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Kettenkühe? Erster Protest in Klagenfurt! Bitte unterschreib auch Du die Petition –respektiere

Weil wir heute schon beim Thema ‚Kühe‘ sind – im Zuge der Recherche und der nachfolgenden Anzeige gegen einen Rinderbetrieb in Kapfenberg bot sich dann auch gleich der Besuch der Kärtner Landeshauptstadt an, weil es am Weg dorthin ohnehin so Einiges zu erledigen gab!
RespekTiere führt seit einigen Monaten eine Kampagne gegen die Kettenhaltung von Rindern, und um unser diesbezügliches Anliegen zu unterstreichen, werden wir in den kommenden Wochen jede Landeshauptstadt besuchen, um vor den jeweiligen Wahrzeichen oder anderen Sehenswürdigkeiten einen Protest gegen diese unfassbar tierquälerische Haltungsform abzuhalten!  Bitte unterzeichne die Petition! Stopp dem Spaltenboden und der Anbindehaltung – JETZT!!!
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In Klagenfurt machten wir dabei den Anfang. Bei leichtem Regen konnten PassantInnen alsbald entsprechende Botschaften auf Stoffbahnen im aufkeimenden Wind flattern sehen; ‚Würden Sie so leben wollen? Aber warum muten wir es dann anderen Lebewesen zu?‘ stand da in in dicken Lettern geschrieben, oder auch ‚Tradition ist keine Rechtfertigung für Tierquälerei!‘. AktivistInnen im Sträflingskostüm mit Händen in Handschellen und andere mit Kuhmasken, in schwere Ketten gehüllt, rundeten den Vergleich ab! Bitte unterzeichne die Petition! Stopp dem Spaltenboden und der Anbindehaltung – JETZT!!!
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Unfassbar! — respektiere

Unfassbar – wie kann man Kühe so halten – und alle schauen weg???!!! Es ist ein wolkenverhangener Tag im steirischen Kapfenberg; die Umgebung wirkt grau und verlassen, irgendwo leht ein älterer Mann an einer verfallenden Garage und unterhält sich mit einem Freund, der wiederum einfach mitten auf der vorbeiführenden Straße geparkt hat. Egal, Verkehr kommt sowieso keiner, die Umgebung wirkt gespenstisch leer. Dabei sollte der Aufschwung der letzten Jahre der Stahlstadt wieder Hoffnung geben, immerhin ist die Industrie mit einem brandneuen Stahlwerk zurückgekehrt.
Gegenüber der beiden Männer gibt es verlassen anmutende Häuser; ganz so, als ob deren BewohnerInnen einfach alles stehen und iegen gelassen hätten, um fortzuziehen, irgendwo hin, wo die Zukunft noch ein leises Versprechen abgibt. Die Aktivisten betreten besagtes Gelände, denn gleich hinter den Häusern müsste ein altes Stallgebäude stehen, und dort, in einem Innenhof, würden Kühe in der eigenen Misere leben… Zuerst noch unsicher, ob denn hier tatsächlich Tiere untergebracht wären, eröffnet sich vor den Augen der Tierschützer urplötzlich eine andere Welt – und die ist beherrscht von Triste, Schmutz und Elend…
Gut ein Dutzend Kühe sind da in eine Abgrenzung aus verfallenden Mauern und verrosteten Eisengittern gesperrt. Trostlosigkeit, das ist Slogan des Augenblicks. Die armen Tiere vegetieren in einer Wüste aus flüssiger Gülle und den eigenen Fäkalien. Bis über die Hufe stehen sie buchstäblich, wie es der Volksmund so passend ausdrückt, in der eigenen Scheiße… Mehr Worte braucht man über den schrecklichen Fall nicht zu verlieren, es genügt wohl die Betrachtung der Bilder. Wie wohl kann jemand so etwas verantworten, und dennoch gut schlafen? Es gibt nur eine Antwort – indem der oder die TierhalterIn kein Herz in der Brust schlagen hat, sondern nur einen Klumpen pumpendes Etwas…
Wir haben selbstredend umgehend Anzeige eingebracht und warten nun auf die Reaktion der Behörde.

Die Frage, die sich allerdings ebenfalls stellt, ist jene: mehr als 22 600 EinwohnerInnen beherbergt die Metropole dieser schönen Region rund um die Mürztaler Alpen, und viele davon wissen wohl von diesem Hof inmitten des Stadtgebietes. Zudem, die Eisenbahn fährt direkt vorbei, hunderte Pasagiere bekommen jede Woche denselben unfassbaren Anblick direkt vor Augen geführt. Die Situation, so hören wir, soll eine seit Jahren bestehende sein. Und seit ebensovielen Jahren gibt es nur eine einzige Person, jene, welche uns jetzt gerufen hat, die etwas gegen diese unfassbare Tierquälerei unternimmt? Falls Sie ZeugIn einer Tierquälerei in Ihrer Umgebung werden, bitte zögern Sie keinen Augenblick! Rufen Sie die zuständige Vet-Behörde, und falls dies aus welchen Gründen auch immer nicht möglich ist, informieren Sie den Tierschutzverein Ihres Vertrauens! Die Tiere haben sonst keine Stimme, sie haben nur die unsere – bitten denken Sie daran und an die mit dieser Einsicht einhergehende Verantwortung für uns alle!!!
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Unser ‚Esel in Mauretanien‘-Projekt im TV! +neues Video zum Thema! — respektiere

Im Tierschutzmagazin ‚Unsere Tiere‘ des Senders OE24.TV wurde am Sonntag unser Projekt ‚Esel in Mauretanien‘ vorgestellt! Unter diesem Link könnt Ihr die Sendung nachsehen: https://www.oe24.at/video/lifestyle/unseretiere/tier-drama-die-esel-in-mauretanien/474259265
Auch das neue, 13 Minuten lange RespekTiere-Video dazu ist auf youtube on-line, zu sehen unter:

https://www.youtube.com/watch?v=ouOmHza4Cr4,
ebenso das allererste zur Thematik:
https://www.youtube.com/watch?v=Sp8XW1f-c6k

Das gesamte Fernseh-Interview, allerdings ohne die Fragen des Redakteurs, ist übrigens ebenfalls nachzusehen, dann auf unserer Facebook-Seite:
https://www.facebook.com/RespekTiere/videos/284278946502192 Wie immer an dieser Stelle möchten wir Euch bitten, wer Zeit und Lust hat bitte schreibt’s der Redaktion von OE24 ein paar Worte; Ihr wisst’s, je mehr Kommentare auf solche Tierschutzartikel kommen, desto eher wird auch in Zukunft über diese Thematiken berichtet werden! redaktion@oe24.at!
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Eseltransport – die unfassbare Tragödie im Schatten der Weltöffentlichkeit — respektiere

Achtung, Achtung! Am kommenden Sonntag bringt der österreichische Fernsehsender OE24 in seinem Tierschutz-Magazin um 18.30 Uhr einen Beitrag zu ‚Esel in Mauretanien‘!

Es ist eine der am wenigsten bekannten Tragödien im Umgang mit Tieren, welche sich dennoch tagtäglich ereignet und alleine deswegen umso erschütternder ist – der Transport von Eseln aus mauretanischen Dörfern im Süden und Osten des Landes in die Hauptstadt! Dabei geht es über Strecken von bis zu 1200 Kilometern, größtenteils über Pisten und durch Wüsten wohlgemerkt. Gar Furchtbares spielt sich jeweils ab, und ganz wenige wissen darüber überhaupt nur Bescheid. Deshalb wollten wir schon 2019 einen solchen Transport begleiten, was dann aber aus verschiedenen Gründen nicht vonstatten gehen konnte; auf 2020 verschoben, kam die Pandemie dazwischen und machte ein Agieren einmal mehr unmöglich. Jetzt hoffen wir inständig, dass das Vorhaben 2021 endlich umgesetzt werden kann… Fotos: Eseltransport auf der PickUp-Ladefläche – unfassbar! Fotos: Privattransport – schon schrecklich genug, aber noch wesentlich furchtbarer gestaltet sich die Situation mit den großen Trucks…
Foto unten: im Kofferraum des Mercedes – unfassbar!!! Unser Team beobachtet die Ankunft der Esel immer wieder – unfassbar traurige Momente stehen dabei an der Tagesordnung, der Tod ist ein ständiger Begleiter deren. Eingequetscht fast bis zur Bewegungslosigkeit sind viele der Tiere den Torturen der bis zu 2-tägigen Fahrt bei Temperaturen von oft weit über 40 Grad nicht gewachsen. Immer wieder werden Sterbende entladen, oder bereits tot geborgen. Sie sind die unbeweinten Geschöpfe des Planeten, ihr Ableben ist ein kaum registriertes, kaum erfasstes. ‚Highway to hell‘, so muüsste man zumindest aus der Sicht der Esel die berühmte ‚Straße des Friedens‘ in den Osten – dorthin, wo viele der Jungesel herkommen – umbenennen… Fotos: soeben ist der Transporter eingetroffen, die Esel werden in die wartenden Pferche getrieben; für einige kommt jede Hilfe zu spät… Dieser Tage haben uns einmal mehr die Bilder des RespekTiere-Mauretanien-Teams den Boden unter den Füßen weggezogen. Die ganze Tragik des Moments, all die unermessliche Traurigkeit, festgehalten auf dem Speicher der Kamerakarte. Es sind Fotos, die nun keinen Aufschub mehr dulden; solche, die uns in den Plänen bestärken: sobald irgend möglich werden wir uns auf den Weg machen, um die herzzerreißende Tragödie auf Film zu bannen. Um damit eine öffentliche Diskussion loszutreten, hoffentlich weit über die Grenzen Mauretaniens hinaus. Aber noch wesentlich wichtiger: im Land selbst, das erschütternde Geschehen zur Agenda zu machen… Fotos, rechts oben: Moussa steht fassungslos vor den Opfern des letzten Transportes..
unten: rechts, Dr. Dieng versucht zu helfen, wo immer es nur geht! Aufbaupräparate werden verabreicht, für Wasser und Abkühlung wird gesorgt. Für das Eselkind im Bild links kommt allerdings dennoch jede Hilfe zu spät; ob es die Mama schafft, es steht noch in den Sternen! Und wie um der Thematik noch eins draufzusetzen: die immense Bedrohung für die Esel durch China’s unstillbaren Hunger nach ‚Ejiao‘, einer aus der Eselhaut gewonnenen Gelantine, ist weiterhin Tagesgespräch. ‚Ejiao‘ verspricht den KonsumentInnen wahre Wunderdinge: einen besseren Schlaf, eine gesündere Haut, ein besseres Sexualleben, ein dutzendfaches an Energie, die Beseitigung von Falten oder sogar die Vernichtung von Tumoren… China’s Eselpopulation ist deswegen bereits in sich zusammengebrochen, zeigt sich im Vergleich zu den späten 90er-Jahren um 75 % reduziert; der ‚rote Drache‘ kauft deshalb Esel zu, zurzeit rund 2 Millionen Tiere im Jahr. Wodurch die Populationen auch anderswo – besonders in Afrika – stark rückgängig sind. Die Nachfrage ist eine riesige. So wird gesagt, auch 10 Millionen Tiere würden kaum ausreichen, um den Markt abzudecken.
Manche afrikanische Staaten haben inzwischen längst ein Exportverbot ausgerufen; tatsächlich läuft der ’schwarze Kontinent‘ in Gefahr, innerhalb weniger Jahre keine Esel mehr zu beherbergen. In Mauretanien sind die Eselpreise deshalb stark angestiegen. Einheimische können sich die so wichtigen Helfer kaum mehr leisten. Diebstahl steht plötzlich an der Tagesordnung. Die Situation ist eine extrem angespannte – auch darüber werden wir alsbald ausführlich berichten!
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von gestrandeten Zirkussen und pelzverkaufenden StandbetreiberInnen! — respektiere

Bevor wir mit den eigentlichen Themen beginnen, möchten wir gerne noch diesen Hinweis senden: Es ist noch ganz druckfrisch – das neue Buch von Tom ist soeben im wunderbaren ‚Gegensicht‘-Verlag erschienen! ‚…DENN SIE FÜHLEN GENAU WIE DU DEN SCHMERZ‘, so der Titel, erzählt von Recherchen und Einsätzen aus zwei Jahrzehnten Tierrechtsfrontarbeit. Aufgrund der Fülle des vorliegenden Materials ist das vorliegende Werk mit dem Zusatz ‚Band 1: Die frühen Jahre‘ versehen; besagter Band behandelt dann ein Stück Tierrechtsgeschichte unseres Landes und erstreckt sich bis kurz vor den Tierrechtsprozess. Eine Fülle von Erzählungen ergießt sich dabei Seite um Seiten über den Lesenden und spannt einen Bogen von der Kindheit des Autors, ersten Tierrechtseinsätzen im zarten Volksschulalter, über die unfassbaren Ereignisse rund um die inzwischen längst legendären Auseinandersetzung mit Zirkussen-Clans, Metzgergilde und Schweinebaronen, bis hin zu den Tierbefreiungen sowie den Hilfsfahrten ins Ausland! Das Buch kommt im hochwertigen Hard-Cover-Einband und ist mit unzähligen (Farb-)Fotos angereichert. 614 großformatige Seiten (24,7x18cm), inklusive eines integrierten Lesebandes! Der Reinerlös kommt zu 100 % den RespekTiere-Projekten zugute! Zu bestellen über www.respektiere.at oder direkt beim Verlag, www.edition-gegensicht.de für 29,95 Euro! Im bayerischen Tittmoning ist der Zirkus King gestrandet. Er hat dort eine riesige Fläche zur Verfügung gestellt bekommen, wo ein gutes Dutzend Kamele, Watussi- und Hochlandrinder, Lamas, Esel und vor allem Pferde untergebracht sind. Wir sind an jenem Ort zufällig vorbeigefahren, gerade als zwei Lamas ausgebüxten. So etwas passiert bei Zirkussen oft, meist allerdings dann, wenn ‚Manage frei‘ unmittelbar bevorsteht. Denn man weiß natürlich, die lokalen Zeitungen berichten praktisch immer über den Vorfall, und so, möge der Schelm denken, wäre ein Ausbruch oft auch Mittel zum Zweck. Eine unbezahlbare Gratis-Werbung also. Und auf Kosten der Tiere, denn unterwegs auf den Straßen zu sein
bedeutet für sie eine echte Gefahr. Doch das Risiko ist ein allemal kalkuliertes, so scheint es wieder und wieder. Geschickt wie die Zirkusse nun mal sind, Einfallsreichtum als echte Stärke, wird in Corona-Zeiten an allen Ecken und Enden für Unterstützung geworben; da sieht man dann auch schon mal in Lebensmittelmärkten aufgestellte Kassen, wo das ‚fahrende Volk‘ Hilfe in Form von Geldscheinen erbittet. Nur zu oft allerdings erfährt man dann von bitter enttäuschten Menschen, denn es gibt – wie vor allem TierschützerInnen landauf, landab zu bezeugen wissen – oft auch ein ‚zweites Gesicht‘ in diesem Gewerbe, dann, wenn es um das Mitführen von Tieren geht. Jedenfalls, in Tittmoning stehen wie gesagt eine Menge Pferde. Die wurden, so erfuhren wir nun, zusätzlich hierhergebracht (von woher auch immer…), weil durch das Auftrittsverbot andere Geldquellen angezapft werden müssen. Dafür haben jetzt die Reittiere herzuhalten. Eine Anrainerin erzählt, es würde ein 7-Tage-die-Woche-Reitangebot für Kinder und Jugendliche geben. Na dann, hoffentlich wissen die Erziehungsberechtigten über die vielen, vielen Problematiken bezüglich Tier und Zirkus Bescheid… Warum müssen in solchen Fällen immer Tiere herhalten? Warum lernen die ArtistInnen den Kindern denn nicht Jonglieren, Seilspringen, Seifenblasen pusten, Kletterübungen, Zaubertricks, Späße machen, Reifen schwingen, … ganz ohne Tierleid? Unlängst konnte in Salzburg-Umgebung ein Stand entlang der vielbefahrenen Lamprechtshausener Bundesstraße gesehen werden, wo ein ungarischer Händler Felle und Pelzartikel verkauft. Ganz wie normalerweise üblich im Osten war ein Zelt hierfür aufgebaut, neben den Pelzen konnte man auch Weidenkörbe und dergleichen erstehen. Die Haarkleider selbst sollten vorwiegend solche von Schafen sein, dann laut Angaben des Geschäftemachers aus aller Herren und Frauen Länder. Dazu wurden aber auch Reh-, Fuchs- oder Hirschfelle angeboten; Pommel in allen Farben selbstredend, vom Fuchs und vom Wolf; so zumindest ließ es der Betreiber wissen. Da es bereits Abend war und der Mann nun schon zusammenpackte, war es für eine Reaktion zu spät; deshalb holten wir am nächsten Tag entsprechende Infos bei der Behörde ein, um – sollte der Pelzhändler nochmals auftauchen – für die Situation gewappnet sein. Leider aber scheint es so, als wäre Derartiges legal.  Letztendlich bleibt wahrscheinlich nur der vermeintliche ‚Wolfsbommel‘ angreifbar. Jedenfalls, ein solcher Marktstand ist in der Gemeinde nicht bewilligungspflichtig, ob eine Verletzung des Gewerberechtes vorliegt, wird noch eruiert. Was auch immer dabei herauskommt, zumindest sollen solche Menschen wissen, dass es andere gibt, denen Geschäfte mit Tierhaut und Tierfell ein Dorn im Auge sind. Denn ob legal oder illegal, allgemeines menschliches Ethik-Empfinden müsste eigentlich ausreichen, um einem Echtfellverkauf Tür und Tor zu schließen. Wir möchten heute wieder einmal den Raum nützen, um uns bei den vielen TierschützerInnen zu bedanken, welche für die respekTIERE IN NOT-Projekte Futter sammeln. Dieses Mal durften wir jeweils eine Busladung voll im Berchtesgadener Land und eine weitere in der Mühldorfer Gegend, beides in Bayern, entgegennehmen! Von der Tiernahrung können wir nie genug lagern, Sie wissen es, riesige Mengen werden benötigt – so wie für die kommenden Tage, wo wir einmal mehr eine Hilfsfahrt in den Osten durchführen werden (nähere Infos dazu in Kürze!). So hatten AktivistInnen aus dem Berchtesgadener Land sowie aus dem oberbayerischen Landkreis  Mühldorf wieder unfassbar große Mengen an Tiernahrung gesammelt, sodass wir letztendlich drei volle Busladungen der Überlebens-Mittel in unser Lager in Salzburg bringen durften! Herzlichsten Dank Ihr Lieben, die Straßentiere des Ostens werden sich freuen!!!!
Selbiger Dank geht dann natürlich auch wieder nach München; dort konnten die so fantastischen Pimpi und Horst einmal mehr große Mengen an Hundenahrung sammlen, und die Tierschutz-Urgesteine Elisabeth und Manfred übergaben uns bei einem Spätabend-Treffen bei Rosenheim die so wertvolle Ladung – einfach nur großartig!!! Sehr freuen wir uns auch einmal mehr über die erneute Initiative des so feinen Mineralienfachgeschäftes namens ‚Der Laden am Poller‘ am Kajetanerplatz 5 in Salzburg. Dort, wo ohnehin seit langer Zeit ein Einmachglas mit einem RespekTiere-Aufkleber versehen aufgestellt ist sowie RespekTiere-Infomaterial für die KundInnen bereit gehalten wird (wenn Ihr auf der Suche nach echten Unikaten aus Silber oder aus Stein seid, dann gibt es hierfür keinen besseren Ort als den Laden am Poller; unbedingt vorbeischauen!!!), ist jetzt auch noch ein sogeannntes ‚Fachl‘ für uns entstanden; was bedeutet, die dort ausgestellten Kostbarkeiten – angefangen von der DVD, über ganz spezielle Bücher bis hin zum wunderschönen Kaffeebecher – können für eine Spende an RespekTiere erworben werden! Barbara Hörl und ihr Lebensgefährte Harald Schepitz stellen nicht nur diesen Platz und jenen für die Spendenkasse zur Verfügung, sie sind auch mit Leib und Seele ‚echte‘ TierschützerInnen, die überall dort helfend eingreifen, wo es Unterstützung bedarf! Durch ihre Initiative konnte uns die Liebe kürzlich wieder über 300 Euro übergeben, welche direkt unseren Hundeprojekten zugute kommen – einfach fantastisch! Foto unten: ganz aktuell, Made by Gitti und Gix – handgehäckelte Osterhasen und Kunststoff-Eier!!! 🙂
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Achtung!!! Petition: Ausnahmslosen Verbot für Ketten und Spaltenboden bei Rindern! JETZT!!! und: erster Versuch in Nouakchott leider fehlgeschlagen… — respektiere

Achtung!!! Petition: Ausnahmslosen Verbot für Ketten und Spaltenboden bei Rindern! JETZT!!! und: erster Versuch in Nouakchott leider fehlgeschlagen… Hier geht’s zur Petition! https://tinyurl.com/petitionrinder Der Hintergrund: Seit Gedenken werden Kühe in unseren Ställen an Ketten gehalten oder in Vorrichtungen gezwängt, welche ihnen nur mehr ein bloßes Aufstehen und Niederlegen erlauben. Hinlänglich haben wir bereits auf die so traurige Thematik aufmerksam gemacht – denn obwohl schöne Worte in unserem Tierschutzgesetz zum ‚Verbot der dauernden Anbindehaltung‘ sind es leider nur leere solche – bitte lest in unseren diesbezüglichen Newslettern nach! Zum einen ist dem Gesetz nämlcih völlig genüge getan, wenn die Kühe an 90 Tagen von der Kette kommen – wie lange dann, wir haben es wieder und wieder betont, ist nirgends festgehalten – und den Rest des Jahres, also an 275 Tagen, weiterhin an erbärmlichen Ketten hängen; zudem, wer sollte diesen ‚Freigang‘ überhaupt ordnungsgemäß überprüfen??? Und genau darum kennt wohl fast jede/r von uns einen Hof, wo man nachsagt, dort wären die Tiere überhaupt noch nie im Freien gewesen!
Zum anderen gibt es aber selbst im so bescheidenen Text noch viele, viele Ausnahmeregelungen, welches es dann den LandwirtInnen weiterhin erlauben, ihre Kühe völlig legal überhaupt nicht loszubinden. Jetzt, im 3. Jahrtausend – wir wollen zum Mars fliegen – stehen die Armen also genau wie vor hunderten Jahren im Burgverlies, tagein, tagaus auf einem körpergroßen Stück Beton… Wir wissen, Sie werden mit
uns schreien: ‚Es ist genug – STOPP!!!‘

Übrigens: wusstest Du, dass…

Die Anbindevorrichtungen müssen dem Tier in der Längsrichtung mindestens 60,00 cm und in der Querrichtung mindestens 40,00 cm Bewegungsfreiheit bieten sowie genügend Spiel in der Vertikalen geben, damit ein ungehindertes Stehen, Abliegen, Aufstehen, Ruhen, Fressen und Zurücktreten möglich ist.

Was das heißt? Dass, steht eine Kuh mittig, sie nach vorne und hinten 30 cm Bewegungsspielraum hat, nach rechts oder links je 20…  Ist das nicht eigentlich unfassbar? Aber so steht es im Gesetz!!! Schande. Die zweite Sache, welche unbedingt geregelt gehört, betrifft den Boden der Buchten für die Masttiere; denn dieser besteht wie in der Schweinehaltung viel zu oft aus purem Spaltbeton! Während die Sache der Schweine dank der großartigen Arbeit des Vereins gegen Tierfabriken (www.vgt.at) längst in aller Munde ist und einer Lösung harrt, ist die der Rinder noch im Verborgenen geblieben – bis jetzt. Also lasst sie uns gemeinsam ans Licht zerren!!! Wir fordern ein zeitnahes Vollspaltenbodenverbot für Rinder, und es darf dabei keine Frage des OB, sondern nur eine des WANN sein!
Es ist überhaupt keine Frage: Spaltenböden sind auf der einen Seite legal, weil auch im Tierschutzgesetz als ‚erlaubt‘ verankert, auf der anderen aber wiedersprechen sie selbigen zu 100 %… Bitte lesen Sie selbst:

Die Böden müssen rutschfest sein und so gestaltet und unterhalten werden, dass die Rinder keine Verletzungen oder Schmerzen erleiden. Weisen geschlossene Böden im Liegebereich der Tiere keine Beläge auf, die ihren Ansprüchen auf Weichheit oder Wärmedämmung genügen, sind sie ausreichend mit Stroh oder ähnlich strukturiertem Material einzustreuen. Die Liegeflächen der Tiere müssen trocken und so gestaltet sein, dass alle Tiere gleichzeitig und ungehindert liegen können.
Und dann:
Bei Verwendung von Betonspaltenböden, Kunststoff-, oder Metallrosten dürfen folgende Spaltenbreiten nicht überschritten werden; etc.
 
Wie, so fragen sich Unwissende, kann ein Boden gleichzeitig ‚keine Verletzungen oder Schmerzen‘ verursachen, andererseits dann aber ein Spaltenboden sein??? Wer mags erklären?

RespekTiere fordert deshalb, dass das für Schweine angedachte Vollspaltenbodenverbot, konsequent zu Ende gebracht, ein allgemeines Vollspaltenbodenverbot bedeuten muss, weil selbstredend auch Rinder oder andere Tiere extrem unter dieser Haltungsform leiden. Daher braucht es eine Gesetzesnovelle, die ein allgemeines Verbot der Vollspaltenböden beinhaltet, unabhängig der Tierart! Bitte unterzeichne die Petition! Stopp dem Spaltenboden und der Anbindehaltung – JETZT!!!
https://tinyurl.com/petitionrinder Noch immer nicht geschafft…
Gestern startete unser Team in Mauretanien einen großangelegten Versuch, um den armen Hund, welchem ein Strick um den Hals tief eingewachsen ist, einzufangen – leider erfolglos. Dabei wurden riesige Netze verwendet, ausgeliehen von einem Fischer; aber das Sorgenkind durchschaute den Plan, konnte immer wieder ausweichen und verschwand schließlich im weitläufigen Gelände ins Nirgendwo.
Da sich der Arme immer in der Nähe von wenigen Häusern aufhält, haben wir nun eine Prämie für sein Festhalten ausgesetzt. Zusätzlich startet das Team einen neuen Versuch, in den frühen Abendstunden! Bitte, bitte, Daumen halten – es MUSS gelingen!!! Der Hund hat ohne unsere Hilfe keine Überlebenschance, das steht fest!
Achtung, Achtung!!! Am Samstag, 10. April, um 9.00 Uhr vormittags, geht das Radio RespekTiere wieder on-air! Thema der Sendung ist ebenfalls die Anbindehaltung bei Kühen, wobei wir ein Interview des TV-Senders OE24 mit uns freischalten! Wir bedanken uns an dieser Stelle bei OE24 von ganzem Herzen für die Zurverfügungstellung der Aufnahmen! Zu empfangen ist die Sendung wie immer über die Welle der Radiofabrik, 97,3 und 107,5, über Cable-Link 98,3 oder über den Livestream (www.radiofabrik.at). Bitte schaltet’s rein, wir würden uns sehr freuen!!!
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Achtung, Achtung!!! Wieder Alarmstufe rot für einen Hund in Nouakchott!!! — respektiere

Eine Eilmeldung hat uns gerade in dem Moment aus Nouakchott erreicht – wieder hat der RespekTiere-Oberveterinär Dr. Dieng einen Hund entdeckt, der um sein Leben kämpft! Tatsächlich hatte der Arme sogar einmal ein zu Hause, ein Nachtwärter hat sich um ihn gekümmert. Doch dem wurde er schließlich zur Last, der hartherzige Mann hat ihn schließlich auf einer Baustelle angebunden zurückgelassen. Der Hund konnte sich zwar irgendwann losbeißen, aber er trägt seither den Strick um den Hals – der im Laufe der Zeit tief ins Fleisch eingewachsen ist… Jetzt ist eine hoch dramatische Situation erreicht! Es geht um Leben und Tod, denn lange wird der Schwerverletzte nicht mehr durchhalten können! Wir haben es oft betont, Narkosemittel und noch mehr Narkosegewehre sind in Mauretanien fast nicht zu bekommen, und so mobilisiert sich im Moment das ganze Team plus ein Dutzend Helfer, um den Hund mit einem großen Netz zu umstellen und ihn auf diese Art und Weise einzufangen. Allein, es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn lange wird es nicht mehr dauern, bis der Strick den Armen schließlich erwürgt oder die sich ausbreitetende Infektion unweigerlich zum elendiglichen Tod führt…
Bitte, bitte, Daumen halten, dass das Einfangen gelingt!!! Der erste Versuch dazu wird heute Abend gestartet – wir berichten sofort, wenn sich Neues ergibt!!!
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‚Kreuzzug für Tierrechte‘, der 15.! — respektiere

Die Passion unsere ‚Kreuzzüge für Tierrechte’ ist es, die heilige katholische Kirche an den Auftrag ihres Gottes, der da Barmherzigkeit und Nächstenliebe an erste Stelle seiner Lehren setzt, zu erinnern und diesen endlich auch auf die Mitgeschöpfe auszudehnen. In Wahrheit nämlich hat genau jene Gemeinschaft stets Verrat an der christlichen Botschaft geübt, hat die Hölle, die sie so vehement mit erhobenem Zeigefinger als Drohmittel und zur Einschüchterung gegen die eigenen AnhängerInnen verbalisiert, selbst geschaffen – zumindest für die Tiere!
Fakt ist, die Kirche hat das Quälen der Tiere nie als Sünde qualifiziert, und, ganz im Gegenteil, durch zum Beispiel Hubertusgottesdienste das Unaussprechliche auch noch religiös überhöht und dadurch sogar gefördert!!
Ja, die ‚Kreuzzüge’ sind eine Anklage; aber nicht von uns, nein, sie sind eine Anklage von weit mehr als 50 Milliarden ‚Nutz’Tieren (und eine gar nicht mehr fassbaren Anzahl von Fischen und anderen MeeresbewohnerInnen), die jedes Jahr nach einem Leben in Triste, Pein und Schmerz für uns geschlachtet werden; aber sie sind gleichzeitig auch ein Entgegenstrecken der Hände unsererseits, für eine bessere Zukunft, eine Zukunft, welche die Kirche selbst zu gestalten gefordert ist. Diesbezüglich tat sich 2013 sogar tatsächlich ein Hoffnungsschimmer auf: der damals neugewählte Papst, der sich nach Franz von Assisi Franziskus nannte und diesen Namen wohl nicht ohne tiefe Überlegung gewählt hatte, so dachten wir, sollte er seinem Namenspatron nacheifern, einen längst überfälligen Umschwung einleiten. Allerdings, ist er nun auch schon wieder so einige Jahre im Amt, und er hat viel für die Menschen getan – aber auf die Tiere bisher leider wieder ziemlich vergessen…
Bis es also so weit ist, dass die Kirche ihr Weltbild gegenüber der tierlichen Schöpfung zu überdenken, werden wir nicht aufhören den kirchlichen Ethikbegriff zu hinterfragen, der sich unerklärbarer Weise doch immer nur auf den Menschen bezieht. Bis es so weit ist, werden wir Jahr für Jahr den Würdenträgern mit der ganzen Kraft unserer Stimme entgegen schreien: Wir sind hier und wir sind laut, so lang die Kirche nicht auf die Tiere schaut!
 
2021 ist nun, genau wie schon 2020, tatsächlich eingetreten, was Repression und angebliche ‚Herabwürdigung‘ in all den Jahren zuvor nicht schafften – wir mussten auch heuer den ‚Kreuzzug für Tierrechte‘ als spektakulärste Groß-Demo der Tierrechtsszene absagen, nachdem dieser als echte Traditionsveranstaltung bereits seit 15 Jahren in Folge stattgefunden hatte!
So ganz ohne ‚Ich sterbe für Deine (Ernährungs-)Sünden‘ darf aber das christliche Osterfest nicht vorübergehen; wir entschieden uns deshalb für einen ‚Kreuzzug Light‘, dann an einem besonderen Ort – wo wir möglichst unauffällig-auffällig auf die Tatsache hinweisen konnten, dass die größten Feiertage der Christenheit gleichzeitig in unfassbare Massaker gegen die Tierwelt münden. Und dass, obwohl der Schöpfer damals unabänderliche Worte mit eisernen Fingern in Steintafeln kratzte: ‚Du sollst nicht töten‘, ist das vielleicht oberste Dogma der Kirche. Dennoch passiert es milliardenfach, und nur darum, weil sich die Menschheit trotz mannigfaltiger anderer Möglichkeiten an Leichenteilen nähren möchte.
Karfreitag, Domplatz in Salzburg. Welcher Ort ist berufener für einen Protest als der nun gewählte, direkt in der Kirchenstadt Salzburg, noch dazu bewusst zur Stunde des Todes von Jesus Christus, in unmittelbarer Sichtweite des Doms?
So versammelten sich also auch in diesem so schwierigen Jahr wieder mehr als ein Dutzend TierrechtsaktivistInnen (mit allerherzlichstem Dank an den VGT Salzburg – https://www.facebook.com/vgt.salzburg/ – für deren andauernde, unerlässliche Unterstützung!!!), um der Rolle des Mitgeschöpfes in der Religion zu gedenken. ‚Du sollst nicht töten‘, lautet doch die unumstößliche Botschaft, und noch mehr vielleicht sogar das absolute Motto der ‚Kreuzzüge‘: ‚Wir kreuzigen Jesus jeden Tag auf ein Neues. In unseren Schlachthöfen!‘
Entgegen allen Ankündigungen meinte es dann auch noch das Wetter gut mit den TierschützerInnen, und während sich Transparente mit Botschaften wie ‚Ich sterbe für Deine Ernährungssünden‘, ‚Tiertransport ist purer Mord. Todsicher!‘ und ‚Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben!‘ im aufkeimenden Wind wiegten, fiel tatsächlich kein einziger Regentropfen während der Kundgebung! ‚Blutige Ostern? Werden Sie VegetarierIn und retten Sie Leben. Jeden Tag!‘, konnte beim Protest ebenso gelesen werden, das dornengekrönte Schwein am Kreuz dabei flankiert von Gevatter Tod und dem blutüberströmten Metzger. Letztendlich breitete ‚unser‘ Jesus seine Arme aus, ‚Seid barmherzig, wie auch Euer Vater barmherzig ist‘, verkündete er, während sich zu seinen Füßen all die gepeinigten Mitgeschöpfe sammelten. ‚Seht das Lamm Gottes‘, verriet so manches Schild, gehalten von AktivistInnen im blutbeflecktem Schafskostüm.
alles lesen
http://www.respektiere.at
Worte, die uns jedes Jahr am Herzen liegen – die RespekTiere Osterbotschaft!

Katastrophe am Meer – EU ist in der Verantwortung! Protest vor dem Spanischen Konsulat! — respektiere

Karim Allah. Elbeik. Zwei Namen. Zwei Schiffe. Und doch viel mehr als das. Namen, welche in die Geschichte eingehen. Ins menschliche Schwarzbuch, gereiht zu den allerschlimmsten Verbrechen des Homo Sapiens. Sie stehen für brutalsten Kapitalismus, für die totale Ausbeutung. Für Gewinnmaximierung der schrecklichsten Art. Für die furchtbarst vorstellbare Tragödie. Und für den puren menschlichen Wahnsinn.
Monatelang waren sie unterwegs gewesen; die eine seit Dezember, die andere seit Jänner. Irrten durch das Mittelmeer, von Hafen zu Hafen. Aufgrund einer unsicheren Diagnose, Blauzungenkrankheit, zur Ziellosigkeit verdammt. Wir schreiben damals über jene Krankheit folgendes Worte: Eine Seuche übrigens, die für den Menschen völlig ungefährlich ist, sogar Fleisch- oder Milchprodukte von erkrankten Tieren könnten problemlos verzehrt werden. Bei den angesteckten Rindern verläuft die Infektion zudem meist relativ harmlos, heilt in leichteren Fällen durchaus auch von selbst wieder aus. Selbstredend gibt es eine Impfung.
Aber: Impfungen kosten Geld. Fotos: blutbefleckte spanische Flagge – alleine aus den zwei Häfen Tarragona und Cartagena werden Schätzungen zufolge zig Millionen ‚Schlachttiere‘ auf Schlepper verladen… Karim Allah, Elbeik. Deshalb zu Geisterschiffen geworden, Schiffe der lebenden Toten. Denn begleitet von nur einer Konstante: dem sicheren Sterben. Todsicher. Buchstäblich.
Aufgrund der Diagnose eines Veterinärs sind die Tiere plötzlich für deren ‚Besitzer‘ ohne Wert. Weniger als das, sie sind zur reinen Belastung geworden. Unverkäuflich. Dazu kostet die Versorgung Geld. Man will sie aber nicht mehr, in Italien wird die Entladung verweigert, in der Türkei. Selbst in Tripolis. In Alexandria. In Spanien, dem Ausgangsland, sowieso. Rien ne va plus. Nichts geht mehr. Tore zu. Schicksal besiegelt. Alle waschen ihre Hände in Unschuld; die Seelenhändler, die Abnehmer, die Landwirtschaft. Die Politik, welche solche unfassbaren Tragödien überhaupt erst möglich macht. Die EU. Dort kümmert man sich lieber um die Biegung von Feldgurken. Um den Durchmesser der Äpfel. Um das Fassungsvermögen von Kondomen. Darin sind sie gut. Bürokraten, Bürohengste und –stuten. Während sie die Tiere völlig im Stich lassen. Wieder und wieder. Suhlen sich noch immer im Spiegelbild, im Euro, während die Mitgeschöpfe längst an ihrer Eitelkeit ersticken. An ihrem Nichtstun. Ist die Krawatte zu eng, kommt zu wenig Blut ins Gehirn. Das Blut ist stattdessen an ihren Händen. Es ist das Blut der Wehrlosesten. Bodenlose Schande. Unser aller Schande.
Die ‚Karim Allah‘ und die ‚Elbeik‘ sind zum Pseudonym für unseren Wahnsinn geworden. Sie haben gezeigt, dass wir im Wimpernschlag des Augenblicks dazu fähig sind, selbst die schrecklichste Vorstellung von ‚Hölle‘ direkt auf die Erde zu verlagern. Im Handumdrehen. Das ganze Ausmaß der zum Himmel stinkenden Anmaßung präsentiert sich vor unseren Augen – und ist doch nur eine Bei-Note der Geschichte. Morgen schon wieder vergessen. Übrigens: wissen Sie, was ‚Karim‘ bedeutet? Großzügig, Edel, vornehm. Menschliche Sprache. Bloße Wörter. Ohne Bedeutung. Eine Aneinanderreihung von Buchstaben, nicht mehr. Genau wie unsere Versprechen von Tierschutz. Karim, der Name ist nicht Programm. Er klingt stattdessen, mit all dem bluttriefenden Hintergrund behaftet, wie purer Hohn. Gemeinsam mit AktivistInnen des Vereins gegen Tierfabriken (www.vgt.at) standen wir deshalb heute vor dem Spanischen Konsulat in Salzburg. Den Tieren eine Stimme geben. Unsere eigene für sie erheben. So laut, dass man sie letztendlich bis nach Spanien hört, und bis nach Brüssel. So lange, bis ‚Mensch‘ endlich zum Nachdenken kommt. Zumindest das sind wir all den Opfern der Gier nach Fleisch bitterst schuldig.
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Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Die GUTE Nachricht – es ist tatsächlich geschafft, Tuky ist in Sicherheit!!! — respektiere

‚Operation Tuky‘
(hier im wörtlichsten Sinne!) ist tatsächlich gelungen – der Süße ist an einem sicheren Ort und schon in wenigen Wochen werden wir ihn nach Österreich holen können!!!
RespekTiere-Newsletter-LeserInnen erinnern sich bestimmt: Tuky, ein wunderschöner Straßenhund, hatte einst großes Glück gehabt. Er traf im Zuge seiner Odyssee in den Bergen Rumäniens nämlich auf Rudi, den so herzensguten alten Mann vom kleinen Caritas-Haus in Nadrag. Dort, vergessen von der Zivilisation, bereitete Rudi ihm ein echts zu Hause, zum ersten Mal in seinem Leben konnte Tuky sich geborgen fühlen. Fast zwei Jahre hindurch ging alles gut; der kleine Streuner war angekommen, hier gehörte er hin, das ringsum war seine Familie. Alleine, die Idylle währte nicht lange: vor Wochen stand das Gesundheitsamt auf der Matte – und der grausame Behördenapparat wartete mit einer Vorschrift auf. Weil Rudi und sein Sohn Marius nämlich Essen für Bedürftige bereiten, rund 80 Personen werden tagtäglich versorgt, dürfe der Vierbeiner nicht mehr bleiben!!! Weg muss er, egal wohin! Werfen Sie ihn doch wieder auf die Straße, ordneten herzlose Beamte an… es ist keine schöne Welt, in der wir leben. Viel zu oft nicht.
Foto: Tuky ist angekommen, in der wunderschönen Rettungsinsel des Schweizer Tierschützers Otto! Dort, im legendären ‚Dog Park‘, darf er bis zu seiner Reise nach Österreich bleiben! Selbstverständlich werden wir noch eingehend über das Asyl berichten, welches ganz nebenbei auch umfassende Kastrationsprojekte betreibt!
Und jetzt begann das verzweifelte Ringen; wir setzten alle Hebel in Bewegung und es tat sich zuerst…nichts. Rein gar nichts. Schlechte Karten für Tuky. Herzzerreißend. Doch dann lichtete sich der Himmel doch noch, und die Sonne trat hervor – Hoffnung in Form von Otto, Otto, jenem Schweizer Tierschützer, der vor vielen Jahren den ‚Dog Park‘ in Lugois gegründet hatte, eine Rettungsinsel, eine Oase umgeben von stürmischer See.
Ein kurzes Gespräch genügt – und der unersetzliche Mitstreiter sagte sofort zu! ‚Tuky kann kommen, wir werden ihn aufnehmen und so lange behalten, bis Ihr ihn abholen kommt!‘ Welche Erlösung lag in diesen !
Worten!!! Einfach nur großartig

Fotos: seine Augen verraten’s – noch ganz unsicher betrachtet er seine neue Umgebung, er versteht die Welt nicht mehr… leider können wir es ihm nicht sagen, aber er hat dennoch einen Lotto-Sechser gezogen. Auf ihn warten nämlich herzensgute Tierschützer in Österreich! Der Transport hin nach Lugois war nun schnell organisiert; Tuky ist mittlerweile auch schon geimpft und kastriert worden. Alles wäre gut – nur, Tuky scheint die Welt nicht mehr zu verstehen! Wie denn auch, mit seiner filmreifen Geschichte! Wieder hat er sein zu Hause verloren, wieder findet er sich in einer – wenn auch gut behüteten – Welt wieder, die ihm völlig fremd ist.
Mit dem einen Unterschied: dieses Mal hat sein langes Warten auf das große Glück eine zeitliche Befristung! Denn auch ein echtes zu Hause haben wir bereits gefunden, ein ganz, ganz wunderbares bei den allergrößten TierfreundInnen mitten in Österreich. Aber auch darüber berichten wir später…. dann, wenn wir ihn abholen, dann, wenn er endgültig ins ‚Daheim‘ gebracht wird! Jetzt freuen wir uns erst mal riesig!!!

Bitte helft uns helfen! Wer Tuky’s Glück unterstützen möchte, wir würden jeden Beistand bitter benötigen! Denn natürlich werden wir für seinen Aufenthalt im Tierheim aufkommen (er muss ja rund einen Monat oder gar länger bleiben, aufgrund der aktuellen Situation und der Inkubationszeit der Impfungen), seine Operation muss bezahlt werden, seine Impfungen und sein Reisepass. Und selbstverständlich werden wir den Transport mit dem RespekTiere-Mobil selbst durchführen. Für Tuky. Dessen Reise nun endlich, endlich ein Ziel hat; die neue Familie wartet schon sehnsüchtig auf den vierbeinigen Schatz!!!
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