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Proof of Life aus Bulgarien – von Protesten und Tragödien! — respekTiere

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Proof of Life aus Bulgarien – von Protesten und Tragödien!
Wir sind noch immer in Bulgarien – und es gibt sooo viel zu erzählen! Es sind unfassbar intensive Tage, die wir hier erleben müssen. Nach der Beendigung des Kastrationsprojektes mit unglaublichen 101 Kastrationen haben wir beispielsweise die ‚Katzenmutter‘ Tzenka mit ihren rund 70 Samtpfoten besucht. Auch ein aufsehendserregender Protest in der Innenstadt von Pernik durfte nicht fehlen.

Ein Besuch beim größten Tierheim Bulgariens mit rund 1500 Hunden steht noch an – und dawischen schafften wir einmal mehr das Unmöglich geglaubt: wir müssen herzzerreißende Bilder aus einer von vermutlichen dreien Pelztierfarmen präsentieren!!!

Ein ausführlicher Bericht des kräfteraubenden Einsatzes folgt in Kürze!!!
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Weggeworfen wie Müll – diese Hundebabys suchen ein zu Hause!!! — respekTiere

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Weggeworfen wie Müll – diese Hundebabys suchen ein zu Hause!!!

Tragödien ereignen sich hier in Breznik tagtäglich. So auch heute – im Zuge des laufenden Projektes entdecken wir plötzlich am Straßenrand zwei Hundewelpen. Zusammengekauert in einem Gestrüpp, zwischen Müll und Bauschutt. Die beiden sind einsam und alleine, keine Mutter ist irgendwo zu entdecken. Sie wirken zudem schon etwas apathisch, was bedeutet, die Hundebabys befinden sich wohl schon länger in dieser schrecklichen Lage. Nur mühsam versuchen sie sich vor uns im Wirrwarr zu verstecken, selbst die mitgebrachten Leckereinen nehmen sie trotz ihrers ganz sicher furchtbaren Hungers nicht an. Höchstwahrscheinlich ist die Mutter bereits tot, überfahren oder andersartig ums Leben gekommen; vielleicht aber auch wurden sie von der oder dem HundehalterIn einfach als unerwünschte Belastung am Straßenrand ‚entsorgt‘. So wie es jeden Tag passiert. Die ganze Geschichte werden wir leider nie erfahren. Sowie hundertausende andere auch. Und vielleicht ist es besser so, denn sonst würde sich der unerschütterliche Glaube an das Gute irgendwann doch auflösen wie Morgennebel.
Fakt ist, so oder so, ihre Überlebenschancen stehen bei einem Weiterverbleib auf der Straße extrem schlecht. Ja, sie würden hier sterben, alsbald, noch bevor sie gelebt haben.
Das können wir natürlich nicht zulassen. Keine Nacht mehr würden wir ruhig schlafen, bis in alle Ewigkeit!
Natürlich, für uns WestlerInnen sieht die Sache immer ganz einfach aus – einpacken und mitnehmen. Alernative gibt es nicht. Aber hier im Osten gibt es ein diesbezüglich großes Problem. Denn wohin mit all den Tieren???? Menschen, die sich um Tiere kümmern, haben die Unterbringungsmöglichkeiten bereits mehr als ausgeschöpft, es ist ihnen gänzlich unmöglich, weitere Hundekinder aufzunehmen. Überlegen wir, sie müssten jeden Tag solche beherbergen, jeden verdammten Tag landen Welpen auf der Straße, in unfassbarer Anzahl. Alle hier, ausnahmslos alle, die am Projekt teilnehmen, tun ihr aller- allerbestes, zusätzliche Bürden würden die ohnehin hoch fragile Balance endgültig kippen lassen. Sooo traurig, aber soooo wahr!
Ja, in solchen Fällen, da ist Reden für uns ein leichtes. Handeln dagegen wesentlich schwieriger. Weil wir in unserer goldenen Blase keine solche Zustände kennen. Weil wir nicht immer und immer wie in einem furchtbaren Zeitrad gefangen dieser zutiefst deprimierenden Realität ausgeliefert sind, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang; so intensiv, dass wir man manchmal gar nicht mehr vor die Türe gehen mag. einfach, weil das tägliche Drama unerträglich geworden ist. Weil wir am Abend nach Hause kommen, die Türen schließen und Ruhe haben. Ja, einige von uns beherbergen zwei, drei oder gar vier Hunde, aber tierschutzaffine Menschen im Osten kümmern sich durchwegs um Dutzende. So zum Beispiel Chris, ein herzensguter Aktivist, den ich von ganzem Herzen schätze; er und seine Evelyn, die ebenfalls bei allen Einsätzen in Breznik an vorderster Front dabei ist, geben 30 30 Hunde ein Daheim, und nehmen trotzdem wieder ein Hundebaby mit zu sich. Muss der Kleine eben mit der kürzlich aufgefunden der blinden Katze im Bad zusammenleben, bis ein endgültiges zu Hause gefunden ist!

Nein, keine Frage, aufbürden können wir niemanden vom Team mehr etwas. Deshalb versuchen wir verzweifelt eine Lösung – die eine solche sein könnte, dass wir ein Versprechen abgeben, sobald als möglich die beiden Süßen in den Westen zu transportieren. Für eine solche Zusicherung brauchen wir aber Plätze, soooo furchtbar dringend…. uns bleibt nur ganz wenig Zeit und die große Hoffnung, wunderbare Menschen mögen diese Zeilen lesen. Und handeln! Bitte, bitte!!!
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Helfen Sie uns helfen, wir bitten Sie von ganzem Herzen! Kastrationsprojekte wie diese, sie sind die einzige Möglichkeit künftiges Tierleid im vornherein zu verhindern! Die beiden Welpen, sie hätten ohne unseren Beistand keine Überlebenschance. Nur durch ihre Unterstützung werden solche Einsätze überhaupt erst möglich!!!
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9. Kastrationsprojekt in Breznik Bulgarien – der Anfang ist getan! — respekTiere

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9. Kastrationsprojekt in Breznik Bulgarien – der Anfang ist getan!
Wieder haben wir es getan! Zum bereits 9. Mal sind wir nun hier in Breznik, und das neuerliche Kastrationsprojekt ist bereits gestartet! Schon nun, am ersten Tag des Einsatzes, müssen wir Sie im Angesicht der täglichen Tragödie der Straßenhunde erneut von ganzem Herzen bitten: Lassen Sie uns gemeinsam Tierleid verhindern, noch bevor es entsteht!
Die Hunde brauchen uns – und wir brauchen Sie!!!
Spendenkennwort: Kastrationsprojekt
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Zum Welttierschutztag: wie immer am wunderbaren Gnadenhof der Pfotenhilfe! — respekTiere

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Zum Welttierschutztag: wie immer am wunderbaren Gnadenhof der Pfotenhilfe!
Am Wochenende fand er also wieder statt, der inzwischen weithin bekannte und äußerst beliebte ‚Tag der offenen Tür‘ bei der Pfotenhilfe (www.pfotenhilfe.org) in Lochen! Und erneut sollte es eine gar wunderbare Veranstaltung werden, mit so viel Liebe und Herzensgüte garniert, im denkbar schönsten Rahmen den es überhaupt geben kann: die über 500 Tiere, welche den Lebenshof inzwischen bevölkern, fanden sich im regen Austausch mit den vielen, vielen BesucherInnen wieder!
Fotos: gewidmet den BewohnerInnen bei der Pfotenhilfe!
wir möchten uns auch ganz herzlich bei den vielen, vielen BesucherInnen bedanken, so schön, einige Menschen waren sogar extra aus Niederösterreich (!!!) angereist, um mit uns zu plaudern 🙂
Verschiedenste Organisationen, darunter zum Beispiel die großartigen Handmade-Help-Frontfrauen (https://www.facebook.com/pages/category/Nonprofit-Organization/Handmade-Help-151403925067725/) oder Harald Stehrer mit seinem Lokapala (https://www.lokapala.at/), durften ihre Projekte dem immer zahlreichen Publikum präsentieren – mitten darunter unser RespekTiere-Stand, wo wir heuer aber leider dem Wetter geschuldet unsere sonst unverzichtbare Fotoausstellung zu verschiedenen Tierschutz-Thematiken nicht aufgebauen konnten!
Für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt – wir boten zum Beispiel herrliche Kürbissuppe an, die Auswahl an köstlichsten Backwaren ist bei Handmade Help immer riesengroß, und der Linzer Vegan-Gastronom Bernie (www.frontfood.at) versorgte die Hungrigen mit seinen  österreichweit weltberühmten veganen Börgern und Dönern! 🙂

Nur das Wetter spielte dieses Mal nicht wirklich mit, es regnete bei Temperaturen unter 10 Grad teilweise in Strömen; unfassbar, dass trotzdem so viele BesucherInnen den Weg nach Lochen fanden. Was wiederum beweist, der so gute Ruf des Ortes eilt ihm weit voraus!!! So erlebten die zahlreichen BesucherInnen und AustellerInnen trotz aller Kapriolen doch noch einen großartigen und unvergesslichen Tag, wie er nicht besser hätte sein können!

Einmal mehr gilt unser Dank der Pfotenhilfe Lochen für die Einladung, Teil des ‚Tages der offenen Tür‘ zu sein; für deren innige Verbundenheit, und für die völligst unverzichtbare Tierschutzarbeit sowieso ! Wir freuen uns schon riesig auf das nächste Mal!

Fotos: Impressionen; im Zirkuszelt gab’s für Kinder beste Unterhaltung; rechts, bei ‚Bernie‘ seinen berühmten Burger und Döner; 2. Reihe links, bei uns Snjezanas beste Kürbissuppe; rechts, bei Harald so Allerlei!
unten: Handmade Help mit ihren wunderbaren Geschenksideen; rechts, Flohmarkt und Bastelsachen; 2 Reihe links, Emanuel vom Gnadenhof ‚Edelweiss‘ nahm den weiten Weg aus Wildon bei Graz auf sich (wer dort einmal in der Nähe ist – kommt’s den Emanuel und sein Team unbedingt besuchen!!! https://www.pferdegnadenhof-edelweiss.at/ ; rechts unten: der Regen stoppte am späten Nachmittag – gerade noch rechtzeitig, denn sonst wäre die Parkwiese wohl in Matsch versunken! Ende gut, alles gut!!!

Heute, Montag, 7. Oktober, pünktlich um 18 Uhr geht das Radio RespekTiere wieder on-air! Zu empfangen auf der Welle der Radiofabrik 97,3 bzw. 107,5, sowie über Cablelink 98,3 oder den Livestream (www.radiofabrik.at)! Die Sendung beschäftigt sich dieses Mal mit den vielen Gütesiegeln und ‚Tierwohl‘-Initiativen – bloß Augenauswischerei oder echte Argumente? Unbedingt reinhören! Eine Wiederholung gibt es übrigens am Dienstag, 7.30 Uhr morgens!!!
Achtung, Achtung, Achtung!!! Wir stehen in den Endvorbereitungen zum mittlerweile schon 9. Kastrationsprojekt in Breznik, Bulgarien!
Zu Mitte der neuen Woche geht das sooo immens wichtige Projekt in die nächste Runde! Auch Frau Tzenka mit ihren Katzen werden wir dabei besuchen, und einige weitere Fixpunkte erwarten uns! Es gibt unglaublich viel zu tun, packen wir es an!!!
An dieser Stelle müssen wir uns wieder mit einem Aufruf an Sie wenden: bitte helfen Sie uns helfen!!! Direkte Einsätze wie diese, sie kosten viel Geld, sie sind aber unumgänglich, in Fakt die einzige Möglichkeit, zukünftiges Tierleid im Ansatz zu ersticken! Es gibt keine Alternative zu den Kastrationsprojekten, so viel steht fest!!! Bitte unterstützen Sie den respekTIERE IN NOT-Einsatz mit Ihrer Spende, die Hunde brauchen uns und wir brauchen Sie!!! Wir sagen von ganzem Herzen ‚Danke‘ für Ihre Unterstützung!!!
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Es ist eigentlich ein Skandal… respekTiere

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Es ist eigentlich ein Skandal…
Diese beiden neuesten Bilder zu unseren Kuh-Recherchen zeigen ganz deutlich: es wird höchste Zeit das Tierschutzgesetz zu überdenken. Denn, hohe Tierschutzstandards gibt es in Österreich. Keine Frage. Viele davon allerdings sind kaum das Papier wert, worauf sie niedergeschrieben sind. Ja, es hört sich gut an, wenn beispielsweise bei Kühen von mindestens 90 oder, wie bei der Salzburg Milch (Österreichs drittgrößte Molkerei, immerhin), gar 120 Tagen ‚Freigang‘ gesprochen wird. Man hört so etwas, findet es doch gut, aber denkt weiter wenig darüber nach. 120 Tage, das ist ein Drittel des Jahres, also mehr als 33 Prozent. 90 sind ein Viertel, immerhin noch gut 25 %. Spätestens hier beginnt aber die Problematik: denn wer kontrolliert solche Vorgaben? Die gesetzlichen 90 sowieso niemand, nehmen Sie uns beim Wort. Es gibt nicht einmal eine Aufzeichnungspflicht für die Tierhalter. Also, sollte eine – statistisch alle 50 Jahre passierende!!! – Kontrolle stattfinden, dann wird der Kontrolleur hören: ja, gestern waren sie draußen, im Sommer sowieso die ganze Zeit, usw.; da hilft auch die Aussage von Nachbarn, die Kühe wären niemals draußen gewesen, oft seit es den Stall überhaupt gibt, nichts. Das Amt wird keine Schritte einleiten.
Fotos: diese beiden Bilder sehen auf den ersten Blick vielleicht wenig spektakulär aus; sie bergen aber eine Menge Zündstoff in sich! Während nämlich das Gesetz stolz von 90 Tagen und mehr ‚Auslauf‘ spricht, melden Nachbarn immer wieder, Kühe würden an vielen, vielen Höfen überhaupt nie ins Freie kommen. Im Beispiel: die Kühe eng angekettet, der dazugehörige Auslauf offensichtlich seit langem unbenutzt…
Auf Nachfragen werden wir hören: ‚Wie stellen Sie sich das vor, wie sollen wir das kontrollieren? Einen Mitarbeiter 24 Stunden abstellen, um den Hof zu beobachten? Nein, wir müssen uns auf die Aussage des Bauern verlassen (und hegen meist keinen Grund für allfälliges Misstrauen…)‘. Also, der eigentlich zu Kontrollierende sagt dem Kontrolleur, was dieser oder diese hören will. So einfach ist das, und so wird es in der Praxis dann auch gehandhabt. Aber es kommt noch schlimmer, viel schlimmer: denn der Gesetzestext sagt nicht ‚90 Tage‘, sondern ‚an 90 Tagen‘. Was ein kleines Wörtchen doch für einen Unterschied ausmachen kann! Denn selbst wenn nun tatsächlich an diesen Tagen die Ketten fallen, dann genügt theoretisch eine Zeitspanne von Minuten. Nirgends wird die Dauer nämlich erörtert. Rechnen wir neu; gehen wir von 30 Minuten aus. Mal 90 Tage sind das 2700 Minuten, also 45 Stunden. Bei 120 Tagen sind es 60 Stunden. Im Jahr. Dieses setzt sich aus 525 600 Minuten zusammen. Also gut 8760 Stunden. 45 Stunden aus fast 9 000 sind dann ein halbes Prozent; 60 0,75% – im Vergleich zu 25 ein zu vernachlässigender Faktor, im Vergleich zu 33 nicht minder.
Fotos: Kettenhaltung von Kühen in Salzburg – ein unfassbar deprimierender Anblick! Vergessen wir nicht: wir schreiben das Jahr 2019…
Die beiden Fotos bergen echten Zündstoff in sich, über eine Materie, welcher wir uns in Zukunft noch mehr annehmen werden. Hier seht Ihr dem Gesetz und den ‚Tierwohl‘-Bestimmungen nach ‚glückliche Kühe‘, denn sie haben eine Auslaufzone. Auch wenn Nachbarn immer wieder berichten, nie, absolut nie sehen sie die Tiere im Freien. Zu ‚im Freien‘ passiert ja schon der nächste Fauxpas; es wird im Gesetz von ‚Weide ODER Freilauf‘ gesprochen – was ja ohnehin schon einen riesen Unterschied ausmacht. An jenem Hof beispielsweise wurde dem Gesetz genüge getan – es gibt einen Freilauf. Aber dass dieser unbenutzt ist, ist sonnenklar – und dennoch kein Anlass für den Gesetzgeber einzuschreiten. Das ist der eigentliche Skandal; denn, wie gesagt, manche Gesetze sind nicht das Papier wert, wenn sie von einer Seite nicht eingehalten und von anderer die verlangen Einhaltungen nicht kontrolliert werden. Denn der Vollzug brächte ein Bild ins Wanken: das der Bauernhof-Idylle im ’schönsten Bundesland’…
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Halal-Schächtungen im Bundesland Salzburg? — respekTiere

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Halal-Schächtungen im Bundesland Salzburg?
In Hallein bei Salzburg gibt es eine Stadt-Metzgerei. Dieser Umstand alleine wäre ja nicht bemerkenswert, aber ein Blick in die Auslage des Geschäftes erregt dann doch das Interesse. Dort nämlich prangt links und rechts neben dem Bild eines Rinderkopfes der Aufdruck ‚Halal‘ in arabischen und deutschen Schriftzeichen. Ein weiteres zeigt ein lachendes Huhn, mit freudig übereinandergeschlagenen Flügeln, so als ob es gerne für uns Menschen sterben würde. Auch darüber steht in dicken Lettern der Vermerk ‚halal‘. In einem Bundesland, wo von Seiten der Behörden bisher das betäubungslose Schlachten als ‚kein Thema, da keine Bewilligung‘ tituliert wurde, birgt die Angelegenheit dann doch einiges an Zündstoff in sich…  
Zur Erklärung: der Begriff ‚halal‘, also erlaubt (im Gegensatz zu ‚haram‘), umfasst alle möglichen Bereiche des Lebens, beispielsweise auch die Kleidung oder Gewohnheiten im täglichen Alltag. Ebenso findet er im zwischenmenschlichen Umgang seine Anwendung. Besonders Augenmerk allerdings gilt ihm im Zusammenhang mit Lebensmitteln, und da vor allem mit Fleisch. Denn ‚halal‘ setzt eine Schlachtung nach religiösen Vorschriften voraus, welche im Gegensatz zu anderen Tötungsakten oft (aber nicht immer und ausnahmslos) ohne Betäubung durchgeführt wird. Eine solche Tötungsart ist zwar nach österreichischem Gesetz als offensichtliche Tierquälerei streng verboten, aber wenn … ‚dringende religiöse Vorschriften‘ eine solche Maßnahme erfordern, dann gibt es hierfür Ausnahmeregelungen. Für eine entsprechende Genehmigung muss in diesem Falle während der Schlachtung aber zumindest ein Tierarzt anwesend sein und das Tier muss unmittelbar nach dem Kehlschnitt betäubt werden (das so unselige ‚Post-Cut-Stunning‘; eine typisch österreichische Lösung halt, die alle Seiten zufriedenstellen möchte – und dabei grandios scheitert. Ganz nebenbei, Vater Staat behauptet zwar, man könne ein betäubungsloses Schlachten aufgrund der in der Verfassung verbürgten Religionsfreiheit in einer Demokratie nicht gänzlich verbieten, er gibt aber andererseits auch keine Antwort darauf, warum ein solches Verbot in anderen, ohne jede Frage ebenfalls demokratischen, Ländern durchaus möglich ist – in Dänemark, Island, Liechtenstein, Norwegen, Niederlande, Polen, Schweiz, Schweden, sowie Flandern (ein Teilstaat des Belgischen Königreiches) darf kein Tier ohne vorangegangene Betäubung getötet werden).
Bislang standen betäubungslose Schlachtungen im Bundesland Salzburg kaum zur Diskussion, gibt es doch im gesamten Raum keine hierfür registrierten Betriebe, somit sind selbsterklärend auch keinerlei Bewilligungen ausgestellt. Dem allerdings, wie eine Recherche von ‚Salzburg 24‘ im letzten Jahr ergab, widersprechen die Angaben der Islamischen Glaubensgemeinschaft, wonach sehr wohl entsprechende Betriebe gemeldet seien. Nichtsdestotrotz existieren keinerlei Kontrollen, auf Grund des angeblichen Nichtvorhandenseins entsprechender Anträge sind sie ‚kein Thema‘.
Nicht zuletzt deshalb machte uns der Aufdruck auf den Glasscheiben der besagten Fleischerei stutzig; ein Blick auf die Facebook-Seite besagter Einrichtung lässt – vorsichtig ausgedrückt – dann tatsächlich ein flaues Gefühl in der Magengrube aufkommen. Zumindest verstörend wirken Bilder, wo der Besitzer des Geschäftes sich mit offensichtlichen Mitarbeitern im Schlachtraum präsentiert, inmitten von toten Tieren; allesamt sind diese Leute in Straßenkleidung abgebildet, ohne jegliche Kopfbedeckung, das Handy im Anschlag, die T-Shirts verschmiert, der Boden blutgefleckt. Und jetzt kommt das wirklich Seltsame: der Betrieb ist behördlich eigentlich nur als reiner Lebensmittelhändler deklariert, er hat nicht einmal eine Schlachterlaubnis – weder zur betäubten, und schon gar nicht zur Schächtung!
Foto: was viele Menschen oft vergessen: der Islam hat genau wie das Christentum wunderschöne Textstellen zu bieten, welche auf einen besonderen Umgang mit Tieren hinweisen. Und darauf, wie Allah es sich wünscht, dass man der Schöpfung beisteht wo immer es geht. Wie diese beiden muslimischen AktivistInnen vorzeigen: eine gute Tat an einem Tier ist wie eine gute Tat an einem Menschen, während Gewalt am Tier genauso schlimm ist wie Gewalt an einem Mitmenschen!
Vielleicht aber, so dachten wir, sind diese Bilder dann in fremden Räumen entstanden, an Orten, wo es entsprechende Genehmigungen gibt und wo ein ‚echter‘ Fleischer arbeitet; von wo die Halleiner Metzgerei das benötigte Fleisch, vorproportioniert, bloß zukauft? Und dabei fertigen die Inhaber des Geschäftes in fremden Schlachthöfen besagte Fotos an, in Tarnhosen und mit einem Lächeln auf den Lippen, zur Unterstützung des Macho-Gehabes; Mann präsentiert sich archaisch, kommt sich dabei einfach nur irgendwie cool vor. Könnte durchaus sein. Die Aufnahmen müssten dann allerdings in Niederösterreich oder in der Steiermark gemacht worden sein, denn nur in diesen beiden Bundesländern wird österreichweit offiziell geschächtet. Aber wie passt jetzt ein ebenfalls auf der Facebook-Seite präsentiertes Video dazu, welches den Besitzer in einem Stall zeigt, wo gerade ein Rind zur Schlachtung ausgesucht wird, und wo der Tierhalter einen eindeutig Tennengauer Dialekt spricht? Wo man in nächster Sequenz den Viehhändler mit besagtem Todgeweihten gemeinsam im Transporter-Anhänger sieht? Wird jenes Rind zwar im Tennengau gekauft, aber dann nach Niederösterreich oder in die Steiermark gekarrt, um dort getötet zu werden? Um das Fleisch danach fein verpackt erneut zurück in Richtung Salzburg zu befördern? Oder ist der Bauer ein in den Osten ausgewanderter Salzburger, der sich dort eine neue Existenz aufgebaut hat? Alle Optionen dürfen als sehr unwahrscheinlich gelten.
Und wie verhält es sich mit der Bildserie, wo zuerst ein wunderschöner Stier auf der grünen Weide gezeigt wird; derselbe findet sich dann im Schlachtraum wieder, den Kopf an ein Pult gelehnt, das Messer vor sich (nach religiösen Riten darf das zu tötende Tier die Mordwaffe vor dem Schnitt übrigens gar nicht zu Gesicht bekommen…); der Ladenbesitzer steht lächelnd daneben, die Hand am Kopf des Tieres, der Gute dabei erneut in Straßenkleidung. Im abschließenden Bild hängt der triefende Körper kopfüber im blutigen Schlachtraum, bereits gehäutet, der Metzger – der ja eigentlich gar keiner ist, zumindest unseres Wissens nach über keinerlei Befugnis verfügt – steht mit selbem Messer in der Hand lächelnd daneben. Das ist dann doch alles schon ziemlich abstrus, um nicht zu sagen unglaubwürdig…

alles lesen …

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Pferdemarkt Abtenau 2019 – die traurige Wirklichkeit! — respekTiere

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Pferdemarkt Abtenau 2019 – die traurige Wirklichkeit!
Abtenau ist ein kleiner Ort im salzburgerischen Tennengau. Auf mehr als 700 Höhenmeter gelegen, streift er bereits alpines Flair und strahlt nicht zuletzt deswegen so etwas wie Magie aus, scheinbar entworfen auf dem Reißbrett eines findigen Touristenmanagers. Inmitten eines überwältigenden Gebirges-Panoramas ist seine Umgebung Balsam für die Seele. Ein Naturereignis.
Andererseits aber hat diese scheinbar perfekte Welt auch ihre unaussprechlichen Schattenseiten. Andere gehen uns nichts an, aber diese eine, die hat die Macht in sich, alle zuerst gewonnen positiven Eindrücke mit einem Schlag zu zerstören; und mehr als bloß das, ja, sie tut in der Seele weh! Und bestimmt nicht nur uns, sondern auch alle anderen Menschen, welche ein Herz für Tiere haben.
Foto: sogar Reisebusse bringen TouristInnen hin zur vermeintlichen Attraktion; aber vergessen wir nicht ‚Tradition darf niemals Rechtfertigung sein für Tierqual’…
Einmal im Jahr findet hier an den Hängen der nebelumhangenen Berge nämlich die unselige Pferdeversteigerung statt, wo sich in vielen Jahren das Schicksal abertausender Haflinger- und zuletzt vermehrt Norika-Fohlen erfüllt hat. Dann, wenn der Herbst über das Land hereinbricht. Denn urplötzlich werden die herzallerliebsten Tierkinder nun – im Sommer noch die unangefochtenen Stars auf den Weiden, Werbebotschafter eines hoch strukturierten Fremdenverkehrsgewerbes – ünber Nacht zu ‚unnützen Essern‘, wie uns viele PferdeverkäuferInnen immer wieder erklären. Außerdem sind die TierhalterInnen von einem Fieber angesteckt, denn einmal, ja zumindest einmal im Leben könnte man ja auch den Jackpot knacken, ein sogenanntes Elitefohlen unter den seinen wissen – was das an Geld und, vielleicht noch begehrenswerter, an Ruf bringen würde…
Zusammengesetzt aus solchen Komponenten wiederholt sich das Spiel jedes Jahr auf ein Neues – die Tragödie nimmt ihren Lauf! Natürlich, viele der Jungtiere werden an guten Plätzen unterkommen, die besonders ‚Schönen‘ auf jeden Fall, aber auf noch viel mehr warten bereits die ‚Viehhändler‘. Es ist ein brutales Geschäft, besonders in Italien ist Pferdefleisch sehr gefragt – stellt es doch die Hauptzutat zur weltberühmten ‚Salami‘ dar.
Ja, der Herbst ist längst ins Land gezogen, färbt die Hügel und Wäldern in die typischen Rottöne. Blutrot ist der Mond. Es ist der Herbst im Leben der Tierkinder.
Einmal im Jahr finden auch wir uns deshalb ein an den Ausläufern der Berghänge. Um auf die Vorgänge hinzuweisen, auf das unfassbare Tierleid, welches so gänzlich im Schatten der – in diesem Falle zum Himmel stinkenden – Tradition geschieht. Stellen Sie sich vor, neben all den anderen Aspekten wie Transport und Schlachthaus, stellen Sie sich vor, was genau heute im Gefühlsleben dieser Armen passiert. Nicht nur in jenem der Fohlen, auch dem der Mütter. Denn zusammen sind sie ‚angereist‘; angstvoll drücken sich die Kleinen an die Beschützerinnen, noch im Unwissen, dass diese sie heute zum wohl allerersten Male nicht beschützen werden können. Nicht einmal Gott könnte das, denn es gibt kein Mittel gegen die menschliche Gier. Sie, die noch bis gestern ein nahezu perfektes Leben geführt hatten, sie sind von einem Augenblick zum nächsten hineingestoßen in den Irrsinn, der ihre künftige Hölle bedeutet. Sie werden jetzt ihren Müttern entrissen, und nichts mehr wird je so sein wie es früher war. Von hunderten Menschen betatscht, durch eine Arena gezerrt, auf wartende LKW’S mit aller Kraft verladen (natürlich gehen sie nicht freiwillig diesen letzten Weg), nur um direkt entweder in eine Maststätte – wo sie den Rest ihres Dasein in muffigen Hallen in engen Buchten und an kurzen Ketten festgebunden sind – oder in die Arme ihren Mördern gekarrt zu werden…
Foto: hinein in die Arena, wo der Preis ihres Lebens in Kilogramm festgesetzt wird…
Fotos: aus dem Schutz der Mutter direkt in den Schlund des Todes gerissen…
Unser Kundgebungsstandort ist immer derselbe, und immer ein besonders guter, vielleicht der beste im gesamten Demo-Fixpunkt-Jahr überhaupt; nämlich unmittelbar am Zugang zum ‚Festgelände‘ ist er gelegen, und breitet sich von dort in einer Sackgasse vor uns aus. Was dann heißt: ausnahmslos ALLE, ob BesucherInnen, VerkäuferInnen, HändlerInnen, alle müssen sie an uns vorbei, werden sie mit unseren Botschaften konfrontiert!

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Am vergangenen Wochenende fand in München die ‚Vegane Wies’n‘ statt! Dutzende Infostände zur tierleidfreien Lebensweise waren hierfür im Stadtzentrum aufgebaut und erfreuten sich eines großen Andranges. Mittendrunter war dann natürlich auch wieder RespekTiere-International mit seinem so wunderbaren Münchener Regional-Team zu finden – einfach super!!!
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Achtung, Achtung! Wir sind am Pferdemarkt! — respekTiere

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Achtung, Achtung! Wir sind am Pferdemarkt!
Zu dieser Jahreszeit gibt es dann in Österreich und in Bayern die vielen Fohlenversteigerungen. Rund um die jeweiligen Versteigerungsarenen hat sich im Laufe der Jahre ein reger Handel etabliert. Es gibt dort allerlei zu kaufen, angefangen vom putzigen Plüschpferdchen bis hin zur Reitpeitsche, vom Sattel bis zur Reiterbekleidung. Auch für das leibliche Wohl der BesucherInnen wird ausreichend gesorgt: In der zum Versteigerungsgelände gehörigen Halle oder in großen, extra hierfür errichteten Zelten können Durst und Hunger gestillt werden, und schon am frühen Vormittag wird mit Gösser und Co angestoßen.

An Durst und Hunger leiden allerdings auch die Pferde; dieses Leid geht aber unter im dröhnenden Festtagsgetöse. Es ist ein einsames, ein unbeachtetes. Die Fohlen wirken verschreckt, zum ersten Mal in ihrem noch so jungen Leben weggezerrt vom gewohnten Umfeld sind sie regelrecht erstarrt, von hunderten Händen betatscht, festgehalten von einem viel zu kurzen Seil; den Blicken der Menschen ohne Ausweichmöglichkeit ausgeliefert. Nervosität liegt in der Luft, Angst und Schrecken spiegelt sich in ihren Augen.

Und mittendrinnen sind einmal mehr wir – um auf den Seelenhandel aufmerksam zu machen, der so ganz und gar nicht mehr Halt finden darf im 3. Jahrtausend! Ganz in diesem Sinne zerrt ein kunstblutiger Metzger eine Aktivistin in Pferdemaske hinter sich her, durch die Reihen der Schaulustigen, der Pferdehändler und der auf ihr Schicksal wartenden Pferdemütter und -kinder… Und ja, natürlich sind solche Aktionen provokant, dazu stehen wir auch mit jeder Faser des Körpers; sie sollen doch zu Diskussionen anregen, und den Diskurs erreicht man am besten über eine Herausforderung des Geistes. Selbstredend nehmen wir dabei Beschimpfungen in Kauf, sogar Anrempelungen, überhaupt kein Problem; so dick ist unsere Haut doch längst! Aaaaber, was in Abtenau immer wieder passiert, das sollte so auch nicht sein; denn mit dem ‚Aufhängen‘, dem ‚Vergasen‘ und dem ‚Erschlagen‘ bedroht zu werden, ist mehr als ein unwürdiges Schauspiel!
Schade, dass der ORF, der immer vor Ort ist, zwar Brauchtum und Tradition ehrt, diese solche Auswüchse aber immer irgendwie überhört…
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respekTier-Tafel, Salzburg’s 1.! Gratis-Flohmarkt vor dem Mutterhaus!

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respekTier-Tafel, Salzburg’s 1.! Gratis-Flohmarkt vor dem Mutterhaus!

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Wow, was hatte sich dieses Mal für eine Menge an Gütern zusammengesammelt! Tatsächlich brachten wir Kleidung und Co für den September-Obdachlosenflohmarkt kaum im riesigen Sprinter unter; so vieles an Sachspenden galt es zu verteilen, dass schließlich sogar unsere immer höchst engagierte Mitstreiterin Alexandra einsprang – und sie kam ebenfalls mit vollbeladenem Fahrzeug frühmorgens zum Mutterhaus, zum Ort des Geschehens!
Einen Hauptaugenmerk, nun, so kurz vor dem Herbstbeginn, hatten wir im Vorfeld dann auf warme Kleidung und vor allem Schlafsäcke, Decken sowie Bettwäsche gelegt. Dutzende Umzugskartons voll konnten wir deshalb bereitstellen; Unmengen von warmen Socken, Jacken, Taschen und Koffern sowieso!
Unfassbar viele Menschen benötigen Einrichtungen wie das Mutterhaus in Salzburg, wo zumindest eine Grundversorgung mit Nahrung passiert; aber nicht nur das, auch das Zusammensein tut der geschundenen Seele gut, die Möglichkeit zum Kontakt, zum Gespräch, zum Austauch untereinander. Einfach nur wunderschön, dass es Orte wie diese gibt! Und die unterschiedlichsten Personen treffen hier täglich ein, aus aller Herren Ländern. Es ist mehr als beeindruckend, was die Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul in ihrem Orden leisten; sie haben hier einen Hort der Menschlichkeit geschaffen, der seinesgleichen vergeblich sucht.

Auffällig ist, immer mehr Englischsprache verkehren in der Verköstigungsstelle, wobei jene Menschen aus den ehemaligen Ostblockstaaten – von der Slowakei über Serbien bis nach Bulgarien – immer noch ganz eindeutig in der Mehrzahl sind. Landsleute, früher mit Abstand die stärkste Gruppe, finden sich heute dagegen schon eher selten ein. Dies ist aber leider kein Indiz dafür, dass es den Menschen in Österreich inzwischen allen gut geht, vielmehr gibt es hierfür andere Gründe; auch das sollte angesprochen werden, vor allem die Rivalität untereinander ist ein Problem.Denn die ist ein ernstes Thema; während es vor 5, 6 Jahren kaum Streitereien gab, finden solche nun wesentlich öfters statt.
Aber wie dem auch immer sei, es ist keine Frage, diese Menschen, sie benötigen unsere Hilfe. Und, selbstverständlich, zuallermeist geht es sehr friedlich zu, auch das braucht nicht extra erwähnt zu sein. Inzwischen haben wir zudem natürlich längst echte Freundschaften geschlossen, bringen – so wie an diesem Tag – bei der Abholung der Flohmarkt-Reste Spezialwünsche mit (jetzt einen extra Schlafsack, sowie feste Schuhe in Größe 45); wir gehören irgendwie bereits zur Familie, ja und freuen uns doch ein bisschen, wenn wir von den Jüngeren mitunter als ‚Papa‘ oder ‚Mama‘ betitelt werden 🙂

Immer ein Teil des Flohmarktes ist dann auch unsere respekTIER-TAFEL! Hier kümmern wir uns um die vierbeinigen BegleiterInnen von sozial Benachteiligten. Und welcher Ort wäre hierfür besser geeignet als eben das Mutterhaus?
Foto: Tierfutter, in Dosen oder in handliche Päckchen zum Mitnehmen verpackt, liegt im Mutterhaus immer auf!
Wir möchten uns heute auch einmal von ganzem Herzen bei Schwester Erika und ihren Barmherzigen Schwestern bedanken, für all die Güte und Liebe, welche sie jeden Tag ausstrahlen und an die Notleidenden weitergeben – einfach nur ganz großartig!!!
Achtung, Achtung!!! Morgen, Freitag, 20. September, sind wir wieder am Pferdemarkt in Abentau! Wer noch dabei sein möchte, Abfahrt in Salzburg 8.45 Uhr!!!
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Treffen mit Grünen-Klubobfrau! Bettler mit Hunden! Mike sucht ein zu Hause! — respekTiere

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Treffen mit Grünen-Klubobfrau! Bettler mit Hunden! Mike sucht ein zu Hause!
In knapp zwei Wochen findet in Österreich die Nationalratswahl statt. Nicht zuletzt deswegen trafen wir uns dieser Tage mit der Klubobfrau und Tierschutzsprecherin der Grünen Salzburg (www.salzburg.gruene.at), Kimbie Humer-Vogl, um im netten Gespräch die naturgegeben reichlich vorhandenen Berührungspunkte auszuloten. In angenehmer Atmosphäre entwickelte sich alsbald ein hoffentlich früchtetragender Austausch, welcher für die Zukunft so manches Gute erhoffen lässt.
Selbstredend sind die Grünen immer noch jene Partei, welche in unserem Land in der Öffentlichkeit am meisten mit Tierschutz assoziiert wird. In den letzten Jahren war das aber leider nicht immer zu Recht so, denn oftmals fühlten sich TierschützerInnen von der Parteibasis schlichtweg im Stich gelassen. Seit einiger Zeit jedoch kehrt man rechtzeitig zu den Neuwahlen langsam aber sicher wieder zu den Wurzel zurück, so zum Beispiel wurde zuletzt von der hoch engagierten Tierrechtsaktivistin und Bezirksrätin Cosma Stöger das grüne Tierrerchtsforum gegründet (https://tierschutzforum.at/, wo wir zusammen im Sommer beispielsweise dann auch gleich einen spektakulären Protest vor der Serbischen Botschaft in Wien durchgeführt hatten); nebenbei zeichnet Cosma, die schon dutzende unserer Proteste mittrug und RespekTiere bereits des Öfteren auf Reisen nach Serbien oder in die Slowakei begleitete, für das Tierschutzprogramm der Bundespartei mitverantwortlich! So scheint es, dass die Grünen erneut mit zu einer starken Stimme für die Tiere im Parlament werden könnten! Einziger Wehmutstropfen zur kommenden Wahl: hierfür ist kein/e definitive/r TierschützerIn an aussichtsreicher Stelle gereiht. Wohl aber KandidatInnen, welche sich für vermehrte Tierschutzagenden offen aussprechen.
Traurige Wirklichkeit: damit sind die Grünen neben der Liste JETZT (wo Martin Balluch für den Fortschritt des Tierschutzes im Parlament ein gesetzter Garant wäre!) die für TierschützerInnen einzig wählbare Alternative. Denn die ‚großen‘ Parteien scheinen an der Thematik meist wenig interessiert, sperren sich oft genug sogar gegen jegliche Neuerung, und alle anderen Parteien, von welchen man vermehrten Tierschutz erwarten könnte, haben wohl keine Chance auf einen Parlamentssitz.
Wir möchten heuta auch auf ein in letzter Zeit vermehrt auftretendes Problem aufmerksam machen – immer mehr Bettler im Stadtgebiet Salzburg führen (meist kleine und junge) Hunde mit sich, wohl, um aufgrund des Anblickes der armen Tiere die Herzen der PassantInnen zu erweichen und deren Geldbörse zu öffnen. Tatsächlich steckt hinter der Entwicklung großes Tierleid. Viel zu oft werden die Hundebabys viel zu früh ihren Müttern weggenommen, und noch öfters am Weg nach Hause – Ostblockländer sind dabei der Hotspot – einfach zurückgelassen.
Bitte reagieren Sie, wenn Sie derartiges beobachten. Informieren Sie das Vet- und das Ordnungsamt als zuständige Behörde (damit wenigstens festgestellt werden kann, ob die Tiere ordnungsgemäß geimpft und gechipt sind, was wiederum zumindest ein allfälliges Aussetzen schwieriger macht), sprechen Sie die Personen an, geben Sie anstelle von Geld Hundefutter. Versuchen Sie niemals solche Hunde ‚freizukaufen‘, denn dies wird die Problematik bestenfalls prolongieren, aber noch viel wahrscheinlicher sogar deutlich verschlimmern!
Die gute Nachricht! Erneut – schon im März durften wir eine große Menge dringend benötigtes Hunde- und Katzenfutter von dort entgegennehmen – übergaben uns wunderbare TierschützerInnen aus dem Berchtesgadener Land einige hundert Kilo an Tiernahrung! Wir freuen uns gerade jetzt im Herbst riesig über die Spende, sie wird entscheidend dazu beitragen, vielen Straßentiere im Osten ein Überleben im kommenden Winter zu sichern!
So konnten wir dann auch gleich unseren MitstreiterInnen aus Sofia den VW-Bus füllen – diese waren nämlich zufällig am Rückweg einer Reise zu Sponsoren in Deutschland! Einfach nur schön, wenn helfende Hände ineinandergreifen!!!
Eine derart große Menge an Hundefutter hatten wir überreicht bekommen, dass wir auch noch die Beifahrerseite des Vans (völlig unsachgemäß..) vollladen konnten!
Foto: eine Menge an Hundefutter war dann auch gleich wieder am Weg nach Bulgarien – wo es, im Bild rechts, dann schon am nächsten Tag die Hunde im Asyl unserer Mitstreiterin Rumi erfreute! 🙂 Kaum im Lager, schon wieder weitergegeben, frei nach dem US-Sprichwort: What goes around, comes around…
Ein großes, großes Dankeschön gilt dann auch Frau Ingeborg Rechberger aus St. Valentin an der OÖ/NÖ-Grenze! Vielleicht erinnert Ihr Euch, wir unterstützten die dortige Bürgerinitiative im Kampf gegen den Bau einer riesigen Hühnermastanlage (letztendlich aber leider vergeblich; der ‚Stall‘ wurde kürzlich doch genehmigt…). Frau Rechberger hat unser Einsatz derart gefallen, dass sie sich jetzt revanchierte – unfassbare 100 Mützen hat sie über den Sommer selbst gestrickt, welche wir nun auf den kommenden Infoständen und Flohmärkten gegen eine Spende anbieten werden! Einfach super!!!
Im Tierheim Bad Reichenhall sitzt ein wunderhübscher Hund, dem es in Bayern aber leider unmöglich gemacht wird, je ein neues zu Hause zu finden – er ist nämlich ein American Stafford-Rüde, der im Freistaat als ‚Listenhund‘ geführt wird und deshalb mit einem Adoptionsverbot belegt ist. Da hilft es auch nichts, dass er ein sehr gut erzogener, sehr menschenfreundlicher, einfach an der Leine zu führender und höchst liebenswerter Zeitgenosse ist…
Mike, so heißt der Gute, ist 6 Jahre alt, er wurde Anfang Mai an einer verlassenen Tankstelle angebunden aufgefunden. Seither wird verzweifelt ein Plätzchen für ihn in Österreich gesucht. Vielleicht kennt ja irgendjemand irgendjemanden…
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