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Rubikon — Der einsame Planet

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Der einsame Planet

Die Menschen irrlichtern in einer Welt ohne Gott.

von Thorsten Krawinkel

Foto: NicoElNino/Shutterstock.com

Mit dem Eintritt ins dritte Jahrtausend ist der Mensch offenbar dabei, die Rückverbindung — Religio — zum eigenen Wesen, zum Zentrum des Lebendigen in sich, endgültig zu verlieren. Dafür ruft er die abstrakte Naturwissenschaft ultimativ zur einzig wahren Glaubenslehre aus.

Der Poet und Wissenschaftsautor Thorsten Krawinkel tastet sich durch die Nebelschwaden über dem Schlachtfeld der Corona-Zeitenwende.

Rubikon — Selbstverantwortung als Schlüssel

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Selbstverantwortung als Schlüssel

Das mechanistische Denken der Vergangenheit predigt den Glauben an die vermeintlich alternativlose Außensteuerung des Individuums — diese führt in die Sackgasse.

von Sylvia von Froreich

Foto: Gts/Shutterstock.com

Reflektierte und gelebte Selbstverantwortung als Schlüssel für ein glückliches Leben.

Raus aus der Opferhaltung!

Nehmen wir unser Leben selbst in die Hand, entscheiden, was für Menschen wir sein wollen: Selbstentwickler, Gestalter, Musterbrecher, selbstbewusst, vertrauend, mutig, verbunden und eigensinnig. Der Weg dahin ist kürzer als gedacht.

Das Buch von Sylvia von Froreich „Freiheit macht klug: Selbstverantwortet Leben als Haltung“ kann zur Gesundheitsquelle werden. Es zeigt, wie Menschen im Laufe ihres Lebens Haltungen entwickeln, die ihr Leben prägen.

Wir sind frei, die Haltung von Selbstverantwortung oder eine „Opferhaltung“ einzunehmen. Das entscheidet über Glück und Gesundheit mehr als viele Medizin.

Sylvia von Froreich, Diplompädagogin, Lehrbeauftragte und systemischer Coach, plädiert für Ungehorsam und Selbstverantwortung als Haltung. Ihr Buch ist zugleich Fazit und Plädoyer für ein neues Menschenbild. Ein Auszug.

Rubikon — Der Verlust des Lebens

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Der Verlust des Lebens

Um die Menschen vor dem Tod zu schützen, wird ihre Lebendigkeit getötet — ein widersinniges und unmenschliches Vorhaben.

von Wilfried Nelles

Foto: kaisorn/Shutterstock.com

Das Virus SARS-CoV-2 tötet, heißt es. Sicher ist, dass es den Tod zurück ins Bewusstsein bringt. Von dort hat die moderne Gesellschaft ihn verdrängt. Unsere Sterblichkeit wird uns drastisch vor Augen geführt. Der Schock darüber führt dazu, dass quasi das ganze Leben lahmgelegt wird, um nicht zu sterben.

So hat der globale Lockdown ungewollt etwas sehr Grundlegendes deutlich gemacht: Wer nicht sterben kann oder will, kann auch nicht leben!

Der Preis der unbedingten Vermeidung des Todes ist der Verlust des Lebens.

Der Preis ist der Tod der Lebendigkeit.

Das zeigt die Corona-Krise, wenn wir genau hinschauen.

Rubikon — Der Popcorn-Protest

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Der Popcorn-Protest

Gesellschaftliche Protestformen müssen weiterentwickelt werden und über das bloße Applaudieren zu guten Demo-Reden hinauswachsen.

von Nicolas Riedl

Foto: Andrey_Popov/Shutterstock.com

Vermutlich drücken viele Menschen ihren Protest gegen die aktuellen Entwicklungen darin aus, dass sie an einer Demonstration teilnehmen und sich während der Reden gegenseitig in ihren Emotionen bestätigen. Ein Mensch steht auf der Bühne, hält eine großartige Rede und die Menge reagiert entweder mit Applaus oder mit Buhrufen.

Doch ist diese Protestform noch zeitgemäß? Wie sinnvoll ist sie in diesen Tagen?

Ist sie nicht sogar zu einfach?

Ist sie geeignet, die Menschen psychisch wie intellektuell mündig werden zu lassen?

Kann sich so das Individuum als eigenmächtiges, bewusstes Subjekt erleben, welches in der Summe mit anderen Individuen wiederum die kritische Masse ergibt?

Ist der Personenkult, der dieses Dispositiv erst ermöglicht, überhaupt noch notwendig, beziehungsweise war er dies je? Hat dieser nicht mehr Übel verursacht, als er Nutzen gebracht hat?

Kann die Menschheitsfamilie eine bessere Welt kreieren, wenn sie sich in zwei Gruppen aufspaltet?

Kann ein aufgeklärter Mensch nicht mehr?

Rubikon — Brücken bauen

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Brücken bauen

Um die Spaltung der Gesellschaft überwinden zu können, müssen wir lernen, die Ängste der jeweils anderen Seite besser zu verstehen.

von Gisela Glaser

Foto: Body Stock/Shutterstock.com

Unser Land ist durch die Corona-Krise tief gespalten.

Die einen haben Angst vor dem Virus. Sie fürchten sich davor, angesteckt und krank zu werden, vielleicht sogar zu sterben.

Für viele ist die Vorstellung noch schrecklicher, sie könnten andere anstecken und für deren Leid oder gar Tod verantwortlich sein. Sie sind den Regierenden sehr dankbar, weil sie sich durch die Maßnahmen behütet und beschützt fühlen.

Die anderen haben Angst vor immer schärferen Maßnahmen, deren Folgen und den dadurch verursachten Schäden. Sie fühlen sich den Entscheidungen der Regierenden hilflos ausgeliefert und ihrer Grundrechte weitgehend beraubt.

Viele befürchten, dass die gegenwärtige Situation zum Dauerzustand werden und unsere freiheitlich-demokratische Rechtsordnung in ein diktatorisches Unrechtssystem umgewandelt werden könnte.

Wie kann diese Spaltung überwunden werden? Dieser Frage geht die Autorin aus Sicht der Querdenken-Bewegung nach.

Rubikon — Die Corona-Intrige

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Die Corona-Intrige

Die Wahrheit über die Großintrige, die derzeit gegen die Bevölkerung angezettelt wird, ist spannender als jede „Verschwörungstheorie“.

von Rudolph Bauer

Foto: Andrii Yalanskyi/Shutterstock.com

Die gegenwärtige Weltsituation ist hochgradig komplex und verwirrend. In Deutschland zeigt sich diese Komplexität in Gestalt der Virus-Pandemie, der „Bevölkerungsschutz“-Maßnahmen, der vielfältigen Neben- und Folgewirkungen derselben sowie der Digitalisierung als Programm zur Bewältigung der anstehenden (Welt-)Wirtschaftskrise. In dieser konfusen Situation spielen Verschwörungsnarrative eine besondere Rolle: einerseits als ein unzureichendes Erklärungsmuster, andererseits als Vorwurf denen gegenüber, die sich kritisch äußern und gegen die herrschende Politik opponieren. Der Beitrag macht die gegenwärtige Lage und ihr Zustandekommen mithilfe des dreipoligen Intrigen-Paradigmas verständlich. Erstens fungiert die Wirtschaft als hochkomplexes System mit dem primären Ziel der Gewinnerwirtschaftung als „Intrigant“, zweitens leistet der Staat, bestehend aus Regierungen und Volksvertretung, den „Intrigenvollzug“ und drittens ist die große Mehrheit der Bevölkerung „Intrigenopfer“.

Rubikon — Alle zusammen!

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Alle zusammen!

Bei den Corona-Demonstrationen sollten wir auch lernen, denjenigen zuzuhören, die wir erst einmal nicht mögen.

von Kerstin Chavent

Foto: New Africa/Shutterstock.com

In der Menschheitsfamilie gibt es Ärger. Bei den Protesten gegen die Corona-Politik marschieren auch Menschen mit, die „rechten“ Gruppierungen zugeordnet werden. Wie sich von ihnen distanzieren? Können wir ihre Präsenz verhindern? Sollen wir uns selbst zurückziehen?

Eine gesunde Gesellschaft schließt nicht aus, sondern integriert. Wie wir lernen können, alle Stimmen zu Wort kommen zu lassen, ohne dabei aus den Augen zu verlieren, in welche Richtung wir unterwegs sind.

Rubikon — In Kontakt bleiben

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In Kontakt bleiben

Vertrauen oder Kontrolle, individuelle Freiheit oder die Überwachung der Massen — Corona stellt auch für Freundschaften eine Zerreißprobe dar.

von Kerstin Chavent

Foto: Cat Act Art/Shutterstock.com

Die drastischen „Anti-Corona-Maßnahmen“ bringen uns alle durcheinander. Die Karten werden neu gemischt. Es sind auch die Freundschaften, die in diesen Zeiten des Wandels leiden. Verständnislos stehen wir einander gegenüber und können kaum fassen, dass der alte Weggefährte die Dinge so grundsätzlich anders sieht.

Manche Beziehungen köcheln auf Sparflamme, einige kochen über und werden für beendet erklärt. Alle spüren:

Hier müssen wir uns entscheiden. Hier können wir nicht auf der Kreuzung stehenbleiben. In welche Richtung soll es weitergehen? Gemeinsam oder getrennt?

Rubikon — Kinder des Krieges

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Kinder des Krieges

Faina Savenkova, ein 11-jähriges Mädchen aus der Ostukraine, hat die Hälfte ihres jungen Lebens im Krieg verbracht. Rubikon veröffentlicht ihre Essays nun erstmals auf Deutsch. Teil 1/2.

von Faina Savenkova

Foto: patrice6000/Shutterstock.com

Der Konflikt in der Ostukraine ist bereits in das siebte Jahr gegangen.

Während des Krieges wurden kleine Kinder zu Teenagern, Teenager sind bereits junge Erwachsene. In der Stadt Lugansk lebt ein heute 11-jähriges Mädchen namens Faina Savenkova. Sie schreibt wunderschöne Märchen; zwei Theaterstücke sind bereits ihrer Feder entsprungen. Sie ist das jüngste Mitglied der Schriftsteller-Union der Lugansker Volksrepublik und hat bereits einige Preise für ihr noch junges literarisches Wirken ergattern können.

In zwei Essays, die beide bei Rubikon veröffentlicht werden, beschreibt sie ihre Kriegserlebnisse und appelliert eindringlich an uns Erwachsene, alles, was in unserer Macht steht, zu tun, um den Krieg zu beenden und so Kinder zu schützen.

Rubikon — Handeln wie Gandhi

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Handeln wie Gandhi

Die Corona-Krise wirft die Frage auf, wie ein Mensch ehrwürdig handeln kann, und zeigt zugleich, wie notwendig ehrwürdige Taten sind.

von Ilona Kramhöller

Foto: Andrea Izzotti/Shutterstock.com

Schauen wir auf das Leben von Mahatma Gandhi, dann kann ein erstes Bild zur „Ehrwürdigkeit der Tat“ entstehen. Gandhi setzte sich aus einem tiefen Pflichtgefühl für innere Werte und Gerechtigkeit sowie für die Unabhängigkeit Indiens ein.

Er rief seine Landsleute auf, mit friedlichen Mitteln für die Freiheit und für ein friedliches Zusammenleben von Religionen zu streiten.

Seine Entschlossenheit und Ausdauer, das tiefe Empfinden für die Würde des Menschen, seine große Empathiefähigkeit und Unermüdlichkeit erhoben seine Taten in die Ehrwürdigkeit.

„Die ehrwürdige Tat gründet in einem allgemein gültigen Gedanken, der in Zusammenhang mit dem Zeitgeschehen steht, und sie beginnt in der individuellen, aufrichtigen, eigenaktiven und verantwortungsvollen Haltung des Menschen.“ Liegt dem „Querdenken“ ein edles Motiv zugrunde, dann besteht die Möglichkeit zur Ehrwürdigkeit.