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Schande! — respekTiere

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Schande! An jedem Tag…

Straßenhunde leiden bittere Not. Überall in der Welt. An allen Orten wo sie vorkommen, sterben sie zu Millionen. Erschossen, vergiftet, von Autos angefahren. Verfolgt und Erschlagen. Sie verhungern, besonders im Winter. Erfrieren, verdursten, vegetieren. Wie Gespenster wandeln sie auf Erden, unbeachtet und unbeweint. Schattengleich. Sie kommen und sie gehen, in unfassbarer Anzahl. ‚Mensch‘ entblößt an ihnen seine ‚Menschlichkeit‘, führt den Begriff ins Absurde. Was wir ihnen angetan, es steht bis in alle Ewigkeit unverrückbar mit dicksten Lettern ins Schwarzbuch des Homo Sapiens geschrieben. Unauslöschlich. Ein dunkler Fleck auf unseren Seelen, der von schlimmsten Verrat und von mit nichts zu vergleichender Erbarmungslosigkeit kündet. Der ‚beste Freund des Menschen‘? Schizophrenie eines kranken Geistes, der längst das Band zwischen den Lebend-Reichen zerschnitten hat. Und deshalb ein ruheloser Wanderer geworden ist.

Ihre Babys sterben, oft bevor sie überhaupt noch gelebt haben. Von den Menschen nicht anders als Müll behandelt, weggeworfen, am Straßenrand entsorgt. Von der Politik verraten, von den Stadtverwaltungen bestenfalls ignoriert. Von der Barmherzigkeit ausgenommen, selbst von der Kirche vergessen. Von Krankheiten gezeichnet, ihre Widerstandskräfte ob ihres schweren Daseins bei null. Parvovirose hält schreckliche Ernte, Staupe noch dazu. Und der Straßenverkehr, er fordert zusätzliche Opfer. Hunderte. Tausende. Gevatter Tod in seinem Element.
Wie schrecklich die Situation tatsächlich ist, wird uns bei jedem Serbien-, Rumänien- und noch viel mehr Bulgarienbesuch tragisch bewusst. Warum besonders Bulgarien? Weil wir dort die langfristigsten und intensivsten Projekte durchführen, deshalb die tiefste Verbundenheit verspüren. Den meisten Schmerz indirekt oder direkt erfahren. Uns am Puls bewegen, weil das Blut, dass durch die Adern des dortigen Tierschutzes pumpt, längst auch mit unserem vermischt ist…

Im Zuge des diesjährigen Kastrationsprojektes in Breznik, wo wir nun schon an die 1000 Hunde und Katzen operieren konnten (!!!), fanden sich selbstredend auch wieder viele Hundebabys. Es ist wahrlich herzzerreißend zu wissen, wie viele der kleinen Wesen da draußen um ein Überleben kämpfen; und wie wenigen es davon gelingen wird, auch nur den morgigen Tag zu erleben…

Wir haben es in unseren Berichten öfters angesprochen, es ist fast unmöglich, auch nur einen Teil der verlassenen Tierkinder aufzunehmen. Die unsägliche Tragödie gänzlich zu unterbinden, das ist bloße Utopie. Zumindest im Moment. Da wird der berühmte Tropfen auf den heißen Stein ganz schnell zum einzigen Motivationsfaktor, jener Wert, der nicht zulässt, dass man an einer gewissen Situation gänzlich verzweifelt. Ja, es ist ein Leichtes von zu Hause aus zu urteilen – denn natürlich, es sagt der Verstand, für jedes einzelne Baby muss vorgesorgt, ein Platz gefunden werden. Vor Ort allerdings, da stößt man hart und brutal an die Grenzen des Machbaren – denn Hundebabys gibt es überall, zu dutzenden, zu hunderten. Man könnte – müsste – jeden Tag ein paar zu sich mitnehmen, nur um morgen wieder vor gleicher Situation zu stehen. Ein Fass ohne Boden. Belastung pur für emphatische Menschen. Kein Ende in Sicht. Keine rettende Leine, die man ziehen kann. Kein Silberstreifen am Horizont. Wissen Sie, was eine solche Ausgangslage mit der Psyche anzurichten imstande ist?

Es hilft nichts; für Niedergeschlagenheit oder Depression ist keine Zeit. Nicht einmal dafür, um überhaupt nur darüber nachzudenken. Das wird später kommen. Immer und und unausweichlich. Aber an einem hoffentlich fernen Tag, der uns dann sowieso bereits aller Möglichkeiten beraubt hat, noch aktiv zu sein. Bis dahin gilt nur eines: Augen zu und weitermachen. Bis zum Tag X durchzuhalten. Und dabei so viele Wesen wie irgend möglich vor dem Abgrund zu retten! Selbst wenn es nur Symptombehandlung ist (das Übel an der Wurzel zu packen, dafür sind die Kastrationsprojekte zuständig); Symptome, nennen wir diese kleinen unschuldigen Wesen vielleicht, aber jedes einzelne von ihnen ist genau wie wir ein heiliges Geschöpf, mit selbigem Recht auf Leben, genauso wertvoll, genauso einzigartig. Genauso unwiederbringlich. Heros, just for one day. David Bowie hat sie besungen, und ohne Ausnahme, alle können wir solche sein. In unseren besten Momenten. Und einer davon ist ein jener, wenn wir es tatsächlich schaffen, Wunderbares zu vollbringen. Ein Menschenleben zu retten etwa, oder eine nicht geahnte körperliche Leistung zu erbringen; eine Erfindung zu machen, welche das Leben Anderer erleichtern wird – oder eines dieser pelzigen Fellbündel in den Händen zu halten, im Wissen, ohne unsere Anstrengung hätte es für dieses kein Morgen mehr gegeben. Im letzten Moment den Klauen des Todes entrissen.
Vielleicht erst an unserem Totenbett werden wir einen derartigen Augenblick als besagten ‚besten Moment‘ unserer Vergänglichkeit, als echten Sinn des Lebens begreifen. Als ‚zu den wichtigsten Ereignisse‘ im verblühenden Sein gehörend einreihen. Und Gott danken, dafür, dass wir an jenem Tag an jener Stelle stehen durften. Und gehandelt haben. Diese Aussicht, sie ist allemal alle Mühen der Welt wert. Und selbst jede späte Depression.

2 Hundewelpen haben wir in einem Gestrüpp unweit der hässlichen Blocks gefunden. Keine Mutter in Sicht. Was mit ihr passierte, wir werden es nie erfahren. Jedenfalls ist sie nicht zurückgekommen zu ihren Kindern. Seit Tagen, so verrät es der Zustand der beiden. Die sind dem Kollaps nahe, müde, zu müde, um sich zu verstecken. Einen halbherzigen Versuch, dann Aufgabe. Sie ergeben sich dem Schicksal, bedingungslos. Welches es an diesem Tag – anders als bei so vielen der ihren – aber endlich, endlich einmal gut mit ihnen meint.

Und dann jene beim Friedhof. Fünf an der Zahl. Ihre Mutter grenzenlos scheu. Doch sie sind neugierig. Wollen das Leben erfahren. Und kommen mit uns mit, fast ohne Gegenwehr. Nichtwissend, dass der tödliche Keim bereits in ihnen steckt. Und später ausbrechen wird. Eines der Kinder ist tot, die anderen kämpfen noch um ihr Leben. Parvovirose, der tierliche Pedant zur Pest. ein Virus, gnadenlos und unbarmherzig, wie der Mensch selbst.

Foto: wären wir nicht zufällig des Weges gekommen, die beiden Süßen wären heute längst nicht mehr unter uns; so wie tausende andere überall auf den Straßen der Welt hatte Gevatter Tod sie längst fest im Griff.
unten: ‚Friedhofshunde‘, unfassbar schutzbedürftig!
Fotos: Tierärztin Marietta, eine der beste ihrer Zunft; unten: am Weg zu Rumi’s Asyl – rechts mit Tierschützerin Eli in der Herberge. Wo schließlich das Virus ausbrechen wird… da hilft im Moment nur beten…
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Daniela, eine herzensgute Tierschützerin, konnte 14 Welpen im letzten Moment von der Straße retten. Mehrere Hunde im Umfeld sind bereits von Nachbarn getötet worden. Oft ohne jeden Grund. Einfach so.

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P.S.: für all diese kleinen Wesen suchen wir natürlich ein zu Hause! Bitte helfen sie uns helfen! Die Hunde brauchen uns – und wir brauchen Sie! Jeder Cent Ihrer Unterstützung ist ein Baustein zur Beendigung einer der größten Schanden der Menschheit – der Straßentierproblematik! Kennwort: Straßentierhilfe
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Hubertus-Messe SBG! RespekTierschutz-Flohmarkt – ein riesen Erfolg! — respekTiere

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Hubertus-Messe SBG! RespekTierschutz-Flohmarkt – ein riesen Erfolg!

Und er ist auch schon wieder Geschichte – unser großer Tierschutz-Flohmarkt im Kleingmainerhof in Salzburg! Was bleibt ist die Erinnerung an ein regelrechtes Spektakel – so viele BesucherInnen wie noch nie zuvor besuchten die Veranstaltung – sowie die Tatsache, dass mit den eingenommenen Spenden unsere baldige Mauretanien-Mission sowie die nachfolgende Weihnachtsfahrt nach Rumänien bestmöglich unterstützt werden können!
Um ein derartiges Ergebnis zu erreichen ist vor allem – sagte ich vor allem? Nein, einzig und allein – ein großartiges Team nötig! Und ein solches haben wir: wie schön ist es, wenn hart arbeitende Menschen ein ganzes Wochenende, drei volle Tage gefüllt mit purer Anstrengung (wer je einen Flohmarkt in dieser Größenordung veranstaltet hat, weiß wovon wir hier sprechen), opfern, um den Tierschutzgedanken zu unterstützen? Soooo viel Arbeit beim Einräumen, beim Wegräumen, zwischendurch beim Nachfüllen, beim Abholen von Waren kreuz und quer durch die Stadt, beim Verkaufen während der Öffnungszeiten, beim Nachschlichten; in der Küche, wo unsere fantastischen Köchinnen wieder einmal ein echtes Feuerwerk der Kulinarik abgebrannt und ein 100 % tierleidfreies Buffet gezaubert haben, welches keine Wünsche offen lies!
Fotos: Einräumarbeiten im Flohmarkt-Saal lassen bereits erahnen, wieviel Stress da bevorsteht!
Wir bedanken uns bei allen HelferInnen, Ihr seid jede/r einzelne für sich völlig unentbehrlich!!!! Bei jenen Stellen, Hanni und Li Zuckerhut, wo wir die gesammelten Schätze das ganze Jahr über lagern dürfen! Unser Dank gilt natürlich in besonderem Maße auch den KundInnen, so wunderbar, dass Ihr so zahlreich gekommen seid! Am Ende gab es nur zufriedene Gesichter: was wünscht man sich mehr? Einfach nur großartig!!!!
Für uns ‚leider‘ fand dann am Sonntag auch die Hubertusmesse in Salzburg statt. Leider deswegen, weil wir selbstredend nicht in voller Stärke zur Gegen-Kundgebung aufmarschieren konnten, da unsere Kräfte eben am Flohmarkt gebunden waren. Der Verein gegen Tierfabriken (www.vgt.at) allerdings rief zur Kundgebung auf, und vier unserer AktivistInnen nahmen am Protest teil!
In einer totalen Verklärung der Ereignissen – jedermann/frau weiß, dass der Heilige Hubertus, davor ein begeisterter Jäger, der Jagd schließlich völlig entsagte, weil ihm ein riesiger weißer Hirsch erschienen war, in dessem Geweih ein Kreuz leuchtete – wird seit Jahrhunderten ein Mann Gottes missbraucht, um als Schutzpatron für jene herzuhalten, welche komplett konträr zu dessen eigentlicher Botschaft nach wie vor im bloßen Töten ihre Erfüllung finden.
Foto: mit freundlciher Widmung der Salzburger Jägerschaft!
Am Beispiel Salzburg bedankt sich die Jägerschaft für die ‚Ernte‘ in unseren Wäldern Jahr für Jahr mit einer Messe (einem Gottesdienst…), wofür extra zu diesem Zwecke ein getöteter Hirsch vor dem Salzburger Dom aufgebahrt wird. Braucht es da noch Worte?
Die bleiben dann auch weg, wenn man die Rolle der Kirche betrachtet, welche für den archaischen Ritus neben ihren entheiligten Räumlichkeiten auch noch ihr Personal zur Verfügung stellt, um diesem kompletten Schwindel zu unterstützen….
Text: früher wurde die Hubertusmesse in salzburg Aigen abgehalten, ein idealer Platz, um unsere Stimme sprechen zu lassen; so führte regelmäßig Gevatter Tod die Jägerschaft zur Kapelle. Höcshtwahrscheinlich mit ein Grund, warum der Standort gewechselt wurde.
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Bulgarien-Einsatz – Teil 2!!! — respekTiere

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Pure Emotion Bulgarien-Einsatz – Teil 2!!!
Diese Nacht, die bereits 5. im diesjährigen Projekt, gestattete uns erstmals mehrere Stunden Schlaf; der Nachholbedarf macht sich aber dann am Morgen trotzdem deutlich bemerkbar, denn die Müdigkeit ist nun sogar präsenter als zuvor. Allerdings, heute wäre im Prinzip ein etwas ruhigerer Zeitplan vorgesehen, erneut bei strahlendem Sonnenschein wird unsere Hauptaufgabe nämlich darin bestehen, zusammen mit Marietta und ihrem Mann Stanimir sowie Aleko’s Mama Daniela drei Hündinnen aus einem Park in Pernik einzufangen, sie danach zu Marietta nach Hause zu kutschieren, um sie dort schließlich in der kleinen zugebauten Praxis zu sterilisieren. Ein unbedingt notwendiges Unterfangen, wurden doch von den leider extrem Scheuen alleine mindestens 40 Welpen innerhalb der letzten zwei Jahre in die Welt gesetzt.

Zuvor aber lenken wir Aleko‘s braven Peugeot einmal mehr, nun aber zum voraussichtlich letzten Mal im Zuge dieses Einsatzes, nach Breznik. Zwei Hündinnen mussten dort doch im nun ansonst leeren Saal übernachten, einfach, weil wir sie gestern erst spät operieren konnten. Zu spät, um sie danach schon wieder in Freiheit zu setzen, dies wäre ein zu hohes Risiko, ja unverantwortlich gewesen. So blieb die Aufgabe uns überlassen, alle anderen – immer ehrenamtlichen! – HelferInnen haben doch bereits ohnehin einige Tage Urlaub für das Projekt opfern müssen!

Fotos: wir setzen die letzten verbliebenen Hunde wieder frei – der Abscheid ist ein sehr emotionaler!
Es ist ein unfassbar schönes Gefühl, als wir später die Boxentüren öffnen; mit unverkennbarer Freude wagen sich die Süßen in die wiedergewonne Freiheit, begrüßt von ihren – nun fast durchgehend kastrierten – WeggefährtInnen. Während eine Hündin von ihrer Familie herzlichst empfangen wird – die Tochter und zwei halbwüchsige Enkel haben ihre Rück-Ankunft augenscheinlich sehnlichst erwartet – lebt die andere in einem weit größeren Verband. Dort bei der alten Fabrik, wo neben dem Verfall nur noch Räumlichkeiten für ein anspruchsloses älteres Paar vorhanden sind, darf sich das Rudel über die tägliche Fütterung durch ebendieses freuen. Wassernäpfe stehen für sie alle bereit, und während da nicht der Zahn der Zeit, der an den Gebäuden schwer nagt, würde es eigentlich gar ein bisschen nach Idylle aussehen.
Natürlich hinterlassen wir an beiden Stellen großzügig Essensvorräte; dann starten wir das Fahrzeug, rollen los und sehen im Rückspiegel die Silhouetten der Hunde schnell kleiner werden. Wehmütigkeit schleicht sich jetzt ein, ein herzzerreißendes Gefühl ähnlich eines bodenlosen Falles, wie wenn etwas verloren ging. Hastig durchkämmt man noch einmal die Hosentaschen, trotz besseren Wissens, denn der Verlust ist nicht ein gegenständlicher. Irgendetwas in der Seele brennt nach Melancholie, wie jener unbestimmte Instinkt, der vor einer drohenden Katastrophe warnt. Und so eine ist diese verlorene Welt, in der wir die Straßentiere gedrängt haben. Sie, die bloß nach Wärme streben, nach ein paar netten Worten, nach Streicheleinheiten; sie, wo die meisten so gerne ein echtes zu Hause hätten, die wir verlassen und ausgestoßen haben. Und nicht bemerkten, dass wir mit diesem erbärmlichen Verrat unsere vermeintliche Menschlichkeit zum Schimpfwort degradiert, ja, der puren Lächerlichkeit preisgegeben haben.
Fotos: natürlcih hinterlassen wir Futterreserven!
Leider wird es heute nichts mehr mit der erneuten Recherche in Dimitri’s Farm; sein Chef ist vor Ort, der erlaubt solche ‚Privatführungen‘ nicht. Aber beim nächsten Einsatz, es ist ein echtes Versprechen, da werden wir die Anlage nochmals inspizieren!

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Das Haus selbst besteht aus einer sinnvollen Aneinanderreihung von Wohncontainer, spartanisch aber bequem eingerichtet, für den Zweck optimiert. Ein Ort zum Wohlfühlen!
Fotos: Marietta’s Heim – ein wunderschöner Ort!
Bulgariens Schattenseiten erleben wir schließlich auch noch hautnah; bei TierschützerInnen sind wir später zu einer Tasse Tee eingeladen, auch sie haben im Laufe der Jahre mehrere Hunde aus dem Projekt aufgenommen. Im Garten wird das Heißgeränk nach der Begrüßung der Hunde serviert, während die Versammelten auch schon in Gespräche vertieft sind. Irgendwann bemerken wir die seltsamen Bilder auf den Bechern – und es stockt beinahe der Atem! Da ist tatsächlich Adolf Hitler abgebildet! Der gefallene Führer, Satan in Menschengestalt, wie er mit ausgestreckter Hand den Endsieg verkündet. Dazwischen deutsche Kampfflugzeuge, das Hakenkreuz. Und aus diesen verabscheuungswürdigsten Gefäßen haben wir tatsächlich gerade getrunken! Den zum Himmel stinkenden Affront in unserer Müdigkeit gar nicht wahrgenommen. Schnell verabschieden wir uns nun und können es selbst wieder im Auto sitzend kaum begreifen, wie heute noch gebildete Menschen diesem absolutesten Irrsinn aller Zeiten auch nur eine Sekunde Gutes andenken können. Die beiden, wer hätte es ahnen können, tun es offensichtlich.

Die Zeit verläuft wie im Flug. Zurück im Apartment gönnen wir uns noch eine Tasse Tee, dieses Mal aus wunderschönen Bechern. Ein paar Zeilen sind schnell niedergeschrieben, dann aber packen wir erneut unsere Sachen – ein Protest in der Innenstadt von Pernik steht an! Zu Fuß durchqueren wir die Gassen, bis sich vor uns eine weitläufige Fußgängerzone auftut. Viele Menschen genießen dort das weiterhin spätsommerliche Wetter im Freien, sodass wir eine perfekte Kulisse vorfinden.

Schon bald sieht die erstaunte Menge dann Gevatter Tod, wie er ein Transparent mit der Aufschrift ‚Stop Killing Stray Dogs! NOW!‘ in die leichte Prise hält. Auch ein Aktivist im kunstblutigen Hundekostüm gesellt sich hinzu und schon werden Fotoapparate gezückt. Ein solcher Protest erregt im Osten immer große Aufmerksamkeit, und das ist genau das, was wir auch bezwecken – möglichst viele Menschen sollen die Botschaft lesen, sich in Folge ihre eigenen Gedanken zur Thematik bilden. Besonders Kinder betrachten das Schauspiel begeistert, und gar nicht wenige Mütter bleiben mit dem Nachwuchs stehen und klären ihre Kleinen über den Hintergrund der Aktion auf. So soll es sein!

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Und tatsächlich, Tzenka, so erfahren wir jetzt, hat schlimme Probleme mit ihrem Magen, müsste längst ins Spital. Aber, wie die TierschützerInnen nun mal sind, schiebt sie das Unvermeidliche auf die lange Bank: wer soll in der Zwischenzeit ihre Lieblinge versorgen?
Fotos: einsame Hirten und Pferdefuhrwerke begleiten unseren Weg!
Die versammeln sich auch schon im Garten; jetzt, zur Mittagszeit, sind allerdings die meisten irgendwo in der näheren Umgebung unterwegs – Sie erinnern sich, bei Frau Tzenka dürfen alle Katzen ein völlig freies Leben genießen – nur die Alten und Kranken bleiben auch tagsüber in der Herberge. Tzenka ruft nun ihre Schützlinge, und bald warten gut 30 auf Leckereinen. ‚Richtiges‘ Essen gibt es in der Früh und am Abend; wenn Mama also zwischendurch schreit, dann wird sicher ein Snack gereicht! 🙂 Wie wunderschön, wie herrlich, als die Stubentiger von überall her auftauchen, aus dem Unterholz des weitläufigen Garten, unter den Blättern der Kürbispflanzen hervor, von den zahlreichen Bäumen herunter, aus dem Katzenhaus heraus. Und auch das ist ein Unikat – der gänzliche Wohntrakt von Tzenkas leider verstorbenen Eltern steht ihnen liebevoll eingerichtet und durchaus katzengerecht gestaltet zur Verfügung! Da gibt es Esszimmer, Krankenzimmer, eine Stube für Babys, ein Zimmer zum Relaxen beim wärmenden Holzofen, eines für die Vorräte – einfach nur toll.

Trotz ihrer Erkrankung nimmt sich die gute Frau jede Menge Zeit für uns; letztendlich sitzen wir noch in ihrer Stube und trinken eine Tasse duftenden Kaffee. Dabei erzählt sie von ihren Problemen, und solche gibt es zuhauf. Katzen-Aids ist eines davon, überhaupt die Versorgung von PatientInnen; einige brauchen wegen Herz- oder anderer Organerkrankungen täglich Spritzen, andere benötigen Tabletten oder Salben. Die einen essen kein Trockenfutter, die anderen lieben gerade dieses und verweigern eine Nass-Mahlzeit. Über all das sowie vieles mehr werden wir bald extra berichten, in einem ‚Tzenka-Spezial‘ sozusagen. Denn eines steht fest – dieses so wunderbare Projekt verdient viel mehr Aufmerksamkeit!!!

Daheim bei Frau Tzenka: wie immer ein unvergessliches Erlebnis!
Fotos: die richtige Fütterung ist jeweils am Morgen und am Abend; leider können wir nicht so lange zuwarten, wir haben an diesem Tag noch viel vor! 2. Reihe rechts: der Kühlschrank im Katzenhaus ist gut gefüllt!
Foto: dieser süße Hund wäre von den Nachbarn einfach getötet worden, hätte Tzenka ihn nicht aufgenommen. Leider aber jagt er die Katzen, deshalb muss der Arme zur Eingewöhnung noch an der Kette bleiben. So haben wir ihr Geld gegeben, damit sie diese wenigstens bis zum Ende des Gartens verlängern kann. Und ihm ins Gewissen geredet, die Katzen in Zukunft unbeachtet zu lassen. Bis zum nächsten Besuch darf der Gute dann nämlich bestimmt schon längst völlig frei laufen!
Ein Blick auf die Uhr verrät, wir müssen auch schon wieder weiter. Vanja sollte dringenst zum Busbahnhof, sie fährt mit dem öffentlichen Verkehrsmittel zurück in die Hauptstadt. Ihr Mann sieht es nicht gerne, wenn sie so viel Zeit für Tiere opfert, deshalb nimmt sie lieber einen Urlaubstag hierfür, während er sie in der Arbeit wähnt. Lieber so als ständige Diskussionen. Selbstredend muss sie dann zu Ende der Bürozeiten zurück sein. Ja, sie ist einfach eine großartige Frau!

In Yambol’s verfallensten Straßenviertel präsentiert sich die 3. Welt mitten in Europa. Die dortige Roma-Siedlung berstet aus allen Fugen, es türmt sich der Müll auf der Straße, dazwischen Pferde, Hunde und manchmal auch Schweine. Kinder durchsuchen den Abfall, Männer sitzen zusammen, reden wahrscheinlich von besseren Zeiten, die Frauen gehen ihren Arbeiten nach. Die Häuser zerfallen, und niemand, so scheint es, kann diesen Niedergang aufhalten. Die wenigstens wollen es auch. Wo di ePolitik versagt, ist Unverständnis zwishcen den ethnischen Gruppen vorprogrammiert.
Nach einer kurzen Pause, wo sich eine Katze zu uns gesellt und zum vielleicht ersten Mal in ihrem Leben so richtig viel zu essen bekommt, steht ein ganz wichtiger Programmpunkt an. Wir wollen Farmen ausmachen, welche schon lange auf unserer Liste stehen. Um diese zu einem späteren Zeitpunkt dann auszurecherchieren. Besonders eine Anlage steht dabei auf der Agenda – eine Pelzfarm! Denn solche Qual-Orte sind eigentlich im Land verboten – warum wir sie aber selbst mit den Bildern, welche wir vor zwei Jahren dort gemacht hatten, nicht zu Fall bringen konnten, ist leider ebenfalls sternenklar. Weil der Besitzer viel Geld hat, und deshalb einen dementsprechenden Rang im sozialen Gefüge einnimmt. In einem Land, wo Korruption noch immer allgegenwärtig ist, vielleicht schlimmer als je zuvor, ist der Zaster gleichbedeutend mit Macht. Jene, die davon besitzen, gehört die Welt. Zumindest Bulgarien.

Foto: Georg sorgt für Speis und Trank am Parkplatz!
Foto: Roma-Siedlung bei Yambol. In Europa, doch so nahe an der 3. Welt!
Wir finden die Stallungen auch schnell. Allerdings sind wir sehr zur Vorsicht gemahnt. Denn es wird gemunkelt, nach all den Schwierigkeiten wurden strenge Sicherheitsvorkehrungen von Seiten des Besitzers getroffen. Kameras überall. Und Wachpersonal. Da wir den jetzigen Zeitpunkt nur als Vorrecherche betrachten, als Versuch, um uns über die tatsächlichen Umstände klar zu werden, sind wir dennoch guter Dinge. Wir wollen ja nur von außen sehen, wie sich die Lage entwickelt hat.

Letztendlich aber können wir nicht wiederstehen; wir betreten wir den riesigen Komplex erneut! Einige Nerzhallen und dutzende Hühnerkonzentrationslager drängen sich dort aneinander, durch hohe Zäune von den Firmenstraßen getrennt. Bei den Nerzen packen wir schließlich allen Mut zusammen, und schon ist der gut 2 Meter hohe Wall aus Blech überwunden! Es folgt eine mehr oder weniger sanfte Landung im Inneren der Festung. Dort wagen wir schließlich, obwohl nur zu zweit, einen Blick ins Innere der Monster aus Stahl und Beton. Der genügt: eine unfassbare Tragödie, die Stallung versinkt im Schmutz. In den winzigen Käfigen sind drei, vier Tiere untergebracht, insgesamt tausende davon!
Jetzt ist noch nicht die richtige Zeit, um weiter ins Detail zu gehen. Wir werden bald wiederkommen, und dann einen großen Bericht über das Ergebnis präsentieren. Nicht nur Ihnen, sondern auch den bulgarischen Behörden, zusammen mit den bulgarischen TierschützerInnen!

Foto: Hühnerhalle an Hühnerhalle – Dutzende der Kolosse!
Fotos: all dieses unsagbare Leid – für was? Für einen Mantel aus deren Fell? Wie tief ist ‚Mensch‘ gestürzt…
Auch die Hühnerhallten begutachten wir; alles in allem sind in ihnen bestimmt rund 150 000 der armen Vögel aneinandergepfercht, verteilt auf mehrere Hallen! Schließlich treten wir aber den Rückweg an, schlüpfen unter Zäunen hindurch und begeben uns erneut auf offenes Feld. Es wird langsam dunkel, und in der Finsternis ist der Aufenthalt in einer solchen Farm noch lebensgefährlicher.

Foto: gibt es eine Hölle? Für Hühner wird sie dann wohl so aussehen!

Ein schneller Kaffee noch, dann müssen wir uns aber auch schon wieder verabschieden. Aleko’s Auto will zurückgebracht werden, davor haben wir uns vorgenommen, das gute Fahrzeug noch bestmöglich zu reinigen.
Fotos: Sofia Shelter, 1500 Hunde sind hier untergebracht! Unter überraschend guten Bedingungen – dank Marietta!
Aleko’s Vater empfängt uns später; auch er, ein praktischer Arzt, bietet die Fahrt zum Flughafen an (Rumi hatte uns davor aber schon versprochen uns zum Airport zu bringen). Es ist in der Tat ergreifend, wie viel Hilfe uns im Zuge der Reise zuteil geworden ist!
Jetzt bleibt auch noch ein bisschen Zeit für Daniela, die von diversen Problemen berichtet. Ihre herzallerliebsten Hunde freuen sich über das Wiedersehen offensichtlich ebenso wie wir selbst; so fällt bald ein Versprechen, nämlich alles zu versuchen, um für sie in der Heimat ein zu Hause zu finden. Eine ganz feste Umarmung später läutet auch schon Rumi. Die Fahrt zum Flughafen wird kein leichtes Unterfangen, denn in Sofia setzt nun der Abendverkehr ein. Es bleibt deshalb im Auto aber wenigstens noch ein wenig Zeit, um wichtige Details abzusprechen und einen Rückblick über die Kampagne zu diskutieren.

Ja, es war ein einmal mehr ein hoch emotionaler, ergreifender, gleichzeitig zutiefst deprimierender und hoch erfreulicher Einsatz, keine Frage. Und es gibt Verbesserungspotential, ebenfalls so sicher wie das Amen im Gebet. Alle Beteiligten haben ihr Bestes gegeben, dennoch, manche Dinge sollten und müssen besser kommuniziert werden. Zwischenmenschliche Empfindlichkeiten treten bei so vielen Beteiligten selbstredend auf, aber das Kunststück ist, solche nicht in den Vordergrund gelangen zu lassen. Solange sämtliche Dinge direkt besprochen werden können, ist alles gut. Es gibt nur einen Strang, an welchem wir ziehen müssen, und der ist jener, wo den Tieren am durchschlagendsten geholfen wird. Niemand ist perfekt, wir alle weit davon entfernt, doch andererseits, wer  sind wir, um über derartige Attribute überhaupt nur nachzudenken. Nein, die bloße Annäherung an das Perfekte muss unser Ziel sein. Es gilt die Müdigkeit abzuschütteln, auf schnellstem Wege, und dann den Blick nach vorne zu richten. Soooo viel ist noch zu tun, und dieses eine Versprechen ist ein heiliges: wir werden auch in Zukunft alles in unserer Macht stehende unternehmen, um das unbeschreibliche Potential noch weiter zu entfalten. Im Moment gilt es, sich für ein paar Stunden des Erfolges zu erfreuen, durchzuatmen und dem Geist ein bisschen Ruhe zu gönnen. Dann werden wir stärker zurückkommen, als wir es uns jemals selbst in unseren kühnsten Gedanken überhaupt nur ausmalen hätten können.

Foto-Impressionen zum Abschluss:
Foto: die wenigen Autobahnen Bulgariens sind in schlechtem Zustand – der Sonnenuntergang entschädigt aber vollends für die Rüttelei!

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102 Kastrationen – der Einsatzbericht (Teil 1)! — respekTiere

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102 Kastrationen – der Einsatzbericht (Teil 1)!
Es war eine unruhige Nacht gewesen. Ein nicht zu stoppendes Kopfkino hatte das Einschlafen lange Zeit unmöglich gemacht. Immer wieder kauten bleierne Gedankengänge die künftigen Tage durch, nur um letztendlich bei der Gewissheit zu verbleiben: das Kommende lässt sich nun, keine 20 Stunden vor dem Abflug, sowieso kaum mehr beeinflussen, die Zukunft alleine weiß Bescheid über Erfolg oder auch Misserfolg des anstehenden Einsatzes. Doch den Tüchtigen gehört die Welt, jenen, die versuchen, die kämpfen, die nicht aufgeben, die dann und wann auch einmal an das Unmögliche glauben – und egal was immer passieren mag, hat man diese Tugenden eingehalten, nichts ist dem- oder derjenigen mehr vorzuwerfen.
Der tiefe Glaube an solch kosmische Gesetze legte sich schließlich wie Balsam auf die geplagte Seele und ließ den müden Körper doch noch für ein paar Stunden Ruhe finden.

Langsam verblasst nun die Aufregung. Jetzt, am Flughafen, braucht es kein Nachdenken mehr ob denn alles eingepackt, alles hergerichtet, alles organisiert ist, denn nun, wäre dem nicht so, es sollte ohnehin zu spät dafür sein. Rien ne va plus, nichts geht mehr, im guten Sinne!
Endlich, endlich bloßes Zurücklehnen, eins zu werden mit dem Warten auf das was immer auch folgen mag. Hektisch sind sie gewesen, die letzten Tage. So viel nebenbei galt es noch zu erledigen, Arbeit ohne Ende. Wie immer nun schon im eigentlich ruhigeren Herbst, der sich gemessen am Arbeitsaufwand dennoch längst kaum mehr von jenem im Winter, Frühjahr oder Sommer unterscheidet.

Foto: ein unruhiger Flug wird am besten genutzt, wenn man daneben arbeitet! 🙂 rechts: Flughafen Sofia – seit jeher stehen dort Spendenboxen für den Tierschutz!!!
Wir warten auf den kleinen Airbus 319 der bulgarischen Luftlinie, welcher uns bis Mitternacht nach Sofia wird bringen soll. Dort, im Flughafen der Metropole, wird Rumi, die unverzichtbare, langjährige Mitarbeiterin, bereits auf uns warten; die Gute soll uns schließlich zu Aleko’s Mam, jene herzensguten Frau, welche vor 6 Monaten Betty und Jonny zu uns brachte, kutschieren (eifrige Newsletter-LeserInnen erinnern sich vielleicht, Aleko ist ebenfalls ein bulgarischer Mitstreiter, der aber seit vielen Jahren in Germanien wohnt; Betty und Jonny sind zwei Straßenhunde, welche ohne den Einsatz der Tierschützerin keine Überlebenschancen gehabt hätten)! Wir dürfen bei ihr, Daniela, übernachten, und dann mit Aleko’s in Bulgarien abgestellten Wagen weiterfahren – einfach super! So wichtig und schön sind Freundschaften, so cool, wenn eine Hand die andere wäscht. Vielleicht besteht genau darin der vielgesuchte Sinn des Lebens!
Und morgen beginnt es, das mittlerweile 9. RespekTiere-Kastrationsprojekt in Breznik. Fast 1000 Hunde und Katzen haben wir in der Kleinstadt inzwischen dem Eingriff unterzogen, nicht nur Straßentiere, auch die Heimtiere der BewohnerInnen, diese allesamt fast jeglicher finanziellen Mittel beraubt, werden uns inzwischen zu Dutzenden in den alten, längst von den Elementen zerfressenen Saal gebracht. Die TierhalterInnen nutzen die Chance mittlerweile gerne. Mittlerweile deshalb, weil es bis zum Status Quo ein schwerer Kampf war (und häufig immer noch ist) – wie oft wurden wir weggeschickt, wenn wir an den Haustüren fragten, beschimpft sogar, tatsächlich oft genug bedroht. Aus irgendwelchen uralten Traditionen, aus unwahren und doch so tiefsitzenden Legenden resultierend, haftete dem Begriff ‚Kastration‘ für viel zu viele Menschen etwas Unglückseliges an, etwas Problematisches. Tut es leider noch heute. Ein Schatten über unserer Arbeit, der nicht leicht zu vertreiben war und ist. Denn fest steht – nur ehrgeizige Kastrationsprojekte können ansonsten unweigerlich kommendes Tierleid verhindern!
Fotos: wir dürfen in der Wohnung von Daniela die erste Nacht verbringen; die Tierschützerin stellt das Wohlergehen der Straßenhunde weit über ihr eigenes…

Doch manchmal ist die Zeit ein Freund; die BewohnerInnen Breznik‘s haben selbstredend die Veränderung über die Jahre hinweg bemerkt, hin zum Guten; das eingedämmte Leiden an den Straßenrändern, die Krankheiten, welche seit dem durchgehenden Impfen weit weniger oft ausbrechen und wenn, dann nicht mehr eine derart hohe Anzahl von Opfern einfordern. Nicht zu vergessen, die Güte und den Respekt, welchen wir den Tieren entgegenbringen, die wirkt ansteckend. Auch dieses Faktum ist ein nicht zu unterschätzendes. Jedenfalls sind die wirklich unfassbaren Fälle von Tierquälereien, das fast öffentliche Erschlagen, Erhängen und Verbrennen von Tieren, das bewusste Überfahren und dergleichen, seit dem Beginn der Kampagne wesentlich zurückgegangen. Eine Tatsache, welche uns mit großer Freude erfüllt, und mit noch mehr Hoffnung. Vielleicht wird am Ende des Tages doch noch alles gut…
Fotos: Straßenhunde finden sich in Bulgarien überall; auch wenn die Situation inzwischen in Sofoa selbst besser scheint, am Land ist sie immer noch dramatisch!

102 Kastrationen sind es wieder geworden, eine ganz wunderbare und unter den schwierigen diesjährigen Umständen kaum für möglich gehaltene Anzahl. Derartiges lässt sich nur mit einem fantastischen Team und durch ungeheuer nervenaufreibende, aber völlig unverzichtbare Vorarbeit – hier gilt aller Dank einmal mehr Rumi – mit den Behörden, der Stadtverwaltung und den Medien (zwecks Aufrufen, Menschen mögen ihre Tiere bringen) erreichen. Ich habe es schon viel zu oft erwähnt, aber es muss dennoch nochmals sein: tausend Dank an alle, welche an den Traum der Beendigung des Straßentier-Leides glauben! Jede einzelne hilfreiche Hand ist in der Umsetzung sowas von unverzichtbar, und es ist eine große Ehre, Teil eines derartigen Gefüges sein zu dürfen!!!

alles lesen …

Foto: ein Teil des Teams am Abschlusstag!
Teil 2 folgt in Kürze; es stand noch eine umfangreiche Recherche an, wir besuchten die Katzenmutter Tzneka und veranstalteten mehrere aufsehendserregende Proteste – bitte unbedingt reinlesen!!!
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Achtung Flohmarkt-Wochenende! Abfischen – der Bericht!!! — respekTiere

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Achtung Flohmarkt-Wochenende! Abfischen – der Bericht!!!
Nun ist wieder angebrochen, die Zeit, wo an den niederösterreichischen Karpfenweihern die sogenannten Abfischfeste begangen werden. Allesamt, vom nördlichen Waldviertel bis hinunter in den Tullner Raum, werden diese als traditionelle Veranstaltungen gefeiert; die durchwegs kleinen Ortschaften mit Teichwirtschaften erblühen dann für wenige Stunden im wahren Volksfestcharakter, nur um am späten Nachmittag des großen Tages wieder in die bedächtige Ruhe, den 364-Tage-Dornröschenschlaf, zurückzukehren.
Früh morgens beginnt das bunte Treiben, die kleinen Seen werden abgelassen, und eine Dutzendschaft von Männern, zuerst mit Booten, dann mit Netzen, durchkämmt die langsam spärlicher werdenden Wasserflächen. Letztendlich bleibt nur noch eine Sumpflandschaft zurück, und Kinder mit Keschern versuchen auch noch die letzten, nun vielfach schon nach Sauerstoff ringenden Lebewesen einzufangen. Während oft hunderte Menschen die Wege zum Gewässer säumen, an den vielen extra für diesen Tag errichteten Ständen und Gastbetrieben sozialen Treffen nachhängen, werden in den Gasthäusern ringsum auch schon Fische angeboten. In Siezenberg-Reidling zum Beispiel kann man ganz vornehm auf einer Holzterrasse dinieren, während man den Fischern bei der Arbeit zusieht; wie sie Karpfen um Karpfen aus dem Gewässer ziehen und in die wartenden Plastikbottiche verladen – im selben Augenblick also, wo man das Fleisch der einen verzehrt, kämpfen andere noch einen verzweifelten, doch letztendlich immer erfolglosen Überlebenskampf. Ein solches Bühnenbild kann sich einer gewissen Ironie nicht erwehren; eine Ironie, eine zunehmende Schizophrenie, die ‚Mensch‘ mehr und mehr gefangen nimmt und uns langsam aber sicher ausschließt aus dem Kreis des Lebens – tatsächlich macht sie uns zum Despoten, zum grausamen Bestimmer, zu jemanden, der sich seines Platzes am gemeinsamen Lagerfeuer der Schöpfung mehr und mehr entledigt und für alle anderen Lebensformen zum gewissenlosen Tyrannen, zum Gehörnten der eigenen Mythologie, mutiert…
Teichabfischen Sitzenberg-Reidling
Auch die Kleinsten der Kleinen sind begeistert bei der Sache, angesteckt von der allgemeinen Aufregung; Eltern erzählen ihren Kindern zwar von der Symbiose zwischen Mensch und Tier, von gebührender Achtung vor der Natur – im selben Augenblick aber winden sich zuckende Fischleiber oftmals aus den Händen des Nachwuchses, fallen zu Boden und werden im Trubel der Masse vielleicht sogar in ihrer Notlage belassen; bestimmt nicht gewollt, aber auf Grund der Reizüberforderung des kindlichen Gemütes einfach nicht mehr gefunden oder in der Hektik zu schnell vergessen.

Unten bei den Teichufern stehen dann jeweils verschiedenste Becken bereit – solche für die Welse beispielsweise, oder für Zander, bzw. Barsche, und die ganz großen für die Karpfen; diese landen vorerst meist in für die ‚Endmast‘ bereitgestellten Bottichen. Spätestens zur Weihnachtszeit werden sie sich wiederfinden, dann eingereiht in die Nahrungskette, als schwächstes Glied auf den Teller sogenannter FeinschmeckerInnen – stellen Karpfen doch in unserem Land ein traditionelles Weihnachtsessen dar; was die Menschen sehr gerne vergessen, ist, dass hinter dem Gericht, hinter der Mahlzeit, empfindsame und fühlende Wesen stecken, Wesen, die genau wie wir nur eines am allermeisten möchten: leben….

Es ist ein einziges Schnappen nach Luft, wenn die Fischer die großen Fische in Körben zur Sortieranlage schleppen, dort über Rutschen in andere Behältnisse umladen, zum Wiegen bringen, von wo sie direkt in die Todeszellen befördert werden, und wo nun das Warten bis in die Vorweihnachtszeit beginnt. Auf allen ‚Zwischenstationen‘ greifen dutzende Hände nach ihnen, jedermann/frau scheint’s möchte die Todgeweihten nochmals berühren; warum, entzieht sich viel zu oft der Logik, das dauernde Anfassen bedeutet jedoch für die Betroffenen selbst kaum vorstellbare Pein, gleicht einem wahren Spießrutenlauf. Besonders Kindern wird das oft barsche Zugreifen gestattet, Eltern sehen es gar mit einem Lächeln, wie tollpatschige Hände das glitschige Schuppentier nicht festhalten können, dieses im letzten Augenblick vor dem möglichen Entkommen dann doch noch an der Schwanzflosse zu fassen kriegen und immer wieder versuchen das zappelnde Tier an sich zu ziehen. Ist es wirklich leerreich, sinnvoll, oder gar lustig, dieses Treiben zu tolerieren? Zeugt ein solches Verhalten von Achtung vor dem Mitgeschöpf, oder trägt es nicht vielmehr dazu bei, die – in Bezug auf jene mit dem erbärmlichen Wort ‚Nutztier‘ Gebrandmarkten – ohnehin nur sehr bedingt vorhandene Ethik zusätzlich zu verwässern, Empathie mit den Tieren im Keim zu ersticken? Wenn Kinder mit derartigen Impressionen aufwachsen, ihre Eltern mit solchem Beispiel vorangehen, wie sollen wir dann erwarten, dass die Menschheit eines Tages von diesem Weg des Zorns und der Gewalt abgeht und endlich, endlich Friede einkehren lässt zwischen sich und dem Rest der Schöpfung?
Wahrlich, das Mitgefühl mit den armen Wesen welche die ganze Zeit über nur von dem einen und alleinigen Wunsch beseelt sind, nämlich ihren Häschern doch noch zu enteilen, ist nur ganz spärlich, offensichtlich meist sogar gar nicht vorhanden. Immer wieder fallen Fische den Kindern zu Boden, auf schmutzigem Kies versuchen sie mit langsam versiegender Kraft doch noch irgendwie die rettende Flüssigkeit zu erreichen, bevor im letzten Moment Fischer eingreifen und die armen Tiere zurück in die für sie vorgesehenen Becken werfen; oder in kleine Kübel zu den Füßen, wo oft Fisch auf Fisch übereinanderliegt, eine einzige lebende Masse, nur durch den gemeinsamen Wunsch nach Flüssigkeit und Sauerstoff vereint?!
Wir verurteilen zunehmend die Massentierhaltung, dem Himmel sei Dank; doch das hier mutet nicht besser an, und dennoch liegt eine unsichtbare Barriere über jeden Anflug von Nachdenken, irgendetwas, eine überholte romantische Vorstellung, ein im rosa Nebel der Idylle verhangenes Traditionsgelübte, ein Nicht-in-Frage-stellen-wollen einer über die Jahrhunderte hinweg gewachsenen Festtagskultur, welche die bodenlose Tierausbeutung plötzlich nicht mehr als solche zu erkennen vermag! Es ist eine ‚Kultur‘, welche beispielsweise zugelassen hat, dass das höchste christliche Fest, Weihnachten, das Fest der Nächstenliebe, inzwischen einhergeht mit einem sich von Jahr zu Jahr steigernden, mittlerweile in seinem Ausmaß längst unvorstellbaren Massaker an der ‚Nutztier‘-Welt! Und sich damit so ganz nebenbei hochstilisierte, bis hin zur Todsünde – jener der Völlerei…
RespekTiere  versuchte, wie schon in den letzten Jahren, einmal mehr auf das mit jenen Events verbundene stille Tierleid hinzuweisen. Als leider einzige Organisation protestieren wir fortlaufend gegen das lebensverachtende und für die betroffenen Tiere mehr als entwürdigende Schauspiel.
Fischen, das blutige Hobby, bar jeder Romantik…
In diesem Jahr hatten wir als Ort des Geschehens das kleine Fischerdorf namens ‚Gallien‘, unweit von Horn, ausgewählt. Wie immer wollten wir dabei Gevatter Tod auf die Reise schicken, im Ansinnen, dass er durch die unweigerliche Aufmerksamkeit letztendlich wenigstens ein paar Menschen zum Nachdenken bewegen wird können…
Allerdings, es sollte dieses Mal anders kommen.

Tatsächlich gestaltete sich die Szenerie weit brutaler als erwartet; denn anders als an den großen Fischteichen etwa bei Heidenreichstein, wo die allermeisten der tierlichen Opfer erst einmal lebend in große Tanks verladen und erst später zu den AbnehmerInnen für das Weihnachtsgeschäft gebracht werden, sterben an diesem Ort die Fische zum großen Teil sofort, direkt vor den Augen der BesucherInnen. Dem beizuwohnen, dazu darf ‚Mensch‘ dann wahrlich nicht zart besaitet sein.

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Am Wochenende findet im Salzburger Kleingmainersaal (Morzgerstraße 27) wieder der großer RespekTiere-Tierschutz-Flohmarkt statt! Wenn wer Zeit und Lust zu helfen hätte, wir sind für jede Unterstützung dankbar! Es gibt soooo viel zu tun! Beginn ist Freitag, 25.10.; Treffpunkt vor dem Saal 13 Uhr, zum Einräumen! Dann Samstag, 26.10., 9 – 17 Uhr Flohmarkt, am Sonntag, 27.10., 10 – 16 Uhr, danach das Rückversetzen des Saals in den ursprünglichen Zustand! Bitte, bitte sagts Bescheid, wenn wer wann Zeit hätte…

Für Kuchenspenden wären wir natürlich ebenfalls riesig dankbar!!!!

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kaum zurück und schon mitten drinnen in neuen Kampagnen! — respekTiere

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kaum zurück und schon mitten drinnen in neuen Kampagnen!
Am Freitag fand in Wien das hoch informative Symposium ‚Politik auf dem Teller‘ statt!!! RespekTIere durfte dazu auch einen Beitrag leisten, so konnte Tom Putzgruber einen Vortrag zum Thema ‚Der Bauer von nebenan‘ halten!
Nähere Infos zur Veranstaltung findet Ihr hier!
https://www.facebook.com/events/2562132920499643/
Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei der Grünen Bildungswerkstatt sowie der Organisatorin des großartigen Diskussionswochenendes, Cosma Stöger, für die Möglichkeit, einen Beitrag zum Thema aus Sicht des Tierschutzes präsentieren zu können, herzlichst bedanken! Es war uns eine große Ehre Teil der Veranstaltung sein zu dürfen!
Unfassbar! Am Samstag waren wir einmal mehr bei einem jener traditionellen Teichabfischen im Waldviertel vor Ort. Was dort passierte, spottete jeder Beschreibung. Nicht nur, dass es äußerst blutig zuging, noch dazu ‚durften‘ dutzende Kinder all das live miterleben – und mitarbeiten! Sobald die bleierne Bulgarien-Müdigkeit verflogen ist, werden wir einen großen Bericht hierzu veröffentlichen. Fischermen’s Friend? derselbe wie der der Jäger: Gevatter Tod!!!
Apropos Waldviertel: auch das ist eine ‚Impression‘ vom gestrigen Tage. Die ausgestrahlte Grausamkeit ist eine sich nicht sofort entfaltende. Haftet das Auge aber am Bild, ist die unfassbare Tragik der Situation eine umso herzergreifendere…
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Proof of Life aus Bulgarien – von Protesten und Tragödien! — respekTiere

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Proof of Life aus Bulgarien – von Protesten und Tragödien!
Wir sind noch immer in Bulgarien – und es gibt sooo viel zu erzählen! Es sind unfassbar intensive Tage, die wir hier erleben müssen. Nach der Beendigung des Kastrationsprojektes mit unglaublichen 101 Kastrationen haben wir beispielsweise die ‚Katzenmutter‘ Tzenka mit ihren rund 70 Samtpfoten besucht. Auch ein aufsehendserregender Protest in der Innenstadt von Pernik durfte nicht fehlen.

Ein Besuch beim größten Tierheim Bulgariens mit rund 1500 Hunden steht noch an – und dawischen schafften wir einmal mehr das Unmöglich geglaubt: wir müssen herzzerreißende Bilder aus einer von vermutlichen dreien Pelztierfarmen präsentieren!!!

Ein ausführlicher Bericht des kräfteraubenden Einsatzes folgt in Kürze!!!
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Weggeworfen wie Müll – diese Hundebabys suchen ein zu Hause!!! — respekTiere

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Weggeworfen wie Müll – diese Hundebabys suchen ein zu Hause!!!

Tragödien ereignen sich hier in Breznik tagtäglich. So auch heute – im Zuge des laufenden Projektes entdecken wir plötzlich am Straßenrand zwei Hundewelpen. Zusammengekauert in einem Gestrüpp, zwischen Müll und Bauschutt. Die beiden sind einsam und alleine, keine Mutter ist irgendwo zu entdecken. Sie wirken zudem schon etwas apathisch, was bedeutet, die Hundebabys befinden sich wohl schon länger in dieser schrecklichen Lage. Nur mühsam versuchen sie sich vor uns im Wirrwarr zu verstecken, selbst die mitgebrachten Leckereinen nehmen sie trotz ihrers ganz sicher furchtbaren Hungers nicht an. Höchstwahrscheinlich ist die Mutter bereits tot, überfahren oder andersartig ums Leben gekommen; vielleicht aber auch wurden sie von der oder dem HundehalterIn einfach als unerwünschte Belastung am Straßenrand ‚entsorgt‘. So wie es jeden Tag passiert. Die ganze Geschichte werden wir leider nie erfahren. Sowie hundertausende andere auch. Und vielleicht ist es besser so, denn sonst würde sich der unerschütterliche Glaube an das Gute irgendwann doch auflösen wie Morgennebel.
Fakt ist, so oder so, ihre Überlebenschancen stehen bei einem Weiterverbleib auf der Straße extrem schlecht. Ja, sie würden hier sterben, alsbald, noch bevor sie gelebt haben.
Das können wir natürlich nicht zulassen. Keine Nacht mehr würden wir ruhig schlafen, bis in alle Ewigkeit!
Natürlich, für uns WestlerInnen sieht die Sache immer ganz einfach aus – einpacken und mitnehmen. Alernative gibt es nicht. Aber hier im Osten gibt es ein diesbezüglich großes Problem. Denn wohin mit all den Tieren???? Menschen, die sich um Tiere kümmern, haben die Unterbringungsmöglichkeiten bereits mehr als ausgeschöpft, es ist ihnen gänzlich unmöglich, weitere Hundekinder aufzunehmen. Überlegen wir, sie müssten jeden Tag solche beherbergen, jeden verdammten Tag landen Welpen auf der Straße, in unfassbarer Anzahl. Alle hier, ausnahmslos alle, die am Projekt teilnehmen, tun ihr aller- allerbestes, zusätzliche Bürden würden die ohnehin hoch fragile Balance endgültig kippen lassen. Sooo traurig, aber soooo wahr!
Ja, in solchen Fällen, da ist Reden für uns ein leichtes. Handeln dagegen wesentlich schwieriger. Weil wir in unserer goldenen Blase keine solche Zustände kennen. Weil wir nicht immer und immer wie in einem furchtbaren Zeitrad gefangen dieser zutiefst deprimierenden Realität ausgeliefert sind, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang; so intensiv, dass wir man manchmal gar nicht mehr vor die Türe gehen mag. einfach, weil das tägliche Drama unerträglich geworden ist. Weil wir am Abend nach Hause kommen, die Türen schließen und Ruhe haben. Ja, einige von uns beherbergen zwei, drei oder gar vier Hunde, aber tierschutzaffine Menschen im Osten kümmern sich durchwegs um Dutzende. So zum Beispiel Chris, ein herzensguter Aktivist, den ich von ganzem Herzen schätze; er und seine Evelyn, die ebenfalls bei allen Einsätzen in Breznik an vorderster Front dabei ist, geben 30 30 Hunde ein Daheim, und nehmen trotzdem wieder ein Hundebaby mit zu sich. Muss der Kleine eben mit der kürzlich aufgefunden der blinden Katze im Bad zusammenleben, bis ein endgültiges zu Hause gefunden ist!

Nein, keine Frage, aufbürden können wir niemanden vom Team mehr etwas. Deshalb versuchen wir verzweifelt eine Lösung – die eine solche sein könnte, dass wir ein Versprechen abgeben, sobald als möglich die beiden Süßen in den Westen zu transportieren. Für eine solche Zusicherung brauchen wir aber Plätze, soooo furchtbar dringend…. uns bleibt nur ganz wenig Zeit und die große Hoffnung, wunderbare Menschen mögen diese Zeilen lesen. Und handeln! Bitte, bitte!!!
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Helfen Sie uns helfen, wir bitten Sie von ganzem Herzen! Kastrationsprojekte wie diese, sie sind die einzige Möglichkeit künftiges Tierleid im vornherein zu verhindern! Die beiden Welpen, sie hätten ohne unseren Beistand keine Überlebenschance. Nur durch ihre Unterstützung werden solche Einsätze überhaupt erst möglich!!!
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9. Kastrationsprojekt in Breznik Bulgarien – der Anfang ist getan! — respekTiere

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9. Kastrationsprojekt in Breznik Bulgarien – der Anfang ist getan!
Wieder haben wir es getan! Zum bereits 9. Mal sind wir nun hier in Breznik, und das neuerliche Kastrationsprojekt ist bereits gestartet! Schon nun, am ersten Tag des Einsatzes, müssen wir Sie im Angesicht der täglichen Tragödie der Straßenhunde erneut von ganzem Herzen bitten: Lassen Sie uns gemeinsam Tierleid verhindern, noch bevor es entsteht!
Die Hunde brauchen uns – und wir brauchen Sie!!!
Spendenkennwort: Kastrationsprojekt
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Zum Welttierschutztag: wie immer am wunderbaren Gnadenhof der Pfotenhilfe! — respekTiere

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Zum Welttierschutztag: wie immer am wunderbaren Gnadenhof der Pfotenhilfe!
Am Wochenende fand er also wieder statt, der inzwischen weithin bekannte und äußerst beliebte ‚Tag der offenen Tür‘ bei der Pfotenhilfe (www.pfotenhilfe.org) in Lochen! Und erneut sollte es eine gar wunderbare Veranstaltung werden, mit so viel Liebe und Herzensgüte garniert, im denkbar schönsten Rahmen den es überhaupt geben kann: die über 500 Tiere, welche den Lebenshof inzwischen bevölkern, fanden sich im regen Austausch mit den vielen, vielen BesucherInnen wieder!
Fotos: gewidmet den BewohnerInnen bei der Pfotenhilfe!
wir möchten uns auch ganz herzlich bei den vielen, vielen BesucherInnen bedanken, so schön, einige Menschen waren sogar extra aus Niederösterreich (!!!) angereist, um mit uns zu plaudern 🙂
Verschiedenste Organisationen, darunter zum Beispiel die großartigen Handmade-Help-Frontfrauen (https://www.facebook.com/pages/category/Nonprofit-Organization/Handmade-Help-151403925067725/) oder Harald Stehrer mit seinem Lokapala (https://www.lokapala.at/), durften ihre Projekte dem immer zahlreichen Publikum präsentieren – mitten darunter unser RespekTiere-Stand, wo wir heuer aber leider dem Wetter geschuldet unsere sonst unverzichtbare Fotoausstellung zu verschiedenen Tierschutz-Thematiken nicht aufgebauen konnten!
Für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt – wir boten zum Beispiel herrliche Kürbissuppe an, die Auswahl an köstlichsten Backwaren ist bei Handmade Help immer riesengroß, und der Linzer Vegan-Gastronom Bernie (www.frontfood.at) versorgte die Hungrigen mit seinen  österreichweit weltberühmten veganen Börgern und Dönern! 🙂

Nur das Wetter spielte dieses Mal nicht wirklich mit, es regnete bei Temperaturen unter 10 Grad teilweise in Strömen; unfassbar, dass trotzdem so viele BesucherInnen den Weg nach Lochen fanden. Was wiederum beweist, der so gute Ruf des Ortes eilt ihm weit voraus!!! So erlebten die zahlreichen BesucherInnen und AustellerInnen trotz aller Kapriolen doch noch einen großartigen und unvergesslichen Tag, wie er nicht besser hätte sein können!

Einmal mehr gilt unser Dank der Pfotenhilfe Lochen für die Einladung, Teil des ‚Tages der offenen Tür‘ zu sein; für deren innige Verbundenheit, und für die völligst unverzichtbare Tierschutzarbeit sowieso ! Wir freuen uns schon riesig auf das nächste Mal!

Fotos: Impressionen; im Zirkuszelt gab’s für Kinder beste Unterhaltung; rechts, bei ‚Bernie‘ seinen berühmten Burger und Döner; 2. Reihe links, bei uns Snjezanas beste Kürbissuppe; rechts, bei Harald so Allerlei!
unten: Handmade Help mit ihren wunderbaren Geschenksideen; rechts, Flohmarkt und Bastelsachen; 2 Reihe links, Emanuel vom Gnadenhof ‚Edelweiss‘ nahm den weiten Weg aus Wildon bei Graz auf sich (wer dort einmal in der Nähe ist – kommt’s den Emanuel und sein Team unbedingt besuchen!!! https://www.pferdegnadenhof-edelweiss.at/ ; rechts unten: der Regen stoppte am späten Nachmittag – gerade noch rechtzeitig, denn sonst wäre die Parkwiese wohl in Matsch versunken! Ende gut, alles gut!!!

Heute, Montag, 7. Oktober, pünktlich um 18 Uhr geht das Radio RespekTiere wieder on-air! Zu empfangen auf der Welle der Radiofabrik 97,3 bzw. 107,5, sowie über Cablelink 98,3 oder den Livestream (www.radiofabrik.at)! Die Sendung beschäftigt sich dieses Mal mit den vielen Gütesiegeln und ‚Tierwohl‘-Initiativen – bloß Augenauswischerei oder echte Argumente? Unbedingt reinhören! Eine Wiederholung gibt es übrigens am Dienstag, 7.30 Uhr morgens!!!
Achtung, Achtung, Achtung!!! Wir stehen in den Endvorbereitungen zum mittlerweile schon 9. Kastrationsprojekt in Breznik, Bulgarien!
Zu Mitte der neuen Woche geht das sooo immens wichtige Projekt in die nächste Runde! Auch Frau Tzenka mit ihren Katzen werden wir dabei besuchen, und einige weitere Fixpunkte erwarten uns! Es gibt unglaublich viel zu tun, packen wir es an!!!
An dieser Stelle müssen wir uns wieder mit einem Aufruf an Sie wenden: bitte helfen Sie uns helfen!!! Direkte Einsätze wie diese, sie kosten viel Geld, sie sind aber unumgänglich, in Fakt die einzige Möglichkeit, zukünftiges Tierleid im Ansatz zu ersticken! Es gibt keine Alternative zu den Kastrationsprojekten, so viel steht fest!!! Bitte unterstützen Sie den respekTIERE IN NOT-Einsatz mit Ihrer Spende, die Hunde brauchen uns und wir brauchen Sie!!! Wir sagen von ganzem Herzen ‚Danke‘ für Ihre Unterstützung!!!
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