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Es ist eigentlich ein Skandal… respekTiere

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Es ist eigentlich ein Skandal…
Diese beiden neuesten Bilder zu unseren Kuh-Recherchen zeigen ganz deutlich: es wird höchste Zeit das Tierschutzgesetz zu überdenken. Denn, hohe Tierschutzstandards gibt es in Österreich. Keine Frage. Viele davon allerdings sind kaum das Papier wert, worauf sie niedergeschrieben sind. Ja, es hört sich gut an, wenn beispielsweise bei Kühen von mindestens 90 oder, wie bei der Salzburg Milch (Österreichs drittgrößte Molkerei, immerhin), gar 120 Tagen ‚Freigang‘ gesprochen wird. Man hört so etwas, findet es doch gut, aber denkt weiter wenig darüber nach. 120 Tage, das ist ein Drittel des Jahres, also mehr als 33 Prozent. 90 sind ein Viertel, immerhin noch gut 25 %. Spätestens hier beginnt aber die Problematik: denn wer kontrolliert solche Vorgaben? Die gesetzlichen 90 sowieso niemand, nehmen Sie uns beim Wort. Es gibt nicht einmal eine Aufzeichnungspflicht für die Tierhalter. Also, sollte eine – statistisch alle 50 Jahre passierende!!! – Kontrolle stattfinden, dann wird der Kontrolleur hören: ja, gestern waren sie draußen, im Sommer sowieso die ganze Zeit, usw.; da hilft auch die Aussage von Nachbarn, die Kühe wären niemals draußen gewesen, oft seit es den Stall überhaupt gibt, nichts. Das Amt wird keine Schritte einleiten.
Fotos: diese beiden Bilder sehen auf den ersten Blick vielleicht wenig spektakulär aus; sie bergen aber eine Menge Zündstoff in sich! Während nämlich das Gesetz stolz von 90 Tagen und mehr ‚Auslauf‘ spricht, melden Nachbarn immer wieder, Kühe würden an vielen, vielen Höfen überhaupt nie ins Freie kommen. Im Beispiel: die Kühe eng angekettet, der dazugehörige Auslauf offensichtlich seit langem unbenutzt…
Auf Nachfragen werden wir hören: ‚Wie stellen Sie sich das vor, wie sollen wir das kontrollieren? Einen Mitarbeiter 24 Stunden abstellen, um den Hof zu beobachten? Nein, wir müssen uns auf die Aussage des Bauern verlassen (und hegen meist keinen Grund für allfälliges Misstrauen…)‘. Also, der eigentlich zu Kontrollierende sagt dem Kontrolleur, was dieser oder diese hören will. So einfach ist das, und so wird es in der Praxis dann auch gehandhabt. Aber es kommt noch schlimmer, viel schlimmer: denn der Gesetzestext sagt nicht ‚90 Tage‘, sondern ‚an 90 Tagen‘. Was ein kleines Wörtchen doch für einen Unterschied ausmachen kann! Denn selbst wenn nun tatsächlich an diesen Tagen die Ketten fallen, dann genügt theoretisch eine Zeitspanne von Minuten. Nirgends wird die Dauer nämlich erörtert. Rechnen wir neu; gehen wir von 30 Minuten aus. Mal 90 Tage sind das 2700 Minuten, also 45 Stunden. Bei 120 Tagen sind es 60 Stunden. Im Jahr. Dieses setzt sich aus 525 600 Minuten zusammen. Also gut 8760 Stunden. 45 Stunden aus fast 9 000 sind dann ein halbes Prozent; 60 0,75% – im Vergleich zu 25 ein zu vernachlässigender Faktor, im Vergleich zu 33 nicht minder.
Fotos: Kettenhaltung von Kühen in Salzburg – ein unfassbar deprimierender Anblick! Vergessen wir nicht: wir schreiben das Jahr 2019…
Die beiden Fotos bergen echten Zündstoff in sich, über eine Materie, welcher wir uns in Zukunft noch mehr annehmen werden. Hier seht Ihr dem Gesetz und den ‚Tierwohl‘-Bestimmungen nach ‚glückliche Kühe‘, denn sie haben eine Auslaufzone. Auch wenn Nachbarn immer wieder berichten, nie, absolut nie sehen sie die Tiere im Freien. Zu ‚im Freien‘ passiert ja schon der nächste Fauxpas; es wird im Gesetz von ‚Weide ODER Freilauf‘ gesprochen – was ja ohnehin schon einen riesen Unterschied ausmacht. An jenem Hof beispielsweise wurde dem Gesetz genüge getan – es gibt einen Freilauf. Aber dass dieser unbenutzt ist, ist sonnenklar – und dennoch kein Anlass für den Gesetzgeber einzuschreiten. Das ist der eigentliche Skandal; denn, wie gesagt, manche Gesetze sind nicht das Papier wert, wenn sie von einer Seite nicht eingehalten und von anderer die verlangen Einhaltungen nicht kontrolliert werden. Denn der Vollzug brächte ein Bild ins Wanken: das der Bauernhof-Idylle im ’schönsten Bundesland’…
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Halal-Schächtungen im Bundesland Salzburg? — respekTiere

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Halal-Schächtungen im Bundesland Salzburg?
In Hallein bei Salzburg gibt es eine Stadt-Metzgerei. Dieser Umstand alleine wäre ja nicht bemerkenswert, aber ein Blick in die Auslage des Geschäftes erregt dann doch das Interesse. Dort nämlich prangt links und rechts neben dem Bild eines Rinderkopfes der Aufdruck ‚Halal‘ in arabischen und deutschen Schriftzeichen. Ein weiteres zeigt ein lachendes Huhn, mit freudig übereinandergeschlagenen Flügeln, so als ob es gerne für uns Menschen sterben würde. Auch darüber steht in dicken Lettern der Vermerk ‚halal‘. In einem Bundesland, wo von Seiten der Behörden bisher das betäubungslose Schlachten als ‚kein Thema, da keine Bewilligung‘ tituliert wurde, birgt die Angelegenheit dann doch einiges an Zündstoff in sich…  
Zur Erklärung: der Begriff ‚halal‘, also erlaubt (im Gegensatz zu ‚haram‘), umfasst alle möglichen Bereiche des Lebens, beispielsweise auch die Kleidung oder Gewohnheiten im täglichen Alltag. Ebenso findet er im zwischenmenschlichen Umgang seine Anwendung. Besonders Augenmerk allerdings gilt ihm im Zusammenhang mit Lebensmitteln, und da vor allem mit Fleisch. Denn ‚halal‘ setzt eine Schlachtung nach religiösen Vorschriften voraus, welche im Gegensatz zu anderen Tötungsakten oft (aber nicht immer und ausnahmslos) ohne Betäubung durchgeführt wird. Eine solche Tötungsart ist zwar nach österreichischem Gesetz als offensichtliche Tierquälerei streng verboten, aber wenn … ‚dringende religiöse Vorschriften‘ eine solche Maßnahme erfordern, dann gibt es hierfür Ausnahmeregelungen. Für eine entsprechende Genehmigung muss in diesem Falle während der Schlachtung aber zumindest ein Tierarzt anwesend sein und das Tier muss unmittelbar nach dem Kehlschnitt betäubt werden (das so unselige ‚Post-Cut-Stunning‘; eine typisch österreichische Lösung halt, die alle Seiten zufriedenstellen möchte – und dabei grandios scheitert. Ganz nebenbei, Vater Staat behauptet zwar, man könne ein betäubungsloses Schlachten aufgrund der in der Verfassung verbürgten Religionsfreiheit in einer Demokratie nicht gänzlich verbieten, er gibt aber andererseits auch keine Antwort darauf, warum ein solches Verbot in anderen, ohne jede Frage ebenfalls demokratischen, Ländern durchaus möglich ist – in Dänemark, Island, Liechtenstein, Norwegen, Niederlande, Polen, Schweiz, Schweden, sowie Flandern (ein Teilstaat des Belgischen Königreiches) darf kein Tier ohne vorangegangene Betäubung getötet werden).
Bislang standen betäubungslose Schlachtungen im Bundesland Salzburg kaum zur Diskussion, gibt es doch im gesamten Raum keine hierfür registrierten Betriebe, somit sind selbsterklärend auch keinerlei Bewilligungen ausgestellt. Dem allerdings, wie eine Recherche von ‚Salzburg 24‘ im letzten Jahr ergab, widersprechen die Angaben der Islamischen Glaubensgemeinschaft, wonach sehr wohl entsprechende Betriebe gemeldet seien. Nichtsdestotrotz existieren keinerlei Kontrollen, auf Grund des angeblichen Nichtvorhandenseins entsprechender Anträge sind sie ‚kein Thema‘.
Nicht zuletzt deshalb machte uns der Aufdruck auf den Glasscheiben der besagten Fleischerei stutzig; ein Blick auf die Facebook-Seite besagter Einrichtung lässt – vorsichtig ausgedrückt – dann tatsächlich ein flaues Gefühl in der Magengrube aufkommen. Zumindest verstörend wirken Bilder, wo der Besitzer des Geschäftes sich mit offensichtlichen Mitarbeitern im Schlachtraum präsentiert, inmitten von toten Tieren; allesamt sind diese Leute in Straßenkleidung abgebildet, ohne jegliche Kopfbedeckung, das Handy im Anschlag, die T-Shirts verschmiert, der Boden blutgefleckt. Und jetzt kommt das wirklich Seltsame: der Betrieb ist behördlich eigentlich nur als reiner Lebensmittelhändler deklariert, er hat nicht einmal eine Schlachterlaubnis – weder zur betäubten, und schon gar nicht zur Schächtung!
Foto: was viele Menschen oft vergessen: der Islam hat genau wie das Christentum wunderschöne Textstellen zu bieten, welche auf einen besonderen Umgang mit Tieren hinweisen. Und darauf, wie Allah es sich wünscht, dass man der Schöpfung beisteht wo immer es geht. Wie diese beiden muslimischen AktivistInnen vorzeigen: eine gute Tat an einem Tier ist wie eine gute Tat an einem Menschen, während Gewalt am Tier genauso schlimm ist wie Gewalt an einem Mitmenschen!
Vielleicht aber, so dachten wir, sind diese Bilder dann in fremden Räumen entstanden, an Orten, wo es entsprechende Genehmigungen gibt und wo ein ‚echter‘ Fleischer arbeitet; von wo die Halleiner Metzgerei das benötigte Fleisch, vorproportioniert, bloß zukauft? Und dabei fertigen die Inhaber des Geschäftes in fremden Schlachthöfen besagte Fotos an, in Tarnhosen und mit einem Lächeln auf den Lippen, zur Unterstützung des Macho-Gehabes; Mann präsentiert sich archaisch, kommt sich dabei einfach nur irgendwie cool vor. Könnte durchaus sein. Die Aufnahmen müssten dann allerdings in Niederösterreich oder in der Steiermark gemacht worden sein, denn nur in diesen beiden Bundesländern wird österreichweit offiziell geschächtet. Aber wie passt jetzt ein ebenfalls auf der Facebook-Seite präsentiertes Video dazu, welches den Besitzer in einem Stall zeigt, wo gerade ein Rind zur Schlachtung ausgesucht wird, und wo der Tierhalter einen eindeutig Tennengauer Dialekt spricht? Wo man in nächster Sequenz den Viehhändler mit besagtem Todgeweihten gemeinsam im Transporter-Anhänger sieht? Wird jenes Rind zwar im Tennengau gekauft, aber dann nach Niederösterreich oder in die Steiermark gekarrt, um dort getötet zu werden? Um das Fleisch danach fein verpackt erneut zurück in Richtung Salzburg zu befördern? Oder ist der Bauer ein in den Osten ausgewanderter Salzburger, der sich dort eine neue Existenz aufgebaut hat? Alle Optionen dürfen als sehr unwahrscheinlich gelten.
Und wie verhält es sich mit der Bildserie, wo zuerst ein wunderschöner Stier auf der grünen Weide gezeigt wird; derselbe findet sich dann im Schlachtraum wieder, den Kopf an ein Pult gelehnt, das Messer vor sich (nach religiösen Riten darf das zu tötende Tier die Mordwaffe vor dem Schnitt übrigens gar nicht zu Gesicht bekommen…); der Ladenbesitzer steht lächelnd daneben, die Hand am Kopf des Tieres, der Gute dabei erneut in Straßenkleidung. Im abschließenden Bild hängt der triefende Körper kopfüber im blutigen Schlachtraum, bereits gehäutet, der Metzger – der ja eigentlich gar keiner ist, zumindest unseres Wissens nach über keinerlei Befugnis verfügt – steht mit selbem Messer in der Hand lächelnd daneben. Das ist dann doch alles schon ziemlich abstrus, um nicht zu sagen unglaubwürdig…

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Pferdemarkt Abtenau 2019 – die traurige Wirklichkeit! — respekTiere

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Pferdemarkt Abtenau 2019 – die traurige Wirklichkeit!
Abtenau ist ein kleiner Ort im salzburgerischen Tennengau. Auf mehr als 700 Höhenmeter gelegen, streift er bereits alpines Flair und strahlt nicht zuletzt deswegen so etwas wie Magie aus, scheinbar entworfen auf dem Reißbrett eines findigen Touristenmanagers. Inmitten eines überwältigenden Gebirges-Panoramas ist seine Umgebung Balsam für die Seele. Ein Naturereignis.
Andererseits aber hat diese scheinbar perfekte Welt auch ihre unaussprechlichen Schattenseiten. Andere gehen uns nichts an, aber diese eine, die hat die Macht in sich, alle zuerst gewonnen positiven Eindrücke mit einem Schlag zu zerstören; und mehr als bloß das, ja, sie tut in der Seele weh! Und bestimmt nicht nur uns, sondern auch alle anderen Menschen, welche ein Herz für Tiere haben.
Foto: sogar Reisebusse bringen TouristInnen hin zur vermeintlichen Attraktion; aber vergessen wir nicht ‚Tradition darf niemals Rechtfertigung sein für Tierqual’…
Einmal im Jahr findet hier an den Hängen der nebelumhangenen Berge nämlich die unselige Pferdeversteigerung statt, wo sich in vielen Jahren das Schicksal abertausender Haflinger- und zuletzt vermehrt Norika-Fohlen erfüllt hat. Dann, wenn der Herbst über das Land hereinbricht. Denn urplötzlich werden die herzallerliebsten Tierkinder nun – im Sommer noch die unangefochtenen Stars auf den Weiden, Werbebotschafter eines hoch strukturierten Fremdenverkehrsgewerbes – ünber Nacht zu ‚unnützen Essern‘, wie uns viele PferdeverkäuferInnen immer wieder erklären. Außerdem sind die TierhalterInnen von einem Fieber angesteckt, denn einmal, ja zumindest einmal im Leben könnte man ja auch den Jackpot knacken, ein sogenanntes Elitefohlen unter den seinen wissen – was das an Geld und, vielleicht noch begehrenswerter, an Ruf bringen würde…
Zusammengesetzt aus solchen Komponenten wiederholt sich das Spiel jedes Jahr auf ein Neues – die Tragödie nimmt ihren Lauf! Natürlich, viele der Jungtiere werden an guten Plätzen unterkommen, die besonders ‚Schönen‘ auf jeden Fall, aber auf noch viel mehr warten bereits die ‚Viehhändler‘. Es ist ein brutales Geschäft, besonders in Italien ist Pferdefleisch sehr gefragt – stellt es doch die Hauptzutat zur weltberühmten ‚Salami‘ dar.
Ja, der Herbst ist längst ins Land gezogen, färbt die Hügel und Wäldern in die typischen Rottöne. Blutrot ist der Mond. Es ist der Herbst im Leben der Tierkinder.
Einmal im Jahr finden auch wir uns deshalb ein an den Ausläufern der Berghänge. Um auf die Vorgänge hinzuweisen, auf das unfassbare Tierleid, welches so gänzlich im Schatten der – in diesem Falle zum Himmel stinkenden – Tradition geschieht. Stellen Sie sich vor, neben all den anderen Aspekten wie Transport und Schlachthaus, stellen Sie sich vor, was genau heute im Gefühlsleben dieser Armen passiert. Nicht nur in jenem der Fohlen, auch dem der Mütter. Denn zusammen sind sie ‚angereist‘; angstvoll drücken sich die Kleinen an die Beschützerinnen, noch im Unwissen, dass diese sie heute zum wohl allerersten Male nicht beschützen werden können. Nicht einmal Gott könnte das, denn es gibt kein Mittel gegen die menschliche Gier. Sie, die noch bis gestern ein nahezu perfektes Leben geführt hatten, sie sind von einem Augenblick zum nächsten hineingestoßen in den Irrsinn, der ihre künftige Hölle bedeutet. Sie werden jetzt ihren Müttern entrissen, und nichts mehr wird je so sein wie es früher war. Von hunderten Menschen betatscht, durch eine Arena gezerrt, auf wartende LKW’S mit aller Kraft verladen (natürlich gehen sie nicht freiwillig diesen letzten Weg), nur um direkt entweder in eine Maststätte – wo sie den Rest ihres Dasein in muffigen Hallen in engen Buchten und an kurzen Ketten festgebunden sind – oder in die Arme ihren Mördern gekarrt zu werden…
Foto: hinein in die Arena, wo der Preis ihres Lebens in Kilogramm festgesetzt wird…
Fotos: aus dem Schutz der Mutter direkt in den Schlund des Todes gerissen…
Unser Kundgebungsstandort ist immer derselbe, und immer ein besonders guter, vielleicht der beste im gesamten Demo-Fixpunkt-Jahr überhaupt; nämlich unmittelbar am Zugang zum ‚Festgelände‘ ist er gelegen, und breitet sich von dort in einer Sackgasse vor uns aus. Was dann heißt: ausnahmslos ALLE, ob BesucherInnen, VerkäuferInnen, HändlerInnen, alle müssen sie an uns vorbei, werden sie mit unseren Botschaften konfrontiert!

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Am vergangenen Wochenende fand in München die ‚Vegane Wies’n‘ statt! Dutzende Infostände zur tierleidfreien Lebensweise waren hierfür im Stadtzentrum aufgebaut und erfreuten sich eines großen Andranges. Mittendrunter war dann natürlich auch wieder RespekTiere-International mit seinem so wunderbaren Münchener Regional-Team zu finden – einfach super!!!
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Achtung, Achtung! Wir sind am Pferdemarkt! — respekTiere

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Achtung, Achtung! Wir sind am Pferdemarkt!
Zu dieser Jahreszeit gibt es dann in Österreich und in Bayern die vielen Fohlenversteigerungen. Rund um die jeweiligen Versteigerungsarenen hat sich im Laufe der Jahre ein reger Handel etabliert. Es gibt dort allerlei zu kaufen, angefangen vom putzigen Plüschpferdchen bis hin zur Reitpeitsche, vom Sattel bis zur Reiterbekleidung. Auch für das leibliche Wohl der BesucherInnen wird ausreichend gesorgt: In der zum Versteigerungsgelände gehörigen Halle oder in großen, extra hierfür errichteten Zelten können Durst und Hunger gestillt werden, und schon am frühen Vormittag wird mit Gösser und Co angestoßen.

An Durst und Hunger leiden allerdings auch die Pferde; dieses Leid geht aber unter im dröhnenden Festtagsgetöse. Es ist ein einsames, ein unbeachtetes. Die Fohlen wirken verschreckt, zum ersten Mal in ihrem noch so jungen Leben weggezerrt vom gewohnten Umfeld sind sie regelrecht erstarrt, von hunderten Händen betatscht, festgehalten von einem viel zu kurzen Seil; den Blicken der Menschen ohne Ausweichmöglichkeit ausgeliefert. Nervosität liegt in der Luft, Angst und Schrecken spiegelt sich in ihren Augen.

Und mittendrinnen sind einmal mehr wir – um auf den Seelenhandel aufmerksam zu machen, der so ganz und gar nicht mehr Halt finden darf im 3. Jahrtausend! Ganz in diesem Sinne zerrt ein kunstblutiger Metzger eine Aktivistin in Pferdemaske hinter sich her, durch die Reihen der Schaulustigen, der Pferdehändler und der auf ihr Schicksal wartenden Pferdemütter und -kinder… Und ja, natürlich sind solche Aktionen provokant, dazu stehen wir auch mit jeder Faser des Körpers; sie sollen doch zu Diskussionen anregen, und den Diskurs erreicht man am besten über eine Herausforderung des Geistes. Selbstredend nehmen wir dabei Beschimpfungen in Kauf, sogar Anrempelungen, überhaupt kein Problem; so dick ist unsere Haut doch längst! Aaaaber, was in Abtenau immer wieder passiert, das sollte so auch nicht sein; denn mit dem ‚Aufhängen‘, dem ‚Vergasen‘ und dem ‚Erschlagen‘ bedroht zu werden, ist mehr als ein unwürdiges Schauspiel!
Schade, dass der ORF, der immer vor Ort ist, zwar Brauchtum und Tradition ehrt, diese solche Auswüchse aber immer irgendwie überhört…
Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze!!!
Fotos: Auge in Auge gegenüber der TierausbeuterInnen…
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respekTier-Tafel, Salzburg’s 1.! Gratis-Flohmarkt vor dem Mutterhaus!

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respekTier-Tafel, Salzburg’s 1.! Gratis-Flohmarkt vor dem Mutterhaus!

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Wow, was hatte sich dieses Mal für eine Menge an Gütern zusammengesammelt! Tatsächlich brachten wir Kleidung und Co für den September-Obdachlosenflohmarkt kaum im riesigen Sprinter unter; so vieles an Sachspenden galt es zu verteilen, dass schließlich sogar unsere immer höchst engagierte Mitstreiterin Alexandra einsprang – und sie kam ebenfalls mit vollbeladenem Fahrzeug frühmorgens zum Mutterhaus, zum Ort des Geschehens!
Einen Hauptaugenmerk, nun, so kurz vor dem Herbstbeginn, hatten wir im Vorfeld dann auf warme Kleidung und vor allem Schlafsäcke, Decken sowie Bettwäsche gelegt. Dutzende Umzugskartons voll konnten wir deshalb bereitstellen; Unmengen von warmen Socken, Jacken, Taschen und Koffern sowieso!
Unfassbar viele Menschen benötigen Einrichtungen wie das Mutterhaus in Salzburg, wo zumindest eine Grundversorgung mit Nahrung passiert; aber nicht nur das, auch das Zusammensein tut der geschundenen Seele gut, die Möglichkeit zum Kontakt, zum Gespräch, zum Austauch untereinander. Einfach nur wunderschön, dass es Orte wie diese gibt! Und die unterschiedlichsten Personen treffen hier täglich ein, aus aller Herren Ländern. Es ist mehr als beeindruckend, was die Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul in ihrem Orden leisten; sie haben hier einen Hort der Menschlichkeit geschaffen, der seinesgleichen vergeblich sucht.

Auffällig ist, immer mehr Englischsprache verkehren in der Verköstigungsstelle, wobei jene Menschen aus den ehemaligen Ostblockstaaten – von der Slowakei über Serbien bis nach Bulgarien – immer noch ganz eindeutig in der Mehrzahl sind. Landsleute, früher mit Abstand die stärkste Gruppe, finden sich heute dagegen schon eher selten ein. Dies ist aber leider kein Indiz dafür, dass es den Menschen in Österreich inzwischen allen gut geht, vielmehr gibt es hierfür andere Gründe; auch das sollte angesprochen werden, vor allem die Rivalität untereinander ist ein Problem.Denn die ist ein ernstes Thema; während es vor 5, 6 Jahren kaum Streitereien gab, finden solche nun wesentlich öfters statt.
Aber wie dem auch immer sei, es ist keine Frage, diese Menschen, sie benötigen unsere Hilfe. Und, selbstverständlich, zuallermeist geht es sehr friedlich zu, auch das braucht nicht extra erwähnt zu sein. Inzwischen haben wir zudem natürlich längst echte Freundschaften geschlossen, bringen – so wie an diesem Tag – bei der Abholung der Flohmarkt-Reste Spezialwünsche mit (jetzt einen extra Schlafsack, sowie feste Schuhe in Größe 45); wir gehören irgendwie bereits zur Familie, ja und freuen uns doch ein bisschen, wenn wir von den Jüngeren mitunter als ‚Papa‘ oder ‚Mama‘ betitelt werden 🙂

Immer ein Teil des Flohmarktes ist dann auch unsere respekTIER-TAFEL! Hier kümmern wir uns um die vierbeinigen BegleiterInnen von sozial Benachteiligten. Und welcher Ort wäre hierfür besser geeignet als eben das Mutterhaus?
Foto: Tierfutter, in Dosen oder in handliche Päckchen zum Mitnehmen verpackt, liegt im Mutterhaus immer auf!
Wir möchten uns heute auch einmal von ganzem Herzen bei Schwester Erika und ihren Barmherzigen Schwestern bedanken, für all die Güte und Liebe, welche sie jeden Tag ausstrahlen und an die Notleidenden weitergeben – einfach nur ganz großartig!!!
Achtung, Achtung!!! Morgen, Freitag, 20. September, sind wir wieder am Pferdemarkt in Abentau! Wer noch dabei sein möchte, Abfahrt in Salzburg 8.45 Uhr!!!
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Treffen mit Grünen-Klubobfrau! Bettler mit Hunden! Mike sucht ein zu Hause! — respekTiere

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Treffen mit Grünen-Klubobfrau! Bettler mit Hunden! Mike sucht ein zu Hause!
In knapp zwei Wochen findet in Österreich die Nationalratswahl statt. Nicht zuletzt deswegen trafen wir uns dieser Tage mit der Klubobfrau und Tierschutzsprecherin der Grünen Salzburg (www.salzburg.gruene.at), Kimbie Humer-Vogl, um im netten Gespräch die naturgegeben reichlich vorhandenen Berührungspunkte auszuloten. In angenehmer Atmosphäre entwickelte sich alsbald ein hoffentlich früchtetragender Austausch, welcher für die Zukunft so manches Gute erhoffen lässt.
Selbstredend sind die Grünen immer noch jene Partei, welche in unserem Land in der Öffentlichkeit am meisten mit Tierschutz assoziiert wird. In den letzten Jahren war das aber leider nicht immer zu Recht so, denn oftmals fühlten sich TierschützerInnen von der Parteibasis schlichtweg im Stich gelassen. Seit einiger Zeit jedoch kehrt man rechtzeitig zu den Neuwahlen langsam aber sicher wieder zu den Wurzel zurück, so zum Beispiel wurde zuletzt von der hoch engagierten Tierrechtsaktivistin und Bezirksrätin Cosma Stöger das grüne Tierrerchtsforum gegründet (https://tierschutzforum.at/, wo wir zusammen im Sommer beispielsweise dann auch gleich einen spektakulären Protest vor der Serbischen Botschaft in Wien durchgeführt hatten); nebenbei zeichnet Cosma, die schon dutzende unserer Proteste mittrug und RespekTiere bereits des Öfteren auf Reisen nach Serbien oder in die Slowakei begleitete, für das Tierschutzprogramm der Bundespartei mitverantwortlich! So scheint es, dass die Grünen erneut mit zu einer starken Stimme für die Tiere im Parlament werden könnten! Einziger Wehmutstropfen zur kommenden Wahl: hierfür ist kein/e definitive/r TierschützerIn an aussichtsreicher Stelle gereiht. Wohl aber KandidatInnen, welche sich für vermehrte Tierschutzagenden offen aussprechen.
Traurige Wirklichkeit: damit sind die Grünen neben der Liste JETZT (wo Martin Balluch für den Fortschritt des Tierschutzes im Parlament ein gesetzter Garant wäre!) die für TierschützerInnen einzig wählbare Alternative. Denn die ‚großen‘ Parteien scheinen an der Thematik meist wenig interessiert, sperren sich oft genug sogar gegen jegliche Neuerung, und alle anderen Parteien, von welchen man vermehrten Tierschutz erwarten könnte, haben wohl keine Chance auf einen Parlamentssitz.
Wir möchten heuta auch auf ein in letzter Zeit vermehrt auftretendes Problem aufmerksam machen – immer mehr Bettler im Stadtgebiet Salzburg führen (meist kleine und junge) Hunde mit sich, wohl, um aufgrund des Anblickes der armen Tiere die Herzen der PassantInnen zu erweichen und deren Geldbörse zu öffnen. Tatsächlich steckt hinter der Entwicklung großes Tierleid. Viel zu oft werden die Hundebabys viel zu früh ihren Müttern weggenommen, und noch öfters am Weg nach Hause – Ostblockländer sind dabei der Hotspot – einfach zurückgelassen.
Bitte reagieren Sie, wenn Sie derartiges beobachten. Informieren Sie das Vet- und das Ordnungsamt als zuständige Behörde (damit wenigstens festgestellt werden kann, ob die Tiere ordnungsgemäß geimpft und gechipt sind, was wiederum zumindest ein allfälliges Aussetzen schwieriger macht), sprechen Sie die Personen an, geben Sie anstelle von Geld Hundefutter. Versuchen Sie niemals solche Hunde ‚freizukaufen‘, denn dies wird die Problematik bestenfalls prolongieren, aber noch viel wahrscheinlicher sogar deutlich verschlimmern!
Die gute Nachricht! Erneut – schon im März durften wir eine große Menge dringend benötigtes Hunde- und Katzenfutter von dort entgegennehmen – übergaben uns wunderbare TierschützerInnen aus dem Berchtesgadener Land einige hundert Kilo an Tiernahrung! Wir freuen uns gerade jetzt im Herbst riesig über die Spende, sie wird entscheidend dazu beitragen, vielen Straßentiere im Osten ein Überleben im kommenden Winter zu sichern!
So konnten wir dann auch gleich unseren MitstreiterInnen aus Sofia den VW-Bus füllen – diese waren nämlich zufällig am Rückweg einer Reise zu Sponsoren in Deutschland! Einfach nur schön, wenn helfende Hände ineinandergreifen!!!
Eine derart große Menge an Hundefutter hatten wir überreicht bekommen, dass wir auch noch die Beifahrerseite des Vans (völlig unsachgemäß..) vollladen konnten!
Foto: eine Menge an Hundefutter war dann auch gleich wieder am Weg nach Bulgarien – wo es, im Bild rechts, dann schon am nächsten Tag die Hunde im Asyl unserer Mitstreiterin Rumi erfreute! 🙂 Kaum im Lager, schon wieder weitergegeben, frei nach dem US-Sprichwort: What goes around, comes around…
Ein großes, großes Dankeschön gilt dann auch Frau Ingeborg Rechberger aus St. Valentin an der OÖ/NÖ-Grenze! Vielleicht erinnert Ihr Euch, wir unterstützten die dortige Bürgerinitiative im Kampf gegen den Bau einer riesigen Hühnermastanlage (letztendlich aber leider vergeblich; der ‚Stall‘ wurde kürzlich doch genehmigt…). Frau Rechberger hat unser Einsatz derart gefallen, dass sie sich jetzt revanchierte – unfassbare 100 Mützen hat sie über den Sommer selbst gestrickt, welche wir nun auf den kommenden Infoständen und Flohmärkten gegen eine Spende anbieten werden! Einfach super!!!
Im Tierheim Bad Reichenhall sitzt ein wunderhübscher Hund, dem es in Bayern aber leider unmöglich gemacht wird, je ein neues zu Hause zu finden – er ist nämlich ein American Stafford-Rüde, der im Freistaat als ‚Listenhund‘ geführt wird und deshalb mit einem Adoptionsverbot belegt ist. Da hilft es auch nichts, dass er ein sehr gut erzogener, sehr menschenfreundlicher, einfach an der Leine zu führender und höchst liebenswerter Zeitgenosse ist…
Mike, so heißt der Gute, ist 6 Jahre alt, er wurde Anfang Mai an einer verlassenen Tankstelle angebunden aufgefunden. Seither wird verzweifelt ein Plätzchen für ihn in Österreich gesucht. Vielleicht kennt ja irgendjemand irgendjemanden…
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Breaking News! Wieder Polizei-Einsatz – diese Mal direkt in der Heimat! — respekTiere

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Breaking News! Wieder Polizei-Einsatz – diese Mal direkt in der Heimat!
Wir waren einmal mehr zu Hilfe gerufen worden – in der Bergheimer Gemeinde Siggerwiesen hält eine Frau abseits des kleinen Ortes, mitten im Grünland, einige Ziegen und eine Herde Hühner. Dies alleine wäre ja nicht bemerkenswert, aber die näheren Umstände sind es dann doch!
So hatte es die letzten Wochen über bereits zahlreichste Beschwerden gegeben, denn die Armen sind die meiste Zeit des Tages über in ein Zelt gesperrt. Obwohl rundherum Wiesen vorhanden sind. Die aber offensichtlich völlig ungenutzt bleiben, trotz Einzäunung. Einzäunung? Ein einfacher Schafzaun begrenzt die Fläche, wo die Gefahr des Verhedderns für aktive Tiere wie es Ziegen nun mal sind eine enorme ist – noch dazu steht der unter starkem Strom. Und genau in dieser perfiden Falle, so hören wir, haben sich schon Zicklein verfangen, wären wahrscheinlich darin sogar verstorben, hätten AnrainerInnen sie nicht im letzten Moment aus der letalen Lage befreit!
Foto: unscheinbar, und doch leiden hier Tiere! Der Wildwuchs beweist, die ins Zelt gesperrt Ziegen dürfen hier trotz oder gerade wegen der völlig unzureichenden Absperrung nicht grasen.
Nur am Vormittag kommt den Aussagen der Wissenden zufolge die Halterin vorbei – wohnhaft gut 30 Kilomter entfernt – dann, um die Ziegen zu melken. Hierfür werden sie vor dem Zelt an kurze Hundeleinen gelegt, um einen Stock geschwungen. Um EINEN, wohlgemerkt. Mehrere Ziegen. AugenzeugInnen bestätigen, dass die Tiere dann manchmal aber auch gleich stundenlang an diesen Leinen hängen (wenn die Halterin zwischendurch einer Erledigung nachkommt beispielsweise), sich dabei hoffnungslos verknoten, so schlimm, dass sie bewegungslos in der kochenden Hitze der Sommertage zurückbleiben…
Fotos: oben links, an diese Leinen werden die Ziegen zum Melken gehängt; rechts: angeblich hielt die Frau in diesem schmutzigen Becken Fische; einer nach dem anderen ist dem Vernehmen nach dort gestorben, so hört man! unten: überall Müll und Draht und Gitter, die Verletzungsgefahr ist eine große!
Sind sie dann im Zelt, oft 23 und mehr Stunden am Tag, brennt die Sonne ebenfalls mit aller Kraft auf den Behelfs-Stall. Darin ist es halb dunkel, es staut sich die Hitze, Wasser ist bei unseren Kontrollen nur völlig unzureichend vorhanden. Nicht nur zu wenig, die Flüssigkeit ist noch dazu voller Kot und Urin, der Trog wirkt wie ein mit Gülle befülltes Behältnis. Und riecht auch so. Jedenfalls trinkt keine Ziege daraus. Nicht einmal die langen Karabiner, gedacht zum Einhängen an den Hundeleinen, werden von den Hälsen genommen, sie stören bei jedem Schritt.  Die Ziegen lechzen nach Wasser, der Boden dampft von ihren Ausscheidungen. Die Luft steht, das Atmen fällt schwer. Es gibt Stroh im Inneren, aber sichtlich abgenütztes, muffig zerfallend, schmutzig. Die andere Hälfte der vorhandenen Fläche besteht aus Mist, matschigem Etwas.
Nicht besser geht es den Hühnern. Ihr Teil im Stall ist abgetrennt, ebenfalls durch dieselben unseligen Plastikgeflechte wie sie außerhalb willkürlich gesteckt sind. Der Boden ist umgeackert, schmutzig, voller Kot. Die Wasser- und Futterschüssel ist gähnend leer. Und das bei starker Hitze, ebenfalls bei mehreren Kontrollen. Unfassbar.
Eigentlich wollten wir das Wochenenden vergehen lassen, dann die Behörde einschalten. Um zu beweisen, dass diese Zustände keine Eintagsfliegen sind, sondern Methode. Natürlich haben wir dabei sichergestellt, dass den Tieren kein weiterer Schaden aus dem Zuwarten entwächst.
Allerdings, es passiert anders. Nun stehen wir wieder vor dem Zelt. Es ist wieder heiß, und wir sind informiert worden, zumindest eine Ziege würde laut schreien. Ständig. Also musste nach dem Rechten gesehen werden. Ein Blick ins Innere genügt – das arme Tier, bereits sichtlich ermattet, hat sich hoffnungslos im Geflecht verfangen. Die Bewegungen werden langsamer, der Blick zunehmend starr. Handeln ist angesagt, sofort.
Foto: ein Blick ins Innere bestätigt: hier ist sofortiges Handeln notwendig!!!
Eine halbe Stunde später biegt der Einsatzwagen in den Feldweg. Dem Himmel sein Dank sind wir in Bergheim. Denn hier ist ein Polizeiposten zuständig, geführt von Postenkommandanten Helmut Naderer, bekannt dafür, ein besonders großes Herz für Tiere zu haben (es sei vorweg genommen, die Einsatzkräfte agierten einmal mehr vorbildlich).
Die beiden Beamten reagieren schnell und unbürokratisch. Zusammen öffnen wir die Plane, der Polizist und ich versuchen die gefangenen Hörner zu befreien. Kurz darauf ist die Ziege frei. Etwas benommen noch, aber es geht ihr wieder gut! Nun folgen eilige Telefonate. Der Amtstierarzt soll kommen. Währenddessen nehmen die PolizistInnen unsere Daten auf, fotografieren den Tatbestand.

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Denn Tierquälerei ist eine gar furchtbare Sache, dass sollte der Arm des Gesetzes ihr nun vor Augen führen.

Bitte zeigen Sie Tierquälerei immer und ausnahmslos an! Wenn Sie ZeugIn davon werden, konfrontieren Sie die VerursacherInnen. Wenn dies einmal aus irgendeinem Grunde nicht möglich ist, dann schalten Sie, gerne auch anonym, die zuständigen Behörden bzw. die Polizei ein. Oder rufen Sie den Tierschutz- oder Tierrechtsverein Ihres Vertrauens! Die Tiere haben keine eigene Stimme – wir Sie die Ihre! Das sollte uns immer bewusst sein. Sehen sie bitte niemals weg!
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Esel in Mauretanien – wir brauchen Sie!!! — respekTiere

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Esel in Mauretanien – wir brauchen Sie!!!
Bei all den vielen Aktionen und Kampagnen der letzten Monate ist wieder einmal unser Projekt ‚Esel in Mauretanien‘ völlig unverdienter Weise viel zu kurz gekommen. Denn gerade dort, im Wüstenland inmitten der Sahara, ist der Einsatz ein so unverzichtbarer und wichtiger, dass es mit Worten fast nicht zu beschreiben ist! Denn tatsächlich sind wir es gewesen, die dort das Wort ‚Tierschutz‘ überhaupt erst in die Gesellschaft eingeführt haben…
Foto: Augenentzündungen sind geschuldet der Kombination Wüstensand/ständiger Wind ein ernstes Problem; deshalb haben wir unsere Teams verstärkt mit entsprechenden Salben ausgestattet!
Sie erinnnern sich bestimmt an die Schicksale von ‚Star‘ und ‚Hope‘; beide schwerst verletzt, beide sind im letzten Moment in die Obhut unserer Ärzte gekommen. Hope schaffte es dann ja leider nicht, obwohl Dr. Dieng alles hierfür unternommen hatte. Obwohl wir sogar eine Garage anmieteten, um ihn dort speziell und punktgenau behandeln zu können. Leider aber war sein gesundheitlicher Zustand letztendlich doch zu schwer angeschlagen, um ihn retten zu können – dennoch, bei all der Trauer, welche sein Ableben mit sich brachte, ist es ein großer Trost zu wissen, seine letzten Tage verbrachte er schmerzfrei, satt und in der Gewissheit, dass Menschen auch gut zu ihm sein können.
Foto: Hope beim Transport zur Garage
Star hingegen, der an einer schweren Sehnenentzündung litt und über Wochen sogar gelähmt zurückgeblieben war, erging es in der Zwischenzeit wesentlich besser. Zappa hatte ihn ‚ausgesondert‘, täglich versorgt und mit speziellen Medikamenten behandelt. Und siehe da, er ist heute wieder völlig genesen! Ja, als Kehrseite der Medaille muss er dann leider auch wieder arbeiten, aber sein ‚Besitzer‘ hat aus der Krankheit gelernt und kümmert sich nun wesentlich besser um den Armen, überlastet ihn nicht mehr. Zappa hat allerdings selbstverständlich weiterhin ein wachendes Auge auf das Duo! 🙂
Foto: Star bei seinem Transport, unfähig die Beine zu benutzen!
Fotos: Nun hat er sich wirklich gänzlich erholt. Über ein Monat Intensivbehandlung und ‚Krankschreibung‘ waren dazu nötig. Ohne Zappa und Mohamed wäre die Chance für den Armen gleich Null gewesen!
Zappa’s und Mohamed’s Hauptaugenmerk liegt aber nach wie vor auf der Hufbehandlung. Denn darin sind die Beiden als Team wirklich unschlagbar. Als vielleicht einziger Hufschmied im Land – RespekTiere hat diesen soooo unverzichtbaren Beruf übehaupt erst in Mauretanien eingeführt! – ist besonders Zappa ein echter Virtuose. Was er alles vollbringt, ringt selbst ExpertInnen aus dem Westen ein ungläubiges Staunen ab. Und wir, wir sind jeden Tag dankbar, mit so großartige Mitarbeitern zusammen arbeiten zu dürfen!
Natürlich sind die Teams aber auch auf allen anderen medizinischen Gebieten absolute Fachkräfte. In der folgenden Bildserie sehr Ihr Zappa beim Anlegen eines Gipsverbandes, ebenfalls ein Vorgang, der früher unbekannt war. Genau hier liegt die Stärke des RespekTiere-Teams: ‚unser‘ Tierarzt Dr. Facharani (www.tierarzt-facharani.de), der uns nun schon seit vielen, vielen Jahren alljährlich zum Feldeinsatz begleitet, zeigt seinen afrikanischen Berufskollegen die neuesten Techniken und Methoden, sodass diese inzwischen über einen gewaltigen Vorsprung im Veterinärwesen gegenüber anderen einheimischen Tierärzten verfügen. Gemeinschaftsarbeit at it’s best!!!
Am Fischmarkt war wieder einmal ein Esel zusammengebrochen. Auch er wurde in einem Noteinsatz stabilisiert und ‚in den Krankenstand‘ geschickt. Dem Himmel sei Dank sind immer mehr Eselhalter einsichtig und gönnen den Tieren die benötigte Ruhe; früher gab es dafür überhaupt kein Verständnis – mit dem Effekt, dass die allermeisten solcher Patienten nach wenigen Tage verstorben sind…
Was wir nun auch zusätzlich tun, ist, verletzte und kranke Esel über einige Tage hinweg mit Kraftfutter zu versorgen. Solche Maßnahmen kosten natürlich viel Geld. Aber so viel Gutes passiert mit Ihrer Spende; deshalb dürfen wir nicht müden werden zu bitten, bitte unterstützen Sie ‚Esel in Mauretanien‘! Denn ohne Ihre Hilfe sind wir hilflos…
Unsere Ärzte vor Ort kümmern sich natürlich auch um die zahlreichen Verletzungen der Menschen, selbst wenn sie dazu ‚Eselmedizin‘ verwenden:); nicht zuletzt deshalb ist ihr Stellenwert ein immens hoher. Eine Tatsache, die dann mit sich bringt, dass die Eselhalter zuhören, wenn sie vom richtigen Umgang mit den Tieren sprechen! Eine Symbiose also, ein Kreislauf, dessen positive Effekte letztendlich immer den Tieren zugute kommen!

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Ein wichtiger Nachtrag: unsere Aktion vor dem Bauernhof im bayerischen Chieming hat eine Welle der Entrüstung mit sich gebracht! Eine heftige Diskussion setzte ein, im Mittelpunkt nicht zuletzt das Veterinäramt; wen mag es verwundern, im Angesicht der von uns veröffentlichten Bilder zu behaupten ‚keines der Tiere leidet‘ ist nämlich ohne jede Frage schon ein starkes Stück! Auch das Trostberger Tagblatt, eine Lokalausgabe der ‚Passauer Neuen Presse‘ veröffentlichte einen großen Artikel – wer Zeit und Lust hat, wir müssen uns wiederholen: bitte schreibt der Zeitung, ein paar Zeilen genügen. Denn je mehr Reaktionen auf solche Reporte folgen, desto mehr wird auch in Zukunft über die Anliegen der Tiere berichtet werden!
https://www.pnp.de/service/kontakt/redaktion/trostberg/
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Protesttage in Kroation – Action pur! — respekTiere

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Protesttage in Kroation – Action pur!
Im Zuge der erneuten Proteste gegen die Hummer-Hälterung bei Spar in Zadar nutzten wir die Zeit, um auch auf andere, vielfältige Tierschutzproblematiken im Adria-Land aufmerksam zu machen. Obwohl es hier wie auch in anderen Süd-Ostländern inzwischen doch ein zumindest auf dem Papier wirklich erfolgsversprechendes Tierschutzgesetz gibt, hat diese neue Einstellung hin zum Mitgeschöpf noch nicht wirklich Einzug in der breiten Öffentlichkeit gefunden. Wir sprechen an der Stelle gar noch nicht von der sogenannten ‚Nutztier’haltung – um in diesem Bereich ein echtes Umdenken zu erwarten, dafür wird es leider hüben wie drüben noch eine Menge an Zeit benötigen – beginnen tut der Prozess wie überall sonst erst einmal beim ‚besten Freund des Menschen‘, dem Hund.
Foto: Protest im Interspar-Markt in Zadar!
So konnte ein Aktivist im blutigen Kostüm samt Hundemaske entlang der stark befahrenen Straße zwischen den Inseln und Zadar gesehen werden, mit im Gepäck das große Transparent ‚Stop Killing Stray Dogs‘. Solche Aktionen sollen zum Nachdenken anregen, und sie erfüllen ihren Zweck immer auf großartige Art und Weise. Denn selbst wenn nicht jedermann/frau mit derartiger Performance einverstanden ist, das Thema wird so zumindest zum Gespräch!
Ein gewaltiger Dorn im Auge ist dem Tierrechtsherz dann immer auch die Tatsache, dass, wie zur Unterstreichung der nationale Identität, wirklich überall gegrillt wird – und nicht mittels Fleischstücken am Gitterrost, hier müssen es scheinbar immer ganze Tiere sein. An buchstäblich jeder Ecke finden sich deshalb zudem entsprechende ‚Werbe-Hinweise‘, samt Fotos von der Unsäglichkeit. Oft müssen die getöteten Tiere dann auch noch in grotesker Comicform herhalten, so als ob sie sich selbst nichts sehnlicher wünschen würden als für uns in zerstückelter Form am Teller zu laden…
Ob nun Schwein oder Schaf, ein stählerner Pfahl wird über den geöffneten Mund durch den gesamten Körper geführt, der Spieß am Raster im Kaminofen eingehakt, um dann den Leichnam über offener Flamme zu drehen. Verstehen Sie uns nicht falsch, es ist im Endeffekt nebensächlich, ob die Teile in portionierter Form zubereitet werden oder als Ganzes, aber einen Unterschied gibt es dennoch: hier wird nämlich schon den Kindern in direktester Art und Weise vor Augen geführt, es ist völlig normal, dass man unsere Mitgeschöpfe nur für den Gaumenkitzel in Massen tötet. Sie dann auch noch im Tod entwürdigt und ihre Tortur offen zur Schau stellt. Der Gewohnheitseffekt ist ein nicht zu unterschätzender, er bewirkt, dass der Anblick von gemarterten, getöteten Tieren für viele Kinder ihr Leben lang kein erschütternder mehr sein wird, frei nach dem Motto: ‚Hab ich doch schon tausendmal gesehen’…
Und all diese Prozesse werden schließlich als besonderes Zeichen einer irregeleiteten Gemütlichkeit, mit durchwegs rein positiven Gefühlen behaftet, auch noch geradezu als Lebenseinstellung gefeiert. So lernt der Nachwuchs schon von klein auf, ‚Mensch‘ ist in seinem Tun völlig autark, hat niemanden Rechenschaft abzulegen. Tiere sind dazu da, um von uns gegessen zu werden. Dies ist ihr Daseinszweck, der alleinige, ihre einzige Lebensberechtigung. Ein lebender Essensvorrat.
Foto: so muss wohl die Hölle aussehen, zumindest jene für Schweine!
Foto: oder so! Purer Horror ist es wohl für sie, wir nennen es ‚Feinkost’…
Gehen Sie bitte das folgende Gedankenexperiment durch: man stelle sich vor, eine außerirdische überlegene Rasse betritt die Erde und sieht derartiges. Was mag sich das ferne Leben bei einem solchen Anblick denken, welchen Eindruck gewinnt es? Wir, die Übermächtigen, uns steht jede Freiheit zu, sich an anderen Daseinsformen zu bedienen, wie immer wir möchten. Den Menschen hoffnungslos unterlegene, völlig ausgelieferte Mitgeschöpfe werden auf jede erdenkliche Art und Weise ge- und benutzt, er, ‚Mensch‘, der sie behüten und schützen sollte, ist ihr Albtraum in unfassbarer Dimension. Gefählt, aufgespießt, oft schon im Kleinkinderalter, der Gesichtsausdruck im Schrecken erstarrt, über offener Flamme gegrillt. Wagen die fremden BesucherInnen dann auch noch einen Blick in unsere lebenden Vorratskammern, beherrscht von Fäkalien und Enge, so sehen sie nichts als angekettete, zu dutzenden fast bis zur Bewegungslosigkeit zusammengepferchte, eingesperrt Leidende; wir nehmen deren Müttern die Kinder, am Tag der Geburt, nur um den für diese bestimmten Körpersaft selbst zu nutzen. Geben tun wir hierfür billigsten Austausch, und statt Wärme höchstens eine Rotlichtlampe über den Kopf.
Andersrum: was würden wir denken, würden wir einen anderen Planeten betreten und dort solche Verhältnisse vorfänden? Würden wir nicht zuallerest denken, das hier sind Ausgeburten der Hölle, eine schlimmst vorstellbare Lebensform, ein Karzinom am Leben selbst (würde wir wahrscheinlich dennoch nicht, denn die Gabe zum Vergleich, die ist nicht unsere)? Aliens, falls sie irgendwo da draußen sind und falls sie je diesen von uns verdammten Planeten betreten sollten, werden sich jedenfalls angwidert abwenden und mit gutem Recht dasselbe von uns glauben.
Mit Totenkopfmaske und dem Transparent ‚Meat Kills‘ nahmen wir deshalb immer wieder direkt vor den Öfen Aufstellung. Warum wir dort standen entging den ‚Grillmeistern‘ sehr oft; jedenfalls nahmen sie zuallermeist Abstand davon uns nach dem Grunde zu fragen. Sie schüttelten zum einen den Kopf, oder, doch etwas seltsam, betrachteten die Szenrie mit einem Lächeln von vorne. Dann ließ man die ‚verrückten ÖsterreicherInnen‘ aber meist gewähren. Die Gäste in den Restaurants wandten sich großteils ab, nur bei den Kindern war dann oft die Neugierde zu groß und sie kamen nach vorne, neugierig. Die Eltern wiederum versuchten eher den Eindruck zu erwecken, als wüssten sie nicht wirklich was da vor sich ging. Oder als ob die Szenereie eine völlig normale wäre. 🙂
Sehr cool – an einer stark befahrenen Straßenkreuzung in Zadar entdeckten wir einen offenen Werbeschau-Kasten. Den nutzten war auch sofort, eine solche Chance konnten wir uns doch einfach nicht entgehen lassen! Das Transparent war schnell eingespannt, ‚Meat Kills‘ konnten da die PassantInnen plötzlich lesen, und auf eine derartige Werbebotschaft waren die allermeisten dann nicht wirklich vorbereitet! 🙂
Ganz in der Nähe der Brücke, welche das Festland mit den TouristInnen-Inseln verbindet und deshalb ständig dementsprechender Verkehr herrscht, konnte Gevatter Tod beobachtet werden. Er trug ein Transparent mit sich, ‚There is no excuse for animal abuse‘, und hielt den PassantInnen damit einen Spiegel vor!
Fotos: Tierhaltung im ‚Zoofachgeschäft‘
Auch vor ‚Kentucky Fried Chicken‘ konnte Gevatter Tod gesehen werden. Der Standort war hierfür gut gewählt, nämlich direkt an einer Straßenkreuzung, welche als die wohl meistbefahrenste der Umgebung gilt!
Alles in allem durften wir uns über gelungene Protesttage freuen. Viele Menschen waren da zum vielleicht ersten Male in ihrem Leben mit der Tierrechts-Idee konfrontiert, und noch mehr werden es sein, sobald sich diese Nachricht nun auch im Netz verbreitet. Unsere so umfangreiche Sommer-Tournee durch Bundesländer und Staaten hat hiermit ihren Abschluss gefunden und wir freuen uns jetzt auf einen hoffentlich ebenso erfolgreichen Herbst!!!
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über den Tellerand blicken…tut das Spar in Kroatien???? Einsatztage an der Adria! — respekTiere

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über den Tellerand blicken…tut das Spar in Kroatien???? Einsatztage an der Adria!
Wir leben in Zeiten, wo der richtige Umgang mit VertragspartnerInnen, LieferantInnen, der Umwelt und dem Himmel sei Dank immer stärker auch jener mit den Tieren für LebensmittelhändlerInnen einen enormen Stellenwert eingenommen hat. Konzerne werden daran gemessen, der Inhalt fließt in ihre Werbung ein, und das Bild, welches man damit in der Öffentlichkeit erweckt, ist in einem beinharten Konkurrenzkampf ein im Starken Maße überlebenswichtiges. Umso mehr überrascht es dann, wenn ein einheimischer Branchenriese ‚zuhause‘ zwar auf von den KundInnen geforderte Stilmittel wie ‚Natur Pur‘ oder ‚Tierwohl‘ setzt, diese aber anscheinend im fernen Ausland plötzlich über Bord wirft. Wie sonst ist das Verhalten von ‚Spar‘ bezüglich der Krustentiere zu erklären, wo der Supermarkt in Kroatien plötzlich Hummer in einer Form anbietet, welcher im Heimatland wegen offensichtlicher Tierquälerei bereits der Boden entzogen worden ist??? Wie wir schon im letzten Jahr titelten, ist die Frage eine aktuelle wie eh und je: Hadert Spar mit seiner ‚Tierwohl‘-Glaubwürdigkeit? Entscheiden Sie!
Denn bereits im letzten Jahr hatten wir auf die Diskrepanz aufmerksam gemacht; und weil die Angelegenheit gerade am Beispiel des Hummer-Haubenrestaurants bei Krems wieder so aktuell ist, widmeten wir der Problematik auch während der jetzigen Einsatztage in Kroatien erhöhte Aufmerksamkeit.
Zur Erinnerung, unsere bisherige Konversation bezüglich des Anbietens von lebenden Hummern mit zusammengebundenen Scheren mit der Zuständigkeit bei Spar zum Nachlesen: http://www.respektiere.at/newsletter/fb_index.php?uid=9875&nid=757; http://www.respektiere.at/newsletter/fb_index.php?uid=12076&nid=809
So fanden sich nun erneut RespekTiere-AktivistInnen im Interspar-Markt in Zadar ein; mIt einer Kochschürze und Totenkopfmaske positionierten wir uns vor dem Hummerbecken, während erstaunte KundInnen Handys zückten. Tatsächlich schafften wir es über eine beträchtliche Zeitdauer hinweg die Stellung zu behaupten. Auch die argwöhnischen Blicke und Kommentare der Verkäuferin brachten uns dabei nicht aus der Ruhe. Erst der Einsatz eines Vorgesetzten, der dann den sofortigen Abzug verlangte, brachte Bewegung in die Szenerie. Seinem Ansinnen, sofort den Markt zu verlassen, kamen wir schließlich nach. Mit der großen Aufmerksamkeit, welche die Aktion mit sich gebracht hatte, sollten wir ohnehin unseren Zweck erreicht haben.
Wir kamen aber wieder – nur zwei Tage später sollte von uns erneut auf die Problematik hingewiesen werden. Und wieder zeigte sich schnell ein großes Interesse von Seiten der KundInnen. Als die Situation immer angespannter wurde, zogen wir uns schließlich zurück. Im Wissen, natürlich werden die Vorfälle an Spar Österreich als Konzernverantwortlichen weitergemeldet. Nun liegt der Ball einmal mehr bei der Geschäftsleitung; unsere Bitte: BITTE STELLEN SIE DIESE TIERQUÄLEREI SOFORT AB!!! Keine Frage, ein Verhalten, dass in Österreich bereits seit Jahren als tierquälerisch gebrandmarkt ist, ist doch auch ohne jede Frage einige hundert Kilometer weiter südöstlich noch immer gleich tierquälerisch, auch wenn es nach dortigen Gesetzen nicht verboten ist. Und ein österreichischer Konzern sollte doch auch in weiter Ferne seine Fahnen hochhalten, die uns da in der Werbung von seiner ‚Tierwohl‘-Gesinnung zu überzeugen versuchen! Oder wie sehen Sie die Angelegenheit? office@spar.at
Nicht alleine wegen der Hummer-Angelegenheit waren wir im Mittelmeerland. Einen großen Bericht über verschiedenste Aktionen zu den verschiedensten Themen wärend der Kroatien-Einsatztagen gibt es in den nächsten Tagen!
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