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In seinem jüngsten Blogbeitrag, Himmelsblasen, hat Cobra vom „Schwindel der globalen Erwärmung“ gesprochen. Diese Bemerkung hat zu einigen kritischen Reaktionen geführt, die bestätigen, dass das Thema Klimawandel nicht nur in weiten Teilen der Bevölkerung grosse Emotionen hervorruft, sondern dass sehr oft auch komplett falsche Vorstellungen zu dieser Problematik existieren – nicht zuletzt aufgrund der fortgesetzten,…

über Sind die Pläne zur Reduktion des CO2-Ausstosses eine Manipulation der Globalisten, die zu einer planetenweiten Nahrungsmittelknappheit führen wird? — Transinformation

Das gehört ab“geschafft“!

Mit einer groß angelegten Werbekampagne hat sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt mit Erfolgen gerühmt, die es gar nicht gibt. „Mehr Tierwohl“ sei „geschafft“, hieß es zum Beispiel in Anzeigen – dabei sind die Zustände in der Tierhaltung nach wie vor katastrophal! Statt Hundertausende Euro Steuergelder für eine manipulative Kampagne in eigener Sache zu verpulvern, muss der Minister endlich ECHTE Verbesserungen durchsetzen. Sie haben unsere Aktion für eine Tierhaltungswende bereits unterschrieben. Danke dafür! Leiten Sie jetzt diesen Newsletter weiter an Freunde und Bekannte und machen Sie die Aktion noch bekannter. Es wird höchste Zeit, dass Herr Schmidt zur Besinnung kommt!

Hier protestieren

Hier folgt unser Aufruf – auch mit Neuigkeiten zu Gesundheitsschwindel, Freihandel und Mineralölen in Lebensmitteln…

Hallo und guten Tag, 

wie halten Sie es mit guten Vorsätzen? Überschreiben Sie die Liste der Dinge, die Sie sich für die Zukunft vorgenommen haben, mit „geschafft“? Und machen hinter jedes „To Do“ schon mal ein Häkchen? Nein? Wir auch nicht. Das Bundeslandwirtschaftsministerium schon: „Geschafft: Mehr Tierwohl“ hieß es in großen Werbeanzeigen, dahinter ein Bild von glücklichen Ferkeln. Allein: Das Tierwohl-Label gibt es noch gar nicht. Es kann schon allein deshalb noch keinem einzigen Tier zu mehr Wohlergehen verholfen haben, weil es frühestens 2018 eingeführt werden soll. Zum Zeitpunkt der Anzeigenkampagne Anfang des Jahres existierten noch nicht einmal Kriterien für die Vergabe des Siegels. Die offizielle Begründung: Man wolle „Kernvorhaben“, die „Ziele und Fortschritte transparent“ machen.

Mehr als eine Viertelmillion Euro kostete die Reklame, mit der sich das Ministerium vermeintlicher Erfolge rühmte – aus Anlass der Grünen Woche im Januar dieses Jahres. Die Kosten hat uns das Ministerium jetzt bestätigt. Unter dem Leitmotto „Geschafft“ schaltete Minister Christian Schmidt dabei Werbung in der überregionalen wie regionalen Presse, in Online-Medien sowie bei Twitter und ließ bedruckte Doppeldeckerbusse durch die Straßen fahren. Das meiste Geld floss in das Tierwohl-Motiv.

Wir finden: Eigenlob stinkt, und im Bundeslandwirtschaftsministerium riecht es ganz besonders streng. Minister Christian Schmidt hat Steuergelder missbraucht und die Realität zurechtgebogen, um sich selbst in ein besonders strahlendes Licht zu rücken.

Und selbst nach der geplanten Einführung 2018 wird das staatliches Tierwohllabel kaum Verbesserungen in der Tierhaltung bringen. Die Kriterien sind zu lasch und bieten keine Garantie, dass Produkte ausschließlich von gesund gehaltenen Tieren stammen.  Zudem ist das Siegel rein freiwillig: Selbst der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeslandwirtschaftsministerium erwartet nur einen Marktanteil von maximal 20 Prozent. Im Umkehrschluss bedeutet das:

Die Bundesregierung duldet für 80 Prozent der Nutztiere weiterhin vermeidbare Krankheiten, Schmerzen und Leiden.

Wir fordern von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt: In Zukunft darf kein Tierprodukt mehr in den Handel kommen, das nicht nachweislich tiergerecht erzeugt wurde. Bitte helfen Sie uns dabei und unterschreiben Sie jetzt unseren Appell für eine echte Tierhaltungswende:

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Weitere Themen:

Dextro Energy stoppt illegale Gesundheitswerbung

Nach einer Abmahnung von foodwatch hat Dextro Energy gesundheitsbezogene Werbeaussagen zu seinen Traubenzucker-Produkten eingestellt. Das Unternehmen verzichtet künftig darauf, mit Sprüchen wie „hilft sofort beim Denken“ und „natürliche Sofortenergie für Konzentration und Leistungsfähigkeit“ zu werben. Der Mythos, wonach Traubenzucker nötig sei, um geistige und körperliche Leistung zu erbringen, bröckelt. Endlich, denn die bittere Wahrheit ist: Wer regelmäßig hohe Mengen Zucker zu sich nimmt, wird nicht leistungsfähiger, sondern hat ein höheres Risiko für Übergewicht und Diabetes.

Wir werden ganz genau beobachten, wie Dextro Energy in Zukunft für seine Traubenzucker-Produkte wirbt. Denn irreführende Gesundheitswerbung ist im Supermarkt nach wie vor an der Tagesordnung. Während die EU zwar festlegt, welche Gesundheitsversprechen erlaubt sind, ist bislang nicht geregelt, welche Produkte damit werben dürfen. Selbst Süßigkeiten können ganz legal mit Gesundheitsversprechen beworben werden, sobald ihnen zum Beispiel einfach künstlich Vitamine zugesetzt werden. Hier muss die EU-Kommission dringend nachbessern. Wir fordern: Nur jene Produkte, die die Kriterien der Weltgesundheitsorganisation für ausgewogene Lebensmittel erfüllen, dürfen künftig mit Gesundheitswerbung vermarktet werden!

Gutachten: Bundesrat kann CETA noch stoppen

Das Freihandelsabkommen CETA muss nicht nur vom Bundestag, sondern auch vom Bundesrat beschlossen werden. Vorher kann der geplante Handelsvertrag zwischen der EU und Kanada nicht von Deutschland ratifiziert werden. Das belegt ein neues Gutachten des renommierten Staatsrechtlers Prof. Martin Nettesheim im Auftrag von foodwatch, Mehr Demokratie und Campact. Aufgrund der knappen Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat bestehen hier also gute Chancen, das Abkommen noch zu stoppen!

Prof. Nettesheim von der Universität Tübingen zeigt in seinem Gutachten zudem, dass neuartige Handelsabkommen wie CETA die politische Eigenständigkeit der EU-Mitgliedstaaten gefährden. Unter Berufung auf den Außenhandel würden auf EU-Ebene außerparlamentarische Gremien installiert und weitreichende politische Entscheidungen getroffen – ohne ausreichende demokratische Rückkopplung in die EU-Mitgliedstaaten. Die nationalen Parlamente könnten wichtige Gestaltungskompetenzen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Wirtschaft einbüßen. Wir finden: Dieser schleichende Demokratieabbau birgt die Gefahr, den Europa-Frust zu stärken, anstatt die notwendige Debatte darüber zu führen, welches Europa die Bürgerinnen und Bürger haben wollen!

Unternehmen halten Mineralöl-Messergebnisse zurück

Im Kampf gegen gefährliche Mineralöle in Lebensmitteln hält die Lebensmittelindustrie tausende gesundheitsrelevante Daten zurück: Trotz einer dringenden Aufforderung der EU-Kommission im Januar hat bis Ende Mai kein einziges Lebensmittelunternehmen die eigenen Testergebnisse zu Mineralölen in Lebensmitteln an die zuständige Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) übermittelt. Allein die deutsche Lebensmittelwirtschaft hat brancheninternen Quellen zufolge im Jahr 2016 tausende Mineralöl-Analysen durchgeführt. Wir von foodwatch haben eigene Testergebnisse an die EFSA geschickt und verlangen von den Unternehmen, der Aufforderung der EU-Kommission ebenfalls nachzukommen.
Die Industrie behauptet zwar, man brauche EU-weite Grenzwerte für Mineralöle. Doch statt tausende gesundheitsrelevante Messwerte auf den Tisch zu legen, damit die Belastungssituation erfasst wird, behält die Industrie ihre Daten für sich. Dabei finden Labortests immer wieder krebsverdächtige Mineralöle – sowohl in Schokolade und Frühstücksflocken als auch in Reis, Pasta und Brotaufstrichen. Damit muss Schluss sein! Wir fordern: Gefährliches Mineralöl raus aus Lebensmitteln!

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Weiterführende Informationen und Quellen:
Irreführende Anzeigenkampagne von Agrarminister Schmidt.
Dextro Energy stoppt illegale Gesundheitswerbung
Gutachten zu CETA
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

Einfaches Gerät heizt Ihre Wohnung, spart Geld und erzeugt ständig heißes Wasser

https://brd-schwindel.org/einfaches-geraet-heizt-ihre-wohnung-spart-geld-und-erzeugt-staendig-heisses-wasser/

Einfaches Gerät heizt Ihre Wohnung, spart Geld und erzeugt ständig heißes Wasser

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Es gibt eine beträchtliche Anzahl von Leuten, die gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um abgekoppelt vom Versorgungsnetz zu leben. Indem sie dies tun, sparen sie natürlich Stromkosten. Erneuerbare Energien wie Solar- und Windenergie müssen noch vollständig erforscht werden.

Aufgrund der gegenwärtigen Einschränkungen bei erneuerbaren Energien, haben die Menschen keine andere Wahl, als sich an das Stromnetz zu koppeln. Aber nichtsdestotrotz können wir an das Stromnetz angeschlossen sein und dennoch selbsbewusste Anstrengungen unternehmen, um unseren exorbitanten Stromverbrauch einzuschränken.

Eine Möglichkeit, um dies zu tun, ist, auf Artikel wie diesen achtzugeben. Tatsächlich gibt es einfache Dinge, die wir tun können, damit wir nicht zuviel für die lebensnotwendigen Dinge ausgeben – so wie für Energie.

Kürzlich verbreitete sich im Internet rasend schnell ein Video, das einen Mann zeigt, der genug von hohen Strompreisen hat. Der Mann, der nur unter seinem YouTube-Namen “Engineer775 Practical Preppes” bekannt ist, hatte seine eigene Möglichkeit erschaffen, um kontinuierlich heißes Wasser zur Verfügung zu haben, ohne auf Elektrizität zurückzugreifen. Er postete das Video auf YouTube. Seine Methode ist effektiv und kostengünstig. Die Betrachter waren erstaunt darüber, was er geschaffen hatte.

Engineer755 Practical Preppes benutzte nur ein paar recycelte Materialien, um sein Wasser zu erhitzen, und ohne die Notwendigkeit von Strom. Er entwarf ein einfaches Gerät, unter das man kleine Mengen an Holz gab, um die Energie zu produzieren, die man zur Erhitzung des Wassers benötigt.

Als wir das Gerät näher untersuchten, fanden wir heraus, dass es Rocket Stove [Raketenofen] genannt wird. Der Ofen ist ein kleines Holzverbrennungsgerät, das Holz mit einem kompakten Durchmesser verwendet und eine sehr effiziente Methode des Kochens nutzt. Der Ofen existiert zwar bereits seit einiger Zeit, aber viele Leute wissen noch nichts davon.

Holz dient als Brennstoff und es wird in einer einfachen Brennkammer verbrannt, die einen isolierten vertikalen Rauchabzug beinhaltet. Dies stellt eine fast komplette Verbrennung sicher, bevor die Flammen die Kochfläche erreichen, wodurch genug Hitze erzeugt wird. Der Wärmeverlust ist minimal.

Die Konstruktionsformen des Raketenofens werden am häufigsten als tragbare Öfen zum Kochen benutzt, aber die Konstruktion wird auch zum Heizen verwendet. Das effiziente Brenngerät nutzt im Vergleich zu traditionellen Öfen 18 bis 35 Prozent weniger Brennstoff. Es reduziert auch im Vergleich zum traditionellen Dreisteinfeuer, das meistens in Entwicklungsländern eingesetzt wird, den Brennstoffbedarf um 39 bis 47 Prozent. Wenn es um Verbrennungsrückstände geht, ist der Raketenofen den traditionellen Öfen weit voraus.

Weil der Raketenofen bei viel höheren Temperaturen als ein herkömmlicher Holzofen oder eine Feuerstelle brennt, gibt er viel sauberere Abgase ab – im Unterschied zu den traditionellen Öfen, die reinen Rauch abgeben.

Außer Engineer775 Practical Preppes, der den Raketenofen nutzt, hat ein Blogger namens Rob, der auch ein Holzarbeiter ist, den Ofen installiert, um damit seine Wohnung zu heizen.

Rob erklärte auf seinem Blog, dass sich in seiner Werkstatt viele kleinen Holzreste angesammelt hatten. Und anstatt sie auf der Mülldeponie landen zu lassen, entschloss er sich dazu, die ungewollten Holzstücke sinnvoll zu nutzen.

Er hatte eine Idee: Er verwandelte seinen alten Wassertank in einen Raketenofen. Als er den Ofen hatte, füllte er ihn mit kleinen Mengen an Holz auf, um ein Feuer darin zu machen, und schon hatte er die gewünschte Wärme in seiner Wohnung. Der Vorgang ist sehr einfach und leicht nachzuvollziehen, und  er senkt die Stromkosten. Nachfolgend ist ein Video, das einen Raketenofen in Aktion zeigt:

Abgesehen davon, dass der Raketenofen in der westlichen Welt für Heizzwecke empfehlenswert ist, erweist sich der Ofen auch in den Entwicklungsländern als nützlich. Die Flexibilität und die unnachgiebige Effektivität des Ofens haben ihn in den Entwicklungsländern zu einer beliebten Wahl werden lassen, indem er ältere konventionelle Öfen ersetzt, die viel Rauch produzieren und ineffizient sind.

Wir können mit den kleinen Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, etwas Nützliches machen. Es schadet nichts, es zu versuchen. Lasst uns diese kleinen Technologien mit offenen Armen aufnehmen, um das beste aus unser aller Leben zu machen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/can-heat-home-create-endless-hot-water-simple-device-video/