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Morgen gilt’s: Ihre Stimme gegen die Atom-Ruine

08.05.2019

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Können wir das AKW Mochovce stoppen?

Können wir das AKW Mochovce stoppen?

am morgigen Donnerstag treffe ich Manfred Weber, den Spitzenkandidaten der EVP-Fraktion* für die Europawahl. Ich will ihm von den massiven Missständen bei den Reaktorblöcken 3 und 4 im slowakischen Mochovce berichten und die mehr als 245.000 Unterschriften überreichen, die wir gemeinsam mit Global 2000 aus Österreich und dem Bund Naturschutz in Bayern gegen die Inbetriebnahme gesammelt haben. Kann ich dabei auch Ihre Unterschrift übergeben?

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/atom-ruine-nicht-ans-netz.html

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Der Bau der Blöcke 3 und 4 zieht sich mittlerweile seit mehr als 30 Jahren hin, die Planungen stammen noch aus den 1970er Jahren. Kein Wunder also, dass die Technik völlig veraltet ist. Ingenieure berichten zudem von Schlampereien und Pfusch am Bau. Nicht auszumalen, was bei einem schweren Unfall in dem AKW geschehen würde, das nur rund 400 Kilometer von Deutschland und 100 Kilometer von Österreich entfernt liegt.

Auf Druck von Global 2000 hat der österreichische Kanzler Sebastian Kurz jetzt die slowakische Regierung aufgefordert, die Sicherheit der Reaktoren unabhängig überprüfen zu lassen. Wenn die internationale Kritik nun weiter zunimmt, kann das die slowakische Regierung überzeugen, eine solche Untersuchung zuzulassen. Das wäre höchstwahrscheinlich das Aus für Mochovce. Denn nach allem, was wir wissen, würden die Atom-Ruinen dieser Überprüfung niemals standhalten.

Manfred Weber kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Denn als Spitzenkandidat der EVP ist er nicht nur einer der einflussreichsten Politiker im Europäischen Parlament, sondern hat gute Chancen, nach der Europawahl am 26. Mai Präsident der Europäischen Kommission zu werden. Stärken Sie mir für das Treffen mit ihm durch Ihre Unterschrift den Rücken?

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/atom-ruine-nicht-ans-netz.html

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Dr. Hauke Doerk

Referent für Radioaktivität

PS: Leider hatten wir bis vor Kurzem ein Problem bei der Weiterleitung unseres Newsletters. Dies haben wir nun behoben. Sie können der weitergeleiteten E-Mail nun wieder eigenen Text hinzufügen. Senden Sie diese E-Mail also gerne auch an Ihren Bekanntenkreis weiter, damit wir morgen möglichst viele Unterschriften übergeben können.

* Die Europäische Volkspartei (EVP) ist derzeit die größte Fraktion im Europäischen Parlament. Ihr gehören zum Beispiel die Abgeordneten von CDU und CSU an.

Termine
So., 19. Mai
Italien
Italienischer Aktionstag gegen Pestizide
In gleich fünf italienischen Orten (Follina, Verona, Trient, Kaltern und Codroipo) demonstrieren am 19. Mai engagierte BürgerInnen gegen den Einsatz von Pestiziden und
für eine Landwirtschaft, die Menschen, Umwelt und Klima respektiert.
Weitere Informationen hier

Mi., 22. Mai ab 16 Uhr
Friedrich-Ebert-Platz, Heidelberg
Demonstration „Klimagerechtigkeit jetzt!“
Anlässlich der International Conference on Climate Action findet in Heidelberg eine Demonstration für wirksame Klimaschutzmaßnahmen statt.
Weitere Informationen hier 

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CETA: Enttäuschendes Urteil des EuGH

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CETA: Enttäuschendes Urteil des EuGH

CETA: Enttäuschendes Urteil des EuGH

in der Auseinandersetzung um das CETA-Abkommen zwischen der EU und Kanada hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) jetzt ein wichtiges, aber leider enttäuschendes Urteil gefällt. Auf Bitte der belgischen Regierung hatte der EuGH geprüft, ob die Regelungen zum Investitionsschutz in CETA mit europäischem Recht vereinbar sind. Diese ermöglichen es kanadischen Investoren, europäische Regierungen auf Schadensersatz zu verklagen, wenn deren politische Entscheidungen die Gewinne der Investoren schmälern.

Der EuGH kam nun zu dem Urteil, dass der Investitionsschutz nicht im Widerspruch zu den europäischen Verträgen steht. Das Gericht begründete seine Entscheidung unter anderem damit, dass Unternehmen zwar Schadensersatz verlangen, nicht aber europäisches Recht oder Gesetze der Mitgliedstaaten in Frage stellen könnten.

Wir befürchten, dass der Investitionsschutz dennoch Einfluss auf die Gesetzgebung in der EU und ihren Mitgliedstaaten haben wird. Denn wenn PolitikerInnen beispielsweise mit Ausgleichsforderungen wegen bestimmter Umweltauflagen rechnen müssen, könnte das dazu führen, dass sie diese erst gar nicht beschließen. Der Investitionsschutz droht deshalb die demokratische Entscheidungsfindung zu beeinträchtigen. Dies war und ist einer der zentralen Gründe, warum wir den Vertrag mit Kanada ablehnen.

Mehr zu den Hintergründen des Urteils, was sonst noch gegen CETA spricht, und wie das Abkommen jetzt noch scheitern könnte, lesen Sie in unserer Meldung.

Pestizidkontrolle-Petition knackt Quorum
Pestizid-Petition knackt Quorum
Rund 70.000 Menschen haben die Bundestagspetition von Imkermeister Thomas Radetzki unterschrieben, für die wir im letzten Newsletter geworben haben. Damit ist das Quorum von 50.000 Stimmen erreicht, um eine öffentliche Anhörung im Bundestag durchzusetzen. Dort wird sich der Petitionsausschuss des Parlaments mit den Forderungen der Petition auseinandersetzen, die unter anderem strengere Kontrollen bei der Zulassung von Ackergiften erreichen will.
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Mals: Freispruch für Bürgermeister
Mals: Freispruch für Bürgermeister
Vor fünf Jahren hat sich die Südtiroler Gemeinde Mals per Volksabstimmung zur ersten pestizidfreien Region Europas erklärt. Seither gibt es diverse Rechtsstreitigkeiten, die die Gültigkeit des Entscheids anfechten wollen. Zuletzt sollte sogar der Bürgermeister als Privatperson belangt werden – weil er das Pestizid-Referendum 2014 zuließ. Die Anzeige wurde nun jedoch vom Gericht des Rechnungshofs zurückgewiesen.
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Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

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Jetzt mitmachen: Strengere Kontrolle für Pestizide

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Fordern Sie mit uns strengere Kontrollen für Pestizide!

Fordern Sie mit uns strengere Kontrollen für Pestizide!

wenn wir den rasanten Verlust der Artenvielfalt stoppen wollen, müssen wir damit aufhören, immer wieder neue Ackergifte auf den Markt zu bringen, die unserer Insektenwelt schaden. Wir brauchen strengere Kontrollen und Regulierungen bei der Zulassung von Ackergiften! Das ist die Prämisse der Bundestagspetition „Pestizidkontrolle Jetzt!“, die der Imkermeister Thomas Radetzki gestartet hat.

Er fordert eine grundlegende Reform des Zulassungsverfahrens für Pestizide auf Bundes- und EU-Ebene, die sicherstellt, dass das Vorsorgeprinzip endlich konsequent angewendet wird. Außerdem sollen Umweltbelastungen durch Pestizide nicht mehr nur von den Herstellern selbst, sondern von unabhängigen Instituten bewertet werden.

Wenn bis zum 1. Mai 50.000 Unterschriften zusammenkommen, muss sich der Bundestag in einer öffentlichen Anhörung mit der Petition beschäftigen.

Doch bisher haben sich erst rund 20.000 Menschen beteiligt. Das ist leider viel zu wenig.

Wenn die Petition noch Erfolg haben soll, kommt es nun auf jede Stimme an! Bitte nehmen auch Sie daran teil und informieren Sie Ihren Bekannten- und Freundeskreis. Menschen jeden Alters und jeder Nationalität können ihre Stimme abgeben. Gemeinsam können wir die 50.000 Stimmen noch schaffen!

Interview
Was den Imkermeister Thomas Radetzki bewegt hat, die Petition „Pestizidkontrolle jetzt!“ zu starten und welche konkreten Forderungen er an den Bundestag stellt, haben wir ihn persönlich gefragt.
Zum Interview 

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_03/_20/Petition_92382.nc.html

Jetzt mitmachen! 

Um die Petition zu zeichnen ist eine Registrierung auf den Seiten des Deutschen Bundestags erforderlich. Das macht die Teilnahme etwas aufwendiger als bei vielen anderen Unterschriftensammlungen, was einige Menschen davon abschrecken dürfte mitzumachen.

 

Bitte nehmen Sie sich gerade deshalb die nötige Zeit dafür, um die Anhörung dieser wichtigen Petition im Bundestag durchzusetzen.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Sommerakademie: Atomares Erbe
Sommerakademie: Atomares Erbe
Niemand weiß, wie genau der strahlende Abfall des Atomzeitalters für die kommenden hunderttausend Jahre sicher gelagert werden kann. In Deutschland ist jetzt die Suche nach einem Atommüllager angelaufen. Und gerade die junge Generation sollte sich hier einmischen. Das nötige Fachwissen gibt es auf der Sommerakademie des Projekts Atommüllreport vom 6. bis 10. August in Wolfenbüttel.
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Termine
Mo., 29. April

ab 19 Uhr

Eine-Welt-Haus, Schwanthaler Str. 80 München 
Profit statt Umwelt und Menschenrechte:  ….. UMwelt-Un-Verantwortung von Münchner Unternehmen
Münchener Konzerne sind weltweit aktiv – und an vielen Projekten beteiligt, die die Menschenrechte und das Recht auf saubere Umwelt und Klimagerechtigkeit mit Füßen treten. Die Veranstaltung wirft Schlaglichter auf Fälle, in denen Unternehmen in unverantwortliche und zwielichtige Projekte verwickelt sind und behandelt die Klimaverantwortung der Unternehmen.
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Pestizide: Wir sorgen für Transparenz!

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Pestizide: Wir sorgen für Transparenz!

bestimmt erinnern Sie sich noch an den Politkrimi um die Wiederzulassung von Glyphosat, dem meist verwendeten Ackergift der Welt. Monatelang stritt die deutsche und europäische Politik 2017 darüber, ob der Unkrautvernichter erneut genehmigt werden sollte. Die Weltgesundheitsorganisation hatte den Stoff zuvor als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft – die Zulassungsbehörden vertrauten dagegen auf Industriestudien, die Entwarnung gaben.

Eine unabhängige Bewertung wurde dadurch behindert, dass die von der Industrie beauftragten Untersuchungen bis dato als „Geschäftsgeheimnis“ der Unternehmen galten. Mit dieser Begründung verweigerte uns die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) noch im letzten Jahr Einblick in Studien zur Gefährlichkeit neuer Insektengifte.

Mit dieser Geheimniskrämerei ist nun Schluss: Das Europäische Parlament hat gestern mit großer Mehrheit beschlossen, dass Studien, die in die Risikobewertung von Pestiziden und gentechnisch veränderten Organismen einfließen, grundsätzlich veröffentlicht werden müssen. Damit ist eine der Kernforderungen unserer Europäischen Bürgerinitiative „Stop Glyphosat“ erfüllt, für die wir gemeinsam mit anderen Organisationen mehr als 1,3 Millionen Unterschriften gesammelt haben.

Vielen Dank an alle, die uns bei diesem wichtigen Erfolg unterstützt haben!

Wir werden auch weiterhin bei unserem Kampf gegen Pestizide nicht locker lassen: Derzeit messen wir mit einem groß angelegten Projekt an rund 200 Standorten in Deutschland nach, wie sich Ackergifte über die Luft verbreiten. Unsere Ergebnisse dürften Politik und Behörden in Erklärungsnot bringen, denn die Zulassungen vieler Pestizide beruhen bisher auf theoretischen Modellen, denen zufolge es überhaupt kein Abdriftproblem geben dürfte.

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Schöne Osterfeiertage wünscht Ihnen

Ihr Team des Umweltinstitut München

EuGH entscheidet über CETA
Ende letzten Jahres haben wir die EU-Kommission verklagt, weil sie uns den Zugang zu den Protokollen von Sitzungen zur Pestizidregulierung verweigert, die im Rahmen des CETA-Abkommens mit Kanada stattfinden. Nun haben wir die Klageerwiderung erhalten. Außerdem warten wir gespannt auf eine richtungsweisende Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs: Am 30. April ergeht das Urteil über die Frage, ob CETA und sein Investitionsschutzkapitel überhaupt mit europäischem Recht vereinbar sind.
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Jetzt mitmachen: Atom-Ruine nicht ans Netz!

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Jetzt mitmachen: Atom-Ruine nicht ans Netz!

Jetzt mitmachen: Atom-Ruine nicht ans Netz!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

zum ersten Mal seit der Katastrophe von Fukushima soll im Juli wieder ein Atomkraftwerk (AKW) in Europa in Betrieb gehen. Die Technik des Reaktors im slowakischen Mochovce – nur 400 Kilometer von Deutschland entfernt – stammt noch aus den 1970er Jahren, ist völlig veraltet und mangelhaft. In den 1990ern wurde das Projekt eigentlich schon verworfen – die Reaktorbaustelle wurde zur Atomruine. Erst 15 Jahre später wurde der Bau fortgesetzt, bei der Fertigstellung kam es zu zahlreichen Pannen.

Ein interner Bericht des atomfreundlichen Betreiberverbandes WANO weist auf die ungenügende Sicherheitskultur auf der Baustelle hin. Und nun meldet sich auch noch ein ehemaliger Arbeiter am AKW mit neuen beunruhigenden Informationen zu Wort.

Der Ingenieur berichtet von tausenden fahrlässigen Bohrungen an den hermetischen Kammern rund um den Reaktordruckbehälter. Bei einem schweren Unfall oder Erdbeben könnten die betroffenen Gebäudeteile zusammenbrechen und es käme zu einer massiven Freisetzung radioaktiver Stoffe. Die Menschen in der Slowakei und den umliegenden Ländern wie Österreich und Deutschland würden gefährdet.

Die österreichische Regierung fordert deshalb bereits von der slowakischen Atomaufsicht, die Inbetriebnahme des Reaktors zu verweigern. Dieser Forderung muss sich jetzt auch die deutsche Bundesregierung anschließen, denn noch können wir das AKW verhindern! Machen Sie mit und unterschreiben Sie unseren Aufruf an Umweltministerin Schulze!

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Patente auf Leben stoppen!
Patente auf Leben stoppen!
Vergangene Woche traf sich der Verwaltungsrat des Europäischen Patentamtes (EPA) in München, um über die Patentierbarkeit von Pflanzen und Tieren aus herkömmlicher Züchtung zu beraten. Eingeladen waren wie immer nur VertreterInnen der Industrie. Gemeinsam mit vielen weiteren Organisationen und engagierten BürgerInnen waren wir trotzdem vor Ort und haben laut und bunt gegen Patente auf Leben demonstriert.
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Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Umweltschutz verschenken
Umweltschutz verschenken
Sie möchten Ihren Lieben eine Freude machen und gleichzeitig Gutes tun?

Für Ihre Spende für unsere Aufklärungsarbeit und Aktionen stellen wir Ihnen gerne eine Spendenurkunde aus. Das ideale Geschenk für alle Umweltengagierten!

Zu den Spendenurkunden 

Termine
Sa., 20. April ab 11.30 Uhr
Marienplatz München 
Ostermarsch München
Das Münchner Friedensbündnis ruft auf zum Ostermarsch.
Auf der Kundgebung am Marienplatz geht es auch um den Zusammenhang von Friedenspolitik und Umweltschutz. Weitere Informationen hier

Mo., 22. April ab 10.45 Uhr
München/Garching
„Ostermarsch Draußen“
Die Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung lädt zur Wanderung ein und kritisiert damit den Einsatz von waffenfähigem Uran am Garchinger Forschungsreaktor.
Treffpunkt: 10:45 Marienplatz / 11:30 Uhr Forschungszentrum Garching.
Weitere Informationen hier

Fr./Sa., 26./27. April
Jugendherberge Göttingen
MultiplikatorInnen-Training zur Kampagne „Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!“
Investitionsschutzklauseln in Handelsabkommen wie CETA oder der Energiecharta bedrohen Umweltschutz, Demokratie und Menschenrechte. Zusammen mit über 150 Organisationen haben wir deshalb die Kampagne gegen diese Sonderrechte für Konzerne gestartet. Für alle, die sich im Detail darüber informieren wollen, gibt es Ende April in Göttingen das Seminar „Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!“.
Weitere Informationen hier

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Schrottreaktor vor dem Betriebsstart

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Slowakei: Schrottreaktor vor dem Betriebsstart

Slowakei: Schrottreaktor vor dem Betriebsstart

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

erstmals seit der Fukushima-Katastrophe könnte in Europa ein Atomkraftwerk in Betrieb gehen – obwohl die Technik schon heute völlig veraltet ist und gravierende Sicherheitsmängel bestehen.

Am Reaktorblock 3, der im Juni am Standort Mochovce in der Slowakei in Betrieb genommen werden soll, wird schon seit 34 Jahren gebaut. Die Planung für das AKW, das knapp 400 Kilometer von Deutschland entfernt ist, begann in den 1970er Jahren. Die Blöcke 1 und 2 gingen in den späten 1990er Jahren ans Netz. Die Blöcke 3 und 4 blieben aus wirtschaftlichen Gründen zunächst als Bauruine stehen. Erst 2008 wurde der Weiterbau beschlossen. Aber auf der Baustelle gibt es massive Probleme, wie Personen berichten, die am Bau des AKW beteiligt waren.

Wegen großer Sicherheitsbedenken schaltet sich nun die österreichische Regierung ein. Sie will auf diplomatischen Weg verhindern, dass das AKW ans Netz geht. Alle Hintergründe zum AKW Mochovce finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

Niederlage für Bayer-Monsanto
Niederlage für Bayer-Monsanto
Das Ackergift Glyphosat ist wesentlich verantwortlich dafür, dass ein Mann an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist. Zu diesem Schluss kam jetzt die Jury in einem US-Gerichtsverfahren. In der zweiten Phase klärt der Prozess nun, ob Bayer-Monsanto die Krebsrisiken von Glyphosat vertuscht hat und ob der Chemiekonzern Schadensersatz zahlen muss. Das Urteil gilt als richtungsweisend für mehr als 11.000 ähnliche Klagen, die noch ausstehen.
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Gemüse stark mit Pestiziden belastet
Gemüse stark mit Pestiziden belastet
Wer konventionelles Gemüse kauft, muss damit rechnen, dass es mit Pestizidrückständen belastet ist. Eine aktuelle Untersuchung des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Stuttgart fand in 90 Prozent der mehr als 1.000 untersuchten Gemüseproben Rückstände von Ackergiften. Besonders stark waren Kräuter und Blattgemüse betroffen. Mehr zu den Ergebnissen erfahren Sie in unserer Meldung.
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Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

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Ackergifte: Wo der Staat versagt, messen wir nach

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Ackergifte: Wo der Staat versagt, messen wir nach

Wo der Staat versagt, messen wir nach

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

weit mehr als 40.000 Tonnen Pestizid-Wirkstoffe werden jedes Jahr in Deutschland versprüht. Dabei landen die Gifte nicht nur auf den Feldern, auf denen sie ausgebracht wurden, sondern verbreiten sich kilometerweit durch die Luft. Das konnten wir mit unserer Untersuchung in Südtirol nachweisen, die wir Ihnen in unserem letzten Newsletter vorgestellt haben.

Während die Behörden in Südtirol die Gefahren abwiegeln und eigene Daten geheim halten, messen die zuständigen Stellen in Deutschland noch nicht einmal nach. Doch wo der Staat sich um seine Verantwortung drückt, werden wir aktiv. Mit einem großangelegten Messprojekt untersuchen wir in diesem Jahr, wie Bio-Äcker, Wohngebiete und Naturschutzflächen in Deutschland durch Pestizide belastet werden. Dazu beginnen wir gemeinsam mit dem Bündnis für enkeltaugliche Landwirtschaft in den nächsten Tagen damit, an 200 Messpunkten in ganz Deutschland die Luft auf Pestizidrückstände zu untersuchen.

In Südtirol konnten wir Pestizide noch Kilometer von ihrem Ausbringungsort entfernt nachweisen, obwohl sich diese – wenn man den Zulassungsbehörden Glauben schenkt – eigentlich gar nicht über die Luft verbreiten dürften. Das werden wir nun in Deutschland für rund 500 Wirkstoffe überprüfen.

Mit den Ergebnissen wollen wir Behörden und Politik endlich wachrütteln. Wir können nicht länger hinnehmen, dass wir alle ständig und unfreiwillig mit Giftstoffen aus der Landwirtschaft belastet werden!

Noch nie wurde die Verbreitung von Pestiziden über die Luft so umfassend untersucht, wie wir es mit diesem großangelegten Projekt planen. Das kostet selbstverständlich viel Geld. Unser Anteil beträgt rund 50.000 Euro. Dafür sind wir auch auf Ihre Unterstützung angewiesen. Schon mit einer Spende von 30 Euro finanzieren Sie den Versand eines Passivsammlers. Für 60 Euro können wir die Sammelmedien an einer Messstelle finanzieren. Rund 250 Euro kostet die Laboranalyse auf 500 Pestizidwirkstoffe. Jeder Beitrag hilft!

30 Euro spenden!  

60 Euro spenden!  

250 Euro spenden! 

Das Umweltinstitut hat sich vor mehr als 30 Jahren nach der Katastrophe von Tschernobyl gegründet. Unser Ziel war es, mit unabhängigen Messungen der radioaktiven Belastung von Luft und Lebensmitteln ein Gegengewicht zu den Vertuschungen und Beschwichtigungen der deutschen Behörden zu schaffen. Ähnliches möchten wir auch heute erreichen: Wenn die Behörden so tun, als gäbe es kein Problem und gar nicht erst nachmessen, müssen wir selbst die Datengrundlage schaffen. Die Ergebnisse könnten das europäische Zulassungsverfahren für Pestizide grundsätzlich infrage stellen. Werden Sie uns dabei zur Seite stehen?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße!

Karl Bär

Referent für Agrarpolitik

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Vom Winde verweht: Pestizide in der Luft

14.03.2019

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Vom Winde verweht: Pestizide in der Luft

Pestizide in der Luft – Untersuchung in Südtirol

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Pestizide aus der Landwirtschaft bleiben nicht nur dort, wo sie eingesetzt werden. Auch wenn uns die Chemieindustrie und Behörden das gerne weismachen wollen. Die Ackergifte verbreiten sich unkontrolliert durch die Luft – teilweise sogar über viele Kilometer hinweg.

Sieben Monate lang haben wir an vier Standorten im Vinschgau (Südtirol) alle drei Wochen Luftproben genommen und auf Pestizidrückstände untersucht. Das Ergebnis ist erschreckend: Von Mitte März bis Ende August ist die Luft ununterbrochen belastet. Wir konnten in dieser Zeit immer mehrere Mittel nachweisen, die sich gegenseitig beeinflussen können. Sechs Gifte fanden wir sogar noch auf mehr als 1.600 Höhenmetern in einem Seitental.

Besonders brisant: Bei fünf dieser Stoffe behauptet die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, dass sie nicht in die Luft übergehen und sich dort schnell zersetzen würden. Das ist offensichtlich falsch. Die Behörde arbeitet mit unrealistischen Annahmen – zum Schaden unserer Gesundheit und unserer Umwelt.

Mit dieser Untersuchung haben wir Pionierarbeit geleistet. Es gibt keine andere Veröffentlichung, die die Verbreitung von Pestiziden durch die Luft im Zeitverlauf so genau nachzeichnet. Entsprechend groß war das Echo, das wir damit hervorgerufen haben. In Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde über unsere Ergebnisse berichtet. Der Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft diskutierte am Dienstag zur besten Sendezeit live mit unserem Referenten Karl Bär im Südtiroler Fernsehen.

Unsere Untersuchung hat nicht nur die Diskussion um Pestizide im Apfelanbau neu entfacht. Wir konnten auch zeigen, dass es bisher keinen wirksamen Schutz vor Pestizidabdrift gibt. Die einzige Möglichkeit, die Verbreitung der Spritzmittel durch die Luft zu verhindern ist es, keine Ackergifte zu verwenden!

Den Untersuchungsbericht im Original und eine Zusammenfassung finden Sie auf unserer Homepage.

Prämie: Das Wunder von Mals"
Das Wunder von Mals
Die Südtioler Gemeinde Mals erklärte sich 2014 per Volksabstimmung zur ersten pestizidfreien Region Europas. Seitdem gibt es diverse Rechtsstreitigkeiten. In einem entscheidenden Fall wartet Mals derzeit gespannt auf ein Urteil: Darf eine kommunale Verordnung die Verwendung von Ackergiften überhaupt verbieten? Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Wie es zum Pestizidverbot in Mals kam, beschreibt der Film „Das Wunder von Mals“. Anfang April wird die DVD zum Film erscheinen. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, Fördermitglied zu werden, senden wir Ihnen als Dankeschön die druckfrische DVD zu.

Jetzt DVD sichern!

Ackergifte rechtswidrig zugelassen
Ackergifte rechtswidrig zugelassen
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat den Einsatz von 18 Spritzmitteln erlaubt – ohne die vom Umweltbundesamt geforderten Auflagen. Unter den Zulassungen sind Pestizidmischungen, die Glyphosat sowie den hoch bienengefährlichen Wirkstoff Cyantraniliprol enthalten. Alle Informationen und warum Umweltministerin Schulze die Genehmigungen für rechtswidrig hält, erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.
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Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Termine
Fr., 15. März
bundesweit und international
Internationale Schulstreiks „Fridays for Future“
„Fridays for Future“ ruft am Freitag zum globalen Klimastreik auf. In mehr als 50 Ländern werden Demonstrationen für einen ambitionierteren Klimaschutz stattfinden.
Weitere Informationen hier

Mi., 27. März ab 11 Uhr
Europäisches Patentamt, München
Demo: Patente auf Pflanzen und Tiere stoppen
Am 27. März trifft sich der Verwaltungsrat des Europäischen Patentamtes in München. Erneut auf der Agenda: Patente auf Pflanzen und Tiere aus herkömmlicher Züchtung. Zu den Beratungen des Verwaltungsrates ist nur die Industrie eingeladen. Doch wir werden nicht zulassen, dass die Interessen der Allgemeinheit außen vor bleiben!
Weitere Informationen hier

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Neue Insektengifte: Weitere Zulassung erteilt

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Neue Insektengifte: Weitere Zulassung erteilt

Neue Insektengifte: Weitere Zulassung erteilt

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

wenn das Insektensterben in diesem Tempo weitergeht, könnte es in 100 Jahren keine Bienen, Hummeln oder andere Insekten mehr geben. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kam eine aktuelle Studie. Doch für die Bundesregierung ist diese dramatische Entwicklung scheinbar noch immer kein Grund, aktiv zu werden. Ganz im Gegenteil: Neue, für Bestäuber schädliche Pestizide werden von den Behörden zugelassen!

Vor wenigen Wochen kam das sulfoxaflorhaltige Gift „Closer“ auf den Markt, allerdings mit starken Auflagen und beschränkt auf den Einsatz im Gewächshaus. Nun folgte eine Genehmigung für ein Insektizid mit dem Wirkstoff Flupyradifuron. Dieser ist ebenfalls gefährlich für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, darf künftig aber sogar in Haus- und Kleingärten eingesetzt werden!

Als Begründung führt die zuständige Behörde an, dass das Insektengift als kleines Stäbchen direkt in die Erde gesteckt wird und deshalb unbedenklich für Bienen und andere Nützlinge sei. Wenn die Wurzeln den Wirkstoff allerdings aufnehmen, wird er in der ganzen Pflanze verteilt. So landet das Gift auch in den Blüten und damit in Pollen und Nektar, die von Bestäubern gesammelt werden.

Mit einer Online-Aktion fordern wir deshalb von Umweltministerin Schulze und Agrarministerin Klöckner, den neuen Insektengiften die Zulassung zu verweigern und bereits erteilte Genehmigungen umgehend zurückzuziehen. Schon fast 450.000 UnterstützerInnen haben sich unserem gemeinsamen Appell mit Campact angeschlossen. Helfen Sie uns, noch viele weitere Menschen zu erreichen, indem Sie die Aktion jetzt mit Ihren FreundInnen und Bekannten teilen.

 

http://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/insektengifte-nicht-schon-wieder/teilen.html

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Union blockiert Klimaschutz-Gesetz
Union blockiert Klimaschutz-Gesetz
Noch diese Woche wollte Umweltministerin Svenja Schulze ihren Entwurf für ein Klimaschutz-Gesetz vorlegen. Es soll verbindliche Klimaziele bis 2030 für die Ressorts Wirtschaft, Energie, Bau und Verkehr festschreiben. Doch sobald es ernst wird, stellen sich die Unionsparteien quer. Sollten CDU und CSU weiter blockieren oder das Ergebnis verwässern, wäre das fatal für das Klima, denn verbindliche Regeln sind jetzt bitter nötig.
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Streit um Brennelemente-Exporte
Streit um Brennelemente-Exporte
In seiner Sitzung forderte der Bundesrat letzten Freitag die Bundesregierung auf, Brennelemente-Exporte an „unsichere“ grenznahe Atomkraftwerke zu verhindern. Doch die Bundesregierung weigert sich bislang beharrlich, auch nur einen der grenznahen Risikoreaktoren offiziell als unsicher einzustufen. Der Bundesrats-Appell bleibt damit eine Luftnummer, solange nicht konkrete Reaktoren und Maßnahmen benannt werden.
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Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Termin
Sa., 9. März ab 12 Uhr
Treffpunkt: Bahnhof in Ahaus 
Atommüll-Demo in Ahaus
Gemeinsam mit weiteren Initiativen und Verbänden rufen wir am 9. März zur überregionalen Demo in Ahaus auf. Atommüll-Zwischenlager dürfen keine Endloslager werden!
Weitere Informationen hier

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München

Endspurt für das Volksbegehren!

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

Endspurt für das Volksbegehren!

Endspurt für das Volksbegehren!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

was für ein großartiger Start: Rund 700.000 Menschen haben sich in der ersten Woche für das bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen“ eingetragen. In manchen Städten war der Andrang sogar so groß, dass sich vor den Rathäusern lange Schlangen gebildet haben. Mit dem Volksbegehren soll der dramatische Rückgang der Artenvielfalt, der sich insbesondere bei Insekten und Vögeln bemerkbar macht, aufgehalten werden. Dazu soll unter anderem der Anteil der biologisch bewirtschafteten Flächen stark ausgeweitet werden.

Und es ist dringend notwendig, dass sich schnell etwas ändert: Zwischen 1980 und 2016 sind Vogelarten, die in Agrarlandschaften leben, in Europa im Schnitt um 57 Prozent zurückgegangen. Bei den Insekten sieht es nicht besser aus: Weltweit sind 40 Prozent der Insektenarten vom Aussterben bedroht.

Noch bis zum nächsten Mittwoch, den 13. Februar können Sie sich als UnterstützerIn für das Volksbegehren eintragen. Es kommt auf jede Stimme an! Denn damit das Volksbegehren ein Erfolg wird und es zu einer Volksabstimmung kommt, sind fast eine Million Unterschriften nötig. Und je mehr Menschen sich eintragen, desto stärker ist das Signal an die Staatsregierung, dass es so nicht weitergehen kann.

Wenn Sie selbst schon mitgemacht haben, mobilisieren Sie Ihre FreundInnen, Bekannten und Ihre Familie: Wo und wann Sie sich in Ihrer Gemeinde eintragen können, finden Sie im Rathausfinder auf der Homepage des Volksbegehrens.

Zum Rathausfinder

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

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