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Unterstützen Sie das Volksbegehren gegen das Artensterben

10.01.2019

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Unterstützen Sie das Volksbegehren gegen das Artensterben

Unterstützen Sie das Volksbegehren gegen das Artensterben

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

54 Prozent aller Wildbienenarten sind bedroht oder ausgestorben, mehr als 75 Prozent aller Fluginsekten sind verschwunden. Und auch in Bayern ist die Welt schon lange nicht mehr in Ordnung: Allein zwischen 1970 und 2000 sind 226 Schmetterlingsarten verschwunden, die zuvor in Bayern heimisch waren. Vögel, Frösche, Blühpflanzen und Pilze sind ebenso betroffen.

Diese Zerstörung der Artenvielfalt bedroht uns alle. Wenn die Bestäubung durch Insekten oder der Nährstofftransport durch Pilze im Boden nicht mehr funktioniert, ist unsere Nahrung in Gefahr.

Ein großes Bündnis treibt nun in Bayern ein Volksbegehren gegen das Artensterben voran. So soll ein Netzwerk an Biotopen geschaffen, der Anteil der ökologischen Landwirtschaft schnell gesteigert und Abstandsflächen für die Ausbringung von Pestiziden an Gewässern vorgeschrieben werden.

Damit das neue bayerische Naturschutzgesetz Realität werden kann, müssen sich vom 31. Januar bis 13. Februar fast eine Million UnterstützerInnen in ihrem Rathaus eintragen. Bitte gehen auch Sie im Eintragungszeitraum ins Rathaus und unterstützen Sie mir Ihrer Unterschrift das Volksbegehren.

Außerdem haben wir ein Informationspaket mit Flyern, Aufklebern und Plakaten zusammengestellt, damit möglichst viele Menschen von dem Volksbegehren erfahren. Verteilen Sie die Faltblätter an FreundInnen und Bekannte oder fragen Sie beim Bäcker oder im Bio-Laden, ob Sie das Infomaterial dort auslegen dürfen.

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Sulfoxaflor ins Gewächshaus verbannt
Sulfoxaflor ins Gewächshaus verbannt
Seit zwei Jahren kämpfen wir gegen die Zulassung des neuen Insektengifts Sulfoxaflor. Nun wurde das erste Pestizid mit dem Wirkstoff genehmigt. Dennoch war unser Einsatz nicht umsonst – ganz im Gegenteil! Denn das Insektengift darf nur in Gewächshäusern eingesetzt werden. Damit gelten für das Pestizid die gleichen Einschränkungen wie seit 2018 für drei Neonicotionide. Den Plan der Industrie, die „Neonics“ im Freiland durch Sulfoxaflor zu ersetzen, konnten wir somit vereiteln!
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Gen-Raps in Deutschland ausgesät
Gen-Raps in Deutschland ausgesät
Eigentlich ist der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Deutschland verboten. Dennoch landet immer wieder Saatgut solcher Pflanzen unbemerkt auf deutschen Feldern. So auch im Herbst: In mehreren Bundesländern wurde genmanipulierter Winterraps ausgesät, der gegen Glyphosat resistent ist. Was dahinter steckt, und warum solche Zwischenfälle eine große Gefahr für die gentechnikfreie Landwirtschaft darstellen, erfahren Sie in unserer Meldung.
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Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

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Unsere kritische und unabhängige Arbeit ist nur möglich durch die Hilfe von Menschen wie Ihnen. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, uns als Fördermitglied regelmäßig zu unterstützen, schenken wir Ihnen als Dankeschön den zweiteiligen Dokumentarfilm „Wildbienen und Schmetterlinge“. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.
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Termine
Do., 17. Januar ab 19 Uhr
Filmmuseum, St. Jakob-Platz 1, München
Filmvorführung „Das Wunder von Mals“
Mit viel Kreativität und Mut – und mit Unterstützung des Umweltinstituts – wehren sich die BewohnerInnen der Südtiroler Gemeinde Mals gegen den intensiven Obstbau. Der Film dokumentiert die Auseinandersetzung um die erste pestizidfreie Gemeinde Europas mit viel Humor in Wort und Bild. Nach der Vorführung steht unser Campaigner Jurek Vengels vor Ort für Fragen zur Verfügung.
Weitere Informationen hier

Sa., 19. Januar ab 12 Uhr
Brandenburger Tor, Berlin
Wir haben es satt – Demo in Berlin
Gemeinsam demonstrieren wir für eine ökologische, bäuerliche Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung und ohne Gentechnik, für gesundes Essen, Klimagerechtigkeit und fairen Handel.
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Entscheidungsjahr 2019: Wir gehen auf die Straße!

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Entscheidungsjahr 2019: Wir gehen auf die Straße!

Entscheidungsjahr 2019: Wir gehen auf die Straße!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

unser Agrarsystem steckt in der Krise. Der Klimawandel, der Verlust an Biodiversität und fruchtbaren Böden, die Aneignung von Land und Saatgut durch immer weniger Konzerne – so kann es nicht weitergehen. Im Jahr 2019 stehen ganz konkrete, wichtige Entscheidungen an:

  • Die EU reformiert ihre Agrarsubventionen. Wird weiterhin lediglich Grundbesitz belohnt oder wird eine Landwirtschaft unterstützt, die wirklich etwas für den Schutz fruchtbarer Böden, des Klimas und der Artenvielfalt tut?
  • Die Industrie drängt darauf, das Gentechnikrecht aufzuschnüren. Sie will neue, noch mächtigere Gentechnologien unreguliert vermarkten. Finden wir schon bald Genfood ohne Kennzeichnung in den Supermärkten und auf den Feldern?
  • Deutschen Behörden liegen dutzende Anträge für Spritzmittel mit Glyphosat und neuen Insektengiften vor. Wie lange werden wir, die Insekten und unsere Böden noch mit diesen Chemikalien vergiftet?

Wie die Entscheidungen ausfallen, hängt auch davon ab, ob wir uns einmischen. Deshalb beginnen wir das Entscheidungsjahr 2019 mit einer großen Demo. Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ demonstrieren wir am Samstag, 19. Januar in Berlin für die Agrarwende.

Wir haben es satt!
Wir haben es satt! – Demo in Berlin
Infomaterial und Infos zur Anreise mit Bussen aus ganz Deutschland finden Sie auf der Demo-Seite. Das Umweltinstitut ist mit einem Stand direkt am Kundgebungsort vertreten.

Auftakt: 12 Uhr, Brandenburger Tor, Berlin

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 Mit herzlichen Grüßen,

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20.12.2018

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Wir sagen "Danke"!

Wir sagen Danke!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

zum Ende dieses bewegten Jahres wollen wir uns bei den Menschen bedanken, die unsere Arbeit überhaupt erst möglich machen – nämlich bei Ihnen, unseren Unterstützerinnen und Unterstützern! Ohne Ihre Unterschrift unter unsere Petitionen, ohne Ihre Teilnahme an Demos und Aktionen, ohne Ihre Spenden und Beiträge wäre unser Einsatz für die Umwelt nicht möglich.

Deshalb sagen wir ganz herzlich „Danke“!

In diesem Newsletter wollen wir mit Ihnen noch einmal auf drei Themen zurückblicken, die uns 2018 besonders bewegt haben. Auch im kommenden Jahr haben wir viel vor: Unter anderem wollen wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein bisher wenig beachtetes Problem von Pestiziden lenken und den Klimaschutz in Deutschland mit einer neuen Kampagne voranbringen. Wir hoffen, dass wir dabei auch im neuen Jahr auf Sie zählen können.

Bis dahin wünschen wir Ihnen erholsame Feiertage und alles Gute für 2019! Bleiben Sie gesund, kritisch und engagiert!

Ihr Team des Umweltinstitut München

Im Dauereinsatz gegen gefährliche Pestizide

Im Dauereinsatz gegen gefährliche Pestizide

Jubelstimmung im Frühling: Am 27. April beschließen die EU-Mitgliedstaaten ein Freiland-Verbot von drei besonders gefährlichen Neonicotinoiden – ein wichtiger Meilenstein in unserem Kampf gegen das Insektensterben!
Viel Zeit zum Feiern blieb uns allerdings nicht: Schon bald könnten neue Insektizide die „Neonics“ ersetzen. Doch das wissen wir nur, weil wir uns diese Information vor Gericht erstritten haben. Die zuständige Behörde wollte uns dazu eigentlich nichts sagen. Ähnlich ergeht es uns mit der EU: Als wir von der Kommission Herstellerstudien zur Gefährlichkeit des neuen Insektengifts Sulfoxaflor fordern, erhalten wir nur eine stark geschwärzte Zusammenfassung. Erst gegen Jahresende wendet sich das Blatt und uns werden die Originalstudien zugespielt. Damit ist der Weg frei für eine kritische Überprüfung!

Der „Hambi“ ist vorerst gerettet, das Klima noch lange nicht

Der „Hambi“ ist vorerst gerettet, das Klima noch lange nicht

Die anhaltende Sommerdürre hat uns deutlich gezeigt, dass wir beim Klimaschutz keine Zeit mehr verlieren dürfen. Doch Deutschland ringt noch immer mit dem Kohleausstieg: Während in der Kohlekommission seit Anfang Juni der Ausstiegstermin verhandelt wird, will der Energiekonzern RWE Fakten schaffen und den uralten Hambacher Forst für die darunterliegende Braunkohle abholzen.

Der Konflikt um den „Hambi“ wird mit dem Sommer 2018 zum Sinnbild für eine Technologie, deren Zeit abgelaufen ist, die aber mit aller Macht weiter am Laufen gehalten werden soll. Tausende Menschen gehen in den Wald und demonstrieren für seinen Erhalt. Umso größer ist die Freude, als im Herbst 50.000 Menschen den gerichtlich angeordneten Rodungsstopp feiern. Der Klimawandel macht dagegen keine Pause. Daher werden wir auch 2019 beim Kohleausstieg nicht lockerlassen.

Patente auf Leben: Langer Atem zahlt sich aus

Patente auf Leben: Langer Atem zahlt sich aus

Vier Jahre lang haben wir mit unseren Bündnispartnern gegen Monsantos Patent auf eine Brokkoli-Sorte gekämpft. Einen offiziellen Einspruch, 75.000 Unterschriften und mehrere Protestaktionen später hat sich unser langer Atem ausgezahlt: Im November wird das Patent vom Europäischen Patentamt widerrufen.

Wenige Wochen später wird jedoch bekannt, dass Syngenta schon bald ein Patent auf eine Paprikasorte erhalten könnte, die wie der Brokkoli aus herkömmlicher Züchtung stammt. Und das, obwohl solche Patente eigentlich den Vorschriften des europäischen Patentrechts widersprechen. Unser Einsatz gegen Patente auf Leben wird weitergehen: Tiere und Pflanzen sind keine „Erfindungen“!

Nur noch bis 31. Dezember: Fördern und gewinnen!
Wir kämpfen auch 2019 gegen Pestizide und Gentechnik, für den Klimaschutz und den vollständigen Atomausstieg. Ermöglicht wird unser Einsatz für die Umwelt durch Menschen wie Sie. Wenn Sie sich bis zum Ende des Jahres entscheiden, uns als Fördermitglied dauerhaft zu unterstützen, können Sie als Dankeschön einen Urlaub im Bio-Hotel im Wert von 1.000 Euro und weitere tolle Preise gewinnen. Außerdem erhalten Sie zur Begrüßung eine unserer aktuellen Prämien.
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Ein Gewinn für die Umwelt

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13.12.2018

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Ein Gewinn für die Umwelt

Ein Gewinn für die Umwelt

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Behörden, die bei der Verbreitung genmanipulierter Organismen die Augen zudrücken, PolitikerInnen, die die Stilllegung gefährlicher Atomanlagen so lange verschleppen, bis es zum Unfall kommt – die Nachrichten dieser Woche zeigen einmal mehr, wie wichtig unser gemeinsames Engagement für die Umwelt ist.

Für alle, die unsere Arbeit in Zukunft dauerhaft unterstützen möchten, haben wir uns deshalb ein besonderes Dankeschön überlegt: Wenn Sie bis zum 31. Dezember 2018 Fördermitglied des Umweltinstituts werden, können Sie einen Bio-Urlaub im Wert von 1.000 Euro gewinnen. Wählen Sie frei aus dem Katalogangebot von Bio Hotels und verbringen Sie erholsame Tage in einem von fast 100 Häusern in sieben europäischen Ländern. Die Hotels setzen unter anderem auf ökologische Energieversorgung sowie auf regionale Speisen und Getränke aus biologischer Landwirtschaft.

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Als zweiten Preis verlosen wir unter allen neuen Fördermitgliedern und Beitragserhöhern einen Fahrradanhänger von Hinterher. Der Anhänger ist ein Universaltalent, der sich auch als Handwagen nutzen lässt. Zusätzlich verlosen wir als dritten bis dreizehnten Preis eine Auswahl von drei Bio-Konfitüren von LaSelva. Für die kostenlose Bereitstellung aller Preise bedanken wir uns ganz herzlich!

Fördern und gewinnen

PS: Jedes neue Fördermitglied erhält zur Begrüßung außerdem eine unserer aktuellen Prämien nach Wahl.

Resistente Keime in Tierfutter
Resistente Keime in Tierfutter
Wie kürzlich bekannt wurde, sind seit 2014 genveränderte, antibiotikaresistente Bakterien in Futtermitteln in diverse europäische Länder geliefert worden. Durch die Verbreitung der Bakterien könnten wichtige Antibiotika bei Mensch und Tier unwirksam werden. Obwohl Behörden und EU-Kommission davon schon seit Jahren wussten, haben sie erst vor Kurzem reagiert und die weitere Vermarktung des Produkts untersagt.
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Brand in Brennelementefabrik
Brand in Brennelementefabrik
Ein Brand in der Brennelementefabrik in Lingen entpuppt sich als brisanter als zunächst vom Betreiber dargestellt. Betroffen war auch der nukleare Bereich der Anlage. Eine erhöhte Radioaktivität wurde laut niedersächsischem Umweltministerium nicht gemessen. Gemeinsam mit lokalen Initiativen fordern wir die Stilllegung der Anlage. Aus diesem Grund wird es am heutigen Donnerstag eine Mahnwache in Lingen geben.
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Pestizid-Bewertung: Behörden beim Abschreiben erwischt

07.12.2018

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Pestizid-Bewertung: Behörden beim Abschreiben erwischt

Pestizid-Bewertung: Behörden beim Abschreiben erwischt

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

gleich über mehrere Seiten hinweg hatte das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bei seiner Beurteilung von Glyphosat wortwörtlich aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben – ohne die Passagen entsprechend zu kennzeichnen. Als dies vor rund einem Jahr aufflog, war die öffentliche Empörung groß.

Aktuelle Recherchen des Bayerischen Rundfunks (BR) haben nun ergeben, dass dieses Vorgehen kein Einzelfall ist: Auch Behörden aus anderen EU-Mitgliedstaaten haben bei der Bewertung von Pestiziden seitenweise Texte aus den Zulassungsanträgen der Herstellerkonzerne übernommen. Besonders problematisch ist das, weil auch Passagen von der Industrie kopiert wurden, in denen die Gefahr von Pestiziden für die Gesundheit beurteilt wird. Ob die Behörden die Aussagen der Hersteller überhaupt nachgeprüft haben, ist völlig unklar. Die Rechercheergebnisse des BR stellen die Zuverlässigkeit des europäischen Zulassungssystems für Pestizide einmal mehr infrage.

Weitere Informationen zu den BR-Recherchen finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

Das alles haben Sie genauso satt wie wir?
Dann kommen Sie am 19. Januar nach Berlin zur großen „Wir haben es satt“-Demo! Gehen Sie gemeinsam mit zehntausenden TeilnehmerInnen für eine Landwirtschaftspolitik auf die Straße, bei der Menschen, Tiere und Umwelt an erster Stelle stehen.

Wir haben es satt - Demo

Wir haben es satt – Großdemo in Berlin
Am Samstag, den 19. Januar, demonstrieren wir für eine ökologisch bäuerliche Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung, für gesundes Essen, Klimagerechtigkeit und fairen Handel.

Auftakt: 12 Uhr, Brandenburger Tor, Berlin

Zur Demo-Seite 

Zur Aktion

Insektengifte? Nicht schon wieder!
Rund 440.000 Menschen unterstützen unseren Aufruf an die Bundesregierung, keine neuen Insektengifte zu genehmigen. Wir bedanken uns bei allen, die an unserer Aktion teilgenommen und Unterschriften gesammelt haben. Da die Zulassung von Pestiziden mit den neuen Wirkstoffen näher rückt, wollen wir die Unterschriften zeitnah übergeben. Wenn Sie noch Listen mit Unterschriften zu Hause haben sollten, schicken Sie uns diese bitte noch in diesem Jahr zurück.

Jugend kämpft für Klimaschutz

Jugend kämpft für Klimaschutz
Weltweit bestreiken SchülerInnen den Unterricht, um im Vorfeld der UN-Klimakonferenz gegen die Versäumnisse in der Klimapolitik zu protestieren. Auch bei den Klima-Demos in Berlin, Köln und Brüssel gingen am letzten Wochenende auffallend viele junge Menschen auf die Straße. Sie alle lehnen sich gegen den Stillstand beim Klimaschutz auf – denn ihre Zukunft hängt davon ab. Mehr zu den „Schulstreiks für das Klima“ und zum Weltklimagipfel erfahren Sie in unserer Meldung.
Zur Meldung 

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CETA: Warum wir die EU-Kommission verklagen

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CETA: Warum wir die EU-Kommission verklagen

CETA: Warum wir die EU-Kommission verklagen

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

es geht um Fragen wie den Einsatz von Gentechnik, ein mögliches Glyphosat-Verbot oder die Zulassung von Pestiziden. All das wird zwischen europäischen und kanadischen BeamtInnen in Sitzungen zur „regulatorischen Kooperation“ verhandelt, seit das Freihandelsabkommen CETA vor rund einem Jahr vorläufig in Kraft getreten ist. Eine parlamentarische Kontrolle gibt es nicht. Und die Öffentlichkeit bekommt davon nichts mit.

Ich bin mir sicher, dass es nicht gut für den Umwelt- und Verbraucherschutz sein kann, wenn über solche Themen weiter im Geheimen getagt wird. Deshalb habe ich im Frühjahr 2018 die Sitzungsdokumente zu diesen Treffen angefordert. Monatelang hielt die EU-Kommission mich hin, nur um mir im Oktober mitzuteilen, dass mein Antrag abgelehnt wird. Die Begründung lässt aufhorchen: Eine Herausgabe der Protokolle würde die Beziehungen zu Kanada und sogar das ganze Abkommen gefährden.

Wir möchten wissen, welche Informationen so brisant sind, dass sie CETA zu Fall bringen könnten. Deshalb haben wir jetzt beschlossen, die EU-Kommission vor dem Europäischen Gericht auf Herausgabe der Protokolle zu verklagen. Mit Blick auf die kommende CETA-Abstimmung im Bundestag wollen wir beweisen, wie gefährlich der Vertrag für Demokratie und Umwelt ist. Dieser Prozess wird aufwendig und teuer. Deshalb bitte ich Sie: Unterstützen Sie unsere Klage jetzt mit einer Spende.

Jetzt spenden!

Es ist keine leere Worthülse, wenn wir sagen: Unsere Arbeit ist nur möglich durch Menschen wie Sie! Ob es um das neue Insektengift Sulfoxaflor, grenznahe Schrottmeiler oder CETA geht – ohne Ihre Spenden und Beiträge wäre unser Engagement für Transparenz, Umwelt- und Verbraucherschutz nicht möglich. Deshalb bedanken wir uns schon jetzt ganz herzlich für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße!

Karl Bär

Referent für Agrar- und Handelspolitik

Umweltschutz verschenken
Sie möchten Ihren Lieben eine Freude machen und gleichzeitig Gutes tun?

Für Ihre Spende für unsere Aufklärungsarbeit und Aktionen stellen wir Ihnen ab sofort gerne eine Spendenurkunde aus. Das ideale Geschenk für alle Umweltengagierten!

Zu den Spendenurkunden

Wann kommt der Lieferstopp?
Wann kommt der Lieferstopp?
Am Freitag hätte der Bundesrat darüber abstimmen sollen, ob sich die Länderkammer für ein Verbot von Brennelemente-Exporten an grenznahe Atomkraftwerke ausspricht. Deshalb waren wir in Berlin vor Ort, um die Delegierten mit unserer Forderung nach einem Lieferstopp zu konfrontieren. Es zeigte sich, dass viele Bundesländer unsere Forderung unterstützen. Da es jedoch keine Einigkeit darüber gibt, wie der Exportstopp ausgestaltet werden soll, wurde die Abstimmung vertagt. Wie es nun weitergeht, erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.
Zur Meldung 
Geheimakte Sulfoxaflor
Geheimakte Sulfoxaflor
Fast ein Jahr lang haben wir mit der EU-Kommission gestritten, damit wir Studien über die Gefährlichkeit des neuen Insektengifts Sulfoxaflor einsehen können. Doch der Kommission waren die kommerziellen Interessen der chemischen Industrie wichtiger als das Recht auf Zugang zu wichtigen Umweltinformationen. Mit einer Reportage ist das ZDF-Politmagazin Frontal 21 der Geheimniskrämerei um Sulfoxaflor nun auf den Grund gegangen. Den TV-Beitrag und weitere Infos zu unserem Streit mit der EU-Kommission finden Sie in unserer Meldung.
Zum Video

Termin
Sa., 1. Dezember, ab 12 Uhr
Berlin / Köln
Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!
Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin. Deswegen demonstrieren wir am 1. Dezember in Köln, vor den Toren des größten Braunkohlereviers Europas, und in Berlin vor der Haustür der Bundesregierung für Kohleausstieg und Klimaschutz!
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So schlugen wir die Pharmalobby

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Erfolg gegen Keime aus dem Stall

Erfolg gegen Keime aus dem Stall

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

jedes Jahr sterben in Europa mindestens 25.000 Menschen an resistenten Keimen, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Mitverantwortlich dafür ist die übermäßige Anwendung von Antibiotika in der Tierhaltung. Schweine, Kühe oder Hühner halten die katastrophalen Zustände in den Ställen oft nur aus, weil sie mit Arzneimitteln vollgepumpt werden.

Seit 2015 kämpfen wir deshalb dafür, dass der Medikamentenmissbrauch in der Tiermast ein Ende findet. Unsere Fachabteilung erarbeitete konkrete Änderungsvorschläge für die europäische Tierarzneimittelverordnung, brachte das Thema in die Medien und machte Abgeordnete in Brüssel auf die Missstände in den Ställen aufmerksam. Flankiert wurde unsere Facharbeit von mehr als 180.000 E-Mails, die Menschen wie Sie an die EU-Abgeordneten schickten. Obwohl uns die mächtige Agrar- und Pharmalobby gegenüberstand, war unsere Aktion erfolgreich: Das Europa-Parlament beschloss die Verordnung deutlich zu verschärfen. So konnten wir unter anderem ein Verbot von Reserveantibiotika in der Tiermast durchsetzen! Vor wenigen Tagen ist die neue Verordnung nun endlich in Kraft getreten.

Doch ohne die Spenden und Beiträge unserer UnterstützerInnen wären diese und andere Kampagnen schlicht unmöglich. Unterstützen auch Sie unsere Arbeit dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

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Geschenk aussuchen und gewinnen

Wenn Sie sich bis zum 31. Dezember 2018 dafür entscheiden, unseren Kampf für die Agrarwende dauerhaft zu unterstützen, nehmen Sie als Dankeschön an einer Verlosung für einen Urlaub im Bio-Hotel im Wert von 1.000 Euro teil. Außerdem können Sie einen preisgekrönten Fahrradanhänger im Wert von 650 Euro oder eine Auswahl leckerer Bio-Konfitüren gewinnen. Zusätzlich erhält jedes neues Mitglied eine unserer beliebten Prämien als Willkommensgeschenk.

Ob es um den Tierschutz, um schädliche Pestizide oder Patente auf Leben geht: Durch kleine und große Protestaktionen, unabhängige Messungen, fundierte Stellungnahmen und Gerichtsverfahren erkämpfen wir Schritt für Schritt Verbesserungen für die Umwelt. Jeder Erfolg bringt uns unserem Ziel ein Stück näher: einer Landwirtschaft, die ohne Tierquälerei auskommt, ohne Gift und Gentechnik. Einer Landwirtschaft, die die Artenvielfalt bewahrt und alle Menschen mit gesunden Lebensmitteln versorgt.

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Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!
Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin. Deswegen demonstrieren wir am 1. Dezember in Köln, vor den Toren des größten Braunkohlereviers Europas, und in Berlin vor der Haustür der Bundesregierung für Kohleausstieg und Klimaschutz!
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Glyphosat und Krebs: Bayer täuscht Öffentlichkeit

15.11.2018

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Glyphosat und Krebs: Bayer täuscht Öffentlichkeit

Glyphosat und Krebs: Bayer täuscht Öffentlichkeit

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der Bayer-Konzern versucht, die Öffentlichkeit mit allen Mitteln davon zu überzeugen, dass kein Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und Glyphosat besteht. Dabei scheut das Unternehmen auch nicht vor irreführenden Falschaussagen zurück.

So sprach Bayer mehrfach von 800 Studien, die belegen würden, dass von dem Herbizid kein Krebsrisiko ausgehe. Recherchen der Tageszeitung taz haben nun jedoch aufgedeckt, dass diese Zahl maßlos übertrieben ist. Denn von den rund 800 von Bayer ins Feld geführten Studien befassen sich nur etwa 50 mit der Krebsgefahr von Glyphosat. Und die geben keineswegs allesamt Entwarnung. Damit konfrontiert, rudert Bayer nun zurück und will die Aussage plötzlich ganz anders gemeint haben.

Dieses Verhalten zeigt, wie verzweifelt der Chemiekonzern das umstrittene Ackergift auf dem Markt halten möchte, das von der Internationalen Krebsforschungsagentur als wahrscheinlich krebserregend eingestuft wurde. Zweifel gegenüber der Unbedenklichkeit von Glyphosat werden so sicher nicht ausgeräumt.

Mehr dazu erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.

EU: CSU bremst Umweltschutz aus
EU: CSU bremst Umweltschutz aus
Der CSU ist in Brüssel ein Meisterstück der Lobbyarbeit gelungen. Die EU-Kommission hatte eine Richtlinie entworfen, mit der die Verhandlungsposition von Bäuerinnen und Bauern gegenüber Supermarktketten gestärkt werden sollte. Auf Antrag eines CSU-Abgeordneten wurde die Richtlinie nun so abgeändert, dass daraus eine Bremse für den Umwelt- und Verbraucherschutz wird. Im Videobeitrag von „Quer“ sehen Sie, um was es geht und welches Dilemma daraus folgt.
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Neues Atommüll-Konzept gefordert
Neues Atommüll-Konzept gefordert
Schon heute entsprechen einige der bestehenden Atommüll-Zwischenlager in Deutschland nicht mehr den Sicherheitsanforderungen. Die Betriebsgenehmigungen werden zudem auslaufen, bevor die Einlagerung hoch radioaktiver Abfälle in ein tiefengeologisches Lager beginnen kann oder mögliche Alternativen umsetzbar sind. 71 Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände, zu denen auch das Umweltinstitut gehört, fordern deshalb ein neues Konzept für die Zwischenlagerung.
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Berlin, Kanzleramt & Köln, Deutzer Werft
Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!
Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin. Deswegen demonstrieren wir am 1. Dezember in Köln, vor den Toren des größten Braunkohlereviers Europas, und in Berlin vor der Haustür der Bundesregierung für Kohleausstieg und Klimaschutz!
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Sa., 8. Dezember
Freie Waldorfschule Rieselfeld, Freiburg im Breisgau
Workshop „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ – Nyéléni Kongress für Ernährungssouveränität
Verena Schmitt, unsere Referentin für Ökolandbau und Ernährung, diskutiert mit den TeilnehmerInnen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung gelingen kann und stellt Unterrichtsmaterialien zu den Themen gesunde Ernährung und ökologische Landwirtschaft vor.
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Jetzt mitmachen: Schützt unser Wasser!

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Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

unser Wasser ist in Gefahr. Viele Flüsse, Seen und Feuchtgebiete sind in keinem guten Zustand. Und die Lebensräume von Otter, Libelle, Eisvogel & Co. werden weiter bedroht: durch Verbauung, Schadstoffe und die industrielle Landwirtschaft.
Eigentlich verpflichtet die europäische Wasserrahmenrichtlinie die EU-Mitgliedstaaten, die ökologische Qualität der Gewässer Schritt für Schritt zu verbessern. Doch die Umsetzung erfolgt bisher nur schleppend. Und jetzt wollen die Regierungen einiger Mitgliedstaaten diese Richtlinie auch noch auf Druck der Industrie- und Agrarlobby aufweichen.

Lassen Sie uns deshalb als Bürgerinnen und Bürger Europas eine gemeinsame Nachricht an die EU-Kommission senden: Schützt unser Wasser, unsere Flüsse und Seen!

Jetzt mitmachen!

Derzeit findet eine öffentliche Konsultation der EU-Kommission statt. Hier ist unsere Meinung gefragt: Das ist die Gelegenheit, der Kommission zu zeigen, dass uns der Schutz unserer Gewässer und der darin lebenden Tiere und Pflanzen am Herzen liegt.

Beteiligen auch Sie sich an der gemeinsamen Aktion #ProtectWater von Umweltorganisationen und Verbänden aus ganz Europa.

Jetzt mitmachen!

Erfolg: Brokkoli-Patent widerrufen
Erfolg: Brokkoli-Patent widerrufen
Vier Jahre lang haben wir zusammen mit unseren Bündnispartnern gegen das Patent auf den so genannten geköpften Brokkoli aus herkömmlicher Züchtung gekämpft. Einen offiziellen Einspruch, 75.000 Unterschriften und mehrere kreative Protestaktionen später hat sich unser gemeinsamer Einsatz ausgezahlt: Das Europäische Patentamt hat das Patent widerrufen, das dem Agrarkonzern Monsanto im Jahr 2013 erteilt wurde, und folgt damit unseren Einwänden.
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Wie geht es weiter mit Glyphosat?
Wie geht es weiter mit Glyphosat?
Vergangenen Dienstag haben das Umweltbundesamt und das Bundesumweltministerium ihr Konzept für den weiteren Umgang mit Glyphosat in Deutschland vorgestellt. Es beinhaltet einen Plan zum Glyphosat-Ausstieg im Jahr 2022 sowie ein Konzept für Ausgleichsflächen zum Schutz der Artenvielfalt. Das klingt zunächst einmal gut. Warum der Plan dennoch einige Haken aufweist, lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.
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Bayern-Koalition schweigt zu CETA
Bayern-Koalition schweigt zu CETA
Vor zwei Wochen übergaben wir dem Parteichef der Freien Wähler Hubert Aiwanger rund 75.000 Unterschriften gegen das Freihandelsabkommen CETA. Als Koalitionspartner der CSU könnte die Partei die Zustimmung Bayerns zu CETA im Bundesrat blockieren. Inzwischen steht der Koalitionsvertrag für die Regierung aus CSU und Freien Wählern. Das Wort CETA selbst taucht darin nicht auf. Was sich zwischen den Zeilen herauslesen lässt, erfahren Sie in unserer Meldung.
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Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Stellenangebot
Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

Mitarbeiter/in für Systemadministration, Systemarchitektur und -entwicklung

Termin
Do., 15. November,

20 Uhr

Gasthof zur Post, Augsburgerstr. 19, Schwabhausen
Pflanzengift Glyphosat – Wundermittel oder Verbrechen an Mensch und Natur?
Vor einem Jahr hat die EU hat die Verwendung von Glyphosat unter umstrittenen Umständen für weitere fünf Jahre zugelassen. Unser Landwirtschaftsreferent Karl Bär spricht in seinem Vortrag über die Gefahren und Alternativen.
Weitere Informationen hier.

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

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Neues Bienengift: Geheime Studien erreichen das Umweltinstitut

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Helfen Sie mir, das Geheimnis um Sulfoxaflor zu lüften?

Helfen Sie mir, das Geheimnis um Sulfoxaflor zu lüften?

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

es gibt wenige Dinge, die mir so viele Sorgen bereiten wie der dramatische Rückgang der Insektenvielfalt auf unseren Feldern. Zu allem Überfluss stehen nun auch noch neue Spritzmittel mit dem Wirkstoff Sulfoxaflor kurz vor der Genehmigung in Deutschland. Nach allem, was wir wissen, wirkt der Stoff ganz ähnlich wie die erst kürzlich im Freiland verbotenen Neonicotinoide. Damit könnte sich die Situation für viele Bestäuber wie Bienen und Hummeln weiter verschlechtern.

Seit fast einem Jahr streite ich mich deshalb mit der EU-Kommission über den Zugang zu den Studien aus dem Zulassungsverfahren. Erhalten habe ich nach langem Hick-Hack nur eine in weiten Teilen geschwärzte Zusammenfassung. Diese Geheimniskrämerei macht eine unabhängige Überprüfung unmöglich.

Wahrscheinlich hat die Kommission nicht damit gerechnet, dass uns jemand die ungeschwärzten Studien zuspielen könnte. Doch genau das ist jetzt passiert!

Damit wendet sich das Blatt: Endlich können wir überprüfen, wie gefährlich Sulfoxaflor für Bienen, Hummeln und andere Insekten ist – beziehungsweise ob die von der Industrie eingereichten Studien überhaupt geeignet sind, dies festzustellen.

Dazu wollen wir jetzt einen unabhängigen Wissenschaftler beauftragen. Doch gute Expertise hat ihren Preis. Deshalb bitte ich Sie jetzt um Ihre Unterstützung:

Helfen Sie mit Ihrer Spende!

Die Zeit drängt, denn fast gleichzeitig mit den Studien hat mich eine weitere Nachricht erreicht: Die Genehmigung von Pestizidmischungen mit Sulfoxaflor in Deutschland rückt näher. Laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) befinden sich die „gestellten Anträge in der Abschlussbewertung“. Sulfoxaflor könnte also schon bald auf unseren Äckern landen – mit ungeahnten Folgen für unsere Bestäuber. Wir müssen also rasch handeln!

Unterstützen Sie uns bitte deshalb jetzt mit einer Spende, damit wir unserem Experten so schnell wie möglich den Auftrag für die Überprüfung der Studien geben können!

Jetzt spenden!

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IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

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Vielen Dank und herzliche Grüße!

Christine Vogt
Referentin für Landwirtschaft

Wir lassen uns nicht mehr verkohlen!
Wir lassen uns nicht mehr verkohlen!
Mehrere tausend Klima-AktivistInnen haben am Wochenende die Gleise der Kohle-Transportbahn an Europas größtem Tagebau „Hambach“ besetzt. Zeitgleich beteiligten sich Tausende an einer angemeldeten Demonstration, um sich mit dem Protest der GleisbesetzerInnen zu solidarisieren. Die Aktionen unterstreichen einmal mehr, dass die Anti-Kohle-Bewegung als gesellschaftliche Kraft nicht mehr zu vernachlässigen ist. Videos und Bilder finden Sie in unserer aktuellen Meldung.
Zum Aktionsbericht

CETA: 75.000 Unterschriften überreicht
CETA: 75.000 Unterschriften überreicht

Am Samstag haben wir beim Parteitag der Freien Wähler in Regensburg fast 75.000 Unterschriften gegen CETA übergeben. Die TeilnehmerInnen unserer Eil-Aktion fordern: Bayern darf CETA im Bundesrat nicht zustimmen! Im Wahlkampf hat sich Parteichef Hubert Aiwanger klar gegen das Abkommen ausgesprochen. Nun muss er in den Koalitionsverhandlungen mit der CSU Wort halten. Wie Hubert Aiwanger auf die Aktion reagiert hat, erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.

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Termine
Mi., 7. November

ab 19 Uhr

Münchner Zukunftssalon, Waltherstr. 29, München
Raus aus der (russischen) Kohle: Wie weiter, ein Jahr nach dem Bürgerentscheid?
Vor einem Jahr beschlossen die MünchnerInnen in einem Bürgerentscheid einen schnellen Ausstieg aus der Steinkohle. In der Diskussionsveranstaltung fragen wir: Wie steht es um die Umsetzung des Bürgerentscheids zum Kohleausstieg, welche Bausteine werden in welchem Zeitplan umgesetzt?
Weitere Informationen hier

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