Schlagwort-Archive: UMWELTINSTITUT

Ackergifte: Wo der Staat versagt, messen wir nach

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Spenden  Fördermitglied werden  |  Über uns  |  Kontakt

Ackergifte: Wo der Staat versagt, messen wir nach

Wo der Staat versagt, messen wir nach

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

weit mehr als 40.000 Tonnen Pestizid-Wirkstoffe werden jedes Jahr in Deutschland versprüht. Dabei landen die Gifte nicht nur auf den Feldern, auf denen sie ausgebracht wurden, sondern verbreiten sich kilometerweit durch die Luft. Das konnten wir mit unserer Untersuchung in Südtirol nachweisen, die wir Ihnen in unserem letzten Newsletter vorgestellt haben.

Während die Behörden in Südtirol die Gefahren abwiegeln und eigene Daten geheim halten, messen die zuständigen Stellen in Deutschland noch nicht einmal nach. Doch wo der Staat sich um seine Verantwortung drückt, werden wir aktiv. Mit einem großangelegten Messprojekt untersuchen wir in diesem Jahr, wie Bio-Äcker, Wohngebiete und Naturschutzflächen in Deutschland durch Pestizide belastet werden. Dazu beginnen wir gemeinsam mit dem Bündnis für enkeltaugliche Landwirtschaft in den nächsten Tagen damit, an 200 Messpunkten in ganz Deutschland die Luft auf Pestizidrückstände zu untersuchen.

In Südtirol konnten wir Pestizide noch Kilometer von ihrem Ausbringungsort entfernt nachweisen, obwohl sich diese – wenn man den Zulassungsbehörden Glauben schenkt – eigentlich gar nicht über die Luft verbreiten dürften. Das werden wir nun in Deutschland für rund 500 Wirkstoffe überprüfen.

Mit den Ergebnissen wollen wir Behörden und Politik endlich wachrütteln. Wir können nicht länger hinnehmen, dass wir alle ständig und unfreiwillig mit Giftstoffen aus der Landwirtschaft belastet werden!

Noch nie wurde die Verbreitung von Pestiziden über die Luft so umfassend untersucht, wie wir es mit diesem großangelegten Projekt planen. Das kostet selbstverständlich viel Geld. Unser Anteil beträgt rund 50.000 Euro. Dafür sind wir auch auf Ihre Unterstützung angewiesen. Schon mit einer Spende von 30 Euro finanzieren Sie den Versand eines Passivsammlers. Für 60 Euro können wir die Sammelmedien an einer Messstelle finanzieren. Rund 250 Euro kostet die Laboranalyse auf 500 Pestizidwirkstoffe. Jeder Beitrag hilft!

30 Euro spenden!  

60 Euro spenden!  

250 Euro spenden! 

Das Umweltinstitut hat sich vor mehr als 30 Jahren nach der Katastrophe von Tschernobyl gegründet. Unser Ziel war es, mit unabhängigen Messungen der radioaktiven Belastung von Luft und Lebensmitteln ein Gegengewicht zu den Vertuschungen und Beschwichtigungen der deutschen Behörden zu schaffen. Ähnliches möchten wir auch heute erreichen: Wenn die Behörden so tun, als gäbe es kein Problem und gar nicht erst nachmessen, müssen wir selbst die Datengrundlage schaffen. Die Ergebnisse könnten das europäische Zulassungsverfahren für Pestizide grundsätzlich infrage stellen. Werden Sie uns dabei zur Seite stehen?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße!

Karl Bär

Referent für Agrarpolitik

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München
Ihre E-Mail-Adresse hat sich geändert? Hier können Sie Ihr Newsletter-Profil bearbeiten.

Wenn Sie diesen Newsletter nicht länger beziehen möchten,
können Sie sich hier abmelden.

Vom Winde verweht: Pestizide in der Luft

14.03.2019

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Spenden  Fördermitglied werden  |  Über uns  |  Kontakt

Vom Winde verweht: Pestizide in der Luft

Pestizide in der Luft – Untersuchung in Südtirol

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Pestizide aus der Landwirtschaft bleiben nicht nur dort, wo sie eingesetzt werden. Auch wenn uns die Chemieindustrie und Behörden das gerne weismachen wollen. Die Ackergifte verbreiten sich unkontrolliert durch die Luft – teilweise sogar über viele Kilometer hinweg.

Sieben Monate lang haben wir an vier Standorten im Vinschgau (Südtirol) alle drei Wochen Luftproben genommen und auf Pestizidrückstände untersucht. Das Ergebnis ist erschreckend: Von Mitte März bis Ende August ist die Luft ununterbrochen belastet. Wir konnten in dieser Zeit immer mehrere Mittel nachweisen, die sich gegenseitig beeinflussen können. Sechs Gifte fanden wir sogar noch auf mehr als 1.600 Höhenmetern in einem Seitental.

Besonders brisant: Bei fünf dieser Stoffe behauptet die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, dass sie nicht in die Luft übergehen und sich dort schnell zersetzen würden. Das ist offensichtlich falsch. Die Behörde arbeitet mit unrealistischen Annahmen – zum Schaden unserer Gesundheit und unserer Umwelt.

Mit dieser Untersuchung haben wir Pionierarbeit geleistet. Es gibt keine andere Veröffentlichung, die die Verbreitung von Pestiziden durch die Luft im Zeitverlauf so genau nachzeichnet. Entsprechend groß war das Echo, das wir damit hervorgerufen haben. In Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde über unsere Ergebnisse berichtet. Der Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft diskutierte am Dienstag zur besten Sendezeit live mit unserem Referenten Karl Bär im Südtiroler Fernsehen.

Unsere Untersuchung hat nicht nur die Diskussion um Pestizide im Apfelanbau neu entfacht. Wir konnten auch zeigen, dass es bisher keinen wirksamen Schutz vor Pestizidabdrift gibt. Die einzige Möglichkeit, die Verbreitung der Spritzmittel durch die Luft zu verhindern ist es, keine Ackergifte zu verwenden!

Den Untersuchungsbericht im Original und eine Zusammenfassung finden Sie auf unserer Homepage.

Prämie: Das Wunder von Mals"
Das Wunder von Mals
Die Südtioler Gemeinde Mals erklärte sich 2014 per Volksabstimmung zur ersten pestizidfreien Region Europas. Seitdem gibt es diverse Rechtsstreitigkeiten. In einem entscheidenden Fall wartet Mals derzeit gespannt auf ein Urteil: Darf eine kommunale Verordnung die Verwendung von Ackergiften überhaupt verbieten? Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Wie es zum Pestizidverbot in Mals kam, beschreibt der Film „Das Wunder von Mals“. Anfang April wird die DVD zum Film erscheinen. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, Fördermitglied zu werden, senden wir Ihnen als Dankeschön die druckfrische DVD zu.

Jetzt DVD sichern!

Ackergifte rechtswidrig zugelassen
Ackergifte rechtswidrig zugelassen
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat den Einsatz von 18 Spritzmitteln erlaubt – ohne die vom Umweltbundesamt geforderten Auflagen. Unter den Zulassungen sind Pestizidmischungen, die Glyphosat sowie den hoch bienengefährlichen Wirkstoff Cyantraniliprol enthalten. Alle Informationen und warum Umweltministerin Schulze die Genehmigungen für rechtswidrig hält, erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.
Mehr erfahren 

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Termine
Fr., 15. März
bundesweit und international
Internationale Schulstreiks „Fridays for Future“
„Fridays for Future“ ruft am Freitag zum globalen Klimastreik auf. In mehr als 50 Ländern werden Demonstrationen für einen ambitionierteren Klimaschutz stattfinden.
Weitere Informationen hier

Mi., 27. März ab 11 Uhr
Europäisches Patentamt, München
Demo: Patente auf Pflanzen und Tiere stoppen
Am 27. März trifft sich der Verwaltungsrat des Europäischen Patentamtes in München. Erneut auf der Agenda: Patente auf Pflanzen und Tiere aus herkömmlicher Züchtung. Zu den Beratungen des Verwaltungsrates ist nur die Industrie eingeladen. Doch wir werden nicht zulassen, dass die Interessen der Allgemeinheit außen vor bleiben!
Weitere Informationen hier

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München
Ihre E-Mail-Adresse hat sich geändert? Hier können Sie Ihr Newsletter-Profil bearbeiten.

Wenn Sie diesen Newsletter nicht länger beziehen möchten,
können Sie sich hier abmelden.

Neue Insektengifte: Weitere Zulassung erteilt

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Spenden  Fördermitglied werden  |  Über uns  |  Kontakt

Neue Insektengifte: Weitere Zulassung erteilt

Neue Insektengifte: Weitere Zulassung erteilt

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

wenn das Insektensterben in diesem Tempo weitergeht, könnte es in 100 Jahren keine Bienen, Hummeln oder andere Insekten mehr geben. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kam eine aktuelle Studie. Doch für die Bundesregierung ist diese dramatische Entwicklung scheinbar noch immer kein Grund, aktiv zu werden. Ganz im Gegenteil: Neue, für Bestäuber schädliche Pestizide werden von den Behörden zugelassen!

Vor wenigen Wochen kam das sulfoxaflorhaltige Gift „Closer“ auf den Markt, allerdings mit starken Auflagen und beschränkt auf den Einsatz im Gewächshaus. Nun folgte eine Genehmigung für ein Insektizid mit dem Wirkstoff Flupyradifuron. Dieser ist ebenfalls gefährlich für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, darf künftig aber sogar in Haus- und Kleingärten eingesetzt werden!

Als Begründung führt die zuständige Behörde an, dass das Insektengift als kleines Stäbchen direkt in die Erde gesteckt wird und deshalb unbedenklich für Bienen und andere Nützlinge sei. Wenn die Wurzeln den Wirkstoff allerdings aufnehmen, wird er in der ganzen Pflanze verteilt. So landet das Gift auch in den Blüten und damit in Pollen und Nektar, die von Bestäubern gesammelt werden.

Mit einer Online-Aktion fordern wir deshalb von Umweltministerin Schulze und Agrarministerin Klöckner, den neuen Insektengiften die Zulassung zu verweigern und bereits erteilte Genehmigungen umgehend zurückzuziehen. Schon fast 450.000 UnterstützerInnen haben sich unserem gemeinsamen Appell mit Campact angeschlossen. Helfen Sie uns, noch viele weitere Menschen zu erreichen, indem Sie die Aktion jetzt mit Ihren FreundInnen und Bekannten teilen.

 

http://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/insektengifte-nicht-schon-wieder/teilen.html

Jetzt Aktion teilen!

http://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/insektengifte-nicht-schon-wieder/teilen.html

Union blockiert Klimaschutz-Gesetz
Union blockiert Klimaschutz-Gesetz
Noch diese Woche wollte Umweltministerin Svenja Schulze ihren Entwurf für ein Klimaschutz-Gesetz vorlegen. Es soll verbindliche Klimaziele bis 2030 für die Ressorts Wirtschaft, Energie, Bau und Verkehr festschreiben. Doch sobald es ernst wird, stellen sich die Unionsparteien quer. Sollten CDU und CSU weiter blockieren oder das Ergebnis verwässern, wäre das fatal für das Klima, denn verbindliche Regeln sind jetzt bitter nötig.
Mehr erfahren 

Streit um Brennelemente-Exporte
Streit um Brennelemente-Exporte
In seiner Sitzung forderte der Bundesrat letzten Freitag die Bundesregierung auf, Brennelemente-Exporte an „unsichere“ grenznahe Atomkraftwerke zu verhindern. Doch die Bundesregierung weigert sich bislang beharrlich, auch nur einen der grenznahen Risikoreaktoren offiziell als unsicher einzustufen. Der Bundesrats-Appell bleibt damit eine Luftnummer, solange nicht konkrete Reaktoren und Maßnahmen benannt werden.
Mehr erfahren 

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Termin
Sa., 9. März ab 12 Uhr
Treffpunkt: Bahnhof in Ahaus 
Atommüll-Demo in Ahaus
Gemeinsam mit weiteren Initiativen und Verbänden rufen wir am 9. März zur überregionalen Demo in Ahaus auf. Atommüll-Zwischenlager dürfen keine Endloslager werden!
Weitere Informationen hier

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München

Endspurt für das Volksbegehren!

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Endspurt für das Volksbegehren!

Endspurt für das Volksbegehren!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

was für ein großartiger Start: Rund 700.000 Menschen haben sich in der ersten Woche für das bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen“ eingetragen. In manchen Städten war der Andrang sogar so groß, dass sich vor den Rathäusern lange Schlangen gebildet haben. Mit dem Volksbegehren soll der dramatische Rückgang der Artenvielfalt, der sich insbesondere bei Insekten und Vögeln bemerkbar macht, aufgehalten werden. Dazu soll unter anderem der Anteil der biologisch bewirtschafteten Flächen stark ausgeweitet werden.

Und es ist dringend notwendig, dass sich schnell etwas ändert: Zwischen 1980 und 2016 sind Vogelarten, die in Agrarlandschaften leben, in Europa im Schnitt um 57 Prozent zurückgegangen. Bei den Insekten sieht es nicht besser aus: Weltweit sind 40 Prozent der Insektenarten vom Aussterben bedroht.

Noch bis zum nächsten Mittwoch, den 13. Februar können Sie sich als UnterstützerIn für das Volksbegehren eintragen. Es kommt auf jede Stimme an! Denn damit das Volksbegehren ein Erfolg wird und es zu einer Volksabstimmung kommt, sind fast eine Million Unterschriften nötig. Und je mehr Menschen sich eintragen, desto stärker ist das Signal an die Staatsregierung, dass es so nicht weitergehen kann.

Wenn Sie selbst schon mitgemacht haben, mobilisieren Sie Ihre FreundInnen, Bekannten und Ihre Familie: Wo und wann Sie sich in Ihrer Gemeinde eintragen können, finden Sie im Rathausfinder auf der Homepage des Volksbegehrens.

Zum Rathausfinder

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München

Mit Widerstand und Wissenschaft

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Spenden  Fördermitglied werden  |  Über uns  |  Kontakt

Mit Widerstand und Wissenschaft gegen die Atomgefahr

Mit Widerstand und Wissenschaft gegen die Atomgefahr

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

gemeinsam mit 100.000 Menschen haben wir Ostern 1986 gegen die atomare Wiederaufbereitungsanlage demonstriert, die in Wackersdorf gebaut werden sollte. Der damalige bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß wollte uns weismachen, die Anlage sei nicht gefährlicher „als eine Fahrradspeichenfabrik“. Doch wir ließen uns nicht für dumm verkaufen – und gaben nicht auf. Drei Jahre später hatten unsere Proteste den Energieproduzenten VEBA (heute E.ON) mürbegemacht. Die Firma blies das Projekt ab.

Der kleine Ort in der Oberpfalz ist damit zum Symbol der Anti-Atom-Bewegung und des gesellschaftlichen Widerstands geworden. Er ist der Beweis, dass die scheinbar Mächtigen ihre Pläne nicht durchsetzen können, wenn sich Bürgerinnen und Bürger gemeinsam dagegen wehren. Diese Mut machende Geschichte erzählt der Film „Wackersdorf“ mitreißend.

Wenn Sie sich jetzt dafür entscheiden, das Umweltinstitut als Fördermitglied zu unterstützen, schenken wir Ihnen als Dankeschön die DVD zum Film schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin.

Jetzt Fördermitglied werden!

Im Jahr der Massendemonstration gegen Wackersdorf, also 1986, haben wir als engagierte BürgerInnen und WissenschaftlerInnen das Umweltinstitut gegründet. Nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl haben wir die radioaktive Belastung der Luft und von Lebensmitteln gemessen und damit ein Gegengewicht zur Vertuschung und Verharmlosung von offizieller Seite geschaffen.

Mehr als 30 Jahre später führen wir noch immer Radioaktivitätsmessungen durch und stellen damit sicher, bei einem atomaren Störfall unabhängig informieren zu können. Und damals wie heute leisten wir Widerstand, wenn es darum geht, unsere Umwelt gegen die Gefahren der Atomkraft, fossiler Energien, Gentechnik und Pestizide zu verteidigen. Wollen Sie uns dabei unterstützen? Dann werden Sie jetzt Fördermitglied!

Jetzt Fördermitglied werden!

Vielen Dank und herzliche Grüße!

Ihre Christina Hacker

Ehrenvorstand

Abrüstungsvertrag vor dem Aus
Abrüstungsvertrag vor dem Aus
Ende letzter Woche kündigten die USA und Russland den sog. INF-Vertrag über die Abrüstung von Atomraketen. Während sich die Großmächte nun gegenseitig die Schuld für das Scheitern zuschieben, droht Europa ein neues Wettrüsten und Deutschland die Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen. Die Staatengemeinschaft hat bis zum Inkrafttreten in sechs Monaten Zeit, das Abkommen zu retten. Was ein mögliches Ende des Vertrags bedeutet, lesen Sie in unserer Meldung.
Mehr erfahren 

CETA-Klage nimmt erste Hürden
CETA-Klage nimmt erste Hürden
Anfang Dezember haben wir Klage gegen die EU-Kommission eingereicht, weil sie Dokumente aus Verhandlungen über Pestizide und Gentechnik geheim hält, die sie im Rahmen des CETA-Abkommens mit Kanada führt. Inzwischen hat unsere Klage die ersten formalen Hürden genommen und wurde der EU-Kommission offiziell vom Gericht zugestellt. Bis Mitte März hat diese nun Zeit für ihre Erwiderung. Alle Hintergründe zur Klage erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.
Mehr erfahren 

Terminhinweis

Noch bis 13. Februar

Eintragungszeitraum 
Volksbegehren Artenvielfalt
Noch bis zum kommenden Mittwoch, 13. Februar, können Sie in Ihrem Rathaus für das bayerische Volksbegehren Artenvielfalt unterschreiben. Wo und wann Sie sich in Ihrer Gemeinde eintragen können, erfahren Sie im Rathausfinder auf der Homepage des Volksbegehrens.

Herzlichen Glückwunsch!
Herzlichen Glückwunsch!
„Jetzt fördern und gewinnen!“ so lautete das Motto unserer Weihnachtsverlosung im Dezember. Viele haben mitgemacht und sich entschieden, uns als Fördermitglied dauerhaft zu unterstützen oder ihren Beitrag zu erhöhen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Den Gutschein für einen Urlaub im Bio-Hotel hat Annette Cartus gewonnen. Max Bräunlich freut sich über den Fahrradanhänger von Hinterher.

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München

Ab ins Rathaus für den Schutz der Natur!

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Spenden  Fördermitglied werden  |  Über uns  |  Kontakt

Ab ins Rathaus für den Schutz der Natur!

Ab ins Rathaus für den Schutz der Natur!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

in den letzten Jahrzehnten ist die Artenvielfalt bei Insekten und Vögeln dramatisch zurückgegangen. Wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind und in Bayern wohnen, dann können Sie sich ab heute auf Ihrem Rathaus für ein Volksbegehren eintragen, das diesen traurigen Trend aufhalten möchte. Mit dem Volksbegehren können wir die Staatsregierung dazu verpflichten, dass Bayern mit vielen kleinen und großen Maßnahmen zum Vorreiter im Kampf gegen das Artensterben wird. Inhalte des Vorschlags sind zum Beispiel

  • mindestens 30 Prozent Bio-Landwirtschaft in Bayern bis 2030,
  • Abstandsflächen von fünf Metern zu Gewässern, auf denen weder gepflügt noch Pestizide gespritzt werden dürfen,
  • strengere Regeln für Beleuchtung, um Lichtverschmutzung zu verringern,
  • gesetzliche Verankerung des Ziels, einen Biotopverbund zu schaffen.

Machen Sie mit! Fast eine Million Bürgerinnen und Bürger müssen sich bis zum 13. Februar als UnterstützerInnen eintragen, damit es zu einer Volksabstimmung kommt. Eine hohe Hürde, deshalb kommt es auf jede Stimme an! Bitte nehmen Sie sich in den nächsten beiden Wochen ein paar Minuten für den Schutz unserer Natur und gehen Sie ins Rathaus, um für das Volksbegehren zu unterschreiben. Wo und wann Sie sich in Ihrer Gemeinde eintragen können, finden Sie im Rathausfinder auf der Homepage des Volksbegehrens.

Zum Rathausfinder

Mit Volldampf in die Klimakrise
Mit Volldampf in die Klimakrise
Am vergangenen Samstag legte die Kohlekommission ihre Ergebnisse vor: Erst 2038 soll in Deutschland der letzte Kohlemeiler vom Netz gehen. Damit würde die Bundesrepublik ihre Verpflichtungen aus dem Pariser Klima-Abkommen meilenweit verfehlen. Deshalb wird die Klimabewegung jetzt nicht lockerlassen. Gemeinsam werden wir die Bundesregierung unter Druck setzen, beim Fahrplan für den Kohleausstieg noch nachzubessern.
Mehr erfahren 

Kein radioaktives Abwasser in die Isar!
Kein radioaktives Abwasser in die Isar!
Schon seit 20 Jahren leitet die TU München schwach radioaktive Abwässer des Forschungsreaktors und der Radiochemie in Garching in die Isar ein. Nun ist die Genehmigung abgelaufen und die Universität hat eine Erlaubnis für weitere 30 Jahre beantragt. Warum wir dagegen beim Landratsamt München eine Einwendung eingereicht haben, erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.
Mehr erfahren 

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Auf Ihren Beitrag kommt es an
Unsere kritische und unabhängige Arbeit ist nur möglich durch die Hilfe von Menschen wie Ihnen. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, uns als Fördermitglied regelmäßig zu unterstützen, erhalten Sie von uns das Buch „Vier fürs Klima“ als Begrüßungsgeschenk. Darin berichtet das Journalisten-Paar Petra Pinzler und Günter Wessel auf unterhaltsame Weise über den Versuch, den CO2-Abdruck der eigenen Familie radikal zu verkleinern. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.
Jetzt Fördermitglied werden!
Fördermitglied werden!
Online spenden!
oder schnell und bequem per

Termine
Sa., 2. Februar ab 14.30 Uhr
Marienplatz München 
Kohle stoppen. Klima schützen – Kundgebung
Kohleausstieg bis 2038? Damit wird das 1,5-Grad-Ziel faktisch aufgegeben. Ende Gelände München und Greenpeace München rufen deshalb für Samstag Nachmittag zu einer gemeinsamen Demonstration auf.
Weitere Informationen hier

Mi., 6. Februar ab 19.30 Uhr
Evangelisches Bildungswerk Regensburg
Vortrag „Gentechnik 2.0 – Wie sichern wir Europas Gentechnikfreiheit?“
Unser Landwirtschaftsreferent Karl Bär spricht über neue Gentechnik-Methoden, deren Risiken sowie den aktuellen Stand der politischen Debatte.
Weitere Informationen hier

Fr./Sa., 15./16. Februar
Technische Hochschule Rosenheim
Jahrestreffen der Bayerischen Solarinitiativen
Zahlreiche Solarinitiativen treffen sich in Rosenheim zum Jahreskongress. Das Treffen dient der Vernetzung, dem Informationsaustausch und der Beschlussfassung gemeinsamer Aktivitäten.
Weitere Informationen hier

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München

Jetzt mitmachen: Keine Sonderrechte für Konzerne!

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Sonderrechte für Konzerne? Menschenrechte für alle!

Sonderrechte für Konzerne? Menschenrechte für alle!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

viele internationale Verträge schaffen Sonderrechte für weltweit agierende Investoren: Sie können Staaten vor nicht-staatlichen Schiedsgerichten auf Schadensersatz verklagen, wenn Gesetzesänderungen ihre Gewinne schmälern. Über diesen Mechanismus konnte zum Beispiel der Energiekonzern Vattenfall die Abschwächung von Umweltauflagen für ein Kohlekraftwerk bei Hamburg durchboxen. Derzeit versucht der Konzern auf dem gleichen Weg, 4,7 Milliarden Euro Schadensersatz für den deutschen Atomausstieg zu bekommen.

Diese Paralleljustiz für Konzerne bedroht die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit, die Menschenrechte sowie den Umwelt- und Verbraucherschutz. Die Schiedsgerichte waren auch einer der Hauptgründe, weshalb so viele Menschen gegen TTIP auf die Straße gingen. Während das Abkommen mit den USA inzwischen auf Eis liegt, bleiben die Schiedsgerichte in anderen Abkommen gängige Praxis. Am 12. Februar stimmt das Europäische Parlament sogar über einen neuen Vertrag mit Singapur ab, der das System weiter ausbauen würde. Deshalb starten wir in einem Bündnis aus mehr als 150 Organisationen eine neue europaweite Aktion gegen die Sonderrechte für Konzerne.

Jetzt mitmachen!

Gemeinsam fordern wir eine Wende bei der Globalisierung. Menschenrechte und der Schutz unserer Umwelt müssen den wirtschaftlichen Interessen Grenzen setzen – nicht umgekehrt. Dafür gibt es gerade ein politisches Fenster: Die Vereinten Nationen arbeiten an einem Abkommen, das transnationale Konzerne für die Einhaltung von Menschenrechten haftbar machen soll. Gemeinsam mit China und den USA blockieren die europäischen Staaten bisher diesen Prozess.

Doch wenn genug von uns mitmachen, besteht die Chance, das zu ändern. Fordern Sie deshalb jetzt mit uns von der EU-Kommission, dem Europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten: Schluss mit den Sonderrechten! Nehmt die Konzerne endlich in die Verantwortung!

Jetzt mitmachen!

Wir haben die Agrarindustrie satt!
Wir haben die Agrarindustrie satt!
Lautstark, bunt und entschlossen – so haben wir am Samstag mit 35.000 Menschen in Berlin gegen Massentierhaltung, Pestizide und Artensterben demonstriert. Angeführt wurde die Demo von 171 Traktoren. Denn auch viele Bäuerinnen und Bauern wollen eine Agrarwende. Unsere Botschaft an Agrarministerin Julia Klöckner: 2019 müssen die Agrarsubventionen umverteilt werden! Ein Video und Bilder von der Demo finden Sie in unserer aktuellen Meldung.
Mehr erfahren 

"Stadtgespräche" zur Regionalität
„Stadtgespräche“ zur Regionalität
Nach mehr als 20 Jahren ist es soweit: Die letzte Ausgabe der „Münchner Stadtgespräche“ ist erschienen. Wir bedanken uns bei der Stadt München für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen noch einmal viel Freude mit unserem Magazin, das sich dem Thema „Alles regional?“ widmet. Begleiten Sie uns auf Biobauernhöfe und Wochenmärkte und lernen Sie die Regionalwährung „Chiemgauer“ kennen. Die Printausgabe können Sie hier bestellen.
Online lesen 

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Termine
Fr., 25. Januar ab 12 Uhr
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin
Fridays for Future – Gemeinsam gegen die Klimakrise
Am Freitag demonstrieren in Berlin KlimaschützerInnen aus vielen Städten Deutschlands parallel zur Sitzung der Kohlekommission vor dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für den schnellen Kohleausstieg.
Weitere Informationen hier

Mi., 30. Januar ab 19 Uhr
Café Mitte, Weiden
Vortrag „Landwirtschaft und Insektensterben – was hat es damit auf sich?“
Die Zerstörung der Artenvielfalt bedroht das Überleben der menschlichen Zivilisation ebenso stark wie der Klimawandel. Unser Referent für Agrarpolitik Karl Bär berichtet von der faszinierenden Vielfalt der Natur und ihrer Zerstörung durch die chemiegestützte Landwirtschaft.
Weitere Informationen hier

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München

Unterstützen Sie das Volksbegehren gegen das Artensterben

10.01.2019

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Spenden  Fördermitglied werden  |  Über uns  |  Kontakt

Unterstützen Sie das Volksbegehren gegen das Artensterben

Unterstützen Sie das Volksbegehren gegen das Artensterben

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

54 Prozent aller Wildbienenarten sind bedroht oder ausgestorben, mehr als 75 Prozent aller Fluginsekten sind verschwunden. Und auch in Bayern ist die Welt schon lange nicht mehr in Ordnung: Allein zwischen 1970 und 2000 sind 226 Schmetterlingsarten verschwunden, die zuvor in Bayern heimisch waren. Vögel, Frösche, Blühpflanzen und Pilze sind ebenso betroffen.

Diese Zerstörung der Artenvielfalt bedroht uns alle. Wenn die Bestäubung durch Insekten oder der Nährstofftransport durch Pilze im Boden nicht mehr funktioniert, ist unsere Nahrung in Gefahr.

Ein großes Bündnis treibt nun in Bayern ein Volksbegehren gegen das Artensterben voran. So soll ein Netzwerk an Biotopen geschaffen, der Anteil der ökologischen Landwirtschaft schnell gesteigert und Abstandsflächen für die Ausbringung von Pestiziden an Gewässern vorgeschrieben werden.

Damit das neue bayerische Naturschutzgesetz Realität werden kann, müssen sich vom 31. Januar bis 13. Februar fast eine Million UnterstützerInnen in ihrem Rathaus eintragen. Bitte gehen auch Sie im Eintragungszeitraum ins Rathaus und unterstützen Sie mir Ihrer Unterschrift das Volksbegehren.

Außerdem haben wir ein Informationspaket mit Flyern, Aufklebern und Plakaten zusammengestellt, damit möglichst viele Menschen von dem Volksbegehren erfahren. Verteilen Sie die Faltblätter an FreundInnen und Bekannte oder fragen Sie beim Bäcker oder im Bio-Laden, ob Sie das Infomaterial dort auslegen dürfen.

Jetzt Infopaket bestellen!

Sulfoxaflor ins Gewächshaus verbannt
Sulfoxaflor ins Gewächshaus verbannt
Seit zwei Jahren kämpfen wir gegen die Zulassung des neuen Insektengifts Sulfoxaflor. Nun wurde das erste Pestizid mit dem Wirkstoff genehmigt. Dennoch war unser Einsatz nicht umsonst – ganz im Gegenteil! Denn das Insektengift darf nur in Gewächshäusern eingesetzt werden. Damit gelten für das Pestizid die gleichen Einschränkungen wie seit 2018 für drei Neonicotionide. Den Plan der Industrie, die „Neonics“ im Freiland durch Sulfoxaflor zu ersetzen, konnten wir somit vereiteln!
Mehr erfahren 

Gen-Raps in Deutschland ausgesät
Gen-Raps in Deutschland ausgesät
Eigentlich ist der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Deutschland verboten. Dennoch landet immer wieder Saatgut solcher Pflanzen unbemerkt auf deutschen Feldern. So auch im Herbst: In mehreren Bundesländern wurde genmanipulierter Winterraps ausgesät, der gegen Glyphosat resistent ist. Was dahinter steckt, und warum solche Zwischenfälle eine große Gefahr für die gentechnikfreie Landwirtschaft darstellen, erfahren Sie in unserer Meldung.
Mehr erfahren 

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Auf Ihren Beitrag kommt es an
Unsere kritische und unabhängige Arbeit ist nur möglich durch die Hilfe von Menschen wie Ihnen. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, uns als Fördermitglied regelmäßig zu unterstützen, schenken wir Ihnen als Dankeschön den zweiteiligen Dokumentarfilm „Wildbienen und Schmetterlinge“. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.
Jetzt Fördermitglied werden!
Fördermitglied werden!
Online spenden!
oder schnell und bequem per

Termine
Do., 17. Januar ab 19 Uhr
Filmmuseum, St. Jakob-Platz 1, München
Filmvorführung „Das Wunder von Mals“
Mit viel Kreativität und Mut – und mit Unterstützung des Umweltinstituts – wehren sich die BewohnerInnen der Südtiroler Gemeinde Mals gegen den intensiven Obstbau. Der Film dokumentiert die Auseinandersetzung um die erste pestizidfreie Gemeinde Europas mit viel Humor in Wort und Bild. Nach der Vorführung steht unser Campaigner Jurek Vengels vor Ort für Fragen zur Verfügung.
Weitere Informationen hier

Sa., 19. Januar ab 12 Uhr
Brandenburger Tor, Berlin
Wir haben es satt – Demo in Berlin
Gemeinsam demonstrieren wir für eine ökologische, bäuerliche Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung und ohne Gentechnik, für gesundes Essen, Klimagerechtigkeit und fairen Handel.
Weitere Informationen hier

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München

Entscheidungsjahr 2019: Wir gehen auf die Straße!

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Entscheidungsjahr 2019: Wir gehen auf die Straße!

Entscheidungsjahr 2019: Wir gehen auf die Straße!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

unser Agrarsystem steckt in der Krise. Der Klimawandel, der Verlust an Biodiversität und fruchtbaren Böden, die Aneignung von Land und Saatgut durch immer weniger Konzerne – so kann es nicht weitergehen. Im Jahr 2019 stehen ganz konkrete, wichtige Entscheidungen an:

  • Die EU reformiert ihre Agrarsubventionen. Wird weiterhin lediglich Grundbesitz belohnt oder wird eine Landwirtschaft unterstützt, die wirklich etwas für den Schutz fruchtbarer Böden, des Klimas und der Artenvielfalt tut?
  • Die Industrie drängt darauf, das Gentechnikrecht aufzuschnüren. Sie will neue, noch mächtigere Gentechnologien unreguliert vermarkten. Finden wir schon bald Genfood ohne Kennzeichnung in den Supermärkten und auf den Feldern?
  • Deutschen Behörden liegen dutzende Anträge für Spritzmittel mit Glyphosat und neuen Insektengiften vor. Wie lange werden wir, die Insekten und unsere Böden noch mit diesen Chemikalien vergiftet?

Wie die Entscheidungen ausfallen, hängt auch davon ab, ob wir uns einmischen. Deshalb beginnen wir das Entscheidungsjahr 2019 mit einer großen Demo. Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ demonstrieren wir am Samstag, 19. Januar in Berlin für die Agrarwende.

Wir haben es satt!
Wir haben es satt! – Demo in Berlin
Infomaterial und Infos zur Anreise mit Bussen aus ganz Deutschland finden Sie auf der Demo-Seite. Das Umweltinstitut ist mit einem Stand direkt am Kundgebungsort vertreten.

Auftakt: 12 Uhr, Brandenburger Tor, Berlin

Zur Demo-Seite 

 Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Stellenangebot
Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

Referent/in für Agrarpolitik

Mitarbeiter/in für Systemadministration, Systemarchitektur und -entwicklung

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München

Wir sagen Danke!

Der Newsletter wird nicht korrekt dargestellt? Hier online ansehen.

20.12.2018

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Spenden  Fördermitglied werden  |  Über uns  |  Kontakt

Wir sagen "Danke"!

Wir sagen Danke!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

zum Ende dieses bewegten Jahres wollen wir uns bei den Menschen bedanken, die unsere Arbeit überhaupt erst möglich machen – nämlich bei Ihnen, unseren Unterstützerinnen und Unterstützern! Ohne Ihre Unterschrift unter unsere Petitionen, ohne Ihre Teilnahme an Demos und Aktionen, ohne Ihre Spenden und Beiträge wäre unser Einsatz für die Umwelt nicht möglich.

Deshalb sagen wir ganz herzlich „Danke“!

In diesem Newsletter wollen wir mit Ihnen noch einmal auf drei Themen zurückblicken, die uns 2018 besonders bewegt haben. Auch im kommenden Jahr haben wir viel vor: Unter anderem wollen wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein bisher wenig beachtetes Problem von Pestiziden lenken und den Klimaschutz in Deutschland mit einer neuen Kampagne voranbringen. Wir hoffen, dass wir dabei auch im neuen Jahr auf Sie zählen können.

Bis dahin wünschen wir Ihnen erholsame Feiertage und alles Gute für 2019! Bleiben Sie gesund, kritisch und engagiert!

Ihr Team des Umweltinstitut München

Im Dauereinsatz gegen gefährliche Pestizide

Im Dauereinsatz gegen gefährliche Pestizide

Jubelstimmung im Frühling: Am 27. April beschließen die EU-Mitgliedstaaten ein Freiland-Verbot von drei besonders gefährlichen Neonicotinoiden – ein wichtiger Meilenstein in unserem Kampf gegen das Insektensterben!
Viel Zeit zum Feiern blieb uns allerdings nicht: Schon bald könnten neue Insektizide die „Neonics“ ersetzen. Doch das wissen wir nur, weil wir uns diese Information vor Gericht erstritten haben. Die zuständige Behörde wollte uns dazu eigentlich nichts sagen. Ähnlich ergeht es uns mit der EU: Als wir von der Kommission Herstellerstudien zur Gefährlichkeit des neuen Insektengifts Sulfoxaflor fordern, erhalten wir nur eine stark geschwärzte Zusammenfassung. Erst gegen Jahresende wendet sich das Blatt und uns werden die Originalstudien zugespielt. Damit ist der Weg frei für eine kritische Überprüfung!

Der „Hambi“ ist vorerst gerettet, das Klima noch lange nicht

Der „Hambi“ ist vorerst gerettet, das Klima noch lange nicht

Die anhaltende Sommerdürre hat uns deutlich gezeigt, dass wir beim Klimaschutz keine Zeit mehr verlieren dürfen. Doch Deutschland ringt noch immer mit dem Kohleausstieg: Während in der Kohlekommission seit Anfang Juni der Ausstiegstermin verhandelt wird, will der Energiekonzern RWE Fakten schaffen und den uralten Hambacher Forst für die darunterliegende Braunkohle abholzen.

Der Konflikt um den „Hambi“ wird mit dem Sommer 2018 zum Sinnbild für eine Technologie, deren Zeit abgelaufen ist, die aber mit aller Macht weiter am Laufen gehalten werden soll. Tausende Menschen gehen in den Wald und demonstrieren für seinen Erhalt. Umso größer ist die Freude, als im Herbst 50.000 Menschen den gerichtlich angeordneten Rodungsstopp feiern. Der Klimawandel macht dagegen keine Pause. Daher werden wir auch 2019 beim Kohleausstieg nicht lockerlassen.

Patente auf Leben: Langer Atem zahlt sich aus

Patente auf Leben: Langer Atem zahlt sich aus

Vier Jahre lang haben wir mit unseren Bündnispartnern gegen Monsantos Patent auf eine Brokkoli-Sorte gekämpft. Einen offiziellen Einspruch, 75.000 Unterschriften und mehrere Protestaktionen später hat sich unser langer Atem ausgezahlt: Im November wird das Patent vom Europäischen Patentamt widerrufen.

Wenige Wochen später wird jedoch bekannt, dass Syngenta schon bald ein Patent auf eine Paprikasorte erhalten könnte, die wie der Brokkoli aus herkömmlicher Züchtung stammt. Und das, obwohl solche Patente eigentlich den Vorschriften des europäischen Patentrechts widersprechen. Unser Einsatz gegen Patente auf Leben wird weitergehen: Tiere und Pflanzen sind keine „Erfindungen“!

Nur noch bis 31. Dezember: Fördern und gewinnen!
Wir kämpfen auch 2019 gegen Pestizide und Gentechnik, für den Klimaschutz und den vollständigen Atomausstieg. Ermöglicht wird unser Einsatz für die Umwelt durch Menschen wie Sie. Wenn Sie sich bis zum Ende des Jahres entscheiden, uns als Fördermitglied dauerhaft zu unterstützen, können Sie als Dankeschön einen Urlaub im Bio-Hotel im Wert von 1.000 Euro und weitere tolle Preise gewinnen. Außerdem erhalten Sie zur Begrüßung eine unserer aktuellen Prämien.
Fördermitglied werden
Fördermitglied werden!
Online spenden!
oder schnell und bequem per

Stellenangebot
Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

Referent/in für Agrarpolitik

Mitarbeiter/in für Systemadministration, Systemarchitektur und -entwicklung

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München