Schlagwort-Archive: respekTiere

Unfassbar – die Käfighunde-Züchterin klagt UNS!!!

http://www.respekTiere.at

Unfassbar – das müssen Sie gelesen haben!!!

Es ist einfach nur unfassbar – jetzt trudelte schon wieder eine Klage gegen uns ein, dieses Mal – bitte raten Sie – ja, genau, von jener ‚Züchterin‘, welche Hunde in Meerschweinchenkäfigen hielt…
Wir werden es nie begreifen; anstatt einmal in sich zu gehen, nachzudenken, was man selbst falsch gemacht und wie viel Leid man damit über unschuldigste Lebewesen gebracht hat, wissen solche Menschen oft wirklich nichts Besseres zu tun, als jene zu verklagen, welche ihr Tun ins Licht der Öffentlichkeit gerückt haben – ob aus purer Boßheit oder vielleicht auch nur um von der eigenen Rolle abzulenken; wahrscheinlich aus beiderlei Gründen…
Foto: der Wahnsinn von Heidenreichstein – sogar am Titelblatt der Österreich-Zeitung! Jetzt klagt uns die Züchterin – wegen des Entstehens der Beweisfotos!
So werden wir uns wiederfinden, am 2. Oktober, im Bezirksgericht Gmünd, wo wir einer Klage wegen widerrechtlichem Eindringens in das Haus besagter Frau – wie, so denkt sie, wären sonst die Fotos ihrer Hunde in den Käfigen zustande gekommen (womit sie den Tatbestand dann aber auch wenigstens schon zugibt) – mit ruhigem Gewissen ins Auge sehen. Wie anders wohl kann ein Tierrechtsverein arbeiten, als Mithilfe engagierter TierfreundInnen, welche von solchem Grauen wissen und uns dann mit anonym zugesandten Bildern versorgen?

Vorher noch hat die ‚Züchterin‘ ihre Sicht der Dinge im Bezirksblatt Gmünd darlegen können; ein Artikel, der so voller – formulieren wir es unverfänglich – seltsamer Auslegungsweisen steckt, dass man das Mittagessen hochwürgen könnte…
https://www.meinbezirk.at/gmuend/lokales/heidenreichstein-hunde-kaefige-sind-weg-zucht-laeuft-aus-d2867606.html?cp=Kurationsbox

Besonders die angebliche Aussage der Obfrau des Vereins Animal Hope Nitra, von Frau E. hätten wir kaum anderes erwartet, erzeugte bei uns eine große Verwirrung und machte zutieft nachdenklich; nach einer Rücksprache aber stellte diese klar, sie hätte Dinge so nie gesagt; ganz im Gegenteil, wäre es doch in ihrem ureigenen Interesse, dass die lange bekannten Bedingungen in Heidenreichstein endlich, endlich der Vergangenheit angehören würden! Nicht zuletzt auch deswegen, weil die bei ihr abgegebenen Hunde der Frau E. enorme Kosten aufgrund deren schlechten Gesundheitszustandes verursachen würden.
Wir forderten die Bezirksblätter nun zu einer Richtigstellung auf. Immerhin verfügen wir inzwischen über einen Laborbefund der Vet-Med-Uni Wien, ausgestellt Ende August 2018, wo von Frau E. abgegebenen Hunde untersucht worden waren; die Sachlage ist eine vernichtende. Der Ernährungszustand mindergut, ‚Willi‘, der männliche, verstarb in der Nacht, ‚Puppi‘, die weibliche, erbrach, litt an Durchfall, es folgte eine Seitenlage und schließlich die Euthanasie…
Beide Hunde, halten sie sich fest, waren an Pavovirose erkrankt!!!!
Röntgenbilder zweier von Frau E. abgegebener Hunde zeigten gebrochene Gliedmaßen.

Aber das ist noch nicht alles: eine Pflegestelle sendete einen Bericht ihres Schützlings; darin lesen wir unter anderem:  Sehr schlechter Allgemeinzustand; hustet vor allem nach Trinken; Unterernährt; Kieferfehlstellung; Katastrophale Zähne; Zähne fehlen; Parasitenbefall.
Eine Käuferin eines Hundes der Frau E. schreibt:
Extrem ängstlich und scheu, bis heute nur bedingt wirklich zugänglich. Ernährungszustand war schlecht, extremer Flohbefall, nahezu keine Muskeln, lange Krallen, unprofessionell versorgter Beinbruch (nach Entfernung der Schiene offene, eitrige Stellen am Bein), Husten, Zahnfehlstellung und Doppelgebiss.
Eine weitere Hundekäuferin:
Ernährungszustand sehr schlecht, extremer Flohbefall, aufgetriebener Wurmbefall, wurde nach plötzlichem ständigen Erbrechen und zunehmenden schnellen Verfall des Allgemeinzustandes eingeschläfert.

Jedes weitere Wort zur Seriosität einer solchen ‚Züchterin‘ erübrigt sich wohl.

Frau E. schrieb in Folge auch einen Leserbrief als Antwort eines Artikels in den ‚Niederösterreichischen Nachrichten‘. Darin spricht sie von einer Verleumdung durch uns, von Stalking, usw. Nun meldete sich ein beherztes Ehepaar aus Wien, welches vor einigen Jahren einen Hund der Frau E. gekauft hatte. Die Beiden schrieben ebenfalls der NÖN, als Antwort der Antwort der Frau E.!

Bitte lesen Sie den aufwühlenden Brief hier:
REPLIK ZUM LESERBRIEF von Frau XXX, Woche 36/2018, NÖN-Bezirk Gmünd Nord:
Wir haben die Berichterstattung über die Zustände „Horror geht in nächste Runde“, Bezirk Gmünd Nord, KW 35/2018) mit Interesse verfolgt und aufgrund unserer eigenen Erfahrungen sofort auf Frau Eisner-Rinner getippt. Deren Leserbrief in den NÖN (KW 36/2018) hat unsere Vermutung bestätigt, vor allem hat uns die Darstellung von Frau XXX sprachlos gemacht.
Wir haben uns im Jahr 2010 entschlossen, eine Chihuahua-Hündin zu kaufen. Ganz bewusst haben wir uns gegen einen billigen Kauf im benachbarten Ausland entschieden und wollten lieber tiefer in die Geldtasche greifen, dafür sollte aber alles seine Ordnung haben. Bei der Suche nach einem geeigneten Tier sind wir auf Frau XXX gestoßen, die damals ihre Hunde am Rendezvous-berg in 1210 Wien angeboten hat. Sie schien uns besonders zuverlässig zu sein, weil sie auch auf ihre Tätigkeit als ÖKV-Leistungsrichterin hingewiesen hat und damals auch Generalsekretärin im Chihuahua Club Austria war. Der Verkauf hat sich so abgespielt, dass wir Fotos von drei Welpen per Mail erhielten und am Abend zu ihr bestellt wurden. Aufgrund der Finsternis konnte man vom Anwesen nichts mehr sehen, das Gespräch fand in einem Wohnwagen statt. Rein „zufällig“ waren noch eine Dame und ein Herr anwesend, die sich als Züchter aus Linz ausgaben – im Nachhinein vermuten wir, dass es sich dabei um die Kinder von Frau XXX, zumindest um sehr gut befreundete Personen, gehandelt haben könnte. Sie lobten Frau XXX in den höchsten Tönen. Der Kauf kam schließlich zustande, ein Kaufvertrag wurde unterfertigt, in welchem sich Frau XXX auch zur Eintragung unserer Hündin im Hundezuchtbuch des ÖKV verpflichtete. Diese Unterlagen des ÖKV über die Eintragung im Hundezuchtbuch erhielten wir allerdings trotz pünktlicher Zahlung nicht; auf unsere Urgenzen und Nachfragen hat Frau XXX nicht reagiert. Ärgerlich war in diesem Zusammenhang dann die Aussage des ÖKV. Aufgrund unserer Beschwerde wurde uns der Vorwurf gemacht, ob wir denn beim Kauf nicht die unmöglichen Zustände, unter denen die Hunde von Frau Eisner-Rinner gehalten werden, bemerkt hätten, sie sei mittlerweile als Leistungsrichterin eliminiert worden.
Eine Wiedergutmachung (Refundierung des halben Kaufpreises) durch Frau XXX ist bis heute nicht erfolgt, wir haben einen rechtskräftigen Exekutionstitel über die Hälfte des seinerzeitigen Kaufpreises, sohin  in Höhe von € 600,– samt Zinsen und Rechtsanwaltskosten. Da wir aber den Eindruck hatten, dass unsere Hündin, die wir sehr ins Herz geschlossen haben, unter der Situation leidet, haben wir eine Weiterverfolgung vorerst unterlassen. Übrigens wird unsere Hündin immer noch aggressiv, wenn sie auf der Straße eine Frau wahrnimmt, die Frau XXX ähnlich sieht.
Wenn also die Zustände in Heidenreichstein so sind, wie jene seinerzeit am Rendezvous-Berg, ist es höchste Zeit für ein Einschreiten der Behörden!
Mit freundlichen Grüßen

Foto: Hund im Käfig – Tierquälerei? Entscheiden Sie! Fakt ist, nachdem sich viele Zeugen gemeldet hatten, wurden innerhalb weniger Tage zumindest dreimal der Beweis erbracht, dass die Hunde in den Käfigen mit System gehalten werden…
Fotos: übel riechende Zeugen der Käfighaltung: Säcke voll urin- und kotgetränktes Zeitungspapier, welches als Unterlage diente…
Nun erschien einneuerlicher Artikel zu der so traurigen Angelegenheit in den ‚Niederösterreichischen Nachrichten‘; bitte lesen Sie hier:
Foto: wenn Sie der Zeitung Ihre Meinung zur Thematik schreiben möchten – was sehr gut wäre 🙂 – wenden Sie sich bitte an folgende Adresse: redaktion.gmuend@noen.at!
Anzumerken wäre dem nur, es scheint innerhalb – Justizia liest mit, deshalb vorsichtig ausgedrückt – jener Kreise, welche einen ‚bedenklichen Umgang mit Tieren‘ hegen, in Mode zu geraten, TierschützerInnen und insbesondere solche von RespekTiere anzuzeigen. Was einerseits schon fast einer Adelung gleichkommt, zeigt es doch, dass unsere Arbeit große Wirkung hat! Zum anderen aber ist die finanzielle Belastung langsam eine wirklich zermürbende, eine zeit- und nervenaufwendige obendrein, noch dazu findet man sich im Angesicht von Klagen – und das ist das eigentlich wirklich Frustrierende – viel zu oft völlig alleingelassen wieder. Alleingelassen von jenen, welche zuvor sehr gedrängt haben, aber dann, sobald es darangeht, Farbe zu bekennen, plötzlich in der Anonymität verschwinden. Das ist extrem schade, weil derartiges Vorgehen höchst nervenbelastend für jene ist, welche dem Licht der Öffentlichkeit nicht entfliehen können. Dabei wären wir GEMEINSAM sooooo stark….
Wir erwarten den 2. Oktober mit großer Spannung und werden selbstverständlich über den Ausgang der Verhandlung berichten!

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! Die Tiere brauchen uns, und wir brauchen Sie!!!

Zu unserer Webseite
Online Spenden
http://www.respektiere.at
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim
RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall
Advertisements

Kinderdorf und Schächten – ein offener Brief an die Dialog-Leiterin!

http://www.respekTiere.at

Auf Facebook teilen

Kinderdorf und Schächten – ein offener Brief an die Dialog-Leiterin!
Sie erinnern sich bestimmt: im Zuge einer unserer Kundgebungen gegen das Betäubungslose Schächten nahe des niederösterreichischen Stockeraus fuhr ein Van vor, durch eine entsprechende Aufschrift als ‚SOS KINDERDORF‘-Fahrzeug ausgewiesen, welchem eine Betreuerin und einige männliche Jugendliche entstiegen. ‚Heimatgefühl vermitteln‘, nennt das Kinderdorf eine solche Aktion, ‚Schächt-Tourismus‘, würde andere dazu sagen. Jedenfalls wirbelte die Angelegenheit viel Staub auf erboste TierschützerInnen erkundigten sich direkt nach dem Sinn eines solchen Kniefalls einer höchst anerkannten und ohne jede Frage immens wichtigen Organisation.
Ein standardisierter Antwortbrief trug dann aber nicht zur öffentlichen Beruhigung bei; hier der Text:

Vielen Dank für Ihre Nachricht und die Schilderung Ihrer Meinung. Gerne nehmen wir dazu Stellung und ich informiere Sie, wie wir zu dieser Entscheidung gekommen sind. Ja, es stimmt: Vier Burschen aus einer SOS-Jugend-Wohngemeinschaft waren mit ihrer Betreuerin bei einer Fleischerei in Niederösterreich. Anlass dafür war das Fest „Bayram“, an dem in der Heimatkultur der Jugendlichen traditionell ein Schaf geschlachtet und dabei gebetet wird. Ihnen war es ein großes Anliegen, diesen Brauch auch hier zu pflegen, weil er Heimatgefühl ermöglicht.
Das war wiederum auch ihren Betreuerinnen und Betreuern wichtig. Es bot ihnen zudem eine konkrete Möglichkeit, das Thema Respekt gegenüber unterschiedlichen Kulturen direkt erfahrbar zu machen und dafür in beide Richtungen zu sensibilisieren: Respekt gegenüber der eigenen und der fremden Kultur.
Die Entwicklung und Integration der Jugendlichen in die ihnen zunächst fremde Kultur (Österreich) zu fördern, gehört zu den Betreuungszielen bei SOS-Kinderdorf. Das heißt gleichermaßen, sich mit den Kulturen auseinandersetzen, aus denen die jungen Menschen kommen und mit denen sie sich bisher identifiziert haben. So kann respektvolles Umgehen gelebt und gefördert werden.
Das Ritual der „Schächtung“ wurde legal durchgeführt und wurde entsprechend von einem Tierarzt begleitet.

Vielleicht konnte ich Sie mit meinen Zeilen auf andere Gedanken zu diesem Thema bringen? Ich würde mich darüber freuen und hoffe, dass Sie uns weiterhin unterstützen. Es tut mir sehr leid, wenn wir Sie aus diesem Grund als treuen Spender verlieren.

Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende und verbleibe

mit freundlichem Gruß,

Heute schickten wir einen offenen Antwortbrief an die Ausstellerin, Frau Helga Lerchster, ihrerseits die Abteilungsleiterin für Dialog und Support im Kinderdorf.
Bitte lesen Sie hier:

Sehr geehrte Frau Lerchster!
Einen schönen guten Tag!
Wir hoffen es geht Ihnen heute ganz ausgezeichnet!

Frau Lerchster, mein Name ist Tom Putzgruber, ich bin vom Verein RespekTiere aus Salzburg. Gestatten Sie mir bitte an dieser Stelle vorwegzunehmen, dass wir Ihre Organisation als eine ganz wunderbare und höchst wichtige erachten. Viele wissen es vielleicht nicht, aber die Idee zu den Kinderdörfern wurde einst ganz nebenbei in Österreich geboren und eroberte von Tirol ausgehend die Welt. Heute sind Sie in über 130 Ländern der Welt tätig, Ihre Arbeit ist eine enorm wertvolle und tatsächlich völlig unverzichtbare.
So weit, so gut; wir haben es im Zuge eines früheren Disputs (worauf wir noch kurz zu sprechen kommen werden) bereits erwähnt, leider gibt es aber auch einen Punkt, über welchen zumindest offen gesprochen werden sollte: denn Menschenhilfe ist großartig, aber wenn zu deren Umsetzung schutz- und wehrlose Lebewesen missbraucht werden, dann sollte das für eine moderne Gesellschaft nicht tolerierbar sein, egal wie groß auch immer die Leistungen der Vergangenheit gewesen sind…
Was war also passiert? Im Zuge unserer Kundgebung gegen das betäubungslose Schlachten, Sie wissen es, kam es zu der nun viel diskutierten Begebenheit, als ein Van Ihrer Organisation vorfuhr, welchem eine Betreuerin plus einige Jugendliche entstiegen, wohl im Begriff, den anstehenden Schächtungen beizuwohnen; jedenfalls bewegte sich die Gruppe in den Schlachthof, nur um später mit einigen Säcken voll Fleisch den traurigen Ort wieder zu verlassen.
Wir berichteten über den Vorfall, naturgemäß aus Tierschutzsicht doch etwas irritiert von dem Ereignis. Selbstredend stellten wir uns die Frage, warum eine so erhabene Institution wie das Kinderdorf eine offensichtliche Tierquälerei als Ausflugsziel einordnet, bzw. einen derartigen Ansatz zur Integrationsfrage huldigt. In Wahrheit, so unsere Meinung, tun Sie hier niemanden Gutes, selbstredend den Schafen, aber auch Ihren Schützlingen nicht. Sie müssten wissen, dass Sie mit solch unbedachten Aktionen Öl ins Feuer einer rechten Bewegung gießen, welche auf Begebenheiten wie diese geradezu wartet – Sie lieferten an jenem Tag diesen Strömungen zweifellos eine echte Steilvorlage. Auch müssten Sie wissen, dass Sie sämtliche tierschutz-affine Personen in Österreich – und das sind ganz, ganz viele, viel mehr wahrscheinlich als Sie erwarten würden – mit einer solchen Vorgehensweise vor den Kopf stoßen. Verwundertes Kopfschütteln ist wohl nur die allerleichteste Form der Erregung, welche Sie derarts hervorgerufen haben.

Serbien – der große Bericht zum Kastrationsprojekt!

http://www.respekTiere.at

Serbien – der große Bericht zum Kastrationsprojekt!
Der letzte Karton verschwindet im Laderaum des orangen Ungetüms, dann ist alles zum Mitnehmen verstaut. Wieder, nach einem etwas durchmischten Wochenend-Wetter, brennt die Sonne mit alter Kraft vom Himmel, die Temperaturen klettern langsam erneut in den roten Bereich und lösen zielsicher wie schon oft in diesem Sommer Hitzealarm aus. So wischen wir ein paar Schweißperlen von der Stirn, atmen durch und ab nun gilt die volle Konzentration dem vor uns liegenden.
Vor allem Kleidung haben wir geladen, aber auch praktische Hilfsmittel wie einen Rollator oder eine WC-Hilfe, aber dieses Mal nur wenig an Katzen- bzw. Hundefutter. Bloß ein paar Säcke sind irgendwo unter den vielen Taschen und Schachteln versteckt, was uns doch einigermaßen leidtut – es hilft nichts, geht es ja wieder in Richtung Serbien, und die dortigen GrenzbeamtInnen akzeptieren in aller Regel nicht, dass derartige Produkte in das immer noch einigermaßen isolierte Balkanland eingeführt werden.
Mit leichten Sorgen blicke ich dieses Mal auf den Sprinter. Die vielen, vielen Einsätze der vergangenen Jahre haben nun doch auch schon gewisse Spuren hinterlassen, beinahe 100 000 Kilometer in nicht einmal drei Jahren haben wir zusammen zurückgelegt. Langsam zeigt die stetig starke Sonneneinstrahlung Wirkung am Lack, der an einigen besonders exponierten Stellen bereits etwas dumpf wirkt und dem Fahrzeug damit etwas von seinem ansonsten jugendlichen Äußeren nimmt. Alter Junge, so flüstere ich dem Blechkameraden zu, ich versprech Dir, diese eine Fahrt noch, dann kommst Du in die Werkstatt und dein Arzt, welchen wir ‚Mechaniker‘ nennen, wird alle Deine kleinen Wehwehchen mit bestmöglicher Sorgfalt behandeln; danach wirst Du Dich wieder fühlen wie in Deinen besten Jahren!
Nun schließe ich endlich den Laderaum, nur um daraufhin bei einer Tasse duftenden Kaffees erneut den Gedanken nachzuhängen; wird alles gut gehen? Werden wir erreichen, was wir zu erreichen gedenken? Wird wieder Schreckliches unsere Seelen belasten, Dinge, die man besser nie gesehen hätte? Die kommenden Tage werden darüber auf ihre Art Auskunft geben, so viel steht fest!
Foto: fast schon traditionell – Stau um Budapest!
Das kleine RespekTiere-Team macht sich also erneut auf den weiten Weg nach Djurdjevo, einer kleinen, aber ganz besonderen Ortschaft inmitten der Kornkammer Serbiens, der Provinz Vojvodina. Die Vojvodina ihrerseits ist ein autonomer Teil Serbien, hat aber seit dem Zerfall Jugoslawiens ebenfalls viel von seiner einstigen Souveränität eingebüßt. Mit einer Größe von rund 21 000 Quadratkilometern ist die Landesfläche mit jener Niederösterreichs durchaus vergleichbar, auch die Bevölkerungszahl, knapp unter 2 Millionen Menschen, übertrifft die des blau-gelben Landes an der Donau nur unwesentlich (1,7 Mill.).
Djurdjevo selbst ist ein eher unscheinbarer Ort; fährt man durch ihn hindurch, weist nichts darauf hin, dass er einen der schönsten und wichtigsten Plätze des Planeten beherbergt – den so großartigen Gnadenhof der Frau Brukner! Sie, in den späten 80er-Jahren aus der Schweiz gekommen, hat eine ehemalige Müllablagestelle über die Jahrzehnte hinweg in mühevollster Kleinarbeit und gegen mannigfaltigem nationalen Widerstand in ein Paradies verwandet, einen Garten Edens inmitten einer harschen und unwirtlichen Umgebung.

Neben mir im Sprinter hat wieder einmal Christine Platz genommen; als Lehrerin in den Ferien wird sie den Ausklang deren nun mit am Balkan verbringen, in einer unfassbar wichtigen Mission: Sie erinnern sich bestimmt, vor wenigen Wochen hatten wir einen akuten Aufruf gestartet, weil die groß angelegten Kastrationsbemühungen von Frau Brukners Verein, dem Tierschutz Djurdjevo (www.tierschutz-djurdjevo.ch), in Gefahr geraten waren. Die Finanzierung vieler Eingriffe stand in der Schwebe, rund 700 Tiere harrten auf verschiedenen Stellen (Pflegeplätze, private Asyle, staatliche Heime, gefüttert auf der Straße) der weiteren Behandlung. Derartige Kampagnen leben aber von der Kontinuität, jede längere Unterbrechung ist ihr größter Feind; denn unfassbar schnell erreicht der Grad des Wahnsinns wieder vorangegangene Höhen, unterbleibt, wenn auch nur kurzfristig, der medizinische Fortgang.

So war RespekTiere einmal mehr gefordert; und, wie stolz und glücklich, ja geradezu privilegiert, sind wir, tatsächlich fanden sich viele treue UnterstützerInnen, welche die weitere Finanzierung des unverzichtbaren Projektes fürs Erste sicherstellten!!! Der Hauptzweck der Reise war somit die Dokumentation des Fortbestandes der Kastrationsbemühungen, diese galt es möglichst eindrucksvoll zu belegen. Und ist man erst einmal in Serbien, Gott alleine weiß es, ergeben sich immer unweigerlich auch andere Thematiken, welche beleuchtet werden sollten!

alles lesen … http://www.respekTiere.at

Bitte helfen sie uns helfen – ohne Ihre Hilfe sind wir hilflos! Die Hunde brauchen uns – und wir brauchen Sie!
http://www.respektiere.at
Zu unserer Webseite
Online Spenden
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim
RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Hundemarkt in Serbien – EU-reif?

http://www.respekTiere.at

Auf Facebook teilen

Hundemarkt in Serbien – EU-Beitrittsreif? Ein Ausschnitt aus dem großen Bericht!
Das Ziel ist der wöchentliche Markt von Novi Sad, wo leider auch immer viele Tiere unter katastrophalen Umständen zum Verkauf angeboten werden. Die ganze Stadt scheint an den Markttagen auf den Beinen, die Wege zwischen den aberhunderten Ständen sind von der Menschenmasse dicht bevölkert. Alles gibt es hier zu kaufen, angefangen von der Kleidung bis hin zu jeglich denkbarem Werkzeug, dazwischen Dutzende Essensstände, VerkäuferInnen von Mais und Limonaden schieben ihre mobilen Wägelchen durch die verstopften Gassen, Kinder, die sich an Süßigkeiten wie Zuckerwatte laben; die Veranstaltung bietet alles, was als Gesamtes dann doch nett anzusehen ist. Fündig kann man auch werden, Dinge, welche man aus der Kindheit kennt und welche bei uns zu Hause gar nicht mehr erhältlich sind, werden angeboten. Und alles zu wirklich guten Preisen, eine ‚echte‘ Ray Ban-Sonnenbrille beispielsweise, hergestellt wahrscheinlich irgendwo in einem verlassenen Hinterhof in Vietnam oder sonst wo in Asien, für ganze 2,50 Euro.
Aber leider sind eben auch Tiere zu finden, und dann noch wirklich viele davon. Vor allem Hunde, gedrängt in winzige Käfige, selbstredend immer nur Welpen, verschiedenster Rassen.
Ein alter Mann hat ein Dutzend Kaninchen in einen Käfig gestopft, ein anderer bietet Wasservögel in winzigen Drahtverliesen feil. Dazwischen sitzt ein Junkie, zitternd und offensichtlich krank, der versucht, Kätzchen und Straßenhund-Welpen aus Pappkartons anzubieten. Sein Blick ist gehetzt, er kann kaum eine Sekunde ruhig sitzen. Die Hände bewegen sich fiebrig, wie in Trance, ständig wippt er mit den Beinen. 500 Dinar kostet ein Stück Leben, nicht mehr als 4 Euro. Die armen Tierkinder sind in denkbar schlechtem Zustand, kümmern tut die Zurschaustellung von Leid und Elend die vorüber schlendernde Menschenmenge wenig. Hunderte Kinderhände langen nach den Kleinen, welche wiederum nur eines möchten – diesen für sie so schrecklichen Platz schnellstmöglich zu verlassen. Ab und zu versucht ein Kätzchen aus dem Karton zu klettern, ein vorhaben, welches der selbst so Hilfsbedürftige mit einem Schlag auf den Kopf quittiert. Was wohl passiert mit jenen, welche er hier nicht verkaufen wird, und dies werden sehr wahrscheinlich fast alle mitgebrachten sein? Man wagt nicht darüber nachzudenken… Abkaufen kann man sie nicht, zum einen würde der Mann nächste Woche wohl noch mehr Tiere anschleppen, ein Geschäft witternd. Zum anderen wüsste man aber auch gar nicht wohin damit; die Grenze ist dicht, die wenigen Asyle im Land brechend voll – es ist eine schier ausweglose Misere.
Aber auch die anderen Hundeverkäufer kümmern sich nicht um ihre Schützlinge; sie alle sind der prallen Sonne schutzlos ausgeliefert, Essen oder Wasser? Fehlanzeige! In engsten Käfigen sitzen sie, zwei Schäferhundwelpen beispielsweise, so knapp aneinandergedrängt, dass ihnen die Luft zum Atmen fehlt. Oder drei Sarplaninaz, serbisch-mazedonische Hirtenhunde, wo der Verkäufer unsere gestellten Anfragen mit unfreundlicher Gestik quittiert. Es ist einfach nur fürchterlich anzuschauen, was hier passiert; Entenkinder, Hasen, Kaninchen, Hühner, allesamt in engste Gitterverschläge versperrt, nach Luft ringend, vor Durst nahezu ohnmächtig. Serbien, es strebt die Mitgliedschaft in der Europäischen Gemeinschaft an. So nicht, nicht unter diesen Umständen, möchte man meinen. Andererseits, die Behandlung von Tieren war hierfür noch nie ein Kriterium für die feinen Herren und Damen mit ihren geschleckten Haaren und in den aalglatten Anzügen, in riesigen temperaturklimatisierten Büros irgendwo in Brüssel sitzend.
Eines steht fest – wir werden uns in naher Zukunft, sobald etwas an Zeit bleibt, eingehend mit der Thematik beschäftigen!
Zu unserer Webseite
Online Spenden
http://www.respektiere.at
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim
RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Wir sind noch immer in Serbien – ein unfassbar wichtiger Einsatz!

http://www.respekTiere.at

https://mailchi.mp/respektiere/wir-sind-noch-immer-in-serbien-ein-unfassbar-wichtiger-einsatz?e=ad653cf159

Auf Facebook teilen

Wir sind noch immer in Serbien – ein unfassbar wichtiger Einsatz!!!
Wir sind noch immer in Serbien!
Wie unfassbar wichtig der Einsatz dort ist, es wird mit jedem Tag mehr bewusst! In Kürze werden wir einen ausführlichen Bericht senden.
Foto unten: nur Kastrationsprojekte verhindern diese kommenden Katastrophen! Bitte helfen Sie uns helfen!!!
Zu unserer Webseite
Online Spenden
http://www.respektiere.at
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim
RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

die wunderschöne Geschichte der Rettung Taly’s!

http://www.respekTiere.at

die wunderschöne Geschichte der Rettung Taly’s!

Bei all den herzzerreißenden Problematiken der letzten Woche möchten wir Euch heute zur Aufmunterung wieder einmal eine wunderschöne, kleine Geschichte mit gutem Ausgang präsentieren!
Vielleicht erinnert Ihr euch, im Zuge der Serbienreise im Juni entdeckten wir einen kleinen Welpen, ein Mädchen, welches krank und einsam in einem Pflanzengefäß inmitten eines schrecklichen Tiergarten zurückgelassen worden war. Wahrscheinlich erhofften sich jene, welche die Arme dort einfach ausgesetzt hatten, dass sie an jenem Platz wenigstens größere Chancen hätte als irgendwo im Felde – wohl aber nicht beim Tierpark-Besitzer, denn, so erfuhren wir später, finden sich in dessen Umfeld immer wieder ‚entsorgte‘ Tierkinder, um welche er sich dann aber leider nie kümmert. Ist er doch viel mehr ein Tiersammler denn ein Tierschützer…
Nichtsdestotrotz, zumindest allfällige BesucherInnen (bei freiem Zutritt kommen doch immer wieder einige Menschen vorbei) könnten Mitleid haben; und genauso passierte es auch an jenem heißen Sommernachmittag! Wir waren nämlich zeitgleich zufällig unterwegs in die Qualanstalt, um dort zu recherchieren, wie denn die Bärenhaltung aussieht, nachdem der so großartige ‚Tierschutz-Djurdjevo‘ (www.tierschutz-djurdjevo.ch) vor einigen Jahren ein großes Gehege erbauen ließ. Vor dieser Zeit, wir hatten selbst Aufnahmen gemacht, mussten die Könige der Berge mit Verliesen vorliebnehmen, Metallkäfige, von rostigem Eisen beherrscht.
Aber zurück zu unserer Geschichte; das kleine schwarze Wesen hätte im Blumentrog auch unauffällig sein können, scheu und ängstlich, aber das wäre mit ganz großer Wahrscheinlichkeit das Todesurteil gewesen. Jedenfalls tat die süße Maus genau das Gegenteil, und somit genau das Richtige, denn sofort nach unserem Betreten machten sie auch schon vehement auf sich aufmerksam – wir konnten sie gar nicht übersehen! Wohl noch keine fünf Wochen alt, nahm sie alle Kraft zusammen und klagte lautstark alles ihr widerfahrene Unglück in die Welt hinaus. Ja, und sie hatte auch allen Grund dazu; der Mutter entrissen, alleine und hilflos zurückgeblieben, zudem war ihr rechtes Auge völlig zugeklebt, wohl kaum mehr zu retten, dachten wir.
Natürlich kam sie mit uns mit, und so laut wie sie zuvor gewesen war, so vorsichtig benahm sie sich im Auto – von der ersten Sekunde an versuchte sie sich in mitgebrachte Decken einzurollen, um danach möglichst unsichtbar und unauffällig zu sein. Ja, sie wusste wohl, dies hier, dieser Moment, war ihre einzige Chance auf Rettung, und dem Himmel sei Dank ist sie bei uns gelandet. Hätten wir den Zoo an jenem Tag nicht ausgesucht, sie wäre elendiglich verstorben. Karma, Schicksal, wie man es auch nennen mag. Jetzt probierte sie mit ihrer Unscheinbarkeit tatsächlich von sich abzulenken, ganz nach dem Motto ‚ich bin gar nicht mehr da‘, wohl damit wir sie nur ja nicht auf die Idee kommen könnten, sie vielleicht wieder aus dem Auto zu setzten! Sooo süß, obwohl sie versuchte wach und allen Situationen gegenüber gewappnet zu sein, wurden ihre Augen bald zunehmend schwerer. Sie schlief auch bald ein und erwachte erst nach unserem Zurückkommen bei Frau Brukners Paradies. Dort wurde ihr, wie kann es anders sein, bestmögliche Pflege zuteil; mittlerweile schläft sie im Zimmer der großartigen Frau, zusammen mit einem Dutzend und mehr Hunden. Natürlich ist sie der absolute Star, nicht einmal vor der riesigen Dogge zeigt sie wirklich Respekt (siehe Foto)! 🙂
Fotos: was für ein Unterschied – links beim Auffinden, rechts ein stolzer, selbstbewusster und vor allem glücklicher Welpe!
Foto: Doggies Paradies…
Taly ist nun ihr Name, und sie hat eine Zukunft vor sich! Ja, die Götter meinen es gut mit ihr, selbst das zugeklebte Auge hat sich wieder geöffnet.

Aber wie vielen armen Hunde bleibt jegliche Perspektive verwehrt? Hunderten, Tausenden, ja Millionen! Sie alle fristen ein oft erbärmliches Dasein auf den Straßen Europas, ohne jede Chance, ohne jede Hoffnung. Und wir, viel zu oft, schauen zu. Dabei müsste es doch zumindest in der Europäischen Union wenigstens einen Plan geben, die ‚besten Freunde‘ des Menschen dementsprechend zu schützen! Aber da kommt nichts, die Politik schaut weg, zeigt keinerlei Interesse an diesem, einen der größten Verbrechen der Menschheit. Wie enttäuscht waren wir doch alle, als es selbst die hochbezahlten Superstars der verschiedenen Nationalmannschaften bei der jüngsten WM in Russland keine Mühe wert fanden, auch nur ein Wort zu der vorangegangenen Tötungswelle in der Umgebung aller Spielstätten zu verlieren. Von den eingesackten Millionen geblendet, übersahen sie das Tierleid geschlossen. Jeder lechzte nach Anerkennung im Spiel, nach Legendenmythos, dabei hätten ein paar Worte und eine kleine Spende für örtliche Tierschutzvereine bereits genügt, um zumindest in den Herzen der ZuseherInnen für alle Zeiten den Titel als absoluter Fanliebling zu gewinnen…

Bitte helfen Sie uns helfen! Wir sind bereits wieder am Weg nach Serbien, wo wir mit Ihrer unentbehrlichen Unterstützung dem Tierschutz Djurdjevo der Frau Monika Brukner ganz großartig unter die Arme greifen werden können! Bitte erinnern Sie sich, 700 Hunde und Katzen warten auf den so immens wichtigen Eingriff, die einzige Möglichkeit, unfassbares zukünftiges Leid zu verhindern! Aber ohne Ihre Hilfe sind wir hilflos…
Für 27 Euro können wir in Serbien eine weitere Hündin kastriert lassen, für 15 Euro einen Rüde! Sie wissen, und das ist der wichtigste Grundsatz überhaupt: Kastrationsprojekte verhindern Leid, bevor es entsteht! Die Tiere brauchen uns, und wir brauchen Sie!
Zu unserer Webseite
Online Spenden
http://www.respektiere.at
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim
RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Pressespiegel zu den Käfighunden – Ihre Stimme zählt!!!

http://www.respekTiere.at

Auf Facebook teilen

Pressespiegel zu den Käfighunden – Ihre Stimme zählt!
Heftige Reaktionen hat unser Einsatz für die Käfighunde von Heidenreichstein hervorgerufen! Praktisch jede Zeitung der Region hat darüber berichtet, was unfassbar wichtig ist, weil das mediale Interesse natürlich dazu führt, dass möglichst viele Menschen von solchen Dingen erfahren und ihre Stimme einsetzen können! Und noch ist die Angelegenheit nicht vorüber – wir haben Anzeige wegen schwerer Tierquälerei erstattet und fordern jetzt ein längst überfälliges Hundehalteverbot!
Wie immer an dieser Stelle möchten wir Sie bitten, schreiben Sie den Redaktionen ein paar Zeilen zur Thematik, denn je mehr Reaktionen auf tierschutzrelevante Artikel kommen, desto mehr werden die Zeitungen auch in Zukunft berichten! Somit ist jeder Leserbrief direkteste Tierschutzarbeit – herzlichsten Dank im Voraus für alle Mühen!!!
Kurier:
https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/hundehaltung-in-verboten-kleinen-kaefigen/400100813

leser@kurier.at

Heute:
http://www.heute.at/oesterreich/niederoesterreich/story/Kleine-Hunde-in-Kaefige-gesperrt–Polizei-Einsatz-46243319
feedback@heute.at

Bezirksblätter:
https://www.meinbezirk.at/gmuend/lokales/heidenreichstein-hunde-horror-geht-in-naechste-runde-d2857085.html
gmuend.red@bezirksblaetter.at

Nachrichten Aktuell:
https://www.nachrichten-aktuell.eu/artikel/heidenreichstein-hunde-horror-geht-in-nachste-runde/1799802

https://www.nachrichten-aktuell.eu/artikel/kleine-hunde-in-ka-fige-gesperrt-polizei-einsatz/1800494

Niederösterreichische Nachrichten:
https://www.noen.at/gmuend/heidenreichstein-tierquaelerei-horror-geht-in-naechste-runde-tierquaelerei-verein-respektiere-111983966

redaktion.gmuend@noen.at

Österreich:
https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/niederoesterreich/25-Welpen-im-Kaefig-gehalten/346615869
redaktion@oe24.at

Dazu berichtete auch die Kronen-Zeitung in einem kleinen Artikel, das Krone-Radio brachte in den Nachrichten ein ausführliches Interview mit RespekTiere-Aktivist Tom Putzgruber!

Die Niederösterreichischen Nachrichten berichteten auch über unseren Einsatz zu den Schächttagen, hier ein Artikel zur Aktion in Gneixendorf bei Krems, welche aufgrund eines Formalfehlers beinahe nicht zustande gekommen wäre:
https://www.noen.at/krems/aktion-in-gneixendorf-protest-gegen-tod-von-400-schafen-verein-respektiere-tom-putzgruber-111867808
Für Leserbriefe:
redaktion.krems@noen.at
Foto: Nön/Herr Kalchhauser
Zu unserer Webseite
Online Spenden
http://www.respektiere.at
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim
RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

nach den Kistenhunden nun die Käfighunde – der Horror geht in die nächste Runde!

http://www.respekTiere.at

Auf Facebook teilen

nach den Kistenhunden nun die Käfighunde – der Horror geht in die nächste Runde!
Die Käfighunde von Heidenreichstein – unser Geschichtsbuch ‚Worst of Waldviertel‘ ist um ein erbärmliches Kapitel reicher

Schon vor 2 Wochen erreichte uns ein aufgeregter Anruf; von unhaltbaren Zuständen in einem Einfamilienhaus im nördlichen Waldviertel wurde da erzählt, von einer ‚Züchterin‘, welche dutzende Hunde unter schlimmsten Bedingungen halten würde.
Natürlich waren wir sofort hellhörig, besonders bei einer solchen Dramaturgie: in selbiger Ortschaft nämlich – später stellte sich heraus, nur wenige hundert Meter vom letzten Tatort entfernt – hatten wir doch erst im Mai dieses Jahres Hunde befreien können, welche, kaum anders als im hiesigen Verdachtsmoment, in sargähnlichen Kisten gehalten worden waren!
Die Vorwurfsliste im neuen Fall ist eine lange, eine todtraurige; beginnen wir damit: vor 2 Wochen musste besagte ‚Züchterin‘ auf Anweisung der zuständigen Amtstierärztin fast 20 Hunde abgeben. Übernommen wurden die Glücklichen dankenswerterweise von einem nahen Tierschutzverein, nämlich Animal Hope Nitra. Dort wurde den Hunden ein besorgniserregender Gesundheitszustand diagnostiziert, sie waren völlig verfloht und litten an diversesten Problematiken. Ein auffallend aggressives Verhalten, gepaart mit gleichzeitiger völliger Unterordnung, von Angstzuständen gepackt, ein extremer Sexualtrieb, all dies ließ auf eine beschämende vorangegangene Haltung schließen. Wie beschämend, es sollte sich alsbald herausstellen…
Drei übernomme Tierkinder überlebten die kommenden Tage nicht, zu angeschlagen war ihr Gesundheitszustand.
Einer Pflegestelle wurden weitere 4 der Winzlinge, es handelt sich durchwegs um Chiuahua- und mehr oder weniger ‚reinblütige‘ Russkij Toy-Hunde, übergeben. Auch diese Armen zeigten sich extrem ängstlich, 2 davon wiesen einen Knochenbruch an den Beinen auf.

Die Liste der vorangegangenen Entsetzlichkeiten ist lang; laut Zeugenaussage wurden der Frau vor einigen Jahren mehr als 100 Hunde (!!!) in einem Haus in Wien abgenommen; daraufhin verließ sie die Bundeshauptstadt und verlegte ihrer Tätigkeit, ‚35 Jahre Erfahrung in Hundezucht‘, wie sie uns gegenüber stolz bestätigte, in etwas entlegene Gebiete in bevölkerungsarmen Gebieten in Niederösterreich. Angeblich soll die ‚Züchterin‘ in Wien noch dazu ein Hundehalteverbot ausgefasst haben, wofür wir aber noch keine Bestätigung haben.
Auch in Niederösterreich blieb die Hundequälerin ihrem Stil treu; es folgten mehrere Stationen, zuletzt Krumau am Kamp, dann Irnfritz im tieferen Waldviertel, jetzt Heidenreichstein. Überall dort blieb das Leiden der Tiere nicht unbemerkt, jedenfalls folgten Anzeigen, inklusive Einsätze zuständiger AmtstierärztInnen.
Am nunmehrigen Wohnort, inmitten einer Siedlung, verstrickte sie sich – wie kann es auch anders sein – umgehend in hässliche Streitereien mit der gesamten Nachbarschaft. Das laute Bellen der ständig im Haus gefangenen Tiere (Aussage einer Anrainerin) setzte den Nerven zu, selbst zu später Stunde erschallt die gesamte Umgebung fast täglich im aufgeregten Gekläffe. Kein Wunder, bei bis zu 50 Tieren in dem kleinen, unscheinbaren Häuschen…
Das Wissen, hier passiert den Tieren nichts Gutes, bedrückte das Verantwortungsgefühl. Zudem folgte die Ausbreitung der Flöhe; so verbreitet, dass sich der Befall nicht mehr auf das eine Grundstück beschränkte. Ein verzweifelter Nachbar meinte: ‚Mir tun die Hunde so schrecklich leid. Ein dauerndes Winseln, nie sieht man sie im Garten, sie sind immer eingesperrt.‘ Wieder folgten Anzeigen, die Polizie intervenierte, ebenso die Amtstierärztin. Die Gemeinde reagiert kaum. ‚Da ich nicht zu jenen Menschen gehören möchte, die von solcher Qual wissen und nichts dagegen unternehmen, informierte ich mehrmals die Polizei‘, erklärte ein ob des Verhaltens der Zuständigkeit erboster Nachbar. ‚Wenn solche schrecklichen Gegebenheiten ans Tageslicht kommen, dann sagt man meist – hat das niemand in der Umgebung mitbekommen? Waren die Leute zu feige, so etwas zur Sprache zu bringen? Diesen Vorwurf müssen wir uns nicht stellen, wir haben es oft probiert, aber geschehen ist nie wirklich etwas‘, bestätigt eine Frau mit traurigen Flüstern die Angaben der anderen Anwohner.
Fotos: Welpen’produktion‘ trotz Verbot – wie lange noch? rechts: Polizeieinsatz, samt gesetzlich vorgeschriebener Unkenntlichmachung beteiligter Personen – hier der Kater der Nachbarschaft! 🙂
Ein Kenner der Situation schrieb uns: ‚Frau XXX hält viele ihrer Hunde in Käfigen. Auch darum, damit sich schnell gerüstet ist, wenn sie wieder einmal fluchtartig ihre Wohnstätte verlassen muss. Die Hunde sind durchwegs in einem abgemagerten Zustand, extremer Flohbefall, extremer Wurmbefall. Da sie nicht bemuskelt sind und lange Krallen haben, selbst die Junghunde, bestätigt sich die Käfighaltung. Sie weisen Merkmale einer hochgradigen Inzucht auf, die Größe, Zahn- und Kieferfehlstellungen, usw., deuten darauf hin. Es werden Hunde verkauft, welche angeblich geimpft und gechipt sind, wobei der Verdacht besteht, sie führt diese Dinge selber durch.
Die Tiere sind ängstlich und menschenscheu, noch ein Anzeichen auf die Käfighaltung. Es ist bereits eine tiefgreifende Rassenvermischung vorhanden, da die Hunde wild rauf los decken können, Vater mit Tochter, Bruder mit Schwester, Mutter mit Sohn.
Die Hunde müssen gezwungenermaßen im Käfig ihr Geschäft verrichten und dann im Kot schlafen.
Wie kann es sein, dass eine solche Person auch noch Hunde mit einem stolzen Preis von 680 Euro im Internet anbietet? Dies ist ein starker gewerbsmäßiger Betrug.
Wie kann es sein, dass eine solche Person ständig von AmtstierärztInnen kontrolliert wird, und dennoch solche Missstände herrschen?‘ 
All diese Fragen stellten wir uns natürlich auch. Aber sie kennen uns, wir sprechen keine Vorverurteilung aus, zumindest solange nicht, bis wir uns nicht selbst ein Bild von einer Sache gemacht haben.
Im Internet waren schnell einige Inserate entdeckt; ganz sicher also bot besagte Frau Hunde an, übereinstimmend mit den Angaben des Informanten um tatsächlich 680 Euro pro Tier. Jetzt war die Neugierde endgültig geweckt – auf ins Waldviertel!
Wie immer arbeiten wir vor Ort mit einer sensationellen lokalen Mann- und Frauschaft zusammen. Großartige, bis in die Knochen motivierte und höchst engagierte TierschützerInnen, wo wir mächtig stolz sind, sie zu unseren AktivistInnen zählen zu dürfen!!!
Ein Plan – leider dürfen wir die Einzelheiten an dieser Stelle nicht verraten, was zugegeben schwer fällt, weil sich die folgende Geschichte für einen abendfüllenden Spielfilm eignen würde – war schnell ausgedacht, strukturiert, in allen Einzelheiten bedacht. Der erste Schritt, so viel dürfen wir verraten, sollten ein ‚Probe-Ankauf‘ sein; hierfür begaben wir uns zu dritt in die ‚Höhle des Löwen‘, und was uns dort erwartete, verblies in Sekundenschnelle alle wie auch immer gearteten Zweifel an der Geschichte unseres Informanten…
Ebenfalls brachte Frau XXX uns zwei Welpen zum Ansehen, zwei herzige Rüden. Allerdings, beide zeigten sich – wie die Hunde, welche bei den Pflegestellen landeten – extrem scheu, jede Berührung ließ sie panikartig aufschreien. Die Augen verklebt, das Fell stumpf, einer der beiden – nicht zu vergessen, erst wenige Wochen alt – mit großen haarlosen Stellen am Körper. Und dann die Flöhe, überall im Fell, mit freiem Auge sofort erkennbar!
Ins Haus selbst dürfen wir nicht (später erfahren wir, nicht einmal engeren Freundinnen wird dieses ‚Recht‘ gewährt); von dort aber dringt aufgrund der geöffneten Eingangstüre schlimmer Geruch in unsere Nasen. Ich frage nach der Toilette, vielleicht ergibt sich dabei die Möglichkeit auf einen schnellen Blick in die vermutete Misere; allerdings begleitet mich die Dame des Hauses in das vom Gang erreichbare WC und bleibt, wohl eine Vorsichtsmaßnahme ihrer langen Geschichte, an der Türe stehen. Verdächtiger geht es wohl nicht mehr! Aus allen Zimmern ringsum erklingt lautes Gebelle, unaufhörlich; Da sich der Standort des Lärms konzentriert, keiner Veränderung unterworfen ist, gehen wir nun mit Bestimmtheit davon aus, dass die Armen in Gefängnissen gehalten werden; die Geschichte mit den Käfigen, sie dürfte also stimmen! Ein weiteres Indiz: vor dem Haus stehen rund 10 prall gefüllte, große, gelbe Müllsäcke: der Inhalt, mit Kot und Urin durchtränktes Zeitungspapier.
Fotos: sieht dieser Welpe gesund aus? Laut Amt schon… rechts unten: Entflohung vor unseren augen; ‚Igel um das Haus sind Schuld daran’…
Was nun folgt, ist echte Detektivarbeit, akribisch genau durchgeführt. Jedenfalls, so viel sei verraten, am nächsten Tag bestätigen uns anonym übergebene Fotos das Vermutete – Hunde in kleinen Käfigen, fast ohne jede Bewegungsfreiheit! Ein Leben auf nassem Zeitungspapier, alleine gelassen in den eigenen Exkrementen.
Jetzt gilt es einfach zu Tun, nicht mehr lange zu überlegen; es ist Samstag, aber wir wollen keinen Tag länger warten, den armen Tieren die Existenz in den Käfigen nicht mehr zumuten. Eine eilige Anfrage an eine/n uns liebgewonne/n Amtstierarzt/ärztin bestätigt das Gefühl: diese Hunde müssen beschlagnahmt werden, es handelt sich bei der Käfighaltung von Hunden um hochgradige Tierquälerei!
Die Anreise ist eine weite, so ist das Einsatzteam erst gegen 16 Uhr vor Ort; eine letzte Besprechung, schon stehen wir mit Transparenten vor dem Haus der Hundequälerin, ‚Behörde: Nichthandeln im Wissen einer Straftat ist Mittäterschaft‘ steht da etwa geschrieben, oder ‚Amtstierarzt: Ich wasche meine Hände in Unschuld‘. Die Polizei wird herbeigerufen, ein Einsatzfahrzeug trifft auch schnell ein. Dann beginnt das lange Warten: während der Himmel seine Schleusen öffnet, wir im sprichwörtlichen kalten Regen stehen, dauert es fast zwei Stunden, bis die zuständige Veterinärin erscheint; weil aber die beklagte Frau nicht zu Hause ist, wird sie nun telefonisch von dem Aufstand vor ihrem Haus verständigt. Sie erklärt aber, sie können erst in weiteren eineinhalb Stunden vor Ort sein.
Heißer Kaffee erwärmt uns einstweilen, aus dem Horrorhaus ertönt wieder und wieder minutenlanges Gekläffe. Die Nachbarn sind inzwischen natürlich auch längst aufmerksam geworden, die Szenerie spitzt sich zu.
Foto: Protest vor dem Haus; zuerst spielt das Wetter noch mit, dann wird es schnell sehr ungemütlich. Es folgen Stunden im Regen und in Kälte!
Foto: genau deshalb stehen wir stundenlang in Kälte und Regen vor dem Haus – diese Zustände müssen endlich ausgeschaltet werden!!! Leider, wie der Fall zeigt, genügen Anzeigen alleine nicht, davon wissen die Nachbarn nun, und vor allem natürlich die Hunde ein trauriges Lied zu singen!
Gegen 21.30 erscheint die ‚Hundezüchterin‘, wutentbrannt; sofort setzt es Schimpftiraden in unsere Richtung, Anzeigen wegen Hausfriedensbruch wird es setzen, wegen Stalkings, sogar von Einbruch ist die Rede. Meine DNA sei bereits sichergestellt und das Ergebnis in Ausarbeitung. Der Vorwurf ihrerseits, wir hätten Hunde stehlen wollen, steht im Raum, oder gar ein wertvolles Bild, welches in den zerschlissenen Räumen hängen soll… aber die BeamtInnen, 3 Polizisten und die Amtstierärztin, sind in erster Linie wegen der Hunde gekommen, wird der guten Frau schnell klargemacht. Dennoch setzt es auch in unsere Richtung Kritik; dass sich nicht sämtliche TierschützerInnen ausweisen möchten, einige lieber anonym bleiben wollen, bekrittelt der Staatsapparat und untermauert sein Verlangen mit einigem Druck. Weil, ja, weil unserem Wissen nach früheren AnzeigerInnen Böses im Nachhinein geschehen ist, und nebenbei in Österreich sowieso keine generelle Ausweispflicht besteht. Würden die Beamten unter den gegebenen Stunden ihre Namen weitergeben? Schnell kehrt daraufhin Ruhe sein…
Dann beginnt das Durchsuchen der Räume; und das Vorgehen dauert laaange. Ein gutes Zeichen, meinen wir. Messbänder werden geholt, wohl wegen der Unterbringung von Papageien, welche sich ebenfalls im Haus befinden.
Erst kurz vor Mitternacht, als die Aktion beendet wird. Von den Ergebnissen erfahren wir wenig, Amtsgeheimnis, aber so viel sickert durch: die Käfige wurden entfernt, es ist ‚dauerhaft sichergestellt‘, dass die Hunde nicht mehr in diesen Gefängnissen gehalten werden können; weiters gibt es ‚weitreichende Konsequenzen‘, wie immer die auch aussehen mögen. So weit, so gut, Fakt ist aber auch, keiner der Hunde wurde behördlich beschlagnahmt (‚es sind alle Tierheime voll, wohin mit den Hunden?‘). Ob es eine Anzeige wegen schwerer Tierquälerei geben wir, erfahren wir nicht – also werden wir vorsichtshalber eine solche einbringen. ‚Wenn man Hunde in diesen Käfigen sieht, möchte der Jurist wissen, wie lange sind sie darin. Wer kann das Gegenteil beweisen, wenn die Hundehalterin sagt, wenn, dann immer nur ganz kurz‘, so ähnlichen Wortgebrauch hören wir. In diesem Falle aber ist die Beweislast erdrückend; die Hunde waren wahrscheinlich bei der ersten Amtshandlung in Heidenreichstein im Käfig, das wissen wir aber nicht mit Sicherheit – jedenfalls war da die Kontrolle angemeldet. Bei einer zweiten, nachfolgenden Prüfung, dieses Mal unangemeldet, waren sie es mit Sicherheit. Höchstens 2,3 Wochen später, als wir anonyme Fotos bekamen, zeigen diese die Tiere erneut hinter Gittern. Gestern, bei der Aktion, sollen sie es ebenfalls gewesen sein. Erschwerend dazu, wir waren seit 16 Uhr vor Ort, bis zum Eintreffen der Hundehalterin plus Polizei dauerte es ganze fünfeinhalb Stunden, wo die Hunde ganz sicher durchgehend im Verlies saßen – was mehr an Beweisen braucht es?
Fazit: wir sind sehr froh und dankbar, dass Veterinärin plus Polizei schnell und umfangreich agiert haben, trotz Wochenende, trotz später Stunde.  Es wurden sofortige und zukünftige Verbesserungen für die Hunde eingeleitet, was natürlich großartig ist und dem Einsatz einen großen Erfolg attestiert.
Andererseits, kann in einem solchen Wiederholungsfall ein anderes Ergebnis als eine sofortige Beschlagnahmung plus nachfolgendes Hundehalteverbot angemessen sein? Bei einer offensichtlich unverbesserlichen Täterschaft?
Was bedeutet, der Fall ist für uns leider noch nicht zu Ende. Wir werden alles daransetzen, die Situation endgültig zu bereinigen!
Was es noch zu sagen gilt: im Waldviertel scheint nach den Erlebnissen der letzten Wochen und Monate ein auffällig hoher Grad an Tierquälerei, aufgefächert auf verschiedenste Bereiche, vorzuherrschen. Warum das so ist, wir wissen es nicht. Vielleicht hat die Entlegenheit der Region einen Anteil an der Tatsache, oder aber auch die harschen Witterungseinflüsse gepaart mit dem ohne Zweifel harten Leben in einer der ärmeren Gebieten der Republik. Andererseits, und das ist beinahe ein Paradoxem, gibt es hier aber auch die vielleicht bemerkenswertesten, engagiertesten und mutigsten TierschützerInnen des Landes, mit welchen es uns eine größte Freude ist, zusammen den Tieren in Not beistehen zu dürfen. Diese Konstellation ergibt, ohne jede Frage, ein großartiges Team, wofür wir uns von ganzem Herzen bedanken möchten!!!
Über die weitere Entwicklung in der so traurigen Angelegenheit werden wir Sie selbstverständlich am Laufenden halten!
Zu unserer Webseite
Online Spenden
http://www.respektiere.at
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim
RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Action Alert – schon wieder der blanke Horror! RespekTiere-AktivistInnen vor Ort warten auf Polizei und Amtstierarzt!!!

View this email in your browser
Auf Facebook teilen

Action Alert – schon wieder der blanke Horror! RespekTiere-AktivistInnen vor Ort warten auf Polizei und Amtstierarzt!!!
Un-, Un-, Unfassbar! Der Horror wiederholt sich, nur wenige Kilometer vom letzten Tatort entfernt! Wieder mussten wir eine schreckliche Hundezucht aufdecken! Dieses Mal sind die Armen nicht in Kisten, dafür aber in kleine Käfige gesperrt!!! RespekTiere-Aktivisten haben sich zu einer Spontan-Besetzung vor dem Haus der Tatverdächtigen entschlossen und warten in diesen Momenten auf Polizei und Amtstierarzt!
Erste Bilder sind aufgetaucht, es ist Herzzerreißend!
Ausführlicher Bericht folgt in Kürze!
Zu unserer Webseite
Online Spenden
http://www.respektiere.at
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim
RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall

Anti-Schächt-Einsatz – 8 Tage intensivste Arbeit liegen hinter uns!

http://www.respekTiere.at

Auf Facebook teilen

Anti-Schächt-Einsatz – 8 Tage intensivste Arbeit liegen hinter uns!
Das Islamische Opferfest, Eid ul-Adha, neigt sich seinem Ende zu. Die Feierlichkeiten, rechtzeitig zum Höhepunkt der Wallfahrt nach Mekka, dauern jeweils vier Tage und beginnen am 10. des islamischen Monats Dhul l-Hiddscha, was bedeutet, sie verschieben sich im Sonnenkalender um ca. 11 Tage rückwärts pro Jahr. Zusammen mit dem Fest des Fastenbrechens nach dem Fastenmonat Ramadan gehört es zu den bedeutendsten Feierlichkeiten in der islamischen Welt.
Eid ul-Adha ist ein Fest der religiösen Besinnung und der Familie, wie unser Weihnachten und Ostern; gleichzeitig aber, hüben wie drüben, münden diese religiösen Feiertage in ein Massaker an den sogenannten Nutztieren. Während in christlich geprägten Kulturen vor allem Kühe und Schweine ein Inferno erleben (Hühner sowieso), sind es in islamisch geprägten Schafe und Ziegen, welche hierfür zu Millionen gemeuchelt werden. Während das Töten der Tiere in konventionellen Schlachthäusern aber wenigstens erst nach einer vorhergehenden Betäubung geschieht, sterben für das islamischen Opferfest geschätzte 700 Millionen weltweit bei vollem Bewusstsein durch einen Kehlschnitt.
Wir haben es oft genug betont und werden nicht müde es zu wiederholen – es kann nicht sein, dass der österreichische Gesetzgeber das Schlachten von Tieren einerseits nur unter vorangegangener Betäubung erlaubt – somit jeden anderen Weg als klare Tierquälerei erkennt und entsprechende Verstöße dem Himmel sei Dank ahndet – aber andererseits tatsächlich Genehmigungen für das verbotene Vorgehen erteilt, wenn, ja wenn dieses aus religiösen Gründen gefordert werden. Die Frage, die sich stellt, ist: wenn eine offensichtlich als solche erkannte Tierquälerei im Namen eines Gottes, Allahs oder wie auch immer ein höchstes Wesen bezeichnet werden mag, geschieht, ist sie dann plötzlich keine Tierquälerei mehr? Diese Gewissensfrage sollten sich jene, welche die Gesetze verfassen, stellen. Weil nämlich genau in diesem Bereich überhaupt kein Platz sein kann für fehlgeleitete Toleranz. Wenn es um die Tiere geht, um die Schwächsten der Schwachen in unserer Gesellschaft, dann MUSS eindeutig Stellung bezogen werden, ein ‚Herumeiern‘ um die Problematik – wie es das unselige Post-Cut-Stunning (Betäubung eine Sekunde nach dem Schächtschnitt) nunmal ohne Frage ist – hilft niemanden.
RespekTiere hat die Feierlichkeiten 2018 mit heftigen Protesten begleitet. Hierfür waren wir insgesamt rund 1 000 Kilometer von einem Ort zum anderen unterwegs, an manchen Stellen mussten wir auf Grund der Dringlichkeit mehrmals anwesend sein. Der so intensive Einsatz entwickelte schnell eine starke Eigendynamik, welche uns von früh bis spät Nachts an die Aufgabe band. Dabei haben wir die Haltung vor den Schlachtungen dokumentiert, die Transporte in Frage gestellt und Anzeigen eingebracht. In einem Falle mussten Sonnenschutzplanen für aberhunderte Schafe errichtet, in einem anderen Ventilatoren angekauft werden. In beiden Fällen setzte es Verpflichtungen für die Betreiber, eine umgehende Besprühung der Tiere mit Wasser umzusetzen. Manche der Schafe waren zu diesem Zeitpunkt bereits in einem offensichtlich kritischem Zustand, kurz vor dem Kollabieren!
In einem Schlachthof wurde die Schächtung von 35 Kühen im letzten Moment ausgesetzt, weil die behördlichen Mindestanforderungen nicht ausreichend umgesetzt wurden. Sehr intensive Gespräche, die vielleicht fruchtbar sein könnten, wurden mit den in den von uns beobachteten Regionen zuständigen AmtstierärztInnen geführt, wofür wir uns allerherzlichst bedanken möchten! Auch mit dem Betreiber eines der Schächthöfe, Herrn Gündüz, konnten wir eine lange und aufschlussreiche Unterhaltung führen. An anderen Orten wurden wir gemieden, von Schlachthaus-Inhabern des Weges verwiesen und mit der einen oder anderen Unfreundlichkeit konfrontiert. Ein Umstand, der uns weder erschütterte noch überraschte – ganz ehrlich, da ist die Situation dann beispielsweise auf den Pferdemärkten im Salzburger Land eine wesentlich angespanntere. Auch ein solcher Vergleich sollte nicht Unerwähnt bleiben!
Bei den diversen Versammlungen gebührt der jeweils anwesenden Polizei ein dickes Lob, welche sich an jedem Ort vorbildlich um Recht und Ordnung bemühte.
Eine dringende Anfrage werden wir an das SOS Kinderdorf stellen – eine offensichtliche Betreuerin brachte mit einem Kinderdorf-Van eine Gruppe Jugendliche an die Stätte des Geschehens, verlassen wurde der Ort mit mehreren ins Auto geladenen Wannen Frischfleisch. Mit dieser ohne Frage sehr wichtigen Organisation, welche in der Vergangenheit Großartiges geleistet hat, hatten wir bereits einmal einen Disput, als sie nämlich vor einigen Jahre um Spenden für den Ankauf von Kleintieren für arme Bauern in Indien aufrief. Ein Bild war beigeheftet, mit der sinngemäßen Beschreibung: dieser Frau konnte durch eine solche Unterstützung die Selbstständigkeit ermöglicht werden. Das Foto zeigte sie sitzend auf einem Markt, im Hintergrund Kaninchen in körpergroßen Käfigen aufeinandergestapelt…
Als großen Erfolg für die Bemühungen zum endgültigen Verbot des betäubungslosen Schlachtens werten wir schließlich das große Medieninteresse; viele Zeitungen haben über unsere Aktien berichtet und einige werden dies die nächsten Tage noch tun, was uns sehr freut. Denn nur ein allgemeiner öffentlicher Aufschrei wird die Zuständigkeit ausreichend daran erinnern können, endlich Nägel mit Köpfen zu machen!
Jetzt gilt es nicht mehr locker zu lassen! Wir müssen die Politik zu einer definitiven Lösung drängen, alleine die Tatsache, dass der Widerstand nicht geringer werden wird, erfüllt uns doch mit großem Unwohlsein! Wir müssen handeln, JETZT, bevor es zu spät ist!!!
Bitte forden Sie die Parteien auf, ein absolutes Schächtverbot gesetzlich zu verankern!
Regierungspartei ÖVP: email@oevp.at
Parteivorsitzender und Bundeskanzler Sebastian Kurz:  kabhbk@bka.gv.at
Regierungspartei FPÖ: bgst@fpoe.at
Parteivorsitzender und Vizekanzler Heinz-Christian Strache  hc.strache@fpoe.at
Oppositionspartei SPÖ: direkt@spoe.at
Vorsitzender Dr. Christian Kern  christian.kern@bka.gv.at
Oppositionspartei Neos: kontakt@neos.eu
Parteivorsitzende: Mag. Beate Meinl-Reisinger  beate.meinl@neos.eu
Oppositionspartei Liste Pilz: https://listepilz.at/kontakt/
Vorsitzende Maria Stern: https://mariastern.at/kontakt/; maria.stern@listepilz.at

Die Grünen, dialogbuero@gruene.at   Vorsitzender Mag. Werner Kogler:

Zu unserer Webseite
Online Spenden
http://www.respektiere.at
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim
RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall