Schlagwort-Archive: STEVIA

Coca-Cola

Fatah Sadaoui, SumOfUs.org

— SIEHE AUCH : https://geistblog.org/2017/02/23/unterstuetzen-sie-die-guarani-mit-ihrer-unterschrift/

Coca-Cola macht mit dem neuen, hippen Süßstoff Stevia satte Gewinne — und beutet dafür das traditionelle Wissen indigener Gemeinschaften der Guarani aus.

Denn es sind die Guarani, die an der Grenze zwischen Brasilien und Paraguay leben, die Stevia als Süßungsmittel entdeckt haben. Während Getränke-Giganten wie Coca-Cola mit dem Stevia-Geschäft Milliarden verdienen, sehen die Guarani für ihren Beitrag keinen Cent.

Durch diese Geschäfte mit fremdem Wissen verletzt Coca-Cola internationale Abkommen.

Doch wir müssen Coca-Colas Treiben nicht tatenlos zusehen. Teilen Sie dieses Video, um auf die Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen. Gemeinsam werden wir Widerstand gegen Coca-Colas ausbeuterisches Geschäft leisten; so lange, bis die Guarani fair an den Profiten beteiligt werden.


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Je mehr Menschen von diesem Skandal erfahren, desto mehr Druck können wir auf Coca-Cola ausüben, damit die Guarani angemessen an den Gewinnen aus Stevia-Produkten beteiligt werden.

Sie haben es in der Hand, endlich für Gerechtigkeit zu sorgen: Sie können Coca-Cola für diese Ausbeutung an den Pranger stellen. SumOfUs hat sich mit den Organisationen Public Eye, Pro-Stevia Schweiz und France Libertés zusammengeschlossen, und gemeinsam ziehen wir Coca-Cola zur Verantwortung. Erzählen Sie es weiter!

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Fatah, Wiebke, Oliver und das Team von SumOfUs

 


Mehr Informationen:

Stevia – bittere Süße, Tagesspiegel, 11. Dezember 2016.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/paraguay-stevia-bittere-suesse/14963012.html
Stevia: Wundermittel oder Albtraum der Guarani?, swissinfo, 30. Mai 2016.

http://www.swissinfo.ch/ger/wirtschaft/das-geschaeft-mit-dem–suessen-kraut-_stevia–wundermittel-oder-albtraum-der-guarani-/42168226

 


Unterstützen Sie die Guarani mit Ihrer Unterschrift

Petition für Guarani
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Petition für Guarani
Liebe Frau Li
Public Eye hat im Verlauf der letzten Jahre mehrmals über den Biopiraterie-Fall um das Süssungsmittel Stevia berichtet. Die Guarani, die Stevia seit Jahrhunderten kennen und benutzen, profitieren nicht vom Boom des Süssungsmittels. Gemäss der Biodiversitätskonvention der UNO hätten sie aber das Recht dazu.

Im August 2016 haben die Guarani beschlossen für Ihre Rechte zu kämpfen. Sie fordern im Rahmen der Biodiversitätskonvention eine gerechte Entschädigung für die Kommerzialisierung ihres traditionellen Wissens.

Unter "Alt" alternative text einfügen, bei Bildunterdrückung wird Alt-Text angezeigt
Mit Ihrer Unterschrift können Sie die Anstrengungen der Guarani unterstützen. So erhöhen Sie den Druck auf Firmen – insbesondere auf Coca Cola, einem der grössten Nutzer von Stevia – Verhandlungen aufzunehmen und eine gerechte Entschädigung auszuhandeln. Über 210‘000 Personen haben schon unterschrieben, doch es braucht noch mehr, um den Konzern zu bewegen. Unterschreiben Sie die Petition jetzt, falls Sie dies noch nicht gemacht haben.
Jetzt Petition unterschreiben!
Public Eye Jahresbericht

Wofür steht Public Eye?

Erfahren Sie mehr über die Ziele von Public Eye und unsere vielfältigen Aktivitäten. Unser Jahresbericht zeigt Ihnen woran wir arbeiten und was wir mit Hilfe unserer Mitglieder 2016 alles erreichen konnten.

Jahresbericht jetzt bestellen oder als PDF anschauen

 Public Eye | Postfach | Dienerstrasse 12 | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Engagement und Ihre Treue,

Für Public Eye
Susanne Rudolf

 

 

Ungleicher Kampf: Guaraní gegen Grosskonzerne

Ungleicher Kampf: Guaraní gegen Grosskonzerne
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Eine Guaraní-Anführerin am Treffen im August 2016
https://www.publiceye.ch/de/themen-hintergruende/landwirtschaftbiodiversitaet/biodiversitaet/biopiraterie/stevia/?ct=t(NL_November_Stevia_D11_15_2016)&mc_cid=4776608d14&mc_eid=3614b866ba#petition
Il y a un an, nous révélions dans notre rapport « Stévia – une douceur au goût amer » un cas flagrant de biopiraterie. Les Guaranis, qui ont découvert les propriétés édulcorantes de la stévia, ne bénéficient pas de l’engouement que génère actuellement leur « herbe sucrée ». Mais la situation peut évoluer : interpellées par Public Eye, plusieurs entreprises se sont dites prêtes à entamer des négociations – et les Guaranis se mobilisent.

Déterminés à faire valoir leurs droits
Plus d’une centaine de représentants des communautés guaranies du Paraguay et du Brésil se sont réunis au mois d’août sur le site sacré de Jasuka Venda. Ensemble, ils ont décidé de revendiquer leurs droits en tant que détenteurs du savoir traditionnel associé à la stévia.

Les Guaranis refusent de tolérer plus longtemps que Coca-Cola, PepsiCo, Cargill ou Nestlé tirent profit de « leur » plante, alors qu’eux-mêmes ne cessent de s’appauvrir et sont chassés de leurs terres. Ils savent bien qu’il est trop tard pour empêcher les multinationales de commercialiser les dérivés de la stévia. Mais ils invoquent la Convention des Nations Unies sur la diversité biologique pour obtenir une compensation : récupérer une partie de leurs terres ancestrales et reconstruire le territoire de la stévia.

„Wir verurteilen, dass multinationale Firmen unser Wissen und unsere Biodiversität ausnutzen, indem sie Ka’a he’ê (stevia rebaudiana) nutzen, kommerzialisieren und davon profitieren, ohne dass wir, die wahren Eigentümer, die  Paî Tavyterâ und die Kaiowa, konsultiert wurden.“


Die ganze Geschichte lesen

https://www.publiceye.ch/de/themen-hintergruende/landwirtschaftbiodiversitaet/biodiversitaet/biopiraterie/stevia/?ct=t(NL_November_Stevia_D11_15_2016)&mc_cid=4776608d14&mc_eid=3614b866ba#petition
Liebe Frau Li
Vor einem Jahr haben wir mit unserem Bericht „Der bittersüsse Geschmack von Stevia“ einen Fall von Biopiraterie aufgedeckt. Die Guaraní, auf deren traditionellem Wissen die Stevia-Süssstoffe beruhen, profitieren nicht vom Boom um ihr „süsses Kraut“. Doch noch kann sich das ändern, denn unser Report hat viel bewegt: Mehrere Firmen zeigen sich gesprächsbereit – und die Guaraní mobilisieren sich.

Ein Ende der Biopiraterie
Mehr als hundert Guaraní, Anführerinnen und Vertreter verschiedener Stämme aus Paraguay und Brasilien, trafen sich im August an der heiligen Stätte Jasuka Venda. Sie beschlossen, ihre Rechte als Trägerinnen und Träger des traditionellen Wissens über die Stevia-Pflanze geltend zu machen. Die Guaraní wissen, dass sie die Grosskonzerne nicht mehr daran hindern können, Stevia zu kommerzialisieren. Aber sie fordern eine Entschädigung im Rahmen der Biodiversitätskonvention der Vereinten Nationen.

„Wir verurteilen, dass multinationale Firmen unser Wissen und unsere Biodiversität ausnutzen, indem sie Ka’a he’ê (stevia rebaudiana) nutzen, kommerzialisieren und davon profitieren, ohne dass wir, die wahren Eigentümer, die  Paî Tavyterâ und die Kaiowa, konsultiert wurden.“

Die ganze Geschichte lesen

Dialogue avec les multinationales
Après la publication du rapport, nous avons entamé des discussions avec les principaux producteurs d’édulcorants dérivés de la stévia. Les premiers résultats de nos démarches sont encourageants : plusieurs sociétés approchées sont désormais prêtes à entamer des négociations en vue d’un partage juste et équitable des bénéfices avec les Guaranis.

Toutefois, le géant américain Coca-Cola, qui fait un carton avec la version « Life » de sa boisson phare et figure parmi les principaux utilisateurs de glycosides de stéviol au monde, refuse toujours d’entrer en matière. En partenariat avec SumOfUs, Pro Stevia Suisse et France Libertés, nous avons lancé une pétition afin d’inciter Coca-Cola à mettre un terme à ses pratiques de biopiraterie :

Dialog mit den Unternehmen
Nach der Veröffentlichung des Berichts haben wir mit den Hauptproduzenten von Stevia-Süssstoffen das Gespräch gesucht. Einige Firmen schweigen, andere zögern, aber mehrere Unternehmen zeigen sich bereit, mit den Guaraní über eine Beteiligung am Nutzen von Stevia zu verhandeln. Coca-Cola als grösster Nutzer verweigert hingegen sogar die Anerkennung des Problems. Mit einer Petition fordern wir den US-Getränkeriesen deshalb auf, seine Biopiraterie zu beenden.
Unterschreiben Sie die Petition
Noch gibt es keinen Durchbruch im Kampf der Guaraní um ihre Rechte. Aber wir hoffen, dass eine Gruppe von Unternehmen eine Führungsrolle einnimmt und mit den Guaraní eine zukunftsträchtige Vereinbarung zum Benefit Sharing trifft. Wir bleiben dran – und zählen auf Ihre Unterstützung.

Für Public Eye
Rebekka Köppel

En dénonçant la face cachée de la stévia et en stimulant le dialogue entre l’industrie et les détenteurs du savoir traditionnel, Public Eye s’engage pour que les droits des Guaranis soient reconnus et respectés. Le chemin à parcourir est encore long, mais nous espérons qu’un groupe d’entreprises ouvre la voie en trouvant avec les Guaranis un accord durable. Nous restons mobilisés et comptons sur votre soutien.

Pour Public Eye
Maxime Ferréol

 https://www.publiceye.ch/de/themen-hintergruende/landwirtschaftbiodiversitaet/biodiversitaet/biopiraterie/stevia/?ct=t(NL_November_Stevia_D11_15_2016)&mc_cid=4776608d14&mc_eid=3614b866ba#petition
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