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RUBIKON — Der Ausnahmestaat

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Der Ausnahmestaat

Costa Rica gehört zu jenen Ländern, die beweisen, dass ein weniger harter Lockdown nicht einmal im Ansatz zu einem Massensterben führt.

von Christian Kreiß

Foto: railway fx/Shutterstock.com

Costa Rica ist vor allem dafür bekannt, weitgehend entmilitarisiert zu sein.

Aber auch in Sachen Corona beweist der lateinamerikanische Staat seine Friedfertigkeit, indem er seine Bürger von Hygiene-Terror-Maßnahmen, rigider Überwachung und der Spaltung der Gesellschaft verschont

. Ein liberaler Locker-Lockdown kontrastiert mit den schon diktatorisch anmutenden Corona-Maßnahmen in weiten Teilen der Welt. Geschadet hat es dem kleinen Ausreißer-Staat überhaupt nicht.

Keine Leichenberge weit und breit, keine überfüllten Krankenhäuser.

Stattdessen Straßen gefüllt mit Menschen, die nicht ihrer Lebensfreude beraubt wurden und trotzdem noch am Leben sind. Gesundheit ist eben doch mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Costa Rica macht‘s vor! Ein Reisebericht von Christian Kreiß.

RUBIKON — Die Wiederentdeckung der Seele

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Die Wiederentdeckung der Seele

Um die derzeitige Krise zu überwinden, müssen wir verstehen, dass wir weit mehr sind, als das herrschende materalistische Weltbild aus uns zu machen versucht.

von Waltraud Lang

Foto: Stock-Asso/Shutterstock.com

Die Coronakrise offenbart schonungslos den kalten, empathielosen Materialismus dieser Zeit. Sein Kennzeichen ist vor allem eine fortschreitende Technisierung, die den Menschen entwürdigt und schwächt.

Während das starre Verhaftetsein an alles Irdische in die unausweichliche Dekadenz führt, öffnet der Blick auf die Gesamtheit unserer geistigen, seelischen und irdischen Existenz die Möglichkeit, unserem Leben einen höheren Sinn, Ziele und moralische Grundlagen zu verleihen.

Die Voraussetzung für eine Gesundung läge in der Stärkung des individuellen Bewusstseins, in einer Neuorientierung, die Geist und Seele wieder anerkennt.

RUBIKON — Unsere größte Verantwortung

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Unsere größte Verantwortung

Wenn wir unsere eigene Jugend mit der Situation heutiger Kinder vergleichen, wird uns klar, dass wir alles zu ihrem Schutz unternehmen müssen.

von Ulli Frühhaber

Foto: spixel/Shutterstock.com

Unbeschwert sein. Frei atmen können. Sich Gleichaltrigen und Erwachsenen nach Lust und Laune nähern können, ohne dafür Ermahnungen zu ernten. Einfach Kind sein dürfen ― willkommen sein und nicht nur als potenzieller Krankheitsherd wahrgenommen werden.

Wenn wir uns an unsere eigene Jugend erinnern, dann erfasst uns Nostalgie und Traurigkeit. Für die meisten von uns war all das selbstverständlich, ohne dass wir es bewusst gewürdigt hätten.

Für heutige Kinder unter dem Hygiene-Regime allerdings sind solche „Zustände“ ein unerreichbarer Traum.

Kämpfen wir für unsere Kinder, damit sie uns nicht im Rückblick verdammen! Zeigen wir ihnen: Selbst wenn wir in diesem Kampf nicht sicher sein können, zu gewinnen ― es gibt ältere Menschen, denen es nicht gleichgültig ist, ob ihre Schutzbefohlenen ihrer Rechte und ihrer Lebensfreude beraubt werden.

RUBIKON — Geiser

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Geiser

Eine Kurzgeschichte des Poeten Peter Fahr beschäftigt sich mit einer selten gestellten Frage: Wie steht es um die Psyche der Durchführenden von Tierversuchen?

von Peter Fahr

Foto: unoL/Shutterstock.com

Wie gehen wir mit Menschen um? Wie gehen wir mit Tieren um, an denen wir wissenschaftliche Versuche durchführen?

Über die Grausamkeit von Tierversuchen macht man sich entweder gar keine Gedanken, oder man hält die Beteiligten schlicht für Unmenschen, deren Verhalten ein Rätsel bleibt.

Wie könnte die innere Entwicklungsgeschichte solcher Personen verlaufen?

Und gibt es eine Möglichkeit, aus der Routine gewordenen Unmenschlichkeit auszusteigen?

Die Fragen, die in dieser Kurzgeschichte beleuchtet werden, stellen sich auch bei den noch immer in großer Zahl verübten Grausamkeiten von Menschen gegen Menschen.

RUBIKON — Die Schule des Lebens

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Die Schule des Lebens

Was wirklich wichtig ist, das lernen wir außerhalb der Institutionen.

von Kerstin Chavent

Foto: Soloviova Liudmyla/Shutterstock.com

Viele Jahre lang werden wir in Schulen und Universitäten entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Systems formatiert. Von klein auf werden wir zurechtgezogen, damit einmal etwas aus uns wird — so, als seien wir als Mangelware auf die Welt gekommen. Das meiste, was wir in den Institutionen lernen, vergessen wir schnell wieder. Was wir wirklich zum Leben brauchen, lernen wir vor allem in der Welt draußen, unter freiem Himmel. Die coronabedingten Schulschließungen sind ein Anlass, darüber nachzudenken, ob wir tatsächlich eine allgemeine Schulpflicht brauchen.

RUBIKON — Der Anlass zur Hoffnung

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Der Anlass zur Hoffnung

Nutzen wir den „Großen Neustart“ in unserem Sinne und gestalten eine menschlichere Welt — eine Leseraktion für das „Team Mensch“.

von Felix Feistel, Elisa Gratias

Foto: Vasilyev Alexandr/Shutterstock.com

Am 2. April erschien das neue Rubikon-Buch „Wer, wenn nicht Bill?“ von Bestseller-Autor Sven Böttcher. Darin beschreibt er eine „Anleitung für unser Endspiel um die Zukunft“. Wir haben lange genug analysiert, kennen die Schwierigkeiten und die Gefahren, die vor uns stehen. Packen wir es an!

Dem Hirnforscher Gerald Hüther zufolge braucht es eine Vision, um das Gehirn zu einer Veränderung zu bewegen — eine Vision, die uns begeistert. Sven Böttcher liefert in seinem neuen Werk einen ersten Entwurf für diese Vision. Rubikons Mutmach-Redaktion lädt Sie, liebe Leserinnen und Leser, hiermit ein, uns Ihre Ideen und Ihre Visionen zu schicken, vorzugsweise solche, die wir sofort konkret im Alltag umsetzen können.

RUBIKON — Die Seelenmörder

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Die Seelenmörder

Ein erschütternder Dokumentarfilm zeigt, wie Kinder unter dem Lockdown leiden — wer jetzt nicht aufsteht, macht sich mitschuldig.

von Rudolf Hänsel

Foto: esthermm/Shutterstock.com

„Die Kinder schützen vor allen Gefahren ist doch meine verdammte Vaterpflicht. Und das heißt auch: sie vor euch zu bewahren — nein, meine Söhne geb ich nicht.“ Reinhard Mey schrieb dieses beeindruckende Lied. Und es gilt für Mütter beziehungsweise für Töchter natürlich nicht minder.

Als Eltern, aber auch allgemein als Gemeinschaft der Erwachsenen, sind wir zum Schutz unserer Kinder verpflichtet, die zu schwach sind, um sich selbst zu wehren. Menschen haben schon ihr Leben dafür geopfert, ihre Kinder zu behüten. Die meisten Bürger heute opfern nicht einmal ein gemütliches Wochenende für eine Grundrechte-Demo und schicken ihre Kinder Tag für Tag wieder in eine Schule, wo sie massiv misshandelt und traumatisiert werden.

Der Dokumentarfilm „Lockdown Kinderrechte“ zeigt auf drastische Weise, wie schlimm es an Schulen bereits zugeht. Wer ihn gesehen hat, muss jetzt endlich in die Gänge kommen und für seine Kinder eintreten — oder es wird für ihn schwer, seine Selbstachtung nicht zu verlieren.

RUBIKON — Lichtvolle Freunde

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Lichtvolle Freunde

Wer mehr Gesundheit und Lebensfreude will, sollte Pflanzen in seinem Leben eine Hauptrolle geben.

von Roland Rottenfußer

Foto: serdjophoto/Shutterstock.com

Die Erde ist ein Planet der Pflanzen. Noch. Die unbelebte Welt mit ihren Glas-, Beton- und Asphaltwüsten schiebt sich unaufhörlich voran und verdrängt das grüne, bunte Leben. Auch der Klimawandel schafft neue Wüsten. Nicht nur Umwelt und Gesundheit, auch unser Seelenleben wird durch „Pflanzenentzug“ beeinträchtigt. Seit Jahrhunderten lebten wir in enger Gemeinschaft mit Bäumen, Kräutern und Blumen — heute erleben viele die Natur nur noch als Fotomotiv auf ihrem Bildschirmschoner. Das schneidet uns ab von ihrer heilsamen Kraft und Schönheit. Wir müssen diese fatale Entwicklung umkehren und Pflanzen wieder so wichtig nehmen, wie sie in Wahrheit sind. Dabei helfen uns die richtigen Informationen, Liebe und ein bisschen Übung.

RUBIKON — Kollektive Selbstzerstörung

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Kollektive Selbstzerstörung

Der derzeitige Zivilisationsbruch ist letztlich auch auf unsere individuellen Versäumnisse zurückzuführen.

von Elke Grözinger

Foto: PopTika/Shutterstock.com

Andere zu beschuldigen, ist leicht. Aber was hat diese „Krise“ mit uns zu tun, mit dir und mit mir? Könnten wir nicht einmal innehalten mit all dem Schimpfen, Fordern und Klagen und uns unseren eigenen Anteil an dem Desaster schonungslos anschauen?

Waren wir nicht über Jahrzehnte zu bequem geworden und gleichgültig gegenüber dem Leid anderer? Haben wir uns nicht allzu bereitwillig mit einem Machtsystem arrangiert, das schon lange vor Corona seine Schattenseiten offenbart hatte — einfach, weil es leichter war, sich mit „denen da oben“ nicht anzulegen? Da sitzen wir nun, inmitten des ganzen Drecks, den wir seit Jahrzehnten selbst angehäuft haben und in dem wir nun langsam ersticken.

Wir haben nicht mehr unendlich viel Zeit, um gegen den Terror aufzustehen, denn die Mächtigen sind dabei, den Sack zuzumachen. Ostern wäre eine gute Gelegenheit, die Wiederauferstehung eines alten Bekannten zu feiern, der viel zu lange geruht hat: des Widerstands.

RUBIKON — Der Ball ist eröffnet

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Der Ball ist eröffnet

Ein französischer Song geht viral: Wir wollen tanzen!

von Kerstin Chavent

Foto: Anastasiia Markus/Shutterstock.com

Immer weniger Menschen sind bereit, sich blindlings an die immer absurder werdenden Vorschriften zu halten. Wir wollen raus, an die frische Luft, Menschen treffen, zusammen sein, gemeinsam etwas erleben. Wir wollen leben! Der französisch-algerische Musiker Kaddour Hadadi, kurz HK, und seine Saltimbanks haben dafür den richtigen Groove. Ihr Stück „Danser encore“ geht ans Herz und in die Beine. Eine Einladung, nicht länger sitzen zu bleiben, sondern aufzustehen und sich in Bewegung zu setzen.