried – Arbeitstreffen im Wiener Tierschutzhaus! Und: die Krötensaison beginnt!!!

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Für unsere Berberäffchen in Ried – Arbeitstreffen im Wiener Tierschutzhaus!
Und: die Krötensaison beginnt!!!
Sie erinnern sich bestimmt, RespekTiere setzt sich seit vielen Jahren für die Berberaffen von Ried im Innkreis ein, welche dort in einem verfallenen Bauernhof in einem Gehege leben – alle Infos finden sich hier: https://us12.campaign-archive.com/?u=934c73a0228dce0980c5a7fcb&id=50ec81f592
Vor einiger Zeit besuchten wir die Anlage gemeinsam mit hoch engagierten MitarbeiterInnen vom Wiener Tierschutzverein (www.wiener-tierschutzverein.org), welche damals dankenswerter Weise den weiten Weg nach Ried auf sich genommen hatten, um uns mit wertvollsten Tipps in der weiteren Behandlung der Angelegenheit zur Seite zu stehen. Sogar die Umsiedlung ins Wiener Tierschutzhaus stand zur Diskussion, alleine auf Grund verschiedenster Aspekte, allen voran das hohe Alter der beiden Berberdamen, kam man schließlich aber von diesem Plan wieder ab.
Viel sinnvoller wäre es ins jetzige Gehege, welches grundsätzlich eine hohe Qualität innehat, zu investieren, sprich, es primatengerechter zu gestalten – so lautete das Fazit. Deshalb hatten sich RespekTiere-AktivistInnen schon im vergangenen Frühherbst getroffen, um gemeinsam mit dem jetzigen offiziellen Halter (die vormalige ‚Besitzerin‘ steht unter Sachwalterschaft), Roman Baumgartlinger, an einer neuen Inneneinrichtung zu basteln. Jetzt möchten wir gerne weitermachen im selbigen Bestreben, nämlich möglichst viele Beschäftigungsmöglichkeiten zu eruiren – mit der Absicht, den Primaten in jenem entlegenen Winkel Oberösterreichs größtmögliche Abwechslung in der tönernen Einsilbigkeit zu bieten. Hierfür führte uns der Weg dieses Mal nach Vösendorf, in das Stammhaus des Wiener Tierschutzvereines. Herzlichst wurden wir dort empfangen von Frau Mag a.rer. nat. Gudrun Braun (Zoologische Assistenz und Schulung), welche uns sogleich durch das Tierheim führte und Einblicke in die riesige und unfassbar unentbehrliche Anlage gestattete. Wieviele Tiere fanden hier wohl schon Aufnahme, wieviele Tierleben konnten vor einem traurigen Schicksal bewahrt werden?
Frau Mag. Braun nahm sich jede Menge Zeit, sie gestaltete den ‚Ausflug‘ höchst interessant; weil sie aber später dringend zu einem Termin musste, ‚übergab‘ sie uns an Isabella, ihrerseits die Primatenpflegerin. Isabella war auch mit in Ried gewesen, wusste also über unseren speziellen Fall bestens Bescheid; wie schon in OÖ erfuhren wir nun auch in Wien allerlei Wissenswertes über den Umgang mit Berberäffchen, und anhand praktischer Beispiele erhielten wir weitere Ideen, welche in Zukunft höchst wichtig sein werden. Jedefalls, jetzt steht einem neuerlichen Einsatz in Ried – nach dem Motto ‚von der Theorie in die Praxis‘ – nichts mehr im Wege!
Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals allerherzlichst beim Wiener Tierschutzverein für das offene Ohr und die andauernde Hilfe bedanken – einfach großartig! Wir sind zutiefst stolz darauf, von diesen SpezialistInnen lernen zu dürfen – einfach nur ‚eine feste Umarmung‘ dafür!!!   
Und weil wir schon beim Thema sind: bei der Gelegenheit möchten wir auch ein herzlichstes Dankeschön nach München senden; dort leistet Sabine Spiler mit ihrer Lebensmittelrettung für Mensch und Tier tagtäglich Großartiges; immer, wenn sich der Vorrat in unserem Tiernahrungsmittellager zur Neige geht, ist Sabine einer der rettenden Engel. Im Bild Manfred, der zusammen mit seiner Frau Elisabeth immer wieder auf ein Neues alle Hebel in Bewegung setzt um zu helfen (RespekTiere München, so dürfen wir unsere wunderbaren MitstreiterInnen nennen!) – hier haben wir uns im bayerischen Rosenheim getroffen, wo Manfred die gesammelten Ware übergab! Wir sind sooo stolz auf Euch!!!
Achtung, Achtung!!! Die ‚Krötensaison‘ 2019 beginnt alsbald!!! Wie jedes Jahr werden wir auch heuer wieder ‚unsere‘ Strecken im niederösterreichischen Kremserland betreuen! Die Straßenmeistereien sind bereits informiert, die Krötenzäune, für welche wir so lange gekämpft hatten, werden in den nächsten Tagen aufgebaut! Wir suchen noch ganz dringend HelferInnen für den Krötenwanderweg in Haitzendorf sowie in Scheibenhof! Wer in der Region um Krems wohnt – bitte helft uns helfen! Sobald die Zäune stehen, müssen sie mehrmals täglich kontrolliert werden. Wer Zeit und Lust für diese direktesten Lebensrettungs-Aktionen hat, bitte meldet Euch unter info@respektiere.at!
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Breaking News! Kuh Lisa!!!

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Breaking News – endlich Freiheit für Kuh Lisa?! soooo nah dran…
Das könnte nach der Befreiung von Boomer der nächste ganz große Feiertag werden: für die Kuh Lisa, seit mehr als einem Jahrzehnt alleine in einem Stall an die Kette gefesselt, könnte vielleicht schon in wenigen Tagen ein völlig neues Leben beginnen!!!
Foto: das ist ihre ganze Welt… das Gute ist, sie wurde von der Altbäuerin immer entsprechend gefüttert und die Frau achtete auch darauf, dass ständig genug Stroh als Einlage vorhanden war; das Schlechte: leider werden die Bedürfnisse von Tieren in unserer Gesellschaft nach wie vor viel zu wenig anerkannt, ja meist sogar völlig ausgeblendet; noch immer hört man ‚was willst Du? Der oder dem geht es doch gut, sie bekommt zu essen, hat ein Dach über dem Kopf und liegt weich‘; als wenn das das ganze Dasein wäre! Aber bitte stellt Euch vor, 24 Stunden am Tag, Jahrein-Jahraus eine Kette um den Hals, mindestens 23 Stunden des Tages völlig alleine, eingesperrt auf wenigen Quadratmetern, nichts als eine Betonwand vor Augen… das ist ein unfassbares Martyrium, vor allem für den Geist.
Ihr erinnert Euch bestimmt an unseren Bericht von vor einigen Wochen (nachzulesen auch unter: https://us12.campaign-archive.com/?u=934c73a0228dce0980c5a7fcb&id=11699f2540); Lisa’s Geschichte hat damals so viele Herzen berührt… Aus diversen Gründe galt es aber vorerst zuzuwarten, die Weichen zu legen – nun ist endlich die Zeit gekommen für Aktion: aus diesem Grunde statteten wir der Wunderschönen – seht sie Euch auf den Bilder an! – einen neuerlichen Besuch ab, in der Absicht, nun ein direktes, endgültiges Gespräch mit der sie ‚besitzenden‘ Familie zu führen.. Und, es sei vorweg genommen, es gibt jetzt tatsächlich Licht am Ende des Horizonts!
Fotos: RespekTiere-TierschützerInnen bei Lisa – was für wunderschöner Momente!
Wir werden in Kürze einen großen Bericht über die Ereignisse verfassen, für den Augenblick aber freuen wir uns riesig über die jüngsten Entwicklungen; allerdings, bis zum Ziel gilt es noch einige Hürden zu nehmen! 730 Euro werden wir für das neue Leben der Kuh Lisa (so hatten wir sie getauft, am Hof heißt sie Martina) bezahlen müssen; damit ist den Ausgaben aber noch nicht genüge getan, denn ein Transport muss organisiert, eine neuerliche weite Reise geplant und vor allem ein künftiges zu Hause geschaffen werden!
Wir haben für Letzteres vielleicht schon den Himmel auf Erden in Aussicht, für die zu erstattende Summe aber bitten wir von ganzem Herzen um Unterstützung – bitte, bitte, jeder Cent (Spendenkonto ‚Free Lisa‘) bedeutet für die so Hübsche einen Schritt in eine großartige Zukunft – denn wie es aussieht, oh wäre das schön, erwartet sie ein Gnadenhof im Südosten Österreichs, wo Lisa endlich, endlich unter ArtgenossInnen ein völlig freies Leben würde führen können (wenn alles gut geht, dann werden wir von ihrer neuen Heimat natürlich umfangreichst berichten)!
Bitte, bitte haltet die Daumen, jetzt geht es tatsächlich in den Endspurt! So viele Jahre wurden Lisa bisher gestohlen; und warum? Weil wir Menschen einfach nicht anfangen möchten, unsere Mitlebewesen als das zu sehen, was sie sind: vollwertige Mitglieder der Gemeinschaft Erde. Sie dürfen weder wie Sklaven behandelt werden, noch gibt es irgendein Recht, sie einzusperren, auszubeuten, in Schlachthöfe zu karren (oder empfindet irgend jemand das so triviale Motiv ‚Befriedigung der Gaumen’freude‘ wirklich als höheres Gut als das Recht auf Leben???). Lassen wir sie nicht länger im Dunkeln, lasst uns mit diesem Wahnsinn aufhören! Stellt Euch vor, im Falle von Lisa, ein Leben über mehr als ein Jahrzehnt hinweg immer an einer Kette, gerade genug Platz zum Aufstehen und Niederlegen. Nicht mehr und nicht weniger. Mehrere Kälber hat sie geboren, und das Schicksal hat sie ihr alle wieder genommen –  genauso wie es abermillionen ihrer Artgenossinnen tagtäglich passiert (für das ‚ach so gesunde Glas Milch‘, jene Flüssigkeit, welche – bedenkt man ihrer Entstehung – nicht weiß sondern viel eher blutigrot ist…). Der große Unterschied zu ihnen ist aber: Lisa hat jetzt eine echte Chance – und wir gleichermaßen, denn wir können wenigstens dieses eine mal Gerechtigkeit und Menschlichkeit beweisen! Uns nicht in bloßen Worthülsen verlieren. Mission ‚Free Lisa‘, ja, diese arme Kuh, sie kann uns Sinnbild hierfür sein! Schenken wir ihr ein paar Jahre echtes Leben, wir sind es der Armen sowas von schuldig…

Du Liebe, es ist ein heiliges Versprechen, wir werden alles dafür tun, damit Du doch noch sehen, riechen und fühlen kannst, was es überhaupt bedeutet zu leben!!!!

‚Mission Lisa‘ – wir sind sooo nah dran! Bitte helft uns helfen, Lisa braucht uns und wir brauchen Euch! Denn ohne Eure Unterstützung sind wir hilflos!
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Katzengipfel – Slowakei/Niederösterreich! Proteste in Tschechien/Slowakei

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Katzengipfel – Slowakei/Niederösterreich! Proteste in Tschechien/Slowakei
respekTier in Not im Dauereinsatz! Unser Team war dieser Tage wieder gefordert – einmal mehr kam ein Hilferuf aus der Slowakei, wo wir nun schon seit vielen, vielen Jahren das kleine Katzenasyl der Frau Havranovra betreuen. Wie eifrige RespkTiere-Newsletter-LeserInnen bestimmt wissen, ist der dortige Kampf ein immerwährender, und er wird nicht nur gefochten, um das schlechte Los der Straßentiere im Allgemeinen zu verbessern, sondern auch vielmehr gegen die Behörde, in diesem Falle die Stadt selbst. Denn längst sollte das Asyl abgerissen sein, mit dem vorsichtigen Versprechen, dass danach mit einem Neubau am selbigen Gelände in eine sichere Zukunft gestartet wird. Allerdings, Frau Havranovra hat da ihre Bedenken, in erster Linie fragt sie sich, ob nach dem Abriss jemals wieder eine solche Herberge entsteht. Denn tatsächlich ist das mehr als fraglich, spätestens nachdem der wertvolle Baugrund zum Spekulationsobjekt erhoben wurde. Deshalb verlässt Frau Havranovra den Ort nicht, selbst der Entzug sämtlicher Unterstützung, seit Jahren bekommt sie keinen Cent mehr für ihre so wertvolle Arbeit bezahlt – in Fakt lebt Frau Havranovra von rund 90 Euro Rente – konnte sie zum Einlenken bewegen. Das kleine Haus, im Besitz von Bratislava, ist deshalb längst in desolatestem Zustand, Wärme kommt ausschließlich vom kleinen, von uns gebrachten Ofen, ja, und selbst mit dem Strom ist es so eine Sache…
Fotos: oben, eindrucksvoller Himmel im Land der Windräder… begleitet von orkanartigen Stürmen und kurzen, aber heftigen Regengüssen! unten: Grenzübergang in die Slowakei. rechts: endlich im Asyl, und die inzwischen 16 Jahre alte Hündin namens bona begrüßt uns wie immer stürmisch!
Der bisherige Höhepunkt: im Winter, im November letzten Jahres, wurde Frau Havranovra im Asyl überfallen, niedergeschlagen, sämtliche Katzen daraufhin ins Freie entlassen (sie konnten dem Himmel sei Dank wieder zurückgebracht werden). Die arme Frau erinnert sich nicht mehr an den schweren Angriff, nur mehr an eine Sequenz, dann, als da plötzlich ein Mann in der Tür stand und ansatzlos mit voller Wucht auf sie einschlug. Neben anderen Verletzungen hat es damals besonders ihre linke Hand getroffen – viermal musste sie operiert werden, der Arm an diversen Stellen verschraubt, und bis heute kann sie die Finger kaum bewegen – ein absoluter Horror. Der Täter wurde fast selbstredend nie gefasst, eine Tatsache, welche auch nicht gerade dazu beiträgt, dass sich die gute Frau heute wohler fühlt; weiß sie doch, der Verbrecher läuft da draußen herum und könnte jederzeit wiederkommen… besonders, wenn die Tat eine motivierte war, etwa, um ihr derart Angst zu machen, sodass sie das Asyl freiwillig verlässt…
Foto: viele Sachen durften wir wieder bringen!
Fotos oben: Frau Havranovra zeigt ihre so stark in Mitleidenschaft gezogene Hand; die Spuren der fürchterlichen Attacke sind noch lange nicht verheilt! Die Wand nebenan ist noch immer mit Blutspuren übersät… Frau Havranovra entfernt sie nicht, sie sollen ihr als Zeichen stehen, um daran zu erinnern vorsichtig zu sein!
Wenigstens hat sie jetzt aber wieder einen männlichen Helfer, der all die Dinge erledigt, welche sie alleine, noch dazu mit nur einer funktionierender Hand, nicht mehr schaffen könnte. So zum Beispiel sammelt der Mann auch herumliegendes Bauholz, welches er dann zersägt und in ofengerechte Stücke schneidet – was uns wiederum jetzt auch noch Geld spart, den im normalen kaufen wir Brikettes…
Das Wiederehen ist ein wunderschönes, besonders auffällig: Frau Havranovra sieht trotz der so in Mitleidenschaft gezogen Hand heute wesentlich besser aus als bei den vergangenen Einsätzen; nicht so zittrig, nicht so blass, nicht so verloren; ob sie neuen Mut geschöpft hat? Auf jeden Fall ist sie unendlich dankbar für unsere immerwährende Hilfe, und das sollen wir Ihnen, die Sie ständig so viele Sachgüter genau für solche Zwecke spenden, ausrichten – ein allerherzlichstes ‚Dankeschön‘!!!
Einige Katzen müssen jetzt unbedingt kastriert werden; rund 15 leben ständig im Haus, etwa dieselbe Anzahl verstreut sich im Märchengarten, lebt ein freies Leben, ist aber von der Fütterung durch Frau Havranovra völlig abhängig. Besonders diese gilt es jetzt alsbald einzufangen und zu kastrieren – ein besonders wichtiges Projekt, welches wir für das nahe Frühjahr angesetzt haben!
Auch an den Außengehegen sollte dringend so einiges repariert werden, dazu braucht Frau Havranovra natürlich immer jede Menge an Nahrung für ihre Schützlinge – so gesehen wird nur kurze Zeit vergehen, bis wir wieder in Bratislava sein werden!!
Bitte helfen sie uns helfen! Eine Kastration für eine weibliche Katze kostet in der slowakischen Metropole mittlerweile auch schon 100 Euro, 8 bis 10 solchen stehen dringend an! Die lange und beschwerliche Anreise dazu, der große Zeitaufwand inklusive des Einfanges, all das kostet natürlich. Auch für Frau Havranovra selbst sollten wir wieder vorsorgen, zum Beispiel wieder lange haltbare Nahrungs- bzw. Hygiene-Artikel bringen… Sie sehen, es gibt noch soooo viel zu tun im kleinen Asyl – wo dann schon im Mai eine große Sitzung mit der Behörde ansteht, welche die zukünftige Richtung der Herberge und somit auch das Schicksal der Frau Havranovra bestimmen wird!!!
Jedenfalls, wir sind gerüstet, komme was wolle!

respekTIERE IN NOT – Yes, we do!!!!

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Metzgersprung 2019 – RespekTiere war dabei!

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Metzgersprung 2019 – RespekTiere versus MetzgerInnung!
Metzgersprung in Salzburg, der Feiertag der Metzgerinnung. Wie in jedem Jahr strömten auch heuer hunderte Menschen herbei, um den Fleischhauer-Lehrlingen bei einem Bad in einem Becken mit angewärmten Wassers zuzusehen; warum das Interesse der Bevölkerung an diesem Akt jedes Jahr derart hoch ist, scheint ein Rätsel – warum wir die Veranstaltung zum Anlass nehmen, um gegen das Töten von Tieren zu protestieren, wohl eher weniger. Sei es wie’s sein, jedenfalls soll das halblustige Plantschen der Legende nach die künftigen Tiertöter von den Sünden der Lehrjahre reinwaschen.
Wieder wurde ein frömmlicher Gottesdienst in der Franziskanerkirche in der Salzburger Innenstadt abgehalten, wo bluttriefende Hände den Leib Christi empfingen. ‚Du sollst nicht töten’, sprach dieser einst, und er detaillierte jene Aussage niemals. ‚Du sollst nicht töten’, steht in den heiligen Gesetzen der Bibel, unverrückbar, ein Tatbestand, welcher keinerlei Spielraum für Auslegung hinterlässt.
Ein gutes Dutzend TierschützerInnen, RespekTiere und VGT-AktivstInnen, hatten sich zur Abwechslung einmal bei wirklich guter Witterung vor dem Haus Gottes versammelt um auf diese Tatsache hinzuweisen.
Stoffbanner mit Aufschriften wie ‚Wir kreuzigen Jesus jeden Tag aufs Neue – in unseren Mastanstalten und Schlachthöfen‘, ‚Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben‘ oder ‚Highway to hell – Stoppt Tiertransporte‘ konnte da gelesen werden. AktivistInnen in Kuh-, Schaf- und Schweinemasken standen bald Spalier, um den Umzug der Metzger zu empfangen. Aber auch ‚Fleischer‘ selbst, allesamt (kunst-)blutbefleckt und mit Todesmaske, wollten es nicht missen, ihren BerufskollegInnen eine gebührende Ankunft zu bereiten.
Recht zahlreich war dann nebenbei noch die Polizei am ‚Tatort’ vertreten, die BeamtInnen allesamt, wie in Salzburg im Prinzip gewohnt, sehr freundlich und hilfsbereit.Danke an dieser Stelle hierfür!
Kaum hatten wir unseren Infostand erreichtet, konnten auch schon diverse so verzichtbaren dummen Sprüche wie ‚Geht’s amoi wos arbeiten‘ und Konsorten gehört werden. Doch ärgerlich, bedenkt man, dass wir – egal welche Einstellung zu solchen Protesten jemand auch haben mag – hier ganz eindeutig unsere Zeit für einen guten Zweck nützten, nämlich um auf das Leid der Tiere aufmerksam zu machen, während die Gegenseite in der Sonntagstracht, noch dazu oft genug mit dem Bier in der Hand, flanierte…
Foto unten: auch der ORF war wieder vor Ort, filmte uns; ob er es dieses Mal wagt, die Stimme der Tiere in seine Berichterstattung miteinfließen zu lassen? In der Vergangenheit hatte er es ja aus welchem Grunde  immer stets versäumt… und so sollte es dann auch dieses Mal sein…
Fotos unten: Metzgersprung-Demo Impressionen (Bilder: @Elisabeth)…
Nach der Messe marschierte der Festzug feingezwirnter Gäste direkt aus der Kirche zum Rundgang durch die Innenstadt; Blasmusikgruppe voran, dahinter die neue MetzgerInnengarde (14 Lehrlinge, 13 männliche und ein weiblicher, sollten es diesmal sein, allesamt gekleidet in jungfräulich weißer Arbeitskleidung), dann das Publikum. Vom Domplatz aus muss nun durch die Dombögen gewandert werden, wo wir schon auf das direkte Aufeinandertreffen warteten. In den letzten Jahren ist nun, sobald der erste Musiker wieder auf ‚freies Feld‘ gelangt, ein Aktivist mit dem großen Holzkreuz auf den Plan getreten, im Lendenschurz, blutbefleckt und mit Schweinemaske, um den Zug bis zum Eingang in den Stiftshof zu begleiten. Jedes Mal aber hat die Polizei schnell dafür gesorgt, dass der Tierschützer abgedrängt wurde; deshalb sollten dieses Mal ‚echte Metzger‘ – nicht reingewaschene, sondern blutbefleckte, ganz so wie sich die Berufsgruppe wohl während ihrer eigentlichen Tätigkeit im normalen präsentiert – diesen Part übernehmen.
Allerdings, die BeamtInnen hatten diesen Schritt wohl vorausgeahnt, denn noch bevor der Zug nun den Torbogen durchschritt, positionierten sie sich vor den ‚üblichen Verdächtigen‘, bereit, jederzeit einzugreifen. Nichtsdestotrotz starteten im selben Augenblick zwei AktivistInnen los, im Versuch, die Führung des Festzuges zu übernehmen; während ersterer noch zurückgehalten werden sollte, schaffte es zweiter tatsächlich, sich vor der Musik einzuordnen und – umgeben von Polizisten – den Weg bis zum Hofdurchgang voranzuschreiten – einfach nur ’sehr cool‘!
Während all dies passierte, ‚entkam‘ aber auch noch ein dritter ‚Metzger‘ unseren Reihen, und der gesellte sich nun direkt zwischen seine Brüder und Schwestern in weißer Tracht, die ihn anstandslos gewähren ließen – allerdings, er fiel dort doch sehr auf, kunstblutbeschmiert, mit einem triefenden (Plastik-)Schneidemesser, am Kopf die Gasmaske (ja, hier ‚stinkt‘s nach Tierquälerei‘)! Der Wehmutstropfen: der Tierschützer war sogar für die Fotokameras zu schnell, so können wir von der Aktion leider nur erzählen…
‚Tiere haben Rechte – Fleisch ist Mord‘, tönte es nun durch die ehrwürdigen Gassen, und ‚Tiere fühlen, Tiere leiden – stoppt, stopp das Tiere töten‘; ‚es hat gelebt, geatmet so wie wir – Fleisch ist ein Stück ermordetes Tier‘, hallte nach, solange, bis die Prozession letztendlich doch im Hof verschwunden war.
Später konnte man dann noch einen Metzger inmitten seiner Opfer liegen sehen; der Fleischer sollte sich selbst gerichtet haben, den Lauf des Gewehres in seinem Mund, eine dicke Blutspur bahnte sich den Weg über den Bart bis auf seine Schürze; einen kurzen Abschiedsbrief hatte er hinterlassen, worauf ‚Ich konnte die Schande nicht mehr ertragen ein Tierschlächter zu sein!‘ geschrieben stand… hinter sich hatte längst Gevatter Tod, sensenbewehrt, Stellung bezogen!

Für manchen mag diese Zur-Schau-Stellung von Leid und Gewalt vielleicht überzogen wirken, doch verlieren diese Menschen wohl auch nur einen Gedanken an all das Elend in den Ställen, auf den Transportwegen, in den Schlachthöfen? Unbeweinte Mitgeschöpfe, einer gnadenlosen Tötungsindustrie auf Gedeih und Verderb ausgeliefert! Entrissen ihren Eltern, ihrer Kindheit beraubt, in Lastkraftwagen getrieben, einen schrecklichen Tod erwartend. Beschäftigt man sich mit deren unermesslichen Qualen, dann bekommt der Begriff ‚Überzogen’ sehr schnell eine andere Bedeutung, wird im Nu in die Bedeutungslosigkeit gestampft!

Wir können es nicht oft genug betonen, wir wollen niemandes persönliche Ansichten verletzen, aber sind im Reinen mit uns, wenn wir solche Aktionen starten. Es tut uns leid, fühlt sich jemand abgestoßen von derartigem Aktionismus – doch: es ist die einzig wirklich erfolgsversprechende Möglichkeit, auf gegebenes himmelschreiende Unrechtsein hinzuweisen. Aktionen wie diese veranlassen die Menschen zu diskutieren, sei es nun im positiven wie auch im negativen Sinne – so oder so, ist einerlei, völlig egal. Jemand mag da sagen: ‚Was die da tun, das ist mir zu viel, lauter Idioten, …aber natürlich, die Tiertransporte müssen aufhören…’ –  schon ist dem Anlass genüge getan!

Zurück bleibt ein großer Stolz auf die so engagierten und mutigen AktivistInnen – und große Vorfreude auf den nächsten Einsatz, der dann nur eine Frage der Zeit sein kann!!!

Achtung, Achtung! Am Montag, 04. März, pünktlich um 18 Uhr geht das RespekTiere-Radio wieder on-air! Dieses Mal möchten wir Euch die Geschichte einer Entenbefreiung aus der Sicht der Tiere erzählen. Zu Empfangen ist die Sendung auf der Welle der Radiofabrik, 97,3 und 107,5, über Cablelink 98,3 oder über den Livestream (www.radiofabrik.at)!
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Good News: Hornanbindung nun auch in Salzburg tabu?!

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Good News: Hornanbindung nun auch in Salzburg tabu?!
Wir können heute mit einer besonders guten Nachricht aufwarten – jener Landwirt, welcher in einer Ortschaft nahe Salzburg immer wieder Stiere mittels Hornanbindung fixierte, zeigt wohl endlich ein Einsehen! Jedenfalls war keines der Tiere mehr bei einer unangekündigten Kontrolle derart an seinem Platz gefesselt, der zuständige Amtstierarzt machte dem Bauern dann auch klar, dass die diesbezügliche Anwendung von Stricken bei Rindern strikt abzulehnen ist. Der Veterinär verlies den Betrieb mit dem Versprechen des Landwirten, seine Rindern nie mehr derart zu fesseln! Wir bedanken uns bei der zuständigen Behörde für den konsequenten Einsatz!!!
Auch wenn es als ein kleiner Schritt scheint, dennoch ist die Freude eine riesengroße: denn dies bedeutet wohl nichts anderes, als dass im Bundesland Salzburg, nach Tirol, Niederösterreich, Oberösterreich, Kärnten, der Steiermark und anderen, die Hornanbindung defacto nicht mehr geduldet wird! Ein herzerwärmender RespekTiere-Erfolg ist damit zur Realität geworden, zumindest steht diese Realität unmittelbar bevor. Ein Herzensbestreben scheint erfüllt. Einfach schön!!!!
Foto: Hornanbindungsverbot: wir sind ganz nahe dran!!!! 🙂
Es gibt noch eine wunderschöne Nachricht: wir bedanken uns an dieser Stelle allerherzlichst bei einem unserer allerjüngsten Unterstützer, nämlich beim 7-jährigen Anton Bitter! Sein Herz für Tiere ist ein riesengrosses, und so kam er zusammen mit seiner Mama Katrin Fischer in der Tierarztpraxis von Dr. Matthias Facharani (www.tierarzt-facharani.de) vorbei, um sein Taschengeld für unsere Arbeit zu spenden! Anton, Du bist einfach großartig!!!
Und nochmals Boomer in den Medien! Die Niederösterreichischen Nachrichten und Das Salzburger Fenster berichteten vom letzten Akt in sein neues Leben, der Reise von Rumänien nach Österreich! Boomer ist nun auf einer Pflegestelle, welche unser Partnerverein, die Pfotenhilfe aus Lochen (www.pfotenhilfe.org), vermittelt hat. Dort passieren im Moment alle ärztlichen Untersuchungen und wenn alles gut geht, steht einem endgültigen zu Hause nichts mehr im Wege! Überhaupt möchten wir uns an dieser Stelle einmal mehr bei der Pfotenhilfe für die andauernde Unterstützung bedanken; die Welt wäre ein viiiel ärmerer Platz, würde es Euch nicht geben! Love, Pfotenhilfe, Love, Boomer!!!
Wer den NÖN oder dem SF schreiben möchte, Ihr wisst wie wichtig solche Reaktionen sind! 🙂
redaktion.krems@noen.at    sf@svh.at
Achtung, Achtung! Am kommenden Sonntag findet wieder der Metzgersprung in der Salzburger Altstadt statt! RespekTiere ist dabei selbstverständlich mit einem Protest vertreten – wer dabei sein möchte: ab 9 Uhr in der Franziskanergasse vor dem Domplatz!!! Wir freuen uns auf Euch!
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Anti-Jagd-Tage in Salzburg! Proteste beim Jägerball und vor der ‚Hohen Jagd‘!

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Anti-Jagd-Tage in Salzburg! Proteste beim Jägerball und vor der ‚Hohen Jagd‘!
Am Freitag fand er also statt, der 1. Salzburger Jägerball! Und der Versammlungsort hierfür war ein von den Grünröcken gut gewählter – irgendwo in einem der hintersten Gebäude des Stiftes St. Peter in der Salzburger Altstadt, abgetrennt von der ‚Außenwelt‘ nicht nur durch die uralten Klostermauern sondern auch noch durch einen riesigen Innenhof.
Dazu hatte die Jägerschaft gegen unliebsame DemonstrantInnen noch weiter vorgesorgt: man nütze die neue Gesetzeslage zu einem Zweck, für welchen diese (hoffentlich) nicht geschaffen worden war – nämlich dazu, sofort bei der Festlegung des Eigenen-Interessens-Termins zusätzlich an allen Zugängen zum Stift auch noch selber ‚Pro-Jagd-Kundgebungen anzumelden, im Wissen, dass damit erwartete ‚Gegendemos‘ nun zusätzlich jeweils 50 Meter Abstand halten müssen. Somit, chancenlos zu reagieren, wollte man uns ins totale Abseits verfrachten. Doch so einfach ist das mit uns nicht, denn wir sind innovativ! 🙂
Und deshalb überbrückten wir die Distanz letztendlich mit umso lauteren Skandieren. Mehr als ein Dutzend KundgebungsteilnehmerInnen waren gekommen, um der Jägerschaft ein ‚Herzliches Willkommen‘ zu heißen. Auch Gevatter Tod war dabei, mit seinem so treffenden Schild ‚Welcome to my paradiese‘!
Ganz in diesem Sinne setzten pünktlich eine halbe Stunde vor dem Einlass nicht enden wollende Sprechchöre ein, ‚Jäger raus – raus aus unsren Wäldern‘, war da zu hören, oder ‚Tiere haben Rechte, Jagd ist Mord‘. Aber auch andere, direktere Anreden konnten vernommen werden, ‚Du bist schuldig, Du machst mit, auf Kosten der Tiere ein Mords-Profit‘, etwa, oder ‚Schande, Schande – Schande über Euch‘. Etwas polemisch vielleicht, dennoch durchaus gerechtfertigt finden wir die Eigenkreation ‚Das Hirn ist leer, und kurz der Schweif – der Jäger ist: MUSEUMSREIF‘!
Im späteren Verlaufe des Protestes begann es auch noch zu Regen; der, gepaart mit der Kälte, setzte den AktivistInnen doch etwas zu, das Himmelsnass schaffte es aber selbstredend nicht, die Energie zu brechen. Bis zum Kundgebungsende, fast 1 Stunde nach dem Einlass, hallten die anklagenden Chöre durch die Salzburger Innenstadt, wohl selbst bis in die hinterste Ecke des Jägerballs hörbar, frei nach dem Motto: ‚Könnt Ihr – die Schreie der Tiere nicht hören, wir müssen Eure Ruhe stören!‘
Anmerkung: die von der Jägerschaft angemeldeten ‚Gegenkundgebungen‘ waren natürlich eine echte Farce, fanden so nicht wirklich statt. Lediglich jeweils ein Mädchen verteilte ein paar Flyer, an manchen der angemeldeten Standorte sollte dann auch gleich überhaupt niemand stehen. Gesetze derart zum eigenen Gunsten zu nützen, das darf dann auch nicht so stehen gelassen werden. Mal sehen, wie die Zuständigkeit dieses Faktum sieht…
Auch für die ‚Hohe Jagd‘ gestaltete sich die Anmeldung einer entsprechenden Kundgebung mehr als schwierig, artete fast zu einem Hürdenlauf aus. In den Jahren davor durften wir ja immer am Gelände selbst einen Protest abhalten (wo der Messebetreiber selbstverständlich als Hausherr fungiert, eine Kundgebung deshalb nur mit Einverständnis desselben stattfinden kann); dies wäre zwar auch heuer möglich gewesen, allerdings an einem Platz, der – nennen wir es vorsichtig – eine ‚mindere Frequenz‘ aufwiesen hätte; in Fakt wären dort nur einige Fahrzeuge zu- und abgefahren, einen direkten Kontakt mit Menschen – so wie es der Sinn einer Kundgebung ist – wäre nicht gewährleistet gewesen.
So versuchten wir die Anmeldung über die Versammlungsbehörde, also mit einem Standort zwar außerhalb des Geländes, auf öffentlichem Grund, aber natürlich so nah als möglich am Eingang zur ‚Hohen Jagd‘. Letztendlich durften wir an einer O-Bus-Kehre direkt bei der Zufahrt zur Messeveranstaltung stehen, ein Platz, der sich für unsere Anliegen letztendlich als gar nicht schlecht herausstellen sollte; zum einen mussten die aus Richtung Stadt kommenden BesucherInnen nämlich nun allesamt direkt an uns vorbei, zum anderen gab es uns die Gelegenheit, Gevatter Tod unmittelbar neben dem Zufahrtsschranken sämtliche MessegängerInnen grüßen zu lassen; mit seinem Schild ‚Welcome to my paradiese‘ erregte er große Aufmerksamkeit!
Und noch ein großes Plus ergab sich als Folge des Versammlungsortes: direkt neben uns gab es eine Bushaltestelle, wo dann viele, viele JägerInnen bei der Messe ankamen, oder im Gegenzug auf den öffentlichen Verkehr warteten, um wieder von der Veranstaltung weg zu kommen – eine ideale Gelegenheit, sich die Wartezeit mittels eines Gespräches mit den JagdgegnerInnen zu verkürzen! 🙂

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Skandal enthüllt! Jahrzehntelange Tierquälerei von Jägerschaft gedeckt?

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Skandal enthüllt! Jahrzehntelange Tierquälerei von Jägerschaft gedeckt? Und der Schütze mordet weiter!
Punktgenau zum 1. Salzburger Jägerball und zum Start der ‚Hohen Jagd‘ am Salzburger Messegelände deckt RespekTiere einen riesen Skandal auf und geht damit an die Öffentlichkeit. Was sich im Moment vor unseren Augen auftut, spottet einmal mehr jeder Beschreibung. Brisante Papiere wurden da übermittelt, welche eine schwere Tierquälerei zutage bringen, begangen von einem Jäger – und dass über mehrere Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte hinweg. Die Beweislast ist erdrückend, das Geschehen nahezu lückenlos nachvollziehbar. Das besonders Furchtbare: viele wussten davon, in Fakt eine ganze Gemeinschaft; nur einer aber fasste schließlich allen Mut zusammen und brachte den Fall zur Anzeige. Was folgte, ist ein echter Krimi, mit sämtlichen Zutaten und Spannungsmomenten versehen, inklusive der allgegenwärtigen Intrigen, welche solchen Vorkommnissen oft die letzte Würze verleihen; und obwohl die Tat (eigentlich Taten, wir werden später darauf zurückkommen) einwandfrei belegt war, geriet der Motor der Akte trotz Intervention selbst der Staatsanwaltschaft plötzlich ins Stottern, bis er letztendlich vollends in sich zusammensackte. Dabei wollen wir es aber nicht beruhen lassen und fordern nun eine späte Aufklärung, inklusive eines lebenslangen Jagdverbotes des Täters.
Was war also passiert? Ein aufgeregter Informant, er hatte den ORF-Beitrag zur Nacht des Fuchses gesehen wo auch wir unsere Meinung kundtun durften, schilderte die folgenden Geschehnisse am Telefon; schon am Tag darauf trafen wir uns mit dem Zeugen (der jederzeit für eine gerichtliche Aussage zur Verfügung steht), welcher dann das Gesagte auch noch mit eindeutigem Schriftverkehr belegen konnte. Wie er zu den Papieren kam, darüber möchten wir im Moment noch nicht sprechen.
Fotos: sie sind doch viel mehr Heger als Jäger…
Jedenfalls, dem Jagdleiter des Jagdreviers Berndorf bei Salzburg, Herr S. (welchen wir inzwischen selbstverständlich kontaktiert haben und der alle Aussagen voll inhaltlich bestätigten konnte) war eine von einem Kollegen – in Fakt seinem damaligen Stellvertreter – begangene Tierquälerei zu Ohren gekommen. Der Verdächtige, Herr K., so stellte sich heraus, hatte einen Rehbock mit einem Kleinkalibergewehr (22 Win.Mag) in seinem Auto sitzend angeschossen und schwer verletzt. Zur Info: die Jagd mit einer solchen Büchse und der dazugehörigen Munition ist verboten, weil das Geschoss zu wenig Geschwindigkeit aufnimmt, den Körper eines größeren Tieres nicht durchdringt. Heißt, das Projektil hinterlässt eine schlimme Eintrittswunde, bleibt aber dann unweigerlich im Körper stecken und verursacht dort unfassbare Schmerzen. Es gibt keine Austrittsstelle, ergo auch keinen Blutaustritt, sodass sich die Wunde sehr schnell infiziert. Eine Schockwirkung wie bei großkalibrigen Gewehren entfällt, wodurch der Schmerz ungedämpft und ein fürchterliches Leiden vorprogrammiert ist (halten wir fest: der Jäger verwendete nicht nur eine für den Jagdbetrieb nicht zugelassene Waffe, sondern auch noch eine ‚für die Erlegung von Schalenwild‘ nicht zugelassene Munition).
Der Rehbock schaffte es trotz seiner schrecklichen Wunde ins Unterholz zu entfliehen, worauf der Schütze die Verfolgung aufnahm, nach dem geflohenen Tier suchte. Am Abend, Stunden nach der Tat, wurde ein anderer Jäger auf ihn aufmerksam, lies sich die Geschehnisse schildern, und zusammen versuchten sie nun den Schwerverletzten zu stellen; im späteren Vorfallsprotokoll des zuständigen Jagdleiters S. sollte vermerkt sein, dass der zufällig Hinzugekommene aussagte, der Beschuldige war über sein Erscheinen ’so ganz und gar nicht erfreut, es war ihm sichtlich unangenehm‘. Warum er sich trotzdem an der ‚Nachsuche‘ beteiligte, ist schnell erklärt: weil ihm der Rehbock leid tat! Gegen 21 Uhr abends konnten sie das arme Tier erneut neben der Straße erblicken, wo nun der Verdächtige sofort wieder seine für diese Zwecke verbotene Waffe auf den Verletzten richtete und nochmals abdrückte. Er, neben der Karriere als Gesetzesbrecher offenbar auch noch ein besonders mieser Schütze, verfehlte, worauf der Rehbock einmal mehr in den Wald floh. Der Jägergefährte holte nun seinen Hund, um die blutige Spur zu verfolgen. Der allerdings ‚zeigte nicht an‘, und so wurde aus dem Duo letztendlich sogar ein Trio, oder besser ein Quintett, denn ein weiterer Jäger samt Hund, wurde hinzu geholt. Zu fünft, drei Menschen und zwei Hunde, setzte man die gnadenlose Hetzjagd fort. Als es schließlich jedoch zu dunkel wurde, zog man sich zurück.
Am nächsten Tag gegen 8 Uhr früh startete die Pirsch von Neuem. Dieses Mal waren die fünf erfolgreich. Sie fanden den Schwerverletzten. Was nun folgte, spottet jeder Beschreibung. Originalaussage: ‚Der Hund von xxx hielt den Bock nieder und xxx knickte den Bock mit seinem Messer.‘ Was bedeutet, der Hund des einen Jägers hatte sich ins Hinterteil des Opfers fest verbissen, der Hundehalter griff zum Messer und schnitt dem Leidenden die Kehle durch. Ohne jegliche Betäubung, versteht sich. Nachsatz: das tote Tier wurde daraufhin in die ‚Wildkammer‘ eines weiteren Jagdschutzorgans, für die ordnungsgemäße Verarbeitung des ‚Wildbrets‘ zuständig, gebracht. Der Kleinkaliber-Schütze, im folgenden Protokoll als ‚kundig‘ ausgewiesen, erklärte das Fleisch für unbedenklich, obwohl laut der Jagdhygieneverordnung kein Wild zum Verzehr freigegeben werden darf, wenn der erste zu einer Verletzung führende Schuss länger als 3 Stunden zurückliegt. Und schon gar nicht, wenn sich noch dazu ein Hund ins Fleisch verbissen hatte…

Es wird noch brisanter, aber dazu später. Wie ging die traurige Geschichte also weiter?

Foto: (Schein-)Heilig
Fotos: auch das schöne Geschlecht ist manchmal so ganz und gar nicht schön; zumindest ist es nicht vor der Mordlust gefeit… rechts: im Zuge einer Recherchereise nach Tschechien entdeckten wir eine Fasanerie; einer der Vögel musste vorzeitig sterben, weil er offensichtlich Füches anlocken sollte, die dann in schweren Schlagfallen getötet wurden…
Die furchtbaren Ereignisse blieben nicht im Verborgenen; sie wurden innerhalb der Jägerschaft zum diskutierten Gesprächsthema. Der für das Revier zuständige Jagdleiter, Herr S., reagierte schließlich wie ein Mann von Ehre eben reagiert. Er legte K. den freiwilligen Austritt aus dem Jägerkonsorzium nahe. Eine Konsorziumsitzung wurde einberufen (12.07.2016), woran sich 5 Jäger beteiligten, darunter auch K. selbst, zu diesem Zeitpunkt noch immer in seiner Funktion als Jagdleiter-Stellvertreter. Die Vorgehensweise schien eine beschlossene Sache, bis sich letztlich aber aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen zwei der Mitglieder auf Seiten von K. stellten, und somit eine 3:2-Mehrheit herstellten. Auch wichtig: zuvor noch war die Angelegenheit dem Hegemeister Mag. H. übergeben worden (28.07.2016), ein Jurist, der neben seiner Jagdleidenschaft auch Bezirksrichter ist. Der will die Angelegenheit mit einer Selbstanzeige K’s regeln. Hierfür hatte Jagdleiter S. eine handschriftliche Sachverhaltsdarstellung zur Vorlage verfasst. Diese, so lautete ein Versprechen, würde 1:1 übernommen werden.
Nebensatz: Herr Mag. H., in seiner Funktion als Hegemeister (Jägerschafts-Struktur: 1. Landesjägermeister, Stellv., 2. Bezirksjägermeister, 3. Hegemeister, 4. Jagdleiter, 5. Jäger), entgegen der bei solchen Fällen üblichen Vorgehensweise, hat die schwerwiegenden Missstände nicht der Jagdbehörde gemeldet.
Gleichzeitig richtet Jagdleiter S. ein Schreiben an die BH Salzburg, eine ‚Anzeige wegen mehrfacher Übertretung des Salzburger Jagdgesetzes durch das Mitglied der Jagdgesellschaft K.‘ … Herr K. hat hierdurch gegen die Bestimmungen des $ 70 Abs. 1 lit b JG, § 70 Abs. 3 lit a, lit. B und lit. D JG verstoßen‘.

K. reichte am 03.08. des Jahres seine Selbstanzeige ein. Darin aber war das Geschehen nun plötzlich völlig konträr dargestellt. Der Verdacht liegt nahe, man wollte den Jäger schonen, kein öffentliches Interesse wecken, und so wurde das Schreiben sehr wahrscheinlich nicht von K. selbst verfasst, sondern in seiner stark abgeschwächten Form vom Jagdpächter, also Hegemeister Mag. H., wie gesagt ein (wortgewandter) Jurist, Zeile für Zeile diktiert.
Jagdleiter S. wusste von dieser Entwicklung zu dem Zeitpunkt noch nichts. Um den Frieden in der jetzt zerrütteten Gemeinschaft wiederherzustellen, gab er schweren Herzens, aber im Interesse der Gruppe bei der folgenden Zusammenkunft der Gemeinschaftsjagd Berndorf am 23.08. sein Ausscheiden aus der Jägergruppe bekannt. In selber Besprechung sagte auch K. verbindlich seinen Austritt zu (die BH Salzburg Umgebung hatte ihm am 21.09.2016 die Jagdkarte entzogen – für ein (!!!) Jahr… mehr sollte ihm nicht passieren, aber das wusste Jagdleiter S. im Augenblick natürlich noch nicht). Alles schien doch noch halbwegs geregelt; K. würde für sein Fehlverhalten bestraft werden, ohne die beiden Kontrahenten würde in der Jagdgemeinschaft wieder Ruhe einkehren, die Gerechtigkeit hätte zumindest teilweise gesiegt.

Fotos: Sprachverwirrung? Ist es nun die ‚Jagd‘ oder ‚jagt‘ da jemand? Nehmen wir halt den Mittelweg! Ist dem Autor sicher nach zuviel Genuss des allgegenwärtigen Gerstensaftes eingefallen…
Aufgrund der Selbstanzeige landete die Angelegenheit vor der Staatsanwaltschaft Salzburg. Aus deren Abschluss-Bericht (30.09.16) erfährt Ex-Jagdleiter S. nun aber erstmals davon, dass ‚sein Vorschlag‘ zur Selbstanzeige doch nicht, wie versprochen, 1:1 wiedergegeben, sonder ganz im Gegenteil, in für den Belasteten extrem abgemilderter Form den Behörden überreicht worden war.
Für zusätzliche Sprengkraft sorgt folgende Tatsache: in der dem Kleinkaliber-Jäger diktierten Selbstanzeige, die – erinnern wir uns – überhaupt erst, nachdem der für das Revier zuständige Jagdleiter die Initiative ergriffen und einen Ausschluss des Beschuldigten aus der Gemeindejagd verlangt hatte, vonstattenging, sprach dieser nun davon, er hätte den Rehbock zufällig neben der Straße stehend entdeckt, als er mit seinem Wagen unterwegs gewesen war. Sofort bemerkte der Jäger nun eine Verletzung an dessen Hinterbein (ja, natürlich, beim Vorbeifahren sieht man so etwas gleich, zumindest mit dem geschulten Auge eines Jägers – und die Zunge, die Jägerlatein perfekt beherrscht, beschwört dann derartige Fantasien, Anm.) worauf der gute Mann beschloss, ihn edelmütig wie er nun mal ist ‚von den Leiden erlösen‘ zu wollen.  Weil er aber kein anderes Gewehr mit sich hatte, nahm er eben die verbotene Büchse, schoss voreilig und verursachte damit die schreckliche Verletzung (beredet sollte vielleicht auch einmal die Tatsache werden, dass Jäger anscheinend sogar bei Routineausflügen, zum Beispiel beim Einkaufen, ihre Büchsen mitführen; wozu eigentlich? Und was sagt das Gesetz dazu?).
Der Hundeführer gab dem entgegen in seiner späteren Zeugenaussage bei der ermittelnden Staatsanwaltschaft allerdings an, Herr K. hätte während der Verfolgung kein Wort von dem Problem mit dem Hinterfuß erwähnt. ‚Die Verletzung sahen wir erst, als der Rehbock verendet war. K. sagte dann zu mir, dass er dies vorher nicht gesehen haben.‘
Bedeutender Zusatz: ‚Es handelte sich um einen interessanten Bock im waidmännischen Sinne. Ich glaube daher, dass er ihn deswegen erlegen wollte, obwohl er eine ungeeignete Waffe dabei hatte.‘ (Anm., ein ‚im waidmännischen Sinne interessanter Bock‘ ist ohne Zweifel ein solcher, welcher über ein größer als übliches ‚Gehörn‘ verfügt, also eine begehrenswerte Trophäe verspricht)

Die Bezirkshauptmannschaft Salzburg Umgebung, unter Bezirkshauptmann Mag. Schneglberger, gab für die Staatsanwaltschaft am 08.09. zu Protokoll:
‚Rehe sind Schalenwild. Bei der von Herrn K. verwendeten Repetierbüchse handelt es sich um ein Kugelgewehr mit einer Randfeuerpatrone. Gem. §70 Absatz 3 lit. A des Salzburger Jagdgesetzes 1993 … ist die Benutzung von Schusswaffenmunition und Zielhilfsmittel, die für die Jagd auf jagdbare Tiere nicht bestimmt sind, verboten. …. Hintergrund dieser Regelung ist die geringe kinetische Energie von Randfeuerpatronen. …. Ist das Beschießen von Schalenwild mit Schrot oder solchen Kugeln und Patronen, die keine der Stärke des Wildes entsprechende ausreichende schnelltötende Wirkung erwarten lassen, verboten.
….
Bei Rehwild muss die Mindestgeschossenergie 1000 Joule bei einer Entfernung von 100 Metern betragen. Bei der von Herrn K. verwendeten Waffe liegt die Geschossenergie beim Verlassen des Laufes zwischen 410 und 440 Joule. Bei einer Entfernung von 100 Metern ist die Geschossenergie entsprechend geringer.
Aus dem dargelegten ist ersichtlich, dass Herr K. die Waffe, auch zum Abgeben eines Fangschusses, nicht hätte verwenden dürfen.

Er hat in Kauf genommen, dass er einem Tier ev. unnötige Qualen zufügt.
Um Mitteilung des Ergebnisses der dortigen rechtlichen Prüfung wird ersucht, damit gegebenenfalls ein Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet werden kann.‘

Foto: dieses Reh war vor einigen Jahren nahe Salzburg angeschossen worden; mit ‚Nachsuche‘ hielt man sich wohl nicht lange auf…

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Findet Ihr die Geschichte genauso unfassbar wie wir? Dann bieten sich am Wochenende gleich die großartigen Gelegenheiten Euren Ärger in einen Protest umzuwandeln!
Heute sind wir beim 1. Salzburger ‚Jagaball‘ dabei – durch eine höchst beanstandeswerte ‚Flexibilisierung‘ neuer Gesetze durch die Jägerschaft allerdings ein bisschen abseits vom Geschehen – Beginn der Kundgebung 19 Uhr, bei der Mariensäule am Domplatz!
Auch vor der ‚Hohen Jagd‘-Messe werden wir am Samstag und Sonntag präsent sein; genauere Infos hierzu bitte unter info@respektiere.at, denn auch hier gibt es Probleme mit der Anmeldung, sodass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau wissen wo wir denn dann wirklich stehen werden!
Sei dabei – Deine Stimme zählt!!!
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Wieder gibt es einen Fall im Waldviertel, wo Tierquälerei im Raum steht! Anti-Jagd-Kundgebungen mit Problemen diese Woche!!!

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Wieder gibt es einen Fall im Waldviertel, wo Tierquälerei im Raum steht!
Anti-Jagd-Kundgebungen mit Problemen diese Woche!!!
Dieses Mal geht es um 2 Pferde und 3 Ziegen, welche in einem Wald Nahe Diethmanns in einem eingezäunten Wiesenstück gehalten werden. Der Vorwurf: selbst bei der bittersten Kälte vor dem jetzigen Frühlingsbeginn war dem Anschein nach tagelang niemand bei den Tieren gewesen, um die Armen zu versorgen. Jedenfalls gab es im Schnee keinerlei Spuren, welche den Verdacht nahegelegt hätten, dass sich irgendwer um die Armen kümmerte. Das wenige vorhandene Wasser war deshalb bis zum Boden der Kübel eingefroren, Pferde und Ziegen zeigten sich offensichtlich hungrig und extrem durstig.

TierschützerInnen übernahmen nun die Versorgung, brachten Wasser und Heu. Ein Augenzeuge schrieb uns vor 2 Wochen: ‚Ich war jetzt schon mehrmals dort und hab den Tieren Wasser gebracht und Heu eingeworfen, weil sie mich schon von weitem verzweifelt gerufen haben. Ich habe den Ziegen den schwarzen Bottich über den Zaun geworfen, der im Bach lag und mit Wasser befüllt, sonst hätten die Tiere bis heute kein Wasser – und das geht jetzt schon 3 Wochen so.‘

Durch die Pferdekoppl fließt wenigstens ein kleiner Bach, aber der taute damals – wenn überhaupt – erst am späten Nachmittag auf. So wurden auch hier Kübel mit Wasser gebracht, worauf die Pferde beide sofort leerten – ein Hinweis, wie durstig die Armen wohl bereits waren. Noch schlimmer stellt sich die Situation für die Ziegen da, denn die sind von jeglicher Wasserzufuhr abgeschnitten.

Wir hatten daraufhin eine Anzeige bei der zuständigen Behörde in Gmünd eingebracht, mit der Bitte um schnelle Intervention!

Jetzt erhielten wir die passende Antwort: die Behörde reagierte tatsächlich äußerst zügig, noch am selben Tag waren AmtsvertreterInnen vor Ort, auch die Polizei wurde eingeschaltet. Die Befürchtung lag nahe, dass die Tierhalter selbst aber ebenfalls eine Anzeige eingebracht hatten, wegen unbefugten Betretens etwa – Sie wissen ja, die Zeiten für die Tiere und die TierschützerInnen werden immer schlechter, und die erste Reaktion von jenen, welchen Tierquälereien vorgeworfen werden, ist traurigerweise oft die Gegenanzeige – aber dahingehend haben wir zumindest bis jetzt nichts weiter gehört. Das Wichtigste aber: seither ist entsprechend eingestreut, Wasser und Futter steht den Tieren nun durchgehend zur Verfügung – wir sind zufrieden und sagen ‚Danke‘ für das hurtige Einschreiten! 🙂
Foto: der kleine Bach durch das Grundstück der Pferde – im Winter schnell zugefroren…
Warum wir von dieser vermeintlich vielleicht ‚kleinen Geschichte‘ berichten? Weil der Fall einmal mehr aufzeigt, wie wichtig es ist, dass TierschützerInnen ständig und überall Augen und Ohren offenhalten! Wissen Sie von Tierquälerei, Tiervernachlässigung, bitte scheuen Sie nicht davor zurück die Behörde einzuschalten. Es ist deren Arbeit nach dem Rechten zu sehen, und nur im Zusammenspiel kann für die Tiere Gutes erreicht werden! Wir alle müssen deren Stimme sein! Selbstverständlich können sie auch den Tierschutz- oder Tierrechtsverein Ihres Vertrauens benachrichtigen. Oft ist es aus diversen Gründen sogar taktisch besser, nicht selbst aus der Anonymität zu treten. Ganz wichtig ist zum Beispiel, dass den AufdeckerInnen der Weg zu den Tieren danach nicht versperrt ist – was aber meist passiert, wenn die Angeklagten wissen wer sie da privat angezeigt hat. Übernimmt ein Tierschutzverein den Behördengang, dann können Sie im Schatten weiter nach den Schutzbedürftigen sehen, was ein riesen Vorteil ist! Wichti ist nur: nie stillschweigend Unrecht an den Tieren dulden – es gibt dafür keine Rechtfertigung!
Achtung, Achtung, eine Eilmeldung. Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst: wir werden am kommenden Freitag beim Jägerball in Salzburg eine Kundgebung abhalten! Wer dabei sein möchte, Treffpunkt 19 Uhr bei der Säule am Domplatz!!!
Leider aber folgt die schlechte auf den Fuss: sehr bedenklich ist, nun scheint besonders die Jägerschaft einen Weg gefunden zu haben, den Tierschutz noch mehr aus ihrem Treiben auszuschließen; die neuen Gesetze, die nun verlangen, dass, wenn ein Protest zu einer Veranstaltung angemeldet ist, ein weiterer einen Mindestabstand von 50 Metern einzuhalten hat – was in der Praxis nichts anderes bedeutet, als dass diese Gegendemo dann weit ab zu stehen hat, gar nicht mehr den eigentlichen Grund der Kundgebung folgen kann, schlechtestenfalls nicht einmal mehr als Protestaktion registiriert wird  – wird von den Grünröcken brutalst ausgenutzt, das demokratische Recht, trotz des ‚im Recht seins‘ (und das ist ja das eigentlich Schlimme), par excellence ausgehebelt, zur Farce erklärt. So meldete die Jägerschaft unmittelbar nach der Festsetzung des Termins ihres Jägerballs (natürlich zu einem Zeitpunkt, wo niemand anderer noch Bescheid wusste, wann denn die Veranstaltung überhaupt stattfinden würde) sofort ganze 4 (!!!!) eigene ‚Proteste‘ an, sozusagen an allen Ecken rund um die geplante Veranstaltung! Ein durch und durch schamloses Verhalten, welches nur dazu dient, KritikerInnen abzuhalten und mundtot zu machen – im Schutz des Gesetzgebers…
Sei es wie es sein, somit müssen wir nun weit ab stehen, die JägerInnen selbst können den DemonstrantInnen einfach ausweichen; und wenn es ganz schlecht hergeht, werden sie von unserer Kundgebung kaum etwas mitbekommen. Dennoch werden wir da sein, und alleine die Anwesenheit ist ein Stachel im Fleisch!…. Vater Staat, Gesetzte wie dieses, sie hebeln die Demokratie direkt aus, geben den BürgerInnen im Prinzip keine Chance mehr, ihre Meinung vor Ort auszudrücken.
Aber, liebe JägerInnen, seid gewarnt und freut Euch nicht zu früh – auch wir werden entsprechende Möglichkeiten finden, um die Stimme der Tiere weiterhin erklingen zu lassen!

‚Aufgrund der nach § 7a Versammlungsgesetz geltenden Schutzzone um Versammlungen von 50 Metern, sind andere Versammlungen zur selben Zeit, am selben Ort, sowie innerhalb der Schutzzone verboten!‘, Antwort des Versammlungsamtes auf unsere Anmeldung einer Kundgebung
Apropos Jagd: ab Donnerstag findet die ‚Hohe Jagd‘-Messe am Salzburger Messegelände statt! RespekTiere ist wie jedes Jahr vor Ort, wir werden am Samstag und am Sonntag mit einem Stand vor dem Eingang zur Messehalle vertreten sein! Jeweils 11 bis 17 Uhr – sie dabei!!!
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