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Warum Kontrollen versagen: Tierärztin berichtet aus Schlachthof

26.06.18
 

26.06.18
 
die Tierindustrie behauptet gerne, Mast- und Schlachtbetriebe würden zuverlässig kontrolliert. Doch immer wieder decken Tierschutzorganisationen auf, dass Kontrollen versagen – auch jene durch Tierärzte. Nicole T. arbeitete 10 Jahre lang als Tierärztin in Schlachtbetrieben, überwachte die Schlachtvorgänge, kontrollierte entsprechend der Tierschutz- und Hygienevorgaben. Länger als 10 Jahre könne diesen Job auch kaum einer machen, habe mal ein Kollege zu ihr gesagt, dann seien viele ein Fall für den Psychiater.

Nicole hat uns von ihren Erfahrungen am Schlachthof erzählt: davon, wo und warum Vorgaben, Personal und Gerätschaften versagen – und auch, wie sie durch diese Arbeit Veganerin wurde und sie doch so lange machen konnte.

[…] In jenem Betrieb, in dem ich die Überwachung durchgeführt habe, wurden die Schweine mit Elektrozangen betäubt. Die Vorgabe lautet, dass die Tiere anschließend innerhalb weniger Sekunden am Fuß hochgezogen und mit Stich in die Halsschlagader entblutet werden müssen. Das ist eine sehr kurze Zeitspanne. Sinn der Sache ist, dass die betäubten Tiere nicht wieder aufwachen, wenn sie zu lange liegen bleiben. Doch das ist nur die Theorie. In der Praxis waren die Tiere nach dem Ansetzen der Zange meistens nicht ausreichend betäubt. […]“

 Bild

Was passiert, wenn ich als Veterinär einen Tierschutz-Verstoß melde?

Wenn ich das mache, habe ich als Veterinär etwa ein halbes Jahr lang bis zum Gerichtstermin buchstäblich Theater. Bis dahin werde ich vom Schlachthofbetreiber gemobbt und muss nach all der Zeit noch beweisen können, dass wirklich etwas schief lief. Und unter den Mitarbeitern werden garantiert keine Zeugen zu mir stehen, weil sie alle Angst um ihren Job haben. Oft genug verläuft das Ganze dann im Sande – und ich als Veterinär hatte den ganzen Ärger umsonst. Das ist frustrierend. […]

Einmal habe ich Anzeige erstattet wegen einer Kuh, die an dem Tag, als die Geburt ihres Kalbes anstand, zum Schlachthof gebracht wurde. Das ist verboten […] Aber der Landwirt und ein Landrat waren sehr gut befreundet. Und am Ende haben sie es dann so geregelt, dass der Landwirt 200 Euro Strafe zahlen musste: Das ersparte ihm den behördlichen Eintrag. Ich selbst habe mir dabei viele blaue Flecken geholt. Also habe ich in gewisser Hinsicht Verständnis, dass viele Veterinäre keine Meldung erstatten bei Tierschutzverstößen. Es ist nicht nur anstrengend, sondern oftmals geradezu sinnlos.“

Wenn das System der Tierindustrie nicht nur auf Tierleid basiert, sondern Tierleid auch geradezu schützt, wie beurteilst du dann die Arbeit von Tierschutzorganisationen?

Als vorbehaltlos gut und wichtig. Die Verbraucher müssen sehen, was in Schlachthäusern und Nutztierbetrieben passiert, denn wenn wir ehrlich sind: Ohne die Verbraucher würde es all dies gar nicht geben. Aber sie werden von allem ferngehalten, es soll ihnen ja schließlich nicht den Geschmack verderben. Wenn die Verbraucher aber diese Bilder nicht sehen, wenn ihnen nicht der Appetit verdorben wird, wird das System immer so weiterarbeiten. Und es ist schlimmer, als man es sich von außerhalb überhaupt vorstellen kann. […]“

 

Herzliche Grüße

P.S.: Noch bis Samstag, 30.06., können Sie Animal Equalitys Arbeit für die Tiere zweifach unterstützen. Bis dahin verdoppelt ein großzügiger Tierfreund jede Spende. Eine dauerhafte monatliche Unterstützung wird sogar für ein ganzes Jahr lang verdoppelt. Nutzen Sie Ihre Chance, noch mehr für Tiere zu erreichen!

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Watch a Crayfish Remove His Own Claw to Escape a Boiling Pot

https://www.peta.org/blog/video-crayfish-removes-own-claw-escape-boiling-pot/

Written by Michelle Kretzer | June 4, 2018

No one wants to be boiled. A crayfish who was being boiled alive in a pot of hot soup made a courageous attempt to save his own life as diners at a restaurant in China looked on. The animal climbed out of the pot, took hold of a claw that was either trapped or too injured to be used,  detached it from his body, and fled, while a patron captured the escape on video.


Social media user Jiuke, who shot the film, posted it to popular Chinese social media platform Weibo and was flooded with comments begging him to let the tiny crustacean live. He responded that he had adopted the animal and would be keeping him as a companion.

Another crayfish performed a similarly daring feat in an attempt to save her own life in another viral video posted in April. The footage shows the animal clinging to the side of a steaming pot on a stove while the bodies of her friends—and, quite possibly, her family members—cook in the water beneath her.


Like all animals, crustaceans and fish feel pain. And like all animals, they value their own lives and don’t want to die. Please share these videos and spread the message.

https://s7.addthis.com/static/sh.e4e8af4de595fdb10ec1459d.html#rand=0.6893697374392338&iit=1528534359554&tmr=load%3D1528534359158%26core%3D1528534359212%26main%3D1528534359542%26ifr%3D1528534359566&cb=0&cdn=0&md=0&kw=&ab=-&dh=www.peta.org&dr=https%3A%2F%2Fderef-web-02.de%2Fmail%2Fclient%2Fy3_hiVxVwEo%2Fdereferrer%2F%3FredirectUrl%3Dhttps%253A%252F%252Fus.e-activist.com%252Fea-action%252Fenclick%253Fea.url.id%253D87676%2526ea.campaigner.email%253D6YLjT07J8KXtDIqgWZhU3Q%253D%253D%2526ea.campaigner.id%253DJl582ZnuPlk%253D%2526ea_broadcast_target_id%253D0&du=https%3A%2F%2Fwww.peta.org%2Fblog%2Fvideo-crayfish-removes-own-claw-escape-boiling-pot%2F&href=https%3A%2F%2Fwww.peta.org%2Fblog%2Fvideo-crayfish-removes-own-claw-escape-boiling-pot%2F&dt=Video%3A%20Crayfish%20Removes%20His%20Own%20Claw%20to%20Escape%20a%20Boiling%20Pot&dbg=0&cap=tc%3D0%26ab%3D0&inst=1&jsl=1&prod=undefined&lng=en&ogt=height%2Cwidth%2Csecure_url%2Cimage%2Cupdated_time%2Csite_name%2Curl%2Ctype%3Darticle&pc=men&pub=petaimg&ssl=1&sid=5b1b9557c24712f0&srf=0.01&ver=300&xck=0&xtr=0&og=locale%3Den_US%26type%3Darticle%26title%3DVideo%253A%2520Crayfish%2520Removes%2520His%2520Own%2520Claw%2520to%2520Escape%2520a%2520Boiling%2520Pot%26description%3DNo%2520one%2520wants%2520to%2520be%2520boiled.%2520A%2520crayfish%2520who%2520was%2520being%2520boiled%2520alive%2520in%2520a%2520pot%2520of%2520hot%2520soup%2520made%2520a%2520courageous%2520attempt%2520to%2520save%2520his%2520own%2520life%2520as%2520diners%2520at%2520a%2520restaurant%2520in%2520China%2520looked%2520on.%2520The%2520animal%2520climbed%2520out%2520of%2520the%2520pot%252C%2520detached%2520one%2520of%2520his%2520own%2520claws%252C%2520and%2520fled%252C%2520while%2520a%2520patron%2520captured%2520the%2520escape%2520on%2520video.%26url%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.peta.org%252Fblog%252Fvideo-crayfish-removes-own-claw-escape-boiling-pot%252F%26site_name%3DPETA%26updated_time%3D2018-06-07T07%253A01%253A19-07%253A00%26image%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.peta.org%252Fwp-content%252Fuploads%252F2018%252F06%252FCrayfish-Escaping-Boiling-Water.jpg%26secure_url%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.peta.org%252Fwp-content%252Fuploads%252F2018%252F06%252FCrayfish-Escaping-Boiling-Water.jpg%26width%3D549%26height%3D636&csi=undefined&rev=v8.3.20-wp&ct=1&xld=1&xd=1

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Tierquälerei geht alle an ::: Tell Cargo Company to Reject Shameful Trade in Monkeys

https://support.peta.org/page/5668/action/1

PETA has learned that Mercury Air Cargo, an air cargo ground handling company, is considering handling shipments to Los Angeles of monkeys destined for imprisonment and experimentation in laboratories in the U.S.

With your help, PETA has persuaded nearly every major airline in the world to stop transporting monkeys to laboratories, and it appears that Mercury may be one of the few companies willing to dirty its hands with this shameful trade. It has refused to answer our questions regarding its involvement in and policies on live-animal cargo.

Please urge Mercury Air to come clean about its live-animal transportation policy and abandon any proposed plans to handle shipments of monkeys destined for laboratories.

Take Action NOW!

Thank you for your compassion for animals.

Sincerely,

Kathy Guillermo
Senior Vice President
People for the Ethical Treatment of Animals

https://support.peta.org/page/5668/action/1

🎉 Bundesgerichtshof entscheidet für die Tiere! – LKW-Fahrer gesucht – Lilly und Sally für immer frei!

 

Newsletter  15. April 2018
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 Deutsches Tierschutzbüro

Urteil in höchster Instanz:
Undercover-Aufnahmen von Tierquälerei dürfen gezeigt werden

Urteil in höchster Instanz: Undercover-Aufnahmen von Tierquälerei dürfen gezeigt werden
Ein Schritt in die richtige Richtung! Am 10. April hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe ein Urteil gefällt, dass gut für die Tiere, Tierrechtsaktivisten und uns Alle ist. Nach seiner Auffassung ist es nämlich legal, dass heimlich angefertigte Aufnahmen von Tierquälerei in der Massentierhaltung verbreitet und veröffentlicht werden! Die Entscheidung geht auf eine Klage der Fürstenhof GmbH, die mehrere Legebetriebe führt und darin hunderttausende Hennen für die Eierproduktion ausbeutet, zurück.

Im Jahr 2012 zeigte der MDR Bildmaterial, das engagierte Tierrechtsaktivisten von ARIWA in Legehennen-Anlagen heimlich durch Hausfriedensbruch anfertigten. Die Aufnahmen zeigten die schreckliche Realität für Hühner, welche die Eierindustrie mit sich bringt und welcher wir ein Ende setzen wollen! Die Tiere hatten viel zu wenig Platz, viele hatten ihre Federn verloren und mehrere Hühner lagen bereits tot zwischen ihren Artgenossen. Ein grausamer Anblick, den wir kennen und den wir selbst im Rahmen unserer Recherchen leider immer wieder vorfinden.

Die Fürstenhof GmbH klagte gegen die Ausstrahlung und bekam zunächst Recht. Wie das sein kann? Die Bilder zeigten nach deutschem Recht keine Verstöße, obwohl die Tiere aus unserer Sicht sehr unter der Haltungsform litten. Selbst in Öko-Betrieben sind diese Zustände rechtskonform. Das zeigt uns, dass aktuelle sogenannte „Tierschutzgesetze“ mehr als unzureichend sind und die Tiere nicht schützen – mit unserem gemeinsamen Einsatz haben wir also noch einen weiten Weg vor uns.

https://www.tierschutzbuero.de/ei-tierquaelerei/

Doch zumindest folgte der BGH nun der Argumentation des MDR, dass die Aufnahmen von der Presse- und Meinungsfreiheit gedeckt sind und, noch wichtiger, die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat, über die wahren Zustände in solchen Anlagen informiert zu werden – ob rechtswidrig oder nicht. Wir können uns sehr über dieses grundlegende und richtungsweisende Urteil freuen. Denn so wird es einfacher, aufzudecken und an die Öffentlichkeit zu bringen, was die Agrarindustrie versucht den Menschen vorzuenthalten – und wird so den Tieren langfristig helfen!

Dafür brauchen wir dringend auch Ihr Engagement. Unterstützen Sie uns im Kampf für mehr Tierrechte und halten Sie uns den Rücken frei, damit wir weiterhin aufdecken können, was niemand sehen soll. Jetzt für Undercover-Recherchen spenden!

https://www.tierschutzbuero.de/spenden/

 Wir suchen engagierten LKW-Fahrer
Wir suchen engagierten
LKW-Fahrer (m/w)
Mit Sicherheit haben Sie schon von unserer anstehenden Kampagne gegen Tiertransporte gehört?! In diesem Sommer starten wir eine große Kampagne zu diesem wichtigen Thema und werden mit einem original Tiertransporter in die Großstädte fahren, um vor Ort die Menschen über Tiertransporte und Massentierhaltung aufzuklären. Nun sind wir auf der Suche nach einer engagierten und tierlieben Person, die einen LKW-Führerschein (CE bzw. C1E) besitzt und sich vorstellen kann, mit uns gemeinsam für Tierrechte zu kämpfen und den Truck für uns von Stadt zu Stadt zu fahren. Vielleicht kennen Sie jemanden, der über einen solchen Führerschein verfügt und Zeit und Lust auf die Arbeit mit uns hätte, oder kommen sogar selbst in Frage?!  Die Kampagne wird Anfang Juli starten und ist für drei Monate über den Sommer hinweg geplant. Ideal wäre jemand, der uns über den gesamten Zeitraum unterstützen könnte, aber auch über eine temporäre Unterstützung würden wir uns sehr freuen. Bei ernsthaftem Interesse können Sie sich oder jeden, den sich kennen, jederzeit bei uns melden. Bitte schreiben Sie uns dann eine E-Mail an

vorort@tierschutzbuero.de

Vielen Dank!

 Lilly und Sally sind für immer frei!
Lilly und Sally sind für immer frei!
Im Zuge der aktuell veröffentlichten Bilder aus dem Schweinehochhaus, möchten wir an Lilly und Sallys Geschichte erinnern. Beide wurden als kleine Ferkel aus einer Zuchtanlage gerettet, in der die Zustände denen im Schweinehochhaus stark ähnelten.
Lilly und Sally erblickten das Licht der Welt in völliger Dunkelheit und grauenhaftem Gestank. Ihre Mütter waren nicht in der Lage sich um sie und ihre Geschwister zu kümmern, da sie in einem Gitter fixiert waren und sich weder aufrichten noch drehen konnten. Auf hartem Spaltenboden verbrachten die Ferkel die ersten Wochen ihres Lebens bis sie schließlich von ihren Müttern getrennt wurden, um in einer sogenannten Ferkelbucht auf ihren Abtransport in eine Mastanlage zu warten. Anschließend wären sie wie unzählige Ferkel tagtäglich unter unwürdigen Zuständen gemästet und geschlachtet worden.

In einer Rettungsaktion konnten wir die beiden Schweinemädchen jedoch vor diesem Schicksal bewahren und ihnen ein Leben in Sicherheit ermöglichen. Lilly und Sally leben seither auf einem Lebenshof, auf dem sie artgerecht und liebevoll umsorgt werden.

http://www.tier-patenschaft.de/portfolio/tierpatenschaft-schwein-lilly/

Setzen Sie ein Zeichen gegen die grausamen Missstände in der Ferkelzucht und unterstützen Sie Lilly und Sally mit einer symbolischen Tierpatenschaft.

 Online-Shop
       
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Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig
Deutsches Tierschutzbüro e.V.
E-mail post@tierschutzbuero.de
Telefon 030 | 2700496-0
Adresse Gubener Straße 47 / 10243 Berlin
1. Vors.: Jan Peifer
Einfach über PayPal spenden 

 

 

Bewegende Mahnwache gegen Massentierhaltung

01.11.17
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https://www.youtube.com/watch?v=Z6X2MS55AZo&utm_source=Animal+Equality+Newsletter&utm_campaign=2143484e0c-EMAIL_CAMPAIGN_2017_11_01&utm_medium=email&utm_term=0_14f361350f-2143484e0c-63957717

Liebe Sylvia Linnenkohl, 

um Ungerechtigkeiten abzuschaffen, müssen sie zuerst sichtbar gemacht werden. Was wir nicht wissen, hinterfragen wir nicht, und was wir nicht hinterfragen, können wir nicht ändern.

Knapp 300 Menschen haben sich vor wenigen Tagen vor dem Brandenburger Tor in Berlin versammelt, um eine der größten Ungerechtigkeiten unserer Zeit sichtbar zu machen: das milliardenfache Leid von Tieren in der Massentierhaltung.

Auf ihren Händen trugen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion die sonst unsichtbaren Opfer des Systems: Tiere, gestorben unter den schlechten Haltungsbedingungen. Anlässlich des heutigen Weltvegantags möchte ich nun dieses bewegende Video mit Ihnen teilen.

Video
 

https://www.youtube.com/watch?v=Z6X2MS55AZo&utm_source=Animal+Equality+Newsletter&utm_campaign=2143484e0c-EMAIL_CAMPAIGN_2017_11_01&utm_medium=email&utm_term=0_14f361350f-2143484e0c-63957717

Zahlreiche Medien wie N24, die dpa, der Tagesspiegel und die B.Z. haben bereits über die Aktion berichtet und Millionen Menschen mit unserer Botschaft erreicht.

Unsere Pressesprecherin Dr. Katharina Weiss wurde in fast allen Medien mit klaren Worten zitiert:

Vielen Menschen ist nicht bewusst, unter welchen Umständen Tiere gezüchtet werden, die als Lebensmittel in die Läden kommen. Dieses unvorstellbare Tierleid ist es, was die Fleischindustrie vor den Verbrauchern zu verbergen versucht.

Auch über soziale Netzwerke erreichte die Aktion, zu der Patrik Baboumian, stärkster Mann Deutschlands und überzeugter Veganer, und EU-Abgeordneter Stefan Eck mit bewegenden Reden beitrugen, bereits hunderttausende Menschen.

Dies ist nur möglich dank der Unterstützung von mitfühlenden Menschen wie Ihnen, denen das Leid der Tiere nicht gleichgültig ist.

Vielen Dank!

Herzliche Grüße

Ria Rehberg

 

PS: Sie finden dieses Video außerdem auf unserer Facebookseite, gerne können Sie es dort mit Ihren Freunden und Bekannten teilen.

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Chickens violently killed in the street to observe a holiday

Be Part of the peta2 Movement

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Yom Kippur is a Jewish holiday that’s meant to let everyone atone for their sins—so why do people think they can do this by abusing and killing chickens?

Chickens are crammed into tiny cages and taken to Kapparot ritual sites, where people swing them through the air by their wings and slit their throats.

Participants claim that they donate the chickens‘ bodies to feed the poor—which still wouldn’t excuse any of this behavior—but what actually happens is that most of these animals are thrown out like trash.

Atoning for sins by donating money to those in need—as many Jews do instead—makes a lot more sense than torturing, killing, and trashing defenseless animals, don’t you think?

Tell the national rabbinical leadership that violently killing and trashing animals is unforgivable.

https://action.peta2.com/page/2875/action/1

For all animals,

Petition: Bärenfarmen und Bärengalle

http://www.vier-pfoten.de/projekte/baeren/baerenhilfe-vietnam/baerengalle/

2017-05-09

Dem Gallensaft von Bären werden besonders wertvolle Wirkstoffe nachgesagt, die vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) für die Behandlung verschiedenster Erkrankungen Anwendung finden. So soll er etwa bei Augenkrankheiten, Hämatomen und Verdauungsstörungen Linderung schaffen. Und obwohl das Abzapfen, der Verkauf und auch der Konsum von Bärengalle in Vietnam bereits 2005 durch die vietnamesische Regierung verboten wurde, wird Bärengalle nach wie vor hinter verschlossenen Türen.

 

Bären müssen so nicht gehalten werden. Es gibt Alternativen zur Bärengalle.
© FOUR PAWS | Bogdan Baraghin

 

Es gibt synthetische Alternativen zur Bärengalle

Aber wozu diese Tierquälerei? Es gibt bereits synthetische Alternativen zur Bärengalle, die im Labor hergestellt werden können. TCM-Experten zufolge werden der natürlichen Galle eines Bären besondere Kräfte nachgesagt, die man synthetisch nicht nachahmen kann. Besonders schockierend war für uns die Erkenntnis, dass die meisten der 1300 Gallebären in Vietnam ursprünglich aus der Wildnis stammen. Man glaubt, dass deren Gallensaft wirkungsvoller wäre als jener von gezüchteten Bären.

© VIER PFOTEN

 

VIER PFOTEN Petition für ein Ende der Bärenfarmen!

Wir setzen uns – gemeinsam mit der vietnamesischen Regierung – für ein Ende der Bärenfarmen ein. Um die Regierung zur Durchsetzung der für ein Ende der Bärenfarmen nötigen Maßnahmen zu ermutigen, bitten wir Sie, unsere Online-Petition zu unterschreiben:

Unterschreiben Sie bitte unsere Petition!

Helfen Sie mit Ihrer Spende:

 

Spar hadert mit Tierwohl-Glaubwürdigkeit…wir bitten um Ihre Meinung!

http://www.respekTiere.at

 

Spar hadert mit Tierwohl-Glaubwürdigkeit…wir bitten um Ihre Meinung!

Die Problematik rund um den Hummerverkauf von Spar im kroatischen Zadar ist eine schwierigere zu lösende als erwartet! Unseres Erachtens stellt der Konzern seine Glaubwürdigkeit um seine Tierschutzbestrebungen etwas aufs Spiel, indem er sich auf eine sehr oberflächliche Darstellung der Situation einlässt. Viel mehr Worte braucht es dazu nicht, wir bitten Sie nur, lesen Sie den doch recht interessanten Briefverkehr zwischen uns und der Unternehmenssprecherin Frau Mag. Berkmann; vielleicht möchten Sie dann auch einige Worte an Spar richten, um Ihren Gesichtspunkt einzubringen? Wer schreiben möchte: office@spar.at!

 

Folgend die Antwort auf unseren ersten Brief an Spar, welchen Sie im letzten Newsletter oder auf der Homepage nachlesen können:
Sehr geehrter Herr Putzgruber!

Danke für Ihr Email in Sachen Hummer-Verkauf in Kroatien.

Aus österreichischer Sicht geben wir Ihnen vollkommen Recht. Nicht umsonst ist so ein Verkauf von Lebendhummer in Österreich nicht mehr zulässig.

SPAR Kroatien handelt aber vollkommen selbstständig. Hier gelten weder österreichisches Recht noch österreichische Sitten.

In Sachen Tierschutz ist das Bewusstsein der Konsumenten in Kroatien ein anderes als in Österreich.

Das muss man leider zur Kenntnis nehmen. Erzwingen kann man das nicht.

Aber was wir machen können – und was wir auch tun – ist Bewusstseinsbildung bei den kroatischen Kollegen.

Wir haben nun zum Beispiel erstmals einen internationalen Nachhaltigkeitsbericht herausgegeben und im Zuge dessen auch in Kroatien Kollegen engagiert, die sich um solche Themen annehmen.

Gerade in Sachen Tierschutz gibt es hier noch ein weites Feld.

Solche Bewusstseinsbildungen sind aber auch in Österreich nicht von heute auf morgen passiert, dem muss man Zeit geben.

Wir sind sicher, dass es auch in Kroatien in die – aus unserer Sicht – richtige Richtung gehen wird.

Freundliche Grüße

Mag. Nicole Berkmann
Leiterin Konzernale PR und Information 
Unternehmenssprecherin

Unsere Antwort:

Sehr geehrte Frau Mag.!

Wunderschönen guten Tag!

Zuerst möchten wir uns allerherzlichst für die so schnelle Antwort bedanken; es zeigt uns, dass Ihrerseits Interesse besteht, auch solche bestimmt unangenehmere Angelegenheiten zu klären und einen Austausch zuzulassen.

Aus Sicht des Tierschutzes und der sich daraus für Sie und uns gleichermaßen ergebenden Verantwortungen allerdings dürfen wir uns mit Ihrem Schreiben nicht zufrieden geben. Natürlich ist es so, natürlich kann in einem solchen Falle nicht österreichisches Recht herangezogen werden – dennoch, bei aller Selbstständigkeit Ihrer Filialen, obliegt der Zentrale bestimmt immer noch der einzuschlagende Kurs. Tierquälerei kennt keine Grenzen, und wenn eine Handlungsweise hier in Österreich als ‚tierquälerisch‘ erkannt und behandelt wird, dann meinen wir vielleicht nicht zu Unrecht, dass sich diese Erkenntnis auf Ableger der dem österreichischen Gesetz unterliegenden Firmen und selbstredend dann auch den im Ausland tätigen Ablegern auswirken sollte. Andererseits würde Ihre gute Reputation sicher großen Schaden erleiden können; lassen Sie uns einen Augenblick polemisch werden: Ihren Firmen würden doch bestimmt auch nicht, sollten sie beispielsweise in Asien ansässig werden, den GeschäftspartnerInnen erlauben auf Kinderarbeit oder dergleichen zurückzugreifen. Warum aber dann eine solch stiefmütterliche Behandlung des Tierschutzes? Sicher wissen sie wie viele Menschen hierzulande sehr tierschutzaffin agieren. Glauben Sie, jemand solcher hätte Verständnis für Ihre Worte?

Ganz sicher würde ein Aussetzen des Lebendhummerverkaufes im Supermarkt in Zadar, oder wo auch immer solche unter Ihrem Namen verkauft werden, keinen finanziellen Engpass in Ihren Konto fabrizieren, würde sich in den Zahlen wahrscheinlich überhaupt nicht bemerkbar machen. Allerdings könnte – und müsste es eigentlich – Ihre Ansehen und Ihr Image an einer Beibehaltung des Ist-Zustandes leiden, nicht zuletzt weil Sie in Ihrer innländischen Werbung doch sehr auf tier- und umweltschutzrelevante Aspekte Wert legen. KundInnen könnten sich dieserarts doch etwas getäuscht fühlen. Bitte bedenken Sie diese Realität.

mit den besten Grüßen

Tom Putzgruber

RespekTiere

 

Worauf Spar verlauten ließ:

Sehr geehrter Herr Putzgruber!

Wir haben da offensichtlich zwei verschiedene Zugänge.

Sie möchten andere Menschen zu was zwingen was Ihnen wichtig ist und richtig erscheint.

Wir möchten andere Menschen überzeugen, sich unserer Meinung anzuschließen. Alles andere finden wir nicht richtig. Für uns ist der richtige Weg daher der, das Bewusstsein einer Bevölkerung in einem anderen Land zu verändern und nicht ihnen die österreichische Sichtweise aufzudrängen.

Auch, wenn diese noch so richtig erscheint.

Kunden reagieren in jedem Land anderes, das muss man als Händler akzeptieren. Sie haben Recht, ob wir Hummer verkaufen oder nicht, das macht finanziell nicht viel aus. Aber es macht was aus in den Köpfen der kroatischen Kunden, die sich dann von einem österreichischen Unternehmen bevormundet fühlen. Das wollen wir nicht und das können wir auch nicht, denn das hätte sehr wohl weitreichende Konsequenzen.

Für uns gibt es daher nur den Weg der Überzeugungsarbeit.

Dabei können aber natürlich regionale Tierschutzorganisationen helfen. Die sind aufgerufen, kroatische Konsumenten zu informieren.

Dann geht es schneller.

Freundliche Grüße

Nicole Berkmann
Eingermaßen verblüfft über diese Antwort schrieben wir folgendes zurück:

Sehr geehrte Frau Berkmann!

Jetzt enttäsuchen Sie mich aber gewaltig! Gibt es wirklich ‚verschiedene Zugänge‘ bei einem offensichtlichen Delikt, und Tierquälerei ist nunmal – da werden wir uns einig sein – ein Delikt! Namhafteste WissenschaftlerInnen werden Ihnen dies im Bezug auf eine solche Hummerhaltung bestätigen. Die ‚verschiedenen Zugänge‘ also, wenn vorhanden, können nur im ‚etwas dagegen unternehmen‘ und ‚weiter fortführen‘ liegen. Was ich damit sagen möchte: Tierquälerei ist IMMER falsch, das hat nichts mit einem verschiedenen Zugang zu tun. Und wenn man eine solche, von der man weiß, sie aus verschiedenen Gründen schon nicht anprangert, dann sollte man sie zumindest nicht unterstützen bzw. weiter aufrecht erhalten.

Weiters, wie bitte kommen sie darauf dass wir anderen ‚unsere‘ Meinung aufzwingen möchten? Weil wir Sie freundlich bitten, ob Sie nicht – was zweifelsohne in Ihrer Macht steht – gegen eine amtliche Tierquälerei, die in Ihrem Namen geschieht und von der Sie profitieren, eintreten möchten, diese zu beenden versuchen?

Fortführend, wir möchten Ihrer Meinung nach ‚jemanden zwingen‘ (nebenbei, wären wir dieses Deliktes schuldig, was wäre das Urteil? Schuldig im Sinne von ‚eine Untat zu bekämpfen‘?), während Sie aber im Gegensatz dazu ‚andere Menschen überzeugen ‚ möchten, sich Ihrer Meinung anzuschließen? Interessant ist, Sie möchten nun also jemanden überzeugen – was bedeutet, dass Sie durchaus den Fakt schon kritisch sehen – ansonsten bräuchten Sie ja gar keine Bemühungen in diese Richtung investieren; oder verstehen wir Sie da falsch? Jetzt, wo wir also einen Schritt weiter sind, wissen, dass wir beide ein- und dasselbe wünschen, Ihre Worte zu verstehen geben, dass Sie den Lebendhummerverkauf im Grunde auch ablehnen, stellt sich die zwingende Frage: was genau sind denn Ihre Maßnahmen, um diese Überzeugung ‚anderen‘ nahezubringen? Was unternehmen Sie also, um die (kroatischen KundInnen) zu überzeugen, sich ‚Ihrer Meinung‘ anzuschließen? Besteht Ihre Überzeugungsarbeit darin, dass Sie eine Interspar-Werbung an das Gefängnis eines gefesselten Individuums kleben? Das ist jedenfalls das einzige Handeln, welches wir direkt vor Ort erkennen konnten. Kann das wirklich Ihr Zugang sein, andere dazu zu bringen, sich ‚Ihrer Meinung‘ anzuschließen? Wenn so, dann müssen Sie uns diese Diskrepanz bitte näher erklären, denn es ist schon eine sehr interessante Feststellung Ihrerseits…

Meinen sie wirklich, eine solche Hummerhaltung zu verurteilen ist die ‚österreichische Sichtweise‘? Ich sage Ihnen, selbst in Ländern wo derartiges erlaubt ist, ist es dennoch unbestritten, dass es sich dabei um eine Tierquälerei handelt. Das Einsperren in strukturlose Becken, das Zusammenbinden der Scheren, keinerlei Versteckmöglichkeiten zu bieten, ein Tier unbetäubt dem Tod im kochenden Wasser auszuliefern, all dies als (völlig unnötige) Tierquälerei anzusehen, ist beileibe keine ‚österreichische Sichtweise‘, sondern wohl eine sehr internationale, nebenbei sehr menschliche. Erkundigen Sie sich bitte bei den ‚Animal Friends Croatia‘, http://www.prijatelji-zivotinja.hr/index.en.php, dort werden Sie die vermeintlich österreichische Sichtweise bestimmt bestätigt bekommen…

Dass Kunden in einem jeden Land anderes reagieren, diese Tatsache muss man als Händler akzeptieren, meinen sie. Wir hatten Ihnen schon die Kinderarbeit genannt, die auch in veilen Ländern als gegeben hingenommen wird, finden Sie eine solche aber deshalb richtig? Bestimmt nicht! In manchen Ländern werden Primatenhirne von unbetäubten Primaten entnommen und gegessen, auch das muss ein Händler akzeptieren? In Frankreich würde Spar dann wohl auch selbstredend Stopfleber verkaufen, oder Froschschenkel oder Haifischflossen-Suppe? Würde Spar dann auch in asiatischen Ländern gemahlenes Nashorn-Horn verkaufen, weil das dort eben so Sitte ist, solches käuflich zu erwerben? Oder Hundefleisch in Ländern wo Hundefleisch gegessen wird? Tiere schächten lassen, weil es viele Menschen gibt, die ein solches Fleisch kaufen möchten? Wenn Sie all dies mit ‚Nein‘ beantworten, warum gilt ein solches Bewusstsein dann nicht den Hummern?

Liebe Frau Mag., bitte entschuldigen sie diese krassen Vergleiche, aber wir wüssten nicht, wie wir unseren Standpunkt ansonsten transportieren sollten, wenn Sie es doch sind, die unsere Bitten als ‚aufzwingend‘ betrachtet.

Eine letzte Frage: was denn würde der Verzicht des Verkaufes von Lebendhummer, so wie Sie es darstellen, in den Köpfen der kroatischen KundInnen ‚ausmachen‘? Diese Menschen würden sich von Ihrem Unternehmen bevormundet fühlen? Frau Berkmann, das meinen Sie bitte nicht ernst. Wir waren in dutzenden einheimischen und internationalen Großmärkten in Kroatien, wo nirgends, nirgends, nirgends Lebenhummer verkauft wurden. Glauben Sie, dass besagte kroatische KundInnen das Nicht-Verkaufen von Lebendhummern all jenen Märkten, sogar den kroatischen selbst, übel nehmen? Ganz sicher, und ich denke Sie wissen das, würde das Nichtmehr-Anbieten überhaupt nur den allerwenigsten auffallen, geschweige denn, jemand würde den Verzicht als ‚Aufdrängen der österreichischen Sichtweise‘ erachten.

Wieder schließen Sie diesen Absatz mit ‚für uns gibt es daher nur den Weg der Überzeugungsarbeit‘ – und wieder antworten wir: erklären sie uns bitte, wie sieht denn diese Überzeugungsarbeit aus? Wir jedenfalls sehen nur den scherenzusammengebundenen Hummer, der auf seinen Tod wartet. Aber vielleicht steckt ja wirklich ein bestimmtes Konzept hinter dieser Art der Darstellung, welches wir nur nicht ganz durchschauen. Daher bitten wir Sie nochmals: Überzeugen Sie uns, und dann gehen wir diesen Weg mit Ihnen, gemeinsam mit unseren kroatischen TierschutzfreundInnen. Das ist ein Versprechen!

alles, alles liebe

Thomas Putzgruber

Foto: Fiktion und Realität, so nahe nebeneinander…

Wie denken Sie über die Angelegenheit? Ihre Meinung würden uns und ganz bestimmt auch Spar sehr interessieren!!!

www,respekTiere.at