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Eselfleisch ist das neue Elfenbein – ein Bericht aus dem Economist!

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Eselfleisch ist das neue Elfenbein – ein Bericht aus dem Economist!

 

Eine wichtige Mitteilung in eigener Sache vorneweg:
In einer Woche, am kommenden Mittwoch, um 9 Uhr vormittags, findet unsere Verhandlung bezüglich des unfassbaren ‚Alm- und Kulturflächenschutzgesetzes‘ statt. Es ist eine öffentlich Prozess, wo dann auch interessierte ZuhörerInnen anwesend sein können!
Also, wer uns direkt vor Ort in dieser Angelegenheit unterstützen möchte, die Verhandlung passiert im Landesverwaltungsgericht in Linz, Oberösterreich, in der Volksgartenstraße 14, und dort im Verhandlungssaal! Datum: 25. April 2018, Mittwoch, Zeit: 9 Uhr!!!
 

Und noch ein Termin: ebenfalls nächste Woche, am Freitag, dem 27. April, findet von 19 bis 22 Uhr in Erding/Bayern ein Vortrag über die Arbeit von RespekTiere statt! Vortragender Tom Putzgruber, Gastgeber hierfür ist die Tierschutzjugend Erding; Austragungsort: Nachbarschaftshilfe Erding, Am Mühlgragen 5, 85435 Erding! Sei dabei!

 

Eselhäute sind das neue Elfenbein

Die chinesische Nachfrage nach den Fellen der Tiere verursacht grassierende Keulungen in Afrika

Esel bilden das Rückgrat vieler Bauerndörfer in Entwicklungsländern. Wenn sich die aktuellen Trends jedoch fortsetzen, muss die verarmte Landbevölkerung weltweit bald ein neues Lasttier für sich finden. Die Anzahl der Tiere hat sich nämlich in vielen afrikanischen Ländern dramatisch verringert: Kenia‘s Eselpopulation beispielsweise ist seit 2009 um die Hälfte auf 900.000 zurückgegangen. Die Hauptursache sind weder Krankheiten noch eine rückläufige Nachfrage nach lebenden Eseln, sondern ein aufkeimender Markt für deren Felle.

 

Foto: Esel werden von den Dörfern Mauretaniens in die Hauptstadt gebracht; dort erwartet sie immer und ausnahmslos ein schweres Schicksal…

Seit alters her haben die Chinesen Ejiao (eine Gelatine, die durch Kochen und Raffinieren von Eselshaut hergestellt und zu einem Tonikum verarbeitet wird), konsumiert. Als das Land in den 1990ern und 2000ern wohlhabender wurde, wuchs die Nachfrage nach dem Produkt, gleichzeitig wurden weniger Esel für Landwirtschaft und Transport benötigt. Infolgedessen gab es 2016 in China nur mehr 5 Millionen Esel, gegenüber 11 Millionen im Jahr 1990. Da Esel relativ schlecht zu Züchten sind, hat China nun nicht mehr genügend Tiere, um seinen Durst nach Ejiao zu stillen. Eine Lösung besteht darin, das Produkt unter Verwendung der Haut anderer Tiere, wie z. B. Schweinen, zu fälschen. Aber einige Hersteller haben jetzt DNA-Tests eingeführt, um sicherzustellen, dass ihr Ejiao echt ist. So bleibt nur eine zweite Möglichkeit, und die besteht darin, Esel aus dem Ausland zu importieren.

 
 

Fotos: oben, hinter diesen unscheinbaren Mauern, vorbei am Wachpersonal, vollziehen sich grausame Schicksale! unten: im Zuge unseres letzten direkten Einsatzes in Nouakchott, Mauretaniens Hauptstadt, entdeckten wir jenen Eselschlachthof – hier sterben tausende Esel, alleine nur wegen ihres Fleisches; dieses wird in Kühltransporten ausschließlich nach China verfrachtet.

China findet seine größten Quellen hierfür in Afrika. In Kenia stieg der Preis eines Esels im letzten Jahr um 325% während eines Halbjahreszeitraums. Von 2011 bis 2016 sank die Anzahl der Esel in Botswana um 60% und in Lesotho um ein Fünftel. Aber Länder auf der ganzen Welt sind von der derzeitigen Entwicklung betroffen. In Kirgisistan, das an China grenzt, und in Indien sank die Eselpopulation allein in den Jahren 2015 und 2016 um ein Fünftel. Kolumbien verlor fast ein Zehntel seiner Esel und Brasilien 5% im gleichen Zeitraum. Einige südamerikanische Esel werden mehr als 1.000 km zum Schlachten transportiert, was die Reichweite der chinesischen Nachfrage zeigt!

Arme Bauern können kaum dafür verantwortlich gemacht werden, ihre Esel für Summen zu verkaufen, die deren Wert als Zugtiere deutlichst übertreffen. Aber in vielen Fällen sind die Verkäufer nicht die tatsächlichen Besitzer. Stattdessen haben Diebe begonnen, Esel zu stehlen, um die steigenden Preise auszunutzen und die Bauern ohne ihre wertvollsten Arbeiter zurückzulassen. Als Reaktion darauf haben etwa 15 Länder Maßnahmen ergriffen, um den Handel mit Eseln zu bremsen, beispielsw eine Verweigerung von Ausfuhrgenehmigungen. Im Jahr 2015 wurde Pakistan das erste Land, das den Export von Eselhäuten verbot. Mehrere afrikanische Länder, einschließlich Botswana, verbieten jetzt Exporte nach China. Das Donkey Sanctuary, eine Wohltätigkeitsorganisation, will den Handel sofort einstellen. Aber da Ejiao in Chinas Mittelschichten sehr beliebt ist, hört seine Regierung nicht zu. Im Gegenteil, im Januar wurde die Senkung der Zollsätze für Einfuhren von Eselshäuten von 5% auf 2% beschlossen.

Quelle: https://www.economist.com/blogs/graphicdetail/2018/03/daily-chart-21

 

Foto: auch dieses Eselbaby blieb alleine zurück; seine Mutter wurde an Fleischhändler verkauft…

Apropos Mauretanien: wir möchten nicht missen uns an dieser Stelle aller-herzlichst bei Ihnen für die so großartige und rasche Unterstützung zur um-fassenden Bekämpfung der grassierenden Eselgrippe zu bedanken! Unser Team konnte schon zahlreiche Esel retten, ausgestanden ist die Seuche aber leider noch lange nicht (siehe Bild; ein vom eitrigen Nasenausfluss gezeichneter Esel) – ein Bericht folgt in kürze!  

 

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39 999 Leben,7 mal im Jahr…

 

39 999 Leben,7 mal im Jahr…

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Am Rande von St. Valentin, einer knapp an der 10 000 EinwohnerInnen-Marke vorbeischrammenden Stadt im westlichsten Niederösterreich, hart an der Grenze zum oberösterreichischen Nachbarn, soll nach den Plänen eines Landwirtes eine brandneue Hühnermastfarm errichtet werden.

Der Bauer wünscht sich an dem am Siedlungsrand liegenden Standort, rund 200 Meter von den nächsten Wohnhäusern entfernt, eine 100 mal 20 Meter große Halle auf seinem Grund und Boden, wo man ab der Fertigstellung in 7 Durchgängen pro Jahr jeweils ca. 39 000 Hühnervögel zu mästen gedenkt (ab 40 000 Tieren hätte der Gesetzgeber eine Umweltverträglichkeitsprüfung verlangt…). Der Abstand zu den Häusern wäre groß genug, um lästige Gerüche von den AnrainerInnen fernzuhalten, so die behördliche Meinung zum geplanten Konzentrationslager, wo dann neben dem Tierleid auch noch ca. 800 Tonnen Hühnermist pro Jahr anfallen werden.

 

Foto: hier soll die besagte Hühnermastanlage gebaut werden; 7 mal im Jahr werden dann nach den Wünschen des Betreibers in einer 100 mal 20 Meter großen Halle fast 40 000 Lebewesen ein kurzes Dasein in absoluter Triste führen…

Angeliefert werden die Küken, falls der Monsterstall Realität wird, mittels 2 LKW’s, die Tierkinder werden dann ein Gewicht von je ca. 45 g haben; nach der Mastperidode von ca. 35 Tagen und nun gut 1,5 kg schwer, holen sie 3 LKW’s ab zur letzten Fahrt (beachten sie bitte, während sich das Gewicht der Tiere mehr als verdreiundreißigfacht hat, sie also auch dementsprechend um diese 3333,33 %-Zunahme (!!!) mehr Platz als bei der Anlieferung benötigen würden, ‚passen‘ sie jetzt ohne Probleme auf nur 50 % zusätzliche Ladefläche…); zusätzlich muss natürlich auch die Futteranlieferung gewährleistet sein, wo das Hühnernahrungsmittel in 2 Silos gepuffert und vollautomatisch nach der Wachstumskurve verfüttert wird (an den letzten Lebenstagen der Hühner rund 6000 kg pro Tag). Dennoch, mit den wenigen und noch dazu nur an ausgewählten Tagen im Jahr benötigten Schwerfahrzeugen, so der Betreiber, wird neben der Geruchs- auch die Lärmbelastung eine nur unwesentliche, minimale sein.

Von der geplanten Mastanlage erfuhren die angrenzenden BürgerInnen übrigens überhaupt mehr oder minder nur durch Zufall; niemand hatte sie in das Vorhaben eingeweiht, wozu auch, schien sich der Ansuchende sowie die Behörde gefragt zu haben. Dass Widerstand drohen würde, war wohl jedermann/frau bewusst, so wollte man die Betroffenen wohl einfach vor vollendete Tatsachen, möglichst knapp vor Baubeginn, stellen.

 
   

Fotos: das Leiden in der Masthölle ist ein vielfältiges; ‚Ausfall‘ vorpgrogrammiert…

Was die Projektbefürworter befürchteten, ist nun allerdings eingetroffen; es hat sich nun nach Bekanntwerden der Pläne schnell eine tatkräftige Bürgerinitiative gebildet!  Auf Rückfrage bei der Bürgermeisterin wurde dieser jedoch gesagt, das Bauvorhaben sei in der Endphase, und selbst wenn die Stadtvorsitzende gegen das Projekt wäre (was Sie offensichtlich nicht ist), würde das keinen Unterschied machen.  Denn: „Es geht um ein laufendes Bauverfahren, bei dem ich als Bürgermeisterin als Baubehörde erster Instanz verpflichtet bin, rein nach baurechtlichen und gesetzlichen Vorgaben zu prüfen und zu beurteilen.“ Aus rechtlichen Gründen dürfe Fr. Suchan-Mayr, wie könnte es anders sein, keine weiteren Auskünfte geben, aber alleine anhand der Ausdrucksweise scheint klar, die ‚baurechtlichen und gesetzlichen Vorgaben‘ stehen dem Baubeginn nicht mehr im Wege…

Die InitiatorInnen denken allerdings nicht ans Aufgeben, der Widerstand wird im Gegenteil sogar zunehmend massiver. Inzwischen haben sie in mühevoller Kleinarbeit eine sehr interessante Internetseite eingerichtet, die sich ‚Gegen Massentierhaltung – Bürgerinitiative St. Valentin‘ nennt. Unter www.wollen-wir-nicht.at sind fein säuberlich alle Daten und Fakten aufgelistet, natürlich findet sich auch die Möglichkeit zur Unterstützung der Initiative mittels einer Unterschrift, sowie der beherzte und so richtige und wichtige Aufruf zum regionalen Einkauf.

Wir haben uns dieser Tage mit einer Vertreterin der Bürgerinitiative getroffen, um zusammen das für die Massentierhaltung vorgesehene Grundstück zu besichtigt und uns dabei einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Mit breitem Grinsen sind uns die großen Plakate an der Stadteinfahrt von St. Valentin aufgefallen, wo in dicken Lettern ‚Tierschutz sollte uns allen ein Anliegen sein‘ geschrieben steht.

 

Ob die Hühnerquälanstalt noch verhindert werden kann, das steht in den Sternen. Einen Versuch aber ist es allemal wert; eine Frage allerdings sollte in dem Zusammenhang gestellt werden dürfen: wird die Anlage tatsächlich hier nicht gebaut, wird sie dann anderswo errichtet? Wird das Tierleid in diesem Falle bloß ‚ausgelagert‘? Auch darüber sollte man nachdenken. Keine Frage, es ist wunderschön, wenn sich BürgerInnen plötzlich gegen Tierleid stellen, es kann gar nicht genug derartige Initiativen geben und wir wollen mehr und immer mehr davon sehen! Ein Gedankengang muss aber erlaubt sein – essen jene, welche die Masthalle verhindern möchten, auch selbst ‚Brathendl‘ und Co vom Diskonter, von Großindustriellen ‚produziert‘ (wo die bunte Werbung ‚glückliche‘ Tiere, echte ‚Landhendl‘, zeigt…), nur, weil diese um eine lächerliche Summe verkauft werden, für einen Preis, der alleine für sich schon einen Judaskuss an das Leben selbst darstellt? Tun sie dies nämlich, ist der Protest zwar noch immer gerechtfertigt und nachvollziehbar, hat in solchem Falle aber relativ wenig mit ‚Tierschutz‘ zu tun; ja, dann läuft der Grundwert sogar in Gefahr bloß instrumentalisiert zu werden. Man schiebt ihn vor, weil man weiß, damit werden die vielleicht eigennützigeren Motivationen (die in diesem Falle natürlich sehr verständlich sind, verstehen Sie uns nicht falsch) übertüncht, das Problem von AnrainerInnen wird über den Mitleidsfaktor hinweg auf medien- und damit gesellschaftsfähig getrimmt.

Es gibt genügend solcher Beispiele – man stellt sich quer, weil eine Massentierhaltung in eigener Nähe errichtet werden soll; wird das Vorhaben später zum Glück verworfen, jedoch wenige Kilometer weiter weg neu geplant, verstummen plötzlich die Gegenstimmen, ganz so, als würden die Tiere am neuen Standort, trotz exakt derselben Voraussetzungen, weniger leiden, ein weniger inakzeptables Schicksal erfahren. Das ist selbstverständlich keinesfalls so, aber ‚dort‘ wird man wenigstens nicht durch etwa üblen Geruch oder des Einbüßens von Grundstückwerten umso schmerzlicher an unseren Verrat am Mitgeschöpf erinnert; eine rein ‚menschliche‘ Reaktion also.

Selbstredend vermuten wir nichts dergleichen hinter der Bürgerinitiative St. Valentin; sollte es Sinn machen und Möglichkeiten geben, werden wir das Begehren mit aller Kraft und, wenn gefragt, auch mit Kundgebungen vor Ort unterstützen!

Ganz in diesem Sinne: Achtung, Achtung, Pressekonferenz mit MMag. Dr. Madeleine Petrovic vor Ort! Samstag, 21.04., ab ca. 10 Uhr!

   

Fotos: Sie entscheiden!

Bewusst sein muss es jedermann/frau: wir alle können in selbige Lage kommen, dass nämlich Großbauern vor unseren Türen eine derartige Tierfabrik planen und umsetzen. Verhindern können wir solche Entwicklungen allerdings schon im Ansatz: indem wir umsteigen auf vegetarische/vegane Ernährung, denn wenn es keine Nachfrage nach tierlichen Produkten gibt, dann wird es auch keine Nachfrage zur Errichtung von derartigen Tier-Konzentrationslagern geben, so viel steht fest, und so einfach ist die Schlussfolgerung!

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Einsatztage in Niederösterreich – von Zieseln, Kröten und Katzenmüttern!

 

 

Einsatztage in Niederösterreich – von Zieseln, Kröten und Katzenmüttern!

Gestern haben wir in einer kleinen Ortschaft im niederösterreichischen Kamptal, in einer kleinen Gemeinde bei Langenlois, ein totes Ziesel entdeckt; das wäre noch nicht etwas so besonders, denn tote Ziesel gibt es leider viele in jener Gegend. Aber dieses ist dennoch ein ganz spezielles: weil es nämlich an einem Standort lag, wo man bisher noch gar keine Ziesel vermutet hätte! Was heißt, so traurig die Tatsache des Todes jenes besagten Ziesels auch ist, der kleine Körper stellt dann aber auch den Beweis dafür dar, dass die wunderhübschen Nager in ein neues Gebiet vorgedrungen sind!

 

Bisher gab es hier schon Gerüchte, seit gut zwei Jahren, manche Leute meinte sie hätten schon welche gesehen, aber so ganz sicher war sich niemand; nun aber wissen wir es mit Gewissheit! So paradox es also auch klingt, der Tod dieses Ziesels ist durch den Beweis der Präsenz auch ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft. Aussterben geht ganz leise vor sich, wenn die betroffene Art aber im Begriff ist neue Regionen für sich zu erobern, könnte dies ein lauter Aufschrei, der Schrei nach Leben sein!!!

Deshalb birgt die Aufnahme zwei völlig konträre Seiten in sich; sie steht zum einen für die Vergänglichkeit, zum anderen aber auch für den Fortbestand einer Art, deren Population eine stark schwindende ist!

Apropos Ziesel – jedes Jahr um diese Zeit sind wir im Raum Krems unterwegs, um neben der Krötenwanderungs- auch die ‚Danke‘-(fürs Langsamfahren)Schilder für die kleinen Nager zu überarbeiten, reparieren und schließlich an den Straßen der Region aufzustellen. Auch der ‚RespekTiere-Naturlehrpfad‘ in Kammern bei Langenlois brauchte eine dringende Überarbeitung, hatten die Stürme im letzten Herbst und Winter doch schwere Schäden angerichtet! Nun ist alles vorbereitet, wir hoffen viele Menschen informieren sich am Lehrpfad und noch mehr beachten die Verkehrsschilder für die Ziesel, sodass unser Transparent ‚Trotz Roter Liste – auf NÖ-Straßen überrollt‘ im nächsten Jahr nicht mehr notwendig sein wird!

 
   
   
 

Fotos: Demo für die Ziesel, Tom und ‚Papa-Putz‘ bei der Arbeit!

Die Krötenwanderungen neigen sich für 2018 dem Ende zu; gerade jetzt aber ist unentwegter Dauereinsatz überlebenswichtig für die so wunderbaren kleinen Tierchen. Während an einer der beiden von RespekTiere betreuten Strecken in Niederösterreich, jener mit geringerer Seehöhe, die Wanderung fast abgeschlossen ist, sind wir an der anderen noch immer mittendrinn.

 
   
   

Weil wir uns so darüber freuen, müssen wir es in die Welt hinausrufen: dort konnten wir alleine in den letzten drei Tagen 1530 Kröten sicher über die Straße bringen!!!

 

Ein vollständiger Bericht über das Krötenwanderjahr 2018 folgt in Kürze!

alles lesen …

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Unfassbar – jetzt ist es tätsächlich Realität: am 24. April steht ein RespekTiere-Aktivist als erster Tierschützer Österreichs wegen Verletzung des ‚Alm- und Kulturflächenschutzgesetzes‘ vor Gericht!

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Unfassbar – jetzt ist es tätsächlich Realität: am 24. April steht ein RespekTiere-Aktivist als erster Tierschützer Österreichs wegen Verletzung des ‚Alm- und Kulturflächenschutzgesetzes‘ vor Gericht!

Das eigentlich Unfassbare ist nun tatsächlich eingetroffen: erstmals steht ein Tierschützer in Österreich wegen des heftig umstrittenen ‚Alm- und Kulturflächen-Schutzgesetzes‘ vor Gericht – und es trifft gleich einen RespekTiere-Aktivisten!

Welche immense Gefahr sich aus dieser nur auf den ersten Blick vielleicht fast alltäglichen Anzeige für zukünftige Tierschutzaktivitäten ergibt, möchten wir in den nächsten Zeilen gerne erklären. Ziel jener von der ÖVP-FPÖ-Regierung inszinierten Vorlage ist es nämlich, den LandwirtInnen völlig freie Hand in deren Tun zu geben und die KritikerInnen einer intensiven Landwirtschaft (Tierqualindustrie) von vornherein jegliche Möglichkeit zu berauben, gegen Tierquälerei, so offensichtlich diese dann auch ist, einzuschreiten! Es soll aber noch viel schlimmer kommen, denn geht es nach Kanzler Kurz und Co, wird plötzlich nicht nur das Filmen sondern sogar das bloße Veröffentlichen von Fotos aus Stallanlangen zur Straftat! Täter werden also zu Opfern erklärt, dagegen jeglicher Aufdeck-Journalismus kriminalisiert. Kurzum: die Partei der Bauern und jetzige Regierungspartei, die ÖVP, gibt an ihr Klientel die Parole aus: Wenn Ihr Tiere quält, macht nix, wir beschützen euch vor den bösen TierschützerInnen!

 

Foto: der angeklagte Tierschützer bei einer eiligen Aktion direkt am Tatort; die Gesichter der weiteren AktivistInnen sind zum Schutz vor zusätzlicher Repression unkenntlich gemacht!

Vielleicht kennen Sie die Vorgeschichte; im Sommer letzten Jahres hatten wir von einem Hof im oberösterreichischen Innviertel gehört, wo schreckliche Zustände herrschen sollten. Natürlich machten wir uns postwendend auf den Weg, und das war auch gut so. Denn die Erzählungen stellten sich gar noch als untertrieben heraus. Fakt ist, der Bauer erhielt in Folge unserer Anzeigen massive Auflagen, die schreckliche Tierhaltung in mehreren Bereichen wurde in verschiedenen Medien angeprangert. Fakt ist ebenfalls, durch eine glückliche Fügung des Schicksals hatte uns der Bauer damals selbst seinen Hof gezeigt, er hatte keine Einwände gegen das Fotografieren kommuniziert, und weil er an einem zweiten Tag unseres Besuches sehr beschäftigt war, meinte er kurz: ‚Ihr kennt ja den Weg; geht selbst zu den Tieren, ich kommen dann nach‘.

Im Nachhinein stellte er die Situation allerdings völlig anders dar, ganz so, als ob wir uns unerlaubten Zutritt zum Hof verschafft hätten. Und jetzt, im erbärmlichen Versuch seinen Rachedurst an den TierschützerInnen zu stillen, kommt ihm auch noch der Gesetzgeber zu Hilfe, indem ein verabscheuungswürdiger Paragraf (zurzeit in Ober- und Niederösterreich – wie könnte es anders sein, die christlich-sozialen ‚schwarzen‘ Hochburgen – bereits Realität, von der neuen Regierung bald für ganz Österreich angedacht) zur Anwendung kommen soll, ein Paragraf, der in dieser Form so völlig unfassbar für sich steht: das besagte, im Zusammenhang zutiefst verabscheuungswürdige ‚Alm- und Kulturflächenschutzgesetz‘, welches aufgesetzt wurde, um schon in naher Zukunft das Filmen und Fotografieren in landwirtschaftlichen Betrieben nicht nur untersagen, sondern von Beginn – also dem Auslösen der Fotokamera – bis zum Ende – dem Veröffentlichen von Bildern aus Tierquälanstalten – unter Strafe stellen möchte! Die in ihrer letztendlichen Auswirkung ungeheure neue Gesetzesvorlage wird bagatellisiert, indem man behauptet, sie wäre alleine aus Überlegungen zum Schutz der Tiere in den Ställen entstanden, weil damit das Betreten solcher und in Folge das Hineinschleppen von Viren oder Bakterien unterbunden werden würde (wer allerdings die allermeisten der Stallungen gesehen hat, welche wir dokumentierten, der/die weiß dann auch, dass die Gefahr ‚etwas‘ aus solchen Gehöften mit herauszuschaffen wohl wesentlich größer ist als umgekehrt)…

 
   
   

Fotos: wegen des Festhaltens dieser unfassbaren Zustände stehen wir vor Gericht! Aber wer wenn nicht die TierschützerInnen des Landes sollen sonst derartige Missstände aufzeigen? Die Behörden? Dann bitte bedenken Sie: ein Tiernutzbetrieb wird in Österreich statistisch gesehen nur alle 50 Jahre einmal kontrolliert…

Fakt ist, wird das Gesetz wie von der österreichischen Regierung geplant flächendeckend eingeführt, wird die Zukunft für die Tiere in den ‚Nutz’tierställen eine noch düstere, weil es dann für mitfühlende Menschen zum Drahtseilakt ausartet, Gesetzesübertretungen aufzudecken. Wenn jedes Veröffentlichen von unhaltbaren Bedingungen direkt in die Kriminalisierung für die AufdeckerInnen führt, verbunden mit hohen Geldstrafen, der Chance beraubt, die Öffentlichkeit zu informieren, dann ist das ein absoluter Freibrief für Tierquälereien. Österreich, einst ein Musterland des Tierschutzes, soll, nehmen Sie uns beim Wort – auf Betreiben einer Bauernpartei, der ÖVP, zum absoluten Schlusslicht im Tierqual-Aufdeck-Journalismus in Europa werden. Mit Freibrief ausgestattet, ist Rot-Weiß-Rot dann DAS Paradies für TierquälerInnen, mit direktem Schutz von ‚ganz oben‘ ausgestattet!

Dagegen gilt es die Stimme zu erheben! Wenn sich also Gericht und Behörde am 24. April, dem Tag der Verhandlung, derart selbst erniedrig, dass das Bußgeld für den Tierschützer bestätigt wird, dann brechen wahrhaft finstere Zeiten an. Selbstredend werden wir mithilfe des unvergleichlichen Tierrechtsanwaltes Dr. Bernd Haberditzl alles versuchen, um diesen Totalangriff auf sämtliche Werte bezüglich eines erfolgreichen Tierschutzes noch im letzten Moment abzuwehren. Halten sie uns bitte die Daumen, in unser aller Interesse!!!

   

Übrigens: erst diese Woche hat ein Abgeordneter der Liste Pilz im österreichischen Parlament von der zuständigen Ministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) ‚mehr Transparenz in den Ställen‘ gefordert; der Grund: man weiß, dass in Deutschland jährlich 13 Millionen Schweine direkt in der Tierkörperverwertung landen, weil sie den Bedingungen in der Massentierhaltung nichts entgegenzusetzen haben; wie aber verträgt sich ‚mehr Transparenz‘ in den Ställen mit einer angedrohten Verurteilung, wenn doch nur genau diese Transparenz zu schaffen versucht worden ist, noch dazu mit Zustimmung des Landwirten???!!!

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Krötenwanderung am Höhepunkt! Zieseldemos im Bezirk Krems!

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Krötenwanderung am Höhepunkt! Zieseldemos im Bezirk Krems!

Die Krötenwanderung hat ihren Höhepunkt erreicht! Seit 9 Tagen sind wir an ‚unseren‘ beiden Strecken in Niederösterreich (Scheibenhof bei Krems sowie Haitzendorf/Krems) im Dauereinsatz! Weit mehr als 4000 Kröten haben wir bisher sicher über die Straßen gebracht – und nun setzt langsam auch die Rückwanderung ein! Wer noch mithelfen möchte, bitte meldet Euch unter info@respektiere.at und rettet Leben, jeden Abend auf direkteste Art und Weise!

 

An dieser Stelle gilt ein ganz besonderer Dank den Straßenmeistereien Langenlois und Krems, welche uns nach den jahrelangen Interventionen bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft mit dem Aufstellen von perfekten Krötenzäunen eine unfassbar wichtige Unterstützung geleistet haben!!! Ein Fakt übrigens, welcher uns einmal mehr beweist, wie wichtig es ist niemals nach- oder gar aufzugeben – oft in der Vergangenheit hatten wir überlegt, einfach mit den zur Verfügung stehenden Mitteln weiterzuarbeiten, weil die Verhandlungen mit der Zuständigkeit zwischendurch immer wieder derart zäh verliefen, dass Stillstand schon als Fortschritt angesehen werden musste. Letztendlich aber, nach einer letztjährigen großen Sitzung mit allen beteiligten Parteien und einer anschließenden Begehung der beiden Wanderstrecken – wo sämtliche involvierte Parteien an einem Stang zogen und dadurch ein äußerst fruchtbarer Konsens schafften – wurde uns (nicht uns, vielmehr den Kröten; nebenbei, das Aufstellen von Schutzzäunen ist zum einen ein Akt der Menschlichkeit, das mindeste, was für für die Amphibien tun können, und zum anderen auch in den EU-Gesetzen als Verpflichtung wiedergegeben, das sollte nicht vergessen werden!!!) die Unterstützung endlich, endlich, endlich zugesagt! Wie viele Leben gut aufgestellte Krötenzäune retten, wir brauchen darüber wohl keinen Gedanken verlieren; sicher ist, egal wie bemüht man ungeschützte Wanderstrecken entlanggeht, ist es unvermeidbar, dass viele Kröten hinter oder vor den RetterInnen auf die Straße springen und vom nächsten Fahrzeug erfasst werden!

 
   
   
 

Wenn Ihr von ungeschützten Krötenwanderungen in Eurer Nähe wisst, bitte macht Euch auf und helft den wunderbaren Tieren! Wir sind gerne mit Rat und Tat an Eurer Seite!!!

Auch die Ziesel sind erwacht! Ziesel, wer von den kleinen Nagern noch nie etwas gehört hat, sind eine aussterbende Tierart, welche noch in den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts so stark verbreitet war, dass manche Gemeinden sogenannte ‚Schweifprämien‘ bezahlten, also Bares für jeden vorgelegten Zieselschweif…

Heute ist die Situation eine gänzlich andere; Ziesel stehen längst auf der ‚Roten Liste‘ und ihr Sterben geht ungebremst weiter – auch darum, weil die letzten Vorkommengebiete in Niederösterreich und im Burgenland immer mehr zu isolierten Inseln werden, wo ein ‚Blutaustausch‘ zunehmend schwieriger wird. Das zweite Hauptproblem: Ziesel haben bei der lokalen Bevölkerung einen schlechten Ruf, weil sie angeblich Weinreben oder gar -stöcke anknabbern (Weingärten sind ein bevorzugtes Aufenthaltsgebiet der putzigen Tierchen); wahre Horrorgeschichten werden erzählt, wo ganze Weinkeller aufgrund von Unterminierung durch Zieselbauten eingebrochen sind, von massivsten Ernteausfällen in verschiedenen Bereichen ist oft die Rede, und sogar vollkommen aus der Luft gegriffene Geschichten wie ‚Urinieren auf die Weintrauben, worauf diese absterben‘ machen die Runde. Eines haben die Schilderungen allerdings allesamt gemein – die Betroffenen sind stets ‚Bekannten von Bekannten‘, denn tatsächlich ist der von den Zieseln angerichtete Schaden ein übersehbarer; nebenbei, passiert einmal wirklich etwas, so ist die Schadenssumme meist gedeckt, weil die Nager eben unter Schutz stehen und Geschädigte aus öffentlicher Hand entschädigt werden. Was aber viele, viele Menschen nicht davon abhält, ihnen dennoch im Geheimen nachzustellen, sie zu vergiften, die Baue zu überschwemmen, sie brutal zu erschlagen oder zu überfahren, wo immer sich die Möglichkeit bietet. Ja, besucht man einen lokalen Heurigen oder ein Gasthaus und schneidet das Thema an, wird ‚Mensch‘ sehr schnell bewusst, das Töten von Zieseln wird nicht einmal als Kavaliersdelikt gesehen, sondern vielmehr als Notwendigkeit, wo die Täter dann oft voller Stolz von teils absurden Tötungsmaßnahmen zu reden wissen…

 

Warum das so ist? Weil, was für eine erbärmliche Ansage, ‚es eben immer so war‘, weil schon der Vater vom Vater die Nager mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gejagt hat, weil schon hundert Jahre zurück massive Ernteausfälle heraufbeschworen worden waren, an welchen – egal wie sich die Sachlage auch immer darstellte – nur die Ziesel Schuld sein konnten… Außerdem: ‚Schaut doch mal, es gibt doch soooo viele davon‘, hören wir immer wieder; allerdings, liegt es an der Kleinkariertheit mancher Geister oder einfach nur an der Unfähigkeit, die Situation im Ganzen zu betrachten, dass ein gehäuftes Vorkommen nur mehr in isolierten vereinzelten Regionen stattfindet, das Ziesel schon in wenigen Jahren endgültig als ausgestorben gelten könnte, daran denkt man nicht!

Bisher hat es niemand geschafft, das Ziesel als Maskottchen, als lebender Beweis einer intakten Natur, als Tourismusmagnet, in den Köpfen der Bevölkerung zu etablieren. Warum eigentlich? Die Tierchen sind extrem ansehlich, zeigen alsbald wenig Scheu, sind eine derartige Seltenheit in Europa geworden, dass jede Region, wo sie noch vorkommen, größten Stolz zeigen müsste und sie als Aushängeschild positionieren könnte. Genau in diesem Punkt gibt es große Reserven, und genau hier sind wir gefordert, ein Umdenken zu schaffen! Tierrechtsarbeit in Reinkultur also!

 


Seit 2012 kämpfen wir vor Ort für die kleinen Nager; viel haben wir geschafft, das Thema ist in allen Medien ein präsentes (nicht zuletzt durch unsere Kundgebungen, wie zum Beispiel das Auslegen toter Tiere vor der Landesregierung in St. Pölten). Im Kremser Raum dürfen wir seit Jahren entsprechende Infoschilder aufstellen, und auch die Behörde hat an den Straßenrändern nicht zu übersehende Hinweistafeln errichtet.

 

Dieser Tage konnte dann wieder Gevatter Tod am Straßenrand erblickt werden, ein Transparent mit der Aufschrift ‚Trotz Roter Liste – auf Niederösterreichs Straßen überrollt‘ vor sich haltend. Der Auftritt sollte die Menschen an eine Tatsache erinnern: Aussterben ist für immer…

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Die ‚Eselgrippe‘ grasiert wieder in Mauretanien – bitte helfen Sie uns helfen!!!

 

Die ‚Eselgrippe‘ grasiert wieder in Mauretanien – bitte helfen Sie uns helfen!!!

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Wir brauchen einmal mehr dringenst Ihre Hilfe – in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott grassiert wieder die ‚Eselgrippe‘, wie fast jedes Jahr um diese Zeit!

Die hochgradig ansteckende bakterielle Infektionserkrankung, ausgelöst durch den Erreger Streptococcus equi, ist genau wie im letzten Jahr zu einer regelrechten Epidemie angewachsen. Die Bakterien werden über die Atemluft, den Speichel und den Nasenausfluss übertragen. Dabei stellen sich die örtlichen Gegebenheiten als Paradies für die Bazillen heraus – stehen die betroffenen Tiere doch meist Gesicht an Gesicht, während sie auf die nächste Beladung warten… In vielen Fällen ist aber auch der Mensch selbst Überträger, dann, wenn er nach Kontakt mit betroffenen Tieren (die aufgrund der langen Inkubationszeit von fünf bis 10 Tagen oft noch keine Krankheitssymptome zeigen) seine eigenen anfasst – und das passiert in den Esel-Einsatzbereichen natürlich andauernd.

 

Foto: ist ist wirklich zum Weinen – als ob die Esel in Mauretanien nicht schon genug zu leiden hätten, grasiert jetzt auch wieder die ‚Eselgrippe’…

Zu den häufigsten Symptomen zählen grünlich-gelber oder eitriger Nasenausfluss, Fieber, Müdigkeit, Husten und eine fühlbare Schwellung der Lymphknoten. Ist ein Esel infiziert, bewirkt die Erkrankung eine zunehmende Lethargie, der Appetit sinkt auf null. Während Equiden unter ‚normalen‘ Verhältnissen oft nicht einmal Antibiotikum zur Gesundung brauchen (Quarantäne ist aber unbedingt erforderlich), sieht die Sachlage für die Esel Mauretaniens leider wieder ganz anders aus. Aufgrund des allgemein schlechten Gesundheitszustandes, ein ohnehin völlig überstrapaziertes Immunsystem, sterben sehr viele der erkrankten Tiere – man geht von ca. 50 % aus – einen langsamen und qualvollen Tod.

   

Fotos: links, hochgradig infizierter Esel; rechts: auch bei unseren Vor-Ort-Einsätzen mit dem Team entdecken wir immer wieder grippekranke Esel – hier verabreicht Dr. Facharani lebensrettendes Penicillin!

 

Foto: unter diesen Bedingungen verbreiten sich Krankheiten natürlich nahezu ungehemmt; viele Tiere auf engem Raum, Kopf an Kopf, Nahrungsaufnahme aus selbigen noch dazu schmutzigen Gefässen…

Deshalb gilt es nun schnell zu handeln – unser Team benötigt spezielle Medikamente, aber sind diese verfügbar, gestalten sich die Heilungschancen recht gut!

 

HELFEN WIR DEN ESELN SPRICHWÖRTLICH WIEDER AUF DIE BEINE  – ZUSAMMEN SCHAFFEN WIR DAS!!!

Bitte helfen Sie uns helfen! 1 Flasche des benötigten Penicillins kostet rund 15 Euro, sie kann dann bis zu 10 Eseln das Leben retten! Aber unsere Mannschaft behandelt mindestens 1000 Esel im Monat, wo dann die Extra-Kosten in den Himmel schnellen…

Wir bitten deshalb um Ihre Unterstützung, jeder Euro zählt! Für nur wenig mehr als 1,5 Euro kann einem Esel die entsprechende Menge des lebensrettenden Penicillins verabreicht werden! Bitte vermerken sie Ihre Spende mit dem Kennwort ‚Eselgrippe‘, damit stellen Sie sicher, dass Ihre Unterstützung zu 100 % für die Bekämpfung der Krankheit eingesetzt wird! Wir bedanken uns von ganzem Herzen!!!

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12. RespekTiere-Kreuzzug für Tierrechte – was für eine energiegeladene Veranstaltung!!!

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12. RespekTiere-Kreuzzug für Tierrechte – was für eine energiegeladene Veranstaltung!!!

Unser 12. Kreuzzug für Tierrechte ist schon wieder Geschichte! Wie in jedem Jahr am Karsamstag sind wir also auch heuer wieder mit unseren dornengekrönten Tiermasken und den riesigen Kreuzen durch belebte Gassen, dieses Mal erneut durch die Linzer Altstadt, gezogen. Warum die Traditionsveranstaltung so oft in Linz stattfindet, ist schnell erklärt: weil die Stahlstadt zentral liegt – AktivistInnen ob aus Wien, Graz oder Salzburg kommend, nicht eine extrem lange Anreise haben, weil sich die Fußgängerzone regen Besuches erfreut und zudem gespickt ist mit kirchlichen Einrichtungen, sich alleine deshalb hervorragend für die Aktion eignet – und vor allem, weil wir in Linz mit den vielleicht allerbesten Tierrechtsgruppen Österreichs so ganz hervorragend zusammenarbeiten! 🙂

 

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle auch wieder der Linzer Polizei, die mit gut einem Dutzend BeamtInnen und mehreren Fahrzeugen bereits lange vor dem Demomarsch am Treffpunkt, dem Linzer Volksgarten, auf uns wartete; sie bewies dann auch einiges an Geduld, bis wir all unsere Demosachen in perfekte Order gebracht hatten und losziehen konnten!

Es sollte dann wieder eine unfassbar energiegeladene Veranstaltung werden; das einzige Manko: der Wettergott hatte es dieses Mal nicht so gut mit uns gemeint. In Fakt war es sogar bitter kalt, Ostern so früh wie kaum jemals zuvor im Jahr, mit Temperaturen um die 8 Grad, und um das Ganze nochmals zu dramatisieren erschwerte strömender Regen den langen Weg durch die Altstadt!

 
   
 
 

Rund 35 TierrechtsaktivistInnen beteiligten sich am bunten Zug, trotz des wirklichen ‚Spielvertreibers‘ Wetter (wenn es wärmer und vor allem trockener gewesen wäre, ganz sicher wären wir viele, viele mehr gewesen), wo bald ein echtes Fahnenmeer aus Transparenten mit Aufschriften wie ‚Wir sterben täglich für Eure Ernährungssünden‘, Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben‘, oder ‚Wir kreuzigen Jesus jeden Tag auf ein Neues – in unseren Schlachthöfen!‘ den immer faszinierten PassantInnen entgegenwehte. Die drei KreuzträgerInnen, Kuh, Schwein und Huhn in Dornenkrone, schleppten die gut 2,50 Meter großen, schweren Relikte hinter sich her, kunstblutübergossen; ein Metzger, vor Scham über sein tägliches Tun treffend hinter einer Gevatter-Tod-Maske versteckt, in voller Arbeitsmontur, trieb die ‚Nutz’tiere auf den letzten Weg, und Gevatter Tod begleitete den traurigen Zug. Dahinter eine Aktivistin im Schafskostüm, ein Schild vor sich tragend ‚Seht, das Lamm Gottes‘, ebenfalls blutübergossen…

 

‚Die Kirche ist schuldig, die Kirche macht mit – auf Kosten der Tiere ein Mordsprofit‘, schallte es alsbald durch die Gassen, ‚Tiere haben Rechte – Fleisch ist Mord‘, sowieso. Immer wieder sollte der Zug unterbrochen werden, wo dann ein ehrgeiziger Aktivist im Hasenkostüm den Fleischkonsum betreffende Nachrichten verlas, ein Text mit derart vielen Daten und Fakten bespickt, dass wohl die allermeisten der durchwegs gespannten ZuhörerInnen sich lange später noch Gedanken über das Gesagte gemacht haben dürften! Der Lautstärkenpegel ebbte über gut 1,5 Stunden nicht ab, im Gegenteil, bei den zahlreichen Zwischenstopps vor Kirchen, vor Mc Donald’s, Nordsee oder insbesondere KleiderBauer steigerten sich die Chöre zur ohrenbetäubenden Anklage! ‚Die Kirche ist schuldig, die Kirche macht mit, auf Kosten der Tiere ein Mords Profit‘, war da zu hören, oder ‚Wir sind hier und wir sind laut – solange die Kirche nicht auf die Tiere schaut‘, welches sich mit ‚Wir sind hier und das ist gut – weil die Kirche nichts für die Tiere tut!‘ abwechselte. Im Trommelwirbel wurde das Tempo stetig gesteigert, eine enorm energiegeladene, bunte, laute Prozedur nahm die Innenstadt den Nachmittag über buchstäblich unter Beschlag – einfach wunderbar! Es ist so unfassbar schön, so viele Menschen, noch dazu sehr viele davon in allerlei Tierkostümen, gemeinsam durch die Straßen ziehen zu sehen, alle auf ein Ziel fokussiert: die nicht mehr länger tolerierbare menschliche Allmacht gegenüber ‚Tier‘ endlich, endlich, endlich zu brechen und einen neuen Weg zu finden, mit unseren Mitgeschöpften künftig friedlich umzugehen…

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Österereichs spektakulärste Tierrechtsdemo – JETZT IN LINZ!!!

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Österereichs spektakulärste Tierrechtsdemo – JETZT IN LINZ!!!

Der mittlerweile 12. RespekTiere-Tierrechts-Kreuzweg startet JETZT!!!
Wer in und um Linz wohnt, arbeitet oder gerade seine Zeit verbringt – kommt vorbei! Die Prozession startet beim Volksgarten und wird uns quer durch die Landstraße führen! Vorbei an Mc Donald’s, Nordsee, KleiderBauer und co, Endkundgebung dann am Martin-Luther-Platz vor der Martin-Luther-Kirche!
 

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diese Hunde brauchen uns – sooo dringend! Rumänien, der Einsatz!

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diese Hunde brauchen uns – sooo dringend! Rumänien, der Einsatz!

Allen Unkenrufen zum Trotz ist er zurückgekehrt, der alte Mann aus dem Norden, und mit ihm eine Legendschaft seiner Armee. Myriaden von klitzekleinen Kriegern, in Form von Schneekristallen sind sie ausgezogen und haben weite Landstriche vor allem im Osten erneut in sanftes Weiß gepackt. Mit seinem eisigen Atmen hat er auf dem weiten Weg aus der sibirischen Steppe immer in Richtung Westen die Temperaturen in den Keller getrieben und so überzieht erneut blankes Eis die sich bereits nach Frühjahrssonne sehnenden Bäche und Seen. Noch ist kein Ende seiner Regentschaft in Sicht, er zwar gebückt und von den Zeiten gezeichnet, steht noch immer wie ein Bollwerk gegen das dunkle Firmament, der wärmeren Jahresperiode eine Bastion der Stärke entgegenhaltend.

 

Foto: Gevatter Frost hat den Osten wieder fest im Griff – zum Leidwesen der schwächsten der Gesellschaft, der Straßenhunde…

Mitten hinein in diese unwirtlichen Bedingungen erreichte uns ein Notruf aus dem Karpatenland, Frau Oprea und ihre rund 150 Schützlinge benötigen händeringend Unterstützung – die Nahrungsvorsorge hat einen beängstigenden Tiefstand angenommen, und so haben wir wieder einmal alle Hebel in Bewegung gesetzt, um zum wiederholten Male das orange RespekTiere-Mobil bis an die Grenze der Belastbarkeit mit Hilfsgütern, vor allem in Form von Hundefutter, zu beladen. Fast 800 kg haben wir gesammelt, mit Ihrer unverzichtbaren Hilfe, dazu kommen Dutzende Kisten und Schachteln mit Dingen des täglichen Bedarfs, fein säuberlich in den Laderaum aufeinander schlichtet. Auch auf die persönlichen Bedürfnisse der alten Dame haben wir Bedacht genommen, extra für sie sind Hygieneartikel aller Arten sowie Grundnahrungsmittel sicher verstaut! Warme Kleidung für die alte Dame und für ihren tapferen Helfer sind ebenfalls dabei, und so starten wir doch frohen Mutes den weiten Weg in den Osten, der Kälte des Winters, aber gleichermaßen auch der Wärme des Herzens entgegen.

 

Foto: ein Teil des Ladegutes wartet auf die Verladung!

Wieder einmal hat Günther neben mir im vollbeladenen Van Platz genommen. Wir haben nun schon so manche Strapazen gemeinsam bewältigt, und genau so soll es auch dieses Mal sein – ein eingespieltes Team, welches dorthin Hilfe bringt, wo sie am dringensten benötigt wird! Allerdings gehen wir die Reise dieses Mal dann unter ‚verschärften Bedingungen‘ an, denn leider scheint der Zahn der Zeit langsam aber sicher auch an uns zu nagen! 🙂 Beide leiden wir nämlich an auf- und abschwellenden Schmerzen, bei mir sind die Bandscheiben auf ein Weiteres beleidigt, bei Günther eine angeknacksten Rippe – so freuen wir uns nicht wirklich auf die Entladung, wo es dann gilt alleine 800 kg an Hundenahrung an den ihr bestimmten Ort zu transportieren…

 

Foto: Mama Putzgruber wie immer eine unentbehrliche Helferin beim Beladen!

Problemlos wie immer meistern wir die Fahrt auf der perfekt gestalteten West-Autobahn durch Österreich hindurch; während Salzburg noch im Schnee versinkt, wird es im niederösterreichischen und burgenländischen Flachland zunehmend apper, nur mehr letzte Reste des flauschigen Weißes kämpfen gegen die langsam noch oben kletternden Temperaturen an. Allerdings bläst der für diese Region typische kalte Ost-Wind, und jener hat es in sich, erste Frühlingsgefühle nicht nur im Zaum zu halten, sondern diese schon im Keim zu ersticken!

Unser Mobil schnurrt zufrieden, der Motor scheint sich trotz des gewaltigen Gewichtes im Laderaum kaum anzustrengen. Hin und wieder, besonders die Anhöhen hinauf, verliert er etwas an Kraft, wie könnte es aber auch anders sein: der Sprinter ist kein Rennwagen, vielmehr Partner, einer jener mechanischen Gefährten, deren Hilfe so absolut unverzichtbar ist. Mehr als 70 000 Kilometer haben wir nun schon alleine mit ihm zurückgelegt, ob nun über montenegrinische Bergpässe, Albaniens Albtraumstraßen, bosnische Schlaglochbahnen oder türkische Feldwege, ja selbst im tiefsten bulgarischen Hinterland, immer hat er sich als perfektes Fahrzeug erwiesen, als höchst fehlerunanfällig bewährt.

Bald, bei nun plötzlich strahlendem Sonnenschein, queren wir die Bundeshauptstadt, tauchen in die pannonischen Ebenen ein. Windräder an beiden Seiten der Fahrbahn, wie stählerne Riesen drehen ihre Räder einsame Runden, begleitet nur vom beleidigten Zischen der zerschnittenen Luft, tauchen auf, jedes Mal scheinen sie mehr zu werden. Sie, ein Synonym für grüne Energie, verunstalten das einst freie Land, nun, da selbst der Wind besiegt, gleicht das gesamte Umfeld einem riesigen Industriepark. Die stählernen Kolosse und ihre Fundamente sind hässliche Wunden in der Landschaft, ohne Zweifel, aber leider fehlt es uns Menschen wohl an Alternative zur Gewinnung von Energie. Und so werden wir weiter bauen, bis auch der letzte Fleck freier Natur seiner Jungfräulichkeit auf alle Zeiten beraubt ist…

 

Wieder, wie fast immer bei den Ostfahrten, halten wir kurz vor der Grenze; im burgenländischen Neusiedl erwarten uns einmal mehr die so herzensguten Mitstreiterinnen Doris Kummer und Monika Kugler, beide haben erneut ihre Wagen mit von ihnen gesammelten und zugekauften Hilfsgütern vollbeladen! Wirklich unfassbar toll!

Mit Müh und Not bringen wir die vielen Dinge im Sprinter unter, nochmals 60 oder mehr kg Hundefutter, dazu Decken und Pölster, Konservendosen und Nahrungsmittel für Frau Oprea, sowie einige Säcke an Kleidung für die Menschen, all das ist schnell geladen. Nach einer festen Umarmung müssen wir aber auch schon weiter, die Zeit läuft und so setzen wir den Weg fort, winken den beiden wirklich großartigen Tierschützerinnen ein letztes Good-Bye durch das geöffnete Seitenfenster!

 

Foto: Doris und Karin, die beiden Unentbehrlichen!

Die ungarische Grenze, nach dem teuren Vignettenkauf, passieren wir hastig und zielstrebig; ein schneller Kaffee noch, dann verschwindet der heimatliche Horizont langsam im Rückspiegel; fast können wir sie nun schon fühlen, die Vorfreude Frau Opreas, sowie den langsam aufkeimenden Hoffnungsschimmer auf volle Mägen in ihrer Hundertschaft!

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150 hungrige Hunde – mittendrinnen im Hilfseinsatz in Rumänien!

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150 hungrige Hunde – mittendrinnen im Hilfseinsatz in Rumänien!

Was für Tage – wir sind mittendrinnen im neuerlichen Hilfseinsatz in Rumänien!
Die Hunde von Frau Oprea brauchten wieder unsere Unterstützung – und so trotzen wir im Moment dem tiefsten Winter im Karpatenland! Großer Bericht folgt in Kürze!

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