Schlagwort-Archive: respekTiere

am Weg nach Ungarn!!! — respektiere

Achtung, Achtung! Wir sind wieder unterwegs – das RespekTiere-Tierschutzmobil ist, vollbeladen bis unter die Dachkante, am Weg nach Ungarn! Dort erwartet man bereits sehnsüchtig unsere Ankunft! Und was haben wir im Inneren nicht alles untergebracht: da sind 100e Kilos an Gütern für bedürftige Menschen, angefangen von der Kleidung über Kinderspielsachen bis hin zu den Dingen des täglichen Bedarfes. Auch auf Hygieneartikel haben wir natürlich nicht vergessen, genau wie auf ganze Kisten voller Tierheimbedarfs-Artikel. Und natürlich Tiernahrung – ebenfalls hunderte an Kilos werden – so Gott will – alsbald ihren Bestimmungsort erreichen!

Foto: sie brauchen unsere Hilfe – respekTIERE IN NOT im Einsatz!
Besonders die sind nun umso dringender benötigt, lauert doch schon der alte Mann aus dem Norden irgendwo am hinteren Horizont. Manchmal kann man ihn tatsächlich bereits spüren, seinen kalten Atem, und die Wettervorhersage kündigt ganz in diesem Sinne für die nächsten Tage einen ersten echten Temperatursturz an. Während wir uns also allesamt langsam zunehmend in unsere wohlig warmen Unterkünfte zurückziehen, bleiben die Ärmsten der Armen, die Schwächsten der Gesellschaft – egal ob nun tierlichen oder menschlichen Blutes – vielleicht noch einsamer als sonst in der einsetzenden Kälte zurück. respekTIERE IN NOT ist unsere vielleicht wichtigste Initiative! Besonders jetzt vor dem Winter sind wir umso mehr gefordert, im Wissen, dass die kalte Jahreszeit die ohnehin übermächtigen Probleme nochmals potenziert! Bitte helft uns helfen – nur gemeinsam können wir den Straßentieren wirkungsvoll beistehen! Die Tiere brauchen uns – und wir brauchen Euch (Bericht über den Einsatz folgt in Kürze)!!!
Zu unserer Webseite
Online Spenden
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Alarm aus Bayern – und es ist wieder ein Rinderhof! — respektiere

Alarm auf einem Hof im Berchtesgadener Land! SpaziergängerInnen hatten uns von Kühen im Schmutz berichtet, und von einer unmenschlichen Art der Anbindehaltung – dabei geht es um zwei Metallbügel, welche senkrecht nebeneinander angeordnet sind, die Kuh steckt mit dem Kopf zwischen den Stangen. Diese erlauben ihr nun nur mehr ein bloßes Aufstehen und Niederlegen. Da liegt dann der Vergleich zum mittelalterlichen Folterinstrument schon sehr nahe (besagte Haltungsform findet man leider selbstredend genauso auch in Österreich)…
Foto: vorne in der Metallschlinge, hinten die Beine gefesselt, der Schwanz hochgebunden… da helfen auch die paar Strohhalme über den vernichtenden Eindruck nicht hinweg! Noch dazu, wo die Betonrinne viel zu knapp hinter den Kühen verläuft, und diese somit wohl mit dem Hinterteil auf der scharfen Kante liegen… Vor Ort mussten wir die Schmutzvorwürfe dann jedoch nicht bestätigen – was aber keine Entwarnung sein kann, denn natürlich könnte die Aussicht auch dem schönen Wetter geschuldet sein; bevor der Regen kommt, versucht wohl jede/r Bauer/Bäuerin noch den Stall zu reinigen und die Fäkalien auf die Felder auszubringen.
Jedenfalls, zudem befanden sich auch ’nur‘ drei Kühe im Inneren. Uns war aber von einer vollbesetzen Unterbringung berichtet worden; was dann nur zwei Schlüsse zulässt:  entweder wurde die Kühe vor kurzem allesamt verkauft und nur ein Rest für zum Beispiel ‚Eigenbedarf‘ behalten, oder ein Teil der Belegschaft darf wenigstens Zwischendurch auf eine Wiese. Was allerdings eher unwahrscheinlich ist, denn im weiten Umkreis finden sich nirgends welche im Freien.
Vielleicht sind also tatsächlich diese drei und das Kalb übriggeblieben. Wie dem auch sei, selbst eine Kuh derart fixiert wäre eben eine zu viel, da werden Sie mit uns übereinstimmen – denn die ‚Anbindehaltung‘ – hier besser: ‚Fixierung‘ – könnte doch schlimmer kaum sein… Ein Leben gefangen zwischen zwei Bügeln, kein Umdrehen möglich, kein Zurück-Schritt, ein Dasein begrenzt auf ein körpergroßes Stück Beton!
Erschwerend kommt hinzu: bitte beachten sie die tiefe Rinne hinter den Kühen! Wenn die armen Tiere liegen, ruht dann ein Teil des hinteren Körpers unweigerlich auf der Betonkante… Zusätzlich, warum die Füße der Kühe gefesselt sind – vielleicht, weil sie ein Kalb geboren und eine schwere Geburt hatten – sollte wohl auch eruiert werden.

Foto: geht’s noch enger? Wohl kaum! Dem nicht genug, befand sich auch noch ein Kalb im Gehöft. In einer Holzbox. In einer körpergroßen. Und selbst eine solche Feststellung ist schon übertrieben – denn sogar dann noch, wenn der Kopf durch die Ausnehmung im Freien steckt, steht das Hinterteil an der Begrenzung an! Unfassbar! Dabei, wie gesagt, ist fast der ganze Stall leer. Platz in Hülle und Fülle also. Aber das Tierkind ist – noch dazu über beinahe die gesamte Länge des Innenraumes von den drei erwachsenen Kühen getrennt – dennoch in seiner Box lebend begraben. Da bringt uns einmal mehr zu der vom Landwirtschaftsministerium und der Werbung so oft gebetsmühleartig heraufbeschworenen Tierliebe der LandwirtInnen. Noch Fragen?
P.S.: Wir möchten hier selbstverständlich keine Verallgemeinerungen anstellen; allerdings beweisen Fälle wie dieser, dass ebensolche auch von behördlicher Seite ausgegeben alles andere als

allgemeingültig sein können…

Übrigens:

wussten Sie, dass es in Deutschland weniger eine Verordnung zur Haltung von Kühen, …

als vielmehr eine bloße Empfehlung gibt???

Weshalb sich Beanstandungen in diesem Bereich in ihrer Ausführung auch so extrem schwierig gestalten. Wir sind also gespannt auf die Reaktion und werden die Angelegenheit natürlich weiter beobachten! 
Zu unserer Webseite
Online Spenden
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Verbot des betäubungslosen Schlachtens – JETZT!!! Petition und Medien — respektiere

Hier kommt Ihr zur Petition!!!
https://www.change.org/schaechtverbot
Achtung, Achtung!!! Extrem wichtiger Inhalt – wir bitte Euch um größmögliche Weiterverteilung!!!

Genug ist genug! Der völlig zurecht so sehr in der Kritik stehende ‚Schächtschlachthof‘ ist zwar (zumindest vorübergehend) nun behördlich geschlossen, aber dies alleine als Konsequenz des Wahnsinns ist uns eindeutig zuwenig. Wir haben uns deshalb – nach sogfältiger Abwägung sämtlicher Für und Wider, ganz in der Voraussicht, dass das Problem ja in Zukunft kein kleiner werdendes sondern ganz im Gegenteil ein stark zunehmendes sein wird, und man deshalb die ganz unfassbare Geschichte somit keinesfalls aussitzen kann – dazu entschlossen, eine Petition einzurichten mit dem Ziel, eine ausnahmslose Beendigung des betäubungslosen Schlachtens in Österreich zu erreichen!
Foto: wir waren dieser Tage wieder vor Ort, um uns von der Schließung einmal mehr selbst zu überzeugen!
Mit eurer Unterschrift fordert ihr also die österreichische Bundesregierung zu einer schnellstmöglichen gesetzlichen Verankerung eines ausnahmslosen Verbotes des unbetäubten Schlachtens auf!
‚(Betäubungsloses) Schächten‘ bedeutet einen oft minutenlangen, qualvollen Todeskampf für die betroffenen Tiere. Schätzungen gehen davon aus, dass in Österreich jährlich mindestens 70 000 Tieren auf diese Art und Weise getötet werden, Tendenz stark steigend.
Die Ironie dabei: der Gesetzgeber verurteilt das Schlachten ohne Betäubung ohnehin als schwere Tierquälerei und verbietet es folgerichtig sogar dezidiert! Wegen der Verfassungslage, Stichwort ‚Religionsfreiheit‘, werden aber Genehmigungen als ‚Ausnahme‘ erlassen – obwohl Tierschutz mittlerweile genauso fest in der Verfassung verankert ist, wiegt das Interesse ‚Religionsfreiheit‘ offensichtlich immer noch wesentlich schwerer. Und dies, obwohl, zumindest in angesprochenem Punkt, ja eigentlich überhaupt keine Kollision zwischen den beiden Werten stattfindet. Das eine schließt nämlich das andere sowas von überhaupt nicht aus. Ganz im Gegenteil. Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Güte, Menschlichkeit, das sind alles Tugenden, welche jede Weltreligion an erste Stelle stellt. Was davon bleibt aber zurück, wenn man Mitgeschöpfe ohne jede Betäubung tötet?
Nun, in Anbetracht der Aufdeckungen durch RespekTiere und den Verein gegen Tierfabriken, muss die jetzige Regelung nicht nur überdacht, sondern als vollkommen gescheitert betrachtet und neu überarbeitet werden.
Das ‚Post Cut Stunning‘, wie sich die unselige Vollzugsmaßnahme nennt, hat sich in all seinen Schwächen, in all seiner letztendlichen Unüberprüfbarkeit, als völlig unzureichende Handhabe gegen das Tierleid erwiesen. Noch dazu hat der Europäische Gerichtshof bereits 2019 eine aussagekräftige Entscheidung gefällten, nämlich, Fleisch aus betäubungsloser Schlachtung darf kein BIO-Siegel tragen. Warum? Weil ‚Schlachtmethoden, bei denen aus religiösen Gründen auf eine Betäubung des Tieres verzichtet wird, sind nicht grundsätzlich gleichwertig mit jenen Techniken mit Betäubung, wenn es um das Wohl der Tiere geht‘. Heißt, das Schächten verursacht ein Mehr an Tierleid.  Erst im Dezember 2020 rang sich selbige Instanz dann zu einem weiteren, richtungsweißenden Urteil durch: ab nun steht es jedem EU-Mitglied offen, dezidiert vorzuschreiben, dass Tiere bei der Schlachtung betäubt werden müssen… Der Rechtsspruch, so viel steht fest, öffnet den Mutigen Tür und Tor zu einem (aus Tierschutzsicht wohl längst notwendigen und überfälligen) Schächtverbot.
Foto: dieses Bild habe ich selbst in Mauretanien aufgenommen; gerne spricht man von ‚Bananenrepubliken‘, wenn es um ‚Dritte Welt‘-Länder geht; wo ist hier der Unterschied zwischen der Bananenrepublik Mauretanien und jener namens Österreich??? Tieren wird bei völligem Bewusstsein die Kehle durchschnitten und dann werden sie sterbend zurückgelassen, einem unfassbar grausamen langsamen Sterben ausgesetzt. Hier wie dort.
Österreich sieht sich so gerne als Vorreiter in Sachen Tierschutz. Zurecht im Prinzip, so waren ‚wir‘ das erste Land, welches ein Pelzfarmverbot erlassen hat, oder wo auch das Mitführen von Wildtieren im Zirkus verboten wurde. Auf diese Errungenschasften dürfen wir wirklich stolz sein. Aber Ausruhen auf den vergangenen Erfolgen dürfen wir nicht. So haben wir in den letzten Jahren, im Zeichen der ÖVP-Regierung, diesen guten Ruf zunehmend verspielt. Es ist also höchst an der Zeit wieder ein deutliches Zeichen zu setzen. Viele europäische Länder haben es bereits vorgemacht; so gibt es heute ein Schächtverbot in Dänemark, Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz und Slowenien; die belgischen Regionen Flandern und Wallonien haben 2019 ebenfalls ein Schächtverbot erwirkt, was bedeutet, zwei der drei Gliedstaaten des Bundes sind schächtfrei. In Schweden müssen Tiere bei der Schlachtung betäubt sein, ‚sobald das Blut fließt‘; ganz ähnlich verhält es sich mit Finnland, wo die Betäubung zeitgleich mit dem Schnitt zu erfolgen hat.
Falls sich die österreichische Regierung dennoch einmal mehr nicht zu einem direkten Verbot durchzuringen imstande ist, gäbe es noch einen einzigen vorstellbaren Kompromiss: die Niederlande könnten als Vorbild dienen – dort darf nur noch mit einer Ausnahmeregelung geschächtet werden. Eine solche erhält man dann, wenn der wissenschaftliche Nachweis erbracht wird, dass dem Tier dabei keine Schmerzen zugefügt werden. Ein gleichartiger Erlass wäre das mindeste, was wir den Tieren nach der Aufdeckung dieses riesen Skandals schuldig sind…
Was lernen wir daraus?  Wenn man egal welche auch immer Form der Tierquälerei verbieten will, kann man es auch!
Darum: Schächtverbot – JETZT!!!
respektiere.at

https://www.noen.at/korneuburg/bezirk-korneuburg-noe-kontroverse-um-schaechtungen-haelt-an-bezirk-st-poelten-st-poelten-islam-lebensmittelrecht-niederoesterreich-tiere-vgt-tierschaechtung-waltraud-muellner-toifl-294103463

https://www.vol.at/weiterhin-kontroverse-um-schaechtungen-in-noe/7145631

https://www.heute.at/s/tierschuetzer-protest-vor-bh-wegen-kontrollversagen-100166517


Am heutigen Freitag, 08.10., gibt es im Tierrechtsradio auf Radio Orange eine Sendung zum Thema ‚Schächtskandal‘. Hierfür hat Martin Balluch Tom Putzgruber von RespekTiere vor das Mikrophon geholt – unbedingt einschalten, 11 bis 12 Uhr! Radio Orange strahlt auf 94.0 aus und ist natürlich auch über den Livestream  https://old.o94.at/radio/live_stream/ oder später im Archiev des Tierrechtsradios https://vgt.at/projekte/tierrechtsradio/index.php nachzuhören!
Beschreibung der Sendung auf der Tierrechtsradio-Seite:

  Tierquälerei: 100e Schafe über Tage bei Tötung ohne Betäubung gefilmt
Im Gespräch mit einem der Aufdecker Tom Putzgruber von RespekTiere
Am 20. Juli 2021 begannen verdeckte Kameras in 2 Schlachthöfen in NÖ, einer im Bezirk Korneuburg und einer im Bezirk Wr. Neustadt, zu laufen. Über mehrere Tage hinweg dokumentierten sie die grausam Tötung ohne Betäubung von 100en Schafen, vornehmlich aus Rumänien, aber auch aus Österreich, der Slowakei und Ungarn.

Männer sind zu sehen, die die Schafe in den Schlachtraum zerren, ihnen den Hals aufschlitzen und sie dann zappelnd und röchelnd liegen lassen, sie auch ab und zu treten und ihren Hals überdehnen. Die Tiere sterben über Minuten hinweg.

Es soll sich um islamisches Schächten handeln, allerdings sieht man auf den Videos keine religiösen Aktivitäten. Nur Brutalität und Gewalt ohne jedes Mitgefühl.

Besonders perfide: bei einem Schlachthof protestieren Tierschützer:innen während der Aufnahmen davor. Genau in dieser Zeit ist eine Amtstierärztin anwesend und die Schafe werden knapp nach dem Schnitt in den Hals mit einem Bolzenschuss betäubt. Kaum sind die Tierschützer:innen weg, geht die Amtstierärztin auch und das Bolzenschussgerät wird beiseite gelegt.

Im zweiten Schlachthof sieht man die ganze Zeit über keine Veterinär:innen. Die Tiere werden 30-60 Sekunden nach dem Halsschnitt mit einer Elektrozange betäubt. Auch das ist illegal.

Das Gesetz schreibt die Anwesenheit amtlicher Tierärzt:innen, eine Genehmigung der Behörde und die Betäubung innerhalb 1 Sekunde nach dem einmaligen Halsschnitt vor. Nichts davon wird eingehalten.
Am Samstag, 9 Uhr vormittags, sendet die Radiofabrik auf der Welle 97,3 und 107,5 eine Wiederholung der Radio RespekTiere-Sendung zur Thematik. Natürlich auch mitzuhören über den Livestream (www.radiofabrik.at)!
Zu unserer Webseite
Online Spenden
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Behördenversagen verursacht unfassbares Tierleid – wir stehen vor deren Türen!!! — respektiere

An jenen Tagen zum muslimischen Opferfest spielten sich hinter verschlossenen Türen herzzerreißende Szenen ab; über Tage hinweg gibt es davon aber Videoaufzeichnungen, lückenlose, welche dem Verein gegen Tierfabriken (www.vgt.at) und RespekTiere zugespielt worden waren. Diese furchtbaren Sequenzen belegen ein Behördenversagen der Sonderklasse: alleine an zwei Tagen wurden demnach hunderte Schafe getötet, durch einen Kehlschnitt, die anschließende Betäubung – bei sogenannten rituellen Schlachtungen unbedingt vorgeschrieben – funktionierte dabei mehr schlecht als recht; aber dann auch nur, auf dem Material eindeutig ersichtlich, solange Veterinär-Organe vor Ort waren. Und das waren sie tatsächlich, allerdings am ersten Tag nur etwa 2 Stunden (‚zufälligerweise‘ exakt zeitgleich, wie wir außerhalb unsere Kundgebung durchführten), am zweiten höchstens eine…
Deshalb fanden sich heute – passend zum Welttierschutztag – AktivistInnen von RespekTiere und vom VGT vor der zuständigen Bezirkshauptmannschaft Korneuburg ein, um auf diesen handfesten Skandal lautstark hinzuweisen; die BH selbst versucht – es ist kaum zu glauben – inzwischen tatsächlich die Hände in Unschuld zu waschen; sie behauptet, es wär ständig ein/e zumindest ‚amtliche/r‘ Tierärztin/Tierarzt (im Gegensatz zum ‚Amtstierarzt‘ ist dies eine nicht fix angestellte, sondern für eine bestimmte Zeit oder einen bestimmten Anlass von Amtswegen eingestellte Person) anwesend. Alleine die – wie gesagt lückenlosen – Videoaufnahmen sprechen eine gänzlich andere Sprache!
Tut sich die Behörde das wirklich an, sich trotz besseren Wissens – trotz eindeutiger Beweislage – aus dem Skandal rauszulügen zu versuchen? Ganz können wir ein solches, dann gänzliches Schandszenarium nicht glauben – und hoffen daher noch immer auf ein rasches Eingeständis und einen Ausblick, wie man die Sache in Zukunft besser wird machen!!! Alles andere wäre höchst unglaubwürdig und eine echte Bankrotterklärung einer im Moment ohnehin schwer angeschlagenen Bezirkshauptmannschaft… Wir begnügen uns an diesem Tag aber nicht mit EINEM Protest – deshalb stehen dann auch noch vor dem Gebäude der niederösterreichischen Landesregierung Tierschützer in Metzger- und Schafkostümen, um direkt am Ort wo die politischen Entscheidungen getroffen werden auf den Wahnsinn hinzuweisen!
Unter starker Polizeipräsen schallt die Anklage an die zuständigen Stellen durch den Boulevard, sowie das Versprechen, unsere gemeinsame Stimme nicht verstummen zu lassen, ehe dieser unfassbare Skandal nicht auch noch bis in die allerletzte Konsequenz aufgeklärt ist! Achtung, Achtung! Nochmals der Hinweis: heute Abend, 18 Uhr, geht das Radio RespekTiere wieder on-air! Bitte unbedingt einschalten, wenn der Schächtskandal weiter ausgeführt wird; zu empfangen ist die Sendung über die Welle der Radiofabrik 97,3 und 107,5, über cablelink 98,3 oder über den Livestream (www.radiofabrik.at)!
Nach dem ‚on-air‘ kommt das ‚on-line‘ – wir werden noch heute unsere Forderung nach einem generellen Schächtverbot mit einer entsprechenden Petition unterstreichen!
Zu unserer Webseite
Online Spenden
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Neues aus dem Katzenparadies! Plus: Demo-Ankündigung und Radio RespekTiere!

Ihr wisst, seit vielen, vielen Jahren unterstützen wir nun schon Frau Tzenka und ihre ca. 100 Katzen, welche im gar märchenhaft schönen Garten der Tierschützerin nahe der bulgarischen Stadt Yambol leben. Tzenka’s Paradies ist wahrlich ein sehr ungewöhnlicher Gnadenort; denn die vierbeinigen Schützlinge können tatsächlich kommen und gehen, ganz wie es ihnen behagt; meist aber dösen sie ohnehin irgendwo innerhalb der Gartenmauern, auf den Bäumen, unter den Sträuchern oder im weitläufigen Katzenhaus!
RespekTiere hilft Frau Tzenka mit den Kastrationen, mit dem Tierarzt allgemein, bei Reparaturarbeiten im ehemaligen Elternhaus am Grundstück, welches alleine für die Stubentiger reserviert ist; aber natürlich auch mit einer monatlichen Unterstützung – anders wäre der ‚Betrieb‘ nicht aufrecht zu erhalten, sie, die als Lehrerin mit einer beschämenden nicht einmal 100-Euro-Rente in Pension geschickt worden war…

Soviel zur Vorgeschichte. Jetzt wollen wir uns aber kurz der allgemeinen derzeitigen Situation in Bulgarien zuwenden; Ivanka, eine wunderbare Tierschützerin und Säule unserer Kastrationsprojekte im Land, erzählt:
Foto: es ist Zeit für den Zwischendurch-Snack, jeden Tag um dieselbe Zeit!
‚Wie der Großteil Europas meldet Bulgarien einen Anstieg neuer Covid-19-Fälle. Die Leute fürchten ähnlich wie bei uns nach einem „etwas normalen Sommer“ schon den Herbst und den Winter.
Verschiedene Maßnahmen und Beschränkungen zum Coronavirus bleiben deshalb weiterhin in Kraft oder werden nun sogar wieder verschärft. Das Tragen einer Gesichtsmaske ist in allen öffentlichen Räumen und allen überfüllten Bereichen im Freien obligatorisch (wie zum Beispiel in der Fußgängerzone). Normalerweise aber sind die Menschen im Sommer ohne Maske auf den Straßen gewesen. Restaurants und Unterhaltungseinrichtungen sind mit einer Maximalauslastungsgrenze geöffnet. Und überall war die letzten Monate über eine Erneuerung und Erweckung zu spüren. Konzerte wurden wieder geplant und durchgeführt, die Leute sind ins Theater oder zum Sporttreiben gegangen. Jeder wollte lange verschobene Aktivitäten schnellstens nachholen. Wie gut auch, denn man weiß ja nicht, was schon die nächsten Monate wieder bringen werden…
Foto: beim Abendessen verhält es sich genauso!
Nun aber zu Tzenka!
Der Sommer war auch heuer wieder ein sehr heißer. Plagte der Juni noch mit einigen Regenwochen, folgten auf die Schauer heiße Tage, und ab da stiegen die Temperaturen stetig an.
Katzen lieben Wärme und nutzen sie zum Sonnenbaden. Wenn es zu heiß ist, finden sie immer einen Schatten unter einigen Bäumen oder großen Pflanzen. Für Tzenka war das die Zeit, wo sie ihre Schützlinge mit Pulver gegen Flöhe und Zecken zu behandeln und ihnen Entwurmungspillen zu verabreichen begann. Da es viele Tiere gibt, musste sie den Vorgang für jedes einzelne wiederholen. Einige der Katzen kommen traditionell morgens, einige abends und die anderen am nächsten Tag oder danach. Tzenka’s Aufgabe war es einmal mehr, sie alle aufzuspüren und aufzuschreiben, welche bereits behandelt worden waren und welche nicht. Solche Einsätze stellen jeweils eine Herausforderung, zumindest aber eine notwendige, zusätzliche Arbeit dar.
Ich habe ein paar gute Nachrichten.
Tzenkas zweiter Hund Rossi wurde endlich kastriert. Er wuchs und wurde ein sehr großer. Sie bat nun mehrere Leute, beim Transport zum Tierarzt zu helfen, aber die lehnten ab, einige hatten Angst, sagen einfach geradewegs ’nein‘, weil Rossi eben so groß ist. Schließlich fand sie einen Veterinär mit einem Assistenten und der nahm den Hund mit und brachte ihn nach der Kastration zurück. Jetzt geht es Rossi gut und die Sorgen werden hinter sich gelassen.
Fotos: bei unserem letzten Besuch in Tzenka’s Paradies wurften wir den Rossi kennenlernen; er war damals erst kurz bei Tzenka, ganz jung noch, aber schon eine stattliche Erscheinung! Oben, Georg mit dem Süßen, unten, Frau Tzenka, Ivanka und Tom!
alles lesen … ww.respektiere.at
Bitte helft uns helfen! Tzenka’s Katzen brauchen uns, und wir brauchen euch! Wer das Projekt ‚Katzenparadies‘ unterstützen möchte, bitte schreibt einfach das Kennwort ‚Tzenka‘, dann ist sichergestellt, dass Eure Spende alleine für dieses Projekt verwendet wird!



Achtung, Achtung!!! Ganz wichtige Proteste
– Montag, 4. Oktober, passend ‚Welttierschutztag‘, sind wir zusammen mit dem VGT (www.vgt.at) vor dem Büro der Bezirkshauptfrau in Korneuburg, um dort das Totalversagen in der Kontrolle der ‚Schächtbetriebe‘ anzuprangern! Beginn der Kundgebung: 7.30 Uhr, Bankmannring 5, Korneuburg!!!
Um 10.30 treffen wir uns dann schon wieder in selber Sache; nun am Landhausplatz vor dem Regierungsgebäude in St. Pölten! Wer Zeit hat und in der Nähe ist


– SEI DABEI!!!
Deine Stimme für die Tiere ist sooo wichtig, nur zusammen sind wir stark!!!!



Und ebenfalls am Montag, 4. Oktober, pünktlich um 18 Uhr, geht das Radio RespekTiere wieder on-air! Zu empfangen über die Welle der Radiofabrik, 97,3 und 107,5, über cablelink 98,3 oder den livestream der Radiofabrik (www.radiofabrik.at)! Unbedingt reinhören – es geht natürlich auch hier um den Schächtskandal, inklusive einer Ankündigung unsererseits!

Zu unserer Webseite
Online Spenden

Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim
RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Breaking News!!! Schächt-Schlachthof ‚Geschlossen wegen Tierquälerei‘!!! Plus: Medien! — respektiere

Den Vereinen RespekTiere und VGT (www.vgt.at) waren kürzlich furchtbare Bilder zugespielt und von diesen schließlich veröffentlicht worden – die entsetzlichen Aufnahmen zeigten hunderte Tötungen von Schafen, ohne jede Bewilligung geschächtet – noch dazu, es wurde dann selbst auf die ‚Kompromisslösung Post-Cut-Stunning‘ (also einer Betäubung nach dem Kehlschnitt) gleichermaßen ‚verzichtet‘. Eine unfassbare Tierquälerei…
Jetzt folgte die Bestätigung: der Betrieb ist inzwischen von den Behörden gesperrt, zumindest einmal vorübergehend (wir erwarten uns natürlich eine dauerhafte Schließung); ‚Geschlossen wegen Tierquälerei‘ also!
RespekTiere und der VGT sehen eine direkte Schuld an der schier fassunglos machenden Tragödie aber nicht nur alleine beim Tierhalter, auch die zuständige Behörde muss  in die Verantwortung gezogen werden – die Videodokumente beweisen zweifelslos, dass die gesetzlich bei ‚rituellen Schlachtungen‘ vorgesehene ‚lückenlosen Kontrolle‘ so nie stattgefunden hat. Ein Skandal im Skandal!!!

Fotos: oben, schon 2018 führte unsere Intervention zu einem Polizei-Einsatz; damals musste der Betreiber, welcehr die Schafe in der puren Sonne stehen hatte lassen, Überdachungen aus Segeltuch bauen; unten: das Meideninteresse war dann auch ein großes!
Es gibt also jede Menge aufzuarbeiten – und wir werden nicht locker lassen, bis die entsprechenden Konsequenzen gezogen sind! Die Schließung des Schlachthofes ist natürlich ein toller Erfolg am vor uns liegenden Weg!
Der Schächtskandal in den Medien!
Foto: OE24 TV Der Schächtskandal in den Medien! Der ‚Falter‘ berichtete exklusive in 2 Seiten über den unfassbaren Fall: https://www.falter.at/zeitung/20210921/der-schaechtskandal?ref=homepage
Auch im ‚Kurier‘ erschien ein sehr interessanter Artikel: https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/hunderte-schafe-ohne-betaeubung-getoetet-politik-und-tierschuetzer-im-clinch/401735688

Die ‚Bezirksblätter‘ berichteten ebenso umfassend – 
https://www.meinbezirk.at/c-wirtschaft/schaecht-skandal-videos-beweisen-behoerdenversagen_a4897522
Ganz wichtig: im Artikel gibt es auch eine on-line-Abstimmung: Sollen Schlachthöfe strenger kontrolliert werden? Bitte unbedingt mitmachen, es ist nur ein Klick!!!
Ebenfalls in den Bezirksblättern wurden dann nochmals unsere Proteste vor Ort bei den Schächtbetrieben thematisiert –
https://www.meinbezirk.at/wienerwaldneulengbach/c-lokales/verein-respektiere-prostestierte-gegen-schaechtungen_a4796996?ref=curate
Natürlich kann man unter den Berichten die eigene Meinung dazu posten!!! Untenstehender Ausschnitt stammt aus der Tiroler Tageszeitung:
Einen Artikel gibt es auch in den ‚Niederösterreichischen Nachrichten‘ zu lesen: https://www.noen.at/niederoesterreich/politik/anzeige-landesrat-waldhaeusl-ortet-schaechtskandal-in-noe-niederoesterreich-islam-lebensmittelrecht-niederoesterreich-tiere-tierschaechtung-gottfried-waldhaeusl-tierquaelerei-290687229
Und gleich nochmals: https://www.noen.at/korneuburg/schlachthof-bruderndorf-tierquaelerei-an-schafen-vgt-ortet-skandal-bezirk-korneuburg-schlachthof-schaechten-tierquaelerei-vgt-print-291881537

Dazu gab es auch weitere Berichte in anderen Zeitungen, allerdings nicht so umfassende.

Am Samstag brachte OE24-TV im ‚Tierschutz Magazin‘ Auschnitte aus einem ‚Runden Tisch‘ mit Moderatorin Janine Köck und David Richter vom VGT, Tierarzt Prof. Rudolf Winkelmayer sowie Tom Putzgruber von RespekTiere!
Nachzusehen unter:
https://www.oe24.at/video/lifestyle/unseretiere/schaechtskandal-in-niederoesterreich/493041367

Wer dem Falter, der NÖN, der Tiroler Tageszeitung, den Bezirksblättern und dem Kurier schreiben möchte, bitte tut das! Ihr wisst, je mehr Reaktionen kommen, desto eher wird das Medium auch über die Folgen aus dem Skandal berichten! leserbriefe@falter.at   leser@kurier.at redaktion@tt.com redaktion.korneuburg@noen.at Korneuburg@bezirksblaetter.com
Zu unserer Webseite
Online Spenden
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

RespekTiere und der VGT decken auf – unfassbare Bilder vom Mega-Skandal! — respektiere


Heute ist der Tag der Veröffentlichung! Aufgedeckt – RespekTiere und dem Verein gegen Tierfariken (www.vgt.at) wurden unfassbare Bilder aus Schächtschlachthöfen zugespielt! Die Liste der Vorwürfe ist eine endlose:

Hunderte Schafe fortwährend ohne jegliche Betäubung getötet–sogar eine betriebsfremde Person setzt den Schnitt–Behördenversagen ohne Ende—Amtspersonen nicht oder nur ganz kurzfristig vor Ort–Schafe, die sich immer noch lebend bereits im Zerlegungsprozess befinden–Entsetzliches ‚Nachschneiden‘, noch dazu dann auch noch oft erst qualvolle Minuten nach dem ersten Schnitt–Außerachtstellung jeglicher gesetzlicher Vorgaben—Köpfe werden sofort nach der Betäubung zur Gänze abgetrennt–Purste Tierquälerei, Tag für Tag–Köpfe von Schafen, die keinerlei Betäubungsspuren aufweisen, denen dafür mit der Axt der Schädelknochen gespalten wurde, konnten in der Tierkörperverwertung sichergestellt werden!

Und das sind nur die Eck-Komponenten dieses unfassbaren Skandals!
Das unfassbare Video, die Chronologie des Skandals finden Sie hier: https://fb.watch/89z39qY-9-/ Wir haben die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, das Protokoll des Wahnsinns übergeben und Anzeige erstattet! Härteste Konsequenzen sind jetzt gefordert. Kommt nun das längst überfällige Verbot des betäubungslosen Schlachtens????

Ausführlicher Bericht folgt in Kürze!!!
Zu unserer Webseite
Online Spenden
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Färöer stinkt nach Tierqual – 1482 tote Delphine! — respektiere

Färöer stinkt nach Tierqual – mehr als 1482 tote Delphine!

Eine unfassbar erschütternde Nachricht erreichte vor zwei Tagen die Öffentlichkeit

– das jährlichen Massaker in einer Meeresbuch der zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln lief heuer komplett aus dem Ruder; es endete in einem wahren Blutbad, nach Angaben von AugenzeugInnen blieben danach 1482 tote und sterbende Delphine am Strand zurück…
Eine wahrlich unvorstellbare Dimenson wurde hier erreicht,
Sea Shepard etwa sprach von der ‚größten Menge Meeressäuger, die je bei einer einzigen Aktion getötet worden sind‘.
Kritik hagelt es weltweit, wenn auch zu spät; denn …
seit hunderten Jahren findet diese Art der Treibjagd vor der Küste der Inseln statt, …
seit hunderten von Jahren ist der Skalafjord der Ort des blutigen Geschehens.
Und bis heute ist es nicht gelungen, dieser Art von ‚Jagd‘ eine Schranke vorzusetzen!

Vielleicht aber könnte es nun sowiet sein; ‚ Es wurde eindeutig eine Grenze überschritten‘, kritisierte etwa die Meeresschutz-Organisation Ocean Care. 

RespekTiere fand sich deshalb heute vor dem dänischen Konsulat in Salzburg ein, um auf den ausufernden Wahnsinn hinzuweisen.
‚Hier stinkts nach Tierquälerei‘, stand da den Vormittag über in dicken Lettern auf Transparenten geschrieben, dazu Fleischer in Todesmasken, über und über blutbeschmiert.

‚Färoer Islands: Tradition is no justification for cruelty to animals‘, konnte ebenfalls gelesen werden und auch das…
‚There is no excuse for anmimal abuse‘
durfte natürlich nicht fehlen!

Foto

unten: Blut an den Händen von Gevatter Tod – furchtbares Delphinmassaker, welches nicht widerspruchslos hingenommen werden kann!!!



RespekTiere hat das dänische Konsulat um eine Stellungnahme gebeten

(die Färoer sind eine autonome, aber zur dänischen Krone gehörende Inselgruppe) – wenn auch Ihr Eure Meinung schreiben möchten, bitte tun Sie dies an folgende Adresse:
office@salzburglaw.com  oder  micdyc@umgate.dk

Zu unserer Webseite
Online Spenden
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Breaking News! Unfassbarer Skandal: hunderte Schafe ohne jede Betäubung getötet! — respektiere

Ein wahrlich unfassbassbarer Skandal tut sich da vor unseren Augen auf: RespekTiere und dem Verein gegen Tierfabriken (www.vgt.at) zugespielte Videoaufnahmen, die kommende Woche veröffentlicht werden, zeigen das Töten von hunderten Schafen ohne jegliche Betäubung! Lesen Sie hier unsere Presseaussendung! Hunderte Tiere betäubungslos getötet – Behörde versagt! Vereine erstatten Anzeige! –> Vorabinfos zur großen Veröffentlichung Wien/St. Pölten (OTS)Undercover Aufnahmen aus österreichischen Schlachthöfen zeigen hunderte massive Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Die Kontrollbehörden versagen. Das Videomaterial, das dem Tierschutzverein RespekTiere und dem Verein gegen Tierfabriken (VGT) zugespielt wurde, „ist kaum auszuhalten und lässt einem das Blut in den Adern gefrieren“, sagt Thomas Putzgruber vom Verein RespekTiere, der Verfehlungen nach dem Tierschutzgesetz aus seiner Erfahrung kennt wie kaum ein anderer. Was auf den aktuellen Aufnahmen aus heimischen Schlachthöfen zu sehen ist, ist die „reine Hölle“: hunderte (!) grausamste Tötungen, vollkommen ohne Betäubung, ohne die vorgeschriebenen Kontrollen der zuständigen Behörden! Es wurde umgehend Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet und die Kontrolle durch die Tierkörperverwertung veranlasst. Jeder Schlachtung eines Tieres in Österreich muss eine Betäubung vorangehen, mit einer Ausnahme: bei rituellen Schlachtungen aufgrund zwingender religiöser Gebote darf die Betäubung „unmittelbar“ nach dem Schnitt erfolgen, unter der unbedingten Anwesenheit eines amtlichen Tierarztes. Dieses Gesetz wurde nun in zumindest einem österreichischen Betrieb hundertfach gebrochen. Hunderte Tiere wurden gänzlich ohne Betäubung getötet. Die behördlichen Kontrollen haben total versagt. Fotos: seit 17 Jahren protestieren wir nun schon gegen das betäubungslose Schlachten – wie wichtig diese Kundgebungen sind, beweist sich in diesen Stunden auf unfassbare Art und Weise! Foto: während wir draußen protestierten, spielten sich im Inneren furchtbare Szenen ab! „Wir Vereine und auch viele Stimmen aus der Bevölkerung haben auf mögliche Missstände immer wieder hingewiesen, was die zuständigen Politiker und Kontrollbehörden aber nicht wachrütteln konnte“, sagt Thomas Putzgruber vom Verein RespekTiere, „bereits 2018 haben wir bei einem der nun im Fokus stehenden Betriebe die Tierhaltung angezeigt“, hunderte Schafe standen damals in der prallen Sonne und und wurden mangelhaft mit Wasser versorgt. Was schon länger vermutet wurde ist nun schwarz auf weiß zu sehen: die gesetzlichen Vorschriften wurden en gros nicht erfüllt und auch nicht kontrolliert. Auch seitens des für Tierschutz zuständigen Landesrats Gottfried Waldhäusl gab es offensichtlich keine Arbeit an einer konstruktiven Lösung der Problematik. „Nun steht man vor dem Scherbenhaufen einer verfehlten Kontrollpolitik seitens des Landes Niederösterreich. Tiere werden hundertfach ohne Betäubung getötet – und die Behörde tut nichts dagegen“, so Putzgruber. RespekTiere und VGT werden am kommenden Dienstag alle Details zu diesem Fall sowie das umfassende Videomaterial veröffentlichen, auf dem die illegal ausgeführten Schächtungen und das Leiden der Tiere zu sehen sind. „Die unzureichenden oder nicht erfolgten Kontrollen der Behörden zeigen einmal mehr, wie viel Arbeit es für uns Tierschutzvereine gibt und wie dringend uns die Behörden zur Unterstützung benötigen“, schließt Putzgruber. Foto: Übrigens auch das mussten wir aufdecken – die Schafe, welche später einen derart schrecklichen Tod ausgeliefert sein sollten, wurden per Tiertransport und bei brütender Hitze extra aus Rumänien angekarrt!!! Wir haben die Staatsanwaltschaft eingeschaltet und das Protokoll des Wahnsinns übergeben. Härteste Konsequenzen sind jetzt gefordert. Kommt nun das längst überfällige Verbot des betäubungslosen Schlachtens????
Falls sich die österreichische Regierung einmal mehr nicht zu einem direkten Verbot durchzuringen imstande ist, gäbe es noch einen einzigen vorstellbaren Kompromiss: die Niederlande könnten als Vorbild dienen – dort darf nur noch mit einer Ausnahmeregelung geschächtet werden. Nämlich dann, wenn der wissenschaftliche Nachweis erbracht wird, dass dem Tier dabei keine Schmerzen zugefügt werden. Ein solcher Erlass wäre das mindeste, was wir den Tieren nach der Aufdeckung dieses riesen Skandals schuldig sind…

Am Nachmittag des 21. Septembers werden der VGT und RespekTiere umfangreiches Recherchematerial veröffentlichen, welches das Ausmaß dieses Skandals erahnen lässt!!!
Zu unserer Webseite
Online Spenden
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Slowakei – der Hilfseinsatz! — respektiere

Es ist also wieder soweit. Das RespekTiere-Mobil scharrt bereits in den Startlöchern, voll beladen bis oben hin. Was haben wir nicht alles zusammengetragen; dutzende Schachteln an Kleidung, Dinge des täglichen Bedarfs, Hundebetten, Leinen, Decken und natürlich jede Menge an Tiernahrung. Gut 700 kg fanden zusätzlich zu den Gütern Platz im riesigen Laderaum. Und jedes einzelne davon wird auch dringend benötigt – respekTIERE IN NOT ist einmal mehr am Weg in den Osten, dieses Mal ist die Slowakei das auserkorene Ziel!
Frau Havranovra hatte uns vor einigen Tagen informiert, die Vorräte für ihre Katzenschar würden beängstigend schnell zu Ende gehen. Ihr wisst, die herzensgute Tierschützerin betreibt in der Metropole seit vielen, vielen Jahren ein einzigartiges Asyl für die Stubentiger, gut 50 davon sie im Moment völlig von ihrer Hilfe abhängig. Die Hälfte, 25, leben fix in der Herberge, andere, zu scheu um im Inneren zu verweilen, werden bestmöglich im Märchengarten der Katzenstation mitversorgt. Doch damit nicht genug – aufgrund vieler verschiedener Faktoren – auch Corona zählt hierzu, weil die immer verheerender werdenden Auswirkungen der Pandemie die Menschen mehr und mehr zum Sparen zwingen (und die deshalb unfassbarer Weise immer öfters vierbeinige GefährtInnen einfach vor die Türe setzen…) – ist die Stadt übervoll mit Streunertiere, die kein zu Hause mehr haben! Übrigens: Unter Tags ist es Frau Havranovra dann so ganz nebenbei fast unmöglich, Essen für die Armen bereitzustellen, weil die direkten Anfeindungen durch MitbürgerInnen beim Füttern von Straßentieren untolerierbare Ausmaße angenommen haben (ein Phänomen, welches auch in Österreich kein fremdes ist; haben Sie schon mal versucht, in einem Park den Tauben Körner zu geben?)…
Wenn wir dann schon mal den weiten Weg auf uns nehmen, ist ein Besuch im Vorzeigeasyl der Slowakischen Republik, im Hundeheim von Sloboda Zvierat (www.slobodazvierat.sk) längst obligatorisch, zur Pflicht geworden! Warum? Weil an jener Adresse zum einen ganz fantastische Arbeit geleistet wird und zum anderen, weil dort immer wieder auch Vierbeiner von obdachlosen Menschen zumindest zwischen-untergebracht werden müssen; und so gibt es ganz nebenbei auch eine Kleiderkammer für Bedürftige – was unsere Ansichten von direktem Tierschutz dick unterstreicht! 🙂 Genau deshalb nämlich haben wir den Van auch wieder zusätzlich mit Gewand und Dingen des täglichen Bedarfes bis unters Dach vollgefüllt.
Die Nacht war eine kühle gewesen, und so lassen sich die ersten Sonnenstrahlen des aufgehenden Feuerplaneten besonders genießen. Sie vertreiben langsam die bleierne Müdigkeit und wohlige Wärme breitet sich aus, füllt langsam die Fahrerkabine. Der nahende Tag verspricht trotz des fortgeschrittenen Kalenderdatums sogar ein besonders sonniger zu werden, die erneut prognostiziert hohen Temperaturen sind nichtsdestotrotz aber auch mit einem fahlen Beigeschmack versehen – senden sie doch einen weiteren warnenden Gruß von der drohenden klimatischen Apokalypse…
Der erste Zwischenstopp passiert in Herzogenburg, einer Kleinstadt unweit der NÖ-Metropole. Dort betreibt mein Bruder Charly eine eigene Spedition, und in seiner Firmenhalle dürfen wir seit Jahren dankenswerter Weise Spendengüter zwischenlagern; dieses Mal laden wir eine Palette Hundenahrung bzw. Tierheimbedarf zu, bevor die Fahrt weitergeht. Gegen Mittag passiert das orange Ungetüm bereits Wien, entert mit gemächlich stotterndem Motor die Ostautobahn und alsbald nehmen wir die ersten Überkopfanzeiger ‚Bratislava‘ mit erleichtertem Kopfnicken zur Kenntnis. Aberhunderte Windräder begrüßen uns jetzt, sie säumen den Weg wie riesige Soldaten, stahlbepanzert, jede Bewegung unter sich beobachtend. Es ist ein geknechtetes Land zu ihren Füßen, jeder Natürlichkeit längst beraubt und nur mehr in der langsam verblassenden Erinnerung seiner Bewohner immer noch ein grünes El Dorado.
Foto: Zuladung in der kleinen TLP-Spedition (Transport-Logistik-Putzgruber)!
Alex, der die Reise einmal mehr begleitet, ist in Schwechat zugestiegen; die Fahrt vergeht nun, passend zum Standort, wie im Flug (zur Erklärung: Flughafen Wien-Schwechat), und alsbald verrät ein Autokorso die nahende Grenze. Corona-Kontrolle, welche aber besonders auf slowakischer Seite doch etwas halbherzig betrieben wird. Zöllner, die nichts wissen möchten, Soldaten, die anstatt mit den Menschen lieber mit ihren Handys kommunizieren. Uns soll’s recht sein, so benötigt der Übertritt wenigstens kaum Zeit!
Foto: Dauerbaustelle Ostautobahn! Im Hintergrund die Armada der Windräder!
Der Tag ist bereits ein fortgeschrittener, als wir endlich Frau Havranovras Asyl, die erste und einzige Katzenherberge Bratislavas, erreichen. Mit Tränen in den Augen werden wir empfangen, eine deftige Umarmung folgt. Wie Familie, ein längst überfälliges Treffen unter Blutsverwandten; ja, es ist tatsächlich mehr als bloße Freundschaft, was die Beteiligten verbindet.
Frau Havranovra und Karlos, ihr treuer Helfer, sie sind uns im Laufe so vieler Jahre wirklich zutiefst ans Herz gewachsen.
http://www.respektiere.at
Fotos: unten, links: Bratislava Bridge; rechts: spät nachts gehts von Wien zurück in Richtung Westen!
Zu unserer Webseite
Online Spenden
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall