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Käfigbären – Protest vor der albanischen Botschaft in Wien!

 

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Käfigbären – Protest vor der albanischen Botschaft in Wien!

Achtung, Achtung! RespekTiere-Aktivisten in Bärenmasken und Sträflingskostümen sind vor Albanies Botschaft in Wien und hissen ein Transparent mit der Aufschrift: ‚Albania – End the Shame of Captive Bears! Free them! NOW!!!‘
Bericht folgt in Kürze!

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Käfigbären – die Schande Albaniens!

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Käfigbären – die Schande Albaniens!

Das furchtbare Leid der Käfigbären sowie anderer ‚Zootiere‘ in Albanien lässt uns einfach nicht zur Ruhe kommen! Wir werden im in Kürze erscheinenden Newsletter zu unserer Hilfsfahrt selbstverständlich eingehend über die unfassbare Misere berichten, aber damit die fürchterliche Realität nicht vielleicht im Gesamten untergeht, möchten wir an dieser Stelle nochmals extra und ausführlich auf dieses wirkliche Verbrechen hinweisen!

 

Es gibt in Albanien nach Auskunft von lokalen TierschützerInnen noch immer ca. 50 Käfigbären, das heißt solche, welche zum Beispiel vor Restaurants oder in kleinen Privatzoos in winzige Verliese gesperrt sind, um dort zahlende Kundschaft anzulocken! Eigentlich ist eine derart mittelalterliche Tierhaltung grundlegend verboten, aber das Problem ist der gesetzliche Vollzug – die Politik hält sich tunlichst aus der Thematik, nicht selten verstrickt in den obskuren Nebel nicht nachvollziehbarer Geschäftspraktiken, und weil derartige Anlagen sehr oft mit illegalen Machenschaften zu tun haben, schweigt zumeist auch das Volk aus Angst vor Repressionen.

Die Umstände sind dementsprechen immer herzzerreißend; auf blankem Beton, ohne jegliche Abwechslungsmöglichkeit, in fürchterlicher Triste, meist Wind und Wetter hilflos ausgesetzt, vegetieren die den Tätern hilflos Ausgelieferten Leben lang ohne jede Hoffnung auf Erlösung in einer wahren Hölle auf Erden.

 

Einige solcher fürchterlicher Einrichtungen haben wir gemeinsam mit der albanisch/österreichischen Tierschutzorganisation ‚PRO QEN ALBANIA‘ (www.proqenalbania.org) besucht; zum Beispiel jenes Restaurant am Stadtrand der nord-albanischen Metropole  Shkoder, wo zwei Bären unter unfassbaren Bedingungen gleich hinter dem restaurant-eigenen Spielplatz eingekerkert sind. Hier ein Auszug aus dem folgenden Newsletter:

Dort angekommen ist die Überraschung groß: das Restaurant ist eines der gehobenen Klasse, wunderschön, edel, mit fein säuberlich in gleichförmigen Uniformen gekleideten Personal, welches bemüht ist, die Gäste freundlichst zu umgarnen. Zur Ablenkung bestellen wir ein Getränk, wollen draußen auf dem großzügigen und weitläufigen Balkon Platz nehmen – ganz in der Nähe der Käfige, zwischen uns und diesen nur DIE SPIELANLAGE FÜR KINDER!!!! Ja, diese sollen ihren Spaß nicht nur an den Geräten, sondern auch an den Tieren haben, welche für so viele Menschen hier nichts anderes sind als die seelenlosen Anschauungsobjekte…

Die Käfige zu beschreiben ist einfach: Sie werden es erahnen, sie sind einfach nur furchtbar; darin gefangen werden Vögel wie Uhus oder Kraniche, ein Eichkätzchen, welches sterbend am Gitterboden in Krämpfen gefangen liegt, ein Äffchen, ein Luchs, eine Wildkatze, allesamt in strukturlosen Gitter- und Betonverliesen gesperrt. Die zwei Bären verfügen über vielleicht 30 Quadratmeter, nichts, aber auch gar nichts – außer vielleicht einem kleinen Wasserbecken gefüllt mit einem Zentimeter schmutziger Brühe, bietet ein klein wenig Abwechslung von der entsetzlichen Triste ihres Daseins. Ein Schild am Käfig verrät: die Bären wurden 2006 ‚aus der Wildnis entnommen‘ und hier untergebracht – seit 12 Jahren eingesperrt, entrechtet, entwürdigt, ihres Lebens beraubt.

 
   
   
 

Unfassbar: es gab bis vor kurzem auch noch einen Adler in einem körpergroßen Käfig; Kinder allerdings hatten den hilflos Gefangenen malträtiert, ihn mit einem Kugelschreiber (!!!) die Augen ausgestochen, wissen die lokalen Tierschützer zu berichten…

Eines sei an dieser Stelle noch erwähnt: das Eichkätzchen, mehr tot als lebendig, von Krämpfen durchrüttelt, unfähig den Kopf zu heben, wurde nach Erzas Beschwerde aus dem schrecklichen Gefängnis entfernt, mit dem Versprechen, ihm Wärme und Hilfe zukommen zu lassen. Wie sich diese beiden Bemühungen aber letztendlich ausgewirkt haben, wie und ob dem arme Eichkätzchen tatkräftig geholfen wurde, wir werden es wohl niemals erfahren…

Ein gar furchtbarer ‚Privatzoo‘, der ‚Safari Zoo‘ in Mbrostar bei Fier, treibt Tränen des Entsetzen in die Augen; von ehemals drei Bären ist nur noch einer am Leben, die beiden anderen sind nach Auskunft des Tierhalters im letzten Winter der damals vorherrschenden ungewöhnlichen Kälte erlegen. So traurig das auch ist, in Anbetracht der Situation war es wohl noch ein gnädiger Abschied; ebenfalls fristet der letzte Überlebende sein trauriges Sein in einer Welt aus Beton und Gittern, nichts, absolut gar nichts sonst ist in seinem Zwinger zu finden. Ja, die Hoffnungslosigkeit ist sein zu Hause, anders kann man es nicht nennen. Die Wasserschüssel ist leer, verschimmeltes Brot – dem Anschein nach seine Hauptnahrung – liegt in einer schmutzigen Ecke. Der Bär ist behindert, sein linker Vorderfuß fehlt; warum? Weil er im Alter von fünf Monaten mit der Falle gefangen worden war, dabei eine Verletzung davontrug, welche die Amputation nötig machte (ob ein Arzt den Eingriff gemacht hat oder ob der Arme die Pfote in purer Verzweiflung selbst abgenagt hatte, wir wissen es nicht)…

Hier ebenfalls ein Auszug aus unserem großen Bericht:

Sofort ist erkennbar: es wird eine psychologische Herausforderung, die uns nun erwartet. Tatsächlich sind viele der Käfige leer, zwei Bären zum Beispiel sind im letzten Winter – nach Aussage des Besitzers aufgrund der ungewöhnlichen Kälte – verstorben. Das Wolfsgehege, ein kaum 15 Quadratmeter großer Gitterwürfel mit einer betonierten Bodenplatte, ist ebenfalls leer – allerdings nicht wegen eines Todesfalles, die Insassen wären irgendwohin ‚zum Kreuzen‘, also zur speziellen Hybriden-Züchtung aus Wolf und Hund, gebracht worden. Derartige Mischlinge werden meist von der überall wirkenden Mafia zu illegalen Hundekämpfen missbraucht, höchst grausame Gewaltverbrechen an der tierlichen Natur…

Es gibt einen Bären, gut 6 Jahre ist er alt; der Arme lebt in einem dreckigen Verlies, auf kaltem, nassen Beton, in einer Welt beherrscht von Schmerz und Leid. Es fehlt ihm ein Teil des Fußes, warum, erfragen wir; er wäre aus dem Wald gefangen worden, mit einer Schlagfalle, die Verletzung hätte die Verkrüppelung verursacht, kommt als ehrliche Antwort – kein Funke von schlechtem Gewissen ob dieser brutalen und herzzerreißenden Realität…

 
   

Fotos: rechts unten: die linke Vorderpfote hat der Arme durch den Fallenfang verloren…

Füttern dürfen wir nicht, wird uns jebenfalls so gesagt; dennoch hat Erza Karotten und Äpfel mitgebracht, und es stört den die ganze Zeit neben uns verweilenden Tierhalter dann nicht, als wir die Köstlichkeiten dem Bären reichen. Wie glücklich er sich über die hochwillkommene Abwechslung zeigt…

Sein Wassernapf ist gähnend leer, obwohl der Wasserschlauch gleich neben seinem Gehege liegt. Wir füllen ihn natürlich auf, es ist leider das Einzige neben den Obst- und Gemüsegaben, was wir für den nach Erlösung flehenden Bären tun können… Sein ‚Gehege‘ ist völlig leer, nur verrostetes Eisen in Form einer Stiege, welche er ob seiner Behinderung ohnehin nicht steigen wird können, ist lieblos in den Wahnsinn platziert. Es gibt Nichts, woran sich der Blick festhalten könnte, nur gähnende Leere; gefangen in einer Stille, die bis in die Seele schmerzt.
Zu essen hätte er genug, meint der Halter, es findet sich allerdings nur altes, zum Teil verschimmeltes Brot im Wahnsinn, der des Bären zu Hause ist.

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von Käfigbären und großartige Arbeit leistenden Vereinen in Albanien

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von Käfigbären und großartige Arbeit leistenden Vereinen in Albanien

Ein letzter kleiner Zwischenbericht aus Albanien – morgen werden wir den Weg zurück in die Heimat antreten!

Ganz besonders betroffen gemacht hat uns hier das Schicksal der Käfigbären – es soll, trotz gesetzlichem Verbot, noch immer rund 50 davon in dem kleinen Land geben; aber was hilft das Gesetz in Schrift, wenn es nicht im Geringsten vollzogen wird? Einige dieser so gequälten Tiere haben wir besucht, gehalten im Zoo, im Restaurant, im privaten Tiergarten – und immer unter furchtbarsten Umständen. Ob es gelingen kann dagegen wirkungsvoll vorzugehen, es ist leider sehr unsicher. Aber dazu Schweigen, das wäre ganz sicher der völlig falsche Weg. Die Problematik muss so großflächig wie möglich diskutiert werden, und die Verantwortlichen für die Misere müssen wissen, dass die Menschen – innerhalb und außerhalb des Landes – solche Tierquälereien nicht mehr stillschweigend akzeptieren. Wir werden die Möglichkeiten zum Protest ausloten und in einem extra Newsletter behandeln!

 
   
 

Dann möchten wir auch nochmals ‚Danke‘ sagen, all den netten Menschen und wunderbaren TierschützerInnen hier vor Ort, mit welchen uns so interessante Tage verbringen durften – Ihr seid ganz besonders tolle Menschen, und ohne Euch wäre diese Welt eine wesentlich schlechtere, so viel steht fest! Die beiden Vereine ANIMALS NEED (https://www.facebook.com/animalsneedme/) und PRO QEN ALBANIA (der Verein ‚zur Unterstützung der Straßenhunde in Albanien‘ ist in Österreich gemeldet, den genauen Zusammenhang erklären wir im großen Reisebericht! www.proqenalbania.org) kümmern sich auf allerbeste Art und Weise um die Hunde vor Ort, und es ist uns eine große Ehre bei ihnen zu Gast sein zu dürfen! Bitten informieren sie sich auf deren Seiten über die so wichtige geleistete Arbeit!

Natürlich brauchen die TierschützerInnen jede Hilfe und Unterstützung; wer direktest helfen möchte, bitte spenden Sie direkt an die Genannten, alle dafür benötigten Daten finden Sie natürlich auf deren Seiten; sicher ist, kaum wo ist Ihr Geld besser im Tierschutz angelegt als bei den Genannten…

 

Foto: Erza von PRO QEN ALBANIA bei der täglichen Arbeit im kleinen Asyl!

Der große Reisebericht folgt in Kürze!!!

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Albanien, wir sind mitten im Hilfseinsatz!

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Albanien, wir sind mitten im Hilfseinsatz!

Ein erster Zwishenbericht aus Albanien!
Seit dem Wochenende sind wir nun unterwegs, und die lange Hilfsfahrt hätte aufregender kaum sein können! Allen Unkenrufen zum Trotz schafften wir den Grenzübergang in Bosnien trotz der Menge an zugeladenem Hundefutter ohne Probleme, allerdings bereiteten uns später die Beamten Montengros und Albaniens viel Kopfzerbrechen, sodass sich die Ankunft hier erheblich verzögerte und wir eine Reisestrecke von insgesamt mehr als 24 Stunden zu bewältigen hatten…

 
 


Der Empfang war aber dann ein umso herzlicherer, und schon jetzt lässt sich sagen, die lokalen TierschützerInnen leisten vor Ort wirklich Bemerkenswertes! Es gibt unfassbar viele Straßenhunde, besonders des Nachts wird der Eindruck noch verstärkt, wenn sie sich aus ihren Verstecken wagen. Auch auf eine der wohl bekanntesten und unmissverständlich schändlichsten Tierquälerein des Landes, auf die Käfigbärenhaltung, sind wir schon gestoßen!

 


Heute werden wir in landwirtschaftlichen Gefilden unterwegs sein, am Wochenende setzen wir die Reise in den Kosovo fort!

Wir würden dann auch gleich ein zu Hause für ein blindes, ca. 1-Jähriges Hundemädchen suchen… vielleicht sehen gerade Sie jetzt diesen Kurzbericht und verlieben sich unsterblich in die Entzückende…

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RespekTiere-Hundebar zu ersteigern! Kettenhaltung von Hunden im Waldviertel – ein tägliches Problem!

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RespekTiere-Hundebar zu ersteigern! Kettenhaltung von Hunden im Waldviertel – ein tägliches Problem!

Sie wissen, 2017 konnten wir im Waldviertel, jener mystischen Gegend im nördlichen Niederösterreich, mehrere Fälle von Tierquälereien enttarnen. Dass dort aber ein weiteres Intensivieren unsere Arbeit erforderlich ist, beweist folgende Geschichte eindrucksvoll:

Zugetragen hat sie sich vor wenigen Tagen, in einem Dorf, zugehörig der Gemeinde Thaya. Dort lebt eine Familie, wie jede andere auch; das Besondere an besagter ist aber, dass sie nebenbei engste verwandtschaftliche und wohl auch wirtschaftliche Beziehungen zu jenen Nachbarn hegt, welche vor einigen Jahren im Fokus der TierschützerInnen des Landes standen – die Rinder in deren Ställen wurden landesweit als ‚Kettenrinder‘ bekannt, weil die Halter nichts dagegen unternahmen, als die eisernen Fesseln tief ins Fleisch einzuwachsen begannen…

Es gibt aber auch eine weiter, wohl bezeichnendere Vorgeschichte, nämlich jene, dass ‚unsere‘ Familie schon einmal Stein des Anstoßes war, als engagierte BürgerInnen zusammen mit den 4 Pfoten vor einiger Zeit gegen eine schlimme Kettenhaltung eines Schäferhundes vorgegangen sind. Auch eine Pferdehaltung war öfters Anlass für Streit.

Es handelt sich hier also ganz offensichtlich um Menschen, die dazu tendieren, Tiere unter inakzeptablen Bedingungen zu halten.

 

Nun der aktuelle Anlass: Seit einigen Wochen beobachte eine RespekTiere-Aktivistin eine illegale Anbindehaltung eines serbischen Hirtenhundes –  Anbindehaltung von Hunden ist lt. §16 unseres Tierschutzgesetzes verboten.

Am Wochenende ist die Tierschützerin dann zum Tatort gegangen, um die Sachlage genau zu dokumentieren (Kamerabrille) und Anzeige zu erstatten. Vorsichtshalber hatte sie gleich im Vorfeld die Polizei verständigt, da der Familienvater, ein Metzger, schon 2014 Morddrohungen gegen „Tierschützer“ ausgesprochen haben soll.

Als die Mutige sich näherte, begann der angekettete Hund laut zu Bellen, worauf das Familienoberhaupt auch prompt erschien und unter wüsten Beschimpfungen zuerst den Hund bedrängte, ihn dann aber loskettete, nur um sich im selben Augenblick wütend, gemeinsam mit dem Hund an der Kette, unter gröbsten Schimpftiraden der Aktivistin näherte. Augenscheinlich wollte er sie durch die Gegenwart des bellenden Tieres abschrecken oder eventuell sogar bewirken, dass sie der verstört wirkende Vierbeiner attackiert, so jedenfalls empfand es die Tierschützerin. Die Szene wurde sogar auf Video gebannt, leider aber versagte anschließend die Technik und weitere Aufnahmen sollten unmöglich sein!

Wie dem auch sei, der Hund blieb trotz der für ihn wohl sehr sonderbaren Situation friedlich, der Tobende aber gebärdete sich dafür umso rasender; er stieß die junge Frau schließlich mehrmals, sodass sie sogar zu Boden fiel; dabei bezeichnete er sie in seinen freundlichsten Anreden als ‚Hure‘, den Wortlaut der ‚unfreundlichsten‘ möchten wir gar nicht wiederholen. Dazu bemerkte der Tierhalter immer wieder, dass er sie ‚in den Arsch treten‘ werde.

Mehrmals brüllte er nun, er dürfe seinen Hund anketten wann immer er wolle. Danach schleifte er den ob der Szenerie nun völlig Verängstigte in einen Seitenzubau des Hauses, aus dem Blickfeld allfälliger BeobachterInnen.

In diesem Moment kam die zuvor gerufene Polizei. Schnell erkannten die BeamtInnen die Prisanz und wirkte deeskalierend auf den Tobenden ein; was wäre wohl passiert, wären sie nur fünf Minuten später gekommen?

 

Die Niederschrift wurde am folgenden Tag am Polizeiposten Waidhofen an der Thaya gemacht – die Kettenhaltung wird angezeigt – der Täter hat sie ja auch vor der Polizei zugegeben.

Wir fürchten nun aber – leider nicht unberechtigt – dass der Hund jetzt sein weiteres Dasein irgendwo in einer Scheune, Garage oder im Keller fristet, weil ihn die Familie nicht mehr außen anketten wird können und es keine entsprechende Einzäunung, die dem Hund ein Freilauf-Areal gewährleisten könnte, gibt. Es wäre nicht das erste Mal im Waldviertel, dass sich der Lauf der Dinge in eine solche Richtung bewegt – allerdings, wir werden natürlich genau darauf achten, was in den nächsten Wochen passiert!!!
Bemerkenswert ist noch, dass sich das alte Sprichwort ‚wer grausam zu Tieren ist, der ist es auch zum Mitmenschen‘ einmal mehr bewarheitete…

Ab dem Wochenende gibt es wieder einen respekTIERE IN NOT-Einsatz! Der Weg wird uns tief in den Balkan hineinführen, mehrere Zwischenziele gilt es anzusteuern, das Endziel wird Albanien sein! Der Bus ist schon beladen, wieder haben wir unfassbar viele Dinge mit uns, angefangen vom Hundefutter bis hin zur Kleidung für bedürftige Menschen! Diese Einsätze sind unfassbar wertvoll, für Mensch und Tier – dabei geht es gar nicht ’nur‘ um die Sachen, welche man mitbringen kann, sondern vielmehr auch um das Zwischenmenschliche; die so großartigen TierschützerInnen Ost- und Südosteuropassollen wissen, es gibt ‚da draußen‘ jemand, der ihre unverzichtbare Pionierarbeit sowas von zu schätzen weiß…
Bitte helfen Sie uns helfen! Unterstützen Sie unsere Hilfsfahrten – denn die Tiere brauchen uns, und wir brauchen Sie!!!

 


Eine ganz fantastische Idee hatten Henriette und Georg mit ihrer Herzenswunsch-Firma ‚HuG-Wohndesign‘ (www.hug-wohndesign.at) – sie bauten eine wunderbübsche RespekTiere-Hundebar, welche nun für den guten Zweck versteigert wird! Wer also die höchste Spende bietet, eine Spende, welche wir sooooo unfassbar dringend für das nächste Kastrationsprojekt von Straßentiere benötigen werden, kann dieses unvergleichliche Einzelstück sein/ihr eigen nennen! Schaut sie Euch an, diese unvergleichliche Fütterungsstation, ein absoluter Hingucker für jede Wohnung, im herzerwärmenden Design von ‚HuG‘!

Infos: 100% Handarbeit von Henriette & Georg 

Material: Fichte massiv, Edelstahl

Maße: 52 breit, 25 tief und 21 hoch; 2 Edelstahlnäpfe mit 21cm Durchmesser und 1,6lt Fassunsvermögen

Mit hochwertigen Acrylfarben bemalt und zweifach mit umweltverträglichem und für Tier und Mensch unbedenklichem Lack lackiert.

regulärer Preis: 99,90 €


Übrigens: HuG-Wohndesign fertigt auch andere Produkte für Hunde und Katzen; bitte werft einen Blick auf die inspirierende Homepage – als besonderes Geschenk versprechen die beiden Firmeninhaber für jede Internet-Bestellung mit dem Vermerk ‚RespekTiere‘ eine zusätzliche Spende von 10 % des Reinerlöses! Weitere 1000 ‚hugs‘ gehen hierfür an Henriette und Georg!!!

 
   
   
 

Hug-Wohndesign‘!

Aufgrund des respekTIERE IN NOT-Einsatzes möchten wir schon heute auf das kommende Radio RespekTiere hinweisen! Die Sendung geht am kommenden Montag on-air, auf der Welle der Radiofabrik 97,3 und 107,5, über Cablelink 98,3 oder über den livestream der Radiofabrik (www.radiofabrik.at). Das Thema dabei sind unsere Bemühungen für die Beendigung des Lebendhummerverkaufes, wir werden dazu in dieser sowie in nächster Ausgabe ein Interview einspielen, welches Martin Balluch für das Tierrechtsradio auf Radio Orange mit Tom und unserem Anwalt, Dr. Bernd Haberditzl, geführt hat! Unbedingt anhören, Montag, 05.02., 18 Uhr! Eine Wiederholung der Sendung gibt es dann am folgenden Mittwoch, 07.02., natürlich auf selbiger Welle, um 7 Uhr morgens!

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so unglaublich wichtig sind unsere Einsätze – und so aufbauend die Ergebnisse!

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Heute möchten wir wieder einmal von den teils unfassbaren Herausforderungen von  ‚Esel in Mauretanien‘ berichten, unser größtes Projekt im fernen Wüstenland an der Westküste Afrikas.
Immer wieder passieren dort Dinge, die man eigentlich nicht für möglich halten sollte; ständig denkt ‚Mensch‘, schlimmer kann es nicht werden, aber irgendwie scheint es, als ob die Steigerungsstufen unendlich wären – aber selbige Feststellung trifft leider wohl auch auf sämtliche andere Länder dieser Erde zu, denken Sie doch etwa an die schrecklichen Bilder, welche erst kürzlich aus der österreichischen Schweinehaltung an das Licht der Öffentlichkeit gelangten…

Diese Woche ereignete sich also wieder so ein bodenlos schrecklicher Fall, wo unser Hufschmied Zappa und sein Partner Mohammed einen furchtbar verletzten Esel am Strand aufgefunden hatte. Das arme Tier, so wie wir es schon so oft beobachten mussten, erhielt genstandslos der schweren Verletzungen keine Auszeit; der Esel schuftete wie selbstverständlich weiter, Ruhepausen oder Erholungsphasen gibt es in Mauretanien weder für ‚Mensch‘ und schon gar nicht für ‚Tier’…

 

Unser Team untersuchte den Verletzten und schnell war klar: der Esel wurde von irgendjemanden mit Benzin verbrannt, der gesamte Unterbauch präsentierte sich als eine einzige, teils offene Wunde. Schnell reagierten die Mediziner; vorsichtig entfernten sie das abgestorbene Gewebe, reinigten die verbrannten Bereiche und führten große Mengen an Kalzium zu. Dann wurden verschiedenste Injektionen getätigt, sowie der Körper antibiotisch abgesichert. Die Verbrennung selbst behandelten sie zu guter Letzt mit einer speziellen Paste.

Mohammed und Zappa schufen in Schwerarbeit die Voraussetzungen, die nötig sind, um den Esel zu retten. Die Chancen dafür stehen nun gut – wären die beiden allerdings nicht vor Ort gewesen, der Leidensweg dieses Esels wäre ein furchtbarer, die Infektion hätte sich ausbreitet und das Sterben wäre ein langsames, schmerzvolles und ‚todsicheres‘…

   
 

Tagtäglich stehen unsere Mitarbeiter diesen oft so grässlichen Auswüchsen gegenüber; meist passieren derartige Dinge aus Gründen gegenseitiger Feindschaften unter den Eselhaltern, leidtragende sind dann immer die Tiere. Dennoch, Fälle wie diese werden seltener, der Respekt vor dem Mitgeschöpf ist ohne jede Frage in den Jahren unseres Schaffens stark gestiegen (vor 10 Jahren waren derartige Wahnsinnstaten tatsächlich fast an der Tagesordnung).

Wir werden den eingeschlagenen Weg unbeeindruckt fortsetzen, denn eines steht fest: es ist bereits ersichtlich, ein schwacher Funke, aber dennoch, das berühmte Licht am Ende des Tunnels!

Die schöne Geschichte folgt deshalb auf den Fuß! 🙂 Vielleicht erinnern Sie sich noch, im Zuge unseres letzten Mauretanien-Einsatzes im November, entdeckten wir einen Esel mit schweren Stich- und Schnittwunden. Ähnlich wie im oberen Fall war er von einem hoffnugslosen Psychopaten attackiert worden, ein Mensch, der diese Bezeichnung nicht im mindersten verdient… Die Chancen für das arme Geschöpf standen denkbar schlecht – trotz aller Bemühungen konnten wir nicht davon ausgehen, dass er solch furchtbarste Verletzungen, noch dazu in einem Umfeld wie es Mauretanien nun mal bietet, überleben könnte.

 
   
 

Fotos: so übel zugerichtet hatte ein Psychopath diesen Esel; alleine, die medizinischen Möglichkeiten sind im Feldeinsatz beschränkt – dennoch, es grenzt fast an ein Wunder, leistet unser Team immer wieder nahezu Übermenschliches und bringt es immer wieder zuwege, selbst die schlimmsten Fälle einem guten Ende zuzuführen…

Jedenfalls, der geschundene Esel ging uns nicht mehr aus dem Kopf, und unser Team vor Ort versprach, auch nach unserer Abreise würde man – wie es ohnehin immer geschieht – solange nach dem Verletzten sehen, wie es auch immer nötig wäre!

Zappa sandte uns nun diese Bilder – bitte betrachten Sie den Unterschied! So wichtig ist unsere Hilfe im Wüstenland, so unentbehrlich, so existenziell!

   
   

Fotos: die Wunden verheilen – dabei hätten wir es selbst kaum noch zu erhoffen gewagt, dass dieser Esel je wieder genesen könnte…

Deshalb dürfen wir nicht müde werden, keine Sekunde in unseren Bemühungen nachlassen. Im Gegenteil, jetzt, wo wir das eigentlich Aussichtslose geschafft haben, den Augenblick, wo bewusst wird, ein Umdenken findet statt, müssen wir umso mehr nachsetzen! Sie werden sehen, dann wird plötzlich alles möglich! Vor 10 Jahren hatten wir es versprochen, wir wollten den Samen säen, um das Pflänzchen ‚Tierschutz‘ – damals ein echtes Fremdwort in der Gesellschaft – keimen zu lassen. Ja, man hat uns dafür belächelt, gar als hoffnungslose Idealisten abgestempelt; doch das Pflänzchen hat dem Sturm standgehalten, und es wäschst noch immer! Wohin und wieweit, es liegt an uns – und wenn wir weiterhin so hart arbeiten, können wir in den nächsten 10 Jahren vielleicht sogar eine Ernte einfahren! Gemeinsam, das ist das Zauberwort, gemeinsam können wir es schaffen!

Hoffnung versprechen Dinge wie jene: vor einigen Tagen kontaktierten uns mauretanische StudentInnen aus Nouakchott; ihre Aufgabe als kleine Gruppe wäre es, in den nächsten Monaten eine Arbeit fertigzustellen, ein Referat zum Thema ‚Esel in Mauretanien‘! Wir standen natürlich Rede und Antwort aus unseren Erfahrungen, halfen mit Bildern und Texten aus – ein kleines Beispiel nur, welches aber eindrucksvoll beweist: unsere Bemühungen sind tatsächlich in der Realität angekommen! Sie sind Thema der neuen Generation; und als solches ergibt sich die unfassbare und einzigartige Chance, den Tierschutz in die Mitte der Gesellschaft zu führen und dort endgültig zu verwurzeln….

Bitte unterstützen Sie dieses so wunderbare Projekt, lassen Sie uns gemeinsam die wunderschöne Geschichte weiter schreiben! Die Esel brauchen uns – und wir brauchen Sie! Bitte helfen Sie uns helfen!

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‚Nacht des Fuchses‘ in den Medien – vielleicht mag jemand kommentieren?

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‚Nacht des Fuchses‘ in den Medien – vielleicht mag jemand kommentieren?

Die ‚Tennengauer Nachrichten‘ berichten in der aktuellen Ausgabe der Zeitung über die ‚Nacht des Fuchses‘, die ja viel treffender als die ‚Nacht der Jäger‘ oder noch besser, die ‚Nacht des Blutes‘, bezeichnet werden sollte. Wie immer an dieser Stelle – und zu der Thematik vielleicht sogar noch wichtiger – möchten wir Sie bitten, einen Leserbrief zu verfassen. Die Zeit der Jäger ist eine ablaufende, und das sollten wir auch deutlich machen – eine derartige Auslebung von niederen Trieben wie bei derartigen Massakern hat in diesem Jahrtausend nichts mehr verloren.
tn@svh.at
Auch auf der Facebook-Seite der Tennengauer Nachrichten ist der Artikel on-line; auch hier kann man einen Kommentar hinterlassen!

Übrigens, so lautet unsere Antwort auf das Geschriebene:


Das einzig Gute an diesen Sachen ist, dass immer mehr Menschen aus der Bervölkerung das Treiben der Jäger und dessen widerwärtige Auswüchse – wozu auch die ‚Nacht des Fuchses‘ zu zählen ist – richtig einzuordnen wissen. Unfassbar, die Aussage des Bezirksjägermeisters; zum einen beruft man sich im Angesicht des Massakers auf ‚den Schutz der Tiere‘ (also tötet man, um zu schützen???), zum anderen bezeichnet man jene Personen, welche gegen diese ‚Ungereimtheiten‘ auftreten, als ‚keine angenehmen Zeitgenossen‘. Herr Bezirksjägermeister, Sie wissen, wie ausfallend so vieler der Ihren im Zuge derartiger Proteste werden – da ist das Herbeibeschwören der ‚guten alten Zeit‘ (also vor 1945) noch bei weitem nicht die schlimmste Entgleisung – aber Sie nennen dennoch Menschen wie uns ’nicht angenehme Zeitgenossen‘? Jedenfalls sind nicht wir jene, die mordend durch die Wälder ziehen, auch nicht jene, von welchen man andauernd in den Zeitungen liest, weil sie andere Menschen und sich selbst verletzen oder gar töten; wir sind nicht jene, welche Haustiere willkürlich ‚entnehmen‘ oder Pferde mit Wildschweinen verwechseln; welche harmlose Spaziergänger anmaßend behandeln oder in einer Spirale der Gewalt und des Todes gefangen sind… es sind nicht wir, deren Hände blutbefleckt sind…
Und, ach ja, die persönliche Beleidigung, Herr Bezirksjägermeister, die sehen wir ihnen gerne nach, wissen ich doch aus welchen Munde sie kommt! Wir kennen doch alle ihre Sprache, das Jägerlatein, und so nehmen Sie es halt nicht so genau mit den Tatsachen, haben halt vergessen zu erwähnen, dass besagtes ‚Maßregeln‘ aus eigenen Reihen nur der Versuch war, sich nicht in Gehässigkeiten verwickeln zu lassen, weil eh jedermann/frau weiß, gute Worte fallen hier nicht auf fruchtbaren Boden. So lassen wir diese Angelegenheit einfach auf dem Sprichwort ‚was kümmert es die Eiche, wenn sich der Eber an ihr kratzt‘ beruhen…

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Hummer in den Medien-Staatsanwaltschaft weist Anzeige ab! Schweine suchen ein zu Hause…

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Hummer in den Medien-Staatsanwaltschaft weist Anzeige ab! Schweine suchen ein zu Hause…

  Unser Kampf für die Hummer war Salzburg24 einen tollen Bericht wert; ganz besonders hat uns am Artikel gefreut, dass auch Spar erwähnt wurde! Bitte lesen Sie das Statement der Sprecherin, erinnert Sie das an etwas? Genau: in allen Ihren (vorgefertigten) Briefen erhielten Sie haargenau dieselbe Antwort, welche ja nur eine pure und noch dazu plumpe Ausrede sein kann! Wir empfinden eine derart simple Abhandlung eines komplexen Themas für einen Großkonzern, wie es Spar nun mal ist, leider doch etwas beschämend. Und dass der Mutterkonzern keinen Einfluss darauf hat, was eine Filiale verkauft oder eben nicht verkauft, wie glaubwürdig ist denn das? Bitte entscheiden Sie selbst!
 
 Dem Artikel kann man einen Kommentar folgen lassen, direkt on-line! Wir bitten Sie deshalb einmal mehr, schreiben Sie Ihre Sicht der Dinge; zwei, drei Sätze genügen, um Redaktion und LeserInnen wissen zu lassen, Tierschutzthemen sind aktuell und müssen in die breite Öffentlichkeit!  http://www.salzburg24.at/nach-urteil-in-der-schweiz-tierschuetzer-kaempfen-gegen-hummerhaltung-in-salzburger-restaurants/5183411               
 
  Die Staatsanwaltschaft Wien fühlt sich für die Hummersache anscheinend nicht zuständig; auf unsere Anzeige gegen den Fischhändler 'FischGruber', der auf seiner Netzseite eine Anleitung zum Lebendkochen der Krebstiere gibt - ein Vorgehen, welches nicht mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist - kam nun ein Schreiben, wonach dem Ansinnen nicht nachgegangen wird, weil es 'keinen Anfangsverdacht' gegen besagte Firma gibt! Gibt es nicht? Unfassbar, derselbe ist doch schwarz auf weiß in Netz zu finden!!!   Übrigens weckt der Wortlaut Erinnerungen, aber leider in umgekehrter Rangfolge: bei einer Hausdurchsuchung in unseren Räumen vor 10 Jahren, ein derart massiver Eingriff, der noch dazu damals völlig illegal stattgefunden hatte, weil es eben wirklich keinen 'Anfangsverdacht' gab, wurde dennoch entschieden, 'nun, da man ja so viel Material gesammelt hatte, sollte dieses doch auch verwendt werden'. Erinnern Sie sich, ganze 250 000 Bilddateien, 37 000 E-Mail-Dateien und 12 000 Text- und Tabellendokumente wurden gesichtet, mit dem Ergebnis, dass 'grundsätzlich keine Mails vorgefunden werden konnten, welche unmittelbar auf die Beteiligung einer relevanten Straßtat hinwiesen'... Lassen Sie sich den Satzverlauf auf der Zunge zergehen - die Formulierung legt eindeutig nahe, dass man so unschuldig 'vielleicht trotzdem' nicht wäre, entgegen der überwältigenden Beweislast von hunderttausenden durchsuchten Dateien: 'grundsätzlich' oder 'unmittelbar' assozieren, dass Tatmomente nicht auszuschließen sind, weiters wäre 'eine relevante Straftat nicht passiert', was aber nicht bedeutet, weniger relevante wären geschehen - all diese psychologischen Tricks sind dazu gedacht, eine gewisse Voreingenommenheit in der Bevölkerung sowie bei der Justiz wachzurütteln...); wenn dies gewollt war, wovon auszugehen ist, hat das Ansinnen seinen Zweck erfüllt: der Schaden blieb an uns haften, der Verein über Wochen stillgelegt, alle Dateien, Telefone, Computer usw. entführt, und manche der Dinge - wie zum Beispiel Aufnahmen aus Tierfarmen - bekamen wir überhaupt erst nach fast 1 800 (!!!!) Tagen zurück! Schlimmer wohl noch der Rufmord, der da begangen wurde, und von welchem wir uns bis zum heutigen Tage (besonders in einer konservativen Umgebung wie Salzburg) nicht vollständig erholt haben. Ja, es gab weder eine Kompensation in irgendeiner Art, noch eine kleinste Entschuldigung, einfach nichts. Ganz im Gegenteil, die nunmehr regierende ÖVP unter ihrem damaligen Sicherheitssprecher Günter Kössl verabschiedete ein Jahr später sogar eine Presseaussendung, in welcher Bundesminster Stöger (SPÖ) für seine Überreichung des Österreichischen Tierschutzpreises an RespekTiere massiv gescholten wurde, weil er 'mutmaßlich kriminelle Organisationen' ehrte, gegen welche 'die Justiz mit gutem Grunde ermittelt' (andererseits, von 'Ehre' - zumindest in Bezug auf Tierschutz - hat die ÖVP ja noch nie recht viel verstanden) ... Einfach nur UNFASSBAR, und bis heute hat sich offensichtlich wenig an diesen Konstellationen geändert...     Foto: nach den Plänen der neuen Regierung leider so aktuell wie vor 10 Jahren...      
 
     Ein dringender Aufruf aus Deutschland hat uns diese Woche erreicht! Susanne wird die Situation gleich selbst erklären. Vielleicht weiß wer Rat?  Suche Pension für Keksie und Krümel!  Keksie und Krümel  sind 2 Schwäbisch Hallische Schweine. Geboren am 04.10.2012 - am Welttierschutztag und im Chinesischem Jahr der Schweine. Da dieser Tag mein Hochzeitstag ist, ich schon immer Schweine kennen lernen wollte war die Entscheidung gefallen 😊. Krümel lies ich mit 4 Monaten unter Narkose kastrieren, was nicht so ganz einfach war in Deutschland, da Tierärzte wohl immer noch weitgehend der Meinung sind, bei Hunden wäre eine Narkose notwendig bei Schweinen könnte man das sozusagen mit dem Küchenmesser im Garten erledigen.  Ich fand ein recht nettes Grundstück zur Pacht und wir bauten den beiden nach Vorschrift einen gemütlichen Offenstall. Keksie und Krümel können nicht eingesperrt sein. Sie sind gewohnt jederzeit nach draußen zu gehen.  Im Winter gehen sie zwar eher selten raus aber die beiden sind absolut sauber und haben noch nie ihre Schlafplätze beschmutzt. Da kann es kalt sein wie es will. Das wird draußen möglichst weit weg vom Stall erledigt.
 
   
   
  Nun die Idylle endet prompt, als einem Nachbar die Sache nicht mehr gefiel - wie so oft. Er fand heraus, dass man wohl die Schweine auf dem Grundstück halten dürfte aber das Grundstück nicht einzäunen darf. Super Sache, nicht? Tja und so sind wir gezwungen umzuziehen. Leider ist das in Zeiten von Schweinepest und Bauwahn sehr schwierig. Wir fanden trotz Ausschreibung mit hoher Belohnung in Zeitungen, als Postkarten und im Internet nur einen einzigen Bauern in unserer Umgebung. Leider fiel sein Grundstück unter Landschaftschutzgebiet und hierauf dürfen Schweine nicht gehalten werden. Somit haben wir den Traum aufgegeben Keksie und Krümel selbst in der Nähe versorgen zu können und suchen nun eine Pensionsstelle, vergleichbar mit einer Pension für Pferde. Auf gar keinen Fall möchten wir die beiden abgeben. Niemals! Ich könnte kein Auge mehr zu tun, wenn ich nicht wüsste wie es den beiden geht!  Ich bin sehr dankbar um jeden kleinen Tipp!  Susanne Baum Brannenburg (zwischen Rosenheim in Deutschland und Kufstein in Österreich  Ihr könnt Susanne am besten gleich direkt schreiben: sh.baum@web.de

 

Jägerball Linz – wir waren natürlich dabei!!!

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Jägerball Linz – wir waren natürlich dabei!!!

Gestern war es also wieder einmal soweit – der alle zwei Jahre stattfindende Linzer Jägerball öffnete seine Pforten für die Mitglieder der jagenden Gesellschaft!

Da durften wir natürlich nicht fehlen – zusammen mit den so großartigen Linzer TierschützerInnen rund um den VGT OÖ und anderen lokalen Organisationen setzten wir dem fragwürdigen Ereignis einen äußerst auffälligen Protest entgegen! Fast über drei Stunden hinweg musste ganze Jägerhorden unmittelbar vor unserer Kundgebung vorbei, manchmal auch direkt durch sie hindurch, und vor dem unmittelbar entfernten – wohl die gesetzlich vorgeschriebenen 50 Meter, aber in direkter Sichtweite – Eingang zum Ball selbst; dort, wo sich die Grünröcke immer wieder in Gruppen versammelten, fanden unsere Sprechchöre, vorgetragen durch mehrere Megaphone,  zwar nicht nur Freunde ( 🙂 ), aber ganz sicher ihr Zielpublikum. Zudem war die Bandbreite eine sehr große, altgediente Gesänge wie ‚Tiere haben Rechte – Jagd ist Mord‘ wechselten sich im Minutentakt mit extra für diese Veranstaltung völlig neu ‚erfundenen‘ Versen wie ‚Waidmanns Mord, Waidmanns Heil – Ihr seid doch nur trophäengeil!‘ oder ‚Das Hirn ist leer und kurz der Schweif – ihr Jäger seid museumsreif!‘ ab! Unfassbar, ein riesen Lob und tiefer Respekt an die versammele TierschützerInnen-Gemeinschaft: in derartiger Lautstärke und ohne jede Unterbrechung über beinahe 2 Stunden hinweg den Protest aufrecht zu erhalten, ist schon eine äußerst beachtliche Leistung!

 
   
   
   

Letztendlich, obwohl wir ‚nur‘ rund 15 AktivistInnen gewesen sein sollten, war es eine prächtige Gegenveranstaltung geworden, wie wohl hundert hochgestreckte Mittelfinger und andere obszöne Gesten (dazu zählt dann auch das Richten einer imaginären Waffe samt ‚Schuss‘ auf die AktivistInnen) deutlich bewiesen! 🙂

 

Unschön war dann leider der Fakt, dass wir unmittelbar unter einem Balkon eines zum Jägerball gehörenden Raumes standen und so von oben immer wieder mit verschiedenen Flüssigkeiten begossen werden konnten; als schön und gut dagegen, und auch das sollte erwähnt sein, konnte das Verhalten der Linzer Polizei eingestuft werden, welche in großer Zahlenstärke auftreten immer neutral und objektiv agierte auch auf unsere Beschwerden sofort und entsprechend reagierte!

 

Fazit: Linzer Jägerball 2020 – wir sehen uns!!!

 
   

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‚Nacht des Fuchses – Aufregung in Scheffau

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‚Nacht des Fuchses – Aufregung in Scheffau

Am Wochenende fand sie also wieder statt, die unselige ‚Nacht des Fuchses‘ der Salzburger Jägerschaft; zum ‚Erntedankfest‘ hatten sich die Grünberockten in Scheffau, inmitten des wunderschönen Tennengaues, versammelt, um dort in einer mittelalterlich anmutenden Zeremonie die Opfer der vergangenen Tage vor ihren Häschern auszubreiten. Passierte selbige Veranstaltung bis vor wenigen Jahren noch direkt vor der Ortskirche, war dieser Frevel an den Lehren der katholischen Gemeinschaft vielleicht selbst den Tätern zu augenscheinlich, deshalb änderte man den Standort, hin zu einer freien Fläche neben dem Dorfhotel – wo sie nun, oh wie praktisch, nicht mehr auf öffentlichem Grund abgehalten wird, sondern auf privatem. Warum das für die Versammlung von Wert ist? Weil der Veranstalter so über das ‚Hausrecht‘ verfügt, unliebsame Gäste zur eigentlichen öffentlichen Leichenbeschau nach Gutdünken einfach ausschließen kann…

 

Foto: noch im Tod malträtiert? Mit dem Fuß wird der Leichnam zurecht gerückt…

In diesem Jahr, nach einer Dekade von direkten Kundgebungen, entschieden wir uns für einen anderen Weg – wir wollten das Grauen in Bildern festhalten, nicht abgelenkt wie ansonsten vom aufwändigen Protest, das Grauen pur und unverstellt später der Öffentlichkeit präsentieren. Noch dazu, nun, nachdem die Jägerschaft ihre Todesfeste nicht mehr auf der eigenen Homepage ankündigt (warum wohl), hatten wir leider auch zu spät von der Veranstaltung erfahren, nur 24 Stunden davor, ein zu kurzer Zeitraum, um einen großen Protest anzumelden (das neue Gesetz sieht eine Frist von mindestens 48 Stunden vor)…

Kurzum: wir wollten das beste aus der Situation machen. Dr. Bernd Haberditzl, ‚unser‘ so unfassbar wertvoller und engagierter Rechtsbeistand, entschied mitzukommen ins Salzburger Hinterland, denn aus der Erfahrung vergangener Jahre – immer, ausnahmslos, ist es in der Scheffau zu heftigen verbalen Schlagabtauschen, gar zu Rempeleien und zu Versuchen, uns vom Fotografieren abzuhalten, gekommen – wussten wir, dass unser Erscheinen dort keine Freude auslösen würde…

   
   

Fotos: Opfer um Opfer wird aneinander gereiht… wo für ’normale‘ Menschen das Erträgliche endet, beginnt für die Waidmänner und -frauen wohl erst die Lust…

Angekommen am Tatort parkten wir das Fahrzeug, schon mit einem etwas murmeligen Gefühl, einer gewissen Vorahnung, im Bauch. Und tatsächlich sollten sich die Dinge von der ersten Sekunde weg in eine falsche Richtung entwickeln!

Kaum Zeit war geblieben überhaupt aus dem Auto auszusteigen, als auch schon eine Gruppe von PolizistInnen direkt auf uns zusteuerte.  In (nach subjektiver eigenen Empfindung) ziemlich harschen Ton wurden wir nun aufgeklärt, wie wir uns denn zu verhalten hätten; natürlich, die BeamtInnen machten auch nur ihre Arbeit. Bald sollten Ausweise verlangt werden, es gab ein Verbot, die Füchse direkt zu fotografieren – weiters wurde uns untersagt, eine Absperrung zu überschreiten, so konnten Bilder nur in Entfernung und ohne Perspektive gemacht werden. Tatsächlich sollte jeder unserer Schritte von nun an ein begleiteter sein.

   

An dieser Stelle muss ich mich persönlich an der Nase nehmen, aufgrund aufgestauten Ärgers (zum Beispiel hatte die benachbarte Polizei erst vor wenigen Wochen im Zuge der Kundgebung gegen den nur unweit entfernten ‚Rösslmarkt‘ eine Strafe gegen mich ausgesprochen, die, ohne Vorlage von Beweisen, für mich so ganz und gar nicht nachvollziehbar war und ist), des oft so herrischen Auftretens der Behörde und der unfassbaren Selbstgefälligkeit der Jägerschaft waren meine Nerven höchst angespannt… und ich ließ mich daraufhin auf für die Sache selbstredend völlig sinnlose Streitgespräche ein; ein wirklich unverzeihlicher Anfängerfehler, der so nicht passieren darf. Niemanden ist nämlich damit geholfen, um wie viel besser ist es wohl, den Ärger hinunterzuschlucken und einfach das zu tun, was die Situation ermöglicht?

 

Foto: über 40 tote Füchse und rund 20 tote Marder… wofür?

So aber wurden die Regeln für uns noch enger angepasst, und letztendlich gaben wir das Dokumentieren ganz auf; selbstredend, besonders ein Jäger, wohl der Leiter der Veranstaltung, hatte zuvor jeden meiner Schritte am Absperrband entlang begleitet, immer darauf bedacht, den Blick auf die Masse des Leides zu verstellen – weniger mir selbst, als den der der Fotolinse.

 

Foto: Fotografieren für TierschützerInnen nur hinter der Absperrung erlaubt, wo dann noch ein Jägersmann versucht, die Linse zu verdecken…

Einer Aktivistin, welche sich nicht ausweisen wollte – in Österreich besteht dazu keinerlei Pflicht – wurde die Verhaftung angedroht, und der Anwalt hatte bald alle Hände voll zu tun, um die sehr angespannte Situation wenigstens etwas zu beruhigen; eine Aufgabe, die er wenig überraschend wie immer mit größter Bravour löste.

Welche Vorteile Unaufgeregtheit gebracht hätte, stellte sich bald heraus; nachdem wir uns zum Fahrzeug zurückzogen, kehrte langsam wieder Ruhe ein in die von Rauchschwaden der Verdammnis vergiftete Umgebung; tatsächlich konnten wir nun doch noch einen sehr wichtigen Schritt setzen: die Positionierung eines in das Todeskostüm gehüllten Aktivisten, ‚bewaffnet‘ mit dem Schild ‚Ich bin Dein Spiegelbild‘, direkt vor den Zugang zur Gastwirtschaft, wo die Grünberockten später ihre Schmach mit reichlich Alkohol begießen würden…

Und alle musste an Gevatter Tod vorbei; ja, es folgten viele Sticheleien, manche dummen Sprüche und sinnentleerte Beleidigungen, aber vielleicht, vielleicht ist dann doch ein Funke von Erkenntnis in den Reihen der Lusttöter hängengeblieben – inshalla, so gott will!

 

Um wie viel besser sich die Situation mit der Polizei gestalten hätten können, in gemäßigter Wortwahl, bewies dann auch unsere Verabschiedung; das allgemein gültige Sprichwort ‚wie man in den Wald hineinruft, so kommt es zurück‘ bewahrheitete sich einmal mehr – und das sollte aber vielleicht, im besten Falle, allen Seiten zu denken geben…

   

Achtung, Achtung!!! Passend zur Thematik: Am kommenden Samstag veranstaltet RespekTiere eine Kundgebung zum Jägerball in Linz!!!! Treffpunkt 18 Uhr, Ecke Landstr. 49/Bismarckstra. 1-3! Sei dabei!!!

http://www.respekTiere.at