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Boomer-News!!!

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Esel-Op: so wichtig ist der Einsatz in Mauretanien! Boomer-News!
‚Esel in Mauretanien‘ ist ein wunderbares und einzigartiges Projekt. Wie unfassbar wichtig es nebenbei ist, beweist sich jeden Tag auf ein Neues. Zudem hat sich die Art der Hilfestellung enorm weiterentwickelt; die Einsätze werden immer vielfältiger, immer öfters wird das Team zu Notfällen – dort, wo noch vor wenigen Jahren jedermann/frau weggesehen hat – gerufen. Welche Erleichterung die Behandlung für die armen Tiere darstellt, man kann es  erahnen: deshalb lehnen uns wohl nicht zu weit aus dem Festern, wenn wir diese mit dem Attribut ‚unermesslich‘ bezeichnen…
In Zukunft werden sich die Hilferufe sogar noch mehren; die neuen Schilder sind jetzt nämlich fertig montiert, jene Tafeln an den Wasserstellen, wo die jeweiligen Einsatzzeiten des Teams notiert sind. Und nicht nur das, auch die Team-Mitglieder selbst sind darauf abgebildet, zum einen Dr. Dieng und Mousaa, zum anderen der ‚Huf-Zauberer‘ Zappa und Mohamed, samt ihren Telefonnummern – sowie der Bitte, dort anzurufen, wenn es darum geht Tieren in Not beizustehen!
Fotos: Mohamed (links) und Zappa vor dem RespekTiere-Schild! Die Tafel enthält selbstverständlich auch einen Hinweis darauf, dass man Esel nicht schlagen darf!
Wie absolut unersetzlich die Arbeit von RespekTiere in Mauretanien ist, zeigen folgende Bilder wohl besser als Worte. Ein Eselhalter rief hier um Hilfe, sein Esel hatte bei einem Unfall eine schwere Schnittverletzung am seitlichen und unteren Bauch davongetragen. Notdürftig wurde die Wunde mit einer alten Jean umwickelt, doch der klaffende fatale Einriss hörte nicht auf zu bluten. Belässt man die Sache, sind entsetzliche Entzündungen die Folge (aufgrund von Fliegen, Parasiten, Schmutz und Staub, etc.), schrecklichste Schmerzen sowieso. Leider warten die Menschen fast immer viel zu lange, bevor sie überhaupt reagieren. Nur zu oft ist es dann aber bereits zu spät. Einen Veterinär aufsuchen kommt praktisch sowieso gar nicht in Frage, weil sie sich einen solchen niemals leisten können.
In diesem Falle aber war das Einsatzschild an der Wasserstelle die Rettung für den Esel; dessen Halter rief die Nummer, und Zappa sowie Mohamed waren so schnell es ging zur Stelle! Alleine hier hat sich die Investition von mehreren hundert Euros für insgesamt 8 Schilder (an verschiedenen Wasserstellen über die Stadt verteilt) bereits mehr als gerechnet – denn, wir nehmen es vorweg, der so schwer Verletzte konnte gerettet werden, wohl alleine wegen der Präsenz der Tafeln!

Aber der Reihe nach: der Esel wird zuerst – man möge meinen unsanft, aber leider sind die Möglichkeiten im absoluten Feldeinsatz für eine mobile Klinik sehr begrenzt – an den Beinen gefesselt. Wer denkt, das wäre nicht notwendig, der/die hat noch nie gesehen, wie heftig die Armen mit ihren Hufen ausschlagen. Schlimmste Verletzungen für die Helfer können deshalb eine Folge von Missachtung sein!
Jetzt drückt Zappa vorsichtig die Wunde aus, lässt das Sekret abfließen.

Während mehrere Männer den Esel festhalten, beginnt Zappa die Wunde zu vernähen. An dieser Stelle sei es erwähnt: wir sind riesig stolz auf unsere Teams, ihr Tun ist essentiell, ihr Wissensdurst punkto Fortbildung ist riesig.
Letztendlich ist Zappa zufrieden. Die Wunde ist fein säuberlich vernäht, Wundspray kommt darüber. Der Mediziner wird die nächsten Tage immer wieder vorbeischauen, den Esel mit Antibiotika und Schmerzstiller behandeln. Arbeiten darf der Arme nun mal nicht. Später wird der Faden gezogen – voila, die Wunde ist gut verheilt!
Foto: der Esel einige Tage später – welch ein Unterschied! Bravo Zappa, bravo Mohamed!!!
‚Esel in Mauretanien‘ braucht Ihre Hilfe! Nur durch Sie können wir solche Einsätze bewerkstelligen. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir neue Strukturen entwickeln, neue Medikamente integrieren, unsere Teams bestmöglich für den unfassbar schweren Alltag rüsten!
Bitte helfen Sie uns helfen! Die Esel brauchen uns – und wir brauchen Sie!!!
Boomer hat es jetzt nicht nur bis in die Herzen der Menschen, sondern sogar bis in die Schulen geschafft! Wie das? Wir sind sehr stolz darauf, Euch heute mit ein paar Worten Letizia Fenzl vorstellen zu dürfen: Letizia aus dem Berchtesgadener Land ist 11 Jahre alt und besucht die 1 U im Musischen Gymnasium in Salzburg. Sie, ihre Mam Sabina und ihre beiden Schwestern, beide vegan, betreuen zu Hause mehrere Tiere, allesamt aus dem Tierschutz kommend. Vor einem Jahr hat sich Letizia dann entschlossen vegetarisch zu leben, ‚aus Protest gegen die Massentierhaltung und generell wegen dem Mangel an Respekt den Tieren gegenüber‘, wie sie selber sagt.
Jedenfalls, die Liebe hat über unsere Newsletter von Boomer und seiner abenteuerlichen Reise erfahren. Sein Schicksal ging er so sehr zu Herzen, dass sie ein Referat über die Rettungsaktion von Boomer zusammenstellte und seine Geschichte schließlich ihren MitschülerInnen vorstellte – es wurde, wie kann es anders sein, ein voller Erfolg! Das Thema des Vortrages, im Goegrafie-Unterreicht abgehalten und deshalb mit dem Titel ‚Rumänien – das Armenhaus Europas‘ versehen, war übrigens „Die gute Nachricht“ – und eine solche ist die Rettung von Boomer ja auch in allen Belangen! Jetzt hängt das „Fernseher-Plakat“ im Schulgang des Musischen Gymnasiums und verbreitet dort diese ‚gute Nachricht‘ weiter 😀
Einfach schön!!! Danke, Letizia für Deine Tierliebe und Deinen Einsatz, wirklich supercool!!!
P.S.: wenn jemand Letizia ein paar Worte schreiben möchte, sie würde sich ganz bestimmt sehr darüber freuen! Wir leiten Eure Briefe gerne weiter!
Und noch eine wunderschöne Nachricht, das Thema betreffend: Boomer’s Zustand hat sich indessen durch Dr. Kiss‘ und Alinas magische Hände wesentlich verbessert! Er hat bereits etwas zugenommen, und auch die Haare beginnen langsam wieder zu wachsen. Mittlerweile verschlingt er seine Mahlzeiten nicht mehr in Sekundenschnelle, sondern setzt das eine oder andere Mal zwischen den einzelnen Bissen ab, lässt sich mehr Zeit und genießt sein Essen. Schon erkennt man auch, was für ein wunderschöner Bursche er doch ist! Jetzt muss nur noch die Traurigkeit aus seinen Augen verschwinden, dann ist alles gut!!! Wenn seine Genesung weiterhin so perfekt voranschreitet, wird er Anfang Februar ausreisen dürfen – wir können es kaum erwarten und stehen in den Startlöchern! 🙂 🙂 🙂
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Boomer und Esel in den Medien! Weihnachtskekse-Aktion-Rekord!!!

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Boomer und Esel in den Medien! Weihnachtskekse-Aktion-Rekord!!!

Boomer in der Presse! So hat beispielsweise die Tageszeitung ‚Heute‘ über den Armen berichtet:
https://www.heute.at/oesterreich/niederoesterreich/story/Tierschuetzer-retten-abgemagerten-Kettenhund-43333599
Und auch der Kronen-Zeitung war die Befreiung von Boomer einen Artikel wert – nachzulesen unter folgendem Link: https://www.krone.at/1844790

Wie immer an dieser Stelle bitten wir, wer Zeit und Lust hat, bitte, bitte schreibt den Zeitungen; es genügen dabei einige Worte, nur dass die RedakteurInnen wissen, die Menschen da draußen wollen über Tierschutz informiert werden! Je mehr Reaktionen auf diesbezügliche Artikel kommen, desto mehr ist sichergestellt, dass die Sache der Tiere auch in Zukunft ein Thema sein wird!!!
feedback@heute.at
leser@kronenzeitung.at

Nachdem zu den Weihachtsfeiertagen unsere Geschichte über Tom, den Straßenhund, vom hoch geschätzten Schriftsteller Jürgen Teipel in seiner Funktion als Kolumnist der renommierten Süddeutschen Zeitung veröffentlich wurde (nachzulesen unter https://sz-magazin.sueddeutsche.de/halb-so-wild-die-tierkolumne/rettung-in-der-nacht-86568), folgte nun ein zweiter Report; in dieser todtraurigen Story erzählten wir über das Schicksal jener zwei Esel, welchen wir zum Ende des letzten Mauretanien-Einsatzes begegneten. Der Bericht trägt den passenden Titel ‚Ein Engel in Eselsgestalt‘ und wird hoffentlich von vielen, vielen Menschen   gelesen! https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tiere/ein-engel-in-eselgestalt-86651
Wer der Süddeutschen Zeitung schreiben möchte, bitte verwendet diese E-mail-Adresse: forum@sueddeutsche.de

Wie großartig!!! Das weihnachtliche Kekse-Backen der Linzer AktivistInnen für den guten Zweck hat auch heuer ein jetzt wohl nicht mehr zu toppendes Rekordergebnis gebracht – ganze 3520 Euro wurden dadurch für die Hunde im Osten sowie die Esel in Mauretanien gesammelt!!! Hierfür opferten an 6 hintereinanderfolgenden Sonntagen in der Vorweihnachtszeit insgesamt rund 50 TierschützerInnen ihr Wochenende; der alljährliche Koordinator Daniel Suna – Daniel, Du bist der Beste!!! – hat uns eine lange Liste mit Namen gesendet, welche wir gerne unverändert weitergeben möchten; wir verneigen uns tief vor jeder/m Einzelnen:  Daniel Suna, Madeleine Marie Völkel, Marcus Berger, Michaela Freller, Robert Stockinger, Ignaz Florian Essl, Christian Essl, Ulli Pendragon, Christine Schreiner, Linda Haider, Hans Peter Ullmann, Petra Petra, Kathrin Schachenhofer, Benjamin, Carmen Seijl, Rebekka Kronewitter, Marina Knaus, Teresa (Christian Essl), Carolina Gertzer, Marlene Krammer, Marlene Kramer (Freund), Stefanie Gnong, Christine Kutschera , Christopher Reiter, Vera, Johann Binder, Luisa Binder (Johann Binder), Martin Ebner, Franzi Eilmsteiner, Rebekka, Andreas Stieglbauer, Kathrin Wagner, Romina, Elisabeth (hat Kekse abgeholt und mitgebacken), Edith Krexhammer, Patricia Wiener, Mag. Noah Sinnhuber, Noah Sinnhuber Freundin, Greta (Romina), David 3 (Almut), Almut, Sebastian Draxlbauer, Dejan Cuki, Thomas Putzgruber, Snjezana Hein, Nelli, Alina Kriechbaum, Liam Kriechbaum, Andi
Ganz sicher wird diese so wunderbare Aktion sehr bald viele NachahmerInnen finden – spätestens dann wird man auch erkennen, wieviel Arbeit, wieviel Mühe, wieviel Aufwand es benötigt, um Derartiges zu Verwirklichen – und in einigen Jahren werden wir dann sagen: oft kopiert und nieeeee erreicht, denn das, was diese Gruppe aus Linz Jahr für Jahr auf die Beine stellt, ist einfach nur EINZIGARTIG!!!!

Gerne möchten wir an dieser Stelle Christine Schreiner, langjähjrige RespekTiere-Aktivistin und neben Daniel die zweite Koordinatorin der so großartigen Aktion, zu Wort kommen lassen; Christine schrieb folgendes:
‚Eine erfolgreiche Backsaison 2018 ging zu Ende…..sehr erfolgreich….mit Spendeneinnahmen von 3520 Euro, die dem RespekTiere- Kastrationsprojekten sowie ‚Esel in Mauretanien‘ zugute kommen! Wie lief nun diese tolle Aktion zum Wohle der Tiere ab: An sechs Sonntag-Nachmittagen wurde über den Verein Othello-Linz imVolkshaus in Aufweisen (einem Stadtteil von Linz) fleißig Kekse gebacken. Eingeladen wurden dazu alle Leute die Spass am Backen haben und bereit waren, das Ergebnis ihrer Arbeit, ganz wunderbare Weihnachtskekse an den Verein RespekTiere zu spenden. Natürlich durfte dabei genascht werden und es wurde nach getaner Arbeit immer auch noch ein gemeinsames Essen zubereitet. Da alle Lebensmittel für das Backen von den Leuten mitgebracht wurden, gab es keine Unkosten und der gesamte Spendenerlös kann den Tieren zugute kommen. Die fertigen Kekse wurden dann dem Verein RespekTiere übergeben und von Aktivisten verpackt, versandt und ausgeliefert an jene Leute, die diese gegen eine Spende erwerben wollten. Da von vielen Menschen auch mehr als nur die gewünschte Spende gegeben wurde, konnte für 106,80 kg Kekse 3520 Euro an Spenden eingenommen werden. Vielen lieben  Dank für die tolle Unterstützung der großartigen Aktion. Alle Leute, die am Backen teilgenommen haben, waren mit Spass und Freude an der Arbeit. Vielen lieben dank an alle die mitgemacht haben und so zu diesem tollen Erfolg der Aktion beigetragen haben. Ganz wunderbar koordiniert und beworben wurde diese Aktion von Daniel. Besonders freut es mich, dass der VGT (Verein gegen Tierfabriken, www.vgt.at) für seine Weihnachtsfeier auch die Kekse bei uns bestellt und abgeholt hat. So blieben alle Spenden für die Tiere!‘

Es gibt auch Schönes aus Serbien zu berichten! Dort hat Frau Brukner’s so großartiger Verein (www.tierschutz-djurdjevo.ch) inzwischen die von uns gebrachten Weihnachtspakete an bedürftige Menschen übergeben. Rechtzeitig zum Serbisch-Orthodoxen Weihnachtsfest, selbstredend, wo der Tierschutz Djudjevo jedes Jahr Feierlichkeiten organisiert, in deren Zuge arme Menschen mit Geschenken bedacht werden und dazu eine wunderbare Mahlzeit serviert bekommen ! 🙂
Fotos: wir bedanken uns allerherzlichst bei allen SpenderInnen, Sie haben diesen Menschen eine riesen Freude bereitet! Fotos unten: Rollatoren sind für ältere Personen eine unschätzbare Hilfe; schon im Sommer durften wir welche bringen, bei der letzten Hilfsfahrt ebenfalls wieder (wo sie nun im Altersheim eingesetzt werden) – so großartig, einen besonderen Dank auch hierfür!
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was ‚Mensch‘ dem Mitgeschöpf antut…

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Update zu Boomer – und was ‚Mensch‘ dem Mitgeschöpf antut…
Das Jahr ist noch jung, aber schon wieder so reich an bezeugten Quälereien gegen die Tiere, auch abseits des sowieso immer präsenten ‚Massentierhaltungs-Wahnsinns‘!
Wir alle haben am Beispiel ‚Boomer‘ wieder einmal gesehen, zu was unsere Gattung fähig ist; wenn jemand seinen ‚besten Freund‘ – und damit bezeichnen wir ja nunmal die Hunde – bei tiefsten Temperaturen, ungeachtet dessen ohnehin stark angeschlagener Gesundheit, von Räude gezeichnet und fast haarlos, an einer schweren Eisenkette einfach verhungern lässt, dann bekommt man eine Ahnung davon, welcher Dämon in unseren Seelen sitzt…
Schaut Euch nur die Fotos an, welche Alina (Fotos: c/o alina, animals first) von Animals First inzwischen von dem Armen geschickt hat: wie lange hätte ein solch strapazierter Körper wohl noch durchgehalten? Einen Monat, eine Woche, einen Tag?
Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals bei Animals First und dem ‚Network for Animal Protection‘, kurz NetAP aus der Schweiz, dafür, dass sie Boomer aufgenommen haben und für uns auf ihn aufpassen, so lange, bis er ausreisen wird dürfen (vielleicht schon in rund 2,5 Wochen) – einfach großartig!!!
Unfassbares hat uns 2019 auch schon aus Mauretanien erreicht; dort nimmt der Handel mit Eselfleisch immer ärgere Ausmaße an. Die Leichenteile landen immer öfters am Markt, wo sie, falsch deklariert, den Menschen zum Verkauf angeboten werden. In Gang gesetzt hat diese Entwicklung nicht zuletzt das unstillbare Verlangen nach Eselfleisch aus China, welches, wie es den Anschein macht, dreiste Tiermörder überhaupt erst auf die Idee brachte, derart illegalen Aktivitäten nachzukommen. Vorher, so weit wir wissen, hat es dieses Problem nie gegeben, niemand wäre je auf die Idee gekommen, Esel deren Fleisches wegen zu töten.
Wir erhielten auch ein Video von einer Festnahme; darauf ersichtlich, mehrere Männer sind mitten in der Nacht auf frischer Tat ertappt worden. Sie sitzen mit gefesselten Händen am Boden, vor Angst zitternd, rundherum liegen tote Esel, gut ein Dutzend. Allesamt geschächtet, manche bereits gehäutet, andere noch am Ausbluten…

Aber nicht nur Esel sind die Leidtragenden; ein furchtbares Foto aus Marokko wurde uns ebenfalls gesendet, entstanden bei einer Beschlagnahmung durch die Polizei. Die Täuschung hat übergegriffen, auch Hunde werden immer öfters gefangen, gehäutet und falsch deklariert verkauft und gegessen.

Es tut in der Seele weh, solche Bilder sehen zu müssen, sie zu posten; aber andererseits muss es uns auch Pflicht sein, denn vielleicht folgen so manche unserem Beispiel und schöpfen gerade daraus die Kraft gegen diesen Wahnsinn anzukämpfen, schöpfen Kraft aus der Empörung!!!
Nie sollte man einen Bericht mit nur negativen Dingen abschließen; deshalb wissen wir auch heute eine gute Geschichte zum Abschluss, die zeigt, wie wichtig es ist, ständig die Augen offenzuhalten.
Betreffen tut das Folgende einmal mehr das Waldviertel, eine Region in Niederösterreich, wo wir schon oft auf Tierquälereien aufmerksam geworden sind. Dort gibt es einen Naturpark, wo ebenfalls immer wieder Beanstandenswertes auftaucht. Eine aufmerksame Tierschützerin und RespekTiere-Aktivistin hatte uns deshalb mehrmals geschrieben; oft zeigten sich die Futterkrippen gähnend leer, die Hufe der Tiere waren nicht geschnitten, manchmal mussten sogar blutige Wunden fotografiert werden. So haben wir die Bilder an die zuständige Behörde weitergesendet, und siehe da, zumindest für den Augenblick scheint sich die Situation zu entspannen! Also, wenn Ihr von einer Tierquälerei wisst, von einer schlechten Behandlung an unseren Mitgeschöpfen, denkt nicht: da kann ich eh nix ändern! Das Gegenteil ist der Fall, deshalb scheut Euch nicht die Behörde einzuschalten – oder den Tierschutz- bzw. Tierrechtsverein Eures Vertrauens!
Fotos: es geht ja doch! 🙂
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Boomer – der lange Weg zurück ins Leben!!!

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Boomer – der lange Weg zurück ins Leben!!!

Jetzt ist er also wirklich seinem Schicksal entflohen, ist wohl endgültig in Sicherheit: aufgenommen in der so oft lebensrettenden kleinen Klinik von ‚Animals First‘ (https://www.facebook.com/AnimalsFirst1/) am Stadtrand von Temeswar, übergeben in bestmögliche Hände, nämlich in jene der ganz wunderbaren TierschützerInnen um Alina und Dr. Noemi Kiss. Animals First wird von der großartigen Schweizer Organisatione ‚Network for Animal Protection‘, NetAP (www.netap.ch) unterstützen, welche überall in der Welt im Dauer-Einsatz ist, um Tieren in Not beizustehen. Was wäre diese Welt ohne NGO’s wie die genannten??? Wir sind zutiefst dankbar, verneigen uns voller Respekt, nicht nur vor der getanen Arbeit, auch davor, dass Plätze wie dieser hier geschaffen werden, welche als Inseln der Menschlichkeit unentwegt Unermessliches leisten. Wo wäre beispielsweise Boomer im Moment besser untergebracht, wo anders hätten wir ihn überhaupt hinbringen können?

Boomer, der Hütehund, der in Wahrheit keine Chance im Leben hatte, der verloren war in einer Welt der Unmenschlichkeit, dessen Dasein voller Kummer und Leid einem bloßen Warten auf den Tod glich, er klopft nun tatsächlich an an die Tür zum Glück!
Was war das für ein Kampf um ihn gewesen, wieviele Stunden des Nachdenkens, der Trauer, der Angst, des Vorwurfes – wohl bei uns allen, welche seit gut zwei Wochen von seiner Existenz erfahren hatten.
Seit Sonntag ist er nun in besagter Obhut, durften wir ihn mitten in den Wirren des bitterkalten Winters seinem Peiniger entführen; umsorgt und verpflegt, kann er nun versuchen, den Albtraum, der sein Leben bestimmte, vielleicht zu vergessen. Nicht heute wird ihm das gelingen, auch nicht morgen, aber irgendwann.

Boomer wurde inzwischen geschoren und gebadet, bitte schaut Euch die Bilder an! Seine wachen Augen, trotz all der vergangenen Tortur noch immer lebendig und aufmerksam, am Leben teilhaben wollend, sein Kopf, der die wahre Größe dieses Hundes ansatzweise erahnen lässt, dazu der geschundene Körper, viel zu klein erscheinend, abgemagert bis auf die Knochen, welchen nun wie mit Pergament überzogen wirken; wie wenig an Haar ihm, dem Hütehund, der im normalen über eine dicke Wolle verfügt, geblieben war; fast nackt hatten wir ihn in jenem verdreckten und verfallenden Stall aufgefunden. Dort, wo eine schwere Eisenkette ihm das Leben stahl, seinen Bewegungsradius auf ein Minimum einschränkte. Über Jahre hinweg, viele Jahre. 6 oder 7 müssten es gewesen sein, sagt sein ehemaliger Halter. 6 oder 7 Jahre, das ist zumindest die Hälfte eines Hundeslebens. Gut 50 Menschenjahre, gefangen in Apathie und Agonie. Dennoch ist er so herzallerliebst geblieben, beinah ein Wunder, sein Geist noch nicht gebrochen.

Foto: Boomer, als wir ihn in die Praxis brachten…
unten: frisch geschoren – Eliza hat all ihre Geduld und all ihre Erfahrung eingesetzt! Wie er doch gleich wie ein ganz junger Hund aussieht! 🙂
Bitte beachtet, wie dünn der Arme ist; wie viel länger hätte er noch ausgehalten? Den Winter über ganz sicher nicht mehr, so viel steht fest! Die Rest-Lebenszeit beschränkt auf wenige Wochen, vielleicht nur mehr Tage…

Er schnappt nicht nach Händen, welche völlig ungewohnte, für ihn bestimmt beängstigende Dinge an ihm tun; die Reste seines Felles mit lauten, kantigen Maschinen abzuscheren versuchen. Ihn in Wasser tauchen, Wasser, welches er zuvor kaum zu Trinken bekommen hatte, danach auch noch Shampoo auf ihn auftragen. Kanülen an Spritzen mit bestimmten Medikamenten-Inhalten in seine Blutbahn stoßen, Wunden mit brennenden Desinfektionslösungen spülen oder seinen malträtierten Körper abtasten auf der hoffentlich vergeblichen Suche nach weiteren Erkrankungen und Verletzungen – was aber auch immer passiert, er bleibt gelassen, erträgt das Seltsame ringsherum nahezu stoisch. Ein Held, ein ganz Großer (im psychischen Sinne gesehen), ein Lehrmeister. Ein Wunder der Schöpfung. Eine jener Persönlichkeiten, welche uns staunend und tief berührt zurücklassen, wann immer wir auch nur anstreifen an ihrem Sein. Die unser Leben veränderen, zum Besseren, sobald wir sie nur berühren; und oft nicht einmal das, das Wissen ihres Daseins genügt schon, um uns zu verändern. Das Wissen um ihre Geschichte, fortan ein Vorbild, ein Wahrzeichen, ein Mahnmal: nie und nimmer aufzugeben, sagt es uns, denn die Hoffnung, egal wie dunkel die Stunde auch immer sein mag, die stirbt zuletzt!
Fotos: Alina, das Herz und die Seele der Hilfsstation, mit Boomer in der Badewanne! Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals von ganzem Herzen bei ‚Animals First‘ und NetAP für die großartige Unterstützung!!!
Fotos: unfassbar, wie wenig Haar Boomer aufgrund der schlechten Verhältnisse und der starken Räude geblieben war; in normalen müsste der Boden nach der Schur eines Hütehundes, noch dazu im Winterfell, über und über bedeckt sein…

Boomer, herzallerliebster Boomer! Wir werden noch oft von Dir berichten, jetzt aber ist das Wichtigste, dass Du erstmal gesund wirst! Und in einigen Wochen, wenn Deine Wunden vernarbt und auch die Deiner Seele zu verheilen beginnen, sobald Dein Reisepass ausgestellt ist, da sehen wir uns wieder. In Deine neue Heimat werden wir Dich bringen, wo Du den Rest Deines Lebens keine Sorgen mehr wirst haben; wo Du immer bestens gefüttert, umhegt und geliebt werden wirst. Wie es sich für ein Vorbild eben gehört! Boomer, Du bist uns zum Symbol geworden, für die Schlechtigkeit des Menschen, aber auch dafür, was möglich ist im Befreiungskampf für die Tiere. Ein Symbol in einer Zeit, wo wir Sinnbild so dringed benötigen wie den berühmten Bissen Brot. Bitte, bitte verzeih, was Unseresgleichen Dir angetan haben… wir schulden Dir all unser Mitleid, aber noch viel viel mehr, da schulden wir Dir Gerechtigkeit. Wiedergutmachung, so weit dies eben möglich ist! Ja, und bitte vergiss nie, was immer auch passieren mag, es gibt viele, viele Menschen, die lieben Dich, von ganzem Herzen!!!
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Mission ‚Free Boomer‘

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Mission ‚Free Boomer‘ – ‚Boomer is free‘!!!!
Jetzt ist es also wirklich soweit. Endlich! Das Abenteuer ‚Free Boomer‘ kann beginnen! Oh, was haben wir uns die letzten beiden Wochen Sorgen gemacht, machen sie uns noch immer, gepaart mit Vorwürfen – während wir im Warmen Weihnachten feiern, durchlebt dieser Hund sein fortgesetztes Martyrium. An einer schweren Eisenkette gefesselt, gefangen in seinem Verlies, welches wir mit ‚Hölle‘ bezeichnen, er aber nennt es sein einziges zu Hause… Ausgesetzt der bittersten Kälte, den grausamst vorstellbaren Bedingungen, gebettet auf verfaulenden, harten und tiefgefrorenen Pflanzenstielen . .. wie mag es ihm wohl ergangen sein, die Frage ist eine wohl sehr rhetorische. Unzählige Male haben wir seither den Blick flehend zum Himmel gerichtet, an jedem verdammten Tag, bitte, bitte, lieber Gott, falls Du von da oben zusiehst, gib ihm die Kraft noch ein bisschen auszuhalten…
Der Van steht, nur halb beladen, für die Abfahrt bereit in der Einfahrt. Halb beladen, deswegen, weil wir bei der letzten Hilfsfahrt erst vor 2 Wochen, der weihnachtlichen Reise, so viele Sachen gesammelt hatten, die wir unmöglich im Wageninneren unterbringen konnten. Sie sind nun zwischengelagert, im Elternhaus bei Krems in Niederösterreich, unweit der Bundeshauptstadt. Dorthin führt uns nun der erste Schritt des Einsatzes. Der Mercedes ist mit einer dicken Schicht Schnee überzogen, darunter pures Eis. Mit zitternden Fingern und klammen Händen befreien wir ihn von der Last, und dann zeigen seine Lichter schon in Richtung Osten. Der Startschlüssel dreht sich im Schloss, ein kurzes Murren, aber schon im nächsten Moment laufen 129 Pferde im Inneren warm. Der Morgen hat schweren Schneefall gebracht, die Fahrverhältnisse sind wirr; so geht es die ersten 100 Kilometer nur sehr langsam voran, keine 70, 80 km/h schaffen wir durch Wind und Wetter; aber ab Linz zeigt sich die Spur plötzlich frei vom Matsch.
Gegen 13 Uhr ist die erste Etappe geschafft; im heimatlichen Kammern schafft es das Quecksilber auf wenigstens 0 Grad zu klettern, und sofort beginnen wir mit der Zuladung. Karton um Karton, Sack um Sack schluckt der große Laderaum, dazu gut 300 kg an Hundefutter, welches für die Straßenhunde von Nadrag sowie für die Pflegestation der großartigen Tierärztin Dr. Noemi Kiss gedacht ist – dort wird Boomer – so Gott will – gesundgepflegt werden, aufgepäppelt und mit den nötigen Impfungen versehen, sodass er in wenigen Wochen dann zur Ausreise bereit ist.
Fotos: unterschiedliche Fahrverhältnisse beim Start des Einsatzes; vom Matsch zur freien Straße, dann wieder verstärkter Schneefall, zuletzt verschneite Fahrbahnen!
Aber soweit wollen wir nun gar nicht vorgreifen; noch steht eine lange Tortur bevor, mit ungewissem Ausgang, bis hin ins von Salzburg gut 1000 Kilometer entfernte rumänische Bergstädtchen. Der Wintereinbruch hat, so wissen wir es aus den Nachrichten, Osteuropa fest im Griff, Schneemassen, Eiseskälte. Gevatter Frost, der vom Klimawandel Todgesagte, ist noch einmal zur alten Form aufgelaufen. Vor sich hat er ein Heer von Myriaden kleiner, weißer Soldaten in die Schlacht gesendet, winzige Kristalle, welche aber die Kraft in sich trugen, das Land mit einer dicken Schicht weiches Etwas unter sich zu begraben.

15 Bananenschachteln voller warmer Kleidung packen wir noch am Abend zu; Karin, die gute Seele der Region, immer im Einsatz für die Ärmsten der Armen, hat die Textilien gesammelt, gewaschen, fein säuberlich in die wartenden Kartons geschlichtet. Es ist wahrlich so schön zu wissen, es gibt überall ganz großartige Menschen, welche dem allgemeinen menschlichen Stillstand ihren vollsten Einsatz entgegensetzen; es gilt ein herzlichstes ‚Danke‘ zu sagen, in tiefstem Respekt!!!

Foto: bis spät in die Nacht wird das RespekTIere-Mobil beladen: immer mittendrinen Mama und Papa Putzgruber!
Am späten Abend bringt mein Bruder noch eine große Palette mit Spendengütern. Irgendwie gelingt es uns, auch noch diese Ladung im Van zu verstauen; fest steht, aus dem Vorhaben, den Sprinter dieses Mal nicht so grenzenlos vollzufüllen, wird leider erneut nichts…
Samstagmorgen, das Wetter hat umgeschlagen. In der Nacht ist der Schneefall in den Niederungen in Regen übergegangen, und langsam verwandelt sich die weiße Watte in schmutzigraue Rinnsale. Für uns nicht das übelste Vorzeichen, denn zumindest eine Weile, durch das österreichische Flachland, werden die Fahrbedingungen dadurch bestimmt erleichtert sein. Christine, die ewige Mitstreiterin aus Linz, stößt hinzu, schon in aller Herrgottsfrühe ist sie von Linz kommend losgefahren. Und natürlich, sie ist wie immer pünktlich beim vereinbarten Treffpunkt. Ihr Auto wird beim Elternhaus auf uns warten, gut aufgehoben, und wir verlieren nun keine Zeit mehr – die Befreiung Boomer wird Wirklichkeit!
Bis nach Wien geht es jetzt problemlos dahin, die Straßen halbwegs frei, bloß leichter Matsch an den Fahrbahnseiten verrät das nächtliche Inferno. Dennoch ist Vorsicht geboten, gestern sind in der Bundeshauptstadt, so erfahren wir später, gut 25 Zentimeter Schnee gefallen. Von diesen sieht man heute zwar nichts mehr, aber der dauernde Nieselregen verwandelt die Verkehrswege mancherorts, geschuldet der tiefen Temperatur, in echte Rutschbahnen.
Bei Cosma und Alex – Ihr erinnert Euch vielleicht, beide waren beim großen Kastrationsprojekt in Bulgarien, nur drei Monate zurück – an vorderster Front mit dabei, machen wir einen kurzen Zwischenhalt; es fehlt uns ein Dokument, welches die Einsatzfahrt als Caritas-Transport ausweist; unbezahlbar ist ein solches an der Grenze nach Rumänien, erleichtert es den Übertritt doch immer wieder erheblich – und die beiden so herzensguten TierschützerInnen werden es uns ausdrucken! Außerdem dürfen wir auch Spenden übernehmen, beigesteuert zur Mission ‚Free Boomer‘ von ganz wunderbaren Menschen, die die so emotionale Hilfsaktion für den armen Hundes bestmöglich unterstützen möchten – einfach nur großartig!
Fotos: wieder einmal durften wir uns über die Unterstützung des Tierheim Krems freuen – einen Box für den Transport von Boomer wartete auf uns! Unten: Wien, nach nächtlichem Schnee-Inferno im nass-kalten Tauwetter. rechts: Doris, die so herzensgute Tierschützerin aus dem Burgenland, bringt uns einmal mehr eine ganze Autoladung voll Spendengüter zum Treffpunkt knapp vor der ungarischen Grenze; auch Vera ist gekommen, die ebenfalls eine Menge an Kleidung und Schuhen für die armen Menschen in Nadrag gesammelt hatte!
Foto: der Van ist so voll, dass wir kaum die Türen zubekommen!
Nach einer Tasse heißen Kaffee müssen wir aber schon aufbrechen, denn noch einen weiteren Zwischenstopp gilt es zu absolvieren; so halten wir eine gute Stunde später im Burgenland, knapp an der ungarischen Grenze: Ihr werdet es erraten, die liebe Doris hat es tatsächlich geschafft, in der kurzen Zeit – hatten wir doch erst vor zwei Tagen erfahren, dass wir Boomer aus seiner Hölle holen dürfen – noch Dutzende Säcke Kleidung und diverse Hilfsgüter von verschiedenen Tier- und MenschenfreundInnen einzusammeln.
Am Treffpunkt erwartet uns eisig kalter Wind, so stark, dass wir es kaum schaffen aus dem Van zu klettern; und da ist sie schon, die Gute, ihr Kombi bis oben hin vollgestopft! Aber nicht nur sie, auch eine weitere Helferin namens Vera, ist gekommen, ebenfalls mit einigen Tüten voller Kleidung!
So unfassbar für uns der Gedanke im Moment auch erscheint all diese Sachen zusätzlich im ohnehin überladenen Mercedes unterzubringen, letztendlich findet selbst der letzte Karton, der letzte Sack und die letzte Tüte noch irgendwie Platz! Allerdings, aufmachen sollte man die Schiebetüren nun nicht mehr müssen, an der Grenze etwa, will man der Gefahr entgehen, unter der Menge der Güter begraben zu werden!
Nach einer herzlichen Verabschiedung hat uns die Straße wieder; bald überqueren wir auch die Grenze ins Magyarenland, nun geht der Regen wieder in Schneefall über. Langsam werden die Bedingungen unwirtlich, wie erwartet eigentlich, aber wenigstens rollt der Verkehr – im Gegensatz zur anderen Richtungsspur, wo sich immer wieder kilometerlange Staus aufbauen – Rückreise-Weihnachtsverkehr! Na hoffentlich ist die Masse bis morgen durch, tut sich ein Gedanke auf, denn sonst erwarten uns dann einmal mehr lange Stunden im Stillstand auf der Autobahn…
Foto: Ungarn ist manchmal schon ein seltsames Land; der Vergleich auf diesem Plakat an den Raststätten ist wohl völlig unzumutbar: Sei kein Schwein, sagt es uns, entsorge den Müll und wirf ihn nicht einfach weg…
Es ist erneut stockdunkel, als wir endlich den rumänischen Banner über den Grenzbalken wehen sehen. Gott ist TierrechtlerIn, zumindest heute, denn die Zöllner winken uns freundlich durch, nicht einmal den oft so wichtigen Ausdruck wollen sie sehen! Wie wunderbar, denn wie gesagt, wir hatten echt befürchtet die Schiebetüre zur Ladefläche öffnen zu müssen…

Jetzt ist das Land tief verschneit, die Temperatur klettert stetig nach unten. Minus 5 zeigt das Thermometer bald, TEndenz fallend, dazu eisiger Wind. Relativ schnell sind wir auf Höhe Temeswar, dann verliert sich die Autobahn in der Bundesstraße; vorbei an der Kleinstadt Lugoj, ab nun wird das Asphaltband noch enger, dazu ist die Straße nicht mehr geräumt – tief durchatmen, schon ‚entern‘ wir den Weg in die Sackgasse, gut 25 Kilometer hinauf den Anstieg, durch die schneestarren Wälder, raus aus der Zivilisation. Schneeglatt ist es, stockduster, es gibt keine Fahrbahnbeleuchtung. Nur zwei am Weg liegende Ortschaften bieten zumindest ein klein wenig Abwechslung, ansonsten verschluckt uns die Finsternis. Zusätzlich zollen wir der Anstrengung nun langsam Tribut, Krämpfe in den Oberschenkeln lassen erahnen, wie eine echte Tortur auszusehen hat.

alles lesen …

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Mission ‚Free Boomer‘ – BOOMER IS FREE!!! 🙂 🙂 🙂
 

Was für ein Tag, was für Emotionen!!! Heute früh haben wir Boomer vom Horrorhof wegbringen können; welch ein Häufchen Elend, welche Schande für die Menschheit – und dann diese treuen, lebendigen Augen, die alles zu sagen vermögenwas es zu sagen gibt!!! Einer der glücklichsten Momente in einem Tierrechtsleben ist soeben passiert, ein Moment, welcher all die Strapazen der vergangenen Tage, all die Witterungseinflüsse, die gefährlich glatten, schneestarren Fahrbahnen, all die so schmerzhaften Sorgen im Augenblick des Wimpernschlages in die Vergessenheit drängt! Wir sitzen gerade hier im rumänischen Temeswar, bereit für die Heimfahrt, haben Boomer in dieTierarztpraxis der Dr. Noemi Kiss gebracht, ihn in die bestmögliche Pflege übergeben! Mit Tränen in den Augen tippen wir diese Zeilen, immer in Gedanken, was wäre passiert, hätten wir diesen Hund nicht vor zwei Wochen in all seiner Misere entdeckt! Niemand hätte von seinem Schicksal erfahren, niemand hätte einen Finger rühren können, niemand ihm beistehen. Völlig verloren wäre er in kürzester Zeit gestorben, unbeweint, unbeachtet. An der Kette verhungert, oder, vielleicht gnadenvoller einfach erforen; gefesselt an kaltes Eisen, bei klirrenden Minusgraden im zugigen Pferdeverschlag hoffnungslos gefangen. In unendlicher Dankbarkeit blicken wir auf die vergangenen Stunden wir zurück – wir durften ihn, zumindest ihn, in eine hoffentlich wunderschöne Zukunft entführen!!!
Aus der Hölle ins wartende Paradies. Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze!!!
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Jaaaaaaaa!!!! Wir sind praktisch schon am Weg…

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Jaaaaaaaa! Wir sind praktisch schon am Weg, um…. 🙂

…Boomer freizuholen!!!!!! Uns fehlen im Moment ein bisschen die Worte, aber es passiert – morgen startet die Aktion ‚Free Boomer‘ in ihre Endphase! Trotz des bitterkalten Schnee-Wetters wärmt die Sonne in diesem Moment usnere Herzen, denn gerade eben ist die so wunderbare Nachricht bei uns eingetroffen: es gibt das OK des Halters, Boomer endlich freizugeben! Über die letztendlichen Kosten müssen wir noch nachverhandeln, aber ansonsten schaut es so aus als ob wir Boomer am Samstag in die Arme schließen dürfen!!! Als Dank für die unverzichtbare Mithilfe von Rudi und dem Bürgermeister von Nadrag müssen wir dabei gleich ein Pfand einlösen: wir hatten ja versprochen – falls sich die so traurige Geschichte doch zum Guten wendet – einen Bus voll Güter für die armen Menschen extra zu bringen, und dafür sind wir gerade am Sammeln! Und Hundefutter brauchen wir noch, denn Boomer muss für die nächsten drei, vier Wochen in eine Pension – er wäre zu schwach für die lange Reise und außerdem benötigt er hierfür die entsprechenden Papiere! Aber er wird nun nie mehr Hunger leiden, nie mehr frieren, nie mehr an der Kette hängen!!!

Morgen geht die Reise in Richtung Osten los, hinein in den extremen Winter; bittere Kälte und ununterbrochen anhaltender Schneefall erwartet uns. Ungeräumte Straßen und Berge von Schnee. Alles egal, denn der Lohn der Mühe ist ein unbezahlbarer: dort, in einem verdreckten, vermoderten, von den Elementen zerfressenen Stall hat ein Hund längst aufgegeben; mit leeren Augen und leerem Magen sehnt er wahrscheinlich nichts als den Tod herbei – und weiß noch gar nicht, dass sich alsbald sein ganzes Leben zum Guten wenden wird!!! Es wird eine mächtig anstrengende Fahrt werden, aber was soll’s! Schließlich geht es ’nur‘ nach Rumänien, und für Boomer, da wären wir bis ans Ende der Welt gefahren! 🙂
Bitte, bitte Daumen halten! 🙂
Foto: wenn das nicht eine gute Nachricht gleich zum Jahresbeginn ist!!! ‚Happy New Year!!! Until every cage is empty‘, für Boomer können, sollen und werden diese Worte am Wochenende Realität sein!!!
P.S.: die Anteilnahme an Boomer’s Schicksal war, ist und bleibt einfach unfassbar; danke, danke, danke Euch allen, von ganzem Herzen!!! Ihr habt diese neue Chance für den Armen erst möglich gemacht!!! Mit den Spenden für Boomer öffnet sich für ihn eine eine ganz neue Welt, und wir können damit auch noch anderen Hunde helfen – denn die nächste Katastrophe oder das nächste Kastrationsprojekt wartet schon! In fester Umarmung
Euer RespekTiere-Team
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…weil es Tradition ist… letzte Kundgebung 2018 und erste 2019!

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…weil es Tradition ist… letzte Kundgebung 2018 und erste 2019!
Wir wünschen allen Wesen dieser Welt ein wunderbares neues Jahr, welches hoffentlich ein Gutes wird – vor allem für unsere tierlichen Mitgeschöpfe! Aber das liegt ja eh an uns allen, also lasst uns das Beste aus dieser Verantwortung machen!!!!
Wir sind auf jeden Fall hoch motiviert, und zusammen, Ihr wisst es, schaffen wir alles!!!
So konnten heute am beginnenden Abend RespekTiere-Aktivisten bei strömenden Regen am Übergang zu Deutschland gesehen werden, dort, wo um diese Uhrzeit, geschuldet vor allem der Grenzkontrolle, starker Verkehr herrschte. Die Botschaft beinhaltete einen Vorschlag für einen wichtigen Entschluss rechtzeitig zum neuen Jahr: ‚Vorsatz: Leben retten! Wie? Ganz einfach: WERDE VEGAN!!!‘
Und knapp nach Mitternacht folgte die nächste Botschaft; dieses Mal sollte das Glücksschwein inmitten des so entbehrlichen Feuerwerk-Wahnsinns ein Transparent präsentieren: ‚Happy New Year! Until every cage is empty! Animal Rights – NOW!!!!‘
Möge 2019 einen gewaltigen Schritt in diese Richtung bringen!!!
Neues Jahr – neue Chancen! Wir freuen uns auf die Herausforderungen 2019 und werden unserer Bestes geben!
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Boomer – morgen ist Entscheidungstag!

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Boomer-Update: die Entscheidungswoche!
Jetzt ist Bewegung im Schicksal Boomers! Wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit der furchtbar traurigen Geschichte nun so schnell als möglich ein gutes Ende wiederfährt. Die Wettersituation in Nadrag ist beunruhigend – für Mitte nächster Woche kündigt sich ein neuer Wintereinbruch mit viel Schnee und Temperaturen unter minus 10 Grad an… jetzt muss der Arme schleunigst weg!
Wie uns jetzt die guten Verbindungen zu Hilfe kommen! 🙂 Jedenfalls, falls alles wie geplant läuft, würde eine befreundete Tierschützerin, die herzensgute und sich jeden Tag auf ein Neues für die Mitgeschöpfe aufopfernde Alina, den ca. 100 Kilometer weiten Weg sofort auf sich nehmen und Boomer aus der Verzweiflung holen; er dürfte dann vorerst zu Dr. Noemi Kiss in die Erstversorgungsstation (jene großartige Veterinärin, welche in ihrer Praxis seit vielen vielen Jahren Straßenhunde behandelt, beim großen Kastrationsprojekt bei Frau Oprea unfassbar gute Frontarbeit geleistet hat). Dort könnte er behandelt und gepflegt werden, solange, bis er mit Papieren ausgestattet, und noch viel wichtiger, reisefähig wäre. Sobald wir das erste Zeichen haben, sitzen wir dann schon wieder im Van, um ihn endlich nach Österreich zu bringen – wo bereits ein liebendes zu Hause auf ihn wartet.
Wenn, ja wenn sein Halter mitspielt; der, bereits angesprochen, meinte inzwischen, dem Hund ginge es gut und er bräuchte kein Futter für ’seine‘ Tiere. Sagte es und verschwand erneut.
Nun haben wir auch den Bürgermeister – nicht zuletzt durch die vielen Hilfslieferungen sicher auf unserer Seite – eingeschaltet (er hatte uns vor zwei Jahren sogar mit der rumänischen Fahne ‚ausgezeichnet‘). Der Ortsvorsteher muss wissen: wir haben in seiner Gemeinde vielen Menschen geholfen, jetzt braucht einmal ein Tier unsere Unterstützung – und da erwarteten wir seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit.  Rudi von der Caritas wird die Bemühung ebenfalls intensivieren, auch ein ‚Kaufangebot‘ unterbreiten (wie gesagt, unter der Bedingung, dass der Mann dann keine Hunde mehr an die Kette hängt. Sollte er es dennoch tun, werden wir spätestens dann keine Rücksicht auf soziale Aspekte mehr im Umgang mit ihm nehmen…). Wir haben dem Bürgermeister für seine Mithilfe auch eine außertourliche Extra-Hilfslieferung für die Menschen versprochen, falls er die entscheidenden Impulse geben kann. Am Montag, morgen, werden wir hoffentlich schon mehr wissen…
Jetzt heißt es Daumen drücken – auf dass das neue Jahr mit einem Aufschrei beginnen mag: ‚Free Boomer‘!!!!
Der bekannte deutsche Schriftsteller Jürgen Teipel (www.jteipel.com) verfasste ein viel gelesenes Buch voller ‚wahrer Geschichten über Tiere und Menschen‘, und nannte das wundervolle Werk ‚Unsere unbekannte Familie‘. Jürgen arbeitet inzwischen auch für die renommierte ‚Süddeutsche Zeitung‘ mit einer eigenen Kolummne gleicher Thematik. Nun ist dort eine neue Geschichte erschienen, nämlich die des so fantastischen Straßenhundes ‚Tom‘, welcher uns einst mitten in der Weihnachtszeit im Zuge einer Demo bei schwerem Schneefall in den Straßen Craiovas vor der Verhaftung gerettet hatte. Hierzu traf sich der RespekTiere-Obmann Tom Putzgruber mit dem Autor in München – die Erzählungen sollen möglichst authentisch die Verbindung zwischen den Geschichtshelden und den menschlichen Beteiligten rüberbringen! Straßenhund Tom’s Story ist übrigens genau am Weihnachtstag im Magazin der ‚Süddeutschen‘ veröffentlicht worden. Nachzulesen hier: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/halb-so-wild-die-tierkolumne/rettung-in-der-nacht-86568
Foto: Tom und Jürgen Teipel, der die Gabe innehat, wunderbaren Tiergeschichten ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen!
Fotos: Tom bei der Rettung vor einer Verhaftung im Zuge einer Kundgebung! Tom, nach klassischen Maßstäben vielleicht nicht der schönste Hund der Welt, für mich war und ist er aber stets der wahrscheinlcih Allerschönste geblieben… (im Foto rechts: Tom erkrankte später an Herzwürmer; das Bild zeigt Aurelia, seine große Liebe bis zuletzt, und mich beim Weg zum Tierarzt.
Das Jahr sollte – darf – nicht ausklingen ohne wengistens ein bisschen guten Nachricht! So freuen wir uns grad riesig darüber, dass Pitch – Ihr erinnert Euch bestimmt an die Geschichte des bei einem bulgarischen Bauernhof völlig alleine und noch dazu an der Kette zurückgelassenen Hütehundes – hier in unserer Mitte einen Pflegeplatz gefunden hat! Wir werden noch eingehend berichten, aber die Vorfreude ist einfach zu groß, um die Entwicklung unerwähnt zu lassen!!! Und noch etwas unfassbar Gutes: der so arme Jagdhund Pinocchio, welchen wir im Zuge des Kastrationsprojektes in Bulgarien auffanden, hat ebenfalls ein zu Hause! Und was für eines – lebt dort doch schon ein anderer, ihm zum Verwechseln ähnlicher Hund, und die beiden sind nun ein Herz und eine Seele!!!
Foto: Pitch, der Süße, bekommt nun ein zumindest temporäres  zu Hause!
Fotos: der arme Pinocchio hätte wohl kaum noch weitere Tage auf der Straße überlebt…
…und seht ihn Euch heute an! Er hat sein Glück endlich, endlich gefunden!!!!
Auch auf einem anderen Felde gibt es eine durchaus gute Nachricht – wir hatten es zugegeben nicht erwartet, aber die Verhältnisse in einem Kaninchen-Horrorhof sind mit jenen vor unseren Kundgebungen und Anzeigen nicht zu vergleichen. Natürlich, schön ist das Ganze nicht, wird es nie sein können, wenn Tiere als Fleischlieferanten missbraucht werden, aber wenigstens saßen die Armen beim – natürlich völlig unangekündigten, neuerlichen  – ‚Besuch‘ auf dicker Strohunterlage, hatten zu essen und zu trinken…
Fotos: links, heute; rechts: bei unserer Besetzung des Hofes erwartete uns ein unvergesslicher Horror-Anblick!
Und zu guter Letzt müssen wir noch einmal vorgreifen; in Niederösterreich wurden wir auf das Schicksal einer Kuh aufmerksam, welche alleine, zumindest ohne ArtgenossInnen, auf einem Hof steht. ‚Steht‘ ist dabei der richtige Ausdruck, denn seit 7 Jahren, so die AugenzeugInnen, hängt sie an der kurzen Kette und darf ihren Platz nie verlassen. Warum? Weil sie dort von einer älteren Dame ‚umsorgt‘ wird, die zwar drei Mal wöchentlich nach ihr schaut, aber dann immer nur für ein paar Minuten, und sie bei den Kurzbesuchen mit für Kühe völlig ungeeigneter Nahrung füttert. Auch gute gemeintes Fehlverhalten am Mitgeschöpf ist letztendlich, der Maske entledigt, doch auch nichts anderes als Tierqual…
Die Behörden wissen bereits von den Fall; doch viel unternehmen werden sie wohl nicht, besonders, weil der Halter vorgibt, die Kuh wäre während der Sommermonate im Freien (was sämtliche AugenzeugInnen strikt verneinen). So ist die Idee des Freikaufens entstanden – in diesem Falle legitim, denn ganz gewiss wird danach keine ’neue‘ Kuh mehr angeschafft. Bevor wir aber mit diesem Argument zu arbeiten beginnen, sollten wir ein zu Hause für die Arme wissen. Was nützt ein Freikauf, wenn es anschließend keinen Platz gibt? Also, wer hier Abhilfe schaffen kann, bitte, bitte meldet Euch! Es wäre nur zu schön, wenn Kuh ‚Lisa‘ von ihren Fesseln befreit werden könnte…
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Hilfsfahrt Rumänien/Serbien – der Bericht!

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Hilfsfahrt Rumänien/Serbien – der Bericht!
Das war ein Jahr der Superlativen – so viel und so lange waren wir wahrscheinlich noch nie unterwegs gewesen, respekTIERE IN NOT im Dauereinsatz! Von Albanien, Bosnien, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, dem Kosovo, Montenegro, Rumänien über Serbien, der Slowakei, Ungarn und Tschechien bis nach Mauretanien, in all diese Länder hat es uns die Aufgabe geführt, in vielen davon konnten wir hoffentlich Spuren hinterlassen oder zumindest wichtige Unterstützung bringen!
Zum darüber nachdenken ist aber jetzt noch nicht Zeit, gilt es doch nun diese letzte Hilfsfahrt des Jahres gut zu bewältigen. Und weit wird sie uns einmal mehr führen, liegen die Zielorte doch in Rumänien und in Serbien!
Ja, wieder werden wir wieder mehr als 700 kg an dringendst benötigten Futtermitteln zum Beispiel zu Frau Oprea in ihr Asyl am Rande Temeswars bringen, wo bis zu 150 Hunde schon mit Magenknurren auf uns warten; dann geht es wie immer nach Nadrac, jenem Ort, wo buchstäblich die Straße endet, in die ‚Sackgasse des Lebens‘. Und zu guter Letzt, Inshalla – so Gott will – sollten wir die wunderbare Frau Brukner wiedersehen, im vielleicht schönsten Gnadenort der Welt, ihrem Paradies bei Djurdjevo, einem serbischen Dort unweit von Novi Sad!
Foto: ganz wichtig, eigentlich der Hauptgrund der Fahrt zu diesem Zeitpunkt, ist natürlich die Unterstützung von Frau Oprea und ihren Hunden!
So viele Sachen haben wir gesammelt, derart viele, dass wir sie unmöglich alle in unserem Van unterbringen konnten, obwohl dessen Laderaum eine wahrlich riesige Menge zu schlucken imstande ist! Aber, für jedes Problem gibt es auch eine Lösung, und so nutzten wir vor kurzem die Gunst der Stunde: ein Fahrer Frau Brukners brachte das im Sommer von uns in einem Blumenbeet ausgesetzt aufgefundene Hundemädchen ‚Tally‘ zu ihrer neuen Pflegemama nach Österreich, am Weg zurück durften wir seinem Fahrzeug ein Dutzend Bananenschachteln voll Kleidung und einige Säcke mit anderen Gütern zuladen: allesamt, die ganze Menge, bestimmt für ein vom Tierschutz Djudjevo (www.tierschutz-djurdjevo.ch) alljährlich veranstaltetes Weihnachtsfest im Jänner, wo besonders arme und alte Menschen beschenkt werden (Serbien ist ein christlich orthodoxes Land, wo das große Fest 13 Tage später gefeiert wird als bei anderen Christen-Konfessionen üblich; Grund dafür ist das Festhalten am julianischen Kalender, gleich übrigens der russisch-orthodoxen Kirche, während der Rest der Christenheit, auch die griechisch-orthodoxe oder die rumänisch-orthodoxe Kirche, den ‚neuen‘ gregorianischen Kalender 1582 übernahm, Anm.)!
Da die Grenze nach Serbien mit größeren Mengen an Waren nur schwer zu überschreiten ist, werden wir den Großteil unseres Wageninhaltes, nachdem wir also schon im Voraus in den Balkanstaat senden durften, wohl in Rumänien lassen; aber zumindest einige zusätzliche Säcke Kleidung, verschiedene Dinge des täglichen Bedarfs, sowie 5 Rollatoren, eine unverzichtbare Hilfe für gehbehinderte Menschen, sind für Frau Brukner’s Hilfswerk reserviert!

So finden wir uns wieder im wirklich aus allen Nähten platzenden RespekTiere-Mobil. Den ganzen gestrigen Tag hat es gedauert, das orange Ungetüm derart zu beladen, dass wir zumindest den Großteil der gesammelten Waren unterbringen hatten gekonnt – der Rest ist beiseite gelegt für die nächste Hilfsfahrt; denn Sie wissen ja: jedes Ende eines Einsatzes ist bereits der Beginn des nächsten! Neben mir sitzt wieder einmal Günther, der die letzten Stunden vor der Fahrt noch damit verbracht hat, kleine Päckchen mit Süßigkeiten für die Caritas-Kinder von Nadrac herzurichten. Das Wetter, zumindest anfangs, passt hervorragend für solche Unternehmungen. Die Temperatur knapp über dem Gefrierpunkt, leicht bewölkt, die Straße trocken – was will man mehr?

Foto: das Beladen des Sprinters – jedes Mal wieder eine echte Herausforderung!
Schon im Burgenland – wie so oft – hart an der ungarischen Grenze legen wir den ersten Zwischenstopp ein. Die unvergleichliche Doris erwartet uns bereits, erneut hat sie viele, viele Sachen zusammengetragen, welche wir nur mehr mit viel Not und Mühe im Van unterbringen. Nach einer herzlichsten Umarmung – es ist soooo schön zu sehen, wie einzelne Menschen immer und immer wieder ihre Zeit und ihr Geld einsetzen, um anderen, weniger Begüterten sowie den Tieren zu helfen – überqueren wir auch schon die Grenzstation, vorbei am etwas rassistisch klingenden ‚Hotel Paprika‘ (auf ungarischer Seite wohlgemerkt) und stoßen alsbald tief hinein ins pannonische Hinterland.
Ab nun ändert sich die Witterung dramatisch. Man kann dem Quecksilber des Thermometers beim Sinken zusehen, im selben Maße steigen die Schneemengen am Straßenrand. Und urplötzlich, wie aus dem Nichts, sitzen wir einmal mehr fest: der fast übliche Stau um Bukarest. Doch dieser, so verrät uns Google Maps bald, dehnt sich über bestimmt 2 Dutzend Kilometer aus. Eine Baustelle ist der Grund, und die verursacht doch zumindest ein gewisses Nasenrümpfen; denn ist es wirklich notwendig in einer der Hauptreisezeiten des Jahres ein Projekt an der Autobahn zu beginnen, welches ein bestimmt vorauszusehendes derartiges Chaos verursacht? Noch dazu, wo erneut die Gebühren für den Highway angehoben worden sind, nun auf stolze 31 Euro für 7 Tage Autobahn-Benützung? Da bleibt bloß ein ‚Grrrr‘ auf den Lippen zurück.
Und viel Ärger im Kopf, denn Google Maps weiß auch noch, dass wir zweieinhalb Stunden im Kollaps verbringen werden, ohne Hoffnung auf eine Ausfahrt oder gar eine Abkürzung.
Fotos: Impression beim ungarischen Tatabanya; eine wirklich nicht allzu schöne Wohnwüste…
drunter: ab nun ändert sich die Wetterlage, das Land erfriert in Schnee und Eis!
Schließlich lotst es uns aber doch eine Abfahrt hinunter, und als wir den Knoten endlich hinter uns lassen, haben wir ganze 10 Kilometer in 2 Stunden Fahrtzeit zurückgelegt! Nun ist die Straße zwar mehr oder weniger frei, allerdings kommt dichter Nebel auf. Gespenstisch wirkt die Umwelt, die Bäume im Weiß erstarrt, die Sichtweite beschränkt sich bald auf wenige Meter.
Irgendwann erreichen wir dann endlich die Grenze nach Rumänien; einen kilometerlangen Stau der LKW’s gilt es zu überholen, dann aber werden wir jäh gebremst; die Grenzkontrollen nötigen uns trotz nur weniger Fahrzeuge vor uns eine gute halbe Stunde ab; macht nichts, denn nun sind wir endlich im Karpatenland. Es ist jetzt bereits stockdunkel; die angestellte Menschenmenge vor der Vignettenstelle – das (empfehlenswerte) Papier schlägt sich seit Jahren unverändert mit moderaten 6 Euro nieder (es ist in Rumänien eine ‚Straßenbenützungsgebühr‘ zu entrichten) – wirkt wie die Umgebung selbst, nämlich in klirrender Kälte gefangen. Zwischenzeitlich hat es bis zu minus 10 Grad, ein kurzer Rastaufenhalt im Freien bringt deshalb die Lebensgeister trotz der nun schon rund 1000 Kilometer Entfernung zum Ausgangsort Salzburg schnell wieder zurück…
Ab Temeswar wird der Nebel gar noch dichter, am Wegesrand türmen sich die Schneeberge. Dazu sind die Autobahnen über weite Strecken völlig unbeleuchtet, was Konzentration und Aufmerksamkeit auf ein Höchstes fordert.
An der Tankstelle (der Sprit drohte uns auszugehen, gerade jetzt, wo wir die letzten 30 Kilometer großteils durch menschenleere Wälder anzutreten haben) sind die Zapfsäulen – es ist die einzige Versorgungsstation weit und breit – ausgefallen. Warum, wir wissen es nicht; jedenfalls deutet der Tankwart eine Entschuldigung, welche wir mit rund 10 Minuten Wartezeit übersetzen.
Danach aber geht es in den Endspurt; unfassbare Schönheit tut sich vor uns auf, als wir den Waldesrand erreichen. Die Bäume unter der Schneelast weit in die Fahrbahn hinein geneigt, starr gefroren in glitzerndes Weiß, das Land begraben unter einer dichten Schicht bauschiger Watte.
Paradoxerweise ist die Straße in die Berge hinein weitgehend frei, perfekt geräumt; als wir dann aber endlich Nadrag, die vermeintlich wiedergewonnene Zivilisation und unser heutiges Ziel, erreichen, ändert sich die Situation. Dicke Eisbrocken sind an der Fahrbahn festgeklebt, tiefe Schrunden, Schneeverwehungen; eigentlich seltsam, dass die Landstriche wesentlich besser zu befahren sind als das Ortgebiet selbst. Aber, wir sind in Rumänien, nahe am Ankunftsort, und diesbezügliche Fragen, die stellen wir uns frühestens morgen!
Fotos: Reihe 1, der Verkehr an der Grenze zu Rumänien nötigt uns wieder einmal mehr als eine halbe Stunde Wartezeit ab; Reihe 2: vor der Vignettenstelle in Rumänien, eine Atmosphäre, welche eine ‚Am Schauplatz‘-Sendung durchaus rechtfertigen würde! Reihe 3: tief verschneit und gefährlich glatt ist der Weg durch die Berge hindurch! rechts: Nadrac, hoch winterlich!
Impressionen von der Rückfahrt aus Nadrac; inzwischen setzt leichtes Tauwetter ein, aber immer noch wirkt das Land erstarrt! Oben: Ein Pferd wartet auf den Halter, der irgendwo im Wald nach abgebrochenen Ästen zum Verheizen sucht.

alles lesen … http://www.respekTiere.at